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Dokumentenidentifikation DE102004050661B3 30.06.2005
Titel Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung
Anmelder Tsinghua University, Peking/Pei-ching, CN;
Nuctech Co. Ltd., Peking/Beijing, CN
Erfinder Su, Jianjun, Haidian District, Beijing, CN;
Li, Jianmin, Haidian District, Beijing, CN;
Shen, Wanquan, Haidian District, Beijing, CN;
Sun, Shangmin, Haidian District, Beijing, CN;
Wang, Jianxin, Haidian District, Beijing, CN
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, 81679 München
DE-Anmeldedatum 18.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004050661
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 30.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.06.2005
IPC-Hauptklasse B61J 3/06
IPC-Nebenklasse G01V 5/00   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung im Bereich der Detektionstechnologie, bestehend aus einem Abschleppwagen und einer auf dem Erdboden befestigten Verankerungseinrichtung, wobei der Abschleppwagen einen Wagenkörper, eine Mehrzahl von Paaren von Führungsrädern, eine Kupplungseinrichtung am Wagenkörper umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich des Wagenkörpers als ein H-förmiges Balkengerüst ausgestaltet ist, jeweils eine Schwenkwelle zur Gelenkverbindung jeweils mit einer linken und einer rechten Bühne an jeder Ecke des H-förmigen Balkengerüstes angeordnet ist, jeweils eine Rampe mit dem vorderen und dem hinteren Ende der linken und der rechten Bühne verbunden ist, jeweils eine Vertiefung zur Positionierung auf der Oberfläche der linken und der rechten Bühne im mittleren Bereich angeordnet ist, jeweils eine Sperre am hinteren Ende der Vertiefungen angeordnet ist, jeweils eine Abstützplatte auf der äußeren Seite der linken und der rechten Bühne angeordnet ist und jeweils ein Stoßblock auf der äußeren Seite jeder Abstützplatte im mittleren Bereich angeordnet ist. Gegenüber dem Stand der Technik ist bei der vorliegenden Erfindung die Forderung an die Genauigkeit der Installation der Schienen reduziert, während die Zuverlässigkeit, die Stabilität und die praktische Anwendbarkeit der Positionierung des Abschleppwagens verbessert sind, weil die bewegbare Rampe zur Aufwärtsfahrt und Abwärtsfahrt ...

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Bereich der Inspektionstechnologie bei der Verwendung eines Bestrahlungsabbildungssystems, insbesondere auf ein Abschleppwagensystem zum Transport eines zu prüfenden Wagens.

Es ist erforderlich, das Inspektionssystem mit Bestrahlungsabbildung beim Zollamt, auf dem Flughafen und dem Bahnhof zu verwenden. Beim Inspektionssystem sind innerhalb einer vor Bestrahlung geschützten Inspektionspassage eine ortsfeste Bestrahlungsquelle und ein Array-Detektor vorgesehen, wobei der Array-Detektor die durch den zu prüfenden Wagen durchdringende Strahlung empfängt. Beim Inspektionssystem ist es erforderlich, eine spezielle Abschleppeinrichtung zu verwenden, um den den Container tragenden Wagen unter die Bestrahlung zur Inspektion zu bringen. Die den Container durchdringende Strahlung ist zum Detektor hin gerichtet. Der Detektor erkennt die Verteilung der Dichte des Inhaltes im Container nach der Veränderung der Stärke der Strahlung, wobei die Stärke der Strahlung in die Bildgradation umgewandelt ist, so dass ein perspektivisches Bild der im Container enthaltenen Güter erhalten wird. Aus dem Stand der Technik ist bekannt, dass solche Abschleppeinrichtungen im wesentlichen einen Flachwagen oder einen Flachketteförderer umfassen. Beispielsweise wird beim Inspektionssystem des Typs 2000 für Container-Lastkraftwagen, das von der amerikanischen Firma Rapiscan hergestellt wird, ein Flachwagen zum Abschleppen verwendet, wobei ein Container-Lastkraftwagen auf den Flachwagen hinauf fahrbar ist und der Flachwagen den Container-Lastkraftwagen unter die Bestrahlung bringt. Solch ein Flachwagen belegt eine große Fläche und seine Kosten sind teuer. Außerdem ist es unmöglich, den zu prüfenden Wagen genau zu positionieren, und die Bewegung des Flachwagens ist nicht stabil, so dass die Qualität der Abbildung nicht befriedigend ist. Zusätzlich ist das Fahrgestell relativ hoch, so dass es für den zu prüfenden Wagen schwierig ist, hinaufzufahren. Bei der Verwendung eines Flachkettenförderers verursacht das Polygoneffekt die Verschlechterung der Qualität der Abbildung und sein Geräusch ist sehr stark. Um die im Stand der Technik vorhandenen Nachteile aufzuheben, hat die selbe Anmelderin am 15. November 2002 mit der Bezeichnung "Abschleppwagen für Inspektionssystem mit automatischer Abtastung zur Bestrahlungsinspektion von einem großen Gegenstand" und mit der DE 103 53 484 A1 eine Patentanmeldung eingereicht. Bei solch einem Abschleppwagen sind das Betriebsgeräusch, die belegte Fläche und die Herstellungskosten reduziert und ist der stabile Betrieb gewährleistet. Außerdem ist die Höhe der Bühne des Wagenkörpers reduziert, so dass die Hinauffahrt des zu prüfenden Wagens erleichtert wird. Zusätzlich ist eine Einrichtung zur Positionierung der Räder des Container-Lastkraftwagens und eine Einrichtung zur Verankerung des Abschleppwagens vorgesehen. Da das Fahrgestell des Abschleppwagens aus Stahlblech einstückig gebildet ist und eine Mehrzahl von Paaren von Führungsrädern unter dem einstückig gebildeten Fahrgestell angeordnet ist, müssen die Führungsschienen genau installiert sein. Da zusätzlich eine Aufwärtsfahrtrampe mit dem Wagenkörper fest verbunden ist, ist es schwierig, zu installieren und zu verwenden, und das System ist nicht flexibel, zu betreiben. Zusätzlich wird die Verankerung nur durch einen mit Verankerungsbolzen zusammenwirkenden Haken erreicht, so dass die Zuverlässigkeit, die Stabilität und die praktische Anwendbarkeit nicht sehr befriedigend sind.

Gegenüber den im Stand der Technik vorhandenen Nachteilen liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung anzugeben, wobei die Forderung an die Genauigkeit der Installation der Schienen reduziert ist, während eine bewegbare Aufwärtsfahrt- und Abwärtsfahrtrampe zur Erreichung der flexibelen Installation und Verwendung verwendet wird, und die Zuverlässigkeit, die Stabilität und die praktische Anwendbarkeit verbessert sind.

Die oben genannte Aufgabe wird durch ein Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung gelöst, bestehend aus einem Abschleppwagen und einer Verankerungseinrichtung, die mit dem Abschleppwagen zusammenwirkt. Der Abschleppwagen umfasst einen Wagenkörper, eine Mehrzahl von Paaren von Führungsrädern, die mit der unteren Seitenfläche des Wagenkörpers verbunden sind und entlang; Schienen fahrbar sind, eine Kupplungseinrichtung, die jeweils in der Mitte des Wagenkörpers im vorderen und unteren Bereich auf der unteren Seite zur Verbindung mit einem Stahlseil einer Haspel vorgesehen ist. Die Verankerungseinrichtung ist zur Verankerung auf dem Erdefundament so gestaltet, dass der Abschleppwagen im Betrieb in einer bestimmten Position verriegelt ist. Das erfindungsgemäße System ist dadurch gekennzeichnet, dass der Wagenkörper drei Teile, nämlich ein mittleres Bereich, eine linke und eine rechte Bühne umfasst. Der mittlere Bereich des Wagenkörpers ist als H-förmiges Balkengerüst ausgestaltet. An vier Ecken des H-förmigen Balkengerüstes ist jeweils eine Gelenkwelle zur Gelenkverbindung jeweils mit der linken und der rechten Bühne vorgesehen. Die linke und rechte Bühne des Wagenkörpers sind miteinander symmetrisch angeordnet, wobei jeweils eine Vertiefung, die der Abmessung des unteren Bereiches der Räder des zu prüfenden Wagens entspricht, auf der Oberfläche der beiden Bühnen vorgesehen ist, wobei eine Sperre zum Verhindern des Zurückrutschens des zu prüfenden Wagens während der Fahrt des Abschleppwagens jeweils am hinteren Ende jeder Vertiefung angeordnet ist. Mit dem vorderen und hinteren End der linken und rechten Bühne ist jeweils eine Rampe zur stabilen Aufwärts- und Abwärtsfahrt verbunden, und auf der äußern Seite der linken und rechten Bühne des Wagenkörpers ist jeweils eine Abstützplatte angeordnet, und auf der äußeren Seite im mittleren Bereich jeder Abstützplatte ist jeweils ein Stoßblock, der mit der auf dem Erdefundament befestigten Verankerungseinrichtung zusammenwirkt, um den Abschleppwagen zu verankern.

Bei einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung besteht die linke und die rechte Bühne des Wagenkörpers jeweils aus einer Basisplatte, einer oberen Platte und einer Rippenplatte. Die Unterseite der linken und der rechten Bühne ist auf der inneren Seite mit einer Mehrzahl von Führungsrädern verbunden, eine Mehrzahl von Hilfsrädern ist auf der äußeren Seite der linken und der rechten Bühne unter der Abstützplatte angeordnet, wobei die Hilfsräder Kontakt mit dem Erdeboden oder Schienen haben, die Basisplatte und die obere Platte sind mittels der vertikal angeordnete Rippenplatte verbunden.

Bei einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung besteht die Sperre aus einer Kurbel, die unter Druck bündig zu der oberen Platte gebracht werden kann, und einer Feder. Die Kurbel ist schwenkbar an der Seitenplatte der Rippenlatte am hinteren Ende der Vertiefung gelagert, die beiden Enden der Feder sind jeweils an der Kurbel und an der Rippenplatte befestigt. Wenn die Räder des zu prüfenden Wagens in den Vertiefungen positioniert sind, sind die Räder durch die gehobene Kurbel in den Vertiefungen blockiert.

Bei einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung besteht die Rampe aus einer schräg angeordneten Rampenplatte und einer horizontal angeordneten Plattenfeder. Die Plattenfeder ist an einem Ende auf der Basisplatte befestigt und ihr anderes Ende ist mit einem am unteren Ende der Rampenplatte angeordneten Abstützfuß verbunden, so dass das untere Ende der Rampenplatte in der Luft liegt, und das hintere Ende der Rampenplatte mittels Schrauben mit der Rippenplatte verbunden ist.

Bei einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung weist das Stoßblock einen trapezförmigen Querschnitt auf. Die Verankerungseinrichtung umfasst einen auf dem Erdeboden befestigten Sitz, einen auf dem Sitz angeordneten Schieberblock, zwei selbsttätig verriegelbare Verankerungsblocks, die symmetrisch miteinander in einem Abstand im mittleren Bereich des Schieberblocks schwenkbar gelagert sind, der Verankerungsblock ist auf der äußeren Seite kurvenförmig gestaltet, so dass der Stoßblock, das einen trapezförmigen Querschnitt aufweist, entlang die kurvenförmige äußere Seite des Verankerungsblocks reibungslos verschoben werden kann; der Verankerungsblock ist auf seiner inneren Seite kurvenförmig gestaltet, so dass der im Querschnitt trapezförmige Stoßblock durch den Verankerungsblock verriegelbar ist. Die unteren Enden der zwei Verankerungsblocks sind mittels einer Zugfeder verbunden, ein Einwegsanschlagsblock ist zwischen zwei Verankerungsblocks so angeordnet, dass die äußere Seite des Verankerungsblocks im normalen Zustand nach oben vorspringend ist, wobei ein Schiebermechanismus an einer Schwenkwelle des Verankerungsblocks gelagert ist, wobei der Schiebermechanismus zur Entriegelung der selbsttätigen Verriegelung zwischen der inneren Kurve des Verankerungsblocks und dem im Querschnitt trapezförmigen Stoßblock dient.

Bei einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung besteht der Schiebermechanismus aus einem Kupplungsstangenmittel, das aus einem Schrittmotor, einer Stößelstange, einer Kurbel, einer Kuppelstange und einem Schwenkarm gebildet wird. Die Abtriebswelle des Schrittmotors ist mit der Stößelstange verbunden, die Stößelstange ist mit der schwenkbar am Schieberblock gelagerten Kurbel verbunden, das untere Ende der Kurbel ist mit einem Ende der Kuppelstange schwenkbar verbunden, das andere Ende der Kuppelstange ist mit dem unteren Ende des Schwenkarmes verbunden, das obere Ende des Schwenkarmes ist an der Schwenkwelle gelagert, um die der Verankerungsblock schwenkbar ist. Jeweils ein Puffer ist zur Dämpfung auf beiden äußeren Seiten zwischen dem Sitz und dem Schieberblock vorgesehen.

Bei einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist die Mehrzahl von Paaren von Führungsrädern als vier Paare von Führungsrädern gestaltet, jeweils ein Paar von Führungsrädern ist unter der Unterseite des H-förmigen Balkengerüstes an jeder Ecke einer Rechteckform angeordnet, wobei je zwei von den Führungsrädern als ein Paar in Längsrichtung hintereinander angeordnet sind, und die Mehrzahl von Paaren von Hilfsrädern als vier Paare Hilfsräder gestaltet sind, jeweils ein Paar von Hilfsrädern ist an jeder Ecke einer Rechtsform angeordnet, wobei je zwei von den Hilfsrädern als ein Paar in Längsrichtung hintereinander angeordnet sind.

Gegenüber dem Stand der Technik sind bei der vorliegenden Erfindung die linke und die rechte Bühne mittels vier Gelenkwellen flexibel mit dem mittleren H-förmigen Balkengerüst verbunden, um die gleichmäßige Belastung der einzelnen Führungsräder bei der Fahrt entlang die Schienen zu gewährleisten, das Drehmoment zu vermeiden und die Forderung an die Genauigkeit der Installation der Schienen zu reduzieren. Zusätzlich sind die Rampen lösbar mit beiden Enden des Wagenkörpers verbunden, so dass die Installation und die Bedienung erleichtert wird. Durch das Zusammenwirken des Stoßblocks am Abschleppwagen mit der auf dem Erdefundament befestigten Verankerungseinrichtung wird die Zuverlässigkeit, die Stabilität und die praktische Anwendbarkeit der Fahrt und Verankerung des Abschleppwagens erheblich verbessert und erfolgreiche Aufwärts- und Abwärtsfahrt des Container-Lastkraftwagens auf den Abschleppwagen hinauf und von dem Abschleppwagen hinab, stabile Fahrt und zuverlässige Blockierung gewährleistet.

Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung an Hand von konkreten Ausführungsformen und in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 die Gestaltung der vorliegenden Erfindung schematisch;

2 die Gestaltung nach 1 in Schnitt entlang A-A, wobei die Zeichnung nach rechts um 90° gedreht ist;

3 die Gestaltung nach 1 in Schnitt entlang B-B;

4 die Gestaltung nach 1 in Schnitt entlang C-C;

5 die Gestaltung der erfindungsgemäßen Verankerungseinrichtung schematisch;

6 Draufsicht der Gestaltung nach 5;

7 der selbsttätige verriegelte Zustand bei der vorliegenden Erfindung dargestellt, und

8 die Auslösung des selbst verriegelten Zustandes bei der vorliegenden Erfindung.

Wie in 1 bis 6 dargestellt, umfasst die vorliegende Erfindung einen Abschleppwagen und einer Verankerungseinrichtung, die mit dem Abschleppwagen zusammenwirkt. Der Abschleppwagen besteht aus einem Wagenkörper 8, der aus einem H-förmigen Balkengerüst 9 und einer linken und einer rechten Bühne 4, 11, die an beiden Seiten des Balkengerüstes 9 mit dem Balkengerüst 9 mittels einer an jeder Ecke angeordneten Gelenkwelle 12 verbunden und symmetrisch miteinander gestaltet sind, und aus vier Paaren von Führungsräder 10, die an jeder Ecke einer Rechteckform unter der Unterseite des Balkengerüstes 9 angeordnet sind und entlang von Schienen fahrbar sind, wobei je zwei der Führungsrädern 10 als ein Paar in Längsrichtung hintereinander angeordnet sind. In der Mitte des vorderen und hinteren Bereiches des H-förmigen Balkengerüstes 9 ist jeweils eine Kupplungseinrichtung 7 zur Verbindung mit einem Stahlseil einer Haspel auf der unteren Seite angeordnet. Die linke und die rechte Bühne 4, 11 bestehen jeweils aus einer Basisplatte 16, einer oberen Platte 14 und einer Rippenplatte 15. Die einzelnen Führungsräder 10 sind mit der Unterseite jeder Bühne des Wagenkörpers auf der inneren Seite verbunden, und vier Paare von Hilfsrädern 13 sind an jeder Ecke einer Rechteckform unter einer Abstützplatte 5 (wird nachfolgend näher erläutert) angeordnet, wobei je zwei von den Hilfsrädern 13 als ein Paar in Längsrichtung hintereinander angeordnet sind, wobei die Hilfsräder Kontakt mit dem Erdeboden oder mit Führungsschienen haben. Die Basisplatte 16 ist mit der oberen Platte 14 durch die vertikal angeordnete Rippenplatte 15 als Verstärkungselement verbunden. Auf der Oberfläche der linken und der rechten Bühne 4, 11 ist jeweils eine Vertiefung 3 zur Positionierung angeordnet, wobei die Vertiefung der Abmessung des unteren Bereiches der Wagenräder entspricht. Am hinteren Ende jeder Positionierungsvertiefung 3 ist jeweils eine Sperre 1 zum Verhindern des Zurückrutschens der vorderen Räder des zu prüfenden Wagens während der Fahrt des Abschleppwagens angeordnet, wobei die Sperre 1 aus einer Kurbel 1-1, die unter Druck bündig zu der oberen Platte gebracht werden kann, und einer Feder 1-2 besteht. Die Kurbel 1-1 ist schwenkbar an der Seitenplatte der Rippenplatte 15 am hinteren Ende der Positionierungsvertiefung gelagert. An dem vorderen und hinteren Ende der linken und der rechten Bühne 4, 11 ist jeweils eine Rampe zur stabilen Aufwärts- und Abwärtsfahrt des zu prüfenden Wagens angeordnet, wobei die Rampe aus einer schräg angeordneten Rampenplatte 6-1 und einer horizontal angeordneten Plattenfeder 6-3 besteht, wobei die Plattenfeder 6-3 an einem Ende auf der Basisplatte 16 befestigt ist und ihr anderes Ende mit einem am unteren Ende der Rampenplatte 6-1 angeordneten Abstützfuß 6-2 verbunden ist, so dass das untere Ende der Rampenplatte in der Luft liegt, und das hintere Ende der Rampenplatte 6-1 mittels Schrauben mit der Rippenplatte 15 verbunden ist. Auf der äußeren Seite der linken und der rechten Bühne 11 des Wagenkörpers ist jeweils eine Abstützplatte 5 angeordnet, und auf der äußeren Seite jeder Abstützplatte 5 im mittleren Bereich ist ein Stoßblock angeordnet, dessen Querschnitt trapezförmig ist und der durch Zusammenwirken mit der auf dem Erdeboden befestigten Verankerungseinrichtung den Abschleppwagen verriegelbar macht. Die Verankerungseinrichtung weist einen auf dem Erdeboden befestigten Sitz 17, einen auf dem Sitz 17 angeordnetes Schieberblock 18, zwei selbsttätig verriegelbare Verankerungsblocks 19 auf, wobei die Verankerungsblocks 19 symmetrisch miteinander in einem Abstand im mittleren Bereich des Schieberblocks 18 schwenkbar gelagert sind, wobei der Verankerungsblock 19 auf seiner äußeren Seite kurvenförmig gestaltet ist, so dass das Stoßblock 2, der einen trapezförmigen Querschnitt aufweist, entlang seiner kurvenförmigen äußere Seite reibungslos verschoben werden kann, und das Verankerungsblock 19 auf seiner inneren Seite kurvenförmig gestaltet ist, so dass der in Querschnitt trapezförmige Stoßblock 2 mittels des Verankerungsblocks 19 verriegelbar ist. Die unteren Enden der zwei Verankerungsblocks 19 sind mittels einer Zugfeder 20 miteinander verbunden, und ein Einwegsanschlagsblock 23 ist zwischen zwei Verankerungsblocks 19 so angeordnet, dass die äußere Seite im normalen Zustand nach oben vorspringend ist, wobei ein Schiebermechanismus 21 an einer Schwenkwelle eines Verankerungsblocks 19 gelagert ist, wobei der Schiebermechanismus zur Entriegelung der selbsttätigen Verriegelung zwischen der inneren Kurve der Verankerungsblocks 19 und dem in Querschnitt trapezförmigen Stoßblock dient. Der Schiebermechanismus 21 besteht aus einem Kupplungsstangemittel, das aus einem Schrittmotor 21-1, einer Stößelstange 21-2, einer Kurbel 21-3, einer Kuppelstange 21-4 und einem Schwenkarm 21-5 gebildet ist, die in Reihenfolge miteinander verbunden sind, wobei das obere Ende des Schwenkarmes 21-5 an der Schwenkwelle des Verankerungsblocks 19 gelagert ist, und jeweils ein Puffer 22 zur Dämpfung an beiden äußeren Enden zwischen dem Sitz 17 und dem Schieberblock 18 vorgesehen ist.

Im Betrieb wird der Abschleppwagen in der Abtastungsbereich der Inspektionspassage mit Schienen so angebracht, dass sich der Stoßblock 2 zwischen zwei Verankerungsblocks 19 der Verankerungseinrichtung befindet, wie in 1 und 7 dargestellt. An beiden Enden der Inspektionspassage ist jeweils eine Haspel angeordnet und das Stahlseil ist mit der an dem H-förmigen Balkengerüst 9 des Abschleppwagens befestigten Kupplungseinrichtung 7 verbunden. Der zu prüfende Wagen fährt über die an einem Ende des Abschleppwagen angeordnete Aufwärtsfahrtrampe 6 auf die linke 4 und die rechte Bühne 11 des Wagenkörpers hinauf. Da in dieser Zeit das Stoßblock 2 des Abschleppwagens verriegelt ist, kann die Bewegung des Abschleppwagens nach vorn unter der Wirkung des Schubs des zu prüfenden Wagens verhindert werden. Da das untere Ende der Kurbel 1-1 durch die Feder 1-2 gezogen ist, schließt ihr oberes Ende mit der oberen Platte 14 einen Winkel ein. Wenn der zu prüfende Wagen auf die obere Endfläche der Kurbel 1-1 hinauf fährt, wird das obere Ende nach unten gedrückt, so dass der zu prüfende Wagen hinüber fahren kann. Sobald die beiden vorderen Räder des zu prüfenden Wagens die Positionierungsvertiefungen 3 erreicht haben, wird das obere Ende der Kurbel 1-1 unter der Wirkung des Zugs der Feder 1-2 um die Schwenkwelle gegen Uhrzeigersinn verdreht, so dass ihr oberes Ende gegen das hintere untere Bereich der vorderen Räder gedrückt ist und dadurch die Zurückbewegung der Räder verhindert wird, wie in 4 dargestellt.

Vor der Abfahrt muss zuerst der Schrittmotor 21-1 der Verankerungseinrichtung eingeschaltet werden, um die Stößelstange 21-2 horizontal nach links zu bewegen, um dadurch die Kurbel 21-3 gegen Uhrzeigersinn um einen bestimmten Winkel zu verdrehen, die Kupplungsstange 21-4 zur Bewegung nach rechts zu treiben, das Schwenkarm 21-5 gegen Uhrzeigersinn um einen bestimmten Winkel zu verschwenken, und dadurch das Verankerungsblock 19, der mit dem Stoßblock 2 selbsttätig verriegelbar ist, um einen bestimmten Winkel zu drehen, so dass das Verankerungsblock 19 wie in 8 dargestellt versenkt wird. In dieser Zeit kann der Stoßblock 2 reibungslos über den Verankerungsblock 19 fahren. Wenn der Abschleppwagen mit dem Container-Lastkraftwagen die Verankerungseinrichtung verlässt, geht die Stößelstange zu ihrer Ausgangsstelle zurück. Unter der Wirkung der Zugkraft der Zugfeder dreht sich der Verankerungsblock um die Schwenkwelle im Uhrzeigersinn und seine äußere Seite wird gehoben, bis sie durch den Einweganschlagsblock 23 gesperrt ist. Dann geht der Schiebermechanismus zu seiner Ausgangsstelle zurück. Der Stoßblock 2 ist von der Verankerungseinrichtung entriegelt. Die Haspel zieht den Abschleppwagen entlang der Schienen mittels dem Stahlseil, das mit der Kupplungseinrichtung 7 am H-förmigen Balkengerüst 9 verbunden ist, nach vorn, so dass der Container-Lastkraftwagen stabil und ruhig durch den Abtastungsbereich geführt wird. Nach der Inspektion wird der Container- Lastkraftwagen von dem Abschleppwagen zum Ausgang der Inspektionspassage geschleppt, wobei der Abschleppwagen mit reduzierter Geschwindigkeit fährt, bis das Stoßblock 2 einen Verankerungsblock 19 von den beiden Verankerungsblocks am Ausgang nach unten drückt und sich über den Verankerungsblock 19 hinüberbewegt und zwischen zwei Verankerungsblocks verriegelt wird, so dass der Abschleppwagen wieder verankert ist. In dieser Zeit kann der Lastkraftwagen abfahren, der Container-Lastkraftwagen kann nämlich mit Hilfe von der Abwärtsfahrtrampe 6 den Abschleppwagen verlassen.

Dann wird der Schrittmotor 21-1 am Ausgang eingeschaltet, so dass der linke Verankerungsblock 19 unter der Wirkung des Schiebermechanismus versenkt wird und dadurch der Stoßblock 2 entriegelt wird. Danach kann der Abschleppwagen von der Haspel in Gegenrichtung zum Eingang der Passage gezogen werden. Der Abschleppwagen fährt ebenfalls mit reduzierter Geschwindigkeit, bis der Stoßblock 2 wieder zwischen zwei Verankerungsblocks 19 der Verankerungseinrichtung am Eingang verriegelt ist. Damit ist ein Abtastungsprozess abgeschlossen. Bei der Aufwärtsfahrt und der Abwärtsfahrt des Container-Lastkraftwagens wird der Stoß des Schieberblocks 18 gegen den Sitz 17 durch die Dämpfung des Puffers 22 vermindert, so dass die Beschädigung der Verankerungseinrichtung vermieden wird.

Alternativ können die beiden Verankerungsblocks 19 auch unabhängig voneinander angetrieben werden, wobei irgendeines Mittel einschließlich des unmittelbaren Antriebs von dem elektrischen Motor verwendet werden kann. Alle oben genannten Fälle fallen auch in das Schutzbereich der vorliegenden Erfindung.


Anspruch[de]
  1. Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung, bestehend aus einem Abschleppwagen und einer Verankerungseinrichtung, die mit dem Abschleppwagen zusammenwirkt, wobei der Abschleppwagen einen Wagenkörper (8), eine Mehrzahl von Paaren von Führungsrädern (10), die mit der Unterseite des Wagenkörpers verbunden sind und entlang von Schienen fahrbar sind, eine Kupplungseinrichtung (7), die jeweils in der Mitte des Wagenkörpers (8) im vorderen und im hinteren Bereich auf der Unterseite zur Verbindung mit einem Stahlseil einer Haspel vorgesehen ist, die Verankerungseinrichtung zur Verankerung auf dem Erdefundament so gestaltet ist, dass der Abschleppwagen im Betrieb in einer bestimmten Position verriegelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagenkörper drei Teile, nämlich einen mittleren Bereich, eine linke und eine rechte Bühne (4, 11) umfasst, wobei der mittlere Bereich des Wagenkörpers (8) als ein H-förmiges Balkengerüst (9) gestaltet ist, jeweils eine Gelenkwelle (12) zur Gelenkverbindung jeweils mit der linken und der rechten Bühne (4, 11) an jeder Ecke des H-förmigen Balkengerüstes (9) angeordnet sind, die linke und die rechte Bühne (4, 11) symmetrisch miteinander angeordnet sind, jeweils eine Vertiefung, die der Abmessung des unteren Bereiches der Räder des zu prüfenden Wagens entspricht, auf der Oberfläche im mittleren Bereich der linken und der rechten Bühne (4, 11) angeordnet ist, jeweils eine Sperre (1) zum Verhindern des Zurückrutschens des zu prüfenden Wagens am hinteren Ende der Vertiefungen (3) angeordnet ist, jeweils eine Rampe (6) zur stabilen Aufwärtsfahrt und Abwärtsfahrt des zu prüfenden Wagens mit dem vorderen und dem hinteren Ende der linken und der rechten Bühne (4, 11) verbunden ist, jeweils eine Abstützplatte (5) auf der äußeren Seite der linken und der rechten Bühne (4, 11) angeordnet ist, und jeweils ein Stoßblock (2) auf der äußeren Seite im mittleren Bereich jeder Abstützplatte (5) angeordnet ist, wobei der Stoßblock (2) mit einer auf dem Erdeboden befestigten Verankerungseinrichtung zur Verankerung des Abschleppwagens zusammenwirkt.
  2. Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung, dadurch gekennzeichnet, dass die linke und die rechte Bühne (4, 11) jeweils aus einer Basisplatte (16), einer oberen Platte (14) und einer Rippenplatte (15) besteht, die Unterseite der linken und der rechten Bühne (4, 11) auf der inneren Seite mit einer Mehrzahl von Führungsrädern (10) verbunden ist, eine Mehrzahl von Hilfsrädern (13) auf der äußeren Seite der linken und der rechten Bühne (4, 11) unter den Abstützplatten (5) angeordnet ist, die Basisplatte (16) und die obere Platte (14) miteinander mittels der vertikal angeordneten Rippenplatte (15) als Verstärkungselement verbunden sind.
  3. Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre (1) aus einer Kurbel (1-1), die unter Druck bündig zu der oberen Platte (14) gebracht werden kann, und einer Feder (1-2) besteht, die Kurbel (1-1) schwenkbar an der Seitenplatte der Rippenlatte (15) am hinteren Ende der Vertiefung gelagert ist, die beiden Enden der Feder (1-2) jeweils an der Kurbel (1-1) und an der Rippenplatte (15) befestigt sind, die Räder des zu prüfenden Wagens durch die gehobene Kurbel (1-1) in der Vertiefung blockiert wird, wenn die Räder die Vertiefungen erreichen.
  4. Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (6) aus einer schräg angeordneten Rampenplatte (6-1) und einer horizontal angeordneten Plattenfeder (6-3) besteht, wobei die Plattenfeder (6-3) an einem Ende auf der Basisplatte (16) befestigt ist und ihr anderes Ende mit einem am unteren Ende der Rampenplatte (6-1) angeordneten Abstützfuß (6-2) verbunden ist, so dass das untere Ende der Rampenplatte in der Luft liegt, und das hintere Ende der Rampenplatte (6-1) mittels Schrauben mit der Rippenplatte (15) verbunden ist.
  5. Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoßblock (2) eine trapezförmigen Querschnitt aufweist, die Verankerungseinrichtung einen auf dem Erdeboden befestigten Sitz (17), einen auf dem Sitz (17) angeordneten Schieberblock (18), zwei selbsttätig verriegelbare Verankerungsblocks (19), die symmetrisch miteinander in einem Abstand im mittleren Bereich des Schieberblocks (18) schwenkbar gelagert sind, der Verankerungsblock (18) auf der äußeren Seite kurvenförmig gestaltet ist, so dass der Stoßblock (2), der einen trapezförmigen Querschnitt aufweist, entlang die kurvenförmigen äußere Seite des Verankerungsblocks (18) reibungslos verschoben werden kann, der Verankerungsblock (19) auf seiner inneren Seite kurvenförmig gestaltet ist, so dass das im Querschnitt trapezförmige Stoßblock (2) durch Verankerungsblocks (19) verriegelbar ist, die unteren Enden der zwei Verankerungsblocks (19) mittels einer Zugfeder (20) verbunden sind, ein Einwegsanschlagsblock (23) zwischen zwei Verankerungsblocks (19) so angeordnet ist, dass die äußere Seite des Verankerungsblocks (19) im normalen Zustand nach oben vorspringend ist, wobei ein Schiebermechanismus (21) an der Schwenkwelle des Verankerungsblocks (19) angeordnet ist, wobei der Schiebermechanismus zur Entriegelung der selbsttätigen Verriegelung zwischen der inneren Kurve des Verankerungsblocks (19) und dem im Querschnitt trapezförmigen Stoßblock (2) dient.
  6. Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebermechanismus (21) aus einem Kupplungsstangemittel besteht, das aus einem Schrittmotor (21-1), einer Stößelstange (21-2), einer Kurbel (21-3), einer Kuppelstange (21-4) und einem Schwenkarm (21-5) gebildet ist, die Abtriebswelle des Schrittmotors (21-1) mit der Stößelstange (21-2) verbunden ist, die Stößelstange (21-2) mit der schwenkbar am Schieberblock (18) gelagerten Kurbel (21-3) verbunden ist, das untere Ende der Kurbel (21-3) mit einem Ende der Kuppelstange (21-4) schwenkbar verbunden ist, das andere Ende der Kuppelstange (21-4) mit dem unteren Ende des Schwenkarmes (21-5) verbunden ist, das obere Ende des Schwenkarmes (21-5) an der Schwenkwelle des Verankerungsblocks (19) gelagert ist, jeweils ein Puffer (22) zur Dämpfung an beiden äußeren Enden zwischen dem Sitz (17) und dem Schieberblock (18) vorgesehen ist.
  7. Abschleppwagensystem zur Bestrahlungsabbildung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl von Paaren von Führungsrädern (10) als vier Paare von Führungsrädern gestaltet ist, jeweils ein Paar von Führungsrädern (10) unter der Unterseite des Wagenkörpers an jeder Ecke einer Rechteckform angeordnet ist, wobei je zwei von den Führungsrädern als ein Paar in Längsrichtung hintereinander angeordnet sind, und die Mehrzahl von den Hilfsrädern (13) als vier Paare von Hilfsrädern (13) gestaltet sind, jeweils ein Paar von Hilfsrädern (13) an jeder Ecke einer Rechteckform angeordnet ist, wobei je zwei von den Hilfsrädern (13) als ein Paar in Längsrichtung hintereinander angeordnet sind.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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