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Dokumentenidentifikation DE69828611T2 16.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000993728
Titel ZELLULARES TELEFONGERÄT MIT SPRACHGESTEUERTEN WAHLVERFAHREN
Anmelder Samsung Electronics Co., Ltd., Suwon, Kyonggi, KR
Erfinder KIM, Hwan, Duck, Kyonggi-do 449-840, KR;
CHIN, Yong, Seo, Songnam-shi, KR
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69828611
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.07.1998
EP-Aktenzeichen 989353727
WO-Anmeldetag 21.07.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/KR98/00221
WO-Veröffentlichungsnummer 0099005839
WO-Veröffentlichungsdatum 04.02.1999
EP-Offenlegungsdatum 19.04.2000
EP date of grant 12.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.06.2005
IPC-Hauptklasse H04M 1/27

Beschreibung[de]
1. Sachgebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf zellulare Telefone, und, insbesondere, auf ein zellulares Telefon, das eine Sprachwählfunktion besitzt.

2. Beschreibung des in Bezug stehenden Stands der Technik

Ein zellulares Telefon, das eine Sprachwählfunktion besitzt, setzt eine Spracherkennungsvorrichtung ein, die Merkmale, wie beispielsweise eine Frequenz, von den Eingabesprachsignalen extrahiert, um die Eingabesprache zu erkennen. Allgemein besitzt die Spracherkennungsvorrichtung eine große Anzahl von Eingabesprachsignalen, um sie zu verarbeiten, was eine Überbelastung an der Vorrichtung verursachen kann.

Ein bekanntes Sprachwählverfahren zum Lösen des Überlastungsproblems ist dasjenige, eine Freisprecheinrichtung, umfassend einen digitalen Signalprozessor (DSP) und einen nicht flüchtigen Speicher (z. B. einen Flash-Speicher oder einen EEPROM (Electrically Erasable and Programmable Read Only Memory)), zu verwenden. Der DSP in der Freisprecheinrichtung extrahiert die Merkmaldaten von den Eingabesprachsignalen und speichert die extrahierten Merkmaldaten in dem nicht flüchtigen Speicher (d. h. einem Spracherkennungsspeicher) als Referenz-Merkmaldaten. Unter Empfang eines Sprachwählbefehls vergleicht der DSP die Merkmaldaten der Eingabesprachsignale mit den Referenz-Merkmaldaten, registriert in dem Spracherkennungsspeicher, um Eingabesprachsignale zu erkennen, und liefert die Spracherkennungsergebnisse zu dem zellularen Telefon. Das zellulare Telefon wählt dann eine Telefonnummer entsprechend zu den Spracherkennungsergebnissen. Der Spracherkennungsspeicher ist in drei Speicherbereiche unterteilt; einen ersten Speicherbereich für Indexdaten; einen zweiten Speicherbereich zum Speichern von Informationen der Sprachsignaleingabe von einem Mikrofon des zellularen Telefons; und einen dritten Speicherbereich zum Speichern von Informationen der Sprachsignaleingabe von einem Mikrofon der Freisprecheinrichtung.

1 stellt eine Speicherliste für den Spracherkennungsspeicher gemäß dem Stand der Technik dar. Wie dargestellt ist, ist der Spracherkennungsspeicher in drei Speicherbereiche Mi, Mhs und Mhf unterteilt. Der Speicherbereich Mi speichert die Indexdaten und der Speicherbereich Mhs speichert die Referenz-Merkmaldaten Fhs1 und Fhs2 und Sprach-Wiedergabedaten VPI der Sprachsignale, eingegeben von dem Handset des zellularen Telefons. Der Speicherbereich Mhf speichert die Referenz-Merkmaldaten Fhf1 und Fhf2 und Sprach-Wiedergabedaten VP2 des Sprachsignals, eingegeben von der Freisprecheinrichtung.

Der Grund, warum der Spracherkennungsspeicher in die Speicherbereiche Mhs und Mhf, die dieselbe Struktur haben, unterteilt ist, ist derjenige, dass, obwohl ein bestimmtes Wort durch denselben Benutzer ausgesprochen wird, die Merkmaldaten, ausgegeben von der Freisprecheinrichtung, gegenüber den Merkmaldaten, ausgegeben von dem Handset des zellularen Telefons, unterschiedlich sein können. Deshalb werden die Referenz-Merkmaldaten Fhs1 und Fhs2 für das Handset des zellularen Telefons und die Referenz-Merkmaldaten Fhf1 und Fhf2 für die Freisprecheinrichtung getrennt in den Speicherbereichen Mhs und Mhf, jeweils, gespeichert. Weiterhin speichert der herkömmliche Spracherkennungsspeicher die Sprach-Wiedergabedaten VP1 und VP2 separat in den jeweiligen Speicherbereichen Mhs und Mhf, wodurch die Effektivität des Speichers verringert wird.

Allerdings ist es, da die Sprach-Wiedergabedaten VP1 und VP2 beim Abspielen der Sprache des Worts, das der Benutzer aussprach, verwendet werden, notwendig, die Sprach-Wiedergabedaten VP1 und VP2 separat zu speichern. Im Gegensatz dazu ist es bevorzugt, dass ausgewählte solche der Sprach-Wiedergabedaten VP1 und VP2 in dem Spracherkennungsspeicher gespeichert werden.

Allgemein sind die Speicherbereiche für die Sprach-Wiedergabedaten VP1 und VP2 viel größer in der Kapazität als die Speicherbereiche für die Merkmaldaten Fhs1, Fhs2, Fhf1 und Fhf2. Deshalb ist es nicht für den Spracherkennungsspeicher ökonomisch, zwei Sprach-Wiedergabe-Speicherbereiche VP1 und VP2 für dieselbe Verwendung zu haben. Zusätzlich besitzt der Spracherkennungsspeicher mit der hohen Speicherkapazität einen erhöhten Energieverbrauch, was eine Verringerung der nutzbaren Dauer der Batterie des Telefons hervorrufen kann.

Die US 5,239,586 A bezieht sich auf ein Spracherkennungssystem, das in einem Mobil-Telefongerät verwendet wird, das dazu geeignet ist, Anrufe ohne ein manuelles Wählen vorzunehmen. Der Audiosignalpegel wird in Abhängigkeit davon gesteuert, ob das Audiosignal von einem Handset-Mikrofon oder einem Freisprech-Mikrofon kommt. Zum Zeitpunkt der Spracherkennung werden die abgetasteten, quantisierten, codierten Sprachsignale mit zuvor registrierten Wort-Daten verglichen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein zellulares Telefon und ein entsprechendes Verfahren zu schaffen, die eine Sprachwählfunktion besitzen, bei der ein Spracherkennungsspeicher effektiv und effizient verwaltet wird.

Diese Aufgabe wird durch die Erfindung, wie sie in den unabhängigen Ansprüchen beansprucht ist, gelöst.

Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Dementsprechend schafft die vorliegende Erfindung ein zellulares Telefon, das dazu geeignet ist, mit einer Freisprecheinrichtung verbunden zu werden, und mit einer Spracherkennungsvorrichtung, um Merkmaldaten von einem Eingabesprachsignal zu extrahieren, um so das Sprachsignal zu erkennen, und einen Speicher zum Speichern der Merkmaldaten. Der Speicher ist in einen ersten Speicherbereich zum Speichern von Indexdaten, einen zweiten Speicherbereich zum Speichern von Merkmaldaten, eingegeben von dem zellularen Telefon, einen dritten Speicherbereich zum Speichern, welche Merkmaldaten von der Freisprecheinrichtung kommen, und einen vierten Speicherbereich zum Speichern von Sprach-Wiedergabedaten unterteilt. Der vierte Speicherbereich weist einen Speicherbereich zum Speichern der Sprach-Wiedergabedaten und einen anderen Speicherbereich zum Speichern einer Telefonnummer auf.

Vorzugsweise weisen die Indexdaten eine erste Adresse, wo die Merkmaldaten, eingegeben von dem zellularen Telefon, gespeichert sind, eine zweite Adresse, wo die Merkmaldaten, eingegeben von der Freisprecheinrichtung, gespeichert sind, und eine dritte Adresse, wo die Telefonnummer und die Sprach-Wiedergabedaten gespeichert sind, auf.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorstehenden und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung ersichtlich werden, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen herangezogen wird, in denen:

1 zeigt ein Diagramm, das eine Speicherliste für einen Spracherkennungsspeicher gemäß dem Stand der Technik darstellt;

2 zeigt ein Blockdiagramm eines zellularen Telefons mit einer Sprachwählfunktion, bei dem die vorliegende Erfindung angewandt wird;

3 zeigt ein Diagramm, das eine Speicherliste für einen Spracherkennungsspeicher gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

4 zeigt ein Flussdiagramm zum Steuern des Spracherkennungsspeichers der 3 während eines Sprachregistrierungsvorgangs; und

5 zeigt ein Flussdiagramm zum Steuern des Spracherkennungsspeichers der 3 während eines Spracherkennungsvorgangs.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Detail nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Für ein umfassenderes Verständnis der vorliegenden Erfindung wird die vorliegende Erfindung, beschränkt auf die spezifische Ausführungsform, erläutert. Allerdings sollte angemerkt werden, dass die vorliegende Erfindung in Verbindung mit der Beschreibung durch einen Fachmann auf dem betreffenden Fachgebiet ausgeführt werden kann. In der nachfolgenden Beschreibung sind ausreichend bekannte Funktionen und Anordnungen, die die vorliegende Erfindung in unnötigem Detail verschleiern könnten, nicht im Detail beschrieben.

Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, ein Eingabesprachsignal unter Verwendung von Paketdaten, die von dem Vocoder (Sprachcodierer) ausgegeben werden, umfasst in dem zellularen Telefon, zu erkennen. Deshalb kann das zellulare Telefon das Sprachsignal ohne Unterstützung des DSP in der Freisprecheinrichtung erkennen.

2 stellt ein tragbares, zellulares Telefon dar, das eine Sprachwählfunktion besitzt, bei dem die vorliegende Erfindung angewandt wird. Die RF-(Radio-Frequenz)-Schaltung und eine DTMF-(Dual-Ton-Mehrfach-Frequenz)-Schaltung sind von der Zeichnung entfernt worden, da sie sich nicht auf die vorliegende Erfindung beziehen.

Wie 2 zeigt, wird eine analoge Sprachsignaleingabe von einem Mikrofon 30 in ein digitales PCM-(Pulse Code Modulation)-Signal durch einen Analog-Digital-(A/D)-Wandler 20 umgewandelt. Ein Vocoder 45 komprimiert das PCM-Signal, ausgegeben von dem A/D-Wandler 20, und gibt vorbestimmte Paketdaten PKT aus. In einem CDMA-Zellulartelefon kann der Vocoder 45 durch einen 8 Kbps QCELP (Qualcomm Code Excited Linear Predictive Coding), einen 13 Kbps QCELP und einen 8 Kbps EVRC (Enhanced Variable Rate Coding) Codierer realisiert werden, und in einem GSM (Global System for Mobile Communications) Zellulartelefon kann er durch einen RPE-LTP (Regular Pulse Excitation with Long Term Prediction) Codierer realisiert werden.

Die Paketdaten PKT, ausgegeben von dem Vocoder 45, werden zu einem Mikroprozessor 50 zugeführt, der den gesamten Betrieb des zellularen Telefons steuert. Ein erster Speicher 60, der ein nicht flüchtiger Speicher ist (z. B. ein Flash-Memory oder ein EEPROM), speichert ein Steuerprogramm und anfängliche Service-Daten. Ein zweiter Speicher 65, der ein RAM (Random Access Memory) ist, speichert temporär verschiedene Daten, erzeugt während eines Betriebs des zellularen Telefons, wie beispielsweise Paketdaten, für Eingabesprachsignale, und zwar für eine Registrierung oder eine Erkennung.

Eine Spracherkennungsvorrichtung 45 gibt die Merkmaldaten, extrahiert von den Paketdaten der Eingabesprachsignale, unter einer Übertragungsrate von 20 Bytes/sec aus. Die Merkmaldaten werden für eine Spracherkennung verwendet und umfassen einige 10 bis einige 100 Bytes, umfassend das Frequenzmerkmal und die Intensität des Eingabesprachsignals. Die Spracherkennungsvorrichtung 85 kann durch entweder eine Hardware oder eine Software realisiert werden. Wenn die Spracherkennungsvorrichtung 85 durch eine Software realisiert wird, kann das Softwareprogramm in dem ersten Speicher 60 gespeichert werden. Der Mikroprozessor 50 führt die Paketdaten PKT, ausgegeben von dem Vocoder 45, zu der Spracherkennungsvorrichtung 85 zu und wählt eine Telefonnummer entsprechend den Indexdaten, ausgegeben von der Spracherkennungsvorrichtung 85. Zusätzlich speichert der Mikroprozessor 50, in einem internen Speicher davon, eine Adresse des ersten Speichers 60, wo die Paketdaten, ausgegeben von dem Vocoder 45, gespeichert sind, und liest die Paketdaten von dem ersten Speicher 60 unter Verwendung der Adresse, um den Benutzer zu informieren, dass die Sprache vollständig erkannt ist. Zur Vereinfachung werden die gelesenen Paketdaten als die Sprach-Wiedergabedaten VP bezeichnet. Der Vocoder 45 wandelt die Sprach-Wiedergabedaten VP in ein PCM-Signal um und führt es zu einem Digital-Analog-(D/A)-Wandler 45 zu, der das Eingangs-PCM-Signal in ein analoges Signal umwandelt und das umgewandelte, analoge Signal über einen Lautsprecher 80 ausgibt. Anstelle der Sprach-Wiedergabedaten kann eine Nachricht zum Informieren über den Abschluss der Spracherkennung in dem ersten Speicher 60 gespeichert werden.

Der Freisprecheinrichtung-Verbinder 500 verbindet das zellulare Telefon mit einer Freisprecheinrichtung (nicht dargestellt) und führt das Sprachsignal, eingegeben von einem Mikrofon der Freisprecheinrichtung, zu dem A/D-Wandler 20 zu, der das Eingabesprachsignal in ein digitales Signal umwandelt.

Der Freisprecheinrichtung-Verbinder 500 ist mit einem spezifischen Anschluss des Mikroprozessors 50 verbunden, um zu ermöglichen, dass er bestimmt, ob das Eingabesprachsignal von dem Mikrofon 30 des zellularen Telefons oder dem Mikrofon der Freisprecheinrichtung empfangen ist. Der Mikroprozessor 50 und der Freisprecheinrichtung-Verbinder 500 bilden eine Einrichtung, um die Quelle des Eingabesprachsignals zu erfassen.

3 stellt eine Speicherliste des Spracherkennungsspeichers (d. h. des ersten Speichers 60) gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Wie dargestellt ist, ist der erste Speicher 60 in einen Speicherbereich SA1 zum Speichern von Indexdaten, einen zweiten Speicherbereich SA2 zum Speichern von Informationen über die Sprachsignale, eingegeben von dem zellularen Telefon, einen Speicherbereich SA4 zum Speichern von Informationen der Sprachsignale, eingegeben von der Freisprecheinrichtung, und einen gemeinsamen Speicherbereich SA3 zum Speichern der Sprach-Wiedergabedaten VP und einer Telefonnummer unterteilt. Der zweite Speicherbereich SA2 speichert die Referenz-Merkmaldaten Fhs1 und Fhs2 der Sprachsignale, eingegeben von dem Handset des zellularen Telefons, in Zuordnung zu den Indexdaten. Der dritte Speicherbereich SA3 speichert die Sprach-Wiedergabedaten VP und die Telefonnummer, und der vierte Speicherbereich SA4 speichert die Referenz-Merkmaldaten Vhf1 und Fhf2 der Sprachsignale, eingegeben von der Freisprecheinrichtung, in Zuordnung zu den Indexdaten. Die Indexdaten I1 können Adressen umfassen, wo die Merkmaldaten Fhs1, Fhs2, Fhf1 und Fhf2 gespeichert sind, und eine Adresse, wo die Telefonnummer und die Sprach-Wiedergabedaten VP gespeichert sind. In dem Fall, dass das zellulare Telefon einen separaten Adressengenerator besitzt, ist der erste Speicherbereich SA1 nicht notwendig.

Wie in 3 dargestellt ist, ist jeder des ersten und des vierten Speicherbereichs SA2 und SA4 wiederum in zwei Speicherbereiche zum Speichern der Referenz-Merkmaldaten Fhs1 und Fhs2, und Fhf1 und Fhf2, jeweils, unterteilt. Dies kommt daher, dass die Sprachsignale, obwohl sie durch denselben Benutzer ausgesprochen sind, zueinander unterschiedlich sein können, wenn der Benutzer sie ausspricht. Deshalb werden die Referenz-Merkmaldaten zweimal für dasselbe Wort extrahiert, das der Benutzer ausgesprochen hat, und in den zwei Speicherbereichen getrennt gespeichert.

4 zeigt ein Flussdiagramm zum Steuern des ersten Speichers 60 während eines Spracherkennungsvorgangs. Falls der Benutzer ein bestimmtes Wort (z. B. einen Namen der Person, mit der der Benutzer telefonieren möchte) über das Mikrofon 30 ausspricht, erkennt die Spracherkennungsvorrichtung 85 das Sprachsignal, eingegeben von dem Mikrofon 30. Wenn der Benutzer das Wort über das Mikrofon der Freisprecheinrichtung ausspricht, erkennt die Spracherkennungsvorrichtung 85 das Sprachsignal, empfangen von der Freisprecheinrichtung, über den Verbinder 500 der Freisprecheinrichtung. Der Mikroprozessor 50 extrahiert die Referenz-Merkmaldaten von den Eingabesprachsignalen im Schritt 100 und bestimmt die Quelle der empfangenen Sprachsignale im Schritt 110 durch Prüfen, ob das zellulare Telefon mit der Freisprecheinrichtung verbunden ist oder nicht. Falls das zellulare Telefon nicht mit der Freisprecheinrichtung verbunden ist, speichert der Mikroprozessor 50 die Referenz-Merkmaldaten Fhs1 und Fhs2 in dem zweiten Speicherbereich SA2 des ersten Speichers 60 (Schritt 120), und zwar basierend auf der Bestimmung, dass sie von dem Handset des zellularen Telefons stammen. Allerdings speichert, falls das zellulare Telefon mit der Freisprecheinrichtung verbunden ist, der Mikroprozessor 50 die Referenz-Merkmaldaten Fhf1 und Fhf2 in dem vierten Speicherbereich SA4 des ersten Speichers 60 (Schritt 130). Nach Speichern der Merkmaldaten steuert der Mikroprozessor 50 die Spracherkennungsvorrichtung 85, um das Eingabesprachsignal als die Sprach-Wiedergabedaten VP in dem dritten Speicherbereich SA3, zusammen mit seiner entsprechenden Telefonnummer, zu speichern (Schritt 140).

5 zeigt ein Flussdiagramm zum Steuern des ersten Speichers 60 während des Spracherkennungsvorgangs. Falls der Benutzer den Namen, registriert in dem zellularen Telefon, ausspricht, um die Telefonnummer durch die Sprache zu wählen, extrahiert die Spracherkennungsvorrichtung 85 die Merkmaldaten von dem Eingabesprachsignal und vergleicht dann die Merkmaldaten mit den Referenz-Merkmaldaten, registriert in dem ersten Speicher 60. Falls die Eingabe-Merkmaldaten ähnlich zu den Referenz-Merkmaldaten sind, gibt die Spracherkennungsvorrichtung 85 die Indexdaten entsprechend zu den Merkmaldaten zusammen mit einem Differenzwert dazwischen zu dem Mikroprozessor 50 aus.

Wie die 2 und 5 zeigen, extrahiert der Mikroprozessor 50 die Merkmaldaten des Eingabesprachsignals von der Spracherkennungsvorrichtung 85 (Schritt 209) und bestimmt die Quelle der Merkmaldaten durch Prüfen, ob das zellulare Telefon mit der Freisprecheinrichtung verbunden ist oder nicht (Schritt 210). Falls die empfangenen Merkmaldaten von dem Handset des zellularen Telefons stammen, steuert der Mikroprozessor 50 die Spracherkennungsvorrichtung 85 so, um Referenz-Merkmaldaten Fhs1 und Fhs2 von dem zweiten Speicherbereich SA2 des ersten Speichers 60 zu lesen, und vergleicht sie mit den empfangenen Merkmaldaten, um so die Indexdaten und einen Referenzwert dazwischen zu erzeugen (Schritt 220). Allerdings steuert, falls die empfangenen Merkmaldaten von der Freisprecheinrichtung stammen, der Mikroprozessor 50 die Spracherkennungsvorrichtung 85 so, um die Referenz-Merkmaldaten Fhf1 und Fhf2 von dem vierten Speicherbereich SA4 des ersten Speichers 60 zu lesen und um sie mit den empfangenen Merkmaldaten zu vergleichen, um so die Indexdaten und den Differenzwert dazwischen zu erzeugen (Schritt 230). Danach empfängt der Mikroprozessor 50 die Indexdaten und den Differenzwert von der Spracherkennungsvorrichtung 85 (Schritt 240) und liest die Sprach-Wiedergabedaten VP von dem dritten Speicherbereich SA3 entsprechend zu den Indexdaten, ausgegeben von der Spracherkennungsvorrichtung 85 (Schritt 250). Die gelesenen Sprach-Wiedergabedaten VP werden zu dem Lautsprecher 80 ausgegeben. Darauffolgend liest der Mikroprozessor 50 die Telefonnummer von dem dritten Speicherbereich SA3 entsprechend zu den Indexdaten (Schritt 260) und wählt die gelesene Telefonnummer im Schritt 270.

Wie vorstehend beschrieben ist, verwaltet das zellulare Telefon effektiv den Spracherkennungsspeicher, um dadurch zu einer Verringerung der Produktionskosten und des Energieverbrauchs beizutragen.

Während diese Erfindung in Verbindung mit demjenigen beschrieben worden ist, was derzeit als die praktikabelste und bevorzugteste Ausführungsform angesehen wird, sollte verständlich werden, dass die Erfindung nicht auf die offenbarte Ausführungsform beschränkt ist, sondern, im Gegensatz dazu, ist vorgesehen, verschiedene Modifikationen innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche abzudecken.


Anspruch[de]
  1. Mobiltelefon, das mit einer Freisprecheinrichtung verbunden werden kann und einen Vocoder (45) aufweist, wobei das Mobiltelefon gekennzeichnet ist durch:

    eine Bestimmungseinrichtung, die bestimmt, ob Merkmaldaten von dem Mobiltelefon oder der Freisprecheinrichtung stammen;

    eine Spracherkennungsvorrichtung (85), die die Merkmaldaten aus einem Sprachsignal extrahiert, indem sie Paketdaten verarbeitet, die von dem Vocoder ausgegeben werden, die extrahierten Merkmaldaten mit registrierten Merkmaldaten entsprechend einer Ausgabe der Bestimmungseinrichtung vergleicht und Indexdaten mit einer Adresse ausgibt, an der die Merkmaldaten gespeichert sind, wenn die extrahierten Merkmaldaten den registrierten Merkmaldaten ähneln; und

    einen Mikroprozessor (50), der eine Adresse liest, an der Sprach-Wiedergabedaten gespeichert sind, die Sprach-Wiedergabedaten liest und ausgibt, eine Telefonnummer entsprechend den Indexdaten liest und die gelesene Telefonnummer wählt.
  2. Mobiltelefon nach Anspruch 1, die des Weiteren einen Spracherkennungsspeicher (60) umfasst, der umfasst:

    einen ersten Speicherbereich (SA2, Fhs1) zum Registrieren von Merkmaldaten, die von dem Mobiltelefon eingegeben werden;

    einen zweiten Speicherbereich (SA2, Fhs2) zum Registrieren der Merkmaldaten, die von der Freisprecheinrichtung eingegeben werden; und

    einen dritten Speicherbereich (SA3, VP) zum Registrieren von Sprach-Wiedergabedaten.
  3. Mobiltelefon nach Anspruch 2, wobei der dritte Speicherbereich einen Speicherabschnitt zum Speichern der Sprach-Wiedergabedaten und einen anderen Speicherabschnitt zum Speichern der Telefonnummer umfasst.
  4. Mobiltelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Merkmaldaten Frequenzdaten und Stärkedaten enthalten, die sich auf die Frequenz bzw. die Stärke des Sprachsignals beziehen.
  5. Verfahren zum Steuern eines Spracherkennungsspeichers während eines Spracherkennungsprozesses in einem Mobiltelefon mit einer Sprachwahlfunktion, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

    Extrahieren (209) eingegebener Merkmaldaten aus einem Eingabe-Sprachsignal;

    Bestimmen (210), ob die extrahierten Merkmaldaten von einem Mobiltelefon-Handapparat oder einer Mobiltelefon-Freisprecheinrichtung empfangen werden;

    Lesen (220, 230) von Bezugs-Merkmaldaten aus einem von zwei Speicherbereichen in dem Spracherkennungsspeicher in Reaktion auf die Bestimmung;

    Vergleichen (220, 230) der gelesenen Merkmaldaten mit den eingegebenen Merkmaldaten;

    Erzeugen (240) von Indexdaten in Reaktion auf den Vergleich;

    Lesen (250) von Sprach-Wiedergabedaten aus einem dritten Speicherbereich in dem Spracherkennungsspeicher in Reaktion auf die erzeugten Indexdaten und Ausgeben derselben an einen Lautsprecher;

    Lesen (260) von Telefonnummerinformationen aus dem dritten Speicherbereich in Reaktion auf die Indexdaten; und

    Wählen (270) der gelesenen Telefonnummer.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, das zum Betreiben des Mobiltelefons nach einem der Ansprüche 1–4 eingerichtet ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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