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Dokumentenidentifikation DE60103651T2 07.07.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001317179
Titel MESOTRION-FORMULIERUNGEN
Anmelder Syngenta Participations AG, Basel, CH
Erfinder Wichert, Rex Alan, Greensboro, US;
Beckett, Thomas Homer, Greensboro, US
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60103651
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.09.2001
EP-Aktenzeichen 019745777
WO-Anmeldetag 04.09.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/IB01/01894
WO-Veröffentlichungsnummer 0002019823
WO-Veröffentlichungsdatum 14.03.2002
EP-Offenlegungsdatum 11.06.2003
EP date of grant 02.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.07.2005
IPC-Hauptklasse A01N 41/10
IPC-Nebenklasse C05G 3/02   

Beschreibung[de]

Mesotrion, 2-[4-Methylsulfonyl-2-nitrobenzoyl-1,3-cyclohexandion, ist ein neues Herbizid gegen zweikeimblättriges Unkraut, das zur Nachauflauf- und Vorauflauf-Verwendung bei Mais entwickelt wurde. Hilfsstoffe sind höchst bevorzugt, um seine Nachauflauf-Aktivität zu optimieren.

Proc. North. Cent. Weed Sci. Soc., Bd. 54, 1999, S. 95; Abstr. Meet. Weed Sci. Soc. Am., Bd. 39, 1999, S. 65–66 und Proc. North Cent. Weed Sci. Soc., Bd. 52, 1997, S. 104–105 offenbaren alle die Verwendung herbizider Formulierungen, die Pflanzenschutzölkonzentrat ("crop oil concentate") allein oder mit Harnstoffammoniumnitrat-Düngemittel umfassen.

WO 92/19107 offenbart eine herbizide Zusammensetzung, die ein substituiertes Cyclohexandion und wenigstens ein stickstoffhaltiges Düngemittel umfaßt.

WO 99/63823 offenbart eine herbizide Mischung, die ein 3-Heterocyclyl-substituiertes Benzoyl-Derivat, ein stickstoffhaltiges Düngemittel und einen Hilfsstoff enthält.

WO 95/17094 offenbart eine herbizide Zusammensetzung, die einen Diphenylether, wenigstens ein stickstoffhaltiges Düngemittel und einen oder mehrere Hilfsstoffe umfaßt.

Gewächshaus- und Freiluftexperimente wurden durchgeführt, um die Unkraut- und Kulturpflanzen-Reaktion auf Mesotrion auszuwerten, das als Nachauflauf mit verschiedenen Hilfstoffsystemen ausgebracht wurde. Die Aufwandmengen von Mesotrion reichten von 50 bis 140 g aktiver Bestandteil ("active ingredient", ai) pro Acre (A) (d.h. ca. 12,3–34,6 mg pro m2).

Untersuchte Hilfsstoffsysteme schließen eine

  • (i) kein Hilfsstoff (Kontrolle),
  • (ii) Pflanzenschutzölkonzentrat (COC),
  • (iii) nichtionisches Tensid (NIS) und
  • (iv) methyliertes Samenöl ("methylated seed oil", MSO), jeweils mit und ohne Harnstoffammoniumnitrat-("urea ammonium nitrate", UAN) und Ammoniumsulfat-(AMS) Düngemittel.

Die durchschnittliche Kulturpflanzenreaktion auf Mesotrion, das mit Pflanzenschutzölkonzentrat plus Ammoniumnitrat oder Ammoniumsulfat mit 105 g aktiver Bestandteil pro Hektar (ha) ausgebracht wurde, ist weniger als 2 % bei einer maximalen Schädigung von weniger als 10 % in über 96 % der Experimente.

Die Verwendung von methyliertem Samenöl mit Mesotrion erhöht das Potential für eine Kulturpflanzenschädigung. Die durchschnittliche Kulturpflanzenreaktion auf Mesotrion, das mit MSO plus UAN oder AMS mit 105 g aktiver Bestandteil pro Hektar (ha) ausgebracht wurde, betrug nur 3 %, aber die Schädigung war größer als 15 % in mehr als 15 % der Versuche. In einer Reihe von Versuchen, in denen zweikeimblättriges Unkraut als Kontrolle durch großes, schwierig zu bekämpfendes Unkraut exponiert wurde, ergaben Mesotrion, das mit COC plus UAN oder AMS ausgebracht wurde, und Mesotrion, das mit MSO plus UAN oder AMS ausgebracht wurde, ähnliche Bekämpfungsgrade. Mesotrion, das mit NIS plus UAN oder AMS ausgebracht wurde, neigte dazu, eine geringere Bekämpfung als die Kombinationen mit COC oder MSO zu ergeben. Die Experimente zeigen ebenfalls, daß variierende Wasserqualität und Aufwandvolumina wenig oder keinen Einfluß auf die Aktivität von Mesotrion haben, wenn es in den empfohlenen Mengen mit diesen Hilfsstoffsystemen ausgebracht wird.

Daten aus diesen Experimenten zeigen, daß zur Optimierung der Unkrautbekämpfung und zur Minimierung der Kulturpflanzenreaktion mit Mesotrion das bevorzugte Hilfsstoffsystem COC plus UAN ist. Falls jedoch Wirksamkeit mit einem akzeptablen Opfer von Kulturpflanzenschädigung das gewünschte Ergebnis ist, dann ist Mesotrion plus MSO und UAN oder AMS die Formulierung der Wahl.

Somit stellt die vorliegende Erfindung in einem ersten Aspekt eine herbizide Formulierung bereit, die folgendes umfaßt:

  • (A) 2-[4-Methylsulfonyl-2-nitrobenzoyl]-1,3-cyclohexandion,
  • (B) ca. 0,3 bis ca. 2,5 % Pflanzenschutzölkonzentrat oder ca. 0,3 bis 2,5 % methyliertes Samenöl auf Volumen/Volumen-Basis, bezogen auf die Gesamtheit aus (A), (B), (C) und (D),
  • (C) ca. 0,5 bis ca. 5 % eines Harnstoffammoniumnitrats auf Volumen/Volumen-Basis, bezogen auf die Gesamtheit aus (A), (B), (C) und (D), oder ca. 0,5 bis 5 Trockengewicht-% Ammoniumsulfat-Düngemittel, bezogen auf das Gesamtgewicht von (A), (B), (C) und (D), und
  • (D) ein Verdünnungsmittel.

Bevorzugt wird das Mesotrion in einer Menge von ca. 1 Unze (28 g) bis 6 Unzen (170 g) pro Acre verwendet; die auf 100 (US) Gallonen (380 l) Lösung verwendete Menge würde somit dem entsprechen, wie viele Gallonen Lösung auf einer Basis von 1 Acre ausgebracht würden. Solche Mengen würden gewöhnlich von ca. 3 Unzen (85 g) in 5 Gallonen (19 l) bis ca. 3 Unzen (85 g) in 30 Gallonen (114 l) variieren. In einer typischen Formulierung, bezogen auf eine Probe von 100 Gallonen (380 l) der Formulierung, werden ca. 3 Unzen (85 g) Mesotrion für die Nachauflaufverwendung und ca. 5–6 Unzen (142–170 g) für die Vorauflaufverwendung eingesetzt.

Der Begriff "crop oil concentrate" (Pflanzenschutzölkonzentrat) ist ein allgemein bekannter Begriff auf dem Herbizidgebiet und bezeichnet Mischungen aus Petroleumölen und nichtionischen Tensiden, die bevorzugt wenigstens ca. 79 Gew.-% Petroleumöl enthalten. Es gibt zahlreiche handelsübliche Pflanzenschutzölkonzentrat-Produkte, einschließlich z.B. AGRI-DEX, PENETRATOR und PENETRATOR PLUS von Helena Chemical Company, HERBIMAX von UAP, ES CROP OIL PLUS von Gromark und CROP OIL PLUS von Wilfarm (83 % Paraffinöl, 17 % Emulgatortensid). Zusätzlich beschreibt US-PS 5 238 604 bestimmte Hilfsstoffsysteme und Pflanzenschutzölkonzentrat-Produkte.

Bevorzugte Mengen von Pflanzenschutzölkonzentrat sind 0,5 bis 2 %, am meisten bevorzugt ca. 1 % auf einer Volumen/Volumen-Basis.

Methyliertes Samenöl ("Methylated Seed Oil") ist ebenfalls kommerziell erhältlich. Beispiele schließen DESTINY von Cenex, methyliertes Samenöl von Loveland, methyliertes Samenöl von Helena Chemical, METH OIL von Riverside, PERSIST von Precision, SCOIL von Agsco, SUNDANCE II von Rosens, SUNIT-2 von American Cyanamid und SUPERB von Wilfarm ein.

Zusätzlich werden kommerzielle Versionen des methylierten Samenöls ebenfalls als Kombinationen mit entweder UAN oder AMS verkauft, z.B. PERSIST PLUS und PERSIST EXTRA von Precision (MSO plus UAN) und DYNE-A-PAK von Helena Chemical (MSO plus UAN).

Bevorzugt wird das methylierte Samenöl in einer Menge von ca. 0,5 bis 2,0 % auf einer Volumen/Volumen-Basis mit dem Mesotrion verwendet, besonders bevorzugt ca. 1 %.

Bevorzugt werden ca. 1 bis 3 %, besonders bevorzugt 1 bis 2 % Harnstoffammoniumnitriat-Düngemittel verwendet. Bevorzugt wird ca. 0,5 bis 2 % Ammoniumsulfat verwendet.

Das Verdünnungsmittel umfaßt allgemein Wasser. Es ist ebenfalls möglich, andere Additive zu verwenden, z.B. Puffer, um den pH zu kontrollieren. pH-Puffersubstanzen sind für die Fachleute bekannte Substanzen. Eine pH-Puffersubstanz ist eine Mischung aus einer schwachen Säure mit einem praktisch vollständig dissoziierten Salz dieser Säure und/oder eine Mischung aus einer schwachen Base mit einem praktisch vollständig dissoziiertem Salz dieser Base (siehe z.B. Römpp Chemie Lexikon, 7. Auflage, Band 5, Stichwort "Puffer"). Der pH des Puffers verändert sich kaum bei Zugabe von Säuren oder Basen.

Bevorzugte Puffersubstanzen im bevorzugten pH-Bereich von ca. 4 bis ca. 11 sind z.B. Puffer, die die folgenden Ionen enthalten: Acetat, Phosphat, Borat, Carbonat, Citrat, Diethylmalonat, Nitrilotrismethylenphosphat. Zwitterionische Puffer, wie z.B. Glycinpuffer oder 2-(N-Morpholino)ethansulfonsäure (MES), sind ebenfalls geeignet. Der verwendete Puffer hängt allgemein vom pH-Bereich ab, z.B. wird Phthalat typischerweise in einem pH-Bereich von ca. 3 bis ca. 4 verwendet, Acetat wird typischerweise in einem pH-Bereich von ca. 4 bis ca. 5,5 verwendet, Phosphat wird typischerweise in einem pH-Bereich von ca. 5,5 bis ca. 7,5 verwendet, und Carbonat wird typischerweise in einem pH-Bereich von ca. 9 bis ca. 10 verwendet. Ein pH-Puffer-Acetatsystem wird in solchen Konzentrationen eingesetzt, daß die Konzentration in der Formulierung ca. 0,1 bis ca. 0,3 mol/l ist, bevorzugt ca. 0,15 bis ca. 0,25 mol/l. Ein pH-Puffer-Acetatsystem wird tatsächlich in der "Mesotrion/Acetochlor Premix"-Formulierung in den angegebenen molaren Bereichen aufgebaut. Für jedes Puffersystem ist der molare Bereich unterschiedlich und systemspezifisch, beruht jedoch auf der Pufferstärke im pH-Arbeitsbereich.

Weitere Beispiele für handelsübliche Puffermittel und Hilfsstoffe schließen ein, aber sind nicht beschränkt auf BUFFER PS von Helena, das Alkyl-p-arylpolyethoxyethanolphosphate und organische Phosphorsäure einschließt, typischerweise verwendet in einer Konzentration von ca. 0,5 bis ca. 4 pt (ca. 0,24 bis 1,9 l) auf 100 gal (380 l), BUFFER EXTRA STRENGTH von Helena, das eine Mischung aus Alkylarylpolyethoxyethanolphosphaten und organischen Phosphorsäuren einschließt, typischerweise verwendet in einer Konzentration von ca. 4 oz bis ca. 2 pt (ca. 0,095 bis 0,95 l) auf 100 gal (380 l), BUFFERCIDE von Custom Chemicals, das Phosphorsäure einschließt, typischerweise verwendet in einer Konzentration von ca. 1 bis ca. 2 pt (ca. 0,47 bis 0,95 l) auf 100 gal (380 l), AERODYNE und PENETRATOR PLUS.

Die Formulierungen können durch die Luft oder auf dem Landweg unter Verwendung bekannter Techniken ausgebracht werden, typischerweise 5-30 Gallonen (19–114 l) pro Acre (0,4 ha) auf dem Landweg oder 1–5 Gallonen (3,8–19 l) pro Acre (0,4 ha) durch die Luft.

Die Mengen und Anteile der obigen Komponenten (B) und (C) sind bevorzugte Ausführungsformen. Es wird erwogen, daß ein Bereich von ca. 0,1 bis 1,0 % in jedem Fall verwendet werden könnte.

In einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Bekämpfung des Wachstums von ungewünschter Vegetation, wie Unkraut, um den Locus einer gewünschten Pflanzenart, wie Korn, bereitgestellt, welches das Ausbringen der obigen Formulierungen auf den Locus einer solchen Vegetation umfaßt. Beispiele für ungewünschte Vegetation sind Abutilon theophrasti ("velvetleaf"), Amaranthus retroflexus ("redroot pigweed"), gemeiner Wasserdorst, Palmer-Amaranth, efeublättrige Prunkwinde ("ivyleaf morningglory"), Sida spinosa ("prickly sida"), Ambrosia trifida ("giant ragweed"), Ambrosia artemisiifolia ("common ragweed"), Xanthium pensylvanicum ("common cocklebur"), östlicher schwarzer Nachtschatten ("Eastern black nightshade"), gemeine Melde ("common lambsquarters"), Polygonum pensylvanicum ("Pennsylvania smartweed"), Sonnenblume, Stechapfel, Sesbania exaltata, Euphorbia dentata, Portulak, große Unkrauthirse ("large crabgrass"), gelber Fuchsschwanz und Kochia.

Beispiele

Eine Reihe von Versuchen wurde durchgeführt, um die Wirkung von Hilfsstoffen auf die Bekämpfung von zweikeimblättrigem Unkraut mit Mesotrion auszuwerten. Diese Reihe schloß Versuchen an gepflanztem Unkraut und heimischem Unkraut ein. Jeder Versuch wurde als randomisierter vollständiger Block mit drei oder mehr Wiederholungen geplant. Mesotrion wurde mit 0,094 lb ai/A (105 g/ha, 3 oz/A) mit MSO und COC mit 1 % V/V mit und ohne UAN mit 1 bis 2,5 % V/V und AMS mit 8,5 lb/100 Gallonen (ca. 1 %) Spritzlösung ausgebracht. 13 Versuche wurden im Jahr 1999 durchgeführt, wobei 38 Auswertungen an zweikeimblättrigem Unkraut durchgeführt wurden, einschließlich Abutilon theophrasti ("velvetleaf"), Amaranthus retroflexus ("redroot pigweed"), gemeiner Wasserdorst, Palmer-Amaranth, efeublättrige Prunkwinde ("ivyleaf morning-glory"), Sida spinosa ("prickly sida"), Ambrosia trifida ("giant ragweed"), Ambrosia artemisiifolia ("common ragweed"), Xanthium pensylvanicum ("common cocklebur"), östlicher schwarzer Nachtschatten ("Eastern black nightshade"), gemeine Melde ("common lambsquarters"), Polygonum pensylvanicum ("Pennsylvania smartweed"), Sonnenblume, Stechapfel, Sesbania exaltata, Euphorbia dentata, Portulak, große Unkrauthirse ("large crabgrass"), gelber Fuchsschwanz und Kochia. Die beobachteten hohen Bekämpfungsgrade bei allen Behandlungen in 20 von 38 dieser Datensätze neigen dazu, Hilfsstoffeffekte zu maskieren (siehe Tabelle 1).

Tabelle 1 Effekt von Hilfsstoffen auf Bekämpfung von zweikeimblättrigem Unkraut mit Mesotrion

Alle Herbizidmengen sind in Pfund aktiver Bestandteil pro Acre (lb ai/A). 0,094 lb/A ist ca. 105 g/ha.

Hilfsstoffmengen sind 1 % MSO, 1% COC, 1 und 2,5 % UAN und 8,5 lg/100 gal (ca. 1 %) AMS.

Die beste Demonstration der potentiellen Hilfsstoffeffekte liegt darin, sich auf Versuche zu konzentrieren, die unter Bedingungen durchgeführt wurden, die nicht vorteilhaft für die herbizide Aktivität waren, oder auf Unkraut, das schwierig mit Mesotrion zu bekämpfen war, das allein eingesetzt wird. Mesotrion, das mit der Kombination aus COC oder MSO plus UAN oder AMS eingesetzt wurde, ergab eine signifikant bessere Unkrautbekämpfung als wenn es nur mit COC oder MSO eingesetzt wurde (siehe Tabelle 2).

Hilfsstoffe beeinflussen ebenfalls die Maisschädigung. Dies wird am besten gezeigt, indem man die Häufigkeit der beobachteten Schädigung über eine große Anzahl von Feldversuchen betrachtet, die zwischen 1996 und 1999 durchgeführt wurden. Diese Versuche wurden alle als randomisierte vollständige Blöcke mit wenigstens drei Wiederholungen konstruiert.

Mesotrion wurde mit 0,094 lb ai/A (105 g ai/ha) (3 oz/A) plus 1 % V/V COC oder MSO mit und ohne UAN mit 2,5 % V/V oder AMS mit 8 bis 17 lb/100 Gallonen (ca. 1–2 %) ausgebracht. Kombinationen aus COC plus UAN oder AMS führen zu einem geringeren Auftreten von Kulturschädigung als MSO plus UAN oder AMS (siehe Tabelle 3).

Tabelle 2 Effekt von Hilfsstoffen aus ausgewählten Versuchen (nachteilige Bedingungen (OH) und schwierig zu bekämpfende Arten (AMBEL und AMBTR))
Tabelle 2 (Fortsetzung)

Alle Herbizidmengen in Pfund aktiver Bestandteil pro Acre (lb ai/A).

Hilfsstoffmengen sind 1 % MSO, 1% COC, 1 und 2,5 % UAN und 8,5 lb/100 Gallonen (ca. 1 %) AMS.

Tabelle 3 Effekte von Hilfsstoff auf Häufigkeit der Maisschädigung unter Verwendung von 0,094 lb ai/A (105 g/ha) Mesotrion mit verschiedenen Hilfsstoffen

Beispiele der bevorzugten Formulierungen auf Basis von 100 Gallonen (379 l) der formulierten Lösung für typische Anwendung von 10 Gallonen (38 l) pro Acre (0,4 ha)

  • 1. (A) 30 Unzen (850 g) 2-[4-Methylsulfonyl-2-nitrobenzoyl]-1,3-cyclohexandion;

    (B) 1 Gallone (3,8 l) Pflanzenschutzölkonzentrat,

    (C) 1,5 Gallonen (5,7 l) Harnstoffammoniumnitrat und

    (D) Rest Wasser
  • 2. (A) 30 Unzen (850 g) 2-[4-Methylsulfonyl-2-nitrobenzoyl]-1,3-cyclohexandion,

    (B) 1 Gallone (3,8 l) methyliertes Samenöl,

    (C) 17 lbs (7,7 kg) Ammoniumsulfat-Düngemittel und

    (D) Rest Wasser
  • 3. (A) 30 Unzen (850 g) 2-[4-Methylsulfonyl-2-nitrobenzoyl]-1,3-cyclohexandion,

    (B) 1 Gallone (3,8 l) Pflanzenschutzölkonzentrat,

    (C) 1,5 Gallonen (5,7 l) Harnstoffammoniumnitrat und

    (D) Rest Wasser.


Anspruch[de]
  1. Herbizide Formulierung, die folgendes umfaßt:

    (A) Mesotrion (2-[4-Methylsulfonyl-2-nitrobenzoyl]-1,3-cyclohexandion),

    (B) circa 0,3 bis circa 2,5 % Pflanzenschutzölkonzentrat ("Crop Oil Concentrate") oder circa 0,3 bis circa 2,5 % methyliertes Samenöl ("Methylated Seed Oil") auf Volumen/Volumen-Basis, bezogen auf die Gesamtheit aus (A), (B), (C) und (D),

    (C) circa 0,5 bis circa 5 % eines Harnstoffammoniumnitrats auf Volumen/Volumen-Basis, bezogen auf die Gesamtheit aus (A), (B), (C) und (D), oder circa 0,5 bis 5 Trockengewichts-% Ammoniumsulfat-Düngemittel, bezogen auf das Gesamtgewicht von (A), (B), (C) und (D), und

    (D) ein Verdünnungsmittel.
  2. Formulierung gemäß Anspruch 1, die circa 0,5 bis 2,0 % Pflanzenschutzölkonzentrat umfaßt.
  3. Formulierung gemäß Anspruch 1, die circa 1 % Pflanzenschutzölkonzentrat umfaßt.
  4. Formulierung gemäß Anspruch 1, die circa 0,5 bis 2,0 % methyliertes Samenöl umfaßt.
  5. Formulierung gemäß Anspruch 1, die circa 1 % methyliertes Samenöl umfaßt.
  6. Formulierung gemäß Anspruch 1, die circa 1 bis 3 % Harnstoffammoniumnitrat-Düngemittel umfaßt.
  7. Formulierung gemäß Anspruch 1, die circa 0,5 bis 2 % Ammoniumsulfat-Düngemittel umfaßt.
  8. Herbizide Formulierung auf Basis einer 100 Gallonen-Lösung, die folgendes umfaßt:

    (A) circa 30 Unzen (850 g) 2-[4-Methylsulfonyl-2-nitrobenzoyl]-1,3-cyclohexandion,

    (B) circa 1 Gallone (3,8 l) Pflanzenschutzölkonzentrat oder 1 Gallone methyliertes Samenöl oder eine Mischung daraus,

    (C) circa 1,5 Gallonen (5,7 l) eines Harnstoffammoniumnitrats auf Volumen/Volumen-Basis oder circa 17 lbs (7,7 kg) Ammoniumsulfat-Düngemittel und

    (D) Rest Wasser.
  9. Verfahren zur Kontrolle des Wachstums von unerwünschter Vegetation um den Locus einer gewünschten Pflanze herum, welches das Ausbringen der Formulierung gemäß Anspruch 1 auf den Locus der Vegetation umfaßt.
  10. Verfahren gemäß Anspruch 9, worin die gewünschte Pflanze Mais ist.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 10, worin die unerwünschte Vegetation aus der Gruppe ausgewählt ist, die Abutilon theophrasti ("velvetleaf"), Amaranthus retroflexus ("redroot pigweed"), gemeinen Wasserdorst, Palmer-Amaranth, efeublättrige Prunkwinde ("ivyleaf morningglory"), Sida spinosa ("prickly sida"), Ambrosia trifida ("giant ragweed"), Ambrosia artemisiifolia ("common ragweed"), Xanthium pensylvanicum ("common cocklebur"), östlichen schwarzen Nachtschatten ("Eastern black nightshade"), gemeine Melde ("common lambsquarters"), Polygonum pensylvanicum ("Pennsylvania smartweed"), Sonnenblume, Stechapfel, Sesbania exaltata, Euphorbia dentata, Portulak, große Unkrauthirse ("large crabgrass"), gelben Fuchsschwanz und Kochia umfaßt.
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