PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60103642T2 16.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001297522
Titel DÄMPFEREINSTELLVORRICHTUNG
Anmelder Steinway Musical Instruments, Inc., Waltham, Mass., US
Erfinder JONES, Scott, M., Boalsburg, US;
JENFELDT, Maik, 22885 Barsuttel, DE
Vertreter Patentanwälte Ostriga, Sonnet, Wirths & Roche, 42275 Wuppertal
DE-Aktenzeichen 60103642
Vertragsstaaten AT, DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.03.2001
EP-Aktenzeichen 019228592
WO-Anmeldetag 29.03.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/US01/10150
WO-Veröffentlichungsnummer 0001075857
WO-Veröffentlichungsdatum 11.10.2001
EP-Offenlegungsdatum 02.04.2003
EP date of grant 02.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.06.2005
IPC-Hauptklasse G10C 3/16
IPC-Nebenklasse G10C 3/22   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft eine Dämpfereinstellvorrichtung für Klaviere und insbesondere die Dämpferzeitsteuerung bei Flügeln und Klavieren.

Bei einem akustischen Klavier werden mit Hilfe einer Tastatur und eines Hammermechanismus (Mechanik) gespannte Saiten angeschlagen, um Töne zu erzeugen. Die Saiten werden durch einen zweiten Mechanismus, die Dämpferanordnung, gedämpft. Das "Empfinden" bei der Klaviermechanik, das heißt, die echte und wahrgenommene Schwere der Klaviertasten, hängt von der Dämpferzeitsteuerung ab – dem Punkt beim Anschlag der Klaviertaste, bei dem der Dämpfer von der Saite entfernt wird. Wenn die Dämpfer beim Anschlag der Klaviertaste früh von den Saiten weg bewegt werden, ist mehr Kraft zum Niederdrücken der Tasten erforderlich, wodurch sich die Tasten "schwer anfühlen". Wenn andererseits die Dämpfer beim Anschlag der Klaviertaste später von den Saiten weg bewegt werden, fühlen sich die Tasten für den Pianisten "lebendiger" an. Die exakte, gewünschte Zeitsteuerung kann von persönlichen Vorlieben bestimmt sein.

Unter Bezugnahme auf 1 und 2 enthält eine Dämpferanordnung 100 eines typischen Flügels nach dem Stand der Technik Dämpferkissen 1, die an einem Dämpferkopf 2 angebracht sind, der üblicherweise wie dargestellt über einer Klaviersaite 30 gehalten wird. Wenn sich die Dämpferkissen 1 mit der Saite 30 in Kontakt befinden, dämpfen die Dämpferkissen 1 die Vibrationen der Saite 30. Die Dämpferkissen 1 bestehen üblicherweise aus Filz oder einem anderen/ Material, das Vibrationen absorbieren kann, und der Dämpferkopf 2 besteht üblicherweise aus Holz. Der Dämpferkopf 2 wird von einem starren Dämpferdraht 3 gehalten, der an einem Ende 3a an dem Dämpferkopf 2 und an einem gegenüber liegenden Ende 3b durch einen Verriegelungsmechanismus 4, z.B. einen Zylinder und Schraube, an einem oberen Flansch 5 angebracht ist, wie in 1 dargestellt. Der obere Flansch 5 ist an einem Hebeglied 7 angebracht, so dass er relativ zu dem Hebeglied 7 um einen Stift 6 dreht. Das Hebeglied 7 ist so angebracht, dass es um einen Stift 31 relativ zu einem Halterungsflansch 8 dreht. Der Halterungsflansch 8 ist an anderen Konstruktionselementen, die in der Folge beschrieben werden, durch eine Bundschraube 9 angebracht.

2 zeigt die Funktionsweise einer Dämpferanordnung von 1 nach dem Stand der Technik, um Dämpferkissen 1 von der Klaviersaite 30 abzuheben, wenn eine Klaviertaste 10 gedrückt wird. Wie in 2 dargestellt, wird eine abwärts gerichtete Kraft 32 auf ein proximales Ende 35 der Klaviertaste 10 ausgeübt. Da die Klaviertaste 10 auf einem Hebeldrehpunkt 33 ruht, führt das Ausüben von Kraft 32 zu einer Aufwärtsbewegung des gegenüber liegenden, distalen Endes der Klaviertaste 10 (Pfeil 39). Das distale Ende 37 kommt mit einer Unterseite 36 des Hebegliedes 7 in Kontakt und dreht anschließend das Hebeglied 7 um einen Stift 31 (Pfeil 41), wodurch die Aufwärtsbewegung durch den oberen Flansch 5, den Dämpferdraht 3 und den Dämpferkopf 2 (Pfeil 43) übertragen wird, so dass die Dämpferkissen 1 von der Klaviersaite 30 abgehoben werden. Dies ermöglicht eine ungedämpfte Vibration der Klaviersaite 30, wenn sie von einem nicht dargestellten Hammer angeschlagen wird. Die zugehörigen Bewegungen anderer Komponenten der Klaviermechanik, die den Hammer auf die Klaviersaite 30 treffen und einen Ton erzeugen lassen, sind nicht dargestellt.

Eine wichtige Einstellung in der Regulierung der Klaviermechanik ist der richtige Abstand 14 zwischen der Unterseite 36 der Hebeglieder 7 und dem distalen Ende 37 der Tasten 10. Dieser Abstand bestimmt die Strecke, die das distale Ende der Taste zurücklegen muss, bevor der Dämpferkopf 2 von der Saite 30 abgehoben wird, und somit das Ausmaß der abwärts gerichteten Kraft 32, die auf das proximale Ende 35 der Klaviertaste 10 ausgeübt werden muss. In der Praxis wird dieser Abstand von einem ausgebildeten Techniker nach "Gefühl" eingestellt. Nach dem Stand der Technik wird die Einstellung durch Lockerung des Verriegelungsmechanismus 4 zwischen dem oberen Flansch 5 und dem Dämpferdraht 3, Drehen des Hebegliedes um den Stift 31, um den gewünschten Abstand 14 zu erhalten, und erneutes Festziehen des Verriegelungsmechanismus 4 vorgenommen. In einem typischen Flügel nach dem Stand der Technik müssen die Einstellungsschritte für jede der sechzig Dämpferanordnungen wiederholt werden, die in dem Flügel vorhanden sind. Analoge Einstellungen werden auch für Klaviere vorgenommen. Ein Beispiel ist in DE-A-19703445 offenbart.

Unter Bezugnahme auf 3 enthält eine Dämpferanordnung 100 nach dem Stand der Technik üblicherweise eine Leistenanordnung 41 mit einem Dämpferboden 11, der zum Kontakt mit der Unterseite 36 von jedem einer Reihe von Hebegliedern 7 in einer Gruppe von Hebegliedern bestimmt ist. Der Dämpferboden wird üblicherweise mit einem Fußpedal betätigt, so dass alle Klaviersaiten, die der Gruppe von Hebegliedern zugeordnet sind, solange ungedämpft vibrieren können, solange das Fußpedal betätigt wird. Die Leistenanordnung 41 enthält zwei feststehende Blöcke 12, an die der Dämpferboden 11 mittels Drehachsen 16 gekoppelt ist, die in Drehhohlräumen 17, die durch die Blöcke 12 definiert sind, aufgenommen sind, um diesen relativ zu den Blöcken 12 um die Stifte 16 zu drehen. Die Drehblöcke 12 sind mit Hilfe von Montageschrauben 19 fest an dem Klavier-Gehäuse 40 angebracht.

Wenn der Dämpferboden 11 gedreht wird, indem zum Beispiel ein nicht dargestellter Mechanismus betätigt wird, der an einem nicht dargestellten Fußpedal angebracht ist, kommt ein Kissen 34, das an dem Boden 11 angebracht ist (das üblicherweise aus Filz oder einem anderen Material besteht, welches Geräuschvibrationen absorbieren kann) mit der Unterseite 36 des Hebegliedes 7 in Kontakt, wodurch die Dämpferkissen 1 durch den Mechanismus, der zuvor in Bezug auf die Klaviertastenmechanik beschrieben wurde, nach oben bewegt werden. Die Drehung des Dämpferbodens 11 führt zu einer Bewegung des Hebegliedes 7, noch vor dem Kontakt zwischen dem Kissen 34 und der Unterseite 36 des Hebegliedes 7. Dies trifft zu, wenn die Drehachsen des Hebelgliedes 7 (durch den Stift 31) und des Dämpferbodens 11 (durch die Stifte 16) nicht übereinstimmen.

4 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Dämpferanordnung 100a nach dem Stand der Technik. Die Dämpferanordnung 100a enthält ein Hebeglied 7a, das an einem Klavier-Gehäuse 40 durch eine Leistenanordnung 41a angebracht ist, und einen Dämpferboden 13a, der unabhängig an dem Klavier-Gehäuse 40 angebracht ist. Die Leistenanordnung 41a ist an dem Klavier-Gehäuse 40 in einer unveränderlichen Position mit Schrauben 43a angebracht. Der Dämpferboden 13a enthält ein Kissen 34a zum Kontakt mit der Unterseite 36a des Hebegliedes 7a. Der Boden 13a ist an dem Klavier-Gehäuse 40 mit Halterungsflanschen 42a und Schrauben 44a angebracht. Der Boden 13 schwenkt um Stifte 46a. Eine nach oben gerichtete Kraft, die auf den Dämpferboden 13 ausgeübt wird, bewirkt, dass das Kissen 34 mit der Unterseite des Hebegliedes 7 in Kontakt gelangt. Wenn der Boden 13 weiter bewegt wird, werden die Dämpferkissen 1 auf gleiche Weise, wie in Bezug auf 3 beschrieben wurde, nach oben bewegt, aber die Drehung des unabhängigen Dämpferbodens 13 bewirkt an sich keine Bewegung des Hebegliedes 7 bis das Kissen 34 mit der Unterseite des Hebegliedes 7 in Kontakt gelangt. Das heißt, die Drehung des Hebegliedes 7 und des Dämpferbodens 13 sind erst gekoppelt, wenn das Kissen 34 mit der Unterseite 36 des Hebegliedes 7 in Kontakt gelangt.

Unter Bezugnahme auf 5 enthält eine Klaviermechanik eines Klaviers nach dem Stand der Technik eine Dämpferanordnung 200. Wie bei einem Flügel dämpfen Dämpferkissen 101 die Vibrationen von Klaviersaiten 130. Die Dämpferkissen 101 sind an einem Dämpferkopf 102 (der üblicherweise aus Holz hergestellt ist) angebracht, der neben einer Saite 130, wie dargestellt, positioniert ist. Der Dämpferkopf 103 wird von einem starren Dämpferdraht 103 getragen, von dem ein unteres Ende 105 in ein Hebeglied 136 pressgepasst ist. Das Hebeglied 136 ist durch einen Stift 106 drehbar mit einem Flansch 137 verbunden. Der Flansch 137 ist an einer primären Mechanikleiste 138 angebracht.

Beim Spielen wird auf eine Klaviertaste 110, die auf einem Hebeldrehpunkt 133 ruht, am proximalen Ende 134 eine nach unten gerichtete Kraft 132 ausgeübt. Dies führt zu einer Aufwärtsbewegung (Pfeil 107) des gegenüber liegenden, distalen Endes 135 der Klaviertaste 110. Das distale Ende 135 kommt mit der Unterseite eines Endes 141 einer Wippenanordnung 139 in Kontakt, wodurch diese um einen Stift 131 schwenkt. Das gegenüber liegende Ende 143 der Wippenanordnung 139, an dessen Oberseite 145 ein Löffel 140 angebracht ist, wird dadurch nach unten gedreht (Pfeil 146) und kommt mit dem Hebeglied 136 in Kontakt, wodurch das Hebeglied um den Stift 106 gedreht wird. Dadurch wird das obere Ende 149 des Hebegliedes 136 (und folglich der Dämpferdraht 103, der Dämpferkopf 101 und der Dämpferkissen 101) von der Klaviersaite 130 gegen die Spannkraft, die von einer Drahtfeder 141 ausgeübt wird, weg bewegt (Pfeil 148). Dadurch kann die Klaviersaite 130 frei vibrieren, wenn sie von einem Hammer 151 angeschlagen wurde.

Der Abstand 114 zwischen dem Löffel 140 und dem Hebeglied 136 ist zur Bestimmung notwendig, wann während des Anschlags der Klaviertaste das Dämpferkissen 101 von der Saite 130 abgehoben wird. Je größer der Abstand 114, um so später wird das Dämpferkissen 101 während eines Tastenanschlags von der Saite 130 weg bewegt. Dies hat einen starken Einfluss darauf, wie sich die Tasten für einen Pianisten anfühlen, wie zuvor beschrieben wurde. Wie bei Flügeln wird der Abstand 114 für jede Dämpferanordnung einzeln eingestellt. Bei jeder Art von Klavier führen solche einzelnen Einstellungen zu Unbeständigkeiten, und die einzelnen Einstellungen sind zeitaufwändig und schwierig auszuführen.

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass wesentliche Vorteile durch eine Dämpferanordnung erreicht werden können, wenn die Zeitsteuerung der Hebeglieder (das heißt, der Abstand zwischen den Hebegliedern und den Klaviertasten) gruppenweise und nicht einzeln eingestellt werden kann.

In einem Aspekt stellt die Erfindung eine Dämpferanordnung für ein Klavier bereit. Die Dämpferanordnung enthält eine Leistenanordnung mit einer einstellbaren Halterung zur Halterung der Leistenanordnung an dem Klavier-Gehäuse, und mehrere Hebeglieder, die an die Leistenanordnung gekoppelt sind.

Ausführungsformen dieses Aspekts der Erfindung können eines oder mehrere der folgenden Merkmale enthalten. Die Hebeglieder sind drehbar an die Leistenanordnung gekoppelt. Die Leistenanordnung ist zur vertikalen Einstellung in Bezug auf das Gehäuse ausgebildet, zum Beispiel, zur kontinuierlichen Einstellung (wobei die Leistenanordnung einen vertikalen Schlitz definieren kann) oder zur stufenweisen Einstellung (wobei die Leistenanordnung einzelne Öffnungen definiert, die vertikal angeordnet sind). Die Leistenanordnung hat zwei Enden und die einstellbare Halterung enthält einen Schlitz in einem Bereich eines Endes und einen Schlitz in einem Bereich des gegenüber liegenden Endes. Die einstellbare Halterung enthält eine Stellschraube in jedem Schlitz.

In einer dargestellten Ausführungsform enthält die Leistenanordnung eine Leiste und einen daran angebrachten Dämpferboden. Die Leiste ist zur Halterung zur Drehung relativ zu dem Gehäuse ausgebildet. Die einstellbare Halterung enthält Halterungsblöcke, und die Leiste ist an den Blöcken zur Drehung relativ zu den Blöcken angebracht. Jeder Halterungsblock definiert einen Einstellschlitz. In einer anderen dargestellten Ausführungsform enthält die Dämpferanordnung einen Dämpferboden, der unabhängig von der Leistenanordnung an dem Gehäuse angebracht ist. Die Dämpferanordnung enthält mehrere Dämpferdrähte. Jedes der Hebeglieder ist, zum Beispiel drehbar, an einen entsprechenden Dämpferdraht gekoppelt. In anderen Ausführungsformen hat das Klavier eine horizontale Achse und die Leistenanordnung ist zur horizontalen Einstellung relativ zu dem Gehäuse ausgebildet.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung enthält das Klavier ein Gehäuse und eine Dämpferanordnung. Die Dämpferanordnung enthält eine Leistenanordnung mit einer einstellbaren Halterung, die die Leistenanordnung an dem Gehäuse anbringt, und mehrere Hebeglieder, die an die Leistenanordnung gekoppelt sind.

Ausführungsformen dieses Aspekts der Erfindung können eines oder mehrere der folgenden Merkmale enthalten. Die Halterung enthält einstellbare Halterungsblöcke, die an die Leistenanordnung gekoppelt sind, und Montageschrauben zur Fixierung der Halterungsblöcke an dem Gehäuse. Die Halterungsblöcke definieren Schlitze zur Aufnahme der Montageschrauben. Die Halterung enthält Schlitze, die in der Leistenanordnung definiert sind, und Montageschrauben, die in den Schlitzen zur Fixierung der Leistenanordnung an dem Gehäuse aufgenommen werden.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst ein Verfahren zum gleichzeitigen Einstellen mehrerer Klavier-Hebeglieder in einem Klavier das Anbringen einer Dämpferanordnung an einem Klavier-Gehäuse mit einer einstellbaren Halterung, wobei die Dämpferanordnung eine Leistenanordnung und mehrere Hebeglieder enthält, die an die Leistenanordnung gekoppelt sind, und das Einstellen der Position der Leistenanordnung relativ zu dem Gehäuse.

Ausführungsformen dieses Aspekts der Erfindung können eines oder mehrere der folgenden Merkmale enthalten. Das Verfahren umfasst das drehbare Koppeln der Hebeglieder an die Leistenanordnung. Das Klavier hat eine vertikale Achse und der Schritt des Einstellens der Leistenanordnungposition relativ zu dem Gehäuse umfasst das vertikale Einstellen der Leistenanordnungposition. Der Schritt des Einstellens der Leistenanordnungposition relativ zu dem Gehäuse umfasst das Einstellen eines Abstandes zwischen den Hebegliedern und einer entsprechenden Gruppe von Klaviertasten. Als Alternative umfasst der Schritt des Einstellens der Leistenanordnungposition relativ zu dem Gehäuse das horizontale Einstellen der Leistenanordnungposition.

Die Erfindung bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber bisher bekannten Dämpfereinstellvorrichtungen und -verfahren. Die erfindungsgemäße Dämpfereinstellvorrichtung ermöglicht die Einstellung einer Gruppe von Hebegliedern, anstelle der Einstellung einzelner Hebeglieder, die bisher erforderlich war. Insbesondere ermöglicht die erfindungsgemäße Dämpfereinstellvorrichtung die Einstellung von Distanzen zwischen Hebegliedern und ihren entsprechenden Elementen zum Abheben von Dämpferköpfen von Klaviersaiten, ohne die Verriegelungsmechanismen der einzelnen Dämpferanordnungen zu lockern. Einige Künstler bevorzugen dasselbe "Gefühl" bei allen Tasten. Daher minimiert die Erfindung in vorteilhafter Weise das Auftreten von Unterschieden von Saite zu Saite zwischen den Dämpferanordnungen. Die erfindungsgemäße Dämpfereinstellvorrichtung ermöglicht es, dass Fabrikseinstellungen über lange Zeiträume erhalten bleiben. Ferner ist nicht soviel Zeit und Fertigkeit zur Regulierung von Dämpfereinstellungen notwendig.

Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden ausführlichen Beschreibung und aus den Ansprüchen hervor.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Seitenansicht einer Dämpferanordnung eines Flügels nach dem Stand der Technik.

2 ist eine Seitenansicht einer Klaviertaste und einer Dämpferanordnung eines Flügels nach dem Stand der Technik.

3 ist eine perspektivische Ansicht einer Dämpferanordnung und eines Dämpferbodens eines Flügels nach dem Stand der Technik.

4 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Dämpferanordnung und eines Dämpferbodens eines Flügels nach dem Stand der Technik.

5 ist eine Seitenansicht einer herkömmlichen Klaviermechanik nach dem Stand der Technik.

6 ist eine Seitenansicht einer Taste und einer Dämpferanordnung eines Flügels gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung.

7 ist eine perspektivische Ansicht der Dämpferanordnung von 6.

8A und 8B sind eine Seiten- bzw. Vorderansicht eines geschlitzten Dämpferboden-Schwenkblocks eines Flügels.

9A und 9B sind eine Seiten- beziehungsweise Vorderansicht einer alternativen Ausführungsform eines geschlitzten Dämpferboden-Schwenkblocks eines Flügels.

10A und 10B sind eine Seiten- beziehungsweise Vorderansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform eines geschlitzten Dämpferboden-Schwenkblocks eines Flügels.

11A und 11B sind eine Seiten- beziehungsweise Vorderansicht einer alternativen Ausführungsform eines Dämpferboden-Schwenkblocks eines Flügels.

12A und 12B sind eine Seiten- beziehungsweise Vorderansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform eines Dämpferboden-Schwenkblocks eines Flügels.

13 ist eine Seitenansicht einer Stellschraube für eine Dämpferbodenschwenkanordnung eines Flügels.

14 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Dämpferanordnung eines Flügels.

15 ist eine Seitenansicht einer Dämpferanordnung eines Klaviers gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung.

16 ist eine perspektivische Ansicht der Dämpferanordnung eines Klaviers von 15.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass Einstellungen der Zeitsteuerung von Klavier-Hebegliedern rasch, zuverlässig und leicht durchgeführt werden können, wenn die Zeitsteuerung gruppenweise und gleichzeitig in Sätzen von Klavier-Hebegliedern eingestellt werden kann. Zum Erreichen dieser Zielsetzung wurde eine Dämpferanordnung zum gruppenweisen Einstellen von Hebegliedern entwickelt. Die Dämpferanordnung kann in Flügeln und Klavieren verwendet werden.

Unter Bezugnahme auf 6 und 7 enthält eine Dämpferanordnung 300 eine Leistenanordnung 311, die einstellbar an einem Klavier-Gehäuse 40 angebracht ist. Die Leistenanordnung 311 enthält einen Dämpferboden 311a und eine Halterung 312 zur Einstellung der Position der Leistenanordnung 311 relativ zu dem Gehäuse 40. Die Dämpferanordnung 300 enthält mehrere Hebeglieder 307, die an den Dämpferboden 311a gekoppelt sind (in 7 sind nur zwei Hebeglieder 307 dargestellt). Die Einstellung der Leistenanordnung 311 wirkt sich auf die Größe eines Spaltes 314 (6) zwischen allen Hebegliedern 307 und ihren entsprechenden Klaviertasten 10, oder einer Gruppe von Hebegliedern 307 und ihren entsprechenden Klaviertasten 10 aus. Die Größe des Spaltes 314 wird eingestellt, um das "Gefühl" für die Klaviertasten zu verändern. Ein kleinerer Spalt bedeutet, dass sich die Dämpfer früher beim Tastenanschlag abheben, und ein größerer Spalt bedeutet, dass sich die Dämpfer später beim Tastenanschlag abheben. Persönliche Vorlieben des Pianisten können die exakte gewünschte Zeitgebung bestimmen.

Die Dämpferanordnung 300 enthält Dämpferkissen 301, die an einem Dämpferkopf 302 angebracht sind. Der Dämpferkopf 302 wird von einem starren Dämpferdraht 303 gehalten, der an einem Ende 303a an dem Dämpferkopf und an einem gegenüber liegenden Ende 303b an einem oberen Flansch 305 durch einen Verriegelungsmechanismus 304 angebracht ist. Der obere Flansch 305 ist an einem Hebeglied 307 angebracht und dreht relativ zu dem Hebeglied 307 um einen Stift 306. Das Hebeglied 307 ist an einem Halterungsflansch 308 angebracht und dreht relativ zu dem Halterungsflansch 308 um einen Stift 331. Der Halterungsflansch 308 ist an einer Rückwand 338 des Dämpferbodens 311a durch eine Bundschraube 309 angebracht.

Unter besonderer Bezugnahme auf 6 hebt die Einstellung der vertikalen Position der Leistenanordnung 311 entlang der vertikalen Achse V, z.B. ein Anheben der Leistenanordnung 311 (Pfeil 310), den Flansch 308 an. Unter dem Gewicht des Hebegliedes 307 bewirkt dies, dass sich das Hebeglied 307 um den Stift 311 dreht und der obere Flansch 305 um den Stift 306 dreht, so dass die Dämpferkissen 301 in Kontakt mit der Saite 30 bleiben und ein Ende 307a des Hebegliedes 307 gesenkt wird (wie in gestrichelter Linie dargestellt), wodurch die Größe des Spaltes 314 verändert wird.

Unter besonderer Bezugnahme auf 7, enthält die Leistenanordnung 311 Halterungsblöcke 342, 342a zur Halterung des Dämpferbodens 311a an dem Klavier-Gehäuse 40. Der Dämpferboden 311a ist an Blöcke 342, 342a zur Drehung relativ zu diesen durch Drehstifte 316, 316a gekoppelt, die in Hohlräumen 317, 317a aufgenommen sind, die durch die Drehblöcke 342 beziehungsweise 342a definiert sind. Die Blöcke 342, 342a definieren Schlitze 333 beziehungsweise 333a, die eine vertikale Einstellung des Dämpferbodens 311a ermöglichen. Jeder Block 342, 342a ist an dem Gehäuse 40 durch eine Schraube 315 beziehungsweise 315a angebracht und wird an einer Stellschraube 343 beziehungsweise 343a gehalten.

Die Stellschrauben 343, 343a kommen mit dem Klavier-Gehäuse 40 entlang einer horizontalen Bodenfläche 346 und einer überhängenden horizontalen Oberfläche 347 des Gehäuses 40 in Kontakt. Anstelle der Oberflächen 346, 347 entlang der vollen Länge des Gehäuses 40 kann als Alternative ein C-förmiger Bügel, nicht dargestellt, nur direkt über und unter der Stelle der Blöcke 342, 342a eingesetzt sein. 8A und 8B zeigen des Weiteren einen geschlitzten Leistenschwenkblock 342 mit einer Gewindebohrung 344, die eine Stellschraube 343 aufnimmt.

Die Blöcke 342, 342a werden durch Lockern der Schrauben 315, 315a, Drehen der Stellschrauben 343, 343a, bis alle Blöcke 342, 342a in eine gewünschte Position gestellt sind, und Festziehen der Schrauben 315, 315a eingestellt. Die Stellschrauben 343, 343a können auf zahlreiche verschiedene Arten gedreht werden, die dem Fachmann bekannt sind, einschließlich der Verwendung eines Stellstiftes (nicht dargestellt), der durch den Durchmesser der Schraube geht, oder der Verwendung einer Sechskantmutter (nicht dargestellt), die an der Schraube angebracht ist. Als Alternative, wie in 9A und 9B dargestellt, kann ein Einstellblock 342b zwei Stellschrauben 321, 321a enthalten. 8A und 9A zeigen die Ausrichtung des Schwenklochs (317 oder 317a) mit Einstellvorrichtungen, wodurch die Blockdrehung minimiert wird. Während es die Einstellblöcke 342, 342a ermöglichen, dass Gruppen von Hebegliedern oder alle Hebeglieder in dem Klavier gleichzeitig eingestellt werden, ist eine einzelne Einstellung weiterhin unter Verwendung des Verriegelungsmechanismus 304, wie zuvor unter Bezugnahme auf 1 beschrieben, möglich.

10 bis 12 zeigen Ausführungsformen der Erfindung, die für eine stufenweise Einstellung des Dämpferbodens 311a sorgen, im Gegensatz zu der kontinuierlichen Einstellung, die durch die Blöcke 342 geboten wird. Unter Bezugnahme auf 10A und 10B enthält der Halterungsblock 345 drei Kerben 323, von welchen eine einen entsprechenden Vorsprung 323 an dem Gehäuse 40 aufnimmt. Als Alternative kann der Block 345 Vorsprünge enthalten und das Gehäuse 40 entsprechende Kerben. Der Block 345 definiert einen Schlitz 333b und ist mit einer Schraube 315b an dem Gehäuse 40 angebracht. Zur Einstellung der vertikalen Position des Blocks 345 wird die Schraube 315b gelockert, der Block 345 in die neue gewünschte Position bewegt, wobei der Fortsatz 323 in einer der Kerben 323 angeordnet wird, und die Schraube 315b festgezogen. Obwohl 10A drei dreieckig geformte Kerben offenbart, können andere Formen und Anzahlen von Kerben angewendet werden.

Unter Bezugnahme auf 11A und 11B definiert ein Halterungsblock 346 drei vertikal ausgerichtete Schraubenlöcher 347 zur Aufnahme einer Schraube 315c. Das Klavier-Gehäuse 40 definiert einen einzigen Schraubenhohlraum 348 zur Aufnahme der Schraube 315c. Zur Einstellung der vertikalen Position des Blocks 346 wird die Schraube 315c vom Block 346 entfernt, der Block 346 wird bewegt, um ein neues Schraubenloch 346 mit dem Loch 348 auszurichten, und die Schraube 315c wird durch das neue Schraubenloch 346 in das Loch 348 eingesetzt. Als Alternative, wie in 12A und 12B dargestellt, definiert das Klavier-Gehäuse 40 eine Anzahl von Schwenkblock-Schraubenhohlräumen 348, und der Leistenblock 346 definiert ein einziges Schraubenloch 347.

Unter Bezugnahme auf 13 enthält ein zusätzlicher kontinuierlicher Einstellmechanismus eine Schraube 348, die zur Drehung relativ zu dem Gehäuse 40 angebracht ist, während sie keine Axialverschiebung erfährt. Auf die Schraube 348 ist eine Mutter 349 geschraubt. Während die Mutter 349 an einer Drehung gehindert ist, ändert die Drehung der Schraube 348 die axiale Position der Mutter 349. Die Mutter 349 kann an einen Leistenschwenkblock gekoppelt sein, um die Position des Leistenschwenkblocks vertikal einzustellen, im Wesentlichen wie zuvor beschrieben wurde. Zum Beispiel kann ein Stift 320 der zu der Mutter 349 gehört, in einen entsprechenden Hohlraum in dem Leistenschwenkblock eingesetzt werden.

14 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, in der das Hebeglied 307 an eine Leistenanordnung 352 gekoppelt ist, die einstellbar an dem Gehäuse 40 angebracht ist. Die Leiste 352 definiert einen vertikalen Schlitz 327 zur Aufnahme einer Schraube 328 zur Halterung der Leiste 352 an dem Klavier-Gehäuse 40. Es gibt im Allgemeinen mindestens zwei derartige Schlitze 327 und Schrauben 328, üblicherweise einen/eine an jedem Ende, auch Ausführungsformen können in Erwägung gezogen werden wie z.B. eine einzige Schlitz/Schrauben-Kombination oder mehr als zwei. Die vertikale Position der Leiste 352 kann durch Lockern der Schrauben 328 und Verschieben der Leiste 352 in eine neue Position eingestellt werden (Pfeil 353). Ein separater, nicht dargestellter Dämpferboden steht mit Hebegliedern 307 in Wechselwirkung, wie zuvor unter Bezugnahme auf 5 beschrieben wurde. In dieser Ausführungsform sind die Bewegungen des Dämpferbodens und der Leiste 352 entkoppelt.

Die Erfindung ist auch zur Verwendung in einem Klavier gut geeignet, wie in der Folge beschrieben wird. Unter Bezugnahme auf 15 ist ein Hebeglied 236 durch einen Stift 206 drehbar an einem Flansch 237 angebracht. Der Flansch 237 ist an einer Hilfsleiste 250 angebracht, die drehbar um einen Stift 251 einstellbar ist, um die horizontale Position des Flansches 237 zu ändern, im Allgemeinen entlang einer horizontalen Achse H. Wie in der Folge beschrieben, kann die Hilfsleiste 250 entweder drehbar einstellbar oder in Bezug auf eine primäre Mechanikleiste 238 verschiebbar einstellbar sein. Die Hilfsleiste 250 erstreckt sich über die Dämpferanordnungen von mehreren Tasten in einem Klavier und vorzugsweise über die Breite aller Dämpferanordnungen in einem Klavier. Die horizontale Einstellung des Flansches 237 relativ zu der primären Mechanikleiste 238, zum Beispiel zu einer Klaviersaite 230, bewirkt, dass das untere Ende 247 des Hebegliedes 236 vom Löffel 240 weg bewegt wird, wodurch der Abstand 214 zwischen diesem Ende des Hebegliedes 236 und dem Löffel 240 vergrößert wird. Dieser vergrößerte Abstand führt dazu, dass der Dämpferkopf während eines Tastenanschlags später verschoben wird. Wenn im Gegensatz dazu der Flansch 237 von der Saite 230 weg bewegt wird, wird der Dämpferkopf 202 von der Saite 230 beim Tastenanschlag früher verschoben.

Unter Bezugnahme auf 16 kann die Drehung oder Verschiebung der Leiste 250 durch Anbringung des Flansches 237 an der Leiste 250 mit einer Schraube 253 erfolgen. Der Flansch 237 kann ein geschlitztes Schraubenloch, Stellschrauben, Kerben oder jede äquivalente Möglichkeit enthalten, um entweder eine kontinuierliche oder stufenweise Positionseinstellung des Flansches 237 relativ zu der Leiste 250 zu erreichen, wie zuvor beschrieben wurde. Als Alternative kann die Leiste 250 um den Stift 251 schwenken, wobei die Einstellung des Schwenkwinkels zum Beispiel unter Verwendung einer einstellbaren Schraube vorgenommen wird, die in der Position des Stiftes 251 angeordnet wird, oder durch Einstellung einer Verbindungsstange 254, die zu einem Fußpedal, Hebel oder einem anderen Stellglied führt.

Es versteht sich, dass "vertikale" Einstellung der Position der Leiste nicht auf eine streng geradlinige, vertikale Einstellung begrenzt ist, sondern auch eine Einstellung entlang eines vertikalen Bogens beinhaltet, insbesondere eines Bogens, dessen Zentrum an dem Drehpunkt des Hebegliedes 307 um den Stift 306 liegt. Eine solche vertikale Einstellung kann jede geringfügige seitliche Verschiebung des oberen Flansches 305 beseitigen, die in 7 (dargestellt durch die gestrichelte Linie) erkennbar ist. Diese Allgemeingültigkeit der Einstellung gilt gleichermaßen für jede besondere Ausführungsform, die eine horizontale Einstellung benötigt.

Obwohl die Erfindung in Verbindung mit der ausführlichen Beschreibung dargelegt wurde, versteht sich, dass die vorangehende Beschreibung die Erfindung veranschaulichen und nicht den Umfang der Erfindung einschränken soll, der durch den Schutzbereich der beiliegenden Ansprüche definiert ist. Andere Ausführungsformen, Aspekte, Vorteile und Modifizierungen liegen im Rahmen der folgenden Ansprüche.


Anspruch[de]
  1. Dämpferanordnung für ein Klavier, wobei das Klavier ein Gehäuse (40) enthält, und die Dämpferanordnung

    eine Leistenanordnung (311), welche eine einstellbare Halterung zur Montage (315, 333) der Leistenanordnung an dem Gehäuse enthält, und

    mehrere Hebeglieder (307) umfasst, die an die Leistenanordnung gekoppelt sind.
  2. Dämpferanordnung nach Anspruch 1, wobei die Hebeglieder drehbar an die Leistenanordnung gekoppelt sind.
  3. Dämpferanordnung nach Anspruch 1, wobei das Klavier eine vertikale Achse hat und die Leistenanordnung zur vertikalen Einstellung entlang der vertikalen Achse relativ zu dem Gehäuse konfiguriert ist.
  4. Dämpferanordnung nach Anspruch 3, wobei die Leistenanordnung zur kontinuierlichen vertikalen Einstellung relativ zu dem Gehäuse ausgebildet ist.
  5. Dämpferanordnung nach Anspruch 4, wobei die Leistenanordnung einen vertikalen Schlitz (333) definiert.
  6. Dämpferanordnung nach Anspruch 3, wobei die Leistenanordnung zur stufenweisen vertikalen Einstellung ausgebildet ist.
  7. Dämpferanordnung nach Anspruch 6, wobei die Leistenanordnung einzelne Öffnungen (348) definiert, die vertikal angeordnet sind.
  8. Dämpferanordnung nach Anspruch 1, wobei die Leistenanordnung ein erstes Ende und ein zweites Ende (342, 342a) hat, wobei die einstellbare Halterung einen ersten Schlitz umfasst, der in einem Bereich des ersten Endes definiert ist, und einen zweiten Schlitz, der in einem Bereich des zweiten Endes definiert ist (333, 333a) .
  9. Dämpferanordnung nach Anspruch 8, des Weiteren umfassend eine erste Stellschraube, die von dem ersten Schlitz aufgenommen wird, und eine zweite Stellschraube, die von dem zweiten Schlitz aufgenommen wird (315, 315a).
  10. Dämpferanordnung nach Anspruch 1, wobei die Leistenanordnung eine Leiste und einen daran angebrachten Dämpferboden (311a) umfasst.
  11. Dämpferanordnung nach Anspruch 10, wobei die Leiste zur Montage an dem Gehäuse zur Drehung relativ zu dem Gehäuse ausgebildet ist.
  12. Dämpferanordnung nach Anspruch 10, wobei die einstellbare Halterung zwei Halterungsblöcke (342, 342a) umfasst, wobei die Leiste an den Halterungsblöcken zur Drehung relativ zu den Halterungsblöcken angebracht ist.
  13. Dämpferanordnung nach Anspruch 12, wobei die zwei Halterungsblöcke jeweils einen Einstellschlitz (333, 333a) definieren.
  14. Dämpferanordnung nach Anspruch 1, wobei die Dämpferanordnung des Weiteren einen Dämpferboden (13a) umfasst, der unabhängig von der Leistenanordnung an dem Gehäuse angebracht ist.
  15. Dämpferanordnung nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend mehrere Dämpferdrähte (303), wobei jedes der mehreren Hebeglieder (307) an einen entsprechenden der mehreren Dämpferdrähte gekoppelt ist.
  16. Dämpferanordnung nach Anspruch 15, wobei jedes der mehreren Hebeglieder drehbar an den entsprechenden Dämpferdraht gekoppelt ist.
  17. Dämpferanordnung nach Anspruch 1, wobei das Klavier eine horizontale Achse hat und die Leistenanordnung (238) zur horizontalen Einstellung entlang der horizontalen Achse relativ zu dem Gehäuse ausgebildet ist.
  18. Klavier, umfassend:

    ein Gehäuse (40) und

    eine Dämpferanordnung mit

    einer Leistenanordnung (311) mit einer einstellbaren Halterung (342, 343, 333, 315), die die Leistenanordnung an dem Gehäuse hält, und

    mehrere Hebegliedern (307), die an die Leistenanordnung gekoppelt sind.
  19. Klavier nach Anspruch 18, wobei die Halterung einstellbare Halterungsblöcke (342) umfasst, die an die Leistenanordnung gekoppelt sind, sowie Montageschrauben (315) zum Fixieren der Halterungsblöcke an dem Gehäuse, wobei die Halterungsblöcke Schlitze (333) zur Aufnahme der Montageschrauben definieren.
  20. Klavier nach Anspruch 18, wobei die Halterung Schlitze (348) umfasst, die in der Leistenanordnung definiert sind, sowie Montageschrauben (315c), die zum Fixieren der Leistenanordnung an dem Gehäuse in den Schlitzen aufgenommen sind.
  21. Verfahren zum gleichzeitigen Einstellen mehrerer Klavier-Hebeglieder, umfassend:

    Anbringen einer Dämpferanordnung an ein Klavier-Gehäuse mittels einer einstellbaren Halterung, wobei die Dämpferanordnung eine Leistenanordnung und mehrere Hebeglieder enthält, die an die Leistenanordnung gekoppelt sind, und

    Einstellen einer Position der Leistenanordnung relativ zu dem Gehäuse.
  22. Verfahren nach Anspruch 21, des Weiteren umfassend das drehbare Koppeln der Hebeglieder an die Leistenanordnung.
  23. Verfahren nach Anspruch 21, wobei das Klavier eine vertikale Achse hat, und der Schritt zum Einstellen der Position der Leistenanordnung relativ zu dem Gehäuse das vertikale Einstellen der Position der Leistenanordnung entlang der vertikalen Achse umfasst.
  24. Verfahren nach Anspruch 21, wobei der Schritt zum Einstellen der Position der Leistenanordnung relativ zu dem Gehäuse einen Abstand zwischen den Hebegliedern und einer entsprechenden Gruppe von Klaviertasten einstellt.
  25. Verfahren nach Anspruch 21, wobei das Klavier eine horizontale Achse hat, und der Schritt zum Einstellen der Position der Leistenanordnung relativ zu dem Gehäuse das horizontale Einstellen der Position der Leistenanordnung entlang der horizontale Achse umfasst.
Es folgen 13 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com