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Dokumentenidentifikation DE10351052A1 09.06.2005
Titel Vorrichtung an einem Kraftfahrzeugheck mit einem Trägersystem
Anmelder Adam Opel AG, 65428 Rüsselsheim, DE
Erfinder Hilss, Dirk, 64686 Lautertal, DE
DE-Anmeldedatum 31.10.2003
DE-Aktenzeichen 10351052
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse B60R 9/06
Zusammenfassung Bei einer Vorrichtung mit einem Querträger (3) an einem Heck eines Kraftfahrzeuges zur lösbaren Verbindung mit einem Trägersystem (2) ist an dem Querträger (3) eine Aufnahmehülse (8) für einen Steckzapfen (23) des Trägersystems (2) angeordnet, dem ein Ver- und Entriegelungsmechanismus (9) zugeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit einem Querträger an einem Heck eines Kraftfahrzeuges zur lösbaren Verbindung mit einem Trägersystem.

Üblicherweise werden Trägersysteme an einer Anhängerkupplung des Kraftfahrzeuges befestigt. Hierzu werden die Trägersysteme, welche als Heckfahrradträger oder dergleichen ausgestaltet sind, mit einem Kugelkopf einer Anhängerkupplung verkuppelt.

Die EP 0 566 843 B1 offenbart einen Lastenträger für Kraftfahrzeuge zum Transport sperriger Güter, der am Heck des Kraftfahrzeuges befestigt ist. Der Lastenträger ist aus zumindest zwei mit zumindest einer Querstrebe verbundenen Trägern gebildet. Die Querstrebe ist mit Mitteln zur Befestigung der Traglast versehen. Die Träger sind in am Heck des Kraftfahrzeuges in Längsrichtung verlaufenden Halterohren eingesteckt. Die im Endbereich abgewinkelten Träger sind in den Halterohren um ein definiertes Maß in Längsrichtung zwischen zwei verschiedenen Endlagen – einer unter dem Kraftfahrzeug befindlichen Ruhestellung und einer über das Heck hinausragenden Gebrauchsstellung – verschiebbar. In den Endlagen sind die Träger fixierbar und jeweils um die Halterohrachse ebenfalls zwischen zwei verschiedenen Endlagen drehbar gelagert. Die abgewinkelten Enden der Träger sind verschwenkbar an der Querstrebe angelenkt. Die Träger ragen im ausgezogenen Zustand – Gebrauchsstellung – über das Heck des Kraftfahrzeuges hinaus und sind mit ihrem abgewinkelten Ende nach oben geschwenkt. In der Ruhestellung sind die Träger mit ihren Trägerenden in die durch die Halterohre definierte Ebene geschwenkt und die Träger so weit in die Halterohre hineingeschoben, dass die Hinterkante des Lastenträgers bündig mit oder vor dem hinteren Ende des Kraftfahrzeuges liegt.

Die US-A-5 518 159 zeigt ein Trägerrahmensystem für Gegenstände, das abnehmbar mit einem Kraftfahrzeug verbunden ist. Das Trägerrahmensystem weist ein röhrenartiges Verbindungsglied und Verbindungsmittel zur Verbindung des röhrenartigen Verbindungsglieds mit einer röhrenartigen Kupplung auf. Das Trägerrahmensystem umfasst zudem einen starren Arm, der mit dem röhrenartigen Verbindungsglied verbunden ist, und einen bewegbaren Arm für eine Schwenkbewegung. Ferner weist das Trägerrahmensystem Mittel zur Verbindung des bewegbaren Arms mit dem starren Arm und zur Bewegungsbegrenzung des bewegbaren Arms in einem festgelegten Bogenbereich auf. Zudem weist das Trägerrahmensystem eine Säule, die mit dem bewegbaren Arm verbunden ist und sich von diesen weggerichtet erstreckt, und einen Träger für zu transportierende Gegenstände auf, der mit der Säule verbunden ist.

In der US-A-5 788 135 ist ein Lastenträger für so genannte Kraftfahrzeuge beschrieben, der eine Einzelschiene in Kombination mit einem fahrbaren Container aufweist. Die Einzelschiene umfasst einen einzelnen, sich längserstreckenden starren Träger. Ein starrer Gleitschaft ist derart ausgestaltet, dass dieser demontierbar an dem Rahmen des Kraftfahrzeuges befestigt ist. Zudem ist die Einzelschiene mit einem Paar Schwenkmittel versehen, die an einer Längsseite des Trägers befestigt sind. Der Container besitzt jeweils zwei starr daran befestigte, beabstandete Verschlussmittel, die von den Schwenkmitteln passend aufgenommen sind, und koaxial beabstandete Räder. Die Verschlussmittel sind in den Schwenkmitteln aufgenommen, ohne dass die Räder vom Boden abgehoben sind. Der Container weist ein Breite auf, die kleiner ist als ein Türeingang durch welchen dieser rollend in geneigter Lage transportiert werden soll und hat eine Länge, die kleiner ist als der Abstand der Rücklichter des Kraftfahrzeuges.

Die bekannten Trägersysteme sind äußerst kompliziert ausgestaltet und nur sehr mühsam unter Zuhilfenahme von Werkzeug zu montieren und zu demontieren.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die konstruktiv einfach ausgebildet ist, wobei das Trägersystem in einfacher Weise mit dem Querträger der Vorrichtung lösbar zu verbinden und mit dem Trägersystem eine Vielzahl von unterschiedlichen Gegenständen transportierbar ist.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass an dem Querträger eine Aufnahmehülse für einen Steckzapfen des Trägersystems angeordnet ist, dem ein Ver- und Entriegelungsmechanismus zugeordnet ist.

Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Trägersystem, das ein mit dem Steckzapfen verbundenes Querprofil umfasst, an dem Tragarme angeordnet sind, die parallel zu einer Fahrzeuglängsachse verlaufen.

Üblicherweise ist der Querträger von einem Stoßfänger aus ästhetischen Gründen verdeckt. Von daher ist bevorzugt zwischen dem Querträger und der Aufnahmehülse ein Distanzstück angeordnet, das derart ausgestaltet ist, dass das Distanzstück mit seinem freien Ende eine Unterkante des Stoßfängers überragt, wodurch die Aufnahmehülse frei zugänglich ist. Möglich ist aber auch, dass in dem Stoßfänger eine an die Aufnahmehülse und das Steckmittel angepasste Durchstecköffnung eingebracht ist. Die Durchstecköffnung kann von einem Sichtschutz abgedeckt werden, der zum Einführen des Steckzapfens entfernbar ist. Die Aufnahmehülse erstreckt sich zweckmäßigerweise parallel zu einer Fahrzeuglängsachse.

Zur Verbindung des Trägersystems mit dem Querträger wird der Steckzapfen in die Aufnahmehülse eingesteckt. Damit eine Drehbewegung des Trägersystems um seine Steckachse im eingesteckten Zustand verhindert wird, ist in Ausgestaltung der Erfindung die Aufnahmehülse im Querschnitt sechseckig und der Steckzapfen komplementär dazu ebenfalls sechseckig ausgestaltet. Sonach liegen die einzelnen Flächen der Aufnahmehülse und des Steckzapfens plan aneinander.

Damit eine in Fahrzeuglängsachse gerichtete Bewegung des in die Aufnahmehülse gesteckten Steckzapfens vermieden wird, ist bevorzugt sowohl in der Aufnahmehülse als auch in dem Steckzapfen jeweils eine Bohrung eingebracht, die im eingesteckten Zustand miteinander fluchten, wobei in die miteinander fluchtenden Bohrungen ein federbelasteter Bolzen eines Ent- und Verriegelungsmechanismus eingreift.

Um eine unerwünschte Trennung des Trägersystems von dem Querträger zu vermeiden, ist ein Betätigungsgriff einer Betätigungseinrichtung des Ent- und Verriegelungsmechanismus in einem Innenraum des Kraftfahrzeuges angeordnet, so dass nur berechtigte Personen den Ver- und Entriegelungsmechanismus betätigen können. Der Betätigungsgriff ist mittels eines Bowdenzuges oder eines anderen geeigneten Mittels mit dem federbelasteten Bolzen verbunden.

Der Steckzapfen ist an einem Querprofil des Trägersystems angeordnet. An dem Querprofil ist endseitig jeweils ein Tragarm befestigt. Damit das Trägersystem bei Nichtgebrauch möglichst platzsparend gelagert werden kann, sind die Tragarme vorteilhaft klappbar an dem Querprofil angelenkt. Somit sind die Tragarme aus einer Ruheposition, in der sie in das Querprofil eingeklappt sind, in eine Gebrauchsposition, in der die Tragarme aus dem Querprofil ausgeklappt sind, verschwenkbar. Von daher ist das Querprofil vorteilhaft als U-Profil ausgestaltet, so dass die Tragarme in der Ruheposition von dem Querprofil aufgenommen werden können.

Damit mit dem Trägersystem eine Vielzahl von unterschiedlichen Gegenständen transportierbar sind, weisen die Tragarme jeweils Aussparungen auf, die in der Gebrauchsposition im Wesentlichen parallel zu der Fahrzeuglängsachse verlaufen. Die Aussparungen sind längs in den Tragarmen eingebracht. In den Aussparungen kann ein Rad eines Fahrrades gestellt und mit geeigneten Mitteln an dem Heck des Kraftfahrzeuges befestigt werden, so dass das Trägersystem als Heckfahrradträger dient. Von den Tragarmen können aber auch Transportkisten oder Transportböden aufgenommen werden, die mit geeigneten Mitteln in die Aussparungen eingreifen und an dem Trägersystem befestigt werden. Denkbar ist zum Beispiel eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung, z. B. eine Rastverbindung.

Zur sicheren Befestigung der Vorrichtung an einem Chassis des Kraftfahrzeuges weist der Querträger endseitig jeweils ein gleichartiges Befestigungsmittel auf. Das Befestigungsmittel umfasst eine kraft- und/oder formschlüssig mit dem Querträger verbundene Platte und eine dazu über Distanzhülsen vertikal beabstandete, kraft- und/oder formschlüssig mit dem Chassis verbundene Platte.

Somit wird eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt, die über den Transport von Fahrrädern hinaus die Möglichkeit bietet, mittels verschiedener Aufsätze den Transport unterschiedlicher Güter bzw. Lasten zu transportieren. Es liegt eine multifunktionelle Vorrichtung vor, die aufgrund ihres Stecksystems vorteilhaft eine Montage der unterschiedlichen Aufsätze ohne zu Hilfenahme von Werkzeug ermöglicht.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind. Der Rahmen der vorliegenden Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, jedoch ohne Trägersystem,

2 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung nach 1,

3 eine Draufsicht auf die Darstellung nach 1,

4 eine Draufsicht auf ein Trägersystem,

5 eine perspektivische Ansicht des Trägersystems nach 4 und

6 perspektivische Ansichten des Trägersystems nach 5 mit unterschiedlichen Transportaufsätzen.

In den Unterschiedlichen Figuren sind gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen, weswegen sie in der Regel auch nur einmal beschrieben werden.

Die 1 bis 7 zeigen die an einem Heck eines Kraftfahrzeuges montierbare Vorrichtung 1 zur lösbaren Verbindung mit einem Trägersystem 2 (4). Die Vorrichtung 1 weist einen Querträger 3 auf, an dem etwa mittig ein Distanzstück 4 befestigt ist. Das Distanzstück 4 ist mittels Schrauben 6 mit dem Querträger 3 verbunden (1, 2) und erstreckt sich von dem Querträger 3 weggerichtet in Richtung zu einer nicht dargestellten Fahrbahn. An einer Unterseite 7 des Distanzstücks 4 ist eine Aufnahmehülse 8 angeordnet, die in üblicher Weise mit der Unterseite 7 der Distanzhülse 4 verbunden, vorzugsweise stoffschlüssig verschweißt ist. Im Querschnitt weist die Aufnahmehülse 8 eine sechseckige Ausgestaltung auf. Die Aufnahmehülse 8 ist derart über das Distanzstück 4 an dem Querträger 3 befestigt, dass diese kongruent zu einer mittigen Fahrzeuglängsachse X-X verläuft (2). Die Aufnahmehülse 8 ist mit einer nicht dargestellten Bohrung versehen, durch die ein federkraftbelasteter Bolzen eines Ver- und Entriegelungsmechanismus 9 greift, der weiter unter näher beschrieben wird.

Der Querträger 3 ist an seinen Stirnseiten 11 mit jeweils einem gleichartigen Befestigungsmittel 12 zur Verbindung mit einem Chassis versehen. Das Befestigungsmittel 12 umfasst eine chassisseitige Platte 13 und eine querträgerseitige Platte 14. Mit der Platte 13 wird die Vorrichtung 1 am Chassis verschraubt. Mit der Platte 14 ist der Querträger 3 verbunden. Hierzu ist ein Stegflansch 16 stirnseitig an dem Querträger 3 festgelegt, von dem die Platte 14 rechtwinklig abgeht. Zusätzlich ist ein Verstärkungsblech 17 vorgesehen, welches zum einen mit dem Stegflansch 16 und zum anderen mit dem Querträger 3 verbunden ist. Die Platte 14 ist mit der Platte 13 verschraubt, wobei die Platte 14 von der Platte 13 vertikal beabstandet ist. Zur Realisierung des vertikalen Abstandes sind Distanzhülsen 15 vorgesehen, durch welche die Verbindungsschrauben geführt sind.

Das Trägersystem 2 weist ein U-förmiges Querprofil 18 auf, bei dem an dem der Öffnungsseite 19 gegenüberliegenden Steg 22 außenseitig der Steckzapfen 23 mittig argeordnet ist (4, 5). Der Steckzapfen 23 kann hohl, also rohrförmig, ausgestaltet sein.

Der Steckzapfen 23 ist komplementär zur Aufnahmehülse 8 ausgeführt. Im Querschnitt ist der Steckzapfen 23 daher ebenfalls sechseckig mit zumindest einer Bohrung ausgebildet. Der Steckzapfen 23 weist eine kleinere Außenabmessung auf als die Aufnahmehülse 8, so dass er in die Aufnahmehülse 8 einsteckbar ist, wobei in eingesteckter Lage die Bohrung in der Aufnahmehülse 8 mit der Bohrung in dem Steckzapfen 23 fluchtet.

An dem Querprofil 18 ist an den Enden 24 jeweils ein gleichartiger Tragarm 26 angeordnet. Jeder Tragarm 26 ist klappbar an dem Querprofil 18 angelenkt, wodurch dieser aus einer Ruheposition in eine Gebrauchsposition 27 verschwenkbar ist. Sowohl in der Gebrauchsposition 27 als auch in der Ruheposition kann der Tragarm 26 mit geeigneten Mitteln lösbar arretierbar sein. In 4 ist die Gebrauchsposition 27 der Tragarme 26 dargestellt, wobei die Pfeile 28 ein Einklappen in die Ruheposition, in der die Tragarme in dem Querträger 18 einliegen, in Richtung zum Querprofil 18 darstellen.

Jeder Tragarm 26 weist eine Aussparung 29 auf, die als Längsschlitz mit endseitigen Abschrägungen 31 eingebracht ist. Die Aussparung 29 ist durchgehend von einer Tragseite zu einer dazu gegenüberliegenden Bodenseite in dem Tragarm 26 ausgebildet. Die Abschrägungen 31 der Aussparung 29 sind in Richtung der Bodenseite geneigt, wobei die Abschrägungen 31 aufeinander zu gerichtet sind. Damit ergibt sich eine Aufnahme für ein Rad eines Fahrrades (6).

Der Tragarm 26 ist T-förmig mit einem Steg 32 und einem Anschlagflansch 33 ausgestaltet (5). In der Gebrauchsposition 27 liegt der Anschlagflansch 33 an den freien Enden 24 des Querprofils 18 an, so dass eine Schwenkbegrenzung des Tragarms 26 gegeben ist. In der Ruheposition des Tragarms 26 liegt der Anschlagflansch 33 an den Flanschen 34 des Querprofils 18 an, wodurch ebenfalls eine Schwenkbegrenzung des Tragarms 26 vorliegt.

6 zeigt unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten des Trägersystems 2. Zum einen kann das Trägersystem 2 als Fahrradträger und zum anderen als Lastenträger verwendet werden. Hierzu kann an den Tragarmen 26 ein Transportboden 36 oder eine geschlossene Transportkiste 37 befestigt werden. Der Transportboden 36 weist mit den Aussparungen 29 korrespondierende Stege 38 auf, wobei der Transportboden 36 auf den Tragseiten der Tragarme 26 aufliegt. Möglich ist hierbei eine kraftschlüssige Verbindung oder eine kraftformschlüssige Rastverbindung. Die Transportkiste 37 ist an ihren Breitseitenwandungen 39 mit gegenüberliegenden, abgewinkelten Stegen 41 versehen, die einerseits in die Aussparungen 29 eingreifen und andererseits auf den Tragseiten der Tragarme 26 aufliegen. Die Transportkiste 37 weist daher eine Länge auf, die kleiner als der Abstand der Tragarme 26 in der Gebrauchsposition 27 zueinander ist.

Durch die sechseckige Ausgestaltung sowohl der Aufnahmehülse 8 als auch des Steckzapfens 23 ist eine Verdrehung des Trägersystems 2 um die Fahrzeuglängsachse X-X ausgeschlossen. Zur Verhinderung einer axialen Bewegung des Trägersystems 2 entlang der Fahrzeuglängsachse X-X ist der Ver- und Entriegelungsmechanismus 9 (1, 3) vorgesehen, der den in einer an der Aufnahmehülse 8 befestigten Halterung 42 aufgenommenen federbelasteten Bolzen aufweist. Der federbelastete Bolzen durchgreift die Bohrungen, die zum einen in der Aufnahmehülse 8 und zum anderen in dem Steckzapfen 23 eingebracht sind. Im eingesteckten Zustand sind die Bohrungen selbstverständlich zueinander fluchtend. Mittels eines Bowdenzuges 43 ist der federbelastete Bolzen mit einer Betätigungseinrichtung 44, die an einer der beiden chassisseitigen Platten 13 angeordnet ist, und mit einem Betätigungsgriff 46 in einem Innenraum des Kraftfahrzeuges verbunden. Der mit dem Bowdenzug 43 gekoppelte Betätigungsgriff 46 ist aus einer Verriegelungsposition in eine Entriegelungsposition und umgekehrt bewegbar. Durch eine Beaufschlagung des Betätigungsgriffes 46 in Richtung zur Entriegelungsposition wird der federbelastete Bolzen aus den Bohrungen herausgezogen, wodurch das Trägersystem 2 von dem Querträger 3 lösbar bzw. abnehmbar ist.

1Vorrichtung 2Trägersystem 3Querträger 4Distanzstück 5 6Schrauben 7Unterseite v. 4 8Aufnahmehülse 9Ver- und Entriege lungsmechanismus 10 11Stirnseiten 12Befestigungsmittel 13Platte 14Platte 15Distanzhülse 16Stegflansch 17Verstärkungsblech 18Querprofil v. 2 19Öffnungsseite 20 21 22Steg 23Steckzapfen 24freies Ende v. 18 25 26Tragarm 27Gebrauchsposition 28Pfeile 29Aussparung 30Tragseite v. 26 31Abschrägung 32Steg 33Anschlagflansch 34Flansch 35Bodenseite 36Transportboden 37Transportkiste 38Steg an 36 39Breitseitenwandung 40 41Stege 42Halterung 43Bowdenzug 44Betätigungseinrichtung 45 46Betätigungsgriff

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung mit einem Querträger (3) an einem Heck eines Kraftfahrzeuges zur lösbaren Verbindung mit einem Trägersystem (2), dadurch gekennzeichnet, dass an dem Querträger (3) eine Aufnahmehülse (8) für einen Steckzapfen (23) des Trägersystems (2) angeordnet ist, dem ein Ver- und Entriegelungsmechanismus (9) zugeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Querträger (3) und der Aufnahmehülse (8) ein Distanzstück (4) vorgesehen ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (8) im Querschnitt sechseckig ausgestaltet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckzapfen (23) im Querschnitt sechseckig ausgestaltet ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl in der Aufnahmehülse (8) als auch in dem Steckzapfen (23) jeweils eine Bohrung eingebracht ist, die im eingesteckten Zustand des Steckzapfens (23) in der Aufnahmehülse (8) miteinander fluchten.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver- und Entriegelungsmechanismus (9) mit einem federbelasteten Bolzen in die miteinander fluchtenden Bohrungen eingreift.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver- und Entriegelungsmechanismus (9) eine Betätigungseinrichtung (44) umfasst, deren Betätigungsgriff (46) in einem Innenraum des Kraftfahrzeuges angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersystem (2) ein mit dem Steckzapfen (23) verbundenes Querprofil (18) umfasst, an dem Tragarme (26) angeordnet sind, die parallel zu einer Fahrzeuglängsachse (X-X) verlaufen.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme (26) jeweils mit einer Aussparung (29) versehen sind.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Querprofil (18) U-förmig ausgestaltet und der Steckzapfen (23) an dessen Steg (22) außenseitig mittig befestigt ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme (26) derart klappbar an dem Querprofil (18) endseitig angelenkt sind, dass sie aus einer Ruheposition, in der diese in das Querprofil (18) eingeklappt sind, in eine Gebrauchsposition (27) und umgekehrt verschwenkbar sind.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stirnseiten des Querträgers (3) jeweils ein Befestigungsmittel (12) angeordnet ist, das eine mit dem Querträger (3) verbundene Platte (14) und eine dazu vertikal beabstandet angeordnete, mit einem Chassis verbundene Platte (13) aufweist.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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