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Dokumentenidentifikation DE10350441A1 09.06.2005
Titel Kraftfahrzeug mit zumindest einer Schiebetür
Anmelder Adam Opel AG, 65428 Rüsselsheim, DE
Erfinder Polat, Cengiz, 65479 Raunheim, DE
DE-Anmeldedatum 29.10.2003
DE-Aktenzeichen 10350441
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse B60J 5/06
Zusammenfassung Bei einem Kraftfahrzeug mit zumindest einer Schiebetür (2) ist diese in Schienen (8, 9; 19) geführt aus einer geschlossenen Stellung (3) in eine geöffnete Stellung (6) verschiebbar. Die Schiebetür (2) ist über einer Karosserieebene (7), in der zumindest eine der Schienen (8, 9) angeordnet ist, bewegbar. Die Karosserieebene (7) erstreckt sich von einer A-Säule (16) des Kraftfahrzeuges (1) zumindest bis in den Bereich eines Hinterrades (17).

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug mit zumindest einer Schiebetür, die in Schienen geführt aus einer geschlossenen Stellung in eine geöffnete Stellung verschiebbar ist.

Aus der Praxis sind Kraftfahrzeuge mit Schiebetüren bekannt, die ein- oder beidseitig eines Van-artigen Kraftfahrzeuges angeordnet sind und einen hinteren Türausschnitt verschließen.

Die DE 101 30 313 A1 offenbart ein Kraftfahrzeug, das eine Karosserie mit einer seitlichen Türöffnung und eine Schiebetür umfasst, die in eine geschlossene Stellung innerhalb der Türöffnung und eine geöffnete Stellung, in der sie vor der Karosserie aus dem Anschlag mit der Türöffnung ausgefahren ist, zu verschieben ist. Das Kraftfahrzeug weist eine obere und untere Führungskonstruktion für die Schiebetür auf, die sich von der Schiebetür in Führungsschienen hineinerstreckt. Die untere Führungskonstruktion der Schiebetür ist als eine durch die Schiebetür gehaltene geradlinige Führung, eine an der Führung zur Bewegung längs der Schiebetür verschiebbar angeordnete Gleitbaugruppe, einen langgestreckten Schenkel, der mit der Gleitbaugruppe verbunden ist, und reibungsmindernde Elemente, die mit dem Schenkel innerhalb der unteren Schiene verbunden sind, ausgebildet. Die Führungskonstruktionen der Schiebetür sind derart ausgeführt, dass die Gleitbaugruppe entlang der dazugehörigen geradlinigen Führung gleitet, wenn sich die Schiebetür in ihre offene Stellung bewegt. Dadurch bekommt die Schiebetür eine Öffnungsbewegung, bei der sie sich in eine völlig geöffnete Stellung erstreckt, die über die geradlinige Ausdehnung der unteren Schiene hinaus angeordnet ist.

Die EP 1 004 738 A2 zeigt eine Schiebetür mit einer Schienenführung und einer Verriegelungsvorrichtung zur Steuerung der Bewegungsabläufe. An der Schiebetür ist zum Öffnen bzw. Schließen ein Motor vorgesehen, der über ein Antriebsrad mit einem Zugmedium in Eingriff steht, das in dem Bereich einer zentral am Türrahmen angeordneten Führungsschiene befestigt ist. Im Bereich des Bodens und/oder des Daches eines Kraftfahrzeuges befindet sich jeweils eine Schiene. Die Führungsschiene eines mittleren Türbeschlags an dem Türrahmen reicht im Wesentlichen über die Türbreite. Der Türrahmen der Schiebetür ist über Schwenkarme an Wagen angelenkt, die jeweils in einer Schiene laufen. Der Motor ist im Bereich des Chassis angeordnet und an dem Schwenkrahmen des in der mittleren Führungsschiene laufenden Wagens befestigt. Das Zugmedium verläuft durch den Schwenkrahmen hindurch zu einem Kettenrad.

Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Kraftfahrzeug mit zumindest einer Schiebetür der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach konstruiert ist.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Schiebetür über einer Karosserieebene, in der zumindest eine der Führungsschienen angeordnet ist, bewegbar ist, wobei sich die Karosserieebene von einer A-Säule des Kraftfahrzeuges zumindest in den Bereich eines Hinterrades erstreckt.

Damit sich die Schiebetür vollständig öffnen lässt, weist zweckmäßigerweise die Karosserieebene eine Neigung auf, die von der A-Säule in Richtung zum Hinterrad ansteigt. Die Karosserieebene wird somit vorteilhaft beginnend bei der A-Säule quasi über die gesamte Fahrzeuglänge geführt und endet oberhalb des Hinterrades.

Um eine sichere Führung der Schiebetür auf der gesamten Länge der Karosserieebene zu erreichen, umfasst bevorzugt die Karosserieebene zwei Schienen, die in Querrichtung des Kraftfahrzeuges gesehen zueinander versetzt sind. Zweckmäßigerweise verläuft hierbei eine vordere Schiene beginnend im Bereich der A-Säule über eine B-Säule hinaus in Richtung zum Hinterrad und eine hintere Schiene beginnend im Bereich des Hinterrades bis etwas über die B-Säule hinaus in Richtung zur A-Säule. Sowohl in der vorderen Schiene als auch in der hinteren Schiene ist jeweils ein Führungsmittel zur Aufnahme und Führung der Schiebetür angeordnet. Um die Schiebetür an dem Führungsmittel zu befestigen, weist dieses vorteilhaft ein Befestigungselement auf, das aus der jeweiligen Schiene herausragt. Selbstverständlich kann aber auch lediglich eine Schiene in der Karosserieebene angeordnet sein, die sich entsprechend über die Karosserieebene von der A-Säule in den Bereich des Hinterrades erstreckt.

Damit bei der Überführung der Schiebetür aus der geschlossenen Stellung in die geöffnete Stellung und umgekehrt ein Anschlagen oder Schleifen an der Karosserie vermieden wird, ist vorteilhaft vorgesehen, eine Gleitschiene an einem waagerechten Holm unterhalb einer hinteren Fensterscheibe, einem so genannten Belt, des Kraftfahrzeuges anzuordnen. Die Gleitschiene erstreckt sich parallel zur Karosserieebene von dem Bereich der B-Säule etwa bis zu einem Heck des Kraftfahrzeuges. In der Gleitschiene ist ein Führungsmittel zur Führung und Aufnahme der Schiebetür angeordnet.

Da die Karosserieebene geneigt ist, ist es günstig im Sinne der Erfindung, ein Ausgleichsmittel zum Gewichtsausgleich und zur Geschwindigkeitssteuerung beim Öffnen und Schließen der Schiebetür vorzusehen. Das Ausgleichsmittel ist vorteilhaft als Gasfeder ausgeführt und zum einen im Bereich der A-Säule und zum anderen an dem Führungsmittel der hinteren Schiene befestigt. Das Ausgleichsmittel ist einer Bodenseite der Karosserieebene zugeordnet und somit nicht sichtbar. Die Gasfederlänge kann eingeschränkt werden, wobei vorzugsweise eine Untersetzung von 1:2 gewählt werden kann.

Mit der erfindungsgemäßen Anordnung der Schiebetür bei einem Kraftfahrzeug, insbesondere bei Hatchback 3-Türer oder Monocab Kraftfahrzeugen, wird vorteilhaft erreicht, dass beispielsweise in engen Parklücken kein Türöffnungsplatzbedarf beachtet werden muss, wie dies bei herkömmlichen Schwenktüren erforderlich ist. Hieraus resultiert aber auch ein erheblicher erleichterter Einstieg in das Kraftfahrzeug. Auch werden Kopf- und Fußräume gegenüber üblichen Schiebetüren nicht eingeschränkt. Aufgrund der Unterstützung mittels des Ausgleichsmittels, vorzugsweise der Gasfeder, ist die Schiebetür ohne großen Kraftaufwand bewegbar. Vorteilhaft ist zudem, dass sich die Schiebetür auch mit Hilfsmitteln, beispielsweise Elektromotoren oder dergleichen, ohne großen Aufwand versehen lässt, was eine wiederum erleichterte Handhabung bewirkt. Unter Beachtung gesetzlicher Vorschriften ist die Schiebetür in der geöffneten Stellung mit geeigneten Mitteln feststellbar, so dass mit geöffneter Schiebetür gefahren werden könnte. Sonach wird eine verbesserte Schiebetür zur Verfügung gestellt, die einfach aufgebaut ist.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind. Der Rahmen der vorliegenden Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuges mit einer geschlossenen bzw. geöffneten Schiebetür,

1a die Darstellung nach 1 mit geöffneter Schiebetür,

2 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit II gemäß 1,

3 eine vergrößerte perspektivische Darstellung der Einzelheiten III gemäß 2,

4 eine vergrößerte perspektivische Darstellung der Einzelheit IV nach 2,

5 einen Schnitt gemäß der Linie A-A nach 1,

6 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit VI gemäß 5 und

7 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit VII gemäß 5.

In den unterschiedlichen Figuren sind gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen, weswegen sie in der Regel auch nur einmal beschrieben werden.

Das mit einer Schiebetür 2 versehene Kraftfahrzeug 1 nach 1 ist als Hatchback 3-Türer dargestellt. Die Schiebetür 2 ist aus einer geschlossenen Stellung 3, in der die Schiebetür 2 einen Türausschnitt 4 verschließt, in eine geöffnete Stellung 6, in welcher der Türausschnitt 4 freigegeben ist, bewegbar. Über zwei in eine Karosserieebene 7 eingelassene Schienen 8, 9 ist die Schiebetür 2 verfahrbar.

In die rahmenlos ausgeführte Schiebetür 2 ist eine elektromotorisch verstellbare Fensterscheibe 11 integriert, die beim Öffnen der Schiebetür 2 über eine zentrale Steuereinheit zwangsgesteuert eingefahren wird. Die Karosserie 12 des Kraftfahrzeuges 1 ist in einem Bereich hinter einer B-Säule 13 oberhalb der Karosserieebene 7 eingezogen. Vorzugsweise ist die Karosserie 12 um ca. 120 mm eingezogen, damit genügend Platz für die Schiebetür 2 in der geöffneten Stellung 6 vorhanden ist.

Durch das Einfahren der Fensterscheibe 11 wird erreicht, dass die Fensterscheibe 11 die Dachhöhe des Kraftfahrzeuges 1 nicht überschreitet. Damit bei der Bewegung der Schiebetür 2 keine Bauteile an der Karosserie 12 des Kraftfahrzeuges 1 anstoßen, wird die Fensterscheibe 11 mit herkömmlichen, elektrischen Fensterhebern betätigt.

Die Karosserieebene 7 erstreckt sich von einer A-Säule 16 des Kraftfahrzeuges 1 bis in den Bereich oberhalb eines Hinterrades 17, wobei die Karosserieebene 7 eine Neigung aufweist, die von der A-Säule 16 in Richtung zum Hinterrad 17 leicht ansteigt, so dass die Karosserieebene 7 über das Hinterrad 17 bis zu einem Heck 21 des Kraftfahrzeuges 1 verläuft. In der Karosserieebene 7 ist eine vordere Schiene 8 und eine hintere Schiene 9 eingesetzt. Die vordere Schiene 8 ist in Querrichtung des Kraftfahrzeuges 1 gesehen versetzt zur hinteren Schiene 9 in der Karosserieebene 7 angeordnet. Hierbei liegt die vordere Schiene 8 näher zu einem Fahrzeuginnenraum als die hintere Schiene 9 in der Karosserieebene 7. Die beiden Schienen 8, 9 erstrecken sich parallel zu einer Fahrzeuglängsachse. Beginnend von einem A-Säulenbereich erstreckt sich die vordere Schiene 8 etwas über die B-Säule 13 hinaus in Richtung zum Hinterrad 17. Die hintere Schiene 9 verläuft beginnend von einem Hinterradbereich geringfügig über die B-Säule 13 hinaus in Richtung zur A-Säule 16 (2). Die beiden Schienen 8, 9 überschneiden sich somit etwas im Bereich der B-Säule 13.

An einem waagerechten Holm 18 unterhalb einer hinteren Fensterscheibe 15 des Kraftfahrzeuges 1 ist eine Gleitschiene 19 angeordnet, die sich in etwa von der B-Säule 13 bis zu dem Heck 21 erstreckt. Der Holm 18 und die Gleitschiene 19 weisen die gleiche Steigung wie die Karosserieebene 7 auf. Sowohl den beiden Schienen 8, 9 als auch der Gleitschiene 19 sind Führungsmittel 22, 23 zugeordnet. Die Führungsmittel 22 sind jeweils den Schienen 8, 9 und das Führungsmittel 23 ist der Gleitschiene 19 zugeordnet. Die Führungsmittel 22, 23 dienen zur Führung und Aufnahme der Schiebetür 2 (2, 3, 4). Die Schienen 8, 9 sind im Querschnitt rechteckförmig mit zwei Längsseitenwandungen 24 und zwei Hochseitenwandungen 26 ausgestaltet (3), sie können aber jede andere geometrische Ausgestaltung aufweisen. In der oberen Längsseitenwandung 24 ist ein Längsschlitz 27 eingebracht.

Die Führungsmittel 22 weisen einen Grundkörper 28 auf, der aus einem Blech einstückig in üblicher Weise hergestellt, beispielsweise gestanzt, ist (3). Der Grundkörper 28 ist mit einer Rollenaufnahme 29 für eine Laufrolle 31 versehen. Die Rollenaufnahme 29 ist im Wesentlichen dachförmig mit einer abgeflachten Ebene 32 ausgestaltet. Jeweils seitlich der Rollenaufnahme 29 sind parallel zur Ebene 32 ausgerichtete Flansche 33 vorhanden, die einerseits zwei Führungsrollen 34 und andererseits eine Führungsrolle 34 aufweisen. Selbstverständlich können an den jeweiligen Flanschen 33 auch mehr oder weniger Führungsrollen 34 angeordnet sein. Mit der Laufrolle 31 rollt das Führungsmittel 22 auf der unteren Längsseitenwandung 24. Mit den Führungsrollen 34 wird das Führungsmittel 22 an den Hochseitenwandungen 26 geführt. An der Ebene 32 der Rollenaufnahme 29 ist ein Befestigungselement 36 angeordnet, das sich durch den Längsschlitz 27 erstreckt und aus der Schiene 8 bzw. 9 herausragt. An dem Befestigungselement 36 wird die Schiebetür 2 befestigt. Selbstverständlich kann das Befestigungselement 36 mit dem Grundkörper 28 einstückig sein. Denkbar ist aber auch, dass das Befestigungselement 36 als separates Bauteil an dem Grundkörper 28 befestigt wird. Die Führungsmittel 22 nehmen sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Last der Schiebetür 2 auf. Damit kommt den Führungsmitteln 22 eine Doppelfunktion zu. Zum einen führen die Führungsmittel 22 die Schiebetür in den Schienen 8 bzw. 9. Zum anderen tragen die Führungsmittel 22 das Gewicht der Schiebetür 2.

Die Gleitschiene 19 weist ein U-förmiges Profil mit Schenkeln 37 auf, die sich von der B-Säule 13 bis in etwa zum Heck 21 des Kraftfahrzeuges erstrecken (2 und 4). Im Bereich der B-Säule 13 ist die Gleitschiene 19 geschlossen, wobei die Gleitschiene 19 im Bereich des Hecks 21 geöffnet ist. Selbstverständlich kann die Gleitschiene 19 auch aus zwei parallel verlaufenden Stäben bestehen, so dass die Gleitschiene 19 auch im Bereich der B-Säule 13 geöffnet ist.

Das Führungsmittel 23 umfasst einen L-förmigen Grundkörper 38 mit einem Gleitschenkel 39 und einem Tragschenkel 41, an dem eine Rolle 42 angeordnet ist. An dem Gleitschenkel 39 ist ein Befestigungselement 43 für die Schiebetür 2 angeordnet. Die Gleitschiene 19 ist in Richtung zum Boden geöffnet, so dass das Führungsmittel 23 aus der Richtung des Bodens kommend in die Gleitschiene 19 eingesteckt wird. Das Führungsmittel 23 wird derart in die Gleitschiene 19 gesteckt, dass die Rolle 42 mit beiden Schenkeln 37 in Kontakt steht, so dass eine horizontale Führung erreicht ist. Der Gleitschenkel 39 liegt an einem der beiden Schenkel 37, vorzugsweise an einem äußeren Schenkel 37 an. Das Befestigungselement 36 ist derart an dem Gleitschenkel 39 angeordnet, dass dieses mit einer Befestigungsfläche 44 etwas von der Gleitschiene 19 absteht. Damit ist genügend Montageraum zur Befestigung der Schiebetür 2 an dem Befestigungselement 43 vorhanden. Die Schiebetür 2 wird mit den jeweiligen Befestigungselementen 36, 43 verschraubt oder vernietet.

Zur Verriegelung der Schiebetür 2 in der geschlossenen Stellung 3 weist diese ein herkömmliches Schloss 46 auf. Um zu vermeiden, dass Feuchtigkeit in den Fahrzeuginnenraum gelangt, sind übliche Dichtungen 47 an der Schiebetür vorgesehen (5 bis 7).

Mittels eines nicht dargestellten Ausgleichsmittels werden ein Gewichtsausgleich und eine Geschwindigkeitsteuerung beim Öffnen oder Schließen der Schiebetür 2 erreicht. Das Ausgleichsmittel ist beispielhaft als Gasfeder ausgestaltet und zum einem im Bereich der A-Säule 16 mit der Karosserie 12 und zum anderen mit dem Führungsmittel 22 der hinteren Schiene 9 verbunden. Das Ausgleichsmittel ist visuell verdeckt unterhalb der Fahrzeugkarosserie 12 oder innerhalb eines Türschwellers angeordnet.

In dem in den 1 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel wurde lediglich eine Schiebetür 2 beschrieben. Selbstverständlich ist die gegenüberliegende Schiebetür 2 gleich ausgestaltet. Zum Schutz des Eindringens von Feuchtigkeit oder Fremdkörpern kann vorgesehen werden, dass die Schienen 8 und 9 mit geeigneten Mitteln, z.B. Dichtlippen, abgedichtet werden.

1Kraftfahrzeug 2Schiebetür 3geschlossene Stellung 4Türausschnitt 5 6geöffnete Stellung 7Karosserieebene 8vordere Schiene 9hintere Schiene 10 11Fensterscheibe 12Karosserie 13B-Säule 14Dach 15Fensterscheibe 16A-Säule 17Hinterrad 18Holm 19Gleitschiene 20 21Heck 22Führungsmittel in 8,9 23Führungsmittel in 19 24Längsseitenwandung 25 26Hochseitenwandung 27Längsschlitz 28Grundkörper v. 22 29Rollenaufnahme 30 31Laufrolle 32Ebene 33Flansche 34Führungsrolle 35 36Befestigungselement 37Schenkel v. 19 38Grundkörper v. 23 39Gleitschenkel 40 41Tragschenkel 42Rolle an 41 43Befestigungselement 44Befestigungsfläche 45 46Schloss 47Dichtungen

Anspruch[de]
  1. Kraftfahrzeug mit zumindest einer Schiebetür (2), die in Schienen (8,9; 19) geführt aus einer geschlossenen Stellung (3) in eine geöffnete Stellung (6) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebetür (2) über einer Karosserieebene (7), in der zumindest eine der Schienen (8, 9) angeordnet ist, bewegbar ist, wobei sich die Karosserieebene (7) von einer A-Säule (16) des Kraftfahrzeuges (1) zumindest bis in den Bereich eines Hinterrades (17) erstreckt.
  2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Karosserieebene (7) eine Neigung aufweist, die von der A-Säule (16) in Richtung zum Hinterrad (17) ansteigt.
  3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gleitschiene (7) zum einen eine vordere Schiene (8) und zum anderen eine hintere Schiene (9) angeordnet sind, die in Querrichtung des Kraftfahrzeuges (1) gesehen zueinander versetzt sind.
  4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Schiene (8) beginnend im Bereich der A-Säule (16) etwas über eine B-Säule (13) hinaus in Richtung zum Hinterrad (17) und die hintere Schiene (9) beginnend im Bereich des Hinterrades (17) etwas über die B-Säule (13) hinaus in Richtung zur A-Säule (16) verläuft.
  5. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Schienen (8, 9) jeweils ein Führungsmittel (22) zugeordnet ist, das mit einem Befestigungselement (36) für die Schiebetür (2) aus der jeweiligen Schiene (8,9) herausragt.
  6. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gleitschiene (19) an einem waagerechten Holm (18) unterhalb einer hinteren Fensterscheibe (15) des Kraftfahrzeuges (1) angeordnet ist.
  7. Kraftfahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gleitschiene (19) parallel zur Karosserieebene (7) erstreckt.
  8. Kraftfahrzeug nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschiene (19) ein Führungsmittel (23) zur Führung und Aufnahme der Schiebetür (2) zugeordnet ist.
  9. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein Ausgleichsmittel für einen Gewichtsausgleich sowie eine Geschwindigkeitssteuerung beim Öffnen oder Schließen der Schiebetür (2), das zum einem im Bereich der A-Säule (16) mit der Fahrzeugkarosserie (12) und zum anderen mit dem Führungsmittel (22) der hinteren Schiene (9) verbunden ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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