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Dokumentenidentifikation DE69824609T2 23.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001015123
Titel GERÄT ZUM REINIGEN EINER SUSPENSION, INSBESONDERE EINER SUSPENSION AUS EINER FASERMASSE
Anmelder Metso Paper, Inc., Helsinki, FI
Erfinder HAUTALA, Jouko, FIN-33400 Tampere, FI;
HEIMONEN, Jukka, FIN-33720 Tampere, FI;
RAJALA, Veli-Matti, FIN-33580 Tampere, FI;
HOURULA, Ismo, FIN-33950 Pirkkala, FI
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69824609
Vertragsstaaten AT, DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.09.1998
EP-Aktenzeichen 989453337
WO-Anmeldetag 17.09.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/FI98/00732
WO-Veröffentlichungsnummer 0099015278
WO-Veröffentlichungsdatum 01.04.1999
EP-Offenlegungsdatum 05.07.2000
EP date of grant 16.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.06.2005
IPC-Hauptklasse B03D 1/24
IPC-Nebenklasse D21C 5/02   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Reinigen einer Suspension, vorzugsweise einer Fasermassensuspension, wobei das Gerät folgendes aufweist: ein Behältnis, in das die zu reinigende Suspension und erforderliche Chemikalien zugeführt werden, einen Einlasskanal und einen Auslasskanal zum Zuführen der Suspension in das Behältnis beziehungsweise zum Abgeben derselben von dem Behältnis, Einrichtungen zum Zuführen von Luft in die Suspension, zumindest eine Teilungswand zum Teilen des Behältnisses in zumindest zwei separate Räume und eine Einrichtung zum Entfernen von Verunreinigungen, die zusammen mit Luftblasen an der Oberfläche der Suspension aus dem Behältnis entfernt werden.

Beim Behandeln von Recyclingpapier müssen zusätzliche Substanzen wie beispielsweise Schmutz und Drucktinte aus dem Papier entfernt werden, um eine Fasermasse vorzusehen, die für ein weiteres Verarbeiten verwendbar ist. Zu diesem Zweck wird meistens ein sogenanntes Flotations-Deinken verwendet, wobei zerfaserte und in den meisten Fällen gesiebte Fasermasse mit Luftblasen beliefert wird, die aufsteigen und Verunreinigungen in einer derartigen Weise nach oben tragen, dass diese von der Oberfläche der Fasermassensuspension entfernt werden können. In der Praxis ist eine Belüftung nicht ausreichend, um die Masse zu reinigen, sondern die bekannten Lösungen nutzen im Allgemeinen mehrere aufeinanderfolgende Behältnisse und verschiedene Pump- und Mischlösungen, wobei versucht wird, die Suspension verschiedenen Prozessen auszusetzen, um ein Endergebnis vorzusehen, das so rein wie möglich ist. Ein Problem bei derartigen Lösungen ist, dass das Gerät kompliziert ist und separat Pumpen und Röhrensysteme und auch mehrere Behältnisse erforderlicht macht. Ein zusätzliches Problem bei den Lösungen von dieser Art besteht in den Betriebs- und Wartungskosten, die durch die zusätzlichen Vorrichtungen verursacht werden.

Das Patent GB 2 291 367 offenbart eine Lösung, bei der eine Suspension in ein kreisartiges Behältnis zugeführt wird, das in Sektoren mittels Teilungswänden geteilt ist, und wobei ein Trichter in der Mitte des Behältnisses vorhanden ist, in dem die Verunreinigungen, die zu der Oberfläche der Sektoren ansteigen, über den Rand des Trichters hinüberströmen können. Die Suspension wird zu einem Sektor zugeführt und bewegt sich vorwärts von dem Zuführsektor in den nächsten Sektor durch Öffnungen in dem unteren Abschnitt der Teilungswände und strömt schließlich aus dem letzten Sektor, der benachbart zu dem Zuführsektor ist, heraus. Jeder Sektor wird mit Luft beliefert und weist eine separate Mischvorrichtung auf, durch die die innerhalb des Sektors befindliche Suspension zu einer Zirkulation versetzt wird. In der Praxis entspricht diese Lösung mehreren aufeinanderfolgenden Belüftungsbehältnissen, obgleich sie ohne separate Pumpen funktioniert, die die Suspension von einem Belüftungsraum in den anderen bewegen. Bei dieser Lösung sollen jedoch Luftzuführvorrichtungen und Mischvorrichtungen für jeden aufeinanderfolgenden Sektor vorgesehen sein. Die finnische Patentanmeldung 922/64 offenbart wiederum eine Lösung, die der Lösung dieser GB entspricht und bei der die Suspension von einem Sektor zu einem anderen Sektor mittels sogenannten Luftanhebepumpen bewegt wird. In restlicher Hinsicht entspricht jedoch die Funktion der Lösung der GB-Veröffentlichung.

Die Druckschrift DE-A-25 52 228 offenbart ein Gerät für das Trennen von Feststoffpartikeln aus einer Suspension bei einem Flotationsprozess. Das Gerät weist ein Behältnis und eine Teilungswand auf, die das Behältnis in zwei separate Räume teilt. Einrichtungen zum Zuführen von Luft in die Suspension sind in einem der Räume angeordnet.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gerät zum Reinigen einer Suspension, vorzugsweise einer Fasermassensuspension, vorzusehen, das ein effizienteres Reinigen als bei den bekannten Lösungen ermöglicht und das leicht auszuführen ist. Das Gerät der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungswand zwischen den beiden Räumen in einer derartigen Weise ausgebildet ist, dass die Räume an dem unteren Abschnitt der Teilungswand miteinander in Verbindung stehen, und dass jeweils die Suspension von einem Raum in den anderen an dem oberen Abschnitt der Teilungswand strömen kann, und dazu die Einrichtungen zum Zuführen von Luft in die Suspension so eingerichtet sind, dass sie die Luft lediglich in einen Belüftungsraum zuführen, der einer der beiden Räume ist, die miteinander in Verbindung stehen, wobei die Suspension unter dem Einfluss der zuzuführenden Luft in dem Belüftungsraum nach oben strömt und jeweils in dem Raum an der anderen Seite der Teilungswand nach unten strömt, so dass eine Spiralströmung um die Teilungswand herum zwischen den beiden Räumen erzeugt wird, und dass der Einlasskanal und der Auslasskanal der Suspension derart positioniert sind, dass der Abstand zwischen ihnen in der Ausbreitungsrichtung der Suspensionsströmung so lang wie möglich ist.

Die Erfindung ist in Anspruch 1 definiert.

Eine wesentliche Idee der vorliegenden Erfindung ist es, dass eine Suspension, wie beispielsweise eine Fasermassensuspension, in ein Behältnis zum Zwecke des Behandelns zugeführt wird, wobei das Behältnis zumindest eine Teilungswand aufweist, die das Behältnis in zumindest zwei Räume derart teilt, dass die zu reinigende Suspension von einem Raum in den anderen unterhalb der Teilungswand und über dem oberen Rand von dieser jeweils strömen kann. Eine weitere wesentliche Idee der vorliegenden Erfindung ist, dass Reinigungsluft lediglich in einen der beiden Räume, die miteinander in Verbindung stehen, zugeführt wird, wodurch die zu reinigende Suspension zu einer Zirkulation in einem Reinigungsbehältnis mittels der Luftblasen versetzt wird, die zum Reinigen der Verunreinigungen in einer derartigen Weise zugeführt werden, dass der Teil der Suspension, der durch die Luftblasen gebunden wird und hauptsächlich Verunreinigungen enthält, zu der Oberfläche des Behältnisses aufsteigt, von wo er mit Leichtigkeit entfernt werden kann, während die reinere Suspension sich bei dem Prozess vorwärts bewegt und zu der Belüftungsstufe als ein Ergebnis der vertikalen Strömung so zurückkehrt, dass eine im Wesentlichen spiralartige Strömung erzeugt wird, die sich von dem Einlass der Suspension zu dem Auslass von dieser ausbreitet, während das Maß an Reinheit der Suspension ständig zunimmt. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Belüftungsbehältnis in aufeinanderfolgende Teile mittels der Beabstandungsplatten in einer derartigen Weise geteilt, dass die Beabstandungsplatten sich bis zu dem Boden des Behältnisses erstrecken, wobei aber Öffnungen in dem unteren Abschnitt einer ringförmigen Teilungswand um den mittleren Teil des Behältnisses herum vorhanden sind, wobei durch diese Öffnungen die Masse von den Behältnisräumen an dem Außenumfang zu dem mittleren Teil und jeweils über den oberen Rand der Teilungswand um den mittleren Teil weiter in die äußersten Behältnisräume des Behältnisses strömen kann.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist es, dass eine Fasermasse effektiv belüftet werden kann, wobei gleichzeitig Luftblasen bewirken, dass die Fasermasse oder eine andere Suspension zwischen den Räumen eines Reinigungsbehältnisses strömt, da, wenn Luft in einen der Behältnisräume, die miteinander in Verbindung stehen, zugeführt wird, die darin befindliche Suspension nach oben strömt und jeweils die Suspension in dem anderen Behältnis unter einer Teilungswand in einen Belüftungsraum strömt. Gleichzeitig trifft die Suspension, wenn sie in dem Belüftungsraum nach oben aufsteigt, an dem oberen Abschnitt des Behältnisses ein und bewegt sich über den oberen Rand der Teilungswand zusammen mit der Strömung vorwärts, wodurch ein Schaum, der durch die Luft erzeugt wird und der Verunreinigungen enthält, leicht von der Oberfläche der Fasermassensuspension entweder gemäß dem Überströmungsprinzip oder durch verschiedene mechanische Entfernungseinrichtungen entfernt wird. Gleichzeitig kann der Rest der Fasermassensuspension dazu gebracht werden dass er in dem anderen Behältnisraum nach unten strömt, und folglich ist eine Spiralströmung um die Teilungswand herum vorgesehen, wobei bei dieser Strömung das Maß an Reinheit ständig mit der Ausbreitung der Spirale zunimmt, bis die Suspension schließlich durch den Auslasskanal der Suspension abgegeben wird, der sich bei einem Abstand befindet, der so lang wie möglich von dem Einlasskanal der Suspension entfernt ist. In dieser Weise sind keine separaten Pumpen oder Zirkulationsvorrichtungen für das Ausführen der erfindungsgemäßen Lösung erforderlich, sondern die Luft allein, die für die Belüftungszwecke zugeführt wird, bewirkt eine Zirkulation und eine aufeinanderfolgende Reinigung in vielen Stufen.

Die vorliegende Erfindung ist nachstehend detaillierter anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.

1 zeigt in schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel von dem Gerät, das nicht erfindungsgemäß beansprucht ist, ausschnittartig im Querschnitt.

2 zeigt in schematischer Weise die Strömung einer Suspension in dem Gerät von 1.

3 zeigt in schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

4 zeigt in schematischer Weise die Strömung einer Suspension bei dem Gerät von 3.

5 zeigt in schematischer Weise ein anderes Ausführungsbeispiel des Geräts der vorliegenden Erfindung.

1 zeigt in schematischer Weise ein Gerät, das ein Behältnis 1 aufweist. Das Behältnis 1 ist durch einen Boden 1a und einen Außenmantel 1b aufgebaut. Eine zu reinigende Fasermassensuspension wird in das Behältnis 1 durch einen Einlasskanal 2 zugeführt bzw. die gereinigte Fasermassensuspension wird aus dem Behältnis 1 durch einen Auslasskanal 3 abgegeben. Es ist wesentlich für den Betrieb der vorliegenden Erfindung, dass der Strömungsabstand zwischen dem Einlasskanal 2 und dem Auslasskanal 3 so lang wie möglich ist.

Innerhalb des Behältnisses 1 ist eine Teilungswand 4 vorhanden, die das Innere des Behältnisses 1 in zwei Räume 5a und 5b teilt, die separat voneinander sind. Die Höhe der Teilungswand 4 ist derart, dass ihr unteres Ende sich bei einem Abstand von dem Boden 1a so befindet, dass die Fasermassensuspension unterhalb der Teilungswand 4 zwischen den Räumen 5a und 5b strömen kann. In entsprechender Weise hat das obere Ende der Teilungswand 4 einen gewissen Abstand unterhalb des oberen Randes des Mantels 1b von dem Behältnis. In dem durch die Teilungswand 4 eingeschlossenen Raum 5a sind eine oder mehrere Luftzuführdüsen 6 vorhanden, durch die Druckluft in den Raum 5a zugeführt wird, wobei dieser nachstehend Belüftungsraum 5a genannt ist. Das Ausführungsbeispiel dieser Zeichnung zeigt oberhalb der Luftdüse 6 eine separate Mischplatte 7, die in einer derartigen Weise gedreht wird, dass die Blasen sich so gleichmäßig wie möglich über den gesamten Belüftungsraum derart verteilen, dass das Reinigen so effizient wie möglich gestaltet werden kann. Die Luftdüsen 6 können außerdem in einer anderen Weise geformt sein, beispielsweise können sie durch ein Gatter oder ein Netz ausgebildet sein oder sie können Düsen einer anderen Art sein, durch die die Luftblasen einer geeigneten Größe so gut wie möglich in dem Bereich des Belüftungsraumes 5a verteilt werden können. Während des Betriebs wird die Fasermassensuspension von dem Einlasskanal 1 in den anderen als Außenring geformten Raum 5b zugeführt. Wenn das Behältnis 1 mit der Fasermassensuspension gefüllt ist, bewirken die Luftblasen der in den Belüftungsraum 5a zuzuführenden Luft eine Verringerung der durchschnittlichen Dichte der Fasermassensuspension in dem Raum, wobei die Dichte der Luftblasen umfasst ist, und dann beginnt die Fasermassensuspension nach oben zu strömen. Die Luftblasen tragen Drucktinte und andere Verunreinigungen ebenfalls weg, die sich an dem oberen Abschnitt des Behältnisses 1 ansammeln und einen Schaum erzeugen. Gleichzeitig strömt der Rest der Fasermasse über den oberen Rand der Teilungswand 4 in den äußeren Raum 5b des Behältnisses 1 und entlang diesem weiter in den unteren Abschnitt des Raumes 5b, um in den Belüftungsraum 5a unterhalb der Teilungswand 4 zurückzukehren. Da neue Fasermassensuspensionen stets in das Behältnis 1 hineinströmt, zwingt dies die Suspension zu einem Strömen von oben nach unten, um sich zu den Seiten der hineinkommenden Suspensionsströmung von dem Einlasskanal 2 zu bewegen, und in dieser Weise wird eine Spiralströmung um die Teilungswand 4 von dem Raum 5a in den Raum 5b und zurück in der in 2 beschriebenen Weise erzeugt. Die Fasermassensuspension wird somit durch die Luftblasen gereinigt, die die Verunreinigungen zu der Oberfläche wegtragen, um einen Schaum zu erzeugen, und dies findet mehrere Male bei einer Spiralströmung und in einer derartigen Weise statt, dass schließlich die von dem Belüftungsraum 5a in den anderen Raum 5b kommende Fasermassensuspension ziemlich sauber ist und sie durch den Auslasskanal 3 abgegeben wird. Der Schaum mit seinen Verunreinigungen, die sich an dem oberen Abschnitt des Behältnisses 1 angesammelt haben, kann in verschiedenen unterschiedlichen Weisen entfernt werden, wodurch diese über den oberen Rand des Behältnisses 1 in ein Sammelbehältnis 8 überströmen können, das sich außerhalb des Behältnisses 1 befindet, oder sie können durch ein Abkratzen mechanisch entfernt werden oder durch ein Saugen des Schaums von der Oberfläche durch ein geeignetes Luftgerät entfernt werden. Aus 2 geht hervor, dass zwei Spiralströmungen bei diesem Ausführungsbeispiel erzeugt werden, wobei beide von ihnen um den Rand der Teilungswand 4 zwischen dem Einlasskanal und dem Auslasskanal an beiden Seiten des Behältnisses 1 herum zirkulieren. Die Einrichtung zum Entfernen der Verunreinigungen kann in einer einfachen Weise entweder durch eine Überströmöffnung aufgebaut sein, die über dem oberen Rand des Behältnisses angeordnet ist und die die Breite des gesamten Behältnismantels im Prinzip haben kann, oder der Mantel 1b des Behältnisses 1 kann mit Orten versehen sein, die niedriger als die anderen Ränder des Mantels sind, um das Überströmen oder Hinüberfallen der Verunreinigungen zu richten und zu erleichtern. Des weiteren können die Einrichtungen zum Entfernen. der Verunreinigungen Abkratzeinrichtungen, Saugeinrichtungen, Lüfter oder einige andere geeignete Vorrichtungen sein, durch die der Schaum und die darin befindlichen Verunreinigungen von dem oberen Abschnitt des Behältnisses entfernt werden können.

Die 3 und 4 zeigen schematisch ein Gerät gemäß der vorliegenden Erfindung und eine Strömung einer Fasermassensuspension bei dem Reinigungsgerät. In diesen Zeichnungen sind die gleichen Bezugszeichen wie in 1 und 2 für die entsprechenden Teile verwendet worden. Diese Teile sind nicht weiter beschrieben, sofern dies für das Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich ist.

Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Räume 5a und 5b in mehrere Teile unter Verwendung von separaten Teilungswänden 9 zwischen der Teilungswand 4 und dem Mantel 1b in dem Raum 5b und Teilungswänden 10, die einen kreuzartigen Aufbau in dem Belüftungsraum 5a ausbilden, geteilt. Die Teilungswände 9 teilen den äußeren Raum 5b in aufeinanderfolgende Segmente und sie erstrecken sich von dem Boden 1a des Behältnisses 1 so hoch, dass eine direkte Strömung zwischen den Segmenten verhindert ist. Der Einlasskanal 2 und der Auslasskanal 3 der Fasermassensuspension sind nahe zueinander angeordnet, und zwischen ihnen ist eine separate Teilungswand 11 vorhanden, die sich ebenfalls von dem Boden des Behältnisses 1 so hoch erstreckt, dass eine Fasermassensuspension zu dem Einlasskanal nicht direkt in den Auslasskanal strömen kann. Des weiteren sind die Teilungswände 10 des Belüftungsraums 5a in einer derartigen Weise angeordnet, dass sie sich zwischen den Teilungswänden 9 des äußeren Raums 5b befinden und sie sich an ihrem oberen Abschnitt so hoch erstrecken, dass eine Fasermassensuspensionsströmung zwischen den Sektoren, die in dem Belüftungsraum 5a ausgebildet sind, verhindert ist. Die Teilungswände 10 in dem Belüftungsraum 5a erstrecken sich außerdem vorzugsweise zu dem Boden des Behältnisses, was die Strömung der Fasermassensuspension in einer erwünschten Weise verstärkt. Gleichzeitig teilen die Teilungswände 10 den Belüftungsraum 5a in vier Sektoren 5a1 bis 5a4.

Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel die Suspension durch den Einlasskanal 2 eingeleitet wird, steigt sie zusammen mit den Luftblasen des Belüftungsraums 5a nach oben und strömt über die Teilungswand 4 in das Segment 5a1 an der Seite des Einlasskanals 2 zurück. Gleichzeitig verlässt der Schaum die Oberfläche des Behältnisses 1 oder wird von dort in einer Weise entfernt, die ähnlich wie bei den 1 und 2 ist. Die Fasermassensuspension zirkuliert weiter nach unten unterhalb der Teilungswand 4 und kehrt in den Sektor 5a1 des Belüftungsraums 5a zurück, in den sie ursprünglicherweise von dem Einlasskanal 2 hineingeströmt ist. Anschließend werden Spiraldrehungen um die Teilungswand 4 in einer Weise gemäß der Strömungsrate der Fasermassensuspension derart vorgesehen, dass nach einer oder mehreren Spiraldrehungen die Suspension von dem Sektor 5a1 des Belüftungsraums 5a über die Teilungswand 4 in das Segment 5b2 des äußeren Raums strömt. Von dort kehrt die Suspension unterhalb der Teilungswand 4 in den Sektor 5a1 zurück, bis sie nach einer ausreichenden Anzahl an Drehungen in dem Endabschnitt des Segments 5b2 in den Sektor 5a2 strömt. In dieser Weise breitet sich die Fasermassenströmung spiralartig um die Teilungswand 4 von einem Segment zu einem Sektor und zurück von einem Sektor in ein Segment aus und bewegt sich gleichzeitig in der Richtung des Umfangs der Teilungswand 4 vorwärts, bis sie schließlich in dem Segment 5b5 endet, bei dem sie dann durch den Auslasskanal 3 hinausgeht. In sämtlichen Sektoren 5a1 bis 5a4 bewirken die Luftblasen eine Ansammlung der Verunreinigungen als ein Schaum an der Oberfläche des Behältnisses 1, von wo der Schaum dann in jedem Segment 5b1 bis 5b5 in einer vorstehend beschriebenen Weise entfernt wird. 4 zeigt in schematischer Weise, wie die Hauptströmung der Fasermasse sich spiralartig um die Teilungswand 4 herum ausbreitet. Aus Gründen der Deutlichkeit zeigt 4 mittels gestrichelter Linien einige Teilungswände, die hinter einer anderen Teilungswand in der Betrachtungsrichtung verbleiben.

5 zeigt in schematischer Weise ein anderes Ausführungsbeispiel des Geräts der vorliegenden Erfindung. In 5 sind die gleichen Bezugszeichen wie in den 1 bis 4 für die entsprechenden Teile verwendet worden und daher werden diese Teile nicht detaillierter beschrieben, sofern es für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlich ist.

5 zeigt in schematischer Weise ein rechtwinkliges Behältnis 1. In diesem Fall ist das Innere des Behältnisses 1 in der Längsrichtung in drei parallele Räume geteilt, das heißt in einen Belüftungsraum 5a und zwei Räume 5b, die parallel zu diesem sind. Wie bei dem vorstehend beschriebenen Fall sind die Teilungswände in einer derartigen Weise montiert und dimensioniert, dass eine Verbindung von dem Raum 5a in der Mitte unterhalb der Teilungswand 4 zu jedem Raum 5b an den Seiten vorhanden ist und jeweils der obere Abschnitt der Teilungswände 4 unterhalb der Ränder des Mantels 1b des Behältnisses 1 in einer derartigen Weise sich befindet, dass die Suspension über die Teilungswände 4 von einem Raum in den anderen strömen kann. Gemäß der Lösung der 3 und 4 ist im Prinzip der Belüftungsraum 5a in der Mitte durch die Teilungswände 10 in die Teile 5a1 bis 5a4 geteilt und sind jeweils die Räume 5b an den Seiten durch die Teilungswände 9 in die aufeinanderfolgenden Teile 5b1 bis 5b5 geteilt. Die Teilungswände 9 erstrecken sich von dem Boden des Behältnisses 1 gerade oberhalb der Teilungswände 4, wobei sie eine direkte Suspensionsströmung zwischen den Teilen der Räume verhindern. In entsprechender Weise erstrecken sich die Teilungswände 10 in dem Belüftungsraum 5a oberhalb der Teilungswände 4, wobei sie eine direkte Strömung zwischen den Teilen 5a1 bis 5a4 des Belüftungsraums 5a verhindern, und sie erstrecken sich außerdem vorzugsweise nach unten zu dem Boden des Behältnisses. Der Einlasskanal 2 der Suspension ist mit dem ersten Teil 5a1 des Belüftungsraums 5a an dem Ende des Behältnisses verbunden und das Abgeben der Fasermasse wird jeweils ausgeführt, indem die Auslasskanäle mit den letzten Teilen 5b5 der Räume 5b verbunden sind. Des weiteren können Auslassschächte 8 an den Seiten des Behältnisses 1 vorhanden sein, um den Schaum zu sammeln, der über die Ränder des Behältnisses 1 geströmt ist und der die Verunreinigungen enthält.

Bei der Lösung dieser Zeichnung wird die Luft von dem Boden sämtlicher Teile 5a1 bis 5a4 des Belüftungsraums 5a geliefert, wodurch die von dem Einlasskanal 2 kommende Suspension nach oben strömt und in die ersten Teile 5b1 der Räume 5b an beiden Seiten des Behältnisses 1 verteilt wird. Dort strömt die Suspension nach unten, wobei gleichzeitig der Schaum, der sich an der Oberfläche angesammelt hat, über die Seitenwände des Behältnisses 1 strömt und die Suspension, die nach unten geströmt ist, unterhalb der Teilungswände 4 in den Raum 5a1 zurückkehrt. Dort steigt sie unter dem Einfluss der Belüftung erneut nach oben und bewegt sich gleichzeitig in der Längsrichtung des Behältnisses 1 nach vorn, wodurch zwei Spiralströmungen schließlich erzeugt werden, das heißt eine Strömung um jede Teilungswand 4, jedoch in entgegengesetzte Richtungen, die sich von den Teilen des Raumes 5a zu den Teilen der Räume 5b und zurück erneut in den Raum 5a ausbreiten. Das Gerät von 5 kann natürlich auch ausgeführt werden, indem lediglich zwei Räume in der Längsrichtung des Behältnisses 1 verwendet werden, und in entsprechender Weise kann die Lösung auch ausgeführt werden, indem beispielsweise mehrere parallele Räume verwendet werden, die wiederum einen Belüftungsraum 5a und Räume 5b an beiden Seiten davon jeweils aufweisen. Die am ehesten bevorzugte Lösung wäre dann eine Lösung mit einer ungeraden Anzahl an Räumen, so dass die äußersten Räume stets Räume 5b wären und der Belüftungsraum 5a stets zwischen ihnen wäre.

Die vorliegende Erfindung ist vorstehend in der Beschreibung und in den Zeichnungen lediglich in beispielartiger Weise beschrieben und sie ist in keiner Weise auf diese Darlegung beschränkt. Gemäß der vorliegenden Erfindung können die oberen Enden der Teilungswand sich somit über oder unter den oberen Rand des Mantels erstrecken oder bei der gleichen Höhe zu diesem sein. Wesentlich ist, dass das Behältnis von dem Gerät in zumindest zwei separate Räume so geteilt ist, dass die Suspension von dem unteren Abschnitt und dem oberen Abschnitt der Teilungswand zwischen den Räumen strömen kann. Des weiteren ist es wesentlich, dass lediglich einer der beiden Räume, die miteinander in Verbindung stehen, mit einer Luftzufuhr versehen ist, die zum Reinigen erforderlich ist, so dass die durch die Luftblasen erzeugte Strömung ermöglicht, dass die Fasermassensuspension um die Teilungswand zwischen den Räumen strömt, wobei ein die Verunreinigungen enthaltender Schaum erzeugt wird, wobei der Schaum von dem oberen Abschnitt des Behältnisses entfernt werden kann, und wobei die Fasermasse, die gereinigt wird, sich bei einer spiralartigen Bewegung von dem Einlasskanal zu dem Auslasskanal ausbreitet und stets reiner wird.


Anspruch[de]
  1. Gerät zum Reinigen einer Suspension, vorzugsweise einer Fasermassensuspension, wobei das Gerät folgendes aufweist:

    ein Behältnis (1), in das die zu reinigende Suspension und erforderliche Chemikalien zugeführt werden,

    einen Einlasskanal (2) und einen Auslasskanal (3) zum Zuführen der Suspension in das Behältnis beziehungsweise zum Abgeben derselben von dem Behältnis,

    Einrichtungen zum Zuführen von Luft in die Suspension,

    zumindest eine Teilungswand (4) zum Teilen des Behältnisses (1) in zumindest zwei separate Räume und

    eine Einrichtung zum Entfernen von Verunreinigungen, die zusammen mit Luftblasen an der Oberfläche der Suspension aus dem Behältnis (1) entfernt werden,

    wobei die Teilungswand (4) zwischen zwei Räumen (5a, 5b) in einer derartigen Weise ausgebildet ist, dass die Räume (5a, 5b) miteinander an dem unteren Abschnitt der Teilungswand (4) in Verbindung stehen und jeweils die Suspension von einem Raum (5a, 5b) in den anderen an dem oberen Abschnitt der Teilungswand (4) strömen kann, und die Einrichtungen zum Zuführen von Luft in die Suspension so eingerichtet sind, dass sie Luft lediglich in einen Belüftungsraum (5a) zuführen, der einer der beiden Räume ist, die miteinander in Verbindung stehen, wobei die Suspension unter dem Einfluss der zuzuführenden Luft in den Belüftungsraum (5a) nach oben und jeweils in dem Raum (5b) an der anderen Seite der Teilungswand (4) nach unten so strömt, dass eine Spiralströmung um die Teilungswand herum zwischen den beiden Räumen (5a, 5b) erzeugt wird, und wobei der Einlasskanal (2) und der Auslasskanal (3) der Suspension derart positioniert sind, dass der Abstand zwischen ihnen in der Ausbreitungsrichtung der Suspensionsströmung so lang wie möglich ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    es in jedem Raum (5a, 5b) Teilungswände (9, 10) aufweist, die die Räume in Teile (5a15a4; 5b15b5) teilen, wobei die Teilungswände sich von dem Boden des Behältnisses nach oben so erstrecken, dass sie verhindern, dass die Suspension direkt zwischen die Teile des gleichen Raumes (5a15a4; 5b15b5) strömt, wobei die Teilungswände (9, 10) in einem Raum (5b, 5a) zwischen den Teilungswänden (10, 9) in einem anderen Raum (5a, 5b) positioniert sind, wobei die Suspension von dem Einlasskanal (2) in den Auslasskanal (3) strömt, indem sie sich wiederum von einem Teil über einen anderen Teil in dem anderen Raum zu dem nächsten Teil und somit um die Teilungswand (4) herum zwischen den Räumen bewegt, und wobei die in den Belüftungsraum zugeführte Luft die Zirkulation der Suspension um die Teilungswand herum entlang der gesamten Länge der Teilungswand (4) bewirkt.
  2. Gerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte des Behältnisses (1) eine Teilungswand (4) vorhanden ist, die eine geschlossene Schleife ausbildet, wobei der Raum innerhalb dieser Wand einen Belüftungsraum (5a) ausbildet und der ringförmige zweite Raum (5b) außerhalb dieser Wand zwischen einer Außenwand (1b) des Behältnisses (1) und der Teilungswand (4) verbleibt, wobei die Suspension, wenn Luft in den Belüftungsraum (5a) zugeführt wird, in dem Belüftungsraum (5a) nach oben und über den oberen Rand der Teilungswand (4) in den anderen Raum (5b) und weiter zu dem unteren Abschnitt des Behältnisses (1) strömt, wobei sie unterhalb der Teilungswand (4) zurück in den Belüftungsraum (5a) so kehrt, dass eine Spiralströmung um die Teilungswand (4) erzeugt wird, die die geschlossene Schleife bildet.
  3. Gerät gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlasskanal (2) und der Auslasskanal (3) an den entgegengesetzten Seiten des Behältnisses (1) in einer derartigen Weise positioniert sind, dass die Suspension zwischen den Kanälen an beiden Seiten der Linie zwischen ihnen strömt, wobei in den Belüftungsraum (5a) zugeführte Luft zwei Spiralströmungen um die Teilungswand (4) an beiden Seiten der Linie zwischen dem Einlasskanal (2) und dem Auslasskanal (3) von dem Einlasskanal (2) zu dem Auslasskanal (3) bewirkt.
  4. Gerät gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass

    die Teilungswände (9) in dem äußeren Raum (5b) sich von dem Boden des Behältnisses (1) nach oben so erstrecken, dass sie verhindern, dass die Suspension direkt in den äußeren Raum (5b) zwischen Segmenten (5b15b5) strömt, die zwischen den Teilungswänden (9) ausgebildet sind, wobei die Teilungswände (10), die den Belüftungsraum (5a) in Sektoren (5a15a4) teilen, derart positioniert sind, dass sie sich zwischen den Teilungswänden (9) des äußeren Raumes (5b) befinden,

    der Einlasskanal (2) und der Auslasskanal (3) der Fasermassensuspension jeweils an der gleichen Seite des Behältnisses (1) nahe zu einander positioniert sind,

    der Einlasskanal (2) und der Auslasskanal (3) zwischen ihnen eine separate Teilungswand (11) haben, die an einem Ende, das dem Belüftungsraum (5a) zugewandt ist, mit einer Teilungswand (10) des Belüftungsraums (5a) verbunden ist und sich von dem Boden des Behältnisses (1) so hoch erstreckt, dass verhindert wird, dass die Suspension im Wesentlichen direkt von dem Einlasskanal (2) in den Auslasskanal (3) strömt, wobei die Suspension von dem Einlasskanal (2) von dem Einlasskanal in den Auslasskanal strömt, indem sie sich wiederum von einem Segment des äußeren Raumes (5b) über einen Sektor des Belüftungsraumes (5a) zu dem nächsten Segment des äußeren Raumes und somit um das Behältnis (1) herum bewegt, bis sie schließlich das letzte Segment (5b5) des Außenraumes durch den Auslasskanal (3) verlässt, und wobei die in die Sektoren des Belüftungsraumes (5a) zugeführte Luft die Zirkulation der Suspension um die Teilungswand (4) herum durch eine Spiralbewegung so bewirkt, dass eine Spiralströmung entlang der gesamten Länge der Teilungswand (4) erzeugt wird.
  5. Gerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

    der Einlasskanal (2) und der Auslasskanal (3) sich an den entgegengesetzten Enden des Behältnisses (1) befinden,

    die Teilungswand (4) sich von dem einen Ende des Behältnisses zu dem anderen so erstreckt, dass ein Belüftungsraum (5a) und ein anderer Raum (5b) zwischen den Enden zwischen dem Einlasskanal (2) und dem Auslasskanal (3) des Behältnisses in einer derartigen Weise erzeugt werden, dass, wenn Luft in den Belüftungsraum zugeführt wird, die Fasermasse, wenn sie durch das Behältnis (1) strömt, um die Teilungswand (4) herum in einer spiralartigen Weise strömt.
  6. Gerät gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass

    das Behältnis (1) zumindest zwei Teilungswände (4) so aufweist, dass ein Belüftungsraum (5a) zwischen den Teilungswänden (4) ausgebildet ist, wobei in den Raum die Suspension zugeführt wird, und jeweils zweite Räume (5b) zwischen den Teilungswänden (4) und den Mantelseiten des Behältnisses (1) so ausgebildet sind, dass, wenn die Fasermasse durch das Behältnis (1) strömt und Luft in das Behältnis zugeführt wird, zwei Spiralströmungen, die in zueinander entgegengesetzten Richtungen zirkulieren, um die Teilungswände (4) herum erzeugt werden, und

    jeder zweite Raum (5b) mit dem Auslasskanal (3) verbunden ist.
  7. Gerät gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Belüftungsraum (5a) und jeder zweite Raum (5b) jeweils durch Teilungswände (9, 10) in aufeinanderfolgende Teile (5a15a4; 5b15b5) in der Längsrichtung in einer derartigen Weise geteilt sind, dass die Teilungswände (10) des Belüftungsraumes (5a) sich zwischen den Teilungswänden (9) von jedem zweiten Raum befinden.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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