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Dokumentenidentifikation DE10351952A1 09.06.2005
Titel Spikestift, der zur Bildung eines Spikes in einen Spikekörper einbringbar ist, sowie Spike für Fahrzeugreifen, Schuhsohlen und dergleichen
Anmelder Continental Aktiengesellschaft, 30165 Hannover, DE
Erfinder Diez, Inocencio González, 30161 Hannover, DE
DE-Anmeldedatum 07.11.2003
DE-Aktenzeichen 10351952
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse B60C 11/16
IPC-Nebenklasse B29D 30/66   A43C 15/16   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Spikestift (1), der zur Bildung eines Spikes in einen Spikekörper einbringbar ist, bestehend aus einem Oberteil (2) und einem Unterteil (3), wobei das Oberteil (2) nach dem Einbringen des Spikestiftes (1) in den Spikekörper die Spitze des Spikes bildet. Erfindungsgemäß teilt eine Rondiste (4) den Spikestift (1) in Oberteil (2) und Unterteil (3). Das Oberteil (2) umfasst eine Tafel (5), eine Kante (6) oder eine Spitze, die im Abstand über der Rondistenebene angeordnet ist. Zwischen Tafel (5), Kante (6) oder Spitze und der Rondiste (4) ist wenigstens eine Facette (7) ausgebildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Spikestift nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einen Spike nach dem Oberbegriff des Anspruchs 9.

Spikes für die Lauffläche eines Fahrzeugreifens, insbesondere eines Winterreifens, aber auch für Schuhsohlen und dergleichen sind in verschiedensten Ausführungen bekannt.

Derartige Spikes bestehen üblicherweise aus einem Spikekörper, der in die Lauffläche des Fahrzeugreifens, der Schuhsohle und dergleichen einbringbar ist, und einem Spikestift, der zur Bildung des Spikes in den Spikekörper eingebracht ist. Der Spikestift besteht aus einem Oberteil und einem Unterteil, wobei das Oberteil nach dem Einbringen des Spikestiftes in den Spikekörper aus dem Spikekörper herausragt. Bei Benutzung der mit den Spikes ausgerüsteten Materialien kommt das Oberteil mit dem Untergrund in Kontakt und sorgt für eine verbesserte Untergrundhaftung der Materialien, insbesondere bei Eis und Schnee. Hierzu ist das Oberteil üblicherweise abgeflacht und weist eine umlaufende Kante auf, die in den Untergrund greift. Bekannte Spikes sind beispielsweise in der EP 1 199 193 A1 beschrieben.

Derartige Spikes und Spikestifte haben jedoch nur eine relativ kurze Lebensdauer, da die umlaufende Kante des Oberteils relativ schnell abgetragen wird und damit einhergehend der Untergrundgriff herabgesetzt wird. Dadurch verringert sich insgesamt die Untergrundhaftung der mit den Spikes ausgerüsteten Materialien.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spikestift und einen Spike bereitzustellen, die eine verbesserte Lebensdauer und Haltbarkeit aufweisen.

Diese Aufgabe wird bei einem Spikestift durch die Merkmale des Anspruchs 1 und bei einem Spike durch Merkmale des Anspruchs 9 gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Der Spikestift, der zur Bildung eines Spikes in einen Spikekörper einbringbar ist, besteht aus einem Oberteil und einem Unterteil, wobei das Oberteil nach dem Einbringen des Spikestiftes in den Spikekörper aus dem Spikekörper herausragt und während der Benutzung des Spikes mit dem Untergrund in Kontakt kommt. Erfindungsgemäß teilt eine Rondiste den Spikestift in Oberteil und Unterteil. Das Oberteil umfasst eine Tafel, eine Kante oder eine Spitze, die im Abstand über der Rondistenebene angeordnet ist. Zwischen Tafel, Kante oder Spitze und der Rondiste ist wenigstens eine Facette ausgebildet.

Die Begriffe Rondiste, Tafel und Facette werden üblicherweise auf dem Gebiet der geschliffenen Edelsteine verwendet. Sie sind jedoch geeignet, die erfindungsgemäßen Gegenstände zu beschreiben, da die Form der erfindungsgemäßen Gegenstände geschliffenen Edelsteinen ähnlich ist.

Hier und im folgenden wird daher unter einer Rondiste der größte horizontale Umfang des Spikestiftes verstanden, welcher gleichzeitig den Spikestift in ein Oberteil und ein Unterteil aufteilt. Die von der Rondiste eingeschlossene Fläche bildet dann die Rondistenebene. Jede Querschnittsfläche des Oberteils und jede Querschnittsfläche des Unterteils ist somit kleiner als die Fläche der Rondistenebene. Hier und im folgenden wird unter einer Tafel die größte durch Kanten begrenzte Fläche auf dem Oberteil verstanden. Unter einer Facette wird hier und im folgenden eine kleine, zur Rondistenebene schräg verlaufende Fläche verstanden.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Spikestiftes wird eine längere Lebensdauer und Haltbarkeit des Spikestiftes und damit einhergehend des Spikes insgesamt erreicht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Anzahl der Kanten, die in den Untergrund greifen, durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung erhöht wird. Es stehen also mehr Kanten zur Verfügung, auf die sich die übliche Abnutzung verteilt. Die Summe der Längen der einzelnen Kanten lässt sich gegenüber dem Stand der Technik wesentlich steigern.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Tafel, Kante oder Spitze zentral über der Rondistenebene angeordnet ist. Dadurch wird eine gleichmäßige und verbesserte Abnutzung des Spikestiftes gewährleistet, wenn dieser bei Benutzung in alle Fahrt- oder Laufrichtungen beansprucht wird.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Tafel planparallel und die Kante parallel zur Rondistenebene angeordnet. Dadurch wird eine gleichmäßige und verbesserte Abnutzung des Spikestiftes gewährleistet, wenn dieser bei Benutzung in alle Fahrt- oder Laufrichtungen beansprucht wird.

Die Tafel kann kreisförmig, elliptisch, dreieckig, quadratisch, rechteckig, sechseckig, vieleckig oder sternförmig sein. Je nach Anwendungsgebiet sind dadurch zahlreiche Möglichkeiten gegeben, den Spike hinsichtlich einer verbesserten Untergrundhaftung mit gleichzeitig verbesserter Haltbarkeit auszugestalten.

Die Rondistenebene kann entsprechend kreisförmig, elliptisch, dreieckig, quadratisch, rechteckig, sechseckig, vieleckig oder sternförmig sein. Je nach Anwendungsgebiet sind dadurch ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten gegeben, den Spike hinsichtlich einer verbesserten Untergrundhaftung mit gleichzeitig verbesserter Haltbarkeit auszugestalten.

Weiterhin ist vorgesehen, dass das Unterteil des Spikestiftes ausgehend von der Rondistenebene nach unten spitz zuläuft. Dadurch wird eine gute Haltbarkeit des Spikestiftes im Spikekörper erreicht. Vorzugsweise ist das Unterteil des Spikestifte nach An eines Kegels, eines Kegelstumpfes, einer Pyramide oder eines Pyramidenstumpfes ausgebildet ist, wobei das sich im Querschnitt verengende Ende des Unterteils von der Rondistenebene weg weist.

Die Facetten können kreisförmig, elliptisch, dreieckig, quadratisch, rechteckig, sechseckig oder vieleckig sein. Je nach Anwendungsgebiet sind dadurch zahlreiche Möglichkeiten gegeben, den Spike hinsichtlich einer verbesserten Untergrundhaftung mit gleichzeitig verbesserter Haltbarkeit auszugestalten.

Bei einem Spike nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist die Spikespitze erfindungsgemäß entsprechend dem Oberteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser zeigen:

1 bis 10 jeweils einen erfindungsgemäßen Spikestift in a) Draufsicht auf das Oberteil und in b) Seitenansicht,

11 einen erfindungsgemäßen Spikestift in a) Draufsicht auf das Oberteil, in b) Seitenansicht und in c) Draufsicht auf das Unterteil, und

12 bis 13 jeweils einen erfindungsgemäßen Spikestift in Draufsicht auf das Oberteil.

In den 1 bis 10 ist jeweils ein erfindungsgemäßer Spikestift 1 in a) Draufsicht auf das Oberteil 2 und in b) Seitenansicht dargestellt. Jeder Spikestift 1 umfasst eine Rondiste 4, die den Spikestift 1 in Oberteil 2 und Unterteil 3 teilt. Die Rondiste 4 ist hierbei der größte horizontale Umfang des Spikestiftes 1.

Während das in den 1 bis 4 und 6 bis 10 dargestellte Oberteil 2 eine Tafel 5 umfasst, die im Abstand, zentral und planparallel über der Rondistenebene angeordnet ist, umfasst das in 5 dargestellte Oberteil 2 eine Kante 6, die im Abstand, zentral und parallel über der Rondistenebene angeordnet ist.

Zwischen der in den 1 bis 4 und 6 bis 10 dargestellten Tafel 5 und der Rondiste 4 bzw. zwischen der in 5 dargestellten Kante 6 und der Rondiste 4 sind jeweils Facetten 7, nämlich begrenzte, schräg zur Rondistenebene verlaufende Flächen, angeordnet.

Es ist deutlich zu erkennen, dass die erfindungsgemäßen Stifte zahlreiche Kanten aufweisen, die zu einer verbesserten Untergrundhaftung und einer längeren Lebensdauer der Spikes führen. Der Stand der Technik wies dagegen immer nur eine umlaufende Kante auf.

Der in 1 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine rechteckige Tafel 5 und eine achteckige Rondistenebene. Unterhalb dieser achteckigen Rondistenebene schließt das Unterteil 3 an, das nach Art eines Pyramidenstumpfes mit achteckiger Grundfläche ausgebildet ist, wobei das sich im Querschnitt verengende Ende des Unterteils 3 von der Rondistenebene weg weist. Das Oberteil 2 umfasst insgesamt acht Facetten 7, wobei vier Facetten 7 dreieckförmig und vier Facetten 7 rechteckförmig ausgebildet sind. Die Facetten 7 sind zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet und durch weitere Kanten 8 von einander abgegrenzt.

Der in 2 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine rechteckige Tafel 5 und eine sechseckige Rondistenebene. Unterhalb dieser achteckigen Rondistenebene schließt das Unterteil 3 an, das nach An eines Pyramidenstumpfes mit sechseckiger Grundfläche ausgebildet ist, wobei das sich im Querschnitt verengende Ende des Unterteils 3 von der Rondistenebene weg weist. Das Oberteil 2 umfasst insgesamt zwei dreieckförmige Facetten 7, die an zwei sich gegenüberliegenden Seiten der rechteckigen Tafel 5 angeordnet sind. Die Facetten 7 verlaufen schräg zur Rondistenebene und sind zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet. Die nicht mit Facetten 7 versehenen Seiten der Tafel 5 stehen senkrecht über den entsprechenden Abschnitten der Rondiste 4. Die zwischen diesen Seiten und den entsprechenden Abschnitten der Rondiste 4 angeordneten Flächen 9 bilden also einen rechten Winkel mit der Rondistenebene.

Der in 3 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine quadratische Tafel 5 und eine quadratische Rondistenebene. Unterhalb dieser quadratischen Rondistenebene schließt das Unterteil 3 an, das nach Art eines Pyramidenstumpfes mit quadratischer Grundfläche ausgebildet ist, wobei das sich im Querschnitt verengende Ende des Unterteils 3 von der Rondistenebene weg weist. Das Oberteil 2 umfasst insgesamt vier Facetten 7, die zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet und durch weitere Kanten 8 von einander abgegrenzt sind.

Der in 4 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine rechteckige Tafel 5 mit abgerundeten Ecken und eine rechteckige Rondistenebene mit abgerundeten Ecken. Unterhalb dieser Rondistenebene schließt sich das Unterteil 3 an, das im Querschnitt nach unten verengt ist. Das Oberteil 2 umfasst nur eine umlaufende Facetten 7, die zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet ist und einen umlaufenden Rand bildet.

Der in 5 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine Kante 6, die im Abstand, zentral und parallel über der durch die sechseckige Rondiste 4 gebildeten Rondistenebene angeordnet ist. Unterhalb dieser quadratischen Rondistenebene schließt das Unterteil 3 an, das nach An eines Pyramidenstumpfes wie in 2 ausgebildet ist. Das Oberteil 2 umfasst insgesamt sechs Facetten 7, nämlich zwei rechteckige und vier dreieckige Facetten 7, welche zwischen der sechseckigen Rondiste 4 und der Kante 6 angeordnet und durch weitere Kanten 8 von einander abgegrenzt sind.

Der in 6 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine rechteckige Tafel 5 und eine rechteckige Rondistenebene. Unterhalb dieser Rondistenebene schließt das Unterteil 3 an, das im Querschnitt nach unten verengt ist. Das Oberteil 2 umfasst insgesamt vier Facetten 7, die zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet und durch weitere Kanten 8 von einander abgegrenzt sind.

Der in 7 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine dreieckige Tafel 5 und eine sechseckige Rondistenebene. Unterhalb dieser sechseckigen Rondistenebene schließt das Unterteil 3 an, das sich im Querschnitt nach unten hin verengt. Das Oberteil 2 umfasst insgesamt sechs Facetten 7, die zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet und durch weitere Kanten 8 von einander abgegrenzt sind.

Der in 8 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine rechteckige Tafel 5 und eine achteckige Rondistenebene. Unterhalb dieser achteckigen Rondistenebene schließt das Unterteil 3 an, das sich im Querschnitt nach unten hin verengt und spitz zuläuft. Das Oberteil 2 umfasst insgesamt acht Facetten 7, nämlich vier rechteckige und vier dreieckige Facetten 7, welche zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet und durch weitere Kanten 8 von einander abgegrenzt sind.

Der in 9 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine kreisförmige Tafel 5 und eine kreisförmige Rondistenebene. Unterhalb dieser kreisförmigen Rondistenebene schließt das Unterteil 3 nach An eines Kegelstumpfes an, der sich im Querschnitt nach unten hin verengt. Das Oberteil 2 umfasst nur eine umlaufende Facette 7, die zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet ist und einen umlaufenden Rand bildet.

Der in 10 dargestellte Spikestift 1 besitzt eine ovalförmige Tafel 5 und eine ovalförmige Rondistenebene. Unterhalb dieser ovalförmigen Rondistenebene schließt das Unterteil 3 nach An eines Kegelstumpfes an, der sich im Querschnitt nach unten hin verengt. Das Oberteil 2 umfasst nur eine umlaufende Facette 7, die zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet ist und einen umlaufenden Rand bildet.

In 11 ist ein erfindungsgemäßer Spikestift in a) Draufsicht auf das Oberteil, in b) Seitenansicht und in c) Draufsicht auf das Unterteil dargestellt. Der Spikestift 1 umfasst eine Rondiste 4, die den Spikestift 1 in Oberteil 2 und Unterteil 3 teilt. Das Oberteil 2 umfasst eine Tafel 5, die im Abstand, zentral und planparallel über der Rondistenebene angeordnet ist. Zwischen der Tafel 5 und der Rondiste 4 sind Facetten 7, nämlich begrenzte, schräg zur Rondistenebene verlaufende Flächen, angeordnet.

Der Spikestift 1 besitzt eine achteckige Tafel 5 und eine kreisförmige Rondistenebene. Unterhalb dieser kreisförmigen Rondistenebene schließt das Unterteil 3 nach An eines Kegelstumpfes an, der sich im Querschnitt nach unten hin verengt, wobei die Rondistenebene quasi die Grundfläche des Kegelstumpfes bildet. Der zunächst kreisförmige Querschnitt geht nach unten hin in einen achteckigen Querschnitt über, der in c) dargestellt ist. Das Oberteil 2 umfasst sechzehn Facetten 7, die zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet und durch weitere Kanten 8 voneinander abgegrenzt sind.

In den 12 bis 13 ist jeweils ein erfindungsgemäßer Spikestift in Draufsicht auf das Oberteil 2 dargestellt.

Der in 12 dargestellte Spikestift besitzt eine achteckige Tafel 5 und eine achteckige Rondiste 4 bzw. Rondistenebene. Das Oberteil 2 umfasst eine umlaufende Facette 7, die zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet ist und einen umlaufenden Rand bildet.

Der in 13 dargestellte Spikestift besitzt eine sternförmige Tafel 5 und eine sternförmige Rondiste 4. Das Oberteil 2 umfasst eine umlaufende Facette 7, die zwischen Rondiste 4 und der Tafel 5 angeordnet ist und einen umlaufenden Rand bildet.

Es ist selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf die in den 1 bis 13 dargestellten Formen der Rondiste 4, Tafel 5 oder Facetten 7 beschränkt ist. Auch die Anzahl der Facetten 7 kann variieren. Durch die Erfindung wird erreicht, dass die Anzahl der für den Untergrundgriff erforderlichen Kanten gegenüber dem Stand der Technik erhöht wird. Durch die größere Anzahl der Kanten wird insgesamt die Kantenlänge erhöht, auf die sich die Abnutzung des Spikestiftes aufteilt. Die hat wiederum eine längere Lebensdauer und Haltbarkeit der Spikes zur Folge.

1Spikestift 2Oberteil 3Unterteil 4Rondiste 5Tafel 6Kante 7Facette 8Kante 9Fläche

Anspruch[de]
  1. Spikestift (1), der zur Bildung eines Spikes in einen Spikekörper einbringbar ist, bestehend aus einem Oberteil (2) und einem Unterteil (3), wobei das Oberteil (2) nach dem Einbringen des Spikestiftes (1) in den Spikekörper die Spitze des Spikes bildet, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rondiste (4) den Spikestift (1) in Oberteil (2) und Unterteil (3) teilt, dass das Oberteil (2) eine Tafel (5), eine Kante (6) oder eine Spitze umfasst, die im Abstand über der Rondistenebene angeordnet ist, und dass zwischen Tafel (5), Kante (6) oder Spitze und der Rondiste (4) wenigstens eine Facette (7) ausgebildet ist.
  2. Spikestift (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel (5), Kante (6) oder Spitze zentral über der Rondistenebene angeordnet ist.
  3. Spikestift (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel (5) planparallel und die Kante (6) parallel zur Rondistenebene angeordnet ist.
  4. Spikestift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel (5) kreisförmig, elliptisch, dreieckig, quadratisch, rechteckig, sechseckig, vieleckig oder sternförmig ist.
  5. Spikestift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rondistenebene kreisförmig, elliptisch, dreieckig, quadratisch, rechteckig, sechseckig, vieleckig oder sternförmig ist.
  6. Spikestift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (3) ausgehend von der Rondistenebene nach unten spitz zuläuft.
  7. Spikestift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (3) nach An eines Kegels, eines Kegelstumpfes, einer Pyramide oder eines Pyramidenstumpfes ausgebildet ist, wobei das sich im Querschnitt verengende Ende des Unterteils (3) von der Rondistenebene weg weist.
  8. Spikestift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Facetten (7) kreisförmig, elliptisch, dreieckig, quadratisch, rechteckig, sechseckig oder vieleckig sind.
  9. Spike für Fahrzeugreifen, Schuhsohlen oder dergleichen, mit einer Spikespitze, die bei Benutzung des Spikes mit dem Untergrund in Kontakt kommt, dadurch gekennzeichnet, dass die Spikespitze entsprechend dem Oberteil (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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