PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10392446T5 30.06.2005
Titel Thermisches Aufzeichnungsmaterial für den Offset-Druck
Anmelder Mitsubishi Paper Mills Limited, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Takagi, Katsuyoshi, Tokio/Tokyo, JP;
Nakayama, Akira, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 10392446
Vertragsstaaten DE, JP, US
WO-Anmeldetag 27.03.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/JP03/03873
WO-Veröffentlichungsnummer 0003082594
WO-Veröffentlichungsdatum 09.10.2003
Date of publication of WO application in German translation 30.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.06.2005
IPC-Hauptklasse B41M 5/26

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein thermisches Aufzeichnungsmaterial und insbesondere ein thermisches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht, das ausgezeichnet hinsichtlich der Bedruckbarkeit beim Offset-Druck ist und gleichzeitig eine geeignete Oberflächenfestigkeit und Farbentwickelbarkeit beim Thermodruck zeigt.

Technischer Hintergrund

Im Allgemeinen besitzt ein thermisches Aufzeichnungsmaterial ein Substrat und eine darauf gebildete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht als Hauptkomponenten einen farblosen oder leicht gefärbten Elektronen-liefernden Farbstoffvorläufer und eine Elektronen-aufnehmende Verbindung (Entwickler) enthält. Wenn das thermische Aufzeichnungsmaterial mit einem Thermodruckkopf, einem Heizstift („hot pen") oder einem Laserstrahl erwärmt wird, reagieren der Farbstoffvorläufer und der Entwickler unter Bildung eines Aufzeichnungsbildes leicht miteinander. Derartige thermische Aufzeichnungsmaterialien ergeben Aufzeichnungen mit einer relativ einfachen Apparatur und besitzen die Vorteile, dass ihre Instandhaltung einfach ist und dass sie keinen Lärm verursachen. Sie werden in weiten Bereichen von Messaufzeichnungsgeräten, Telefaxgeräten, Druckern, Computerterminals, Etiketten, Fahrkartenautomaten und dergleichen verwendet.

In den letzten Jahren fanden thermische Aufzeichnungsmaterialien insbesondere als Aufzeichnungsblätter in Verbindung mit Abrechnungen, wie verschiedene Quittungen, Abrechnungen von Bankautomaten, Quittungen für Gas, Wasser und Elektrizität, die mit einem Handablesegerät erstellt worden sind, und dergleichen Verwendung. Für thermische Aufzeichnungsmaterialien zur Verwendung dafür ist es erforderlich, dem Folgenden zu genügen: die Menge an Rückständen, die am Thermodruckkopf eines Thermodruckers anhaften, sollte gering sein, so dass kein Druckversagen beim Langzeitdrucken sogar ohne Durchführung einer Instandhaltung/Prüfung, z.B. des Reinigens des Thermodruckkopfes, erfolgt. Das Verschmutzen einer entwickelten Farbe aufgrund eines externen Drucks, Kratzens usw. sollte nicht erfolgen (Beständigkeit gegenüber Reibungsinduzierter Schleierbildung) und eine aufgezeichnete Oberfläche sollte sogar dann nicht abgeschält werden, wenn sie mit Regenwasser benetzt wird (Wasserfestigkeit) (dazu sei beispielsweise auf die JP-A-2-169291 verwiesen). Zum Zwecke der Erniedrigung der Ablagerung von Rückständen am Thermodruckkopf und der Verbesserung eines thermischen Aufzeichnungsmaterials hinsichtlich der Beständigkeit gegenüber Reibungs-induzierter Schleierbildung und hinsichlich Wasserfestigkeit gibt es allgemein ein gut bekanntes Verfahren, bei dem eine Schutzschicht auf einem thermischen Aufzeichnungsmaterial gebildet wird (dazu sei beispielsweise auf die JP-A-9-263049, die JP-A-10-147059 und die JP-A-5-294067 verwiesen).

Bei den oben genannten thermischen Aufzeichnungsmaterialien zur Verwendung als Aufzeichnungsblätter in Verbindung mit Abrechnungen ist hauptsächlich die Anwendung des Offset-Drucks erforderlich und es wird in steigendem Maße nach thermischen Aufzeichnungsmaterialien verlangt, die ausgezeichnet hinsichtlich der lithographischen Offset-Bedruckbarkeit unter Verwendung einer Befeuchtungslösung sind. Wenn die oben genannte Schutzschicht jedoch gebildet wird, wird die Schutzschicht meist aus einem Harz gebildet, so dass es eine Reißfestigkeit („picking resistance") besitzt, während man sagt, dass die Schutzschicht für das Offset-Drucken ungeeignet ist, weil die Schutzschicht hinsichtlich der Aufnahmeeigenschaft für Tinte und der Eigenschaft einer geeigneten Aufnahme von Wasser schlecht ist. Als ein Verfahren zur Verbesserung der Offset-Bedruckbarkeit eines thermischen AufzeichnungsmaterialS mit einer Schutzschicht ist ein Verfahren bekannt, bei dem Bindemittel für eine Grundierungsschicht und eine Schutzschicht beschrieben werden, und es ist ein Aufzeichnungsmaterial mit einer speziellen Beziehung zwischen einem Kontaktwinkel mit Wasser und einem Kontaktwinkel mit Leinsamenöl bekannt, diese sind jedoch nicht ausreichend (dazu sei beispielsweise auf die JP-A-7-140949 und die JP-A-4-82777 verwiesen).

Offenbarung der Erfindung

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt in der Bereitstellung eines thermischen Aufzeichnungsmaterials, das einen Träger, eine darauf gebildete thermische Aufzeichnungsschicht und eine auf der thermischen Aufzeichnungsschicht gebildete Schutzschicht umfasst, wobei das thermische Aufzeichnungsmaterial ausgezeichnet hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit ist und gleichzeitig ausgezeichnet hinsichtlich der Oberflächenfestigkeit und der Thermo-Bedruckbarkeit ist. Zur Erfüllung der voranstehend genannten Aufgabe haben die benannten Erfinder sorgfältige Untersuchungen durchgeführt und als Ergebnis davon gefunden, dass die voranstehend genannte Aufgabe erfüllt werden kann, wenn die Transfermenge an Wasser auf die Schutzschichtoberfläche und der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und dem Wasser in vorherbestimmten Bereichen liegen. Dementsprechend ist die vorliegende Erfindung vollendet worden.

Die vorliegende Erfindung ist nämlich auf das Folgende gerichtet:

  • (1) ein thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken, umfassend einen Träger, eine thermische Aufzeichnungsschicht zur thermischen Entwicklung einer Farbe und eine Schutzschicht, die ein Pigment und ein Harz enthält, wobei die thermische Aufzeichnungsschicht auf dem Träger gebildet ist, die Schutzschicht auf der thermischen Aufzeichnungsschicht gebildet ist und wobei die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht für eine Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen nach einer Bristow-Methode, 3 ml/m2 bis 15 ml/m2 beträgt und der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und dem Wasser 60° bis 100° beträgt,
  • (2) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (1), wobei die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen nach einer Bristow-Metode, 7 ml/m2 bis 10 ml/m2 beträgt,
  • (3) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (1), wobei der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und dem Wasser 70° bis 90° beträgt,
  • (4) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (1), wobei die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene („center plane average roughness"; SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, von 0,6 um bis 2 um in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt,
  • (5) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (1), wobei die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene („center plane average roughness"; Sra), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, von 0,6 um bis 1 um in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt,
  • (6) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (1), wobei das in der Schutzschicht enthaltene Pigment eine Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 200 ml/100 g bis 350 ml/100 g besitzt,
  • (7) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (1), wobei das in der Schutzschicht enthaltene Pigment eine Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 250 ml/100 g bis 300 ml/100 g besitzt,
  • (8) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach einem der voranstehenden Punkte (1), (2), (4) und (6), wobei das Harz in der Schutzschicht mindestens ein Glied aus einem in Wasser dispergierbaren Harz und einem nicht-modifizierten Polyvinylalkohol ist und die Schutzschicht einen Pigmentgehalt von 40 Masse-% bis 70 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht besitzt,
  • (9) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (1), wobei die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen durch eine Bristow-Methode, 7 ml/m2 bis 10 ml/m2 beträgt, der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und dem Wasser 70° bis 90° beträgt, die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, von 0,7 &mgr;m bis 2,0 &mgr;m in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt, das Harz in der Schutzschicht mindestens ein Glied aus einem in Wasser dispergierbaren Harz und einem nicht-modifizierten Polyvinylalkohol ist, das Pigment eine Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 250 ml/100 g bis 300 ml/100 g besitzt und die Schutzschicht einen Pigmentgehalt von 40 Masse-% bis 70 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, besitzt,
  • (10) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (1), wobei das Harz in der Schutzschicht ein Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol ist und die Schutzschicht ein hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel und ein niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel enthält,
  • (11) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (10), wobei das hochmolekulargewichtige Vernetzungsmittel eine Glycidylgruppe enthält und Polyamidamin als Hauptkette enthält,
  • (12) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (10), wobei das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel eine Verbindung mit einer Aldehydgruppe ist,
  • (13) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (10), wobei das hochmolekulargewichtige Vernetzungsmittel eine Glycidylgruppe enthält und Polyamidamin als Hauptkette enthält und das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel eine Verbindung mit einer Aldehydgruppe ist,
  • (14) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (13), wobei das hochmolekulargewichtige Vernetzungsmittel in einer Menge von 2 Masse-% bis 10 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes in der Schutzschicht, enthalten ist und das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel in einer Menge von 2 Masse-% bis 8 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes in der Schutzschicht, enthalten ist,
  • (15) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (10), wobei die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, von 0,6 &mgr;m bis 2 &mgr;m in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt,
  • (16) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (10), wobei die Schutzschicht einen Pigmentgehalt von 10 Masse-% bis 50 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, besitzt und
  • (17) das thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken gemäß dem voranstehenden Punkt (13), wobei die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen durch eine Bristow-Methode, 3 mm/m2 bis 10 mm/m2 beträgt, der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und dem Wasser 70° bis 90° beträgt, die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, von 0,6 &mgr;m bis 2 &mgr;m in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt und die Schutzschicht einen Pigmentgehalt von 10 Masse-% bis 50 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, besitzt.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung

Das thermische Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ist ein Material, bei dem eine thermische Aufzeichnungsschicht zur thermischen Entwicklung einer Farbe und eine Schutzschicht, die ein Harz und ein Pigment enthält, aufeinander folgend auf einem Träger gebildet werden. In dem thermischen Aufzeichnungsmaterial beträgt die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der voranstehend genannten Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen durch eine Bristow-Methode (J. TAPPI Papierpulpentestmethode Nr. 51–87; nachfolgend aus Einfachheitsgründen als „Bristow-Methode" bezeichnet), 3 mm/m2 bis 15 mm/m2 und der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der voranstehend genannten Schutzschicht und Wasser 60° bis 100° beträgt.

Zunächst werden die numerischen Anforderungen der Schutzschicht des erfindungsgemäßen thermischen Aufzeichnungsmaterials erläutert. Als ein Verfahren zur Beurteilung der Permeabilität des Wassers gegenüber Papier usw. werden üblicherweise in der vorliegenden Erfindung eine Stockigt-Leimgradprüfung und eine Cobb-Leimgradprüfung zusätzlich zur Bristow-Methode verwendet.

Die Bristow-Methode ist eine Methode, bei der eine Flüssigkeit aus einem Auslaufkasten mit einem Spalt im unteren Bereich auf einen Prüfkörper auf einer rotierenden Scheibe transferiert wird, und stellt eine Bewertungsmethode dar, die eine Beziehung verwendet, gemäß der die Transfermenge einer Flüssigkeit pro Flächeneinheit nach dem Kontakt der Flüssigkeit mit einem Papier zu der Quadratwurzel der Zeit proportional ist. Im Vergleich zur voranstehend genannten Stockigt-Leimgradprüfung und der voranstehend genannten Cobb-Leimgradprüfung ist die Bristow-Methode eine Methode, bei der die momentane Wasserabsorptionseigenschaft einer Überzugsschichtoberfläche für eine Sekunde oder weniger genau erfasst werden kann und die auf diese Weise erhaltenen Daten eine effektive Kennzahl bezüglich des Permeationsverhaltens einer Befeuchtungslösung beim eigentlichen Offset-Drucken darstellen können.

Bei dem erfindungsgemäßen thermischen Aufzeichnungsmaterial ist die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen durch die Bristow-Methode, auf 3 mm/m2 bis 15 mm/m2 beschränkt. Wenn die Transfermenge an Wasser auf die Schutzschicht weniger als 3 mm/m2 beträgt, verringert die auf der Schutzschichtoberfläche verbleibende Befeuchtungslösung die Eigenschaft der Aufnahme von Tinte beim Offset-Drucken. Wenn die Transfermenge an Wasser auf der Schutzschichtoberfläche 15 ml/m2 übersteigt, kann die Permeation der Dämpfungslösung die Festigkeit der Schutzschicht verringern. Die Transfermenge an Wasser beträgt vorzugsweise 7 ml/m2 bis 10 ml/m2.

Des Weiteren bezieht sich in der vorliegenden Erfindung der Kontaktwinkel auf einen Winkel (°), der 1 Sekunde nach Auftropfen von einem Tropfen destilliertes Wasser auf die Schutzschichtoberfläche in einer Atmosphäre von 23°C und 50% relativer Feuchtigkeit gemessen worden ist. Bei der vorliegenden Erfindung ist es erforderlich, genaue Daten der Benetzbarkeit der Schutzschichtoberfläche mit Wasser zu erhalten, und die Messung des Kontaktwinkels kann eine effektive Kennzahl bezüglich des Verhaltens einer auf die Schutzschichtoberfläche transferierten Befeuchtungslösung beim eigentlichen Offset-Drucken zusätzlich zur momentanen Wasserabsorptionseigenschaft der Schutzschichtoberfläche für 1 Sekunde oder weniger, erhalten durch die voranstehend aufgeführte Bristow-Methode, darstellen. Zur Messung des Kontaktwinkels bei der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise ein automatisches Kontaktwinkel-Messgerät „FACE", bezogen von KYOWA INTERFACE SCIENCE C., LTD., eingesetzt werden.

In der vorliegenden Erfindung ist der Kontaktwinkel von Wasser an der Schutzschichtoberfläche auf 60° bis 100° beschränkt. Wenn der Kontaktwinkel von Wasser niedriger als 60° ist, wird das Ersetzen von Wasser durch Tinte erschwert und die Haftfähigkeit von Tinte wird verschlechtert, so dass ein Uneinheitlichkeit der Dichte oder eine Abnahme der Dichte im Bildbereich auftreten kann. Wenn er 100° übersteigt, kann ein Nicht-Bildbereich verschmutzt werden. Vorzugsweise beträgt der Kontaktwinkel von Wasser 70° bis 90°.

Des Weiteren beträgt die durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa) der voranstehend aufgeführten Schutzschichtoberfläche, gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm, vorzugsweise 0,6 &mgr;m bis 2 &mgr;m, vorzugsweise 0,6 &mgr;m bis 1 &mgr;m. Wenn sie in den voranstehend genannten Bereichen liegt, kann ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das ausgezeichnet hinsichtlich der Tintenabsorptionsfähigkeit, der gedruckten Bildqualität und der thermisch gedruckten Zeichenqualität ist.

Die durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm, bezieht sich auf eine durch die folgende Gleichung 1 definierte Rauigkeit

In Gleichung 1 bedeutet Wx eine Länge eines Oberflächenbereichs einer Probe in Richtung der X-Achse (Auftragsrichtung), Wy eine Länge des Oberflächenbereichs der Probe in Richtung der y-Achse (Richtung senkrecht zur Auftragsrichtung) und Sa die Fläche des Oberflächenbereichs der Probe. Des Weiteren ist f(x,y) eine Funktion, die die Rauigkeit der Probenoberfläche in der xy-Ebene zeigt.

Speziell kann die durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa) beispielsweise unter Verwendung einer Apparatur vom Modell SE-3AK, bezogen von Kosaka Laboratory Ltd. als ein dreidimensionales Oberflächen-Rauigkeit-Testgerät vom Nadel-Typ und eine Apparatur vom Modell SPA-11, bezogen von Kosaka Laboratory Ltd., als Analysator bei einem Grenzwert von 0,8 mm unter den Bedingungen Wx = 20 mm und Wy = 8 mm, d.h. unter Bedingungen Sa = 160 mm2, bestimmt werden. In diesem Fall werden 500 Messpunkte zur Datenverarbeitung in Richtung der X-Achse abgefragt und in Richtung der Y-Achse wird eine Abtastung von 17 Linien oder mehr durchgeführt.

Die Wasserabsorptionseigenschaft nach der Bristow-Methode, die Kontaktwinkeleigenschaft und die durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa) können in Abhängigkeit der Arten und der Mengenverhältnisse der Materialien, die die Schutzschicht bilden, der Auftragsmethoden, der Finish-Methoden und dergleichen eingestellt werden.

Die Methode zur Verbesserung der Wasserabsorptionseigenschaft gemäß der Bristow-Methode schließt beispielsweise Methoden unter Verwendung eines hydrophilen Harzes, z.B. Polyvinylalkohol, unter Verwendung eines Pigments, das eine ausgezeichnete Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaft besitzt, unter Verwendung einer größeren Menge einer Pigmentkomponente und unter Anpassen einer Auftragsmethode oder einer Finish-Methode zur Erhöhung der Rauigkeit eines Thermopapiers bzw. eines thermischen Papiers und andere Methoden ein. Das Verfahren zur Erhöhung des Kontaktwinkels schließt Verfahren unter Verwendung eines hydrophoben Harzes, unter Verwendung eines Pigments, dessen Oberfläche durch Behandlung hydrophob gemacht wird, unter Erniedrigung der Menge einer Pigmentkomponente, unter Zugabe eines Vernetzungsmittels zur Verbesserung der Filmbildungsfähigkeit eines Harzes, unter Zugabe eines hydrophoben Materials, z.B. WAX, und unter Anpassen einer Auftragsmethode oder einer Finish-Methode zum Glätten der Oberfläche und andere Verfahren ein. Da jedoch die Durchführung dieser Methoden die Wasserabsorptionseigenschaft erniedrigt, ist es wichtig, sowohl die Wasserabsorptionseigenschaft als auch die Kontaktwinkeleigenschaft zu optimieren, und in der vorliegenden Erfindung werden die Wasserabsorptionseigenschaft und die Kontaktwinkeleigenschaft optimiert, indem diese durch Kombinieren dieser Methoden angepasst werden, so dass das thermische Aufzeichnungsmaterial hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit verbessert wird.

Das Verfahren der Anpassung der durchschnittlichen Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa) schließt Verfahren der Zugabe eines Vernetzungsmittels oder des Anpassens der Erwärmung zur Anpassung der Filmbildungsfähigkeit eines Harzes, der Anpassung des Partikeldurchmessers, der Art und Menge eines Pigments, der Anpassung einer Auftragsmethode, Anpassen eines Finish-Verfahrens, z.B. Kalandern, und andere Methoden ein.

In dem erfindungsgemäßen thermischen Aufzeichnungsmaterial enthält die Schutzschicht ein Harz und ein Pigment. Das Harz, das in der Schutzschicht enthalten ist, ist keinen speziellen Beschränkungen unterworfen und das Harz wird in geeigneter Weise ausgewählt, wie es gemäß einer später zu beschreibenden Beziehung zum Pigment erforderlich ist, so dass die Wasserabsorptionseigenschaft auf der Schutzschicht gemäß der Bristow-Methode, der Kontaktwinkel von Wasser und die durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa) in die spezifizierten Bereiche gelangen, während es bevorzugt ist, ein wasserlösliches Harz oder ein in Wasser dispergierbares Harz zur verwenden. Das wasserlösliche Harz oder das in Wasser dispergierbare Harz kann aus bekannten wasserlöslichen Harzen oder in Wasser dispergierbaren Harzen, wie es erforderlich ist, ausgewählt werden. Das wasserlösliche Harz ist keinen speziellen Beschränkungen unterworfen. Beispielsweise können als ein Polyvinylalkohol modifizierte Alkohole, wie ein Acetoacetylierter modifizierter Polyvinylalkohol, ein Siliciummodifizierter Polyvinylalkohol usw. und ein nichtmodifizierter Polyvinylalkohol eingesetzt werden. Des Weiteren kann das wasserlösliche Harz aus Stärke oder einem Derivat davon, Cellulosederivaten, wie Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose, Ethylcellulose und Carboxymethylcellulose, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamid, einem Acrylamid/Acrylat-Copolymer, einem Acrylamid/Acrylat/Methacrylat-Terpolymer, einem Alkalisalz von Polyacrylsäure, einem Alkalisalz von Polymaleinsäure, einem Alkalisalz eines Styrol/Maleinsäureanhydrid-Copolymers, einem Alkalisalz eines Ethylen/Maleinsäureanhydrid-Copolymers, einem Alkalisalz eines Isobutylen/Maleinsäureanhydrid-Copolymers, Natriumalginat, Gelatine, Casein, einem Säureneutralisationsprodukt von Chitosan oder dergleichen ausgewählt werden. Vorzugsweise kann nicht-modifizierter Polyvinylalkohol oder Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol eingesetzt werden.

Der nicht-modifizierte Polyvinylalkohol in der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein Produkt, das durch Hydrolyse oder Verseifen von Polyvinylacetat oder dergleichen zu einem geeigneten Grad erhalten wird und das keiner Modifizierungsbehandlung, z.B. einer Acetoacetylierungsmodifikation, unterworfen wird. Der Silicium-modifizierte Polyvinylalkohol bezieht sich auf einen Polyvinylalkohol, der Silicium im Molekül enthält, und dieser schließt einen silylierten Polyvinylalkohol und ein Produkt, das durch Copolymerisieren eines Vinylesters und eines Silicium-enthaltenden Olefinmonomers und nachfolgendes Verseifen des resultierenden Copolymers erhalten worden ist, ein.

Obwohl es keinen speziellen Beschränkungen unterworfen ist, schließen Beispiele des in Wasser dispergierbaren Harzes ein Styrol/Butadien-Copolymer, ein Acrylnitril/Butadien-Copolymer, ein Methylacrylat/Butadien-Copolymer, ein Acrylnitril/Butadien-Styrol-Terpolymer, ein Polyvinylacetat, ein Vinylacetat/Acrylat-Copolymer, ein Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, einen Polyacrylsäureester, ein Styrol/Acrylat-Copolymer, ein Polyurethan und eine Core-Shell-Acrylemulsion bzw. Kern-Hüllen-Typ ein. Vorzugsweise sind Acrylemulsionen vom Core-Shell-Typ, z.B. „Barrier Star", bezogen von Mitsui Chemicals Inc., eingeschlossen.

Die voranstehend genannten wasserlöslichen Harze oder die in Wasser dispergierbaren Harze können allein oder als ein Gemisch, das mindestens zwei Glieder aus diesen enthält, eingesetzt werden.

Obwohl es keinen speziellen Beschränkungen unterworfen ist, schließen Beispiele für das Pigment, das in der Schutzschicht enthalten ist, anorganische Pigmente, wie Diatomit, Talk, Kaolin, gebrannter Kaolin, Calciumcarbonate einschließlich schwerem Calciumcarbonat und präzipitiertem Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Zinkoxid, Aluminiumoxid, Aluminiumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Titandioxid, Bariumsulfat, Zinksulfat, amorphes Siliciumdioxid, amorphes Calciumsilicat und kolloidales Siliciumdioxid und organische Pigmente, wie einen Melaminharzfüllstoff, einen Harnstoff-Formalin-Harzfüllstoff, ein Polyethylenpulver und ein Nylonpulver ein. Vorzugsweise sind amorphes Siliciumdioxid und Calciumcarbonat eingeschlossen. Diese Pigmente können allein verwendet werden oder sie können als ein Gemisch, das mindestens zwei Glieder aus diesen enthält, wie es erforderlich ist, eingesetzt werden.

Obwohl er keinen speziellen Beschränkungen unterworfen ist, beträgt der durchschnittliche Partikeldurchmesser des Pigments zur Verwendung in der Schutzschicht zur Erhöhung der Bilddichte vorzugsweise 2 &mgr;m oder weniger.

Als ein Pigment ist ein Pigment mit einer Ölabsorptionsmenge, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 200 ml/100 g bis 350 ml/100 g bevorzugt und ein Pigment mit einer Ölabsorptionsmenge von 250 ml/100 g bis 300 ml/100 g ist mehr bevorzugt. Da ein Pigment mit der voranstehend genannten Ölabsorption verwendet wird, kann ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das bezüglich der Wasserabsorptionseigenschaft der Oberfläche der Schutzschicht und dem Haftvermögen der Tinte daran gut ausgewogen ist.

Wenn mindestens eines aus dem in Wasser dispergierbaren Harz und dem nicht-modifizierten Polyvinylalkohol als ein Harz eingesetzt wird, enthält die Schutzschicht das Pigment vorzugsweise in einer Menge von 40 Masse-% bis 70 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht. Wenn der Silicium-modifizierte Polyvinylalkohol als ein Harz für die voranstehend genannte Schutzschicht eingesetzt wird, ist es bevorzugt, das Pigment in einer Menge von 10 Masse-% bis 50 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt der Schutzschicht, einzusetzen. Da die voranstehend genannten Zusammensetzungen eingesetzt werden, kann ein gutes Gleichgewicht zwischen der ausgezeichneten Wasserabsorptionseigenschaft und dem Haftvermögen der Tinte erzielt werden.

Die Wasserabsorptionseigenschaft der Schutzschicht kann durch Einarbeiten eines Vernetzungsmittels in die Schutzschicht, wie es erforderlich ist, angepasst werden. Das Vernetzungsmittel zur Verwendung in der Schutzschicht schließt ein niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel und ein hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel ein. Das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel schließt niedermolekulargewichtige Verbindungen mit einem Molekulargewicht von 300 oder weniger, z.B. Verbindungen mit einer Aldehydgruppe (Formalin usw.), Aziridin, Dimethylolharnstoff und Guanamin, ein. Verbindungen mit einer Aldehydgruppe sind bevorzugt.

Das hochmolekulargewichtige Vernetzungsmittel schließt Polymerverbindungen mit einem Molekulargewicht von über 300, z.B. Dialdehydstärke, Epoxyharze, höhere Carbonsäuren, ein N-Methylolmelaminharz und eine Verbindung, die eine Glycidylgruppe enthält, und eine aus einem Polyamidamin gebildete Hauptkette besitzt, ein. Eine Verbindung, die eine Glycidylgruppe enthält und eine aus einem Polyamidamin gebildete Hauptkette besitzt, ist bevorzugt. Wenn die Schutzschicht ein hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel enthält, ist das thermische Aufzeichnungsmaterial aufgrund eines Vernetzungseffekts hinsichtlich der Schichtfestigkeit verbessert und ist ebenso hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit verbessert. Wenn eine Verbindung eingesetzt wird, die eine Glycidylgruppe enthält und eine aus einem Polyamidamin gebildete Hauptkette besitzt, kann das thermische Aufzeichnungsmaterial hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit weiter verbessert werden.

Der Gehalt des hochmolekulargewichtigen Vernetzungsmittels in der Schutzschicht beträgt 2 Masse-% bis 20 Masse-%, vorzugsweise 2 Masse-% bis 10 Masse-% und mehr bevorzugt 2 Masse-% bis 5 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes. Des Weiteren beträgt der Gehalt des niedermolekulargewichtigen Vernetzungsmittels in der Schutzschicht vorzugsweise 2 Masse-% bis 8 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes.

Wenn das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel zusammen mit dem hochmolekulargewichtigen Vernetzungsmittel eingesetzt wird, kann der Effekt des Schutzes der Aufzeichnungsoberfläche weiter verbessert werden, wie es die primäre Aufgabe der Schutzschicht ist, die notwendige Auftragsmenge für die Schutzschicht kann verringert werden und es kann ein thermisches Aufzeichnungsmaterial mit hohen thermischen Farbentwicklungseigenschaften erhalten werden, die alle bevorzugt sind. In diesem Fall wird vorzugsweise eine Verbindung, die eine Glycidylgruppe besitzt und ein Polyamidamin als Hauptkette enthält, als hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel eingesetzt und eine Verbindung mit einer Aldehydgruppe wird vorzugsweise als niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel eingesetzt. Hinsichtlich ihrer Gehalte beträgt der Gehalt des hochmolekulargewichtigen Vernetzungsmittels vorzugsweise 2 Masse-% bis 10 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes in der Schutzschicht, und der Gehalt des niedermolekulargewichtigen Vernetzungsmittels beträgt vorzugsweise 2 Masse-% bis 8 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes in der Schutzschicht.

In dem thermischen Aufzeichnungsmaterial mit der Schutzschicht, bei der ein Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol als Harz verwendet wird und die das hochmolekulargewichtige Vernetzungsmittel und das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel enthält, werden 10 Masse-% bis 50 Masse-% eines Pigments, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, in die Schutzschicht eingearbeitet, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden kann, das bezüglich der Wasserabsorptionseigenschaft seiner Oberfläche und der Haftfähigkeit der Tinte daran gut ausgewogen ist.

Die Schutzschicht kann andere Additive zum Verhindern des Verschleißes eines Druckkopfes und des Verklebens enthalten und derartige andere Additive schließen Metallsalze höherer Fettsäuren, wie Zinkstearat und Calciumstearat, Wachse, wie Paraffin, Paraffinoxid, Polyethylen, Polyethylenoxid, Stearinsäureamid und Rizinuswachs, Dispergierungsmittel, wie Natriumdioctylsulfosuccinat, ein oberflächenaktives Mittel und einen Fluoreszensfarbstoff ein.

Die Feststoffauftragsmenge für die Schutzschicht beträgt 0,2 bis 10 g/m2, vorzugsweise 0,5 bis 5 g/m2. Die Schutzschicht kann eine Mehrschichtstruktur besitzen, die, wie es erforderlich ist, aus zwei oder mehr Schichten gebildet worden ist. Wenn die Feststoffauftragsmenge innerhalb des voranstehend genannten Bereichs liegt, kann ein auf einem Untergrund durch Reibungswärme aus einem Kratzen oder Reiben verursachtes Färben, was „durch Reiben induzierte Schleierbildung" genannt wird, verhindert werden und es kann ein geeignetes thermisches Ansprechverhalten erhalten werden.

Die thermische Aufzeichnungsschicht, die das erfindungsgemäße Aufzeichnungsmaterial bildet, wird im Folgenden erläutert. Die thermische Aufzeichnungsschicht wird erhalten, indem ein im Allgemeinen farbloser oder leicht gefärbter Elektronen-liefernder Farbstoffvorläufer und ein Elektronen-aufnehmender Entwickler als Hauptkomponenten in einem Bindemittel dispergiert werden und die auf diese Weise erhaltene Beschichtungsflüssigkeit auf einen Träger aufgetragen wird. Die thermische Aufzeichnungsschicht wird bei der Verwendung lokal erwärmt, wodurch der Vorläufer und die Elektronen-aufnehmende Verbindung leicht miteinander reagieren, was ein Aufzeichnungsbild ergibt.

Obwohl er keinen speziellen Beschränkungen unterworfen ist, kann der Farbstoffvorläufer zur Verwendung in der thermischen Aufzeichnungsschicht aus denjenigen ausgewählt werden, die allgemein in thermischen Aufzeichnungsmaterialien oder druckempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden. Der Farbstoffvorläufer schließt beispielsweise Triarylmethanverbindungen, Diphenylmethanverbindungen, Xanthenverbindungen, Thiazinverbindungen und Spiroverbindungen ein.

  • (1) Beispiele der Triarylmethanverbindungen schließen 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid (Kristallviolett-Lacton), 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1,2-dimethylindol-3-yl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-methylindol-3-yl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-phenylindol-3-yl)phthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3-yl)-5-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3-yl)-6-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(9-ethylcarbazol-3-yl)-5-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(2-phenylindol-3-yl)-5-dimethylaminophthalid und 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1-methylpyrol-2-yl)-6-dimethylaminophthalid ein.
  • (2) Beispiele der Diphenylmethanverbindungen schließen 4,4'-Bis(dimethylaminophenyl)benzhydrylbenzylether, N-Chlorphenylleukoauramin und N-2,4,5-Trichlorphenylleukoauramin ein.
  • (3) Beispiele der Xanthenverbindungen schließen Rhodamin B-anilinolactam, Rhodamin B-p-chloranilinolactam, 3-Diethylamino-7-benzylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-octylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-phenylfluoran, 3-Diethylamino-7-chlorfluoran, 3-Diethylamino-6-chlor-7-methylfluoran, 3-Diethylamino-7-(3,4-dichloranilino)fluoran, 3-Diethylamino-7-(2-chloranilino)fluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-Dibutylamino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-Dipentylamino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Ethyl-N-tolyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-Piperidino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Ethyl-N-tolyl)amino-6-methyl-7-phenethylfluoran, 3-Diethylamino-7-(4-nitroanilino)fluoran, 3-Dibutylamino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Methyl-N-propyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran und 3-(N-Ethyl-N-tetrahydrofurfuryl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran ein.
  • (4) Beispiele der Thiazinverbindungen schließen Benzoylleukomethylenblau und p-Nitrobenzoylleukomethylenblau ein.
  • (5) Beispiele der Spiroverbindungen schließen 3-Methylspironaphthopyran, 3-Ethylspirodinaphthopyran, 3,3'-Dichlorspirodinaphthopyran, 3-Benzylspirodinaphthopyran, 3-Methylnaphtho-(3-methoxybenzo)spiropyran und 3-Propylspirobenzopyran ein.

Diese Farbstoffvorläufer können einzeln verwendet werden oder sie können als ein Gemisch, das mindestens zwei Mitglieder von diesen enthält, wie es erforderlich ist, eingesetzt werden.

Obwohl sie keinen speziellen Beschränkungen unterworfen ist, kann die Elektronen-aufnehmende Verbindung zur Verwendung im thermischen Aufzeichnungsmaterial aus denjenigen sauren Substanzen ausgewählt werden, die allgemein in thermischen Aufzeichnungsmaterialien oder druckempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden. Beispielsweise kann die Elektronen-aufnehmende Verbindung aus Tonsubstanzen, Phenolderivaten, aromatischen Carbonsäurederivaten, Harnstoffderivaten, wie N,N'-Diallylthioharnstoffderivaten und N-Sulfonylharnstoff, oder Metallsalzen von diesen ausgewählt werden.

Spezielle Beispiele der voranstehend genannten Verbindung schließen Tonsubstanzen, wie aktivierten Ton, Zeolith und Bentonit, Phenolverbindungen, wie 4-Phenylphenol, 4-tert.-Butylphenol, 4-Hydroxyacetophenon, 2,2'-Dihydroxydiphenyl, 2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-tert.-butylphenol), 4,4'-Ethylenbis(2-methylphenol), 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, 1,1-Bis(4-hydroxphenyl)pentan, 1,1,-Bis(4-hydroxyphenyl)-hexan, 1,1-Bis 4-hydroxyphenyl)cyclohexan, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)hexan, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-3-ethylhexan, 2,2-Bis-(3-chlor-4-hydroxyphenyl)propan, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)-1-phenylethan, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)-1-phenylpropan, 4,4'-Dihydroxydiphenylether, 4,4'-Cyclohexylidenbis(2-isopropylphenol), 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 2,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 4-Hydroxy-4'-methyldiphenylsulfon, 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon, 4-Hydroxy-4'-n-propoxydiphenylsulfon, 4-Hydroxy-4'-benzyloxydiphenylsulfan, Bis(3-allyl-4-hydroxyphenyl)sulfon, Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)sulfon, 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, Bis (3-chlor-4-hydroxyphenyl)sulfid, 4,4'-Thiobis(2-tert.-butyl-5-methylphenol), 2,2'-Bis(4-hydroxyphenylthio)diethylether, 1,7-Di-(4-hydroxyphenylthio)-3,5-dioxaheptan, Dimethyl-4-hydroxyphthalat, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)essigsäureester, Alkylgallussäureester, Salicylanilid, 5-Chlorsalicylanilid, ein Phenolharz vom Novolak-Typ und ein modifiziertes Terpenphenolharz, Hydroxybenzoesäureester, wie Ethyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat, Butyl-4-hydroxybenzoat, Benzyl-4-hydroxybenzoat und Chlorbenzyl-4-hydroxybenzoat, organische Säuren, wie Benzoesäure, Salicylsäure, 1-Hydroxy-2-naphthoesäure, 2-Hydroxy-6-naphthoesäure, 3-Isopropylsalicylsäure, 3-Cyclohexylsalicylsäure, 5-Cyclohexylsalicylsäure, 3,5-Di-tert.-butylsalicylsäure, 3,5-Di-tert.-nonylsalicylsäure, 3,5-Didodecylsalicylsäure, 3-Methyl-5-tert.-dodecylsalicylsäure, 3,5-Bis(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)salicylsäure, 3-Methyl-5-(&agr;-methylbenzyl)salicylsäure, 4-n-Octyloxycarbonylaminosalicylsäure, 4-{2-(4-Methoxyphenoxy)ethoxy}salicylsäure, Weinsäure, Oxalsäure, Borsäure, Citronensäure und Stearinsäure, Metallsalze von diesen, wie Zink-, Nickel-, Aluminium- oder Calciumsalze von diesen, Harnstoffderivate, wie Bis{4-(4'-methylphenyl)sulfonylaminocarbonylaminophenyl}methan und bekannte Verbindungen, wie Thioharnstoffderivate, ein. Diese Verbindungen können einzeln eingesetzt werden oder sie können als ein Gemisch eingesetzt werden, das zwei oder mehr Glieder aus diesen enthält, wie es erforderlich ist.

Die thermische Aufzeichnungsschicht, die das erfindungsgemäße thermische Aufzeichnungsmaterial bildet, kann eine wärmeschmelzbare Verbindung zur Verbesserung ihres thermischen Ansprechverhaltens enthalten. Obwohl die wärmeschmelzbare Verbindung keinen speziellen Beschränkungen unterworfen ist, besitzt sie vorzugsweise einen Schmelzpunkt von 60°C bis 180°C und besonders bevorzugt von 80°C bis 140°C.

Spezielle Beispiele der voranstehend genannten wärmeschmelzbaren Verbindung schließen Fettsäureamide, wie Stearinsäureamid, N-Hydroxymethylstearinsäureamid, N-Stearylstearinsäureamid, Ethylenbisstearinsäureamid, Ölsäureamid, Palmitinsäureamid, Methylenbis(hydriertestalgfettsäureamid) und Rizinolsäureamid, synthetische und natürliche Wachse, wie Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Polyethylenwachs und Carnaubawachs, aliphatische Harnstoffverbindungen, wie N-Stearylharnstoff, Etherverbindungen, wie 2-Benzyloxynaphthalin, Bis(4-methoxyphenyl)ether, 2,2'-Bis(4-methoxyphenoxy)diethylether, 1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan, 1,2-Bis(phenoxymethyl)benzol, ein Naphthyletherderivat, ein Anthryletherderivat und einen aliphatischen Ether, Esterverbindungen, wie Diphenyladipat, Di(4-methylbenzyl)oxalat, Dibenzyloxalat, Di(4-chlorbenzyl)oxalat, Diphenylcarbonat, Dimethylterephthalat, Dibenzylterephthalat, Phenylbenzolsulfonat und 4-Acetylacetophenon, Biphenylderivate, wie m-Terphenyl, 4-Benzylbiphenyl, 4-Acetylbiphenyl, 4-Allyloxybiphenyl, und bekannte wärmeschmelzbare Verbindungen, wie Bis(4-allyloxyphenyl)sulfon, Acetoessigsäureanilid, 4-Methylacetoanilid und Fettsäureanilide, ein. Diese wärmeschmelzbaren Verbindungen können einzeln verwendet werden oder sie können als ein Gemisch eingesetzt werden, das zwei oder mehr Glieder aus diesen enthält, wie es erforderlich ist.

Die Menge der wärmeschmelzbaren Verbindung, ausgedrückt als Masseverhältnis, liegt im Bereich des 0,3- bis 2fachen der voranstehend genannten Elektronen-aufnehmenden Verbindung, bevorzugter im Bereich des 0,5 bis 1,5fachen. Wenn sie im voranstehend beschriebenen Bereich liegt, kann ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das ausgezeichnet hinsichtlich seiner Basiseigenschaften, wie thermisches Ansprechverhalten, Sättigungsdichte eines farbentwickelten Bildes, Weißgrad des Hintergrunds und dergleichen, ist.

Zusätzlich dazu können als ein Pigment in der thermischen Aufzeichnungsschicht anorganische Pigmente, wie Diatomit, Talk, Kaolin, gebrannter Kaolin, schweres Calciumcarbonat, präzipitiertes Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Zinkoxid, Aluminiumoxid, Aluminiumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Titandioxid, Bariumsulfat, Zinksulfat, amorphes Siliciumdioxid, amorphes Calciumsilicat und kolloidales Siliciumdioxid sowie organische Pigmente, wie ein Melaminharz-Füllstoff, ein Harnstoff-Formalinharz-Füllstoff, ein Polyethylenpulver und ein Nylonpulver, eingesetzt werden.

Als andere Additive der thermischen Aufzeichnungsschicht können zur Verhinderung des Verschleißes eines heißen Druckkopfes oder zur Verhinderung des Verklebens Metallsalze höherer Fettsäuren, wie Zinkstearat und Calciumstearat, Wachse, wie Paraffin, Paraffinoxid, Polyethylen, Polyethylenoxid, Stearinsäureamid und Rizinuswachs, Dispergierungsmittel, wie Natriumdioctylsulfosuccinat, UV-Absorptionsmittel, wie Benzophenon- und Benzotriazol-UV-Absorptionsmittel, ein oberflächenaktives Mittel und ein Fluoreszensfarbstoff, eingesetzt werden, wie es erforderlich ist.

Für die thermische Aufzeichnungsschicht für die Bildung des erfindungsgemäßen thermischen Aufzeichnungsmaterials können verschiedene wasserlösliche Harze oder in Wasser dispergierbare Harze als Bindemittel verwendet werden.

Obwohl es keinen speziellen Beschränkungen unterworfen ist, schließen Beispiele der voranstehend genannten hochmolekulargewichtigen Harze Stärken, Cellulosederivate, wie Hydroxymethylcellulose, Methylcellulose, Ethylcellulose und Carboxymethylcellulose, Proteine, wie Gelatine und Casein, wasserlösliche Bindemittel, wie Polyvinylalkohol, modifizierten Polyvinylalkohol, Natriumalginat, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamid, ein Acrylamid/Acrylester-Copolymer, ein Acrylamid/Acrylester/Methacrylsäure-Terpolymer, ein Alkalisalz von Polyacrylsäure, ein Alkalisalz von Polymaleinsäure, ein Alkalisalz eines Styrol/Maleinsäureanhydrid-Copolymers, ein Alkalisalz eines Ethylen/Maleinsäureanhydrid-Copolymers und ein Alkalisalz eines Isobutylen/Maleinsäureanhydrid-Copolymers, wie in Wasser dispergierbare Bindemittel, wie ein Styrol/Butadien-Copolymer, ein Acrylnitril/Butadien-Copolymer, ein Methylacrylat/Butadien-Copolymer, ein Acrylnitril/Butadien-Styrol-Terpolymer, Polyvinylacetat, ein Vinylacetat/Acrylester-Copolymer, ein Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, Polyacrylester, ein Styrol/Acrylester-Copolymer und Polyurethan ein. Diese Bindemittel können einzeln verwendet werden oder sie können als ein Gemisch verwendet werden, das mindestens zwei aus diesen enthält, wie es erforderlich ist.

Die farbentwickelnden Komponenten, wie der Farbstoffvorläufer, die Elektronen-aufnehmende Verbindung usw. und die Additive, wie die wärmeschmelzbare Verbindung, das Pigment, das Bindemittel usw., die in der thermischen Aufzeichnungsschicht enthalten sein sollen, werden auf einen Träger in der Form einer Dispersion aus diesen in einem Dispergiermedium aufgetragen und getrocknet. Die voranstehend genannte Dispersion wird durch eine Methode erhalten, bei der die farbentwickelnden Komponenten und die anderen Additivkomponenten trockenvermahlen und in einem Dispergiermedium dispergiert werden, oder sie wird durch eine Methode erhalten, bei der die farbentwickelnden Komponenten und die anderen Additivkomponenten mit einem Dispergiermittel vermischt und nass-vermahlen werden.

Der durchschnittliche Partikeldurchmesser derjenigen Verbindungen, die die farbentwickelnden Komponenten in der voranstehend genannten Dispersion bilden, beträgt allgemein 7 &mgr;m oder weniger, vorzugsweise 0,05 bis 5 &mgr;m, bevorzugter 0,1 bis 2 &mgr;m. Wenn er im voranstehend aufgeführten Bereich liegt, kann ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das ausgezeichnet hinsichtlich der Transparenz und der Farbentwickelbarkeit der thermischen Aufzeichnungsschicht ist.

Die Auftragsmenge der thermischen Aufzeichnungsschicht als Feststoff-Auftragsmenge des Farbstoffvorläufers beträgt im Allgemeinen 0,1 bis 2 g/m2, bevorzugter 0,15 bis 1,5 g/m2. Wenn sie im voranstehend genannten Bereich liegt, kann eine ausreichende Farbentwicklungsempfindlichkeit ohne jeden Nachteil hinsichtlich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erhalten werden.

Das erfindungsgemäße thermische Aufzeichnungsmaterial kann mit mindestens einer Grundierungsschicht versehen sein, die aus einem oder mehreren Pigmenten und einem Bindemittel zwischen dem Träger und der thermischen Aufzeichnungsschicht gebildet worden ist, wie es erforderlich ist. Wenn das erfindungsgemäße thermische Aufzeichnungsmaterial mit der Grundierungsschicht versehen ist, beträgt die Auftragsmenge der Grundierungsschicht vorzugsweise 1 bis 30 g/m2, bevorzugter 3 bis 20 g/m2.

Obwohl es keinen speziellen Beschränkungen unterworfen ist, kann das Pigment für die Grundierungsschicht aus anorganischen Pigmenten, wie calciniertem Kaolin, Diatomit, Talk, Kaolin, schwerem Calciumcarbonat, präzipiertem Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Zinkoxid, Aluminiumoxid, Aluminiumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Titandioxid, Bariumsulfat, Zinksulfat, amorphem Siliciumdioxid, amorphem Calciumsilicat und kolloidalem Siliciumdioxid, sowie organischen Pigmenten, wie einem Melaminharz-Füllstoff, einem Harnstoff-Formalinharz-Füllstoff, einem Polyethylenpulver und einem Nylonpulver, ausgewählt werden. Sphärische organische Partikel und organische Hohlpartikel können ebenso eingesetzt werden. Calcinierter Kaolin ist bevorzugt.

Das Bindemittel für die Grundierungsschicht kann aus verschiedenen wasserlöslichen und in Wasser dispergierbaren Harzen ausgewählt werden. Spezielle Beispiele dafür schließen diejenigen Bindemittel ein, die als spezielle Beispiele für das Bindemittel zur Verwendung in der voranstehend aufgeführten thermischen Aufzeichnungsschicht beschrieben sind. Die Bindemittel können einzeln eingesetzt werden oder sie können als ein Gemisch eingesetzt werden, das mindestens zwei Glieder aus diesen enthält.

In der vorliegenden Erfindung wird hauptsächlich Papier als Träger verwendet. Neben Papier kann der Träger aus verschiedenen Geweben, Vliesstoffen, Filmen aus synthetischem Harz, mit synthetischem Harz laminierten Papieren, synthetischen Papieren, Metallfolien, dampfbeschichteten Folien oder Verbundfolien, die diese durch Laminieren verbinden, ausgewählt werden, wie es erforderlich ist.

Das erfindungsgemäße thermische Aufzeichnungsmaterial kann erhalten werden, indem die Grundierungsschicht auf dem Träger, wie es erforderlich ist, gebildet wird und dann aufeinander folgend die thermische Aufzeichnungsschicht und die Schutzschicht gebildet werden.

Die Methode der Bildung der Schutzschicht, der thermischen Aufzeichnungsschicht oder der Grundierungsschicht ist keinen speziellen Beschränkungen unterworfen und diese Schichten können gemäß herkömmlich bekannter Techniken gebildet werden. Als ein spezielles Beispiel kann die Beschichtungsflüssigkeit durch eine Methode, wie ein Luftbürstenauftragen, ein Stabrakelauftragen, ein Stangenauftragen, ein Rakelauftragen, ein Rasterwalzenauftragen, ein Vorhangauftragen oder ein E-Bar-Auftragen durchgeführt werden, und die aufgebrachte Beschichtungsflüssigkeit wird unter Bildung der Schutzschicht, der thermischen Aufzeichnungsschicht oder der Grundierungsschicht getrocknet.

Weiterhin kann jede aus der thermischen Aufzeichnungsschicht, der Schutzschicht usw. durch verschiedene Druckmaschinen nach einer Methode aus Lithographie, Typographie, Flexographie, Tiefdruck, Siebdruck oder Heißschmelzbeschichten gebildet werden.

Nach dem Aufbringen zur Bildung der Grundierungsschicht, nach dem Aufbringen zur Bildung der thermischen Aufzeichnungsschicht oder nach dem Aufbringen zur Bildung der Schutzschicht kann des Weiteren ein Superkalandrieren zur Verbesserung von Bildqualitäten durchgeführt werden.

Während das erfindungsgemäße thermische Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken angewendet wird, kann es insbesondere für das lithographische Offset-Drucken angewendet werden, bei dem das Drucken unter Verwendung einer Befeuchtungslösung und Ausnutzen einer Abstoßung zwischen Wasser und einem Öl (Tinte) durchgeführt wird.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Beispiele erläutert, während die vorliegende Erfindung nicht durch diese Beispiele eingeschränkt werden soll. In den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen wurden Bewertungen der Transfermenge an Wasser durch die Bristow-Methode, Kontaktwinkel, Oberflächenrauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), Offset-Bedruckbarkeit, Oberflächenfestigkeit und thermische Druckfarbenentwickelbarkeit nach den folgenden Methoden durchgeführt. Bei in den Beispielen und den Vergleichsbeispielen verwendeten Proben sind „%" und „Teile" stets auf einen Massestandard bezogen und Einsatzmengen bedeuten absolute trockene Einsatzmengen.

Messung der Transfermenge an Wasser durch die Bristow-Methode

In einer Atmosphäre von 23°C und 50% relativer Feuchtigkeit wurde eine Messung bezüglich der Transfermenge an Wasser auf eine Schutzschicht während der Kontaktzeitdauer von 150 ms unter Verwendung eines Auflaufkastens mit einem 0,5 mm breiten Spalt, in den 30 &mgr;l einer 0,1%igen wässrigen Lösung von Kayafect Rot B (Direktfarbstoff, bezogen von NIPPON KAYAKU CO., LTD.) injiziert wurde, mit einer Bristow-Testapparatur, bezogen von Toyo Seiko Seisaku-sho, Ltd., durchgeführt.

Messung des Kontaktwinkels

Ein Tröpfchen destilliertes Wasser wurde auf eine Schutzschichtoberfläche aufgetropft und nach 1 Sekunde wurde das Wassertröpfchen hinsichtlich eines Kontaktwinkels mit einem automatischen Kontaktwinkelmessgerät „FACE" Modell CA-Z, bezogen von KYOWA INTERFACE SCIENCE CO., LTD., vermessen.

Messung der durchschnittlichen Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa)

Diese wurde mit einer Apparatur, Modell SE-3AK, und einer Apparatur, Modell SPA-11, bezogen von Kosaka Laboratory Ltd., als ein dreidimensionales Oberflächen-Rauigkeit-Testgerät vom Nadel-Typ bei einem Grenzwert von 0,8 mm mit Wx = 20 mm und Wy = 8 mm, d.h. unter den Bedingungen von Sa = 160 mm2 bestimmt. Bei der Datenverarbeitung in Richtung der X-Achse wurde ein Abfragen von 500 Messpunkten und ein Abtasten von 17 Linien oder mehr in Richtung der Y-Achse durchgeführt (Einheit: &mgr;m).

Offset-Bedruckbarkeit

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit mit einer RI-Testapparatur, bezogen von Akira Seisakusho Co., Ltd., bewertet. Die Oberfläche eines thermischen Aufzeichnungsmaterials wurde dünn mit Wasser benetzt und das Drucken wurde unter Verwendung von 0,4 cm3 Trans G Indigo Normal (bezogen von Dainippon Ink & Chemicals, Inc.) als Tinte durchgeführt. Ein Zustand, in dem die Tinte daran haftete, wurde visuell bewertet. Die visuelle Bewertung des Zustands des Anhaftens der Tinte wurde auf Basis der folgenden Einstufungen durchgeführt.

  • 1. Das Haftvermögen der Tinte ist sehr gut und ein thermisches Aufzeichnungsmaterial besitzt eine ausgezeichnete Offset-Bedruckbarkeit.
  • 2. Das Haftvermögen der Tinte ist gut und ein thermisches Aufzeichnungsmaterial besitzt eine gute Offset-Bedruckbarkeit.
  • 3. Das Haftvermögen der Tinte ist gut und ein thermisches Aufzeichnungsmaterial hat kein praktisches Problem beim Offset-Drucken.
  • 4. Das Haftvermögen der Tinte ist schlecht und ein thermisches Aufzeichnungsmaterial hat ein praktisches Problem beim Offset-Drucken.
  • 5. Beinahe keine Tinte haftet und ein thermisches Aufzeichnungsmaterial ist für das Offset-Drucken praktisch nicht brauchbar.

Oberflächenfestigkeit

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde hinsichtlich der Oberflächenfestigkeit mit einer RI-Testapparatur, bezogen von Akira Seisakusho Co., Ltd., bewertet. Ein Drucken wurde auf der Oberfläche eines thermischen Aufzeichnungsmaterials einige Male mit einer schwarzen Tinte mit einer Klebrigkeit Nr. 10 durchgeführt und die bedruckte Oberfläche wurde visuell bezüglich eines Entfernens bewertet (Abschälen der Oberfläche des thermischen Aufzeichnungsmaterials). Die visuelle Bewertung wurde auf Basis der folgenden Einstufungen durchgeführt.

  • 1. Es wird nahezu kein Abschälen gefunden.
  • 2. Ein Abschälen wird in leichtem Maße gefunden, es besteht jedoch kein Problem hinsichtlich der praktischen Verwendung.
  • 3. Ein Abschälen wird zu einem gewissen Maße gefunden, jedoch besteht kein Problem hinsichtlich der praktischen Verwendung.
  • 4. Ein Abschälen wird in großem Maße gefunden und es besteht ein Problem hinsichtlich der praktischen Verwendung.
  • 5. Ein Abschälen wird zu einem sehr großen Maße gefunden und ein thermisches Aufzeichnungsmaterial ist hinsichtlich der praktischen Verwendung nicht akzeptabel.

Farbentwickelbarkeit beim Thermodrucken

Ein Drucktest wurde mit einer Telefax-Testapparatur TH-PMD, bezogen von Okura Electric Co., Ltd., durchgeführt. Ein Thermodruckkopf mit einer Punktdichte von 8 Punkten/mm und einem Druckkopfwiderstand von 1,681 &OHgr; wurde verwendet und das Drucken wurde durch eine elektrische Stromversorgung bei einer Kopfspannung von 21 V bei einer Pulsbreite von 1,4 ms durchgeführt. Ein Druck wurde hinsichtlich der optischen Dichte mit einem Reflexionsdichte-Messgerät Macbeth RD-918 vermessen. Je größer der Wert ist, desto größer ist die Farbentwickelbarkeit beim Thermodrucken und die optische Dichte beträgt bei der praktischen Verwendung vorzugsweise mindestens 0,7.

Herstellung einer Dispersion für die thermische Aufzeichnungsschicht und einer Dispersion für die Schutzschicht

Die Dispersionen A, B, C und D für thermische Aufzeichnungsschichten und die Dispersionen 1, 2 und 3 für Schutzschichten, die in den Beispielen und Vergleichsbeispielen eingesetzt worden sind, wurden gemäß der folgenden Methoden hergestellt.

Dispersion für die thermische Aufzeichnungsschicht Dispersion A

200 g 3-(N,N-Dibutylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran als Farbstoffvorläufer wurden in einem Gemisch aus 200 g einer 10%igen wässrigen Polyvinylalkohollösung mit 600 g Wasser dispergiert und die Dispersion wurde mit einer Perlmühle gemahlen, bis ein durchschnittlicher Partikeldurchmesser von 1 &mgr;m erzielt wurde, was Dispersion A ergab.

Dispersion B

400 g 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan als Elektronenaufnehmende Verbindung wurden in einem Gemisch aus 400 g einer 10%igen wässrigen Polyvinylalkohollösung mit 200 g Wasser dispergiert und die Dispersion wurde mit einer Perlmühle gemahlen, bis ein durchschnittlicher Partikeldurchmesser von 1 &mgr;m erzielt wurde, was Dispersion B ergab.

Dispersion C

400 g 2-Benzyloxynaphthalin als eine wärmeschmelzbare Verbindung wurden in einem Gemisch aus 400 g einer 10%igen wässrigen Polyvinylalkohollösung mit 200 g Wasser dispergiert und die Dispersion wurde mit einer Perlmühle gemahlen, bis ein durchschnittlicher Partikeldurchmesser von 1 &mgr;m erzielt wurde, was Dispersion C ergab.

Dispersion D

200 g Calciumcarbonat (Brilliant 15, bezogen von Shiraishi Kogyo K.K.) als ein Pigment, wurden mit 800 g einer 0,5%igen wässrigen Natriumpolyacrylatlösung vermischt und mit einem Homogenisator 10 Minuten lang darin dispergiert, was Dispersion D ergab.

Herstellung einer Dispersion für die Schutzschicht Dispersion 1

100 g amorphes Siliciumdioxid (Mizukasil P-707, bezogen von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.) mit einer Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 260 ml/100 g, wurden mit 900 g einer 0,5%igen wässrigen Natriumpolyacrylatlösung vermischt und mit einem Homogenisator 10 Minuten lang darin dispergiert, was Dispersion 1 ergab.

Dispersion 2

200 g Calciumcarbonat (Callite, bezogen von Shiraishi Kogyo K.K.) mit einer Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 90 ml/100 g, wurden mit 800 g einer 0,5%igen wässrigen Natriumpolyacrylatlösung vermischt und mit einem Homogenisator 10 Minuten lang darin dispergiert, was Dispersion 2 ergab.

Dispersion 3

100 g amorphes Siliciumdioxid (Mizukasil P-603, bezogen von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.) mit einer Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 115 ml/100 g, wurden mit 900 g einer 0,5%igen wässrigen Natriumpolyacrylatlösung vermischt und mit einem Homogenisator 10 Minuten lang darin dispergiert, was Dispersion 3 ergab.

Beispiel 1 (A) Herstellung eines beschichteten Thermopapiers

Ein holzfreies Papier mit einem Basisgewicht von 40 g/m2 wurde als ein Träger bereitgestellt und eine Grundierungsschicht-Überzugsflüssigkeit der folgenden Formulierung wurde darauf durch ein Luftbürstenverfahren aufgeschichtet, so dass eine Feststoff-Überzugsmenge von 9 g/m2 erzielt wurde, und getrocknet, wodurch ein Thermobeschichtungspapier erzeugt wurde. Gebrannter Kaolin (Ansilex, bezogen von Engelhard Corporation) 100 Teile 50%ige wässrige Dispersion eines Styrol-Butadien-Latex 24 Teile Wasser 200 Teile

(B) Herstellung einer Überzugsflüssigkeit für eine thermische Aufzeichnungsschicht

Die Dispersionen A bis D wurden eingesetzt und diese und die Materialien wurden in den nachfolgend gezeigten Mengen vermischt und das Gemisch wurde vollständig unter Herstellung einer Überzugsflüssigkeit für eine thermische Aufzeichnungsschicht gerührt. Dispersion A 20 Teile Dispersion B 15 Teile Dispersion C 15 Teile Dispersion D 25 Teile
10%ige wässrige Polyvinylalkohollösung (wässrige Lösung von GM-14L, bezogen von Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd.) 30 Teile Wasser 30 Teile

(C) Herstellung einer Überzugsflüssigkeit für eine Schutzschicht

Eine in Wasser dispergierbare Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ bzw. vom core-shell-Typ mit einem Feststoffgehalt von 20%, der einen Kern, der aus Acrylnitril als eine wesentliche Komponente gebildet wurde und eine Glasübergangstemperatur (Tg) von –12°C besaß, und eine Hülle, die aus Acrylamid als eine wesentliche Komponente gebildet wurde und eine Glasübergangstemperatur (Tg) von 205°C besaß, aufwies (diese wird nachfolgend als „20%ige Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ (Z)" bezeichnet). Die Materialien wurden in den unten gezeigten Mengen vermischt und das Gemisch wurde unter Herstellung einer Überzugsflüssigkeit für eine Schutzschicht vollständig gerührt. Tabelle 1 zeigt ebenso die Zusammensetzung der Schutzschicht. 20%ige Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ (Z) 50 Teile Dispersion 1 150 Teile 40%ige wässrige Lösung von Zinkstearat 6 Teile Wasser 250 Teile

Herstellung eines thermischen Aufzeichnungsmaterials

Die in Punkt (B) hergestellte Überzugsflüssigkeit für eine thermische Aufzeichnungsschicht wurde auf das in Punkt (A) hergestellte beschichtetes Thermopapier durch ein Luftbürstenverfahren so aufgeschichtet, dass eine Farbstoffvorläufer-Überzugsmenge von 0,3 g/m2 erhalten wurde, und die auf diese Weise aufgeschichtete Überzugsflüssigkeit wurde getrocknet.

Daraufhin wurde die in Punkt (C) hergestellte Überzugsflüssigkeit für eine Schutzschicht so auf die thermische Aufzeichnungsschicht durch ein Luftbürstenverfahren aufgeschichtet, dass eine Überzugsmenge von 5 g/m2 erhalten wurde, und die auf diese Weise aufgeschichtete Überzugsflüssigkeit wurde getrocknet und nachfolgend super-kalandriert, was ein thermisches Aufzeichnungsmaterial ergab.

Das durch die voranstehend beschriebene Methode erhaltene thermische Aufzeichnungsmaterial wurde hinsichtlich der Transfermenge an Wasser gemäß der Bristow-Methode, dem Kontaktwinkel mit Wasser, der durchschnittlichen Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa) und der Offset-Bedruckbarkeit vermessen. Tabelle 2 zeigt die Ergebnisse.

Beispiel 2

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für eine Schutzschicht eingesetzt wurde. Die Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für eine Schutzschicht und Tabelle 2 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 20%ige Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ (Z) 25 Teile Dispersion 2 75 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 270 Teile

Beispiel 3

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht verwendet wurde. Die Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 2 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 20%ige Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ (Z) 25 Teile 10%iger vollständig verseifter Polyvinylalkohol (wässrige Lösung von NL-05, bezogen von Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd.). 50 Teile
Dispersion 2 50 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 240 Teile

Vergleichsbeispiel 1

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht verwendet wurde. Die Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 2 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 15% Polyacrylamidharz (HARICOAT BI-736, bezogen von Harima Chemicals, Inc.) 67 Teile Dispersion 2 25 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 190 Teile

Vergleichsbeispiel 2

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 2 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 20%ige Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ (Z) 25 Teile
10%iger vollständig verseifter Polyvinylalkohol (wässrige Lösung von NL-05, bezogen von Nippon Synthetic Chemical Industry Co, Ltd.) 50 Teile Dispersion 2 25 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 185 Teile

Vergleichsbeispiel 3

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 2 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 20%ige Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ (Z) 50 Teile Dispersion 1 50 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 185 Teile

Vergleichsbeispiel 4

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 2 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 15% Polyacrylamidharz (HARICOAT BI-736, bezogen von Harima Chemicals, Inc.) 67 Teile Dispersion 1 10 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 210 Teile

Tabelle 2

Wie aus den Tabellen 1 und 2 deutlich wird, erkennt man bei einem Vergleich der Beispiele 1 bis 3 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 4, dass ein thermisches Aufzeichnungsmaterial mit einer thermischen Aufzeichnungsschicht und einer Schutzschicht, die nacheinander gebildet worden sind, hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit verbessert wird, indem die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeit von 150 ms nach der Bristow-Methode auf 3 ml/m2 bis 15 ml/m2 eingestellt wird und der Kontaktwinkel der Schutzschichtoberfläche und Wasser auf 60° bis 100° eingestellt wird.

Bei einem Vergleich der Beispiele 1 und 2 und Beispiel 3 erkennt man des Weiteren, dass das thermische Aufzeichnungsmaterial hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit verbessert wird, indem die durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa) in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm, gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel- bzw. Stylus-Typ, auf 0,6 &mgr;m bis 2 &mgr;m angepasst wird. Bei einem Vergleich der Beispiele 1 und 2 erkennt man des Weiteren, dass der Effekt hervorgerufen wird, dass das thermische Aufzeichnungsmaterial hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit mehr verbessert wird, indem eine Pigmentkomponente mit einer Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 200 ml/100 g bis 350 ml/100 g in die Schutzschicht eingebaut wird.

Beispiel 4

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass die Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht, die in Punkt (C) aus Beispiel 1 hergestellt worden ist, durch ein Luftbürstenverfahren so auf die thermische Aufzeichnungsschicht aufgeschichtet wird, dass ein Aufzeichnungsmaterial von 1 g/m2 erhalten wurde, und nachfolgend getrocknet und super-kalandriert wurde.

Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse. In diesem Beispiel und den Beispielen und Vergleichsbeispielen danach wurden thermische Aufzeichnungsmaterialien hinsichtlich der Oberflächenfestigkeit und der Farbentwickelbarkeit beim Thermodrucken zusätzlich zu den jeweiligen Bewertungen hinsichtlich der Transfermengen an Wasser nach der Bristow-Methode, der Kontaktwinkel, der durchschnittlichen Rauigkeit bezüglich der Mittelebene, der Ölabsorptionen, der Pigmente und der Offset-Bedruckbarkeit bewertet.

Beispiel 5

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die Formulierung in Beispiel 2 als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht verwendet wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials.

Beispiel 6

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die Formulierung in Beispiel 3 als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht verwendet wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials.

Beispiel 7

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger vollständig verseifter Polyvinylalkohol (wässrige Lösung von NL-05, bezogen von Nippon Synthetic Chemical Industry Co, Ltd.) 100 Teile Dispersion 1 150 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 200 Teile

Vergleichsbeispiel 5

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die Formulierung in Vergleichsbeispiel 1 als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials.

Vergleichsbeispiel 6

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die Formulierung in Vergleichsbeispiel 2 als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials.

Vergleichsbeispiel 7

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die Formulierung in Vergleichsbeispiel 3 als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials.

Vergleichsbeispiel 8

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die Formulierung in Vergleichsbeispiel 4 als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials.

Vergleichsbeispiel 9

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 20%ige Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ (Z) 50 Teile Dispersion 1 10 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 157 Teile

Vergleichsbeispiel 10

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 20%ige Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ (Z) 50 Teile Dispersion 1 350 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 384 Teile

Vergleichsbeispiel 11

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde und dass die auf diese Weise hergestellte Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht auf die thermische Aufzeichnungsschicht durch ein Luftbürstenverfahren so aufgeschichtet wurde, dass eine Beschichtungsmenge 0,5 g/m2 betrug, und diese nachfolgend getrocknet und super-kalandriert wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger vollständig verseifter Polyvinylalkohol (wässrige Lösung von NL-5), bezogen von Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd. 25 Teile Dispersion 1 200 Teile Hochmolekulargewichtiges Vernetzungs-Mittel, das Polyamidamin als eine Hauptkette enthält (25%) (WS-547, be-Bezogen von Nippon PMC Co., Ltd.) 1 Teil 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 12,5 Teile Wasser 224 Teile

Vergleichsbeispiel 12

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger vollständig verseifter Polyvinylalkohol 400 Teile 20%ige Acrylemulsion vom Kern-Hülle-Typ (Z) 50 Teile Dispersion 3 400 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 25 Teile Wasser 791 Teile

Wie aus den Tabellen 1 und 3 deutlich wird, erkennt man bei einem Vergleich der Beispiele 4 bis 7 und der Vergleichsbeispiele 5 bis 12, dass ausgezeichnete Offset-Bedruckbarkeit und geeignete Oberflächenfestigkeit bei einem thermischen Aufzeichnungsmaterial mit einer thermischen Aufzeichnungsschicht und einer Schutzschicht, die nacheinander gebildet worden sind, erhalten werden können, indem die Transfermenge an Wasser auf die Schutzschichtoberfläche während einer Kontaktzeit von 150 ms nach der Bristow-Methode auf 3 ml/m2 bis 15 ml/m2 eingestellt und der Kontaktwinkel der Schutzschichtoberfläche und Wasser auf 60° bis 100° eingestellt wird.

Bei einem Vergleich der Beispiele 5 und 6 erkennt man des Weiteren, dass das thermische Aufzeichnungsmaterial hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit verbessert wird, indem die durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa) in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm, gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, auf 0,6 &mgr;m oder mehr angepasst wird. Vergleicht man die Beispiele 4 und 5, erkennt man des Weiteren, dass das thermische Aufzeichnungsmaterial weiter hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit verbessert wird, indem eine Pigmentkomponente mit einer Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 200 ml/100 g oder darüber in die Schutzschicht eingearbeitet wird.

Beispiel 7 ist ein Fall, in dem das in Wasser dispergierbare Harz in Beispiel 4 durch den vollständig verseiften Polyvinylalkohol ersetzt wurde, und das thermische Aufzeichnungsmaterial in Beispiel 7 zeigte annähernd ähnliche Eigenschaften. Als es visuell genau beurteilt wurde, erwies sich das thermische Aufzeichnungsmaterial in Beispiel 4 hinsichtlich Offset-Bedruckbarkeit und Oberflächenfestigkeit in bestimmtem Maße als besser.

Beispiel 8

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 2 25 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile hochmolekulares Vernetzungsmittel mit einer Glycidylgruppe, das Polyamidamin als eine Hauptkette enthält (25%) (WS-547, bezogen von Nippon PMC Co., Ltd.) 4 Teile niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Aldehydgruppe (40%) (Glyoxal) 2 Teile Wasser 210 Teile

Beispiel 9

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 2 25 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Glycidylgruppe, das Polyamidamin als eine Hauptkette enthält (25%) (WS-547, bezogen von Nippon PMC Co., Ltd.) 2 Teile Niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Aldehydgruppe (40%) (Glyoxal) 2 Teile Wasser 210 Teile

Beispiel 10

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 1 50 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Glycidylgruppe, das Polyamidamin als eine Hauptkette enthält (25%) (WS-547, bezogen von Nippon PMC Co., Ltd.) 2 Teile
niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Aldehydgruppe (40%) (Glyoxal) 2 Teile Wasser 185 Teile

Beispiel 11

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 2 25 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel, das ein modifiziertes Aminharz als eine Hauptkomponente enthält (45%) (Sumirez-Harz SPI-102A, bezogen von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) 2,2 Teile Niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Aldehydgruppe (40%) (Glyoxal) 2 Teile Wasser 218 Teile

Beispiel 12

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 1 50 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Glycidylgruppe, das Polyamidamin als eine Hauptkette enthält (25%) (WS-547, bezogen von Nippon PMC Co., Ltd.) 2 Teile Niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Guanamingruppe (100%) (Acetoguanamin) 0,8 Teile Wasser 189 Teile

Beispiel 13

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 1 50 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Glycidylgruppe, das Polyamidamin als eine Hauptkette enthält (25%) (WS-547, bezogen von Nippon
PMC Co., Ltd.) 10 Teile niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Aldehydgruppe (40%) (Glyoxal) 2 Teile Wasser 210 Teile

Beispiel 14

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 1 50 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Glycidylgruppe, das Polyamidamin als eine Hauptkette enthält (25%) (WS-547, bezogen von Nippon PMC Co., Ltd.) 10 Teile niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Aldehydgruppe (40%) (Glyoxal) 5 Teile Wasser 194 Teile

Vergleichsbeispiel 13

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 2 25 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile Wasser 192 Teile

Vergleichsbeispiel 14

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 2 5 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Glycidylgruppe, das Polyamidamin als eine Hauptkette enthält (25%) (WS-547, bezogen von Nippon PMC Co., Ltd.) 2 Teile niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Aldehydgruppe (40%) (Glyoxal) 2 Teile Wasser 163 Teile

Vergleichsbeispiel 15

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die folgende Formulierung als eine Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht eingesetzt wurde. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials. 10%iger Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol (R1130, bezogen von Kuraray Co., Ltd.) 150 Teile Dispersion 2 150 Teile 40%ige wässrige Zinkstearatlösung 6 Teile hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Glycidylgruppe, das Polyamidamin als eine Hauptkette enthält (25%) (WS-547, bezogen von Nippon PMC Co., Ltd.) 2 Teile niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Aldehydgruppe (40%) (Glyoxal) 2 Teile Wasser 501 Teile

Beispiel 15

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass dem Aufschichten der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht auf die thermische Aufzeichnungsschicht und ihrem Trocken kein Super-Kalandrieren folgte. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterials.

Beispiel 16

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 8 mit der Ausnahme erhalten, dass dem Aufschichten der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht auf die thermische Aufzeichnungsschicht und ihrem Trocknen kein Super-Kalandrieren folgte. Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzung der Überzugsflüssigkeit für die Schutzschicht und Tabelle 3 zeigt die Bewertungsergebnisse des erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterial.

Tabelle 3
  • Bsp. = Beispiel, Vgl.-Bsp. = Vergleichsbeispiel SS* = Oberflächenfestigkeit

Wie aus den Tabellen 1 und 3 deutlich wird, erkennt man bei einem Vergleich von Beispiel 9 und Beispiel 11, dass ein Effekt der Verbesserung der Offset-Bedruckbarkeit erzeugt wird, indem ein Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol als ein Harz in der Schutzschicht eingesetzt wird und auch 2 Masse-% bis 10 Masse-% eines hochmolekulargewichtigen Vernetzungsmittels, das eine Glycidylgruppe enthält und das ein Polyamidamin als eine Hauptkette aufweist, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes in der Schutzschicht, eingesetzt werden und 2 Masse-% bis 8 Masse-% eines niedermolekulargewichtigen Vernetzungsmittels mit einer Aldehydgruppe, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes in der Schutzschicht, eingesetzt werden. Vergleicht man Beispiel 10 und Beispiel 12, erkennt man des Weiteren, dass der Effekt auf die Farbentwickelbarkeit beim Thermodrucken zwischen diesen beiden Beispielen sogar in einem Fall differiert, in dem sich die Offset-Bedruckbarkeit und die Oberflächenfestigkeit auf ähnlichen Niveaus befinden.

In den Beispielen 9 und 10 wurde das Haftvermögen der Tinte bei der Beurteilung hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit mit 1 bewertet. Bei optischer genauer Bewertung war jedoch das Haftvermögen der Tinte in Beispiel 10 unter Verwendung eines Pigments mit hoher Ölabsorption besser.

Vergleicht man des Weiteren Beispiel 9 mit den Vergleichsbeispielen 14 und 15, erkennt man, dass die Offset-Bedruckbarkeit verschlechtert wird, wenn der Oberflächen-Kontaktwinkel kleiner als 60 Grad ist, und zwar sogar dann, wenn die Schutzschicht als ein Harz den Silicium-modifizierten Polyvinylalkohol enthält und ebenso das hochmolekulargewichtige Vernetzungsmittel und das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel enthält.

Vergleicht man Beispiele 4 und 15 und vergleicht man Beispiele 8 und 16, erkennt man des Weiteren, dass die thermischen Aufzeichnungsmaterialien mit einer durchschnittlichen Rauigkeit bezüglich der Mittelebene von unter 1 &mgr;m in den Beispielen 4 und 8 eine ausgezeichnete Offset-Bedruckbarkeit gegenüber den thermischen Aufzeichnungsmaterialien mit einer durchschnittlichen Rauigkeit bezüglich der Mittelebene von über 1 &mgr;m in den Beispielen 15 und 16 besitzen.

Effekt der Erfindung

Wie aus dem Voranstehenden deutlich wird, werden bei einem thermischen Aufzeichnungsmaterial mit thermischer Aufzeichnungsschicht, die auf einem Träger gebildet worden ist, und einer Schutzschicht, die eine Pigmentkomponente und ein Harz enthält und auf der thermischen Aufzeichnungsschicht gebildet worden ist, die Transfermenge an Wasser auf die Schutzschichtoberfläche während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms nach der Bristow-Methode und der Kontaktwinkel der Schutzschichtoberfläche und Wasser in vorherbestimmte Bereiche gebracht und des Weiteren wird die durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa) in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm, gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, in vorherbestimmte Bereiche gebracht, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht erhalten werden kann, das ausgezeichnet hinsichtlich der Offset-Bedruckbarkeit ist und das eine geeignete Oberflächenfestigkeit und Farbentwickelbarkeit beim Thermodrucken besitzt.

Wenn die Schutzschicht des Weiteren eine Pigmentkomponente mit einer Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 200 ml/100 g bis 350 ml/100 g enthält, wird ein in Wasser dispergierbares Harz oder ein nicht-modifizierter Polyvinylalkohol als ein Harz in der Schutzschicht verwendet und es werden 40 Masse-% bis 70 Masse-% der Pigmentkomponente, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, eingearbeitet, wodurch des Weiteren überlegene Effekte erhalten werden können. Darüber hinaus wird ein Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol als ein Harz in der voranstehend genannten Schutzschicht eingesetzt, die voranstehend genannte Schutzschicht enthält ein hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel, vorzugsweise ein hochmolekulargewichtiges Vernetzungsmittel, das eine Glycidylgruppe besitzt und Polyamidamin als eine Hauptkette enthält, und ein niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel, vorzugsweise ein niedermolekulargewichtiges Vernetzungsmittel mit einer Aldehydgruppe, wobei diese Vernetzungsmittel in Mengen von 2 Masse-% bis 10 Masse-% bzw. 20 Masse-% bis 8 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes, eingesetzt werden, und des Weiteren enthält die voranstehend genannte Schutzschicht ein Pigment in einer Menge von 10 Masse-% bis 50 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, wodurch überdies ausgezeichnete Ergebnisse erzielt werden können.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Das thermische Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ist ausgezeichnet hinsichtlich der lithographischen Offset-Bedruckbarkeit und es ist für verschiedene Aufzeichnungspapierblätter verwendbar.

ZUSAMMENFASSUNG

Es wird ein thermisches Aufzeichnungsmaterial mit ausgezeichneter Offset-Bedruckbarkeit bereitgestellt, das einen Träger, eine thermische Aufzeichnungsschicht und eine Schutzschicht aufweist, die ein Pigment und ein Harz enthält, wobei die thermische Aufzeichnungsschicht auf dem Träger gebildet ist, die Schutzschicht auf der thermischen Aufzeichnungsschicht gebildet ist und wobei die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen nach einer Bristow-Methode, 3 ml/m2 bis 15↑ ml/m2 beträgt und der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und Wasser 60° bis 100° beträgt.


Anspruch[de]
  1. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken, umfassend einen Träger, eine thermische Aufzeichnungsschicht für das thermische Entwickeln einer Farbe und eine Schutzschicht, die ein Pigment und ein Harz enthält, wobei die thermische Aufzeichnungsschicht auf dem Träger gebildet ist, die Schutzschicht auf der thermischen Aufzeichnungsschicht gebildet ist, und wobei die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen nach einer Bristow-Methode, 3 ml/m2 bis 15 ml/m2 beträgt und der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und Wasser 60° bis 100° beträgt.
  2. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 1, wobei die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen nach einer Bristow-Methode, 7 ml/m2 bis 10 ml/m2 beträgt.
  3. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 1, wobei der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und Wasser 70° bis 90° beträgt.
  4. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 1, wobei die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ von 0,6 &mgr;m bis 2 &mgr;m in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt.
  5. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 1, wobei die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, von 0,6 &mgr;m bis 1 &mgr;m in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt.
  6. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 1, wobei das in der Schutzschicht enthaltene Pigment eine Ölabsorption, gemessen nach dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 200 ml/100 g bis 350 ml/100 g besitzt.
  7. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 1, wobei das in der Schutzschicht enthaltene Pigment eine Ölabsorption, gemessen nach dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 250 ml/100 g bis 300 ml/100 g besitzt.
  8. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach einem der Ansprüche 1, 2, 4 und 6, wobei das Harz in der Schutzschicht mindestens ein Glied aus einem in Wasser dispergierbaren Harz und einem nicht-modifizierten Polyvinylalkohol ist und die Schutzschicht einen Pigmentmentgehalt von 40 Masse-% bis 70 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, besitzt.
  9. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 1, wobei die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen nach einer Bristow-Methode, 7 ml/m2 bis 10 ml/m2 beträgt, der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und Wasser 70° bis 90° beträgt, die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, von 0,7 &mgr;m bis 2,0 &mgr;m in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt, das Harz in der Schutzschicht mindestens ein Glied aus einem in Wasser dispergierbaren Harz und einem nicht-modifizierten Polyvinylalkohol ist, das Pigment eine Ölabsorption, gemessen gemäß dem japanischen Industriestandard JIS-K-5101, von 250 ml/100 g bis 300 ml/100 g besitzt und die Schutzschicht einen Pigmentgehalt von 40 Masse-% bis 70 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, besitzt.
  10. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 1, wobei das Harz in der Schutzschicht ein Silicium-modifizierter Polyvinylalkohol ist und die Schutzschicht ein hochmolekulares Vernetzungsmittel und ein niedermolekulares Vernetzungsmittel enthält.
  11. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 10, wobei das hochmolekulargewichtige Vernetzungsmittel eine Glycidylgruppe enthält und Polyamidamin als eine Hauptkette enthält.
  12. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 10, wobei das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel eine Verbindung mit einer Aldehydgruppe ist.
  13. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 10, wobei das hochmolekulargewichtige Vernetzungsmittel eine Glycidylgruppe enthält und Polyamidamin als eine Hauptkette enthält und das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel eine Verbindung mit einer Aldehydgruppe ist.
  14. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 13, wobei das hochmolekulargewichtige Vernetzungsmittel in einer Menge von 2 Masse-% bis 10 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes, in der Schutzschicht enthalten ist, und das niedermolekulargewichtige Vernetzungsmittel in einer Menge von 2 Masse-% bis 8 Masse-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes, in der Schutzschicht enthalten ist.
  15. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 10, wobei die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, von 0,6 &mgr;m bis 2 &mgr;m in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt.
  16. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 10, wobei die Schutzschicht einen Pigmentgehalt von 10 Masse-% bis 50 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, besitzt.
  17. Thermisches Aufzeichnungsmaterial für das Offset-Drucken nach Anspruch 13, wobei die Transfermenge an Wasser auf die Oberfläche der Schutzschicht während einer Kontaktzeitdauer von 150 ms, gemessen nach einer Bristow-Methode, 3 ml/m2 bis 10 ml/m2 beträgt, der Kontaktwinkel zwischen der Oberfläche der Schutzschicht und Wasser 70° bis 90° beträgt, die Oberfläche der Schutzschicht eine durchschnittliche Rauigkeit bezüglich der Mittelebene (SRa), gemessen mittels eines dreidimensionalen Oberflächen-Rauigkeit-Testgeräts vom Nadel-Typ, von 0,6 &mgr;m bis 2 &mgr;m in Auftragsrichtung bei einem Grenzwert von 0,8 mm besitzt und die Schutzschicht einen Pigmentgehalt von 10 Masse-% bis 50 Masse-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Schutzschicht, besitzt.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com