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Dokumentenidentifikation DE69600399T3 14.07.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000734729
Titel Verwendung eines Antagonisten von CGRP für die Behandlung von Hautrötungen neurogenen Ursprungs und erhaltene Zusammensetzung
Anmelder L'Oréal S.A., Paris, FR
Erfinder De Lacharriere, Olivier, F-75015 Paris, FR;
Breton, Lionel, F-78000 Versailles, FR
Vertreter BEETZ & PARTNER Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69600399
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 04.03.1996
EP-Aktenzeichen 964004576
EP-Offenlegungsdatum 02.10.1996
EP date of grant 08.07.1998
EPO date of publication of amended patent 29.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.07.2005
IPC-Hauptklasse A61K 38/22
IPC-Nebenklasse A61K 39/395   A61K 7/48   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung eines Antagonisten von CGRP (vom Calcitonin-Gen stammendes Peptid, englisch: Calcitonin Gene Related Peptide) für die Herstellung einer kosmetischen, pharmazeutischen oder dermatologischen Zusammensetzung zur topischen Anwendung, die für die Behandlung von Hautrötungen neurogenen Ursprungs vorgesehen ist, wobei es sich bei den Hautrötungen neurogenen Ursprungs um die Rosacea und/oder das Erröten handelt.

Mit dieser Zusammensetzung können vor allem die Hautrötungen neurogenen Ursprungs, nämlich die Rosacea und das Erröten, auf topischem Weg behandelt werden.

Die Rosacea ist eine Hautkrankheit, die durch ein Erythem im Gesicht vorwiegend auf den Backenknochen, der Stirn, der Nase, eine Seborrhö des Gesichts im Bereich der Stirn, der Nase und der Wangen und durch eine infektiöse Komponente mit akneförmigen Pusteln gekennzeichnet ist.

Im übrigen ist mit diesen Zeichen eine neurogene Komponente verbunden, d. h. eine übergroße Reaktivität der Gesichtshaut und der Haut im Bereich des Halses, die sich durch das Auftreten von Rötungen und subjektiven Empfindungen wie Juckreiz oder Jucken, Verbrennungsgefühl oder Hitzegefühl, Prickeln, Kribbeln, unangenehme Empfindungen, ziehende Schmerzen, etc. äußert.

Diese Zeichen einer übergroßen Reaktivität können durch sehr verschiedene Faktoren ausgelöst werden, wie z. B. die Nahrungsaufnahme, das Trinken heißer oder alkoholische Getränke, schnelle Temperaturwechsel, durch Hitze und insbesondere die Bestrahlung mit Ultraviolett- oder Infrarot-Strahlung, durch eine relativ geringe Feuchtigkeit, indem die Haut kräftigem Wind oder Luftströmen (Gebläse, klimatisierte Luft) ausgesetzt wird, durch Aufbringen von grenzflächenaktiven Stoffen, Auftragen von reizenden dermatologischen Heilmitteln (Retinoide, Benzoylperoxid, &agr;-Hydroxysäuren ...) oder die Verwendung bestimmter Kosmetika, selbst wenn diese nicht als besonders reizend bekannt sind.

Bislang war über den Mechanismus, durch den diese Zeichen ausgelöst werden, nur sehr wenig bekannt, und die Rosacea wurde mit Mitteln wie Antiseborrhöika und antiinfektiösen Mitteln behandelt, wie z. B. Benzoylperoxid, Retinoesäure, Metronidazol oder Cyclinen, die auf die Infektion und die Seborrhö wirken, jedoch keine Behandlung der neurogenen Komponente dieser Krankheit und insbesondere der übergroßen Reaktivität der Haut und der Rötung ermöglichen.

Ebenso wenig gab es bislang eine Behandlung für die Rötung, die beim Erröten auftritt. Diese tritt unerwartet aufgrund von Emotionen auf und ist durch eine Rötung des Gesichts und des Dekolletés gekennzeichnet, die gegebenenfalls von einem Juckreiz (Jucken) begleitet sein kann. Dieses Leiden ist für die betroffenen Menschen sehr störend, und bislang konnte sie nur mit &bgr;-Blockern behandelt werden, bei denen es sich um sehr starke Medikamente handelt, die zur Behandlung von erhöhtem Blutdruck verwendet werden und für die es zahlreiche Gegenanzeigen gibt.

Es gibt demnach weiterhin einen Bedarf an einer Behandlung der Hautrötung und der übergroßen Reaktivität der Haut, die von Rosacea oder dem Erröten betroffen ist.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demgemäß die Verwendung eines oder mehrerer Antagonisten von CGRP für die Behandlung der Hautrötungen neurogenen Ursprungs dieser Krankheiten.

CGRP ist ein von Nervenendigungen gebildetes und freigesetztes Polypeptid. CGRP ist insbesondere an respiratorischen Krankheiten und Entzündungen, allergischen Krankheiten und bestimmten dermatologischen Erkrankungen wie Ekzemen und Prurigo beteiligt.

Bislang hat niemand die Verwendung dieser Antagonisten zur Behandlung von Hautrötungen neurogenen Ursprungs in Betracht gezogen.

Die Anmelderin hat nun festgestellt, dass durch die Verwendung von Antagonisten von CGRP eine vorbeugende und/oder heilende Wirkung bei Hautrötungen erreicht werden kann.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demnach die Verwendung mindestens eines Antagonisten von CGRP für die Herstellung einer kosmetischen, pharmazeutischen oder dermatologischen Zusammensetzung, die für die Behandlung von Hautrötungen neurogenen Ursprungs vorgesehen ist, wobei es sich bei den Hautrötungen neurogenen Ursprungs um die Rosacea und/oder das Erröten handelt, die insbesondere durch die Freisetzung von Neuropeptiden hervorgerufen werden.

Durch Anwendung von Zusammensetzungen, die einen oder mehrere Antagonisten von CGRP enthalten, kann eine deutliche Abnahme oder sogar ein vollständiges Verschwinden der Rötung, die sich sowohl bei der Rosacea als auch dem Erröten zeigt, erreicht werden.

Der Antagonist von CGRP wirkt auf die neurogene Komponente dieser Erkrankungen, für die es bislang keine Behandlung gab, und verstärkt so die Wirksamkeit der bislang für die Behandlung der infektiösenen Komponente verwendeten Wirkstoffe, insbesondere im Falle der Rosacea.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann lokal, d. h. auf topischem Wege, verabreicht werden.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur kosmetischen Behandlung von Hautrötungen neurogenen Ursprungs, wobei es sich bei den Hautrötungen neurogenen Ursprungs um das Erröten handelt, das dadurch gekennzeichnet ist, dass auf die Haut, die Kopfhaut und/oder die Schleimhäute eine Zusammensetzung aufgetragen wird, die mindestens einen Antagonisten von CGRP in einem kosmetisch akzeptablen Medium enthält.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung, die für die topische Anwendung vorgesehen ist, enthält ein kosmetisch, pharmazeutisch oder dermatologisch akzeptables Medium, d. h. ein Medium, das mit der Haut, den Nägeln, den Schleimhäuten, dem Gewebe und den Haaren verträglich ist. Die den Antagonisten der Substanz P enthaltende Zusammensetzung kann auf topischem Wege auf das Gesicht, den Hals, die Haare, die Schleimhäute, die Nägel, die großen Körperfalten oder jeden sonstigen Hautbereich des Körpers aufgetragen werden.

Gemäß der Definition der Anmelderin handelt es sich bei einem Antagonisten von CGRP um ein beliebiges Molekül organischer oder anorganischer Herkunft, das eine Hemmung der Rezeptorfixierung von CGRP oder eine Hemmung der Synthese und/oder der Freisetzung von CGRP durch die sensiblen Nervenfasern hervorrufen können.

Damit eine Substanz als Antagonist von CGRP anerkannt werden kann, muss sie insbesondere die folgende Eigenschaft aufweisen: sie muss eine pharmakologische Wirksamkeit als Antagonist von CGRP aufweisen, d. h. sie muss eine mit dieser Substanz selbst zusammenhängende pharmakologische Antwort insbesondere in einem der folgenden Tests auslösen:

  • – die als Antagonist wirksame Substanz muss die durch Capsaicin ausgelöste Vasodilatation verringern, und/oder
  • – die als Antagonist wirksame Substanz muss eine Hemmung der Freisetzung von CGRP durch die sensiblen Nervenfasern hervorrufen.

Der Antagonist kann außerdem eine Affinität für die Rezeptoren von CGRP aufweisen.

Erfindungsgemäß kann beispielsweise CGRP 8–37 oder ein Anti-CGRP-Antikörper als Antagonist von CGRP verwendet werden.

Der Antagonist von CGRP wird in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen vorzugsweise in einer Menge von 0,000001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und insbesondere in einer Menge von 0,0001 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, verwendet.

Der Antagonist von CGRP kann vorteilhaft mit einem oder mehreren Antagonisten eines anderen Neuropeptids, wie z. B. Antagonisten der Substanz P, und/oder einem oder mehreren Antagonisten eines Entzündungsmediators, wie z. B. den Antagonisten von Histamin, den Antagonisten von Interleukin 1 (IL 1) und den Antagonisten des Tumor-Nekrose-Faktors-&agr; (TNF-&agr;), kombiniert sein.

Gegenstand der Erfindung ist ferner eine kosmetische, pharmazeutische und/oder dermatologische Zusammensetzung zur Behandlung von Hautrötungen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie in einem kosmetisch, pharmazeutisch und/oder dermatologisch akzeptablen Medium mindestens einen Antagonisten von CGRP und mindestens einen Antagonisten eines anderen Neuropeptids und/oder mindestens einen Antagonisten eines Entzündungsmediators enthält.

Der Antagonist des von CGRP verschiedenen Neuropeptids ist vorzugsweise ein Antagonist der Substanz P.

Die Substanz P ist ein Polypeptid, das von Nervenendigungen gebildet und freigesetzt wird. Sie gehört zur Familie der Tachykinine, die aus freien Nervenendigungen der Epidermis und der Dermis stammen. Die Substanz P ist insbesondere an der Schmerzleitung und Krankheiten des Zentralnervensystems, wie z. B. Angstzuständen, Schizophrenie, an respiratorischen Krankheiten und Entzündungen, gastrointestinalen Krankheiten, rheumatischen Erkrankungen und verschiedenen dermatologischen Erkrankungen, wie z. B. Ekzemen, Psoriasis, Nesselsucht und Kontaktdermatitiden, beteiligt.

Damit eine Substanz als Antagonist der Substanz P anerkannt werden kann, muss sie insbesondere die folgende Eigenschaft aufweisen: sie muss eine pharmakologische Wirksamkeit als Antagonist der Substanz P aufweisen, d. h. sie muss eine mit dieser Substanz selbst zusammenhängende pharmakologische Antwort in mindestens einem der beiden folgenden Tests auslösen:

  • – die als Antagonist wirksame Substanz muss die Extravasation des Plasmas durch die Gefäßwand verringern, die durch Capsaicin oder eine antidrome Nervenstimulierung ausgelöst wird, oder
  • – die als Antagonist wirksame Substanz muss eine Hemmung der Kontraktion der glatten Muskulatur, die durch Verabreichung der Substanz P ausgelöst wird, hervorrufen.

Der Antagonist der Substanz P kann außerdem eine selektive Affinität für die NK1-Rezeptoren der Tachykinine aufweisen.

Der erfindungsgemäße Antagonist der Substanz P kann ein funktioneller oder rezeptorbezogener Antagonist sein, d. h. er kann die Synthese und/oder die Freisetzung der Substanz P hemmen oder deren Anbindung (Fixierung) verhindern und/oder deren Wirkung modulieren.

Der Antagonist der Substanz P ist vorzugweise ein rezeptorbezogener Antagonist der Substanz P.

Der erfindungsgemäße Antagonist der Substanz P kann unter Peptiden und nichtpeptidischen Derivaten und genauer den Derivaten, die einen stickstoffhaltigen, schwefelhaltigen oder sauerstoffhaltigen Heterocyclus aufweisen, und stickstoffhaltigen Verbindungen, die ein Stickstoffatom aufweisen, das direkt oder indirekt mit einem Benzolring verbunden ist, ausgewählt werden.

Als Peptid-Antagonist der Substanz P können erfindungsgemäß beispielsweise Sendide und Spantide II verwendet werden.

Erfindungsgemäß können als Peptid ferner die in den Druckschriften US-A-4472305, US-A-4839465, EP-A-101929, EP-A-333174, EP-A-336230, EP-A-394989, EP-A-443132, EP-A-498069, EP-A-515681, EP-A-517589, WO-A-92/22569 und GB-A-2216529 beschriebenen Peptide verwendet werden.

Die erfindungsgemäß verwendbaren nichtpeptidischen Antagonisten der Substanz P sind insbesondere heterocyclische, insbesondere schwefelhaltige, stickstoffhaltige oder sauerstoffhaltige Verbindungen, oder Verbindungen, die ein Stickstoffatom aufweisen, das direkt oder indirekt mit einem Benzolring verbunden ist.

Als heterocyclische Verbindung können erfindungsgemäß die in den folgenden Druckschriften beschriebenen heterocyclischen Verbindungen verwendet werden:

EP-A-360390, EP-A-429366, EP-A-430771, EP-A-499313, EP-A-514273, EP-A-514274, EP-A-514275, EP-A-514276, EP-A-520555, EP-A-528495, EP-A-532456, EP-A-545478, EP-A-558156, WO-A-90/05525, WO-A-90/05729, WO-A-91/18878, WO-A-91/18899, WO-A-92/12151, WO-A-92/15585, WO-A-92/17449, WO-A-92/20676, WO-A-93/00330, WO-A-93/00331, WO-A-93/01159, WO-A-93/01169, WO-A-93/01170, WO-A-93/06099, WO-A-93/09116, WO-A-94/08997. Die mindestens einen stickstoffhaltigen Heterocyclus enthaltenden Verbindung ist insbesondere ein 2-Tricyclyl-2-aminoethan-Derivat, ein Spirolactam-Derivat, ein Chinuclidin-Derivat, ein azacyclisches Derivat, ein Aminopyrrolidin-Derivat, ein Piperidin-Derivat, ein Aminoazaheterocyclus, ein Isoindol-Derivat.

Als Verbindungen, die ein direkt oder indirekt mit einem Benzolkern verbundenes Stickstoffatom aufweisen, können die in den folgenden Druckschriften beschriebenen Verbindungen angegeben werden: EP-A-522808, WO-A-93/01165.

Als erfindungsgemäß verwendbare Antagonisten eines Entzündungsmediators können Diethylendiamin-Derivate wie Cinnarizin, Cyclizin, Aminopropan-Derivate (Dexchlorpheniramin, Tripolidin), Phenothiazin-Derivate (Alimemazin, Promethazin), Auranofin, Lisophylin, A802715, Sulfasalazin, Cetirizin HCl, Loratidin, Esbatin, Setastin HCl angegeben werden.

Die Antagonisten der Substanz P und die Antagonisten eines Entzündungsmediators können beispielsweise in einer Menge von 0,000001 bis 10 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung und besser 0,0001 bis 5 Gew.-% verwendet werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können in all den galenischen Formen vorliegen, die bei der jewiligen Art der Anwendung (topische Verabreichung) üblicherweise verwendet werden.

Für eine topische Anwendung kann die Zusammensetzung insbesondere in allen galenischen Formen vorliegen, die üblicherweise für eine derartige Anwendung verwendet werden, insbesondere in Form wäßriger, wäßrig-alkoholischer oder öliger Lösungen, in Form von Dispersionen vom Typ der Lotionen oder Sera, in Form von wäßrigen, wasserfreien oder lipophilen Gelen, von Emulsionen mit flüssiger oder halbflüssiger Konsistenz vom Milch-Typ, die durch Dispergieren einer Fettphase in einer wäßrigen Phase (O/W) oder umgekehrt (W/O) hergestellt werden, oder in Form von Suspensionen oder Emulsionen mit weicher, halbfester oder fester Konsistenz vom Creme- oder Gel-Typ oder auch in Form von Mikroemulsionen, Mikrokapseln, Mikropartikeln oder Vesikeldispersionen vom ionischen und/oder nichtionischen Typ. Diese Zusammensetzungen werden nach üblichen Verfahren hergestellt.

Sie können in Form von wäßrigen, alkoholischen oder wäßrig-alkoholischen Lösungen oder in Form von Cremes, Gelen, Emulsionen, Schäumen oder auch in Form von Zusammensetzungen für Aerosole, die außerdem ein unter Druck stehendes Treibmittel enthalten, außerdem für die Haare verwendet werden.

Die Mengen der verschiedenen Bestandteile der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen entsprechen den auf den betreffenden Gebieten herkömmlicherweise verwendeten Mengen.

Diese Zusammensetzungen bilden insbesondere Cremes für den Schutz, die Behandlung oder die Pflege des Gesichts, der Hände, der Füße, der großen Körperfalten oder des Körpers, Körpermilche für den Schutz oder die Pflege, Lotionen, Gele oder Schäume für die Pflege der Haut und der Schleimhäute, wie z. B. Reinigungslotionen oder Desinfektionslotionen, Zusammensetzungen für das Bad, Zusammensetzungen, die ein antibakterielles Mittel enthalten.

Die Zusammensetzungen können ferner aus festen Zubereitungen bestehen, die Seifen oder Reinigungsstücke bilden.

Die Mengen der verschiedenen Bestandteile der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen entsprechen den herkömmlicherweise auf den betreffenden Gebieten verwendeten Mengen.

Das erfindungsgemäße kosmetische Behandlungsverfahren kann insbesondere durchgeführt werden, indem die wie oben definierten Hygienezusammensetzungen oder kosmetischen Zusammensetzungen entsprechend der für diese Zusammensetzungen üblichen Anwendungstechnik angewendet werden. Beispiele: Auftragen von Cremes, Gelen, Sera, Lotionen, Milchen auf die Haut, die Kopfhaut und/oder die Schleimhäute.

Wenn die Zusammensetzung eine Emulsion ist, kann der Anteil der Fettphase im Bereich von 5 bis 80 Gew.-% und vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen. Die Öle, Emulgatoren und Coemulgatoren, die in der in Emulsionsform vorliegenden Zusammensetzung verwendet werden, werden unter den herkömmlicherweise auf kosmetischem Gebiet verwendeten Substanzen ausgewählt. Der Emulgator und der Coemulgator sind in der Zusammensetzung in einem Anteil von 0,3 bis 30 Gew.-% und vorzugsweise 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten. Die Emulsion kann außerdem Lipidvesikel enthalten.

Wenn die Zusammensetzung eine Lösung oder ein öliges Gel ist, kann der Anteil der Fettphase mehr als 90% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung ausmachen.

Die erfindunggemäße kosmetische, pharmazeutische oder dermatologische Zusammensetzung kann ferner in bekannter Weise die auf den betreffenden Gebieten üblichen Hilfsstoffe enthalten, wie z. B. hydrophile oder lipophile Gelbildner, hydrophile oder lipophile Wirkstoffe, Konservierungsmittel, Antioxidantien, Lösungsmittel, Parfums, Füllstoffe, Filter, antibakterielle Mittel, Geruchsabsorber und Färbemittel bzw. Farbstoffe. Die Mengenanteile dieser verschiedenen Hilfsstoffe entsprechen den üblicherweise auf den betreffenden Gebieten verwendeten Mengenanteilen und betragen beispielsweise 0,01 bis 20% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung. Diese Hilfsstoffe können je nach ihrer Art in die Fettphase, die wäßrige Phase und/oder die Lipidkügelchen eingebracht werden.

Als erfindungsgemäß verwendbare Öle oder Wachs können anorganische Öle (Vaselineöl), pflanzliche Öle (flüssige Fraktion von Sheabutter, Sonnenblumenöl), tierische Öle (Perhydrosqualen), synthetische Öle (Purcellinöl), Siliconöle (Cyclomethicon) und fluorhaltige Öle (Perfluorpolyether) angegeben werden. Außerdem können Fettalkohole, Fettsäuren (Stearinsäure), Wachse (Paraffinwachs, Carnaubawachs, Bienenwachs) als Fettsubstanzen verwendet werden.

Als erfindungsgemäß verwendbare Emulgatoren können beispielsweise Glycerinstearat, Polysorbat 60 und das PEG-6/PEG-32/Glykolstearat-Gemisch, das unter der Bezeichnung Tefose® 63 von der Firma Gattefosse im Handel erhältlich ist, angegeben werden.

Als erfindungsgemäß verwendbare Lösungsmittel können niedere Alkohole, insbesondere Ethanol und Isopropanol, Propylenglykol, angegeben werden.

Als hydrophile Gelbildner können Carboxyvinylpolymere (Carbomer), Acrylcopolymere, wie z. B. Acrylat/Alkylacrylat-Copolymere, Polyacrylamide, Polysaccharide, wie z. B. Hydroxypropylcellulose, natürliche Gummen und Tone angegeben werden, und als lipophile Gelbildner können modifizierte Tone wie Bentone, Metallsalze von Fettsäuren wie die Aluminiumstearate und hydrophobes Siliciumdioxid oder auch Ethylcellulose, Polyethylen angegeben werden.

Als hydrophile Wirkstoffe können Proteine oder Proteinhydrolysate, Aminosäuren, Polyole, Harnstoff, Allantoin, Zucker und Zuckerderivate, wasserlösliche Vitamine, Stärke und Pflanzenextrakte, insbesondere Pflanzenextrakte von Aloe vera, und Hydroxysäuren verwendet werden.

Als lipophile Wirkstoffe können Retinol (Vitamin A) und dessen Derivate, Tocopherol (Vitamin E) und dessen Derivate, essentielle Fettsäuren, Ceramide, etherische Öle verwendet werden.

Die Antagonisten von CGRP können unter anderem mit Wirkstoffen kombiniert werden, die insbesondere für die Vorbeugung vor und/oder die Behandlung von Hauterkrankungen vorgesehen sind. Von diesen Wirkstoffen können beispielhaft angegeben werden:

  • – Mittel, die die Differenzierung und/oder die Proliferation und/oder die Pigmentierung der Haut modulieren, wie z. B. Retinoesäure und deren Isomere, Retinol und dessen Ester, Vitamin D und dessen Derivate, Östrogene, wie z. B. Östradiol, Kojisäure und Hydrochinon;
  • – antibakterielle Mittel, wie z. B. Clindamycinphosphat, Erythromycin und die Antibiotika aus der Klasse der Tetracycline;
  • – antiparasitäre Mittel, insbesondere Metronidazol, Crotamiton und die Pyrethroide;
  • – fungizid wirksame Mittel (Antimycotika), insbesondere die Verbindungen, die zur Klasse der Imidazole gehören, wie z. B. Econazol, Ketoconazol oder Miconazol und deren Salze, die Polyen-Verbindungen, wie z. B. Amphotericin B, die Verbindungen aus der Familie der Allylamine, wie z. B. Terbinafin oder auch Octopirox;
  • – steroidale entzündungshemmende Mittel, wie z. B. Hydrocortison, Betamethasonvalerat oder Clobetasolpropionat, und nichtsteroidale entzündungshemmende Mittel, wie z. B. Ibuprofen und dessen Salze, Diclofenac und dessen Salze, Acetylsalicylsäure, Acetaminophen und Glycyrrhetinsäure;
  • – Anästhetika, wie z. B. Lidocainhydrochlorid und dessen Derivate;
  • – Antipruriginosa wie Thenaldin, Trimeprazin oder Cyproheptadin;
  • – antivirale Mittel wie Aciclovir
  • – Keratolytika, wie z. B. &agr;- und &bgr;-Hydroxycarbonsäuren oder &bgr;-Ketocarbonsäuren, deren Salze, Amide oder Ester und insbesondere die Hydroxysäuren wie Glykolsäure, Milchsäure, Salicylsäure, Citronensäure und allgemein Fruchtsäuren und 5-(n-Octanoyl)-salicylsäure;
  • – Mittel gegen freie Radikale, wie z. B. &agr;-Tocopherol und dessen Ester, die Superoxiddismutasen, bestimmte Chelat-Bildner für Metalle oder Ascorbinsäure und deren Ester;
  • – Antiseborrhöika wie Progesteron;
  • – Antischuppenmittel wie Octopirox oder Zinkpyrithion;
  • – Aknemittel wie Retinoesäure oder Benzoylperoxid.

Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. In diesen Beispielen sind die Prozentangaben gewichtsbezogene Angaben (Gew.-%). Beispiel 1: Creme für das Gesicht (Öl-in-Wasser-Emulsion) CGRP 8–37 0,5% Glycerinstearat 2% Polysorbat 60 (Tween 60, von der Firma ICI im Handel) 1% Stearinsäure 1,4% Triethanolamin 0,7% Carbomer 0,4% Cyclomethicon 8%
Sonnenblumenöl 12% Antioxidationsmittel 0,05% Konservierungsmittel 0,3% Wasser ad 100%
Beispiel 2: Emulgiertes Gel (Öl-in-Wasser-Emulsion) Cyclomethicon 3% Purcellinöl (von der Firma Dragoco im Handel) 7% PEG-6/PEG-32/Glykolstearat (TefoseR 63 von Gattefosse) 0,3% CGRP 8–37 0,0001% Konservierungsmittel 0,3% Carbomer 0,6% Crotamiton 5% Glycyrrhetinsäure 2% Ethanol 5% Triethanolamin 0,2% Wasser ad 100%
Beispiel 3: Gel all-trans-Retinoesäure 0,05% Anti-CGRP-Antikörper 0,05% Hydroxypropylcellulose (Klucel H, von der Firma Hercules im Handel) 1% Antioxidationsmittel 0,05% Isopropanol 40% Konservierungsmittel 0,3% Wasser ad 100%

Beispiel 4: Gel

Beispiel 4 ist identisch mit Beispiel 3 mit dem Unterschied, dass zusätzlich 0,3% Sendide enthalten sind. Beispiel 5: Creme (Öl-in-Wasser-Emulsion) Glycerinstearat 2% CGRP 8–37 0,02% Polysorbat 60 (Tween 60, von der Firma ICI im Handel) 1% Stearinsäure 1,4% Metronidazol 0,5% Triethanolamin 0,7% Carbomer 0,4% Cyclomethicon 8% Sonnenblumenöl 10% Antioxidationsmittel 0,05% Konservierungsmittel 0,3% Wasser ad 100%
Beispiel 6: Creme für das Gesicht (Öl-in-Wasser-Emulsion) Glycerinstearat 2% Spantide 0,5% Anti-CGRP-Antikörper 0,02% Polysorbat 60 (Tween 60, von der Firma ICI im Handel) 1% Stearinsäure 1,4% Triethanolamin 0,7% Carbomer 0,4% Cyclomethicon 8%
Sonnenblumenöl 12% Antioxidationsmittel 0,05% Konservierungsmittel 0,3% Wasser ad 100%
Beispiel 7: Creme für das Gesicht (Öl-in-Wasser-Emulsion) CGRP 8–37 0,25% Glycerinstearat 2,00% Polysorbat 60 (Tween 60, von der Firma ICI im Handel) 1,00% Stearinsäure 1,40% Metronidazol 1,00% Triethanolamin 0,70% Carbomer 0,40% Flüssige Fraktion von Sheabutter 12,00% Vaselineöl 12,00% Antioxidationsmittel 0,05% Parfum 0,50% Konservierungsmittel 0,30% Wasser ad 100%


Anspruch[de]
  1. Verwendung mindestens eines Antagonisten von CGRP für die Herstellung einer kosmetischen, pharmazeutischen und/oder dermatologischen Zusammensetzung, die für die Behandlung der Hautrötungen neurogenen Ursprungs vorgesehen ist, wobei es sich bei den Hautrötungen neurogenen Ursprungs um die Rosacea und/oder das Erröten handelt, wobei die Zusammensetzung in einer für die topische Anwendung geeigneten Form vorliegt.
  2. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist von CGRP ein Molekül ist, das die durch Capsaicin ausgelöste Vasodilatation verringert.
  3. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist von CGRP ein Molekül ist, das unter CGRP 8–37 und Anti-CGRP-Antikörpern ausgewählt ist.
  4. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist von CGRP in einer Menge verwendet wird, die im Bereich von 0,000001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt.
  5. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist von CGRP in einer Menge verwendet wird, die im Bereich von 0,0001 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt.
  6. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung außerdem mindestens ein Mittel enthält, das unter den Antagonisten von Neuropeptiden, die von CGRP verschieden sind, den Antagonisten von Entzündungsmediatoren, antibakteriellen Mitteln, antiparasitären Mitteln, Fungiziden, entzündungshemmenden Mitteln, Antipruriginosa, Anästhetika, antiviralen Mitteln, Keratolytika, Mitteln gegen freie Radikale, Antiseborrhöika, Antischuppenmitteln, Aknemitteln und/oder Mitteln, die die Differenzierung und/oder die Proliferation und/oder die Pigmentierung der Haut modulieren, ausgewählt wird.
  7. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung außerdem mindestens einen Antagonisten der Substanz P, Antagonisten von Histamin, Antagonisten von Interleukin 1 und/oder Antagonisten von TNF-&agr; enthält.
  8. Verwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist in einer Menge von 0,0001 bis 5 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung verwendet wird.
  9. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung außerdem mindestens einen Wirkstoff enthält, der unter Proteinen und Proteinhydrolysaten, Aminosäuren, Polyolen, Harnstoff, Zuckern und Zuckerderivaten, Vitaminen, Stärke, Pflanzenextrakten, essentiellen Fettsäuren, Ceramiden, etherischen Ölen, Hydroxysäuren ausgewählt wird.
  10. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung eine wäßrige, ölige oder wäßrig-alkoholische Lösung, eine Wasser-in-Öl-Emulsion, eine Öl-in-Wasser-Emulsion, eine Mikroemulsion, ein wäßriges Gel, ein wasserfreies Gel, ein Serum, eine Dispersion von Vesikeln, Mikrokapseln oder Mikropartikeln ist.
  11. Kosmetische, pharmazeutische und/oder dermatologische Zusammensetzung zur Behandlung von Hautrötungen, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einem kosmetisch, pharmazeutisch und/oder dermatologisch akzeptablen Medium mindestens einen Antagonisten von CGRP und mindestens einen Antagonisten eines anderen Neuropeptids und/oder mindestens einen Antagonisten eines Entzündungsmediators enthält.
  12. Zusammensetzung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist von CGRP ein Molekül ist, das die durch Capsaicin ausgelöste Vasodilatation verringert.
  13. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist von CGRP ein Molekül ist, das unter CGRP 8–37 und den Anti-CGRP-Antikörpern ausgewählt ist.
  14. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist von CGRP in einer Menge verwendet wird, die im Bereich von 0,000001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt.
  15. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist von CGRP in einer Menge verwendet wird, die im Bereich von 0,0001 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt.
  16. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist des von CGRP verschiedenen Neuropeptids unter den Antagonisten der Substanz P ausgewählt ist.
  17. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist der Substanz P ein rezeptorbezogener Antagonist der Substanz P ist.
  18. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist des Entzündungsmediators unter den Antagonisten von Histamin, den Antagonisten von Interleukin 1 und den Antagonisten von TNF-&agr; ausgewählt ist.
  19. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Antagonist der Substanz P oder der Antagonist des Entzündungsmediators in einer Menge von 0,000001 bis 5% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung verwendet wird.
  20. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass sie außerdem mindestens ein Mittel enthält, das unter antibakteriellen Mitteln, antiparasitären Mitteln, Fungiziden, entzündungshemmenden Mitteln, Antiseptika, Antipruriginosa, Anästhetika, antiviralen Mitteln, Keratolytika, Mitteln gegen freie Radikale, Antiseborrhöika, Antischuppenmitteln, Aknemitteln und/oder Mitteln, die die Differenzierung und/oder die Proliferation und/oder die Pigmentierung der Haut modulieren, ausgewählt ist.
  21. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass sie außerdem Hilfsstoffe, wie z. B. hydrophile oder lipophile Gelbildner, hydrophile oder lipophile Wirkstoffe, Konservierungsmittel, Antioxidantien, Lösemittel, Parfüms, Füllstoffe, Filter, Bakterizide, Geruchsabsorber und Farbstoffe, enthalten.
  22. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das kosmetisch, pharmazeutisch und/oder dermatologisch akzeptable Medium eine wäßrige, ölige oder wäßrig-alkoholische Lösung, eine Wasser-in-Öl-Emulsion, eine Öl-in-Wasser-Emulsion, eine Mikroemulsion, ein wäßriges Gel, ein wasserfreies Gel, ein Serum, eine Vesikeldispersion ist.
  23. Verfahren zur kosmetischen Behandlung von Hautrötungen neurogenen Ursprungs, wobei es sich bei den Hautrötungen neurogenen Ursprungs um das Erröten handelt, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Haut, die Kopfhaut und/oder die Schleimhäute eine Zusammensetzung aufgetragen wird, die mindestens einen Antagonisten von CGRP in einem kosmetisch akzeptablen Medium enthält.
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