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Dokumentenidentifikation DE202005004172U1 30.06.2005
Titel Vorrichtung zur Präsentation von Werbeflächen
Anmelder Winkelmann GmbH, 51674 Wiehl, DE
Vertreter Zumstein & Klingseisen, 80331 München
DE-Aktenzeichen 202005004172
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.06.2005
Registration date 25.05.2005
Application date from patent application 15.03.2005
IPC-Hauptklasse G09F 23/00
IPC-Nebenklasse G09F 15/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Präsentation von Werbeflächen, die universell einsetzbar ist und an der unterschiedliche Werbeträger angebracht werden können.

Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. Durch die Reißverschlussverbindung zwischen aufblasbarer Hülle und Sockel können unterschiedlich gestaltete Hüllen als Werbeträger an einem Sockel angebracht werden.

Die Erfindung wird beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen

1 einen schematischen Querschnitt durch einen eine Litfaßsäule umgebenden Sockel,

2 eine Draufsicht auf den Sockel nach 1, und

3 eine abgewandelte Ausführungsform.

In den Figuren ist mit 1 ein ringförmiger Sockel bezeichnet, der aus unterschiedlichen Materialien wie Holz oder Kunststoff gefertigt sein kann und bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Bodenplatte 1a und eine obere Platte 1b aufweist, die über Stützen 1c mit der Bodenplatte verbunden sind. Mit L ist in 1 eine Litfaßsäule bezeichnet, um die herum der Sockel 1 angeordnet ist. Damit der Sockel 1 um die Litfaßsäule L positioniert werden kann, ist der Sockel teilbar ausgebildet. 2 zeigt in einer Draufsicht den ringförmigen Sockel in 1, der längs einer diametralen Linie getrennt ausgebildet ist, sodass sich zwei Sockelhälften 1 und 1' ergeben. Mit 1d ist eine gelenkige Verbindung, beispielsweise ein Scharnier zwischen den beiden Sockelhälften 1 und 1' bezeichnet. Im montierten Zustand wird die Trennlinie zwischen den beiden Sockelhälften durch ein Dichtungsband 1e oder eine entsprechende Dichtung an der oberen Sockelplatte 1b abgedichtet.

Am Außenumfang des Sockels 1 ist eine flexible Hülle 2 mittels eines Reißverschlusses 3 befestigt, wobei sich die Hülle bei dem Ausführungsbeispiel nach 1 domförmig über die Litfaßsäule L erstreckt und diese einhüllt.

Bei 4 ist ein Gebläse auf dem Sockel 1 schematisch angedeutet, mittels dem die Hülle 2 nach der luftdichten Verbindung mit dem Sockel 1 in die vorgegebene Form aufgeblasen wird. Am Innenumfang des Sockels 1 ist an dessen oberer Platte 1b eine Abdichtlippe 5 angebracht, die den Innenraum der Hülle 2 zwischen Sockel 1 und Litfaßsäule L abdichtet. Auf dem Außenumfang der oberen Platte 1b des Sockels 1 bildet der Reißverschluss 3 eine im Wesentlichen luftdichte Verbindung zwischen Hülle 2 und Sockel 1.

Die Dichtlippe 5 längs des Innenumfangs des Sockels 1 kann beispielsweise durch ein Gummiband ausgebildet sein, das in einer Textilschlaufe angeordnet ist und sich bei der Montage dicht um den Umfang der Litfaßsäule L legt.

Im Bereich des Gebläses 4 ist in der oberen Platte 1b des Sockels 1 eine Luftansaugöffnung 1f ausgebildet. Die äußere Verkleidung 1g des Sockels 1, die aus einem Textilmaterial, einem Aluminiumblech oder dergleichen bestehen kann, ist im Bereich des Gebläses 4 gelocht ausgebildet, wie durch eine gestrichelte Linie in 1 und 3 wiedergegeben, sodass in diesem Bereich Luft von außen vom Gebläse 4 angesaugt werden kann.

3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform ohne Litfaßsäule, wobei längs des Innenumfangs der oberen Platte 1b des Sockels 1 eine luftdichte Membran 2a luftdicht mit der Platte 1b verbunden ist. Diese Verbindung kann ebenfalls durch einen Reißverschluss oder auch durch ein Dichtungsband ausgebildet sein.

In 3 ist mit 1h eine Verkleidung auf dem Innenumfang des Sockels 1 bezeichnet, die aus Textilmaterial oder dergleichen bestehen kann.

Die Hülle 2 kann je nach Art des Werbeträgers unterschiedlich geformt sein. Die Hülle 2 nach 1, die oben geschlossen ist und eine im Wesentlichen ebene obere Fläche über der Litfaßsäule L bildet, kann beispielsweise eine Dose darstellen. Die Hülle 2 ist hierbei außen mit einem entsprechenden Aufdruck versehen. In der gleichen Weise kann die Hülle 2 in der Form einer Flasche geformt sein, die über die Litfaßsäule L gestülpt ist und mit dem Sockel 1 längs des unteren Rands verbunden wird.

Bei der Ausführungsform nach 1 bildet die Litfaßsäule L ein Stützelement für den Aufbau des Werbeträgers aus Sockel 1 und Hülle 2. Bei der freistehenden Ausführungsform des Werbeträgers nach 3 ist es erforderlich, diesen über eine nicht dargestellte Abspannung mit dem Boden zu verbinden, insbesondere wenn die eine Flasche oder dergleichen bildende Hülle 2 im aufgeblasenen Zustand eine gewisse Höhe hat.

Nach einer anderen Ausführungsform kann der teilbare Sockel 1 auch um die Säule eines Gebäudes montiert werden, wobei eine etwa schlauchförmige Hülle 2 vorgesehen wird, die am oberen Ende mit einer Dichtlippe versehen sein kann entsprechend der Dichtlippe 5, die sich um den Außenumfang der Säule luftdicht anlegt.

Die Form des Sockels 1 ist nicht auf eine Ringform beschränkt, sie kann auch je nach Ausführungsform des Werbeträgers in Form der Hülle 2 oval oder rechteckig ausgebildet sein. Bei einer rechteckigen Ausführungsform können an den dargestellten ringförmigen Sockel 1 auch Anbauelemente vorgesehen werden, die einen etwa rechteckigen Außenumfang des Sockels ergeben, während der Innenumfang die wiedergegebene runde Form haben kann.

Durch die beschriebene Bauform kann einem Sockel 1 ein durch die Hülle 2 wiedergegebenes aufblasbares Objekt beliebig ausgewechselt werden, weil die Verbindung durch einen immer wieder verwendbaren Reißverschluss 3 erfolgt.

Am Sockel 1 kann auch eine Beleuchtung angebracht werden, durch die der durch die Hülle 2 gebildete Werbeträger von innen beleuchtet werden kann. 2 zeigt beispielsweise Strahler 6, die in die obere Platte 1b des Sockels 1 integriert sind. Es kann auch das Gebläse 4 im Sockel 1 integriert bzw. unter der oberen Platte 1b im Sockel eingebaut sein.

Die Hülle 2 kann auch teilbar ausgebildet werden, indem ein Reißverschluss quer zu dem Reißverschluss 3 verläuft, durch den die Hülle 2 mit dem Sockel 1 verbunden ist.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Präsentation eines Werbeträgers, umfassend einen Sockel (1) und eine flexible Hülle (2), die durch einen Reißverschluss (3) mit dem Sockel im Wesentlichen luftdicht verbindbar und aufblasbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Sockel eine Ring- oder Rechteckform hat und teilbar ausgebildet ist, sodass er um eine Säule (L) positionierbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Sockelteile (1, 1') durch eine abnehmbare Dichtung (1e) auf der der Hülle (2) zugewandten Seite abgedichtet sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Sockelteile (1, 1') durch ein Scharnier (1d) oder dergleichen gelenkig miteinander verbunden sind.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei auf dem Sockel (1) ein Gebläse (4) montiert ist, das durch eine Durchbrechung (1f) im Sockelaufbau Luft ansaugt.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei eine luftdichte Membran (2a) mit dem Innenumfang des Sockels (1) im Wesentlichen luftdicht verbindbar ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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