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Dokumentenidentifikation DE60011301T2 09.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001255453
Titel DREHROHRKOCHER ZUM KOCHEN VON LEBENSMITTELN
Anmelder Lyco Mfg., Inc., Columbus, Wis., US
Erfinder ZITTEL, R., David, Columbus, US;
MAUPIN, D., Daniel, Corvallis, US;
HUGHES, W., Steven, Beaver Dam, US
Vertreter Hammonds Rechtsanwälte Patentanwälte, 80539 München
DE-Aktenzeichen 60011301
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.11.2000
EP-Aktenzeichen 009921594
WO-Anmeldetag 29.11.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/42320
WO-Veröffentlichungsnummer 0001060175
WO-Veröffentlichungsdatum 23.08.2001
EP-Offenlegungsdatum 13.11.2002
EP date of grant 02.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse A23L 1/00
IPC-Nebenklasse A23L 3/00   A23L 1/01   A23L 3/18   A23N 12/04   A23B 7/06   A23L 3/22   

Beschreibung[de]
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Drehblanchiergeräte für die Lebensmittelzubereitung. Insbesondere betrifft die Erfindung einen solchen Blanchierapparat, der in der gewöhnlichen Betriebsart mit Wasser oder mit Dampf funktionieren kann, um dadurch die Lebensmittel im Blanchiergerät effizienter und gleichförmiger und schneller zu erhitzen.

2. Stand der Technik

Verschiedene Blanchierapparate des früheren Stands der Technik wurden vorgeschlagen, wie zum Beispiel in verschiedenen US-Patenten gezeigt: U.S. 4 942 810, erteilt am 24. Juli 1990; U.S. 5 133 249 erteilt am 28. Juli 1992; U.S. 5 429 041 erteilt am 4. Juli 1995 und U.S. 5 592 869 erteilt am 14. Januar 1997. GB-A-2 212 704 und US-A-4 702 161 offenbaren Apparaturen zum Kühlen oder Blanchieren von Gemüseprodukten. US-A-5 427 015 offenbart einen Apparat zur Lebensmittelzubereitung.

GEGENSTAND UND KURZFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung liefert einen Blanchierapparat für die Lebensmittelzubereitung mit neuen Mitteln zum Einführen des Lebensmittels in den Blanchierapparat und auch mit neuen Mitteln zum Herausnehmen des fertigen Produkts aus dem Blanchierapparat, die beide in Bezug zur Umgebung offen sind, jedoch wirken, um Dampf einzuschließen. Die Anordnung der Einlasszufuhr verwendet eine trogartige Rutsche und Wasserdüsen lenken Wasser in den Trog, um seinen Innenraum zu bewässern und dem Haften vorzubeugen und die Bewegung des Lebensmittels zu erleichtern, wie zum Beispiel Teigwaren durch die Rutsche und in das Gehäuse. Der Dampf wird am Eingangsende durch Kondensieren mit dem Rutschenwasser zurückgehalten. Das bei einer solchen Rutsche verwendete Wasser wird aus einer Wasserzufuhr genommen, die sich im Innenraum des Gehäuses befindet, wird dann durch die Rutsche geleitet, wo es dann in das Gehäuse mit einem Druck leicht über dem Luftdruck eintritt und den Dampf zur Wasserzufuhr am Boden des Gehäuses zurückführt.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine verbesserte Ausgangs- oder Austragsrutsche für das Fertigprodukt, die eine Vakuumpumpe hat, die an die Rutsche zum Auffangen und Abziehen des größten Teils des Dampfs von der Rutsche und Zurückleiten des Dampfs in eine Wasserzufuhr am Boden des Gehäuses verbunden wird, so dass ein im Wesentlichen geschlossener Kreislauf gebildet wird, bei dem Dampf von der Austragsrutsche aufgenommen und dann der aufgenommene Dampf direkt in die Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses geleitet wird.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft das Zuführen von Frischdampf in das Gehäuse an einer Stelle gleich über der Wasserzufuhr im Gehäuse und neben der unteren Seite einer drehbaren Trommel zum Erhitzen des Inneren des Gehäuses und der Trommel in effizienter Weise zum Zubereiten der passierenden Lebensmittel.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine sehr effiziente Labyrinthdichtung zwischen nebeneinander liegenden Enden des Gehäuses und der Trommel, um Dampfverlust aus dem Innenraum des Gehäuses zu verhindern.

Diese und andere Gegenstände und Vorteile der Erfindung ergeben sich im Laufe der Offenbarung.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine seitliche Draufsicht des erfindungsgemäß hergestellten Blanchierapparats mit bestimmten Abrissteilen;

2 ist eine Draufsicht des Einlassendes des Blanchierapparats, der in 1 gezeigt ist;

3 ist eine Draufsicht des Austragsendes des Blanchierapparats, der in 1 gezeigt ist;

4 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Einlasszufuhrrutsche, die in 1 und 2 gezeigt ist;

5 ist eine vergrößerte Querschnittansicht der Einlasszufuhrrutschenanordnung, die in 4 gezeigt ist, wobei bestimmte Teile zur Klarheit abgerissen dargestellt sind;

6 ist eine vergrößerte Bruchteilquerschnittansicht der Labyrinthdichtungen der 5;

7 ist eine vergrößerte Bruchteildraufsicht des Austragsendes des Blanchierapparats, wobei bestimmte Teile im Querschnitt oder zur Klarheit abgerissen gezeigt sind; und

8 ist eine Querschnittansicht durch den Blanchierapparat, wobei bestimmte Teile zur Klarheit entfernt wurden, und zeigt die Position der Wasserzufuhr, die Frischdampfleitungen und die Wassereinlassleitung im Wasser sowie den Temperatursensor in der Mitte des Gehäuses; und

9 ist eine schematische Ansicht des in 1 gezeigten Blanchierapparats.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Der von der vorliegenden Erfindung gelieferte Blanchierapparat umfasst ein großes äußeres Gehäuse H, das im Allgemeinen röhrenförmig und länglich ist und auf einem Ständer 1 positioniert ist, um über dem Boden getragen zu werden. Das zweiteilige Gehäuse H und der Ständer sind im Allgemeinen herkömmlicher Bauweise wie in einigen der oben genannten Patente gezeigt. Im Innenraum des Gehäuses drehend durch Labyrinthdichtungen (6) getragen befindet sich eine längliche und zylindrische perforierte Trommel 3 und drehend getragen an jedem ihrer Einlass- und Auslassendwände 4 und 5 innerhalb des Gehäuses. Innerhalb der Trommel befindet sich ein Lebensmitteltransportmechanismus, der drehend montiert ist und eine Förderschnecke 7 (14, 7) umfassen kann, die Lebensmittel F axial durch die Trommel vom Lebensmitteleinlass am linken Ende der 1 und 9 gezeigt und zum gegenüber liegenden Ende transportiert, wo das Lebensmittel aus dem Blanchierapparat wie weiter unten beschrieben ausgetragen wird.

Entlang des Innenraums des Bodens des Gehäuses liegt eine Wasserzufuhr 10 (7 & 8), die etwa sechs Zoll tief ist und bis zum Boden 11 der Trommel 3 reicht.

An jedem Ende des Gehäuses ist strategisch eine Dampfablassleitung 13 mit einem Ventil 14 zum Regulieren des Ablassens des Dampfs aus dem Gehäuse angeordnet: ein Auslass von etwa 1500 CFM ist üblich. Ein Temperatursensor 16 (8 und 9) befindet sich in der Mitte der Trommel 3 und ist elektrisch (nicht dargestellt) mit einem Bedienfeld (nicht dargestellt) verbunden. Die Ventile 14 sind auch an das Bedienfeld angeschlossen, um die Temperatur des Innenraums des Blanchiergeräts wie vom Sensor 16 abgenommen zu regulieren.

Spezifischer liefert die vorliegende Erfindung einen verbesserten Lebensmitteleinlass 1 (1, 2, 5, 9) für das Blanchierapparatgehäuse, in dem eine Einlasszufuhrrutsche 20 mit Montageflansch 20a vorgesehen ist, und das Mittel, wie zum Beispiel Düsen 21 zum Sprühen von Wasser entlang des flachen Bodens 22 der Rutsche umfasst, wobei das eingeführte Produkt F, das in die Öffnung 23 der Rutsche eintritt, in dem Sprühen erfasst und auf die Rutsche 20b und in die Trommel 3 geschoben wird. Das Sprühwasser schmiert die Rutsche und verhindert, dass Lebensmittel, wie zum Beispiel Teigwaren, an der Rutsche haften. Die Rutsche ist soweit wie möglich wie in 4 und 5 gezeigt eingeschlossen, und das eintretende Lebensmittel, das besprüht wurde, dient effektiv und im Wesentlichen zum Abdichten der Rutschenöffnung 23, um das Austreten von Dampf oder Eintreten von Luft in das Einlassende des Gehäuses zu verhindern. Das Lebensmittel F, das mit Wasser besprüht wurde, bewirkt das Kondensieren des Dampfs, der durch die Einlassöffnung auszutreten versucht. Daher wird der Dampf, der durch die Einlassöffnung auszutreten versucht, kondensiert und am Eingang zurückgehalten.

Wasser für die Rutsche wird durch die Wasserzufuhr 10 im Boden des Gehäuses (1, 2, 9) über eine Leitung 24, Pumpe 25, und Rohr 26, das mit dem Ende des Trommelgehäuses verbunden ist, zugeführt.

Die Wasserquelle, die sich in dem Boden des Gehäuses und unter der zylindrischen Trommel befindet, erfüllt mehrere verschiedene Funktionen. Das Wasser wird auf eine Tiefe von etwas 6 Zoll Wasser im Gehäuse gehalten, so dass es bis zum Bodenniveau der Trommel innerhalb des Gehäuses reicht, das Wasser wirkt als Quelle für die oben genannte Rutsche und auch als Barriere für den Dampf und zwingt den Dampf in das Produkt in dem perforierten Zylinder und liefert ferner Feuchtigkeit, die den Dampf zur besseren Wärmeübertragung bewässert. Daher ist die Pumpe 25 in der Wasserleitung 26 vorgesehen, die Wasser aus dem Ende des Behälters abzieht und es zur Eingangsleitung der Pumpe 25 führt, um in die Rutsche gepumpt zu werden. Daher bildet das Wasser eine geschlossene Schleife vom Behälterboden durch die Pumpe, die die Rutsche versorgt, wo das Wasser dann in die perforierte Trommel eintritt, durch die Perforierungen der Trommel auf den Gehäuseboden fällt und den Zyklus vervollständigt. Durch das Verwenden des Wassers funktioniert der Blanchierapparat effizienter in einer wassergesättigten Umgebung, das heißt, dass das Wasser besser in das Produkt eindringt als es „trockener Dampf" tut. Dank der Wasserbehälter im Behälterboden erzielt man einen effizienteren Produkteinlass über die Rutsche und gleichzeitig wird das Zurückhalten des Dampfs beim Eintreten gewährleistet. Eine dampfgesättigte Umgebung wird dadurch bereitgestellt, dass man Wasser im Behälter hat und Frischdampfeinspritzung über Frischdampfrohre (1, 2, 8, 9). Ferner erlaubt es das Wasser in dem Behälter, den Boden der perforierten drehenden Trommel sauber zu halten und beugt dem Ansammeln von Lebensmittelpartikeln vor.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft das Austragsende (1, 3, 7, 9) des Blanchierapparats. Vakuumpumpmittel 40 (2, 3, 9) sind über Leitungen 42 an die Haube 44 angeschlossen, die auf der Oberseite der Austragsrutsche 46 befestigt ist und den größten Teil des Dampfs aus der Rutsche 46 auffängt und ihn über die Pumpableitungen 47 zu Einlassarmaturen 48 an dem Einlassende des Blanchierapparats (8, 9) pumpt und ihn dort direkt in den Wasserbehälter 10 im Boden des Gehäuses einspritzt. Das dient zum Reduzieren der Dampfmenge, die anderenfalls mit dem Produkt austreten würde.

Das Wasser im Boden des Gehäuses liefert eine wassergesättigte Umgebung für den Dampf, und der Dampf dringt besser in das Produkt ein, das dann nicht „trockengedampft" wird.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung liefert Labyrinthdichtungen 60 und 61 (6) an der Verbindung zwischen der Außenwand 62 des Gehäuses und der Wand 4 der drehenden Trommel 3. Eine solche Dichtung ist zum Verhindern von Dampfverlust besonders wirksam.

Die Erfindung betrifft auch die Lage des Temperatursensors 16 (8 und 9) zum Erfassen der Temperatur des Inneren der Trommel an einer Stelle weit über der Eingangsstelle 30 (8, 9) des Frischdampfs und des Produkts. Temperatursensoren sind daher strategisch in der Trommel angeordnet und können auf einem Bedienfeld (nicht dargestellt) abgelesen werden, so dass die Dampftemperatur nach Bedarf reguliert werden kann. Der Sensor 16 befindet sich zum Beispiel im mittleren Teil der Trommel und von der Stelle entfernt, an der Dampf in die Trommel eingeführt wird, um entsprechende Werte zu liefern.

Unter erneuter Bezugnahme auf den drehenden Lebensmitteltransportmechanismus, wie zum Beispiel eine Förderschraube 7, dreht sie, um das Lebensmittel (Lebensmittelprodukt), das im Blanchierapparat aufgenommen wird, zum Lebensmittelproduktauslass zu drängen. Die Schraube hat mindestens einen Hub 50 (7) an ihrem Ende neben dem Lebensmittelproduktausgang zum Anheben des Lebensmittelprodukts innerhalb des Blanchierapparats zur Lebensmittelauslassrutsche 46, so dass es aus der Trommel ausgetragen werden kann.

Die Förderschraube wird innerhalb der zylindrischen Trommel aufgenommen, so dass sie sich im Inneren des Blanchierapparatgehäuses befindet. Die Trommel hat eine Einlassöffnung 70 (1, 5, 9), die mit dem Lebensmitteleinlasstrog zum Aufnehmen von Lebensmittel in die Trommel verbunden ist. Ferner hat die Trommel eine Auslassöffnung 72, die mit dem Lebensmittelauslass verbunden ist, um es dem Lebensmittel zu erlauben, aus der Trommel und dem Blanchierapparat ausgetragen zu werden. Die Gehäusetrommel verfügt ferner über die oben erwähnten Frischdampfrohre 30 (9), um es dem Wärmeübertragungsmedium, wie zum Beispiel Dampf, zu erlauben, in die Trommelzone einzutreten und das Lebensmittel in der Trommel zu berühren und aufzuwärmen. Die Trommel hat im Allgemeinen einen zylindrischen Bau und hat eine Seitenwand, die perforiert ist, was das Eintreten des Dampfs in die Trommel erlaubt.

Dank ihrer Bauweise kann die Trommel mehrere Hundert und vorzugsweise mehrere Tausend Lebensmittel in einem gegebenen Augenblick des Blanchierapparatbetriebs aufnehmen. Vorzugsweise sind die Schraube und die Trommel gebaut und angeordnet, um im Gleichschritt oder fast im Gleichschritt zu drehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Schraube an der Trommel befestigt, so dass das Drehen der Trommel die Schraube andreht.

Da der Blanchierapparat im Wesentlichen abgedichtet ist, steigert die Atmosphäre innerhalb des Blanchierapparats während des Betriebs die Effizienz des Wärmetransfers auf das Lebensmittel. Vorzugsweise ist die Atmosphäre innerhalb des Blanchierapparats leicht mit Druck beaufschlagt.

Zum Erhitzen des Lebensmittels innerhalb des Blanchierapparats wird ein Wärmeübertragungsmedium, wie zum Beispiel Wasser oder nur Dampf in den Blanchierapparat mit einem Druck von mindestens etwa 60 psi eingespritzt.

Bei einer bevorzugten Betriebsmethode wird mindestens ein Wärmeübertragungsfluid in den Blanchierapparat eingeführt. Lebensmittel können ständig in den Blanchierapparat über den Lebensmitteleinlass eingeführt und dann durch Erhitzen aufgrund der Wärme, die auf die Lebensmittel von dem Dampf innerhalb des Blanchierapparats übertragen wird, blanchiert oder gekocht werden. Das Drehen des drehenden Lebensmitteltransportmechanismus drängt die Lebensmittel innerhalb des Blanchierapparats zum Lebensmittelaustrag. Wenn die Lebensmittel den Lebensmittelaustrag erreichen, werden die Lebensmittel aus dem Blanchierapparat über den neuen Lebensmittelauslass ausgetragen.

Die vorliegende Erfindung liefert einen Blanchierapparat mit Drehtrommel, der Lebensmittel schneller und effizienter erwärmt, und einen Blanchierapparat, der kürzer und kleiner ist und ständig oder im Wesentlichen ständig die gleiche Menge von Lebensmitteln wie ein Blanchierapparat, der nicht abgedichtet oder im Wesentlichen abgedichtet ist, kochen oder blanchieren kann.

Die vorliegende Erfindung liefert einen Lebensmittelblanchierapparat mit einer neuen Einlasszufuhrrutsche und Vakuumpumpenauslass-Dampfableitungen im oberen Teil, der im herkömmlichen Modus mit Wasser oder mit Dampf als alleiniges Wärmemedium funktionieren kann.


Anspruch[de]
  1. Abgedichteter Blanchierapparat für die Lebensmittelzubereitung mit einem länglichen Gehäuse; einer in dem Gehäuse montierten drehbaren zylindrischen Trommel, durch die Lebensmittel passieren; einem Lebensmitteleinlass an einem Ende des Gehäuses mit einer Einlasszufuhrrutsche, die sich in das Gehäuse hinein erstreckt und der Zufuhr von Lebensmitteln in das Gehäuse und in die Trommel dient, wobei die Rutsche als teilweise geschlossener Trog ausgebildet ist und wobei Wasserdüsen in den Trog hinein gerichtet sind, um das Troginnere zu bewässern und die Lebensmittel durch die Rutsche in das Gehäuse hinein zu transportieren;

    einer Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses; und einer Pumpe mit einer Strömungsverbindung zu der Wasserzufuhr und zu den Düsen, um Wasser unter Druck von dem Gehäuse zu den Düsen zu führen, um Lebensmittel durch die Rutsche in das Gehäuse zu transportieren.
  2. Blanchierapparat nach Anspruch 1, der des weiteren folgendes enthält: eine Lebensmittelaustragsrutsche am anderen Ende des Gehäuses gegenüber dem einen Ende zur Aufnahme von Lebensmitteln, welche das Gehäuse und die Trommel passiert haben, und zum Austragen der Lebensmittel aus dem Gehäuse und der Trommel; und eine Vakuumpumpe, die in strömungsmäßiger Verbindung mit der Rutsche steht und dem Abziehen von Dampf aus der Rutsche und von Lebensmitteln, die durch die Rutsche passieren, dient, um den Auslass gegen Dampfverlust im wesentlichen abzudichten, wobei die Vakuumpumpe eine Strömungsverbindung zu der Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses aufweist, um den aus der Rutsche abgezogenen Dampf in die Wasserzufuhr zu leiten.
  3. Blanchierapparat nach Anspruch 2, enthaltend eine Dampfleitung zum Leiten von Frischdampf in das Gehäuse an einer Stelle oberhalb der Wasserzufuhr zum Erwärmen des Innenraums des Gehäuses und der Trommel zum Zweck der Zubereitung von dort hindurch passierenden Lebensmitteln.
  4. Blanchierapparat nach Anspruch 2, enthaltend einen Lebensmitteltransportmechanismus in der Trommel, um Lebensmittel im allgemeinen axial durch die Trommel von dem Lebensmitteleinlass zu der Lebensmittelaustragsrutsche zu transportieren.
  5. Blanchierapparat nach Anspruch 1, wobei das längliche Gehäuse gegenüberliegende Endwände aufweist, und wobei die zylindrische Trommel gegenüberliegende Endwände, eine neben einer jeden Gehäuseendwand, aufweist, und wobei sich Labyrinthabdichtmittel zwischen einer benachbarten Gehäuseendwand und Trommelendwand befinden, um einen Dampfverlust dort hindurch zu verhindern.
  6. Abgedichteter Blanchierapparat für die Lebensmittelzubereitung mit einem länglichen Gehäuse; einer in dem Gehäuse montierten drehbaren zylindrischen Trommel, durch die Lebensmittel passieren; einem Lebensmitteleinlass an einem Ende des Gehäuses mit einer Einlasszufuhrrutsche, die sich in das Gehäuse hinein erstreckt und der Zufuhr von Lebensmitteln in das Gehäuse und in die Trommel dient, wobei die Rutsche als teilweise geschlossener Trog ausgebildet ist und wobei Wasserdüsen in den Trog hinein gerichtet sind, um das Troginnere zu bewässern und die Lebensmittel durch die Rutsche in das Gehäuse hinein zu transportieren;

    einer Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses; und einer Pumpe mit einer Strömungsverbindung zu der Wasserzufuhr und zu den Düsen, um Wasser unter Druck von dem Gehäuse zu den Düsen zu führen, um Lebensmittel durch die Rutsche in das Gehäuse zu transportieren; einer Lebensmittelaustragsrutsche am anderen Ende des Gehäuses gegenüber dem einen Ende; einem Lebensmitteltransportmechanismus in der Trommel, um Lebensmittel im allgemeinen axial durch die Trommel von dem Lebensmitteleinlass zu der Lebensmittelaustragsrutsche zu transportieren, wobei die Austragsrutsche Lebensmittel, welche das Gehäuse und die Trommel passiert haben, aufnimmt und diese Lebensmittel aus der Trommel und dem Gehäuse austrägt; und einer Vakuumpumpe, die in strömungsmäßiger Verbindung mit der Rutsche steht und dem Abziehen von Dampf aus der Rutsche und von Lebensmitteln, die durch die Rutsche passieren, dient, um den Auslass gegen Dampfverlust im wesentlichen abzudichten, wobei die Vakuumpumpe eine Strömungsverbindung zu der Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses aufweist, um den aus der Rutsche abgezogenen Dampf in die Wasserzufuhr zu leiten; einer Dampfleitung zum Leiten von Frischdampf in das Gehäuse an einer Stelle oberhalb der Wasserzufuhr zum Erwärmen des Innenraums des Gehäuses und der Trommel zum Zweck der Zubereitung von dort hindurch passierenden Lebensmitteln, wobei das Gehäuse gegenüberliegende Endwände aufweist, und wobei die Trommel gegenüberliegende Endwände, eine neben einer jeden Gehäuseendwand, aufweist, und wobei sich Labyrinthabdichtmittel zwischen einer benachbarten Gehäuseendwand und Trommelendwand befinden, um einen Dampfverlust dort hindurch zu verhindern.
  7. Abgedichteter Blanchierapparat für die Zubereitung von dort hindurch passierenden Lebensmitteln mit einem länglichen Gehäuse; einer in dem Gehäuse montierten drehbaren zylindrischen Trommel, durch die Lebensmittel passieren; einem Lebensmitteleinlass an einem Ende des Gehäuses mit einer Einlasszufuhrrutsche, die sich in das Gehäuse hinein erstreckt und der Zufuhr von Lebensmitteln in das Gehäuse und in die Trommel dient, wobei die Rutsche als teilweise geschlossener Trog ausgebildet ist und wobei Wasserdüsen in den Trog hinein gerichtet sind, um das Troginnere zu bewässern und dadurch zu verhindern, dass Lebensmittel an der Rutsche anhaften, und um Lebensmittel durch die Rutsche in das Gehäuse hinein zu transportieren;

    einer Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses; und einer Pumpe mit einer Strömungsverbindung zu der Wasserzufuhr und zu den Düsen, um Wasser unter Druck von dem Gehäuse zu den Düsen zu führen, um das Troginnere und die darin befindlichen Lebensmittel zu bewässern, um Lebensmittel durch die Rutsche in das Gehäuse hinein zu transportieren, wobei im Zusammenwirken mit den Lebensmitteln die Rutsche gegen Dampfverlust aus dem Gehäuse im wesentlichen abgedichtet wird.
  8. Blanchierapparat nach Anspruch 7, der des weiteren folgendes enthält: eine längliche Lebensmittelaustragsrutsche mit offenen Enden, wobei sich die Rutsche am anderen Ende des Gehäuses gegenüber dem einen Ende befindet und zur Aufnahme von Lebensmitteln, welche das Gehäuse und die Trommel passiert haben, und zum Austragen der Lebensmittel aus der Trommel und dem Gehäuse dient, wobei die Rutsche mit Ausnahme ihrer beiden Enden geschlossen ausgebildet ist; und eine Vakuumpumpe, die in strömungsmäßiger Verbindung mit der Rutsche steht und dem Abziehen von Dampf aus dem Rutscheninneren und von Lebensmitteln, die durch die Rutsche passieren, dient, um den Auslass gegen Dampfverlust im wesentlichen abzudichten, wobei die Vakuumpumpe eine Strömungsverbindung zu der Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses aufweist, um den aus der Rutsche abgezogenen Dampf in die Wasserzufuhr zu leiten.
  9. Blanchierapparat nach Anspruch 8, enthaltend eine Dampfleitung zum Leiten von Frischdampf in das Gehäuse an einer Stelle oberhalb der Wasserzufuhr zum Erwärmen des Innenraums des Gehäuses und der Trommel zum Zweck der Zubereitung von dort hindurch passierenden Lebensmitteln.
  10. Blanchierapparat nach Anspruch 7, der in der Trommel eine drehbare Förderschnecke enthält, um Lebensmittel im allgemeinen axial durch die Trommel von dem Lebensmitteleinlass zu der Lebensmittelaustragsrutsche zu transportieren.
  11. Blanchierapparat nach Anspruch 7, wobei das Gehäuse gegenüberliegende Endwände aufweist, und wobei die Trommel gegenüberliegende Endwände, eine neben einer jeden Gehäuseendwand, aufweist, und wobei sich Labyrinthabdichtmittel zwischen einer benachbarten Gehäuseendwand und Trommelendwand befinden, um einen Dampfverlust dort hindurch zu verhindern.
  12. Abgedichteter Blanchierapparat für die Lebensmittelzubereitung mit einem länglichen Gehäuse; einer in dem Gehäuse montierten drehbaren zylindrischen Trommel, durch die Lebensmittel passieren; einem Lebensmitteleinlass an einem Ende des Gehäuses; einer Lebensmittelaustragsrutsche am anderen Ende des Gehäuses gegenüber dem einen Ende, die zur Aufnahme von Lebensmitteln, welche das Gehäuse und die Trommel passiert haben, und zum Austragen der Lebensmittel aus der Trommel und dem Gehäuse dient; und eine Vakuumpumpe, die in strömungsmäßiger Verbindung mit der Rutsche steht und dem Abziehen von Dampf aus der Rutsche und von Lebensmitteln, die durch die Rutsche passieren, dient, um den Auslass wirksam gegen Dampfverlust abzudichten; einer Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses; wobei die Vakuumpumpe eine Strömungsverbindung zu der Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses aufweist, um den aus der Rutsche abgezogenen Dampf in die Wasserzufuhr zu leiten.
  13. Blanchierapparat nach Anspruch 12, enthaltend eine Dampfleitung zum Leiten von Frischdampf in das Gehäuse an einer Stelle oberhalb der Wasserzufuhr zum Erwärmen des Innenraums des Gehäuses und der Trommel zum Zweck der Zubereitung von dort hindurch passierenden Lebensmitteln.
  14. Blanchierapparat nach Anspruch 12, der in der Trommel eine Lebensmitteltransportförderschnecke enthält, um Lebensmittel im allgemeinen axial durch die Trommel von dem Lebensmitteleinlass zu der Lebensmittelaustragsrutsche zu transportieren.
  15. Blanchierapparat nach Anspruch 12, wobei das längliche Gehäuse gegenüberliegende Endwände aufweist, und wobei die zylindrische Trommel gegenüberliegende Endwände, eine neben einer jeden Gehäuseendwand, aufweist, und wobei sich Labyrinthabdichtmittel zwischen einer benachbarten Gehäuseendwand und Trommelendwand befinden, um einen Dampfverlust dort hindurch zu verhindern.
  16. Abgedichteter Blanchierapparat für die Lebensmittelzubereitung mit einem länglichen Gehäuse, das gegenüberliegende Enden aufweist; einer in dem Gehäuse montierten drehbaren zylindrischen Trommel, durch die Lebensmittel passieren; und einem Lebensmitteleinlass an einem Ende des Gehäuses zum Zuführen von Lebensmitteln in das Gehäuse und die Trommel;

    einer Wasserzufuhr im Boden des Gehäuses; einer Dampfleitung zum Leiten von Frischdampf in das Gehäuse an einer Stelle oberhalb der Wasserzufuhr zum Erwärmen der Lebensmittel in dem Blanchierapparat und des Innenraums des Gehäuses und der Trommel zum Zweck der Zubereitung von dort hindurch passierenden Lebensmitteln; einem Temperatursensor in der Trommel oberhalb der Dampfleitungs-Zuleitungsstelle; und einem Dampfauslass in den beiden oberen Enden des Gehäuses mit Ventilmitteln zum Steuern des Überdruckablasses von Dampf aus dem Gehäuse in Abhängigkeit von dem Temperatursensor.
  17. Abgedichteter reiner Dampf-Blanchierapparat für die Lebensmittelzubereitung mit einem länglichen Gehäuse; einer in dem Gehäuse montierten drehbaren zylindrischen Trommel, durch die Lebensmittel passieren; einem Lebensmitteleinlass an einem Ende des Gehäuses; einer Lebensmittelaustragsrutsche am anderen Ende des Gehäuses gegenüber dem einen Ende; einem Lebensmitteltransportmechanismus in der Trommel, um Lebensmittel im allgemeinen axial durch die Trommel von dem Lebensmitteleinlass zu der Lebensmittelaustragsrutsche zu transportieren; einer Dampfleitung zum Leiten von Frischdampf in das Gehäuse zum Erwärmen des Innenraums des Gehäuses und der Trommel zum Zweck der Zubereitung von dort hindurch passierenden Lebensmitteln; einem Dampfüberdruckablasskanal in jedem oberen Ende des Gehäuses mit einem Ventil zur Regulierung des Ablassens von Überdruckdampf aus dem Gehäuse; wobei das Gehäuse gegenüberliegende Endwände aufweist, und wobei die Trommel gegenüberliegende Endwände, eine neben einer jeden Gehäuseendwand, aufweist; und wobei sich Abdichtmittel zwischen einer benachbarten Gehäuseendwand und Trommelendwand an jedem Ende des Blanchierapparates befinden, um einen Dampfverlust dort hindurch zu verhindern.
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