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Dokumentenidentifikation EP1429949 07.07.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001429949
Titel ANSCHLUSSELEMENT FÜR EIN KUPPLUNGSELEMENT EINER LUFTKUPPLUNG FÜR DEN EINSATZ IN ZUGKUPPLUNGEN, INSBESONDERE AUTOMATISCHEN ZUGKUPPLUNGEN
Anmelder Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH, 80809 München, DE
Erfinder MÜNZENHOFER, Franz, 85764 Oberschlei heim, DE;
KNOSS, Rainer, 80637 München, DE
DE-Aktenzeichen 50203293
Vertragsstaaten DE
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 11.09.2002
EP-Aktenzeichen 027987148
WO-Anmeldetag 11.09.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/EP02/10182
WO-Veröffentlichungsnummer 0003024762
WO-Veröffentlichungsdatum 27.03.2003
EP-Offenlegungsdatum 23.06.2004
EP date of grant 01.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.07.2005
IPC-Hauptklasse B61G 5/04
IPC-Nebenklasse B61G 5/08   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Anschlusselement für ein Kupplungselement einer Luftkupplung für den Einsatz in Zugkupplungen, insbesondere automatischen Zugkupplungen.

Luftkupplungen für automatische Zugkupplungen sind beispielsweise aus Knorr-Bremse GmbH: Automatische Zugkupplung bekannt. Diese ist im Kupplungskopf einer automatischen Zugkupplung unterhalb der Kupplungslängsachse angeordnet und steht in der Ausgangsstellung mit der Dichtungsfläche vor dem Kupplungszentrum. Sie besteht aus einem Luftrohr und einem Dichtring sowie konzentrisch angeordneten Greifelementen, die sich im gekuppelten Zustand, das heißt beim Zusammenwirken mit einem komplementären Kupplungselement einer Luftkupplung eines mit einem Schienenfahrzeug zu koppelnden Schienenfahrzeuges verhaken und bei Unter- und Überdruck die Dichtheit gewährleisten. Dabei werden während des Kupplungsvorganges die Luftkupplungen zurückgeschoben, bis die Greifelemente zentriert sind. An den Luftkupplungselementen, insbesondere dem Luftrohr ist eine Vordrückfeder angeordnet, welche das Luftrohr in die entsprechende Stellung drückt. Beim Entkuppeln bewegen sich dabei die Kupplungsprofile zunächst quer zur Kupplungslängsachse. Dabei stoßen die Öffnungskonturen der Kupplungsköpfe an die Luftkupplungsgreifer und enthaken diese. Die Rückseite der Luftkupplung ist dabei derart ausgebildet, dass diese mit einer verwendeten Haibschalenkupplung verbunden werden kann. Beim Gemischtkuppeln von Fahrzeugen mit einer automatischen Zugkupplung und Fahrzeugen mit Schraubenkupplung kann diese Halbschalenkupplung ausgehängt und mit dem Luftschlauch des Schraubenkupplungswagens verbunden werden. Für einen eventuell erforderlichen Dichtringwechsel kann die Luftkupplung bei gekuppelten Kupplungsköpfen nach hinten ausgebaut werden, wozu ein Lagerbolzen herausgezogen werden muss.

Zur Realisierung von Bremsproben bei Güterfahrzeugen ist es erforderlich, die Hauptluftleitung des gesamten Zugverbundes mit Luft aufzufüllen und die Dichtheit aller Luftverbindungen zu überprüfen. Bisher kann dabei mit der an den entsprechenden Prüfstationen, insbesondere Bahnhöfen vorhandenen Halbschalenkupplungen jedoch der erste und der letzte Luftkupplungskopf nicht überprüft werden, da die Halbschalenkupplung nicht auf den Luftkupplungskopf der automatischen Zugkupptung passt.

Aus den Patentschriften FR-A-1 548 035 und FR-A-2 056 115 sind Anschlusselemente bekannt, die im Mischbetrieb einsetzbar sind, um einen Luftkupplungskopf mit einer Halbschalenkupplung verbinden zu können.

Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, ein derartiges Anschlusselement weiterzuentwickeln und insbesondere die Dichtheit der Verbinding zu Verbessern. Ein Entweichen der Luft am letzten Luftkupplungskopf sollte des weiteren vermieden werden.

Die erfindungsgemäße Lösung ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 charakterisiert. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.

Erfindungsgemäß weist das Anschlusselement für ein Luftkupplungselement einer Kupplung, umfassend ein Luftrohr und konzentrisch zu diesem angeordnete Greifelemente, ein Luftführungsrohr, welches in das Luftrohr einführbar ist, wobei das Luftführungsrohr eine Anschlagfläche aufweist, an welchem eine Dichteinrichtung angeordnet ist, welche mit der Dichteinrichtung des Luftrohres zusammenwirkt. Des weiteren weist das Anschlusselement ein Kopfelement auf, welches je nach Anwendungsfall zur Realisierung unterschiedlicher Funktionen verschieden ausgeführt ist. Es sind Mittel vorgesehen, welche unter der Einwirkung von Druckluft das Anschlusselement sicher mit dem Luftkupplungselement verbinden. Die Mittel umfassen dabei Verriegelungselemente, welche die an den Greifelementen des Luftkupplungselementes vorhandenen Flächen zur Abstützung benutzen und im Prüfzustand, das heißt unter Druck das Anschlusselement gegenüber den Greifelementen verriegeln.

Bezüglich der Ausführung der Mittel bestehen eine Mehrzahl von Möglichkeiten. Diese sind dabei derart gestaltet, dass entweder die Luft entweichen kann, während das Anschlusselement noch sicher gehalten wird oder aber das Anschlusselement nicht entfernt werden kann, solange ein Überdruck in der Luftleitung vorhanden ist.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird dabei durch eine Hebellage am Riegelelement das Anschlusselement zuerst in eine Position gebracht, bei welcher Druckluft entweichen kann. Erst nach Entlastung kann die Verhakung gelöst werden. Die zweite Ausführung ist dadurch gekennzeichnet, dass die schiefe Ebene der Greifelemente am Luftkupplungskopf derart ausgenutzt wird, dass solange die Luftleitung unter Druck ist mit Handkraft das Anschlusselement nicht gelöst werden kann. Zusätzlich ist in diesem Fall noch ein Hakenelement vorgesehen, welches vor der Entriegelung von Hand gelöst werden muss.

In beiden Fällen wird sichergestellt, dass das Verletzungsrisiko durch das Wegfliegen des Anschlusselementes erheblich minimiert wird. Die erste Möglichkeit bietet des weiteren den Vorteil, dass auch bei Fehlbedienungen unter Anwendung von Gewalt die Anschlusselemente nicht wegfliegen können.

Unter einem weiteren Aspekt der Erfindung können je nach Ausgestaltung der Kopfelemente mit dem Anschlusselement unterschiedliche Funktionen realisiert werden. Zu diesen zählen:

  • 1. Adapterelement für eine Halbschalenkupplung und
  • 2. Ausbildung als Verschlussstopfen

Im erstgenannten Fall ist der Kupplungskopf komplementär zum Kupplungselement einer Halbschalenkupplung ausgeführt, so dass ein Zusammenwirken zwischen dem Kopfelement des Anschlusselementes und dem Kupplungselement einer Halbschalenkupplung gewährleistbar ist. Das Kopfelement ist dabei derart ausgestaltet, dass dieses im verriegelten Zustand des Anschlusselementes mit der Luftkupplung ein sicheres Zusammenwirken mit der Halbschalenkupplung gewährleistet.

Im zweiten Fall ist das Kopfelement als Blindverschluss ausgeführt, wobei auch hier eine Vielzahl von Möglichkeiten bestehen. Zu diesen gehören unter anderem:

  • a) eine Ausgestaltung des Kopfelementes als Anschlussflanschelement des Luftführungsrohres, wobei das Flanschelement den Luftführungskanal im Luftführungsrohr verschließt oder
  • b) beliebige Ausbildung, wobei das Kopfelement den Führungskanal im Luftführungsrohr verschließt oder
  • c) Ausbildung des Kopfelementes analog zum Adapterelement, wobei das Luftführungsrohr im Kopfelement durch einen Verschlussstopfen verschlossen ist.

Die erfindungsgemäße Lösung ist nachfolgend anhand von Figuren erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:

Figuren 1a und 1b
verdeutlichen in zwei Ansichten ein erfindungsgemäß gestaltetes Anschlusselement in Form eines Adapters gemäß einer ersten Ausführungsform;
Figur 2
verdeutlichen anhand einer Ansicht gemäß Figur 1a eine erfindungsgemäße Ausführung eines Adapters gemäß einer zweiten Variante;
Figuren 3a und 3b
verdeutlichen in einer Ansicht gemäß der Figuren 1 a und 2 eine weitere Ausgestaltung eines erfindungsegmäß gestalteten Anschlusselementes in Form eines Verschlußstopfens.

Die Figuren 1 a bis 1c verdeutlichen anhand von drei Ansichten eine erste Variante einer erfindungsgemäßen Gestaltung eines Anschlusselementes in Form eines Adapters 1 für die Zuordnung zu einer Luftkupplung einer automatischen Zugkupplung. Die Ausführungen der Luftkupplungselemente für automatische Zugkupplungen bestehen im wesentlichen aus einem Luftrohr mit Dichtring und konzentrisch angeordneten Greifern, die sich im gekoppelten Zustand verhaken und bei Unter- und Überdruck die Dichtheit gewährleisten. Der Adapter 1 dient dabei der Kopplung eines derartig gestalteten Kupplungskopfes mit einer anderen Ausführung einer Luftkupplung, beispielsweise in Form einer Halbschalenkupplung, welche nicht auf den Kupplungskopf der automatischen Zugkupplung paßt. Der Adapter 1 umfaßt dabei Mittel 2 zur Befestigung und luftdichten Kopplung mit einem Luftkupplungselement, Mittel 3 zur Kopplung zwischen dem am Luftkupplungselement befestigten Adapter 1 und dem anderen, anders ausgebildeten Luftkupplungselement und Mittel 4 zur Gewährleistung einer luftdichten Verbindung zwischen den miteinander zu koppelnden Luftkupplungselementen. Der Adapter 1 umfaßt dazu im einfachsten Fall ein Kopfelement in Form des Adapterkopfes 5 und ein Luftführungsrohr 6. Die Mittel 2 zur Befestigung und luftdichten Kopplung mit dem Luftkupplungselement sind dabei vorzugsweise im Bereich des Luftrohres 6 vorgesehen. Das Luftführungsrohr 6 umfaßt dabei einen ersten Teilbereich 7, welcher in den Kupplungskopf des Luftkupplungselementes einführbar ist. Vorzugsweise ist der Außendurchmesser im ersten Teilbereich 7 des Luftführungsrohres 6 derart gewählt, daß dieser lediglich eine Spielpassung mit dem Innendurchmesser des Kupplungskopfes des Luftkupplungselementes bildet. Über die Länge I des ersten Teilbereiches 7 wird dabei die Lagerbasis für den Adapter 1 im Kupplungskopf der Luftkupplung einer automatischen Zugkupplung bestimmt. Vorzugsweise wird zur Realisierung einer möglichst breiten Lagerbasis eine größere axiale Erstreckung des ersten Teilbereiches 7 des Luftführungsrohres 6 gewählt. Um eine luftdichte Verbindung zwischen dem Adapter 1 und dem Kupplungskopf der Luftkupplung der automatischen Zugkupplung zu gewährleisten, ist eine Dichteinrichtung 8 vorgesehen, welche mit dem entsprechenden Dichtring am Kupplungskopf der Luftkupplung in Einbaulage zusammenwirkt. Die Dichteinrichtung 8 ist an einer, vom Kopfelement 5 weggerichteten Anschlagfläche 14 eines flanschartigen Elementes 9 angeordnet, welches sich dabei an den ersten Teilbereich 7 in Richtung zum Adapterkopf 5 hin anschließt und den ersten Teilbereich abschließt. Das flanschartige Element 9 weist einen Außendurchmesser auf, welcher größer ist, als der Außendurchmesser des Dichtringes am Kupplungskopf der Luftkupplung. Die Dichteinrichtung 8 ist dabei vorzugsweise als Lippendichtung ausgeführt.

Die Mittel 3 zur Kopplung zwischen den Kupplungselementen, insbesondere dem mit einem ersten Luftkupplungskopf einer Luftkupplung einer automatischen Zugkupplung gekoppelten Adapter 1 und dem anderen Kupplungselement in Form einer Halbschalenkupplung werden dabei vom Adapterkopf 5 gebildet. Dieser weist dabei hinsichtlich seines Aufbaus und insbesondere seiner ausgebildeten Anlage - und Kontaktflächen, hier der Kontaktfläche 10, einen komplementären Aufbau zum anderen zweiten Kupplungselement, insbesondere dem Kupplungskopf des anderen zweiten, mit diesem zu koppelnden und hier nicht dargestellten Kupplungselementes - insbesondere eines Elementes einer Halbschalenkupplung auf. Dabei werden auch die Mittel 4 zur Gewährleistung einer luftdichten Verbindung zwischen den miteinander zu koppelnden Luftkupplungselementen 4 vom Adapterkopf 5 getragen. Diese umfassen wenigstens eine Dichteinrichtung 11, welche ebenfalls komplementär zu den mit dem mit dem Adapter verbundenen Luftkupplungskopf zu koppelnden Luftkupplungskopf ausgeführt ist und Elemente 16 eines entsprechenden Koppelungsmechanismus zur Verbindung mit einem, an einem anderen Wagon angeordneten Halbschalenkupplungselement oder einer mit einem Adapter 1 versehen Luftkupplungselementes auf.

Die Mittel 2 zur Befestigung und luftdichten Kopplung des Adapters 1 mit dem Kupplungskopf der Luftkupplung umfassen mindestens ein, am flanschartigen Element 9 oder dem Luftführungsrohr 6 angeordnetes Verriegelungselement, welches derart gestaltet ist, daß es sich an den Flächen der Greifelemente nach Art eines Widerhakens abstützt, d.h. komplementär zu Teilbereichen der Greifelemente ausgeführt ist und diese hintergreift. Bei der Ausführung gemäß Variante 1 sind ein Haken 13 und ein Hebel in Form einer Klinkeneinrichtung 12 vorgesehen. Mittels des Hebels 13 sind die einzelnen Funktionsstellungen des Adapters 1 bestimmbar. Figur 1 b verdeutlicht diese in einer Seitenansicht auf den Adapter 1. Dabei wird durch eine Hebellage der Adapter 1 beim Entriegeln zuerst in eine Position I, hier mittels unterbrochener Linie dargestellt, gebracht, bei welcher Luft entweichen kann. Erst danach kann die Verhakung durch den Haken 13 gelöst werden. In Verbindung mit einer Blind-Halbschale, d.h. der Ausbildung des Adapterkopfes als Blind-Halbschale kann der Adapter auch als Verschlußstopfen eingesetzt werden. Position II stellt die Stellung der Klinkeneinrichtung 12 im verhakten Zustand dar, Position III die Stellung der Klinkeneinrichtung 12 im unbelasteten - vorgespannten Zustand.

Die Klinkeneinrichtung ist vorzugsweise federbelastet ausgeführt, wobei diese zum Öffnen bzw. Abnehmen des Adapters 1 gelöst werden muß. Zur Befestigung in axialer Richtung zwischen Adapter 1 und dem Luftkupplungskopf der Luftkupplung wird die schiefe Ebene der Greifelemente am Luftkupplungskopf so ausgenutzt, daß so lange die Luftleitung unter Druck ist, mit Handkraft der Adapter 1 nicht gelöst werden kann.

Die Figur 2 verdeutlicht eine Ausführung eines Adapters 1.2 gemäß einer Variante 2, bei welcher der Adapter so lange nicht entfernt werden kann, so lange ein Überdruck in der Luftleitung vorherrscht. Dieser unterscheidet sich gegenüber dem in der Figur 1 dargestellten dadurch, daß keine Klinke vorgesehen ist, sondern nur mindestens ein Haken 13, welcher vor der Entriegelung von Hand gelöst werden muß. Auch hier besteht theoretisch die Möglichkeit in Verbindung mit einer Blind-Halbschale den Adapter als Verschlußstopfen für den Luftkupplungskopf einer Luftkupplung einer automatischen Zugkupplung zu verwenden. Dabei verhakt sich unter Druck der Haken 13 mit dem Kupplungskopf der Luftkupplung, so daß ein Lösen in axialer Richtung nicht mehr möglich ist, sondern erst wenn eine Entlastung erfolgt.

Die Figuren 3a und 3b verdeutlichen anhand einer Ansicht gemäß der Figuren 1a und 2 unterschiedliche Ausführungen des Anschlusselementes als Verschlußstopfen 15.3a und 15.3b. Bei der Ausführung gemäß Figur 3a erfolgt die Ausbildung des Kopfelementes 5.3a analog zu der beim Adapter, wobei das Kopfelement 5.3a geschlossen ausgeführt ist, was durch Ausbildung des Luftführungskanales als Blindkanal erfolgen kann, wobei in diesem Fall gleiche Grundformen für das Kopfelement wie bei der Adapterausführung verwendet werden können.

Figur 3b verdeutlicht eine besonders kompakte Ausgestaltung des Kopfelementes als Anschlussflanschelement des Luftführungsrohres, wobei das Flanschelement 9.3b bereits den Luftführungskanal im Luftführungsrohr 6.3b verschließt.

Bezugszeichenliste

1; 1.2
Adapter
2
Mittel zur Befestigung und luftdichten Kopplung des Adapters mit einem Kupplungskopf einer Luftkupplung einer automatischen Zugkupplung
3
Mittel zur Kopplung zwischen dem mit dem Luftkupplungselement gekoppelten Anschlusselement und einem anderen Kupplungselement
4
Mittel zur Gewährleistung einer luftdichten Verbindung zwischen den einzelnen miteinander zu koppelnden Luftkupplungselementen
5
Adapterkopf
6
Luftführungsrohr
7
erster Teilbereich des Luftführungsrohres
8
Dichteinrichtung
9
flanschartiges Element
10
Kontaktfläche
11
Dichteinrichtung
12
Klinke
13
Haken
14
Anschlagfläche
15.3a, 15.3b
Verschlußstopfen
16
Elemente


Anspruch[de]
  1. Anschlusselement (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) für ein Luftkupplungselement (1) einer Luftkupplung, umfassend ein Luftrohr und konzentrisch zu diesem angeordnete Greifelemente für den Einsatz in Zugkupplungen

    mit einem Kopfelement (5; 5.3a);

    mit einem, mit dem Kopfelement (5; 5.3a) verbundenen und in das Luftrohr des Luftkupplungselementes wenigstens teilweise einführbaren Luftführungsrohr (6; 6.3a; 6.3b);

    mit einer, am Luftführungsrohr (6; 6.3a; 6.3b) angeordneten und eine Dichteinrichtung (8) tragende und vom Kopfelement (5; 5.3a) weggerichtete Anschlagfläche (14);

    mit Mitteln (2) zur Befestigung und luftdichten Kopplung mit dem Luftkupplungselement;

    die Mittel (2) umfassen wenigstens ein Verriegelungselement, welches sich an den Greifelementen des Luftkupplungselementes vorhandenen Flächen abstützt und unter Druck das Anschlusselement (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) gegenüber den Greifelementen verriegelt.
  2. Anschlusselement (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement von einem Haken (13) gebildet wird, welcher vom Kopfelement (5; 5.3a) weggerichtet ist und wenigstens einen Teilbereich zum Hintergreifen eines der Greifelemente oder eines an diesem vorgesehenen Vorsprunges des Luftkupplungselementes der Luftkupplung aufweist.
  3. Anschlusselement (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (13) an einem flanschartigen Element (9) angeordnet ist.
  4. Anschlusselement (1 ; 1.2; 15.3a; 15.3b) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (13) am Luftführungsrohr (6) angeordnet ist.
  5. Anschlusselement (1; 1.2 15.3a; 15.3b) nach einem der Ansprüche 3 oder 4,dadurch gekennzeichnet, daß eine Klinkeneinrichtung (12) vorgesehen, welche am flanschartigen Element (9) oder dem Luftführungsrohr (6) angelenkt ist und mit einer Fläche an den Greifelementen zum Verhaken in Wirkverbindung treten kann.
  6. Anschlusselement (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkeneinrichtung (12) mittels einer Federeinrichtung hinsichtlich ihrer Position vorspannbar ist.
  7. Anschlusselement (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
    • das Kopfelement (5) weist Mittel (3) zur Koppelung zwischen dem mit dem Luftkupplungselement gekoppelten Anschlusselement und einem anderen Luftkupplungselement auf;
    • die Mittel (3) umfassen eine, eine Dichteinrichtung (11) tragende Anlage- und Kontaktfläche (10), in welche der Luftführungskanal mündet; die Mittel (3) umfassen Elemente (16) eines Koppelungsmechanismus zur Koppelung mit dem anderen Luftkupplungselement.
  8. Anschlusselement (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfelement (5) in Form eines Halbschalenkupplungselementes ausgeführt ist.
  9. Anschlusselement (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieses als Verschlußstopfen ausgeführt ist.
  10. Anschlusselement (15.3a) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfelement (5.3a) frei von einer Öffnung ausgeführt ist.
  11. Anschlusselement (15.3b) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dieses frei von einem Kopfelement ausgeführt ist und der Führungskanal im Luftführungsrohr (6) als Blindbohrung ausgebildet ist.
Anspruch[en]
  1. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) for a pneumatic coupling element (1) of a pneumatic coupling, comprising an air duct and gripping elements disposed concentrically relative to the air duct for use in train couplings,

    including a coupler element (5; 5.3a);,

    an air passage duct (6; 6.3a; 6.3b) connected to said coupler element (5; 5.3a) and adapted to be introduced, at least partly, into the air duct of said pneumatic coupling element;

    a bearing surface (14) disposed on said air passage duct (6; 6.3a; 6.3b) and supporting a sealing means (8) and extending away from said coupler element (5; 5.3a);

    means (2) for fasting on and air-tight coupling to said pneumatic coupling element;

    wherein said means (2) comprise at least one locking element that is supported on said gripping elements of said pneumatic coupling element and that locks, under pressure, said connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) relative to said gripping elements.
  2. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to Claim 1, characterised in that said locking element is constituted by a hook (13) that is oriented away from said coupler element (5; 5.3a) and that comprises at least one partial zone for engaging behind one of said gripping elements or a projection of said pneumatic coupling element of the pneumatic coupling, which is provided on it.
  3. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to Claim 2, characterised in that said hook (13) is arranged on a flange-type element (9).
  4. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to Claim 2, characterised in that said hook (13) is arranged on said air passage duct (6).
  5. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to any of the Claims 3 or 4,characterised in that a latch means (12) is provided that is articulated on said flange-type element (9) or on said air passage duct (6) and is adapted to enter into an operative connection to a surface on said gripping elements for hooking.
  6. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to Claim 5, characterised in that said latch means (12) is adapted to be biased by means of a spring means in terms of its position.
  7. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to any of the Claims 1 to 6,characterised by the following features:
    • said coupler element (5) comprises means (3) for coupling between the connecting element coupled to s aid p neumatic coupling element a nd a nother pneumatic coupling element;
    • said means (3) comprise a bearing and contact surface (10) supporting a sealing means (11), into which surface said air passage duct opens;
    • said means (3) comprise elements (16) of a coupling mechanism for coupling to said other pneumatic coupling element.
  8. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to Claim 7, characterised in that said coupler element (5) is designed in the form of a semimonocoque coupling element.
  9. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to any of the Claims 1 to 6,characterised in that the element is designed in the form of a closing plug.
  10. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to Claim 9, characterised in that said header element (5.3a) is designed to be free of an opening.
  11. Connecting element (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) according to Claim 9, characterised in that the element is designed to be free of a coupler element and that the guiding passage is configured as bottom hole in said air passage duct (6).
Anspruch[fr]
  1. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) pour un élément d'attelage pneumatique (1) d'un attelage pneumatique, comprenant une conduite d'air et des éléments de prise disposés en arrangement concentrique relatif à la conduite d'air pour l'emploi dans des systèmes d'attelage de train,

    comprenant un élément de tête d'attelage (5; 5.3a) ;

    une canalisation d'air (6; 6.3a; 6.3b) raccordée audit élément de tête d'attelage (5; 5.3a) et apte à être introduit, au moins en partie, dans la conduite d'air dudit élément d'attelage pneumatique ;

    une surface d'appui (14) disposée à ladite canalisation d'air (6; 6.3a; 6.3b) et appuyant un moyen d'étanchéité (8) et s'étendant à partir dudit élément de tête d'attelage (5; 5.3a) ;

    des moyens (2) à fixer et accoupler, de manière étanche à l'air, audit élément d'attelage pneumatique ;

    dans lequel ledit moyen (2) comprend au moins un élément de verrouillage qui s'appuie sur lesdits éléments de prise dudit élément d'attelage pneumatique et qui verrouille, sous pression, ledit élément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) relativement auxdits éléments de prise.
  2. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit élément de verrouillage est constitué par un crochet (13), orienté à partir dudit élément de tête d'attelage (5; 5.3a) et comprenant au moins une zone partielle pour la prise en arrière d'un desdits éléments de prise ou d'une saillie dudit élément d'attelage pneumatique de l'attelage pneumatique, qui est disposé sur l'élément.
  3. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon la revendication 2, caractérisé en ce que ledit crochet (13) est disposé à un élément en patte (9).
  4. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon la revendication 2, caractérisé en ce que ledit crochet (13) est disposé à ladite canalisation d'air (6).
  5. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon une quelconque des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce qu'un moyen à pêne (12) est disposé, qui est articulé audit élément en patte (9) ou à ladite canalisation d'air (6), en étant apte à entrer en une connexion opérative à une surface auxdits éléments de prise pour l'accrochage.
  6. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon la revendication 5, caractérisé en ce que ledit moyen à pêne (12) est apte à être mis en précontrainte moyennant un moyen à ressort en vue de sa position.
  7. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé par les mesures suivantes :
    • ledit élément de tête d'attelage (5) comprend des moyens (3) à accoupler entre l'élément de raccord accouplé audit élément d'attelage pneumatique et un autre élément d'attelage pneumatique ;
    • ledit moyen (3) comprend une surface d'appui et de contact (10) appuyant un moyen d'étanchéité (11), dans laquelle s'ouvre ladite canalisation d'air ;
    • ledit moyen (3) comprend des éléments (16) d'un mécanisme d'attelage pour l'accouplement audit autre élément d'attelage pneumatique.
  8. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon la revendication 7, caractérisé en ce que ledit élément de tête d'attelage (5) est conçu sous forme d'un élément d'attelage semi-monocoque.
  9. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément est conçu sous forme d'un bouchon d'obturation.
  10. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon la revendication 9, caractérisé en ce que ledit élément de tête d'attelage (5.3a) est conçu de façon qu'il soit dépourvu d'une ouverture.
  11. Elément de raccord (1; 1.2; 15.3a; 15.3b) selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément est conçu de façon qu'il soit dépourvu d'un élément de tête d'attelage et que le passage de guidage soit configuré sous forme d'un logement à fond plein dans ladite canalisation d'air (6).






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