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Dokumentenidentifikation DE202005004200U1 30.06.2005
Titel Dekorplatte
Anmelder "KERAMAG" Keramische Werke AG, 40878 Ratingen, DE
Vertreter Stenger, Watzke & Ring Patentanwälte, 40547 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 202005004200
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.06.2005
Registration date 25.05.2005
Application date from patent application 14.03.2005
IPC-Hauptklasse A47B 96/20
IPC-Nebenklasse A47B 95/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Dekorolatte für Möbel, insbesondere Badmöbel, die auf einer Teilfläche der Möbelfront angeordnet ist.

Derartige Dekorplatten sind in verschiedenen Ausgestaltungen bekannt. Sie dienen dazu, das jeweilige Möbel individuell zu gestalten.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dekorplatte zu schaffen, die auf einfache Weise auf der Teilfläche eines Möbels angeordnet werden kann, um dem Möbel eine individuelle Gestaltung zu geben.

Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorplatte einen Träger aus magnetischem Material umfaßt und durch mindestens einen Magneten auswechselbar gehalten ist, der an der Tragplatte des Möbels angeordnet ist.

Mit der Erfindung ist es möglich, dem jeweiligen Möbelstück auf einfache Weise eine individuelle Gestaltung zu geben, indem die jeweilige Dekorplatte durch mindestens einen Magneten auswechselbar an der Tragplatte des Möbels angeordnet wird. Es bedarf weder eines Werkzeuges, noch aufwendiger Montagearbeiten, um die Dekorplatte an der gewünschten Teilfläche der Möbelfront anzuordnen.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Dekorplatte in der Griffmulde eines Möbelgriffes angeordnet. Auf diese Weise ist es möglich, die Möbelfront durch unterschiedliche Gestaltungen dem individuellen Wunsch des Käufers anzupassen.

Bei einer Ausgestaltungsmöglichkeit der Erfindung ist die Griffmulde durch eine Aussparung der Tragplatte gebildet, die zumindest teilweise durch eine als Griff dienende Frontplatte abgedeckt ist. Dies ergibt nicht nur eine einfache Ausgestaltung des Griffes, sondern auch eine einfache Möglichkeit zur individuellen Gestaltung der Möbelfront.

Bei einer alternativen Ausführung der Erfindung ist die Griffmulde durch eine Ausnehmung eines auf oder in der Möbelfront angeordneten Möbelgriffes gebildet. Auch bei dieser Ausgestaltung ergeben sich auf einfache Weise unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für die Möbelfront.

Der Möbelgriff kann erfindungsgemäß aus Metall, Kunststoff oder Holz bestehen und im Bereich seiner Griffmulde mit mindestens einer Aufnahmeöffnung für den Magneten versehen sein. Der Magnet wird vorzugsweise in der Aufnahmeöffnung verklebt.

Die sichtbare Oberfläche des Trägers der Dekorplatte ist farblich gestaltet und/oder mit einer Farbschicht oder einem Holzdekor versehen. Die Tragplatte, die den Möbelgriff trägt, besteht vorzugsweise aus Holz oder Holzwerkstoffen.

Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:

1 eine perspektivische Ansicht einer mit einem Möbelgriff versehenen Tür vor der Montage der Dekorplatte,

2 eine der 1 entsprechende Darstellung während der Montage der Dekorplatte,

3 eine den 1 und 2 entsprechende Darstellung nach Montage der Dekorplatte,

4 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines an einer Schublade ausgebildeten Möbelgriffes während der Montage der Dekorplatte und

5 einen Querschnitt durch das Ausführungsbeispiel nach 4.

Bei dem in den 1 bis 3 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Möbeltür, beispielsweise eines Badmöbels, deren Türblatt 1 mit einem Möbelgriff 2 versehen ist. Beim Ausführungsbeispiel ist der leistenförmige Möbelgriff 2 flächenbündig auf das Türblatt 1 aufgesetzt, so daß sich ebene Flächen auf der Innen- und Außenseite ergeben.

Der beispielsweise aus Holz hergestellte Möbelgriff 2 ist mit einer Ausnehmung versehen, die eine Griffmulde 3 bildet, in diese Griffmulde 3 wird eine Dekorplatte 4 eingesetzt, die beim Ausführungsbeispiel durch zwei Magnete 5 gehalten wird.

Zu diesem Zweck umfaßt die Dekorplatte 4 einen Träger aus magnetischem Material, der durch die Kraft der Magneten 5 gehalten wird. Die sichtbare Oberfläche der Dekorplatte 4 ist farblich gestaltet und/oder mit einer Farbschicht oder einem beliebigen Holzdekor versehen. Auf diese Weise ist es möglich, die in der Griffmulde 3 angeordnete Dekorplatte 4 mit einer individuellen Gestaltung zu versehen. Diese individuelle Gestaltung kann aus einem beliebigen Holzdekor und/oder einer farblichen Gestaltung bestehen.

Bei dem in den 4 und 5 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel, das die Front einer Schublade zeigt, wird der Griff durch eine Aussparung 6a in einer Tragplatte 6 der Schublade gebildet, die zumindest teilweise durch eine Frontplatte 7 abgedeckt ist. In die sich auf diese Weise ergebende Griffmulde 3 wird eine Dekorplatte 4 eingesetzt, die durch mindestens einen Magneten 5 gehalten wird. Die zeichnerische Darstellung zeigt die Dekorplatte 4 beim Einsetzen in die Griffmulde 3 bevor sie ihre endgültige Position erreicht hat.

Die Tragplatte 6 ist im Ausführungsbeispiel aus Holz hergestellt. Sie ist mit einer Aufnahmeöffnung 6b versehen, in der der Magnet 5 angeordnet ist. Vorzugsweise wird der Magnet 5 in der Aufnahmeöffnung 6b festgeklebt.

Mit der beschriebenen Dekorplatte 4 läßt sich auf einfache Weise ein Möbelstück, insbesondere ein Badmöbel, vorzugsweise im Bereich eines Möbelgriffes individuell gestalten, wobei das Anbringen und ggf. das Auswechseln der Dekorplatte 4 auf einfache Weise möglich ist.

1Türblatt 2Möbelgriff 3Griffmulde 4Dekorplatte 5Magnet 6Tragplatte 6aAussparung 6bAufnahmeöffnung 7Frontplatte

Anspruch[de]
  1. Dekorplatte für Möbel, insbesondere Badmöbel, die auf einer Teilfläche der Möbelfront angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Träger aus magnetischem Material umfaßt und durch mindestens einen Magneten (5) auswechselbar gehalten ist, der an der Tragplatte (6) des Möbels angeordnet ist.
  2. Dekorplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einer Griffmulde (3) eines Möbelgriffes angeordnet ist.
  3. Dekorplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffmulde (3) durch eine Aussparung (6a) der Tragplatte (6) gebildet ist, die zumindest teilweise durch eine als Griff dienende Frontplatte (7) abgedeckt ist.
  4. Dekorplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffmulde (3) durch eine Ausnehmung eines auf oder in der Möbelfront angeordneten Möbelgriffes gebildet ist.
  5. Dekorplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Möbelgriff aus Metall, Kunststoff oder Holz besteht und im Bereich seiner Griffmulde (3) mit mindestens einer Aufnahmeöffnung (6b) für den Magneten (5) versehen ist.
  6. Dekorplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (5) in der Aufnahmeöffnung (6a) verklebt ist.
  7. Dekorplatte nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die sichtbare Oberfläche des Trägers farblich gestaltet und/oder mit einer Farbschicht oder einem Holzdekor versehen ist.
  8. Dekorplatte nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (6) aus Holz oder Holzwerkstoffen besteht.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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