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Dokumentenidentifikation DE202005005425U1 21.07.2005
Titel Vorrichtung zum Befestigen von Abschlußleisten
Anmelder KARL PEDROSS AG, Latsch, IT
Vertreter Sasse, V., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 85049 Ingolstadt
DE-Aktenzeichen 202005005425
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.07.2005
Registration date 16.06.2005
Application date from patent application 05.04.2005
IPC-Hauptklasse E04F 19/04

Beschreibung[de]

Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen von Abschlußleisten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei der Verlegung von Böden wie Estrich oder auch Bodenbelege wie Teppichboden oder Parkett verbleibt an der Wand zwangsläufig ein Spalt, der sich im Lauf der Zeit durch Absenken des Bodens noch vergrößern kann. Um diesen unansehnlichen Spalt abzudecken und zu verschließen, hat man die verschiedensten Abschlußleisten entwickelt. Aus der EP 900897 A2 ist eine Vorrichtung zur Befestigung von Sockelleisten bekannt, bei der eine Montageschiene mit einem einen Bodenbelag-Randbereich zugeordneten Aufnahmeraum ausgebildet ist, in dem der Bodenbelag-Randbereich formschlüssig umgriffen aufgenommen ist. Dazu weist die Montageschiene in diesem Bereich einen in etwa U-förmigen Querschnitt auf. Der auf einer Bodenbelag-Oberseite aufliegende U-Schenkel ist als Doppelschenkel ausgebildet, in der eine Zwischenschiene mit einem Rastprofil einsteckbar ist. Diese Zwischenschiene ist L-förmig ausgebildet und weist ebenfalls ein Rastprofil auf, das mit einer Sockelleiste verrastet werden kann. Ein derartiger Aufbau mit einer Zwischenschiene ist verhältnismäßig aufwendig und ungenau zu montieren. Ferner ist aus der DE 102 20 049 A1 eine Vorrichtung zum Befestigen von Abschlußleisten bekannt, bei der ein Winkelprofil als Montageschiene einen vom Bodenschenkel aufrecht stehenden Steg aufweist, auf den die Abschlußleiste aufgesteckt wird und der ausschließlich mit seinem Stegende unter vorgegebener Federspannung die Abschlußleiste gegen die Wand drückt. Der Anlagedruck wird nur von der Schräglage, der Länge und des Materials des Stegs bestimmt. Eine Veränderung ist nicht möglich. Das System und der Aufbau sind sehr aufwendig und starr und lassen keine Korrektur zu.

Aufgabe der Neuerung ist es, eine Vorrichtung zur Befestigung von Sockelleisten zu schaffen, die sich mit wenig Aufwand herstellen läßt und dadurch einfach und preiswert ist, die auch bei veränderbaren Böden sich leicht anpassen läßt und die schließlich auch nachträglich montiert werden kann.

Die Aufgabe wird neuerungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Es bedarf keines großen Aufwandes, einen Teil des Bodenschenkels als Streifen zuzuschneiden und diesen in einem Bogen nach oben zu biegen, sodaß ein Steg nach oben steht, der als Aufnahmefinger für eine aufsteckbare Abschlußleiste dient. Der im Fußbereich als Bogen und im übrigen als gerader Steg ausgebildet ist, aber im spitzen Winkel auf den Wandschenkel des Winkelprofils zuläuft, hat die richtige Vorspannung, um mit seinem oberen Endbereich die aufgesetzte Abschlußleiste gegen die Wand zu drücken. Die auf den Aufnahmefinger aufgesetzte Abschlußleiste drückt im unteren Bereich gegen den Bogen und versucht ihn schlanker zu halten und erhöht somit die zur Seite drückende Federkraft im Steg, sodaß die Abschlußleiste im oberen Bereich stärker an die Wand gedrückt und im unteren Bereich davon weggedrückt wird. Weil der Aufnahmefinger nur ein ausgeklinkter Bestandteil des Bodenschenkels vom Winkelprofil ist, ist diese Vorrichtung besonders einfach und preiswert.

Mit den Merkmalen des Anspruchs 2 läßt sich der Aufnahmefinger am Winkelprofil am einfachsten schaffen. Das Winkelprofil kann ein Kurzteil sein, bei dem man mit zwei Schnitten bis zur Winkelkehle zwei Streifen schafft, die jeweils zu beiden Seiten eines Mittelstreifens verbleiben. Es lassen sich entweder die beiden Außenstreifen im Bogen aufbiegen und der Mittelstreifen bleibt als Bodenschenkel übrig oder der Mittelstreifen wird im Bogen nach oben gebogen und die beiden verbleibenden Außenstreifen bilden den abstützenden und/oder festlegbaren Bodenschenkel. Der Aufwand zur Erstellung einer solchen Vorrichtung ist gering.

Um die Abschlußleiste an dem Montageprofil festzulegen, weist die Abschlußleiste in ihrem Unterboden eine Nut auf, mit der sie auf den Aufnahmefinger aufzustecken ist. Damit der Aufnahmefinger in der Nut sich auch ausreichend gegen die innere Seitenwand stemmt und die Abschlußleiste gegen die Wand drückt, ist es von besonderem Vorteil, wenn die Merkmale des Anspruchs 3 genutzt werden. Durch den über 90° gezogenen Bogen hat dieser eine gute flächenhafte Abstützung an der Wand im unteren Nutenbereich. Durch die Überziehung des Bogens von über 90° verläuft der Aufnahmefinger dann diagonal in der Nut, sodaß dessen freies Ende gegen die gegenüberliegende Innenwand der Nut drückt und damit die Abschlußleiste gegen die Wand drückt. Insbesondere wirkt sich der Bogen auf die erhöhte Federkraft aus, sodaß bereits ein spitzer Winkel von 5° als Zulaufwinkel zum Wandschenkel ausreichen kann, wenn die Nut hinreichend eng ausgebildet ist. Selbst ein Überziehungswinkel von 30° wird sich nur positiv für die Anpreßkraft auswirken, weil durch die Bogenausbildung und die freie Anlage an der Innenwand der Nut der Aufnahmefinger sich entsprechend strecken und ausrichten wird.

Damit die Abschlußleiste sich auf den Aufnahmefinger leicht aufstecken läßt, ist es vorteilhaft, die Merkmale von Anspruch 4 zu nutzen. Durch das abgekröpfte oder gerundete Ende des Aufnahmefingers gleitet dieser ohne Widerstand beim Aufstecken der Abschlußleiste leicht in die vorgesehene Nut. Ein mühsames Einfädeln oder gar Einschneiden in den Bodenbereich der Abschlußleiste ist verhindert. Dieser Vorteil ist insbesondere deshalb wichtig, weil es auf dem Bau sehr robust zugeht, und die Teile vielfach mit einem Schlagwerkzeug in ihre Lage gebracht werden, wenn sie nicht gleich in die richtige Lage rutschen. Auch beim Nachrichten der Abschlußleiste in die richtige Lage ist es vorteilhaft, wenn das freie Ende des Aufnahmefingers mit einer gerundeten Fläche und nicht mit einer scharfen Kante gegen die Innenwand der Nut drückt, auf der sie gleiten soll. Es ist ein geringfügiger und anspruchsloser Aufwand, den Aufnahmefinger am freien Ende entgegen dem Bogen abzukröpfen oder zu runden und man erreicht dadurch sehr einfach die vorher geschilderten Vorteile.

In Abhängigkeit von der Länge des Winkelstücks, ob über mehrere Meter oder nur wenige Zentimeter, lassen sich durch entsprechend viele Schnitte in den Bodenschenkel auch mehrere Aufnahmefinger schaffen, die dann aus dem Bodenschenkel ausgeklinkt sind. Das kurze Winkelstück mit einem oder zwei Aufnahmefingern wird man bei sehr winkeligen Wänden nutzen. Die lange Ausführung eines Winkelstücks mit mehreren über die Länge verteilter Aufnahmefinger wird man nutzen, wenn es sich um lange, gerade Wände handelt, bei denen die Abdeckleiste über die Länge gesehen, trotzdem öfter gehalten werden muß. Es ist sehr vorteilhaft, daß bei dieser einfachen Herstellung sehr individuell auf die jeweiligen Bodenbeläge und Wandgestaltungen eingegangen werden kann. Es ist auch sehr vorteilhaft, die Aufnahmefinger im Abstand voneinander durch einfache Schnitte aus dem Bodenschenkel ausklinken zu können.

Weil die Abschlußleiste keine Tragkräfte aufnehmen muß, sondern eine leichte Zierleiste ist, die nur eine unansehnliche Fuge abzudecken hat, ist es für ihre Befestigung ausreichend, wenn die Merkmale des Anspruchs 6 genutzt werden. Den dünnen, federnden Metallstreifen erhält man vom Bodenschenkel des Winkelprofils, wenn dieses aus Metall erstellt ist. Der Bodenschenkel braucht nur bis zur Winkelkehle eingeschnitten zu werden und der dadurch entstandene Metallstreifen wird im Bogen nach oben gebogen. Um dem Metallstreifen die gewünschte Federkraft zu geben, ist es selbstverständlich, daß das Teil einem Härtungsprozeß unterworfen wird, der jedoch schnell und ohne viel Aufwand vollzogen ist. Wenn das Winkelstück aus Kunststoff bestehen soll, wird das Teil im Spritzgußverfahren in einer Form erstellt, bei dem der Aufnahmefinger bereits die gewünschte Form mit Bogen und spitzem Winkel zum Wandschenkel hat. Es gibt genügend Kunststoffe, die dem Aufnahmefinger die erforderliche Elastizität und Federkraft verleihen. Um die Abschlußleiste leicht und einfach auf den Aufnahmefinger des Montageprofils aufzusetzen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Nut in ihrer Weite mindestens dreimal so breit wie den eingreifenden Aufnahmefinger auszubilden, damit der etwas spitzwinkelig stehende, aber an seinem freien Ende gekröpften Steg ohne Widerstand in die Nut hineingleitet und sich seitlich gegen die Nutwand legt. So bald der im Bogen geformte Teil des Fingers in die Nut kommt, wird der Finger im oberen Teil zur Gegenseite und damit an die Wand gedrückt.

Es hat sich sehr vorteilhaft gezeigt, die Merkmale des Anspruchs 7 zu nutzen. Die Tiefe der Nut in der Anschlußleiste soll unbedingt größer sein als die Höhe des Aufnahmefingers, damit die Abschlußleiste mit ihrer untersten Randkante immer am Boden aufsetzt und den unansehnlichen Spalt abdeckt. Selbst wenn im Laufe der Zeit der Boden sich senken sollte, müßte durch Nachdrücken auf die Abschlußleiste diese mit ihrer Unterkante wieder auf den Bodenbelag zu liegen kommen. Durch die größere Tiefe der Nut in der Abschlußleiste gegenüber dem kürzeren Aufnahmefinger wird die Oberkante des Aufnahmefingers niemals gegen das innere Ende der Nut stoßen.

Schließlich ist es für die Montage von Vorteil, wenn die Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 8 ausgestattet ist. So eine nach unten aus dem Bodenschenkel hervorstehende Zunge zeigt sofort an, wenn das Montageprofil nicht ordnungsgemäß an der Wand unmittelbar oberhalb des Spalts angeordnet ist. Die Zunge muß in den Spalt greifen, wenn das Montageprofil sowohl auf dem Bodenbelag aufsitzt und als auch an der Wand anliegt. Es bedarf dabei keines großen Aufwandes, zumindest aus dem Bodenschenkel eine Zunge so herauszuschneiden oder zu stanzen, daß sie nach unten abgebogen werden kann. Es wäre auch möglich, den Stanzschnitt mit in den Wandschenkel zu legen, um die Zunge günstiger herausbiegen zu können. Entscheidend ist, daß die Zunge aus dem Bodenschenkel nach unten vorsteht und in den Bodenspalt zwischen Bodenbelag und Wand greifen kann.

Die Neuerung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielhaft näher beschrieben.

Es zeigen:

1 eine Vorrichtung in perspektiver Ansicht;

2 die gleiche Vorrichtung in Seitenansicht;

3 eine abgewandelte Vorrichtung in perspektiver Ansicht;

4 die gleiche Vorrichtung in Seitenansicht und

5 eine an der Wand festgelegte Vorrichtung mit aufgesetzter Abschlußleiste.

Die in 1 dargestellte Vorrichtung 1 ist ein Montageprofil zum Festlegen von Abschlußleisten. Die Vorrichtung 1 besteht aus einem Winkelprofil 2, das einen Bodenschenkel 3 und einen Wandschenkel 4 aufweist. Wie aus der 1 zu entnehmen ist, ist der Wandschenkel 4 mit zwei Löchern 5 versehen, die für die nicht dargestellten Befestigungsschrauben vorgesehen sind. Das Winkelprofil 2 wird unmittelbar über dem Bodenbelag an der Wand festgelegt. Es wäre ebenfalls möglich, das Winkelprofil 2 über den Bodenschenkel 3 am Boden festzulegen. Hierbei wird meistens eine Schraubenbefestigung bevorzugt, obwohl auch eine Klebebefestigung möglich wäre. Der Bodenschenkel 3 zeigt einen auf die Winkelkehle 6 des Winkelprofils 2 zulaufenden Einschnitt 7, sodaß sich ein Steg 8 ergibt, der in einem Bogen 9 nach oben gebogen ist. Der Bogen 9 ist etwas über 90° gezogen, sodaß sich der Steg im spitzen Winkel &agr; von ca. 5° bis 30° auf den Wandschenkel 4 gerichtet ist. Am oberen freien Ende 10 ist der Steg 8 entgegen der Richtung des Bogens 9 abgekröpft. Dieses Ende 10 könnte auch eingerollt sein. Dieser aufgebogene und somit vom Bodenschenkel 3 ausgeklinkte Steg 8 bildet einen Aufnahmefinger 11 für eine aufzusteckende Abschlußleiste 12, die erst in 5 zu sehen ist.

Der Bodenschenkel 3 weist noch einen weiteren Einschnitt 7 auf, durch den ein zweiter Aufnahmefinger 11 mit dem Bogen 9 und dem abgekröpften Ende 10 zu sehen ist. Es wäre aber auch möglich, die beiden äußeren Stege 8 als Bodenschenkel zu belassen und den mittleren Bodenschenkel als Steg 8 aufzubiegen und somit zum Aufnahmefinger 11 zu formen.

In 2 ist die Vorrichtung 1 von der Seite zu sehen. Die einzelnen Teile sind mit den gleichen Bezugsziffern belegt. Man erkennt in dieser Figur noch deutlich, wie der Steg 8 als Aufnahmefinger 11 im Bogen 9 nach oben gebogen ist und dabei der Bogen 9 etwas mehr als 90° beträgt, sodaß der Aufnahmefinger 11 in einem Winkel &agr; von ca. 10° auf den Wandschenkel 4 gerichtet ist. Sein freies Ende 10 ist zur Gegenseite abgekröpft. Der Bodenschenkel 3 bleibt glatt auf dem Bodenbelag 21 liegen und könnte an seiner Unterseite 13 mit einem Kleber belegt sein.

In 3 ist die Vorrichtung 1 wie in 1 dargestellt und alle gleichen Teile weisen die gleichen Bezugsziffern auf. Der einzige Unterschied in dieser 3 zur 1 ist die aus dem Mittelteil 14 des Bodenschenkels 3 herausgestanzte Zunge 15, die nach unten abgebogen ist und nur mir ihrem freien, abgekröpften Ende 16 zu sehen ist. Es ist ferner das ausgestanzte Loch 17 zu sehen, das sich durch das Ausbiegen der Zunge 15 ergibt. Der Zungenschnitt 18 erstreckt sich in 3 bis an die Winkelkehle 6, wobei die Zunge 15 selbst einem Winkel &bgr; von ca. 5° bis 30° zum Wandschenkel 4 einnimmt, um auch mit Vorspannung in den Spalt 19 zwischen der Wand 20 und dem Bodenbelag 21 zu greifen und das Winkelprofil 2 an die Wand zu drücken.

In 4 ist diese Vorrichtung 1 in Seitenansicht dargestellt. Besonders zu erwähnen ist, daß die nach unten ausgebogene Zunge 15 nicht nur aus dem Mittelteil 14 des Bodenschenkels 3 herausgeschnitten ist, sondern der Ausschnitt sich auch noch von der Winkelkehle 6 ein Stück aufwärts in den Wandschenkel 4 erstreckt. Die Zunge 15 ist hier völlig geradlinig ohne Bogen abgewinkelt und steht zur Wand 20 in einem Winkel &bgr; von ca. 30°. So bald die Zunge 15 in den Bodenspalt 19 greift, wird sie je nach Spaltbreite das Winkelprofil 2 stärker oder schwächer an die Wand 20 drücken.

In 5 ist sowohl die Wand 20 wie auch der Bodenbelag 21 gezeigt, zwischen denen beim Verlegen ein Spalt 19 verbleibt, der mit der Abschlußleiste 12 abgedeckt werden soll. Dazu ist die Vorrichtung 1 als Winkelprofil 2 an der Wand 20 mittels einer Schraube 22 festgelegt, die durch das Loch 5 greift. Das Winkelprofil 2 ist so an die Wand 20 gesetzt, daß es mit seinem Bodenschenkel 3 auf den Bodenbelag 21 aufsetzt. Folglich benötigt man bei der Montage keinerlei Hilfsmittel. Der Aufnahmefinger 11 ist im Bogen 9 nach oben gebogen und steht im Winkel &agr; zur Wand 20 gerichtet. Die Abschlußleiste 12 ist auf den Aufnahmefinger 11 aufgesetzt und greift mit ihrer im Unterboden 23 eingelassenen Nut 24 über den Aufnahmefinger 11. Je weiter der Aufnahmefinger 11 in die Nut 24 eingreift, um so mehr drückt er mit seinem abgekröpften Ende 10 die Abschlußleiste 12 gegen die Wand 20. Insbesondere wenn der untere Bogen 9 in die Nut 24 eindringt, wird der untere Teil der Abschlußleiste 12 geringfügig von der Wand 20 weggedrückt, und sein oberer Teil zur Wand 20 hin.

Aus der 5 ist gut zu erkennen, daß der Bogen 9 und das freie Ende 10 des Aufnahmefingers 11 erhöhte Federspannung haben, mit der sie die Abschlußleiste 12 gegen die Wand 20 drücken. Sowohl der Bogen 9 muß sich bei der übergreifenden Nut 24 schlanker gestalten als auch der Aufnahmefinger 11 muß mit seinem freien Ende 10 eine spitzere Stellung zur Wand 20 einnehmen, wodurch sich die federnde Preßkraft erhöht, und die gewünschte Anpreßkraft erreicht wird. Selbst wenn der Boden 21 sich senken sollte, läßt sich die Abschlußleiste 12 einfach tiefer drücken, bis die untere, vordere Kante 25 der Abschlußleiste 12 auf den Bodenbelag 21 aufsetzt und die Nut 24 abgedeckt ist.

1Vorrichtung 2Winkelprofil 3Bodenschenkel 4Wandschenkel 5Befestigungsloch 6Winkelkehle 7Einschnitt 8Steg 9Bogen 10freies Ende 11Aufnahmefinger 12Abschlußleiste 13Unterseite 14Mittelteil 15Zunge 16gekröpftes Ende 17Loch 18Zungenschnitt 19Spalt 20Wand 21Bodenbelag 22Schraube 23Unterboden 24Nut 25Kante

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (1) zum Befestigen von Abschlußleisten (12), insbesondere Sockelleisten, Wandabschlußleisten od. dgl. mit einem Montageprofilfür die Abschlußleiste (12), das von einem an Wand (20) und/oder Boden (21) anliegenden Winkelprofil (2) gebildet ist, welches als Befestigungsteil einen Aufnahmefinger (11) aufweist, auf den die Abschlußleiste (12) aufsteckbar im Klemmsitz gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmefinger (11) ein vom am Boden (21) befindlichen Schenkel (3) des Winkelprofils (2) ausgeklinkter und im Bogen (9) nach oben geformter Steg (8) ist, der geradlinig und im spitzen Winkel (&agr;) auf den Wandschenkel (4) des Winkelprofils (2) zuläuft.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmefinger (11) durch mindestens einen in den Bodenschenkel (3) des Winkelprofils (2) und senkrecht zur Winkelkehle (6) verlaufenden Schnitt (7) ausgeklinkt ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogen (9) des Stegs (8) etwas über 90° gezogen ist und der spitze Winkel (&agr;) von Steg (8) zu Wandschenkel (4) vorzugsweise 5° bis 30° beträgt.
  4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (10) des Aufnahmefingers (11) entgegen dem Bogen (9) abgekröpft oder gerundet ist.
  5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vom Bodenschenkel (3) des Winkelprofils (2) mehrere Aufnahmefinger (11) mit Abstand voneinander abgezweigt sind.
  6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmefinger (11) ein dünner, federnder Streifen aus Metall oder Kunststoff ist, der in die vertikal von unten in die Abschlußleiste (12) eingefügte Längsnut (24) von mindestens dreifacher Stärke zum Aufnahmefinger (11) greift.
  7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmefinger (11) in seiner Höhe kürzer als die in die Abschlußleiste (11) eingefügte Längsnut (24) in ihrer Tiefe ist.
  8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Bodenschenkel (3) des Winkelprofils (2) eine nach unten abgewinkelte Zunge (15) hervorsteht.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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