PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60103594T2 09.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001182296
Titel Verkehrsleit- und Schutzplankenanordnung
Anmelder Sec Envel S.a.r.l., Veneux les Sablons, FR
Erfinder Dupuis, Jean-Claude Frederic, 77250 Moret sur Loing, FR
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 60103594
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 24.08.2001
EP-Aktenzeichen 014022164
EP-Offenlegungsdatum 27.02.2002
EP date of grant 02.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse E01F 15/04

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft die Sicherheitsbarrieren, welche entlang von Verkehrswegen bzw. -straßen für Fahrzeuge angeordnet werden und welche mindestens ein zum Boden paralleles Geländer und vertikale Träger bzw. Ständer umfassen.

Diese Barrieren haben zum Nachteil, einen unteren Raum unter dem Geländer zu belassen, von genügender Höhe, dass ein verunglückter und auf dem Boden rutschender Motorradfahrer schwer verletzt werden kann, entweder weil er sich zwischen dem Boden und dem unteren Teil des Geländers einklemmt oder weil er gegen die hinter dem Geländer gelegenen vertikalen Träger geschleudert wird, Stützen, welche zahlreich, fest und stumpf, das heißt äußerst gefährlich, sind.

Damit diese Barrieren nicht nur schützend für die Passagiere von Autos, Lastkraftwagen und Reisebussen, sondern auch für die Benutzer von Motorrädern mit oder ohne Beiwagen und im Allgemeinen für alle Personen, welche infolge eines Unfalls auf den Verkehrsweg geschleudert werden, sind, wurde bereits in Betracht gezogen, den unteren Raum mit mindestens einem ebenen Schirm aufzufüllen, welcher aus Ende an Ende befestigten Platten gebildet ist.

Die bis zu diesem Tag bekannten Lösungen haben jedoch keine vollständige Zufriedenstellung erbracht, insbesondere aufgrund von Befestigungsschwierigkeiten, welche sie mit sich bringen, dadurch dass der Boden nicht immer gleichmäßig ist und sogar gelegentlich große Unebenheiten aufweist, wie zum Beispiel Leitungen, die teilweise vergraben sind und die über das normale Niveau des Bodens herausragen.

Um den Stand der Technik zu bestimmen, können die folgenden Dokumente zitiert werden:

  • – Das Patent FR 2 556 755, welches einen Schirm beschreibt, der aus einer einfachen Platte gebildet ist, welche vertikal unter dem Einzelgeländer einer Barriere angeordnet ist.
  • – Das Patent FR 2 751 998, welches eine Vorrichtung beschreibt, die insbesondere dazu bestimmt ist, „einen Motorradfahrer nach einem Sturz abzustoppen", welche durch Zusammenfügen von Teilen zu einem Kasten, welche die vertikalen Träger einer Sicherheitsbarriere umgeben sollen und welche durch horizontale Metallstangen vereinigt sind.

    Abgesehen davon, dass diese Kästen aufgrund ihrer Herstellungskosten und aufgrund der Montageschwierigkeiten von einem sehr hohen Preis sind, müssen die Kästen vor Ort zusammengebaut werden und deshalb die langen horizontalen Metallstangen eingesetzt werden, welche eine genaue Ausrichtung verlangen, die jegliche Möglichkeit einer Winkeleinstellung von zwei benachbarten Kästen, um es ihnen zu ermöglichen, sich unabhängig voneinander an Unregelmäßigkeiten des Geländes anzupassen, verbietet.

Die vorliegende Erfindung weicht vollständig von den bekannten Lösungen ab und ermöglicht es, Schutzschirme zu realisieren, welche leicht zu montieren sind und von den gleichen Energieabsorptionseffekten profitieren, während eine leichte Anpassung an Geländeunebenheiten ermöglicht wird.

Zu diesem Zweck hat die Erfindung eine Sicherheitsbarriere zum Gegenstand, welche dazu bestimmt ist, entlang von Verkehrswegen bzw. -straßen für Fahrzeuge angeordnet zu werden, welche wenigstens ein horizontales Geländer umfasst, das an vertikalen Trägern bzw. Ständern befestigt ist und welches außerdem einen unteren Schirm umfasst, der als „Schutzschirm" bezeichnet wird, welcher dazu bestimmt ist, sich dem Durchgang eines verunglückten Fahrzeugs mit zwei Rädern, das flach auf dem Verkehrsweg rutscht und/oder seines auf den Boden gefallenen Benutzers unter dem Geländer hindurch zu widersetzen, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schutzschirm durch longitudinalen Zusammenbau von horizontalen Abschnitten gebildet ist, von denen jeder zwei Teile, jeweils einen oberen und einen unteren umfasst, welche beide an der Barriere zu befestigen sind, jedoch durch unterschiedliche bzw. getrennte und autonome Zusammenbauorgane, um ihre Position individuell einstellen zu können, damit die relative Position des oberen und unteren Teils individuell für jeden Abschnitt in der Höhe anpassbar ist.

Gemäß weiteren Eigenschaften der Erfindung:

  • – sind der obere Teil und der untere Teil des Schirms von langgestreckten Öffnungen mit großer vertikaler Achse durchsetzt, welche Bolzen bzw. Schraubenbolzen für die Befestigung an der Barriere aufnehmen sollen;
  • – ist der obere Teil von jedem Abschnitt über wenigstens zwei im Wesentlichen vertikale Arme, von denen jeder drei Teile aufweist, die jeweils ein oberer Befestigungsansatz und ein mittlerer Teil, welche alle beide für einen Beobachter, der sich auf dem Verkehrsweg befindet, hinter dem Geländer bzw. den Geländern gelegen sind, sowie ein unterer Ansatz, welcher den oberen Teil von wenigstens einem Abschnitt halten soll und der sich zu diesem Zweck unterhalb des unteren Rands des tiefsten Geländers der Barriere befindet, sind;
  • – ist der obere Ansatz von einer langgestreckten Öffnung mit im Wesentlichen horizontaler großer Achse durchsetzt, welches wenigstens ein Organ zur Befestigung an der Barriere aufnehmen soll;
  • – soll der Arm für einen Beobachter, der sich auf dem Verkehrsweg befindet, am Ort von und vor einem vertikalen Träger der Barriere gelegen sein und ist die langgestreckte Öffnung ein Schlitz bzw. Einschnitt, der auf einer vertikalen Seite des Ansatzes mündet, um einen Standardbefestigungsbolzen aufzunehmen, der das bzw. jedes Geländer mit dem vertikalen Träger zusammenfügt;
  • – ist der untere Ansatz von wenigstens einer langgestreckten Öffnung mit im Wesentlichen horizontaler großer Achse durchsetzt, welche ein Befestigungsorgan für den oberen Teil eines Abschnitts aufnehmen soll;
  • – ist der untere Ansatz von wenigstens zwei übereinanderliegenden Löchern durchsetzt, welche ebenso viele Befestigungsorgane eines einzigen Abschnitts aufnehmen sollen;
  • – weist der untere Ansatz zwei Reihen von übereinanderliegenden, aufgereihten Öffnungen auf, welche in einem bestimmten horizontalen Abstand voneinander angeordnet sind, wobei die Reihen Befestigungsorgane von zwei unterschiedlichen angrenzenden Abschnitten aufnehmen sollen;
  • – ist der mittlere Teil der Arme durch die Überlagerung und die Befestigung aneinander von zwei Platten gebildet, die von vertikalen Öffnungen durchsetzt sind, welche mit variablen Niveaus gemäß dem relativen Niveau der beiden Platten Befestigungsbolzen aufnehmen sollen;
  • – weist der obere und untere Teil je zwei longitudinale parallele Ränder auf, wobei die Oberseite des unteren Teils von jedem Abschnitt an die Unterseite des oberen Teils angesetzt ist;
  • – sind die nicht horizontalen Ränder des oberen Teils und des unteren Teils von jedem Abschnitt gemäß zwei entgegengesetzten Neigungen schräg, einerseits für die zwei oberen Teile und andererseits für die zwei unteren Teile von zwei angrenzenden Abschnitten, wobei der obere Rand von jedem oberen Teil und der untere Rand von jedem unteren Teil somit länger als die beiden anderen sind.

Die Erfindung wird besser anhand der detaillierten Beschreibung verstanden werden, welche hiernach unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung gegeben wird. Selbstverständlich sind die Beschreibung und die Zeichnung nur unverbindlich beispielhaft und nicht einschränkend beigefügt.

1 ist eine perspektivische schematische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsbarriere.

2 ist eine schematische Schnittansicht der Sicherheitsbarriere von 1.

3 ist eine schematische Vorderansicht, welche die Montage eines Arms an einem mit einem vertikalen Träger verbundenen Abstandhalter zeigt.

4 ist eine schematische Ansicht analog zu der von 2, welche eine Variante darstellt, gemäß welcher die Arme auch in der Höhe einstellbar sind.

5 ist eine schematische Vorderansicht der Barriere von 1 und 2, welche die Verbindung von zwei angrenzenden Schirmabschnitten und ihre Befestigung an der Barriere durch Arme, welche am Ort der vertikalen Träger gelegen sind, zeigt, wobei die Schirmabschnitte aufgrund der Tatsache, dass das Gelände recht flach ist, auf das gleiche Niveau eingestellt sind.

6 ist eine schematische Ansicht analog zu der von 5, wobei die zwei angrenzenden Schirmabschnitte aufgrund der Unregelmäßigkeit des Geländes auf zwei unterschiedliche Niveaus eingestellt sind.

7 ist eine schematische Ansicht analog zu der von 5, wobei die zwei angrenzenden Schirmabschnitte aufgrund des Vorhandenseins eines Hindernisses gemäß zwei unterschiedlichen Neigungen eingestellt sind.

8 ist eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Barriere gemäß einer speziellen Ausführungsform für die Verbindung der zwei Schirmabschnitte.

Bezug nehmend auf die Zeichnung sieht man eine erfindungsgemäße Sicherheitsbarriere, welche bei diesem Beispiel ausgehend von einer Standardbasis realisiert ist, nämlich vertikalen Trägern 1, welche am Boden befestigt sind, Abstandhaltern 2, welche an dem Oberteil der Träger 1 befestigt sind und einem Geländer 3, welches durch Abschnitte von Metallprofilen gebildet ist, welche aneinander mit einer leichten Bedeckung der nachgelagerten Enden durch die vorgelagerten Enden (in der Verkehrsrichtung der Fahrzeuge) in Form von „Fischschuppen" befestigt sind, wie es wohl bekannt ist, wobei das Geländer 3 zwei longitudinale übereinanderliegende Wellen 4 und 5 aufweist, welche symmetrisch bezüglich einer flachen Stelle 6 sind und durch Flügel 7 bzw. 8 verlängert sind, deren freie Kanten entgegengesetzt zu dem Verkehrsweg A der Fahrzeuge gerichtet sind, welcher im Vorderteil der 1 gelegen ist.

Erfindungsgemäß umfasst die Sicherheitsbarriere einen unteren Schutzschirm 10, welcher an die Barriere gehängt ist und den Raum, welcher zwischen der Unterseite des Geländers 3 und dem Boden gelegen ist, so vollständig wie möglich verdeckt.

Der Schirm 10 ist aus nebeneinander liegenden Abschnitten gebildet, welche jeweils aus zwei, einem oberen 11 bzw. einem unteren 12, übereinanderliegenden Teilen gebildet sind.

Die zwei Teile, der obere 11 und untere 12, sind an der Barriere in einstellbarer Weise befestigt, damit der untere Teil 12 in Höhe und in longitudinaler Neigung bezüglich des oberen Teils eingestellt werden kann, mit dem Ziel, die Unterseite des Schirms 10 an Besonderheiten des Bodens anzupassen, während der obere Teil 11 parallel zu dem einzigen Geländer 3 (im Fall des hier gewählten Beispiels) oder zu dem tiefsten Geländer liegt, wenn die Barriere wenigstens zwei untereinander angeordnete Geländer aufweist.

Dank dieser Struktur ist die Barriere vollkommen regelmäßig, während der untere Teil des Schirms sich an die größten Unebenheiten des Bodens anpasst.

Mit anderen Worten bringt man das Erfordernis, eine Barriere zu gestalten, welche vollkommen parallel zu dem Verkehrsweg A ist und auf ihrer gesamten Länge eine gleichmäßige Gewähr von Schutz bietet, und den Bedarf eines unteren Schirms 10, welcher dies auf seiner gesamten Länge bewirkt, jedoch dazu geeignet ist, in standardisierter Weise in der Werkstatt hergestellt zu werden, in einfacher Weise verlegt zu werden und dennoch unmittelbar am Standort an Unregelmäßigkeiten des Bodens anpassbar ist, in Einklang.

Der obere Teil 11 des Schirms 10 ist an der Barriere durch Arme 20 aufgehängt, welche jeweils durch ein Metallband, insbesondere aus galvanisch verzinktem Stahl wie das Geländer 3, gebildet sind und gefaltet sind, um einen oberen Ansatz 21, einen unteren Ansatz 22 und einen mittleren Teil 23, welcher dazu ausgestaltet ist, das Geländer 3 an seinem hinteren Teil zu umgehen (für einen Beobachter, welcher auf dem Verkehrsweg A befindlich ist), damit er seine Verformung im Fall eines Stoßes nicht behindert, wie es an sich wohl bekannt ist.

Selbstverständlich muss der obere Teil 11 stark befestigt werden und jeder Abschnitt kann folglich an der Barriere durch mehrere Arme, insbesondere nahe seinen Enden, aufgehängt werden, um zu vermeiden, dass ein an dieser Stelle auftreffender Stoß nicht ein horizontales Biegen des Schirms hervorrufen kann, welches eine vertikale Kante freilegen könnte, die den oberen Teil 11 und/oder den unteren Teil 12 durchtrennt, was für das Opfer Gefahren einer schweren Schnittwunde oder einer schweren Verletzung mit sich bringt.

Im Gegensatz dazu lässt die Aufhängung des einzigen oberen Teils 11 durch die Arme 20 den unteren Rand des unteren Teils 12 vollständig frei und ermöglicht es dem Schirm 10, sich insgesamt in der Weise einer Klappe, welche um eine obere horizontale Achse schwenkt, vertikal zu verformen.

Dieses Hochheben ist je nach Einschlagkraft mehr oder weniger bedeutend und stellt unter keinen Umständen ein gefährliches Element für das Opfer dar.

Bei dem dargestellten Beispiel besitzt die Barriere einen Arm 20 gerade an jedem vertikalen Träger 1 und jeder dieser Arme 20 weist eine ausreichende Breite auf, um die Enden von zwei angrenzenden oberen Teilen 11 aufzunehmen.

Es ist festzustellen, dass bei dem dargestellten Beispiel die Schirmabschnitte 10 präzise ausgerichtet sind, wobei ihre Enden in Verlängerung voneinander angeordnet sind, wobei diese Montage die einfachste ist, jedoch auch unvollkommen ist.

Aus Sicherheitsgründen ist es deutlich bevorzugt, das vorgelagerte Ende der Teile 11 und 12 eines nachgelagerten Abschnitts durch das nachgelagerte Ende der vorgelagerten Teile 11 und 12 in Form von „Fischschuppen" bedecken zu lassen, wie es mit den Abschnitten des Geländers 3 gemacht wurde. Die Begriffe vorgelagert und nachgelagert sind gemäß der Verkehrsrichtung der Fahrzeuge auf dem Weg A zu betrachten.

Im Ergebnis vermeidet diese Montage jegliches unfallbedingtes Abstehen von aufeinanderfolgenden Elementen bei einem schrägen Einschlag oder bei einem Rutschen gegen die Barriere, wobei die Fahrzeuge sowie die Opfer praktisch in allen Fällen von vorgelagert nach nachgelagert und mehr oder weniger schräg und gelegentlich in frontaler Weise nach einem Rückprall von einem Hindernis bei einem Unfall an der Sicherheitsbarriere landen.

Ein Einschlag von nachgelagert nach vorgelagert an der Barriere ist äußerst selten und, wenn er geschieht, ist der wesentliche Teil der kinetischen Energie der Bewegung bereits absorbiert worden, so dass der Stoß gemäßigt ist und der über die Abschnitte erhabene nachgelagerte Rand nicht bewirken kann, dass Personen einer ernsten Gefahr ausgesetzt sind.

Hier ist der obere Ansatz 21 zwischen der vorderen Seite des Abstandhalters 2 und der flachen Stelle 6 des Geländers 3 eingesetzt und ist durch eine langgestreckte Öffnung 24 mit großer horizontaler Achse eingeschnitten, welche dazu bestimmt ist, gegenüber einer Öffnung oder einer oder mehreren Bohrungen (in der Zeichnung nicht sichtbar), welche in der Vorderseite des Abstandhalters 2 und in die flache Stelle 6 des Geländers 3 durchbrochen sind, angeordnet zu sein, wobei die Befestigung des Arms 20 durch seinen oberen Ansatz 21 mittels eines oder mehreren Bolzen 25 (hier drei, sichtbar in der 1) geschieht, welche die Bohrungen der flachen Stelle 6, die Öffnung 24 und die Vorderseite des Abstandhalters 2 durchdringen, hinter welcher jeder Bolzen 25 durch eine Mutter 26 festgesetzt wird.

Wenn die Sicherheitsbarriere schon zu Anfang mit einem erfindungsgemäßen Schirm 10 montiert wird, kann die Öffnung 24 eine geschlossene Kontur aufweisen, denn der Ansatz 21 wird vor dem Geländer 3, und bevor die Bolzen 25 in Eingriff gebracht werden, positioniert.

Die Erfindung ermöglicht es jedoch, den Schirm 10 an einer bereits existierenden Sicherheitsbarriere anzubringen, und zu diesem Zweck weist die Öffnung 24 eine offene Kontur auf, welche einen Einschnitt bildet, der hier an einer linken vertikalen Seite des Ansatzes 21 mündet, so dass es genügt, die Bolzen 25 zu lockern, ohne das Geländer 3 zu entfernen, und den Ansatz 21 über seine linke Seite in Eingriff zu bringen, damit die noch an Ort und Stelle befindlichen Bolzen 25 frei in den Einschnitt 24 eindringen. Dies gestattet eine bestimmte seitliche Bewegungsbreite, welche das korrekte Ausrichten des Arms 20 bezüglich des vertikalen Trägers 1 ermöglicht, wonach die Bolzen 25 und ihre Muttern 26 wieder festgezogen werden.

Dieses Verfahren setzt voraus, dass die Bolzen 25 lang genug sind, um die zusätzliche Dicke aufgrund des Einsetzens des Ansatzes 21 zu bewältigen.

Wenn sie zu kurz sind, werden sie Arm für Arm entfernt und werden durch Bolzen mit gleichem Durchmesser und von größerer Länge ersetzt.

In jedem Fall werden die Abschnitte des Geländers 3 nicht abgenommen, was einen sehr großen Vorteil von Einfachheit, gewonnener Zeit und eines angemessenen Preises bildet.

Der untere Ansatz 22 ist von zwei langgestreckten Öffnungen 27 durchsetzt, welche übereinander liegen und eine große horizontale Achse aufweisen, gegenüber welchen sich eine vertikale Öffnung 28, welche den oberen Teil 11 durchsetzt und eine vertikale Öffnung 29, welche den unteren Teil 12 durchsetzt, befinden sollen.

Diese Öffnungen dienen der Befestigung eines Endes ein und desselben Schirmabschnitts 10, eine Befestigung, welche durch zwei Bolzen 30 und 31 erreicht wird, wobei der erste in der vertikalen Öffnung 28 des oberen Teils 11 und in der horizontalen Öffnung 27 der Oberseite des Ansatzes 22 in Eingriff gebracht wird, während der zweite in der vertikalen Öffnung 29 des unteren Teils 12 und in der horizontalen Öffnung 27 der Unterseite des Ansatzes 22 in Eingriff gebracht wird.

Die horizontalen Öffnungen 27 des Ansatzes 22 ermöglichen kleine horizontale Verstellwege, welche eine präzise Ausrichtung der Teile 11 und 12 des Schirms 10 ermöglichen.

Die vertikalen Öffnungen 28 und 29 ermöglichen große Verstellwege, dank welchen es möglich ist, das Niveau der Bolzen 30 variieren zu lassen, um einerseits die Position des oberen Teils 11 bezüglich des Geländers 3 und andererseits die Position des unteren Teils 12 bezüglich des oberen Teils 11 einzustellen.

Was nun beschrieben wird, betrifft die Befestigung eines einzelnen Endes eines einzelnen Abschnitts des Schirms 10 und es versteht sich, dass die gleiche Montage für die Befestigung des anderen Endes des gleichen Abschnitts durchgeführt wird.

Gemäß einer vorteilhaften Eigenschaft kann jedoch ein einziger Arm 20 verwendet werden, um zwei angrenzende Abschnitte 10 aufzuhängen, so dass jeder vertikale Träger 1 einem einzigen Arm 20 entspricht, dieser jedoch das nachgelagerte Ende eines vorgelagerten Abschnitts und das vorgelagerte Ende eines nachgelagerten Abschnitts trägt.

Es ist aus diesem Grund, dass der Arm 20 der 3 ausreichend breit ist, um zwei Reihen von übereinanderliegenden aufgereihten Öffnungen 27 zu besitzen, welche gemäß einem horizontalen Abstand D voneinander beabstandet sind, welcher ausreichend ist, um eine leichte Montage zu ermöglichen und die Robustheit des Arms 20 zu gewährleisten, wobei die linke Reihe der Befestigung des vorgelagerten Schirmabschnitts dient und die rechte Reihe der Befestigung des nachgelagerten Schirmabschnitts dient, wobei vorausgesetzt wird, dass die Fahrzeuge in der Richtung links → rechts fahren.

Der obere Teil 11 und der untere Teil 12 des Schirms 10 sind durch zwei nahe ihren zwei longitudinalen Seiten gefaltete Bleche gebildet, so dass ein ebener Mittelteil und zwei, eine obere 32 bzw. eine untere 33, Kanten zu 45° gebildet werden. Die obere Kante 32 ist oberhalb einer geneigten Ebene 34 gelegen, welche den mittleren Teil 23 des Arms 20 und den unteren Ansatz 22 verbindet, und in der Position, welche in der 2 dargestellt ist, liegt dieser Rand 32 an dieser geneigten Ebene 34 an, wenn der obere Teil 11 seine Position maximaler Tiefe einnehmen soll.

Wenn sich das Geländer 3 nahe dem Boden befindet, ist es erforderlich, dass obere Teil 11 hochgesetzt werden kann, was dank des Zusammenwirkens der zwei Öffnungen 27 und 28 erreicht wird, denn sie können unterschiedliche relative Höhenpositionen einnehmen, ohne dabei die Befestigung eines Bolzens 30 zu verhindern. Der untere Teil 12 wird am Oberteil an dem Unterteil des oberen Teils 11 angesetzt, um eine Abdeckung zu erreichen, und wird dann anschließend in der Höhe bezüglich des oberen Teils 11, welcher bereits festgesetzt ist, angepasst, wobei veranlasst wird, dass er gegenüber diesem oberen Teil 11 gleitet, und der Bolzen 31 in der richtigen Höhe in der vertikalen Öffnung 29 festgezogen wird.

In der 4 ist eine Variante dargestellt, gemäß welcher der mittlere Teil 23 jedes Arms 20 nicht mehr ein einziges Teil von begrenzter Länge ist, sondern aus dem Zusammenbau von zwei Platten 23a und 23b, welche von vertikalen Öffnungen (in der Zeichnung nicht sichtbar) durchsetzt sind, hervorgeht, wobei diejenige bzw. diejenigen der oberen hinteren Platte 23a gegenüber derjenigen bzw. denjenigen der vorderen unteren Platte 23b angeordnet werden sollen, damit das Durchführen von mit Muttern 37 befestigten Bolzen 36 ermöglicht wird, mit dem Ziel, die Platten 23a und 23b abhängig von den Umständen auf variablen Niveaus zu verbinden.

Der obere Teil 11 und untere Teil 12 des Schirms 10 sind stets durch Anklemmen des einen und des anderen an dem unteren Ansatz 22 der Arme 20 durch mit Muttern 39 befestigten Bolzen 38 in der Höhe einstellbar.

Diese Ausführungsform verschafft eine sehr große Einstellungsfreiheit durch Anpassen der Teile 11 und 12 des Schirms 10 und durch Anpassen der Platten 23a und 23b jedes Arms 20.

In der 5 sind zwei angrenzende Abschnitte des Geländers 3 und des Schirms 10 zu sehen und man beobachtet, dass der untere Rand 33 des unteren Teils 12 für die zwei Abschnitte nahe dem Boden parallel zu seiner Oberfläche gelegen ist, was dem Fall eines flachen, gleichmäßigen und im vorliegenden Fall horizontalen Geländes entspricht.

In der 6 ist zu sehen, dass die unteren Teile 12 von zwei Abschnitten des Schirms 10 sich aufgrund des Vorhandenseins von Unregelmäßigkeiten des Bodens, welche nicht beseitigt werden können, jedoch von in etwa gleicher Höhe sind, auf zwei unterschiedlichen Niveaus befinden, jedoch parallel sind.

Dies zeigt, dass das Niveau der unteren Teile 12 individuell für jeden Abschnitt abhängig von den Besonderheiten des Bodens eingestellt werden kann.

In der 7 ist zu sehen, dass die Einstellungsfreiheiten, welche durch die Befestigungsbolzen 30 und 31 in den Öffnungen 27 und 2829 an jedem Ende der Abschnitte wichtig sind, denn es sich nicht nur möglich, das Niveau der Einklemmung dieser Bolzen für jeden Abschnitt einzustellen, sondern sogar für jedes Ende von jedem Abschnitt, und dies, um dem gesamten Schirm 10 oder seinen Bestandteilen 11 und 12 unabhängig von dem Geländer 3 und allgemeiner von der Barriere insgesamt eine longitudinale Neigung zu verleihen.

Dank dieser Neigungsmöglichkeit passt sich der Schirm 10 in allen in der Praxis anzutreffenden Fällen bezüglich der Regelmäßigkeit und der waagerechten Lage des Bodens an.

Außerdem ist es möglich, für die Abschnitte derselben Barriere Teile 11 und 12 zu verwenden, welche aus Blechen von unterschiedlicher Höhe gebildet sind, so dass, indem die Höhe der Arme 20, diejenige der oberen Teile 11 und diejenige der unteren Teile 12 verändert wird, und dann Regelungen bei der Montage herbeigeführt werden, eine erfindungsgemäße Sicherheitsbarriere, welche mit einem unteren Schutzschirm 10 versehen ist, sich an alle in der Praxis bekannte Fälle, Nichtebenheit des Bodens, Stufen, Buchten, schlecht vergrabene Kanalisationen usw., anpassen kann.

Der mittlere Teil 23 des Arms 20 ermöglicht durch Schwenken des Schirms 10 gemäß dem Pfeil F1 eine zumindest teilweise Verformung, wie es in der 2 schematisch dargestellt ist. Weil einerseits der Schirm 10 und andererseits der Arm 20 aus Metall hergestellt sind, ist die Verformung, welche die Gesamtheit bei einem bedeutenden Stoß erleidet, endgültig, das heißt es besteht kein elastisches Rückführen, und der Widerstand bei der Verformung wird festgelegt, indem die Dicke der Bleche des Schirms 10 und des Metallbands, welches den Arm 20 bildet, unter Einbeziehung des ausgewählten Metalls angemessen berechnet wird.

Vor allem jedoch verleihen die Gesamtfreiheit des Schirms 10 an seinem unteren Teil (dessen Rand 33 oberhalb des Bodens ist) und seine Aufhängung an der Barriere eine umfassende Freiheit für eine Anhebungsbewegung derart, dass der Schirm 10, der Arm 20 und das Geländer 3 gemeinsam eine verformbare Struktur bilden, deren Eigenschaften aus der mehr oder weniger komplexen Kombination der jedem seiner Bestandteile eigenen Fähigkeiten resultieren.

Es wurde weiter oben gesagt, dass es gut ist, eine Bedeckung in Form von Fischschuppen nicht nur für die Abschnitte des Geländers 3, sondern auch für die Abschnitte des Schirms 10 zu realisieren.

Wenn jedoch die Oberseite des unteren Teils 12 die Unterseite des oberen Teils 11 bedeckt und außerdem diese zwei vorgelagerten Teile zwei nachgelagerte Teile des benachbarten Abschnitts bedecken sollen, gelangt man zu vier Überlagerungen, was praktisch widersprüchlich ist.

Aus diesem Grund wird gemäß einer wichtigen Eigenschaft der Erfindung, welche in der 7 sichtbar ist, den Enden der Teile 11 und 12 ein Rand verliehen, welcher geneigt oder „in Form einer Schrägkante" ist, so dass diese Ränder sich paarweise von vorgelagert nach nachgelagert für die oberen Teile 11 und für die unteren Teile 12 und von unten nach oben für die unteren Teile 12 auf die oberen Teile 11 bedecken können.

Es bleibt somit in dem Schirm 10 an jeder Verbindung von zwei angrenzenden Abschnitten ein mittlerer Raum 35, welcher nicht mit Material gefüllt ist, jedoch verschlossen ist, denn er ist gegenüber dem Unterteil des unteren Ansatzes 22 gelegen, was ihm jeglichen gefährlichen Charakter nimmt.

Die erfindungsgemäße Sicherheitsbarriere passt an alle Arten von Geländern 3, aus Metall oder aus Holz, und ihre Realisierung ist sehr einfach, da sie auf keiner Technologie beruht, welche nicht dem für die Herstellung und die Montage von existierenden Sicherheitsbarrieren spezialisierten Personal bekannt wäre.


Anspruch[de]
  1. Sicherheitsbarriere, die dazu bestimmt ist, entlang von Wegen bzw. Strassen (A) für den Verkehr von Fahrzeugen angeordnet zu werden, welche wenigstens ein horizontales Geländer (3) umfasst, das an vertikalen Trägern bzw. Ständern (1) befestigt ist und welches außerdem einen unteren Schirm hat, der als „Schutzschirm" (10) bezeichnet wird, welcher dazu bestimmt ist, sich dem Durchgang eines verunglückten Fahrzeugs mit zwei Rädern, das flach auf dem Verkehrsweg bzw. der Verkehrsstrasse rutscht, und/oder seines auf die Erde gefallenen Benutzers unter dem Geländer hindurch zu widersetzen, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schutzschirm (10) durch longitudinalen Zusammenbau von horizontalen Abschnitten gebildet ist, von denen jeder zwei Teile, jeweils einen oberen (11) und einen unteren (12) umfasst, welche alle beide an der Barriere befestigt werden sollen, aber jeder durch unterschiedliche bzw. getrennte und autonome Zusammenbauorgane zu dem Zweck, dass ihre Position individuell eingestellt werden kann, damit die relative Position des oberen und unteren Teils individuell für jeden Abschnitt in der Höhe anpassbar ist.
  2. Barriere gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (11) und der untere Teil (12) des Schirms (10) von langgestreckten Öffnungen (28, 29) mit großer vertikaler Achse durchsetzt sind, welche Bolzen (30, 31) bzw. Schraubenbolzen für die Befestigung an der Barriere aufnehmen sollen.
  3. Barriere gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (11) von jedem Abschnitt an der Barriere mit Hilfe von wenigstens zwei im Wesentlichen vertikalen Armen (20) befestigt ist, von denen jeder drei Teile aufweist, die jeweils ein oberer Ansatz (21) zur Befestigung und ein mittlerer Teil (23) sind, welche alle beide für einen Beobachter, der sich auf dem Verkehrsweg bzw. der Verkehrsstrasse befindet, hinter dem Geländer bzw. den Geländern gelegen sind, sowie ein unterer Ansatz (22), den oberen Teil (11) von wenigstens einem Abschnitt halten soll und der sich zu diesem Zweck unterhalb des unteren Rands (12) des tiefsten Geländers der Barriere befindet.
  4. Barriere gemäß dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Ansatz (21) von einer langgestreckten Öffnung (24) mit im wesentlichen horizontaler großer Achse durchsetzt ist, die wenigstens ein Organ für die Befestigung an der Barriere aufnehmen soll.
  5. Barriere gemäß dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (20) am Ort von und vor einem vertikalen Träger bzw. Ständer (1) der Barriere gelegen ist, für einen Beobachter, der sich auf dem Verkehrsweg bzw. der Verkehrsstrasse (A) befindet, und die langgestreckte Öffnung (24) ein Schlitz bzw. Einschnitt ist, der auf einer vertikalen Seite des Ansatzes (21) mündet, um einen Standardbefestigungsbolzen (25) aufzunehmen, der das bzw. jedes Geländer (3) mit dem vertikalen Träger bzw. Ständer (1) zusammenfügt.
  6. Barriere gemäß dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Ansatz (22) von wenigstens einer langgestreckten Öffnung (27) mit im Wesentlichen horizontaler großer Achse durchsetzt ist, welches ein Befestigungsorgan (30) für den oberen Teil eines Abschnitts aufnehmen soll.
  7. Barriere gemäß dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Ansatz (22) von wenigstens zwei übereinanderliegenden Öffnungen (27) durchsetzt ist, welche ebenso viele Organe für die Befestigung von einem einzigen Abschnitt aufnehmen sollen.
  8. Barriere gemäß dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Ansatz (22) zwei Reihen von übereinanderliegenden aufgereihten Öffnungen (27) aufweist, die in einem gewissen horizontalen Abstand voneinander angeordnet sind, wobei die Reihen Befestigungsorgane für zwei unterschiedliche bzw. getrennte angrenzende Abschnitte aufnehmen sollen.
  9. Barriere gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil (23) der Arme (20) durch die Überlagerung und die Befestigung aneinander von zwei Platten (23a, 23b) gebildet ist, die von vertikalen Langlöchern durchsetzt sind, welche für die Befestigung auf variablen Niveaus gemäß dem relativen Niveau der beiden Platten Befestigungsbolzen (36) aufnehmen sollen.
  10. Barriere gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (11) und der untere Teil (12) je zwei longitudinale parallele Ränder aufweisen, wobei die Oberseite des unteren Teils von jedem Abschnitt an die Unterseite des oberen Teils (11) angesetzt ist.
  11. Barriere gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht horizontalen Ränder des oberen Teils (11) und des unteren Teils (12) von jedem Abschnitt gemäß zwei entgegengesetzten Neigungen schräg sind, einerseits für die beiden oberen Teile (11) und andererseits für die beiden unteren Teile (12) von zwei aneinanderstoßenden Abschnitten, wobei der obere Rand von jedem oberen Teil (11) und der untere Rand von jedem unteren Teil (12) auf diese Weise länger als die beiden anderen sind.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com