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Dokumentenidentifikation DE10351846A1 09.06.2005
Titel Hubwagendeichsel
Anmelder Franz Kahl GmbH, 36341 Lauterbach, DE
Erfinder Stöbe, Gerhard, Dipl.-Ing., 99891 Tabarz, DE
Vertreter Hebing, N., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 61231 Bad Nauheim
DE-Anmeldedatum 06.11.2003
DE-Aktenzeichen 10351846
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse B62B 3/06
IPC-Nebenklasse B62B 5/00   B62D 51/04   B62B 5/06   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf eine Hubwagendeichsel (3) für einen Gabelhubwagen (1).
Diese Hubwagendeichsel (3) besitzt eine Aufnahme (8) an ihrer Längsstange (4), in der die Enden einer Griffstange (5) zusammenlaufen. Diese Aufnahme (8) dient gleichzeitig als Haltevorrichtung (9) für Dokumente. Dazu besitzt die Aufnahme eine ausgedehnte, als Basisfläche (10) dienende Oberfläche, an der mittig eine Spange (11) vorhanden ist, so dass zwischen der Spange (11) und der Basisfläche (10) Dokumente eingeklemmt werden können.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Hubwagendeichsel für einen Gabelhubwagen. Mit der Deichsel kann der Gabelhubwagen gelenkt werden. Außerdem kann mit ihr eine Hydraulik betätigt werden, mit der das Gerüst des Gabelhubwagens angehoben werden kann, um so die mit dem Gabelhubwagen zu transportierende Last vom Boden zu lösen.

Der Benutzer des Gabelhubwagens führt häufig Listen oder andere Dokumente mit sich, aus denen hervorgeht, welche Güter z. B. aus einem Lager geholt werden müssen. Damit sich seine Arbeit nicht verzögert, müssen diese Dokumente stets griffbereit vorhanden sein.

Die Erfindung beruht somit auf dem Problem, die Dokumente, die der Benutzer eines Gabelhubwagens mit sich führt, für ihn bei seiner Arbeit stets präsent, griffbereit und möglichst einsehbar zu halten, so dass seine Hände für andere Tätigkeiten frei bleiben.

Zur Lösung dieses Problems sieht die Erfindung vor, dass an der Hubwagendeichsel eine Haltevorrichtung zum zeitweisen Halten eines aus einem oder mehreren Papierblättern bestehenden Dokumentes vorhanden ist.

In diese Haltevorrichtung kann der Benutzer des Gabelhubwagens Dokumente ablegen, wobei sie ihm stets griffbereit zur Verfügung stehen.

Vorzugsweise besteht die Haltevorrichtung aus einer federnd gegen eine Basisfläche vorgespannte Spange. Es handelt sich somit um eine Klemmvorrichtung, die besonders gut geeignet ist, diejenige Anzahl von Blättern zu halten, die normalerweise bei der Arbeit mit einem Gabelhubwagen mitgeführt werden.

Eine Hubwagendeichsel besteht aus einer Längsstange und einer Griffstange an deren freiem Ende. Die Haltevorrichtung wird vorzugsweise an der Längsstange befestigt, so dass die Griffstange frei bleibt und ungehindert ergriffen werden kann.

Vorzugsweise weist die Griffstange einen quer zur Längsstange verlaufenden mittleren Bereich und daran anschließend an jeder Seite nach unten und nach innen zur Längsstange gerichtete Verlängerungsabschnitte auf, deren Enden an der Längsstange in einer an der Längsstange befestigten Aufnahme enden, wobei die Aufnahme einen Teil der Haltevorrichtung bildet.

Auf diese Weise kann mit einem geringen baulichen Aufwand die Haltevorrichtung realisiert werden. Vor allem kann auf der Aufnahme die Basisfläche ausgebildet sein und die Spange an der Aufnahme auf der Basisfläche befestigt werden.

Weitere Verbesserungen der Hubwagendeichsel, die einer verbesserten Handhabung dienen, bestehen darin, dass die Hubwagendeichsel mit einem griffigen Kunststoffüberzug versehen ist, der vorzugsweise aus einem kaschierten Schaumstoff besteht.

Des Weiteren kann insbesondere ein Lagergehäuse, in dem der Betätigungshebel schwenkbar gelagert ist, eine Außenfläche aufweisen, die zum Anbringen von Schildern geeignet ist. Bei den Schildern kann es sich z. B. um ein Emblem des Unternehmens handeln, in dem der Gabelhubwagen benutzt wird.

Im Folgenden wird anhand eines Ausführungsbeispieles die Erfindung näher erläutert. Dazu zeigen:

1 eine schematische Darstellung eines Gabelhubwagens mit einem Gerüst und einer Hubwagendeichsel,

2 eine Vorderansicht und

3 eine Seitenansicht der Hubwagendeichsel.

Die 1 zeigt schematisch einen Gabelhubwagen 1 bestehend aus einem Gerüst 2 und einer Hubwagendeichsel 3. Das Fahrgestell mit der zugehörigen Hydraulik ist nicht dargestellt, ist aber dem Fachmann allgemein bekannt. Die Hubwagendeichsel 3 dient einerseits der Steuerung des Gabelhubwagens 1 und andererseits der Betätigung der nicht näher dargestellten Hydraulik zum Anheben des Gerüstes 2.

Wie aus 2 näher hervorgeht, besteht die Hubwagendeichsel 3 aus einer Längsstange 4 und einer Griffstange 5, die einen mittleren, quer verlaufenden Bereich sowie zwei Verlängerungsabschnitte 7 aufweist. Diese verlaufen nach unten zurück zur Längsstange 4, so dass der Griff ein längliches Dreieck bildet. Die Griffstange 5 besitzt einen Überzug aus einem griffigen, vorzugsweise kaschierten Kunststoff.

Die Enden der Verlängerungsabschnitte 7 verlaufen in einer Aufnahme 8 zusammen. Dabei kann es sich z. B. um ein Hartplastikteil handeln, das an der Längsstange 4 befestigt ist und das Schächte aufweist, in denen die Enden der Verlängerungsabschnitte 7 eingesteckt sind.

Die Aufnahme 8 ist Teil einer Haltevorrichtung für Dokumente. Dazu ist die Oberseite der Aufnahme 8 flächig ausgebildet und bildet eine Basisfläche 10, auf der sich eine zungenartige Spange 11 befindet. Die Oberseite ist die dem Gerüst 2 zugewandte Seite der Hubwagendeichsel 3.

Die Basis der Spange 11 ist an der Aufnahme 8 befestigt. Ihr freies Ende ragt nach oben und endet in einem an der Basisfläche 10 anliegenden Kopf 12. Die Klemmwirkung kann durch eine gesonderte Feder oder aber durch die Auswahl eines sich entsprechend elastisch verhaltenden Materials für die Spange 11 hervorgerufen werden.

Eine weitere Besonderheit der Hubwagendeichsel 3 besteht darin, dass das Lagergehäuse 13, in dem ein Ende eines Betätigungshebels 14 schwenkbar gelagert ist, über die Längsstange 4 hinaus kreisförmig erweitert ist und als Träger für ein Schild dient. Das Schild kann z. B. ein Emblem oder einen Herstellerhinweis enthalten.

1Gabelhubwagen 2Gerüst 3Hubwagendeichsel 4Längsstange 5Griffstange 6mittlerer Bereich 7Verlängerungsabschnitt 8Aufnahme 9Haltevorrichtung 10Basisfläche 11Spange 12Kopf 13Lagergehäuse 14Betätigungshebel

Anspruch[de]
  1. Hubwagendeichsel, dadurch gekennzeichnet, dass an ihr eine Haltevorrichtung (9) zum zeitweisen Halten eines aus einem oder mehreren Papierblättern bestehenden Dokumentes vorhanden ist.
  2. Hubwagendeichsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (9) aus einer federnd gegen eine Basisfläche (10) vorgespannten Spange (11) besteht.
  3. Hubwagendeichsel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubwagendeichsel (3) eine Längsstange (4) mit einer Griffstange (5) an deren freiem Ende aufweist, und dass die Haltevorrichtung (9) an der Längsstange (4) befestigt ist.
  4. Hubwagendeichsel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffstange (5) einen quer zur Längsstange (4) verlaufenden mittleren Bereich (6) und an jeder Seite nach unten und nach innen zur Längsstange (4) gerichtete Verlängerungsabschnitte (7) aufweist, deren Enden an der Längsstange (4) in einer an der Längsstange (4) befestigten Aufnahme (8) enden, und dass die Aufnahme (8) einen Teil der Haltevorrichtung (9) bildet.
  5. Hubwagendeichsel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (8) die Basisfläche (10) bildet und die Spange (11) an der Aufnahme (9) auf der Basisfläche (10) befestigt ist.
  6. Hubwagendeichsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffstange (5) aus einem Metall oder einem harten Kunststoff besteht und mit einem nachgiebigen und griffigen Kunststoffüberzug versehen ist.
  7. Hubwagendeichsel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einem kaschierten Schaumstoff besteht.
  8. Hubwagendeichsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar unterhalb des mittleren Bereiches (6) der Griffstange (5) an der Längsstange (4) ein Betätigungshebel (14) schwenkbar in einem Lagergehäuse (13) gelagert ist, dass das Lagergehäuse (13) die Längsstange (4) seitlich überragt und dass ihre Außenseite eine zum Anbringen von Schildern geeignete Fläche bildet.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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