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Dokumentenidentifikation DE60103584T2 09.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001145627
Titel Dosiervorrichtung für Futter
Anmelder Lely Enterprises AG, Zug, CH
Erfinder van den Berg, Karel, 2971 BR Bleskensgraaf, NL
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60103584
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.03.2001
EP-Aktenzeichen 012010468
EP-Offenlegungsdatum 17.10.2001
EP date of grant 02.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse A01K 5/02
IPC-Nebenklasse A01K 15/02   G01G 21/23   G01G 13/22   G01G 19/14   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Futterdosiervorrichtung zum Ausgeben von Futter und/oder Trinkflüssigkeit in dosierten Portionen an ein Tier nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Eine derartige Futterdosiervorrichtung ist bekannt, beispielsweise aus der internationalen Patentanmeldung WO 96/05723. Diese Druckschrift beschreibt eine Vorrichtung mit einer Box zum Melken und zum Füttern eines Tieres. Nahe der Vorderseite der Box ist mittels einer Parallelogrammführung ein Futtertrog an einem Pfosten angebracht. An seiner Unterseite ist der Trog durch einen Stützträger abgestützt. Zwischen diesem Träger und der Unterseite ist eine Meßvorrichtung angebracht, mittels der das Gewicht des Troges und seines Inhalts ermittelt werden kann. Es ist eine computergesteuerte Sprühvorrichtung vorgesehen, mit deren Hilfe im Trog befindliches Futter angefeuchtet werden kann. Über dem Trog ist eine Dosiervorrichtung zum Einleiten von Futter in den Trog angebracht. Diese Dosiervorrichtung enthält einen Vorratsbehälter für das Futter. Mit Hilfe der Meßvorrichtung kann ermittelt werden, wieviel Futter ein jeweiliges Tier während des Fütterungszeitraumes verzehrt hat.

Ein Nachteil der bekannten Futterdosiervorrichtungen besteht darin, daß ein Tier schnell herausfindet, wo es das Futter und/oder die Trinkflüssigkeit bekommen kann, und regelmäßig zu der Futterdosiervorrichtung geht und seinen Kopf in den Futterbehälter steckt, selbst wenn es seine Portion an Futter und/oder Trinkflüssigkeit bereits erhalten hat. Dies führt zu Störungen beim Füttern anderer Tiere. Tiere, die nicht zum Futterbehälter zugelassen sind, werden üblicherweise manuell vertrieben, was zeitraubend und arbeitsintensiv ist. Alternativ dazu ist die Verwendung von Eingangstüren bekannt, die den Zugang von Tieren zu der Futterdosiervorrichtung regeln. Diese Eingangstüren sind jedoch teuer und regen die Tiere nicht zum Umherlaufen an; außerdem werden die Eingangstüren regelmäßig beschädigt, weil sich die Tiere mit ihrem vollen Gewicht dagegenlehnen. Manchmal sind die Eingangstüren sogar die Ursache für Verletzungen der Tiere.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine geeignete Lösung für diese Probleme zu schaffen.

Dies kann mittels einer Futterdosiervorrichtung der obengenannten Art erfolgen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß Abschreckungsvorrichtungen vorhanden sind, um ein Tier, das den Futterbehälter aufsucht, an der Aufnahme von Futter und/oder Trinkflüssigkeit zu hindern, wobei die Abschreckungsvorrichtungen eine Schließvorrichtung enthalten, die über die Eintrittsöffnung bewegbar und durch den Futterbehälter gebildet ist, wobei der Futterbehälter beweglich ausgeführt ist. Dadurch kann einem bestimmten Tier der Zugang zum Inhalt des Futterbehälters verwehrt werden. Durch den Umstand, daß die Schließvorrichtung durch den Futterbehälter selbst gebildet ist, der beweglich ausgeführt ist, ist die Anzahl an Bauteilen begrenzt, und die Futterdosiervorrichtung kann kostengünstig hergestellt werden.

Um zu verhindern, daß Futter und/oder Trinkflüssigkeit in bestimmten Positionen des Futterbehälters aus dem Futterbehälter herausfällt, umfaßt dieser einen Wandteil zum Auffangen von restlichem Futter. Der Wandteil kann auch als Futterleitvorrichtung für Futter und/oder Trinkflüssigkeit dienen, die dem Futterbehälter von der Futterzuführvorrichtung zugeführt werden.

Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Futterdosiervorrichtung ferner mit einer Tieridentifikationsvorrichtung versehen, um ein bestimmtes, den Futterbehälter aufsuchendes Tier zu erkennen. Dabei ist mit einem Tier, das den Futterbehälter aufsucht, ein Tier gemeint, das sich in einer Position befindet, in der es tatsächlich Futter und/oder Trinkflüssigkeit aufnehmen kann. Dadurch ist es möglich, daß die Futterzuführvorrichtung mit Hilfe von Daten von der Tieridentifikationsvorrichtung dem Futterbehälter eine Futtermenge zuführt.

Vorzugsweise schrecken die Abschreckungsvorrichtungen ein Tier mit Hilfe von Daten von der Tieridentifikationsvorrichtung ab. Gerade weil die Tieridentifikationsvorrichtung in der Lage ist, ein bestimmtes Tier zu erkennen, ist die Vorrichtung besonders geeignet, ein Tier, das den Futterbehälter zu einem unerwünschten Zeitpunkt benutzen möchte, durch korrektes Steuern der Abschreckungsvorrichtungen abzuschrecken.

Die Futterdosiervorrichtung kann dadurch äußerst kompakt ausgebildet werden, daß die Vorrichtungen zum Abschrecken eines Tieres zumindest teilweise in der Tieridentifikationsvorrichtung angeordnet sind. Alternativ können die Vorrichtungen zum Abschrecken eines Tieres durch separate Vorrichtungen gebildet sein.

Gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Futterdosiervorrichtung ist eine einfache, aber zuverlässige Ausführungsform einer solchen Abschreckungsvorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schließvorrichtung um eine Achse dreht, wobei die Schließvorrichtung von einem Motor angetrieben ist, der von der Tieridentifikationsvorrichtung gesteuert wird. Der Motor treibt vorzugsweise eine Rolle an, die mit der Schließvorrichtung in Kontakt steht. Eine äußerst kompakte Konstruktion wird dadurch erzielt, daß der Motor und die Rolle in der Tieridentifikationsvorrichtung enthalten sind, und/oder daß der Futterbehälter mittels der Rolle an der Tieridentifikationsvorrichtung abgestützt ist.

Die Wiegevorrichtung ist vorzugsweise mit der Futterzuführvorrichtung verbunden, um dem Futterbehälter mit Hilfe von Daten sowohl von der Tieridentifikationsvorrichtung als auch von der Wiegevorrichtung ein Menge an Futter und/oder Trinkflüssigkeit zuzuführen.

Die Wiegevorrichtung kann einen Futterbehälter umfassen, der um einen Gelenkstift schwenkbar ist, wobei das Maß der Schwenkbarkeit durch das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit bestimmt wird, sowie eine Vorrichtung, um das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters zu ermitteln und von dem ermittelten Maß das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten. Das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters hängt ab von der Menge an Futter und/oder Trinkflüssigkeit in dem Futterbehälter. Je mehr Futter und/oder Trinkflüssigkeit enthalten ist, desto höher das Maß der Schwenkbarkeit. Das genaue Verhältnis zwischen dem Maß der Schwenkbarkeit und der Menge an Futter und/oder Trinkflüssigkeit kann vorher durch einfache Einstellproben ermittelt werden.

Eine kompakte Konstruktion der Futterdosiervorrichtung wird dadurch erzielt, daß die Vorrichtung, um das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters zu ermitteln und von dem ermittelten Maß das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten, in der Tieridentifikationsvorrichtung angeordnet ist.

Wenn die Vorrichtung, um das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters zu ermitteln und von dem ermittelten Maß das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten, eine Meßrolle umfaßt, die mit dem Futterbehälter in Kontakt steht, kann durch das Maß der Drehung der Rolle das Maß der Schwenkbarkeit und dadurch die Menge an Futter und/oder Trinkflüssigkeit in dem Futterbehälter ermittelt werden.

Alternativ oder zusätzlich umfaßt die Vorrichtung, um das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters zu ermitteln und von dem ermittelten Maß das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten, einen Belastungssensor, wobei der Futterbehälter an dem Belastungssensor abgestützt ist. Der Belastungssensor ist vorzugsweise in der Tieridentifikationsvorrichtung angeordnet.

Um auch einen kleinen Gewichtsunterschied messen zu können, sind bei einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung der Gelenkstift und der Belastungssensor bzw. die Meßrolle in geringem Abstand voneinander angeordnet.

Um zu verhindern, daß z. B. der Belastungssensor im unerwünschten Fall eines Defekts beschädigt wird, ist ein Sicherheitsstützbügel für den Futterbehälter vorgesehen.

Eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegevorrichtung einen beweglichen Futterbehälter, einen Motor zum Bewegen des Futterbehälters und eine Vorrichtung umfaßt, um die Größe des Drehmoments während der Bewegung zu messen und von der gemessenen Größe des Drehmoments das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten. Die Größe des von der Bewegung des Futterbehälters erzeugten Drehmoments hängt ab von der Menge an Futter und/oder Trinkflüssigkeit in dem Futterbehälter. Auch in diesem Fall kann die genaue Wechselbeziehung zwischen Drehmoment und Menge an Futter und/oder Trinkflüssigkeit zuvor mit Hilfe von einfachen Einstellproben ermittelt werden.

Eine kompakte Futterdosiervorrichtung wird dadurch erzielt, daß der Motor zum Bewegen des Futterbehälters und die Vorrichtung, um die Größe des Drehmoments während der Bewegung zu messen und von der gemessenen Größe des Drehmoments das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten, in der Tieridentifikationsvorrichtung angeordnet sind.

Eine mechanisch einfache, aber exakte Konstruktion wird dadurch erzielt, daß der Motor zum Bewegen des Futterbehälters eine Drehmomentrolle antreibt, wobei die Drehmomentrolle in Kontakt mit dem Futterbehälter steht.

Gemäß der Erfindung können die Vorrichtung zum Abschrecken eines unerwünschten Tieres und die Meßvorrichtung in einer Vorrichtung zusammengefaßt werden, wobei die Rolle zum Antreiben des Futterbehälters als Schließvorrichtung und die Drehmomentrolle zum Messen des Drehmoments durch eine Rolle gebildet sind.

Um die Tiererkennung exakt durchführen zu können und gleichzeitig eine kompakte Konstruktion zu erzielen, ist eine Futterdosiervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Tieridentifikationsvorrichtung nahe und unterhalb der Eintrittsöffnung angeordnet ist.

Gemäß der Erfindung sind die Abschreckungsvorrichtungen zumindest teilweise in der Vorrichtung zum Wiegen des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit angeordnet.

Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung als Beispiel näher erläutert. Es zeigen:

1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung;

2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung;

3 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung;

4 eine vierte Ausführungsform einer

erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung und

5 eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung.

1 zeigt in schematischer Darstellung eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung 1. Die Futterdosiervorrichtung 1 gibt Futter und/oder Trinkflüssigkeit (der Einfachheit halber im folgenden als Futter bezeichnet, obwohl klar ist, daß Futter und/oder Trinkflüssigkeit gemeint ist) in dosierten Portionen an ein Tier aus und ist mit einem Futterbehälter 10 zur Aufnahme von Futter versehen. Eine Eintrittsöffnung 11 macht den Futterbehälter 10 für ein Tier zugänglich, das beispielsweise, jedoch nicht ausschließlich eine Kuh ist. Eine an sich bekannte Tieridentifikationsvorrichtung 12 ist vorzugsweise in der Futterdosiervorrichtung 1 angeordnet und erkennt ein bestimmtes Tier, das sich dem Futterbehälter 10 nähert und ihn benutzen möchte. Eine Futterzuführvorrichtung 13 führt dem Futterbehälter 10 eine Menge an Futter zu mit Hilfe von Daten von der Tieridentifikationsvorrichtung 12, wobei das Futter aus einem nicht dargestellten Futtervorrat z. B. über ein (nicht dargestelltes) Ventil und einen Schacht 14 in den Futterbehälter 10 gelangt.

Dadurch kann die Futterdosiervorrichtung 1 ein bestimmtes Tier, wie z. B. eine Kuh, erkennen, beispielsweise mit Hilfe eines an oder auf der Kuh angebrachten Transponders. Die Futterzuführvorrichtung 13 wird in an sich bekannter Weise durch eine Software gesteuert, die gewährleistet, daß die richtige Menge an Futter an die betreffende Kuh ausgegeben wird.

Gemäß der Erfindung kann die Futterdosiervorrichtung mit einer Vorrichtung zum Wiegen des in dem Futterbehälter befindlichen Futters versehen sein. Mit Hilfe dieser Vorrichtung kann festgestellt werden, wieviel Futter von einem bestimmten Tier verbraucht wird, und gleichzeitig auch, ob sich restliches Futter in dem Futterbehälter befindet. Die Vorrichtung zum Wiegen des in dem Futterbehälter befindlichen Futters ist vorzugsweise mit der Futterzuführvorrichtung verbunden, die mit Hilfe von Daten sowohl von der Tieridentifikationsvorrichtung als auch von der Wiegevorrichtung dem Futterbehälter eine Menge an Futter zuführt, so daß die von dem vorhergehenden Tier zurückgelassene Menge an Futter berücksichtigt werden kann.

Bei der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung, die schematisch in 1 gezeigt ist, umfaßt die Vorrichtung zum Wiegen des in dem Futterbehälter 10 befindlichen Futters einen Futterbehälter 10, der um einen Gelenkstift 17 schwenkbar ist. Das Maß der Schwenkbarkeit wird von dem Gewicht des in dem Futterbehälter 10 befindlichen Futters bestimmt. Es ist eine Vorrichtung 18 vorgesehen, die das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters 10 ermittelt und davon das Gewicht des in dem Futterbehälter 10 befindlichen Futters ableitet. Die Vorrichtung 18 zum Ermitteln des Maßes der Schwenkbarkeit des Futterbehälters 10 umfaßt eine Meßrolle 19, die mit dem Futterbehälter in Kontakt steht. Durch das Maß der Drehung der Rolle 19 kann das Maß der Schwenkbarkeit und somit die Menge an Futter in dem Futterbehälter 10 ermittelt werden.

Dadurch, daß die Vorrichtung 18, 19 zum Ermitteln des Maßes der Schwenkbarkeit des Futterbehälters 10 in der Tieridentifikationsvorrichtung 12 angeordnet ist, wird eine kompakte Konstruktion der Futterdosiervorrichtung erzielt. Alternativ kann die Vorrichtung 18, 19 außerhalb der Tieridentifikationsvorrichtung angeordnet sein.

Wie bei der zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung, die schematisch in 2 gezeigt ist, kann die Vorrichtung 201, die das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters 20 ermittelt und davon das Gewicht des in dem Futterbehälter 20 befindlichen Futters ableitet, alternativ oder zusätzlich einen Belastungssensor 202 umfassen. Bei der gezeigten Ausführungsform ist der Futterbehälter 20 über einen Stützarm 203 an dem Belastungssensor 202 abgestützt, wobei der Futterbehälter 20 um einen Gelenkstift 204 schwenkt. Der Belastungssensor 202 ist vorzugsweise in der Tieridentifikationsvorrichtung 22 angeordnet.

Bei den in den 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen können auch geringe Gewichtsunterschiede gemessen werden, weil der Gelenkstift 17, 204 und die Meßrolle 19 bzw. der Belastungssensor 202 in geringem Abstand voneinander angeordnet sind.

Um zu verhindern, daß die Meßrolle, der Belastungssensor oder ähnliches im Falle eines unerwünschten Defekts beschädigt werden, z. B. wenn das Tier den Futtertrog gewaltsam nach unten drückt, kann bei beiden Ausführungsformen ein Sicherheitsstützbügel 101 (1) bzw. 205 (2) zum Abstützen des Futterbehälters 10; 20 vorgesehen sein.

Bei der dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Futterdosiervorrichtung, die schematisch in 3 gezeigt ist, umfaßt die Vorrichtung zum Wiegen des in dem Futterbehälter befindlichen Futters einen beweglichen Futterbehälter 30. Der Futterbehälter 30 wird von dem Motor 38, von dem die Rolle 39 angetrieben wird, in einer hin- und hergehenden Weise bewegt. Infolge dieser Bewegung tritt ein Drehmoment auf, dessen Größe von einer Vorrichtung 301 zum Messen der Größe des Drehmoments ermittelt wird. Die Vorrichtung 301 leitet von dem ermittelten Drehmoment das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters ab. Die genaue Wechselbeziehung zwischen Drehmoment und Futtermenge kann zuvor mit Hilfe von einfachen Einstellproben ermittelt werden.

Die Ausführungsform gemäß 3 weist eine kompakte Konstruktion auf, weil der Motor 38 zum Bewegen des Futterbehälters 30 und die Vorrichtung 301 zum Messen der Größe des Drehmoments während der Bewegung und zum Ableiten des Gewichts des in dem Futterbehälter 30 befindlichen Futters von der gemessenen Größe des Drehmoments in der Tieridentifikationsvorrichtung 32 angeordnet sind.

Die Futterdosiervorrichtung gemäß der Erfindung kann mit einer Vorrichtung versehen sein, um ein Tier, das den Futterbehälter zu einem unerwünschten Zeitpunkt aufsuchen möchte, mit Hilfe von Daten von der Tieridentifikationsvorrichtung abzuschrecken. Dadurch ist es möglich, Tiere, die nicht zur Fütterung vorgesehen sind, in einfacher, wirksamer und kostengünstiger Weise davon abzuhalten, ihre Köpfe in den Futterbehälter zu stecken.

Bei der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform enthalten die Vorrichtungen zum Abschrecken eines Tieres einen Lautsprecher 16 zum Erzeugen eines das Tier abschreckenden Tones. Alternativ oder zusätzlich können die Vorrichtungen zum Abschrecken eines Tieres eine Lichtanlage 15 zum Aussenden eines das Tier abschreckenden Lichtes enthalten. Insbesondere wenn mehrere Futterdosiervorrichtungen nebeneinander angeordnet sind, ist die Verwendung von abschreckendem Licht wünschenswert, da dieses Licht derart ausgerichtet werden kann, daß seine Wirkung auf eine bestimmte Futterdosiervorrichtung begrenzt ist.

Bei der in 2 gezeigten zweiten Ausführungsform enthält die Vorrichtung zum Abschrecken eines Tieres eine Schließvorrichtung 25, die über die Eintrittsöffnung 21 bewegbar ist. Wenn die Schließvorrichtung 25 über die Eintrittsöffnung 21 bewegt wird, kann der Inhalt des Futterbehälters 20 für ein bestimmtes Tier unzugänglich gemacht werden. Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Schließvorrichtung 25 durch ein behälterartiges Element gebildet, das um eine Achse 26 drehbar ist. Die Achse 26 kann durch eine Welle gebildet sein, die von einem Motor angetrieben wird, wobei der Motor mit Hilfe von Daten der Tieridentifikationsvorrichtung 22 gesteuert wird.

Zusätzlich kann eine Spannungsabgabevorrichtung 27 vorgesehen sein, die eine das Tier abschreckende elektrische Spannung an die Schließvorrichtung 25 abgibt. Tiere, die sich in unerwünschter Weise der Futterdosiervorrichtung 2 nähern, treten oft in Kontakt mit der Futterdosiervorrichtung 2. Insbesondere berühren sie die Schließvorrichtung 25 mit ihren Nasen. Durch Anschließen genau dieser Bauteile der Futterdosiervorrichtung, die regelmäßig von den Tieren berührt werden, an die Spannungsabgabevorrichtung 27 ist es möglich, ein bestimmtes Tier lokal sehr begrenzt abzuschrecken. Dadurch ist es auch möglich, eine solche Spannungsabgabevorrichtung 27 unabhängig von einer Schließvorrichtung zu verwenden. Diese zweite Ausführungsform einer Futterdosiervorrichtung 2 gemäß der Erfindung umfaßt auch eine Futterzuführvorrichtung 23 und einen Schacht 24 für das Futter.

Die beschriebenen Futterdosiervorrichtungen können äußerst kompakt ausgeführt werden, wenn die Vorrichtungen zum Abschrecken eines Tieres in die Tieridentifikationsvorrichtung integriert werden. Alternativ können die Vorrichtungen zum Abschrecken eines Tieres durch separate Vorrichtungen gebildet sein.

Bei der in 3 gezeigten dritten Ausführungsform ist die Schließvorrichtung durch den Futterbehälter 30 selbst gebildet, der beweglich ausgebildet ist. Bei der gezeigten Ausführungsform ist der Futterbehälter 30 um eine Achse 36 drehbar angeordnet, wobei die Achse 36 durch eine Welle gebildet sein kann, die von einem Mofor angetrieben wird, wobei der Motor von der Tieridentifikationsvorrichtung gesteuert wird.

Um zu verhindern, daß in der Position, in der der Futterbehälter 30 die Eintrittsöffnung 31 verschließt, Futter aus dem Futterbehälter 30 herausfällt, umfaßt der Futterbehälter 30 einen Wandteil 35 zum Auffangen von restlichem Futter. Der Wandteil 35 kann auch als Futterleitvorrichtung für Futter dienen, das dem Futterbehälter 30 über den Schacht 34 von der Futterzuführvorrichtung 33 zugeführt wird.

Um zu verhindern, daß in der Position, in der der Futterbehälter 30 die Eintrittsöffnung 31 verschließt, Futter und/oder Trinkflüssigkeit aus dem Futterbehälter 30 herausfällt, umfaßt der Futterbehälter 30 einen Wandteil 35 zum Auffangen von restlichem Futter. Der Wandteil 35 kann auch als Futterleitvorrichtung für Futter dienen, das dem Futterbehälter 30 über den Schacht 34 von der Futterzuführvorrichtung 33 zugeführt wird.

Wie bei der zweiten und dritten Ausführungsform beschrieben, wird eine einfache, aber zuverlässige Konstruktion dadurch erzielt, daß sich die Schließvorrichtung um eine Achse dreht, wobei die Schließvorrichtung von einem Motor angetrieben wird, der von der Tieridentifikationsvorrichtung gesteuert wird. Um außer einer einfachen, aber zuverlässigen Konstruktion auch eine kompakte Konstruktion zu erzielen, wird eine Rolle 29 bzw. 39 vorzugsweise von einem Motor 28 bzw. 38 angetrieben, wobei die Rolle 29, 39 die Schließvorrichtung 25 bzw. 30 berührt. Bei der dritten Ausführungsform ist der Futterbehälter 30 dabei über die Rolle 39 an der Tieridentifikationsvorrichtung 32 abgestützt.

Eine äußerst kompakte Konstruktion wird dadurch erzielt, daß der Motor 28, 38 und die Rolle 29, 39 in den jeweiligen Tieridentifikationsvorrichtungen 22, 32 angeordnet sind.

Obwohl für die Rolle 39 eine separate Drehmomentrolle verwendet werden kann, dient die Rolle 39 vorzugsweise als Antrieb für die Schließvorrichtung, die in diesem Fall durch den Futterbehälter 30 selbst gebildet ist, sowie als Drehmomentrolle bzw. als Meßrolle. Im alternativen Fall, bei dem der Futterbehälter 30 durch die Welle 36 bewegt wird, die von einem Motor angetrieben wird, kann das Drehmoment natürlich auch über den Motor gemessen werden.

Die vierte Ausführungsform einer Futterdosiervorrichtung 4 gemäß der vorliegenden Erfindung, die in 4 gezeigt ist, umfaßt Vorrichtungen zum Abschrecken eines Tieres, das den Futterbehälter 40 benutzen möchte, mit Hilfe von Daten von der Tieridentifikationsvorrichtung 42, sowie eine Vorrichtung zum Wiegen des in dem Futterbehälter 40 befindlichen Futters.

Die Abschreckungsvorrichtungen sind durch eine separate Schließvorrichtung 46 gebildet, die um eine Achse 45 drehbar ist. Die Schließvorrichtung 46 wird von einer Rolle 47 in Drehung versetzt, die mit der Schließvorrichtung 46 in Kontakt treten kann. Die Rolle 47 wird von einem Motor 48 angetrieben, der von der Tieridentifikationsvorrichtung 42 gesteuert wird.

Bei dieser Ausführungsform ist die Wiegevorrichtung durch einen Futterbehälter 40 gebildet, der um eine Achse 49 drehbar ist. Der Futterbehälter 40 kann mit der Rolle 47 in Kontakt gebracht werden und wird durch richtiges Steuern des Motors 48, der die Rolle 47 antreibt, in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt. Durch die Bewegung des Futterbehälters 40 wird ein Drehmoment erzeugt, das von der Drehmoment-Meßvorrichtung 401 gemessen werden kann.

Bei der in 4 gezeigten Situation steht die Rolle 47 in Kontakt mit dem Futterbehälter 40, und dieser kann in Bewegung gesetzt werden, um die Menge des in dem Futterbehälter 40 befindlichen Futters zu ermitteln. Nachdem ein Tier das Futter verzehrt hat, kann die Menge an zurückbleibendem Futter durch Messung des Drehmoments ermittelt werden. Dabei wird die Rolle 47 von dem Motor 48 derart gesteuert, daß sie teilweise über der Eintrittsöffnung 41 angeordnet ist. Ein Mitnahmeelement 402 an dem Futterbehälter 40 nimmt die Schließvorrichtung 46 mit, bis diese in Kontakt mit der Rolle 47 kommt. Dann steuert die Rolle 47 die Schließvorrichtung 46 in der Weise, daß letztere die gesamte Eintrittsöffnung 41 abdeckt. Infolge des Umstandes, daß der Futterbehälter 40 nicht mehr mit der Rolle 47 in Kontakt steht, fällt der Futterbehälter 40 in die Ausgangsposition zurück, in der von der Futterzuführvorrichtung 43 über den Schacht 44 eventuell Futter zugeführt werden kann.

Die fünfte Ausführungsform einer Futterdosiervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die in 5 gezeigt ist, weicht von der in 4 gezeigten durch die Position des Gelenkstiftes 59 ab, um den sich der Futterbehälter 50 dreht. Der Gelenkstift 59 ist nahe der Rolle 56 zum Antreiben des Futterbehälters 50 und Messen des Drehmoments positioniert, um sehr kleine Unterschiede in der Menge des Futters zu messen. Es ist auch ein Anschlag 58 vorgesehen, um eine unnötige Bewegung des Futterbehälters 50 zu verhindern. Die Schließvorrichtung 55 zum Schließen der Eintrittsöffnung 51 schwenkt um die Achse 57.

Um die Tieridentifikation exakt durchführen zu können und gleichzeitig eine kompakte Konstruktion zu erzielen, ist eine Futterdosiervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Tieridentifikationsvorrichtung nahe und unterhalb der Eintrittsöffnung angeordnet ist. Obwohl die Erfindung auf der Basis einer Tieridentifikationsvorrichtung beschrieben ist, die eventuell mit einer Wiege- und/oder Abschreckungsvorrichtung versehen ist, die an den sogenannten stationären Teilen befestigt ist, besteht auch die Möglichkeit, die Tieridentifikationsvorrichtung und/oder die Wiegevorrichtung und/oder die Abschreckungsvorrichtungen an dem (eventuell) beweglichen Futterbehälter anzuordnen.


Anspruch[de]
  1. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) zum Ausgeben von Futter und/oder Trinkflüssigkeit in dosierten Portionen an ein Tier, wobei die Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) mit einem Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) zur Aufnahme von Futter und/oder Trinkflüssigkeit, mit einer Eintrittsöffnung (11, 21, 31, 41, 51) zu dem Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50), mit einer Futterzuführvorrichtung (13, 23, 33, 43) zum Zuführen einer Menge an Futter und/oder Trinkflüssigkeit zu dem Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) und mit einer Wiegevorrichtung zum Wiegen des in dem Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) befindlichen Futters und oder der Trinkflüssigkeit versehen ist, wobei der Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) schwenkbar und/oder drehbar an der Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) angebracht ist, um mit der Wiegevorrichtung zusammenzuwirken, dadurch gekennzeichnet, daß Abschreckungsvorrichtungen (15, 16, 25, 27, 30, 40, 45, 46) vorhanden sind, um ein Tier, das den Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) aufsucht, an der Aufnahme von Futter und/oder Trinkflüssigkeit zu hindern, wobei die Abschreckungsvorrichtungen (15, 16, 25, 27, 30, 40, 45, 46) eine Schließvorrichtung (25, 30, 40, 46, 50, 55) enthalten, die über die Eintrittsöffnung bewegbar und durch den Futterbehälter (30, 40, 50) gebildet ist, wobei der Futterbehälter (30, 40, 50) beweglich ausgeführt ist.
  2. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Futterbehälter (30) einen Wandteil (35) zum Auffangen von restlichem Futter und/oder Trinkflüssigkeit umfaßt.
  3. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) ferner eine Tieridentifikationsvorrichtung (12, 22, 32, 42, 52) umfaßt, um ein bestimmtes, den Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) aufsuchendes Tier zu erkennen.
  4. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschreckungsvorrichtungen (15, 16, 25, 27, 30, 40, 45, 46) in der Lage sind, ein Tier mit Hilfe von Daten von der Tieridentifikationsvorrichtung (12, 22, 32, 42, 52) abzuschrecken.
  5. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschreckungsvorrichtungen zumindest teilweise in der Tieridentifikationsvorrichtung (12, 22, 32, 42, 52) angeordnet sind.
  6. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach einem der Ansprüche 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schließvorrichtung (25, 30, 40, 46, 50, 55) um eine Achse (26, 36, 45, 47) dreht, wobei die Schließvorrichtung von einem Motor (28, 38, 48) angetrieben ist, der mit Hilfe von Daten aus der Tieridentifikationsvorrichtung (12) gesteuert wird.
  7. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (28, 38, 48) eine Rolle (29, 39, 47) antreibt, die mit der Schließvorrichtung in Kontakt steht.
  8. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor und die Rolle in der Tieridentifikationsvorrichtung enthalten sind.
  9. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Futterbehälter mittels der Rolle an der Tieridentifikationsvorrichtung abgestützt ist.
  10. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterzuführvorrichtung (13 , 23 , 33 , 43) durch Software zu steuern und in der Lage ist, mit Hilfe von Daten von der Tieridentifikationsvorrichtung (12, 22, 32, 42, 52) dem Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) eine Menge an Futter zuzuführen.
  11. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegevorrichtung mit der Futterzuführvorrichtung (13, 23, 33, 43) verbunden ist, wobei die Zuführvorrichtung (13, 23, 33, 43) in der Lage ist, die Menge mit Hilfe von Daten sowohl von der Tieridentifikationsvorrichtung (12, 22, 32, 42, 52) als auch von der Wiegevorrichtung zuzuführen.
  12. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegevorrichtung folgende Teile umfaßt:

    einen Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50), der um einen Gelenkstift (26, 36, 45, 57) schwenkbar ist, wobei das Maß der Schwenkbarkeit durch das Gewicht des in dem Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit bestimmt wird,

    eine Vorrichtung (18, 201), um das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters (10, 20, 30, 40, 50) zu ermitteln und von dem ermittelten Maß das Gewicht des in dem Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten.
  13. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 12, soweit dieser auf Anspruch 3 rückbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (18, 201), um das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters (10, 20, 30, 40, 50) zu ermitteln und von dem ermittelten Maß das Gewicht des in dem Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten, in der Tieridentifikationsvorrichtung (12, 22, 32, 42, 52) angeordnet ist.
  14. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, um das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters zu ermitteln und von dem ermittelten Maß das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten, eine Meßrolle (19, 29, 39, 47, 56) umfaßt, die mit dem Futterbehälter in Kontakt steht.
  15. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, um das Maß der Schwenkbarkeit des Futterbehälters zu ermitteln und von dem ermittelten Maß das Gewicht des in dem Futterbehälter befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten, durch einen Belastungssensor (202) gebildet ist, wobei der Futterbehälter an dem Belastungssensor (202) abgestützt ist.
  16. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungssensor (202) in der Tieridentifikationsvorrichtung (22) angeordnet ist.
  17. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 14 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkstift (204, 59) und die Meßrolle (29, 56) bzw. der Belastungssensor (202) in geringem Abstand voneinander angeordnet sind.
  18. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sicherheitsstützbügel (101, 205, 58) für den Futterbehälter vorgesehen ist.
  19. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegevorrichtung folgende Teile umfaßt:

    einen beweglichen Futterbehälter (30), einen Motor (38) zum Bewegen des Futterbehälters (30) ,

    eine Vorrichtung (301), um die Größe des Drehmoments während der Bewegung zu messen und von der gemessenen Größe des Drehmoments das Gewicht des in dem Futterbehälter (30) befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten.
  20. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (38) zum Bewegen des Futterbehälters (30) und die Vorrichtung (301) um die Größe des Drehmoments während der Bewegung zu messen und von der gemessenen Größe des Drehmoments das Gewicht des in dem Futterbehälter (30) befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit abzuleiten, in der Tieridentifikationsvorrichtung (32) angeordnet sind.
  21. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (38) zum Bewegen des Futterbehälters (30) eine Drehmomentrolle (39) antreibt, wobei die Drehmomentrolle (39) in Kontakt mit dem Futterbehälter (30) steht.
  22. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach den Ansprüchen 5 und 7 oder 21 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle zum Antreiben des Futterbehälters und die Drehmomentrolle bzw. die Meßrolle durch eine Rolle gebildet sind.
  23. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tieridentifikationsvorrichtung (12, 22, 32, 43, 53) nahe und unterhalb der Eintrittsöffnung (11, 21, 31, 41, 51) angeordnet ist.
  24. Futterdosiervorrichtung (1, 2, 3, 4, 5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschreckungsvorrichtungen zumindest teilweise in der Vorrichtung zum Wiegen des in dem Futterbehälter (10, 20, 30, 40, 50) befindlichen Futters und/oder der Trinkflüssigkeit angeordnet sind.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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