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Bremseinrichtung zur Positionierung von Schneidwerkzeugen in Längsschneidemaschinen - Dokument DE202005003120U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005003120U1 09.06.2005
Titel Bremseinrichtung zur Positionierung von Schneidwerkzeugen in Längsschneidemaschinen
Anmelder Wilhelm Bilstein KG Spezialfabrik für Maschinenmesser und Kompressorventile, 51491 Overath, DE
DE-Aktenzeichen 202005003120
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.06.2005
Registration date 04.05.2005
Application date from patent application 26.02.2005
IPC-Hauptklasse B26D 5/02
IPC-Nebenklasse B26D 1/24   B26D 7/26   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Positionieren von Schneidwerkzeuggen, die in Längsschneidemaschinen an einem Messerbalken und/oder -welle verschiebbar und zentral feststellbar angeordnet sind. Die Positioniereinrichtung wird hierbei durch eine Positionierlok gebildet, die an einer Linearachse parallel zum Messerbalken bzw. -welle über einen steuerbaren Fahrantrieb verschoben wird und ein Andockelement für die Schneidwerkzeuge aufweist, um den Abstand der einzelnen Messerschneiden einzustellen. Hierbei werden alle Schneidwerkzeuge in nur zwei Überläufen positioniert, indem sie im ersten Überlauf der Positionierlok zu einem Stapel zusammengeschoben und in einem zweiten Überlauf jeweils von „hinten" mit Reststapel in die neue Schneidposition verschoben werden.

In der GM DE 203 17 040 ist eine derartige Positionierung in zwei Überläufen beschrieben. Hierbei werden Abstandsringe für den Eingriff eines Schiebers als Andockelement eingesetzt.

In der DE-GM 20 2005 001 726.4 ist ebenfalls eine derartige Positionierung in zwei Überläufen beschrieben. Hierbei weist das Andockelement an der Positionierlok einen Doppelschieber auf mit einem Positionierer und einem Separator für die Positioniernut der Schneidwerkzeuge, sodass das jeweilige zu positionierende Schneidwerkzeug erst von Reststapel getrennt wird, bevor es positioniert wird.

Die vorbenannten Positioniereinrichtungen weisen den Nachteil auf, dass die Positionierlok beim Absetzen eines jeden Schneidwerkzeuges seine Geschwindigkeit vorzeitig soweit herabsetzen muss, damit infolge der Massenträgheit die restlichen Schneidwerkzeuge nicht durchtutschen und somit im Stapel verbleiben. Diese wiederholten Bremsvorgänge verlängern die Positionierdauer insgesamt.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Positioniervorgang insgesamt zu verkürzen.

Die Lösung dieser Aufgabe geht von dem Grundgedanken aus, dass am Ende des Reststapels eine Bremseinrichttung anliegt, die ein Durchrutschen verhindert, sodass jedes Schneidwerkzeug mit höherer Geschwindigkeit verschoben werden kann und dennoch der Reststapel im Block verbleibt.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1a Bremseinrichtung an einem Messerbalken für Schneidwerkzeuge in Vorderansicht,

1b Bremseinrichtung gem. 1a mit Positionierlok in Seitenansicht,

2 Bremseinrichtung an einer Messerwelle für Nutmesserbüchsen in Seitenansicht,

3 Ablaufschema für die Positionierung in zwei Überläufen mit Bremseinrichtung.

In 1a sind an einem Messerbalken 1 drei Schneidwerkzeughalter, von denen hier nur die Adapter 4.1, 4.2 und 4.3 dargestellt sind, an Linearführungen 2.1/2 verschiebbar und an einer Zentralbremse 3 arretierbar dargestellt. Die Werkzeughalter bzw. Adapter 4 sind zu einem Stapel zusammengeschoben und weisen Freiflächen 7 auf, um Adäsion beim Separieren zu vermeiden. Die Adapter 4 weisen obere Positioniernuten 5 und untere Positioniernuten 6 auf für den Eingriff der Ankopplungselemente 10.1 und 10.2 an einer Positionierlok 11. Das Bremselement 8 ist ebenfalls an den Linearführungen 2 verschiebbar gehalten und hat in dieser Darstellung über die gleichen Ankopplungselemente 10 an der Positionierlok 11 die Werkzeughalter bzw. Adapter 4 zu einem Stapel zusammengeschoben.

In 1b sind am Messerbalken 1 gem. 1a vorderseitig Führungselemente 2.1/2 für Werkzeughalter bzw. Adapter und das Bremselement 8 angebracht sowie die Zentralbremse 3. Rückseitig ist die Positionierlok 11 an Führungselementen 13.1/2 mit angedeutetem Fahrantrieb 12 sowie den Ankopplungelementen 10.1/2 dargestellt. Das Bremselement 8 weist eigene auf den Messerbalken wirkende Permanentbremsen 14 auf, die z.B. als Bremsbacken unter der einstellbaren Kraftwirkung einer Druckfeder anliegen. Die Funktion der Bremseinrichtung mit Positionierung in zwei Überläufen wird im einzelnen anhand des Ablaufschemas gem. 3 erläutert und nimmt direkt Bezug auf 1b.

In 2 sind an einem Abschnitt einer Expansionsmesserwelle 1 zwei Schneidbüchsen 2.1 und 2.2 mit Positioniernuten 3 in Seitenansicht dargestellt.

Die Schneidbüchsen 2 weisen Eindrehungen 4 auf, um Adäsion beim Separieren zu vermeiden. Das Bremselement 5 ist ebenfalls auf der Expansionswelle 1 verschiebbar und zentral arretierbar gehalten und hat in dieser Darstellung über das Ankopplungselement 7 einer hier nur angedeuteten Positionierlok 8 die Schneidbüchsen 2 zu einem Stapel zusammengeschoben. Das Bremselement 5 weist eine eigene auf die Messerwelle wirkende Permanentbremse 6 auf.

Die Funktion der Bremseinrichtung entspricht ebenfalls dem folgenden Ablaufschema.

In 3 ist die Positionierung in zwei Überläufen mit einem Andockelement für die Positioniernut an beispielsweise nur drei stark vereinfachten Schneidbüchsen M1, M2 und M3, im folgenden nur Messer genannt, shrittweise schematisch dargestellt. Es zeigen:

Schritt I: Die Positionierlok 1 befindet sich in Parkposition mit zurückgezogenem Andockelement 2.

Die Messer befinden sich jeweils in ihren „alten" Schneidpositionen und zwar, das „hintere" Messer M1 in Schneidposition S1, Messer M2 in S2 und Messer M3 in S3. Das Bremselement B liegt am „vorderen" Messer M3 permanent an.

Schritt II: Die Positionierlok 1 hat die Messer mit vorgeschobenem Andockelement 2 über das Bremselement B in Stapelrichtung A zu einem Stapel zusammengeschoben.

Schritt III: Das Andockelement 2 ist zurückgezogen und die Positionierlok 1 ist bis an die Positioniernut des „hinteren" Messer M1 verfahren.

Schritt IV: Das Andockelement 2 ist vorgeschoben und hat das zu positionierende Messer M1 fixiert.

Schritt V: Die Positionierlok 1 hat das erste „hintere" Messer M1 in seine neue Schneidposition S1 in Pfeilrichtung P mit relativ hoher Geschwindigkeit verschoben. Der Reststapel mit Bremselement B wurde entsprechend mitverschoben, wobei das Bremselement den Stapel zusammengehalten hat.

Schritt VI : Das Andockelement 2 ist zurückgezogen.

Schritt VII: Die Positionierlok 1 ist zum nächsten zu positionierenden Messer W2, welches jetzt das „hintere" Messer darstellt, über dessen Positioniernut verschoben.

Dieser Schritt entspricht Schritt III.

Die Schritte wiederholen sich dementsprechend zyklisch, bis alle Messer positioniert sind.

Schritt VIII: Alle Messer befinden sich in der neuen Schnittposition und die Positionierlok wieder in Ruheposition. Das Bremselement B liegt am letzten Messer M3 an.

Die Bremseinrichtung kann auch als ansteuerbare Bremse ausgeführt werden, wobei sie beim Verschieben zum Stapel und Positionieren kraftlos gesetzt und kurz vor dem Absetzen des jeweils zu positionierenden Schneidwerkzeuges betätigt wird.

Die Wirkung und Funktion der Bremseinrichtung ist sowohl einsetzbar bei sich im Stapel berührenden Schneidwerkzeugen mit Freifächen, Abstandsstiften, – ringen oder ähnlichen Adhäsion vermeidenden Einrichtungen als auch bei Ankopplungseinrichtungen mit Doppelschieber, der einen Positionierer und einen Separator aufweist, um Adhäsion zu umgehen.

Die Bremseinrichtung an einer Messerwelle kann auch geteilt ausgeführt werden.


Anspruch[de]
  1. Einrichtung zum Positionieren von Schneidwerkzeugen, die in Längsschneidemaschinen an einem Messerbalken und/oder -welle verschiebbar und zentral feststellbar angeordnet sind und mit einer Positioniereinrichtung, die durch eine an einer Linearachse parallel zum Messerbalken bzw. -welle über einen steuerbaren Fahrantrieb verfahrbare Positionierlok mit Andockelement für die Schneidwerkzeuge gebildet ist, wobei alle Schneidwerkzeuge in zwei Überläufen positioniert werden, indem sie im ersten Überlauf der Positionierlok zu einem Stapel zusammengeschoben und in einem zweiten Überlauf jeweils von „hinten" mit Reststapel in die neue Schneidposition verschoben werden dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Reststapels am Messerbalken bzw. -welle eine Bremseinrichtung anliegt.
  2. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese mit einer oder mehreren einstellbaren Permanentbremsen versehen ist.
  3. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese mit einer oder mehreren einstellbaren und ansteuerbaren Bremsen versehen ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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