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Dokumentenidentifikation DE10351787A1 09.06.2005
Titel Lichtmaschine für eine Brennkraftmaschine
Anmelder Dr.Ing.h.c. F. Porsche AG, 70435 Stuttgart, DE
Erfinder Stoffels, Oliver, Dipl.-Ing., 71634 Ludwigsburg, DE;
Bouvatier, Christophe, Dipl.-Ing., 70499 Stuttgart, DE;
Meier, Robert, Dipl.-Ing., 76137 Karlsruhe, DE
DE-Anmeldedatum 06.11.2003
DE-Aktenzeichen 10351787
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse H02K 9/04
Zusammenfassung Die Lichtmaschine ist für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs geeignet, wobei von einem Kühler der Brennkraftmaschine aus zur Lichtmaschine hin eine Kühlluftleitung verlegt ist.
Um eine gezielte Kühlung der Lichtmaschine zu bewirken, ist die Kühlluftleitung einerseits mit einer Luftaufnahmevorrichtung an ein Gebläse des Kühlers angeschlossen, und sie ist andererseits mit einem Mündungselement mit der Lichtmaschine verbunden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lichtmaschine für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Es ist eine Luftkühleinrichtung an einer Lichtmaschine an einem Motorfahrzeug bekannt, CH 388 794, bei der die Kühlluft für die Lichtmaschine mittels einer Saugleitung aus einem vom Motorraum getrennten Raum des Fahrzeuginnern bezogen wird. Dabei ist die Saugleitung einerseits mit einem an Saugöffnungen der Lichtmaschine passend angeschlossen Anschlussstück und andererseits mit einem als Mundstück ausgebildeten Befestigungsmittel versehen.

In der DE 299 24 357 U1 wird eine in ein Kraftfahrzeug eingebaute Lichtmaschine behandelt, die ein Gehäuse umfasst und von einer Brennkraftmaschine angetrieben wird. An dem Gehäuse ist ein Saugleitungsanschlussstutzen vorgesehen, der über eine Kühlleitung mit einem luftgekühlten Wärmetauscher verbunden ist.

Aufgabe der Erfindung ist es, zwischen einer Lichtmaschine einer Brennkraftmaschine und einem Kühler eine Kühlluftleitung vorzusehen, die zum einen das die Lichtmaschine beaufschlagende Medium funktionsgerecht führt und zum anderen im Aufbau einfach ist und sich leicht am Kühler bzw. an der Lichtmaschine befestigen lässt.

Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs gelöst. Weitere, die Erfindung ausgestaltende Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.

Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind darin zu sehen, dass dank der Luftaufnahmevorrichtung und des Mündungselements der Kühlluftleitung, das von dem Kühler aufgenommene Kühlmedium mit gutem Wirkungsgrad, weil durch das Gebläse des Kühlers unterstützt, gezielt an das Gehäuse bzw. eine Diodenplatte der Lichtmaschine gelangt. Dies wird auch noch durch den Ringabschnitt der Luftaufnahmevorrichtung und den Anschlussabschnitt des Mündungselements unterstützt. Eine kostengünstige Halterung der Luftaufnahmevorrichtung wird durch die Laschen erreicht, die unter Vermittlung von Schrauben am Kühler befestigt sind. Sinngemäß gilt dies auch für die Schraubverbindung, mit der das Mündungselement an der Lichtmaschine gehalten ist. Schließlich stellt die Kühlluftleitung deshalb eine vorbildliche Konstruktion dar, da sie mehrere Bauteile umfasst, die aus Kunststoff bestehen.

In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, das nachstehend näher beschrieben ist.

Es zeigen

1 eine Lichtmaschine und einen Kühler für eine Brennkraftmaschine, zwischen denen eine Kühlluftleitung nach der Erfindung verlegt ist,

2 einen Schnitt nach der Linie II-II der 1,

3 einen Schnitt nach der Linie III-III der 1,

4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der 1.

Eine Lichtmaschine 1 und ein Kühler 2 arbeiten mit einer nicht näher dargestellten Brennkraftmaschine zusammen, die zum Einbau in ein Kraftfahrzeug ausgebildet ist. Um auf die Lichtmaschine 1 einwirkenden Wärmeabstrahlungen der Brennkraftmaschine 1 weitgehend zu kompensieren, ist eine Kühlmediumleitvorrichtung 3 vorgesehen, die eine Kühlluftleitung 4 besitzt. Die Kühlluftleitung 4 ist einerseits mit einer Luftaufnahmevorrichtung 5 an ein ein Lüfterrad 6 aufweisendes Gebläse 7 des Kühlers 2 und andererseits mit einem Mündungselement 8 mit einem Gehäuse 9 der Lichtmaschine 1 verbunden.

Die Luftaufnahmevorrichtung 5 ist mit einem Ringabschnitt 10 versehen, der eine zum Gebläse 9 hin erste offene Seite 11 besitzt und sich entlang eines kreisförmigen Gebläsegehäuses 12 für das Lüfterrad 6 des Gebläses 9 erstreckt. Der Ringabschnitt 10 geht in Richtung von Strömungspfeilen SpI, SpII und SpIII, also stromab bei 13 in einen Rohrabschnitt 14 über. Darüber hinaus ist die Luftaufnahmevorrichtung 5 mit wenigstens zwei Laschen 15 und 16 versehen, die unter Vermittlung von Schrauben 17 und 18 am Kühler 2 in Lage gehalten sind.

Das Mündungselement 8 ist mit einer zweiten offenen Seite 19 4 – eines Anschlussabschnitts 20 an das Gehäuse 9 der Lichtmaschine 1 herangeführt. Hierbei ist das Mündungselement 8 zumindest bereichsweise auf eine Diodenplatte 21 der Lichtmaschine 1 gerichtet, und das Mündungselement 8 ist unter Zwischenschaltung einer Schraubverbindung 22 am Gehäuse 9 der Lichtmaschine 1 befestigt. Diese Schraubverbindung 22 umfasst einen am Gehäuse 9 befestigten Stehbolzen 23, der einen Wandabschnitt 24 des Mündungselements 8 durchdringt und ihn mittels einer ersten Schraubenmutter 25 trägt. Eine zweite Schraubenmutter 26 des Stehbolzens spannt den Wandabschnitt 24 gegen die eine Abstützung für letzteren bildende erste Schraubenmutter 25. Zusätzlich ist am Anschlussabschnitt 20 bei 27 eine Verriegelung 28 vorgesehen, bei der ein Haken 29 des Anschlussabschnitts 20 ein Stützelement 30 des Gehäuses 9 der Lichtmaschine 1 formschlüssig hintergreift.

Schließlich werden die Luftaufnahmevorrichtung 5, das Mündungselement 8 und ein sich zwischen diesen erstreckender rohrartiger Leitungsabschnitt 31, aus denen die Kühlluftleitung 4 zusammengesetzt ist, durch getrennt voneinander hergestellte Bauteilen bspw. aus Kunststoff gebildet, wobei der Leitungsabschnitt 31 über Steckverbindungen 32 und 33 mit der Luftaufnahmevorrichtung 5 und dem Mündungselement 8 verbunden ist.


Anspruch[de]
  1. Lichtmaschine für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, wobei von einem Kühler der Brennkraftmaschine aus zur Lichtmaschine hin eine Kühlluftleitung verlegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlluftleitung (4) einerseits mit einer Luftaufnahmevorrichtung (5) an eine Gebläse (7) des Kühlers (2) angeschlossen ist und andererseits mit einem Mündungselement (8) mit der Lichtmaschine (1) verbunden ist.
  2. Lichtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaufnahmevorrichtung (5) mit einer zum Gebläse (7) hin ersten offenen Seite (11) eines Ringabschnitts (10) ausgestattet ist und sich entlang eines kreisförmigen Gebläsegehäuses (12 für ein Lüfterrad (6) des Kühlers (2) erstreckt.
  3. Lichtmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringabschnitt (10) stromab (Strompfeile; SpI, SpII und SpIII) in einen Rohrabschnitt (14) übergeht.
  4. Lichtmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaufnahmevorrichtung (5) mit Laschen (15 und 16) versehen ist, welche Laschen (15 und 16) unter Vermittlung von Schrauben (17 und 18) am Kühler (2) in Lage gehalten sind.
  5. Lichtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mündungselement (8) mit einer zweiten offen Seite (19) eines Anschlussabschnitts (20) an die Lichtmaschine (1) herangeführt ist.
  6. Lichtmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mündungselement (8) zumindest bereichsweise auf eine Diodenplatte (21) der Lichtmaschine (1) ausgerichtet ist.
  7. Lichtmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mündungselement (8) unter Vermittlung wenigsten einer Schraubverbindung (22) an der Lichtmaschine (1) befestigt ist.
  8. Lichtmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubverbindung (22) einen Stehbolzen (23) der Lichtmaschine (1) umfasst, der einen Wandabschnitt (24) des Mündungselements (8) durchdringt und trägt, wobei eine Schraubenmutter (26) den Wandabschnitt (24) gegen eine Abstützung des Stehbolzen (23) spannt.
  9. Lichtmaschine nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaufnahmevorrichtung (5), das Mündungselement (8) und ein sich zwischen diesen erstreckender Leitungsabschnitt (31) durch getrennt voneinander hergestellte die Kühlluftleitung (4) darstellende Bauteile gebildet werden.
  10. Lichtmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder mehrere der Bauteile der Kühlluftleitung (4) aus Kunststoff besteht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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