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Dokumentenidentifikation DE10350841A1 09.06.2005
Titel Transportwagen
Anmelder Dürr Automotion GmbH, 70435 Stuttgart, DE
Erfinder Donner, Joachim, 71638 Ludwigsburg, DE;
Kreiß, Werner, 74357 Bönnigheim, DE
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 01.11.2003
DE-Aktenzeichen 10350841
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse B65G 35/00
IPC-Nebenklasse B23Q 7/18   
Zusammenfassung Um einen Transportwagen zum Transportieren eines oder mehrerer Werkstücke, umfassend einen Basisteil mit einem Fahrwerk und einen Werkstückaufnahmeteil zur Aufnahme mindestens eines zu transportierenden Werkstücks, zu schaffen, welcher in einfacher und zuverlässiger Weise eine genaue Positionierung der Werkstücke in einer Bearbeitungsstation ermöglicht, wird vorgeschlagen, daß der Werkstückaufnahmeteil mindestens ein Aufnahmeelement umfaßt, das relativ zu dem Basisteil verschiebbar ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Transportwagen zum Transportieren eines oder mehrerer Werkstücke, der einen Basisteil mit einem Fahrwerk und einen Werkstückaufnahmeteil zur Aufnahme mindestens eines zu transportierend Werkstücks umfaßt.

Solche Transportwagen sind aus dem Stand der Technik bekannt und dienen insbesondere dazu, Werkstücke passgenau in eine Bearbeitungsstation zur Bearbeitung der Werkstücke zu fördern.

Um die Werkstücke in der Bearbeitungsstation genau zu zentrieren, sind dabei zusätzliche Zentrier- und Absteckstationen erforderlich, was einen erhöhten Material- und Kostenaufwand mit sich bringt.

Alternativ hierzu ist es auch bekannt, das Fahrwerk des Transportwagens über Führungsschienen so zwangszuführen, daß der Transportwagen in der gewünschten Weise in die Bearbeitungsstation einläuft. Durch die Einwirkung solcher Führungsschienen auf Bestandteile des Fahrwerks, beispielsweise auf die Laufräder, die Radaufhängung etc., entstehen jedoch hohe auf die Bestandteile des Fahrwerks einwirkende Querkräfte, welche zu einem erhöhten Verschleiß dieser Bestandteile des Fahrwerks führen.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Transportwagen der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher in einfacher und zuverlässiger Weise eine genaue Positionierung der Werkstücke in einer Bearbeitungsstation ermöglicht.

Diese Aufgabe wird bei einem Transportwagen mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Werkstückaufnahmeteil des Transportwagens mindestens ein Aufnahmeelement umfaßt, das relativ zu dem Basisteil verschiebbar ist.

Aufgrund der Verschiebbarkeit des Aufnahmeelements, das ein zu transportierendes Werkstück oder einen Werkstückträger für zu transportierende Werkstücke aufnimmt, relativ zu dem Basisteil genügt es, mittels geeigneter Einweiservorrichtungen auf das Aufnahmeelement einzuwirken, um das Aufnahmeelement und damit das Werkstück bzw. die Werkstücke in der gewünschten Weise in einer Bearbeitungsstation zu positionieren.

Aufgrund der Verschiebbarkeit des Aufnahmeelements relativ zu dem Basisteil ist es bei dem erfindungsgemäßen Transportwagen nicht mehr erforderlich, den Basisteil des Transportwagens mit dem Fahrwerk in der Bearbeitungsstation zwangszuführen.

Da die Einweiservorrichtungen der Bearbeitungsstation bei der erfindungsgemäßen Lösung nur auf das Aufnahmeelement und nicht auf den Basisteil mit dem Fahrwerk einwirken, werden keine nennenswerten Querkräfte auf die Bestanteile des Fahrwerks, insbesondere auf Laufräder und Radaufhängungen, aufgebracht. Dadurch wird der Verschleiß der Bestandteile des Fahrwerks, insbesondere der Laufräder und Radaufhängungen, erheblich reduziert.

Ebenso entfällt bei der erfindungsgemäßen Lösung der erhöhte Material- und Kostenaufwand für zusätzliche Zentrier- und Absteckstationen.

Der Einfluß der Fertigungstoleranzen des Transportwagens auf die Positioniergenauigkeit in der Bearbeitungsstation wird durch die erfindungsgemäße Lösung erheblich reduziert, wodurch insbesondere eine höhere Positioniergenauigkeit der Werkstücke in der Bearbeitungsstation ermöglicht wird.

Das Aufnahmeelement des Werkstückaufnahmeteils kann insbesondere als ein Werkstück-Auflageträger ausgebildet sein.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Transportwagens ist vorgesehen, daß das Aufnahmeelement in einer im wesentlichen horizontalen Verschiebungsrichtung relativ zu dem Basisteil verschiebbar ist.

Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, daß das Aufnahmeelement in einer im wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung des Basisteils gerichteten Verschiebungsrichtung relativ zu dem Basisteil verschiebbar ist.

Um eine möglichst präzise Führung des Aufnahmeelements längs der Verschiebungsrichtung zu ermöglichen, ist es von Vorteil, wenn der Transportwagen mindestens eine Führungseinrichtung umfaßt, mittels welcher das Aufnahmeelement in einer Verschiebungsrichtung relativ zu dem Basisteil verschiebbar geführt ist.

Eine besonders leichtgängige Verschiebung des Aufnahmeelements relativ zu dem Basisteil wird erzielt, wenn die Führungseinrichtung mindestens eine Rolle umfaßt, die an dem Basisteil oder an dem Aufnahmeelement angeordnet ist und bei einer Verschiebung des Aufnahmeelements relativ zu dem Basisteil an dem Aufnahmeelement bzw. an dem Basisteil abrollt.

Die Führungseinrichtung umfaßt vorzugsweise einen Anschlagkörper, der den Verschiebeweg des Aufnahmeelements längs der Verschiebungsrichtung begrenzt.

Um den beim Anschlagen des Anschlagkörpers auftretenden Stoß zu dämpfen, kann vorgesehen sein, daß der Anschlagkörper ein elastisches Material umfaßt.

Um zu verhindern, daß sich das Aufnahmeelement bei seiner Verschiebung auch quer zur Verschiebungsrichtung relativ zu dem Basisteil verschiebt, ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Transportwagens vorgesehen, daß die Führungseinrichtung mindestens einen Führungskörper mit einer ebenen, im wesentlichen parallel zur Verschiebungsrichtung ausgerichteten Führungsfläche umfaßt, der an dem Basisteil oder an dem Aufnahmeelement angeordnet ist und bei einer Verschiebung des Aufnahmeelements relativ zu dem Basisteil an dem Aufnahmeelement bzw. an dem Basisteil entlang gleitet.

Um ein Abheben des Aufnahmeelements von dem Basisteil zu verhindern, kann vorgesehen sein, daß die Führungseinrichtung mindestens ein an dem Aufnahmeelement oder an dem Basisteil angeordnetes Element umfaßt, welches einen Bereich des Basisteils bzw. des Aufnahmeelements so hintergreift, daß es ein Abheben des Aufnahmeelements von dem Basisteil verhindert.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Transportwagens umfaßt der Werkstückaufnahmeteil mindestens zwei Führungseinrichtungen für Aufnahmeelemente, die in der Längsrichtung des Basisteils voneinander beabstandet sind. In diesem Fall kann ein Werkstückträger, der zur Aufnahme der zu transportierenden Werkstücke dient, auf die beiden in der Längsrichtung des Basisteils voneinander beabstandeten Aufnahmeelemente aufgelegt werden.

Um das Aufnahmeelement durch Wechselwirkung mit einer externen Einweiservorrichtung längs der Verschiebungsrichtung bewegen zu können, umfaßt das Aufnahmeelement vorteilhafterweise mindestens eine Einweisereinrichtung, an der eine externe Einweiservorrichtung angreifen kann, um das Aufnahmeelement relativ zu dem Basisteil zu verschieben.

Eine solche Einweisereinrichtung kann insbesondere eine Einweiserrolle umfassen, welche an einer Führungsfläche einer externen Einweiservorrichtung abrollen kann.

Umgekehrt kann auch vorgesehen sein, daß die externe Einweiservorrichtung eine Einweiserrolle umfaßt, die an einer Führungsfläche der Einweisereinrichtung des Aufnahmeelements abrollen kann.

Alternativ oder ergänzend hierzu könnte vorgesehen sein, daß die Einweisereinrichtung oder die externe Einweiservorrichtung einen Gleitschuh umfaßt, welcher an einer Führungsfläche der externen Einweiservorrichtung bzw. der Einweisereinrichtung des Aufnahmeelements abgleitet.

Insbesondere kann vorgesehen sein, daß der Werkstückaufnahmeteil mindestens zwei in der Längsrichtung des Basisteils voneinander beabstandete Einweisereinrichtungen umfaßt, wobei diese Einweisereinrichtungen in unterschiedlichen Höhen an dem Transportwagen angeordnet sind. Dadurch wird erreicht, daß diese in der Längsrichtung des Basisteils voneinander beabstandeten Einweisereinrichtungen jeweils nur mit solchen externen Einweiservorrichtungen wechselwirken, welche in der jeweiligen Höhe angeordnete Führungsflächen aufweisen. Dadurch wird ermöglicht, daß eine vorne an dem Transportwagen angeordnete Einweisereinrichtung eine externe Einweiservorrichtung, die für die Wechselwirkung mit einer hinten an dem Transportwagen angeordneten Einweisereinrichtung vorgesehen ist, passieren kann, ohne daß hierbei ein Aufnahmeelement des Transportwagens verschoben wird, so daß ein Verkanten eines auf verschiedenen Aufnahmeelementen des Transportwagens angeordneten Werkstückträgers vermieden wird.

Um zu erreichen, daß sich das Aufnahmeelement nach Beendigung der Wechselwirkung mit einer externen Einweiservorrichtung in eine definierte Ausgangsstellung zurückbewegt, ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß der Transportwagen mindestens eine Rückstelleinrichtung zum Zurückbewegen des Aufnahmeelements in eine Ausgangsstellung umfaßt.

Vorzugsweise ist vorgesehen, daß das Aufnahmeelement in der Ausgangsstellung im wesentlichen symmetrisch zur Längsmittelebene des Basisteils angeordnet ist.

Eine solche Rückstelleinrichtung kann insbesondere mindestens ein Federelement, beispielsweise eine Druck-Schraubenfeder, umfassen.

Insbesondere um eine bestimmte gewünschte Ausgangsstellung des Aufnahmeelements einstellen zu können, ist es günstig, wenn die Rückstelleinrichtung eine Einrichtung zur Verstellung des maximalen Federweges des Federelements umfaßt.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Transportwagens ist ferner vorgesehen, daß der Transportwagen mindestens zwei Rückstelleinrichtungen zum Bewegen des Aufnahmeelements in einander entgegengesetzte Rückstelleinrichtungen umfaßt.

Mittels solcher Rückstelleinrichtungen ist das Aufnahmeelement an dem Basisteil in der Verschiebungsrichtung schwimmend gelagert.

Der Basisteil des erfindungsgemäßen Transportwagens kann insbesondere Laufräder und/oder Laufrollen umfassen.

Um den Transportwagen lenkbar zu machen, kann insbesondere vorgesehen sein, daß der Basisteil um eine im wesentlichen vertikale Achse schwenkbare Laufräder und/oder Laufrollen umfaßt.

Um zu erreichen, daß der Transportwagen selbständig verfahrbar ist, umfaßt der Basisteil des Transportwagens vorzugsweise mindestens eine Antriebseinrichtung zum Antreiben einer Fahrbewegung des Basisteils.

Insbesondere kann vorgesehen sein, daß der Basisteil mindestens eine Energieübertragungseinrichtung zur kontaktlosen Aufnahme von Antriebsenergie von einer externen Energiequelle umfaßt.

Anspruch 23 ist auf ein Transportsystem für Werkstücke gerichtet, das mindestens einen erfindungsgemäßen Transportwagen und mindestens eine externe Einweiservorrichtung umfaßt, die mit einer Einweisereinrichtung an einem Aufnahmeelement des Transportwagen so zusammenwirken kann, daß das Aufnahmeelement relativ zu dem Basisteil des Transportwagen verschoben wird.

Insbesondere kann vorgesehen sein, daß die Einweiservorrichtung eine Einweiserführung umfaßt, an der die Einweisereinrichtung des Aufnahmeelements geführt wird.

Um das Aufnahmeelement in kontinuierlicher Weise längs der Verschiebungsrichtung zu verschieben, ist es günstig, wenn die Einweiserführung einen schräg zur Fahrtrichtung des Transportwagens verlaufenden Abschnitt umfaßt.

Um das Aufnahmeelement bei außermittigem Einfahren des Transportwagens in eine Bearbeitungsstation kontinuierlich in eine gewünschte mittige Bearbeitungsstellung zu bewegen, umfaßt die Einweiserführung vorzugsweise einen Abschnitt, der – in der Fahrtrichtung des Transportwagens gesehen – schräg zu der Fahrtrichtung zu der Längsmittelebene des Basisteils des Transportwagens hin verläuft.

Um das Aufnahmeelement beim Verlassen der Bearbeitungsstation kontinuierlich (unter der Einwirkung einer Rückstelleinrichtung) aus der Bearbeitungsstellung in die Ausgangsstellung zurückzubewegen, ist es günstig, wenn die Einweiserführung einen Abschnitt umfaßt, der – in der Fahrtrichtung des Transportwagens gesehen – schräg zu der Fahrtrichtung von der Längsmittelebene des Basisteils des Transportwagens weg verläuft.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Transportsystems ist vorgesehen, daß das Transportsystem mindestens zwei externe Einweiservorrichtungen umfaßt, zwischen denen der Transportwagen hinduchfährt.

Um mehrere Aufnahmeelemente des Transportwagens gleichzeitig aus der Ausgangsstellung in eine gewünschte Bearbeitungsstellung verschieben zu können, umfaßt das Transportsystem vorteilhafterweise mindestens zwei externe Einweiservorrichtungen, die längs der Fahrtrichtung des Transportwagens voneinander beabstandet sind.

In diesem Fall ist es besonders günstig, wenn die längs der Fahrtrichtung des Transportwagens aufeinanderfolgenden externen Einweiservorrichtungen Einweiserführungen aufweisen, die auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind, so daß jede dieser externen Einweiservorrichtungen jeweils nur mit einem der betreffenden Einweiservorrichtung jeweils zugeordneten Aufnahmeelement des Transportwagens wechselwirkt, welches eine auf derselben Höhe angeordnete Einweisereinrichtung aufweist. Auf diese Weise wird insbesondere dann, wenn der Transportwagen einen Werkstückträger trägt, der sich an mehreren unabhängig voneinander verschiebbaren Auflageträgern abstützt, ein Verkanten des Werkstückträgers aufgrund ungleichzeitiger Verschiebung der Aufnahmeelemente vermieden.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels.

In den Zeichnungen zeigen:

1 eine schematische Seitenansicht eines fahrerlosen Transportwagens zum Transportieren von Werkstücken, der einen fahrbaren Basisteil und relativ zu dem Basisteil verschiebbare Auflageträger umfaßt;

2 eine schematische Draufsicht von oben auf den Transportwagen;

3 eine schematische Ansicht von vorne des Transportwagens mit einem auf den Auflageträgern angeordneten Werkstückträger, wobei der Transportwagen zwischen zwei Einweiservorrichtungen angeordnet ist und die Auflageträger sich relativ zu dem Basisteil in ihrer Ausgangsstellung befinden;

4 eine der 3 entsprechende Ansicht des Transportwagens, wobei der Basisteil des Transportwagens außermittig zwischen die Einweiservorrichtungen eingefahren ist und die Auflageträger relativ zu dem Basisteil (in der Fahrtrichtung gesehen) nach rechts verschoben sind;

5 eine schematische Draufsicht auf den Transportwagen (ohne den darauf angeordneten Werkstückträger), wobei der Basisteil außermittig zwischen vier paarweise einander gegenüberliegende Einweiservorrichtungen eingefahren ist und die Auflageträger relativ zu dem Basisteil nach rechts (in der Fahrtrichtung gesehen) verschoben sind;

6 eine schematische Draufsicht auf den zwischen die Einweiservorrichtungen eingefahrenen Transportwagen mit auf die Auflageträger aufgelegtem Werkstückträger und daran angeordneten Werkstücken;

7 eine schematische Ansicht von hinten einer Führungs- und Rückstelleinrichtung des hinteren Auflageträgers des Transportwagens;

8 eine schematische Ansicht von hinten einer Führungs- und Rückstelleinrichtung des vorderen Auflageträgers des Transportwagens;

9 einen schematischen Längsschnitt durch die Führungs- und Rückstelleinrichtung des vorderen Auflageträgers;

10 einen schematischen Querschnitt durch die Führungs- und Rückstelleinrichtung aus 9, längs der Linie 10 – 10 in 9;

11 einen schematischen Querschnitt durch die Führungs- und Rückstelleinrichtung aus 9, längs der Linie 11 – 11 in 9;

12 einen schematischen Querschnitt durch die Führungs- und Rückstelleinrichtung aus 9, längs der Linie 12 – 12 in 9;

13 einen schematischen Querschnitt durch die Führungs- und Rückstelleinrichtung aus 9, längs der Linie 13 – 13 in 9;

14 eine schematische Draufsicht von oben auf die Führungs- und Rückstelleinrichtung aus 9;

15 eine schematische Ansicht einer Einweiservorrichtung, in der Fahrtrichtung des Transportwagens gesehen;

16 eine schematische Seitenansicht der Einweiservorrichtung aus 15, mit der Blickrichtung in Richtung des Pfeiles 16 in 15; und

17 eine schematische Draufsicht von oben auf die Einweiservorrichtung aus den 15 und 16.

Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.

Ein in den 1 bis 14 dargestellter, als Ganzes mit 100 bezeichneter fahrerloser Transportwagen 100 zum Transportieren von Werkstücken umfaßt einen fahrbaren Basisteil 102 und einen von dem Basisteil 102 getragenen Werkstückaufnahmeteil 104, welcher zwei in der Längsrichtung 106 des Transportwagens 100 voneinander beabstandete Aufnahmeelemente 108, die als Auflageträger 110 ausgebildet sind, umfaßt.

Der fahrbare Basisteil 102 des Transportwagens 100 umfaßt einen starren Fahrzeugrahmen 112, an dessen vorderem Endbereich ein vorderer Drehschemel 114a und an dessen hinterem Endbereich ein hinterer Drehschemel 114b jeweils um eine vertikale Drehachse drehbar gelagert ist.

An dem vorderen Drehschemel 114a sind zwei angetriebene Laufräder 116 des Basisteils 102 mittels Lagerböcken 118 um horizontale Drehachsen drehbar gelagert.

Jedes der Laufräder 116 ist mittels eines dem jeweiligen Laufrad zugeordneten elektrischen Antriebsmotors 120 unabhängig von dem jeweils anderen Laufrad zu einer Drehbewegung antreibbar.

Die Drehzahlen der beiden angetriebenen Laufräder 116 können unterschiedlich voneinander gewählt werden, wodurch es möglich ist, mit dem Transportwagen 100 eine Kurve zu fahren. Soll beispielsweise eine Linkskurve gefahren werden, so wird die Drehzahl des linken Laufrads 116 verringert, während die Drehzahl des rechten Laufrads 116 erhöht wird. Zum Durchfahren einer Rechtskurve wird umgekehrt verfahren.

Die elektrische Energie zum Antrieb der Antriebsmotoren 120 wird mittels eines an dem vorderen Drehschemel 114a zwischen den Laufrädern 116 angeordneten Stromaufnehmers 122 berührungslos von dem Transportwagen 100 aus einer auf oder in dem Boden 124 verlaufenden (nicht dargestellten) Energiezuführleitung, welche beispielsweise mit einem mittelfrequenten Wechselstrom gespeist wird, aufgenommen.

Damit der Transportwagen 100 dieser Energiezuführleitung folgen kann, ist er ferner mit einer an dem vorderen Drehschemel 114a angeordneten Spurführungsantenne 126 versehen, mittels welcher der Verlauf der Energiezuführleitung am oder im Boden 124 detektierbar ist, so daß der Transportwagen 100 mittels der vorstehend beschriebenen Lenkung dem Verlauf der Energiezuführleitung nachführbar ist.

An dem hinteren Drehschemel 114b sind nicht angetriebene Laufräder 128 mittels Lagerböcken 129 um horizontale Drehachsen drehbar gelagert.

Wie am besten aus 2 zu ersehen ist, ist ein seitlicher Endbereich des vorderen Drehschemels 114a, der beispielsweise links von der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 liegt, über eine Koppelstange 132, welche um vertikale Schwenkachsen schwenkbar an dem vorderen Drehschemel 114a und an dem hinteren Drehschemel 114b angelenkt ist, mit einem auf der jeweils anderen Seite der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 angeordneten seitlichen Endbereich des hinteren Drehschemels 114b verbunden.

Aufgrund der Verbindung der beiden Drehschemel 114a, 114b mittels der Koppelstange 132 dreht sich der Drehschemel 114b dann, wenn sich der vordere, gelenkte Drehschemel 114a um seine vertikale Drehachse dreht, stets in der entgegengesetzten Drehrichtung um seine eigene vertikale Drehachse, so daß mit dem Transportwagen Kurven mit besonders kleinen Radien gefahren werden können.

Am rückwärtigen Ende des Fahrzeugrahmens 112 ist ferner ein Schaltschrank 134 zur Aufnahme von für den Betrieb des Basisteils 102 des Transportwagens 100 erforderlichen Elektronikschaltungen, Steuergeräten usw. angeordnet.

Der Werkstückaufnahmeteil 104 des Transportwagens 100 umfaßt einen vorderen Auflageträger 110a und einen hinteren Auflageträger 110b, welche beide jeweils einen sich horizontal und senkrecht zur Längsrichtung 106 des Basisteils 102 erstreckenden Profilträger 136 mit einem Querschnitt in Gestalt eines nach unten offenen C umfassen.

Die Enden der Profilträger 136 sind jeweils mittels eines Deckels 137 verschlossen, um zu vermeiden, daß Bedienungspersonen in den Innenraum der Profilträger 136 hineingreifen.

In den Endbereichen ihrer Oberseiten sind die Profilträger 136 mit jeweils einem Auflagesockel 138 (siehe 2, 3 und 7) versehen, auf welche ein rahmen- oder plattenförmiger Werkstückträger 140 (siehe 3 und 6) auflegbar ist.

Jeder der Profilträger 136 ist ferner an seiner Oberseite mit einem Positionierstift 142 (siehe 3) versehen, welcher bei aufgelegtem Werkstückträger 140 in eine hierzu komplementäre Positionierbohrung 144 an der Unterseite des Werkstückträgers 140 eingreift, so daß die Position des aufgelegten Werkstückträgers 140 relativ zu den Auflageträgern 110 festgelegt ist. Dieser Positionierstift 142 ist in den 7 bis 9 nicht dargestellt.

Bei aufgelegtem Werkstückträger 140 sind der vordere Auflageträger 110a und der hintere Auflageträger 110b über den Werkstückträger 140 miteinander verbunden, so daß sie sich in diesem Fall gemeinsam relativ zu dem Basisteil 102 bewegen.

Wie in den 3, 4 und 6 schematisch dargestellt ist, sind an der Oberseite des Werkstückträgers 140 die mittels des Transportwagens 100 zu transportierenden Werkstücke 146 gehalten.

Bei diesen Werkstücken kann es sich beispielsweise um Motorblöcke, Vorderachsen oder Hinterachsen von Fahrzeugen oder um Fahrzeugkarosserien handeln.

Jeder der Auflageträger 110 ist an dem Fahrzeugrahmen 112 des Basisteils 102 mittels jeweils zwei Führungseinrichtungen 148 längs einer horizontalen, zur Längsrichtung 106 des Basisteils 102 senkrechten Verschiebungsrichtung 150 verschiebbar geführt.

Von den beiden Führungseinrichtungen 148 jedes Auflageträgers 110 ist jeweils eine links und eine rechts von der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 angeordnet. Diese beiden Führungseinrichtungen 148 sind spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet. Im folgenden wird die linke Führungseinrichtung 148 des vorderen Auflageträgers 110a unter Bezugnahme auf die 8 bis 14 näher beschrieben werden.

Die Führungseinrichtung 148 umfaßt eine an dem Fahrzeugrahmen 112 festgelegte horizontale Grundplatte 152, von deren Oberseite zwei sich längs der Verschiebungsrichtung 150 erstreckende und senkrecht zur Verschiebungsrichtung 150 voneinander beabstandete Führungsplatten 154 nach oben abstehen.

Die beiden Führungsplatten 154 sind durch eine der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 zugewandte innere Querplatte 156, durch eine der Außenseite des Basisteils 102 zugewandte äußere Querplatte 158 und durch eine zwischen der inneren Querplatte 156 und der äußeren Querplatte 158 angeordnete mittlere Querplatte 160 miteinander verbunden.

Alle Querplatten 156, 158, 160 erstrecken sich senkrecht zu der Verschiebungsrichtung 150.

Die äußere Querplatte 158 und die mittlere Querplatte 160 weisen ungefähr die doppelte Höhe der inneren Querplatte 156 auf.

Die Führungsplatten 154 weisen einen gestuften oberen Rand auf, wobei die Höhe der Führungsplatten 154 im Bereich zwischen der äußeren Querplatte 158 und der mittleren Querplatte 160 im wesentlichen der Höhe dieser Querplatten entspricht, die Höhe der Führungsplatten 154 im Bereich zwischen der mittleren Querplatte 160 und der inneren Querplatte 156 im wesentlichen der Höhe der inneren Querplatte 156 entspricht und die Höhe der Führungsplatten 154 jenseits der inneren Querplatte 156 ungefähr der halben Höhe der inneren Querplatte 156 entspricht.

Ferner sind die Führungsplatten 154 mit im wesentlichen rechteckigen Durchgangsöffnungen 162 versehen, welche sich zwischen den Querplatten erstrecken und der Gewichtsersparnis dienen.

Wie am besten aus 11 zu ersehen ist, ist im Bereich zwischen der äußeren Querplatte 158 und der mittleren Querplatte 160 nahe des oberen Randes der Führungsplatten 154 eine Welle 164 an den beiden Führungsplatten 154 gehalten.

An den beiden Endbereichen der Welle 164 ist jeweils eine Tragrolle 168 mittels eines Wälzlagers 169 um die horizontal und senkrecht zur Verschiebungsrichtung 150 ausgerichtete Mittelachse 166 der Welle 164 drehbar gelagert. Die Wälzlager 169 sind durch jeweils einen Sprengring 170, welcher in eine Ringnut 172 im jeweiligen Endbereich der Welle 164 eingreift, an der Welle 164 gesichert, wodurch zugleich die Welle 164 an den Führungsplatten 154 gesichert ist.

Die oberen Kuppen der Tragrollen 168 tragen gemeinsam eine Auflageplatte 174, deren den Tragrollen 168 abgewandte Oberseite an der Innenseite des die beiden seitlichen Schenkel 176 des Profilträgers 136 miteinander verbindenden horizontalen Steges 178 des Profilträgers 136 festgelegt, beispielsweise an den Profilträger 136 angeschraubt ist.

Somit ist der Profilträger 136 mit der daran festgelegten Auflageplatte 174 relativ zu den Führungsplatten 154 längs der Verschiebungsrichtung 150 verschiebbar, wobei die Tragrollen 168 bei einer solchen Verschiebung an der Unterseite der Auflageplatte 174 abrollen.

Damit sich der Auflageträger 110 bei einer solchen Verschiebung längs der Verschiebungsrichtung 150 nicht quer zur Verschiebungsrichtung 150 relativ zu dem Basisteil 102 verschiebt, sind an den einander abgewandten Außenseiten der Führungsplatten 154 zwei im wesentlichen quaderförmige Führungskörper 180 festgelegt, beispielsweise angeschraubt (siehe 12).

Die Führungskörper 180 bestehen vorzugsweise aus einem wenig verformbaren Kunststoffmaterial.

Die ebenen, vertikal ausgerichteten Außenseiten der Führungskörper 180 bilden seitliche Führungsflächen 182, an denen die Innenseiten der seitlichen Schenkel 176 des Profilträgers 136 bei einer Verschiebung längs der Verschiebungsrichtung 150 abgleiten.

Da der Abstand der Führungsflächen 182 in der Längsrichtung 106 des Basisteils 102 im wesentlichen dem Abstand der Innenseiten der seitlichen Schenkel 176 des Profilträgers 136 entspricht, wird durch die Führungskörper 180 eine Bewegung des Auflageträgers 110 relativ zu dem Basisteil 102 in einer zur Verschiebungsrichtung 150 senkrechten horizontalen Richtung verhindert.

Um die Führungskörper 180 an der jeweiligen zugeordneten Führungsplatte 154 mittels Befestigungsschrauben festlegen zu können, sind die Führungskörper 180 mit gestuften Durchgangsbohrungen 184 versehen.

Um die Verwindungssteifigkeit des Profilträgers 136 zu erhöhen, sind dessen seitliche Schenkel 176 an zwei längs der Verschiebungsrichtung 150 voneinander beabstandeten Stellen mittels Versteifungsleisten 186 miteinander verbunden (siehe 9 und 10).

Die näher an dem Ende des Profilträgers 136 angeordnete äußere Versteifungsleiste 186a ist an ihrer der äußeren Querplatte 158 zugewandten Seite mit einem im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Anschlagkörper 188 versehen, der mit einer mittigen Durchgangsbohrung 190 zur Aufnahme einer Befestigungsschraube zum Anschrauben des Anschlagkörpers 188 an die Versteifungsleiste 186a versehen ist.

Wenn der Auflageträger 110 um seinen maximalen Verschiebungsweg nach rechts verschoben worden ist, schlägt der Anschlagkörper 188 mit seiner der Versteifungsleiste 186a abgewandten Stirnseite an der äußeren Querplatte 158 an und verhindert dadurch eine weitere Verschiebung des Auflageträgers 110 längs der Verschiebungsrichtung 150 nach rechts.

Um den beim Anschlagen an der äußeren Querplatte 158 entstehenden Stoß zu dämpfen, kann der Anschlagkörper 188 aus einem elastischen Kunststoffmaterial gebildet sein.

Um ein Abheben des Auflageträgers 110 von dem Basisteil 102 zu verhindern, ist an jedem der seitlichen Schenkel 176 des Profilträgers 136 jeweils ein gewinkeltes Abdeckblech 192 angeordnet, dessen langer vertikaler Schenkel 194 an die Außenseite des jeweils zugeordneten seitlichen Schenkels 176 angeschraubt ist und dessen kurzer horizontaler Schenkel 196 den unteren Rand des seitlichen Schenkels 176 übergreift und an einer Unterseite des jeweils zugeordneten Führungskörpers 180 anliegt.

Beim Verschieben des Auflageträgers 110 längs der Verschiebungsrichtung 150 gleitet jedes Abdeckblech 192 an der Unterseite des jeweils zugeordneten Führungskörpers 180 ab.

Zugleich verhindern die Abdeckbleche 192, daß der Auflageträger 110 sich relativ zu dem Basisteil 102 nach oben bewegen kann.

Zu Wartungs- oder Reparaturzwecken kann der Profilträger 136 nach oben von dem Basisteil 102 abgenommen werden, nachdem die Befestigungsschrauben, mit denen die Abdeckbleche 192 an dem jeweils zugeordneten seitlichen Schenkel 176 gehalten sind, gelöst worden und die Abdeckbleche 192 abgenommen worden sind.

Um den Auflageträger 110 durch Wechselwirkung mit einer externen Einweiservorrichtung längs der Verschiebungsrichtung 150 bewegen zu können, umfaßt jeder Auflageträger 110 an seinen beiden Enden jeweils eine Einweisereinrichtung 198, deren Aufbau im folgenden beschrieben wird (siehe 9).

An der Unterseite des Endbereichs des Profilträgers 136 ist eine horizontale Halteplatte 200 festgelegt, von deren Unterseite sich eine Konsole 202 nach unten erstreckt.

Am unteren Ende der Konsole 202 ist ein Lagerbock 204 angeordnet, in dem eine drehfest mit einer Welle 206 verbundene Einweiserrolle 208 um eine vertikale Drehachse 210 drehbar gelagert ist.

Diese Einweiserrolle 208 kann an einer Führungsfläche einer externen Einweiservorrichtung, die im folgenden noch näher beschrieben werden wird, abrollen.

Wenn die externe Führungsfläche, an der die Einweiserrolle 208 abrollt, schräg zu der Bewegungsrichtung des Transportwagens 100 zu der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 des Transportwagens 100 hin gerichtet ist, so wird die Einweiserrolle 208 durch die Führungsfläche nach innen zur Längsmittelebene 130 hin verschoben, was zur Folge hat, daß der Profilträger 136 des Auflageträgers 110, der über die Konsole 202 und die Halteplatte 200 mit der Einweiserrolle 208 verbunden ist, längs der Verschiebungssrichtung 150 nach rechts verschoben wird.

Um den Auflageträger 110 nach einer solchen Auslenkung aus seiner Ausgangsstellung wieder in die Ausgangsstellung, in welcher der Auflageträger 110 spiegelsymmetrisch zu der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 angeordnet ist, zurückzubewegen, umfaßt jeder Auflageträger 110 in jedem seiner Endbereiche jeweils eine Rückstelleinrichtung 212, deren Aufbau im folgenden am Beispiel der linken Rückstelleinrichtung des vorderen Auflageträgers 110a beschrieben wird.

Die insbesondere in den 9 bis 13 dargestellte Rückstelleinrichtung 212 umfaßt eine im wesentlichen zylindrische Führungsstange 214, die unterhalb des Profilträgers 136 angeordnet ist und sich parallel zur Verschiebungsrichtung 150 durch zylindrische Durchtrittsöffnungen 216, 218 und 220 in der inneren Querplatte 156, der mittleren Querplatte 160 bzw. der äußeren Querplatte 158 der Führungseinrichtung 148 hindurch erstreckt.

Dabei ist in die Durchtrittsöffnung 216 in der inneren Querplatte 156 eine Bundbuchse 222 eingesetzt, welche mit ihrem Bund 224 an der der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 zugewandten Innenseite der inneren Querplatte 156 anliegt und die Führungsstange 214 ringförmig umgibt.

Ebenso ist in die Durchtrittsöffnung 218 in der mittleren Querplatte 160 eine Bundbuchse 226 eingesetzt, welche mit ihrem Bund 228 an der der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 abgewandten Außenseite der mittleren Querplatte 160 anliegt und die Führungsstange 214 ringförmig umgibt.

An dem der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 abgewandten äußeren Ende der Führungsstange 214 ist eine Anschlagmutter 230 festgelegt, insbesondere angeschweißt.

In der in 8 dargestellten Ausgangsstellung des Auflageträgers 110 liegt die Anschlagmutter 230 an dem inneren Ende der Halteplatte 200 an. Dasselbe gilt, wenn sich der Auflageträger 110 aufgrund einer externen Einwirkung auf die Einweisereinrichtung 198 längs der Verschiebungsrichtung 150 nach rechts bewegt.

Zwischen der Anschlagmutter 230 und der in die Durchtrittsöffnung 218 in der mittleren Querplatte 160 eingesetzten Bundbuchse 226 ist eine Druck-Schraubenfeder 232 angeordnet, welche den betreffenden Abschnitt der Führungsstange 214 wendelförmig umgibt und sich einerseits an dem Bund 228 der Bundbuchse 226 und andererseits an der Anschlagmutter 230 abstützt.

Wenn die Anschlagmutter 230 aufgrund einer Einwirkung der Halteplatte 200 nach innen (in der 8 nach rechts) verschoben wird, so verkürzt sich die Druck-Schraubenfeder 232 gegen ihre Federrückstellkraft, bis der Anschlagkörper 188 der Führungseinrichtung 148 an der äußeren Querplatte 158 anschlägt und die minimale Länge der Druck-Schraubenfeder 232 erreicht ist.

Entfällt die auf die Einweisereinrichtung 198 von außen her einwirkende und zur Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 hin gerichtete externe Kraft, so dehnt sich die Druck-Schraubenfeder 232 wieder aus, wobei sie über die Anschlagmutter 230 die Halteplatte 200 längs der Verschiebungsrichtung 150 nach außen drückt und dadurch den Auflageträger 110 wieder in die Ausgangsstellung zurückbewegt.

Der maximale Federweg der Druck-Schraubenfeder 232 ist dabei durch einen verstellbaren Anschlag begrenzt, der durch eine Verstellmutter 234 gebildet ist, welche auf ein Außengewinde 236 an dem der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 zugewandten inneren Ende der Führungsstange 214 aufgeschraubt und durch eine Kontermutter 238 gesichert ist.

In der in 8 dargestellten Ausgangsstellung des Auflageträgers 110 liegt die Verstellmutter 234 an dem Bund 224 der in die Durchtrittsöffnung 216 in der inneren Querplatte 156 eingesetzten Bundbuchse 222 an. Dasselbe gilt, wenn die Halteplatte 200 aufgrund einer auf die Einweisereinrichtung 198 am entgegengesetzten Ende des Auflageträgers 110 einwirkenden externen Kraft von der Anschlagmutter 230 nach außen weg bewegt wird.

Wenn die Anschlagmutter 230 hingegen von der Halteplatte 200 längs der Verschiebungsrichtung 150 nach innen bewegt wird, so entfernt sich die Verstellmutter 234 von der Bundbuchse 222.

Durch Veränderung der Position der Verstellmutter 234 an der Führungsstange 214 läßt sich die Maximallänge der Druck-Schraubenfeder 232 und die in der Ausgangsstellung des Auflageträgers 110 von der Druck-Schraubenfeder 232 auf die Halteplatte 200 ausgeübte Vorspannung auf einen gewünschten Wert einstellen.

Insbesondere lassen sich durch Verstellen der Verstellmutter 234 an der Führungsstange 214 die maximalen Federwege der Druck-Schraubenfedern 232 der beiden Rückstelleinrichtungen 212 desselben Auflageträgers 110 so einstellen, daß der betreffende Auflageträger 110 in seiner Ausgangsstellung, in welcher keine externe Verschiebekraft auf ihn einwirkt, symmetrisch zur Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 angeordnet ist.

Falls die Maximallänge der Druck-Schraubenfeder 232 stärker verringert werden muß, als dies die Länge des Außengewindes 236 an der Führungsstange 214 zuläßt, so können zur Verringerung des Federwegs der Druck-Schraubenfeder 232 auch Distanzhülsen zwischen die Verstellmutter 234 und die Bundbuchse 222 eingesetzt werden.

Durch die Bundbuchsen 222 und 226 ist die Führungsstange 214 in der Verschiebungsrichtung 150 verschiebbar geführt.

Die rechts von der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 angeordnete Rückstelleinrichtung 212 und Führungseinrichtung 148 des vorderen Auflageträgers 110a sind spiegelsymmetrisch zu der vorstehend beschriebenen und in den 8 bis 14 dargestellten linken Rückstelleinrichtung 212 bzw. Führungseinrichtung 148 des vorderen Auflageträgers 110a ausgebildet.

Die Rückstelleinrichtungen 212 und Führungseinrichtungen 148 des hinteren Auflageträgers 110b unterscheiden sich von den Rückstelleinrichtungen 212 bzw. Führungseinrichtungen 148 des vorderen Auflageträgers 110a lediglich dadurch, daß die Konsolen 202 der Einweisereinrichtungen 198 des hinteren Auflageträgers 110b kürzer ausgebildet sind und daher die Einweiserrollen 208 des hinteren Auflageträgers 110b einen größeren vertikalen Abstand vom Boden 124 aufweisen als die Einweiserrollen 208 des vorderen Auflageträgers 110a (siehe insbesondere 1).

Um die Auflageträger 110 und damit den auf denselben angeordneten Werkstückträger 140 und die Werkstücke 146 in einer Bearbeitungsstation zur Bearbeitung der Werkstücke 146 korrekt zu positionieren, umfaßt die Bearbeitungsstation eine Einweiseranordnung 239 mit vier Einweiservorrichtungen 240, von denen jeweils zwei einander auf verschiedenen Seiten der Bahn des Transportwagens 100 gegenüberliegen und von denen eine in den 15 bis 17 im einzelnen dargestellt ist.

Die Einweiservorrichtung umfaßt einen Sockel 242, der seinerseits eine Grundplatte 244 umfaßt, die mittels Befestigungsschrauben an dem Boden 124 festgelegt ist.

Auf der Grundplatte 244 ist eine erste Verstellplatte 246 angeordnet, welche mittels Befestigungsschrauben an der Grundplatte 244 festgelegt ist.

Diese Befestigungsschrauben erstrecken sich durch längs der Fahrtrichtung 248 des Transportwagens 100 verlaufende Langlöcher 250 hindurch, so daß die erste Verstellplatte 246 in verschiedenen, längs der Fahrtrichtung 248 gegeneinander versetzten Positionen an der Grundplatte 244 festlegbar ist.

Auf der ersten Verstellplatte 246 ist eine zweite Verstellplatte 252 angeordnet, welche mittels Befestigungsschrauben an der ersten Verstellplatte 246 festgelegt ist.

Diese Befestigungsschrauben erstrecken sich durch Langlöcher 254 hindurch, welche senkrecht zur Fahrtrichtung 248 des Transportwagens 100 verlaufen, so daß die zweite Verstellplatte 252 in verschiedenen, senkrecht zur Fahrtrichtung 248 gegeneinander versetzten Positionen an der ersten Verstellplatte 246 festlegbar ist.

Die zweite Verstellplatte 252 trägt mehrere, beispielsweise drei, vertikale Stützen 256, deren obere Enden durch eine sich längs der Fahrtrichtung 248 erstreckende Halteleiste 258 miteinander verbunden sind.

An der dem Transportwagen 100 zugewandten Innenseite der Halteleiste 258 ist eine Verstellleiste 260 angeordnet, welche mittels Befestigungsschrauben an der Halteleiste 258 gehalten ist.

Dabei erstrecken sich die Befestigungsschrauben durch Langlöcher 262 in der Halteleiste 258, welche in vertikaler Richtung verlaufen, so daß die Verstellleiste 260 in unterschiedlichen Höhen an der Halteleiste 258 festlegbar ist.

Die Verstellleiste 260 trägt ein von der Verstellleiste 260 zur Längsmittelebene 276 der Einweiseranordnung 239 und zu der jeweils gegenüberliegenden Einweiservorrichtung 240 hin abstehendes Einweiserblech 264, das einen senkrecht zur Fahrtrichtung 248 des Transportwagens 100 ausgerichteten vorderen Anfangsabschnitt 266, einen schräg zur Fahrtrichtung 248 nach innen verlaufenden Einlaufabschnitt 268, einen parallel zur Fahrtrichtung 248 ausgerichteten Zentrierabschnitt 270, einen schräg zur Fahrtrichtung 248 ausgerichteten, nach außen weisenden Auslaufabschnitt 272 und einen senkrecht zur Fahrtrichtung 248 gerichteten Endabschnitt 274 umfaßt.

Durch die vorstehend beschriebenen Langlöcher 250, 254 und 262 in der ersten Verstellplatte 246, der zweiten Verstellplatte 252 bzw. der Halteleiste 258 ist das Einweiserblech 264 der Einweiservorrichtung 240 hinsichtlich seiner Position parallel zur Fahrtrichtung 248, seiner Position in einer zur Fahrtrichtung 248 senkrechten horizontalen Richtung und seiner Position in vertikaler Richtung frei einstellbar.

Wie in 3 dargestellt ist, werden die Einweiserbleche 264 zweier einander gegenüberliegender Einweiservorrichtungen 240 so eingestellt, daß der Abstand zwischen den Zentrierabschnitten 270 beider Einweiservorrichtungen 240 dem Abstand zwischen den äußeren Kuppen der Einweiserrollen 208 der Auflageträger 110 entspricht.

Die Federwege der Druck-Schraubenfedern 232 der Rückstelleinrichtungen 212 der Auflageträger 110 sind so eingestellt, daß die Auflageträger 110 in ihrer unbelasteten Ausgangsstellung, in welcher keine äußere Kraft auf die Auflageträger 110 einwirkt, symmetrisch zu der Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 des Transportwagens 100 angeordnet sind.

Wenn der Transportwagen 100 nun genau mittig zwischen die Einweiservorrichtungen 240 einfährt, so berühren die Einweiserrollen 208 die Einweiserbleche 264 der Einweiservorrichtungen 240 erst dann, wenn die Einweiserrollen 208 die Zentrierabschnitte 270 der Einweiserbleche 264 erreichen. Da keine resultierende Kraft von außen auf die Einweiserrollen 208 einwirkt, erfolgt in diesem Fall keine Verschiebung der Aufnahmeträger 110.

Fährt der Transportwagen 100 hingegen außermittig, beispielsweise zu weit links, zwischen die Einweiservorrichtungen 240 ein, wie dies in den 4 und 5 dargestellt ist, so gefangen die Einweiserrollen 208 an den linken Enden der Auflageträger 110 in Kontakt mit den Einlaufabschnitten 268 der Einweiserbleche 264 der linken Einweiservorrichtungen 240.

Da diese Einlaufabschnitte 268 schräg zur Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 des Transportwagens 100 hin verlaufen, werden die linken Einweiserrollen 208 und damit die Auflageträger 110 von den Einweiserblechen 264 nach rechts gedrückt, wobei sich die Druck-Schraubenfedern 232 der linken Rückstelleinrichtungen 212 verkürzen, während sich die rechten Halteplatten 200 der rechten Rückstelleinrichtungen 212 von der Anschlagmutter 230 der zugeordneten Führungsstange 214 nach rechts entfernen, wie dies in der linken Hälfte der 4 dargestellt ist.

Diese Verschiebung der Auflageträger 210 nach rechts hält an, bis die Einweiserrollen 208 die Zentrierabschnitte 270 der Einweiservorrichtungen 240 erreichen. Zu diesem Zeitpunkt liegen auch die rechten Einweiserrollen 208 an den Zentrierabschnitten 270 der jeweils zugeordneten Einweiserbleche 264 an, und die Auflageträger 110 sind symmetrisch zur Längsmittelebene 276 der Einweiseranordnung 239 angeordnet.

In dieser Stellung sind auch die Werkstücke 146 genau mittig zwischen den Einweiservorrichtungen 240 angeordnet, so daß in dieser Stellung die gewünschte Bearbeitung der Werkstücke 146 in der Bearbeitungsstation erfolgen kann.

Nach erfolgter Bearbeitung fährt der Transportwagen 100 wieder aus der Einweiseranordnung 239 aus, wobei die Auflageträger 110 durch die Rückstellkräfte der Druck-Schraubenfedern 232 der linken Rückstelleinrichtungen 212 nach links gedrückt werden, so daß die linken Einweiserrollen 208 an den schräg zur Fahrtrichtung 248 nach außen laufenden Auslaufabschnitten 272 der Einweiserbleche 264 der linken Einweiservorrichtungen 240 abrollen, bis die Auflageträger 110 ihre Ausgangsstellung erreicht haben, in welcher sie symmetrisch zur Längsmittelebene 130 des Basisteils 102 des Transportwagens 100 angeordnet sind.

Die Einweiserbleche 264 der in der Fahrtrichtung 248 des Transportwagens 100 vorne liegenden Einweiservorrichtungen 240a liegen dabei auf derselben Höhe wie die Einweiserrollen 208a des vorderen Auflageträgers 110a, und die Einweiserbleche 264 der in der Fahrtrichtung 248 hinten liegenden Einweiservorrichtungen 240b liegen auf derselben Höhe wie die Einweiserrollen 208b des hinteren Auflageträgers 110b, so daß die Einweiserrollen 208a des vorderen Auflageträgers 110a nur mit den vorderen Einweiservorrichtungen 240a und die Einweiserrollen 208b des hinteren Auflageträgers 110b nur mit den hinteren Einweiservorrichtungen 240b wechselwirken, wodurch erreicht wird, daß der vordere Auflageträger 110a und der hintere Auflageträger 110b gleichzeitig aus ihrer Ausgangsstellung verschoben werden, so daß ein Verkanten des auf den Auflageträgern 110 angeordneten Werkstückträgers 140 vermieden wird.


Anspruch[de]
  1. Transportwagen zum Transportieren eines oder mehrerer Werkstücke (146), umfassend einen Basisteil (102) mit einem Fahrwerk und einen Werkstückaufnahmeteil (104) zur Aufnahme mindestens eines zu transportierenden Werkstücks (146), dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückaufnahmeteil (104) mindestens ein Aufnahmeelement (108) umfaßt, das relativ zu dem Basisteil (102) verschiebbar ist.
  2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeelement (108) in einer im wesentlichen horizontalen Verschiebungsrichtung (150) relativ zu dem Basisteil (102) verschiebbar ist.
  3. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeelement (108) in einer im wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung (106) des Basisteils (102) gerichteten Verschiebungsrichtung (150) relativ zu dem Basisteil (102) verschiebbar ist.
  4. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportwagen (100) mindestens eine Führungseinrichtung (148) umfaßt, mittels welcher das Aufnahmeelement (108) längs einer Verschiebungsrichtung (150) relativ zu dem Basisteil (102) verschiebbar geführt ist.
  5. Transportwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (148) mindestens eine Rolle (168) umfaßt, die an dem Basisteil (102) oder an dem Aufnahmeelement (108) angeordnet ist und bei einer Verschiebung des Aufnahmeelements (108) relativ zu dem Basisteil (102) an dem Aufnahmeelement (108) bzw. an dem Basisteil (102) abrollt.
  6. Transportwagen nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (148) mindestens einen Anschlagkörper (188) umfaßt, der den Verschiebeweg des Aufnahmeelements (108) längs der Verschiebungsrichtung (150) begrenzt.
  7. Transportwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper (188) ein elastisches Material umfaßt.
  8. Transportwagen nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (148) mindestens einen Führungskörper (180) mit einer ebenen, im wesentlichen parallel zur Verschiebungsrichtung (150) ausgerichteten Führungsfläche (182) umfaßt, der an dem Basisteil (102) oder an dem Aufnahmeelement (108) angeordnet ist und bei einer Verschiebung des Aufnahmeelements (108) relativ zu dem Basisteil (102) an dem Aufnahmeelement (108) bzw. an dem Basisteil (102) entlang gleitet.
  9. Transportwagen nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (148) mindestens ein an dem Aufnahmeelement (108) oder an dem Basisteil (102) angeordnetes Element (192) umfaßt, welches einen Bereich des Basisteils (102) bzw. des Aufnahmeelements (108) so hintergreift, daß es ein Abheben des Aufnahmeelements (108) von dem Basisteil (102) verhindert.
  10. Transportwagen nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückaufnahmeteil (104) mindestens zwei Führungseinrichtungen (148) für Aufnahmeelemente (108) umfaßt, die in der Längsrichtung des Basisteils (102) voneinander beabstandet sind.
  11. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeelement (108) mindestens eine Einweisereinrichtung (198) umfaßt, an der eine externe Einweiservorrichtung (240) angreifen kann, um das Aufnahmeelement (108) relativ zu dem Basisteil (102) zu verschieben.
  12. Transportwagen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einweisereinrichtung (198) eine Einweiserrolle (208) umfaßt.
  13. Transportwagen nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückaufnahmeteil (104) mindestens zwei in der Längsrichtung des Basisteils (102) voneinander beabstandete Einweisereinrichtungen (198) umfaßt, wobei diese Einweisereinrichtungen (198) in unterschiedlichen Höhen an dem Transportwagen (100) angeordnet sind.
  14. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportwagen (100) mindestens eine Rückstelleinrichtung (212) zum Zurückbewegen des Aufnahmeelements (108) in eine Ausgangsstellung umfaßt.
  15. Transportwagen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeelement (108) in der Ausgangsstellung im wesentlichen symmetrisch zur Längsmittelebene (130) des Basisteils (102) angeordnet ist.
  16. Transportwagen nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelleinrichtung (212) mindestens ein Federelement (232) umfaßt.
  17. Transportwagen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelleinrichtung (212) eine Einrichtung (234) zur Verstellung des maximalen Federweges des Federelements (232) umfaßt.
  18. Transportwagen nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportwagen (100) mindestens zwei Rückstelleinrichtungen (212) zum Bewegen des Aufnahmeelements (108) in einander entgegengesetzte Rückstellrichtungen umfaßt.
  19. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisteil (102) Laufräder (116) und/oder Laufrollen umfaßt.
  20. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisteil (102) um eine im wesentlichen vertikale Achse schwenkbare Laufräder (116) und/oder Laufrollen umfaßt.
  21. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisteil (102) mindestens eine Antriebseinrichtung (120) zum Antreiben einer Fahrbewegung des Basisteils (102) umfaßt.
  22. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisteil (102) mindestens eine Energieübertragungseinrichtung (122) zur kontaktlosen Aufnahme von Antriebsenergie von einer externen Energiequelle umfaßt.
  23. Transportsystem für Werkstücke (146), umfassend mindestens einen Transportwagen (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 22 und mindestens eine externe Einweiservorrichtung (240), die mit einer Einweisereinrichtung (198) an einem Aufnahmeelement (108) des Transportwagens (100) so zusammenwirken kann, daß das Aufnahmeelement (108) relativ zu dem Basisteil (102) des Transportwagens (100) verschoben wird.
  24. Transportsystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Einweiservorrichtung (240) eine Einweiserführung (264) umfaßt, an der die Einweisereinrichtung (198) des Aufnahmeelements (108) geführt wird.
  25. Transportsystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Einweiserführung (264) einen schräg zur Fahrtrichtung (248) des Transportwagens (100) verlaufenden Abschnitt (268, 272) umfaßt.
  26. Transportsystem nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Einweiserführung (264) einen Abschnitt umfaßt, der – in der Fahrtrichtung (248) des Transportwagens (100) gesehen – schräg zu der Fahrtrichtung (248) zu der Längsmittelebene (130) des Basisteils (102) des Transportwagens (100) hin verläuft.
  27. Transportsystem nach einem der Ansprüche 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Einweiserführung (264) einen Abschnitt umfaßt, der – in der Fahrtrichtung (248) des Transportwagens (100) gesehen – schräg zu der Fahrtrichtung (248) von der Längsmittelebene (130) des Basisteils (102) des Transportwagens (100) weg verläuft.
  28. Transportsystem nach einem der Ansprüche 23 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportsystem mindestens zwei externe Einweiservorrichtungen (240) umfaßt, zwischen denen der Transportwagen (100) hindurch fährt.
  29. Transportsystem nach einem der Ansprüche 23 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportsystem mindestens zwei externe Einweiservorrichtungen (240) umfaßt, die längs der Fahrtrichtung (248) des Transportwagens (100) voneinander beabstandet sind.
  30. Transportsystem nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die längs der Fahrtrichtung (248) des Transportwagens (100) aufeinanderfolgenden externen Einweiservorrichtungen (240a, 240b) Einweiserführungen (264) aufweisen, die auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind.
Es folgen 15 Blatt Zeichnungen






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