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Dokumentenidentifikation DE60200602T2 09.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001247694
Titel Befestigungsvorrichtung, insbesondere eines Querstabes auf einem Kraftfahrzeugdach
Anmelder Sinto Auto, Saint Malo, FR
Erfinder Ringeard, Thierry, 35400 Saint-Malo, FR
Vertreter Meissner, Bolte & Partner, 90402 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 60200602
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 25.03.2002
EP-Aktenzeichen 022907463
EP-Offenlegungsdatum 09.10.2002
EP date of grant 09.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse B60R 9/058
IPC-Nebenklasse F16B 2/12   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich ganz allgemein auf eine Vorrichtung zum Befestigen eines zweiten Teils auf einem ersten Teil, zum Beispiel einer Querstange auf einem Dach eines Kraftfahrzeugs.

Auch wenn diese Vorrichtungen schon lange Zeit bekannt sind, stellen sie immer noch den Gegenstand neuer Entwicklungen dar, die vornehmlich darauf abzielen, den Wert der Abbrechkraft zu erhöhen, welcher sie widerstehen können, insbesondere indem die zum Einbau erforderlichen Einschränkungen in den Abmessungen vermindert werden.

Eine Befestigungsvorrichtung, welche die im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale aufweist, wird in der Vorveröffentlichung DE-A-4 027 452 beschrieben.

Der Erfindung liegt genau die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung vorzuschlagen, welche diesen Bedürfnissen entspricht.

Zu diesem Zweck zeichnet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung, die im übrigen der im vorstehend genannten Oberbegriff umrissenen Gattung entspricht, im Wesentlichen dadurch aus, dass sie eine erste und eine zweite koplanare Nut aufweist die jeweils fest mit dem ersten Teil verbunden sind, sich in jeweils entgegen gesetzte Richtungen öffnen und symmetrisch bezüglich einer Mittelebene (M) angeordnet sind, wobei die erste und die zweite Nut jeweils einen ersten und einen zweiten Rand aufweisen, wobei die Ränder von einander um einen ersten Abstand getrennt sind, sowie einen ersten und einen zweiten Boden, wobei die Böden um einen zweiten Abstand von einander getrennt sind, der niedriger als der erste Abstand (D1) liegt; dass ferner eine erste und eine zweite Gleitschiene im Wesentlichen koplanar vorgesehen sind, die fest mit dem zweiten Teil verbunden und symmetrisch bezüglich der Mittelebene angeordnet sind, wobei sie ein erstes und ein zweites Ende aufweisen und diese Enden voneinander beabstandet sind und jeweils der ersten und der zweiten Nut benachbart liegen, und ferner ein erstes und ein zweites Ende, wobei diese Enden jeweils aneinander angenähert sind, wobei diese Gleitschienen in Richtung auf ihre aneinander angenäherten Enden hin auf einander zulaufen; außerdem dass ein erstes und ein zweites Gleitstück jeweils gleitend in der ersten und der zweiten Gleitschiene angeordnet sind, in welcher sie eine jeweilige erste und eine jeweilige zweite Verschiebeposition einnehmen, wobei diese beiden Gleitstücke ein erstes und ein zweites jeweiliges Ankoppelende sowie ein erstes und ein zweites jeweiliges Zugende aufweisen, wobei die beiden jeweiligen Ankoppelenden in Form eines jeweiligen ersten und zweiten Hakens ausgeformt sind, wobei die Haken über die jeweiligen beabstandeten Enden der ersten und zweiten Gleitschiene vorstehen, einander zugekehrt sind und von einander um einen Abstand (D) beabstandet sind, der in Abhängigkeit von der ersten und zweiten Verschiebeposition veränderlich ist, und wobei das erste und das zweite jeweilige Zugende über die jeweiligen aneinander angenäherten Enden der ersten und der zweiten Gleitschiene vorstehen; und dass Zugeinrichtungen vorgesehen sind, welche selektiv mit den jeweiligen Zugenden des ersten und des zweiten Gleitstücks zusammenwirken, wobei das erste und das zweite Zugstück selektiv in den jeweiligen Gleitschienen zwischen der ersten und der zweiten jeweiligen Verschiebeposition zur Entriegelung verlagerbar sind, in welcher die Haken um einen Abstand von einander getrennt sind, der größer ist als der erste Abstand, und einer ersten und einer zweiten jeweiligen Verschiebeposition zur Verriegelung, in welcher die Zugeinrichtungen die jeweiligen Zugenden (des ersten und des zweiten Gleitstücks halten, wohingegen die Haken in die erste und die zweite jeweilige Nut eingesetzt und um einen Abstand von einander getrennt sind, der zwischen dem ersten und dem zweiten Abstand liegt.

Die Zugeinrichtungen können beispielsweise einen Querträger aufweisen, welcher die Zugenden der Gleitstücke verbindet und bezüglich dessen diese Zugenden gleitend angeordnet sind.

Die Zugeinrichtungen sind vorzugsweise so ausgelegt, dass sie selektiv das erste und das zweite Gleitstück zwischen deren jeweiligen Verschiebepositionen zur Entriegelung und deren jeweiligen Verschiebepositionen zur Verriegelung verschieben.

Hierzu weisen die Zugeinrichtungen beispielsweise eine Antriebsmechanik mit Schraube und Mutter oder eine Antriebsmechanik mit Exzenternocken auf, die von einem Kipphebel bewegt wird.

In jedem Fall können die Zugeinrichtungen auch nur für die einzige Funktion vorgesehen sein, die Gleitstücke in der Verriegelungsposition zu halten und können einen koppelbaren Haltehaken aufweisen, welcher selektiv mit einer Öse oder einer Halteerhebung zusammenwirkt, oder auch eine Stange, die selektiv in einem Feststellring gleitet, welcher elastisch zu einer schrägen Position bezüglich der Stange hin gespannt wird.

Dabei können die erste und die zweite Gleitschiene in demselben dritten Teil definiert sein.

In diesem Fall kann die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Befestigung einer Querstange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs in der Weise eingesetzt werden, dass die Mittelebene eine quer zum Fahrzeug verlaufende Ebene ist, dass das erste Teil vom Dach des Fahrzeugs gebildet wird, dass das zweite Teil von der Stange gebildet wird, dass die erste und die zweite Nut von einem vierten Teil mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt definiert werden, das fest mit dem Dach verbunden ist, und dass dabei ein Paar dritter Teile zum Einsatz kommt, welche an den jeweiligen Enden der Stange befestigt sind, sowie ein Paar vierter Teile, die am Dach gegenüber den jeweiligen Enden der Stange befestigt sind.

In jedem Fall kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch zur Befestigung einer Querstange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs in der Weise eingesetzt werden, dass die Mittelebene eine Längsebene des Fahrzeugs ist, dass das zweite Teil von der Stange gebildet wird, dass die erste und die zweite Gleitschiene jeweils in zwei Teilen definiert sind, welche ein Paar dritter Teile bilden, die an den jeweiligen Enden der Stange befestigt sind, und dass die erste und die zweite Nut jeweils von zwei Teilen definiert werden, welche ein Paar vierter Teile bilden, die am Dach gegenüber den jeweiligen Enden der Stange befestigt sind.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich deutlich aus der nachstehenden Beschreibung eines beispielhaften und keinesfalls einschränkenden Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, in welchen:

die 1 eine teilweise Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einem ersten möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist, welches zur Befestigung einer Stange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird, wobei der Schnitt in einer Ebene gelegt ist, die parallel zur Längsachse des Fahrzeugs verläuft, und wobei die Gleitstücke dabei in der Entriegelungsstellung dargestellt werden;

die 2 eine Teilschnittansicht ähnlich der 1 ist, wobei die Gleitstücke in der Verriegelungsstellung dargestellt werden;

die 3 eine teilweise Schnittansicht der in den 1 und 2 dargestellten Vorrichtung ist, wobei der Schnitt in einer Ebene quer zur Längsachse des Fahrzeugs gelegt ist;

die 4 eine teilweise Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einem zweiten möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches zur Befestigung einer Stange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird, wobei der Schnitt in einer Ebene gelegt ist, die parallel zur Längsachse des Fahrzeugs verläuft, und wobei die Gleitstücke in der Verriegelungsstellung dargestellt werden;

die 5 eine teilweise Schnittansicht der in 4 dargestellten Vorrichtung ist, wobei der Schnitt einer Ebene quer zur Längsachse des Fahrzeugs gefegt ist;

die 6 eine teilweise Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einem dritten möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches zur Befestigung einer Stange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird, wobei der Schnitt in einer Ebene gelegt ist, die parallel zur Längsachse des Fahrzeugs verläuft, und wobei die Gleitstücke in der Verriegelungsstellung dargestellt werden;

die 7 eine Halbansicht der in 6 dargestellten Vorrichtung im teilweisen Schnitt zeigt, wobei der Schnitt in einer Ebene quer zur Längsachse des Fahrzeugs gelegt ist;

die 8 eine teilweise Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einem vierten möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches zur Befestigung einer Stange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird, wobei der Schnitt in einer Ebene gelegt ist, die parallel zur Längsachse des Fahrzeugs verläuft, und wobei die Gleitstücke in der Verriegelungsstellung dargestellt werden;

die 9 eine Halbansicht der in 8 dargestellten Vorrichtung im teilweisen Schnitt zeigt, wobei der Schnitt in einer Ebene quer zur Längsachse des Fahrzeugs gelegt ist;

die 10 eine Unteransicht des Querträgers zeigt, der bei der in den 8 und 9 dargestellten Vorrichtung eingesetzt wird;

die 10 eine Draufsicht auf den Querträger ist, der bei der in den 8 und 9 dargestellten Vorrichtung eingesetzt wird;

die 11 eine Seitenansicht eines Gleitstücks ist, das bei der in den 8 und 9 dargestellten Vorrichtung zum Einsatz kommt;

die 12 eine teilweise Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einem fünften möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches zur Befestigung einer Stange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird, wobei der Schnitt in einer Ebene gelegt ist, die quer zur Längsachse des Fahrzeugs verläuft, und wobei die Gleitstücke in der Entriegelungsstellung dargestellt werden;

die 13a eine Halbansicht einer Vorrichtung im teilweisen Schnitt entsprechend einem sechsten möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, welches zur Befestigung einer Stange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird, wobei der Schnitt in einer Ebene gelegt ist, die quer zur Längsachse des Fahrzeugs verläuft, und wobei die Gleitstücke in der Entriegelungsstellung dargestellt werden;

die 13b ähnlich wie 13a die Vorrichtung in der Ausbildung darstellt, die diese dann einnimmt, wenn sich die Gleitstücke in der Verriegelungsstellung befinden;

die 14 eine Halbansicht im teilweisen Schnitt einer Vorrichtung gemäß einem siebten möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist, welche zur Befestigung einer Stange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird, wobei der Schnitt in einer Ebene gelegt ist, die quer zur Längsachse des Fahrzeugs verläuft, und wobei die Gleitstücke in der Endposition zur Entriegelung dargestellt werden;

die 15 eine teilweise geschnittene Halbansicht einer Vorrichtung gemäß einem achten möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, die zur Befestigung einer Stange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird, wobei der Schnitt in einer Ebene gelegt ist, die quer zur Längsachse des Fahrzeugs verläuft, und wobei die Gleitstücke in der Endposition zur Entriegelung dargestellt sind.

Wie zuvor bereits ausgeführt, bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Befestigen eines zweiten Teils 2 auf einem ersten Teil 1, wobei das zweite Teil 2 nach der Darstellung in den Figuren aus einer Querstange besteht und das erste Teil 1 vom Dach bzw. dem Karosserieoberteil eines Kraftfahrzeugs gebildet wird, auf welchem diese Stange befestigt werden soll.

Gleich in welcher Ausführungsform diese Vorrichtung realisiert ist, weist sie im Wesentlichen Nuten wie beispielsweise die Nuten 3a und 3b, Gleitschienen, wie sie unter 4a und 4b angegeben sind, Gleitstücke wie zum Beispiel die Elemente 5a und 5b, sowie Zugmittel bzw. Zugelemente 6 auf.

Die Nuten 3a und 3b sind zumindest im Wesentlichen koplanar zum Dach 1 und fest mit diesem verbunden.

Diese Nuten 3a und 3b sind symmetrisch bezüglich einer Mittelebene M in der Weise angeordnet, dass sie sich in jeweils einander entgegen gesetzte Richtungen X1 und X2 öffnen, wobei die Mittelebene M sich bei den Ausführungsbeispielen gemäß 1 bis 11 quer zum Fahrzeug und bei den Ausführungsbeispielen gemäß 12 bis 15 in Längsrichtung des Fahrzeugs erstreckt.

Im übrigen weisen die Nuten 3a und 3b jeweils einen Rand 31 bzw. 32 auf, wobei die Ränder um einen Abstand D1 von einander getrennt sind, sowie einen jeweiligen Boden 33 bzw. 34, wobei die Böden um einen zweiten Abstand D2 von einander getrennt sind, der kleiner ist als der erste Abstand D1.

Die Gleitschienen 4a und 4b, die ihrerseits im Wesentlichen koplanar sind, sind fest mit der Stange 2 verbunden und symmetrisch bezüglich der Mittelebene angeordnet.

Die Gleitschienen 4a und 4b weisen einerseits jeweils beabstandete Enden 41 und 42 auf, die den entsprechenden Nuten 3a und 3b zugekehrt sind, und andererseits jeweilige beabstandete Enden 43 und 44, die aneinander angenähert sind und sich im Abstand von den beabstandeten Enden 41 und 42 befinden, wobei diese Gleitschienen 4a und 4b in Richtung auf ihre einander angenäherten Enden 43 und 44 hin auf einander zulaufen.

Die Gleitstücke 5a und 5b sind jeweils gleitend in den Gleitschienen 4a und 4b eingesetzt, in welchen sie ihre jeweilige Verschiebeposition einnehmen.

Diese Gleitstücke weisen jeweilige Ankoppelenden 51 und 52 auf sowie jeweilige Zugenden 53 und 54.

Die Ankoppelenden 51 und 52 sind dabei jeweils in Form eines Hakens 510 bzw. 520 ausgebildet, wobei die Haken über die entsprechenden beabstandeten Enden 41 und 42 der Gleitschienen 4a und 4b überstehen, die einander zugekehrt sind, und wobei sie um einen veränderlichen Abstand D von einander beabstandet sind, wobei dieser Abstand D von der jeweiligen Verschiebeposition abhängig ist, welche die Gleitstücke 5a und 5b in den Gleitschienen 4a und 4b eingenommen haben.

Die Zugenden 53 und 54 der Gleitstücke 5a und 5b stehen ihrerseits wieder über die aneinander angenäherten Enden 43 und 44 der entsprechenden Gleitschienen 4a und 4b über.

Dank dieser Anordnung kann jedes der Gleitstücke 5a und 5b in der entsprechenden Gleitschiene 4a bzw. 4b zwischen einer Verschiebeposition zur Entriegelung, in welcher die Haken 510 und 520 um einen Abstand D von einander getrennt sind, der größer als der Abstand D1 ist, der die Ränder 31 und 32 der Nuten 3a und 3b trennt (1 und 12 bis 15), und einer Verschiebeposition zur Verriegelung verschoben werden, in welcher die Haken 510 und 520 in die jeweiligen Nuten 3a und 3b eingeführt sind und um einen Abstand D von einander getrennt sind, der zwischen dem Abstand D1 und dem Abstand D2 liegt, welcher die Böden 33 und 34 dieser Nuten trennt (2, 4, 6 und 8).

Bei den in den 1 bis 11 dargestellten Ausführungsbeispielen handelt es sich bei der Mittelebene M, bezüglicher welcher die Nuten 3a und 3b symmetrisch sind, um eine Ebene quer zum Fahrzeug und werden die Nuten jedes Paares von Nuten 3a und 3b beispielsweise durch ein Teil wie das Element 74a bzw. 74b (1 bis 3) definiert, welches mit Hilfe jeder geeigneten Einrichtung an einem Rand des Daches 1 angeformt oder befestigt ist.

Außerdem werden die Gleitschienen jedes Paares von Gleitschienen 4a und 4b in ein und demselben Teil, z.B. im Element 73a bzw. 73b, definiert, welches somit ein entsprechendes Paar von Gleitstücken 5a und 5b trägt, wobei jedes Teil wie das Element 73a bzw. 73b an einem entsprechenden Ende 2a bzw. 2b der Stange 2 befestigt ist.

Um die Befestigung der Stange 2 auf dem Dach 1 zu ermöglichen, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung somit ein Paar Elemente 73a und 73b sowie ein Paar Teile 74a und 74b auf, die gegenüber den entsprechenden Enden 2a und 2b der Stange 2 angeordnet sind.

Bei den in den 12 bis 15 dargestellten Ausführungsbeispielen handelt es sich bei der Mittelebene M, bezüglich welcher die Nuten 3a und 3b symmetrisch sind, um eine Längsebene des Fahrzeugs und sind die Gleitschienen 4a und 4b in zwei unterschiedlichen Teilen 7a und 73b definiert, von denen jedes an einem entsprechenden Ende, z.B. am Ende 2a bzw. 2b, der Stange 2 befestigt ist.

Im Übrigen werden die Nuten 3a und 3b von zwei unterschiedlichen Teilen 74a und 74b definiert, von denen jedes an einem Rand des Daches 1 mit Hilfe jeglicher geeigneten Einrichtung gegenüber dem entsprechenden Ende, z.B. dem Ende 2a bzw. 2b, der Stange 2 ausgebildet oder befestigt ist.

Die Zugelemente 6, die nachstehend noch ausführlicher beschrieben werden, haben zumindest die Aufgabe, mit den Zugenden 53 und 54 der Gleitstücke 5a und 5b zusammenzuwirken, um letztere in ihrer Verschiebeposition zur Verriegelung zu halten.

Es ist jedoch auch möglich, Vorkehrungen dafür zu treffen, dass die Zugelemente 6 ebenso auch die Verschiebung der Gleitstücke 5a und 5b zwischen ihrer Entriegelungsstellung und ihrer Verriegelungsstellung sicherzustellen.

Bei dem in den 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Zugelemente 6 einen Querträger 610 und einen Antriebsmechanismus auf, welcher eine Schraube 611 und eine Mutter 612 umfasst, die mittels eines Griffteils K betätigt werden können.

Der Querträger 610 ist in die jeweiligen Zugenden 53 und 54 der Gleitstücke 5a und 5b zur ungehinderten Gleitbewegung eingesetzt, während die Schraube 611 mit dem Querträger 610 verbunden ist, in Bezug auf welchen sie in ihrer Drehbewegung festgestellt ist und gegen welchen sie bei der Verschiebung in Anlage kommt.

Für jedes der Teile 73a und 73b ist die Schraube 611 durch eine Abdeckung 615 dieses Teils geführt, auf welchem sich die Mutter 612 abstützt, so dass der Drehantrieb der Mutter 612 mittels des Griffteils K die Verschiebebewegung der Gleitstücke 5a und 5b in den entsprechenden Schienen 4a und 4b mittels der Schraube 611 und des Querträgers 610 herbeiführt.

Bei dem in den 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Zugelemente 6 einen Querträger 620 und einen Antriebsmechanismus auf, welcher einen Exzenternocken 621 und einen Kipphebel 622 aufweist.

Der Querträger 620 ist in die jeweiligen Zugenden 53 und 54 der Gleistücke 5a und 5b für eine ungehinderte Bewegung eingesetzt und mit der Achse 623 des Nockens 621 über eine Stange 624 verbunden.

Für jedes der Teile 73a und 73b stützt sich der Nocken 621, der fest mit dem Hebel 622 verbunden ist, auf einer Fläche 625 dieses Teils ab, so dass der Drehantrieb des Nockens 621 durch den Hebel 622 die Verschiebebewegung der Gleitstücke 5a und 5b in den entsprechenden Gleitschienen 4a und 4b mittels der Achse 623 des Nockens 621, der Stange 624 und des Querträgers 620 herbeiführt.

Bei dem in den 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Zugelemente 6 einen Querträger 630 und eine Halbemechanik auf, welche einen kippbaren Haltehaken 631 und eine Halteerhebung 633 umfasst.

Der Querträger 630 ist in die jeweiligen Zugenden 53 und 54 der Gleitschienen 5a und 5b zur ungehinderten Verschiebebewegung eingesetzt und mit dem kippbaren Haken 631 verbunden.

Für jedes der Teile 73a und 73b wird der Haken 631 elastisch zur Halteerhebung 633 hin gespannt, die auf diesem Teil ausgebildet ist.

Wenn die Gleitstücke 5a und 5b von Hand in den Gleitschienen 4a und 4b aus ihrer Entriegelungsposition in ihre Verriegelungsstellung verschoben werden, rastet sich der Haken 631 auf der Halteerbung 633 ein, wobei die Gleitstücke nun in ihrer Verriegelungsposition gehalten werden, bis der Haken von Hand außer Eingriff mit der Erhebung 633 gebracht wird und die Gleitstücke zu ihrer Entriegelungsposition hin verschoben werden.

Bei dem in den 8 bis 11 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Zugeinrichtungen 6 einen Querträger 640 und eine Antriebsmechanik auf, welche eine Schraube 641 und eine Mutter 642 umfasst, die in Form eines Rändelrades ausgebildet ist.

Die jeweiligen Zugenden 53 und 54 der Gleitstücke 5a und 5b tragen Auflagen 531 und 541 in gewölbter Form, über welche sie auf dem Querträger 640 in Kontakt stehen.

Für jedes der Teile 73a und 73b ist die Schraube 641 fest mit dem Querträger 640 verbunden und ist durch eine Abdeckung 645 dieses Teils geführt, auf welcher sich die Mutter 642 abstützt.

Der Antrieb für die Drehbewegung der Mutter 642 treibt somit die Verschiebebewegung der Gleitstücke 5a und 5b in den entsprechenden Gleitschienen 4a und 4b über die Schraube 641 und den Querträger 640 an, zumindest aus der Entriegelungsstellung der Gleitstücke zu ihrer Verriegelungsposition hin.

Bei dem in 12 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Zugeinrichtungen 6, die ähnlich den in 7 dargestellten Einrichtungen ausgebildet sind, einen kippbaren Haltehaken 631 auf, der so ausgebildet ist, dass er mit einer Halteerhebung 633 so zusammenwirkt, dass die Gleitstücke in ihrer Verriegelungsstellung gehalten werden.

Bei dem in den 13 und 13b dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Zugeinrichtungen neben einem kippbaren Haltehaken 631 auch eine Halteöse 632 auf, die in jedes Gleitstück 5a, 5b eingebohrt ist und in welcher der Haken 631 in Eingriff gebracht werden kann, da die Lasche 73a schräg steht, um so dieses Gleitstück in seiner Verriegelungsposition zu halten (13b).

Bei dem in 14 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Zugeinrichtungen 6, die den in 3 dargestellten Mitteln benachbart sind, einen Antriebsmechanismus mit einer Schraube 611 und einer Mutter 612 auf, die mittels eines Griffteils K betätigt werden kann.

Schließlich weisen bei dem in 15 dargestellten Ausführungsbeispiel die Zugeinrichtungen 6 eine Stange 651 auf, die selektiv gleitend in einem Feststellring 652 angebracht ist, welcher mit Hilfe einer Feder 653 in eine bezüglich der Stange 651 schräg stehende Position gespannt wird.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Befestigen eines zweiten Teils (2) auf einem ersten Teil (1), mit

    einer ersten und einer zweiten kaplanaren Nut (3a, 3b), die jeweils fest mit dem ersten Teil (1) verbunden sind, sich in jeweils entgegengesetzte Richtungen (X1, X2) öffnen und symmetrisch bezüglich einer Mittelebene (M) angeordnet sind, wobei die erste und die zweite Nut (3a, 3b) jeweils einen ersten und einen zweiten Rand (31, 32) aufweisen, wobei die Ränder von einander um einen ersten Abstand (D1) getrennt sind, sowie einen ersten und einen zweiten Boden (33, 34), wobei die Böden um einen zweiten Abstand (D2) von einander getrennt sind, der niedriger als der erste Abstand (D1) liegt,

    dadurch gekennzeichnet, dass eine erste und eine zweite Gleitschiene (4a, 4b) im wesentlichen koplanar vorgesehen sind, die fest mit dem zweiten Teil (2) verbunden und symmetrisch bezüglich der Mittelebene (M) angeordnet sind, wobei sie ein erstes und ein zweites Ende (41, 42) aufweisen und diese Enden voneinander beabstandet sind und jeweils der ersten und der zweiten Nut (3a, 3b) benachbart liegen, und ferner ein erstes und ein zweites Ende (43, 44), wobei diese Enden jeweils aneinander angenähert sind, wobei diese Gleitschienen (4a, 4b) in Richtung auf ihre aneinander angenäherten Enden (43, 44) hin auf einander zulaufen,

    dass ein erstes und ein zweites Gleitstück (5a, 5b) jeweils gleitend in der ersten und der zweiten Gleitschiene (4a, 4b) angeordnet sind, in welcher sie eine jeweilige erste und eine jeweilige zweite Verschiebeposition einnehmen, wobei diese beiden Gleitstücke (5a, 5b) ein erstes und ein zweites jeweiliges Ankoppelende (51, 52) sowie ein erstes und ein zweites jeweiliges Zugende (53, 54) aufweisen, wobei die beiden jeweiligen Ankoppelenden (51, 52) Form eines jeweiligen ersten und zweiten Hakens (510, 520) ausgeformt sind, wobei die Haken über die jeweiligen beabstandeten Enden (41, 42) der ersten und zweiten Gleitschiene (4a, 4b) vorstehen, einander zugekehrt sind und von einander um einen Abstand (D) beabstandet sind, der in Abhängigkeit von der ersten und zweiten Verschiebeposition veränderlich ist, und wobei das erste und das zweite jeweilige Zugende (53, 54) über die jeweiligen aneinander angenäherten Enden (43, 44) der ersten und der zweiten Gleitschiene (4a, 4b) vorstehen,

    und dass Zugeinrichtungen (6) vorgesehen sind, welche selektiv mit den jeweiligen Zugenden (53, 54) des ersten und des zweiten Gleitstücks (5a, 5b) zusammenwirken, wobei das erste und das zweite Zugstück (5a, 5b) selektiv in den jeweiligen Gleitschienen (4a, 4b) zwischen der ersten und der zweiten jeweiligen Verschiebeposition zur Entriegelung verlagerbar sind, in welcher die Haken (510, 520) um einen Abstand (D) von einander getrennt sind, der größer ist als der erste Abstand (D1), und einer ersten und einer zweiten jeweiligen Verschiebeposition zur Verriegelung, in welcher die Zugeinrichtungen (6) die jeweiligen Zugenden (53, 54) des ersten und des zweiten Gleitstücks (5a, 5b) halten, wohingegen die Haken (510, 520) in die erste und die zweite jeweilige Nut (3a, 3b) eingesetzt und um einen Abstand (D) von einander getrennt sind, der zwischen dem ersten und dem zweiten Abstand (D1, D2) liegt.
  2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugeinrichtungen (6) einen Querträger (610) aufweisen, welcher die Zugenden (53, 54) der Gleitstücke (5a, 5b) verbindet und bezüglich dessen diese Zugenden (53, 54) gleitend angeordnet sind.
  3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugeinrichtungen (6) selektiv das erste und das zweite Gleitstück (5a, 5b) zwischen deren jeweiligen Verschiebepositionen zur Entriegelung und deren jeweiligen Verschiebepositionen zur Verriegelung verschieben.
  4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugeinrichtungen (6) eine Antriebsmechanik mit Schraube (611, 641) und Mutter (612, 642) aufweisen.
  5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugeinrichtungen (6) eine Antriebsmechanik mit Exzenternocken (621) aufweisen, der von einem Kipphebel (622) bewegt wird.
  6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugeinrichtungen (6) einen kippbaren Haltehaken (631) aufweisen, welcher selektiv mit einer Öse (632) oder einer Halteerhebung (633) zusammenwirkt.
  7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugeinrichtungen (6) eine Stange (651) aufweisen, die selektiv in einem Feststellring (652) gleitet, welcher elastisch zu einer schrägen Position bezüglich der Stange (651) hin gespannt wird.
  8. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Gleitschiene (4a, 4b) in demselben dritten Teil (734a, 73b) definiert sind.
  9. Anwendung der Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8 zur Befestigung einer Querstange auf einem Dach eines Kraftfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelebene (M) eine quer zum Fahrzeug verlaufende Ebene ist, dass das erste Teil (1) vom Dach des Fahrzeugs gebildet wird, dass das zweite Teil (2) von der Stange gebildet wird, dass die erste und die zweite Nut (3a, 3b) von einem vierten Teil (74a, 74b) mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt definiert werden, das fest mit dem Dach (1) verbunden ist, und dass dabei ein Paar dritter Teile (73a, 73b) zum Einsatz kommt, welche an den jeweiligen Enden (2a, 2b) der Stange (2) befestigt sind, sowie ein Paar vierter Teile (74a, 74b), die am Dach gegenüber den jeweiligen Enden (2a, 2b) der Stange (2) befestigt sind.
  10. Anwendung der Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Befestigung einer Querstange auf dem Dach eines Kraftfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelebene (M) eine Längsebene des Fahrzeugs ist, dass das erste Teil (1) vom Dach des Fahrzeugs gebildet wird, dass das zweite Teil (2) von der Stange gebildet wird, dass die erste und die zweite Gleitschiene (4a, 4b) jeweils in zwei Teilen definiert sind, welche ein Paar dritter Teile (73a, 73b) bilden, die an den jeweiligen Enden (2a, 2b) der Stange (2) befestigt sind, und dass die erste und die zweite Nut (3a, 3b) jeweils von zwei Teilen definiert werden, welche ein Paar vierter Teile (74a, 74b) bilden, die am Dach (1) gegenüber den jeweiligen Enden (2a, 2b) der Stange (2) befestigt sind.
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