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Dokumentenidentifikation DE60017485T2 09.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001040994
Titel Fahrradkupplungseinrichtung für einen Seilzug
Anmelder Shimano Inc., Sakai, Osaka, JP
Erfinder Ose, Kenji, Sakai-shi, Osaka, JP
Vertreter Grosse, Bockhorni, Schumacher, 81476 München
DE-Aktenzeichen 60017485
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IE, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.03.2000
EP-Aktenzeichen 001057405
EP-Offenlegungsdatum 04.10.2000
EP date of grant 19.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse B62M 25/02

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft Fahrradsteuervorrichtungen und insbesondere eine Fahrradvorrichtung, welche eine Losreiß-Befestigungseinrichtung für ein Verbindungskabel beinhaltet.

Viele Fahrradbauteile funktionieren, indem sie an ein mit einem anderen Element verbundenen Kabel ziehen. Beispielsweise weisen viele Fahrradgangschaltsteuervorrichtungen zugehörige Anzeigeeinrichtungen auf, um den aktuell gewählten Gang der Fahrradgangschaltung anzuzeigen. Beispielsweise offenbart das Dokument DE 34 29 327 A eine Vorrichtung zur Kopplung eines Zugkabels einer Fahrradsteuervorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Speziell beschreibt dieses Dokument eine Feder, bei der mehrere Teile der Feder mit verschiedenen Rasteinrichtungen eines Einsteckstiftes alternativ in Eingriff kommen können. Diese Anordnung erlaubt, die Position des Einsteckstiftes bezüglich der Feder einzustellen. Die ebenfalls anhängige U.S.-Patentanmeldung Nr. 09/238,529 offenbart eine Anzeigeeinheit für eine Fahrradgangschaltsteuervorrichtung, bei der die aktuell gewählte Gangstufe sowohl für die vordere als auch für die hintere Fahrradgangschaltung von einer zentralen Stelle aus überprüft werden kann, ohne dass dazu direkt Zahlen gelesen werden müssen. Insbesondere wird eine Anzeigeeinheit bereitgestellt, welche mit einem mit einer ersten Fahrradschaltsteuervorrichtung verbundenen ersten Steuerkabel und einem mit einer zweiten Fahrradschaltsteuervorrichtung verbundenen zweiten Steuerkabel in Eingriff kommen kann. Die Anzeigeeinheit beinhaltet: ein Gehäuse; ein Lenkstangen-Befestigungselement zur Befestigung des Gehäuses an einer Lenkstange; ein erstes Zwischenelement; ein mit dem ersten Zwischenelement verbundenes erstes Kopplungselement, welches das erste Zwischenelement für eine Bewegung mit dem ersten Steuerkabel koppelt; und ein separates erstes Anzeigeelement, das vom Gehäuseäußeren aus sichtbar ist, wobei das erste Anzeigeelement mit dem ersten Zwischenelement so in Eingriff kommt, dass eine Bewegung des ersten Zwischenelementes eine Bewegung des ersten Anzeigeelementes verursacht. Die Anzeigeeinheit beinhaltet auch: ein zweites Zwischenelement; ein zweites Kopplungselement, das mit dem zweiten Zwischenelement verbunden ist, um das zweite Zwischenelement für eine Bewegung mit dem zweiten Steuerkabel zu koppeln; und ein separates zweites Anzeigeelement, das vom Gehäuseäußeren her sichtbar ist, wobei das zweite Anzeigeelement mit dem zweiten Zwischenelement so in Eingriff kommt, dass eine Bewegung des zweiten Zwischenelementes entlang der Führungsfläche eine Bewegung des zweiten Anzeigeelementes verursacht.

Jedes erste und zweite Zwischenelement beinhaltet eine Kabelanschlussstruktur mit einem in dieser ausgebildeten Kabelschlitz, der eine Kabelendausstülpung zurückhält, welche am Ende des zugehörigen Steuerkabels angebracht ist. Somit verursacht ein Ziehen am Steuerkabel, dass eine Zugkraft auf die Kabelanschlussstruktur ausgeübt wird, die ihrerseits das Zwischenelement bewegt. Um die Gesamtgröße der Anzeigeeinheit zu verringern, ist es wünschenswert, die Bauteile so klein wie möglich zu machen. Dies trifft insbesondere für die ersten und zweiten Zwischenelemente zu. Jedoch zieht eine Verringerung der Größe des Zwischenelementes eine entsprechende Verringerung der Größe der Kabelanschlussstruktur nach sich. Dies bewirkt wiederum eine Abnahme der Festigkeit der Kabelanschlussstruktur. Somit besteht, wenn eine starke Zugkraft auf das Steuerkabel aufgebracht wird, das Risiko, dass die Kabelanschlussstruktur beschädigt wird. Somit ist es wünschenswert, eine Kabelanschlussstruktur bereitzustellen, welche starke Steuerkabel-Zugkräfte aufnehmen kann. Dies gilt nicht nur für die zuvor beschriebene Fahrradanzeigeeinheit, sondern auch für weitere Fahrradvorrichtungen, wie beispielsweise Schalthebel, Aufhängungungsfeder-Einstellhebel usw.

INHALT DER ERFINDUNG

Die Erfindung strebt eine Fahrradvorrichtung an, bei der ein Element, das zur Aufnahme einer Zugkraft eines Steuerkabels verwendet wird, eine Kabelanschlussstruktur aufweist, welche starke Zugkräfte, die vom Steuerkabel aufgebracht werden, aufnehmen kann. In einer Ausführungsform der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Kopplung eines Zugkabels einer Fahrradsteuervorrichtung offenbart, wobei das Kabel eine an diesem befestigte Kabelendausstülpung aufweist, aufweisend: ein Element mit einer Kabelanschlussstruktur, wobei die Kabelanschlussstruktur beinhaltet: eine erste Wand, welche eine erste Raststruktur bildet; eine zweite Wand, welche mit Abstand zur ersten Wand angeordnet ist, wodurch ein Aufnahmeraum für eine Kabelendausstülpung zwischen der ersten Raststruktur und der zweiten Wand gebildet wird; einen federnden Abschnitt, der in der ersten Wand und/oder der zweiten Wand enthalten ist, um sich zur Freigabe der Kabelendausstülpung aus der Kabelanschlussstruktur durchzubiegen; wobei der federnde Abschnitt ausgebildet ist, um reagierend auf eine auf die Kabelanschlussstruktur ausgeübte Zugkraft durchgebogen zu werden und einen Durchbiegungseinstellmechanismus aufweist, um die Größe der Kraft einzustellen, die zum Durchbiegen des federnden Abschnittes erforderlich ist.

In einer spezielleren Ausführungsform beinhaltet die erste Wand eine erste Rastausnehmung in Form einer ersten Rastöffnung, die sich vollständig durch die erste Wand hindurch erstreckt, um die erste Raststruktur zu bilden. Außerdem beinhaltet die erste Wand einen Schlitz, der sich von der ersten Rastöffnung durch eine Seitenkante der ersten Wand hindurch erstreckt. Dies erleichtert die Montage des Steuerkabels an der Kabelanschlussstruktur, da, wenn die erste Rastöffnung groß genug ausgebildet ist, die Kabelendausstülpung und das Steuerkabel durch die erste Rastöffnung bzw. den Schlitz durchgeführt werden können, bis das Steuerkabel zwischen den ersten und zweiten Wänden angeordnet ist. Um den Rasteffekt weiter zu vergrößern, kann die zweite Wand eine zweite Rastausnehmung beinhalten, um die zweite Raststruktur zu bilden. Wenn die Kabelendausstülpung kugelförmig ist, dann kann die Kabelendausstülpung ohne Weiteres von der Kabelanschlussstruktur getrennt werden, wenn übermäßig große Zugkräfte auf das Steuerkabel einwirken.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Draufsicht einer speziellen Ausführungsform einer Anzeigeeinheit gemäß der Erfindung, wobei die Anzeigeeinheit mit einer Fahrradlenkstange und vorderen und hinteren Schaltsteuervorrichtungen verbunden ist;

2(A) ist eine Draufsicht der in 1 dargestellten Anzeigeeinheit;

2(B) ist eine Ansicht entlang Linie IIB–IIB von 2(A);

3 ist eine Draufsicht auf den Innenraum der Anzeigeeinheit;

4 ist eine Ansicht von unten des Innenraums der Anzeigeeinheit;

5(A) ist eine Draufsicht auf das in 3 dargestellte Steuerkurvenelement;

5(B) ist eine Ansicht entlang Linie VB–VB in 5(A);

5(C) ist eine Ansicht entlang Linie VC–VC in 5(B);

6(A) ist eine Draufsicht auf in 3 dargestellte Zahnradantriebselement;

6(B) ist eine Ansicht entlang Linie VIB–VIB in 6(A);

6(C) ist eine Ansicht entlang Linie VIC–VIC in 6(B);

7 ist eine detaillierte Ansicht des Steuerkurvenelementes und des Steuerkurven-Anzeigeelementes, die in 3 dargestellt sind.

8 ist eine schematische Ansicht, welche die Funktionsweise der in 3 dargestellten Anzeigeeinheit zeigt;

9 ist eine Schrägansicht des in den 6(A)6(C) dargestellten Zahnradantriebselementes, welches den detaillierten Aufbau einer Kabelanschlussstruktur darstellt;

10 ist eine Ansicht entlang Linie X–X von 9;

11 ist eine Ansicht entlang Linie XI–XI von 10;

12 ist eine Ansicht entlang Linie XII–XII von 11;

1315 sind Schrägansichten, welche die Zusammenbau- und Auslöseoperation des in 9 dargestellten Zahnradantriebselementes zeigen; und

1618 sind Ansichten, welche jeweils den 10 bis 12 entsprechen, und zwar einer weiteren Ausführungsform eines Zahnradantriebselementes gemäß der Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

1 ist eine Ansicht von oben einer speziellen Ausführungsform einer Anzeigeeinheit 10 gemäß der Erfindung, wobei die Anzeigeeinheit 10 an einer Fahrradlenkstange 14, an einer vorderen Schaltsteuervorrichtung 18 und einer hinteren Schaltsteuervorrichtung 22 angebracht ist. Die vordere Schaltsteuervorrichtung 18 und die hintere Schaltsteuervorrichtung 22 können gemäß den Lehren der zur Erteilung angenommenen U.S.-Patentanmeldung Nr. 08/854,520 und U.S.-Patent Nr. 3,633,437, wobei auf beide hier inhaltlich voll Bezug genommen wird, oder gemäß einem beliebigen anderen Typ von Schaltsteuervorrichtung aufgebaut sein, der modifiziert sein kann, um zur Steuerung von Anzeigeeinheit 10 verwendete Kabel aufzunehmen, wie später noch beschrieben wird.

In dieser Ausführungsform beinhaltet die vordere Schaltsteuervorrichtung 18 ein Schaltsteuergehäuse 26 und ein ringförmiges Drehelement 30, das am Schaltsteuergehäuse 26 drehbar angebracht ist. Das Drehelement 30 betätigt eine (nicht dargestellte) Rillenscheibe über einen im Schaltsteuergehäuse 26 enthaltenen (nicht dargestellten) Indexiermechanismus, um die Funktion eines Umwerferkabels 34 vom Bowden-Typ in an sich bekannter Weise zu steuern. Die zur Steuerung des Umwerferkabels 34 verwendete Rillenscheibe kann eine zusätzliche Wickelfläche aufweisen, um ein vorderes Anzeigeeinrichtungskabel 35 vom Bowden-Typ aufzunehmen. Ein Bremshebel 36 ist am Schaltsteuergehäuse 26 drehbar angebracht, um eine (nicht dargestellte) vordere Bremsvorrichtung mittels eines Bremskabels 40 vom Bowden-Typ zu steuern.

In ähnlicher Weise beinhaltet die hintere Schaltsteuervorrichtung 22 ein Schaltsteuergehäuse 46 und ein ringförmiges Drehelement 50, das am Schaltsteuergehäuse 46 drehbar angebracht ist. Das Drehelement 50 betätigt eine (nicht dargestellte) Rillenscheibe über einen im Schaltsteuergehäuse 46 enthaltenen (nicht dargestellten) Indexiermechanismus, um die Funktion eines Umwerferkabels 54 vom Bowden-Typ in an sich bekannter Weise zu steuern. Die zur Steuerung des Umwerferkabels 54 verwendete Rillenscheibe kann eine zusätzliche Wickelfläche aufweisen, um ein hinteres Anzeigeeinrichtungskabel 55 vom Bowden-Typ aufzunehmen. Ein Bremshebel 56 ist am Schaltsteuergehäuse 46 drehbar angebracht, um eine (nicht dargestellte) hintere Bremsvorrichtung mittels eines Bremskabels 60 vom Bowden-Typ zu steuern.

Wie in den 1, 2(A) und 2(B) gezeigt, beinhaltet die Anzeigeeinheit 10 ein Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70, ein erstes Lenkstangen-Befestigungselement 74, das mit dem Gehäuse 70 über eine erste Verzahnungsprofilverbindung 78 beweglich verbunden ist, und ein zweites Lenkstangen-Befestigungselement 82, das mit dem Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 über eine zweite Verzahnungsprofilverbindung 86 beweglich verbunden ist. Ein erstes Lenkstangen-Befestigungselement 74 ist normalerweise im Wesentlichen parallel zum zweiten Lenkstangen-Befestigungselement 82 ausgerichtet, und sie sind so voneinander entfernt angeordnet, dass sie auf entgegengesetzten Seiten eines mittig angeordneten Lenkervorbaus 89 an einer Lenkstange 14 angebracht werden können. Jedoch kann aufgrund der ersten und zweiten Verzahnungsverbindungen 78 und 86 die Position der ersten und zweiten Lenkstangen-Befestigungselemente 74 und 82 relativ zum Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 eingestellt werden, wie durch die unterbrochene Linie in 2(B) dargestellt. Dies erlaubt, dass der Betrachtungswinkel der Anzeigeeinheit 10 nach Wunsch verändert werden kann. Die ersten und zweiten Lenkstangen-Befestigungselemente 74 und 82 sind als U-förmige Elemente wie dargestellt in 2(B) ausgebildet (lediglich das erste Lenkstangen-Befestigungselement 74 ist dargestellt. Die ersten und zweiten Lenkstangen-Befestigungselemente 74 und 82 sind an der Lenkstange 14 über Mutter- und Bolzenbaugruppen 91 bzw. 93 in an sich bekannter Weise befestigt.

Eine obere Abdeckungsfläche 90 des Anzeigeeinrichtungsgehäuses 70 beinhaltet ein transparentes Fenster 94, durch welches ein vorderes Ganganzeigeelement 98 zu sehen ist, und eine transparente Abdeckung 100, durch welches ein Anzeigeelement 104 für den hinteren Gang zu sehen ist. Ein vorderer Kabelanschlag 110 ist auf der linken Seite des Anzeigeeinrichtungsgehäuses 70 angeordnet, um einen Anschlag für eine Kabelhülle 114 des vorderen Anzeigeeinrichtungskabels 35 zu bilden, und ein hinterer Kabelanschlag 118 ist auf der rechten Seite des Anzeigeeinrichtungsgehäuses 70 angeordnet, um einen Anschlag für eine Kabelhülle 122 des hinteren Anzeigeeinrichtungskabels 55 zu bilden. Eine hintere Abdeckung 126 (2(B)) ist schwenkbar mit der Rückseite des Anzeigeeinrichtungsgehäuses 70 verbunden, so dass auf die Rückseite des Anzeigeeinrichtungsgehäuses 70 zugegriffen werden kann, um die Kabelseelen 95 und 97 der vorderen und hinteren Anzeigeeinrichtungskabel 35 bzw. 55 an den im Inneren des Anzeigeeinrichtungsgehäuses 70 befindlichen Bauelementen zu befestigen. Eine Klinke 130 ist auf dem unteren Abschnitt der hinteren Abdeckung 126 angeordnet, um den unteren Abschnitt einer hinteren Abdeckung 126 am Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 zu befestigen.

3 ist eine Draufsicht auf den Innenraum der Anzeigeeinheit 10, und 4 ist eine Ansicht von unten auf den Innenraum der Anzeigeeinheit 10 (ohne die ersten und zweiten Lenkstangen-Befestigungselemente 74 und 82). Wie in diesen Figuren dargestellt, ist die Kabelseele 95 des vorderen Anzeigeeinrichtungskabels 35 mit einem Zwischenelement in Form eines Kurvenscheibenelementes 150 verbunden, und eine Kabelseele 97 eines hinteren Anzeigeeinrichtungskabels 55 ist mit einem Zwischenelement in Form eines Zahnradantriebselementes 154 verbunden.

Wie in den 5(A)(C) gezeigt, ist das Kurvenscheibenelement 150 ein im Wesentlichen rechteckiges Element mit einer im Wesentlichen ebenen Oberseite 160 und einer im Wesentlichen ebenen Unterseite 164. Eine Kurvenscheibenwand 168 ist auf der Oberseite 160 angeordnet. Eine Kurvenscheibenwand 168 bildet eine Kurvenscheibenfläche 170, welche eine erste geneigte Fläche 172, eine erste horizontale Fläche 176, eine zweite geneigte Fläche 180, und eine zweite horizontale Fläche 184 beinhaltet. Wie später noch mit Bezug auf die 7 und 8 erläutert wird, arbeitet die Kurvenscheibenfläche 170 mit dem vorderen Anzeigeelement 98 zusammen, um das vordere Anzeigeelement 98 relativ zum Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 an verschiedene Stellen zu bewegen.

Das Kurvenscheibenelement 150 beinhaltet eine Kabelanschlussstruktur in Form eines Kabelanschlussvorsprungs 190, der sich von der Bodenfläche 164 erstreckt, um eine am Ende der Kabelseele 95 ausgebildete Kabelendausstülpung 192 zurückzuhalten. Somit fungiert der Kabelanschlussvorsprung 190 als Koppelelement, um die Kabelseele 95 mit dem Kurvenscheibenelement zu verbinden. Der Kabelanschlussvorsprung 190 ist in einer im Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 ausgesparten geraden Führungsfläche oder -spur 139 gleitend verschieblich, so dass sich das Kurvenscheibenelement 150 reagierend auf eine Bewegung der Kabelseele 95 geradlinig bewegt. Das Kurvenscheibenelement 150 beinhaltet auch einen Federrückhaltepfosten 196, der sich von der Bodenfläche 164 erstreckt, um das eine Ende einer Schraubenfeder 200 zurückzuhalten. Das andere Ende der Schraubenfeder 200 ist an einem Federrückhaltepfosten 204 angebracht, der sich von der Oberfläche des Anzeigeeinrichtungsgehäuses 70 aus erstreckt. Somit fungiert die Schraubenfeder 200 als Vorspannmechanismus, um das Kurvenscheibenelement 150 in den 3 und 4 nach rechts vorzuspannen.

Wie in den 3 und 7 dargestellt, beinhaltet das separate vordere Anzeigeelement 98: einen Trägerabschnitt 210, der um einen sich vom Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 erstreckenden Schwenkzapfen 214 montiert ist, einen im Wesentlichen geraden Hauptkörperabschnitt 218, der sich vom Trägerabschnitt 210 aus erstreckt, einen Kurvenscheibenstößelabschnitt 222, der vom Hauptkörperabschnitt 218 geneigt vorsteht, einen Anzeigenadel-Trägerabschnitt 226, der sich fast unter einem rechten Winkel vom Ende des Hauptkörperabschnittes 218 bogenförmig erstreckt, und eine im Wesentlichen gerade vordere Anzeigenadel 230, die sich von einem Anzeigenadel-Trägerabschnitt 226 aus erstreckt. Das eine Ende einer Feder 234 steht gegen einen Federrückhaltepfosten 242 an, der sich vom Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 aus erstreckt, und das andere Ende steht gegen den Hauptkörperabschnitt 218 an.

Somit fungiert die Feder 234 als Vorspannmechanismus zum Vorspannen eines Kurvenscheiben-Stößelabschnittes 222 in Richtung eines Pfeiles A in Richtung der Kurvenscheibenfläche 170 auf dem Kurvenscheibenelement 150. Die vordere Anzeigenadel 230 befindet sich in einer Anzeigeposition 231 für einen niedrigen Gang relativ zum Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 in der in 8 dargestellten Position.

Im Betrieb bewirkt das sich drehende Drehelement 30 der vorderen Schaltsteuervorrichtung 18, dass die im Inneren des Gehäuses 26 befindliche Rillenscheibe an der Kabelseele 95 zieht. Dies bewirkt, dass sich das Kurvenscheibenelement 150 nach links bewegt, wie durch Pfeil B in den 7 und 8 dargestellt. Wenn sich das Kurvenscheibenelement 150 nach links bewegt, erfolgt ein gleitendes Verschieben des Kurvenscheiben-Stößelabschnittes 222 entlang einer ersten geneigten Fläche 172, und das vordere Ganganzeigeelement 98 dreht sich um die durch den Schwenkzapfen 214 definierte Achse, bis der Kurvenscheiben-Stößelabschnitt 222 auf der ersten horizontalen Fläche 176 aufliegt. In dieser Position befindet sich die vordere Anzeigenadel 230 in einer Anzeigeposition 233 für einen mittleren Gang relativ zum Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70. Ein weiteres Drehen des Drehelementes 30 und ein Ziehen an der Kabelseele 95 bewirkt, dass sich der Kurvenscheiben-Stößelabschnitt 222 entlang einer zweiten geneigten Fläche 180 gleitend verschiebt, bis ein Kurvenscheiben-Stößelabschnitt 222 auf einer zweiten horizontalen Fläche 184 aufliegt. In dieser Position befindet sich die vordere Anzeigenadel 230 bezüglich dein Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 in einer oberen oder Anzeigeposition 235 für einen großen Gang. Ein Drehen des Drehelementes 30 in der entgegengesetzten Richtung bewirkt in ähnlicher Weise, dass sich das Kurvenscheibenelement 150 und das vordere Ganganzeigeelement 98, unterstützt durch die Vorspannfedern 200 und 234, in der entgegengesetzten Richtung bewegen. Da sich das vordere Anzeigeelement 98 relativ zum Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 in unterschiedliche Anzeigepositionen bewegt, kann der Fahrer die aktuell gewählte Gangstufe wahrnehmen, ohne dass er dazu Zahlen zu lesen braucht.

Wie in den 6(A)(C) dargestellt, handelt es sich beim Zahnradantriebselement 154 um ein im Wesentlichen rechteckig geformtes Element mit einer im Wesentlichen ebenen Oberseite 260 und einer im Wesentlichen ebenen Unterseite 264. Eine Zahnradantriebswand 268, welche eine Mehrzahl von im Wesentlichen geradlinig angeordneten Zahnradantriebszähnen 270 aufweist, erstreckt sich von der Oberseite 260 als ein integraler Abschnitt der Oberseite 260. Wie in den 3 und 8 dargestellt, hat das separate hintere Ganganzeigeelement 104 die Form einer hinteren Ganganzeigenadel 269 mit einem Zahnradabschnitt 271, der über einen Drehzapfen 272 schwenkbar am Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 angebracht ist. Der Zahnradabschnitt 271 ist im Verzahnungseingriff mit der Zahnradantriebsverzahnung 270, so dass sich das hintere Ganganzeigeelement 104 reagierend auf die Drehung des Zahnradantriebselementes 154 um die durch den Schwenkzapfen 272 definierte Achse dreht. Dies bewirkt wiederum, dass sich die hintere Ganganzeigenadel 269 entlang dem Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 in unterschiedliche Anzeigepositionen bewegt.

Das Zahnradantriebselement 154 beinhaltet eine Kabelanschlussstruktur in Form eines Kabelanschlussvorsprungs 290, der sich von der Bodenfläche 264 aus erstreckt, um einen auf dem Ende der Kabelseele 97 ausgebildete Kabelendausstülpung 292 zurückzuhalten. Somit fungiert der Kabelanschlussvorsprung 290 als Verbindungselement zum Verbinden der Kabelseele 97 mit dem Zahnradantriebselement 154. Der Kabelanschlussvorsprung 290 ist in einer im Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 ausgesparten geraden Führungsfläche oder -spur 293 gleitend verschieblich angeordnet, so dass sich das Zahnradantriebselement 154 reagierend auf eine Bewegung der Kabelseele 97 geradlinig bewegt. Das Zahnradantriebselement 154 beinhaltet auch einem sich von der Bodenfläche 264 erstreckenden Federrückhaltepfosten 296, der das eine Ende einer Schraubenfeder 300 zurückhält. Das andere Ende der Schraubenfeder 300 ist an einem sich von der Oberfläche des Anzeigeeinrichtungsgehäuses 70 erstreckenden Federrückhaltepfosten 304 angebracht. Somit fungiert die Schraubenfeder 300 als Vorspannmechanismus, welcher das Zahnradantriebselement 154 in den 3 und 4 nach links vorspannt.

Im Betrieb bewirkt ein Drehen des Drehelementes 50 der hinteren Schaltsteuervorrichtung 22, dass die im Gehäuses 46 befindliche Rillenscheibe die Kabelseele 97 zieht. Dies bewirkt, dass sich das Zahnradantriebselement 154 nach rechts bewegt, wie durch Pfeil C in 8 dargestellt. Demzufolge bewegt sich die hintere Ganganzeigenadel 269 von einer niedrigeren Gangposition 310 relativ zum Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 in Richtung einer höheren Gangposition 314 wie durch Pfeil D dargestellt. Ein Drehen des Drehelementes 50 in der entgegengesetzten Richtung bewirkt, dass sich das Zahnradantriebselement 154 und die hintere Ganganzeigenadel 296 unterstützt durch die Vorspannfeder 300 in der entgegengesetzten Richtung bewegen. Die Anzahl der von der hinteren Ganganzeigenadel 296 eingenommenen diskreten Positionen hängt von der Anzahl der in der hinteren Schaltsteuervorrichtung 22 vorgesehenen Gangstufen ab.

Wie beim vorderen Ganganzeigeelement 98 kann der Fahrer, da sich das hintere Ganganzeigeelement 104 relativ zum Anzeigeeinrichtungsgehäuse 70 in unterschiedliche Anzeigepositionen bewegt, die aktuell gewählte Gangstufe wahrnehmen, ohne dass er Zahlen zu lesen braucht.

9 ist eine Schrägansicht des Zahnradantriebselements 154, welche eine detaillierte Struktur des Kabelanschlussvorsprungs 290 zeigt, der sich im Wesentlichen senkrecht von der Bodenfläche 264 erstreckt. 10 ist eine Ansicht entlang Linie X–X von 9; 11 ist eine Ansicht entlang Linie XI–XI von 10, und 12 ist eine Ansicht entlang Linie XII–XII von 11. Der Kabelanschlussvorsprung 190 des Kurvenscheibenelementes 150 ist in gleicher Weise aufgebaut. Insbesondere beinhaltet der Kabelanschlussvorsprung 290 eine erste Wand 400, eine von der ersten Wand 400 entfernt angeordnete zweite Wand 404 und eine Verbindungswand 408, die sich über ein hinteres Ende 412 der ersten Wand 400 und ein hinteres Ende 416 der zweiten Wand 404 erstreckt.

Die erste Wand 400 beinhaltet eine erste Raststruktur in Form einer ersten Rastöffnung 420, die sich vollständig durch die erste Wand 400 hindurch erstreckt, um die an der Kabelseele 97 angebrachte kugelförmige Kabelendausstülpung 292 aufzunehmen. In ähnlicher Weise beinhaltet die zweite Wand 404 eine zweite Raststruktur in Form einer zweiten Rastöffnung 428, die sich vollständig durch die zweite Wand 404 hindurch erstreckt, um die kugelförmige Kabelendausstülpung 292 aufzunehmen. Die erste Wand 400 und/oder die zweite Wand 404 beinhalten einen elastischen Abschnitt, welcher sich so durchbiegt, dass die Kabelendausstülpung 292 vom Kabelanschlussvorsprung 290 freigegeben wird, wobei der federnde Abschnitt geeignet ist, reagierend auf eine auf den Kabelanschlussvorsprung 290 aufgebrachte Zugkraft durchgebogen zu werden, und weisen einen Durchbiegungseinstellmechanismus auf, um die zum Durchbiegen des federnden Abschnittes benötigte Kraft einzustellen. Der federnde Abschnitt kann durch das Material gebildet sein, welches den Kabelanschlussvorsprung 290 bildet, beispielsweise ein elastisches Kunstharz oder eine Plattenfeder, oder kann durch die Struktur der ersten Wand 400 und/oder der zweiten Wand 404 gebildet sein. In dieser Ausführungsform, wie klarer aus den 10 und 12 zu ersehen ist, ist die erste Wand 400 lediglich über einen Teil ihrer Gesamtlänge an der Bodenfläche 264 befestigt. Das hintere Ende 412 der ersten Wand 400, die Verbindungswand 408 und die zweite Wand 404 sind nicht mit der Bodenfläche 264 verbunden. Stattdessen befindet sich ein Zwischenraum 429 zwischen diesen Strukturen und der Bodenfläche 264. Demzufolge fungiert die zweite Wand 404 als durchbiegbare Plattenfeder, wie später noch beschrieben wird. Selbstverständlich kann in anderen Ausführungsformen der Zwischenraum 429 weggelassen sein und die Federwirkung lässt sich auf viele andere Arten erzielen.

In dieser Ausführungsform ist der Durchmesser der ersten Rastöffnung 420 größer als der Durchmesser der zweiten Rastöffnung 428 sowie auch als der Durchmesser der Kabelendausstülpung 292. Ebenso beinhaltet die erste Wand 400 einen Schlitz 432, welcher sich von der ersten Rastöffnung 420 durch eine Seitenkante 434 der ersten Wand 400 hindurch erstreckt. Diese Strukturen erleichtern eine Montage der Kabelseele 97 in einer später noch erläuterten Weise. Ein vorderes Ende 450 der ersten Wand 400 und ein vorderes Ende 454 der zweiten Wand 404 begrenzen einen Zwischenraum 458 zwischen sich, um die Kabelseele 97 in der in 14 dargestellten Weise aufzunehmen. Zur Vergrößerung der Festigkeit des Kabelanschlussvorsprungs 290 beinhaltet die erste Wand 400 eine Verstärkungsrippe 440 und eine zweite Wand 404 beinhaltet eine Verstärkungsrippe 444. Die Verstärkungsrippen 440 und 444 tragen auch dazu bei, die Position der Kabelendausstülpung 292 an der ersten Rastöffnung 420 und der zweiten Rastöffnung 428 beizubehalten.

13 bis 15 sind Schrägansichten, welche die Montage und die Auslöseoperation des in 9 dargestellten Zahnradantriebselementes 154 zeigen. Zu Anfang werden, wie in 13 dargestellt, die Kabelendausstülpung 292 und die Kabelseele 97 durch die erste Rastöffnung 420 bzw. den Schlitz 432 hindurchgeführt, bis die Kabelendausstülpung 292 auf der zweiten Rastöffnung 428 aufliegt. Danach wird, wie in 14 dargestellt, die Kabelseele 97 im Gegenuhrzeigersinn um ca. 90° gedreht, so dass die Kabelseele 97 im Zwischenraum 458 zwischen dem vorderen Ende 450 und dem vorderen Ende 454 zu liegen kommt. Zu diesem Zeitpunkt kann die Kabelendausstülpung 292 sowohl in der ersten Rastöffnung 420 als auch der zweiten Rastöffnung 428 ruhen, jedoch ist dies nicht notwendigerweise der Fall. Beispielsweise ist es ebenfalls möglich, dass die Kabelendausstülpung 292 nur in der zweiten Rastöffnung 428 aufliegt, wobei eine Vorwärtsbewegung der Kabelendausstülpung 292 durch die vorderen Enden 450 und 454 verhindert wird. Wenn eine übermäßig große Zugkraft auf die Kabelseele 97 aufgebracht wird, bewirkt die Elastizität der zweiten Wand 404, die in dieser Ausführungsform als Plattenfeder fungiert, dass sich die zweite Wand 404 nach unten durchbiegt, wie in 15 durch den Pfeil dargestellt, und zwar infolge der durch die Kabelendausstülpung 292 ausgeübten, nach vorne wirkenden Kraft. Demzufolge wird ermöglicht, dass die Kabelendausstülpung 292 aus dem Kabelanschlussvorsprung 290 austritt, ohne den Kabelanschlussvorsprung 290 zu beschädigen.

16 bis 18 sind jeweils den 10 bis 12 entsprechende Ansichten einer weiteren Ausführungsform eines Zahnradantriebselementes 154' der Erfindung, wobei identische Bauelemente die gleichen Bezugszeichen wie in den 10 bis 12 tragen. In dieser Ausführungsform erstreckt sich eine Durchbiegungseinstellwand 470 im Wesentlichen senkrecht von der Bodenfläche 264, um eine mit einem Gewinde versehene Durchbiegungseinstellschraube 474 in einer Gewindeöffnung 475 zu haltern. Ein Ende 478 der Einstellschraube steht mit einer Seite 480 der zweiten Wand 404 in Kontakt. Die zum Durchbiegen der zweiten Wand 404 benötigte Kraft kann durch Einstellen der Position der Durchbiegungseinstellschraube 474 eingestellt werden.

Auch wenn zuvor verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beschrieben wurden, können weitere Modifikationen verwendet werden, ohne vom Gedanken und Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise können Größe, Form, Stelle und Orientierung der verschiedenen Bauelemente nach Wunsch verändert werden. Die Funktionen eines Einzelelementes können von zwei Elementen übernommen werden, und umgekehrt. Es ist nicht erforderlich, dass alle Vorteile in einer speziellen Ausführungsform gleichzeitig vorhanden sind. Jedes Merkmal, dass eine Abgrenzung gegenüber dem Stand der Technik darstellt, sollte, allein oder in Kombination mit weiteren Merkmalen, als separate Beschreibung weiterer Erfindungen der Anmelderin betrachtet werden, einschließlich der durch eines oder mehrere dieser Merkmale realisierten strukturellen und/oder funktionalen Konzepte. Beispielsweise kann die Anzahl der horizontalen Flächen des Steuerkurvenelementes 150 nach Wunsch verändert werden. Das Steuerkurvenelement 150 und das Zahnradantriebselement 154 brauchen sich nicht geradlinig zu bewegen, und die Zahnradantriebszähne 270 brauchen nicht geradlinig ausgerichtet sein.

Auch wenn die Raststrukturen des Kabelanschlussvorsprungs 290 als Öffnungen dargestellt wurden, die sich vollständig durch die erste Wand 400 und die zweite Wand 404 hindurch erstrecken, kann/können die Raststrukturen) als eine auf der erste Wand 400 und/oder der zweiten Wand 404 ausgebildete Vertiefung ausgebildet sein. Die Rastöffnung 420 braucht nicht größer als die Rastöffnung 428 zu sein. Der Schlitz 432 kann weggelassen sein, wobei dann die Kabelendausstülpung 292 in die Raststrukturen) eingesetzt werden kann, indem man die erste Wand und die zweite Wand 404 manuell spreizt. Die Kabelendausstülpung 492 braucht nicht kugelförmig zu sein und kann eine beliebige Struktur und Form haben, welche ohne ein Steckenbleiben ein Spreizen der ersten Wand 400 und der zweiten Wand 404 erlaubt.

Zum Schluss ist, wie bereits zuvor angemerkt, die Erfindung nicht auf eine Fahrradanzeigevorrichtung eingeschränkt und kann Anwendung in einer beliebigen Vorrichtung finden, bei der ein Element zur Aufnahme einer Zugkraft eines Steuerkabels vorgesehen ist. Somit versteht es sich, dass der Schutzumfang der Erfindung nicht durch die offenbarten speziellen Strukturen oder den scheinbaren anfänglichen Fokus auf eine spezielle Struktur oder ein spezielles Merkmal eingeschränkt ist.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Kopplung eines Zugkabels (97) einer Fahrradsteuervorrichtung, wobei das Kabel (97) eine an diesem befestigte Kabelendausstülpung (192, 292) aufweist, beinhaltend:

    ein Element (154, 154') mit einer Kabelanschlussstruktur (190, 290), wobei die Kabelanschlussstruktur beinhaltet:

    eine erste Wand (400), welche eine erste Raststruktur bildet;

    eine zweite Wand (404), welche mit Abstand zur ersten Wand angeordnet ist, wodurch ein Aufnahmeraum für eine Kabelendausstülpung (192, 292) zwischen der ersten Raststruktur (420) und der zweiten Wand (404) gebildet wird;

    einen federnden Abschnitt, der in der ersten Wand und/oder der zweiten Wand enthalten ist, um sich zur Freigabe der Kabelendausstülpung (192, 292) aus der Kabelanschlussstruktur (190, 290) durchzubiegen;

    dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Abschnitt ausgebildet ist, reagierend auf eine auf die Kabelanschlussstruktur (190, 290) ausgeübte Zugkraft durchgebogen zu werden und einen Durchbiegungseinstellmechanismus aufweist, um die Größe der Kraft einzustellen, die zum Durchbiegen des federnden Abschnittes erforderlich ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Kabelanschlussstruktur (190, 290) einen Kabelanschlussvorsprung aufweist, der sich von einer Oberfläche des Elementes aus erstreckt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die Kabelanschlussstruktur (290) eine Verbindungswand (408) beinhaltet, welche die erste Wand (400) und die zweite Wand (404) verbindet.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Verbindungswand (408) sich über ein hinteres Ende (412) der ersten Wand (400) und ein hinteres Ende (416) der zweiten Wand (404) erstreckt.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher ein vorderes Ende (450) der ersten Wand (400) und ein vorderes Ende (454) der zweiten Wand (404) einen Zwischenraum (458) zwischen sich begrenzen, welcher zur Aufnahme des Steuerkabels dient.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die erste Wand (400) eine erste Rastausnehmung zur Ausbildung der ersten Raststruktur beinhaltet.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei welcher die erste Wand (400) eine erste Rastöffnung (420) beinhaltet, die sich vollständig durch die erste Wand (400) hindurch erstreckt, um die erste Rastausnehmung zu bilden.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, bei welcher die erste Wand (400) einen Schlitz (432) beinhaltet, der sich von der ersten Rastöffnung (420) durch eine Seitenkante (434) der ersten Wand (400) hindurch erstreckt.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei welcher die zweite Wand (404) eine zweite Rastausnehmung zur Ausbildung einer zweiten Raststruktur beinhaltet.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher die erste Wand (400) eine erste Rastöffnung (420) beinhaltet, welche sich vollständig durch die erste Wand hindurch erstreckt, um die erste Rastausnehmung zu bilden, und wobei die zweite Wand (404) eine zweite Rastöffnung (428) beinhaltet, welche sich vollständig durch die zweite Wand (404) hindurch erstreckt, um die zweite Rastausnehmung zu bilden.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher sich die erste Wand (400) und/oder die zweite Wand ausgehend von einer Oberfläche des Elementes erstreckt, und wobei die erste Wand und/oder die zweite Wand (404) einen Zwischenraum zwischen der Oberfläche (264) des Elementes und der ersten Wand und/oder der zweiten Wand begrenzen.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei welcher sich die erste Wand von der Oberfläche (264) des Elementes erstreckt, wobei die zweite Wand mit der ersten Wand über eine Verbindungswand (408) verbunden ist und die gesamte zweite Wand einen Zwischenraum (429) zwischen der Oberfläche (264) des Elementes und der zweiten Wand (404) bildet.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei welcher der Durchbiegungseinstellmechanismus eine Schraube (474) beinhaltet, deren Ende mit dem federnden Abschnitt in Kontakt steht.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, bei welcher der Durchbiegungseinstellmechanismus weiter eine Durchbiegungseinstellwand (470) beinhaltet, die sich von einer Oberfläche (264) des Elementes aus erstreckt, und wobei sich die Schraube (474) durch die Durchbiegungseinstellwand (470) hindurch erstreckt.
  15. Kraftübertragungsvorrichtung, welche ein Steuerkabel (97) mit einer Kabelendausstülpung (292) und eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche beinhaltet, wobei das Element ein Kabelkupplungselement (154, 154') ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, bei welcher die erste Wand (400) eine erste Rastausnehmung (420) zur Ausbildung der ersten Raststruktur beinhaltet und die Kabelendausstülpung (292) in der ersten Rastausnehmung (420) angeordnet ist.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, bei welcher die Kabelendausstülpung (292) kugelförmig ist.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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