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Dokumentenidentifikation DE202005001906U1 30.06.2005
Titel Luftfördersystem für die frontale Wärmeaustauscheinheit eines Fahrzeugs
Anmelder Denso Thermal Systems S.p.A., Poirino, Turin/Torino, IT
Vertreter König . Szynka . von Renesse, 81479 München
DE-Aktenzeichen 202005001906
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.06.2005
Registration date 25.05.2005
Application date from patent application 04.02.2005
IPC-Hauptklasse F01P 5/02

Beschreibung[de]

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Luftfördersystem für die frontale Wärmeaustauscheinheit eines Fahrzeugs.

Luftfördersysteme bestehen normalerweise aus einer Halterungsstruktur aus Kunststoff, welche den Kühler und, sofern vorhanden, den Kondensator des Fahrzeugs trägt. Das Luftfördersystem trägt außerdem einen Elektromotor, der ein Lüfterrad antreibt, das dazu dient, einen Luftstrom quer zur Wärmeaustauscheinheit zu erzeugen.

Die Halterungsstruktur des Gebläsesystems ist bisweilen mit einem Sitz für die Vorrichtung zur Regulierung der Rotationsgeschwindigkeit des Motors ausgestattet, der das Lüfterrad antreibt.

Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Verbesserung vorzustellen, mit welcher die Montage der Regulierungsvorrichtung an der Halterungsstruktur des Luftfördersystems vereinfacht und die Kosten gesenkt werden können.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieses Ziel mit einem Luftfördersystem erzielt, welches die im Hauptanspruch enthaltenen Merkmale besitzt.

Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im Laufe der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung verdeutlicht, welche nur als Beispiel ohne einschränkende Wirkung angeführt wird, in welcher auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird.

Es zeigen:

1 einen frontalen Aufriss eines erfindungsgemäßen Luftfördersystems;

2 eine Ansicht in vergrößertem Maßstab des Details, das in 1 mit Pfeil II gekennzeichnet ist;

3 eine perspektivische Ansicht des in 2 dargestellten Details; und

4 eine perspektivische Explosionszeichnung der in 3 dargestellten Bauteile.

Unter Bezugnahme auf 1 wird mit der Ziffer 10 eine Wärmeaustauscheinheit bezeichnet, die dazu dient, auf bekannte Weise im Frontbereich eines Motorfahrzeugs eingebaut zu werden. Die frontale Wärmeaustauscheinheit 10 umfasst ein Luftfördersystem 12, einen Kühler zum Kühlen des Motors 14 und, sofern vorgesehen, einen Kondensator, der zur Klimaanlage des Fahrzeugs gehört.

Das Luftfördersystem 12 umfasst eine Halterungsstruktur 16 aus spritzgegossenem Kunststoff. Die Halterungsstruktur 16 besitzt einen Anteil 18, der mit einer zentralen Öffnung 20 versehen ist, in deren Mitte ein Sitz 22 angebracht ist, welcher einen Elektromotor 24 trägt. Der Sitz 22 wird vollständig aus dem Anteil 18 der Halterungsstruktur 16 gebildet und ist mit dieser durch drei radiale Arme 26 verbunden. Der Elektromotor 24 betätigt ein rotierendes Lüfterrad 28, welches während seiner Funktion einen Luftstrom erzeugt, der senkrecht auf die Wärmeaustauscheinheit 10 gerichtet ist. Die Halterungsstruktur 16 ist mit eingebauten Befestigungselementen 30, 32 versehen, welche auf den gegenüberliegenden Seiten des Anteils 18 hervorstehen. Die Befestigungselemente 30, 32 sind an ihren Enden am Kühler 14 befestigt. Beispielsweise können die Befestigungselemente 30, 32 an den Sammelwannen 34, 36 des Kühlers 14 befestigt werden. Die Halterungsstruktur 12 ist mit eingebauten Positionierungs- und Befestigungsstiften 38 versehen, die zur Befestigung der Wärmeaustauscheinheit an der Fahrzeugstruktur dienen.

Unter Bezugnahme auf die 2 bis 4 trägt die Halterungsstruktur 16 des Luftfördersystems 12 darüber hinaus eine Regulierungsvorrichtung 40 für die Einstellung der Rotationsgeschwindigkeit des Elektromotors 24, der das Kühlungslüfterrad 28 antreibt. wie in 4 detailliert dargestellt ist, umfasst die Regulierungsvorrichtung 40 eine Basis 42 in Form einer Platte, die auf einer ersten Seite einen Einstellwiderstand 44 trägt, der um eine zylindrische Halterung gewickelt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite der Platte 42 sind zwei eingebaute Auskragungen 46 vorgesehen, welche zwei Sitze für die beiden Enden des Einstellwiderstands 44 bilden. Die plattenförmige Basis 42 ist mit zwei durchgehenden Löchern 48 versehen.

Unter besonderer Bezugnahme auf 4 umfasst der Anteil 18 der Halterungsstruktur 16 einen Sitz 50 für die Regulierungsvorrichtung 40, der vollständig während des Einspritzvorgangs der Halterungsstruktur 16 ausgebildet wird. Der Sitz 50 umfasst eine durchgehende Öffnung 52 und eine Vielzahl von Halteelementen 54. Der Bereich 56 der Sitzes 50 neben der Öffnung 52 bildet eine erste, frontale Auflagezone, auf welcher die Kopfseite der Basis 42 aufliegt, aus welcher der Einstellwiderstand 44 hervorsteht. Jedes Halteelement 54 besitzt eine seitliche Auflagefläche 58, auf welcher der seitliche Rand der Basis 42 aufliegt. Jedes Halteelement 54 ist außerdem mit einer frontalen Auflagefläche 60 versehen, welche auf der Kopfseite der Basis 42 gegenüber jener Seite aufliegt, aus welcher der Einstellwiderstand 44 hervorsteht. Die Halteelemente 54 sind im Wesentlichen starr und nicht verformbar. Der Abstand zwischen der ersten frontalen Auflagefläche 56 und der zweiten frontalen Auflagefläche 60 entspricht im Wesentlichen der Dicke der Basis 42. Die Halteelemente 54 sind so positioniert, dass eine eindeutige Halteposition der Basis 42 bezogen auf den Sitz 50 definiert wird.

Die Regulierungsvorrichtung 40 wird mit einer senkrecht zur Öffnung 52 auszuführenden Bewegung in den Sitz 50 eingebaut, so dass der Einstellwiderstand 44 durch die Öffnung 52 hindurchgeführt wird, bis er sich in der Stellung befindet, in der die Basis 42 auf dem Rand der Öffnung 52 aufliegt. Anschließend wird die Basis 42 parallel zu sich selbst verschoben, bis die seitlichen Ränder der Basis 42 sich im Kontakt mit den seitlichen Auflageflächen 58 der Halteelemente 54 befinden. In dieser Position befinden sich die Flächen 60 der Halteelemente 54 oberhalb der entsprechenden Anteile der Basis 42, wie in 2 gezeigt wird. Zur Vervollständigung der Montage wird eine Schraube 62 angezogen, welche in das durchgehende Loch 48 der Basis 42 und in ein Loch 64 der Sitzes 50 eingreift, welche mit der Achse des Loches 48 gefluchtet ist. Zur Montage der Regulierungsvorrichtung 40 genügt eine einzige Schraube 62, da die Halteelemente 54 nach dem Eingreifen der Schraube 62 jedwede Verschiebung der Basis 42 verhindern.

Das Befestigungssystem der Regulierungsvorrichtung 40 ist sehr einfach und preiswert, da die Halteelemente 54 ohne zusätzliche Produktionskosten vollständig beim Spritzgießen der Halterungsstruktur 16 ausgebildet werden. Die Halteelemente 54 erlauben – aufgrund des Einsetzens einer einzigen Befestigungsschraube 62 – eine präzise Positionierung der Regulierungsvorrichtung 40. Die Halteelemente 54 sind dank des Einrastens nicht elastisch verformbar und unterliegen daher keiner Bruchgefahr.


Anspruch[de]
  1. Luftfördersystem (12) für eine frontale Wärmeaustauscheinheit (10) eines Fahrzeugs, welche eine Halterungsstruktur (16) aus Kunststoff umfasst, welche einen Elektromotor (24) trägt, welcher ein Kühlungslüfterrad (28) antreibt, wobei die Halterungsstruktur (16) eine Regulierungsvorrichtung (40) für die Regulierung der Rotationsgeschwindigkeit des Elektromotors (24) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsstruktur (16) mit einem eingebauten Sitz (50) für die Regulierungsvorrichtung (40) versehen ist, wobei der eingebaute Sitz (50) eine durchgehende Öffnung (52) und eine Vielzahl von Halteelementen (54) umfasst, welche jeweils mit einer seitlichen Auflagefläche (50) und einer frontalen Auflagefläche (60) versehen sind, welche so angebracht sind, dass die Regulierungsvorrichtung (40) mit einer einzigen Befestigungsschraube (62) auf stabile Weise an der Halterungsstruktur (16) befestigt wird.
  2. Luftfördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die frontale Auflagefläche (60) eines jeden Halteelements (54) einen Abstand vom Rand (56) der genannten Öffnung (52) besitzt, der im wesentlichen der Dicke einer plattenförmigen Basis (42) der Regulierungsvorrichtung (40) entspricht.
  3. Luftfördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (54) im Wesentlichen unverformbar sind.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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