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Dokumentenidentifikation DE69824547T2 30.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000943453
Titel WÄRMEEMPFINDLICHES ÜBERTRAGUNGSBLATT UND DRUCKERZEUGNIS
Anmelder Dai Nippon Printing Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder KUROKAWA, Shinichi, Tokyo 162-8001, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69824547
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.10.1998
EP-Aktenzeichen 989456314
WO-Anmeldetag 06.10.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/JP98/04507
WO-Veröffentlichungsnummer 0099017936
WO-Veröffentlichungsdatum 15.04.1999
EP-Offenlegungsdatum 22.09.1999
EP date of grant 16.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.06.2005
IPC-Hauptklasse B41M 7/00
IPC-Nebenklasse B41M 5/34   B42D 15/10   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Thermotransferblatt und einen bedruckten Gegenstand und insbesondere betrifft sie ein Thermotransferblatt, das in der Lage ist, dem Bild von einem bedruckten Gegenstand, wobei ein Bild auf einer Basis bzw. Grundlage getragen wird, ausgezeichnete Dauerhaftigkeit zu verleihen, und einen bedruckten Gegenstand mit einem Bild mit ausgezeichneter Dauerhaftigkeit.

Thermotransfersysteme wurden herkömmlich verwendet, um farbige Bilder oder einfarbige Bilder von Buchstaben oder Symbolen auf einer Basis bzw. Grundlagen zu bilden. Die üblicherweise angewendeten Thermotransfersysteme sind wärmeempfindliche Sublimationstransfersysteme und wärmeempfindliche Schmelztransfersysteme.

Von diesen basieren wärmeempfindliche Sublimationstransfersysteme auf einem Verfahren, das ein Thermotransferblatt anwendet, wobei ein Basisblatt eine Farbstoffschicht trägt, die durch Auflösen oder Dispergieren eines Sublimationsfarbstoffs, der als färbendes Material eingesetzt wird, in einem Bindemittelharz hergestellt wird, und nach Anbringen des Thermotransferblatts auf einer Basis den Bilddaten entsprechende Energie auf eine Heizvorrichtung, wie ein Thermokopf, angewendet wird, um Migration des Sublimationsfarbstoffs in der Farbstoffschicht auf dem Thermotransferblatt in die Basis zur Bildung eines Bildes zu veranlassen. Wärmeempfindliche Sublimationstransfersysteme sind zur Bildung von farbigen Bildern mit Gradation ausgezeichnet geeignet, weil sie das Steuern der Menge an wanderndem Farbstoff in Punkteinheiten, bezogen auf die auf das Thermotransferblatt angewendete Energiemenge, erlauben.

Viele verschiedene Arten von Karten, wie Identifizierungskarten, Führerscheine, Mitgliedskarten und dergleichen, wurden gemäß dem Stand der Technik angewendet, und solche Karten enthalten verschiedene Information zur deutlichen Identifizierung der Eigentümer. Insbesondere ist es für ID-Karten besonders wichtig, dass Gesichtsbilder, zusammen mit gedruckter Information bezüglich Adressen, Namen, usw., vorliegen. Die Daten für solche Karten werden mit, wie vorstehend beschrieben, wärmeempfindlichen Sublimationstransfersystemen aufgezeichnet, da sie die Erzeugung von Bildern, Buchstaben und Symbolen vereinfachen.

Farbige Bilder und einfarbige Bilder, die durch diese wärmeempfindlichen Sublimationstransfersysteme gebildet werden, haben jedoch eine schlechte Beständigkeit, einschließlich Lösungsmittelbeständigkeit und Weichmacherbeständigkeit, auf Grund von auf der Oberfläche vorliegendem, übertragenem Farbstoff, und folglich können sie nicht für Karten verwendet werden, die ein Maß an Dauerhaftigkeit erfordern, wie beispielsweise Identitätskarten.

Ein Mittel zum Lösen dieses Problems war es, eine Polyesterfolie oder dergleichen auf das erzeugte Bild zu laminieren. Dies verbessert die Lösungsmittelbeständigkeit und Weichmacherbeständigkeit, kann jedoch andere Probleme, wie Beeinträchtigung der Eigenschaften des bedruckten, das Bild tragenden Gegenstands, beispielsweise die Falteigenschaften, wenn der bedruckte Gegenstand Papier darstellt, und die Magnetband- oder Strichcodelesbarkeit, wenn der bedruckte Gegenstand eine Karte darstellt, aufwerfen.

Schutzschichten wurden auf erzeugte Bilder übertragen, jedoch sind herkömmliche Schutzschichten Polymere, wie Acrylate und Polyester, und deren Lösungsmittelbeständigkeit und Weichmacherbeständigkeit unzureichend. Auch wenn Harze die durch Ultraviolettstrahlen, Elektronenstrahlen oder Wärme vernetzt wurden, als Schutzschichten angewendet werden, kann Erhöhen der Vernetzungsdichte die Lösungsmittelbeständigkeit und Weichmacherbeständigkeit der Schutzschicht verbessern, jedoch gibt es Probleme von schlechten Filmschneideeigenschaften und dem Auftreten von Übertragungsdefekten, wie Schwanzbildung während der Übertragung der Schutzschicht auf das Bild.

GB-A-2 309 538 beschreibt ein Thermotransferdruckblatt, umfassend ein geeignetes Substratblatt, eine Fläche für Oberflächenübertragungsdrucken, umfassend mindestens eine sublimierbare Farbstoffschicht, zusammengesetzt aus Abschnitten von einer oder mehreren Farben, einer Fläche für Umkehrtransferdrucken, umfassend mindestens eine Heißschmelz-Druckfarbenschicht, zusammengesetzt aus Bereichen von einer oder mehreren Farben, und wobei die zwei Flächen alternierend auf einer Oberfläche des Substratblatts bereitgestellt werden. EP-A-0 487 727 beschreibt ein Thermotransferdeckblatt, umfassend eine transparente Harzschicht und gegebenenfalls eine auf einer Basisfolie mit einer dazwischen angeordneten trennbaren Schicht gebildeten, wärmeempfindlichen anhaftenden Schicht. EP-A-0 677 397 beschreibt eine Schutzschichtübertragungsfolie, umfassend eine Substratfolie und eine wärmeübertragbare Harzschicht, die darauf bereitgestellt ist, welche ein Harz, kombiniert mit einem reaktiven Ultraviolett-absorbierenden Mittel durch Reaktion, umfasst. JP-A-7-290848 beschreibt ein Thermotransferblatt. US-A-5 538 831 beschreibt eine Thermotransferfolie, umfassend eine Substratfolie, einen sublimierbaren Farbstoffschichtbereich, zusammengesetzt aus mindestens einer Farbschicht, und einem heiß schmelzenden Druckfarbenbereich, wobei der sublimierbare Farbstoffbereich und der heiß schmelzende Druckfarbenschichtbereich parallel zueinander auf der Substratfolie bereitgestellt werden, wobei der Heißschmelz-Druckfarbenschichtbereich mindestens eine trennbare Schicht, eine trennbare Schutzschicht und eine heiß schmelzende Druckfarbenschicht, laminiert in der Reihenfolge auf der Substratfolie, umfasst, wobei der heiß schmelzende Druckfarbenschichtbereich breiter ist als eine Farbschicht in dem sublimierbaren Farbstoffschichtbereich.

Im Lichte der vorstehend beschriebenen Umstände ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Transferblatt bereitzustellen, das auf einer Basis bzw. Grundlagen erzeugten Bildern ausgezeichnete Dauerhaftigkeit verleihen kann, und einem bedruckten Gegenstand mit einem Bild mit ausgezeichneter Dauerhaftigkeit bereitstellen kann.

Um diese Aufgabe zu lösen, wird das erfindungsgemäße Thermotransferblatt gekennzeichnet durch das Aufweisen eines Schutzlaminats, bereitgestellt in ablösbarer Weise auf mindestens einem Abschnitt einer Seite eines Basisblattes, wobei das Schutzlaminat eine Schutzschicht und eine Haftschicht, gebildet in der Reihenfolge auf der Seite des Basisblattes, umfasst, wobei die Schutzschicht Lösungsmittelunlösliche organische feine Teilchen und ein Bindemittelharz als die Hauptkomponenten enthält, wobei die organischen feinen Teilchen des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts eine mittlere Teilchengröße im Bereich von 0,05–1,0 &mgr;m aufweisen, und der Gehalt der organischen feinen Teilchen in der Schutzschicht im Bereich von 150–2000 Gewichtsteilen zu 100 Gewichtsteilen des Bindemittelharzes liegt, und wobei die organischen feinen Teilchen keine sichtbare Änderung nach Untersuchung unter einem Lichtmikroskop nach Eintauchen in ein Lösungsmittel, ausgewählt aus Xylol, Toluol, Tetrahydrofuran, Methylethylketon, Butylacetat, n-Butanol oder Ethylcellosolv, bei 20°C für 12 Stunden zeigen.

Das erfindungsgemäße Thermotransferblatt hat auch vorzugsweise eine Reihe von Farbstoffschichten von einer oder mehreren Farben, die in der Reihenfolge auf dem Schutzlaminat nebeneinander auf dem Basisblatt gebildet sind. Der bedruckte Gegenstand der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass er versehen ist mit einer Basis, einem Bild, erhältlich durch ein wärmeempfindliches Sublimationstransferverfahren auf mindestens einer Seite der Grundlage bzw. Basis, und einem derart gebildeten Schutzlaminat, dass mindestens ein Abschnitt des Bildes abgedeckt wird, wobei das Schutzlaminat unter Verwendung eines wie vorstehend erwähnten Thermotransferblattes erhältlich ist.

Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäß bedruckten Produkts besteht die Basis aus einer Kartenbasis.

Gemäß der wie vorstehend beschriebenen Erfindung wird eine Schutzschicht, hauptsächlich zusammengesetzt aus Lösungsmittel-unlöslichen organischen feinen Teilchen und einem Bindemittelharz, in einer trennbaren Weise, zusammen mit einer Haftschicht auf einem Basisblatt, gebildet, um ein Schutzlaminat aufzubauen, wobei das Schutzlaminat befriedigende Filmtrenneigenschaften aufweist, sodass nach Übertragung auf das Bild die Schutzschicht auf der äußersten Oberfläche angeordnet wird, und deshalb das durch die Schutzschicht bedeckte Bild befriedigende Beständigkeit gegen Lösungsmittel und Weichmacher aufweist; weiterhin für bedruckte Gegenstände, bei denen ein Bild auf einer Basis durch ein wärmeempfindliches Sublimationstransfersystem gebildet wird, die Schutzschicht, die mindestens einen Abschnitt des Bildes abdeckt, ausgezeichnete Dauerhaftigkeit den Bildern von bedruckten Gegenständen verleiht.

1 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Thermotransferblatts.

2 ist eine schematische Querschnittsansicht von einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts.

3 ist eine schematische Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Karte als ein Beispiel von einem erfindungsgemäßen bedruckten Gegenstand.

4 ist eine schematische Querschnittsansicht eines Beispiels einer Kartenbasis, die verwendet wird, um eine Karte als ein Beispiel eines erfindungsgemäßen bedruckten Gegenstands aufzubauen.

Die erfindungsgemäßen Ausführungsformen werden nun mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.

Thermotransferblatt

1 ist eine schematische Querschnittsansicht eines Beispiels eines erfindungsgemäßen Thermotransferblatts. In 1 wird ein erfindungsgemäßes Thermotransferblatt 1 mit einem Schutzlaminat 3, gebildet in einer trennbaren Weise auf einer Seite des Basisblatts 2, bereitgestellt, mit einer Rückschicht 6, bereitgestellt auf der oberen Seite des Basisblatts 2. Das Schutzlaminat 3 ist ein Laminat, hergestellt durch Laminieren einer Schutzschicht 4 und einer Haftschicht 5 in der Reihenfolge von der Seite des Basisblatts 2. Der erfindungsgemäße Begriff „Laminat" schließt Fälle ein, wo die das Laminat bildenden Schichten durch Beschichten gebildet werden.

Das zum Aufbauen des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts 1 verwendete Basisblatt 2 kann ein für herkömmliche Thermotransferblätter verwendetes Basisblatt sein. Als speziell bevorzugte Basisblätter können hier dünnes Papier, wie Glassinepapier, Kondensatorpapier und Paraffinpapier, verstreckte und unverstreckte Folien von Kunststoffen, einschließlich stark wärmebeständiger Polyester, wie Polyethylenterephthalat, Polyethylennaphthalat, Polybutylenterephthalat, Polyphenylensulfid, Polyetherketon und Polyethersulfon, sowie Polypropylen, Polycarbonat, Celluloseacetat, Polyethylenderivate, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polystyrol, Polyamid, Polyimid, Polymethylpenten, Ionomere, usw., und Laminate von diesen Materialien erwähnt werden. Die Dicke des Basisblatts 2 kann geeigneterweise in Abhängigkeit von dem Material für geeignete Festigkeit und Wärmebeständigkeit ausgewählt werden, jedoch sind gewöhnlich etwa 1–100 &mgr;m bevorzugt.

Die Schutzschicht 4, die eine Schicht des Schutzlaminats 3 von dem Thermotransferblatt 1 ausmacht, ist jene, die aus Lösungsmittel-unlöslichen organischen feinen Teilchen und einem Bindemittelharz zusammengesetzt ist.

Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen schließen im Wesentlichen transparente feine Teilchen, wie vernetzte feine Acrylteilchen, vernetzte feine Polystyrolteilchen, vernetzte feine Polystyrolacrylteilchen, und diese feinen Teilchen mit funktionellen Derivaten auf der Oberfläche ein. Hier wird sich „Lösungsmittelunlöslich" gemäß der Erfindung auf organische feine Teilchen beziehen, die nach Eintauchen in ein Lösungsmittel (Xylol, Toluol, Tetrahydrofuran, Methylethylketon, Butylacetat, n-Butanol, Ethylcellosolv) bei 20°C für 12 Stunden keine sichtbare Änderung in den feinen Teilchen bei der Beobachtung unter einem Lichtmikroskop zeigen. Solche organischen feinen Teilchen verbessern die Filmschneideeigenschaft während der Übertragung des Schutzlaminats 3 auf das Transferziel, erzeugen keine Licht-diffuse Trübung aufgrund von Brechungsindexunterschieden, was bei anorganischen feinen Teilchen von Siliziumdioxid oder dergleichen auftritt, und beeinträchtigen nicht die Qualität der geschützten Bilder.

Die mittlere Teilchengröße von diesen organischen feinen Teilchen kann so aufgebaut sein, dass sie im Bereich von 0,05–1,0 &mgr;m und vorzugsweise 0,1–0,8 &mgr;m liegt, und die Spitze der Teilchenverteilung kann innerhalb dieser Bereiche 2 oder mehr sein. Die mittlere Teilchengröße der organischen feinen Teilchen ist vorzugsweise nicht weniger als 0,05 &mgr;m, weil die Filmschneideeigenschaft der Schutzschicht 4 während der Übertragung vermindert wird, und die mittlere Teilchengröße vorzugsweise nicht größer als 1,0 &mgr;m ist, weil die Transparenz der Schutzschicht 4 unzureichend sein wird. Die Form der verwendeten organischen feinen Teilchen ist nicht besonders beschränkt, und sie kann globulär, kugelförmig, flach donut-geformt, feine Teilchen aggregiert, usw., sein.

Der Gehalt der organischen feinen Teilchen in der Schutzschicht 4 kann so ausgelegt sein, dass sie im Bereich von 150–2000 Gewichtsteilen und vorzugsweise 500–1700 Gewichtsteilen, auf 100 Gewichtsteile des Bindemittelharzes, liegt. Der Gehalt der organischen feinen Teilchen ist vorzugsweise nicht weniger als 150 Gewichtsteile, weil die Lösungsmittelbeständigkeit und Weichmacherbeständigkeit von dieser Schutzschicht 4 unzureichend sein wird, und er ist vorzugsweise nicht größer als 2000 Gewichtsteile, weil die Transparenz der Schutzschicht 4 niedriger sein wird, was einen schlechteren Beschichtungszustand ergeben wird.

Das in der Schutzschicht 4 verwendete Bindemittelharz kann ein auf Cellulose basierendes Harz, wie Ethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Methylcellulose, Celluloseacetat oder Celluloseacetatbutyrat, oder ein auf Vinyl basierendes Harz, wie Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat, Polyvinylbutyral, Polyvinylacetal, Polyvinylpyrrolidon oder Polyacrylamid, sein, und vom Standpunkt der Lösungsmittelbeständigkeit und Weichmacherbeständigkeit sind Emulsionen von in Wasser löslichen Harzen, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Acrylemulsionen und Urethanemulsionen bevorzugt.

In Fällen, wo relativ niedrige Lösungsmittelbeständigkeit erforderlich ist, beispielsweise in Fällen des Schutzes von Bildern von Farbdrucken, worin die Bilder durch ein wärmeempfindliches Sublimationstransfersystem gebildet wurden, kann ein lösungsmittellösliches Bindemittelharz, wie Polymethylmethacrylat, Polyethylenterephthalat, Polyurethan oder Polycarbonat, verwendet werden.

Durch Zugeben eines Additivs, wie eines Ultraviolettlichtabsorptionsmittels, Antioxidanz, Fluoreszenzaufhellungsmittel oder dergleichen, zu der Schutzschicht 4 ist es möglich, den Glanz, die Lichtbeständigkeit, Witterungsbeständigkeit, den Weißgrad, usw., des mit der Schutzschicht 4 nach Übertragung bedeckten Bildes zu verbessern.

Das Verfahren zum Erzeugen der Schutzschicht 4 auf dem Basisblatt 2 kann ein Verfahren sein, wodurch die Lösungsmittel-unlöslichen, organischen feinen Teilchen mit dem Bindemittelharz vermischt werden, und Additive werden, falls erforderlich, zugesetzt, um eine Zusammensetzung herzustellen, und die Zusammensetzung wird dann beschichtet und auf das Basisblatt, unter Verwendung von geläufigen bekannten Mitteln, wie Gravurbeschichten, Gravurumkehrbeschichten oder Walzbeschichten, getrocknet. Die Dicke der erzeugten Schutzschicht 4 ist etwa 0,5–5 &mgr;m und vorzugsweise etwa 1–2 &mgr;m.

Um die Trennbarkeit zwischen dem Basisblatt 2 und der Schutzschicht 4 einzustellen, kann ein Trennmittel in die Schutzschicht 4 eingeschlossen sein, um eine Trennschicht zwischen dem Basisblatt 2 und der Schutzschicht 4 zu bilden.

Das in die Schutzschicht 4 eingeschlossene Trennmittel kann ein Silikonöl, ein auf Phosphatester basierendes Tensid, ein auf Fluor basierendes Tensid oder dergleichen sein, wobei Silikonöle besonders bevorzugt sind. Modifizierte Silikonöle sind bevorzugt, wie Epoxy-modifizierte, Alkyl-modifizierte, Amino-modifizierte, Carboxyl-modifizierte, Alkohol-modifizierte, Fluor-modifizierte, Alkylaralkylpolyether-modifizierte, Epoxy/Polyether-modifizierte und Polyether-modifizierte Silikonöle. Solche Trennmittel können einzeln oder in Kombinationen von zwei oder mehreren verwendet werden, und sie werden vorzugsweise im Bereich von 0,5–30 Gewichtsteilen auf 100 Gewichtsteile des Bindemittelharzes, das zur Bildung der Schutzschicht 4 verwendet wird, zugesetzt.

Die zwischen dem Basisblatt 2 und der Schutzschicht 4 gebildete Trennschicht kann unter Verwendung eines Trennmittels, wie einem Wachs, Silikonwachs, Silikonharz, Fluorharz, Acrylharz oder dergleichen, erzeugt werden. Die Trennschicht kann unter Verwendung von üblichen bekannten Mitteln zum Beschichten und Trocknen des Basisblatts 2 mit einer durch Auflösen oder Dispergieren eines Gemisches des vorstehend erwähnten Trennmittels mit notwendigen Additiven in einem geeigneten Lösungsmittel hergestellten Druckfarbe erzeugt werden und ihre Dicke ist vorzugsweise etwa 0,5–5 &mgr;m.

Die Haftschicht 5 in dem Schutzlaminat 3 des Thermotransferblatts 1 liefert einen Effekt des Erleichterns der Übertragung von dem Schutzlaminat 3 auf das Übertragungsziel. Der zur Bildung der Haftschicht 5 verwendete Klebstoff kann ein Heißschmelzklebstoff, wie ein Acryl, Styrolacryl, Vinylchlorid, Styrol-Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer oder Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, sein. Die Haftschicht 5 kann durch üblicherweise bekannte Mittel, wie Gravurbeschichten, Gravurumkehrbeschichten oder Walzenbeschichten, gebildet werden und die Dicke der Haftschicht ist vorzugsweise etwa 0,1–5 &mgr;m.

Die Haftschicht 5 kann auch Additive, wie Antioxidantien und Fluoreszenzaufhellungsmittel, enthalten.

Die Rückschicht 6 des Thermotransferblatts 1 wird für den Zweck des Verhinderns von Thermofusion zwischen der Heizvorrichtung, wie einem Thermokopf, und dem Basisblatt 2 für glatteres Laufen bereitgestellt. Das in der Rückschicht 6 verwendete Harz kann ein einzelnes natürliches oder synthetisches Harz oder Gemisch davon, beispielsweise ein auf Cellulose basierendes Harz, wie Ethylcellulose, Hydroxycellulose, Hydroxypropylcellulose, Methylcellulose, Celluloseacetat, Celluloseacetatbutyrat oder Nitrocellulose; ein auf Vinyl basierendes Harz, wie Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat, Polyvinylbutyral, Polyvinylacetal oder Polyvinylpyrrolidon; ein Acrylharz, wie Polymethylmethacrylat, Polyethylacrylat, Polyacrylamid oder Acrylnitril-Styrol-Copolymer; oder ein Polyamidharz, Polyvinyltoluolharz, Cumaron-Inden-Harz, Polyesterbasierendes Harz, Polyurethanharz, Silikon-modifiziertes oder Fluor-modifiziertes Urethan, usw., sein. Für eine erhöhte Wärmebeständigkeit der Rückschicht 6 ist es bevorzugt, die vorstehend erwähnten Harze, die auf Hydroxy basierende, reaktive Gruppen aufweisen, in Kombination mit Polyisocyanat oder dergleichen als ein vernetzendes Mittel unter Bildung einer vernetzten Harzschicht anzuwenden.

Um eine Gleiteigenschaft gegen einen Thermokopf bereitzustellen, kann ein festes oder flüssiges Trennmittel oder Gleitmittel zu der Rückschicht 6 für wärmebeständiges Gleiten zugesetzt werden. Das verwendete Trennmittel oder Gleitmittel kann beispielsweise ein Wachs, wie Polyethylenwachs oder Paraffinwachs, ein höherer aliphatischer Alkohol, Organopolysiloxan, anionisches Tensid, kationisches Tensid, amphoteres Tensid, nichtionisches Tensid, auf Fluor basierendes Tensid, organische Carbonsäure oder ein Derivat davon, ein auf Fluor basierendes Harz, auf Silikon basierendes Harz, oder feine Teilchen einer anorganischen Verbindung, wie Talkum, Siliziumdioxid, usw., sein. Die Menge an in der Rückschicht 6 vorliegendem Trennmittel oder Gleitmittel ist 5–50 Gewichtsprozent und vorzugsweise etwa 10–30 Gewichtsprozent.

Die Dicke der Rückschicht 6 kann etwa 0,1–10 &mgr;m und vorzugsweise etwa 0,5–5 &mgr;m sein.

2 ist eine schematische Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Thermotransferblatts. In 2 ist das Thermotransferblatt 11 ein Thermotransferblatt vom Verbundwerkstofftyp, das mit einem Schutzlaminat 13 und einer Farbstoffschicht 17 ausgestattet ist, in der Reihenfolge Seite an Seite von einem Basisblatt 12, und ausgestattet mit einer Rückschicht 16 auf der anderen Seite des Basisblattes 12.

Das Schutzlaminat 13 ist ein Laminat, das mit einer Schutzschicht 14 und einer Haftschicht 15 in der gleichen Weise wie das vorstehend beschriebene Schutzlaminat 3 ausgestattet ist, und ihre Erläuterung wird hier weggelassen. Das Basisblatt 12 und die Rückschicht 16 sind auch identisch mit jenem, vorstehend beschriebenem Thermotransferblatt 1.

Die Farbstoffschicht 17 umfasst Farbstoffschichten 17Y, 17M, 17C und 17BK von verschiedener Tönung, Gelb, Magenta, Cyanblau und Schwarz. Die Farbstoffschicht 17 (17Y, 17M, 17C, 17BK) enthält mindestens einen Sublimationsfarbstoff und ein Bindemittelharz.

Der verwendete Sublimationsfarbstoff ist nicht besonders beschränkt, und er kann ein beliebiger Sublimationsfarbstoff sein, der für Thermotransferblätter in herkömmlichen, allgemein bekannten, wärmeempfindlichen Sublimationstransfersystemen verwendet wird. Speziell können als gelbe Farbstoffe Phorone Brilliant Yellow 6GL, PTY-52, Macrolex Yellow 6C, usw., erwähnt werden, als rote Farbstoffe können MS Red G, Macrolex Red-Violet R, Ceres Red 7B, Samaron Red HBSL, SK Rubin SEGL, usw., erwähnt werden, und als blaue Farbstoffe können Kayacet Blue 714, Waxolin AP-FW, Phorone Brilliant Blue S-R, MS Blue 100, Daito Blue Nr. 1, usw., erwähnt werden. Sublimationsfarbstoffe mit entsprechender Tönung können auch kombiniert werden unter Bildung von Farbstoffphasen von erwünschter Tönung, wie schwarz.

Das zum Tragen des Farbstoffs in der Farbstoffschicht 17 verwendete Bindemittelharz kann beliebiger, herkömmlicher, üblicher bekannter sein, und es können beispielsweise auf Cellulose basierende Harze, wie Ethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Methylcellulose, Celluloseacetat und Celluloseacetatbutyrat, auf Vinyl basierende Harze, wie Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat, Polyvinylbutyral, Polyvinylacetal, Polyvinylpyrrolidon und Polyacrylamid, Polyester, usw., erwähnt werden, wobei unter ihnen auf Cellulose basierende, auf Acetal basierende, auf Butyral basierende und auf Polyester basierende Harze vom Standpunkt der Wärmebeständigkeit und Farbstoffmigrationseigenschaften bevorzugt sind.

Die Farbstoffschicht 17 wird unter Verwendung von allgemein bekannten Mitteln zum Beschichten und Trocknen eines Basisblatts mit einer durch Auflösen oder Dispergieren des Sublimationsfarbstoffs und des Bindemittelharzes hergestellten Zusammensetzung, zusammen mit den notwendigen Additiven, in einem geeigneten Lösungsmittel gebildet werden. Die Dicke der Farbstoffschicht 17 kann innerhalb eines Bereiches von 0,2–5 &mgr;m und vorzugsweise 0,4–2 &mgr;m eingestellt werden, und die Anteile des Sublimationsfarbstoffs in der Farbstoffschicht 17 liegen im Bereich von 5–90 Gewichtsprozent und vorzugsweise 10–70 Gewichtsprozent.

In dem vorstehend beschriebenen Thermotransferblatt 11 war die Reihenfolge des Laminats 1317Y17M17C17BK, jedoch gibt es keine Beschränkung auf diese Reihenfolge. Die Rückfarbstoffschicht 17BK kann auch nicht vorliegen. Einige oder alle von den Farbstoffschichten 17 (17Y, 17M, 17C, 17BK) können auch eine Doppelschichtstruktur aufweisen.

Das erfindungsgemäße Thermotransferblatt ist nicht auf den vorstehend beschriebenen Modus beschränkt und es kann einen beliebigen, auf dem Zweck der Verwendung, usw. basierenden, gewünschten Aufbau aufweisen. Insbesondere macht es die Herstellung eines Thermotransferblatts vom Verbundwerkstofftyp möglich, gleichzeitig Bilderzeugung und Übertragung von dem Schutzlaminat auf das Übertragungsziel mit einem Thermotransfersystem auszuführen.

Bedruckter Gegenstand

Ein erfindungsgemäß bedruckter Gegenstand wird nun erläutert.

3 ist eine schematische Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Karte, wie ein Beispiel eines erfindungsgemäß bedruckten Gegenstands. In 3 hat die Karte 21 eine Kartenbasis 22 und ein Bild 23, das durch ein wärmeempfindliches Sublimationstransfersystem auf eine Seite der Kartenbasis 22 aufgezeichnet wird, und wird mit einem Schutzlaminat 24, das gebildet ist, um das Bild 23 zu bedecken, ausgestattet. Das Bild 23 umfasst ein Vollfarbenbild 23a, zusammengesetzt aus den drei Farben Gelb, Magenta und Cyanblau, oder, falls notwendig, 4 Farben, einschließlich Schwarz, und ein einfarbiges Bild 23b von Buchstaben, Symbolen oder dergleichen.

In der Karte 21, die in 3 gezeigt wird, wird das gesamte Bild 23 mit dem Schutzlaminat 24 bedeckt, und das Schutzlaminat 24 hat eine Doppelschichtstruktur mit einer Haftschicht 26 und einer Schutzschicht 25, die auf die Seite der Kartenbasis 22 laminiert ist. Das Schutzlaminat 24 mit einer Doppelschichtstruktur kann unter Verwendung des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts 1 zum Übertragen des Schutzlaminats 3, um das Bild 23 zu bedecken, gebildet werden. Folglich wird die Schutzschicht 25, die hauptsächlich aus Lösungsmittel-unlöslichen, organischen feinen Teilchen und einem Bindemittelharz zusammengesetzt ist, auf der äußersten Oberfläche des Schutzlaminats 24 angeordnet, und somit wird das Bild 23 der Karte 21, die den bedruckten erfindungsgemäßen Gegenstand darstellt, mit befriedigender Beständigkeit, einschließlich Lösungsmittelbeständigkeit und Weichmacherbeständigkeit, aufgrund des Schutzlaminats 24, bereitgestellt.

Die Schutzschicht 25 und die Haftschicht 26 von dem Schutzlaminat 24 ist entsprechend der Schutzschicht und Haftschicht, die das Schutzlaminat des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts ausmachen, zusammengesetzt und deren Erläuterung wird deshalb weggelassen.

Das Bild 23 kann auf der Kartenbasis 22 unter Verwendung eines Thermotransferblatts von herkömmlich bekanntem, wärmeempfindlichem Sublimationstransfersystem oder einem Thermotransferblatt vom Verbundwerkstofftyp gemäß der Erfindung, wie hierin vorstehend beschrieben, welches mit einem Schutzlaminat und einer Farbstoffschicht ausgestattet ist, gebildet werden.

Die Karte, als der erfindungsgemäße bedruckte Gegenstand, ist nicht auf die vorstehend beschriebene Art beschränkt, und wenn beispielsweise ein Bild auf der anderen Seite der Kartenbasis 22 vorliegt, kann das Bild auch mit einem Schutzlaminat 24 bedeckt sein.

Die Kartenbasis 22 von der vorstehend als ein Beispiel eines erfindungsgemäß bedruckten Gegenstands beschriebenen Karte ist nicht besonders beschränkt, solange die Seite, die ein Bild aufweist, das mit einem wärmeempfindlichen Sublimationsübertragungssystem aufgezeichnet wurde, wie ein Vollfarbenbild, Farbstofftönbarkeit hat und ein Harzblatt aus Polyvinylchlorid, Polyester, usw. oder ein Metallblech kann verwendet werden. Die Dicke der Kartenbasis 22 kann geeigneterweise in Abhängigkeit von dem Verwendungszweck der Karte eingestellt werden.

4 ist eine schematische Querschnittsansicht eines Beispiels einer Kartenbasis, die in einer Karte, wie in einem Beispiel eines erfindungsgemäß bedruckten Gegenstands, verwendet werden kann. In 4 hat die Kartenbasis 22 eine Drei-Schicht-Struktur, wobei Polyvinylchloridschichten 22b auf beide Seiten eines zentralen Kerns 22a laminiert werden. Der verwendete zentrale Kern 22a kann beispielsweise ein hartes, weißes Polyvinylchloridharzblatt mit einer Dicke von etwa 0,1–0,8 &mgr;m sein. Diese Dreifachschicht-Struktur der Kartenbasis kann wirksam das Kräuseln während des Aufzeichnens des Bildes mit einem Thermotransfersystem verhindern.

Um der Polyvinylchloridschicht 22b Farbstofftönbarkeit zu verleihen, kann mindestens auf der Seite mit einem Bild, das mit einem wärmeempfindlichen Sublimationstransfersystem aufgezeichnet wurde, wie ein Vollfarbenbild, der Polyvinylchloridschichten 22b, die auf beiden Seiten des zentralen Kerns 22a laminiert sind, ein Weichmacher bei 0,1–10 Gewichtsteilen und vorzugsweise 3–5 Gewichtsteilen bis 100 Gewichtsteile des Polyvinylchlorids zugegeben werden. Wenn der Weichmachergehalt weniger als 0,1 Gewichtsteil ist, wird die Farbstofftönbarkeit der Polyvinylchloridschicht 22b unzureichend, was abnormale Übertragung ergibt, wodurch die Farbstoffschicht des Thermotransferblatts während des Thermotransfers vollständig übertragen wird, und wenn der Weichmachergehalt 10 Gewichtsteile übersteigt, wird die Steifheit der Polyvinylchloridschicht 22b unzureichend, was Weichheit ergibt, während unerwünschtes Abfärben in dem Farbstoffbild während der Lagerung stattfinden kann.

Der verwendete Weichmacher kann ein herkömmlicher üblicher bekannter Weichmacher, wie Dibutylphthalat, Di-n-octylphthalat, Di(2-ethylhexyl)phthalat, Dinonylphthalat, Dilaurylphthalat, Butyllaurylphthalat, Butylbenzylphthalat, Di(2-ethylhexyl)adipat, Di(2-ethylhexyl)sebacat, Tricresylphosphat, Tri(2-ethylhexyl)phosphat, ein Polyethylenglycolester, Epoxyfettsäureester oder dergleichen, sein.

Die Zugabe eines Gleitmittels zu dem Weichmacher mit 0,1–5 Gewichtsteilen zu 100 Gewichtsteilen des Polyvinylchlorids verhindert Blockieren zwischen der Kartenbasis und dem Thermotransferblatt während des Aufzeichnens eines Bildes mit einem wärmeempfindlichen Sublimationstransfersystem und verbessert weiterhin die Farbstofftönbarkeit der Polyvinylchloridschicht 22b, auch wenn der Weichmacher zu der Polyvinylchloridschicht 22b in einer relativ großen Menge, beispielsweise mit einem Anteil von 5–10 Gewichtsteilen, zugesetzt wird. Das verwendete Gleitmittel kann ein beliebiges herkömmliches bekanntes Gleitmittel, wie Fettsäure, Fettsäureamid, Wachs, Paraffin oder dergleichen, sein. Die Polyvinylchloridschicht 22b kann auch andere gewünschte Additive, wie färbende Pigmente, weißende Pigmente, Extenderpigmente, Füllstoffe, Ultraviolettlichtabsorptionsmittel, antistatische Mittel, Wärmestabilisatoren, Antioxidantien, Fluoreszenzaufhellungsmittel, usw., enthalten.

Die Polyvinylchloridschicht 22b kann transparent sein, zumindest auf der Seite, die ein Bild aufweist, das mit einem wärmeempfindlichen Sublimationstransfersystem aufgezeichnet wurde, wie ein Vollfarbenbild, von den Polyvinylchloridschichten 22b, laminiert auf beide Seiten des zentralen Kerns 22a, um die Tiefe des Bildes und sein dreidimensionales Aussehen zu verbessern.

Die Kartenbasis 22 kann, wie vorstehend beschrieben, eine magnetische Aufzeichnungsschicht, einen optischen Speicher, IC-Speicher, Strichcode oder dergleichen, die auf ihrer Oberfläche entweder vor oder nach Aufzeichnen des Bildes ausgebildet werden, aufweisen.

Die Kartenbasis 22 in dem vorstehend beschriebenen Beispiel hat eine Dreifachschicht-Struktur, jedoch ist es auch möglich, ein Basisblatt mit einer Mehrschicht-Struktur von mehr als drei Schichten oder ein Basisblatt mit einer Einschichtstruktur von Polyvinylchlorid, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer, Polycarbonat, Polyethylenterephthalat, Papier oder dergleichen zu verwenden.

Das Aufzeichnen des Bildes 23 auf die vorstehend beschriebene Kartenbasis 22 mit einem wärmeempfindlichen Sublimationstransfersystem kann unter Verwendung eines Thermotransferblatts vom herkömmlichen üblichen, bekannten wärmeempfindlichen Sublimationstransfersystem, wie vorstehend beschrieben, ausgeführt werden.

Das erfindungsgemäß bedruckte Produkt ist nicht auf eine Karte, wie vorstehend erwähnt, beschränkt, und es hat ein auf einer beliebigen gewünschten Basis mit einem wärmeempfindlichen Sublimationstransfersystem gebildetes Bild, mit einem zum Bedecken von mindestens einem Teil des Bildes erzeugten Schutzlaminat.

Beispiele

Die vorliegende Erfindung wird nun genauer mit Hilfe von konkreten Beispielen erläutert.

Herstellung von Thermotransferblatt Probe 1

Ein Gravurbeschichtungsverfahren wurde zum Beschichten einer Seite einer 12 &mgr;m dicken Polyethylenterephthalatfolie (Lumira, hergestellt von Toray, K. K.) mit einer Rückschichtdruckfarbe, die dann unter Bildung einer Rückschicht getrocknet wurde, verwendet.

Die Seite, entgegengesetzt der Seite, auf der die Rückschicht gebildet wurde, wurde dann mit einem Trennschichtgemisch mit der nachstehend angeführten Zusammensetzung (Bedeckung: 1,5 g/m2 (wenn getrocknet)) durch ein Gravurbeschichtungsverfahren beschichtet und getrocknet, unter Bildung einer Trennschicht, wonach die Trennschicht mit Schutzdruckfarbe A mit der nachstehend angeführten Zusammensetzung (Bedeckung: 2,5 g/m2 (wenn getrocknet)) zur Bildung einer Schutzschicht durch ein Gravurbeschichtungsverfahren beschichtet und getrocknet wurde. Zusammensetzung des Trennschichtgemisches Polymethylmethacrylat (LP-45M, Produkt von Soken Kagaku, KK.) 100 Gewichtsteile Toluol 50 Gewichtsteile Methylethylketon 50 Gewichtsteile Polyester (Byron 200, Produkt von Toyobo KK.) 1 Gewichtsteil
Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch A Lösungsmittel-unlösliche feine organische Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 0,5 &mgr;m) 135 Gewichtsteile (Feststoffanteil) Polyvinylalkohol (C-318, Produkt von The Inktech, KK.) 27 Gewichtsteile Ethanol 27 Gewichtsteile Wasser 6 Gewichtsteile

Die Schutzschicht wurde weiterhin mit einem Haftschichtgemisch mit der nachstehend angeführten Zusammensetzung (Bedeckung: 1,0 g/m2 (wenn getrocknet)) durch ein Gravurbeschichtungsverfahren beschichtet und getrocknet, unter Bildung einer Haftschicht, wodurch ein Thermotransferblatt erzeugt wird (Probe 1), das mit einem trennbaren Schutzlaminat ausgestattet ist, wobei das Laminat von einer Trennschicht, einer Schutzschicht und einer Haftschicht war. Zusammensetzung von Haftschichtgemisch Polyvinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (HND #7, Produkt von The Inktech, KK.) 100 Gewichtsteile Toluol 50 Gewichtsteile Methylethylketon 50 Gewichtsteile

Probe 2

Ein Thermotransferblatt (Probe 2) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch B mit der nachstehend angeführten Zusammensetzung, einschließlich eines anderen Bindemittelharzes, war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch B Lösungsmittel-unlösliche feine organische Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 0,5 &mgr;m) 80 Gewichtsteile (Feststoffanteil) in Wasser lösliche Acrylemulsion (Bariaster B-1000, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK.) 20 Gewichtsteile Ethanol 30 Gewichtsteile Wasser 10 Gewichtsteile

Probe 3

Ein Thermotransferblatt (Probe 3) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch C, einschließlich organische feine Teilchen, mit einer kleineren mittleren Teilchengröße erhalten wurde. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch C Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 0,1 &mgr;m) 135 Gewichtsteile (Feststoffanteil) Polyvinylalkohol (C-318, Produkt von The Inktech, KK.) 27 Gewichtsteile Ethanol 27 Gewichtsteile Wasser 6 Gewichtsteile

Probe 4

Ein Thermotransferblatt (Probe 4) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch D, einschließlich organische feine Teilchen, mit einer größeren mittleren Teilchengröße, war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch D Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 1,0 &mgr;m) 135 Gewichtsteile (Feststoffanteil) Polyvinylalkohol (C-318, Produkt von The Inktech, KK.) 27 Gewichtsteile Ethanol 27 Gewichtsteile Wasser 6 Gewichtsteile

Probe 5

Ein Thermotransferblatt (Probe 5) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch E mit einem niedrigeren Gehalt an organischen feinen Teilchen war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch E Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 0,5 &mgr;m) 71 Gewichtsteile (Feststoffanteil) Polyvinylalkohol (C-318, Produkt von The Inktech, KK.) 42 Gewichtsteile Ethanol 31 Gewichtsteile Wasser 6 Gewichtsteile

Probe 6

Ein Thermotransferblatt (Probe 6) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch F mit einem höheren Gehalt an organischen feinen Teilchen war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch F Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 0,5 &mgr;m) 255 Gewichtsteile (Feststoffanteil) Polyvinylalkohol (C-318, Produkt von The Inktech, KK.) 15 Gewichtsteile Ethanol 19 Gewichtsteile Wasser 6 Gewichtsteile

Probe 7

Ein Thermotransferblatt (Probe 7) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch G, einschließlich organische feine Teilchen mit einer sehr kleinen mittleren Teilchengröße, war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch G Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 0,01 &mgr;m) 135 Gewichtsteile (Feststoffanteil) Polyvinylalkohol (C-318, Produkt von The Inktech, KK.) 27 Gewichtsteile
Ethanol 27 Gewichtsteile Wasser 6 Gewichtsteile

Probe 8

Ein Thermotransferblatt (Probe 8) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch H, einschließlich organische feine Teilchen mit einer sehr großen mittleren Teilchengröße, war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch H Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 1,5 &mgr;m) 135 Gewichtsteile (Feststoffanteil) Polyvinylalkohol (C-318, Produkt von The Inktech, KK.) 27 Gewichtsteile Ethanol 27 Gewichtsteile Wasser 6 Gewichtsteile

Probe 9

Ein Thermotransferblatt (Probe 9) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch I mit einem sehr niedrigen Gehalt an organischen feinen Teilchen war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch I Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 0,5 &mgr;m) 50 Gewichtsteile (Feststoffanteil) Polyvinylalkohol (C-318, Produkt von The Inktech, KK.) 50 Gewichtsteile Ethanol 29 Gewichtsteile Wasser 6 Gewichtsteile

Probe 10

Ein Thermotransferblatt (Probe 10) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch J mit einem sehr hohen Anteil an organischen feinen Teilchen war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch J Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 0,5 &mgr;m) 216 Gewichtsteile (Feststoffanteil) Polyvinylalkohol (C-318, Produkt von The Inktech, KK.) 9 Gewichtsteile Ethanol 22 Gewichtsteile Wasser 6 Gewichtsteile

Probe 11

Ein Thermotransferblatt (Probe 11) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch K mit der nachstehend angeführten Zusammensetzung unter Anwendung eines Lösungsmittel-löslichen Bindemittelharzes war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch K Lösungsmittel-unlösliche, organische feine Teilchen, wässrige Dispersion (Muticle, Produkt von Mitsui Toatsu Kagaku, KK., mittlere Teilchengröße: 0,5 &mgr;m) 135 Gewichtsteile (Feststoffanteil) in Wasser löslicher Polyester (Lösungsmittel-lösliches Bindemittelharz) (Polyester WR-961, Produkt von Nihon Gosei Kagaku, KK.) 27 Gewichtsteile Ethanol 30 Gewichtsteile Wasser 10 Gewichtsteile

Vergleichsprobe 1

Ein Thermotransferblatt (Vergleichsprobe 1) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch L mit der nachstehend angeführten Zusammensetzung, enthaltend keine Lösungsmittel-unlöslichen organischen feinen Teilchen, war. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch L Polymethylmethacrylat (LP45M B-4, Produkt von Soken Kagaku, KK.) 50 Gewichtsteile Methylethylketon 25 Gewichtsteile Toluol 25 Gewichtsteile

Vergleichsprobe 2

Ein Thermotransferblatt (Vergleichsprobe 2) wurde in der gleichen Weise wie vorstehende Probe 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass das verwendete Schutzschichtgemisch Schutzschichtgemisch M mit der nachstehend angeführten Zusammensetzung, enthaltend keine Lösungsmittel-unlöslichen organischen feinen Teilchen, war, und die Beschichtung des Schutzschichtgemisches M wurde von Vernetzen durch Bestrahlung mit einem 5 MRAD Elektronenstrahl gefolgt. Zusammensetzung von Schutzschichtgemisch M Ultraviolettlicht-härtendes Harz (ST-HC SD-21, Produkt von The Inktech, KK.) 50 Gewichtsteile Methylethylketon 12,5 Gewichtsteile Toluol 12,5 Gewichtsteile

Bilderzeugung

Zuerst wurde ein Gravurbeschichtungsverfahren zum Beschichten einer Polyethylenterephthalatfolie mit einer Rückschicht, gebildet in der gleichen, vorstehend beschriebenen Weise, durch verschiedene Farbstoffschichtgemische mit den nachstehend angeführten Zusammensetzungen, auf der Seite, entgegengesetzt der Seite, auf der die Rückschicht gebildet wurde, in der Reihenfolge von Gelb, Magenta, Cyanblau, zu einer Breite von 15 cm (Länge in der Richtung des Flusses des Basisblatts) (Bedeckung: 1,0 g/m2 (wenn getrocknet)) gebildet, und dies wurde zum Erzeugen eines wärmeempfindlichen Sublimationstransfersystems Thermotransferblatts mit 3 Farben in einem Satz getrocknet. Gelbe Beschichtungslösung Gelber disperser Farbstoff (Macrolex Yellow 6G, Bayer, KK.) 4 Gewichtsteile Ethylhydroxycellulose (Produkt von Hercules, KK.) 5 Gewichtsteile Methylethylketon/Toluol (Gewichtsverhältnis 1 : 1) 80 Gewichtsteile

Magenta Beschichtungslösung

Die gleiche, wie die vorstehend erwähnte, gelbe Beschichtungslösung, mit der Ausnahme, dass ein Magenta dispenser Farbstoff (C. I. Disperse Red 60, Produkt von Bayer, KK.) als der disperse Farbstoff verwendet wurde.

Cyanblau Beschichtungslösung

Die gleiche, wie die vorstehend erwähnte, gelbe Beschichtungslösung, mit der Ausnahme, dass ein Cyanblau dispenser Farbstoff (Kayacet Blue 714, Produkt von Nihon Kayaku, KK.) als der disperse Farbstoff verwendet wurde.

Ein Kartenbasismittelkern (Dicke: 0,2 mm) mit der nachstehenden Zusammensetzung wurde nun hergestellt. Mittelkernzusammensetzung Polyvinylchlorid (Polymerisationsgrad: 800) 100 Gewichtsteile Weißes Pigment (Titanoxid) 10 Gewichtsteile

Ein transparentes Blatt (Dicke: 0,15 mm), hergestellt aus der nachstehenden Zusammensetzung, wurde dann erzeugt und wurde Thermokompressions-gebunden an beiden Stellen an dem vorstehend erwähnten Mittelkern zum Erzeugen einer Kartenbasis (86 × 54 mm) mit einer Dreifachschichtstruktur. Zusammensetzung von transparentem Blatt Polyvinylchlorid (Polymerisationsgrad: 800) 100 Gewichtsteile Weichmacher (DOP) 3 Gewichtsteile Gleitmittel (Stearinsäureamid) 1 Gewichtsteil

Das vorstehend erwähnte wärmeempfindliche Sublimationstransfersystem-Wärmeübertragungsblatt wurde auf der Kartenbasis angeordnet und ein Thermokopf, verbunden mit einem elektrischen Signal, erhalten durch Farbtrennung eines Gesichtsbildes, wurde zum Auftragen von Wärmeenergie von der Rückschichtseite des Thermotransferblatts, unter Bildung eines Vollfarbenbildes durch Sublimationstransfer, in der Reihenfolge von Cyan, Magenta, Gelb, erhalten.

Bildung von Schutzschicht

Nun wurde jedes von den vorstehend erwähnten Thermotransferblättern (Proben 1–11, Vergleichsproben 1–2) verwendet, um ein Schutzlaminat zu übertragen, um das Vollfarbenbild, gebildet in der wie vorstehend beschriebenen Weise, zur Erzeugung von Karten als bedruckte Gegenstände, in der in 3 gezeigten Weise zu bedecken.

Die Lösungsmittelbeständigkeit, Weichmacherbeständigkeit, Transparenz und Filmschneideeigenschaft von jeder Karte wurde durch die nachstehend beschriebenen Verfahren bewertet und die Ergebnisse werden in Tabelle 1 angeführt.

Bewertung von Lösungsmittelbeständigkeit

Zwei verschiedene Lösungsmittel (Toluol, Xylol) wurden verwendet, unter Heruntertropfen der Lösungsmittel auf die Kartenoberfläche mit einem Tropfer, und eine visuelle Prüfung erfolgte auf beliebige Verschlechterung des Bildes nach Abwischen nach 10 Sekunden.

Bewertungsskale
  • tatsächlich keine Änderung
  • O etwas unsauber abgezogen
  • &Dgr; sehr unsauber abgezogen
  • x Bild vollständig verschwunden
Bewertung von Weichmacherbeständigkeit

Ein Radierer wurde auf die Oberfläche der Karte gegeben, eine Last von 60 g/cm2 wurde darauf angewendet, und der Zustand wurde nach Stehen bei 60°C für 10 Stunden beobachtet.

Bewertungsskale
  • keine Änderung
  • O leichte Übertragung von Bild auf Radierer
  • &Dgr; Übertragung von Bild auf Radierer und Bild von Karte leicht unsauber abgezogen
  • x starke Übertragung von Bild auf Radierer und Bild von Karte sehr unsauber abgezogen
Bewertung der Transparenz

Die Trübung des Kartenbildes wurde visuell bewertet.

Bewertungsskale
  • befriedigendes Bild war sichtbar
  • O etwas Anfühlen von Trübung, jedoch kein Problem mit Bildsichtbarkeit
  • &Dgr; Trübung, auch Beeinflussen der Bildsichtbarkeit
  • x beträchtliche Trübung, keine Sichtbarkeit des Bildes
Bewertung von Filmschneideeigenschaft

Die Kantenabschnitte nach Übertragung des Schutzlaminats wurden unter einem Mikroskop beobachtet und eine visuelle Prüfung erfolgte hinsichtlich des Grads der Schwanzbildung.

Bewertungsskale
  • kein Problem (keine Schwanzbildung)
  • O Schwanzbildung von < 0,5 mm
  • &Dgr; Schwanzbildung von 0,5 mm bis < 1,0 mm
  • x Schwanzbildung von 1,0 mm oder größer
Tabelle 1 Gehalt bezüglich 100 Gewichtsteile Bindemittelharz A: Lösungsmittel = Toluol B: Lösungsmittel = Xylol

Wie in Tabelle 1 gezeigt, waren die Lösungsmittelbeständigkeit, Weichmacherbeständigkeit, Transparenz und Filmschneide(trenn)eigenschaft alle befriedigend für bedruckte Gegenstände (Karten), die Thermotransferblätter (Proben 1–6) anwendeten, worin die Schutzschicht hauptsächlich aus Lösungsmittel-unlöslichen, organischen feinen Teilchen und einem Bindemittelharz zusammengesetzt war, wobei die mittlere Teilchengröße der organischen feinen Teilchen im Bereich von 0,05–1,0 &mgr;m war und der Gehalt an organischen feinen Teilchen im Bereich von 150–2000 Gewichtsteilen auf 100 Gewichtsteile des Bindemittelharzes war.

Auch die Lösungsmittelbeständigkeit, Weichmacherbeständigkeit, Transparenz und Filmschneideeigenschaft waren alle schlechter für bedruckte Gegenstände (Karten), die Thermotransferblätter (Proben 7–10) anwendeten, worin die mittlere Teilchengröße der organischen feinen Teilchen oder der Gehalten der organischen feinen Teilchen bezüglich 100 Gewichtsteilen des Bindemittelharzes außerhalb dieser Bereiche war.

Der bedruckte Gegenstand (die Karte), die ein Thermotransferblatt (Probe 11) unter Verwendung eines Lösungsmittel-löslichen Harzes (Polyester) als das Bindemittelharz anwendete, zeigte keine Beständigkeit gegen das starke Lösungsmittel Toluol, hatte jedoch Beständigkeit gegen das schwache Lösungsmittel (Xylol), während die Weichmacherbeständigkeit, Transparenz und Filmschneideeigenschaft alle befriedigend waren, wodurch sich die Verwendbarkeit für Zwecke, die ein niederes Erfordernis für Lösungsmittelbeständigkeit aufweisen, bestätigt.

Andererseits hatte der bedruckte Gegenstand (Karte), der ein Thermotransferblatt anwendet (Vergleichsprobe 1), welches keine organischen feinen Teilchen enthielt, verschlechterte Lösungsmittelbeständigkeit, Weichmacherbeständigkeit und Filmschneideeigenschaft, und, obwohl der andere bedruckte Gegenstand (Karte), der ein Thermotransferblatt anwendet (Vergleichsbeispiel 2), welcher keine organischen feinen Teilchen enthielt, ausgezeichnete Lösungsmittelbeständigkeit und Weichmacherbeständigkeit aufwies, zeigte er eine verschlechterte Filmschneideeigenschaft aufgrund der hohen Vernetzungsdichte der Schutzschicht.

Wie vorstehend erläutert, stellt die vorliegende Erfindung ein Thermotransferblatt bereit, worin mindestens ein Teil von einer Seite eines Basisblatts mit einem trennbaren Schutzlaminat, hergestellt durch Laminieren einer Schutzschicht, hauptsächlich zusammengesetzt aus Lösungsmittel-unlöslichen, organischen feinen Teilchen und einem Bindemittelharz mit einer Haftschicht, in der Reihenfolge, für eine befriedigende Filmschneideeigenschaft des Schutzlaminats versehen ist, und da das Schutzlaminat auf das Bild mit der auf der äußersten Oberfläche angeordneten Schutzschicht übertragen wird, wird das Bild, bedeckt durch das Schutzlaminat, mit befriedigender Beständigkeit gegen Lösungsmittel, Weichmacher und dergleichen ausgestattet. Weiterhin trägt somit ein bedruckter Gegenstand mit einem auf einer Basis durch ein wärmeempfindliches Sublimationstransfersystem erzeugten Bild ein Bild mit einer ausgezeichneten Dauerhaftigkeit, da mindestens ein Teil des Bildes durch das vorstehend erwähnte Schutzlaminat bedeckt ist.


Anspruch[de]
  1. Thermotransferblatt, umfassend ein Schutzlaminat, angeordnet in einer ablösbaren Weise auf mindestens einem Abschnitt einer Seite eines Basisblattes, wobei das Schutzlaminat eine Schutzschicht und eine Haftschicht, gebildet in der Reihenfolge auf der Seite des Basisblattes, umfaßt, wobei die Schutzschicht Lösungsmittel-unlösliche organische feine Teilchen und ein Bindemittelharz enthält, wobei die organischen feinen Teilchen eine mittlere Teilchengröße in dem Bereich von 0,05–1,0 &mgr;m aufweisen und der Gehalt der organischen feinen Teilchen in der Schutzschicht in dem Bereich von 150–2.000 Gew.-Teilen zu 100 Gew.-Teilen des Bindemittelharzes liegt, und wobei die organischen feinen Teilchen keine sichtbare Änderung nach Untersuchung unter einem Lichtmikroskop nach Eintauchen in ein Lösungsmittel, ausgewählt aus Xylol, Toluol, Tetrahydrofuran, Methylethylketon, Butylacetat, N-Butanol oder Ethylcellosolve, bei 20°C für 12 Stunden zeigen.
  2. Thermotransferblatt nach Anspruch 1, wobei eine Reihe von Farbstoffschichten von einer oder mehreren Farben Seite an Seite an dem Schutzlaminat auf dem Basisblatt gebildet ist.
  3. Bedruckter Gegenstand, versehen mit

    einer Basis,

    einem Bild, erhältlich durch einen wärmeempfindlichen Sublimationstransfer auf mindestens eine Seite der Grundlage und

    einem derart gebildeten Schutzlaminat, daß mindestens ein Abschnitt des Bildes abgedeckt wird, wobei das Schutzlaminat unter Verwendung eines Thermotransferblattes gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 erhältlich ist.
  4. Bedruckter Gegenstand gemäß Anspruch 3, wobei die Basis eine Kartenbasis ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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