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Dokumentenidentifikation DE102004002405B3 14.07.2005
Titel Kontaktbuchse mit Kontaktfeder und Kontaktfeder
Anmelder Tyco Electronics AMP GmbH, 64625 Bensheim, DE
Erfinder Hotea, Gheorghe, 64347 Griesheim, DE;
Wendling, Hannes, 63225 Langen, DE;
Stange, Holger, 67227 Frankenthal, DE;
Eberhardt, Nikolaus, 68775 Ketsch, DE
Vertreter Wilhelm & Beck, 80636 München
DE-Anmeldedatum 16.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004002405
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 14.07.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.07.2005
IPC-Hauptklasse H01R 13/187
IPC-Nebenklasse H01R 13/11   H01R 13/17   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Kontaktbuchse 6 mit einer Kontaktfeder 1, die im Wesentlichen in Form einer Mäanderstruktur ausgebildet ist. Die Mäanderstruktur weist U-förmige Teilabschnitte 4 auf, die über Federelemente 5 miteinander verbunden sind. Die Teilabschnitte 4 sind in einem oberen und einem unteren ringförmigen Randbereich 2, 3 angeordnet. Die Kontaktfeder 1 weist im Wesentlichen eine Hülsenform auf und ist in die Kontaktbuchse 6 eingespannt. Die Kotaktfeder bietet eine zuverlässige elektrische Kontaktierung zwischen der Kontaktbuchse 6 und einem Kontaktstift, auch für Hochstromanwendungen. Zudem ist die Kontaktfeder robust und stellt eine hohe Vorspannkraft zur Verfügung.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kontaktbuchse mit einer Kontaktfeder zum Überbrücken eines elektrischen Kontaktes zwischen einer Kontaktbuchse und einem Kontaktstift gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Kotaktfeder gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 9.

Zur Ausbildung eines elektrischen Kontaktes zwischen einer Kontaktbuchse und einem Kontaktstift ist es insbesondere für Anwendungen im Hochstrombereich bekannt, eine Kontaktfeder zwischen der Kontaktbuchse und dem Kontaktstift anzuordnen. In der bekannten Anordnung sind die Windungen der Kontaktfeder im Wesentlichen in radialer Richtung ausgerichtet und ringförmig um den Kontaktstift angeordnet. Bei dieser Anordnung kann es vorkommen, dass die Windungen durch den Kontaktstift in die eine oder in die andere Richtung umfangsseitig umgebogen werden. Dadurch wird die Spannkraft der Kontaktfeder, die zwischen dem Kontaktstift und der Kontaktbuchse wirken soll, reduziert.

Aus DE 35 31 845 A1 ist eine Anordnung zum Verbinden von in Buchsen- oder Steckergehäusen angeordneten Buchsen- oder Stiftkontakten mit Anschlussdrähten. Zur Kontaktierung des Stiftkontaktes ist ein Lamellenkäfig vorgesehen, der über Eindrückungen am Büchsenkontakt gehalten ist.

Aus DE 40 15 230 A1 ist eine elektrische Verbinderanordnung bekannt, der stiftartige und buchsenartige Anschlüsse aufweist. Die Anschlüsse sind aus einem Material mit hoher Leitfähigkeit gebildet. Zudem ist in der Verbinderanordnung ein separates Kontaktbandelement vorgesehen, das weniger anfällig für das Nachlassen der Spannkraft ist als das zur Bildung der durch Stanzen und Formen gebildeten steckerartigen und buchsenartigen Anschlüsse verwendete Material.

Aus dem US-Patent US 4,752,253 ist ein Kontaktelement und ein Verfahren zur Herstellung eines Kontaktelementes bekannt, wobei das Kontaktelement in Form eines Lamellenkontaktes ausgebildet ist und sowohl an einem Stiftkontakt als auch an einem Buchsenkontakt eingesetzt werden kann. Der Lamellenkontakt wird aus einem Lamellenband hergestellt, wobei das Lamellenband abgeschnitten und zu einem Ringband verbunden wird.

Aus der Offenlegungsschrift US 2002/0016108 A1 ist eine gattungsgemäße Kontaktfeder und eine gattungsgemäße Kontaktbuchse bekannt, wobei die Kontaktbuchse eine Kontaktfeder zum Überbrücken eines elektrischen Kontaktes zwischen der Kontaktbuchse und einem Kontaktstift aufweist. Die Kontaktfeder ist im Wesentlichen ringförmig ausgebildet und weist eine Vielzahl von miteinander verbundenen, gebogenen Teilabschnitten auf. Die Kontaktfeder ist zur Anlage der Kontaktbuchse und an dem Kontaktstift vorgesehen. Die Teilabschnitte sind U-förmig ausgebildet und über Federelement in Form einer Mäanderstruktur miteinander verbunden. Die U-förmigen Teilabschnitte der Mäanderstruktur bilden einen oberen und unteren Randbereich.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kontaktfeder und eine Kontaktbuchse mit einer Kontaktfeder bereitzustellen, die einen zuverlässigen Kontakt, insbesondere für Hochstromanwendungen zwischen einer Kontaktbuchse und einem Kontaktstift ermöglicht.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Kontaktbuchse gemäß Patentanspruch 1 und durch die Kontaktfeder gemäß Patentanspruch 9 gelöst.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die beschriebene Kontaktbuchse mit Kontaktfeder weist den Vorteil auf, eine zuverlässige Kontaktierung zwischen der Kontaktbuchse und einem Kontaktstift bereit zu stellen. Die zuverlässige Kontaktierung wird dadurch erreicht, dass die Kontaktfeder U-förmige Teilabschnitte aufweist, die über Federelemente miteinander verbunden und in einer Mäanderstruktur ausgebildet sind, wobei die Mäanderstruktur in einer Hülsenform als Umhüllenden angeordnet ist.

Ein zuverlässiger elektrischer Kontakt wird zwischen der Kontaktbuchse und dem Kontaktstift dadurch erreicht, dass die Hülsenform der Kontaktfeder in einem Kontaktbereich einen geringeren Durchmesser als in einem oberen und/oder unteren Randbereich aufweist. Auf diese Weise ist es möglich, dass die Kontaktfeder mit dem oberen und dem unteren Randbereich an der Kontaktbuchse anliegt und zudem der Kontaktbereich an dem Kontaktstift anliegt. Durch diese Ausbildungsform steht ein relativ langes Federelement zur Bereitstellung der Vorspannkraft zur Verfügung, da die Teilabschnitte der Kontaktfeder im oberen und dem unteren Randbereich in der Kontaktbuchse im radialer Richtung eingespannt sind und der Kontaktbereich am Kontaktstift anliegt. In axialer Richtung ist Raum vorhanden, damit sich die Kontaktfeder beim Einschieben eines Kontaktstiftes in Längsrichtung ausdehnen kann. Dadurch ist ein radialer Toleranzausgleich möglich, da sich der Kontaktbereich in radialer Richtung aufweiten kann. Dadurch kann trotz eines geringen seitlichen Abstandes zwischen dem Kontaktstift und der Kontaktfeder ein relativ langes Federelement zur Ausbildung der Vorspannkraft eingesetzt werden.

Der obere und der untere Randbereich der Hülsenform sind erfindungsgemäß nach außen geneigt angeordnet. Auf diese Weise wird eine zuverlässige Abstützung des oberen und des unteren Randbereiches gegenüber dem Kontaktstift bzw. der Kontaktbuchse ermöglicht.

Eine kostengünstige Herstellung der Kontaktfeder besteht in der Ausbildung der Kontaktfeder aus einem Federdraht. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird die Kontaktfeder aus einem plattenförmigen Material geformt. Dabei wird zuerst eine Leitungsbahn aus der Platte herausgearbeitet, vorzugsweise gestanzt und anschließend in die Hülsenform gebracht.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kontaktbereich ringförmig in einer Ebene senkrecht zur Mittenachse der Hülsenform angeordnet und außerhalb der Höhenmitte der Hülsenform positioniert. Auf diese Weise können Kontaktbereiche am Kontaktstift auch außerhalb der Höhenmitte der Hülsenform gewählt werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Federelemente zwischen dem oberen und dem unteren Randbereich nahezu parallel zur Längsachse der Hülsenform angeordnet.

Je nach Anwendungsfall kann es vorteilhaft sein, die Federelemente der Kontaktfeder bogenförmig auszubilden. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Federelemente einen nach innen gerichteten Biegebereich auf, die in der ringförmigen Anordnung den Kontaktbereich bilden.

In einer bevorzugten Weiterbildung weist die Kontaktbuchse an der Innenwand angrenzend an den Aufnahmeraum eine erste und zweite Auflagefläche auf, zwischen denen die Kontaktfeder angeordnet ist. Dadurch wird eine sichere und zuverlässige Halterung der Kontaktfeder in der Kontaktbuchse ermöglicht.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Kontaktbuchse einen Einführbereich für den Kontaktstift auf, dessen Querschnitt sich in Richtung auf die Kontaktfeder verjüngt. Vorzugsweise ist der obere Randbereich der Kontaktfeder parallel zu der geneigten Fläche des Einführbereiches angeordnet.

Die Erfindung wird im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:

1 eine erste Ausführungsform einer Kontaktfeder;

2 die erste Ausführungsform der Kontaktfeder verbaut in der Kontaktbuchse;

3 eine zweite Ausführungsform einer Kontaktfeder; 4 die zweite Ausführungsform der Kontaktfeder verbaut in der Kontaktbuchse;

5 eine dritte Ausführungsform einer Kontaktfeder in einer perspektivischen Darstellung;

6 eine im Querschnitt dargestellte dritte Ausführungsform der Kontaktfeder;

7 eine Kontaktbuchse mit der dritten Ausführungsform der Kontaktfeder; und

8 eine aus einer Platte gestanzte Rohform einer Kontaktfeder.

1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung eine erste Ausführungsform einer Kontaktfeder 1, die im Wesentlichen als Umhüllende eine Hülsenform aufweist, wobei die Kontaktfeder 1 in einer Mäanderstruktur in der Hülsenform ausgebildet ist. Die Mäanderstruktur ist aus U-förmigen Teilabschnitten 4 gebildet, die über Federelemente 5 miteinander verbunden sind. Die U-förmige Teilabschnitte 4 der Mäanderstruktur sind in einem oberen und in einem unteren Randbereich 2, 3 angeordnet. Zwischen dem oberen und dem unteren Randbereich 2, 3 sind die Federelemente 5 ausgebildet, die vorzugsweise in der Längsachse der Hülsenform der Kontaktfeder 1 angeordnet sind. Die Federelemente 5 sind vorzugsweise nach innen gebogen ausgebildet, wobei die U-förmigen Teilabschnitte sowohl im unteren als auch im oberen Randbereich nach außen geneigt angeordnet sind. Auf diese Weise ist zwischen dem oberen und unteren Randbereich 2, 3 ein ringförmiger Kontaktbereich 12 ausgebildet, dessen Durchmesser kleiner ist als der des oberen und des unteren Randbereiches. Die Kontaktfeder 1 ist beispielsweise aus einem Federdraht geformt. Vorzugsweise weisen der obere Randbereich 2 und der untere Randbereich 3 der umhüllenden Hülsenform den gleichen Durchmesser auf.

2 zeigt in einem Querschnitt eine Kontaktbuchse 6, in die die Kontaktfeder 1 eingelegt ist. Die Kontaktbuchse 6 weist einen Aufnahmeraum 7 zum Einführen eines Kontaktstiftes auf. Weiterhin sind an der Innenwand des Aufnahmeraumes eine erste und eine zweite Auflagefläche 8, 9 ausgebildet, die ringförmig ausgeformt sind und parallel zueinander angeordnet sind. Der ersten und der zweiten Auflagefläche 8, 9 sind die Teilabschnitte 4 des oberen und des unteren Randbereiches 2, 3 der Kontaktfeder 1 zugeordnet. Der Durchmesser des Aufnahmeraums 7 oberhalb und unterhalb der ersten und der zweiten Auflagefläche 8, 9 ist kleiner als der Durchmesser des oberen und unteren Randbereichs 2, 3 der Kontaktfeder 1. Auf diese Weise ist die Kontaktfeder in der Kontaktbuchse gegen Herausfallen gesichert. Vorzugsweise ist der Abstand der ersten und der zweiten Auflagefläche 8, 9 größer gewählt als der Abstand des oberen und des unteren Randbereiches 2, 3 der Kontaktfeder 1 im unbelasteten Zustand. Dadurch ist ausreichend Platz in Längsrichtung der Kontaktfeder 1 vorhanden, damit sich die Kontaktfeder 1 beim Einschieben eines Kontaktstiftes in Längsrichtung ausdehnen kann. In radialer Richtung ist eine nennenswerte Ausdehnung in den Randbereichen 2, 3 nicht möglich. Aufgrund der Form und Halterung der Kontaktfeder 1 ist eine radiale Aufweitung des Kontaktbereichs 12 möglich. Dadurch ist ein radialer Toleranzausgleich gegeben.

3 zeigt eine zweite Kontaktfeder 10, die im Wesentlichen wie die erste Kontaktfeder 1 ausgebildet ist, wobei jedoch die Federelemente 5 in einem Winkel geneigt zur Längsachse der Hülsenform in der Hülsenform der Kontaktfeder angeordnet sind. Zusätzlich sind die Federelemente 5 wie bei der ersten Kontaktfeder 1 leicht nach innen gebogen. Je nach Ausführungsform können die Federelemente 5 auch stärker in Form eines Bogens nach innen gebogen ausgebildet sein. Durch die Federelemente 5 wird ein ringförmiger Kontaktbereich 12 durch Bogenabschnitte der Federelemente 5 gebildet, die auf einer Ebene senkrecht zur Längsachse der Kontaktfeder 1 angeordnet sind.

4 zeigt eine Kontaktbuchse 6, in der die zweite Kontaktfeder 10 eingespannt ist.

5 zeigt eine dritte Kontaktfeder 11, deren Kontaktbereich 12 oberhalb der Mitte in Bezug auf die Höhe der Hülsenform der Kontaktfeder 1 angeordnet ist. Zudem ist die dritte Kontaktfeder 11 aus einem gestanzten Rohteil hergestellt. Auch in dieser Ausführungsform bilden die Teilabschnitte 4 einen oberen und einen unteren Randbereich 2, 3. In dieser Ausführungsform weisen die Federelemente 5 in einem oberen Teilbereich 13 eine andere Winkellage bzgl. einer Mittensymmetrieachse als in einem unteren Teilbereich 14 auf. Der obere Teilbereich 13 ist durch den ringförmigen Kontaktbereich 12 vom unteren Teilbereich 14 getrennt.

6 zeigt einen Querschnitt durch die dritte Kontaktfeder 11, wobei deutlich die planen Oberflächen und Seitenflächen der Kontaktfeder erkennbar sind. In den Ausführungsformen der 5 und 6 weisen die Federelemente 5 nach innen gerichtete Knickbereiche auf, die einen ringförmigen Kontaktbereich 12 bilden.

7 zeigt eine zweite Kontaktbuchse 15, die eine Einführöffnung 16 aufweist. Die Einführöffnung 16 wird von einer konisch zulaufenden Ringfläche 17 begrenzt. Angrenzend an die Ringfläche 17 ist eine erste ringförmig umlaufende Auflagefläche 8 an der Innenseite der Einführöffnung 16 ausgebildet. Die Einführöffnung 16 geht in den Aufnahmeraum 7 über, der im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet ist. In einem unteren Endbereich des Aufnahmeraumes 7 ist die zweite Auflagefläche 9 als ringförmige Nut in die Innenwandung der zweiten Kontaktbuchse 15 eingebracht. Die dritte Kontaktfeder 11 ist zwischen die erste und die zweite Auflagefläche 8, 9 der zweiten Kontaktbuchse 15 eingespannt. In der dargestellten Ausführungsform ist der obere Teilbereich 13 annähernd parallel zur konisch zulaufenden Führungsfläche 17 angeordnet.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die zweite Kontaktbuchse 15 eine Ringnut 18 auf der Höhe des Kontaktbereiches 12 der dritten Kontaktfeder 11 auf. Die Ringnut 18 dient zur Aufnahme eines Spannringes 19, der vorzugsweise um die dritte Kontaktfeder 11 im Kontaktbereich 12 angeordnet ist. Der Spannring 19 ist vorzugsweise als geschlossener oder einseitig offener Ring ausgebildet. Der Spannring 19 wirkt einer Aufweitung der dritten Kontaktfeder im Kontaktbereich 12 entgegen.

Die erste, zweite und dritte Kontaktfeder 1, 10, 11 können aus den verschiedensten Materialien, insbesondere aus einem gebogenen Federdraht oder einem gestanzten Rohteil 20 aus Federstahl hergestellt sein, das in 8 dargestellt ist. 8 zeigt das Rohteil 20 als Mäanderstruktur, die aus einer Platte aus Federstahl mit Stanzwerkzeugen herausgestanzt wurde. Das Rohteil 20 wird nach dem Stanzvorgang über entsprechende Formwerkzeuge in die gewünschte Form der Kontaktfeder 1, 10, 11 geformt. Die Verwendung einer gestanzten Mäanderstruktur erlaubt ein einfaches und kostengünstiges Herstellungsverfahren. Anstelle eines Stanzvorganges kann auch ein Laserschneidverfahren eingesetzt werden.

Aus 6 ist ersichtlich, dass im Kontaktbereich 12 auf der Innenseite der dritten Kontaktfeder 11 eine Vielzahl von Kontaktpunkten angeordnet sind, mit denen ein in die dritte Kontaktfeder 11 eingesteckter Kontaktstift kontaktiert wird. Die in den 5 und 6 dargestellte dritte Kontaktfeder 11 weist den Vorteil auf, dass relativ große Flächenbereiche im Kontaktbereich 12 zur elektrischen Kontaktierung des Kontaktstiftes ausgebildet sind. Die relativ großen Flächenbereiche werden durch die wenigstens in einer Richtung ebene Fläche der Teilstücke 5 der dritten Kontaktfeder 11 bereitgestellt. Die großen Flächenbereiche werden dadurch erreicht, dass anstelle eines runden Federdrahtes eine Mäanderstruktur verwendet wird, die aus einem plattenförmigen Material heraus gearbeitet wurde und deshalb plane Ober- und Seitenflächen aufweist.

Vorzugsweise weisen die Federelemente in den Ausführungsformen der 1 bis 4 über die gesamte Länge einen konstanten Biegeradius auf, der nach innen gerichtet ist. Dadurch wird ein relativ großer Biegeradius ermöglicht, der zu einer relativ großen Kontaktfläche im Kontaktbereich 12 führt. In den Ausführungen der 5, 6 und 7 weisen die Federelemente jeweils einen Biegebereich auf, an den sich relativ gerade Bereiche anschließen. Der Biegebereich weist im Gegensatz zu den anderen Bereichen eines Federelementes 5 einen anderen, vorzugsweise kleineren Biegeradius auf. Der Biegebereich weist zwar einen kleineren Biegeradius als die bogenförmigen Federelemente der 1 bis 4 auf, jedoch ist mit der Ausbildung des Biegebereichs mit geraden Bereichen eine Anordnung des Kontaktbereichs außerhalb der Mitte der Längsachse der Kontaktfeder möglich.

1Kontaktfeder 2oberer Randbereich 3unterer Randbereich 4Teilabschnitt 5Federelement 6Kontaktbuchse 7Aufnahmeraum 8erste Auflagefläche 9zweite Auflagefläche 10zweite Kontaktfeder 11dritte Kontaktfeder 12Kontaktbereich 13oberer Teilbereich 14unterer Teilbereich 15zweite Kontaktbuchse 16Einführöffnung 17Führungsfläche 18Ringnut 19Spannring 20Mäanderstruktur

Anspruch[de]
  1. Kontaktbuchse (6, 15) mit Kontaktfeder (1, 10, 11) zum Überbrücken eines elektrischen Kontaktes zwischen der Kontaktbuchse (6, 15) und einem Kontaktstift, wobei die Kontaktfeder (1, 10, 11) im wesentlichen ringförmig ausgebildet ist und eine Vielzahl von miteinander verbundenen und gebogenen Teilabschnitten aufweist, wobei die Kontaktfeder (1, 10, 11) zur Anlage an der Kontaktbuchse (6, 15) und an dem Kontaktstift vorgesehen ist, wobei die Teilabschnitte (4) U-förmig ausgebildet sind und über Federelemente (5) in Form einer Mäanderstruktur miteinander verbunden sind, wobei die U-förmigen Teilabschnitte (4) der Mäanderstruktur einen oberen und einen unteren Randbereich (2, 3) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder (1, 10, 11) als Umhüllende eine Hülsenform aufweist, dass die Hülsenform in einem ringförmigen Kontaktbereich (12) einen kleineren Durchmesser als im oberen und/oder unteren Randbereich (2, 3) aufweist, und dass die Federelemente (5) gebogen ausgebildet sind, so dass der obere und der untere Randbereich (2, 3) nach außen geneigt angeordnet sind.
  2. Kontaktbuchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder (1, 10) aus einem Federdraht gebildet ist.
  3. Kontaktbuchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder (11) aus einem plattenförmigen Material gefertigt ist.
  4. Kontaktbuchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbereich (12) außerhalb der Höhenmitte der Hülsenform angeordnet ist.
  5. Kontaktbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (5) in der Längsrichtung der Hülsenform angeordnet sind.
  6. Kontaktbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (5) in einem Winkel geneigt zur Längsrichtung der Hülsenform angeordnet sind.
  7. Kontaktbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmeraum (7) für die Kontaktfeder (1, 10, 11) und den Kontaktstift ausgebildet ist, dass zwei ringförmige Auflageflächen (8, 9) angrenzend an den Aufnahmeraum (7) ausgebildet sind, dass die Kontaktfeder (1, 10, 11) mit einem oberen und einem unteren Randbereich (2, 3) an den Auflageflächen anliegen.
  8. Kontaktbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einführbereich (16, 17) für den Kontaktstift ausgebildet ist, der sich in Richtung auf die Kontaktfeder (11) verjüngt, dass der Einführbereich (16) eine geneigte Fläche (17) aufweist, und dass angrenzend an die geneigte Fläche (17) ein oberer Teilbereich (13) der Kontaktfeder (11) angeordnet ist, der annähernd parallel zur geneigten Fläche (17) angeordnet ist.
  9. Kontaktfeder (1, 10, 11) zum Überbrücken eines elektrischen Kontaktes zwischen einer Kontaktbuchse (6, 15) und einem Kontaktstift, wobei die Kontaktfeder (1, 10, 11) im wesentlichen ringförmig ausgebildet ist und eine Vielzahl von miteinander verbunden gebogenen Teilabschnitten (4) aufweist, wobei die Kontaktfeder (1, 10, 11) zur Anlage an der Kontaktbuchse (6, 15) und an dem Kontaktstift vorgesehen ist, wobei die Teilabschnitte (4) U-förmig ausgebildet sind und über Federelemente (5) in Form einer Mäanderstruktur miteinander verbunden sind, wobei die U-förmigen Teilabschnitte (4) der Mäanderstruktur einen oberen und einen unteren Randbereich (2, 3) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder (1, 10, 11) als Umhüllende eine Hülsenform aufweist, dass die Hülsenform in einem ringförmigen Kontaktbereich (12) einen kleineren Durchmesser als im oberen und/oder unteren Randbereich (2, 3) aufweist, und dass die Federelemente (5) gebogen ausgebildet sind, so dass der obere und der untere Randbereich (2, 3) nach außen geneigt angeordnet ist.
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