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Dokumentenidentifikation DE60202903T2 30.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001264704
Titel Verfahren zur Herstellung eines dekorativen wärmeempfindlichen Übertragungsblattes auf einem flexiblen Trägersystem
Anmelder Veneta Decalcogomme S.r.l., Bastia di Rovolon, (Padova), IT
Erfinder Ferro, Mario, 35030 Bastia di Rovolon, IT
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 86199 Augsburg
DE-Aktenzeichen 60202903
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.06.2002
EP-Aktenzeichen 020125712
EP-Offenlegungsdatum 11.12.2002
EP date of grant 09.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.06.2005
IPC-Hauptklasse B41M 3/12
IPC-Nebenklasse B44C 1/17   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen in Verfahren, die darauf abzielen, dekorative Thermotransferfilme auf Objekte unterschiedlichen Typs zu übertragen.

Wie bereits bekannt ist, können Verzierungen, Bilder und Texte mit Hilfe von Thermotransferverfahren von einem zweckmäßig bedruckten, flexiblen Streifen auf Objekte unterschiedlicher Typen aufgebracht werden, wobei diese Thermotransferverfahren das Aufbringen von Graphiken auf einen großen Bereich von Artikeln aus unterschiedlichen Materialien (Gummi, Kunststoff, Leder, Metall usw.) ermöglichen und die Graphiken sowohl als Verzierung als auch als „Etikett", welches das Produkt oder den Hersteller angibt, dienen.

Die Bilder und/oder Texte in der Graphik, die auf die Objekte aufgebracht werden sollen, werden im Siebdruckverfahren auf einen Trägerstreifen, der in der Regel aus Polyester hergestellt ist, gedruckt; und jeder verwendete Rahmen trägt eine vorgegebene Anzahl von Graphiken, die auf den Trägerstreifen übertragen werden, um auf dem Streifen eine Aufeinanderfolge von identischen (oder zumindest von regelmäßig wiederholten) Graphiken zu erhalten.

Das Problem ergibt sich jedoch dadurch, dass man jeder Graphik, durch die jedes Etikett dargestellt wird und die für alle Objekte die gleiche ist, einen Kode, der das einzelne Objekt identifiziert, z. B. einen Strichkode oder eine fortlaufende Nummer, zuweisen will, um mit Hilfe des Etiketts das Objekt, auf dem das Etikett aufgebracht wird, zu identifizieren. Das Siebdruckverfahren ist offensichtlich nicht in der Lage, dies zu erreichen, wenn nicht eine unzumutbar große Anzahl von unterschiedlichen Rahmen verwendet wird, was in der Praxis undurchführbar ist. Ein Verfahren zur Herstellung eines Thermotransferfilms, der sowohl aufgedruckte Verzierungen als auch einen Identifizierungskode enthält, ist zum Beispiel aus US-A-5,827,603 bekannt.

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren bereitzustellen, das entwickelt worden ist, um das oben geschilderte Problem zu lösen und das insbesondere in preisgünstiger und einfacher Weise durchzuführen ist, und das die Herstellung eines dekorativen Thermotransferfilms auf einer biegsamen Trägerschicht ermöglicht, wobei diese Thermotransferschicht Graphiken enthält, die durch Bilder und/oder Texte und durch einen fortlaufenden Identifizierungskode, der jeder Graphik zugeordnet ist, definiert sind.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren bereitgestellt, einen dekorativen Thermotransferfilm auf einem biegsamen Trägersstreifen herzustellen, wobei dieser Thermotransferfilm Graphiken enthält, die durch Bilder und/oder Texte und durch einen fortlaufenden Identifizierungskode, der jeder Graphik zugeordnet ist, definiert sind; das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass es Folgendes umfasst: einen Schritt zur Bearbeitung des Trägerstreifens, bei dem ein erster Polymerfilm auf diesem Trägerstreifen aufgebracht wird; einen Siebdruckschritt, bei dem auf diesen ersten Film eine Aufeinanderfolge von Graphiken bestehend aus Bildern und/oder Texten, die sich in Längsrichtung dieses Trägerstreifens wiederholen, gedruckt wird; einen Thermographiedruckschritt, bei dem auf diesen ersten Film, der diese Graphiken trägt, ein fortlaufender Identifizierungskode an jeder Graphik gedruckt wird; und einen abschließenden Schritt, bei dem ein zweiter Polymerfilm auf diesem ersten Film, der diese Graphiken und die zugehörigen Identifizierungskodes trägt, aufgebracht wird, so dass diese Graphiken und die zugehörigen Identifizierungskodes zwischen diesem ersten und diesem zweiten Film liegen und eingepackt sind, um den dekorativen Film zu bilden.

Noch spezieller wird dieser erste Film aus einem Polymermaterial hergestellt, das mit den Siebdrucktinten und/oder -pigmenten, die in diesem Siebdruckschritt verwendet werden, und mit den Thermographietinten und/oder -pigmenten, die in diesem Thermographiedruckschritt verwendet werden, verträglich ist so dass diese Siebdrucktinten und/oder -pigmente und diese Thermographietinten und/oder -pigmente auf diesem ersten Film haften.

Die Graphiken können so in preisgünstiger und einfacher Weise mit allen Vorteilen des Siebdruckverfahrens hergestellt werden, wobei gleichzeitig jeder Graphik ein unterschiedlicher, fortlaufender Identifizierungskode zugeordnet wird.

Die spezielle Reihenfolge der Schritte und die Auswahl der Materialien gemäß der Erfindung sorgen nicht nur für einen qualitativ hochwertigen Druck der im Siebdruckverfahren hergestellten Bilder und/oder Texte und der Identifizierungskodes, sondern auch für dauerhafte Ergebnisse, weil sie eine Delaminierung beziehungsweise eine Ablösung der Kodes von den Objekten, auf denen die Graphiken aufgebracht werden, verhindern. Gemäß der Erfindung werden die Graphiken und die zugehörigen Identifizierungskodes tatsächlich fest mit den zwei Polymerfilmen verbunden und zwischen diesen eingebettet.

Eine nicht einschränkende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun in Form eines Beispiels beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, die in schematischer Form die wichtigsten Schritte des Verfahrens gemäß der Erfindung zeigen.

Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ermöglicht das Verfahren gemäß der Erfindung die Durchführung eines Bearbeitungsschrittes auf einem flexiblen Trägerstreifen 1, der z. B. aus Polyester oder aus einer anderen synthetischen Faser besteht, wobei ein im Wesentlichen kontinuierlich verlaufender erster Polymerfilm 3 von gleichmäßiger Dicke auf einer Seite 2 des Trägerstreifens 1 aufgebracht wird; die Durchführung eines Siebdruckschritts, bei dem auf dem Film 3 eine Aufeinanderfolge von Graphiken 4 bestehend aus Bildern und/oder Texten, die sich in Längsrichtung dieses Trägerstreifens 1 wiederholen, gedruckt wird; die Durchführung eines Thermographiedruckschritts, bei dem auf dem Film 3, der die Graphiken 4 trägt, ein fortlaufender Identifizierungskode 5 (Strichkode, alphanumerischer Kode usw.) an jeder Graphik 4 gedruckt wird; und die Durchführung eines abschließenden Schritts, bei dem ein zweiter Polymerfilm 6 auf den Film 3, der die Graphiken 4 und die zugehörigen Identifizierungskodes 5 trägt, aufgebracht wird, so dass die Graphiken 4 und die zugehörigen Identifizierungskodes 5 zwischen den Filmen 3 und 6 liegen und eingepackt sind, um so eine dekorative Thermotransferschicht 7 zu bilden.

Der Film 3 wird aus einem Polymermaterial hergestellt, das aufgrund seiner besonderen Verwandtschaft bzw. Affinität zu den Tinten und/oder Pigmenten, die sowohl in dem Siebdruckschritt als auch in dem Thermographiedruckschritt verwendet werden, ausgewählt wird. Das Polymermaterial, das für den Film 3 ausgewählt wird, muss daher mit diesen Tinten und/oder Pigmenten verträglich sein, damit die Tinten und/oder Pigmente fest auf dem Film 3 haften.

Der Film 3 kann zum Beispiel aufgebracht werden, indem der Trägerstreifen 1 mit einer Lösung aus einem thermoplastischen Polymerharz und einem organischen – vorzugsweise einem aromatischen – Lösemittel, behandelt wird. Gute Ergebnisse hinsichtlich der Druckqualität und des Haftvermögens sind insbesondere mit einem Film 3 erzielt worden, der aus Harzen auf Vinylbasis, die unter UV-Strahlung vernetzbar sind, und insbesondere aus Vinylchlorid-Vinylacetatharzen in einem aromatischen Lösemittel hergestellt worden ist.

Der Film 3 umfasst vorteilhafterweise zwei übereinander liegende Schichten 8, 9, die jeweils definiert sind durch eine bekannte sogenannte "Freigabe-"Polymerzusammensetzung, welche direkt auf der Seite 2 des Trägerstreifens 1 aufgetragen wird und durch Heißdruck die Freisetzung des Films 3 von dem Trägerstreifen 1 gestattet, und durch eine im Wesentlichen transparente, zu Schutzzwecken dienende Polymerzusammensetzung, welche auf die Freigabeschicht 8 aufgetragen wird und mit den Tinten und/oder Pigmenten, die in dem Thermographie- und in dem Siebdruckschritt verwendet werden, verträglich ist. Die Freigabe-Polymerzusammensetzung kann zum Beispiel auf Acrylepoxidharzen basieren; die transparente, zu Schutzzwecken dienende Polymerzusammensetzung kann auf Vinylharzen basieren; und die Polymerzusammensetzungen können in organischen Lösemitteln und im Rahmen von zwei aufeinander folgenden Arbeitsgängen auf den Trägerstreifen 1 aufgetragen werden.

Sobald der Trägerstreifen mit dem Film 3 versehen worden ist, wird er zum Beispiel auf einer Spule einer bekannten (und hier nicht dargestellten) Siebdruckmaschine zugeführt, in der der Siebdruckschritt in einer bekannten Weise, die der Einfachheit halber hier nicht in Einzelheiten beschrieben ist, durchgeführt wird. Kurz gesagt wird bei dem Siebdruckschritt eine Matrize, die durch ein synthetisches, straff über einen Rahmen gezogenes Gewebe (z. B. Nylon oder Polyester) definiert ist, in geringem Abstand über dem Trägerstreifen 1 angeordnet, wobei dessen Seite 2 dem Film 3 gegenüberliegt. Die Matrize umfasst Bereiche, die mit einem für Tinte undurchdringlichem Material (z. B. einem photosensitiven Gel, das mit einem entsprechend bedruckten Film eingeätzt worden ist) bedeckt sind, und offene Bereiche, durch die eine Siebdrucktinte oder ein Siebdruckpigment 10, die beziehungsweise das auf den Rahmen gegossen wird, mit einer Quetschwalze durch das Gewebe auf den Trägerstreifen 1 gedrückt wird, um die Bilder und/oder Texte der Graphiken 4 herzustellen. Für Designs, die aus mehr als einer Farbe bestehen, wird für jede Farbe entsprechend den Bereichen, die mit jeder Farbe bedruckt werden sollen, eine Matrize hergestellt, und der Prozess wird mit einer anderen Matrize und einer anderen Tinte oder einem anderen Pigment für jede Farbe in dem Dessin wiederholt.

Sobald die Graphiken 4 auf den Film 3 gedruckt worden sind, wird der Trägerstreifen 1 zu einem bekannten (und hier nicht dargestellten) Thermographiedrucker transportiert, um den Thermographiedruckschritt durchzuführen. Wie bekannt ist, umfasst das thermographische Drucken im Wesentlichen das Übertragen einer schmelzbaren Tinte oder eines schmelzbaren Pigments von einem Thermographiestreifen auf das Substrat, um den Druckvorgang mittels eines Druckkopfs mit elektronisch aktivierten Heizelementen durchzuführen. In dem dargestellten Beispiel wird der Thermographiestreifen mit der Seite des Trägerstreifens 1, die mit dem Film 3 und den Graphiken 4 versehen ist, in Kontakt gebracht, und die schmelzbare Thermographietinte beziehungsweise das schmelzbare Thermographiepigment 11 wird auf dem Film 3 aufgebracht, um Identifizierungskodes 5 in den leeren Bereichen, die nicht durch die im Siebdruckverfahren hergestellten Bilder oder Texte belegt worden sind, zu erzeugen, so dass die Thermographietinte oder das Thermographiepigment 11 auf dem Film 3, zu dem die Tinte oder das Pigment eine besondere Affinität aufweist, haftet. Gute Ergebnisse sind bei der Verwendung eines im Handel erhältlichen Thermographiestreifens wie beispielsweise die Thermotransferrolle für Drucker des Typs Jaguar 27 U, der von ITW Compumar hergestellt wird, erzielt worden.

Der Trägerstreifen 1, der jetzt die Graphiken 4 mit sowohl den im Siebdruckverfahren hergestellten Bildern und/oder Texten als auch den thermographisch gedruckten Identifizierungskodes 5 trägt, wird danach zu dem abschließenden Schritt weitergeleitet, um den Film 6 aufzubringen, der zum Beispiel aufgebracht werden kann, indem der Trägerstreifen 1 wiederum mit einer Lösung bestehend aus einem Polymerharz und einem organischen Lösemittel behandelt wird. So wie der Film 3 wird der Film 6 vorzugsweise aus Polymermaterialien hergestellt, die mit den Drucktinten und/oder -pigmenten, die sowohl bei dem Siebdruckschritt als auch bei dem Thermographiedruckschritt verwendet werden, verträglich sind und z. B. aus dem gleichen Material wie beim Film 3. Während der Film 3 transparent ist, so dass die darunterliegenden Graphiken 4 im Gebrauch sichtbar sind, kann der Film 6 bunt oder pigmentiert sein, um einen (z. B. weißen) Hintergrund zu bilden, von dem sich die Graphiken 4 deutlicher abheben.

Der Film 6 wird in entsprechender Weise nur auf den Graphiken 4 und demzufolge auf einer Reihe von separaten Bereichen 12 aufgebracht, von denen jeder eine diesbezügliche dekorative Schicht 7 definiert.

Bevor der Film 6 aufgebracht wird, kann ein weiterer Siebdruckschritt durchgeführt werden, um die Bilder und/oder Texte in den Graphiken 4 zu vervollständigen.

Schließlich wird über dem Film 6 und nur an den Flächen 12, welche die diesbezüglichen dekorativen Schichten 7 definieren, eine bekannte – unter Einwirkung von Wärme klebende – Schicht 13 aufgebracht, durch die die dekorativen Schichten 7 mittels Heißdruck auf ein festes Objekt geklebt werden.

An diesem Punkt kann der Trägerstreifen 1 in einem Prozess verwendet werden, um auf festen Objekten, die aus unterschiedlichen Materialien (Kunststoff, Gummi, Keramik, Metall usw.) bestehen, Graphiken zu reproduzieren, die Bilder und/oder Texte und einen fortlaufenden Identifizierungskode, der jeder Graphik zugeordnet ist, umfassen. Der Trägerstreifen 1 wird so platziert, dass der dekorative Film 7 mit einem vorher festgelegten Oberflächenbereich des zu verzierenden Objekts in Kontakt kommt, und wird dann an der Stelle des dekorativen Films 7 einfach komprimiert und erwärmt, um den dekorativen Film 7 von dem Trägerstreifen 1 auf die Oberfläche des Objekts zu übertragen. Die Freigabeschicht 8 ermöglicht das thermische Übertragen der dekorativen Schicht 7 – unter Anwendung von Druck – von dem Trägerstreifen 1 auf das zu verzierende Objekt, während die unter Einwirkung von Wärme klebende Schicht 13 die Haftung des dekorativen Films 7 auf dem Objekt gewährleistet.

Es ist offensichtlich, dass Änderungen an den hierin beschriebenen und dargestellten Verfahren vorgenommen werden können, ohne dass jedoch der Umfang der vorliegenden Erfindung verlassen wird.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Herstellung eines dekorativen Thermotransferfilms (7) auf einem biegsamen Trägerstreifen (1), wobei der Thermotransferfilm (7) Graphiken (4) enthält, die durch Bilder und/oder Texte und durch einen fortlaufenden Identifizierungskode (5), der jeder Graphik zugeordnet ist, definiert werden, wobei das Verfahren umfasst: einen Schritt zur Bearbeitung des Trägerstreifens, bei dem ein erster Polymerfilm (3) auf diesem Trägerstreifen (1) aufgebracht wird; einen Siebdruckschritt, bei dem auf diesen ersten Film (3) eine Aufeinanderfolge von Graphiken (4) bestehend aus Bildern und/oder Texten, die sich in Längsrichtung dieses Trägerstreifens (1) wiederholen, gedruckt wird; einen Thermographiedruckschritt, bei dem auf diesen ersten Film (3), der diese Graphiken (4) trägt, ein fortlaufender Identifizierungskode (5) an jeder Graphik gedruckt wird; und einen abschließenden Schritt, bei dem ein zweiter Polymerfilm (6) auf diesem ersten Film (3), der diese Graphiken (4) und die zugehörigen Identifizierungskodes (5) trägt, aufgebracht wird, so dass diese Graphiken (4) und die zugehörigen Identifizierungskodes (5) zwischen diesem ersten und diesem zweiten Film (3, 6) liegen und eingepackt sind, um den dekorativen Film (7) zu bilden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Film (3) aus einem Polymermaterial hergestellt ist, das mit den Siebdrucktinten und/oder -pigmenten (10), die in diesem Siebdruckschritt verwendet werden, und mit den Thermographietinten und/oder -pigmenten (11), die in diesem Thermographiedruckschritt verwendet werden, verträglich ist, so dass diese Siebdrucktinten und/oder -pigmente und diese Thermographietinten und/oder -pigmente auf diesem ersten Film (3) haften.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Film (6) ebenfalls aus einem Polymermaterial hergestellt ist, das mit diesen Siebdrucktinten und/oder -pigmenten und mit diesen Thermographietinten und/oder -pigmenten (10, 11) verträglich ist, so dass diese Siebdrucktinten und/oder -pigmente und diese Thermographietinten und/oder -pigmente (10, 11) ebenfalls auf diesem zweiten Film (6) haften.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Film (3, 6) aus Lösungen von Harzen auf Vinylbasis in einem organischen Lösemittel, die unter UV-Strahlung vernetzbar sind, hergestellt werden.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Film (3) zwei übereinander liegende Schichten (8, 9) umfasst, die jeweils definiert sind durch eine Freigabe-Polymerzusammensetzung, welche direkt auf diesem Trägerstreifen (1) aufgetragen ist und durch Heißdruck die Freisetzung des ersten Films (3) vom Trägerstreifen (1) gestattet, und durch eine im Wesentlichen transparente, zu Schutzzwecken dienende Polymerzusammensetzung, welche mit den Siebdrucktinten und/oder -pigmenten und mit den Thermographietinten und/oder -pigmente (10, 11) verträglich ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Freigabe-Polymerzusammensetzung auf Acrylepoxyharzen basiert und dass die transparente, zu Schutzzwecken dienende Polymerzusammensetzung auf Vinylharzen basiert, wobei die Polymerzusammensetzungen in organischen Lösemitteln aufgetragen werden.
  7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es auch einen Schritt zum Aufbringen des zweiten Films (6) auf eine unter Einwirkung von Wärme klebende Schicht (13) umfasst, durch welche die dekorative Schicht (7) mittels Heißdruck an ein festes Objekt geklebt wird.
  8. Verfahren zur Reproduktion von Graphiken (4) auf festen Objekten, wobei diese Graphiken (4) durch Bilder und/oder Texte und durch einen fortlaufenden Identifizierungskode (5), der jeder Graphik zugeordnet ist, definiert sind; umfassend die folgenden Schritte: Platzierung des Trägerstreifens (1), der mit einem Thermotransferfilm (7) versehen ist und gemäß einem der vorherigen Ansprüche hergestellt worden ist, zu Dekorationszwecken auf einer Oberfläche des Objekts; und Komprimieren und Erwärmen des Trägerstreifens (1), um den dekorativen Film (7) von dem Trägerstreifen (1) auf die Oberfläche des Objekts zu übertragen.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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