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Dokumentenidentifikation DE10350762A1 09.06.2005
Titel Von Hand auslösbarer Gefahrenmelder
Anmelder Novar GmbH, 41469 Neuss, DE
Erfinder Goulet, Thomas, 40699 Erkrath, DE;
Menzel, Carsten, 47137 Duisburg, DE;
Ollik, Waldemar, 47495 Rheinberg, DE;
Schnitzler, Klaus, 47228 Duisburg, DE
Vertreter Prietsch, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 80687 München
DE-Anmeldedatum 30.10.2003
DE-Aktenzeichen 10350762
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse G08B 25/12
IPC-Nebenklasse H01H 71/02   G05G 1/04   
Zusammenfassung Ein von Hand auslösbarer Gefahrenmelder umfasst ein wandmontierbares Gehäuseunterteil (1) und ein Gehäuseoberteil (2) mit mindestens einer fensterartigen Öffnung (2.1), in welcher eine eindrückbare Platte (2.5) sitzt. In dem Gehäuseunterteil (1) ist eine elektrische Schaltungsplatine (1.6) angeordnet, die mit einer Zentrale Zustandsnachrichten austauschen kann. Damit die funktionswesentlichen Teile des Melders auch bei geöffnetem Gehäuse zumindest gegen mechanische Beschädigung geschützt sind, ist zwischen dem Gehäuseunterteil (1) und dem Gehäuseoberteil (2) eine Abdeckplatte (4) angeordnet, die die Schaltungsplatine (1.6) schützt und weder zur Montage des Melders noch zu dessen Rücksetzen nach Auslösung eines Alarms entfernt werden muss.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen von Hand auslösbaren Gefahrenmelder, mit einem wandmontierbaren Gehäuseunterteil und einem Gehäuseoberteil, das mindestens eine fensterartige Öffnung hat, in welcher eine eindrückbare Platte sitzt, und mit einer in dem Gehäuseunterteil in einer ersten Montageebene positionierbar angeordneten, elektrischen Schaltungsplatine, die mit einer Zentrale Zustandsnachrichten austauschen kann.

Derartige Gefahrenmelder, die häufig als Feuermelder oder als Druckknopfmelder bezeichnet werden, sind in vielen Bauformen bekannt. In der Regel umfassen sie ein Gehäuse, dessen Abmessungen und Farbe durch lokale, regionale oder nationale öffentlich-rechtliche Vorschriften festgelegt sind. Das Gehäuse besteht gewöhnlich aus einem wannenartigen Gehäuseunterteil und einem Gehäuseoberteil, das je nach geltender Vorschrift als abschwenkbare Tür oder als auf das Gehäuseunterteil auf schnappbarer oder mit ihm verschraubter Rahmen gestaltet ist. Die eindrückbare Platte in der fensterartigen Öffnung des Gehäuseoberteils kann aus einer leicht zerstörbaren Glasscheibe oder aus einer elastischen Kunststoffscheibe bestehen. Das Gehäuseunterteil hat mindestens eine Einführung für ein zu einer Gefahrenmeldezentrale führendes Kabel, das mit der auch als Meldereinsatz bezeichneten, elektrischen Schaltungsplatine verbunden ist, die in dem Gehäuseunterteil durch eine Rastverbindung gehalten ist. Auf der Schaltungsplatine können eine oder mehrere LEDs angeordnet sein, die z.B. den Melderzustand "Alarm" bzw. die Zustände "Alarm", "Betrieb" und/oder "Störung" signalisieren, wenn sie aufleuchten. Die Auslösung eines Alarms geschieht über einen Mikroschalter, der entweder unmittelbar durch Eindrücken der Platte aus transparentem Werkstoff oder mittelbar über einen hinter der eindrückbaren Platte sitzenden Druckknopf betätigt wird.

Den meisten bekannten Meldern ist gemeinsam, dass die Schaltungsplatine und die weiteren, in dem Gehäuse untergebrachten Funktionsteile, insbesondere bei abgenommenem Gehäuseoberteil bzw. geöffneter Tür, d.h. während der Montage und bei jedem Rücksetzen nach der Auslösung eines Alarms, weder gegen Beschädigung noch gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit geschützt sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gefahrenmelder der einleitend angegebenen Gattung zu schaffen, dessen funktionswesentliche Teile auch bei geöffnetem Meldergehäuse zumindest gegen mechanische Beschädigung geschützt sind.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine zwischen dem Gehäuseunterteil und dem Gehäuseoberteil angeordnete, mit dem Gehäuseunterteil verbindbare Abdeckplatte gelöst.

Der Kern der Erfindung besteht mithin darin, das Gehäuse des Melders derart sandwichartig geschichtet auszubilden, dass den Schichten voneinander getrennte Funktionen zugeordnet werden können. Die erste "Schicht" besteht demgemäß aus dem Gehäuseunterteil, in dem alle elektrischen und elektromechanischen Komponenten untergebracht sind. Die zweite "Schicht" besteht aus der im Auslieferungszustand des Melders mit dem Gehäuseunterteil verbundenen Rbdeckplatte, die so gestaltet ist, dass sie weder zur Montage des Melders noch zu dessen Rücksetzen nach Auslösung eines Alarms entfernt werden muss. Die gegeneinander anliegenden Flächen des Gehäuseunterteils und der Abdeckplatte können so gestaltet sein, dass das Innere des Gehäuseunterteils zusätzlich gegen das Eindringen von Staub und/oder Feuchtigkeit geschützt ist. Hierzu kann in dem Gehäuseunterteil mindestens eine Kammer ausgebildet sein, in welcher die Schaltungsplatine und ggf. weitere empfindliche Teile angeordnet sind und die im Bedarfsfall mit Vergußmasse ausgespritzt werden kann. Außerhalb dieser Kammer, z.B. in einer zweiten Kammer, ist ein robustes Auslösemittel angeordnet, das z.B. auf einen Mikroschalter wirkt, dessen Anschlüsse staubdicht mit der elektrischen Schaltungsplatine verbunden sind. Das Auslösemittel ist relativ zu der Abdeckplatte bzw. zu einem deren Ränder so positioniert, dass es sich unmittelbar oder mittelbar durch Eindrücken der Platte betätigen läßt. Das Gehäuseoberteil, das auch als Tür ausgestaltet sein kann, bildet, gegebenenfalls zusammen mit der eindrückbaren Platte; die dritte "Schicht".

Soweit im Zusammenhang mit der Erfindung auf einen Melder, der u.a. auch eine Schaltungsplatine umfasst, abgestellt ist, ist zur Klarstellung zu ergänzen, dass zwar der ganz überwiegende Teil der einschlägigen Melder eine solche Schaltungsplatine umfasst, die Konstruktion nach der Erfindung jedoch das Vorhandensein einer Schaltungsplatine nicht notwendigerweise voraussetzt. Sofern es genügt, dass bei der Betätigung des Melders lediglich ein mechanischer Kontakt geschlossen wird, entfällt die Schaltungsplatine. Die Anschlüsse des Schaltorgans, auf welche das Auslösemittel wirkt, sind stattdessen direkt mit den zum Anschluss des zur Zentrale führenden Kabels dienenden Klemm- oder Schraubkontakten verbunden.

Die der eindrückbaren Platte zugewandte Fläche der Abdeckplatte kann einen vertieften Bereich haben, der als Freiraum wirkt, in welchen die Platte eindrückbar ist (Anspruch 2).

Bevorzugt umfasst das Gehäuseunterteil einen ersten, von der Abdeckplatte vorzugsweise zumindest staubdicht abgedeckten Bereich, in welchem u.a. die Schaltungsplatine angeordent ist und einen zweiten Bereich, in welchem ein mit der eindrückbaren Platte in Wirkverbindung stehendes Betätigungsorgan angeordnet ist (Anspruch 3).

Zur Vereinfachung der Montage kann die Abdeckplatte mit dem Gehäuseunterteil verrastbar sein (Anspruch 4).

Bevorzugt hat die Rbdeckplatte Niederhalter, welche die Schaltungsplatine und/oder weitere mechanische Teile, z.B. einen Mikroschalter oder eine andere elektromechanische Auslösevorrichtung, in dem Gehäuseunterteil fixieren (Anspruch 5). Dadurch vereinfachen sich die konstruktive Gestaltung des Gehäuseunterteils und die Montage des Melders.

Die Niederhalter können insbesondere mindestens zwei voneinander beabstandete Zapfen umfassen (Anspruch 6), die die betreffenden Teile in geeignet profilierte Aufnahmen in dem Gehäuseunterteil drücken.

Die Niederhalter können zusätzlich zur Fixierung mindestens einer weiteren, alternativen Schaltungsplatine ausgebildet sein (Anspruch 7). Dies ermöglicht die Verwendung der gleichen Abdeckplatte z.B. für einen Gefahrenmelder mit wenigen Funktionalitäten und einer dementsprechend kleinen Schaltungsplatine und für einen Gefahrenmelder mit zahlreichen Funktionalitäten, die eine größere Schaltungsplatine erfordern.

Das Gehäuseunterteil hat normalerweise zwei Löcher zur Wandbefestigung des Melders mittels Schrauben. Diese Wandmontagelöcher können innerhalb der von der Abdeckplatte eingenommenen Fläche des Gehäuseunterteils liegen. In diesem Fall kann die Abdeckplatte zu den Wandmontagelöchern des Gehäuseunterteils deckungsgleiche Löcher mit Randprofilen haben, die einen teleskopartigen Übergang in die Wandmontagelöcher des Gehäuseunterteils bilden (Anspruch 8), sodass keine Verbindung zwischen dem die Schaltungsplatine und ggf. weitere empfindliche Teile enthaltende Raum bzw. der Kammer in dem Gehäuseunterteil und den Montagelöchern besteht.

Von Hand auslösbare Gefahrenmelder sind regelmäßig mit einem Benutzungshinweis versehen, in Deutschland z.B. "Scheibe einschlagen", usw. Sofern dieser Hinweis nicht unmittelbar auf die eindrückbare Platte aufgedruckt ist, befindet er sich auf einer hinter der Platte angeordneten Einlegekarte. Für diesen Fall kann die der mindestens einen fensterartigen Öffnung des Gehäuseoberteils zugewandte Großfläche der Abdeckplatte als Rücken und Halterung für mindestens eine Einlegekarte und/oder für die eindrückbare Platte ausgebildet sein (Anspruch 9).

Wie einleitend erwähnt, umfassen derartige Melder mindestens eine LED, die nach dem Betätigen bzw. Auslösen des Melders signalisiert, dass dieser in den Alarmzustand gegangen ist. Eine Durchbrechung der Abdeckplatte in Form (je) einer Öffnung für die (jede) LED und damit eine teilweise Aufgabe des sandwichartigen Aufbaus des Melders mit einer klaren Trennung der Funktionsschichten läßt sich vermeiden und gleichzeitig der Vorteil einer Einbeziehung der LED oder der LEDs in den automatischen Bestückungsprozess der Schaltungsplatine verwirklichen, wenn die Abdeckplatte aus einem transparenten Kunststoff besteht und angeformte Lichtleitzapfen oder -stäbe hat (Anspruch 10). Dies hat den weiteren Vorteil, die LED oder LEDs entsprechend dem günstigsten Layout der Schaltungsplatine platzieren zu können, weil die Verwendung der Lichtleitzapfen oder -stäbe einen seitlichen Versatz zwischen der Positionierung der jeweiligen LED und dem Ort der Lichtaustrittsöffnung in dem Gehäuseoberteil zulässt.

Bevorzugt ist das Betätigungsorgan, auf welches die eindrückbare Platte einwirkt, eine um ihre Längsachse drehbare, querliegende Wippe, die ihrerseits auf mindestens einen Schalter einwirkt (Anspruch 11).

In der Zeichnung ist ein Gefahrenmelder nach der Erfindung in einer beispielhaft gewählten Ausführungsform dargestellt. Es zeigt:

1 eine vereinfachte Vorderansicht des Melders in Explosionsdarstellung

2 eine Rückansicht der Rbdeckplatte und der Schaltungsplatine in 1.

Der in 1 dargestellte Gefahrenmelder umfasst ein wandmontierbares Gehäuseunterteil 1 und ein darauf aufschnappbares Gehäuseoberteil 2 mit einer großen Fensteröffnung 2.1 sowie einer darüber befindlichen, kleineren Fensteröffnung 2.2. Optional kann an dem Gehäuseoberteil 2 eine Abdeckklappe 2.3 angelenkt sein, die hierzu am oberen oder unteren Ende ihrer schmalen Seitenränder in dieser Darstellung nicht sichtbare, einspringende Zapfen hat, die in entsprechende Aufnahmelöcher wie etwa 2.4 an dem Gehäuseoberteil 2 eingreifen. Auf das Oberteil 2 folgen eine eindrückbare Platte 2.5 und eine Einlegekarte 2.6 mit Betätigungshinweisen, hier in Form der auf den mittigen Punkt weisenden beiden Pfeile. Die Platte 2.5 ist in diesem Fall transparent und besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus einer elastischen Kunststoffscheibe, alternativ aus einer leicht zerstörbaren Glasscheibe. In dem oberen, kleinen Fenster 2.2 des Gehäuseoberteils 2 ist ein Streifen 2.21 aus einem transparenten Kunststoff angeordnet, der eine Bezeichnung, z.B. "Feuerwehr" oder ein Piktogramm tragen kann und lichtdurchlässige Bereiche für Funktionsanzeigen hat, die im Folgenden noch erläutert werden werden. Der Kunststoffstreifen kann aus zwei Lagen bestehen, zwischen welche eine beschriftete Pappe mit ausgestanzten Löchern in der Flucht der unten beschriebenen Lichtleitzapfen 4.5 eingelegt ist.

Das Gehäuseoberteil 2 mit den zuvor erläuterten Teilen ist von dem Gehäuseunterteil 1 durch eine Abdeckplatte 4 getrennt. Die Abdeckplatte 4, die ebenso wie das Gehäuseunterteil 1 und das Gehäuseoberteil 2 ein Spritzgießteil ist, ist mit dem Gehäuseunterteil 1 verrastbar und hat hierzu an ihren Seitenrändern einstückig angeformte Rastnasen wie etwa 4.1, denen Eingriffe wie etwa 1.1 in den Seitenwänden des Gehäuseunterteils 1 entsprechen. Die Abdeckplatte 4 hat in den Ecken Haltewinkel 4.9 für die eindrückbare Platte 2.5 und ist vorderseitig V- oder wannenförmig vertieft, um einen Freiraum zu schaffen, in den die Platte 2.5 eindrückbar ist. Die planen Seitenränder haben kleine Rastnasen 4.8 zur Fixierung der Einlegekarte 2.6.

Rückseitig ist die Abdeckplatte 4 so geformt, dass sie nach dem Aufsetzen auf das Gehäuseunterteil 1 auf dessen oberen und seitlichen Rändern sowie mit ihrem Unterrand 4.7, vgl. 2, auf einem unteren Quersteg 1.2 des Gehäuseunterteils 1 staubdicht aufliegt. Der Quersteg 1.2 trennt eine große Kammer 1.3 von einer kleinen Kammer 1.4.

Die große Kammer 1.3 hat gestufte Auflager 1.5 für eine nur schematisch angedeutete Schaltungsplatine 1.6. Niedergehalten wird die Schaltungsplatine 1.6 durch zwei voneinander beabstandete, auf der Rückseite der Abdeckplatte 4 ausgebildete, gestufte Zapfen 4.2, vgl. 2. Die Stufungen der Auflager 1.5 einerseits und der Zapfen 4.2 andererseits definieren zwei höhenmäßig voneinander beabstandete Montageebenen, von denen die eine für die Schaltungsplatine 1.6, die andere für eine alternative Schaltungsplatine kleinerer Abmessungen bestimmt ist.

Das Gehäuseunterteil 1 hat zwei Wandmontagelöcher 1.7. Damit sicher gestellt ist, dass aus diesen Wandmontagelöchern etwa austretender Staub nicht in die Kammer 1.3 des Gehäuseunterteils 1 gelangt, hat die Abdeckplatte 4 zu den Wandmontagelöchern 1.7 des Gehäuseunterteils 1 deckungsgleiche Löcher 4.3 mit gestuften Rändern 4.4, die einen teleskopartigen, staubdichten Übergang in die Wandmontagelöcher 1.7 des Gehäuseunterteils 1 bilden (vgl. 2).

Im fertigmontierten Zustand des Gefahrenmelders sind in dem oberen, flach auslaufenden Teil der Kammer 1.3 Leuchtdioden angeordnet (nicht dargestellt), die z.B. den Betriebszustand signalisieren. Zur Aufrechterhaltung der vollständigen Trennung des die empfindlichen Schaltungskomponenten enthaltenden Gehäuseunterteils 1 von dem Gehäuseoberteil 2 ist die Abdeckplatte 4 gemäß den 1 und 2 mit Lichtleitzapfen 4.5 versehen, deren außenliegende Stirnflächen gegen die oben erwähnten, lichtdurchlässigen Bereiche des Kunststoffstreifens 2.21 anliegen, wobei diese Bereiche ihrerseits als Lichtleitzapfen ausgebildet sein können und in Höhe des Fensters 2.2 des Gehäuseoberteils enden.

In jedem der beiden Seitenränder des Gehäuseunterteils 1 sind Aufnahmen für je einen Microschalter 1.8 (s. 1) ausgebildet. Die Mikroschalter werden von Stegen 4.6 der Abdeckplatte 4 nach deren Aufschnappen auf das Gehäuseunterteil 1 fixiert. Die Anschlüsse der Microschalter 1.8 sind im fertigmontierten Zustand über hier nicht dargestellte Kontaktierungen mit entsprechenden Anschlüssen der Schaltungsplatine 1.6 verbunden. Die Betätiger der Microschalter 1.8 sind nach unten gerichtet. Sie stehen in Wirkverbindung mit einem in der kleinen Kammer 1.4 des Gehäuseunterteils 1 angeordneten, mechanischen Betätigungsorgan in Form einer wippe 1.9, die beidseitig Lagerzapfen hat, mit denen sie in entsprechenden Ausnehmungen in den Seitenrändern des Gehäuseunterteils 1 dreh- bzw. schwenkbar gelagert ist. Die Wippe 1.9 hat die in 1 dargestellten Nocken, mit denen sie in Wirkverbindung mit den Betätigern der Mikroschalter 1.8 steht. Die Wippe 1.9 wird im Ruhezustand des Melders durch den Unterrand der eindrückbaren Platte 2.5 in der Ruhelage gehalten, ist jedoch in eine Arbeitslage vorgespannt. Wird nun die Platte 2.5 in den durch die V-förmig vertiefte Profilierung der Vorderseite der Abdeckplatte 4 geschaffenen Raum eingedrückt, dann geht die Wippe unter der Wirkung einer Feder (nicht dargestellt) in ihre Arbeitslage, so dass die Microschalter 1.8 ihren Schaltzustand wechseln, woraufhin die Schaltung auf der Schaltungsplatine 1.6 ein Signal oder Signaltelegramm erzeugt, das über eine nicht dargestellte Anschlussleitung an eine Zentrale weitergeleitet wird und gleichzeitig einen Wechsel des Zustandes der oben genannten LEDs bewirkt.


Anspruch[de]
  1. Von Hand auslösbarer Gefahrenmelder, mit einem wandmontierbaren Gehäuseunterteil (1) und einem Gehäuseoberteil (2), das mindestens eine fensterartige Öffnung (2.1) hat, in welcher eine eindrückbare Platte (2.5) sitzt und mit einer in dem Gehäuseunterteil (1) in einer ersten Montageebene positionierbar angeordneten, elektrischen Schaltungsplatine (1.6), die mit einer Zentrale Zustandsnachrichten austauschen kann, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Gehäuseunterteil (1) und dem Gehäuseoberteil (2) angeordnete, mit dem Gehäuseunterteil (1) verbindbare Abdeckplatte (4).
  2. Gefahrenmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der eindrückbaren Platte (2.5) zugewandte Fläche der Abdeckplatte (4) einen vertieften Bereich als Freiraum hat, in welchen die Platte (2.5) eindrückbar ist.
  3. Gefahrenmelder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (1) einen ersten, von der Rbdeckplatte (4) vorzugsweise zumindest staubdicht abgedeckten Bereich (1.3), in welchem die Schaltungsplatine (1.6) angeordnet ist und einen zweiten Bereich (1.4) umfasst, in welchem ein mit der eindrückbaren Platte (2.5) in Wirkverbindung stehendes Betätigungsorgan angeordnet ist.
  4. Gefahrenmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (4) mit dem Gehäuseunterteil (1) verrastbar (vgl. 4.1, 1.1) ist.
  5. Gefahrenmelder nach einem der Ansprüch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (4) die Schaltungsplatine (1.6) und/oder weitere mechanische Teile (1.8) in dem Gehäuseunterteil (1) fixierende Niederhalter (4.2, 4.6) hat.
  6. Gefahrenmelder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalter mindestens zwei voneinander beabstandete Zapfen (4.2) umfassen.
  7. Gefahrenmelder nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalter (4.2) zur Fixierung mindestens einer weiteren alternativen Schaltungsplatine gestuft ausgebildet sind.
  8. Gefahrenmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (4) zu Wandmontagelöchern (1.7) des Gehäuseunterteils (1) deckungsgleiche Löcher (4.3) mit Randprofilen (4.4) hat, die einen abgedichteten, z.B. teleskopartigen Übergang in die Wandmontagelöcher (1.7) des Gehäuseunterteils (1) bilden.
  9. Gefahrenmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die der mindestens einen fensterartigen Öffnung (2.1) des Gehäuseoberteils (2) zugewandte Großfläche der Abdeckplatte (4) als Halterung für mindestens eine Einlegekarte (2.6) und/oder für die eindrückbare Platte (2.5) ausgebildet ist.
  10. Gefahrenmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (4) aus einem transparenten Kunststoff besteht und angeformte Lichtleitzapfen oder -stäbe (4.5) hat.
  11. Gefahrenmelder nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan eine um ihre Längsachse drehbare, auf mindestens einen Schalter (1.8) einwirkende Wippe (1.9) ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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