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Dokumentenidentifikation DE60108601T2 09.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001219542
Titel Verpackung bestehend aus einer Tasche mit einer Anschauungsbroschüre
Anmelder GI.BI. Effe S.r.l., Mailand/Milano, IT
Erfinder Lo Duca, Carmelo, 20141 Milano, IT
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 60108601
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.12.2001
EP-Aktenzeichen 011290715
EP-Offenlegungsdatum 03.07.2002
EP date of grant 26.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse B65D 5/42

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine Schachtel, welche aus einem einzelnen Stück Pappe ausgebildet ist und eine innere Tasche zur Aufnahme einer Anschauungsbroschüre oder ähnlichem aufweist.

Viele Artikel werden in den aus Pappe hergestellten Schachteln oder Haltevorrichtungen aufgenommen, aufbewahrt und transportiert. Sehr oft sind auch Anschauungsbroschüren oder ähnliches in diese Schachteln eingeführt. Der am häufigsten auftretende Fall ist, dass das, worin die Artikel in die Schachtel eingeführt sind, verschiedenartige Behälter, Flaschen aus verschiedenen Materialien, Blisterpackungen oder ähnliches, was ein pharmazeutisches Produkt enthält, sind: in diesem Fall muss die Broschüre, welche das pharmazeutische Produkte beschreibt, notwendigerweise in der eigentlichen Schachtel, in welcher die Flasche, der Behälter oder ähnliches eingeführt ist, vorhanden sein.

Nach dem Stand der Technik werden die Schachteln durch Spezialfirmen hergestellt, wobei die pharmazeutische Industrie dann die Flaschen oder ähnliches direkt zusammen mit den Anschauungsbroschüren einführt: diese Handhabung ist relativ aufwändig und langsam, insbesondere wegen der Schwierigkeiten, welche auftreten, indem die Broschüre (oft mit großen Abmessungen und mehrfach gefaltet) in solch einer Weise in die Schachtel eingeführt wird, dass es dennoch möglich ist, die Flasche ungehindert, ohne geknickt zu werden, einzuführen.

Die DE-U-8618368 und die EP-A-0911266 stellen Schachteln dar, welche eine innere Tasche zur Aufnahme einer Anschauungsbroschüre getrennt von Flaschen oder anderen Artikeln, welche getrennt in die Schachtel eingeführt bzw. aus der Schachtel entnommen werden können, aufweisen. In dem Inneren von jeder solchen Schachtel ragt eine Lasche hervor, welche auf einer ihrer Längsseiten mit einer der Hauptseitenwände der Schachtel starr verbunden ist, wobei diese Lasche einer anderen Hauptseite desselben Schachtel gegenüberliegt, um damit die Tasche zur Aufnahme der Broschüre auszubilden. Da sich solch eine Lasche nicht ungehindert in der Schachtel bewegen kann (weil dies eine automatische Einführung von irgendwelchen Artikeln in den Schachtel behindern würde) ist ihr freies Ende um 90° gegenüber ihr selbst gefaltet, um eine Zunge auszubilden, welche mit der benachbarten Hauptseitenwand der Schachtel befestigt (verklebt) ist, wobei mit der Lasche der Hohlraum der Schachtel in zwei ausgeprägte Längsteile geteilt wird, welche einander gleich sind: die freie obere Kante oder Seite der Lasche (welche senkrecht zu Ihren Längsseiten ist) wird dadurch sicherlich die Artikel, welche in die Schachtel eingeführt werden, störend beeinflussen.

Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist deshalb, eine Schachtel bereitzustellen, welche aus einem einzigen Stück Pappe ausgebildet ist und in ihrem Inneren eine Tasche aufweist, in welche die Broschüre direkt durch den Hersteller der Schachtel eingeführt wird, wobei der Benutzer von diesem deshalb lediglich den Artikel (Flasche usw.), welchen die Schachtel enthalten soll, einführen muss.

Eine weitere Aufgabe ist, eine Schachtel des vorab erwähnten Typs bereitzustellen, in welcher die Broschüre sicher gehalten wird, wobei sie an den Innenflächen der Schachtel klebt, so dass gerade der Artikel einfach und schnell durch den Benutzer der Schachtel in ihn eingeführt werden kann.

Eine weitere Aufgabe ist, eine Schachtel herzustellen, in welche die Anschauungsbroschüre einfach und schnell durch den Hersteller der Schachtel direkt während der Fertigungsphase der Schachtel eingeführt werden kann.

Diese und weitere Aufgaben werden durch eine Schachtel erreicht, welche aus einem einzigen Stück gestanzter und mit Faltlinien versehener Pappe oder ähnlichem ausgebildet ist, umfassend:

  • – mindestens vier fortlaufende Hauptwände,
  • – eine Lasche, welche von der ersten der Hauptwände hervorragt, wobei diese Lasche auf der letzten der Hauptwände der fertig gestellten Schachtel aufliegt und mit dieser verklebt ist,
  • – mindestens zwei Wände zum Verschließen der zwei Enden der Schachtel, welche von diesen Enden bei mindestens einer der Hauptwände hervorragen,
wobei die Hauptwände und die Lasche durch parallele Längsfaltlinien voneinander getrennt sind, wobei die Verschlusswände von den Hauptwänden durch Querfaltlinien, welche im Wesentlichen senkrecht zu den Längsfaltlinien verlaufen, getrennt sind, wobei von der letzten der Hauptwände eine Ergänzungswand hervorragt, welche von ihr durch eine Faltlinie parallel zu den Längsfaltlinien getrennt ist, wobei die Breite der Ergänzungswand geringer als die gesamte Breite der zwei ihr folgenden Hauptwände ist, wobei die Ergänzungswand durch eine Zwischenfaltlinie, welche auch parallel zu den Längsfaltlinien verläuft, in zwei Teile geteilt ist, wobei die Ergänzungswand in das Innere der Schachtel um diese Faltlinie gefaltet ist, welche sie von der letzten Hauptwand trennt, von welcher sie hervorragt, und um die Zwischenfaltlinie in solch einer Weise teilweise gefaltet ist, dass einer der zwei Teile der Ergänzungswand einer entsprechenden der Hauptwände gegenüberliegt, um innerhalb der Schachtel eine Tasche zur Aufnahme der Anschauungsbroschüre auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass die freie Längskante des Endteils der Ergänzungswand ungehindert gegenüber der benachbarten Innenoberfläche der Hauptwand, welche der Hauptwand folgt, die dem Teil der Ergänzungswand gegenüberliegt, bewegt werden kann und dass die Tasche zur Aufnahme der Broschüre zwischen der Ergänzungswand und diesen beiden Hauptwänden, welche ihr gegenüberliegen, ausgebildet ist.

Vorzugsweise umfassen die Zwischenfaltlinie der Ergänzungswand und auch die Faltlinie, welche sie von der letzten Hauptwand trennt, in die Pappe gefertigte Schnitte, welche sich über einen begrenzten Abschnitt der Länge der Faltlinien erstrecken.

Ebenfalls vorzugsweise ist ein Abschnitt eines Endes des Teils der Ergänzungswand, welcher direkt mit der letzten Hauptwand verbunden ist, mit der Innenfläche der Hauptwand, welcher er gegenüberliegt, verklebt.

Schließlich ist vorteilhafter Weise in mindestens einer der zwei Hauptwände, welche der Ergänzungswand gegenüberliegen, ein Fenster vorhanden, welches in einer Position geöffnet ist, welche der Tasche derart entspricht, dass ein Abschnitt der in die Tasche der Schachtel eingeführten Anschauungsbroschüre von außen gesehen werden kann.

Die Struktur und Eigenschaften der Schachtel werden durch die folgende Beschreibung einer Ausführungsform davon, welche durch ein nicht begrenzendes Beispiel mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen gegeben wird, ersichtlicher, wobei gilt:

1 ist eine Draufsicht eines ausgebreiteten Stücks Pappe mit Faltlinien, welches zur Ausbildung einer Schachtel benutzbar ist, wobei die Figur die Oberfläche der Pappe, welche in dem Inneren der Schachtel verbleibt, darstellt;

2 bis 5 stellen das Stück Pappe der 1 in seinen aufeinander folgenden Faltschritten, um die Schachtel auszubilden, dar;

6 ist eine Perspektivansicht der fertig gestellten Schachtel, wobei ihr oberer Deckel offen ist und ein Abschnitt der Schachtel weggelassen worden ist, um eine klare Vorstellung von ihrem Inneren zu ermöglichen;

7 ist ein vergrößerter Querschnitt durch die Schachtel auf der Linie 77 der 6; und

8 ist ähnlich zu 7, stellt aber eine unterschiedliche Anordnung der gefalteten Wände innerhalb der Schachtel dar.

Zuerst wird auf 1 Bezug genommen, welche ein ausgebreitetes Stück einer ausgestanzten mit Faltlinien versehenen Pappe vom Inneren her gesehen darstellt, d. h. mit der gegenüberliegenden Seite zu derjenigen, auf welcher eine Schrift, welche von der Außenseite der fertig gestellten Schachtel sichtbar wäre, geschrieben steht.

Das Pappenstück umfasst vier aufeinander folgende Hauptwände 14 und eine Lasche 5, welche von der ersten der Hauptwände, d. h. von der Wand 1, hervorragt; die Wand und die Lasche sind durch parallele Faltlinien 69 voneinander getrennt. Von zwei gegenüberliegenden Enden der Hauptwand 3 ragen zwei Verschlusswände 10 (welche durch senkrecht zu den Faltlinien 69 verlaufende Querfaltlinien 11 von den Hauptwänden getrennt sind) hervor, welche dazu vorgesehen sind, den Deckel bzw. die Basis der Schachtel auszubilden. Von gegenüberliegenden Seiten der Hauptwände 2 und 4 ragen auch faltbare Seitenstücke, welche zur Vereinfachung nicht bezeichnet worden sind, hervor.

Die bis zu diesem Punkt beschriebene Struktur des Pappenstückes entspricht vollständig einer herkömmlichen.

Die Eigenschaft des Pappenstückes, welches in den Zeichnungen dargestellt ist, ist, dass von der letzten der Hauptwände, d. h. der Wand 4, eine Ergänzungswand 12A, 12B hervorragt, welche von der Wand 4 durch eine Faltlinie 13 parallel zu den Linien 69 getrennt ist. Die Ergänzungswand ist durch eine Zwischenfaltlinie 14, welche ebenfalls parallel zu den Linien 69 ist, in zwei Teile (12A bzw. 12B) geteilt.

Aus den Zeichnungen (insbesondere aus 3) ist ersichtlich, dass die gesamte Breite der Ergänzungswand 12A, 12B geringer als die gesamte Breite der zwei aufeinander folgenden Hauptwände 3, 4 ist, so dass, wenn die Ergänzungswand auf die zwei Wände 3, 4 gefaltet wird, die zwei Faltlinien 9 und 14 nicht übereinander liegen, weil die freie Längskante des Teils 12B der Ergänzungswand parallel aber etwas entfernt von der Faltlinie 8 liegt (wie es insbesondere aus 3 ersichtlich ist).

Entlang der Faltlinien 13 und 14 der Ergänzungswand sind vorzugsweise kurze Längsschnitte 15 beziehungsweise 16 vorhanden, welche das Falten der Ergänzungswand um die Linien 13, 14 erleichtern.

Die Länge der Ergänzungswand 12A, 12B ist ebenfalls vorzugsweise kleiner als die Länge der Hauptwände 14, welchen sie in dem gefalteten Schachtel gegenüberliegt, und die obere Kante der Ergänzungswand ist profiliert, d. h. durch eine Linie, welche zu den Linien 69 gekrümmt (siehe in den Figuren) oder in jedem Fall nicht senkrecht dazu ist, definiert, um ein Einführen einer Flasche (oder eines anderen Artikels) in den fertigen Schachtel zu ermöglichen.

Schließlich ist aus den Zeichnungen ersichtlich, dass in der Hauptwand 3 ein Fenster 17 (welches sich auch in die Wand 4 erstrecken kann und was durch ein Ablösen eines geränderten Wandabschnitts erreicht werden kann), wobei ein Fenster 18 auch in der Ergänzungswand vorhanden ist: das Vorhandensein dieser Fenster kann nützlich sein, aber ist nicht unbedingt notwendig.

Es sei nun angenommen, dass die Herstellungsfirma der Pappe, welche die gestanzte und mit Faltlinien versehene Pappschicht der 1 hergestellt hat, diese dann faltet, um daraus die Schachtel auszubilden, um diese dann zu dem Benutzer der Schachtel zu schicken.

In einem ersten Schritt wird eine Anschauungsbroschüre 19, welche bereits gedruckt und selbst gefaltet ist, automatisch auf die Hauptwände 3, 4 gelegt und ein Kleberfleck 20 wird auf die Wand 4 aufgebracht (2). Die Ergänzungswand 12A, 12B wird auf die zwei Wände 3, 4 zurück gefaltet, so dass die Anschauungsbroschüre 19 zwischen den zwei Hauptwänden und der Ergänzungswand liegt (3), was zwischen diesen eine Tasche ausbildet, welche an ihrem oberen Ende offen ist. Die Pappschicht wird dann weiter um die Faltlinie 8 gefaltet, so dass die Ergänzungswand auf der Innenfläche der Wände 1, 2 aufliegt, und zwei Klebestreifen 21 werden auf die Außenfläche der Hauptwand 4 aufgebracht (4). Es sollte angemerkt werden, dass es sich bei den Klebestreifen, welche auf die Wand 4 aufgebracht werden, auch nur um einen handeln kann, oder dass in der Tat der Klebstoff die gesamte Außenfläche der Wand überdecken könnte.

Schließlich wird die Pappschicht um die Faltlinie 6 gefaltet, damit die Lasche 5 die Hauptwand 4 überdeckt und dort durch den Kleber befestigt wird (5).

Alle vorher beschriebenen Arbeitsvorgänge können schnell und einfach von den Herstellungsfirmen von Pappe durchgeführt werden, welche herkömmliche Schachteln herstellen, wobei automatische Maschinen, welche allgemein durch die Firmen verwendet werden, eingesetzt werden.

Der Zweck des Fensters 17 ist, einen Abschnitt der Anschauungsbroschüre 19 unverdeckt und von außerhalb der Schachtel sichtbar zu belassen, auf welchem ein die Broschüre identifizierender Barcode aufgedruckt werden kann. Das Fenster 18 ermöglicht, dass das Vorhandensein der Anschauungsbroschüre 19 überprüft werden kann, sogar wenn die fertig gestellte Schachtel nur an ihrem unteren Ende offen ist.

Die Firma des Benutzers, welche die Schachtel bereits geklebt und gefaltet, wie es in 5 dargestellt ist, empfängt, benutzt dann ihre normalerweise verwendeten automatischen Maschinen, um die Schachtel zu formen und die Basiswand zu schließen während die obere Wand oder der Deckel offen gelassen wird, wobei sie danach den Artikel, welcher untergebracht werden soll, in die Schachtel einführt. Wenn z. B. die Firma des Benutzers pharmazeutische Besonderheiten herstellt, kann der Artikel, welchen sie in die Schachtel einführt, eine Flasche sein (nicht dargestellt in den Zeichnungen).

Da der Arbeitsgang des Einführens der Flasche in die Schachtel durch bekannte Maschinen bei hoher Geschwindigkeit durchgeführt werden kann, besitzt die Firma des Benutzers den großen Vorteil, nicht auch die Anschauungsbroschüre in die Schachtel einführen zu müssen (wie es momentan der Fall ist), und muss nicht äußerst vorsichtig sein, um zu verhindern, dass die Flasche (während ihrer Einführung in die Schachtel) von der Broschüre störend beeinflusst, verformt oder zerbrochen wird.

Bei einer Verwendung der erfindungsgemäßen Schachtel wird die Ergänzungswand, wenn die Schachtel gequetscht wird, um sie von dem Zustand der 5 zu dem der 6 zu überführen, automatisch um ihre Zwischenfaltlinie 14 nach außen gefaltet (da die freie Längskante der Ergänzungswand von der benachbarten Innenfläche der Wand 2 beeinflusst wird), um die die Anschauungsbroschüre 19 haltende Tasche auszubilden, welche dann einfach von der Box herausgezogen werden kann, indem sie an dem oberen Ende gegriffen wird, wo sie durch die Kante der Ergänzungswand freiliegend gelassen ist, wie es in 3 und besonders in 6 deutlich dargestellt ist.

Die gekrümmte oder geneigte obere Kante der Ergänzungswand ermöglicht auch eine Einführung der Flasche in die Schachtel, wobei verhindert wird, dass die Flasche durch diese freie Kante der Ergänzungswand blockiert wird.

Die in 7 dargestellte Schachtel weist einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt auf, aber es ist offensichtlich, dass die Schachtel auch einen rechtwinkligen Querschnitt aufweisen kann, wobei in diesem Fall einige Wände länger als andere sind.

8 ist zu 7 sehr ähnlich (und zum Zwecke einer Vereinfachung sind dieselben Bezugszeichen darin verwendet worden), von welcher sie sich im Wesentlichen und einfach dadurch unterscheidet, dass die Ergänzungswand derart nach innen gefaltet worden ist, dass die Abschnitte 12A und 12B der Ergänzungswand der Wand 1 beziehungsweise 2 der Schachtel gegenüberliegen: in diesem Fall wird vorzugsweise der Abschnitt 12A der Ergänzungswand auf der Innenfläche der Wand 1 beklebt und die Broschüre 19 kann zwischen den Wänden 1, 2 und den Abschnitten 12A, 12B der Ergänzungswand gehalten werden.


Anspruch[de]
  1. Schachtel, welche aus einem einzelnen Stück einer gestanzten und mit Faltlinien versehenen Pappe oder ähnlichem ausgebildet ist, umfassend:

    – mindestens vier fortlaufende Hauptwände (14),

    – eine Lasche (5), welche von der ersten (1) der Hauptwände hervorragt, wobei diese Lasche auf der letzten der Hauptwände der fertig gestellten Schachtel aufliegt und mit dieser verklebt ist,

    – mindestens zwei Wände (10) zum Verschließen der zwei Enden der Schachtel, welche von den Enden von mindestens einer der Hauptwände hervorragen,

    wobei die Hauptwände (14) und die Lasche (5) durch parallele Längsfaltlinien (69) voneinander getrennt sind, wobei die Verschlusswände (10) von den Hauptwänden durch Querfaltlinien (11), welche im Wesentlichen senkrecht zu den Längsfaltlinien (69) verlaufen, getrennt sind, wobei von der letzten (4) der Hauptwände eine Ergänzungswand (12A, 12B) hervorragt, welche von dieser letzten (4) durch eine Faltlinie (13) parallel zu den Längsfaltlinien (69) getrennt ist, wobei die Breite der Ergänzungswand (12A, 12B) kleiner als die gesamte Breite der zwei ihr folgenden Hauptwände (3, 4) ist, wobei die Ergänzungswand durch eine Zwischenfaltlinie (14), welche auch parallel zu den Längsfaltlinien (69) verläuft, in zwei Teile (12A; 12B) geteilt wird, wobei die Ergänzungswand (12A, 12B) in das Innere der Schachtel um die Faltlinie (13) gefaltet ist, welche sie von der letzten Hauptwand (4) trennt, von welcher sie hervorragt, und auch um die Zwischenfaltlinie (14) in solch einer Weise teilweise gefaltet ist, dass einer der zwei Teile (12A bzw. 12B) der Ergänzungswand einer entsprechenden der Hauptwände (14) gegenüberliegt, um innerhalb der Schachtel eine Tasche zur Aufnahme der Anschauungsbroschüre (19) auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass die freie Längskante des Endteils (12B) der Ergänzungswand (12A, 12B) ungehindert gegenüber der benachbarten Innenfläche der Hauptwand (2; 3), welche der Hauptwand (3; 2) folgt, die dem Teil (12B) der Ergänzungswand gegenüberliegt, bewegt werden kann und dass die Tasche zur Aufnahme der Broschüre zwischen der Ergänzungswand (12A, 12B) und diesen beiden Hauptwänden (14), welche ihr gegenüberliegen, ausgebildet ist.
  2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt eines Endes des Teiles (12A) der Ergänzungswand (12A, 12B), welche direkt mit der letzten Hauptwand (4) verbunden ist, mit der Innenfläche der Hauptwand, welche ihr gegenüberliegt, verklebt ist.
  3. Schachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge jedes der Teile (12A, 12B) der Ergänzungswand kleiner als die Länge der Hauptwände (14), welche ihnen gegenüberliegen, ist, wobei die obere Kante der Ergänzungswand (12A, 12B) durch eine Linie definiert wird, welche bezüglich der Längsseitenlinien (69) gekrümmt oder geneigt ist.
  4. Schachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenfaltlinie (14) der Ergänzungswand (12A, 12B) und auch die Faltlinie (13), welche sie von der letzten Hauptwand (4) trennt, in die Pappe gefertigte Schnitte (15,16) umfasst, welche sich über einen begrenzten Abschnitt der Länge der Faltlinien erstrecken.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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