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Dokumentenidentifikation DE202005001508U1 09.06.2005
Titel Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter
Anmelder Yang, Feng-Ling, Taichung, TW
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202005001508
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.06.2005
Registration date 04.05.2005
Application date from patent application 31.01.2005
IPC-Hauptklasse E04F 15/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter, und insbesondere eine Verbindungsstruktur, mit der zwei nebeneinander liegende Fußbodenbretter stabil zusammengefügt werden können. Diese Verbindungsstruktur umfasst eine Verbindungseinheit, die eine Basisplatte, einen seitlich an der Basisplatte herausragend ausgebildeten Flansch, ein mitten in der Basisplatte ausgebildetes Fixierteil und eine federnde Einlage aufweist, wobei die Basisplatte mindestens durch eine Schraube fest an der Seitenkante eines der beiden Fußbodenbretter montiert ist. Das andere Fußbodenbrett ist an seiner zu dem ersten Fußbodenbrett weisenden Seitenkante mit einer zu der Basisplatte passenden Fixierkante und einer Fixiernut versehen, womit die beiden viereckigen Fußbodenbretter durch die Verbindungseinheit stabiler und ganz sicher zusammengefügt werden können.

Unter Bezugnahme auf 4 ist eine herkömmliche Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter dargestellt. Bei diesem Stand der Technik sind zwei viereckige Fußbodenbretter 30 vorgesehen, die an ihren beiden Seitenkanten jeweils mit einem Fixierflansch 31 und einer dem Fixierflansch 31 entsprechend ausgebildeten Fixiernut 32 versehen sind, womit die beiden nebeneinander liegenden Fußbodenbretter 3U mit dem Klebstoff zusammengefügt und durch Nietung bzw. Verschraubung fest an dem Boden fixiert werden können.

Die herkömmliche Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter ist nicht ganz stabil. Nach einiger Zeit können die Fußbodenbretter 30 durch Eindringen Nässe verformt werden, wodurch die Verbindungskonstruktion zwischen dem Fixierflansch 31 und der Fixiernut 32 beschädigt wird. Außerdem ist die Zusammenfügung der herkömmlichen Fußbodenbretter aufgrund der Verbindungsstruktur mühsam. Daher ist eine verbesserte Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter geboten.

Um die obengenannten Nachteile der herkömmlichen Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter zu beseitigen, wird erfindungsgemäß eine Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter vorgeschlagen, die es ermöglicht, zwei nebeneinander liegende Fußbodenbretter stabiler und einfacher zusammenzufügen.

Die Hauptaufgabe der Erfindung besteht darin, eine Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter zu schaffen, mit der zwei nebeneinander liegende Fußbodenbretter stabil zusammengefügt werden können. Diese Verbindungsstruktur umfasst eine Verbindungseinheit, die eine Basisplatte, einen seitlich an der Basisplatte herausragend ausgebildeten Flansch, ein mitten in der Basisplatte ausgebildetes Fixierteil und eine federnde Einlage aufweist, wobei die Basisplatte mindestens durch eine Schraube fest an der Seitenkante eines der beiden Fußbodenbretter montiert ist. Das andere Fußbodenbrett ist an seiner zu dem ersten Fußbodenbrett weisenden Seitenkante mit einer zu der Basisplatte passenden Fixierkante und einer Fixiernut versehen, womit die beiden viereckigen Fußbodenbretter durch die Verbindungseinheit stabiler und ganz sicher zusammengefügt werden können.

Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 wiedergegebenen Merkmale der erfindungsgemäßen Verbindungsstruktur gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Die Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Figuren näher erläutert. Die Figuren zeigen im einzelnen:

1 eine perspektivische Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter;

2 eine Querschnittsansicht der erfindungsgemäßen Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter beim Zusammenfügen;

3 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Verbindungsstruktur aus 1, die zeigt, dass die Fußbodenbretter ganz stabil zusammengefügt sind; und

4 eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter.

Zunächst wird auf die 1 und 2 Bezug genommen. Dort ist eine Ausführungsform gemäß der Erfindung gezeigt. Wie aus den Figuren zu ersehen ist, sind mehrere viereckige Fußbodenbretter 10 durch mehrere erfindungsgemäße Verbindungseinheiten 20 zusammengefügt.

Das Fußbodenbrett 10 weist an seinen beiden Seitenkanten jeweils eine der Verbindungseinheit 20 entsprechend ausgebildete Fixierkante 11, 12 auf, wobei die Fixierkante 12 am oberen Rand vorstehend ausgebildet ist. Die Fixierkante 12 weist eine Fixiernut 121, eine am Boden des Fußbodenbrettes vorgesehene Fixierkerbe 122 und einen zwischen der Fixiernut 121 und der Fixierkerbe 122 ausgebildeten Fixierflansch 123 auf.

Die Verbindungseinheit 20 weist eine aus Metall hergestellte Basisplatte 21, einen seitlich an der Basisplatte 21 herausragend definierten Flansch 22 und ein mitten in der Basisplatte 21 definiertes Fixierteil 23 auf, das der Fixiernut 121 und der Fixierkerbe 122 des Fußbodenbretts 10 entsprechend L-förmig ausgebildet ist, wobei die Basisplatte 21 mindestens durch eine Schraube 24 fest an der Fixierkante 12 eines Fußbodenbretts 10 montiert ist. Die Basisplatte 21 ist mindestens mit einem für die Schraube 24 vorgesehenen Schraubenloch 210 versehen, womit die Verbindungseinheit 20 aufgrund des Fixierteils 23 durch die Schrauben 24 ganz stabil am Fixierflansch 123 der Fixierkante 12 angebracht werden kann. Beim Zusammenfügen wird die Fixierkante 11 eines anderen Fußbodenbretts 10 zwischen dem oberen Rand der Fixierkante 12, dem Flansch 22 und dem Fixierteil 23 der Verbindungseinheit 20 eingesetzt, wodurch die beiden nebeneinander liegenden Fußbodenbretter 10 durch die Verbindungseinheit 20 stabiler und ganz sicher zusammengefügt werden.

Die Fixierkante 11 des Fußbodenbretts 10 weist eine dem oberen Rand der Fixierkante 12 entsprechend ausgebildete Kerbe 110, eine dem Flansch 22 der Verbindungseinheit 20 entsprechend ausgebildete Fixiernut 111 und ein zwischen der Kerbe 110 und der Fixiernut 111 herausragend ausgebildetes Passteil 112 auf, wobei der Rand des Passteils 112 kurvig ausgebildet ist, womit die Fixierkante 11 des Fußbodenbretts 10 ganz leicht zwischen der Verbindungseinheit 20 und der Fixierkante 12 des anderen Fußbodenbretts 10 eingesetzt werden kann.

Gemäß den 1 und 2 werden mehrere Verbindungseinheiten 20 vorerst an dem Fußbodenbrett 10 zwischen der Fixiernut 121 und der Fixierkerbe 122 der Fixierkante 12 montiert. Danach wird ein anderes Fußbodenbrett 10 mit seinem Passteil 112 der Fixierkante 11 schräg in den Spalt zwischen der Verbindungseinheit 20 und der Fixierkante 12 des anderen Fußbodenbretts 10 eingesetzt, wodurch der Flansch 22 der Verbindungseinheit 20 in die Fixiernut 111 des Fußbodenbretts 10 eingelegt wird, wie in 3 gezeigt.

Weil die Basisplatte 21 der Verbindungseinheit 20 aus Metall hergestellt ist, wird die Verbindungskonstruktion der Verbindungseinheit 20 und des Fußbodenbretts 10 nicht durch das Eindringen von Nässe verformt. Weil die Passteile 112 der Fixierkanten 11 der Fußbodenbretter 10 durch die Fixierkanten 12 und der an den Fußbodenbrettern 10 montierten Verbindungseinheiten 20 ganz einach miteinander stabil zusammengeügt sind, ist die erfindungsgemäße Verbindungsstruktur viel stabiler und sicherer konstruiert als die bisher bekannten Verbindungskonstruktionen.

Unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 kann eine federnde Einlage 25 zwischen dem Fixierteil 23 und der Fixierkante 11 des Fußbodenbretts 10 eingelegt werden, womit die Verbindungskonstruktion der Verbindungseinheit 20 und des Fußbodenbretts 10 noch dichter aufgebaut werden kann. Die federnde Einlage 25 kann aus Gummi oder Ethylen-Vinyl Acecetat (EVA) hergestellt sein.

Gemäß obenstehender Beschreibungen kann die erfindungsgemäße Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter ganz einfach im Gebäude angewandt werden. Die Anwendung der Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter ist vielseitig und die erwähnte Bauweise nur beispielhaft.


Anspruch[de]
  1. Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter, umfassend ein viereckiges Fußbodenbrett (10) und eine Verbindungseinheit (20), wobei das Fußbodenbrett (10) an seinen beiden Seitenkanten jeweils eine der Verbindungseinheit (20) entsprechend ausgebildete Fixierkante (11, 12) aufweist, dadurch gekennzeichnet:

    dass die Fixierkante (12) des Fußbodenbretts (10) am oberen Rand herausragend ausgebildet ist, wobei die Fixierkante (12) eine Fixiernut (121), eine am Boden definierte Fixierkerbe (122) und einen zwischen der Fixiernut (121) und der Fixierkerbe (122) ausgebildeten Fixierflansch (123) aufweist,

    dass die Verbindungseinheit (20) eine aus Metall hergestellte Basisplatte (21) umfasst, welche einen seitlich an der Basisplatte (21) herausragend definierten Flansch (22) und ein mitten in der Basisplatte (21) definiertes Fixierteil (23) aufweist, das der Fixiernut (121) und der Fixierkerbe (122) des Fußbodenbretts (10) entsprechend L-förmig ausgebildet ist, wobei die Basisplatte (21) mindestens durch eine Schraube (24) fest an der Fixierkante (12) eines Fußbodenbretts (10) montiert ist,

    dass die Fixierkante (11) des Fußbodenbretts (10) eine dem oberen Rand der Fixierkante (12) entsprechend ausgebildete Kerbe (110), eine dem Flansch (22) der Verbindungseinheit (20) entsprechend ausgebildete Fixiernut (111) und ein zwischen der Kerbe (110) und der Fixiernut (111) herausragend ausgebildetes Passteil (112) aufweist, wobei der Rand des Passteils (112) kurvig ausgebildet ist, womit die Fixierkante (11) des Fußbodenbretts (10) ganz leicht zwischen der Verbindungseinheit (20) und der Fixierkante (12) des anderen Fußbodenbretts (10) eingesetzt werden kann.
  2. Verbindungsstruktur für Fußbodenbretter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine federnde Einlage (25) zwischen dem Fixierteil (23) und der Fixierkante (11) des Fußbodenbretts (10) eingelegt ist, womit die Verbindungskonstruktion der Verbindungseinheit (20) und des Fußbodenbretts (10) noch dichter aufgebaut ist.
  3. Verbindungseinheit für Fußbodenbretter, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinheit (20) eine aus Metall hergestellte Basisplatte (21) umfasst, welche einen seitlich an der Basisplatte (21) herausragend definierten Flansch (22) und ein mitten in der Basisplatte (21) definiertes Fixierteil (23) aufweist, das der Fixiernut (121) und der Fixierkerbe (122) des Fußbodenbretts (10) entsprechend L-förmig ausgebildet ist, wobei die Basisplatte (21) mindestens durch eine Schraube (24) fest an der Fixierkante (12) eines Fußbodenbretts (10) montiert ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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