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Dokumentenidentifikation DE69824689T2 21.07.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000921015
Titel Thermotransferbildempfangsblatt
Anmelder Dai Nippon Printing Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tamura, Yoshihiko, 1-chome, Tokyo 162-01, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69824689
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.12.1998
EP-Aktenzeichen 981225691
EP-Offenlegungsdatum 09.06.1999
EP date of grant 23.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.07.2005
IPC-Hauptklasse B41M 5/40

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Thermotransferbildempfangsblatt des Sublimationstyps und insbesondere ein Thermotransferbildempfangsblatt, bei dem eine Rückschicht, die mit verschiedenen Arten von Stiften und Bleistiften beschrieben werden kann, auf der Seite gebildet ist, die der Oberfläche gegenüberliegt, auf der eine Farbstoff-empfangende Schicht gebildet ist, wobei das Thermotransferbildempfangsblatt gegen eine elektrische Aufladung selbst in einer Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit beständig ist und selbst dann getrennt werden kann, wenn ein Drucken unter Verwechslung der Farbstoff-empfangenden Schicht und der Rückseite durchgeführt wird.

Es sind verschiedene Arten von Thermotransferverfahren bekannt und es wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem ein sublimierbarer Farbstoff als Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, das von einem aus Polyester, usw., gebildeten Substratblatt getragen wird, um ein Thermotransferblatt zu bilden, und bei dem verschiedene Arten von Farbbildern auf einer Bildempfangsschicht gebildet werden, auf der eine spezifische empfangende Schicht gebildet ist, die aus einem Transfermaterial wie z. B. Papier oder einer Kunststofffolie hergestellt ist, die mit dem sublimierbaren Farbstoff gefärbt werden kann. In diesem Fall wird als Heizeinrichtung ein Thermokopf eines Druckers verwendet. Eine große Zahl gefärbter Punkte mit 3 oder 4 Farben wird durch Erhitzen für einen extrem kurzen Zeitraum auf ein Bildempfangsblatt übertragen und durch diese mehrfarbigen Punkte werden Farbbilder eines Manuskripts reproduziert. Die auf diese Weise ausgebildeten Bilder sind extrem deutlich, da die verwendeten Farbgebungsmaterialien Farbstoffe sind. Da diese Materialien auch eine hervorragende Transparenz aufweisen, weisen die resultierenden Bilder eine hervorragende Reproduzierbarkeit und einen hervorragenden Kontrast von Zwischenfarben auf und sind den Bildern ähnlich, die durch einen herkömmlichen Offset-Druck oder Tiefdruck erzeugt werden. Darüber hinaus können Bilder mit hoher Qualität gebildet werden, die mit Farbphotographien vergleichbar sind.

Bezüglich dieser Art von Thermotransferbildempfangsblatt ist die Bereitstellung eines Thermotransferbildempfangsblatts, das ein Schreiben mit einem Schreibgerät wie z. B. einem Bleistift oder einem Stift auf Wasserbasis durch die Bereitstellung einer Rückschicht erlaubt, die aus einem Polyvinylbutyralharz und Mikrosilica zusammengesetzt ist, im Stand der Technik beschrieben, der die japanische Patentanmeldung mit der Offenlegungsnummer HEI 9-175048 und die japanische Patentanmeldung mit der Offenlegungsnummer HEI 9-175052 umfasst. Darüber hinaus ist die Bereitstellung eines Thermotransferbildempfangsblatts, das selbst dann getrennt werden kann, wenn das Drucken versehentlich auf der Rückseite durchgeführt wird, durch die Bereitstellung einer Schicht, die aus Polyvinylalkohol, usw., zusammengesetzt ist, in der japanischen Patentanmeldung mit der Offenlegungsnummer HEI 9-193561 beschrieben.

Im Fall des vorstehend beschriebenen Thermotransferbildempfangsblatts besteht beim Drucken mit einem Drucker oder während des Zuführens oder Ausstoßens von Papier der Nachteil, dass Probleme z. B. dahingehend auftreten, das mehrere Blätter gleichzeitig durch den Drucker transportiert werden und im Drucker ein Papierstau auftritt, da das Thermotransferbildempfangsblatt gegenüber einer elektrischen Aufladung in einer Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit empfindlich ist.

Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Thermotransferbildempfangsblatt bereitzustellen, das einen Aufbau aufweist, der derart ist, dass eine Rückschicht, die mit verschiedenen Arten von Schreibgeräten beschrieben werden kann, auf der Seite gebildet ist, die der Seite gegenüber liegt, auf der eine Farbstoff-empfangende Schicht gebildet ist, wobei das Thermotransferbildempfangsblatt gegen eine elektrische Aufladung selbst in einer Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit beständig ist und selbst dann getrennt werden kann, ohne dass die Rückseite an dem Farbstofffilm haftet, wenn das Drucken derart durchgeführt wird, dass die Seite der Farbstoff-empfangenden Schicht und die Rückseite verwechselt werden.

Zur Lösung der vorstehend genannten Aufgabe ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Thermotransferbildempfangsblatt bereitstellt, das ein Substratblatt und eine Farbstoff-empfangende Schicht auf mindestens einer Seite des Substratblatts umfasst, wobei eine hydrophile poröse Schicht, die als Hauptkomponenten ein thermoplastisches Harz und hydrophile poröse Teilchen umfasst, auf der Seite gebildet ist, auf der die Farbstoff-empfangende Schicht nicht gebildet ist, und eine elektrisch leitfähige Trennschicht, die als Hauptkomponenten ein kationisches Acrylharz und Celluloseacetat aufweist, auf der vorstehend genannten Schicht in dieser Reihenfolge gebildet sind.

Darüber hinaus ist es bevorzugt, dass das thermoplastische Harz der vorstehend genannten hydrophilen porösen Schicht entweder ein Butyral- oder Acetalharz ist.

Darüber hinaus ist es bevorzugt, dass die hydrophilen porösen Teilchen der vorstehend genannten hydrophilen porösen Schicht unbehandeltes Mikrosilica mit einem Porenvolumen von 0,2 bis 3,0 ml/g und einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 0,2 bis 5,0 &mgr;m sind.

Das erfindungsgemäße Thermotransferbildempfangsblatt ist derart ausgebildet, dass es ein Substratblatt und eine Farbstoff-empfangende Schicht auf mindestens einer Seite des Substratblatts umfasst, wobei eine hydrophile poröse Schicht, die als Hauptkomponenten ein thermoplastisches Harz und hydrophile poröse Teilchen aufweist, auf der Seite gebildet ist, die der Seite gegenüber liegt, auf der die Farbstoff-empfangende Schicht gebildet ist, und eine elektrisch leitfähige Trennschicht, die als Hauptkomponenten ein kationisches Acrylharz und Celluloseacetat aufweist, auf der vorstehend genannten Schicht gebildet ist. Folglich verleiht insbesondere die hydrophile poröse Schicht der Rückschicht Schreibeigenschaften. Da darüber hinaus das kationische Acrylharz und das Celluloseacetat der elektrisch leitfähigen Trennschicht im Wesentlichen unverträgliche Harze sind, stellt diese Eigenschaft der gegenseitigen Unverträglichkeit eine elektrische Leitfähigkeit und eine Wasserabsorption aufgrund des kationischen Acrylharzes und ein Trennvermögen und eine Wasserbeständigkeit aufgrund des Celluloseacetats bereit. Folglich kann die Rückschicht mit verschiedenen Schreibgeräten beschrieben werden, das Blatt ist gegen eine elektrische Aufladung selbst in einer Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit beständig und die Rückseite kann ohne Anhaften an dem Farbstofffilm selbst dann getrennt werden, wenn das Drucken unter Verwechseln der Farbstoff-empfangenden Schicht mit der Rückseite durchgeführt wird.

Nachstehend wird die vorliegende Erfindung durch die Veranschaulichung bevorzugter Ausführungsformen zur Durchführung der vorliegenden Erfindung detailliert erläutert.

Substratblatt

Als Substratblatt, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann ein synthetisches Papier (auf Polyolefinbasis, Polystyrolbasis, usw.), Cellulosefaserpapier wie z. B. Qualitätspapier, Kunstdruckpapier, beschichtetes Papier, gießbeschichtetes Papier, Tapeten, ein Papier zum Rückprägen, ein mit einem Kunstharz oder einer Harzemulsion imprägniertes Papier, ein mit synthetischem Kautschuklatex imprägniertes Papier, ein Kunstharz-enthaltendes Papier und eine Kunstharz-enthaltende Pappe, sowie verschiedene Arten von Kunststofffolien oder Blätter eingesetzt werden, wie z. B. solche, die aus einem Polyolefin, Polystyrol, Polycarbonat, Polyethylenterephthalat, Polyvinylchlorid und Polymethacrylat hergestellt sind. Darüber hinaus können auch weiße lichtundurchlässige Folien verwendet werden, die durch Zugeben weißer Pigmente oder Füllstoffe zu diesen Kunstharzen oder Folien gebildet werden, die innerhalb des Basismaterials Mikrohohlräume aufweisen, und es bestehen keine speziellen Beschränkungen. Darüber hinaus können auch Laminate verwendet werden, die aus einer beliebigen Kombination der vorstehend genannten Substratblätter bestehen.

Typische Beispiele für die Laminate umfassen Laminate, die aus Cellulosefaserpapier und synthetischem Papier, oder aus Cellulosefaserpapier und einer Kunststofffolie oder einem Kunststoffblatt bestehen. Die Dicke dieser Substratblätter ist beliebig und eine Dicke in der Größenordnung von beispielsweise 10 bis 300 &mgr;m ist typisch. Wie es vorstehend beschrieben worden ist, ist es in dem Fall, bei dem das Substratblatt eine unzureichende Haftung an der auf deren Oberfläche gebildeten empfangenden Schicht aufweist, bevorzugt, dass auf deren Oberfläche eine einfache Haftmittelbehandlung wie z. B. eine Haftvermittlerbehandlung, eine Koronaentladungsbehandlung oder eine Plasmabehandlung durchgeführt wird.

Darüber hinaus kann das erfindungsgemäße Thermotransferbildempfangsblatt durch geeignetes Auswählen des Substratblatts in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden, wie z. B. für Thermotransferblätter, die ein Thermotransferaufzeichnen ermöglichen, Karten und Manuskriptherstellungsblätter des Übertragungstyps.

Empfangende Schicht

Die empfangende Schicht dient zum Empfang von sublimierendem Farbstoff, der von dem Thermotransferblatt abwandert und das gebildete Bild aufrechterhält. Beispiele für Harze zur Bildung der empfangenden Schicht umfassen Polycarbonatharze, Polyesterharze, Polyamidharze, Acrylharze, Celluloseharze, Polysulfonharze, Polyvinylchloridharze, Polyvinylacetatharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharze, Polyvinylacetalharze, Polyvinylbutyralharze, Polyurethanharze, Polystyrolharze, Polypropylenharze, Polyethylenharze, Ethylen-Vinylacetat-Copolymerharze und Epoxyharze.

Das erfindungsgemäße Thermotransferbildempfangsblatt kann in der empfangenden Schicht ein Trennmittel enthalten, um die Trennung von dem Thermotransferblatt zu verbessern. Beispiele für Trennmittel umfassen feste Wachse wie z. B. Polyethylenwachs, Amidwachs und Teflonpulver, oberflächenaktive Mittel auf Fluor- oder Esterphosphatbasis, Siliconöl und verschiedene Arten von Siliconharzen, wobei Siliconöl bevorzugt ist.

Obwohl das vorstehend genannte Siliconöl in einer Ölform verwendet werden kann, ist eine gehärtete Form davon bevorzugt. Beispiele für gehärtete Siliconöle umfassen reaktionsgehärtete Typen, lichtgehärtete Typen und katalysatorgehärtete Typen, wobei reaktionsgehärtete Typen und katalysatorgehärtete Siliconöl-Typen besonders bevorzugt sind.

Als reaktionsgehärtetes Siliconöl sind die Produkte der Reaktionshärtung Amino-denaturierter Siliconöle und Epoxy-denaturierter Siliconöle bevorzugt. Beispiele für Amino-denaturierte Siliconöle umfassen KF-393, KF-857, KF-858, X-22-3680 und X-22-3801C (alle vorstehend genannten Siliconöle sind Produkte von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd., Japan), während Beispiele für Epoxy-denaturierte Siliconöle KF-100T, KF-101, KF-60-164 und KF-103 umfassen (alle vorstehend genannten Siliconöle sind Produkte von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.). Beispiele für katalysatorgehärtete Siliconöle umfassen KS-705, FKS-770 und X-22-1212 (alle vorstehend genannten Siliconöle sind Produkte von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.).

Die Zugabemenge dieser gehärteten Siliconöle beträgt vorzugsweise 0,5 bis 30 Gew.-% des Harzes, das die empfangende Schicht aufbaut.

Darüber hinaus kann auf einem Teil der Oberfläche der empfangenden Schicht durch Lösen oder Dispergieren des vorstehend genannten Trennmittels in einem geeigneten Lösungsmittel und anschließendem Beschichten und Trocknen eine Trennmittelschicht bereitgestellt werden. Die vorstehend genannten reaktionsgehärteten Produkte Amino-denaturierter Siliconöle und Epoxy-denaturierter Siliconöle sind als Trennmittel, welche die Trennmittelschicht bilden, besonders bevorzugt, und die Dicke der Trennmittelschicht beträgt vorzugsweise 0,01 bis 5,0 &mgr;m und besonders bevorzugt 0,05 bis 2,0 &mgr;m. Wenn die empfangende Schicht durch Zugeben eines Siliconöls gebildet wird, kann die Trennmittelschicht ferner auch durch Härten des Siliconöls gebildet werden, das nach dem Beschichten auf deren Oberfläche ausgeblutet ist.

Bei der Bildung der vorstehend genannten empfangenden Schicht können zur Verbesserung des Weißheitsgrads der empfangenden Schicht und zur weiteren Verbesserung der Deutlichkeit der Transferbilder ferner Pigmente und Füllstoffe wie z. B. Titanoxid, Zinkoxid, Kaolin, Ton, Calciumcarbonat und fein gepulvertes Silica zugesetzt werden.

Darüber hinaus können auch Weichmacher wie z. B. Phthalsäureesterverbindungen, Sebacinsäureesterverbindungen und Phosphorsäureesterverbindungen zugesetzt werden.

Das erfindungsgemäße Thermotransferbildempfangsblatt wird durch Bilden einer Farbstoff-empfangenden Schicht auf mindestens einer Seite des vorstehend genannten Substratblatts durch Aufbringen und Trocknen einer Dispersion, die durch Lösen eines Gemischs, das ein thermoplastisches Harz wie dasjenige, das vorstehend beschrieben worden ist, und andere erforderliche Zusätze wie z. B. Trennmittel, Weichmacher, Füllstoffe, Vernetzungsmittel, Härtungsmittel, Katalysatoren, Wärmetrennmittel, Ultraviolettabsorptionsmittel, Antioxidationsmittel und Lichtstabilisatoren enthält, in einem geeigneten organischen Lösungsmittel oder Dispergieren in einem organischen Lösungsmittel oder Wasser erhalten wird, mit einem Formverfahren wie z. B. Tiefdruck, Siebdruck und Umkehrwalzenbeschichten unter Verwendung einer Tiefdruckplatte erhalten.

Obwohl die auf die vorstehend beschriebene Weise gebildete Farbstoff-empfangende Schicht eine beliebige Dicke aufweisen kann, hat sie typischerweise eine Dicke nach dem Trocknen von 1 bis 50 &mgr;m. Obwohl es bevorzugt ist, dass diese Art von Farbstoff-empfangender Schicht eine kontinuierliche Beschichtung ist, kann sie darüber hinaus in Form einer diskontinuierlichen Beschichtung unter Verwendung einer Harzemulsion oder Harzdispersion gebildet werden.

Zwischenschicht

Zwischen der empfangenden Schicht und dem Substratblatt können beliebige Arten von bekannten Zwischenschichten bereitgestellt werden, um Eigenschaften wie z. B. eine Haftung zwischen der empfangenden Schicht und dem Substratblatt, Weißheitsgrad, Dämpfung, Verdeckbarkeit, antistatische Eigenschaften und Rollschutz zu verleihen. Beispiele für Bindemittelharze, die in der Zwischenschicht verwendet werden, umfassen Polyurethanharze, Polyesterharze, Polycarbonatharze, Polyamidharze, Acrylharze, Polystyrolharze, Polysulfonharze, Polyvinylchloridharze, Polyvinylacetatharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharze, Polyvinylacetalharze, Polyvinylbutyralharze, Polyvinylalkoholharze, Epoxyharze, Celluloseharze, Ethylen-Vinylacetat-Copolymerharze, Polyethylenharze und Polypropylenharze, und Isocyanat-gehärtete Produkte dieser Harze mit aktivem Wasserstoff können ebenfalls als Bindemittel verwendet werden.

Darüber hinaus ist es bevorzugt, Füllstoffe wie z. B. Titanoxid, Zinkoxid, Magnesiumcarbonat und Calciumcarbonat zuzusetzen, um einen Weißheitsgrad und eine Verdeckbarkeit zu verleihen. Darüber hinaus können Stilbenverbindungen, Benzoimidazolverbindungen oder Benzoxazolverbindungen, usw., als Fluoreszenzaufheller zur Erhöhung des Weißheitsgrads, gehinderte Aminverbindungen, gehinderte Phenolverbindungen, Benzotriazolverbindungen oder Benzophenonverbindungen, usw., als Ultraviolettabsorptionsmittel oder Antioxidationsmittel zur Erhöhung der Lichtechtheit der gedruckten Bilder, oder kationische Acrylharze, Polyanilinharze oder verschiedene Arten elektrisch leitfähiger Füllstoffe zur Verleihung von Antistatikeigenschaften zugesetzt werden, usw.

Rückschicht

Durch intensive Untersuchungen zum Zweck der Bereitstellung eines Thermotransferbildempfangsblatts, das einen Aufbau aufweist, der derart ist, dass eine Rückschicht, die mit verschiedenen Arten von Schreibgeräten beschrieben werden kann, auf der Seite gebildet ist, die der Seite gegenüber liegt, auf der eine Farbstoff-empfangende Schicht gebildet ist, und gegen eine elektrische Aufladung selbst in einer Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit beständig ist, so dass die Rückschicht selbst dann ohne Anhaften an einem Farbstofffilm getrennt werden kann, wenn das Drucken derart durchgeführt wird, dass die Seite der Farbstoff-empfangenden Schicht und die Rückseite verwechselt werden, wurden die vorstehend genannten Probleme durch die Bildung einer hydrophilen porösen Schicht (Schreibrückschicht), die als Hauptkomponenten ein thermoplastisches Harz wie z. B. ein Butyralharz oder ein Acetalharz und hydrophile Teilchen wie z. B. unbehandeltes Mikrosilica aufweist, auf der Seite, die der Seite gegenüber liegt, auf der die Farbstoff-empfangende Schicht gebildet ist, und darüber hinaus durch die Bildung eine elektrisch leitfähigen Trennschicht, die als Hauptkomponenten ein kationisches Acrylharz und Celluloseacetat aufweist, auf der vorstehend genannten Schicht erfolgreich gelöst.

Ein Beispiel einer Technik, mit der einer Rückschicht Schreibeigenschaften verliehen werden, ist ein Stand der Technik, wie er z. B. in der japanischen Patentanmeldung mit der Offenlegungsnummer HEI 9-175048 beschrieben ist. Gemäß der japanischen Patentanmeldung mit der Offenlegungsnummer HEI 9-193561 wird als Beispiel einer Technik, mit der einer Rückschicht Trenneigenschaften verliehen werden, vorgeschlagen, dass eine Trennschicht unter Verwendung eines Polymers, das eine geringe Verträglichkeit mit dem anderen Polymer (wie z. B. Polyvinylalkohol oder Celluloseacetat) aufweist, auf einer hydrophilen porösen Schicht bereitgestellt wird, die als Hauptkomponenten ein Butyralharz oder ein Acetalharz und unbehandeltes Mikrosilica aufweist. Als Beispiel für Techniken, mit denen antistatische Eigenschaften verliehen werden können, nämlich eine elektrische Leitfähigkeit, ist es typischerweise bekannt, ionenleitende antistatische Mittel zu verwenden, wie z. B. Verbindungen, die eine quartäre Ammoniumbase enthalten (einschließlich Polymere), oder Verbindungen, die Natriumsulfonatgruppen enthalten (einschließlich Polymere), Metalloxid-Antistatikmittel wie z. B. Zinkoxid (ZnO) und Zinn(II)-oxid (SnO2) oder elektrisch leitfähige Polymere.

Es gibt im Allgemeinen zwei Wege, eine elektrische Leitfähigkeit zu verleihen, nämlich ein Verfahren, bei dem der Oberfläche einer Farbstoff-empfangenden Schicht eine elektrische Leitfähigkeit verliehen wird, und ein Verfahren, bei dem der Rückschichtseite eine elektrische Leitfähigkeit verliehen wird. Unter Berücksichtigung der Effekte auf das Bild, usw., ist es jedoch bevorzugt, der Rückseite eine elektrische Leitfähigkeit zu verleihen. Wenn der Rückseite Schreibeigenschaften verliehen werden, wie es vorstehend beschrieben worden ist, gibt es drei mögliche Verfahren, die in Betracht gezogen werden können, nämlich ein Verfahren, bei dem zwischen einer hydrophilen porösen Schicht, die als Hauptkomponenten ein Butyralharz und Mikrosilica aufweist, und einem Substratblatt eine elektrisch leitfähige Schicht bereitgestellt wird, ein Verfahren, bei dem ein elektrisch leitfähiges Material direkt der hydrophilen porösen Schicht zugesetzt wird, und ein Verfahren zur Bereitstellung einer elektrisch leitfähigen Schicht auf der hydrophilen porösen Schicht. Unter Berücksichtigung der niedrigen elektrischen Leitfähigkeit der porösen Schicht sind jedoch Verfahren, die das Bereitstellen einer elektrisch leitfähigen Schicht zwischen einer hydrophilen porösen Schicht und einem Substratblatt umfassen, oder Verfahren, die das Zugeben eines elektrisch leitfähigen Materials direkt zu einer hydrophilen porösen Schicht umfassen, nicht sehr effektiv.

Folglich ist es bevorzugt, einem Thermotransferbildempfangsblatt mit einem Verfahren eine elektrische Leitfähigkeit zu verleihen, bei dem eine elektrisch leitfähige Schicht auf einer hydrophilen porösen Schicht bereitgestellt wird. Es wurde gefunden, dass es bevorzugt ist, für die elektrisch leitfähige Schicht ein kationisches Acrylharz zu verwenden, das eine quartäre Ammoniumbase enthält, und dass es zur gleichzeitigen Bereitstellung einer elektrischen Leitfähigkeit und von Trenneigenschaften sowie einer Feuchtigkeitsbeständigkeit am effektivsten ist, Celluloseacetat im Gemisch mit einem kationischen Acrylharz zu verwenden.

Obwohl das kationische Acrylharz und das Celluloseacetat im Wesentlichen unverträgliche Harze sind, spielt diese Eigenschaft einer gegenseitigen Unverträglichkeit dahingehend eine wichtige Rolle, dass das Leistungsvermögen, das durch das kationische Acrylharz bereitgestellt wird (Bereitstellung einer elektrischen Leitfähigkeit und einer Feuchtigkeitsabsorption, insbesondere das Vermögen, mit einem Stift auf Wasserbasis beschrieben zu werden, usw.), und das Leistungsvermögen, das durch das Celluloseacetat bereitgestellt wird (Trenneigenschaften und Feuchtigkeitsbeständigkeit), nebeneinander vorliegen können. Insbesondere da eine elektrisch leitfähige Trennschicht, die aus einem kationischen Acrylharz und Celluloseacetat zusammengesetzt ist, als Schicht ausgebildet ist, die mikrogetrennte Phasen dieser Harze umfasst, wird es möglich, dass die vorstehend genannten Leistungseigenschaften nebeneinander vorliegen können.

Insbesondere hat das kationische Acrylharz, das vorzugsweise verwendet wird, die nachstehend gezeigte chemische Formel

worin R, R1, R2 und R3 Alkylgruppen mit mindestens einem Kohlenstoffatom und vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatomen sind, wie z. B. eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine Propylgruppe und eine Butylgruppe.

Darüber hinaus weist das Celluloseacetat vorzugsweise einen Essigsäurewert von 40 bis 65% und einen durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 50 bis 400 auf.

Durch Bilden einer hydrophilen porösen Schicht, die als Hauptkomponenten ein thermoplastisches Harz und hydrophile poröse Teilchen auf der gegenüberliegenden Seite eines Substratblatts, auf dem eine empfangende Schicht gebildet ist, aufweist, und ferner durch Bilden einer elektrisch leitfähigen Trennschicht, die als Hauptkomponenten ein kationisches Acrylharz und Celluloseacetat aufweist, auf der hydrophilen porösen Schicht, wird eine Rückseite mit hervorragenden antistatischen Eigenschaften gebildet, auf der mit einem Bleistift, einem Stift auf Wasserbasis oder mit einem Kugelschreiber, usw., geschrieben werden kann, und die von einem Farbstofffilm selbst dann getrennt werden kann, wenn das Drucken versehentlich auf der Rückseite durchgeführt wird. Vorzugsweise wird als Bindemittelharz der hydrophilen porösen Schicht ein Harz mit hydrophilen funktionellen Gruppen wie z. B. OH-Gruppen, usw., das auch gleichzeitig mit einer angemessenen Feuchtigkeitsbeständigkeit ausgestattet ist, wie z. B. Polyvinylbutyral und Polyvinylacetal, verwendet, während als hydrophile poröse Teilchen vorzugsweise hydrophiles unbehandeltes Mikrosilica verwendet wird, das mit einem Nassverfahren hergestellt worden ist.

Hydrophile poröse Schicht

Obwohl für das thermoplastische Bindemittelharz verschiedene Arten thermoplastischer Harze verwendet werden können, ist es erforderlich, dass das thermoplastische Harz als Bindemittel wirkt und auch eine Farbstoffverschmutzungsbeständigkeit aufweist, so dass die Rückseite des Bildempfangsblatts nicht mit dem Farbstoff verschmutzt wird, usw., wie es vorstehend beschrieben worden ist. Thermoplastische Harze mit geringen Färbeeigenschaften sind bevorzugt, während Polyvinylbutyral besonders bevorzugt ist. Darüber hinaus ist es noch mehr bevorzugt, dass das Polyvinylbutyral durch die Zugabe eines Chelatisierungsmittels, einer Isocyanatverbindung, usw., gehärtet wird.

Butyralharze oder Acetalharze mit einem hohen Polymerisationsgrad sind dahingehend bevorzugt, dass sie eine hohe Beschichtungsfestigkeit aufweisen und eine größere Anzahl hydrophiler poröser Teilchen einbeziehen können, wie z. B. unbehandeltes Mikrosilica, wobei diejenigen mit einem Polymerisationsgrad von mindestens 500 besonders bevorzugt sind. Unter Berücksichtigung der Beschichtungseignung ist es erforderlich, dass das Harz eine geeignete Viskosität aufweist, wenn es zu einer Tinte ausgebildet wird, und aus diesem Grund ist es besser, wenn der Polymerisationsgrad nicht übermäßig hoch ist, wobei ein Polymerisationsgrad von 3000 oder weniger bevorzugt ist.

Darüber hinaus ist es bevorzugt, hydrophiles poröses Mikrosilica zu verwenden, das unter Verwendung eines Nassverfahrens hergestellt worden ist und ein Porenvolumen von 0,2 bis 3,0 ml/g aufweist. Obwohl lediglich eine Art von Mikrosilica verwendet werden kann, ist die Verwendung einer Kombination von mindestens einer Art von Mikrosilica mit einem Porenvolumen von 0,2 bis 0,9 ml/g und Mikrosilica mit einem Porenvolumen von 1,2 bis 3,0 ml/g im Hinblick auf die Fähigkeit bevorzugt, die Eigenschaften jedes Mikrosilicas effektiv zu nutzen. Da insbesondere hydrophiles poröses Mikrosilica mit einem niedrigen Porenvolumen im Bereich von 0,2 bis 0,9 ml/g eine angemessene Härte aufweist, so dass es mit einem Bleistift beschrieben werden kann, und bessere hydrophile Eigenschaften und Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften aufweist als gewöhnliche hydrophile Füllstoffe, trägt es zum Schreibvermögen mit einem Schreibgerät auf Wasserbasis sowie zu einer Verbesserung der Briefmarkenhafteigenschaften bei. Da darüber hinaus hydrophiles poröses Mikrosilica mit einem großen Porenvolumen im Bereich von 1,2 bis 3,0 ml/g eine etwas geringere Härte aufweist, ist es, obwohl es zum Beschreiben mit einem Bleistift in gewisser Weise ungeeignet ist, aufgrund seiner hervorragenden hydrophilen Eigenschaften und Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften besonders zur Verbesserung des Schreibvermögens mit einem Schreibgerät auf Wasserbasis und der Briefmarkenhafteigenschaften geeignet.

Obwohl darüber hinaus das Mikrosilica auch unter Verwendung eines Trockenverfahrens hergestellt werden kann, liegen bei der Verwendung eines Trockenverfahrens keine Hohlräume innerhalb der gebildeten Mikrosilicateilchen vor, da als Ergebnis der Verbrennung in der Gasphase und der Hydrolyse Siliciumtetrachlorid erzeugt wird. Insbesondere wird ein Silica gebildet, das keine innere Oberfläche aufweist. Diese Art von Silica weist eine geringe Feuchtigkeitsabsorption auf und ist für Anwendungen nicht geeignet, die hydrophile Eigenschaften und Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften erfordern, wie dies in der vorliegenden Erfindung der Fall ist. Da im Gegensatz dazu Mikrosilica, das unter Verwendung eines Nassverfahrens (Gelverfahrens) hergestellt wird, durch Gelieren von Mikrosilica hergestellt wird, das durch eine Reaktion zwischen wässrigem Natriumsilicat und Schwefelsäure oder Chlorwasserstoff gebildet worden ist, wird poröses Silica erhalten. Zusätzlich zur Porosität weist diese Art von Silica stärkere hydrophile Eigenschaften und Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften auf und ist zur Verbesserung des Schreibvermögens mit einem Stift auf wasserlöslicher Basis und der Briefmarkenhafteigenschaften im Vergleich zu herkömmlichen hydrophilen Füllstoffen besser geeignet, da dieses Silica auf der Oberfläche hydrophile funktionelle Gruppen (Silanolgruppen) aufweist. Ferner gibt es einige Fälle, bei denen es abhängig von der Anwendung nicht bevorzugt ist, dass das Silica, das unter Verwendung eines Nassverfahrens hergestellt worden ist, hydrophil ist, und es gibt Silica, dessen Oberfläche mit organischen oder anorganischen Substanzen behandelt worden ist, um die hydrophilen Eigenschaften zu vermindern. In der vorliegenden Erfindung ist es jedoch wichtig, dass das Silica hydrophil ist, und die Verwendung von unbehandeltem Silica ist bevorzugt.

Das Porenvolumen wird als Parameter zur Angabe der Porosität von Mikrosilica verwendet. Da die Oberfläche gewöhnlich mit einer Zunahme des Porenvolumens zusammen mit einer Zunahme der Anzahl von Silanolgruppen pro Einheitsvolumen zunimmt, werden die hydrophilen Eigenschaften und die Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften verbessert, und die Fixierung einer Tinte auf Wasserbasis, wie z. B. von einem Füllfederhalter oder einem Stift auf Wasserbasis sowie die Briefmarkenhafteigenschaften werden verbessert. Obwohl dies aus den vorstehend genannten Gründen bevorzugt ist, werden dann, wenn das Porenvolumen 3,0 ml/g übersteigt, die hydrophilen Eigenschaften umgekehrt übermäßig hoch, was dazu führt, dass eine Tinte auf Wasserbasis zu verlaufen beginnt, und da die Hohlräume in dem Mikrosilicateilchen größer werden, nimmt die Härte ab, was zu Problemen führt, einschließlich eines verminderten Schreibvermögens mit einem Bleistift, wodurch dies unerwünscht ist. Wenn andererseits das Porenvolumen geringer als 0,2 ml/g ist, nehmen die Fixierung einer Tinte auf Wasserbasis und die Briefmarkenhafteigenschaften aufgrund einer Abnahme der hydrophilen Eigenschaften und der Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften ab, obwohl die Härte angemessen und das Schreibvermögen mit einem Bleistift gut sind, wodurch dies unerwünscht ist.

Das Mikrosilica, wie z. B. dasjenige, das vorstehend beschrieben worden ist, kann in einem Teilchendurchmesserbereich von 0,5 bis 15 &mgr;m und mehr bevorzugt von 1 bis 5 &mgr;m verwendet werden, bezogen auf den durchschnittlichen Teilchendurchmesser. Wenn der durchschnittliche Teilchendurchmesser weniger als 0,5 &mgr;m beträgt, sind die Bleistiftschreibeigenschaften unzureichend. Wenn darüber hinaus der durchschnittliche Teilchendurchmesser 15 &mgr;m übersteigt, besteht eine größere Empfindlichkeit gegenüber einem Verlaufen, wenn ein Schreibgerät auf Wasserbasis verwendet wird, und der Oberflächenkoeffizient der Reibung nimmt zu, was zu verminderten Transporteigenschaften führt, wodurch dies unerwünscht ist.

Die Menge des bezogen auf das thermoplastische Harz zugesetzten Mikrosilicas liegt vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 3,0, bezüglich des Gewichtsverhältnisses von Mikrosilica zu thermoplastischem Harz. Wenn das vorstehend genannte Gewichtsverhältnis weniger als 0,1 beträgt, können eine angemessene Schreibeignung und angemessene Briefmarkenhafteigenschaften nicht erhalten werden. Wenn darüber hinaus das Gewichtsverhältnis 3,0 übersteigt, nimmt zusätzlich zur Abnahme der Beschichtungseignung auch die Beschichtungsfestigkeit ab, was zu Problemen wie z. B. einer größeren Empfindlichkeit gegenüber einem Ablösen der Beschichtung führt, wenn darauf mit einem Schreibgerät geschrieben wird, wodurch dies unerwünscht ist.

Ferner ist es auch wichtig, die Transporteigenschaften des Bildempfangsblatts zu verbessern, wie z. B. die Einfachheit eines Papierzuführens und -ausstoßens in einem Drucker. Um dies zu erreichen, ist das Einbeziehen eines kugelförmigen Gleitmittelfüllstoffs mit einem Teilchendurchmesser, der größer ist als der Teilchendurchmesser des Mikrosilicas in der hydrophilen porösen Schicht mit der vorstehend beschriebenen Zusammensetzung zur Absenkung des Oberflächenreibungskoeffizienten dahingehend effektiv, dass verhindert wird, dass mehrere Blätter gleichzeitig durch den Drucker transportiert werden, usw. Der durchschnittliche Teilchendurchmesser des kugelförmigen Gleitmittelfüllstoffs beträgt vorzugsweise 5 bis 15 &mgr;m und der Füllstoff ist vorzugsweise ein kugelförmiger Nylonfüllstoff.

Um das Leistungsvermögen der vorstehend beschriebenen hydrophilen porösen Schicht in angemessener Weise bereitstellen zu können, ist es bevorzugt, dass die Beschichtungsmenge der hydrophilen porösen Schicht als Feststoff 0,5 bis 10,0 g/m2 beträgt. Wenn die Beschichtungsmenge weniger als 0,5 g/m2 beträgt, können ein angemessenes Schreibvermögen und angemessene Briefmarkenhafteigenschaften nicht erhalten werden, da die Mikrosilicamenge unzureichend ist. Wenn darüber hinaus die Beschichtungsmenge 10,0 g/m2 übersteigt, nehmen die Material- und Verarbeitungskosten zu, wodurch dies unerwünscht ist.

Obwohl die vorstehend genannte hydrophile poröse Schicht direkt auf einem Substratblatt bereitgestellt werden kann, kann im Fall einer unzureichenden Haftung der hydrophilen porösen Schicht an dem Substratblatt zwischen diesen eine Zwischenschicht bereitgestellt werden, die als Hauptkomponente ein Harz aufweist, das eine gute Haftung sowohl für das Substratblatt als auch für die hydrophile poröse Schicht aufweist, und der Zwischenschicht können Aufheller, wie z. B. Titanoxid, Calciumcarbonat und Fluoreszenzaufheller oder andere Zusätze wie z. B. ein Pigment zugesetzt werden. Darüber hinaus kann eine bekannte Zwischenschicht, die zwischen dem vorstehend genannten Substratblatt und der Farbgebungsmaterial-empfangenden Schicht bereitgestellt ist, entsprechend so verwendet werden, wie sie zwischen dem Substratblatt und der hydrophilen porösen Schicht eingesetzt wird.

Elektrisch leitfähige Trennschicht

In der vorliegenden Erfindung wird selbst dann, wenn das Thermotransferbildempfangsblatt versehentlich mit der Oberseite nach unten durch einen Drucker transportiert wird, eine elektrisch leitfähige Abtrenn/Trennschicht über die vorstehend genannte hydrophile poröse Schicht laminiert, so dass das Bildempfangsblatt glatt entladen wird, ohne dass die Rückseite des Bildempfangsblatts schmilzt und an der Oberfläche der Tintenschicht des Thermotransferblatts haftet, während es selbst in einer Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit eine Beständigkeit gegen eine elektrische Aufladung aufweist.

Es ist folglich erforderlich, dass die elektrisch leitfähige Trennschicht nicht schmilzt und an der Tintenschicht des Thermotransferblatts haftet, nicht von einem Farbstoff gefärbt wird und nicht die Postkarteneignung der vorstehend genannten hydrophilen porösen Schicht bezüglich ihrer Eignung zum Beschreiben, ihrer Briefmarkenhafteigenschaften, usw., verliert. Darüber hinaus muss sie elektrisch leitfähig sein, so dass sie einer elektrischen Aufladung selbst in einer Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit widersteht.

In dem erfindungsgemäßen Thermotransferbildempfangsblatt wird es durch die Bildung einer elektrisch leitfähigen Trennschicht, die als Hauptkomponenten ein kationisches Acrylharz und Celluloseacetat aufweist, obwohl ein kationisches Acrylharz und Celluloseacetat im Wesentlichen unverträgliche Harze sind, durch diese Eigenschaft der gegenseitigen Unverträglichkeit möglich, dass das Leistungsvermögen zur Verleihung einer elektrischen Leitfähigkeit und einer Feuchtigkeitsabsorption durch das kationische Acrylharz und das Leistungsvermögen zur Verleihung von Trenneigenschaften und einer Feuchtigkeitsbeständigkeit durch das Celluloseacetat gleichzeitig vorliegen.

Da insbesondere eine elektrisch leitfähige Trennschicht, die aus einem kationischen Acrylharz und Celluloseacetat zusammengesetzt ist, als Schicht gebildet ist, in der die Phasen dieser Harze getrennt vorliegen, können die vorstehend genannten Leistungseigenschaften gleichzeitig vorliegen.

Es ist bevorzugt, Acrylharze zu verwenden, die eine quartäre Ammoniumbase als Gruppen enthalten, die dem kationischen Acrylharz eine elektrische Leitfähigkeit verleihen. Das Mischverhältnis des kationischen Acrylharzes zu dem Celluloseacetat beträgt vorzugsweise 1 : 5 bis 5 : 1. Wenn die zugemischte Menge des kationischen Acrylharzes zu gering ist, können keine angemessenen antistatischen Effekte erhalten werden. Wenn die zugemischte Menge des Celluloseacetats zu gering ist, können keine angemessene Trennung von dem Farbstofffilm und keine angemessene Feuchtigkeitsbeständigkeit erhalten werden.

Es ist bevorzugt, dass die elektrisch leitfähige Trennschicht bis zu einer Dünnfilmdicke nach dem Trocknen von 0,01 bis 1,0 &mgr;m laminiert wird. Wenn die Filmdicke weniger als 0,01 &mgr;m beträgt, können keine angemessene Trennung und keine angemessenen antistatischen Effekte erhalten werden. Wenn die Filmdicke 1,0 &mgr;m übersteigt, können keine angemessene Schreibeignung und keine angemessenen Briefmarkenhafteigenschaften erreicht werden, wodurch dies unerwünscht ist.

Auf der empfangenden Schicht und der elektrisch leitfähigen Trennschicht kann auch eine Antistatikschicht, die ein herkömmliches bekanntes Antistatikmittel enthält, bereitgestellt werden, um die Antistatikeigenschaften zu verbessern.

Das Thermotransferblatt, das verwendet wird, wenn ein Thermotransfer unter Verwendung des vorstehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Thermotransferbildempfangsblatts durchgeführt wird, weist eine Farbstoffschicht auf, die einen Sublimationsfarbstoff enthält und auf Papier oder einer Polyesterfolie bereitgestellt ist, und alle herkömmlich bekannten Thermotransferblätter können in der vorliegenden Erfindung ohne Modifizierung verwendet werden.

Darüber hinaus können zur Bereitstellung von Wärmeenergie während des Thermotransfers herkömmliche bekannte Mittel zur Bereitstellung von Wärmeenergie verwendet werden. Das gewünschte Ziel kann durch die Bereitstellung von Wärmeenergie in einer Größenordnung von 5 bis 100 mJ/mm2 durch die Steuerung der Aufzeichnungszeit unter Verwendung einer Aufzeichnungsvorrichtung wie z. B. eines Thermodruckers (z. B. eines Videodruckers VY-100, von Hitachi, Ltd. hergestellt) erreicht werden.

Nachstehend wird die vorliegende Erfindung durch Beispiele genauer erläutert. Alle dabei verwendeten Teile- und Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht, falls nichts anderes angegeben ist.

Beispiel 1

Unter Verwendung eines synthetischen Papiers (YUPO FPG-150, Dicke: 150 &mgr;m, von Oji Petrochemical Synthetic Paper K. K., Japan, hergestellt) für das Substratblatt, wurden eine weiße Zwischenschichtbeschichtungszusammensetzung und eine Beschichtungslösung für die Farbstoff-empfangende Schicht mit den nachstehend gezeigten Zusammensetzungen mit einem Walzenbeschichtungsverfahren nacheinander auf eine Seite des Blatts in Beschichtungsmengen von 2,0 g/m2 (fester Teil) bzw. 5,0 g/m2 (fester Teil) aufgebracht. Beschichtungslösung für die weiße Zwischenschicht Polyurethanharz (Nipporane 5199, von Nippon Polyurethane Kogyo K. K., Japan, hergestellt) 25 Teile Titanoxid (TCA-888, von Tochem Products K. K., Japan, hergestellt) 75 Teile Toluol 200 Teile Methylethylketon 200 Teile
Beschichtungslösung für die Farbstoff-empfangende Schicht Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (#1000A, von Denki Kagaku Kogyo K. K., Japan, hergestellt) 100 Teile Epoxy-denaturiertes Silicon (X-22-3000T, von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd. hergestellt) 5 Teile Toluol 200 Teile Methylethylketon 200 Teile

Darüber hinaus wurden eine Beschichtungslösung für die hydrophile poröse Schicht und eine Beschichtungslösung 1 für die elektrisch leitfähige Trennschicht mit den nachstehend angegebenen Zusammensetzungen nacheinander mit einem Walzenbeschichtungsverfahren auf die andere Seite des vorstehend genannten Substratblatts in Beschichtungsmengen von 2,0 g/m2 (fester Teil) bzw. 0,4 g/m2 (fester Teil) aufgebracht, um das Thermotransferbildempfangsblatt von Beispiel 1 herzustellen. Beschichtungslösung für die hydrophile poröse Schicht Polyvinylbutyralharz (#5000A, von Denki Kagaku Kogyo hergestellt) 30 Teile Mikrosilica (Silicia 310, von Fuji Silicia Kagaku K. K., Japan, hergestellt) 45 Teile Mikrosilica (Silicia 730, von Fuji Silicia Kagaku K. K., Japan, hergestellt) 20 Teile Chelatisierungsmittel (Orgatix TC-750, von Matsumoto Pharmaceutical K. K., Japan, hergestellt) 5 Teile Toluol 300 Teile Isopropylalkohol 100 Teile
Beschichtungslösung 1 für die elektrisch leitfähige Trennschicht Celluloseacetat (L-20, von Daicel Chemical Industries K. K., Japan, hergestellt) 2 Teile Kationisches Acrylharz (Elecond PQ-50B, von Shuken Chemical hergestellt) 3 Teile Methylethylketon 80 Teile Methylalkohol 15 Teile

Beispiel 2

Mit der Ausnahme, dass anstelle der im Beispiel 1 verwendeten Beschichtungslösung 1 für die elektrisch leitfähige Trennschicht eine Beschichtungslösung 2 für die elektrisch leitfähige Trennschicht mit der nachstehend angegebenen Zusammensetzung verwendet wurde, wurde das Thermotransferbildempfangsblatt von Beispiel 2 in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt. Beschichtungslösung 2 für die elektrisch leitfähige Trennschicht Celluloseacetat (L-20, von Daicel Chemical Industries hergestellt) 1 Teil Kationisches Acrylharz (Elecond PQ-50B, von Shuken Chemical K. K., Japan, hergestellt) 4 Teile
Methylethylketon 80 Teile Methylalkohol 15 Teile

Beispiel 3

Mit der Ausnahme, dass anstelle der im Beispiel 1 verwendeten Beschichtungslösung 1 für die elektrisch leitfähige Trennschicht eine Beschichtungslösung 3 für die elektrisch leitfähige Trennschicht mit der nachstehend angegebenen Zusammensetzung verwendet wurde, wurde das Thermotransferbildempfangsblatt von Beispiel 3 in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt. Beschichtungslösung 3 für die elektrisch leitfähige Trennschicht Celluloseacetat (L-40, von Daicel Chemical Industries hergestellt) 2 Teile Kationisches Acrylharz (Elecond PQ-50B, von Shuken Chemical K. K., Japan, hergestellt) 3 Teile Methylethylketon 80 Teile Methylalkohol 15 Teile

Beispiel 4

Mit der Ausnahme, dass anstelle der im Beispiel 1 verwendeten Beschichtungslösung 1 für die elektrisch leitfähige Trennschicht eine Beschichtungslösung 4 für die elektrisch leitfähige Trennschicht mit der nachstehend angegebenen Zusammensetzung verwendet wurde, wurde das Thermotransferbildempfangsblatt von Beispiel 4 in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt. Beschichtungslösung 4 für die elektrisch leitfähige Trennschicht Celluloseacetat (L-20, von Daicel Chemical Industries hergestellt) 3 Teile Kationisches Acrylharz (Elecond PQ-10, von Shuken Chemical K. K., Japan, hergestellt) 2 Teile Methylethylketon 80 Teile Methylalkohol 15 Teile

Vergleichsbeispiel 1

Mit der Ausnahme, dass anstelle der im Beispiel 1 verwendeten Beschichtungslösung 1 für die elektrisch leitfähige Trennschicht eine Beschichtungslösung 5 für die elektrisch leitfähige Trennschicht mit der nachstehend angegebenen Zusammensetzung verwendet wurde, wurde das Thermotransferbildempfangsblatt von Vergleichsbeispiel 1 in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt. Beschichtungslösung 5 für die elektrisch leitfähige Trennschicht Polyvinylalkoholharz (KM-11, von Nippon Synthetic Chemical Industry hergestellt) 5 Teile Wasser 65 Teile Isopropylalkohol 30 Teile

Vergleichsbeispiel 2

Mit der Ausnahme, dass anstelle der im Beispiel 1 verwendeten Beschichtungslösung 1 für die elektrisch leitfähige Trennschicht eine Beschichtungslösung 6 für die elektrisch leitfähige Trennschicht mit der nachstehend angegebenen Zusammensetzung verwendet wurde, wurde das Thermotransferbildempfangsblatt von Vergleichsbeispiel 2 in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt. Beschichtungslösung 6 für die elektrisch leitfähige Trennschicht Celluloseacetat (L-20, von Daicel Chemical Industries hergestellt) 5 Teile Methylethylketon 80 Teile Methylalkohol 15 Teile

Schreibeigenschaften

Buchstaben wurden unter Verwendung der nachstehend angegebenen Schreibgeräte auf die Rückseiten der Thermotransferbildempfangsblätter der vorstehenden Beispiele und Vergleichsbeispiele geschrieben, worauf die Schreibeigenschaften auf der Basis der folgenden Standards bewertet wurden.

Schreibgeräte
  • a) Bleistift: Mitsubishi Bürobleistift Nr. 9800 HB (von Mitsubishi Pencil hergestellt)
  • b) Stift auf Wasserbasis: Schwarzer Pentel-Sign-Stift (von Pentel hergestellt)
  • c) Stift auf Ölbasis: Schwarzer Magic Ink Nr. 700 (von Teranishi Chemical Industries hergestellt)
  • d) Kugelschreiber: Schwarzer Jimny (von Zebra hergestellt)
Bewertungsstandards
  • O: Es konnte mit einer angemessenen Dichte flüssig geschrieben werden, kein Verlaufen, gute Fixierung
  • &Dgr;: Buchstaben etwas hell oder geringfügig verlaufen
  • X: Buchstaben nicht mehr lesbar, wenn sie mit den Fingern sanft gerieben wurden
Trenneigenschaften der Rückseite des Bildempfangsblatts

Unter Verwendung eines PK700L-Thermotransferblatts für den CP-700-Videodrucker, der von Mitsubishi Electric Co. hergestellt wird, wurden die Rückseiten der Bildempfangsblätter jedes der vorstehenden Beispiele und Vergleichsbeispiele gegenüber den jeweiligen Farbstoffschichten übereinander gelegt und das Thermotransferaufzeichnen wurde unter Verwendung eines Thermokopfs unter den nachstehend angegebenen Bedingungen von der Rückseite des Thermotransferblatts her für jede der Farben Gelb, Magenta und Cyan durchgeführt, um die Trenneigenschaften, insbesondere den Grad des Schmelzens und der Haftung der Rückseite des Thermotransferbildempfangsblatts an dem Thermotransferblatt zu bewerten.

Druckbedingungen
  • Thermokopf: KGT-217-12MPL20 (von Kyocera hergestellt)
  • Durchschnittlicher Widerstandswert des Heizelements: 3195 &OHgr;
  • Druckdichte in der Hauptabtastrichtung: 300 dpi
  • Druckdichte in der Nebenabtastrichtung: 300 dpi
  • Eingesetzte elektrische Leistung: 0,12 W/Punkt
  • Einzeilenzyklus: 5 ms
  • Druckausgangstemperatur: 40°C
  • Gradationssteuerverfahren:

Unter Verwendung eines Mehrfachimpuls-Testdruckers, der die Anzahl der Impulsaufteilungen variieren kann, die eine Impulslänge aufweisen, sich aus dem gleichmäßigen Aufteilen eines Einzeilenzyklus in 256 gleiche Teile von 0 bis 256 Teilen ergibt, wurde das Tastverhältnis jeder Impulsaufteilung auf 60% festgelegt und ein Feststoffdrucken wurde mit den drei Farben Gelb, Magenta und Cyan unter Verwendung von 200 Impulsen durchgeführt.

Die Bewertungsstandards waren wie folgt.

O: Kein Schmelzen oder Haften und leichte Trennung

&Dgr;: Kaum Schmelzen oder Haften, jedoch Schwierigkeiten bei der Trennung, oder partielles Schmelzen oder Haften

X: Schmelzen und Haften

Antistatikeigenschaften

Unter Verwendung des von Shishido Electrostatic hergestellten Static Honestmeter H-0110 wurden die Antistatikeigenschaften, nämlich die Leichtigkeit, mit der eine gegebene elektrische Ladung abgeschwächt wird, gemäß den nachstehend angegebenen Standards bewertet.

Bewertungsverfahren

Unter Verwendung von Proben mit Abmessungen von 40 mm × 40 mm werden die Proben mittels Koronaentladung mit einer elektrischen Ladung von +10 kV (oder –10 kV) versehen. Die Proben werden nach dem Erreichen eines Gleichgewichtszustands bei der Ladungsverteilung von der Energiequelle wegbewegt. Da das elektrische Potenzial E0 der Probe zu diesem Zeitpunkt aufgrund eines Leckstroms abnimmt, nachdem die Probe von der Energiequelle wegbewegt worden ist, ermöglicht es die Messung dieser Geschwindigkeit der Abnahme des elektrischen Potenzials die Antistatikeigenschaften der Proben zu vergleichen.

Daher wurden die Antistatikeigenschaften der Probe durch Messen der Zeit verglichen, bis das elektrische Potenzial E0 den Wert E0/2 erreicht, d. h. die Halbwertszeit.

Bewertungsstandards
  • O
    Halbwertszeit beträgt weniger als 60 s.
    X
    Halbwertszeit beträgt 60 s oder mehr.

Die Bewertungsergebnisse sind in der Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1

Gemäß der vorstehenden Beschreibung umfasst das erfindungsgemäße Thermotransferbildempfangsblatt ein Substratblatt und eine Farbstoff-empfangende Schicht auf mindestens einer Seite des Substratblatts, wobei eine hydrophile poröse Schicht, die als Hauptkomponenten ein thermoplastisches Harz und hydrophile poröse Teilchen aufweist, auf der Seite gebildet ist, die der Seite gegenüber liegt, auf der die Farbstoff-empfangende Schicht gebildet ist, und eine elektrisch leitfähige Trennschicht, die als Hauptkomponenten ein kationisches Acrylharz und Celluloseacetat aufweist, auf der vorstehend genannten Schicht gebildet sind. Folglich verleiht insbesondere die hydrophile poröse Schicht der Rückschicht Schreibeigenschaften. Da darüber hinaus das kationische Acrylharz und das Celluloseacetat der elektrisch leitfähigen Trennschicht im Wesentlichen unverträgliche Harze sind, stellt diese Eigenschaft der gegenseitigen Unverträglichkeit eine elektrische Leitfähigkeit und eine Wasserabsorption aufgrund des kationischen Acrylharzes und Trenneigenschaften sowie Wasserbeständigkeitseigenschaften aufgrund des Celluloseacetats bereit. Folglich kann die Rückschicht mit verschiedenen Arten von Schreibgeräten beschrieben werden, das Blatt wird gegen eine elektrische Aufladung selbst in einer Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit beständig und die Rückseite kann ohne Anhaften an dem Farbstofffilm selbst dann getrennt werden, wenn das Drucken durchgeführt wird, wenn die Farbstoff-empfangende Seite und die Rückseite verwechselt worden sind.


Anspruch[de]
  1. Thermotransferbildempfangsblatt, umfassend ein Substratblatt und eine Farbstoff-empfangende Schicht, die auf mindestens einer Seite des Substratblatts gebildet ist, wobei eine hydrophile poröse Schicht, die ein thermoplastisches Harz und hydrophile poröse Teilchen umfaßt, und eine elektrisch leitfähige Trennschicht, die ein kationisches Acrylharz und Celluloseacetat umfaßt, in dieser Reihenfolge auf der Seite des Substratblatts gebildet sind, auf der die Farbstoff-empfangende Schicht nicht gebildet ist.
  2. Thermotransferbildempfangsblatt nach Anspruch 1, wobei das thermoplastische Harz, welches die hydrophile poröse Schicht aufbaut, eines, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem Butyralharz, einem Acetalharz und einem Gemisch davon, ist.
  3. Thermotransferbildempfangsblatt nach Anspruch 1 oder 2, wobei die hydrophilen porösen Teilchen, welche die hydrophile poröse Schicht aufbauen, unbehandeltes Mikrosilica mit einem Porenvolumen von 0,2 bis 3,0 ml/g und einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 0,2 bis 5,0 &mgr;m sind.
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