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Dokumentenidentifikation DE69921318T2 30.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001082099
Titel TENSID FÜR ÄUSSERLICH ANZUWENDENDE HAUTPRÄPARATE UND DIESE BEINHALTENDE ÄUSSERLICH ANZUWENDENDE HAUTPRÄPARATE
Anmelder Showa Denko K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder YONEDA, Tadashi, Chiba-shi, Chiba 267-0056, JP;
KATO, Eiko, Chiba-shi, Chiba 267-0056, JP;
TSUZUKI, Toshi, Chiba-shi, Chiba 267-0056, JP;
FURUYA, Kazuo, Chiba-shi, Chiba 267-0056, JP;
TAKAMA, Michihiro, Tokyo 105-8518, JP;
MIYOTA, Yoshiaki, Kawasaki-shi, Kanagawa, JP;
ITO, Shinobu, Tokyo 105-8518, JP
Vertreter Strehl, Schübel-Hopf & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69921318
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.05.1999
EP-Aktenzeichen 999225717
WO-Anmeldetag 28.05.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/JP99/02858
WO-Veröffentlichungsnummer 0099062482
WO-Veröffentlichungsdatum 09.12.1999
EP-Offenlegungsdatum 14.03.2001
EP date of grant 20.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.06.2005
IPC-Hauptklasse A61K 7/48

Beschreibung[de]
BESCHREIBUNG

Oberflächenaktives Mittel zur Verwendung in Zubereitungen zur äußerlichen Anwendung für die Haut und Zubereitungen zur äußerlichen Anwendung auf die Haut, die dieses Mittel enthalten.

TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein oberflächenaktives Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut und auf eine dieses enthaltende äußerliche Zubereitung für die Haut. Spezieller bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein oberflächenaktives Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut, die niedere Permeabilität (Eindringungsvermögen) und geringe Reizung zeigen, eine äußerliche Zubereitung für die Haut, wie ein dieses oberflächenaktive Mittel enthaltendes kosmetisches Mittel und eine äußerliche Zubereitung für die Haut, wie ein transparentes kosmetisches Mittel, welches dieses oberflächenaktive Mittel und einen Komplexbildner enthält.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Bisher wurden in äußerlichen Zubereitungen für die Haut, wie in Kosmetika, anionische oberflächenaktive Mittel, die aus Sulfaten von höheren aliphatischen Alkoholen, Phosphaten höherer aliphatischer Alkohole, N-Langketten-acyl-glutamaten etc. bestanden, nicht-ionische oberflächenaktive Mittel des Ethertyps, zum Beispiel Ethylenoxid-Addukte von aliphatischen höheren Alkoholen, nicht-ionische oberflächenaktive Mittel, bestehend aus höheren Fettsäuren und mehrwertigen Alkoholen, als Emulgatoren, Dispergiermittel, Löslichkeitsvermittler usw. verwendet.

Die Hautreizung durch diese oberflächenaktiven Mittel kann jedoch nicht als ausreichend niedrig bei Personen bezeichnet werden, die eine allergische Konstitution haben, und beispielsweise unter Pollenallergie, allergischer Dermatitis usw. leiden, sodass äußerliche Zubereitungen für die Haut, die diese enthalten, unzureichende Unschädlichkeit für die Haut haben und daher ihre Verbesserung erwünscht ist.

Selbst wenn äußerliche Zubereitungen für die Haut unter Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln hergestellt werden, die eine ausreichend geringe Hautreizung zeigen, enthalten die äußerlichen Zubereitungen für die Haut zusätzlich zu oberflächenaktiven Mitteln reizende Substanzen, wie Salicylsäure, Paraben oder Hexachlorophen als Antiseptika. Um daher die Hautreizung zu vermindern ist die Entwicklung von äußerlichen Zubereitungen für die Haut mit niederer Hautreizung erwünscht.

Bekannte Beispiele für wenig reizende oberflächenaktive Mittel umfassen Aminosäurederivate. So wurden beispielsweise basische Aminosäurederivate, hergestellt durch Umsetzen eines Glycidylethers und einer basischen Aminosäure (Japanische offen gelegte Patentanmeldung Hei 9-271655 (offen gelegte Europäische Patentanmeldung 788,832 (A1)) und bestimmte wasserlösliche oberflächenaktive Mittel des Glycoxid-Typs als oberflächenaktive Mittel mit geringer Reizwirkung vorgeschlagen, die auch die Reizung durch andere hautreizende Substanzen lindern (Japanische offen gelegte Patentanmeldung Hei 9-235587).

Um Glycinderivate vor der Verfärbung und Zersetzung zu schützen wurden außerdem Detergent-Zusammensetzungen vorgeschlagen, denen ein Metall-Gelatbildner und ein Antioxidationsmittel zugemischt sind (offen gelegte Japanische Patentanmeldungen Hei 9-78085, Hei 9-87673 und Hei 10-237488). Diese oberflächenaktiven Mittel führen jedoch zu den Problemen, dass sie bezüglich geringer Reizwirkung nicht völlig zufriedenstellend sind, eine geringe Wirkung der Verminderung der Reizwirkung durch andere reizende Substanzen als oberflächenaktive Mittel haben, die Oberflächenaktivität anderer oberflächenaktiven Mittel vermindern, dass ihre Zersetzung nicht vollständig vermieden werden kann, und so weiter.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Es ist daher Ziel der vorliegenden Erfindung, ein oberflächenaktives Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut bereitzustellen, das geringe Reizwirkung auf die Haut hat.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein oberflächenaktives Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut bereitzustellen, das nicht nur geringe Hautreizung gegenüber der Haut selbst zeigt, sondern auch die Reizwirkung von hautreizenden Substanzen vermindert.

Es ist weiterhin Ziel der Erfindung, eine äußerliche Zubereitung für die Haut zur Verfügung zu stellen, wie ein kosmetisches Mittel, welches das vorstehend beschriebene oberflächenaktive Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut enthält.

Die Erfinder haben intensive Untersuchungen zum Erreichen der vorstehend beschriebenen Ziele durchgeführt und als Ergebnis gefunden, dass ein wie in Anspruch 1 definiertes Lipopeptid, wenn es als oberflächenaktives Mittel verwendet wird, geringes Eindringen in die Haut zeigt, niedere Hautreizung hat und überraschenderweise die Wirkung zeigt, die Reizwirkung durch hautreizende Substanzen zu vermindern.

Die Erfinder haben außerdem festgestellt, dass das Vorliegen einer kleinen Mengen eines Erdalkalimetalls, wie Calcium oder Magnesium, in äußerlichen Zubereitungen für die Haut, welche das vorstehend beschriebene oberflächenaktive Mittel enthalten, dazu führt, dass das oberflächenaktive Mittel und das Erdalkalimetall ein wasserunlösliches Salz bilden, welches sich abscheidet und die Zubereitung trüb macht, während das Zumischen eines Komplex-bildenden Mittels gemeinsam mit dem oberflächenaktiven Mittel zu der äußerlichen Zubereitung für die Haut die Bildung des wasserunlöslichen Salzes des oberflächenaktiven Mittels verhindert, ohne dass die Wirkung des oberflächenaktiven Mittels einer niederen Hautreizung und die Wirkung, die Reizwirkung von hautreizenden Substanzen zu vermindern, beeinträchtigt werden, sodass die Durchsichtigkeit beziehungsweise Transparenz der Zubereitung erhalten werden kann.

Aufgrund dieser Erkenntnisse stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung mindestens einer Lipopeptid-Verbindung, die durch die nachstehende Formel (2) dargestellt ist

(worin X1 eine Aminosäure ist, die aus der aus Leucin, Isoleucin, Valin, Glycin, Serin, Alanin, Threonin, Asparagin, Glutamin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Lysin, Arginin, Cystein, Methionin, Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan, Histidin, Prolin, 4-Hydroxyprolin und Homoserin bestehenden Gruppe ausgewählt ist und R 9 bis 13 Kohlenstoffatome enthält und eine n-Alkylgruppe, eine Isoalkylgruppe oder eine Anteisoalkylgruppe darstellt) als oberflächenaktives Mittel in äußerlichen Zubereitungen für die Haut bereit.

Weiter bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in Ansprüchen 2 bis 11 definiert.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung beruht auf der Entdeckung, dass eine aus einem Prokaryoten stammende Lipopeptid-Verbindung niedere Reizwirkung auf die Haut hat und die Reizwirkung von hautreizenden Substanzen vermindert und diese wurde als oberflächenaktives Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut angewendet.

Ein typisches Beispiel für die aus einem Prokaryoten stammende Lipopeptid-Verbindung ist Surfactin. Surfactin ist eine Verbindung, die gewöhnlich von einem Prokaryoten produziert wird, und eine durch die nachstehende Formel 1 dargestellte Lipopeptid-Struktur hat,

worin X Leucin, Isoleucin oder Valin ist, R 9 bis 13 Kohlenstoffatome enthält und eine n-Alkylgruppe, eine Isoalkylgruppe oder eine Anteisoalkylgruppe darstellt.

Im Allgemeinen werden als Prokaryot Bacillus-Mikroben verwendet. Spezifische Beispiele dafür umschließen Bacillus subtilis Stamm IAM 1213, Stamm IAM 1069, Stamm IAM 1259, Stamm IAM 1260, Stamm IFO 3035, Stamm ATCC 21332, usw.

Surfactin kann ohne Schwierigkeit durch Züchten dieser Mikroben und Reinigung der von den Mikroben produzierten Lipopeptid-Verbindungen erhalten werden. Die Reinigung kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Kulturbrühe durch Zugabe von Chlorwasserstoffsäure etc. angesäuert wird, das ausgefällte Surfactin abfiltriert wird, der Niederschlag in einem organischen Lösungsmittel, wie Methanol gelöst wird und danach wahlweise Ultrafiltration, Behandlung mit Aktivkohle, Kristallisation usw. durchgeführt wird.

Das Ausfällen durch Zugabe einer Säure kann durch die Fällung durch Zugabe eines Calciumsalzes ersetzt werden (Biochem. Bioph. Res. Commun., 31: 488–494 (1968)).

Von Surfactin verschiedene Verbindungen mit Lipopeptid-Struktur, die von Prokaryoten abgeleitet sind, können in gleicher Weise verwendet werden. Zu Beispielen für solche Verbindungen gehören Plipastatin (J. Antibiot., Vol. 39, Nr. 6, 745–761, 1986), Arthrofactin (J. Bacteriol., Vol. 175, Nr. 20, 6459–6466, 1993), Iturin (Biochemistry, Vol. 17, Nr. 19, 3992–3996, 1978, Serrawettin (J. Bacteriol., Vol. 174, Nr. 6, 1769–1772, 1992).

Plipastatin
(worin Y Val oder Ala ist und Orn für Ornithin steht.)

Arthrofactin
Iturin
Serrawettin

Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf Surfactin als typisches Beispiel speziell beschrieben.

Surfactin enthält im Allgemeinen mindestens eine durch die vorstehende Formel 1 dargestellte Verbindung.

In Formel 1 ist unter den durch R dargestellten Gruppen mit 9 bis 13 Kohlenstoffatomen die n-Alkylgruppe eine geradekettige Alkylgruppe, die Isoalkylgruppe hat gewöhnlich die Struktur (CH3)2CH-(CH2)n-, und die Anteisoalkylgruppe hat gewöhnlich die Struktur CH3-CH2-CH(CH3)-(CH2)n-.

Wenn Surfactin verwendet wird, kann die Kulturbrühe verwendet wie sie ist oder gereinigt werden bevor sie verwendet wird.

Wie aus Formel 1 ersichtlich ist, kann Surfactin als Metallsalz oder organisches Ammoniumsalz einer Carboxylgruppe verwendet werden, die von der Aminosäure-Struktureinheit abgeleitet ist. Das als Gegenion dienende Metall kann jedem beliebigen Metalltyp angehören, soweit dieses ein Salz mit Surfactin bilden kann, wobei Alkalimetalle, wie Natrium, Kalium und Lithium, Erdalkalimetalle, wie Calcium und Magnesium kaum selbstverständlich sind. Die organischen Ammonium-Verbindungen umfassen Trimethylamin, Triethylamin, Tributylamin, Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin, Lysin, Arginin, Cholin, usw. Unter diesen werden Alkalimetallsalze, insbesondere das Natriumsalz, bevorzugt.

Surfactin zeigt aufgrund der Carboxylgruppe von L-Glu (L-Glutaminsäure), L-Asp (L-Asparaginsäure) anionische Aktivität.

Es wird angenommen, dass die niedere Reizwirkung von Surfactin auf die Haut auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass Surfactin eine cyclische Verbindung mit komplexer Struktur, die voluminös ist, darstellt, sodass sie geringe Eindringung in die Haut zeigt. Es wird außerdem angenommen, dass Surfactin wegen ihrer sequestrierenden Wirkung, dadurch, dass sie die hautreizenden Substanzen umgibt, die Reizwirkung von hautreizenden Substanzen vermindert.

Erfindungsgemäß wird außerdem eine äußerliche Zubereitung für die Haut bereitgestellt, indem Surfactin als oberflächenaktives Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut genutzt wird und dieses zusammen mit einem Sequestrierungsmittel eingemischt wird, um die Durchsichtigkeit beizubehalten.

Erfindungsgemäß hat das oberflächenaktive Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut geringe Eindringbarkeit in die Haut und es wird erwartet, dass es die vorstehend beschriebene Sequestrierwirkung beziehungsweise Maskierwirkung zeigt.

Außerdem können Verbindungen verwendet werden, die von Surfactin abgeleitet sind, in denen jedoch die Aminosäurezusammensetzung variiert ist, beispielsweise X in Formel 1 durch Glycin, Serin, Alanin, Threonin, Asparagin, Glutamin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Lysin, Arginin, Cystein, Methionin, Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan, Histidin, Prolin, 4-Hydroxyprolin und Homoserin ersetzt ist, die Verbindung der vorstehenden Formel 2.

Surfactin und die vorstehend beschriebenen Verbindungen können auch solche sein, die durch andere Verfahren erhalten werden, beispielsweise durch chemische Synthese, sowie solche, die von Prokaryoten, wie Bacillus-Mikroben abgeleitet sind, und diese können in gleicher Weise verwendet werden.

Das erfindungsgemäß verwendete Maskiermittel bzw. Komplex bildende Mittel wird nachstehend erläutert.

Wenn in durchsichtigen beziehungsweise transparenten äußerlichen Zubereitungen für die Haut Metallionen vorhanden sind, verursachen diese eine Beeinträchtigung der Qualität der äußerlichen Zubereitungen für die Haut, wie die Ausbildung einer Trübung oder Ausfällung. Um dies zu verhindern, wird das Maskierungsmittel verwendet.

Das erfindungsgemäß verwendbare Maskierungsmittel kann jedem beliebigen Typ angehören, soweit es eine saure Gruppe mit der Fähigkeit zur Salzbildung oder eine Atomgruppe aufweist, die zur Koordination befähigt ist und Metallionen maskieren kann. Spezifische Beispiele des Maskierungsmittels umfassen L-Alanin, DL-Alanin, Trinatrium-ethylendiaminhydroxyethyltriacetat, Trinatrium-ethylendiaminhydroxyethyltriacetat-dihydrat, Edetinsäure, Dikaliumedetat-dihydrat, Dinatriumedetat, Dinatriumcalcium-edetat, Trinatriumedetat, Tetranatriumedetat, Tetranatriumedetat-dihydrat, Tetranatriumedetat-tetrahydrat, Natriumcitrat, Gluconsäure, Natriumgluconat, Weinsäure, Phytinsäure, Natriumpolyphosphat, Natriummetaphosphat, Tetranatrium-L-glutaminat-diacetat, usw.

Diese Verbindungen können einzeln verwendet werden oder es können gleichzeitig zwei oder mehr dieser verwendet werden.

Unter diesen werden Dinatriumedetat und Natriumcitrat besonders bevorzugt.

Das Maskierungsmittel bildet Salze mit Erdalkalimetallen, wie Calcium und Magnesium, sodass es die Bildung von Salzen zwischen Surfactin und Erdalkalimetallen verhindert.

Die äußerliche Zubereitung für die Haut gemäß der Erfindung enthält das vorstehend beschriebene oberflächenaktive Mittel oder das oben beschriebene oberflächenaktive Mittel und ein Maskierungsmittel. In den äußerlichen Zubereitungen für die Haut dient das erfindungsgemäß verwendete oberflächenaktive Mittel als Emulgator, als Dispergiermittel, als Lösungshilfsmittel, als Nässmittel, als Detergent, als Befeuchtungsmittel usw. und kann außerdem als Mittel zum Vermindern der Reizwirkung von hautreizenden Substanzen wirken. Die Form, in der das oberflächenaktive Mittel in den äußerlichen Zubereitungen für die Haut enthalten ist, unterliegt keiner Beschränkung. Dies kann durch eine beliebige der Methoden Auflösen, Emulgieren, Dispergieren, Mischen usw. erreicht werden und die Form kann beliebig sein, wie eine Flüssigkeit, eine milchartige Lotion, ein Gel, ein Feststoff (einschließlich Pulver und Granulat). Es kann in einem Zustand vorliegen, in dem in einer Lösung Vesikel gebildet werden.

Die Menge des oberflächenaktiven Mittels in den äußerlichen Zubereitungen für die Haut liegt im Allgemeinen im Bereich von 0,01 bis 30 Gew.-%. Die Menge des Maskierungsmittels ist im Allgemeinen der Menge eines Erdalkalimetalls, das in der äußerlichen Zubereitung für die Haut vorhanden ist, äquivalent oder ist größer als diese, wodurch ausreichende Wirkungen erzielt werden. So kann es insbesondere in einem Bereich von 0,0001 bis 3 Gew.-%, vorzugsweise 0,001 bis 0,2 Gew.-%, verwendet werden.

Ein typisches Beispiel für äußerliche Zubereitungen für die Haut ist ein kosmetisches Mittel. Zu spezifischen Beispielen dafür gehören Hautmilch, Hautcreme, Foundationcreme, Massagecreme, Reinigungscreme, Rasiercreme, Reinigungsschaum, Schönheitswäsche, Lotion, Packung, Shampoo, Spülung, Haarpflegemittel, Haartonikum, Haarfarbe, Haarfestiger, Zahnpaste, Mundwasser, Dauerwellenmittel, Salbe, Badezusatz, Körperseife usw. Jede Art einer äußerlichen Zubereitung für die Haut kann eingeschlossen sein, soweit sie bei der Anwendung in Kontakt mit der Haut gebracht wird. Das Geschlecht und Alter der Anwender sind unerheblich.

Zu hautreizenden Substanzen, deren Reizwirkung durch das erfindungsgemäße oberflächenaktive Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut vermindert werden kann, gehören antiseptische Mittel, Ultraviolett-Absorber, Antioxidantien, Farbstoffe, Verschönerungs- und Aufhellmittel, Haarfarben, Parfüms, Alkohole, Metallseifen, andere oberflächenaktive Mittel als die erfindungsgemäßen und so weiter.

Nachstehend werden spezifische Beispiele dafür beschrieben. Das erfindungsgemäße oberflächenaktive Mittel ist besonders wirksam zur Verminderung der Reizwirkung durch Paraben-Verbindungen, die Antiseptika darstellen.

Hautreizende Substanzen:

Bakterizide Antiseptika, wie Salicylsäure, Paraben-Verbindungen (Methylparaben, Propylparaben, Butylparaben, Ethylparaben, usw.), Hexachlorophen, Imidazolidinylharnstoff, Quaternium-15, DM-Hydantoin, Phenoxyethanol und Benzalkoniumsalze.

Sonnenschutzmittel, wie p-Aminobenzoesäure, Antioxidationsmittel, wie Dibutylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol und Alkylgallate, para-Aminosäuren, wie 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, Octyldimethyl-p-aminobenzoat und Ethylhexyl-p-methoxycinnamat, organische Ultraviolett-Absorber, wie Ultraviolett-Absorber auf Basis von Hydroxybenzophenon, auf Basis von Benzofuran, auf Basis von Salicylsäure, auf Basis von Cumarin, auf Basis von Azol.

Mittel zum Streuen und Reflektieren von Ultraviolettstrahlung, wie Titanoxid, Kaolin und Talkum.

Vitamine, wie Vitamin A, C, E.

Pigmente, wie Talkum, Kaolin, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Magnesiumsilicat, Kieselsäureanhydrid, Titanoxid, Zinkoxid, rotes Eisenoxid, gelbes Eisenoxid, Chromoxid, Chromhydroxid, Ruß, Ultramarin, Bismuthoxychlorid, Glimmer, Titanmineralien und Glimmer und organische Farbstoffe und Farbstoffe auf Teerbasis, wie Buttergelb.

Verschönerungsmittel und Aufhellungsmittel, wie Kojinsäure, Arbutin, Maulbeerwurzel-Rinde, Plazentaextrakt, SS-Arbutin, Ellaginsäure, Kamillenextrakt und Ascorbinsäurederivative.

Haarfarben, wie Oxidationsfarben und saure Farben und Färbehilfsmittel, z. B. 5-Amino-o-cresol, 2-Amino-4-nitrophenol, 2-Amino-5-nitrophenol, 1-Amino-4-methylaminoanthrachinon, 3,3'-Iminodiphenol, 2,4-Diaminophenoxyethanol-hydrochlorid, 2,4-Diaminophenol-hydrochlorid, Toluol-2,5-diamin-hydrochlorid, Nitro-p-phenylendiamin-hydrochlorid, p-Phenylendiaminhydrochlorid, N-Phenyl-p-phenylendiamin-hydrochlorid, m-Phenylendiamin-hydrochlorid, o-Aminophenol, Catechol, N-Phenyl-p-phenylendiamin-acetat, 1,4-Diaminoanthrachinon, 2,6-Diaminopyridin, 1,5-Dihydroxynaphthalin, Diphenylamin, Ammoniumcarbonat, Toluol-2,5-diamin, Toluol-3,4-diamin, &agr;-Naphthol, Nitro-p-phenylendiamin, p-Aminophenol, p-Nitro-o-phenylendiamin, p-Phenylendiamin, p-Methylaminophenol, Picraminsäure, Natriumpicramat, N,N-Bis(4-aminophenyl)-2,5-diamino-1,4-chinon-diimin, 5-(2-Hydroxyethylamino)-2-methylphenol, Natrium-2-hydroxy-5-nitro-2',4'-diaminoazobenzol-5-sulfonat, Hydrochinon, Pyrogallol, N-Phenyl-p-phenylendiamin, Phloroglucin, Hematein, Gallussäure, m-Aminophenol, m-Phenylendiamin, 5-Amino-o-cresol-sulfat, 2-Amino-5-nitrophenol-sulfat, o-Aminophenol-sulfat, o-Chlor-p-phenylendiamin-sulfat, 4,4'-Diaminodiphenylamin-sulfat, 2,4-Diaminophenol-sulfat, Toluol-2,5-diamin-sulfat, Nitro-p-phenylendiamin-sulfat, p-Aminophenol-sulfat, p-Nitro-o-phenylendiamin-sulfat, p-Nitro-o-phenylendiamin-sulfat, p-Phenylendiamin-sulfat, p-Methylaminophenol-sulfat, m-Aminophenol-sulfat, m-Phenylendiamin-sulfat, usw.

Parfüms, wie Sesquiterpenalkohol, Geraniol und Linalool.

Mittel zum Einstellen des pH-Werts, Puffer oder Gelatbildner, z. B. Dinatriumedetat, Salze der Ethylendiamintetraessigsäure, Salze der Pyrophosphorsäure, Salze der Hexametaphosphorsäure, Weinsäure, Gluconsäure, Natriumhydroxid, Triethanolamin, Citronensäure, Natriumcitrat, Borsäure, Borax, Kaliumhydrogenphosphat, usw.

Astringierende Mittel, wie Zink-p-phenolsulfonat.

Alkohole, wie Ethanol und Isopropanol.

Metallseifen, wie Magnesium-, Calcium- und Aluminium-stearat, Zinklaurat und Zinkpalmitat.

In den erfindungsgemäßen äußerlichen Zubereitungen für die Haut können bekannte synthetische oberflächenaktive Mittel in Kombination verwendet werden und es kann auch die Reizwirkung des oberflächenaktiven Mittels vermindert werden.

Zu oberflächenaktiven Mitteln in diesem Fall gehören beispielsweise nicht-ionische oberflächenaktive Mittel, wie oleophiles Glycerin-monostearat, selbstemulgierendes Glycerinmonostearat, Polyglycerin-monostearat, Sorbitan-monooleat, Polyethylenglycol-monostearat, Polyoxyethylen-sorbitan-monooleat, Polyoxyethylen-cetylether, polyoxyethyleniertes Sterin, Polyoxyethylen-alkylether, Polyoxyethylen-fettsäureester, Polyoxyethylen-sorbitan-fettsäureester, polyoxyethyleniertes Lanolin, polyoxyethyleniertes Bienenwachs und mit Polyoxyethylen gehärtetes Rizinusöl, anionische oberflächenaktive Mittel, wie Natriumstearylphosphat, Kaliumpalmitat, Natriumcetylsulfat, Natriumlaurylphosphat, Triethanolamin-palmitat, Natriumpolyoxyethylen-laurylphosphat und Natrium-N-acylglutaminat, kationische oberflächenaktive Mittel, wie Stearyldimethylbenzylammoniumchlorid und Stearyltrimethylammoniumchlorid, amphotere oberflächenaktive Mittel, wie Alkylaminoethylglycinhydrochlorid-Flüssigkeit und Lecithin.

Unter Ölen und Fetten können andere Substanzen mit Reizwirkung oxidierte Lipide und Lipidperoxide sein. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die nachstehend angegebenen Lipide oxidiert werden.

Erwähnen lassen sich dabei zum Beispiel pflanzliche Öle und Fette, wie Rizinusöl, Olivenöl, Kakaoöl, Kamelienöl, Kokosnussöl, Haze-Wachs, Jojobaöl, Traubenkernöl, Avocadoöl, Beefsteakpflanzen-Öl, Perilliaöl, tierische Öle und Fette, wie Nerzöl, Eigelböl, Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), Wachse, wie Bienenwachs, Spermaceti, Lanolin, Carnaubawachs und Candelillawachs, Kohlenwasserstoffe, wie flüssiges Paraffin, Squalan, mikrokristallines Wachs, Ceresinwachs, Paraffinwachs und Vaseline, natürliche und synthetische Fettsäuren, wie Laurinsäure, Myristinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Isostearinsäure und Behensäure, natürliche und synthetische höhere Alkohole, wie Cetanol, Stearylalkohol, Hexyldecanol, Octyldodecanol und Laurylalkohol, Ester, wie Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Isopropyladipat, Octyldodecylmyristat, Octyldodecyloleat und Cholesterinoleat.

Auch Dauerwellenmittel, wie Thioglycolsäure, stellen hautreizende Mittel dar.

Außerdem können solche Substanzen genannt werden, die während der Lagerung oder der Anwendung durch physikalische, chemische oder biologische Effekte in hautreizende Mittel übergeführt werden, wie zum Beispiel Peroxide oder verschiedene reizende Zersetzungsprodukte. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese beschränkt.

Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen hautreizenden Substanzen können die erfindungsgemäßen äußerlichen Zubereitungen für die Haut gewöhnlich verwendete Bestandteile enthalten, wie oberflächenaktive Mittel, Befeuchtungsmittel, Verdickungsmittel, entzündungshemmende Mittel, Pflanzenextrakte und andere wie nachstehend beschriebene Bestandteile.

Beispiele für oberflächenaktive Mittel umfassen Natriummonofluorphosphat, Salze von Fettsäuren, Alkylbenzolsulfonate, Alkylnaphthalinsulfonate, Alkylsulfonate, &agr;-Olefinsulfonate, Dialkylsulfosuccinate, &agr;-sulfonierte Fettsäuresalze, Alkylsulfate, Polyoxyethylen-alkylethersulfate, Polyoxyethylenalkylphenylether-sulfate, Polyoxyethylen-styrol-behandelte Phenylethersulfate, Alkylphosphate, Polyoxyethylenalkyletherphosphate, Polyoxyethylen-alkylphenylether-phosphate, Naphthalinsulfonat-formaldehyd-Kondensationsprodukt, Polyoxyethylenalkylether, Polyoxyethylen-alkylphenylether, Polyoxyethylen-polystyryl-phenylether, Polyoxyethylen-polyoxypropylenglycol, Polyoxyethylen-polyoxypropylen-alkylether, Fettsäure-Teilester von mehrwertigen Alkoholen, Teilester von Fettsäuren und Polyoxyethylen-mehrwertigen Alkoholen, Polyoxyethylen-fettsäureester, Polyglycerin-fettsäureester, Polyoxyethyleniertes Riziniusöl, Fettsäure-diethanolamid, Polyoxyethylen-alkylamin, Triethanolamin-fettsäure-Teilester, Aminsalz einer Fettsäure, Tetraalkylammoniumsalze, Trialkylbenzylammoniumsalze, Alkylpyridiniumsalze, 2-Alkyl-1-alkyl-1-hydroxyethylimmidazoliumsalze, N,N-Dialkylmorpholiniumsalze, Polyethylen-polyamin-fettsäureamidsalz etc.

Zu Beispielen für Befeuchtungsmittel gehören mehrwertige Alkohole, wie Glycerin, Propylenglycol, 1,3-Butylenglycol, Sorbit, Polyglycerin, Polyethylenglycol und Dipropylenglycol, natürliche Befeuchtungsfaktor-Komponenten (MMF), wie Aminosäuren und Natriumlactat, waserlösliche Polymere, wie Collagen, Mucopolysaccharid und Chondroitinsulfat, Feuchtigkeits-Konditionier-Befeuchtungsmittel, wie Maltitol, Natriumpyrrolidoncarboxylat, Polyoxyethylenmethylglucosid, Hyaluronsäure, Hyaluronsäurederivate, Ceramid, Ceramidderivate, Ceramid-Analoga und Glucose.

Zu Beispielen für Verdickungsmittel gehören natürliche Polymere, wie Natriumalginat, Xanthangummi, Quittenkerngummi, Tran-Gummi, Bee-Gummi, Pectin, Alginate, Laponit, Aluminiumsilikat, Quittenkernextrakt, Tragacant-Gummi und Stärke, halbsynthetische Polymere, wie Methylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose, lösliche Stärke und kationisierte Cellulose, synthetische Polymere, wie Acrylpolymere und Polyvinylalkohol usw.

Zu entzündungshemmenden Mitteln gehören Antiphlogistika des Salicylsäurederivat-Typs, des Anilinderivat-Typs, Spasmolytika, Antiphlogistika vom Typ der Pyrazolonderivate, Indomethacin-Antiphlogistika, Mephenaminsäure-Antiphlogistika, Antihistamin-Mittel, antiallergische Mittel, entzündungshemmende Enzyme, Steroide, Glycyrrhizin, Azulen, Allantoin, etc.

Die kombinierte Verwendung dieser Antiphlogistika fördert die entzündungshemmende Wirkung auf Wunden. Ihre Verwendung kann im allgemeinen in einer Größenordndung von 0,001 bis 10 mol/l sein (äußerliche Zubereitung für die Haut).

Zu Pflanzenextrakt-Bestandteilen gehören Triclosan (Irgasan-DP300, erhältlich von Ciba-Geigy Co., Ltd.), Glycyrrhizinsäure oder deren Natrium- oder Kaliumsalz oder andere Salze, Triethanolamin, Hinoki-Extrakt, Hinokithiol, Edetate, Propylenglycol, Beefsteakpflanzen-Extrakt, Rosmarinextrakt, Rosenextrakt, Kamillenextrakt, Melissenextrakt, Salbeiextrakt, Süssholzextrakt, Jojobaextrakt, N-Acyl-L-glutaminsäure oder deren Natriumsalz oder andere Salze, Cetanol, Sappiness mukorossi-Extrakt, Squalane, wie Pflanzensqualan etc.

Zu anderen Bestandteilen gehören Nährstoffe, wie Aminosäuren und Aminosäurederivate, Weichmachungsmittel, wie Esteröle und höhere Alkohole, Schleifmittel, wie Calciumphosphat, Aluminiumhydroxid, Calciumpyrophosphat und unlösliches Natriummetaphosphat, Ultraviolett-Absorber, Ultraviolett-Streumittel und die Bestandteile, die in den folgenden Listen von Ausgangsmaterialien (1) bis (8) beschreiben sind.

  • (1) Cosmetics raw material nonstandardized components standard (Yakuji Nippo, veröffentlicht 14. Oktober 1993, S. 39–1368)
  • (2) Japan general use cosmetics raw material list, 2nd ed. (Yakuji Nippo, veröffentlicht 25. März 1989, S. 1–509)
  • (3) Japanese general use cosmetics raw material list, 3rd
  • ed. (Yakuji Nippo, veröffentlicht 30. Juni 1994, S. 1–612)
  • (4) Medical drugs Japanese medicines, 21st ed. (Ykuji Nippo, veröffentlicht 1997, S. 1–2100)
  • (5) General drugs Japanese medicines, 1998–99 (Yakuji Nippo, 10. November 1997)
  • (6) 13th Revised Japan Pharmacopoeia First Supplement (Yakugyo Jiho, veröffentlicht 31. Januar 1998, S. 58–190)
  • (7) Liste von Gesetzen und Verordnungen bezüglich des existierenden Additivregisters im Zusammenhang mit der Änderung des Nahrungsmittelhygiene-Gesetzes (herausgegeben von der Food chemistry section, life hygiene bureau, Ministry of Commonwealth, veröffentlicht 10. Juli, 1996, Social Insurance Publishers, S. 5–221)
  • (8) Liste der Standards über Bestandteile von Nahrungsmittelzusätzen, 8. Auflage (Japan Science Feeding Stuff Association, veröffentlicht 18. November 1996, S. 7–827).

Die oberflächenaktiven Mittel, Befeuchtungsmittel, Verdickungsmittel, Antiphlogistika, Pflanzenextrakt-Komponente und andere Mischungskomponenten können einzeln oder in Kombination zugesetzt werden. Ihre Zusatzmenge unterliegt keiner Beschränkung, sie können jedoch normalerweise den Zubereitungen in Mengen im Bereich von 0,0001 bis 80 Gew.-% zugefügt werden.

BESTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG

Nachstehend wird die vorliegende Erfindung ausführlicher anhand von Beispielen und Zubereitungen beschrieben. Die vorliegende Erfindung sollte jedoch nicht so ausgelegt werden, dass sie auf diese beschränkt ist. In den folgenden Beispielen bedeuten alle Angaben „%" „Gew.-%", wenn nicht speziell etwas anderes angegeben ist, wie zum Beispiel im Fall der Toxizität.

Herstellungsbeispiel

Bacillus subtilis Stamm ATCC 21332 wurde in ein Medium (1% Polypepton, 0,1% KH2PO4, 0,05% MgSO4·7H2O, eingestellt mit NaOH auf pH 7, Rest Wasser) eingeimpft und 12 Stunden bei 35°C und 160 UpM inkubiert. 100 ml des Kulturmediums wurden in einen 2 Liter-Fermenter eingeimpft, der mit einem Medium beschickt war, das Sojabohnenpulver und Maltose als Hauptkomponenten und Kaliumhydrogenphosphat, Magnesiumsulfat, Calciumsalz, Eisensalz und Mangansalz als anorganische Salze enthielt, und während 48 Stunden bei 35°C unter Rühren und starker Belüftung inkubiert. Während der Inkubation wurde Natriumhydroxid zugesetzt, um das Medium bei pH 7,0 bis 7,5 zu halten. Nach Beendigung der Inkubation wurde das Medium zentrifugiert, um die Bakterienzellen zu entfernen und der gebildete Kulturüberstand wurde gewonnen. Ein Teil des Kulturüberstands wurde gefriergetrocknet, wobei eine getrocknete Medium-Zubereitung erhalten wurde. Der verbleibende Kulturüberstand wurde mit Chlorwasserstoffsäure auf pH 2 eingestellt, wobei eine Surfactinfraktion ausgefällt wurde. Der Überstand wurde durch Zentrifugieren entfernt und die Surfactin-Fraktion wurde in Aceton als organisches Lösungsmittel gelöst. Die gebildete Lösung wurde durch eine gegenüber organischen Lösungsmitteln beständige Ultrafiltrationsmembran geleitet (Cefilt OF 10000, keramisches Membranfilter, hergestellt von Nippon Gaishi), wobei eine flüssige Fraktion gewonnen wurde, während hochmolekulare Verunreinigungen entfernt wurden. Dann wurde zu der flüssigen Fraktion Aktivkohle (Durchmesser 20 &mgr;m) gegeben, um sie zu deodorisieren und zu entfärben. Danach wurde die Aktivkohle durch Filtration entfernt und das Filtrat wurde in einem Verdampfer zur Trockne eingedampft. Der resultierende Feststoff wurde in Wasser gelöst, während Natriumhydroxid zugesetzt wurde, um den pH bei etwa 7 zu halten. Die gebildete Lösung wurde gefriergetrocknet, wobei gereinigtes pulverförmiges Surfactin-Natriumsalz erhalten wurde. Die getrocknete Medium-Zubereitung und das Surfactin-Natriumsalz wurden in den folgenden Tests verwendet.

Tests der Oberflächenspannung

Die getrocknete Medium-Zubereitung und gereinigtes Surfactin-Natriumsalz wurden jeweils in einer Menge von 0,1 Gew.-% in Wasser gelöst und ihre Fähigkeit zum Vermindern der Oberflächenspannung wurde getestet. Die Oberflächenspannung wurde mit Hilfe der Plattenmethode (25°C) gemessen, wobei ein automatisches Messgerät für die Oberflächenspannung des Typs CBVPZ, hergestellt von Kyowa Kaimen Kagaku Co, Ltd., verwendet wurde.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1: Oberflächenspannung
Beispiel 1: Hautreizungstest des oberflächenaktiven Mittels

Unter Verwendung eines dreidimensionalen Hautmodells (Handelsname: Three-dimensional cultured skin model, hergestellt von Gunze) wurden Tests der Hautreizung durchgeführt. Als Testsubstanzen wurden das Surfactin-Natriumsalz und die getrocknete Medium-Zubereitung des vorstehenden Herstellungsbeispiels und SDS (Natriumdodecylsulfat), Amisoft LS-11 (hergestellt von Ajinomoto, nachstehend als Amisoft bezeichnet) verwendet. Die Testsubstanzen wurden mit PBS (Phosphatpuffer-Salzlösung, pH 7) eingestellt, so dass sie in verschiedenen Konzentrationen vorlagen. Das Hautmodell wurde den so eingestellten Testsubstanzen eine Stunde lang ausgesetzt. Danach wurden die Testsubstanzen gewaschen und 16 Stunden in einem Medium inkubiert, das an dem vorstehend beschriebenen dreidimensionalen Hautmodell angeordnet war. Nach der Inkubation wurde eine Lösung von MTT (3-(4,5-Dimethylthiazol-2-yl)-2,5-diphenyltetrazoliumbromid) zugegeben und Pigmente wurden mit Isopropanol, das mit Chlorwasserstoffsäure angesäuert war, extrahiert, wonach die Absorption bei einer Wellenlänge von 570 nm gemessen wurde. Der erhaltene Wert wurde als A bezeichnet. Als Kontrolle wurden die gleichen Verfahrensschritte ohne Zugabe einer Testsubstanz wiederholt und die Absorption bei einer Wellenlänge von 570 nm wurde gemessen. Dieser Wert wurde als B bezeichnet. Die MTT-Lösung wurde zu PBS gegeben und die Extraktion wurde in gleicher Weise vorgenommen. Die Absorption des Extrakts, die bei einer Wellenlänge von 570 nm gemessen wurde, wurde als C bezeichnet. Aus diesen Werten wurde die Cytotoxizität errechnet. Die Berechnung wurde nach der folgenden Gleichung durchgeführt. Cytotoxizität (%) = (1– (A-c)/(B-C)) × 100

Durch Auftragen der Konzentration einer Testsubstanz auf der Abszisse und der Zytotoxizität auf der Ordinate wurde eine Kurve erhalten, aus der die Konzentration einer Testverbindung bei einer Zytotoxizität von 50% abgelesen wurde. Ob dieser Wert groß oder klein ist, zeigt an, ob die Hautreizung stark oder schwach ist. Tabelle 2 zeigt die Konzentrationen bei einer Zytotoxizität von 50%.

Tabelle 2

Wie in Tabelle 2 gezeigt ist, ist ersichtlich, dass das Surfactin-natriumsalz und die Zubereitung aus dem getrockneten Medium als erfindungsgemäßes Produkt sehr geringe Hautreizung im Vergleich mit Amisoft und SDS zeigten.

Beispiel 2: Hautpenetrationstest von hautreizenden Substanzen

Eine (Geberseite) von zwei Kammern, die durch die Haut einer Nacktmaus voneinander getrennt waren, wurde mit einer Phosphatpufferlösung (pH 7) gefüllt, in der eine Substanz der in Tabelle 3 gezeigten Zusammensetzung gelöst war, und die andere (Empfängerseite) wurde mit einer Phosphatpufferlösung (pH 7) gefüllt. Nach 5 Stunden wurde die Konzentration von Methylparaben auf der Empfängerseite gemessen. Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse. Aus den Ergebnissen ist ersichtlich, dass Surfactin die Hautpenetration von hautreizenden Substanzen unterdrückte.

Tabelle 3
Beispiel 3: Hautreizungs-Test mit einer äußerlichen Zubereitung für die Haut – 1

Milchartige Lotionen mit den in Tabelle 4 gezeigten Zusammensetzungen wurden mit Hilfe einer üblichen Methode hergestellt und wurden auf ihre Hautreizung untersucht. In gleicher Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Hautmodell jeder der Testsubstanzen (in Tabelle 4 beschriebene milchartige Lotionen) 1 Stunde lang ausgesetzt. Danach wurde die Testsubstanz gewaschen und 16 Stunden in dem vorstehend beschriebenen Medium inkubiert. Nach dem Inkubieren wurde MTT (3-(4,5-Dimethylthiazol-2-yl)-2,5-diphenyltetrazoliumbromid) zugesetzt und Pigmente wurden mit durch Chlorwasserstoffsäure angesäuertem Isopropanol extrahiert, wonach die Messung der Absorption und die Berechnung der Zytotoxizität erfolgte. Die Zytotoxizität wurde nach der in Beispiel 1 beschriebenen Gleichung errechnet.

Tabelle 5 zeigt die Zytotoxizität jeder Testsubstanz.

Tabelle 4
Tabelle 5

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 5 ersichtlich ist, hatte die erfindungsgemäße Zubereitung sehr niedere Reizwirkung auf die Haut.

Beispiel 4: Test der Hautreizung mit der äußerlichen Zubereitung für die Haut – 2

Eine (Donorseite) von zwei durch die Haut einer Nacktmaus voneinander getrennten Kammern wurde mit einem kosmetischen Mittel der in Tabelle 6 gezeigten Zusammensetzung gefüllt und die andere (Empfängerseite) wurde mit einer Phosphatpufferlösung (pH 7) gefüllt. Nach 5 Stunden wurde die Konzentration von Methylparaben auf der Empfängerseite gemessen. Tabelle 7 zeigt die Ergebnisse.

Wie aus den Ergebnissen ersichtlich ist, zeigte die erfindungsgemäße Zusammensetzung eine begrenzte Hautpenetration von Methylparaben, einer hautreizenden Substanz.

Tabelle 6
Tabelle 7
Beispiel 5

Proben wurden durch Auflösen von Surfactin-natriumsalz in einer Konzentration von 0 oder 0,2% und Calciumchlorid-dihydrat in einer Calcium-Konzentration von 0, 10 beziehungsweise 20 ppm in jedem der nachstehend beschriebenen Lösungsmittel hergestellt und jede Lösung wurde in ein Schraubfläschchen gegeben und eingeschlossen, welches dann 7 Tage bei 40°C stehen gelassen wurde. Nach 7 Tagen wurde die Trübung jeder Probe visuell bewertet. Tabelle 8 zeigt die Ergebnisse. Lösungsmittel 1: Entionisiertes Wasser, Lösungsmittel 2: 7% Ethanol, 93% entionisiertes Wasser, Lösungsmittel 3: 7% Ethanol, 5% Glycerin, 5% 1,3-Butylenglycol, 83% entionisiertes Wasser

Tabelle 8

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 8 ersichtlich ist, tritt in Lösungsmitteln, die Surfactin-natriumsalz enthalten, eine Trübung in Gegenwart von Calcium auf.

Beispiel 6

Proben wurden durch Auflösen von 0,2% Surfactin-natriumsalz und Magnesiumchlorid-dihydrat in einer Magnesium-Konzentration von 0, 10 beziehungsweise 20 ppm in jedem der nachstehend beschriebenen Lösungsmittel hergestellt und jede Lösung wurde in ein Schraubfläschchen gegeben und dieses wurde verschlossen. Dann wurde es 7 Tage bei 40°C stehen gelassen. Nach 7 Tagen wurde die Trübung jeder Probe visuell bewertet. Tabelle 9 zeigt die Ergebnisse. Lösungsmittel 1: Entionisiertes Wasser, Lösungsmittel 2: 7% Ethanol, 93% entionisiertes Wasser, Lösungsmittel 3: 7% Ethanol, 5% Glycerin, 5% 1,3-Butylenglycol, 83% entionisiertes Wasser

Tabelle 9

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 9 ersichtlich ist, tritt in Lösungsmitteln, die Surfactin-natriumsalze enthalten, eine Trübung in Gegenwart von Magnesium auf.

Beispiel 7

Proben wurden durch Auflösen von 0,2% Surfactin-natriumsalz und Calciumchlorid-dihydrat in einer Calcium-Konzentration von 0,1, 1 beziehungsweise 10 ppm in dem nachstehend beschriebenen Lösungsmittel hergestellt und außerdem wurde Dinatriumedetat in einer Menge von 0, 0,0001, 0,001, 0,01, 0,1, 0,2, 1 beziehungsweise 3% zugefügt. Dann wurde jede Lösung in ein Schraubfläschchen gefüllt und dieses verschlossen und dann 7 Tage bei 40°C stehen gelassen. Nach 7 Tagen wurde die Trübung jeder Probe visuell bewertet. Tabelle 10 zeigt die Ergebnisse. Lösungsmittel: 7% Ethanol, 5% Glycerin, 5% 1,3-Butylenglycol, 83% entionisiertes Wasser.

Tabelle 10

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 10 ersichtlich ist, verhütete die Zugabe von Dinatriumedetat das Auftreten einer Trübung in Lösungsmitteln, die Surfactin-natriumsalz und Calcium enthielten.

Beispiel 8

Proben wurden durch Auflösen von 0,2% Surfactin-natriumsalz und Calciumchlorid-dihydrat in einer Calcium-Konzentration von 0,1, 1 beziehungsweise 10 ppm in dem nachstehend beschriebenen Lösungsmittel hergestellt und außerdem wurde Natriumcitrat in einer Menge von 0, 0,0001, 0,001, 0,01, 0,1, 0,2, 1 beziehungsweise 3% zugefügt. Jede Lösung wurde dann in ein Schraubfläschchen gefüllt und dieses verschlossen, wonach es 7 Tage bei 40°C stehen gelassen wurde. Nach 7 Tagen wurde die Trübung jeder Probe visuell bestimmt. Tabelle 11 zeigt die Ergebnisse. Lösungsmittel: 7% Ethanol, 5% Glycerin, 5% 1,3-Butylenglycol, 83% entionisiertes Wasser.

Tabelle 11

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 11 ersichtlich ist, ist die Zugabe von Natriumcitrat in Lösungsmitteln, die Surfactin-natriumsalz und Calcium enthalten, wirksam zum Verhindern des Auftretens einer Trübung, in gleicher Weise wie Dinatriumedetat.

Beispiel 9

Milchartige Lotionen der in Tabelle 12 gezeigten Zusammensetzung wurden hergestellt und im Hinblick auf ihre Hautreizung geprüft. In gleicher Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Hautmodell jeder der hergestellten Testsubstanzen (in Tabelle 12 beschriebene milchartige Lotionen) während 1 Stunde ausgesetzt. Danach wurde die Testsubstanz abgewaschen und 16 Stunden in dem vorstehend beschriebenen Medium inkubiert. Nach der Inkubierung wurde MTT (3-(4,5-Dimethylthiazol-2-yl)-2,5-diphenyltetrazoliumbromid) zugesetzt und Pigmente wurden mit Isopropanol, das mit Chlorwasserstoffsäure angesäuert war, extrahiert, wonach die Messung der Absorption und die Berechnung der Zytotoxizität erfolgten. Die Zytotoxizität wurde nach der in Beispiel 1 beschriebenen Gleichung errechnet. Tabelle 13 zeigt die Zytotoxizität der Testsubstanzen.

Tabelle 13

Wie aus den in Tabelle 13 gezeigten Ergebnissen ersichtlich ist, zeigt die erfindungsgemäße Zubereitung wie die Vergleichszubereitungen sehr geringe Hautreizung und die Zugabe von Dinatriumedetat oder Natriumcitrat beeinflusste die geringe Hautreizung nicht.

Beispiel 10

Eine (Donorseite) von zwei durch die Haut einer Nacktmaus getrennten Kammern wurde mit einem kosmetischen Mittel mit der in Tabelle 14 beschriebenen Zusammensetzung gefüllt und die andere (Empfängerseite) wurde mit einer Phosphatpufferlösung (pH 7) gefüllt. Nach 5 Stunden wurde die Konzentration von Methylparaben auf der Empfängerseite gemessen. Tabelle 15 zeigt die Ergebnisse.

Tabelle 15

Wie aus den Ergebnissen ersichtlich ist, unterdrückte die erfindungsgemäße Zubereitung wie die Vergleichszubereitungen 3 und 4 die Hautpenetration von Methylparaben, einer hautreizenden Substanz. Dies zeigte somit, dass die Zugabe von Dinatriumedetat oder Natriumcitrat die Wirkung einer Verminderung der Hautreizung durch hautreizende Substanzen nicht beeinträchtigte.

Formulierungsbeispiele

In den folgenden Formulierungsbeispielen für äußerliche Zubereitungen für die Haut bedeuten APM und APS Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat und Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat. Die Bezeichnung "%" bedeutet "Gew.-%".

Formulierungsbeispiel 1: Schönheitswäsche

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erwärmen auf 50°C gelöst und unter Rühren abgekühlt, bis die Temperatur 30°C erreicht hatte, wonach das Rühren unterbrochen wurde und das Produkt stehen gelassen wurde. Dabei wurde eine Schönheitswäsche erhalten. Ethylalkohol 39,6% 1,3-Butylenglycol 9,5% Rizinusöl 4,9% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Methylparaben 0,2% Surfactin 1,0% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 2: Milchartige Lotion

Die folgenden Bestandteile wurden unter Rühren auf 80°C erhitzt, um sie zu emulgieren. Dann wurde unter Rühren abgekühlt und das Rühren wurde bei 40°C beendet. Das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine milchartige Lotion erhalten wurde. Avocadoöl 11,0% Behenylalkohol 0,6% Stearinsäure 0,4% Glycerin-fettsäureester 0,9% Polyoxyethylen-sorbitan-fettsäureester 1,1% Polyoxyethylen-alkylether 0,4% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% 1,3-Butylenglycol 10,1% Methylparaben 0,2% Parfüm 0,4% Surfactin 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 3: Creme

Die folgenden Bestandteile wurden unter Rühren und Erhitzen auf 80°C gelöst, um sie zu emulgieren. Das Produkt wurde unter Rühren abgekühlt und das Rühren wurde bei 40°C unterbrochen.

Das Gemisch wurde stehen gelassen, um eine Creme herzustellen. Squalan 11,1% Stearinsäure 7,8% Stearylalkohol 6,0% Bienenwachs 1,9% Propylenglycol-monostearat 3,1% Polyoxyethylen-cetylether 1,1% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% 1,3-Butylenglycol 10,1% Methylparaben 0,2% Parfüm 0,4% Surfactin 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 4: Packung

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 50°C gequollen und unter Rühren gleichförmig vermischt. Das Gemisch wurde unter Rühren abgekühlt und das Rühren wurde bei 30°C unterbrochen, wonach das Gemisch stehen gelassen wurde, um eine Packung herzustellen. Polyvinylalkohol 14,5% Natrium-carboxymethylcellulose 4,8% 1,3-Butylenglycol 2,9% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Ethylalkohol 10,0% Methylparaben 0,1% Surfactin 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 5: Lippenstift

Unter Verwendung eines Walzenstuhls wurde ein rotes Pigment in Rizinusöl dispergiert, wobei eine Dispersion (A) hergestellt wurde. In der Dispersion wurden unter Erhitzen andere Mischungskomponenten in den nachfolgenden Mengenverhältnissen gelöst und gut gemischt. Das Gemisch wurde filtriert und bei hoher Temperatur in eine Form gegossen und abgekühlt. Die geformte Zusammensetzung wurde in einen Behälter gegeben, um einen Lippenstift herzustellen. Rizinusöl 45,3% Hexadecylalkohol 25,2% Lanolin 3,9% Bienenwachs 4,8% Ozokerit 3,4% Candelillawachs 6,2% Karnaubawachs 2,1% Methylparaben 0,1% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Titanoxid 2,1% Rotes Pigment 4,8% Parfüm 0,1% Surfactin 0,1% Feuchtigkeit Rest

Formulierungsbeispiel 6: Schönheitswäsche

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 50°C gelöst und unter Rühren abgekühlt. Das Rühren wurde bei 30°C unterbrochen und das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine Schönheitswäsche hergestellt wurde. Ethylalkohol 39,6%
1,3-Butylenglycol 9,5% Rizinusöl 4,9% &agr;-Tocopherol 1,0% APM oder APS 3,0% Kojinsäure 1,0% Plazentaextrakt 1,0% Arbutin 1,0% Citronensäure 0,5% Weinsäure 0,5% Äpfelsäure 0,5% NaOH (zum Erzeugen eines schwach alkalischen pH benötigte Menge) Methylparaben 0,2% Surfactin 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 7: Schönheitswäsche

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erwärmen auf 50°C gelöst und unter Rühren abgekühlt. Das Rühren wurde bei 30°C unterbrochen und das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine Schönheitswäsche erhalten wurde. Ethylalkohol 39,6% 1,3-Butylenglycol 9,5% Rizinusöl 4,9% &agr;-Tocopherol 1,0% APM oder APS 3,0% Kojisäure 1,0% Plazentaextrakt 1,0% Arbutin 1,0% Citronensäure 0,5% Weinsäure 0,5% Äpfelsäure 0,5% EDTA.2Na 1,0%
NaOH (zum Erzeugen eines schwach alkalischen pH benötigte Menge)) Methylparaben 0,2% Surfactin 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 8: Schönheitswäsche

Die nachfolgenden Bestandteile wurden unter Erwärmen auf 50°C gelöst und unter Rühren abgekühlt. Das Rühren wurde bei 30°C unterbrochen und das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine Schönheitswäsche erhalten wurde. Ethylalkohol 39,6% 1,3-Butylenglycol 9,5% Rizinusöl 4,9% APM oder APS 3,0% Methylparaben 0,2% Surfactin 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 9: Milchartige Lotion

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erwärmen auf 80°C gelöst, um sie zu emulgieren. Dann wurde unter Rühren gekühlt und das Rühren wurde bei 40°C unterbrochen, wonach das Gemisch stehen gelassen wurde, um eine milchartige Lotion herzustellen. Avocadoöl 11,0% Behenylalkohol 0,6% Stearinsäure 0,4% Glycerin-fettsäureester 0,9% Polyoxyethylen-sorbitan-fettsäureester 1,1% Polyoxyethylen-alkylether 0,4% APM oder APS 3,0% 1,3-Butylenglycol 10,1%
Methylparaben 0,2% Parfüm 0,4% Surfactin 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 10: Creme

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 80°C und unter Rühren gelöst, um sie zu emulgieren. Das Produkt wurde unter Rühren gekühlt und das Rühren wurde bei 40°C unterbrochen. Das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine Creme erhalten wurde. Squalan 11,1% Stearinsäure 7,8% Stearylalkohol 6,0% Bienenwachs 1,9% Propylenglycol-monostearat 3,1% Polyoxyethylen-cetylether 1,1% APM oder APS 3,0% 1,3-Butylenglycol 11,9% Methylparaben 0,2% Parfüm 0,4% Surfactin 1,0% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 11: Packung

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 50°C gequollen und unter Rühren gleichförmig gemischt. Das Produkt wurde unter Rühren gekühlt und das Rühren wurde bei 30°C unterbrochen. Das Gemisch wurde dann stehen gelassen, wobei eine Packung hergestellt wurde. Polyvinylalkohol 14,5% Natriumcarboxymethylcellulose 4,8% 1,3-Butylenglycol 2,9%
APM oder APS 3,0% Ethylalkohol 10,0% Ethylparaben 0,1% Surfactin 0,1% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 12: Lippenstift

Ein rotes Pigment wurde unter Verwendung eines Walzenstuhls zur Herstellung einer Dispersion (A) in Rizinusöl dispergiert. In der Dispersion wurden unter Erhitzen weitere Mischungsbestandteile in den folgenden Mengenverhältnissen gelöst und gut eingemischt. Das Gemisch wurde filtriert und bei hoher Temperatur in eine Form gegossen und gekühlt. Die geformte Zusammensetzung wurde in einen Behälter gegeben, um einen Lippenstift herzustellen. Rizinusöl 45,3% Hexadecylalkohol 25,2% Lanolin 3,9% Bienenwachs 4,8% Ozokerit 3,4% Candelillawachs 6,2% Karnaubawachs 2,1% Methylparaben 0,1% APM oder APS 3,0% Titanoxid 2,1% Rotes Pigment 4,8% Parfüm 0,1% Surfactin 0,1% Feuchtigkeit Rest

Formulierungsbeispiel 13: Grundierung

Die folgenden Bestandteile wurden unter Rühren bei 80°C vermischt und danach abkühlen gelassen, um eine Grundierung herzustellen. Flüssiges Paraffin 23,5% Isopropylpalmitat 14,3% Lanolinalkohol 1,8% Lanolinacetat 2,9% Mikrokristallines Wachs 6,5% Ozokerit 7,7% Candelillawachs 0,4% Methylparaben 0,1% APM oder APS 3,0% Titanoxid 14,5% Kaolin 13,9% Talkum 5,7% Farbpigment 3,9% Parfüm 0,5% Surfactin 0,1% Feuchtigkeit Rest

Formulierungsbeispiel 14: Zahnpaste

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen gequollen, gut gemischt und dann stehen gelassen, um eine Zahnpaste herzustellen. Sekundäres Calciumphosphat-dihydrat 45,5% Natriumcarboxymethylcellulose 0,5% Carrageenan 0,5% Glycerin 9,8% Sorbit 9,7% Natriumsaccharinat 0,1% Surfactin 2,0% Natriumchlorid 2,1% &agr;-Tocopherol 0,4%
APM oder APS 3,0% Antiseptikum 0,1% Parfüm 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 15: Mundwasser

Die nachstehenden Bestandteile wurden bei Raumtemperatur gleichförmig vermischt, wobei ein Mundwasser hergestellt wurde. Ethylalkohol 34,6% Glycerin 14,5% &agr;-Tocopherol 0,4% APM oder APS 3,0% Surfactin 0,1% Parfüm 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 16: Haartonikum

Die nachfolgenden Bestandteile wurden bei Raumtemperatur gleichförmig vermischt, wobei ein Haartonikum hergestellt wurde. Ethylalkohol 63,0% Rizinusöl 4,3% Resorcin 0,7% Methylparaben 0,1% Kapsikum-Tinktur 0,4% &agr;-Tocopherol 0,4% APM oder APS 3,0% Surfactin 0,2% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 17: Shampoo

Die nachstehenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 70°C gelöst und unter Rühren vermischt. Das Gemisch wurde dann unter Rühren auf 40°C abgekühlt und stehen gelassen, wobei ein Shampoo hergestellt wurde. Triethanolamin-laurylsulfat 15,0% Diethanolamid-laurat 3,3% Triethanolamin-polyacrylat 0,3% Zink-pyridinium-1-thiol-N-oxid 1,1% APM oder APS 3,0% Surfactin 1,0% Pigment winzige Menge Parfüm 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 18: Spülung

Die nachfolgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 80°C gelöst und unter Rühren vermischt. Die Mischung wurde dann unter Rühren auf 40°C abgekühlt und stehen gelassen, wobei eine Spülung hergestellt wurde. Stearyldimethylbenzyl-ammoniumchlorid 1,4% Stearylalkohol 0,6% Glyceryl-monostearat 1,5% Natriumchlorid 0,2% APM oder APS 3,0% Surfactin 0,1% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 19: Badezusatz

Die folgenden Bestandteile wurden bei Raumtemperatur gleichförmig vermischt, wobei ein Badezusatz hergestellt wurde. Natriumhydrogencarbonat 35,5% Citronensäure 37,1%
Polyethylenglycol 2,1% Magnesiumchlorid 1,1% &agr;-Tocopherol 0,5% APM oder APS 24,0% Surfactin 1,0% Pigment winzige Menge Parfüm 2,0%

Formulierungsbeispiel 20: Schönheitswäsche

Die nachfolgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 50°C gelöst und unter Rühren abgekühlt. Das Rühren wurde bei 30°C unterbrochen und das Gemisch wurde stehen gelassen, um eine Schönheitswäsche herzustellen. Ethylalkohol 39,6% 1,3-Butylenglycol 9,5% Rizinusöl 4,9% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Methylparaben 0,2% Surfactin 1,0% Dinatriumedetat 0,01% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 21: milchartige Lotion

Die nachfolgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 80°C gelöst und unter Rühren emulgiert. Das Gemisch wurde unter Rühren abgekühlt und das Rühren wurde bei 40°C unterbrochen. Das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine milchartige Lotion hergestellt wurde. Avocadoöl 11,0% Behenylalkohol 0,6%
Stearinsäure 0,4% Glycerin-fettsäureester 0,9% Polyoxyethylen-sorbitan-fettsäureester 1,1% Polyoxyethylen-alkylether 0,4% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% 1,3-Butylenglycol 10,1% Methylparaben 0,2% Parfüm 0,4% Surfactin 0,5% Dinatriumedetat 0,01% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 22: Creme

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 80°C gelöst und gerührt, um sie zu emulgieren. Dann wurde unter Rühren gekühlt und das Rühren wurde bei 40°C unterbrochen. Das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine Creme hergestellt wurde. Squalan 11,1% Stearinsäure 7,8% Stearylalkohol 6,0% Bienenwachs 1,9% Propylenglycol-monostearat 3,1% Polyoxyethylen-cetylether 1,1% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% 1,3-Butylenglycol 10,1% Methylparaben 0,2% Parfüm 0,4% Surfactin 0,5%
Natriumcitrat 0,01% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 23: Packung

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 50°C gequollen und unter Rühren gleichförmig gemischt. Das Gemisch wurde dann unter Rühren gekühlt und das Rühren wurde bei 30°C unterbrochen. Das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine Packung hergestellt wurde. Polyvinylalkohol 14,5% Natrium-carboxymethylcellulose 4,8% 1,3-Butylenglycol 2,9% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Ethylalkohol 10,0% Methylparaben 0,1% Surfactin 0,5% Natriumcitrat 0,01% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 24: Lippenstift

Ein rotes Pigment wurde unter Verwendung eines Walzenstuhls in Rizinusöl gelöst, wobei eine Dispersion (A) hergestellt wurde. In der Dispersion wurden unter Erhitzen weitere Mischungsbestandteile in den folgenden Mengenverhältnissen gelöst und gut eingemischt. Das Gemisch wurde filtriert und bei hoher Temperatur in eine Form gegossen und abgekühlt. Die geformte Zusammensetzung wurde in einen Behälter gegeben, wobei ein Lippenstift hergestellt wurde. Rizinusöl 45,3% Hexadecylalkohol 25,2% Lanolin 3,9%
Bienenwachs 4,8% Ozokerit 3,4% Candelillawachs 6,2% Karnaubawachs 2,1% Methylparaben 0,1% &agr;-Tocopherol 1,0% Magnesium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Natrium-ascorbinsäure-2-phosphat 1,0% Titanoxid 2,1% Rotes Pigment 4,8% Parfüm 0,1% Surfactin 0,1% Dinatriumedetat 0,005% Feuchtigkeit Rest

Formulierungsbeispiel 25: Schönheitswäsche

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 50°C gelöst und unter Rühren abgekühlt. Das Rühren wurde bei 30°C unterbrochen und das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine Schönheitswäsche hergestellt wurde. Ethylalkohol 39,6% 1,3-Butylenglycol 9,5% Rizinusöl 4,9% APM oder APS 3,0% Natriumcitrat 0,1% Methylparaben 0,2% Surfactin 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 26: Milchartige Lotion

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 80°C gelöst und unter Rühren emulgiert. Dann wurde unter Rühren abgekühlt und das Rühren wurde bei 40°C unterbrochen. Das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine milchartige Lotion hergestellt wurde. Avocadoöl 11,0% Behenylalkohol 0,6% Stearinsäure 0,4% Glycerin-fettsäureester 0,9% Polyoxyethylen-sorbitan-fettsäureester 1,1% Polyoxyethylen-alkylether 0,4% APM oder APS 3,0% 1,3-Butylenglycol 10,1% Dinatriumedetat 0,01% Methylparaben 0,2% Parfüm 0,4% Surfactin 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 27: Creme

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 80°C gelöst und unter Rühren emulgiert. Dann wurde unter Rühren gekühlt und das Rühren wurde bei 40°C unterbrochen, wonach das Gemisch stehen gelassen wurde, um eine Creme herzustellen. Squalan 11,1% Stearinsäure 7,8% Stearylalkohol 6,0% Bienenwachs 1,9% Propylenglycol-monostearat 3,1% Polyoxyethylen-cetylether 1,1% APM oder APS 3,0% 1,3-Butylenglycol 11,9% Dinatriumedetat 0,01% Methylparaben 0,2% Parfüm 0,4% Surfactin 1,0%
Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 28: Packung

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 50°C gequollen und unter Rühren gleichförmig gemischt. Das Gemisch wurde unter Rühren abgekühlt und das Rühren wurde bei 30°C unterbrochen. Das Gemisch wurde stehen gelassen, wobei eine Packung hergestellt wurde. Polyvinylalkohol 14,5% Natrium-carboxymethylcellulose 4,8% 1,3-Butylenglycol 2,9% APM oder APS 3,0% Ethylalkohol 10,0% Dinatriumedetat 0,001% Ethylparaben 0,1% Surfactin 0,1% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 29: Lippenstift

Ein rotes Pigment wurde unter Verwendung eines Walzenstuhls in Rizinusöl dispergiert, wobei eine Dispersion (A) hergestellt wurde. In der Dispersion wurden unter Erhitzen weitere Mischungsbestandteile in den nachfolgenden Mengenverhältnissen gelöst und gut gemischt. Das Gemisch wurde filtriert und bei hoher Temperatur in eine Form gegossen und abgekühlt. Die geformte Masse wurde in einen Behälter gegeben, um einen Lippenstift herzustellen. Rizinusöl 45,3% Hexadecylalkohol 25,2% Lanolin 3,9% Bienenwachs 4,8% Ozokerit 3,4% Candelillawachs 6,2%
Karnaubawachs 2,1% Methylparaben 0,1% APM oder APS 3,0% Titanoxid 2,1% Rotes Pigment 4,8% Parfüm 0,1% Edetinsäure 0,001% Surfactin 0,1% Feuchtigkeit Rest

Formulierungsbeispiel 30: Grundierung

Die folgenden Bestandteile wurden unter Rühren bei 80°C vermischt und dann zum Abkühlen stehen gelassen, wobei eine Grundierung hergestellt wurde. Flüssiges Paraffin 23,5% Isopropylpalmitat 14,3% Lanolinalkohol 1,8% Lanolinacetat 2,9% Mikrokristallines Wachs 6,5% Ozokerit 7,7% Candelillawachs 0,4% Methylparaben 0,1% APM oder APS 3,0% Titanoxid 14,5% Kaolin 13,9% Talkum 5,7% Farbpigment 3,9% Parfüm 0,5% Dinatriumedetat 0,001% Surfactin 0,1% Feuchtigkeit Rest

Formulierungsbeispiel 31: Zahnpaste

Die folgenden Mischungsbestandteile wurden unter Erhitzen gequollen, gut gemischt und dann stehen gelassen, um eine Zahnpaste herzustellen. Sekundäres Calciumphosphat-dihydrat 45,5% Natrium-carboxymethylcellulose 0,5% Carrageenan 0,5% Glycerin 9,8% Sorbit 9,7% Natriumsaccharinat 0,1% Surfactin 2,0% Natriumchlorid 2,1% &agr;-Tocopherol 0,4% APM oder APS 3,0% Dinatriumedetat 0,1% Antiseptikum 0,1% Parfüm 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 32: Mundwasser

Die folgenden Bestandteile wurden bei Raumtemperatur gleichförmig vermischt, um ein Mundwasser herzustellen. Ethylalkohol 34,6% Glycerin 14,5% &agr;-Tocopherol 0,4% APM oder APS 3,0% Natriumcitrat 0,01% Surfactin 0,1% Parfüm 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 33: Haartonikum

Die folgenden Bestandteile wurden bei Raumtemperatur gleichförmig vermischt, um ein Mundwasser herzustellen. Ethylalkohol 63,0% Rizinusöl 4,3% Resorcin 0,7% Methylparaben 0,1% Kapsikum-Tinktur 0,4% &agr;-Tocopherol 0,4% APM oder APS 3,0% Dinatriumedetat 0,01% Surfactin 0,2% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 34: Shampoo

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 70°C gelöst und unter Rühren vermischt. Das Gemisch wurde dann unter Rühren auf 40°C abgekühlt und stehen gelassen, um ein Shampoo herzustellen. Triethanolamin-laurylsulfat 15,0% Diethanolamid-laurat 3,3% Triethanolamin-polyacrylat 0,3% Zink-pyridinium-1-thiol-N-oxid 1,1% APM oder APS 3,0% Dinatriumedetat 0,05% Surfactin 1,0% Pigment winzige Menge Parfüm 0,5% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 35: Spülung

Die folgenden Bestandteile wurden unter Erhitzen auf 80°C gelöst und unter Rühren vermischt. Dann wurde unter Rühren auf 40°C abgekühlt und das Gemisch stehen gelassen, um eine Spülung herzustellen. Stearyldimethylbenzyl-ammoniumchlorid 1,4% Stearylalkohol 0,6% Glyceryl-monostearat 1,5% Natriumchlorid 0,2% APM oder APS 3,0% Dinatriumedetat 0,001% Surfactin 0,1% Gereinigtes Wasser Rest

Formulierungsbeispiel 36: Badezusatz

Die folgenden Bestandteile wurden bei Raumtemperatur gleichförmig vermischt, wobei ein Badezusatz hergestellt wurde. Natriumhydrogencarbonat 35,5% Citronensäure 37,1% Polyethylenglycol 2,1% Magnesiumchlorid 1,1% &agr;-Tocopherol 0,5% APM oder APS 24,0% Dinatriumedetat 1,0% Surfactin 0,2% Pigment winzige Menge Parfüm 2,0%

INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT

Das erfindungsgemäße oberflächenaktive Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut zeigt niederes Eindringvermögen in die Haut und geringe Hautreizung. Es kann daher für Kosmetika angewendet werden. Kosmetika enthalten gewöhnlich hautreizende Substanzen und die Zugabe des erfindungsgemäßen oberflächenaktiven Mittels kann die Hautreizung durch die hautreizenden Substanzen vermindern.

Surfactin, ein typisches Beispiel eines oberflächenaktiven Mittels zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut kann mit Hilfe von Mikroorganismen hergestellt werden, sodass es im Hinblick auf die Herstellungsmethode vorteilhaft ist.

Außerdem kann die erfindungsgemäße äußerliche Zubereitung für die Haut, die ein Maskierungsmittel enthält, das Auftreten einer Trübung in Kosmetika unterdrücken, welche auf das oberflächenaktive Mittel zur Verwendung in äußerlichen Zubereitungen für die Haut und Erdalkalimetall zurückzuführen ist, und kann die Transparenz von Kosmetika aufrechterhalten. Es ist daher bei seiner Verwendung für transparente Kosmetika sehr vorteilhaft.


Anspruch[de]
  1. Verwendung mindestens eines durch die Formel (2) unten dargestellten Lipopeptids oder dessen Salzes
    (worin X1 eine Aminosäure ist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Leucin, Isoleucin, Valin, Glycin, Serin, Alanin, Threonin, Asparagin, Glutamin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Lysin, Arginin, Cystein, Methionin, Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan, Histidin, Prolin, 4-Hydroxyprolin und Homoserin besteht, und R 9 bis 13 Kohlenstoffatome aufweist und eine n-Alkylgruppe, eine Isoalkylgruppe oder eine Anteisoalkylgruppe ist), als oberflächenaktives Mittel in externen Zubereitungen für die Haut.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, worin X1 Leucin, Isoleucin oder Valin ist.
  3. Verwendung nach Anspruch 1, worin das oberflächenaktive Mittel Plipastatin, Arthrofactin, Iturin oder Serrawettin ist.
  4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin das oberflächenaktive Mittel dazu verwendet wird, das Eindringen einer hautreizenden Substanz in die Haut zu hemmen.
  5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin das oberflächenaktive Mittel dazu verwendet wird, das Eindringen einer hautreizenden Substanz in die Haut zu hemmen und die Reizung einer hautreizenden Substanz zu vermindern.
  6. Verwendung nach Anspruch 5, worin die hautreizende Substanz ein Antiseptikum ist.
  7. Verwendung nach Anspruch 6, worin das Antiseptikum eine Parabenverbindung ist.
  8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin das oberflächenaktive Mittel in externen Zubereitungen für die Haut in einem Gehalt von 0,01 bis 30 Gew.-% verwendet wird.
  9. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, worin die externe Zubereitung für die Haut weiterhin ein Sequestrierungsmittel umfaßt.
  10. Verwendung nach Anspruch 9, worin das oberflächenaktive Mittel in externen Zubereitungen für die Haut in einem Gehalt von 0,01 bis 30 Gew.-% verwendet wird, und das Sequestrierungsmittel in einem Gehalt von 0,0001 bis 30 Gew.-% verwendet wird.
  11. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, worin die externe Zubereitung für die Haut ein Kosmetikum ist.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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