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Dokumentenidentifikation DE69825396T2 21.07.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000919395
Titel Tintenstrahlaufzeichnungsblatt und Herstellungsverfahren dafür
Anmelder Oji Paper Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Maeda, Masayo, Miyamae-ku, Kanagawa-ken, JP;
Tajiri, Kozo, Nakano-ku, Tokyo, JP
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69825396
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.11.1998
EP-Aktenzeichen 981224611
EP-Offenlegungsdatum 02.06.1999
EP date of grant 04.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.07.2005
IPC-Hauptklasse B41M 5/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsblatt für einen Tintenstrahldrucker unter Verwendung einer wässrigen Tinte. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt, welches für eine Tageslichtprojektor(OHP)-Folie geeignet ist, bei der eine hohe Transparenz erforderlich ist.

Verschiedene Ausgabeverfahren, wie zum Beispiel das Nadelaufzeichnungsverfahren, das Thermoaufzeichnungsverfahren, das Schmelz-Thermotransferaufzeichnungsverfahren, das Transferaufzeichnungsverfahren mit Sublimationsfarbe, das elektrophotographische Verfahren und das Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren, wurden für die Ausgabe aus Computern oder dergleichen entwickelt. Von diesen wird das Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren als ein Verfahren anerkannt, welches für den persönlichen Gebrauch geeignet ist, da ein Normalpapier als das Aufzeichnungsblatt verwendet wird, die laufenden Kosten gering sind und die Hardware kompakt und kostengünstig ist. Da ferner in letzter Zeit eine Vollfarbentechnik und eine hohe Auflösung erreicht wurden, hat das Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren in letzter Zeit als ein einfaches Ausgabemittel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und ist nun immer mehr verbreitet.

Der Gebrauch von Tageslichtprojektoren (nachstehend als "OHP" bezeichnet) für Konferenzen und Vorträge ist weit verbreitet. In letzter Zeit besteht der Bedarf, einen Farb-OHP zu verwenden, und es wurden Forschungen zu Tintenstrahlaufzeichnungsfolien für einen OHP durchgeführt.

Die Aufzeichnungsfolien für einen OHP sind transparente Filme aus einem Polyethylenterephthalat oder dergleichen, wobei jeder eine transparente, farbannehmende Schicht aufweist. Da eine Tinte, die durch Auflösen eines Farbstoffs, eines organischen Lösungsmittels, eines Zusatzstoffes, usw. in Wasser hergestellt wurde, für das Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren verwendet wird, umfassen die meisten Aufzeichnungsfolien für einen OHP jeweils einen transparenten Film mit einer farbannehmenden Schicht aus einem wasserlöslichen Polymer, wie zum Beispiel einem Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, wasserlöslichen Cellulosederivat oder Gelatine. Diese Aufzeichnungsfolien sind auf dem Markt erhältlich.

Die bei der farbannehmenden Schicht erforderlichen Eigenschaften sind wie folgt: es können winzige Buchstaben oder Bilder wiedergegeben werden; die Bilder haben hohe Farbdichten und deren originalgetreuer Farbton wird wiedergegeben; das schnelle Trocknen nach dem Drucken ist möglich; das gedruckte Bild verblasst nicht während der Lagerung; und selbst, wenn ein Stapel der bedruckten Gegenstände gelagert wird, wird kein Blocken verursacht.

Es wird auch verlangt, dass die Aufzeichnungsfolien unter einer stark feuchten Bedingung frei von Haftung sind und dass sie eine hohe Wasserbeständigkeit haben, so dass selbst dann, wenn die Folien mit Wasser in Kontakt gebracht werden, die bedruckten Oberflächen sich darin nicht auflösen oder die gedruckten Buchstaben und Bilder nicht verwischt werden. Es ist jedoch eine sehr schwierige Aufgabe, der farbannehmenden Schicht Wasserbeständigkeit zu verleihen. Die oben beschriebene farbannehmende Schicht aus dem wasserlöslichen Polymer besitzt überhaupt keine Wasserbeständigkeit, da diese Substanz im Wesentlichen in Wasser löslich ist. Es ist eine gewöhnliche Technik, das wasserlösliche Polymer mit einem Vernetzungsmittel zu vernetzen, um die Wasserbeständigkeit zu verbessern. Die Erfinder haben jedoch nach Forschungen gefunden, dass, wenn der farbannehmenden Schicht Wasserbeständigkeit verliehen werden soll, indem das wasserlösliche Polymer durch Vernetzen unlöslich gemacht wird, die erhaltene Schicht so wird, dass sie die Tinte nicht so gut adsorbiert und die Qualität des erhaltenen Bildes stark beeinträchtigt wird. Obwohl die Vernetzung geschwächt werden muss, um eine gute Qualität des Bildes beizubehalten, wird die Wasserbeständigkeit in einem derartigen Fall unzureichend. Dieses Phänomen tritt unabhängig von den Arten der Vernetzungsmittel auf.

Es wurden mehrere Verfahren des Verleihens von Wasserbeständigkeit an die farbannehmende Schicht ohne die Vernetzung vorgeschlagen. Zum Beispiel wird ein Verfahren, bei dem ein hydrophiles Polymer mit einem lipophilen Polymer gemischt wird, in der japanischen ungeprüften veröffentlichten Patentanmeldung vorgeschlagen (nachstehend als "J. P. KOKAI" Nr. Sho 57-102391 bezeichnet). Dieses Verfahren stellt jedoch ein Problem dahingehend dar, dass, da die hydrophile hochmolekulare Substanz mit der lipophilen hochmolekularen Substanz nicht stark kompatibel ist, sich die Transparenz der farbannehmenden Schicht verringert. Die japanische Offenlegungsschrift zu Einspruchszwecken (nachstehend als "J. P. KOKOKU" bezeichnet) Nr. Hei 5-23597 offenbart ein Polyvinylacetalharz für die Tintenstrahlaufzeichnungsfolien. Dieses Verfahren hat, im Gegensatz zu der J. P. KOKAI Nr. Sho 57-102391, nicht das Problem der Kompatibilität, da eine hochmolekulare Kette sowohl eine hydrophile als auch eine lipophile funktionelle Gruppe aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, dass eine transparente, farbannehmende Schicht mit einer hohen Wasserbeständigkeit erhalten werden kann. Dieses Harz für das Tintenstrahlverfahren hat jedoch dahingehend einen Nachteil, dass es nicht in Wasser löslich ist, es muss in einem Gemisch aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel gelöst werden, bevor es auf die Folie aufgebracht wird. Ein weiteres Problem dieses Harzes besteht darin, dass zum Trocknen der Tinte eine relativ lange Zeit notwendig ist.

Ferner wurde auch ein Verfahren vorgeschlagen, in dem aktive Energiestrahlen, wie zum Beispiel Elektronenstrahl und Ultraviolettstrahlen, verwendet werden. Zum Beispiel offenbart die J. P. KOKAI Nr. Hei 1-229685 eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie mit einer Aufnahmeschicht mit einer hohen Wasserbeständigkeit, welche durch Vernetzung einer Zusammensetzung, umfassend ein wasserlösliches Harz, Polyethylenglycoldi(meth)acrylat und Wasser als die unerlässlichen Komponenten, mit aktiven Energiestrahlen hergestellt wurde. Die J. P. KOKAI Nr. Sho 62-94380 offenbart eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie mit einer farbannehmenden Schicht, hergestellt durch Härten einer Harzzusammensetzung, enthaltend ein kationisches synthetisches Harz mit einer photopolymerisierbaren Doppelbindung, welche durch den aktiven Energiestrahl gehärtet wird. Die J. P. KOKAI Nr. Hei 1-286886 offenbart eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie mit einer farbannehmenden Schicht, die durch Härten eines ionisierenden, durch Strahlung härtenden hydrophilen Monomers und/oder hydrophilen Oligomers in Form einer Lösung davon in einem Lösungsmittel durch die Bestrahlung mit der ionisierenden Strahlung hergestellt wurde. In diesen Techniken des Stands der Technik ist es üblich, dass die Zusammensetzung, die eine Doppelbindung enthält, welche mit dem aktiven Energiestrahl radikalisch polymerisierbar ist, auf ein Trägerblatt aufgebracht wird, und dann werden die Polymerisation und die Vernetzung durch die Bestrahlung mit dem aktiven Energiestrahl durchgeführt, um die farbannehmende Schicht zu bilden. Obwohl die aufnehmende Schicht mit einer hohen Wasserbeständigkeit durch diese Verfahren sicher erhalten werden kann, ist die Bildqualität, die durch das Bedrucken mit einem Tintenstrahldrucker erhalten wird, nachteilhafterweise schlecht. Es wird angenommen, dass Gründe hierfür sind, dass die Vernetzungsdichte leicht erhöht wird und dass das beabsichtigte Polymer mit hohem Molekulargewicht nicht leicht erhalten werden kann, da die Polymerisationszeit kurz ist.

Es ist auch bekannt, eine aufnehmende Schicht mit einer hohen Wasserbeständigkeit zu bilden, indem eine Harzzusammensetzung, die frei von Doppelbindungen ist, durch die Bestrahlung mit dem aktiven Energiestrahl vernetzt wird. Zum Beispiel enthält die J. P. KOKAI Nr. Hei 7-81211 ein Beispiel, bei dem eine Lösung, die nur ein wasserlösliches Polymer enthält, auf ein Trägerblatt aufgebracht und nach dem Trocknen mit einem Elektronenstrahl bestrahlt wird, um die aufnehmende Schicht zu bilden. Nach Forschungen haben die Erfinder jedoch gefunden, dass die Art der wasserlöslichen Harze, die durch die Bestrahlung mit dem Elektronenstrahl mit nicht mehr als etwa 10 Mrad vernetzt und in Wasser unlöslich gemacht werden können, auf einen sehr kleinen Bereich begrenzt ist, und dass es, um die Vernetzung ausreichend durchzuführen, notwendig ist, auch ein radikalischreaktives hydrophiles Monomer zu verwenden, oder auch eine radikalisch-reaktive ungesättigte Gruppe in das wasserlösliche Polymer einzuführen, wenn die ausreichende Vernetzung durchzuführen ist.

Die J. P. KOKAI Nr. Hei 8-267905 offenbart eine aufnehmende Schicht mit einer Doppelschichtstruktur, hergestellt durch Bilden einer durch einen Elektronenstrahl gehärteten Innenschicht, umfassend ein Polyvinylpyrrolidon und eine wässrige, durch einen Elektronenstrahl härtende Verbindung als Hauptkomponenten, auf einem Trägerblatt, Aufbringen einer wässrigen Lösung eines wasserlöslichen Polyalkylenoxids auf dieses, Bestrahlen der gebildeten Lösungsschicht mit einem Elektronenstrahl, bevor sie getrocknet ist, und Trocknen der Lösungsschicht, um eine äußere Schicht zu bilden. Obwohl die Tintenstrahlaufzeichnungsfolien mit einer hohen Wasserbeständigkeit, die eine ausgezeichnete Bildqualität zur Verfügung stellen können, durch dieses Verfahren erhalten werden können, besteht der Nachteil einer geringen Produktivität, da die Beschichtung und die Bestrahlung mit einem Elektronenstrahl zweimal durchgeführt werden müssen. Außerdem bereiten die Polyalkylenoxide das Problem, dass sie ein "Verwischen" des Bildes verursachen.

Daher besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Aufzeichnungsblatt für einen Tintenstrahldrucker zur Verfügung zu stellen, welches zur Verwendung insbesondere als OHP-Folien, die eine hohe Transparenz erfordern, geeignet ist.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie zur Verfügung zu stellen, welche eine ausgezeichnete Wasserbeständigkeit aufweist, in ausgezeichneter Weise eine Tintentrocknungseigenschaft und Bildqualität zur Verfügung stellen kann, im Wesentlichen frei von Verwischungen ist und zur Verwendung als OHP-Folien, die eine hohe Transparenz erfordern, geeignet ist.

Diese Aufgaben wurden durch die überraschende Erkenntnis gelöst, dass spezifische Arten von wasserlöslichen Harzen, die durch die Bestrahlung mit einem Elektronenstrahl in nassem Zustand ein Hydrogel bilden können, obwohl deren Wasserbeständigkeit durch die Bestrahlung von trocken beschichteten Filmen dieser Art mit einem Elektronenstrahl kaum verbessert wird. Die Erfinder haben auch herausgefunden, dass, wenn das so erhaltene Hydrogel getrocknet wird, eine farbannehmende Schicht mit einer hohen Wasserbeständigkeit, welche eine gute Bildqualität verwirklichen kann, erhalten werden kann. Die Erfinder haben ferner herausgefunden, dass, wenn das wasserlösliche Harz, das das Hydrogel bildet, kationisch ist, ausgezeichnete Eigenschaften erhalten werden können. In diesem Fall wird nämlich der Farbstoff in der Tinte mit dem kationischen Rest elektrostatisch umgesetzt und dadurch fixiert, und daraus ergibt sich, dass das Abschmutzen nur geringfügig ist und der Farbstoff selbst dann nicht in Wasser eluiert, wenn das Papier in Wasser eingetaucht wird. Die Erfinder haben herausgefunden, dass, wenn das wasserlösliche Harz in Kombination mit einem mit diesem Harz kompatiblen Polyalkylenoxid verwendet wird, eine weiter verbesserte Bildqualität erhalten werden kann; und zwar selbst mit dem neuesten Tintenstrahldrucker, der eine große Menge der Tinte ausstrahlt, und außerdem verkürzt sich die Trocknungszeit der somit erhaltenen aufnehmenden Schicht. Die vorliegende Erfindung wurde auf Grundlage dieser Erkenntnisse fertig gestellt. Insbesondere haben, obwohl es bekannt ist, dass die Polyalkylenoxide eine gute Bildqualität und eine ausreichende Tintentrocknungseigenschaft bereitstellen können, diese einen großen Nachteil dahingehend, dass die gedruckten Bilder mit der Zeit allmählich verblassen. Außerdem wurde, da die Polyalkylenoxide eine Eigenschaft der Bildung von Sphärolithen aufweisen, angenommen, dass die Transparenz der resultierenden aufnehmenden Schicht gering ist, und dass sie für die OHP-Folien ungeeignet sind. Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Probleme der Polyalkylenoxide jedoch gelöst, indem ein spezifisches wasserlösliches Harz in Kombination mit einem Polyalkylenoxid verwendet wird, das mit dem Harz kompatibel ist. Die vorliegende Erfindung wurde auf Grundlage der oben beschriebenen Erkenntnisse fertig gestellt.

Die vorliegende Erfindung betrifft nämlich ein Verfahren zur Herstellung eines Tintenstrahlaufzeichnungsblatts, welches das Auftragen einer wässrigen Lösung eines oder mehrerer wasserlöslicher Harze, das/die keine polymerisierbare Doppelbindung in dem Molekül aufweist/aufweisen und aus kationischem Polyvinylalkohol, kationischem Polyvinylpyrrolidon, kationischem Polyacrylamid, kationischem Polyacryloylmorpholin, kationischem Polyvinylacetal, kationischem Poly-N-vinylacetamid, kationischer Hydroxyethylcellulose, kationischer Hydroxypropylcellulose, kationischer Methylcellulose, kationischer Hydroxypropylmethylcellulose, kationischer Hydroxyethylmethylcellulose und Derivaten davon gemäß dem vorliegenden Anspruch 1 ausgewählt ist/sind, auf ein Trägerblatt, Bestrahlen der resultierenden Beschichtungsschicht mit einem Elektronenstrahl, bevor die Schicht getrocknet ist, um ein Hydrogel zu bilden, und Trocknen des Hydrogels umfasst.

Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren nach dem vorliegenden Anspruch 4, wobei das wasserlösliche Harz in Kombination mit einem mit dem Harz kompatiblen Polyalkylenoxid verwendet wird.

Die genaue Beschreibung der vorliegenden Erfindung folgt.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendbaren kationischen wasserlöslichen Harze sind frei von einer radikalisch polymerisierbaren ungesättigten Bindung und jeweils in der Lage, bei Bestrahlung mit einem Elektronenstrahl ein Hydrogel in Form einer wässrigen Lösung davon zu bilden.

Es ist anzunehmen, dass die Möglichkeit der Bildung des Hydrogels durch die Bestrahlung der wässrigen Lösung des wasserlöslichen Harzes mit einem Elektronenstrahl von der Molekularstruktur des Harzes abhängt. Es wurde jedoch bisher noch keine Regel für dessen Bildung gefunden. Von den kationischen wasserlöslichen Harzen, die das Hydrogel bilden können, sind diejenigen, die die ausgezeichnete Tintenstrahlaufzeichnungseigenschaft und Wasserbeständigkeit haben und im Wesentlichen frei von "Verwischungen" der Tinte sind, die, welche nach den vorliegenden Ansprüchen 1 oder 4 verwendet werden. Diese kationischen wasserlöslichen Harze sind entweder alleine oder in Form eines Gemisches von zwei oder mehreren von ihnen verwendbar.

Die Derivate der kationischen wasserlöslichen Harze sind Derivate, die durch die Copolymerisation oder Pfropfpolymerisation von Monomeren erhalten werden; Derivate, welche durch Konvertieren der Hydroxylgruppe, Aminogruppe, Amidgruppe oder Carboxylgruppe der Harze in einen Ether-, Ester-, Amid-, Acetal-, quarternären Amino- oder kationischen Rest erhalten werden, und Derivate, die durch deren teilweise Vernetzung mit einem Vernetzungsmittel erhalten werden, mit der Maßgabe, dass das Derivat, wenn es in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, auch kationisch sein muss. Wasserlösliche kationische Harze werden aus folgenden Gründen verwendet: Ein Farbstoff in der Tinte reagiert elektrostatisch mit dem kationischen Rest und wird in dem wasserlöslichen kationischen Harz fixiert, und daher ist das Ausschmutzen des Papiers nur geringfügig, und selbst wenn das Papier in Wasser getaucht wird, eluiert der Farbstoff nicht im Wasser. Die wasserlöslichen kationischen Harze sind kationischer Polyvinylalkohol, kationisches Polyvinylpyrrolidon, kationisches Polyacrylamid, kationisches Polyacryloylmorpholin, wasserlösliches kationisches Polyvinylacetal, kationisches Poly-N-vinylacetamid, kationische Hydroxyethylcellulose, kationische Hydroxypropylcellulose, kationische Methylcellulose, kationische Hydroxypropylmethylcellulose und kationische Hydroxyethylmethylcellulose und Derivate davon nach den vorliegenden Ansprüchen 1 und 4. Diese Harze sind mit den Polyalkylenoxiden kompatibel, die falls notwendig in der wässrigen Lösung verwendet werden. Es ist schwierig, diese dazu zu bringen, eine Phasentrennung in der wässrigen Lösung zu bewirken. Daher sind die aufnehmenden Schichten, die nach der Bestrahlung mit einem Elektronenstrahl und Trocknen erhalten werden, homogen und stark transparent.

Das bevorzugte Gewichtsmittel des Molekulargewichts des wasserlöslichen Harzes oder des Derivats davon, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, welches je nach Art des Polymers variiert, liegt normalerweise im Bereich von zum Beispiel 10.000 bis 1.000.000, vorzugsweise 40.000 bis 800.000.

Die kationischen Polyvinylalkohole werden in der vorliegenden Erfindung vorzugsweise verwendet, wobei deren hohe Tintenaufnahmefähigkeit genutzt wird. Ihr Verseifungsgrad ist sehr wichtig, da, wenn dieser hoch ist, die Tinte wegen der Kristallisation nicht absorbiert wird. Bevorzugte kationische Polyvinylalkohole sind diejenigen, die in kaltem Wasser leicht löslich sind und teilweise verseift sind. Der Verseifungsgrad ist wünschenswerterweise 70 bis 91%, insbesondere 73 bis 88%.

Das wasserlösliche Harz ist in der wässrigen Lösung normalerweise in einer Menge von 2 bis 50 Gewichtsprozent, vorzugsweise 3 bis 30 Gewichtsprozent, enthalten. Die wässrige Lösung kann ein organisches Lösungsmittel, wie zum Beispiel Ethylalkohol und dergleichen, zusammen mit Wasser enthalten, solange die Aufgabe der vorliegenden Erfindung nicht im Wesentlichen beeinträchtigt wird.

In der vorliegenden Erfindung wird ein Polyalkylenoxid gegebenenfalls in die oben beschriebenen wasserlöslichen Harze gemäß den vorliegenden Ansprüchen eingebracht.

Obwohl die hier verwendbaren Polyalkylenoxide nicht besonders begrenzt sind, ist es geeignet, dass sie ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 20.000 bis 2.000.000, vorzugsweise 100.000 bis 1.000.000 aufweisen. Wenn das Gewichtsmittel des Molekulargewichts unzureichend ist, neigt die Wasserbeständigkeit der Tintenstrahl aufnehmenden Schicht dazu, schlecht zu sein, und die Sphärulite werden leicht groß. Daraus ergibt sich, dass sich die Transparenz der aufnehmenden Schicht verringert und ihr Glanz dazu neigt, schlecht zu sein. Wenn im Gegensatz dazu das Gewichtsmittel des Molekulargewichts zu groß ist, ist die Viskosität der wässrigen Lösung sehr hoch, so dass eine Aufbringung schwierig wird.

Bevorzugtes Polyalkylenoxid beinhaltet Polyethylenoxid, Polypropylenoxid und Ethylenoxid/Propylenoxid-Copolymer. Stärker bevorzugtes Polyalkylenoxid beinhaltet Polyethylenoxid.

In der vorliegenden Erfindung ist ein Polyalkylenoxid in Kombination mit dem wasserlöslichen Harz in einer derartigen Menge verwendbar, dass die wässrige Lösung keine Phasentrennung bewirkt. Daher werden die wasserlöslichen Harze, die mit dem Polyalkylenoxid kompatibel sind, besonders bevorzugt verwendet.

Die wasserlöslichen Harze, die mit den Polyalkylenoxiden kompatibel sind, sind kationischer Polyvinylalkohol, kationisches Polyvinylpyrrolidon, kationisches Polyacrylamid, kationische Hydroxyethylcellulose, kationische Methylcellulose, kationische Hydroxypropylmethylcellulose, Gelatine, Kasein und kationische Derivate davon nach den vorliegenden Ansprüchen 1 und 4. Diese wasserlöslichen Harze sind entweder alleine oder in Form eines Gemisches von zwei oder mehreren von ihnen mit dem Polyalkylenoxid verwendbar.

Von diesen wasserlöslichen Harzen sind die kationischen Harze bezüglich ihrer Tintentrocknungseigenschaft und Wasserbeständigkeit vorteilhaft, da sie eine hohe Funktion des Fixierens des Farbstoffs in der Tinte aufweisen. Ferner werden die kationischen Polyvinylalkohole in der vorliegenden Erfindung vorzugsweise verwendet, da sie eine hohe Tintenaufnahmefähigkeit aufweisen.

Die wasserlöslichen Derivate der oben beschriebenen wasserlöslichen Harze sind Derivate, die durch Copolymerisation oder Pfropfpolymerisation von verschiedenen Monomeren erhalten werden, Derivate, die durch Verethern, Verestern, Amidieren oder Acetalisieren einer Hydroxylgruppe, Aminogruppe, Amidogruppe oder Carboxylgruppe der Harze erhalten werden; und Derivate, die durch teilweise Vernetzung der Harze mit einem Vernetzungsmittel erhalten werden, mit der Maßgabe, dass das Derivat kationisch ist.

Zusätzlich zu den oben beschriebenen wasserlöslichen Harzen erfüllen einige anionische Harze, wie zum Beispiel Natriumpolyacrylat, die Bedingungen für diese. Einige von ihnen sind nämlich mit den Polyalkylenoxiden kompatibel, haben keine radikalisch polymerisierbare ungesättigte Bindung und können durch die Bestrahlung einer wässrigen Lösung oder eines Gemisches davon mit einem Elektronenstrahl mit dem Polyalkylenoxid ein Hydrogel bilden. Derartige anionische Harze sind jedoch nicht so sehr zur Verwendung als die Hauptkomponente der farbannehmenden Schicht geeignet, da ihnen die Funktion des Fixierens der Tinte für den Tintenstrahldrucker fehlt, welche Tinte einen Säurefarbstoff oder einen Direktfarbstoff enthält.

Das Gewichtsverhältnis des Polyalkylenoxids zum wasserlöslichen Harz ist 5/95 bis 60/40, vorzugsweise 10/90 bis 50/50. Wenn die relative Menge des Polyalkylenoxids weniger als 5 Gewichtsprozent ist, sind die Wirkungen der Verbesserung der Bildqualität und Verringerung der Tintentrocknungszeit schlecht, und wenn sie im Gegensatz dazu größer als 60 Gewichtsprozent ist, wird der Nachteil des in den neuesten Tintenstrahldruckern, welche eine große Menge der Tinte strahlen, verwendeten Polyalkylenoxids, nämlich "das Verwischen des Bildes im Laufe der Zeit", ungünstigerweise bewirkt.

Die wässrige Beschichtungslösung, die das oben beschriebene wasserlösliche Harz und falls gewünscht das Polyalkylenoxid enthält, kann ferner, falls notwendig, verschiedene Hilfsmaterialien enthalten, solange die Kennzeichen der Komponenten und die Kompatibilität der Komponenten miteinander nicht beeinträchtigt werden. Es wird zum Beispiel besonders bevorzugt, verschiedene kationische Substanzen, wie zum Beispiel kationische Harze und Aluminiumoxidsol, für die Zwecke des Unlöslichmachens des Farbstoffs in der Tinte und des Fixierens des Farbstoffs in der farbannehmenden Schicht zu inkorporieren. Ein Antischaummittel kann hinein gemischt werden, um die Verarbeitbarkeit bei der Aufbringung zu verbessern; ein grenzflächenaktives Mittel kann dort eingebracht werden, um die Benetzbarkeit des Kunststofffilms zu verbessern, wodurch die gleichmäßige, farbannehmende Schicht erhalten wird; und Stärke oder synthetische Harzteilchen können hineingemischt werden, um das Blocken der Folien zu verhindern und die Papierdurchlaufwirkung des Druckers zu verbessern.

Ferner können feine Teilchen, die die Transparenz nicht beeinträchtigen, wie zum Beispiel kolloidales Siliziumoxid, kolloidales Aluminiumoxid, eine Emulsion oder ein Latex hinein gemischt werden. Wenn das beabsichtigte Produkt keine OHP-Folie ist und die farbannehmende Schicht opak sein kann, können verschiedene anorganische oder organische Füllstoffe oder Pigmente in die Lösung eingebracht werden. Die Füllstoffe und die Pigmente sind zum Beispiel Siliziumoxid, Aluminiumoxid, Aluminiumoxidhydroxid, Ton, Talkum, Kalziumcarbonat, Titandioxid, Zeolith, Zinkoxid und Bariumsulfat. Mit ihnen kann die Tintenaufnahmefähigkeit weiter verbessert werden, oder der Glanz der Oberfläche kann gesteuert werden.

Das Trägerblatt ist wünschenswerterweise ein Kunststofffilm mit einer hohen Transparenz, wenn ein lichtdurchlässiges Aufzeichnungsmedium, wie zum Beispiel eine OHP-Folie, hergestellt werden soll. Derartige Kunststofffilme sind zum Beispiel Polyethylenterephthalat-, Polyvinylchlorid-, Polycarbonat-, Polyimid-, Cellulosetriacetat-, Cellulosediacetat-, Polyethylen- und Polypropylenfilme.

Zur Herstellung von anderen Aufzeichnungsmedien als OHP-Folien können die Trägerblätter opake Materialien sein, wie zum Beispiel holzfreies Papier, Papier von mittlerer Qualität, gestrichenes Papier, Kunstpapier, gussgestrichenes Papier, Karton, mit Kunstharz laminiertes Papier, metallisiertes Papier, synthetisches Papier und weiße Filme. Die Aufzeichnungsschicht der vorliegenden Erfindung verwirklicht eine hohe Farbdichte wegen ihrer hohen Transparenz und kann Tintenstrahlaufzeichnungsfolien mit einem ausgezeichneten Glanz bilden.

Wenn die Haftung des Trägerblatts an der farbannehmenden Schicht, die auf dessen Oberfläche gebildet ist, unzureichend ist, kann eine Unterschicht gebildet werden, oder es sind verschiedene Behandlungen zur Erleichterung der Haftung, wie zum Beispiel Coronaentladungsbehandlung, möglich.

In Bezug auf die Papierdurchlauffunktion des Druckers ist die Dicke des Trägerblatts zum Beispiel 50 bis 500 &mgr;m, vorzugsweise 60 bis 300 &mgr;m.

Die wässrige Harzlösung kann durch eine bekannte Beschichtungstechnik auf das Trägerblatt aufgebracht werden, wie zum Beispiel Stabbeschichtungsverfahren, Walzenbeschichtungsverfahren, Rakelstreichverfahren, Luftmesserbeschichtungsverfahren, Gravurstreichverfahren, Düsenbeschichtungsverfahren und Florstreichverfahren.

Die Menge der Beschichtung ist wünschenswerterweise etwa 1 bis 50 g/m2, stärker erwünscht 3 bis 20 g/m2, nach dem Trocknen. Wenn sie weniger als 1 g/m2 beträgt, wird die Absorption der Tinte unzureichend sein, und wenn sie im Gegensatz dazu 50 g/m2 übersteigt, wird schnell ein Einrollen auftreten und die Kosten werden auf unerwünschte Weise erhöht.

Die Bestrahlung mit einem Elektronenstrahl wird zum Beispiel durch ein Abtastverfahren, Lichtschrankenverfahren oder Breitstrahlverfahren durchgeführt. Die Beschleunigungsspannung bei der Bestrahlung mit einem Elektronenstrahl ist etwa 100 bis 300 kV. Die Dosis des Elektronenstrahls bei der Bestrahlung beträgt vorzugsweise 103 bis 2 × 105 Gy, insbesondere im Bereich von 2 × 104 bis 105 Gy. Eine Dosis von weniger als 103 Gy reicht zur Bildung des Hydrogels nicht aus, und im Gegensatz dazu würde die Bestrahlung von mehr als 2 × 105 Gy ungünstigerweise die Verfärbung des wasserlöslichen Harzes und die Verschlechterung des Trägers verursachen.

In der vorliegenden Erfindung wird die wässrige Lösung des spezifischen wasserlöslichen Harzes auf das Trägerblatt aufgebracht und dann ohne Trocknen der Lösung mit dem Elektronenstrahl bestrahlt. Durch die Einwirkung des Elektronenstrahls tritt die Vernetzungsreaktion des wasserlöslichen Harzes im nassen Zustand auf, um ein nicht flüssiges, geleeartiges Hydrogel zu bilden. Wenn das Hydrogel getrocknet ist, bildet sich die farbannehmende Schicht mit einer hohen Wasserbeständigkeit, welche eine hohe Bildqualität verwirklichen kann.

Die Konzentration des wasserlöslichen Harzes zur Zeit der Bestrahlung mit dem Elektronenstrahl ist wichtig. Sie beträgt zum Beispiel 2 bis 50 Gewichtsprozent, vorzugsweise 3 bis 30 Gewichtsprozent. Für die Bildung des Hydrogels ist es eine notwendige Bedingung, dass die Moleküle des wasserlöslichen Harzes miteinander in Berührung sind. Demnach gilt, dass, je höher die Konzentration oder je höher das Molekulargewicht ist, desto höher das Ausmaß der Überlappung der Polymerketten und desto leichter die Bildung des Hydrogels ist. Eine Konzentration von weniger als 2 Gewichtsprozent ist tatsächlich ungeeignet, da das Hydrogel nicht leicht gebildet werden kann, wenn das wasserlösliche Harz nicht ein sehr hohes Molekulargewicht aufweist, und selbst wenn das Hydrogel gebildet wird, muss eine große Menge der wässrigen Lösung des wasserlöslichen Harzes aufgebracht werden, um die Schicht in einer Menge, die zur Absorption der Tinte notwendig ist, zu erhalten, und daraus ergibt sich, dass eine große Menge Wasser verdampfen muss. Wenn im Gegensatz dazu die Konzentration zu hoch ist, wird die Bildqualität schlecht sein.

Der Mechanismus der Bildung der farbannehmenden Schicht, die eine ausgezeichnete Wasserbeständigkeit aufweist und ausgezeichnete Tintentrocknungseigenschaften und eine ausgezeichnete Bildqualität in der vorliegenden Erfindung verwirklichen kann, wird wie folgt gesehen: Es ist wohl eine gewöhnliche Technik, ein Vernetzungsmittel in die wasserlösliche hochmolekulare Substanz, die zur Bildung der farbannehmenden Schicht verwendet wird, zu inkorporieren und dann das resultierende Gemisch zu erwärmen, um die Vernetzung durchzuführen, um die Wasserbeständigkeit zu verbessern. Wie oben beschrieben, wird jedoch die erhaltene aufnehmende Schicht nicht die Tinte absorbieren und die Bildqualität verschlechtert sich stark. Es wird angenommen, dass dieses Phänomen verursacht wird, da die Vernetzungsreaktion der wasserlöslichen hochmolekularen Substanz mit dem Vernetzungsmittel in dem wasserfreien, trockenen Beschichtungsfilm auftritt. Da die Reaktion des Vernetzungsmittels praktisch nur bei einer hohen Temperatur abläuft, wird eine wässrige Lösung eines Gemischs der wasserlöslichen hochmolekularen Substanz und des Vernetzungsmittels auf das Trägerblatt aufgebracht, und dann wird das Blatt bei einer hohen Temperatur durch einen Trockner gegeben, um Wasser zu verdampfen und dann die Vernetzungsreaktion durchzuführen. Es wird angenommen, dass die Moleküle der hochmolekularen Substanz in einer gestreuten Form in der wässrigen Lösung vorliegen, aber sie sind geschrumpft und ineinander verwebt, so dass sie eine komplizierte Struktur bilden, und in manchen Arten der hochmolekularen Substanz sind die Moleküle in einem wasserfreien, trockenen Zustand teilweise kristallisiert. Die Vernetzung im trockenen Zustand bewirkt die sogenannte "Fixierung" des geschrumpften, ineinander verwebten, teilweise kristallisierten Zustands. Nachdem dieser Zustand einmal fixiert wurde, kann die gestreute Form der Moleküle nicht mehr zurückgewonnen werden, selbst nicht durch Kontaktieren der Moleküle mit Wasser, und daher kann die wässrige Tinte nicht absorbiert werden und die erhaltene Bildqualität wird schlecht sein. Es wird andererseits auch angenommen, dass in der vorliegenden Erfindung, in der die Vernetzung auftritt, während die hochmolekularen Ketten in der wässrigen Lösung gestreut sind, die molekulare Form in der wässrigen Lösung "fixiert" wird, und wenn die Moleküle nach dem Trocknen mit Wasser in Berührung gebracht werden, absorbieren die Moleküle schnell Wasser und nehmen so wieder den ursprünglichen Zustand der wässrigen Lösung ein. Es wird daher angenommen, dass die Netzwerkstruktur der farbannehmenden Schicht der vorliegenden Erfindung sich von derjenigen der Schicht unterscheidet, die mit einem normalen Vernetzungsmittel gebildet wird.

Es wird angenommen, dass, wenn das Polyalkylenoxid zusammen mit dem wasserlöslichen Harz verwendet wird, nicht nur die Vernetzung der Moleküle des Harzes oder die Vernetzung derjenigen des Polyalkylenoxids, sondern auch die Vernetzung zwischen den Molekülen des wasserlöslichen Harzes und denjenigen des Polyalkylenoxids auftritt. Da das wasserlösliche Harz und das Polyalkylenoxid als durch die Bestrahlung der wässrigen Lösung davon mit dem Elektronenstrahl in einem Körper integriert angesehen wird, wird nach dem Trocknen die Phasentrennung des Polyalkylenoxids oder die Bildung der Sphärulite unmöglich. Somit wird die aufnehmende Schicht mit einer hohen Transparenz erhalten.

Beispiele

Die folgenden Beispiele veranschaulichen weiter die vorliegende Erfindung und sollen in keiner Weise den Rahmen der vorliegenden Erfindung einschränken.

Beispiel 1

360 g Wasser wurden in ein 1 Liter Becherglas gegeben. 40 g eines kationischen Polyvinylalkohols (CM-318; ein Produkt von Kuraray Co., Ltd.) mit einem Verseifungsgrad von 86,0 bis 91,0% und einem Polymerisationsgrad von 1800 wurden hinzugegeben, und das resultierende Gemisch wurde langsam bei Raumtemperatur gerührt, um eine homogene, 10%ige wässrige Lösung zu ergeben.

Die erhaltene wässrige Lösung des kationischen Polyvinylalkohols wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm (Lumirror 100-Q80D; ein Produkt von Toray Industries, Inc.) mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls mit einer Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung (Electro-Curtain; ein Produkt von ESI) unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV bestrahlt. Als die Oberfläche des beschichteten Films nach der Bestrahlung mit einem Finger berührt wurde, wurde gefunden, dass sich die wässrige kationische Polyvinylalkohollösung verfestigt hatte, um ein geleeartiges, nämlich ein Hydrogel, zu bilden. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden durch unten beschriebene Verfahren getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Die Transparenz der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurde makroskopisch bewertet und für ausgezeichnet befunden.

Testverfahren für die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Tintentrocknungseigenschaft der aufnehmenden Schicht:

Wasserbeständigkeit der aufnehmenden Schicht

1 ml Wasser wurde auf die Oberfläche einer Testfolie getropft und die Oberfläche wurde mit einem Finger stark gerieben. Die Zeit, die notwendig war, um die Beschichtung zu entfernen, um die Trägerblattoberfläche freizulegen, wurde gemessen. Die Ergebnisse wurden in die folgenden fünf Stufen eingeteilt:

Punkt
  • 5: 5 Minuten oder länger
  • 4: 2 Minuten bis weniger als 5 Minuten
  • 3: 10 Sekunden bis weniger als 2 Minuten
  • 2: weniger als 10 Sekunden
  • 1: wasserlöslich.
Bildqualität

Es wurde auf einer Testfolie mit einem Tintenstrahldrucker (PM 7000; ein Produkt von EPSON) ein Feststoffdrucken (ausschließlich OHP-Foliendruckmodus) in Cyan, Magenta, gelber und schwarzer Farbe durchgeführt. Die Gleichmäßigkeit der Druckdichte wurde makroskopisch in die folgenden 5 Stufen unterteilt:

Punkt:
  • 5: Es gibt praktisch keine Ungleichmäßigkeit in der Dichte.
  • 4: Die Ungleichmäßigkeit in der Dichte war nur gering.
  • 3: Die Ungleichmäßigkeit in der Dichte war mäßig.
  • 2: Die Ungleichmäßigkeit in der Dichte war stark.
  • 1: Die Tinte wurde abgewiesen.
Tintentrocknungseigenschaft

Es wurde auf einer Testfolie mit einem Tintenstrahldrucker (PM 7000; ein Produkt von EPSON) ein Feststoffdrucken (ausschließlich OHP-Foliendruckmodus) in Cyan, Magenta, gelber und schwarzer Farbe durchgeführt. Darauf wurde von Hand ein Bogen PPC-Papier gepresst und es wurde das Ausmaß der Übertragung der Tinte untersucht. Die notwenige Zeit, bis die Tinte nicht mehr übertragen wurde, wurde gemessen. Die mittlere Zeit für jede Farbe wurde berechnet. Die Ergebnisse wurden makroskopisch in die folgenden fünf Stufen eingeteilt:

5: Weniger als 1 Minute

4: 1 Minute bis weniger als 3 Minuten

3: 3 Minuten bis weniger als 5 Minuten

2: 5 Minuten bis weniger als 10 Minuten

1: 10 Minuten oder länger.

Referenzbeispiel 1

360 g Wasser wurden in ein 1 Liter Becherglas gegeben. 40g eines Polyvinylalkohols (PVA-420; ein Produkt von Kuraray Co., Ltd.) mit einem Verseifungsgrad von 78,0 bis 81,0% und einem Polymerisationsgrad von 2000 wurden hinzugegeben und das resultierende Gemisch wurde langsam bei Raumtemperatur gerührt, um eine homogene, 10%ige wässrige Lösung zu ergeben.

Die erhaltene wässrige Lösung des Polyvinylalkohols wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 bestrahlt. Die wässrige Polyvinylalkohollösung wurde somit verfestigt, um ein geleeartiges Hydrogel zu bilden. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Die Transparenz der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurde makroskopisch bewertet und für hoch befunden.

Beispiel 2

50g Wasser wurden 150g einer 20%igen wässrigen Lösung eines kationischen Polyvinylpyrrolidons [Luviquat HM 552 (Vinylimidazoliummethochlorid/Vinylpyrrolidon-Copolymer mit einem Molekulargewicht von 800.000); ein Produkt von BASF Japan] zugegeben, und das resultierende Gemisch wurde langsam bei Raumtemperatur gerührt, um die Lösung auf eine Konzentration von 15% zu verdünnen.

Die erhaltene wässrige Lösung des kationischen Polyvinylpyrrolidons wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 bestrahlt. Die wässrige kationische Polyvinylpyrrolidonlösung war in Form eines geleeartigen Hydrogels. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Die Transparenz der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurde makroskopisch bewertet und für hoch befunden.

Referenzbeispiel 2

360 g Wasser wurden in ein 1 Liter Becherglas gegeben. Polyvinylpyrrolidon (ein Produkt von Wako Pure Chemical Industries, Ltd., Molekulargewicht: 360.000) wurde hinzugegeben und das resultierende Gemisch wurde langsam bei Raumtemperatur gerührt, um eine 10%ige homogene, 10%ige wässrige Lösung zu ergeben.

Die erhaltene wässrige Lösung des Polyvinylpyrrolidons wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 bestrahlt. Die wässrige Polyvinylpyrrolidonlösung wurde somit verfestigt, um ein geleeartiges Hydrogel zu bilden. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Die Transparenz der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurde makroskopisch bewertet und für hoch befunden.

Referenzbeispiel 3

348 g Wasser wurden in ein 1 Liter Becherglas gegeben und 52 g Gelatine (Alkali-behandelte Gelatine P487; ein Produkt von Miyagi Kagaku Kogyo) wurden hinzugegeben, und das resultierende Gemisch wurde langsam bei 80°C gerührt, um die Lösung auf eine Konzentration von 13% zu verdünnen.

Die erhaltene wässrige, 80°C warme Gelatinelösung wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das Trockengewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 bestrahlt. Die wässrige Gelatinelösung war in Form eines agarartigen Hydrogels. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Die Transparenz der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurde makroskopisch bewertet und für hoch befunden.

Referenzbeispiel 4

65g Wasser wurden in ein 1 Liter Becherglas gegeben und 30 g Kasein (ein Produkt von Wako Pure Chemical Industries, Ltd.) wurden hinzugegeben, und das resultierende Gemisch wurde während 20 Minuten langsam bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 65g Wasser und 6g 28%iges Ammoniakwasser zum resultierenden Gemisch gegeben. Das Gemisch wurde unter Rühren in einem Wasserbad auf 70°C erwärmt. Das Rühren wurde fortgesetzt, bis eine homogene Lösung erhalten wurde. 34g Wasser wurden der homogenen Lösung zugegeben, um die Lösung auf eine Konzentration von 15% zu verdünnen.

Die erhaltene wässrige Kaseinlösung wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das Trockengewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 bestrahlt. Nach der Bestrahlung mit dem Elektronenstrahl war die wässrige Kaseinlösung in Form eines geleeartigen Hydrogels. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Die Transparenz der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurde makroskopisch bewertet und für hoch befunden.

Vergleichsbeispiele 1 bis 6

Nach der Aufbringung des wasserlöslichen Harzes, gefolgt von Trocknen bei 130°C, wurde der Film mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV bestrahlt, um Proben von den Vergleichsbeispielen 1 bis 6 zu erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Vergleichsbeispiel 7

360g Wasser wurden in ein 1 Liter Becherglas gegeben und 40g Carboxymethylcellulose (Cellogen 7A; Produkt von Dai-ichi Kogyo Seiyaku Co., Ltd.) wurden hinzugegeben, und das resultierende Gemisch wurde langsam bei Raumtemperatur gerührt, um eine homogene wässrige Lösung mit einer Konzentration von 10% zu erhalten.

Dann wurde die erhaltene wässrige Carboxymethylcelluloselösung auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 105 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV bestrahlt. Die Oberfläche des bestrahlten beschichteten Films wurde mit einem Finger berührt, um herauszufinden, dass sie noch in flüssiger Form war und sich nicht in Hydrogel umgewandelt hatte. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde ein Produkt des Vergleichsbeispiels 7 erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Vergleichsbeispiel 8

100g der gleichen 10%igen wässrigen Lösung von kationischem Polyvinylalkohol (CM318; ein Produkt von Kuraray Co., Ltd.) wie diejenige, die in Beispiel 1 verwendet wurde, wurden mit 0,444g (2% basierend auf PVA) Sumirez-Harz 5004 (Konzentration: 45%) als ein wasserbeständiges Mittel (Vernetzungsmittel) gemischt. Das erhaltene Gemisch wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C und einer gleichzeitigen Vernetzung wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1

Es wird aus den Ergebnissen der Beispiele 1 und 2, die in Tabelle 1 gezeigt sind, deutlich, dass, wenn die wässrige Lösung, die das wasserlösliche Harz enthält, auf das Trägerblatt aufgebracht und dann die nicht getrocknete aufgebrachte Lösung mit dem Elektronenstrahl bestrahlt wird, um das Hydrogel zu bilden, das dann getrocknet wird, das erhaltene Produkt eine ausgezeichnete Wasserbeständigkeit aufwies und eine ausgezeichnete Bildqualität und Trocknungseigenschaft zeigte und als eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie von guter Qualität verwendbar war. Insbesondere, wenn das wasserlösliche kationische Harz wie in den Beispielen 1 und 2 verwendet wurde, waren die Tintentrocknungseigenschaft und die Qualität noch ausgezeichneter als diejenigen, die erhalten wurden, wenn ein wasserlösliches, nicht kationisches Harz (Referenzbeispiele 1 und 2) verwendet wurde.

Wenn im Gegensatz dazu die Bestrahlung mit dem Elektronenstrahl nach dem Trocknen durchgeführt wird, wie in den Vergleichsbeispielen 1 bis 6, wurde das wasserlösliche Harz nicht unlöslich gemacht und konnte nicht die Wasserbeständigkeit aufweisen. Wenn ein wasserlösliches Harz, welches das Hydrogel selbst durch die Bestrahlung mit dem Elektronenstrahl nicht bilden kann, wie in Vergleichsbeispiel 7 verwendet wurde, wurde selbst nach der Bestrahlung der wässrigen Lösung mit dem Elektronenstrahl keine Wasserbeständigkeit verliehen. Wenn der kationische Polyvinylalkohol, wie er in Beispiel 1 verwendet wurde, mit einem Mittel vernetzt wurde, um ihn wasserbeständig zu machen, um die Wasserbeständigkeit zu verbessern, wurden die Bildqualität und die Tintentrocknungseigenschaft stark beeinträchtigt (Vergleichsbeispiel 8).

Beispiel 3

85g Wasser wurden in ein 200ml Becherglas gegeben. 15g eines Polyethylenoxids mit einem Molekulargewicht von 150.000 bis 400.000 (PEO-1; ein Produkt von Sumitomo Seika Chemicals Co., Ltd.) wurden hinzugegeben, und das resultierende Gemisch wurde langsam bei Raumtemperatur gerührt, um eine homogene, 15%ige wässrige Lösung zu erhalten. Dann wurden 85g Wasser in ein 200 ml Becherglas gegeben. 15g eines kationischen Polyvinylalkohols (CM-318; ein Produkt von Kuraray Co., Ltd.) mit einem Verseifungsgrad von 86,0 bis 91,0 Mol% und einem Polymerisationsgrad von 1800 wurden zur erhaltenen Lösung hinzugegeben, und das resultierende Gemisch wurde langsam bei Raumtemperatur gerührt, um eine 15%ige wässrige Lösung zu ergeben.

20g der wässrigen Polyethylenoxidlösung und 80g der wässrigen kationischen Polyvinylalkohollösung wurden in ein 200ml Becherglas gegeben, und sie wurden durch schnelles Rühren innig gemischt, um eine wässrige Lösung eines Gemischs des Polyethylenoxids und des kationischen Polyvinylalkohols in einem Gewichtsverhältnis von 20:80 zu erhalten, die eine Gesamtkonzentration von 15% hatte. Ein Tropfen der wässrigen Gemischlösung wurde auf ein Objektträgerglas gegeben und mit einem optischen Mikroskop mit einer Vergrößerung von X100 (durchfallendes Licht) betrachtet, um zu bestätigen, dass die Lösung homogen war.

Die erhaltene wässrige Harzgemischlösung wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm (Lumirror 100-Q80D, ein Produkt von Toray Industries, Inc.) mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls mit einer Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung (Electro-Curtain; ein Produkt von ESI) unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV bestrahlt. Die Oberfläche des beschichteten Films wurde nach der Bestrahlung mit einem Finger berührt, um zu bestätigen, dass sich die wässrige Harzgemischlösung verfestigt hatte, um ein geleeartiges Hydrogel zu bilden. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität und Trocknungseigenschaft der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden auf die gleiche Weise wie oben beschrieben getestet. Die Trübung der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurde durch das folgende Testverfahren bestimmt. Die Ergebnisse sind unten in Tabelle 2 angegeben.

Trübung

Die Trübung der Testfolie wurde mit C-Licht mit einem Lichtdurchlassgradmessinstrument (HR-100, ein Produkt von Murakami Color Research Laboratory) bestimmt (JIS K 7105).

Beispiel 4

25g Wasser wurden 75g einer 20%igen wässrigen Lösung eines kationischen Polyvinylpyrrolidons [Luviquat HM 552 (Vinylimidazoliummethochlorid/ Vinylpyrrolidoncopolymer mit einem Molekulargewicht von 800.000), ein Produkt von BAFS Japan] in einem 200ml Becherglas zugegeben. Das resultierende Gemisch wurde langsam bei Raumtemperatur gerührt, um es zu einer 15%igen wässrigen Lösung zu verdünnen.

30g der gleichen 15%igen wässrigen Lösung von Polyethylenoxid mit einem Molekulargewicht von 150.000 bis 400.000 (PEO-1; ein Produkt von Sumitomo Seika Chemicals Co., Ltd.), wie diejenige, die in Beispiel 3 verwendet wurde, und 70g der wässrigen kationischen Polyvinylpyrrolidonlösung wurden in ein 200ml Becherglas gegeben, und sie wurden durch schnelles Rühren innig gemischt, um eine wässrige Lösung eines Gemischs des Polyethylenoxids und des kationischen Polyvinylpyrrolidons in einem Gewichtsverhältnis von 30:70 und mit der Gesamtkonzentration von 15% zu erhalten. Ein Tropfen der wässrigen Gemischlösung wurde auf ein Objektträgerglas gegeben und mit einem optischen Mikroskop mit einer Vergrößerung von X100 (durchfallendes Licht) betrachtet, um zu bestätigen, dass die Lösung homogen war.

Die erhaltene wässrige Harzgemischlösung wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 bestrahlt. Nach der Bestrahlung mit dem Elektronenstrahl wurde die wässrige Harzgemischlösung verfestigt, um ein geleeartiges Hydrogel zu bilden. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität, Trocknungseigenschaft und Trübung der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.

Beispiel 5

93g Wasser wurden in ein 200ml Becherglas gegeben. 7g eines Polyethylenoxids mit einem Molekulargewicht von 600.000 bis 1.100.000 (PEO-3; ein Produkt von Sumitomo Seika Chemicals Co., Ltd.) wurden hinzugegeben, und das resultierende Gemisch wurde langsam bei Raumtemperatur gerührt, um eine homogene, 7%ige wässrige Lösung zu ergeben.

40g der wässrigen Polyethylenoxidlösung und 60g 7%ige wässrige Lösung von kationischem Polyvinylacrylamid (POLYSTRON 619; ein Produkt von Arakawa Kagaku Kogyo Co., Ltd.) wurden in ein 200ml Becherglas gegeben, und sie wurden durch schnelles Rühren innig gemischt, um eine wässrige Lösung eines Gemischs des Polyethylenoxids und des kationischen Polyacrylamids in einem Gewichtsverhältnis von 40:60, die die Gesamtkonzentration von 7% hatte, zu erhalten. Ein Tropfen der wässrigen Gemischlösung wurde auf ein Objektträgerglas gegeben und mit einem optischen Mikroskop mit einer Vergrößerung von X100 (durchfallendes Licht) betrachtet, um zu bestätigen, dass die Lösung homogen war.

Die erhaltene wässrige Harzgemischlösung wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 bestrahlt. Nach der Bestrahlung mit dem Elektronenstrahl war die wässrige gemischte Harzlösung in Form eines geleeartigen Hydrogels. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität, Trocknungseigenschaft und Trübung der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.

Beispiel 6

65g Wasser wurden in ein 300ml Becherglas gegeben. 30g Kasein (ein Produkt von Wako Pure Chemical Industries, Ltd.) wurden hinzugegeben, und das resultierende Gemisch wurde langsam während 20 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 65g Wasser und 6g 28%iges Ammoniakwasser zu dem resultierenden Gemisch gegeben. Das Gemisch wurde unter Rühren in einem Wasserbad auf 70°C erwärmt. Das Rühren wurde fortgesetzt, bis eine homogene Lösung erhalten wurde. 34g Wasser wurden der homogenen Lösung zugegeben, um eine 15%ige Lösung zu erhalten.

40g einer 15%igen wässrigen Lösung von Polyethylenoxid mit einem Molekulargewicht von 150.000 bis 400.000 (PEO-1; ein Produkt von Sumitomo Seika Chemicals Co., Ltd.), welche die gleiche war, wie diejenige, die in Beispiel 3 verwendet wurde, und 60g der wässrigen Kaseinlösung, die wie oben beschrieben hergestellt worden war, wurden in ein 200ml Becherglas gegeben, und sie wurden durch schnelles Rühren innig gemischt, um eine wässrige Lösung eines Gemischs des Polyethylenoxids und des Kaseins in einem Gewichtsverhältnis von 40:60 zu erhalten, welche die Gesamtkonzentration von 15% hatte. Ein Tropfen der wässrigen Gemischlösung wurde auf ein Objektträgerglas gegeben und mit einem optischen Mikroskop mit einer Vergrößerung von X100 (durchfallendes Licht) betrachtet, um zu bestätigen, dass die Lösung homogen war.

Die erhaltene wässrige Harzgemischlösung wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 bestrahlt. Nach der Bestrahlung mit dem Elektronenstrahl war die wässrige gemischte Harzlösung in Form eines geleeartigen Hydrogels. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität, Trocknungseigenschaft und Trübung der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.

Vergleichsbeispiele 9 bis 12

Nach der Aufbringung des wasserlöslichen Harzes, gefolgt von Trocknen bei 130°C auf die gleiche Weise, wie diejenige in den Beispielen 3 bis 6, wurde der Film mit 5 Mrad eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV bestrahlt, um Proben der Vergleichsbeispiele 9 bis 12 zu erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität, Trocknungseigenschaft und Trübung der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.

Vergleichsbeispiel 13

Eine 15%ige wässrige Lösung des gleichen Polyethylenoxids mit einem Molekulargewicht von 150.000 bis 400.000 (PEO-1; ein Produkt von Sumitomo Seika Chemicals Co., Ltd.), wie dasjenige, das in Beispiel 3 verwendet worden war, wurde auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10g/m2 war. Unmittelbar danach wurde der Film, ohne getrocknet zu sein, mit 5 × 104 Gy eines Elektronenstrahls unter einer Beschleunigungsspannung von 175 kV bestrahlt. Nach der Bestrahlung mit dem Elektronenstrahl war die wässrige gemischte Harzlösung in Form eines geleeartigen Hydrogels. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie von Vergleichsbeispiel 13 erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität, Trocknungseigenschaft und Trübung der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.

Vergleichsbeispiel 14

100g der wässrigen Lösung des Gemischs von Polyethylenoxid und kationischem Polyvinylalkohol in einem Gewichtsverhältnis von 20:80, welche eine Gesamtkonzentration von 15% aufwies und die gleiche war, wie diejenige, die in Beispiel 3 verwendet worden war, wurden mit 1,875 g (6,25% basierend auf kationischem PVA) einer Glyoxallösung (Konzentration: 40%) (ein Produkt von Wako Pure Chemical Industries, Ltd.) als ein Mittel zum Verleihen einer Wasserbeständigkeit (Vernetzungsmittel) gemischt. Das erhaltene Gemisch wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 auf einen transparenten Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 100 &mgr;m durch das Stabbeschichtungsverfahren aufgebracht, so dass das trockene Beschichtungsgewicht 10 g/m2 war. Nach dem Trocknen bei einer Temperatur von 130°C und dem Vernetzen wurde eine Tintenstrahlaufzeichnungsfolie von Vergleichsbeispiel 14 erhalten.

Die Wasserbeständigkeit, Bildqualität, Trocknungseigenschaft und Trübung der Tintenstrahlaufzeichnungsfolie wurden getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.

Tabelle 2

Aus den Ergebnissen der Beispiele 3 bis 6, die in Tabelle 2 gezeigt sind, wird deutlich, dass durch das Verfahren, welches Mischen des Polyalkylenoxids mit dem wasserlöslichen Harz, das mit dem Polyalkylenoxid kompatibel ist, dann Aufbringen der erhaltenen wässrigen Lösung auf das Trägerblatt und, ohne Trocknen, Bestrahlen der Folie mit einem Elektronenstrahl, um das Hydrogel zu bilden, und Trocknen der beschichteten Folie umfasst, die erhaltene Tintenstrahlaufzeichnungsfolie eine sehr gute Qualität hat, dass sie nämlich eine ausgezeichnete Wasserbeständigkeit aufweist und auch eine ausgezeichnete Bildqualität und Trocknungseigenschaft verwirklicht. Wenn ein kationisches Harz als das mit dem Polyalkylenoxid zu mischende wasserlösliche Harz verwendet wird, wie in den Beispielen 3 bis 5, sind die Tintentrocknungseigenschaft und die Qualität besser als diejenigen, die erhalten werden, wenn ein nicht-kationisches wasserlösliches Harz verwendet wurde (Beispiel 6).

Wenn eine wässrige Lösung eines Gemischs des Polyethylenoxids, das in den Beispielen 3 bis 6 mit einem spezifischen wasserlöslichen Harz verwendet wurde, auf ein Trägerblatt aufgebracht und die Bestrahlung nach dem Trocknen durchgeführt wurde, war die Beschichtung immer noch in Wasser löslich und wies keine Wasserbeständigkeit auf. Da außerdem die Phasentrennung des Polyethylenoxids von dem spezifischen wasserlöslichen Harz in dem Trocknungsschritt abläuft, verringerte sich die Transparenz der Folie (Vergleichsbeispiele 9 bis 12).

Wenn Polyethylenoxid alleine verwendet wurde, wurde die Wasserbeständigkeit verwirklicht. Wenn Polyethylenoxid alleine verwendet wurde, trat jedoch im Laufe der Zeit eine Verwischung auf (Vergleichsbeispiel 13).

Wenn der kationische Polyvinylalkohol in dem Gemisch des Polyethylenoxids und des kationischen Polyvinylalkohols, wie in Beispiel 1 verwendet, mit einem Mittel vernetzt wurde, um es wasserbeständig zu machen, um die Wasserbeständigkeit zu erhöhen, wurden die Bildqualität und die Tintentrocknungseigenschaft stark beeinträchtigt (Vergleichsbeispiel 14).

Wenn das Polyalkylenoxid auch verwendet wird, sollte ein mit diesem kompatibles wasserlösliches Harz gemäß den vorliegenden Ansprüchen 2 und 4 verwendet werden. Wenn ein nicht kompatibles Harz verwendet wird, wird die Phasentrennung in der wässrigen Lösung bewirkt und macht die Beschichtung uneben, und außerdem werden die Transparenz, der Glanz und die Wasserbeständigkeit der Aufzeichnungsfolie für den Tintenstrahldrucker leicht gesenkt.

Die Aufzeichnungsfolie für den Tintenstrahldrucker der vorliegenden Erfindung hat eine ausgezeichnete Wasserbeständigkeit und eine hohe Transparenz und verwirklicht eine ausgezeichnete Tintentrocknungseigenschaft und Bildqualität, und daher ist sie nicht nur zur Verwendung als die OHP-Folie, sondern auch als Tintenstrahlaufzeichnungsblatt in einem weiten Bereich geeignet.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Herstellung eines Tintenstrahlaufzeichnungsblatts, umfassend

    (1) Auftragen einer wässrigen Lösung eines wasserlöslichen Harzes, das keine radikalisch polymerisierbare Doppelbindung in dem Molekül aufweist und das aus kationischem Polyvinylalkohol, kationischem Polyvinylpyrrolidon, kationischem Polyacrylamid, kationischem Polyacryloylmorpholin, kationischem Polyvinylacetal, kationischem Poly-N-vinylacetamid, kationischer Hydroxyethylcellulose, kationischer Hydroxypropylcellulose, kationischer Methylcellulose, kationischer Hydroxypropylmethylcellulose und kationischer Hydroxyethylmethylcellulose und kationischen Derivaten davon ausgewählt ist, auf ein Trägerblatt, wobei die Derivate durch die Copolymerisation oder Pfropfpolymerisation von Monomeren; durch Konvertieren der Hydroxylgruppe, Aminogruppe, Amidgruppe oder Carboxylgruppe des Harzes in einen Ether-, Ester-, Amid-, Acetal-, quartären Amino- oder kationischen Rest oder durch partielles Vernetzen mit einem Vernetzungsmittel erhältlich sind;

    (2) Bestrahlen der resultierenden Beschichtungsschicht mit einem Elektronenstrahl bevor die Beschichtungsschicht getrocknet ist, um ein Hydrogel zu bilden; und

    (3) Trocknen des Hydrogels.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Beschichtungsschicht weiterhin ein Polyalkylenoxid zusammen mit dem wasserlöslichen Harz enthält, wobei das wasserlösliche Harz mit dem Polyalkylenoxid kompatibel ist und wobei das Gewichtsverhältnis des Polyalkylenoxids zu dem wasserlöslichen Harz 5/95 bis 60/40 beträgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das wasserlösliche Harz, das mit dem Polyalkylenoxid kompatibel ist, aus kationischem Polyvinylalkohol, kationischem Polyvinylpyrrolidon, kationischem Polyacrylamid, kationischer Hydroxyethylcellulose, kationischer Methylcellulose und kationischer Hydroxypropylmethylcellulose ausgewählt ist.
  4. Verfahren zur Herstellung eines Tintenstrahlaufzeichnungsblatts, umfassend:

    (1) Auftragen einer wässrigen Lösung

    (a) eines wasserlöslichen Harzes, das keine radikalisch polymerisierbare Doppelbindung in dem Molekül aufweist und das aus kationischem Polyvinylalkohol, kationischem Polyvinylpyrrolidon, kationischem Polyacrylamid, kationischem Polyacryloylmorpholin, kationischem Polyvinylacetal, kationischem Poly-N-vinylacetamid, kationischer Hydroxyethylcellulose, kationischer Hydroxypropylcellulose, kationischer Methylcellulose, kationischer Hydroxypropylmethylcellulose und kationischer Hydroxyethylmethylcellulose, Gelatine und Kasein und kationischen Derivaten davon ausgewählt ist, wobei die Derivate durch die Copolymerisation oder Pfropfpolymerisation von Monomeren; durch Konvertieren der Hydroxylgruppe, Aminogruppe, Amidgruppe oder Carboxylgruppe des Harzes in einen Ether-, Ester-, Amid-, Acetal-, quartären Amino- oder kationischen Rest oder durch partielles Vernetzen mit einem Vernetzungsmittel erhältlich sind; und

    (b) eines Polyalkylenoxids

    auf ein Trägerblatt,

    wobei das Gewichtsverhältnis des Polyalkylenoxids zu dem wasserlöslichen Harz 5/95 bis 60/40 beträgt;

    (2) Bestrahlen der resultierenden Beschichtungsschicht mit einem Elektronenstrahl bevor die Beschichtungsschicht getrocknet ist, um ein Hydrogel zu bilden; und

    (3) Trocknen des Hydrogels.
  5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, wobei das wasserlösliche Harz kationischer Polyvinylalkohol ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, wobei das wasserlösliche Harz in der wässrigen Lösung in einer Menge von 2 bis 50 Gew.-% enthalten ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, wobei das wasserlösliche Harz ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 10.000 bis 1.000.000 aufweist.
  8. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das wasserlösliche Harz einen Verseifungsgrad von 70 bis 91% aufweist.
  9. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, wobei die Dosis des Elektronenstrahls bei der Bestrahlung 103 bis 2 × 105 Gy beträgt.
  10. Verfahren nach Anspruch 2 oder 4, wobei das Polyalkylenoxid ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 20.000 bis 2.000.000 aufweist.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Polyalkylenoxid ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 100.000 bis 1.000.000 aufweist.
  12. Verfahren nach Anspruch 2 oder 4, wobei das Polyalkylenoxid aus Polyethylenoxid, Polypropylenoxid und Ethylenoxid/Propylenoxid-Copolymer ausgewählt ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Polyalkylenoxid Polyethylenoxid ist.
  14. Verfahren nach Anspruch 2 oder 4, wobei das Gewichtsverhältnis des Polyalkylenoxids zu dem wasserlöslichen Harz 10/90 bis 50/50 beträgt.
  15. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, wobei die zu bestrahlende Beschichtungsschicht das wasserlösliche Harz in einer Menge von 2 bis 50 Gew.-% enthält.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die zu bestrahlende Beschichtungsschicht das wasserlösliche Harz in einer Menge von 3 bis 30 Gew.-% enthält.
  17. Tintenstrahlaufzeichnungsblatt, das durch das Verfahren von Anspruch 1, 2 oder 4 und unter Verwendung eines transparenten Trägerblatts erhältlich ist.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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