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Dokumentenidentifikation DE10214192B4 09.06.2005
Titel Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug
Anmelder Hitachi, Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nagura, Hirokazu, Hitachi, Ibaraki, JP;
Inaba, Hiromi, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Hokari, Sadao, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Fujino, Atsuya, Hitachinaka, Ibaraki, JP
Vertreter Strehl, Schübel-Hopf & Partner, 80538 München
DE-Anmeldedatum 28.03.2002
DE-Aktenzeichen 10214192
Offenlegungstag 14.11.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse B66B 3/00
IPC-Nebenklasse G08C 17/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug zum Übertragen von Signalen und Daten, mit wenigstens einem Bedien- und Anzeigefeld in der Kabine des Aufzugs mit einer Funkübertragungsvorrichtung und mit einem Funkterminal mit einer weiteren Übertragungsvorrichtung für den Aufbau einer Funkverbindung zum Bedien- und Anzeigefeld.

Im allgemeinen umfassen die Bedien- und Anzeigefelder in einer Aufzugkabine eine Steuer-Eingabeeinheit, die mit Druckknöpfen zur Eingabe des Zielstockwerks und den entsprechenden Kontrolleuchten versehen ist, und eine Stockwerkanzeige an einer hochgelegenen Stelle der Kabine zur Angabe der gegenwärtigen Position der Kabine. Bisher sind die Steuer-Eingabeeinheit und die Stockwerkanzeige jeweils in einer Öffnung in der Wand der Kabine untergebracht. Aus jedem der Bedien- und Anzeigefelder führen viele Drähte heraus, deren Anzahl der Anzahl von Druckknöpfen für die Zielstockwerke und der Kontrolleuchten bzw. der Anzeigeleuchten entspricht, wobei die Drähte mit einer Anschlußdose an der Oberseite der Kabine im Verhältnis eins zu eins verbunden sind.

Die 3 der Zeichnung zeigt eine Außenansicht einer bekannten Steuer-Eingabeeinheit, wobei die 3(a) eine Vorderansicht und die 3(b) eine Seitenansicht ist. In der 3 bezeichnen die Bezugszeichen 24 bis 31 die Druckknöpfe zur Eingabe des Zielstockwerks und die damit verbundenen Stockwerk-Anzeigeleuchten. Das Bezugszeichen 22 bezeichnet einen Druckknopf zum Öffnen der Tür, das Bezugszeichen 23 einen Knopf zum Schließen der Tür, das Bezugszeichen 21 einen Wartungspersonal-Rufknopf, das Bezugszeichen 20 einen Lautsprecher und ein Mikrophon, das Bezugszeichen 33 eine Abdeckung, die vom Wartungspersonal geöffnet werden kann, das Bezugszeichen 34 eine Frontblende, das Bezugszeichen 36 die Steuer-Eingabeeinheit als solche, das Bezugszeichen 35 die Wand der Kabine und das Bezugszeichen 37 elektrische Leitungen.

Die 4 der Zeichnung zeigt eine Außenansicht einer bekannten Stockwerkanzeige, wobei die 4(a) eine Vorderansicht und die 4(b) eine Seitenansicht ist. In der 4 bezeichnen die Bezugszeichen 51 bis 58 Positionsanzeigeleuchten und die Bezugszeichen 50 und 59 Richtungsanzeigeleuchten. Das Bezugszeichen 60 bezeichnet eine Frontblende, das Bezugszeichen 61 die Stockwerkanzeige als solche, das Bezugszeichen 35 wieder die Wand der Kabine und das Bezugszeichen 37 elektrische Leitungen.

Bisher sind die Bedien- und Anzeigefelder mit den Steuer-Eingabeeinheiten und Stockwerkanzeigen mit Ausnahme der jeweiligen Frontblende in die Wand der Aufzugkabine eingelassen, damit die elektrischen Leitungen nicht innerhalb der Kabine verlaufen und in der Kabine nicht sichtbar sind.

Im folgenden wird die Anordnung und die Arbeitsweise eines Aufzugs nach dem Stand der Technik anhand der 2 beschrieben.

In der 2 der Zeichnung bezeichnet das Bezugszeichen 1 die Aufzugkabine, das Bezugszeichen 2 die Wand des Aufzugsschachts, das Bezugszeichen 3 eine Anschlußdose, das Bezugszeichen 5 eine Aufzugsteuerung, das Bezugszeichen 4 ein Schleppkabel zum Verbinden der Anschlußdose 3 mit der Aufzugsteuerung 5, das Bezugszeichen 6 eine Rolle, das Bezugszeichen 7 eine Kabinenbeleuchtung, die Bezugszeichen 8 und 9 bezeichnen Steuer-Eingabeeinheiten, das Bezugszeichen 10 bezeichnet eine Stockwerkanzeige und das Bezugszeichen 15 elektrische Leitungen zur Verbindung der Steuer-Eingabeeinheiten 8 und 9 und der Stockwerkanzeige 10 mit der Anschlußdose 3.

Wenn ein Benutzer einen der Druckknöpfe zur Eingabe des Zielstockwerks an einer der Steuer-Eingabeeinheiten 8 und 9 drückt, ändert sich die Spannung auf einer der Leitungen 15 der Verdrahtung 15. Diese Änderung wird dem Mikrocomputer in der Anschlußdose 3 zugeführt, mit der die Verdrahtung 15 verbunden ist, wodurch festgestellt wird, daß einer der Druckknöpfe zur Eingabe eines Zielstockwerks gedrückt wurde. Dann wird über das Schleppkabel 4 ein Signal über das Zielstockwerk zur Aufzugsteuerung 5 geschickt. Die Aufzugsteuerung 5 setzt in Reaktion auf dieses Signal die Aufzugkabine 1 entsprechend dem Zielstockwerk in Bewegung. Die Anschlußdose 3 versorgt außerdem die Stockwerk-Anzeigeleuchte, die dem gedrückten Druckknopf für das Zielstockwerk entspricht, über eine entsprechende Leitung mit Energie, so daß diese Anzeigeleuchte aufleuchtet.

Auf diese Weise werden zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern 8, 9, 10 in der Kabine 1 des Aufzugs und der Anschlußdose 3 über die elektrischen Leitungen 15 Signale ausgetauscht.

Wie in den japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschriften Nr. Sho 60-102377, Sho-63-282076, 062-27766 sowie der US-amerikanischen Patentschrift Nr. 4979593 beschrieben, erfolgte bereits der Versuch, den Aufwand für die elektrische Verdrahtung von Aufzügen durch die Verwendung einer Funkverbindung zwischen der Kabine und dem Maschinenraum zu verringern. Außerdem ist eine Technik für eine drahtlose Verbindung (durch Funk bzw. Infrarotstrahlen) zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern in der Kabine und der Aufzugsteuerung in der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. Hei 06-92560 beschrieben. Eine Technik zur Verringerung des Verdrahtungsaufwandes durch eine Funkverbindung zwischen der Anzeige an der Tür zum Aufzug und dem Maschinenraum ist in der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. Hei 03-46979 beschrieben.

Bei allen diesen Anordnungen sind jedoch in bzw. an der Aufzugkabine elektrische Leitungen zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern und der Anschlußdose erforderlich, wobei die Anzahl der Leitungen der Anzahl von Druckknöpfen für die Zielstockwerke, der Anzahl der zugehörigen Stockwerk-Anzeigeleuchten und der Anzahl von Leuchten zur Anzeige der Kabinenposition in einem Verhältnis von eins zu eins entspricht. Wenn sich die Anzahl der Stockwerke in dem Gebäude erhöht, in dem der Aufzug installiert ist, muß die Anzahl der Leitungen entsprechend erhöht werden, mit dem Ergebnis, daß für die Verdrahtungsarbeit viel Zeit und Mühe aufgebracht werden muß. Darüberhinaus ist es erforderlich, die Bedien- und Anzeigefelder in Öffnungen der Kabinenwand unterzubringen, damit die aus den Bedien- und Anzeigefeldern herausführenden Leitungen nicht sichtbar sind. Es müssen also Öffnungen in der Wand der Kabine vorgesehen werden. Wenn der Anbringungsort für die Bedien- und Anzeigefelder aus irgendeinem Grund zu ändern ist oder wenn das Innere der Kabine erneuert wird, müssen daher die Öffnungen abgedeckt werden, oder es muß die ganze Kabine durch eine neue Kabine ersetzt werden. Die Kosten steigen dadurch ganz erheblich an.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug zu schaffen, mit der die Anzahl von Leitungen in und an der Kabine verringert werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit der Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug nach Patentanspruch 1 gelöst.

Die erfindungsgemäße Lösung umfaßt demnach ein Funkterminal, das mit den in der Aufzugkabine installierten Bedien- und Anzeigefeldern über eine vergleichsweise kurze Distanz eine Funkverbindung aufbaut, die die Bedien- und Anzeigefelder über das Funkterminal mit einer Aufzugsteuerung verbindet.

Das Funkterminal befindet sich dazu in oder an der Kabine oder in der Wand des Aufzugsschachts bzw. dessen Nähe, wobei in diesem Fall die Funkverbindung nur dann besteht, wenn sich die Kabine mit den Bedien- und Anzeigefeldern in der Nähe des Funkterminals (oder eines der Funkterminals, wenn es mehrere davon gibt) befindet.

Zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern in der Kabine und dem Funkterminal besteht damit eine Funkverbindung, die die Anzahl von Leitungen in und an der Kabine wesentlich verringert. Außerdem erfolgt die Kommunikation über diese Funkverbindung zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern und dem Funkterminal über eine vergleichsweise kurze Distanz. Der Einfluß von Rauschen und von Störungen ist dadurch gering, und die Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit der Verbindung von Störungen ist groß.

Die Verbindung zwischen dem Funkterminal und der zentralen Aufzugsteuerung erfolgt vorzugsweise auf die herkömmliche Art über ein Schleppkabel.

Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden beispielhaft anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug;

2 eine schematische Darstellung der bekannten Anordnung bei einem Aufzug;

3 eine schematische Darstellung des äußeren Aufbaus einer bekannten Steuer-Eingabeeinheit;

4 eine schematische Darstellung des äußeren Aufbaus einer bekannten Stockwerkanzeige;

5 eine schematische Darstellung des äußeren Aufbaus einer ersten Ausführungsform einer Steuer-Eingabeeinheit;

6 eine schematische Darstellung des äußeren Aufbaus einer ersten Ausführungsform einer Stockwerkanzeige;

7 eine schematische Darstellung der Kommunikationsverbindungen bei der ersten Ausführungsform;

8 eine schematische Darstellung des Verbindungsverfahrens bei der ersten Ausführungsform;

9 den inneren Aufbau eines Funkterminals bei der ersten Ausführungsform;

10 den inneren Aufbau einer Steuer-Eingabeeinheit bei der ersten Ausführungsform;

11 den inneren Aufbau einer Stockwerkanzeige bei der ersten Ausführungsform;

12 ein Flußdiagramm für den Übertragungsprozeß bei einer Aufzugsteuerung;

13 den beim Erhalt eines Steuersignals auszuführenden Prozeß;

14 den im Mikroprozessor auszuführenden Prozeß, wenn ein Druckknopf zur Eingabe eines Zielstockwerks gedrückt wird;

15 das Format für weitere Zielstockwerksignale;

16 den bei einem Zeitgeberinterrupt auszuführenden Prozeß;

17 das Format einer entsprechenden ersten Tabelle;

18 das Format einer entsprechenden zweiten Tabelle;

19 ein Zeitdiagramm für eine Anzahl von Zeitgeberinterrupts und eine Anzahl von Anforderungen;

20 den auszuführenden Prozeß, wenn an der Steuer-Eingabeeinheit ein Interrupt auftritt;

21 das Format von weiteren Anforderungssignalen;

22 das Format von Stockwerk-Licht-Aus-Signalen;

23 den Prozeß zum Übertragen von Tür-Auf- und Tür-Zu-Signalen;

24 den auszuführenden Prozeß, wenn am Funkterminal ein Interrupt auftritt;

25 den auszuführenden Prozeß, wenn am Funkterminal ein Interrupt auftritt;

26 den auszuführenden Prozeß, wenn am Anzeigeterminal ein Interrupt auftritt;

27 das Format von Kabinenpositionssignalen;

28 die Batterieverwaltung für ein Bedien- und Anzeigefeld;

29 das Format von Beleuchtungssteuersignalen, die vom Bedien- und Anzeigefeld ausgegeben werden;

30 die Arbeitsweise des Diebstahl-Alarmsystems am Bedien- und Anzeigefeld;

31 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug;

32 den inneren Aufbau eines Funkterminals bei der zweiten Ausführungsform;

33 dem Prozeß bei der Erfassung eines Fehlers und beim Umschalten bei der zweiten Ausführungsform;

34 das Format von Rückantwortanforderungssignalen; und

35 eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform einer Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug.

Im folgenden wird eine erste Ausführungsform einer Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug anhand der Zeichnungen näher beschrieben.

Die 1 zeigt diese erste Ausführungsform einer Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug. In der 1 bezeichnet das Bezugszeichen 11 ein in der Anschlußdose 3 an der Oberseite der Aufzugkabine 1 angeordnetes Funkterminal, wobei die Anschlußdose 3 über das Schleppkabel 4 mit der Aufzugsteuerung 5 verbunden ist. Das Bezugszeichen 12 bezeichnet jeweils die mit den einzelnen Bedien- und Anzeigefeldern und der Funk-Übertragungsvorrichtung im Funkterminal 11 verbundenen Antennen und das Bezugszeichen 13 Solarzellen. Die anderen Bezugszeichen werden mit der gleichen Bedeutung verwendet wie in der 2. Die Position des Funkterminals 11 in der Kabine 1 kann wie gewünscht verändert werden.

Diese erste Ausführungsform umfaßt ein System mit drei Bedien- und Anzeigefeldern 8, 9 und 10 in der Kabine 1 und einem Funkterminal 11. Von den drei Bedien- und Anzeigefeldern sind zwei (8 und 9) Steuer-Eingabeeinheiten, und 10 dient als Stockwerkanzeige. Im folgenden wird die Steuer-Eingabeeinheit 8 als erste Steuer-Eingabeeinheit und die Steuer-Eingabeeinheit 9 als zweite Steuer-Eingabeeinheit bezeichnet. Als Energiequelle für jedes der Bedien- und Anzeigefelder 8, 9 und 10 wird das von der Kabinenbeleuchtung 7 in der Kabine abgegebene Licht durch die Solarzellen 13 in elektrische Energie umgewandelt, die in einer Sekundärbatterie gespeichert wird. Zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern 8, 9 und 10 und der Aufzugsteuerung 5 werden über eine Funkverbindung zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern 8, 9 und 10 und dem Funkterminal 11 Signale ausgetauscht. Der Signalaustausch zwischen dem Funkterminal 11 und der Aufzugsteuerung 5 erfolgt über das Schleppkabel 4.

Die Bedien- und Anzeigefelder 8, 9 und 10 führen mittels der Funkübertragungsvorrichtung, die in die einzelnen Bedien- und Anzeigefelder und in das Funkterminal 11 eingebaut ist, mit dem Funkterminal 11 über Funk den erforderlichen Datenaustausch aus. Die Signale, die von einem der Bedien- und Anzeigefelder 8, 9 und 10 zu dem Funkterminal 11 gesendet werden, werden vom Funkterminal 11 an die Aufzugsteuerung 5 weitergegeben; das heißt, daß sie nach dem Durchlaufen des Funkterminals 11 und gegebenenfalls nach einer Signalverarbeitung oder einer Datenverarbeitung im Funkterminal 11 über das Schleppkabel 4 an die Aufzugsteuerung 5 weitergegeben werden. Gleichermaßen werden Signale von der Aufzugsteuerung 5 über das Funkterminal 11 an die einzelnen Bedien- und Anzeigefelder 8, 9 und 10 gegeben. Auf diese Weise werden zwischen dem Funkterminal 11 und der Aufzugsteuerung 5 die Signale für und von den einzelnen Bedien- und Anzeigefeldern 8, 9 und 10 ausgetauscht. Mit anderen Worten erfolgt der Daten- oder Informationsaustausch zwischen den einzelnen Bedien- und Anzeigefeldern 8, 9 und 10 und der Aufzugsteuerung 5 über das Funkterminal 11.

Die Bedien- und Anzeigefelder 8, 9 und 10 sind in der Aufzugkabine 1 angeordnet, und das Funkterminal 11 ist ebenfalls in oder an der Aufzugkabine 1 angeordnet. Die Bedien- und Anzeigefelder 8, 9 und 10 und das Funkterminal 11 sind daher nahe beieinander angeordnet. Die Kommunikation zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern 8, 9 und 10 und dem Funkterminal 11 wird daher von äußerem Rauschen wenig beeinflußt. Außerdem ist, da die Bedien- und Anzeigefelder 8, 9 und 10 und das Funkterminal 11 nahe beieinander angeordnet sind, für die Funkverbindung dazwischen eine kurzreichweitige Funkverbindung mit geringer Leistung ausreicht. Zum Beispiel kann das Frequenzband der Funkübertragungsvorrichtung bei 322 MHz oder weniger liegen, und die Intensität des elektrischen Feldes drei Meter von der Funkübertragungsvorrichtung entfernt kann 500 &mgr;V/m oder kleiner sein. Oder das Frequenzband der Funkübertragungsvorrichtung liegt im Bereich von 322 MHz bis 10 GHz, und die Intensität des elektrischen Feldes drei Meter von der Funkübertragungsvorrichtung entfernt beträgt 35 &mgr;V/m oder weniger. Oder das Frequenzband der Funkübertragungsvorrichtung liegt im Bereich von 10 GHz bis 150 GHz und die Intensität des elektrischen Feldes drei Meter von der Funkübertragungsvorrichtung entfernt beträgt 500 &mgr;V/m oder weniger. Oder die Antennenleistung der Funkübertragungsvorrichtung beträgt 10 mW oder weniger.

Im folgenden werden die Steuer-Eingabeeinheit 8, 9 und die Stockwerkanzeige 10 anhand der Zeichnungen beschrieben.

Die 5 zeigt die äußere Ansicht der Steuer-Eingabeeinheit bei der vorliegenden Ausführungsform, wobei die 5(a) eine Vorderansicht und die 5(b) eine Seitenansicht ist. In der 5 bezeichnet das Bezugszeichen 70 Solarzellen, das Bezugszeichen 71 die Sende/Empfangsantenne der eingebauten Funkübertragungsvorrichtung, das Bezugszeichen 72 die Steuer-Eingabeeinheit als solche und das Bezugszeichen 35 die Wand der Aufzugkabine 1. Die anderen Bezugszeichen werden mit den gleichen Bedeutungen verwendet wie in der 3.

Die 6 zeigt die äußere Ansicht einer Stockwerkanzeige bei der vorliegenden Ausführungsform, wobei die 6(a) eine Vorderansicht und die 6(b) eine Seitenansicht ist. In der 6 bezeichnet das Bezugszeichen 80 Solarzellen, das Bezugszeichen 81 die Sende/Empfangsantenne der eingebauten Funkübertragungsvorrichtung, das Bezugszeichen 82 die Stockwerkanzeige als solche und das Bezugszeichen 35 die Wand der Aufzugkabine 1. Die anderen Bezugszeichen werden mit den gleichen Bedeutungen verwendet wie in der 4.

Dadurch, daß die elektrischen Leitungen für die Datenübertragung und die Zuführung von elektrischer Energie bei der vorliegenden Ausführungsform nicht mehr benötigt werden, das heißt, da keine elektrischen Leitungen mehr von den Bedien- und Anzeigefeldern wegführen, können die Bedien- und Anzeigefelder auf die Oberfläche der Wand 35 der Aufzugkabine 1 aufgesetzt werden und brauchen nicht mehr in diese eingelassen zu werden. Mit anderen Worten können die Bedien- und Anzeigefelder auf der Oberfläche der Wand 35 der Aufzugkabine 1 angebracht werden, ohne daß die äußere Ansicht eingeschränkt wird, wie es in den 5 und 6 gezeigt ist. Außerdem können die Bedien- und Anzeigefelder dadurch abnehmbar an der Wand 35 angebracht werden, daß auf der Rückseite der Bedien- und Anzeigefelder ein Magnet oder ein Saugnapf vorgesehen wird, das heißt an der Oberfläche, die der Oberfläche der Wand 35 der Aufzugkabine 1 gegenüberliegt.

Im folgenden wird ein Überblick über den Datenaustausch zwischen den einzelnen Bedien- und Anzeigefeldern, dem Funkterminal und der Aufzugsteuerung anhand der 7 beschrieben.

In der 7 bezeichnet das Bezugszeichen 5 die Aufzugsteuerung, das Bezugszeichen 8 eine erste Steuer-Eingabeeinheit, das Bezugszeichen 9 eine zweite Steuer-Eingabeeinheit, das Bezugszeichen 10 die Stockwerkanzeige und das Bezugszeichen 11 das Funkterminal.

Das Bezugszeichen 90 bezeichnet Signale, die vom Funkterminal 11 zur Aufzugsteuerung 5 geschickt werden. Diese Signale 90 umfassen zusätzlich registrierte Stockwerksignale, Kabinenlicht-Aus-Anforderungssignale und Sprachsignale. Wie später noch beschrieben wird, wird das weiter registrierte Stockwerksignal ausgegeben, wenn ein Druckknopf zur Eingabe eines Zielstockwerks an einer der Steuer-Eingabeeinheiten 8, 9 gedrückt wurde. Auf diese Weise werden Signale über das Funkterminal 11 zur Aufzugsteuerung 5 geleitet: Das Sprachsignal zeigt eine Unterhaltung zwischen dem Wartungspersonal und Kabinenpassagieren an, wenn der Wartungspersonal-Rufknopf gedrückt wird.

Das Bezugszeichen 91 bezeichnet Signale, die von der Aufzugsteuerung 5 zum Funkterminal 11 geschickt werden. Diese Signale 91 umfassen weitere Registrations-Vervollständigungssignale, registrierte Stockwerk-Licht-Aus-Signale, Kabinenpositionssignale, Tür-Auf/Zu-Signale, Kabinenbeleuchtungssteuersignale und Sprachsignale. Das weitere Registrations-Vervollständigungssignal wird dazu verwendet, das Funkterminal 11 davon in Kenntnis zu setzen, daß das oben erwähnte weiter aufgenommene Stockwerksignal von der Aufzugsteuerung 5 erhalten wurde. Das registrierte Stockwerk-Licht-Aus-Signal ist ein Signal zum Ausschalten der bezeichneten Stockwerkanzeigeleuchte, zum Beispiel wenn die Kabine das bezeichnete Stockwerk erreicht hat. Das Kabinenpositionssignal ist ein Signal, das über das Funkterminal 11 zur Stockwerkanzeige 10 geleitet wird, um die Stockwerkanzeige 10 von der gegenwärtigen Kabinenposition in Kenntnis zu setzen.

Das Bezugszeichen 92 bezeichnet Signale, die von der ersten Steuer-Eingabeeinheit 8 zum Funkterminal 11 gesendet werden. Diese Signale umfassen zusätzlich aufgenommene Stockwerksignale, Tür-Auf/Zu-Signale, Kabinenbeleuchtungssteuersignale, Antwortsignale in Reaktion auf Anforderungen und Sprachsignale. Wie später noch beschrieben wird, ist das Kabinenbeleuchtungssteuersignal ein Signal, das das Funkterminal 11 auffordert, die Beleuchtung in der Kabine einzuschalten, damit die Solarzellen eine elektromotorische Kraft zum Aufladen der Sekundärbatterie erzeugen, wenn die Restenergie der Sekundärbatterie der ersten Steuer-Eingabeeinheit 8 unter einen bestimmten Wert gefallen ist. Das Signal fordert auch zum Ausschalten des Lichts auf, wenn die Aufladung beendet ist. Wie ebenfalls später noch genauer beschrieben wird, ist das Antwortsignal in Reaktion auf Anforderungen ein Antwortsignal auf ein Anforderungssignal, das vom Funkterminal 11 an die erste Steuer-Eingabeeinheit 8 gegeben wurde.

Das Bezugszeichen 93 bezeichnet ein Signal, das vom Funkterminal 11 an die erste Steuer-Eingabeeinheit 8 gesendet wird. Es umfaßt ein weiteres Registrations-Vervollständigungssignal, registrierte Stockwerk-Licht-Ein-Signale, registrierte Stockwerk-Licht-Aus-Signale, Alarmsteuersignale, Rückantwortanforderungssignale und Sprachsignale. Das Stockwerk-Licht-Ein-Signal ist ein Signal, das der Steuer-Eingabeeinheit ein neues bezeichnetes Stockwerk mitteilt, das nicht das Stockwerk für das registrierte Stockwerksignal ist, wenn das Funkterminal 11 das weitere Registrations-Vervollständigungssignal von der Aufzugsteuerung 5 erhalten hat. Das Alarmunterdrückungssignal ist ein Signal zum Unterdrücken des Ertönen eines Alarmsummers in der Steuer-Eingabeeinheit. Wenn die Steuer-Eingabeeinheit durch jemanden aus der Kabine entfernt wird, gibt sie bei dieser Anordnung Alarm. Im Normalfall nimmt die Steuer-Eingabeeinheit das Alarmunterdrückungssignal auf, so daß kein Alarm erzeugt wird. Das Rückantwortanforderungssignal ist ein Signal, das ausgegeben wird, um zu überprüfen, ob der Datenaustausch zwischen dem Funkterminal 11 und der ersten Steuer-Eingabeeinheit 8 korrekt ausgeführt wird. Die erste Steuer-Eingabeeinheit 8, die das Signal erhält, gibt daraufhin Signale an das Funkterminal 11 aus, die ein Antwortsignal auf das Anforderungssignal sind.

Wenn nach einer bestimmten Zeit auf das Anforderungssignal kein Antwortsignal erhalten wird, kann ein Kommunikationsfehler aufgetreten sein, oder die in das Funkterminal 11 eingebaute Funkübertragungsvorrichtung arbeitet nicht richtig.

Das Bezugszeichen 94 bezeichnet Signale, die vom Funkterminal 11 zur zweiten Steuer-Eingabeeinheit 9 gesendet werden. Diese Signale sind die gleiche wie beim Bezugszeichen 93.

Das Bezugszeichen 95 bezeichnet Signale, die von der zweiten Steuer-Eingabeeinheit 9 zum Funkterminal 11 gesendet werden. Diese Signale sind die gleichen wie beim Bezugszeichen 92.

Das Bezugszeichen 96 bezeichnet Signale, die vom Funkterminal 11 zur Stockwerkanzeige 10 gesendet werden. Diese Signale bewirken das Aufleuchten und Erlöschen der Anzeigeleuchten in der Stockwerkanzeige 10. Das Bezugszeichen 97 bezeichnet Signale, die von der Stockwerkanzeige 10 zum Funkterminal 11 gesendet werden. Diese Signale umfassen die oben bezeichneten Kontrollsignale für die Übertragungsstrecke sowie Signale zum Einschalten der Kabinenbeleuchtung, damit die Solarzellen in der Stockwerkanzeige 10 die Sekundärbatterie aufladen können.

Von den genannten Signalen werden die Signale 92 bis 97 über Funk übertragen und die Signale 90 und 91 bei der vorliegenden Ausführungsform über Leitungen durch das Schleppkabel 4. Auch die über das Schleppkabel erfolgende Übertragung kann jedoch durch Funk erfolgen. Auch kann die Anzahl von Steuer-Eingabeeinheiten und Stockwerkanzeigen erhöht werden.

Anhand der 8 wird nun das Übertragungsverfahren beschrieben, das vom Funkterminal 11, der ersten Steuer-Eingabeeinheit 8, der zweiten Steuer-Eingabeeinheit 9 und der Stockwerkanzeige 10 ausgeführt wird. In der 8 bezeichnet das Bezugszeichen 100 die Zeitachse des Funkterminals 11, das Bezugszeichen 101 die Zeitachse der ersten Steuer-Eingabeeinheit 8, das Bezugszeichen 102 die Zeitachse der zweiten Steuer-Eingabeeinheit 9 und das Bezugszeichen 103 die Zeitachse der Stockwerkanzeige 10. Die Bezugszeichen 104 bis 111 bezeichnen Sprachdaten. Die Positionen in der 8 zeigen den Ursprungsort der Übertragung der Sprachdaten und den Zeitpunkt der Übertragung an. Die Breiten zeigen die für die Übertragung erforderliche Zeit an. Die Bezugszeichen 120 bis 126 bezeichnen Nicht-Sprach-Daten. Wie im Falle der Sprachdaten zeigen dabei die Positionen den Ursprungsort der Übertragung der Daten und den Zeitpunkt der Übertragung an. Die Breiten zeigen die für die Übertragung erforderliche Zeit an. Der Bestimmungsort für die Sprachdaten und die Nicht-Sprach-Daten befindet sich dort auf der Zeitachse, wo es durch den Pfeil bezeichnet wird. Jede Funkübertragungsvorrichtung tauscht so Daten durch ein schnelles Umschalten zwischen Senden und Empfangen aus. Den Daten ist jeweils der Bestimmungsort vorangestellt, so daß Signale, die eine Einheit nicht betreffen, ignoriert werden können. Hinsichtlich der Übertragungszeitpunkte werden, damit besonders im Fall von Sprachdaten eine Unterhaltung nicht abgehackt wird, die A/D-konvertierten Daten in kleine Pakete aufgeteilt und fast immer zu einem bestimmten Zeitintervall gesendet.

Im folgenden wird der innere Aufbau des Funkterminals 11, der Steuer-Eingabeeinheit 8, 9 und der Stockwerkanzeige 10 zur Realisierung der genannten Funktionen beschrieben.

Die 9 zeigt den inneren Aufbau des Funkterminals 11, wobei der Bereich innerhalb der gestrichelten Linie das Funkterminal 11 enthält. Das Bezugszeichen 160 bezeichnet eine Funkübertragungsvorrichtung, das Bezugszeichen 12 die Antenne, das Bezugszeichen 150 einen Sender in der Funkübertragungsvorrichtung, das Bezugszeichen 151 einen Empfänger in der Funkübertragungsvorrichtung, und das Bezugszeichen 152 eine Steuerung, die die Funkübertragungsvorrichtung insgesamt steuert. Das Bezugszeichen 153 bezeichnet einen Gerätenummer-Einstellschalter. Der an diesem Schalter eingestellte Wert zeigt den Bestimmungsort für die Datenübertragung an. Das Bezugszeichen 155 ist ein A/D-Konverter, der das analoge Signal, das von der Aufzugsteuerung 5 über das Schleppkabel 4 erhalten wird, in ein digitales Signal umwandelt, das dann in die Funkübertragungsvorrichtung 160 eingegeben wird. Das Bezugszeichen 156 ist ein D/A-Konverter. Das von der Funkübertragungsvorrichtung 160 ausgegebene digitale Signal wird von diesem Konverter in ein analoges Signal umgewandelt und dann zur Aufzugsteuerung 5 geschickt. Das Bezugszeichen 157 bezeichnet einen Türantriebsmotor und das Bezugszeichen 158 eine Beleuchtungseinheit in der Kabine. Das Bezugszeichen 154 bezeichnet einen Mikrocomputer, der mit der Funkübertragungsvorrichtung 160, der Aufzugsteuerung 5, dem Türantriebsmotor 157 und der Beleuchtungseinheit 158 verbunden ist, um diese Elemente zu steuern und um den Datenaustausch dazwischen auszuführen.

Bei dieser Anordnung gibt, wenn die Funkübertragungsvorrichtung 160 Daten erhält, diese eine Interruptanforderung IRQ2 an den Mikrocomputer 154. Auf den Erhalt der Interruptanforderung IRQ2 hin beginnt der Mikrocomputer 154 mit der Aufnahme von Daten von der Funkübertragungsvorrichtung 160. Wenn die Aufzugsteuerung 5 Daten an das Funkterminal 11 geben will, schickt sie eine Interruptanforderung IRQ7 an den Mikrocomputer 154. Bei Erhalt der Interruptanforderung IRQ7 beginnt der Mikrocomputer 154 mit der Aufnahme der Daten von der Aufzugsteuerung 5.

Die 10 zeigt den Aufbau der Steuer-Eingabeeinheit 8, 9. In der 10 bezeichnet das Bezugszeichen 13 die Solarzellen zum Erzeugen von Energie in Reaktion auf die Kabinenbeleuchtung, das Bezugszeichen 181 zeigt eine Sekundärbatterie zum Speichern der von den Solarzellen 13 erzeugten Energie, das Bezugszeichen 180 bezeichnet eine den Stromrückfluß sperrende Diode, die verhindert, daß die Energie von der Sekundärbatterie 181 zu den Solarzellen 13 zurückfließt, die Bezugszeichen 182 und 183 bezeichnen Spannungsteilerwiderstände zum Abteilen einer Spannung von der Sekundärbatterie 181, das Bezugszeichen 184 bezeichnet einen A/D-Konverter zum Umwandeln der von den Spannungsteilerwiderständen 182 und 183 erzeugten Spannung in ein digitales Signal, das als Vbat in den Mikrocomputer 154 eingegeben wird. Das Bezugszeichen 194 bezeichnet einen D/A-Konverter zum Umwandeln des von der Funkübertragungsvorrichtung 160 aufgenommenen digitalen Sprachsignals in ein analoges Signal, und das Bezugszeichen 195 zeigt einen Verstärker zum Verstärken des Ausgangssignals des D/A-Konverter 194 und zum Ansteuern eines Lautsprechers 200. Das Bezugszeichen 197 bezeichnet einen Verstärker zum Multiplizieren des Ausgangssignals vom Mikrophon 201, das Bezugszeichen 196 bezeichnet einen A/D-Konverter zum Umwandeln des analogen Signals vom Verstärker 197 in ein digitales Signal, das dann an die Funkübertragungsvorrichtung 160 gegeben wird, das Bezugszeichen 198 bezeichnet eine Zeitgeberschaltung, die den Mikrocomputer 154 in bestimmten Intervallen (z.B. eine Sekunde) auffordert, ein Interruptsignal IRQ5 auszugeben, das Bezugszeichen 199 bezeichnet einen vom Mikrocomputer 154 angesteuerten Summer, das Bezugszeichen 185 einen Druckknopf für ein Zielstockwerk, und die Bezugszeichen 186 und 190 bezeichnen Hochziehwiderstände. Das Bezugszeichen 187 bezeichnet eine NICHT-Schaltung, das Bezugszeichen 193 eine UND-Schaltung, das Bezugszeichen 191 eine Zielstockwerk-Anzeigeleuchte, das Bezugszeichen 192 einen Strombegrenzungswiderstand, das Bezugszeichen 188 einen Druckknopf zum Türöffnen und das Bezugszeichen 189 einen Druckknopf zum Türschließen. Die anderen Bezeichnungen und Funktionen werden mit der gleichen Bedeutung wie in der 9 verwendet.

Im folgenden wird kurz die Arbeitsweise der Schaltung der 10 beschrieben.

Wenn einer der Druckknöpfe 185 für ein Zielstockwerk gedrückt wird, geht das Ausgangssignal der UND-Schaltung 193, die mit dem IRQ1-Anforderungseingabeanschluß des Mikrocomputers 154 verbunden ist, von HOCH auf NIEDRIG. Der Mikrocomputer 154 ist so programmiert, daß, wenn das Signal am IRQ1-Anforderungseingabeanschluß von HOCH auf NIEDRIG geht, er den IRQ1-Interrupt aufnimmt. Der Mikrocomputer 154 ist auch so programmiert, daß er bei Erhalt des IRQ1-Interrupts das Eingangssignal an dem Eingangsanschluß feststellt, der mit dem Ausgang der NICHT-Schaltung 187 verbunden ist. Dadurch wird das Signal an diesem Eingangsanschluß des Mikrocomputers 154 nur dann aufgenommen, wenn einer Druckknöpfe 185 für ein Zielstockwerk gedrückt wird. Die Schalter für den Eingangsanschluß und die Zielstockwerk-Druckknöpfe 185 sind jeweils durch die NICHT-Schaltung im Verhältnis eins zu eins verbunden. Wenn einer der Knöpfe gedrückt wird, wird das Bit des entsprechenden Eingangsanschlusses auf "1" gesetzt. Am Ausgangsanschluß des Mikrocomputers 154 ist jede Anzeigeleuchte für ein Zielstockwerk mit diesem Ausgangsanschluß über den Strombegrenzungswiderstand 192 im Verhältnis von eins zu eins verbunden, und die Anzeigeleuchte ist eingeschaltet, wenn das entsprechende Bit am Ausgangsanschluß auf "1" gesetzt ist. Durch Drücken des Tür-Auf-Anforderungsknopfes 188 wird der Mikrocomputer 154 außerdem aufgefordert, das IRQ4-Interruptsignal allein auszugeben. Der Mikrocomputer 154 ist so programmiert, daß er nach Erhalt des IRQ4-Interruptsignals allein ein Signal zum Türöffnen an das Funkterminal 11 sendet. Der Tür-Zu-Anforderungsknopf ist ähnlich konfiguriert. Diese beiden Prozesse sind in den 23(a) und 23(b) dargestellt. Bei einem solchen Mikrocomputer 154 gibt es viele Interruptfaktoren. Dadurch wird die Sicherheit gewährleistet, und die Alarm-Rücksetztaste (später noch beschrieben) kann dadurch betätigt werden, daß dem IRQ4-Interrupt die höchste Priorität gegeben wird.

Die 11 zeigt den Aufbau in der Stockwerkanzeige 10. In der 11 bezeichnet das Bezugszeichen 220 die Anzeigeleuchten für die Kabinenposition, und die anderen Kennzeichnungen und Funktionen werden mit der gleichen Bedeutung verwendet wie in den 9 und 10. Im folgenden wird die Arbeitsweise der Steuerung 152 der Funkübertragungsvorrichtung 160, die an jedem der Bedien- und Anzeigefelder vorgesehen ist, anhand des Falles beschrieben, daß sie an der Steuer-Eingabeeinheit der 10 angebracht ist. Zuerst wird der Fall der Übertragung erläutert und dann der Empfang. Die 12 ist ein Flußdiagramm für die Übertragungsprozedur der Steuerung 152. Zuerst wird, wenn ein Ausgangssignal des Mikrocomputers 154 oder des A/D-Konverters 196 an die Steuerung 152 gegeben wird, die Antenne auf die Senderseite geschaltet. Dann wird im Schritt 232 festgestellt, ob die Daten Sprachdaten sind oder nicht. Wenn es Sprachdaten sind, geht das System zum Schritt 233 weiter, und die Daten werden zu Sprachdaten-Datenpaketen geformt. Diese werden in bestimmten Intervallen ausgesendet, wie es in der 8 gezeigt ist. Wenn im Schritt 232 festgestellt wird, daß die Daten keine Sprachdaten sind, werden sie zu einem Paket zusammengefaßt und normal übertragen, wie es in der 8 gezeigt ist. Nach dem Ende der Übertragung wird die Antenne auf die Empfängerseite geschaltet, und das System wartet im Empfangszustand auf den nächsten Befehl.

Im folgenden wird der Prozeß zum Zeitpunkt des Empfangs anhand der 13 beschrieben. Wenn der Empfänger 151 ein Signal erhalten hat; prüft er im Schritt 263, ob es an ihn adressiert ist. Wenn ja, wird das Paket im Schritt 261 zerlegt und der Datentyp geprüft. Im Schritt 265 wird festgestellt, ob die Daten Sprachdaten sind oder nicht. Wenn ja, werden die Information an den D/A-Konverter 194 ausgegeben, und der Prozeß ist zu Ende. Wenn im Schritt 263 festgestellt wird, daß das Signal nicht an diesen Empfänger adressiert ist, ist der Prozeß ebenfalls zu Ende. Wenn im Schritt 265 festgestellt wird, daß die Daten keine Sprachdaten sind, wird ein IRQ2-Anforderungssignal an den Mikrocomputer 154 ausgegeben, und die Daten werden dem Mikrocomputer 154 übergeben. Dann ist der Prozeß zu Ende.

Mit Bezug zur 14 werden nun die Prozeßschritte im Mikrocomputer 154 beschrieben, wenn an der Steuer-Eingabeeinheit der 10 einer der Druckknöpfe 185 für ein Zielstockwerk gedrückt wird. Wenn irgendeiner der Zielstockwerk-Druckknöpfe 185 gedrückt wird, wird wie oben angegeben das IRQ1-Interruptanforderungssignal ausgegeben. Nach Erhalt des Interruptanforderungssignals geht der Prozeß zum Schritt 291 weiter, und das Erfassungsergebnis des Eingangsanschlusses wird im Register R2 gespeichert. Der Zustand jedes Bits im Register R2 steht in einer eins-zu-eins-Beziehung zu den Zielstockwerk-Druckknöpfen 185. Wenn das entsprechende Bit eine "1" ist, zeigt dies an, daß der zugehörige Druckknopf gedrückt wurde. Der gegenwärtige Licht-Ein-Zustand wird im Schritt 292 im Register R1 gespeichert. Dies kann dann erfolgen, wenn der Inhalt des Registers für die Zustände des Ausgangsanschlusses an R1 geschickt wird. Im Schritt 293 wird eine logische ODER-Operation an den Bitfolgen in den Registern R1 und R2 ausgeführt, und das Ergebnis wird im Register R3 gespeichert.

Im Ergebnis wird zusätzlich zu den gegenwärtigen Zielstockwerkinformationen eine neue Zielstockwerkinformation im Register R3 aufgezeichnet. Dann wird im Schritt 295 festgestellt, ob der Inhalt des Registers R1 sich vom Inhalt des Registers R3 unterscheidet oder nicht. Wenn die Inhalte verschieden sind, heißt dies, daß außer den bereits registrierten Zielstockwerken ein weiterer Zielstockwerk-Druckknopf gedrückt wurde. Wenn die Inhalte der Register R1 und R3 sich bei der Feststellung im Schritt 295 nicht unterscheiden, geht der Prozeß zum Schritt 302 weiter, woraufhin der Prozeß zu Ende ist.

Wenn im Schritt 295 festgestellt wird, daß sich die Inhalte der Register R1 und R3 unterscheiden, geht der Prozeß zum Schritt 296 weiter, und die Anforderungsnummer wird ausgegeben. Diese Anforderungsnummer kann durch die 8 Bit für die Zahlen 0 bis 255 dargestellt werden. Für jede Ausgabe wird eine Eins addiert. Nach dem Erreichen von 255 geht der Wert auf 0 zurück. Dieser Prozeß wird danach wiederholt. Die Ausgabe der Anforderungsnummer wird wiederholt, um das Ergebnis der Verarbeitung im Schritt 300 (später beschrieben) aufzuheben, wenn kein weiteres Registratur-Vervollständigungssignal von der Steuerung vorliegt. Dann wird im Schritt 297 eine logische XOR-Operation (exklusive logische Summe) an den Bitfolgen der Register R3 und R1 ausgeführt und das Ergebnis im Register R2 gespeichert. Als Ergebnis dieser Berechnung bleibt nur das Bit im Register R2, das dem neu registrierten Zielstockwerk entspricht und "1" ist. Das Bit, das dem bereits registrierten Stockwerk entspricht, wird zu "0". Dann wird im Schritt 298 der Inhalt des Registers R2 zusammen mit der im Schritt 296 ausgegebenen Anforderungsnummer in der Tabelle 1 des in der 17 gezeigten Formats gespeichert.

In der 17 ist zum Beispiel, wenn das Aufzugsystem im einem Gebäude vom 81. bis zum 7. Stockwerk installiert ist, das zusätzlich registrierte Stockwerk mit der Anforderungsnummer 0 in der Tabelle 1 das 3. Stockwerk, wenn das Bit an der am weitesten rechts befindlichen Position dem Erdgeschoß entspricht. Dann wird im Schritt 299 die Anforderungsnummer als Variable e_req gespeichert. Diese Operation ermöglicht es, die zuletzt ausgegebene Anforderungsnummer in der Variablen e_req zu speichern. Dann werden im Schritt 300 die Licht-Ein-Daten durch den Inhalt des Registers R3 ersetzt. Dadurch wird die Zielstockwerk-Anzeigeleuchte durch die Anzeigeleuchte ersetzt, die dem neu gedrückten Zielstockwerk-Druckknopf entspricht, und zu der gegenwärtigen Zielstockwerk-Antwortreaktion hinzugefügt. Dann wird im Schritt 301 der Inhalt des Registers R2 zusammen mit der Anforderungsnummer zum Funkterminal 11 gesendet. Es werden damit die neu auftretenden, registrierten Stockwerkinformationen und Anforderungsnummern an das Funkterminal 11 gesendet.

Die 15 zeigt das Datenformat für das in diesem Fall ausgesendete Signal für das zusätzlich registrierte Stockwerk. In der 15 bezeichnet das Bezugszeichen 350 den Zielort für die Übertragung (den Empfänger), das Bezugszeichen 351 den Ursprungsort der Übertragung (den Sender), das Bezugszeichen 352 den Datentyp (zusätzlich registriertes Stockwerk), das Bezugszeichen 353 die Anforderungsnummer und das Bezugszeichen 354 die Daten über das zusätzlich registrierte Stockwerk.

Die 16 zeigt den Prozeß, der in Reaktion auf das IRQ5-Interruptanforderungssignal gestartet wird, das in ein-Sekunden-Intervallen durch die Zeitgeberschaltung 198 der 10 ausgegeben wird. Sie zeigt den Prozeß des Ausschaltens der Zielstockwerk-Antwortanzeigeleuchte, wenn nach dem Verstreichen von einer Sekunde oder mehr kein Vervollständigungssignal für die zusätzliche Registration erhalten wird. Nach Erhalt des IRQ5-Interruptsignals wird im Schritt 381 aus dem Speicher die Zeitgeberinterruptnummer t_num ausgelesen. Diese Zeitgeberinterruptnummer t_num wird durch zwei Bit für 0 bis 3 dargestellt. Wie später noch beschrieben, kommt für jeden Interrupt des IRQ5 nach der 3 die 0 zurück. Dies wird dann wiederholt. Die Zeitgeberinterruptnummer wird in den Schritten 382, 384 und 385 aktualisiert. Dann wird im Schritt 386 die zuletzt aktualisierte Anforderungsnummer der Variablen e_req entnommen und zusammen mit t_num als L_req in der Tabelle 2 gespeichert.

Die 18 zeigt das Format der Tabelle 2. In den Schritten 387 bis 393 werden auf der Basis der gegenwärtigen Zeitgeberinterruptnummer t_num die zwei Sekunden vorher zum Zeitpunkt des IRQ-Interrupts 5 zuletzt aktualisierte Anforderungsnummer und die eine Sekunde vorher zum Zeitpunkt des IRQ5-Interrupts aktualisierte Anforderungsnummer durch Bezug auf die Tabelle 2 entnommen. Dann erfolgt im Schritt 394 durch Bezug auf die Tabelle 1 eine logische ODER-Operation an den Bitfolgen der Daten über die zusätzlich registrierten Stockwerke, die zwischen den beiden Anforderungsnummern aufgetreten sind, die in den Schritten 387 bis 393 aufgenommen wurden. Das Ergebnis der Berechnung wird im Register R4 gespeichert. Dann erfolgt im Schritt 395 eine logische NICHT-Operation an der Bitfolge des Registers R4, wobei das Ergebnis wieder im Register R4 gespeichert wird. Im Schritt 396 wird dann eine logische UND-Operation an den Bitfolgen des Inhalts des Registers R4 und dem gegenwärtigen Licht-Ein-Inhalt ausgeführt, wobei das Ergebnis dazu verwendet wird, die Stockwerkanzeige zu aktualisieren.

Als Folge der Vorgänge in den genannten Schritten 380 bis 397 schalten all die Zielstockwerk-Anwortanzeigeleuchten ab, die den zusätzlich registrierten Stockwerken entsprechen, die eine bis zwei Sekunden vorher registriert wurden. Die den zusätzlich registrierten Stockwerken entsprechenden Zielstockwerk-Antwortanzeigeleuchten werden normalerweise jedoch nicht ausgeschaltet. Der Grund dafür ist, daß das Vervollständigungssignal für die zusätzliche Registrierung mit dem in der 21 gezeigten Format in Reaktion auf das Signal für das zusätzlich registrierte Stockwerk von der Aufzugsteuerung 5 über das Funkterminal 11 ausgesendet wird. Dieser Vorgang wird anhand der 20 erläutert.

Wenn die Funkübertragungsvorrichtung 160 ein Signal erhält, wird an den Mikrocomputer 154 eine IRQ2-Interruptanforderung ausgegeben. Bei Erhalt des IRQ2-Interruptsignals wird das Signal von der Funkübertragungsvorrichtung 160 aufgenommen, und im Schritt 601 wird dessen Inhalt analysiert. Dann wird im Schritt 602 festgestellt, ob das Signal ein Vervollständigungssignal für eine zusätzliche Registrierung ist oder nicht. Wenn es ein Vervollständigungssignal für eine zusätzliche Registrierung ist, wird im Schritt 603 die Anforderungsnummer aufgenommen. Dann werden alle Bits für die Daten über das zusätzlich registrierte Stockwerk der Tabelle 1, die der im Schritt 604 aufgenommenen Anforderungsnummer entsprechen, gelöscht, und der Prozeß ist damit zu Ende. Dadurch wird vermieden, daß durch die Folge von Vorgängen, die durch den erwähnten IRQ5-Interrupt ausgelöst werden, die Zielstockwerk-Antwortanzeigeleuchten ausgeschaltet werden.

Wenn das Signal bei der Feststellung im Schritt 602 kein Vervollständigungssignal für eine zusätzliche Registrierung ist, geht der Prozeß zum Schritt 606 weiter, und es wird festgestellt, ob das Signal ein Licht-Aus-Signal für ein registriertes Stockwerk ist oder nicht. Wenn es ein Licht-Aus-Signal für ein registriertes Stockwerk ist, wird die Information über das Licht-Aus-Stockwerk im Register R5 gespeichert. Die Information über das Licht-Aus-Stockwerk ist eine Bitfolge, bei denen den Bits eine "1" zugeordnet ist, die in dem in der 22 gezeigten Format den Zielstockwerk-Antwortanzeigeleuchten entsprechend, die auszuschalten sind. Dann erfolgt im Schritt 608 eine logische NICHT-Operation an den Bitfolgen des Registers R5, wobei das Ergebnis wieder im Register R5 gespeichert wird. Im Schritt 609 erfolgt eine logische UND-Operation an den Bitfolgen der Inhalte des Registers R5 und des gegenwärtigen Licht-Ein-Inhalts, wobei das Ergebnis dazu verwendet wird, die Stockwerkanzeige zu aktualisieren. Der Prozeß ist damit zu Ende.

Wenn das Signal bei der Feststellung im Schritt 606 kein Licht-Aus-Signal für ein registriertes Stockwerk ist, geht der Prozeß zum Schritt 610 weiter. Hier wird festgestellt, ob das Signal ein Licht-Ein-Signal für ein registriertes Stockwerk ist oder nicht. Wenn das Signal ein Licht-Ein-Signal für ein registriertes Stockwerk ist, geht der Prozeß zum Schritt 611 weiter, und die Licht-Ein-Stockwerkinformation wird im Register R5 gespeichert. Dann erfolgt im Schritt 612 eine logische ODER-Operation an den Bitfolgen des Inhalts des Registers R5 und des gegenwärtigen Licht-Ein-Inhalts, wobei das Ergebnis dazu verwendet wird, die Stockwerkanzeige zu aktualisieren. Der Prozeß ist damit zu Ende. Wenn das Signal bei der Feststellung im Schritt 610 kein Licht-Ein-Signal für ein registriertes Stockwerk ist, ist der Prozeß ebenfalls zu Ende.

Anhand der 19 wird im folgenden die Erzeugung der erwähnten Zeitgeberinterruptnummer t_num und der Anforderungsnummer beschrieben, die die Ausgabe eine Signals für ein zusätzlich registriertes Stockwerk begleiten, und die gegenseitige Zeitgebung für die Variablen L_req0 bis L_req3, die bei jedem Zeitgeberinterrupt aktualisiert werden. Die 19 zeigt den Zustand vom Start des Systems an. Alle Variablen werden zu Null initialisiert, so daß t_num, die Anforderungsnummer und L_req0 bis L_req3 vor dem Auftreten des ersten IRQ5-Interrupts alle Null (0) sind. Wenn der erste IRQ5-Interrupt auftritt, wird die Zeitgeberinterruptnummer um "1" erhöht, mit dem Ergebnis, daß t_num = 1 ist. In diesem Fall wird L_req1 aktualisiert. Da die unmittelbar vorher ausgegebene Anforderungsnummer 0 ist, bleibt L_req1 = 0 unverändert. Wenn der zweite IRQ-5-Interrupt auftritt, wird sie aktualisiert und durch t_num = 2 ersetzt. In diesem Fall wird L_req2 aktualisiert. Da jedoch die auf 0 folgende Anforderungsnummer noch nicht ausgegeben wurde, ist das Ergebnis, daß L_req2 = 0 ist. Wenn der dritte IRQ5-Interrupt auftritt, wird sie aktualisiert und durch t_num = 3 ersetzt. In diesem Fall ist das aktualisierte L_req3 = 1, da die unmittelbar vorher ausgegebene Anforderungsnummer die erste ist. Auf diese Weise kann die eine bis zwei Sekunden vorher aufgetretene Anforderungsnummer durch das Aktualisieren von L_req0 bis L_req3 synchron zu den Zeitgeberinterrupten IRQ5 identifiziert werden und damit durch Bezug auf die Tabelle 2 alle ein bis zwei Sekunden vorher zusätzlich registrierten Stockwerke.

Vorstehend ist die Verarbeitungsprozedur innerhalb der Steuer-Eingabeeinheit beschrieben. Anhand der 24 und 25 erfolgt nun eine Beschreibung der Vorgänge im Mikrocomputer 154 des Funkterminals 11 mit dem in der 9 gezeigten inneren Aufbau.

Wenn die Funkübertragungsvorrichtung 160 ein an sie adressiertes Signal aufnimmt, wird an den Mikroprozessor 154 eine IRQ2-Interruptanforderung ausgegeben. Nach Erhalt dieser IRQ2-Interruptanforderung wird im Schritt 681 festgestellt, ob das Signal ein Signal für ein zusätzlich registriertes Stockwerk ist oder nicht, wie es in der 24 gezeigt ist. Wenn es ein Signal für ein zusätzlich registriertes Stockwerk ist, werden die Gerätenummer des Ursprungsorts der Übertragung, die Anforderungsnummer und die Daten über das zusätzlich registrierte Stockwerk, die in den erhaltenen Daten enthalten sind, im Schritt 682 an die Aufzugsteuerung 5 gesendet, und der Prozeß ist zu Ende. Wenn das Signal bei der Feststellung im Schritt 681 kein Signal für ein zusätzlich registriertes Stockwerk ist, geht der Prozeß zum Schritt 684 weiter, in dem festgestellt wird, ob das Signal ein Tür-Auf/Zu-Signal ist oder nicht. Wenn bei dieser Feststellung das Signal ein Tür-Auf/Zu-Signal ist, wird im Schritt 685 festgestellt, ob das Signal ein Tür-Auf-Signal ist oder nicht. Wenn es bei dieser Feststellung ein Tür-Auf-Signal ist, geht der Prozeß zum Schritt 686 weiter. Die Tür wird geöffnet, und der Prozeß ist zu Ende.

Wenn das Signal bei der Feststellung im Schritt 687 kein Tür-Auf-Signal ist, wird die Tür geschlossen, und der Prozeß ist zu Ende . Wenn das Signal bei der Feststellung im Schritt 684 kein Tür-Auf/Zu-Signal ist, wird im Schritt 688 festgestellt, ob das Signal ein Kabinenbeleuchtungs-Steuersignal ist oder nicht. Wenn es ein Kabinenbeleuchtungs-Steuersignal ist, wird im Schritt 689 festgestellt, ob es ein Licht-Ein-Signal ist oder nicht. Wenn es ein Licht-Ein-Signal ist, wird ein Kabinenbeleuchtungs-Licht-Ein-Vorgang ausgeführt und der Prozeß beendet. Wenn es bei der Feststellung im Schritt 689 kein Licht-Ein-Signal ist, wird im Schritt 691 an die Aufzugsteuerung 5 ein Kabinenbeleuchtungs-Licht-Aus-Anforderungssignal gesendet und der Prozeß beendet. Wenn das Signal bei der Feststellung im Schritt 688 kein Kabinenbeleuchtungs-Steuersignal ist, ist der Prozeß zu Ende.

Anhand der 25 wird nun der Vorgang beschrieben, wenn das Funkterminal 11 ein Signal von der Aufzugsteuerung 5 erhält.

Bei Erhalt des IRQ7-Interrupts werden die Daten von der Aufzugsteuerung 5 aufgenommen, und es wird im Schritt 711 festgestellt, ob das Signal ein Vervollständigungssignal für eine zusätzliche Registrierung ist oder nicht. Dabei werden zu dem Vervollständigungssignal für eine zusätzliche Registrierung der Ursprung der zusätzlichen Registrierungsanforderung (gesendet von), die Anforderungsnummer und die Daten über das zusätzlich registrierte Stockwerk hinzugefügt. Wenn sich bei dieser Feststellung herausstellt, daß es ein Vervollständigungssignal für eine zusätzliche Registrierung ist, wird dieses Signal im Schritt 712 zusammen mit der Anforderungsnummer zum Ursprungsort (gesendet von) der zusätzlichen Registrierungsanforderung gesendet. (Anhand der 20 wurde bereits das Bearbeiten des Ursprungsorts der erhaltenen Anforderung beschrieben). Dann wird im Schritt 713 das Licht-Ein-Signal für das registrierte Stockwerk als Daten über ein zusätzlich registriertes Stockwerk zu der anderen Steuer-Eingabeeinheit gesendet, die nicht der Ursprungsort der Anforderung ist, und der Prozeß ist zu Ende. Dadurch wird die Information über den Druckknopf für das Zielstockwerk auch an der Zielstockwerk-Antwortleuchte der Steuer-Eingabeeinheit wiedergegeben, die nicht der Ursprungsort der Anforderung ist.

Wenn sich bei der Feststellung im Schritt 711 herausstellt, daß das Signal keine Daten über ein zusätzlich registriertes Stockwerk enthält, wird im Schritt 715 festgestellt, ob das Signal ein Licht-Aus-Signal für ein registriertes Stockwerk ist oder nicht. Wenn das Signal ein Licht-Aus-Signal für ein registriertes Stockwerk ist, geht der Prozeß zum Schritt 716 weiter, und das Licht-Aus-Signal für ein registriertes Stockwerk wird zu allen Steuer-Eingabeeinheiten gesendet, womit der Prozeß zu Ende ist.

Wenn im Schritt 715 festgestellt wird, daß das Signal kein Licht-Aus-Signal für ein registriertes Stockwerk ist, geht der Prozeß zum Schritt 717 weiter, in dem festgestellt wird, ob es ein Kabinenpositionssignal ist oder nicht. Wenn sich dabei herausstellt, daß es ein Kabinenpositionssignal ist, wird es zu der Stockwerkanzeige 10 gesendet. Wenn im Schritt 717 festgestellt wird, daß es kein Kabinenpositionssignal ist, geht der Prozeß zum Schritt 719 weiter, in dem festgestellt wird, ob es ein Tür-Auf/Zu-Signal ist oder nicht. Wenn festgestellt wird, daß es ein Tür-Auf/Zu-Signal ist, wird im Schritt 720 festgestellt, ob es Tür-Auf-Signal ist oder nicht. Wenn es ein Tür-Auf-Signal ist, wird im Schritt 721 die Tür geöffnet, und der Prozeß ist zu Ende. Wenn im Schritt 720 festgestellt wird, daß es kein Tür-Auf-Signal ist, wird im Schritt 722 die Tür geschlossen, und der Prozeß ist ebenfalls zu Ende.

Wenn im Schritt 719 festgestellt wird, daß das Signal kein Tür-Auf/Zu-Signal ist, geht der Prozeß zum Schritt 723 weiter, in dem festgestellt wird, ob es ein Kabinenbeleuchtungs-Steuersignal ist oder nicht. Wenn es ein Kabinenbeleuchtungs-Steuersignal ist, wird im Schritt 724 festgestellt, ob es ein Beleuchtung-Ein-Signal ist oder nicht. Wenn es ein Beleuchtung-Ein-Signal ist, geht der Prozeß zum Schritt 725 weiter. Der Vorgang zum Einschalten der Kabinenbeleuchtung wird ausgeführt, und der Prozeß ist damit zu Ende. Wenn im Schritt 724 festgestellt wird, daß das Signal kein Kabinenbeleuchtung-Ein-Signal ist, geht der Prozeß zum Schritt 726 weiter. Der Vorgang zum Ausschalten der Kabinenbeleuchtung wird ausgeführt, und der Prozeß ist damit ebenfalls zu Ende. Wenn im Schritt 723 festgestellt wird, daß es kein Kabinenbeleuchtungs-Steuersignal ist, ist der Prozeß sofort zu Ende.

Bisher wurden die Vorgänge im Funkterminal 11 beschrieben. Im folgenden werden nun die Vorgänge im Mikrocomputer 154 der Stockwerkanzeige 10 mit dem inneren Aufbau, der in der 11 dargestellt ist, mit Bezug zur 26 beschrieben.

Wenn die Funkübertragungsvorrichtung 160 ein Signal aufgenommen hat, tritt am Mikrocomputer 154 eine IRQ2-Interruptanforderung auf. Bei Erhalt der IRQ2-Interruptanforderung wird das Signal von der Funkübertragungsvorrichtung 160 aufgenommen, und im Schritt 741 wird der Inhalt des Signals analysiert. Im Schritt 742 wird festgestellt, ob es ein Kabinenpositionssignal ist oder nicht. Wenn es ein Kabinenpositionssignal ist, geht der Prozeß zum Schritt 743 weiter. Die gegenwärtige Stockwerkanzeige wird aktualisiert und durch die erhaltene Kabinenpositionsinformation ersetzt, und der Prozeß ist damit zu Ende. Die 27 zeigt das Format des dabei erhaltenen Kabinenpositionssignals. Wenn im Schritt 742 festgestellt wird, daß das Signal kein Kabinenpositionssignal ist, ist der Prozeß sofort zu Ende.

Im folgenden wird die Verwaltung der Restenergie der Sekundärbatterie in den einzelnen Bedien- und Anzeigefeldern mit Bezug zur 28 beschrieben. Das in der 28 gezeigte Batteriemanagement wird normal oder auf einer regelmäßigen oder unregelmäßigen Basis in Abhängigkeit von der Kapazität der Sekundärbatterie ausgeführt. Wenn der Prozeß ausgeführt wird, erfolgt im Schritt 771 ein Vergleich zwischen Vbat, der Spannung am Anschluß der Sekundärbatterie, und Vbat_low, einem Spannungswert, der anzeigt, daß die Restenergie der Batterie zu klein wird. Wenn Vbat > Vbat_low sich in Vbat < Vbat_low ändert, ist die Restenergie der Batterie unter einen bestimmten Wert gefallen. Der Prozeß geht dann zum Schritt 772 weiter, und an das Funkterminal 11 wird ein Kabinenbeleuchtungs-Ein-Anforderungssignal gesendet. Im Schritt 773 wird dann die Anzeigeleuchte für das registrierte Stockwerk und/oder die Kabinenpositions-Anzeigeleuchte in einen Blinkmodus umgeschaltet, und der Prozeß ist zu Ende. Durch das Blinken wird der Energieverbrauch der Sekundärbatterie verringert. Wenn die Bedingung im Schritt 771 nicht erfüllt ist, geht der Prozeß zum Schritt 775 weiter. Es erfolgt ein Vergleich zwischen Vbat und Vbat high, einem Spannungswert, der anzeigt, daß die Batterie ausreichend Energie enthält. Wenn Vbat < Vbat_high sich in Vbat > Vbat_high ändert, ist die Batterie ausreichend aufgeladen. Der Prozeß geht daher zum Schritt 776 weiter. Anderenfalls ist der Prozeß zu Ende. Im Schritt 776 wird das Kabinenbeleuchtungs-Aus-Anforderungssignal an das Funkterminal 11 gesendet. Der Prozeß geht dann zum Schritt 777 weiter, und das Blinken der Anzeigeleuchten für das registrierte Stockwerk und/oder der Kabinenpositions-Anzeigeleuchte wird beendet.

Die 29 zeigt das Format des Kabinenbeleuchtungs-Steuersignals, das bei diesem Vorgang an das Funkterminal 11 gesendet wird.

Im folgenden wird anhand der 30 das Alarmsystem beschrieben, mit dem die Steuer-Eingabeeinheiten 8, 9 ausgestattet sind. Die 30(a) zeigt dabei den Hauptprozeß zur Alarmerzeugung, wenn zum Beispiel versucht wird, eine der Einheiten wegzutragen, und die 30(b) zeigt, wie ein Alarm wieder aufgehoben wird.

Bei diesem Alarmsystem gibt der Summer keinen Ton von sich, wenn ein vom Funkterminal 11 in bestimmten Intervallen (zum Beispiel 2 Sekunden) ausgesendetes Alarm-Unterdrückungssignal erhalten wird. Wenn für etwa 10 Sekunden oder mehr kein Signal erhalten wird, ertönt der Summer. Der Alarm kann durch Drücken des Tür-Auf-Knopfes, während gleichzeitig eine bestimmte Kombination von Zielstockwerk-Eingabedruckknöpfen gedrückt wird, wieder aufgehoben werden. Im folgenden werden Einzelheiten dazu beschrieben.

Wenn der Alarm begonnen hat, wird im Schritt 801 festgestellt, ob der Alarm wieder aufgehoben wurde oder nicht. Wenn er wieder aufgehoben wurde, endet der Betrieb des Alarmsystems. Wenn im Schritt 801 festgestellt wird, daß der Alarm nicht wieder aufgehoben wurde, geht der Prozeß zum Schritt 803 weiter, in dem festgestellt wird, ob seit dem letzten Erhalt eines Alarm-Unterdrückungssignals 10 Sekunden oder mehr verstrichen sind. Wenn mehr als 10 Sekunden verstrichen sind, geht der Prozeß zum Schritt 804, wodurch veranlaßt wird, daß der Summer ertönt. Wenn im Schritt 803 festgestellt wird, daß noch keine 10 Sekunden verstrichen sind, kehrt der Prozeß zum Schritt 801 zurück. Wenn im Schritt 804 der Summer ertönt, geht der Prozeß zum Schritt 805 weiter, und es wird festgestellt, ob der Alarm aufgehoben wurde oder nicht. Wenn er wieder aufgehoben wurde, geht der Prozeß zum Schritt 806 weiter. Der Summer wird abgeschaltet, und der Prozeß ist zu Ende. Wenn im Schritt 805 festgestellt wurde, daß der Alarm nicht wieder aufgehoben ist, wird der Schritt 805 wiederholt. Der Summer wird nicht gemäß Schritt 806 abgeschaltet, bis der Alarm wieder aufgehoben wird. Der Alarm kann durch das Drücken des Tür-Auf-Knopfes, während gleichzeitig eine Kombination von bestimmten Zielstockwerk-Eingabeknöpfen (Alarm-Aufhebungstasten) gedrückt wird, wieder aufgehoben werden, wie es oben erwähnt ist. Dabei wird ein IRQ1-Interrupt aufgenommen, da ein Zielstockwerk-Eingabeknopf gedrückt wurde. Da ein IRQ4-Interrupt eine höhere Priorität hat als ein IRQ1-Interrupt, wird der IRQ1-Interrupt jedoch ausgesetzt, und der Prozeß geht zum Schritt 807 weiter. Dann wird im Schritt 808 mit der Übertragung des Tür-Auf-Signals begonnen, was jedoch für die Alarmaufhebung irrelevant ist.

Im Schritt 809 wird das Ergebnis der Erfassung des Eingangsanschlusses im Register R2 gespeichert, und der Prozeß geht zum Schritt 810 weiter, in dem festgestellt wird, ob der Inhalt von R2 mit den Alarmaufhebungstasten übereinstimmt oder nicht. Wenn er übereinstimmt, wird der Alarm im Schritt 811 zurückgesetzt, und der Prozeß ist zu Ende. Wenn der Inhalt von R2 im Schritt 810 nicht mit den Alarmaufhebungstasten übereinstimmt, endet der Prozeß sofort.

Wie oben beschrieben sendet die Funkübertragungsvorrichtung 160 der Bedien- und Anzeigefelder, wenn die Restenergie der Sekundärbatterie unter einen bestimmten Wert gefallen ist, ein Funksignal zum Einschalten der Beleuchtung in der Aufzugkabine aus. Diese Funktion ist nicht nur bei der vorliegenden Ausführungsform anwendbar, sondern bei allen Aufzug-Übertragungsvorrichtungen, die eine Sekundärbatterie zum Zuführen von Energie zu der Funkübertragungsvorrichtung und zu den Bedien- und Anzeigefeldern und Solarzellen zum Aufladen aufweisen und die mit der Aufzugsteuerung über die Funkübertragungsvorrichtung in Verbindung stehen. Das gleiche gilt für den Blinkmodus der Anzeigeleuchten, wenn die Restenergie der Sekundärbatterie unter einen bestimmten Wert gefallen ist.

Wie weiter beschrieben gibt jedes der Bedien- und Anzeigefelder einen Alarm ab, wenn es von der Wand der Kabine entfernt wird oder wenn es nach dem Entfernen von der Wand aus der Aufzugkabine herausgetragen wird. Auch diese Funktion ist nicht nur bei der vorliegenden Ausführungsform anwendbar, sondern bei allen Aufzug-Übertragungsvorrichtungen, die eine Funkübertragungsvorrichtung aufweisen und bei denen die Aufzugsteuerung über die Funkübertragungsvorrichtung mit den Bedien- und Anzeigefeldern in Verbindung steht.

Die 31 zeigt eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Aufzug-Übertragungsvorrichtung, bei der die Funkübertragungsvorrichtung im Funkterminal 840 in einer redundanten Konfiguration ausgebildet ist. In der 31 bezeichnet das Bezugszeichen 841 eine Funkübertragungsvorrichtung A und das Bezugszeichen 842 eine Funkübertragungsvorrichtung B. Die anderen Zeichen werden mit der gleichen Bedeutung wie in der 1 verwendet. Die Funkübertragungsvorrichtung A und die Funkübertragungsvorrichtung B weisen die gleichen Funktionen auf, und diese Funktionen sind die gleichen wie bei der oben beschriebenen Funkübertragungsvorrichtung 160.

Normalerweise wird nur eine der beiden Funkübertragungsvorrichtungen für die Daten- und Signalübertragung verwendet. Die normalerweise verwendete Funkübertragungsvorrichtung sei hier die Funkübertragungsvorrichtung A.

Die 32 zeigt den inneren Aufbau des Funkterminals 840, wenn die Funkübertragungsvorrichtung in einer redundanten Konfiguration vorgesehen ist. In der 32 bezeichnet das Bezugszeichen 846 einen A/D-Konverter, der das analoge Signal von der Aufzugsteuerung 5 in ein digitales Signal umwandelt. Seine Funktion ist die gleiche wie die des A/D-Konverters 155 der 9. Das Bezugszeichen 847 bezeichnet einen D/A-Konverter, der das digitale Sprachsignal von der Funkübertragungsvorrichtung in ein analoges Signal umwandelt. Seine Funktion ist die gleiche wie die des D/A-Konverters 156 der 9. Das Bezugszeichen 843 bezeichnet einen Schalter um Umschalten zwischen der Funkübertragungsvorrichtung A und der Funkübertragungsvorrichtung B entsprechend dem Zielort des Signals aus dem A/D-Konverter 846. Das Bezugszeichen 844 bezeichnet einen Schalter zum Umschalten zwischen der Funkübertragungsvorrichtung A und der Funkübertragungsvorrichtung B entsprechend dem Ursprung der Sprachdaten, die in den D/A-Konverter 847 einzugeben sind. Es handelt sich hier um eine neue Addition eines IRQ6-Interruptanschlusses, der in der 9 nicht vorhanden ist. Es ist dies das Interruptanforderungssignal, das die gleichen Funktionen aufweist wie der oben beschriebene Interrupt IRQ2.

Anhand der 33, die aus den 33(a) und 33(b) besteht, werden nun die Vorgänge beschrieben, die ausgeführt werden, wenn die Funkübertragungsvorrichtung redundant aufgebaut ist. Die 33 zeigt die Vorgänge bei der Erfassung eines Fehlers in der Funkübertragungsvorrichtung A und die folgende Auswahl der Funkübertragungsvorrichtung B. Diese Funktion der Fehlererfassung und der Auswahl wird auf einer regelmäßigen oder unregelmäßigen Basis mit einer bestimmten Häufigkeit ausgeführt, ohne die normalen Vorgänge zu stören. Wenn der Prozeß mit dem Schritt 860 startet, geht er zuerst zum Schritt 861 weiter, und das Rückantwortanforderungssignal wird von der Funkübertragungsvorrichtung A zur Stockwerkanzeige gesendet. Das Format dieses Rückantwortanforderungssignals besteht aus der Empfängerbezeichnung 900, der Senderbezeichnung 901, dem Datentyp 902 und dem Rückantwortanforderungscode 903, wie es in der 34 gezeigt ist. Bei diesem Rückantwortanforderungssignal ist der Empfänger (Zielort) die Stockwerkanzeige, der Sender (Ursprungsort) die Funkübertragungsvorrichtung A, und dem Rückantwortanforderungscode ist eine bestimmte Nummer zugeordnet. Dieses Signal wird übertragen. Beim Erhalt des Signals ordnet das jeweilige Bedien- und Anzeigefeld den Rückantwortanforderungscode dem Rückantwortanforderungsantwortsignal zu und gibt es zurück. Nach einer Wartezeit von einer Sekunde im Schritt 862 wird im Schritt 863 festgestellt, ob von der Stockwerkanzeige ein Rückantwortsignal kommt oder nicht. Wenn ein Rückantwortsignal vorliegt, geht der Prozeß zum Schritt 864 weiter, und es wird festgestellt, ob der erhaltene Rückantwortsignalanforderungscode mit dem gesendeten Code übereinstimmt oder nicht. Wenn er übereinstimmt, ist der Prozeß sofort zu Ende. Wenn im Schritt 863 von der Stockwerkanzeige kein Rückantwortsignal kommt oder wenn der Rückantwortanforderungscode und der im Schritt 864 ausgesendete Code nicht übereinstimmen, geht der Prozeß zum Schritt 866 weiter, in dem das Rückantwortanforderungssignal von der Funkübertragungsvorrichtung A zur ersten Steuer-Eingabeeinheit 8 gesendet wird. Danach wird der gleiche Prozeß für die zweite Steuer-Eingabeeinheit 9 in den Schritten 867 bis 869 wiederholt. Wenn ein Rückantwortsignal vorliegt und der Anforderungscode übereinstimmt, arbeitet die Funkübertragungsvorrichtung A fehlerfrei, weshalb der Prozeß endet. Wenn es kein Rückantwortsignal oder keine Codeübereinstimmung gibt, wird das gleiche Rückantwortanforderungssignal zu der zweiten Steuer-Eingabeeinheit 9 gesendet (Schritte 870 bis 873). Wenn dann immer noch kein Rückantwortsignal oder keine Codeübereinstimmung vorliegt, geht der Prozeß zum Schritt 876 (33(b)) weiter.

Im Schritt 876 wird das Rückantwortanforderungssignal von der Funkübertragungsvorrichtung B zur Stockwerkanzeige gesendet. Nach dem Warten für eine Sekunde im Schritt 877 wird im Schritt 878 festgestellt, ob ein Rückantwortsignal von der Stockwerkanzeige vorliegt. Wenn ja, wird im Schritt 879 festgestellt, ob eine Übereinstimmung im Anforderungscode besteht oder nicht. Wenn eine Übereinstimmung vorliegt, geht der Prozeß zum Schritt 891 weiter. Dann wird von der Funkübertragungsvorrichtung A auf die Funkübertragungsvorrichtung B umgeschaltet. Wenn im Schritt 878 kein Rückantwortsignal von der Stockwerkanzeige erhalten wird oder wenn im Schritt 879 im Anforderungscode keine Übereinstimmung besteht, geht der Prozeß zum Schritt 881 weiter.

Dann wird das Rückantwortanforderungssignal von der Funkübertragungsvorrichtung B zur ersten Steuer-Eingabeeinheit gesendet. Nach dem Warten für eine Sekunde wird im Schritt 883 festgestellt, ob es ein Rückantwortsignal gibt. Wenn ja, wird im Schritt 884 festgestellt, ob eine Übereinstimmung im Anforderungscode besteht oder nicht. Wenn eine Übereinstimmung vorliegt, geht der Prozeß zum Schritt 891 weiter, und für die Verwendung der Funkübertragungsvorrichtung wird von A nach B umgeschaltet. Wenn im Schritt 873 kein Rückantwortsignal erhalten wird oder wenn im Schritt 884 im Anforderungscode keine Übereinstimmung besteht, wird im Schritt 885 das Rückantwortanforderungssignal von der Funkübertragungsvorrichtung B zur zweiten Steuer-Eingabeeinheit ausgesendet. Nach dem Warten für eine Sekunde im Schritt 886 wird im Schritt 887 festgestellt, ob es ein Rückantwortsignal gibt. Wenn ja, wird im Schritt 888 geprüft, ob eine Übereinstimmung zwischen dem ausgesendeten Code und dem erhaltenen Code besteht. Wenn eine Übereinstimmung besteht, geht der Prozeß zum Schritt 891 weiter, und für die Verwendung der Funkübertragungsvorrichtung wird von A nach B umgeschaltet.

Wenn bei der Feststellung im Schritt 887 von der zweiten Steuer-Eingabeeinheit kein Rückantwortsignal erhalten wird, geht der Prozeß zum Schritt 889 weiter, in dem der Aufzugsteuerung 5 ein Übertragungsfehler in der Kabine angezeigt wird, womit der Prozeß endet. Nachdem im Schritt 891 von der Funkübertragungsvorrichtung A auf die Funkübertragungsvorrichtung B umgeschaltet wurde, wird der Ausfall der Funkübertragungsvorrichtung A im Schritt 892 der Aufzugsteuerung 5 mitgeteilt. Dann werden im Schritt 893 die A/D- und D/A-Konverteranschlüsse der 32 mittels der Schalter 843 und 844 auf die Funkübertragungsvorrichtung B umgeschaltet. Schließlich wird im Schritt 894 allen Bedien- und Anzeigefeldern mitgeteilt, daß im Funkterminal 11 von der Funkübertragungsvorrichtung A auf die Funkübertragungsvorrichtung B umgeschaltet wurde. In Reaktion auf diese Mitteilung ändern alle Bedien- und Anzeigefelder den Zielort im Funkterminal von der Funkübertragungsvorrichtung A zu der Funkübertragungsvorrichtung B.

Die 35 zeigt eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug. Die Aufzugkabine 1 bewegt sich in vertikaler Richtung durch den Aufzugschacht 2000 in einem Gebäude mit zum Beispiel drei Stockwerken. Die 35 zeigt die beiden Fälle, bei denen die Aufzugkabine 1 das erste oder unterste Stockwerk bzw. das dritte Stockwerk erreicht. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist am Eingang 1000 in jedem Stockwerk am Aufzugschacht 2000 bzw. in dessen Nähe ein Funkterminal 11 angebracht. Auf die gleiche Weise wie bei der obigen Ausführungsform sind in der Aufzugkabine 1 die Bedien- und Anzeigefelder untergebracht, die zum Beispiel eine Steuer-Eingabeeinheit 8 umfassen, wobei die einzelnen Bedien- und Anzeigefelder und damit auch die Steuer-Eingabeeinheit 8 mit einer Funkübertragungsvorrichtung versehen sind. Das Funkterminal 11 und die Aufzugsteuerung 5 stehen somit miteinander über Funk in Verbindung. Wenn sich die Aufzugkabine 1 in der Nähe eines der Eingänge 1000 befindet, das heißt wenn sich eines der Funkterminals 11 in die Nähe der Steuer-Eingabeeinheit 8 bzw. des entsprechenden Bedien- und Anzeigefeldes befindet, treten das Funkterminal 11 und das Bedien- und Anzeigefeld bzw. die Steuer-Eingabeeinheit über die in jede dieser Geräte eingebaute Funkübertragungsvorrichtung miteinander in Verbindung.

Die Steuer-Eingabeeinheit 8 bzw. das Bedien- und Anzeigefeld und das Funkterminal 11 treten miteinander nur dann in Verbindung, wenn sie sich in der Nähe befinden, das heißt wenn sich eines der Bedien- und Anzeigefelder in der Nähe eines der fest angebrachten Funkterminals 11 befindet. Die Kommunikation zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern bzw. der Steuer-Eingabeeinheit 8 und dem Funkterminal 11 wird daher weniger von äußerem Rauschen beeinflußt. Außerdem kann für die Funkübertragung zwischen diesen beiden Elementen wie bei der obigen Ausführungsform eine kurzreichweitige Funkverbindung mit geringer Leistung verwendet werden. Die 35 zeigt eine Übertragungsvorrichtung in einem Aufzug für ein Gebäude mit drei Stockwerken, ist natürlich aber nicht darauf beschränkt. Die vorliegende Ausführungsform ist auf jeden Aufzug anwendbar, egal wieviele Stockwerke das Gebäude hat. Auch braucht das Funkterminal 11 nicht unbedingt an jedem Eingang in jedem Stockwerk angebracht zu sein, wenn eine kurzreichweitige Funkverbindung verwendet wird, das heißt wenn die Bedien- und Anzeigefelder mit der Steuer-Eingabeeinheit 8 und das Funkterminal 11 immer dann miteinander in Verbindung treten, wenn sie sich jeweils in der Nähe befinden. Die 35 zeigt nur eines der Bedien- und Anzeigefelder. Wie in der 1 gezeigt, können jedoch auch mehrere Bedien- und Anzeigefelder 8, 9 und 10 vorgesehen werden.

Mit der vorliegenden Erfindung läßt sich die Anzahl der Leitungen in der Aufzugkabine erheblich verringern. Auch wird die Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit der Datenübertragung zwischen den Bedien- und Anzeigefeldern und der Aufzugsteuerung erhöht, da die Bedien- und Anzeigefelder und das Funkterminal miteinander nur über kurze Entfernungen miteinander in Verbindung treten.

1Aufzugkabine 2Wand des Aufzugsschachts 3Anschlußdose 4Schleppkabel 5Aufzugsteuerung 6Rolle 7Kabinenbeleuchtung 8erste Steuer-Eingabeeinheit 9zweite Steuer-Eingabeeinheit 10Stockwerkanzeige 11Funkterminal 12Antenne 13Solarzellen 15Verdrahtung 20Lautsprecher und Mikrophon 21Wartungspersonal-Rufknopf 22Druckknopf zum Öffnen der Tür 23Druckknopf zum Schließen der Tür 24-31Druckknöpfe zur Eingabe des Zielstockwerks und damit verbundene Stockwerk-Anzeigeleuchten 33Abdeckung 34Frontblende 35Kabinenwand 36Steuer-Eingabeeinheit (als solche) 37elektrische Leitungen 50Richtungsanzeigeleuchte 51-58Positionsanzeigeleuchten 59Richtungsanzeigeleuchte 60Frontblende 61Stockwerkanzeige (als solche) 70Solarzellen 71Sende/Empfangsantenne 72Steuer-Eingabeeinheit (als solche) 80Solarzellen 81Sende/Empfangsantenne 82Stockwerkanzeige (als solche) 90Signale (vom Funkterminal 11 zur Steuerung 5) 91Signale (v.d. Steuerung 5 zum Funkterm. 11) 92Signale (v.d. Eingabeeinh. 8 zum Funkterm. 11) 93Signale (v. Funkterm. 11 zur Eingabeeinh. 8) 94Signale (v. Funkterm. 11 zur Eingabeeinh. 9) 95Signale (v.d. Eingabeeinh. 9 zum Funkterm. 11) 96Signale (v. Funkterm. 11 zur Anzeige 10) 97Signale (v.d. Anzeige 10 zum Funkterm. 11) 100-103Zeitachsen 104-111Sprachdaten 120-126Nicht-Sprach-Daten 150Sender 151Empfänger 152Steuerung 153Gerätenummer-Einstellschalter 154Mikrocomputer 155A/D-Konverter 156D/A-Konverter 157Türantriebsmotor 158Beleuchtungseinheit 160Funkübertragungsvorrichtung 180Diode 181Sekundärbatterie 182,183 Spannungsteilerwiderstände 184A/D-Konverter 185Druckknopf für ein Zielstockwerk 186Hochziehwiderstand 187NICHT-Schaltung 188Druckknopf zum Türöffnen 189Druckknopf zum Türschließen 190Hochziehwiderstand 191Zielstockwerk-Anzeigeleuchte 192Strombegrenzungswiderstand 193UND-Schaltung 194D/A-Konverter 195Verstärker 196A/D-Konverter 197Verstärker 198Zeitgeberschaltung 199Summer 200Lautsprecher 201Mikrophon 220Kabinenposition-Anzeigeleuchte 350Zielort (Empfänger) 351Ursprungsort (Sender) 352Datentyp 353Anforderungsnummer 354Daten über zusätzlich registriertes Stockwerk 840Funkterminal 841Funkübertragungsvorrichtung A 842Funkübertragungsvorrichtung B 843Schalter 844Schalter 846A/D-Konverter 847D/A-Konverter 900Empfängerbezeichnung 901Senderbezeichnung 902Datentyp 903Rückantwortanforderungscode 1000Eingang 2000Aufzugschacht

Anspruch[de]
  1. Übertragungsvorrichtung für einen Aufzug zum Übertragen von Signalen und Daten, mit

    wenigstens einem Bedien- und Anzeigefeld (8; 9; 10) in der Kabine (1) des Aufzugs mit einer Funkübertragungsvorrichtung (160); und mit

    einem Funkterminal (11) mit einer weiteren Funkübertragungsvorrichtung (160) für den Aufbau einer Funkverbindung zum Bedien- und Anzeigefeld (8; 9; 10);

    dadurch gekennzeichnet, daß für die Verbindung zwischen dem Bedien- und Anzeigefeld (8; 9; 10) und dem Funkterminal (11) eine kurzreichweitige Funkverbindung vorgesehen ist;

    wobei zwischen der Aufzugsteuerung (5) für den Aufzug und dem Funkterminal (11) Signale ausgetauscht werden, die die Funkverbindung betreffen.
  2. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Funkterminal (11) in oder an der Aufzugkabine (1) angeordnet ist.
  3. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Funkterminal (11) außerhalb der Aufzugkabine (1) angeordnet ist und mit dem Bedien- und Anzeigefeld (8; 9; 10) in Verbindung tritt, wenn sich die Aufzugkabine (1) mit dem Bedien- und Anzeigefeld (8; 9; 10) in der Nähe des Funkterminals (11) befindet.
  4. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Funkterminal (11) an einem Eingang (1000) für den Aufzug vorgesehen ist.
  5. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedien- und Anzeigefeld wenigstens eine Steuer-Eingabeeinheit (8; 9) und/oder eine Stockwerkanzeige (10) umfaßt.
  6. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Funkübertragung verwendete Frequenzband bei 322 MHz oder weniger liegt und die Intensität des elektrischen Feldes drei Meter von der Funkübertragungsvorrichtung entfernt 35 &mgr;V/m oder weniger beträgt.
  7. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Funkübertragung verwendete Frequenzband zwischen 322 MHz und 10 GHz liegt und die Intensität des elektrischen Feldes drei Meter von der Funkübertragungsvorrichtung entfernt 35 &mgr;V/m oder weniger beträgt.
  8. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Funkübertragung verwendete Frequenzband zwischen 10 GHz und 150 GHz liegt und die Intensität des elektrischen Feldes drei Meter von der Funkübertragungsvorrichtung entfernt 500 &mgr;V/m oder weniger beträgt.
  9. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennenleistung der Funkübertragungsvorrichtung 10 mW oder weniger beträgt.
  10. Übertragungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedien- und Anzeigefeld (8; 9; 10) ein Alarmsignal abgibt, wenn es aus der Aufzugkabine (1) entfernt wird.
  11. Übertragungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sekundärbatterie, die das Bedien- und Anzeigefeld (8; 9; 10) mit Energie versorgt, und durch Solarzellen (13) zum Aufladen der Sekundärbatterie; wobei, wenn die Restenergie der Sekundärbatterie unter einen bestimmten Wert gefallen ist, die Funkübertragungsvorrichtung ein Funksignal zum Einschalten der Beleuchtung (7) in der Aufzugkabine (1) aussendet.
  12. Übertragungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sekundärbatterie, die das Bedien- und Anzeigefeld (8; 9; 10) mit Energie versorgt; wobei, wenn die Restenergie der Sekundärbatterie unter einen bestimmten Wert gefallen ist, die Anzeigeleuchten des Bedien- und Anzeigefeldes (8; 9; 10) blinken.
Es folgen 30 Blatt Zeichnungen






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A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
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