PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69824340T2 09.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000875625
Titel Fräswalze für Fräsmaschinen
Anmelder Bitelli S.p.A., Minerbio, IT
Erfinder Gelai, Luciano, 36073 Cornedo (VI), IT
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69824340
Vertragsstaaten AT, DE, ES, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.04.1998
EP-Aktenzeichen 981063043
EP-Offenlegungsdatum 04.11.1998
EP date of grant 09.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse E01C 23/088
IPC-Nebenklasse B28D 1/18   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Frästrommel, die zur Anwendung in Fräsmaschinen geeignet ist, die zur Entfernung von Straßenoberflächen verwendet werden.

Wie bekannt ist, werden Fräsmaschinen, die mit einer Frästrommel versehen sind, die mit einer Vielzahl von vorstehenden Arbeitselementen ausgerüstet ist, verwendet, um Grabvorgänge auszuführen, oder zur Entfernung der Asphaltoberfläche, die Fahrbahnen bedeckt. Die Arbeitselemente werden in Kontakt mit dem Boden gebracht, der entfernt werden soll, und während der Drehung der Trommel zerstoßen sie ihn, was seine Entfernung auf diese Weise gestattet.

Die Fräsmaschinen werden in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen hergestellt, die in erster Linie mit Bezug auf die Breite der Frästrommel voneinander abweichen, die die Art der Arbeit bestimmt, für die die Maschine verwendet werden kann.

Während der Ausführung von Straßenarbeiten ist es oft erforderlich, den Boden für Gräben von ziemlich begrenzter Breite zu entfernen, beispielsweise, wenn es nötig ist, einige Gräben zu graben, und zwar zum Einlegen von elektrischen Kabeln und Telefonkabeln, von Rohren oder von anderen Dingen, und in diesem Fall ist es nötig, Fräsmaschinen zu verwenden, die mit einer Frästrommel von begrenzter Breite ausgerüstet sind.

Da die Firmen, die die Arbeiten ausführen, nicht immer Maschinen mit klein bemessenen Frästrommeln haben, werden Traktoren, mechanische Schaufelbagger oder ähnliche Maschinen oft für Fräs- oder Grabvorgänge mit schmaler Ausführung verwendet, wobei solche Maschinen mit gewissen speziellen Fräsaggregaten ausgerüstet sind, die es gestatten, schmale Grabarbeiten zu realisieren.

Solche Lösungen gestatten keinen hohen Wirkungsgrad und sind oft unwirtschaftlich.

In einem Versuch, einen solchen Nachteil zu überwinden, werden sogenannte "Universal-Fräsmaschinen" gewöhnlicherweise verwendet, bei denen die Frästrommel aus einem festen Teil geformt ist, welches fest mit der Antriebswelle verbunden ist. Auf diesem festen Teil ist ein entfernbares Teil angeordnet, wobei das entfernbare Teil aus einer Vielzahl von Ringen geformt wird, wobei jeder Ring aus einem Paar von halbkreisförmigen Schalen geformt wird, auf denen die vorstehenden Arbeitselemente angeordnet sind. Die halbkreisförmigen Schalen werden miteinander durch Flansche verbunden.

Somit kann ein Anwender Grabvorgänge mit unterschiedlicher Breite ausführen, die von der Anzahl der Ringe abhängt, die auf dem festen Teil angeordnet sind.

Jedoch zeigen die Frästrommeln der beschriebenen Art gewisse Nachteile.

Ein erster Nachteil ist, daß die Flansche, die die halbkreisförmigen Schalen verbinden, die jeden Ring formen, eine Unterbrechung des Flusses von Material erzeugen, welches während der Entfernung entlang der Spiralen gefördert wird, die durch die Betriebselemente gebildet werden. Daher erzeugen die Flansche ein Hindernis, welches die gute Leistung der Produktion beeinträchtigt.

Ein weiterer Nachteil ist, daß die Anwesenheit von solchen Befestigungsflanschen den spiralförmigen Fluß des abgefrästen Materials entlang der Trommel zwischen den Arbeitselementen verhindern.

EP-A 0 735 192 beschreibt eine Fräsmaschine, die mit einer Frästrommel ausgerüstet ist, die aus Ringen geformt ist, die axial auf die Welle der Frästrommel geschraubt sind. Die Anzahl der Ringe wird so ausgewählt, daß man die erwünschte Breite der Frästrommel erhält.

Unter Anwendung einer solchen Lösung kann der Anwender der Fräsmaschine eine variable Grabbreite gemäß der Anzahl der Ringe realisieren, die verwendet werden, jedoch stellt eine solche Lösung den Nachteil dar, daß sie nicht immer bei jeder Art von Maschinen angewandt werden kann, da die Möglichkeit bei allen Fräsmaschinen gegeben ist, daß man seitlich die Frästrommel erreicht, um die Ringe einzubauen und zu entfernen.

Nebenher ist es im Fall von groß bemessenen Trommeln und bei der gegebenen Konstruktion der Fräsmaschine immer schwierig, die Frästrommel seitlich zu erreichen, um die Zusammenstellung der Ringe zu verändern.

Weiterhin sei hingewiesen auf EP-A-0 694 651, die eine Modifikation einer Kalt-Fräsmaschine beschreibt, die verwendet wird, um Beton und Asphalt von einer existierenden Straße zu entfernen. Die Fräsmaschine weist eine Frästrommel auf, die in zwei oder mehr Abschnitte segmentartig aufgeteilt ist, wobei der Antriebsstrang für die Frästrommel durch einen Kern der Frästrommel läuft und über ein Gleitlager oder eine Lagerung auf der Außenseite der Maschine getragen wird. Ein oder mehr Abschnitte einer Frästrommel können zur Trommel hinzugefügt werden, um ihre Breite zu variieren. Die Abschnitte der Frästrommel können hinzugefügt werden, in dem man Segmente der Trommel auf eine angetriebene Hülse schraubt, die sich teleskopartig über die Antriebswelle der Maschine erstreckt. Die Segmente für die Frästrommel können leicht entfernt werden durch Lösen von einigen Schrauben und durch Entfernung der Segmente, ohne ein Frästrommelsegment an jedem Ende einer Antriebswelle wegschieben zu müssen.

Gemäß der Erfindung wird eine Frästrommel nach Anspruch 1 vorgesehen. Bevorzugte Ausführungsbeispiele werden in den abhängigen Ansprüchen offenbart.

Die vorliegende Erfindung überwindet die oben erwähnten Nachteile.

Insbesondere ist es ein Ziel der Erfindung, eine Frästrommel von variabler Breite zu realisieren, die es gestattet, Grabvorgänge mit unterschiedlicher Breite auszuführen.

Ein weiteres Ziel ist, daß eine solche Variation der Breite der Frästrommel leicht realisiert wird, insbesondere bei groß bemessenen Trommeln.

Ein weiteres Ziel ist, daß eine solche Variation der Breite der Frästrommel leicht auch bei jenen Maschinen verwirklicht wird, bei denen der seitliche Zugriff zur Frästrommel schwierig ist oder sogar verhindert wird.

Ein weiteres Ziel ist, daß die Frästrommel einen leichten Fluß des entfernten Materials entlang einer Spirale gestattet, die von den Arbeitselementen der Frästrommel geformt wird.

Ein noch weiteres Ziel ist, daß die Frästrommel bei irgend einer verwendeten Arbeitsbreite immer mit radialen Schaufeln ausgerüstet ist, die geeignet sind, um durch eine Zentrifugalkraft das entfernte Material auf einem Förderband zu befördern, welches sich wegbewegt.

Die erwähnten Ziele werden erreicht durch eine Frästrommel, die geeignet ist, um in Fräsmaschinen zur Entfernung von Böden angewandt zu werden, wie sie in Anspruch 1 dargelegt wird.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung können aus den abhängigen Ansprüchen gewonnen werden.

Gemäß eines bevorzugten Ausführungsbeispiels weist die Frästrommel der Erfindung fünf Zwischenringelemente auf, wobei ein mittig angeordnetes ringförmiges Element in vier Schalen mit der Form eines Sektors eines Kreises über einen Bogen von 90° aufgeteilt ist, und wobei die restlichen anderen vier ringförmigen Elemente in zwei Hüllen aufgeteilt sind, die die Form eines Sektors eines Kreises über einen Bogen von 180° aufgeteilt sind.

Die vier Schalen, die das mittig angeordnete ringförmige Element bilden, sind miteinander durch radiale Flansche und Befestigungsmittel verbunden.

Alle ringförmigen Elemente sind eines am anderen angeordnet und werden in entgegengesetzter Richtung entsprechend den konischen Seitenflächen gedrückt, die auf ihren Seitenflächen realisiert sind, und auch entsprechend dem Ende des Kerns, und zwar geeignet zur Begünstigung der gegenseitigen axialen Blockierung, wenn die Radialflansche der Schalen festgezogen werden, die das mittig angeordnete ringförmige Element bilden.

Vorteilhafterweise sieht die Frästrommel der vorliegenden Erfindung im Vergleich zu vergleichbaren Frästrommeln des Standes der Technik eine einfachere Montage und Demontage und eine größere Vielseitigkeit bei der Vorbereitung der Fräsmaschine vor, wobei somit gemäß unterschiedlicher Ausführungsbeispiele eine größere Flexibilität des Einsatzes der Fräsmaschine gestattet wird.

Die zuvor erwähnten Ziele und Vorteile werden besser verständlich aus der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Frästrommel der Erfindung, welches als ein Beispiel und nicht als eine Einschränkung dargelegt wird und in den beigefügten Zeichnungen dargestellt wird, wobei die Figuren folgendes zeigen:

1 die Frästrommel der Erfindung in einer Vorderansicht;

2 die Frästrommel der 1, in der das ringförmige Element mit Radialflanschen ohne ein Viertel der Schale ist;

3 die Frästrommel der 2 vollständig ohne das ringförmige Element, welches mit den radialen Flanschen vorgesehen wird;

4 eine axonometrische Ansicht des ringförmigen Elementes, welches mit Flanschen versehen ist, und zwar auseinandergezogen in die vier Schalen, die dieses bilden;

5 das ringförmige Element der 4 in einer Seitenansicht;

6 die Frästrommel der 3 ohne eine der halben Schalen, die eines der ringförmigen Elemente ohne Flansche bilden;

7 die Frästrommel der 6 ohne eines der seitlichen ringförmigen Elemente ohne die Flansche;

8 den Kern der Frästrommel, der mit zwei ringförmigen Endelementen versehen ist;

9 eine auseinandergezogene axonometrische Ansicht von einem der ringförmigen Elemente ohne Flansche;

10 eine Seitenansicht von einem der ringförmigen Endelemente, die in 8 dargestellt sind;

11 die Frästrommel der Erfindung in einer Längsschnittansicht, wie in 1 dargestellt;

12 bis 19 die Zusammenbauphasen der Frästrommel der Erfindung gemäß eines Ausführungsbeispiels, welches in 19 dargestellt wird;

20 die Frästrommel der Erfindung, die gemäß eines anderen Ausführungsbeispiels angeordnet ist.

Die Frästrommel der Erfindung weist in dem in den 1 und 11 dargestellten Ausführungsbeispiel, wo sie insgesamt mit 1 bezeichnet wird, einen Kern 2 auf, der mit der Antriebswelle einer in den Figuren nicht gezeigten Fräsmaschine verbunden ist, auf dem außen und koaxial eine Vielzahl von ringförmigen Elementen angeordnet ist, welcher folgendes aufweist: zwei integral geformte ringförmige Endstücke 3, von denen eines im Detail in 10 dargestellt ist;

fünf ringförmige Zwischenelemente zwischen den ringförmigen Endstücken 3 mit einem mittig angeordneten ringförmigen Element 4 und zwei ringförmigen Elementen 5, die an jeder Seite davon angeordnet sind.

Außerhalb der ringförmigen Elemente 3, 4 und 5 ist eine Vielzahl von vorstehenden Arbeitselementen angebracht, wobei jedes davon insgesamt mit 6 bezeichnet wird, die wie eine Spirale angeordnet sind, und die geeignet sind, um den zu entfernenden Boden zu zerschlagen.

Die ringförmigen Elemente 3, 4 und 5 werden durch den Kern 2 durch Keil- bzw. (Paß-)Federmittel gedreht, die aus einem Keil oder einer (Paß-)Feder 7 gebildet werden, die sich entlang der gesamten Länge des Kerns 2 erstreckt, und die mit Sitzen oder Ausnehmungen in jedem der ringförmigen Elemente 4 und 5 zusammenpaßt. Wie am besten in 11 zu sehen sind die ringförmigen Elemente 4 und 5 in engem Kontakt miteinander in geneigten oder konischen Oberflächen 8 angeordnet.

9 zeigt, daß jedes der seitlichen ringförmigen Elemente 5 aus zwei halbkreisförmigen Schalen 51 geformt ist, während das mittlere ringförmige Element 4, wie es insbesondere in den 4 und 5 zu sehen ist, aus vier Schalen 41 geformt ist, die jeweils einem Viertel eines Kreises entsprechen, die miteinander durch radiale Flansche 411 und Schrauben 412 verbunden sind.

Wie oben erwähnt und gemäß 11 wird die axiale Stabilität der ringförmigen Elemente 3, 4 und 5 zwischen einander und relativ zum Kern 2, wenn die Frästrommel geformt bzw. zusammengebaut wird, durch eine axiale Verriegelung oder eine Keilwirkung an den geneigten Oberflächen 8 garantiert, die realisiert wird, wenn die Schalen 41, die das mittlere ringförmige Element 4 bilden, durch die Bolzen 412 befestigt werden, die die Flansche 41 festklemmen.

Insbesondere drückt jedes ringförmige Endstück 3 axial gegen den konischen Ring 31, der in 12 sichtbar ist, der durch die Schrauben 311 am Kern 2 befestigt ist. Daneben sind alle seitlichen ringförmigen Elemente 5 und auch die ringförmigen Endstücke 3, wie es die 2 bis 8 zeigen, axial untereinander durch Verbindungsstifte 19 verbunden, die ebenfalls die Kupplungskräfte vom Kern 2 übertragen.

Wie in den 4 und 5 zu sehen, ist das mittige ringförmige Element 4 auf den Seitenflächen der Schale 41 mit geneigten Schlitzen 420 versehen, die eine seitliche Öffnung 421 haben, wobei jede davon geeignet ist, um einen Schwenkpunkt oder Zapfen 19 aufzunehmen, wenn die Schalen 41 radial mit dem Kern 2 entsprechend der Richtung 415 gekoppelt sind, die in 3 gezeigt ist.

Wie aus 6 zu sehen, tritt die Verbindung der seitlichen ringförmigen Elemente 5 durch axiale Verschiebung von jeder Schale 51 in der Richtung 515 auf.

Die Frästrommel der Erfindung, wie sie in 1 dargestellt ist, stellt daher nach der Montage eine symmetrische Konfiguration mit Bezug zur Längsachse 10 auf, die beginnend von der in 8 dargestellten Konfiguration erreicht werden kann, wo nur zwei ringförmige Endstücke 3 auf dem Kern 2 vorhanden sind.

Durch axiale Koppelung der Schalen 51 der seitlichen ringförmigen Elemente 5 mit den Endstücken 3 oder mit einem benachbarten seitlichen ringförmigen Element 5 gemäß den Richtungen 515, wobei jeder Stift 19 in das entsprechende ihm gegenüberliegende Loch eingesetzt ist, ist es möglich, durch die Konfigurationen zu laufen, die in den 7, 6 und 3 dargestellt werden, wodurch die Anordnung durch radiale Koppelung der Schalen 41 in der Richtung 415 beendet wird, die das mittlere ringförmige Element 4 bilden.

Die Befestigung oder das Klemmen der Schrauben 412 vereinigt die Flansche 411 und drückt axial die Schalen 41 des mittleren ringförmigen Elementes 4 gegen die Schalen 51 der seitlichen ringförmigen Elemente 5 entsprechend den geneigten Oberflächen 8, wobei die axiale Verklemmung von allen ringförmigen Elementen untereinander und mit dem Kern 2 erreicht wird.

Die Frästrommel kann auch gemäß einer anderen Konfiguration realisiert werden, beispielsweise wie in 19 dargestellt, in der sie mit 100 gezeigt ist, wobei diese Konfiguration geeignet ist, eine Grabarbeit mit einer Breite von 70 (17) zu realisieren, die kleiner ist als die Länge des Kerns 2.

Um eine solche Konfiguration zu realisieren, werden einige Stopp- bzw. Anschlagelemente verwendet, wobei die Anschlagselemente aus Distanzringen oder Abstandshaltern geformt werden, die als gesamte Breite 9 gezeigt sind und insbesondere in den 13 und 14 dargestellt ist. Die Distanzringe sind außerhalb des Kerns 2 in Zonen angeordnet, wo keine ringförmigen Elemente 4 oder 5 verwendet werden.

Die Distanzringe 9 sind aus zwei Halbringen 91 geformt und passen axial eng zum anderen, in dem sie einander an geneigten oder konischen Oberflächen 92 berühren, die auf jedem der Distanzringe vorgesehen sind. Wie in den 13 bis 16 zu sehen ist, sind die Distanzringe 9 gekoppelt, um eine solche Konfiguration auf der freien Zone 20 des Kerns 2 zu realisieren, und zwar beginnend von der in 12 dargestellten Konfiguration, wo beide ringförmigen Endstücke 3 zu einer Seite des Kerns 2 bewegt werden.

Wie 16 zeigt, bestimmt die Anordnung von einem oder mehreren Distanzringen 9 die Position von einem der ringförmigen Endstücke 3, und dann wird, wie 17 zeigt, das andere ringförmige Endstück 3 gegenüberliegend zum vorherigen zur Mitte im Kern 2 bewegt, um eine andere Vielzahl von Distanzelementen 9 anzuordnen, wie die 17 und 18 zeigen.

Mit Bezug auf 19 wird somit die Frästrommel auf einem einzigen mittigen ringförmigen Element 4 und aus einer Vielzahl von ringförmigen Endstücken oder ringförmigen Elementen 3 geformt, wobei die ringförmigen Elemente symmetrisch mit Bezug zur Längsachse der Trommel angeordnet sind.

Die Distanz 70 zwischen den ringförmigen Endstücken 3 bildet, wie es gerade gesagt worden ist, die Grabarbeitsbreite der Frästrommel.

Ebenfalls verursacht in einem solchen Fall das Verklemmen der Flansche 411 auf den Schalen 41, die das mittige ringförmige Element 4 formen, die axiale Keilwirkung oder Verriegelung von allen gekoppelten Elementen auf dem Kern 2, und zwar fortlaufend zur geneigten Oberfläche 312 der konischen Ringe 31, die an den Enden angeordnet sind, was die Steifigkeit der so geformten Frästrommel sicherstellt.

In diesen beiden Ausführungsbeispielen, die jeweils eine andere Grabbreite realisieren, wirken die radialen Flansche 411 des mittleren ringförmigen Elementes 4 als Förderschilde, die während der Drehung der Trommel das abgefräste Material durch eine Zentrifugalkraft auf ein (in den Figuren nicht gezeigtes) Förderband bewegen, welches das Material weg vom Arbeitsbereich trägt.

Es kann auch beobachtet werden, daß nur dieses mittlere Element 4 mit den Förderschilden versehen ist und daher das von den Arbeitselementen 6 abgefräste und entfernte Material sich frei entlang der Spiralen bewegen kann, entsprechend denen die Arbeitselemente 6 angeordnet sind, und zwar ohne auf Hindernisse zu treffen, anders als bei den Frästrommeln mit modularen Abschnitten gemäß des Standes der Technik. Es ist möglich, sogar die in 20 dargestellte Konfiguration zu erhalten, wo die Frästrommel mit 200 bezeichnet ist, und wo beobachtet werden kann, daß das ringförmige Element 4, welches mit den Flanschen 411 geliefert wird bzw. versehen ist, die als Förderschilde für das entfernte Material wirken, nicht mittig angeordnet ist, sondern nahe an einem der ringförmigen Endelemente oder der Endstücke 3 angeordnet ist. Daher kann es nicht länger "mittleres ringförmiges Element" genannt werden. Wenn man in geeigneter Weise die Anzahl der ringförmigen Elemente verändert, und auch ihre Position, wobei erwähnt sei, daß die ringförmigen Endelemente 3 immer vorhanden sein sollten, weil sie die Fräs- oder Grabbreite definieren, ist es möglich, Frästrommeln mit anderen Formen zu bilden, um eine andere Grab- oder Fräsbreite zu realisieren.

Es ist wichtig zu beobachten, daß der Ersatz und das Verschieben der unterschiedlichen ringförmigen Elemente durch ihre Schalenkonfiguration erleichtert wird, da diese Schalen vergleichsweise nicht sehr schwer sind, und auf jeden Fall ein geringeres Gewicht als im Stand der Technik haben, was somit die Montage und Demontage durch einen Bediener mit weniger Aufwand, weniger Gefahr und in schnellerer Weise gestattet.

Dieses spezielle Ausführungsbeispiel gestattet daher, leicht die Breite der Frästrommel auch bei jenen Maschinen zu verändern, bei denen die Trommel schwer von einer Seite zu erreichen ist, und zwar aufgrund der Anwesenheit von einschränkenden Elementen. Tatsächlich wird bei der Trommel der Erfindung der Ersatz der ringförmigen Elemente in leichter Weise realisiert, in dem man frontal unter den Kern eingreift, der die ringförmigen Elemente trägt, die mit den Arbeitselementen versehen sind.

Ebenfalls werden gemäß der vorliegenden Erfindung Schilde bzw. Schaufeln auf einer Frästrommel verwirklicht, die geeignet sind, um die Zentrifugalkraft des entfernten Materials während der Bearbeitung des Bodens zu fördern, ohne die Verschiebung des entfernten Materials entlang der Spiralen zu behindern, die von den Arbeitselementen der Trommel definiert werden.

Während man die vorliegende Erfindung ausführt, können einige Modifikationen bei der Frästrommel der Erfindung eingeführt werden, wie beispielsweise daß man ringförmige Elemente realisiert, die in eine Anzahl von Teilen aufgeteilt sind, die von der beschriebenen Anzahl abweicht, oder in dem man ringförmige Elemente realisiert, die jeweils eine unterschiedliche Breite haben.


Anspruch[de]
  1. Frästrommel (1; 100; 200) zur Anwendung in Fräsmaschinen für die Entfernung von Böden, wobei die Frästrommel Foglendes aufweist:

    einen Kern (2), der mit einer Antriebswelle der Fräsmaschine verbunden ist;

    eine Vielzahl ringförmiger Elemente (3, 4, 5), die auf einer Außenseite des Kerns (2) koaxial angeordnet sind und axial nebeneinander liegen, wobei die ringförmigen Elemente mit vorstehenden Arbeitselementen (6) auf einer Umfangsoberfläche davon versehen sind, wobei die vorstehenden Arbeitselemente (6) ähnlich einer Spirale angeordnet sind und in der Lage sind, den zu entfernenden Boden zu zerschlagen;

    Keilmittel (7) zum Übertragen der Drehung von dem Kern auf die ringförmigen Elemente (3, 4, 5);

    dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Elemente Folgendes aufweisen:

    mindestens zwei ringförmige Endstücke oder Endelemente (3), wobei jedes der zwei ringförmigen Endstücke (3) eine einstückige Konstruktion aufweist und axial in Eingriff steht mit mindestens einem Anschlag- bzw. Stopp-Mittel (9, 31), das mit der Außenseite des Kerns (2) gekoppelt ist, wobei mindestens eines der Anschlag- bzw. Stopp-Mittel (31) an einem entsprechenden Ende des Kerns (2) befestigt ist;

    mindestens ein ringförmiges Zwischenelement (4, 5), das zwischen den zwei ringförmigen Endstücken (3) angeordnet ist, wobei das mindestens eine (4) der ringförmigen Zwischenelemente (4, 5) aus mindestens zwei Schalen (41) gebildet ist, die an jeweiligen Enden davon mit radialen Flanschen (411) versehen sind, die einander gegenüber gelegt werden können, wobei die ringförmigen Endstücke (3) und die ringförmigen Zwischenelemente (4, 5) mit Verbindungsmitteln (19) versehen sind, die die Endstücke und die ringförmigen Zwischenelement miteinander und mit dem Kern (2) integrieren, wenn die radialen Flansche (411) durch Befestigungsmittel (412) miteinander verbunden sind.
  2. Frästrommel (1; 100; 200) gemäß Anspruch 1, wobei eines der ringförmigen Zwischenelemente (4) aus vier Schalen (41) gebildet ist, von denen jede das Profil eines Kreisbogenabschnitts über einen Bogen von 90° besitzt, wobei die vier Schalen (41) an jedem Ende mit einem der radialen Flansche (411) versehen sind, wobei jedes der verbleibenden ringförmigen Zwischenelemente (5) aus zwei Schalen (51) aufgebaut ist, von denen jede das Profil eines Kreisbogenabschnitts über einen Bogen von 180° aufweist.
  3. Frästrommel (1; 100; 200) gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Verbindungsmittel, die geeignet sind zum Integrieren der ringförmigen Elemente (3, 4, 5) miteinander und mit dem Kern (2), Zapfen (9) aufweisen, die mit Sitzen (190; 420) zusammenpassen, die in einem benachbarten ringförmigen Element (3, 4, 5) vorgesehen sind.
  4. Frästrommel (1; 100; 200) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Endstücke (3) und die ringförmigen Zwischenelemente (4, 5) an ihren Seitenflächen mit mindestens einer ersten geneigten Oberfläche (8) versehen sind, die geeignet ist zur Realisierung des axialen Blockierens der Endstücke (3) und der ringförmigen Zwischenelemente (4, 5) und der Anschlag- bzw. Stopp-Elemente (9, 31) miteinander und mit dem Kern (2), wenn die radialen Flansche (411) miteinander verbunden sind durch die Befestigungsmittel (412).
  5. Frästrommel (1; 100; 200) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anschlag- bzw. Stopp-Mittel durch Distanzringe (9, 31) gebildet sind, die mit der Außenseite des Kerns (2) gekoppelt sind, wobei die Distanzringe (9) mit mindestens einer zweiten geneigten Oberfläche (92; 312) versehen sind, zum axialen Eingriff miteinander.
  6. Frästrommel (1; 100; 200) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eines der Stopp-Elemente durch einen kreisförmigen Ring (31) gebildet ist, welcher an jedem Ende des Kerns (2) befestigt ist, wobei weitere Anschlag- bzw. Stopp-Elemente (9) jeweils durch zwei halbkreisförmige Halbschalen (91) gebildet sind.
  7. Frästrommel (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das mindestens eine ringförmige Zwischenelement (4), das mit den radialen Flanschen (411) versehen ist und mit dem Kern (2) gekoppelt ist, in einem direkten axialen Kontakt mit beiden ringförmigen Endstücken (3) angeordnet ist.
  8. Frästrommel (200) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das mindestens eine ringförmige Zwischenelement (4), das mit den radialen Flanschen (411) versehen ist und mit dem Kern (2) gekoppelt ist, in direktem Kontakt mit einem der ringförmigen Endstücke (3) angeordnet ist und indirekt angeordnet ist bezüglich des anderen ringförmigen Endstücks (3), wobei eines oder mehrere weiter ringförmige Elemente (5) dazwischen angeordnet sind.
  9. Frästrommel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das mindestens eine ringförmige Zwischenelement (4), das mit den radialen Flanschen (411) versehen ist und mit dem Kern (2) gekoppelt ist, zwischen einer Vielzahl weiterer ringförmiger Elemente (5) angeordnet ist, wobei mindestens zwei der weiteren ringförmigen Elemente in entsprechendem Kontakt mit beiden Seitenflächen des mindestens einen ringförmigen Zwischenelements (4) stehen.
  10. Frästrommel (1; 100; 200) gemäß Anspruch 3, wobei die Sitze, die geeignet sind zur Aufnahme der Zapfen (19), Hohlräume (190) sind.
  11. Frästrommel gemäß Anspruch 3, wobei die Sitze zur Aufnahme der Zapfen (19) geneigte Schlitze (420) sind, und zwar mit einer Öffnung, die das Koppeln mit dem entsprechenden Zapfen (19) in einer radialen Richtung (415) bezüglich des Zapfens (19) selbst gestattet.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com