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Dokumentenidentifikation DE60013053T2 11.08.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001086648
Titel Methode zum Reinigen von Fussböden und anderer grosser Flächen
Anmelder The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, US
Erfinder Menif, Rached, 1325 Longueville, BE;
Stulens, Marielle Jeannine Coletta, 3320 Meldert, BE
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60013053
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.05.2000
EP-Aktenzeichen 008701062
EP-Offenlegungsdatum 28.03.2001
EP date of grant 18.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.08.2005
IPC-Hauptklasse A47L 13/20
IPC-Nebenklasse A47L 13/51   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Böden und anderen großen Oberflächen unter Verwendung flüssiger Reinigungszusammensetzungen, einschließend Zusammensetzungen, wobei sich die Flüssigkeit auf einem Substrat befindet und Konzentrate, optimierte Substratausführungen und Vorrichtungen zur Verwendung für die Reinigung harter Oberflächen und/oder die Erhaltung ihres Aussehens und ihrer Hygiene, sowie Gegenstände, welche diese Zusammensetzungen, Konzentrate, Substrate etc. in Verbindung mit Anweisungen für ihre Verwendung umfassen, um eine überlegenen Leistung zu erzielen. Das Verfahren zur Reinigung unter Verwendung dieser Zusammensetzungen, Substrat- und Vorrichtungsausführungen, in Verbindung mit speziellen Anweisungen ist zur Reinigung von harten Oberflächen, einschließend Badoberflächen, Glasoberflächen, Theken, Wände und Böden vorteilhaft, ist aber insbesondere als Verfahren zur Reinigung von Böden und anderen großen Oberflächen vorgesehen.

Hintergrund der Erfindung

Die Verwendung von Reinigungszusammensetzungen, welche wasserlösliche synthetische Reinigungstenside, Polymere und Reinigungslösungsmittel zur Reinigung von harten Oberflächen, in z. B. Badezimmern umfassen, ist gut eingeführt. Bekannte flüssige Reinigungszusammensetzungen für diesen Zweck umfassen organische Lösungsmittel zur Reinigung, Reinigungstenside und wahlweise Detergensbuilder und/oder Scheuermittel. Die Zusammensetzungen können zur besseren Entfernung harter Wasserablagerungen sauer sein.

Flüssige Reinigungszusammensetzungen sind üblicherweise bevorzugt, weil sie den Vorteil haben, dass sie auf harte Oberflächen in reiner oder konzentrierter Form aufgetragen werden können und dass so ein relativ hoher Anteil von z. B. Tensid/oder organischem Lösungsmittel direkt an den Schmutz abgegeben wird. Es können jedoch auch feste Zusammensetzungen verwendet werden, welche beim Verdünnen mit Wasser eine Reinigungslösung liefern. Konzentrierte flüssige Reinigungszusammensetzungen können auch dazu beitragen den Vergleichswert für die Verbraucher durch wirtschaftlichere Verpackungskosten zu verbessern, wenn die konzentrierten Produkte in stärker verdünnter Form verwendet werden sollen. Eine konzentrierte, z. B. 10fach befüllbare Packung ist für den Verbraucher zusätzlich insofern angenehmer, als sie länger hält, weniger wiegt und weniger Platz einnimmt, als ein Einmalprodukt. Flüssige Reinigungszusammensetzungen in Form eines "Wischtuchs" können ebenfalls für Annehmlichkeit sorgen, indem sie es dem Verbraucher erlauben, das Wischtuch einmal zu verwenden und es dass zu verwerfen.

Geräte sind insofern wichtig, als sie verwendet werden können, um die Leistung der flüssigen Zusammensetzungen vorteilhaft zu verbessern. Geräte, einschließend Wischtücher, Kissen, Moppe und dergleichen können wichtige mechanisch Reinigungseigenschaften beitragen, um die gewählte flüssige Zusammensetzung zu ergänzen. Umgekehrt können die flüssigen Zusammensetzungen so gewählt werden, dass sie zum gewählten Gerät passen. Die geeignete Wahl des Geräts erlaubt daher eine beträchtliche Verminderung des Anteils an nichtflüchtigen Tensiden und/oder anderen Hilfsstoffen, welche benötigt werden, um ausgezeichnete Reinigungsergebnisse zu erzielen. Auch kann eine geeignete Kombination von Gerät, organischem Reinigungslösungsmittel und flüchtigem Puffer synergistisch wirken, um ausgezeichnete Reinigungsergebnisse zu erzielen und gleichzeitig nur einen geringen Rückstandsanteil auf den behandelten Oberflächen hinterlassen.

Moppe (d. h. Wischtücher) müssen beim Befestigen am Moppkopf einer Reinigungsvorrichtung vom Verwender vorsichtig gehandhabt werden. Manchmal dürfen sie vor dem Wischen der zu reinigenden Oberfläche nur teilweise entfaltet und an der Reinigungsvorrichtung befestigt werden. Der Schritt der Handhabung der Moppe vor ihrer Verwendung stellt einen Schritt des Reinigungsverfahren dar. GB-A 1,377,567 beschreibt ein Kissen, das aus einem Kunststoffbeutel abgegeben und an einem Moppkopf befestigt wird. Es hat sich gezeigt, dass in manchen Fällen intensive Kontakte zwischen den Wischern und den Händen des Verwenders vermieden werden sollten. Dies ist insbesondere in den Fällen wichtig, in denen die zur Befestigung an einer Reinigungsvorrichtung vorgesehenen Wischer vorher benetzt (d. h befeuchtet) werden. Manche in der benetzenden Reinigungszusammensetzung vorliegenden Verbindungen können in der Tat eine nachteilige Wirkung (Austrocknung, Weißmachung..., etc.) auf die Haut des Verbrauchers ausüben. DE-A 297 17 217 beschreibt zum Beispiel ein Reinigungs-Set, umfassend ein Reinigungstuch, einen an einem Stiel befestigten Halter mit einem Vorratsbehälter, welcher eine Anzahl wegwerfbarer Reinigungstücher enthält, welche mit einer Reinigungsflüssigkeit gesättigt sind. Die Reinigungstücher sind am Halter durch Befestigungselemente befestigt, welche an der Unterseite des Halters durch die Knopfleiste eines Veluo-Verschlusses gebildet sind und Befestigungselemente oben auf dem Tuch, welche durch die Lochleiste eines Veluo-Verschlusses gebildet wird. Es ist folglich eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Reinigung von Böden und anderen großen Oberflächen mit einer Reinigungsvorrichtung bereitzustellen, welche einen Griff und einen daran befestigten Moppkopf umfasst, und ein Einwegtuch, welches mit einer Reinigungszusammensetzung benetzt ist, was den Kontakt zwischen den Händen des Verwenders und der Oberfläche der Tücher auf ein Mindestmaß beschränkt oder ihn sogar ausschließt.

Mit vorbenetzt ist ein Tuch gemeint, das in seiner Packung während des Imprägnierens zusammen mit der Reinigungszusammensetzung aufbewahrt wird, so dass der Verwender nicht bei jedem Reinigungsvorgang eine Flasche öffnen muss. Das Tuch kann durch direkte Zugabe der Lösung an der Verpackungslinie während des Fertigungsverfahrens vorbenetzt werden, oder die Zusammensetzung kann alternativ durch den Verwender bei der Erstanwendung einmal zugegeben werden, und bleibt dann für die folgenden Anwendungen benetzt.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Böden und anderen großen Oberflächen mit einer Reinigungsvorrichtung, umfassend einen Griff und einen daran befestigten Moppkopf, wobei der Moppkopf eine obere und eine untere Oberfläche aufweist und einen Satz von Greifern auf dessen oberer Oberfläche umfasst, und ein Einwegtuch, welches mit einer Reinigungszusammensetzung benetzt ist, wobei das Wischtuch eingangs mindestens teilweise gefaltet und in einem Behälter, welcher einen Stapel der Tücher enthält, verpackt ist, und wobei das Wischtuch auf dem Moppkopf vor und während des Reinigens trennbar befestigt ist, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass es die Schritte umfasst:

  • (i) Öffnen des Behälters, wobei der Behälter Breiten- und Längendimensionen aufweist, die gegenüber der Oberfläche des Moppkopfs leicht größer sind, sodass das obere Tuch des Tuchstapels freigesetzt wird, dann
  • (ii) Entfalten des oberen Tuchs per Hand, sodass es eine erste Oberfläche mit Breiten- und Längendimensionen, welche gegenüber der Oberfläche des Moppkopfs leicht größer sind, und mindestens zwei sekundäre Oberflächen aufweist, dann
  • (iii) Platzieren des Moppkopfs in den Behälter, sodass die untere Oberfläche des Moppkopfs mit der ersten Oberfläche des oberen Tuchs in Kontakt tritt, und Falten der sekundären Oberflächen entlang des Moppkopfs und deren entfernbares Befestigen auf der oberen Oberfläche des Moppkopfs unter Verwendung der Greifer, dann
  • (iv) Entfernen der Reinigungsvorrichtung mit dem daran befestigten Tuch und Schließen des Behälters mit dessen Deckel, um das Verdunsten der Reinigungszusammensetzung zu verhindern, und anschließend
  • (v) Wischen des Bodens oder anderer großer Oberflächen unter Verwendung der Vorrichtung sowie anschließendes Entfernen des einmal verwendeten Tuchs.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Im folgenden erfolgt zunächst eine Beschreibung der Zusammensetzungen zur Verwendung beim Reinigungsverfahren der vorliegenden Erfindung, worauf sowohl der Reinigungsvorrichtung als auch die Reinigungstücher, mit denen diese Zusammensetzungen verwendet werden sollten, beschrieben werden. Zum Schluss erfolgt eine detaillierte Beschreibung des Verfahrens zur Reinigung gemäß der vorliegenden Erfindung.

Die Zusammensetzungen

Die bei einem Verfahren zur erfindungsgemäßen Reinigung verwendeten Zusammensetzungen sind besonders für die Erhaltung des Aussehens harter Oberflächen und der Entfernung von schwer entfernbaren Schmutzaufbauten nützlich, die üblicherweise auf Böden und/oder im Badezimmer anzutreffen sind. Diese schließen Hartwasserflecken, Fettsäuren, Triglyceride. Lipide, unlösliche Fettsäureseifen, festgebackenes teilchenförmiges Material, verkrustete Nahrungsmittel und ähnliche ein. Die Reinigungsmittelzusammensetzungen können auf vielen unterschiedlichen Arten von Oberflächen verwendet werden, wie Keramik, Glasfaserstoff, Glas, Polyurethan, metallische Oberflächen. Kunststoffoberflächen und Laminaten aller Vorstehenden.

Das Hydrophile Polymer

Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ist das Polymermaterial, welches die Hydrophilie der zu behandelnden Oberfläche verbessert, von Bedeutung. Diese Zunahme der Hydrophilie liefert das endgültige Aussehen indem sie für das "Ablaufen" des Wassers von der Oberfläche und/oder das Spreiten des Wassers auf der Oberfläche sorgt, wobei diese Wirkung vorzugsweise zu sehen ist, wenn die Oberfläche erneut benetzt wird und selbst dann, wenn sie nach dem erneuten Benetzen anschließend getrocknet wird.

Im Zusammenhang mit einem Produkt, das zur täglichen Verwendung als Duschprodukt vorgesehen ist, ist die "Ablaufwirkung" besonders wahrnehmbar, weil die meisten behandelten Oberflächen senkrechte Oberflächen sind. Vorteile wurden folglich auf Glas, Keramik und sogar schwieriger zu benetzenden Oberflächen wie Porzellanemaille beobachtet. Wenn das Wasser gleichmäßig von der Oberfläche "abläuft" und/oder sich auf der Oberfläche ausbreitet, setzt es die Bildung von z. B. "Hartwasserflecken", die sich beim Trocknen bilden, auf ein Mindestmaß herab. Bei einem Produkt, welches im Zusammenhang mit einem Bodenreiniger zur Verwendung vorgesehen ist, verbessert das Polymer die Benetzung der Oberfläche und unterstützt die Reinigungsleistung.

Die Polymersubstantivität ist günstig, weil sie die Ablauf- und Reinigungsvorteile verlängert. Ein anderer wichtiger Gesichtspunkt der bevorzugten Polymeren ist das Fehlen von Rückständen nach der Trocknung. Zusammensetzungen, welche die bevorzugten Polymeren umfassen trocknen auf Böden gleichmäßiger auf und liefern gleichzeitig ein Endergebnis mit geringem oder keinem Schleier.

Viele Materialien können bezüglich des Ablaufens und der Fleckenverhinderung Vorteile bieten; Die bevorzugten Materialien sind jedoch Polymere, welche hydrophile Aminoxidgruppen enthalten. Es können auch Polymere verwendet werden, welche andere hydrophile Gruppen enthalten, wie Sulfonat-, Pyrrolidonund/oder Carboxylatgruppen. Beispiele von erwünschen Polysulfonatpolymeren schließen Polyvinylsulfonat und weiter vorzugsweise Polystyrolsulfonat ein, wie jene, welche von Monomer-Polymer Dajac (1675 Bustleton Pike, Feasterville, Pennsylvania 19053) vertrieben werden. Eine typische Formel ist folgende: -[CH(C6H4SO3Na)-CH2]-CH(C6H5)-CH2- worin n eine ganze Zahl ist, welche das geeignete Molekulargewicht liefert, wie nachstehend offen gelegt.

Typische Molekulargewichte betragen etwa 10.000 bis etwa 1.000.000, vorzugsweise etwa 200.000 bis 700.000. Bevorzugte Polymere enthalten Pyrrolidonfunktionalitäten, einschließend Polyvinylpyrrolidon, quaternierte Pyrrolidonderivate (wie Gafquat 755N von International Speciality Products) und Pyrrolidon enthaltende Copolymere wie Polyvinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylat (erhältlich von ISP) und Polyvinylpyrrolidon/Acrylat (erhältlich von der BASF). Es können auch andere Materialien für Substantivität und Hydrophilie sorgen, einschließend kationische Materialien, welche auch hydrophile Gruppen enthalten und Polymere, welche Ethermehrfachbindungen enthalten. Kationische Materialien schließen kationische Zucker und/oder Stärkederivate ein und die typischen Blockpolymerwaschtenside, welche auf Mischungen von Polypropylenoxid und Ethylenoxid beruhen, welche für die Polyethermaterialien repräsentativ sind. Die Polyethermaterialien sind jedoch weniger substantiv.

Die bevorzugten Polymeren umfassen wasserlösliche Aminoxideinheiten. Es wird angenommen, dass die positive Partialladung der Aminoxidgruppe als Haftvermittler zwischen dem Polymer und der Oberfläche des Oberflächensubstrats wirken kann und es dem Wasser damit ermöglicht leichter "abzulaufen". Die Aminoxideinheit kann mit Oberflächen harter Substrate wie Keramikfliesen, Glas, Fiberglas, Porzellanemaille, Linoleum, nicht wachsbare Fließen und anderen harten Oberflächen, welche üblicherweise im Haushalt vorkommen, auch Wasserstoffbrückenbindungen bilden. Insoweit als die Polymerverankerung ein besseres "Ablaufen" fördert, sind höhermolekulare Materialien bevorzugt. Höheres Molekulargewicht verbessert die Wirksamkeit und Effizienz von Polymeren auf Aminoxidbasis. Die bei dieser Erfindung bevorzugten Polymeren besitzen eine oder mehrere Monomereinheiten, welche mindestens eine N-Oxidgruppe enthalten. Mindestens etwa 10%, vorzugsweise mehr als 50%, weiter vorzugsweise mehr als 90% der Monomeren, welche die Polymeren bilden, enthalten eine Aminoxidgruppe. Diese Polymeren können durch die allgemeine Formel: P(B) beschrieben werden, worin jedes P gewählt ist aus homopolymerisierbaren und copolymerisierbaren Einheiten, welche sich unter Bildung des Polymergrundgerüsts verbinden, vorzugsweise Vinyleinheiten, z. B. C(R)2-C(R)2, worin jedes R H, C1-C12 (vorzugsweise C1-C4)-Alkyl(en), C6-C12-Aryl(en) und/oder B ist; B ist eine Einheit, die gewählt ist aus substituierten und unsubstituierten, linearen und cyclischen C1-C12-Alkyl-, C1-C12-Alkylen-, heterocyclischen C1-C12-, aromatischen C6-C12-Gruppen, und worin in mindestens einer B-Einheit eine Aminoxidgruppe (-N→O) vorliegt; u ist eine ganze Zahl, welche mindestens etwa 10% bis etwa 90% Monomere vorsieht, welche eine Aminoxidgruppe enthalten; und t ist eine solche ganze Zahl, dass das mittlere Molekulargewicht des Polymer etwa 2000 bis etwa 500.000, vorzugsweise etwa 5000 bis etwa 250.000 und weiter vorzugsweise etwa 7500 bis etwa 200.000 beträgt.

Die bevorzugten Polymeren dieser Erfindung besitzen die unerwartete Eigenschaft substantiv zu sein ohne einen sichtbaren Rückstand zu hinterlassen, der das Oberflächensubstrat für den Verbraucher unattraktiv machen würde. Die bevorzugten Polymeren schließen Poly(4-vinylpyridin-N-oxid)-Polymere (PVNO) ein, z. B. jene, welche durch Polymerisation von Monomeren gebildet werden, welche die folgende Einheit einschließen:

wobei das mittlere Molekulargewicht des Polymers etwa 2000 bis etwa 500.000, vorzugsweise etwa 5000 bis etwa 400.000 und weiter vorzugsweise etwa 7500 bis etwa 300.000 beträgt. Im Allgemeinen sind höhermolekulare Polymere bevorzugt. Oft erlauben höher molekulare Polymere die Verwendung geringerer Mengen an benetzendem Polymer, was bei Bodenreinigeranwendungen Vorteile haben kann. Der erwünschte Molekulargewichtsbereich von Polymeren zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung steht im Gegensatz zu dem auf dem Fachgebiet gefundenen, der sich auf Additive auf Polycarboxylat-, Polystyrolsulfonat- und Polyetherbasis bezieht, welche Molekulargewichte im Bereich von 400.000 bis 1.500.000 bevorzugen. Die niedrigeren Molekulargewichte bei den bevorzugten Polyaminoxidpolymeren der vorliegenden Erfindung beruhen auf der größeren Schwierigkeit diese Polymeren mit höherem Molekulargewicht herzustellen.

Der Anteil an Aminoxidpolymeren beträgt normalerweise weniger als etwa 0,5%, vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,4%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,3% des Gewichts der Gebrauchszusammensetzung/-Lösung.

Einige Beispiel von Homopolymeren und Copolymeren, welche als wasserlösliche Polymere bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden können sind, ohne Beschränkung darauf: Adipinsäure/Dimethylaminohydroxypropyldiethylentriamin-Copolymer, Adipinsäure/Diethylentriamin-Copolymer; Polyvinylalkohol; Methacryloylethylbetain/Methacrylat-Copolymer; Ethylacrylat/Methylmethacrylat/Methacrylsäure/Acrylsäure-Copolymer; Polyaminharze und polyquaternäre Aminharze; Poly(ethylenformamid); Poly(vinylamin)hydrochlorid; Poly(vinylalkohol-co-6%Vinylamin); Poly(vinylaqlkohol-co-12% Vinylamin); Poly(vinyl-co-6% Vinylaminhydrochlorid) und Poly(vinylalkohol-co-12% Vinylaminhydrochlorid). Die Copolyrneren und/oder Homopolymeren werden vorzugsweise gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Adipinsäure/Dimethylaminohydroxypropyldiethylentriamin-Copolymer, Poly(vinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylat); Polyvinylalkohol, Ethylacrylat/Methylmethacrylat/Methacrylsäure/Acrylsäure-Copolymer, Methacryloylethylbetain/Methacrylat-Copolymer, polyquaternäre Aminharze; Poly(ethylenformamid); Poly(vinylamin)hydrochlorid; Poly(vinyl-alkohol-co-6%Vinylamin); Poly(vinylalkohol-co-12% Vinylamin); Poly(vinyl-co-6% Vinylaminhydrochlorid) und Poly(vinylalkohol-co-12% Vinylaminhydrochlorid).

Polymere zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung können gewählt werden aus der Gruppe, bestehend aus Copolymeren von hydrophilen Monomeren. Das Polymer kann linear, regellos oder ein Blockpolymer und Mischungen hievon sein. Der Ausdruck "hydrophil" wird hierin in Übereinstimmung mit seiner Standardbedeutung als Affinität zu Wasser besitzend verwendet. In Bezug auf Monomereinheiten und Polymermaterialien, einschließend die Copolymeren, bedeutet "hydrophil", wie hierin verwendet, im Wesentlichen wasserlöslich. Diesbezüglich soll sich "im Wesentlichen wasserlöslich" auf ein Material beziehen, das in destilliertem (oder gleichwertigem) Wasser bei 25°C in einer Konzentration von etwa 0,2 Gew.-% löslich ist und vorzugsweise mit etwa 1 Gew.-% löslich ist. Der Ausdruck "löslich", "Löslichkeit" und dergleichen entspricht für die Zwecke hierin der maximalen Monomer- oder Polymerkonzentration, je nachdem was zutrifft, welche in Wasser oder anderen Lösungsmitteln löslich ist, um eine homogene Lösung zu bilden, wie der Fachmann sicher weiß.

Beispiele von verwendbaren hydrophilen Monomeren sind, ohne Beschränkung darauf, ungesättigte organische Mono- und Polycarbonsäuren wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure und ihre Halbester, Itaconsäure; ungesättigte Alkohole wie Vinylalkohol, Allylalkohol; polare Vinylheterocyclen wie Vinylcaprolactam, Vinylpyridin, Vinylimidazol; Vinylamin; Vinylsulfonat; ungesättigte Amide wie Acrylamide, z. B. N,N-Dimethylacrylamid, N-t-Butylacrylamid; Hydroxyethylmethacrylat; Dimethylaminoethylmethacrylat; Salze der vorstehend aufgeführten Säuren und Amine; und dergleichen und Mischungen hiervon. Einige bevorzugte hydrophile Monomere hiervon sind Acrylsäure, Methacrylsäure, N,N-Dimethylacrylamid, N,N-Dimethylmethacrylamid, N-t-Butylacrylamid, Dimethylaminoethylmethacrylat und Mischungen hiervon.

Polycarboxylatpolymere sind jene, welche durch Polymerisation von Monomeren gebildet werden, von denen mindestens einige eine Carboxylfunktionalität aufweisen. Übliche Monomere schließen Acrylsäure, Maleinsäure, Ethylen, Vinylpyrrolidon, Methacrylsäure, Methacryloylethylbetain etc. ein. Im Hinblick auf die Substantivität sind Polymere mit höheren Molekulargewichten bevorzugt. Polyacrylsäuren mit Molekulargewichten unterhalb von etwa 10.000 sind zum Beispiel nicht besonders substantiv und liefern normalerweise bei allen Zusammensetzungen keine Hydrophilie für drei Wiederbefeuchtungen, obwohl mit höheren Gehalten und/oder mit bestimmten Tensiden, wie amphoteren und/oder zwitterionischen Waschtensiden, Molekulargewichte bis hinab zu etwa 1000 einige Ergebnisse liefern können. Im Allgemeinen sollten die Polymeren Molekulargewichte von mehr als etwa 10.000, vorzugsweise von mehr als etwa 20.000, weiter vorzugsweise von mehr als etwa 300.000 und sogar weiter vorzugsweise von mehr als etwa 400.000 besitzen. Es wurde auch gefunden, dass Polymere mit höherem Molekulargewicht, z. B. jene mit Molekulargewichten von mehr als etwa 3.000.000 außerordentlich schwierig zu formulieren sind und sich weniger günstig auf die Antifleckenbildung auswirken als Polymere mit niedrigem Molekulargewicht. Folglich sollte das Molekulargewicht normalerweise, insbesondere für Polyacrylate, etwa 20.000 bis etwa 3.000.000, vorzugsweise etwa 20.000 bis etwa 2.500.00, weiter vorzugsweise etwa 300.000 bis etwa 2.000.000 und sogar weiter vorzugsweise etwa 400.000 bis etwa 1.500.000 betragen.

Ein Vorteil von manchem Polycarboxylatpolymeren ist die Wirksamkeit solcher Polymeren als Detergensbuilder. Obwohl solche Polymere die Filmbildung/Streifenbildung stören, wie andere Detergensbuilder auch, erhöhen sie die Reinigungswirksamkeit bei typischem, üblicherweise schwer zu reinigendem Schmutz, welcher teilchenförmiges Material enthält.

Manche Polymere, insbesondere Polycarboxylatpolymere, verdicken die Zusammensetzungen als wässrige Flüssigkeiten. Dies kann erwünscht sein. Wenn die Zusammensetzungen jedoch in Behälter mit Drucksprühknöpfen abgefüllt werden, sollten die Zusammensetzungen nicht zu dick sein, weil sie übermäßigen Sprühdruck benötigen. Die Viskosität sollte unter Scherbelastung typischerweise etwa 200 cp, vorzugsweise weniger als etwa 100 cp, weiter vorzugsweise weniger als 50 cp betragen. Es kann jedoch wünschenswert sein dicke Zusammensetzungen zu haben, um das Ablaufen der Zusammensetzung von der Oberfläche, insbesondere von senkrechten Oberflächen zu inhibieren.

Beispiele von Polymeren zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung schließen, ohne Beschränkung darauf, die folgenden ein: Poly(vinylpyrrolidon/Acrylsäure), vertrieben unter dem Namen "Acrylidone®" durch ISP und Polyacrylsäure, vertrieben unter dem Namen "Accumer®" durch Rohm & Haas. Andere geeignete Materialien schließen sulfonierte Polystyrolpolymere ein, vertrieben unter dem Namen Versaflex® durch die National Starch and Chemical Company, insbesondere Versaflex 7000®.

Der Anteil an Polymermaterial wird normalerweise weniger als etwa 0,5% betragen, vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,4%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,3%. Im Allgemeinen bieten niedermolekulare Materialien wie niedermolekulare Polyacrylsäure, z. B. jene mit Molekulargewichten unter etwa 10.000 und insbesondere etwa 2000, keine Vorteile bezüglich der Fleckenverhinderung beim erneuten Benetzen, insbesondere bei niedrigren Anteilen, z. B. bei etwa 0,02%. Man sollte nur die wirksameren Materialien in geringen Anteilen verwenden. Um niedermolekularere Materialien zu verwenden, sollte die Substantivität durch Zugabe von Gruppen erhöht werden, welche für eine bessere Haftung an der Oberfläche sorgen, wie kationische Gruppen, oder die Materialien sollten in höheren Anteilen verwendet werden, z. B. mit mehr als etwa 0,05%.

Das Tensid

Liegt in den Zusammensetzungen hierin kein Polymer vor, liegt in den Zusammensetzungen normalerweise eines der bevorzugten Tenside vor. Die bevorzugten Tenside zur Verwendung hierin sind die Alkylpolysaccharide, welche in den US-Patenten 5,776,872 Cleansing compositions, erteilt am 7. Juli 1998 an Giret, Michel Joseph; Langlois, Anne und Duke, Roland Philip; 5,883,059, Three in one ultra mild lathering antibacterial liquid Personal cleansing composition, erteilt am 16. März 1999 an Furman, Christopher Allen; Giret, Michel Joseph; und Dunbar, James Charles; etc.; 5,883,062, Manual dishwashing compositions, erteilt am 16. März 1999 an Addison, Michael Crombie; Foley, Peter Robert; und Allsebrook , Andrew Michael; und 5,906,973, erteilt am 25. Mai 1999, Process for clelansing vertical or inclined hard surfaces, von Ouzounis, Dimitrios und Nierhaus, Wolfgang, offen gelegt sind.

Geeignete Alkylpolysaccharide zur Verwendung hierin sind in US-A 4,565,647, Llenado, erteilt am 21. Jan. 1986, offen gelegt, welche eine hydrophobe Gruppe mit etwa 6 bis etwa 30 Kohlenstoffatome enthalten, vorzugsweise etwa 10 bis etwa 16 Kohlenstoffatome und ein Polysaccharid, z. B. eine polyglykosidische hydrophile Gruppe. Für saure oder alkalische Reinigungszusammensetzungen/lösungen, welche zur Verwendung bei Nichtspülverfahren geeignet sind, umfasst das bevorzugte Alkylpolysaccharid eine breite Kettenlängenverteilung, da diese die beste Kombination für die Benetzung, Reinigung und geringe Rückstandsbildung beim Trocknen liefert. Diese "breite Verteilung" ist durch mindestens etwa 50% der Kettenlängenmischung definiert, welche etwa 10 Kohlenstoffatome bis etwa 16 Kohlenstoffatome umfasst. Die Alkylgruppe des Alkylpolysaccharids besteht vorzugsweise aus Kettenlängenmischungen, vorzugsweise von etwa 6 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen, weiter vorzugsweise von etwa 8 bis etwa 16 Kohlenstoffatomen, und einer hydrophilen Gruppe, welche etwa eine bis etwa 1,5 Saccharid-, vorzugsweise Glucosidgruppen, pro Molekül enthalten. Diese "breite Kettenlängenverteilung" ist durch mindestens etwa 50% der Kettenlängenmischung defniert, welche etwa 10 Kohlenstoffatome bis etwa 16 Kohlenstoffatome umfasst. Eine breite Mischung von Kettenlängen, insbesondere von C8-C16, ist verglichen mit Mischungen mit engen Kettenlängen, und insbesondere gegenüber Alkylglucosidmischungen mit kleiner Kettenlänge (d. h. C8-C10 oder C8-C12), hoch erwünscht. Man findet auch, dass die bevorzugten C8-C16-Alkylglucoside sowohl gegenüber Alkylpolyglucosiden mit niedrigerer und engerer Kettenlänge als auch anderen bevorzugten Tensiden, einschließend die C8-C14-Alkylethoxylate, für eine viel bessere Duftstofflöslichkeit sorgen. Es kann jeder reduzierende Saccharid verwendet werden, welcher 5 oder 6 Kohlenstoffatome enthält, z. B. Glucose, Galactose und Galactosyleinheiten können durch Glucosyleinheiten substituiert sein (Die hydrophobe Gruppe ist wahlweise an die 2-, 3-, 4-, etc.-Stellung gebunden, wodurch eine Glucose oder Galactose gegenüber einem Glucosid oder Galactosid auftritt). Die Intersaccharidbindung kann z. B. zwischen einer Stellung der zusätzlichen Saccharideinheiten und den 2-, 3-, 4- etc.-Stellungen der ursprünglichen Saccharideinheiten vorliegen. Das Glycosyl leitet sich vorzugsweise von Glucose ab.

Wahlweise, wenn auch weniger wünschenswert, kann eine Polyalkylenoxidkette die hydrophobe Einheit und die Polysaccharideinheit verbinden. Das bevorzugte Alkylenoxid ist Ethylenoxid. Typische hydrophobe Gruppen schließen Alkylgruppen ein, entweder gesättigt oder ungesättigt, verzweigt oder unverzweigt, welche 8 bis 18, vorzugsweise 10 bis 16 Kohlenstoffatome enthalten. Die Alkylgruppe ist vorzugsweise eine geradkettige gesättigte Alkylgruppe. Die Alkylgruppe kann bis zu etwa 3 Hydroxylgruppen und/oder die Polyalkylenoxidkette kann bis zu etwa 10, vorzugsweise weniger als 5 Alkylenoxideinheiten enthalten. Geeignete Alkylpolysaccharide sind Octyl-, Nonyldecyl-, Undecyldodecyl-, Tridecyl-, Tetradecyl-, Pentadecyl-, Hexadecyl-, Heptadecyl- und Octadecyl, Di-, Tri-, Tetra-, Penta- und Hexaglucoside und/oder Galactosen. Geeignete Mischungen schließen Kokosnussalkyl- Di-, Tri-, Tetra- und Pentaglucoside und Talgalkyl- Tetra-, Penta- und Hexaglucoside ein.

Zur Herstellung dieser Verbindungen wird zuerst der Alkohol oder Alkylpolyethoxyalkohol gebildet und dann mit Glucose oder einer Quelle für Glucose umgesetzt, um das Glucosid zu bilden (Verknüpfung in der 1-Stellung). Die zusätzlichen Glycosyleinheiten können dann zwischen ihrer 1-Stellung und den vorangehenden Glycosyleinheiten in der 2-, 3-, 4- und/oder 6-Stellung angelagert werden, vorzugsweise hauptsächlich an die 2-Stellung.

In den Alkylpolyglycosiden können sich die Alkyleinheiten von den üblichen Quellen wie Fetten, Ölen oder chemisch hergestellten Alkoholen ableiten, während ihre Zuckereinheiten aus hydrolysierten Polysacchariden erzeugt werden. Alkylpolyglycoside sind die Kondensationsprodukte von Fettalkoholen und Zuckern wie Glucose, wobei die Zahl der Glucoseeinheiten ihre relative Hydrophilie definiert. Die Zuckereinheiten können, wie vorstehend erörtert, entweder vor oder nach der Umsetzung mit den Fettalkoholen zusätzlich alkoxyliert werden. Solche Alkylpolyglycoside sind zum Beispiel in WO 86/05199 im Detail beschrieben. Technische Alkylpolyglycoside sind im Allgemeinen keine molekularmäßig einheitlichen Produkte, sondern stellen Mischungen von Alkylgruppen und Mischungen von Monosacchariden und unterschiedlichen Oligosacchariden dar. Alkylpolyglycoside (manchmal auf als "APG's" bezeichnet) sind für die Zwecke der Erfindung bevorzugt, weil sie gegenüber anderen Tensiden eine zusätzliche Verbesserung des Aussehens der Oberfläche bieten. Die Glycosideinheiten sind vorzugsweise Glucoseinheiten. Der Alkylsubstituent ist vorzugsweise eine gesättigte oder ungesättigte Alkyleinheit, welche etwa 8 bis etwa 18 Kohlenstoffatome enthält, vorzugsweise etwa 8 bis etwa 10 Kohlenstoffatome oder eine Mischung solcher Alkyleinheiten. C8-C16-Alkylpolyglucoside sind im Handel erhältlich (z. B. Simusol®-Tenside von der Seppic Corporation, 75 Quai d'Orsay, 75321 Paris, Cedex 7, Frankreich, und Gluopon® 425, erhältlich von Henkel). Es wurde auch gefunden, dass die Reinheit des Alkylpolyglucosids auch die Leistung beeinträchtigen kann, insbesondere das Endergebnis bei bestimmten Anwendungen, einschließend die Technologie von Duschprodukten. Bei der vorliegenden Erfindung sind die bevorzugten Alkylpolyglucoside jene, welche für die Verwendung zur Körperreinigung ausreichend gereinigt worden sind. Am meisten bevorzugt sind Alkylpolyglucoside in "kosmetischer Qualität", insbesondere C8- bis C16-Alkylpolyglucoside, wie Plantaren 2000®, Plantaren 2000N® und Plantaren N UP®, erhältlich von der Henkel Corporation (Postfach 101100, D-40191 Düsseldorf, Deutschland).

Im Zusammenhang mit Boden-, Theken-, Wandanwendungen etc. ist eine andere Klasse bevorzugter nichtionischer Tenside die der Alkylethoxylate. Die Alkylethoxylate der vorliegenden Erfindung sind entweder linear oder verzweigt und enthalten etwa 8 Kohlenstoffatome bis etwa 14 Kohlenstoffatome und etwa 4 Ethylenoxideinheiten bis etwa 25 Ethylenoxideinheiten. Beispiele von Alkylethoxylaten schließen Neodol® 91–6, Neodol® 91–8 ein, geliefert von der Shell Corporation (P.O. Box 2463, 1 Shell Plaza, Houston, Texas) und Alfonic® 810–60, geliefert von der Vista Corporation (900 Threadneedle, P.O. Box 19029, Houston, TX) ein. Weiter bevorzugte Tenside sind die Alkylethoxylate, welche etwa 9 bis etwa 12 Kohlenstoffatome und etwa 4 bis etwa 8 Ethylenoxideinheiten umfassen. Diese Tenside bieten eine ausgezeichnete Reinigungsleistung und wirken mit den erforderlichen hydrophilen Polymeren synergistisch. Ein am meisten bevorzugtes Alkylethoxylat ist C11EO5, welches unter dem Warenzeichen Neodol® 1–5 von der Shell Chemical Company erhältlich ist. Es wurde gefunden, dass dieses Tensid für ausgezeichnete Benetzungs- und Reinigungseigenschaften sorgt und vorteilhaft mit dem bevorzugten C8-C16-Alkylpolyglucosid in einer Matrix kombiniert werden kann welche die Benetzungspolymeren der vorliegenden Erfindung einschließt. Ohne durch eine Theorie gebunden sein zu wollen wird angenommen, dass das C8-C16-Alkylpolyglucosid in Zusammensetzungen, welche zusätzlich das bevorzugte Alkylethoxylat, insbesondere wenn das bevorzugte Alkylethoxylat für eine überlegene Reinigung erforderlich ist, für ein überlegenes Endergebnis (d. h. Reduzierung der Schleierbildung) sorgen kann. Es wurde auch gefunden, dass das bevorzugte C8-C16-Alkylpolyglucosid die Duftstofflöslichkeit von Zusammensetzungen verbessert, welche Alkylethoxylate umfassen. Höhere Duftstoffgehalte können für die Akzeptanz durch den Verbraucher vorteilhaft sein.

Die Zubereitung gebrauchsfertiger erfindungsgemäßer flüssiger Zusammensetzungen erfolgt mit relativ geringen Wirkstoffgehalten. Typische Zusammensetzungen umfassen genügend Tensid und gegebenenfalls Lösungsmittel, wie hiernach erörtert wird, um als Reiniger für harte Oberflächen wirksam zu sein und dennoch wirtschaftlich zu bleiben; Demzufolge enthalten sie typischerweise etwa 0,005% bis etwa 0,5% des Gewichts der Zusammensetzung Tensid, vorzugsweise Alkylpoylglycosid und/oder C8-C14-Alkylethoxylattensid, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,4% Tensid und sogar weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,3% Tensid. Es wurde gefunden, dass eher niedrige als hohe Tensidgehalte für die resultierende Gesamtleistung vorteilhaft sind. Es wurde auch gefunden, dass dann, wenn das Tensidprimärsystem die bevorzugten Alkylethoxylate einschließt, die im Endergebnis zu beobachtende Schleierbildung durch spezielle Co-Tenside abgeschwächt wird. Diese bevorzugten Co-Tenside sind C8-Sulfonate und Poly-Tergent CS-1, und werden nachstehend weiter beschrieben.

Organische Zusatzreinigungslösungsmittel

Die Zusammensetzungen können wahlweise ein oder mehrere organische Reinigungslösungsmittel in wirksamen Mengen enthalten, typischerweise nicht weniger als etwa 0,25% und – mit zunehmender Bevorzugung – mindestens etwa 0,5% und etwa 3,0% und – mit zunehmender Bevorzugung – nicht mehr als etwa 7% und etwa 5% des Gewichts der Zusammensetzung.

Das Tensid sorgt für die Reinigung und/oder Benetzung sogar ohne dass ein hydrophobes Reinigungslösungsmittel vorliegt. Die Reinigung kann jedoch normalerweise durch Verwendung des richtigen organischen Reinigungslösungsmittels weiter verbessert werden. Mit organischem Reinigungslösungsmittel ist ein Mittel gemeint, welches dem Tensid hilft Schmutz zu entfernen, wie jenem, welcher sich typischerweise im Badezimmer findet. Das organische Reinigungslösungsmittel kann bei Bedarf auch am Viskositätsaufbau und an der Erhöhung der Stabilität der Zusammensetzung teilnehmen. Die Zusammensetzung, welche C8-C16-Alkylpolyglucoside und C8-C14-Alkylethoxylate enthalten, schäumen auch weniger, wenn das Lösungsmittel vorliegt. Das Schaumprofil kann daher zum Großteil durch einfache Regelung des Gehalts an hydrophobem Lösungsmittel in der Formulierung gesteuert werden.

Solche Lösungsmittel weisen typischerweise einen endständigen C3-C6-Kohlenwasserstoff auf, welcher an eine bis drei Ethylenglykol- oder Propylenglykoleinheiten gebunden ist, um den geeigneten Grad an Hydrophobie und vorzugsweise Oberflächenaktivität vorzusehen. Beispiele von im Handel erhältlichen hydrophoben Reinigungslösungsmitteln auf der Basis der Ethylenglykolchemie schließen Monoethylenglykol-n-hexylether (Hexylcellosolve®, erhältlich von Union Carbide) ein. Beispiele von im Handel erhältlichen hydrophoben Reinigungslösungsmitteln auf der Basis der Propylenglykolchemie schließen die Di- und Tripropylenglykolderivate von Propyl- und Butylalkohol ein, welche von Arco Chemical, 3801 West Chester Pike, Newtown Square, PA 19073) und Dow Chemical (1691 N. Swede Road, Midland, Michigan) unter den Warenzeichen Arcosolv® und Dowanol® erhältlich sind.

Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung sind bevorzugte Lösungsmittel gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Monopropylenglykolmonopropylether, Dipropylenglykolmonopropylether, Monopropylengykolmonobutylether, Dipropylenglykolmonopropylether, Dipropylenglykolmonobutylether, Tripropylenglykolmonobutylether, Ethylenglykolmonobutylether, Diethylenglykolmonobutylether, Ethylenglykolmonohexylether und Diethylenglykolmonohexylether und Mischungen hiervon. "Butyl" schließt sowohl n-Butyl als auch iso-Butyl- und tert-Butylgruppen ein. Monopropylenglykol und Monopropylenglykolmonobutylether sind die am meisten bevorzugten Reinigungslösungsmittel und unter den Warenzeichen Dowanol DPnP® und Dowanol DPnB® erhältlich. Dipropylenglykolmonot-butylether ist von Arco Chemical unter dem Warenzeichen Arcosoly PTB kommerziell erhältlich.

Der Anteil an organischem Reinigungslösungsmittel kann in Abhängigkeit von den anderen in der Zusammensetzung vorliegenden Bestandteilen schwanken. Das hydrophobe Reinigungslösungsmittel unterstützt normalerweise die Erzielung einer guten Reinigung, wie bei Anwendungen zur Bodenreinigung.

Bei der Reinigung in geschlossenen Räumen kann das Lösungsmittel zur Bildung unerwünschter, kleiner, einatembarer Tröpfchen führen, so dass es erwünscht ist, dass Zusammensetzungen/Lösungen zur Verwendung bei der Behandlung solcher Räume vorzugsweise im Wesentlichen frei, weiter vorzugsweise vollkommen frei, von solchen Lösungsmitteln sind.

Das fakultative zusätzliche Co-Tensid

Die bei einem erfindungsgemäßen Reinigungsverfahren verwendeten flüssigen Zusammensetzungen können wahlweise eine geringe Menge eines zusätzlichen anionischen und/oder nichtionischen Reinigungstensids einschließen. Solche anionischen Tenside umfassen typischerweise eine hydrophobe Kette, welche etwa 8 Kohlenstoffatome bis etwa 18, vorzugsweise etwa 6 bis etwa 16 Kohlenstoffatome enthält und typischerweise eine hydrophile Sulfonat- oder Carboxylatkopfgruppe einschließt. Im Allgemeinen ist der Anteil offen und beträgt z. B. für anionische Tenside in den Zusammensetzungen hierin etwa 0,01% bis etwa 0,25%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,2%, am meisten vorzugsweise etwa 0,001% bis etwa 0,1% des Gewichts der Zusammensetzung.

Im Zusammenhang mit Anwendungen bei Böden, Theken und anderen Oberflächen kann die Wahl des Co-Tensids bezüglich der Wahl sowohl der Art als auch des Anteils kritisch sein. Es wurde gefunden, dass bei Zusammensetzungen, welche C8-C14-Alkylethoxylate umfassen, geringe Anteile C8-Sulfonat das Endergebnis verbessern können, indem sie für eine "Tönungswirkung" sorgen. Unter Tönung ist eine Verbesserung der Optik des Endergebnisses infolge einer geringeren Schleierbildung zu verstehen. Das C8-Sulfonat wird, sofern vorliegend, vorzugsweise im Gewichtsverhältnis von etwa 1:10 bis etwa 1:1, bezogen auf das/die Primärtensid(e), verwendet. C8-Sulfonat ist sowohl von Stepan unter dem Warenzeichen Bio-Terge PAS-8® als auch von der Witco Corporation unter dem Warenzeichen Witconate NAS-8® kommerziell erhältlich. Ein anderes, bei der vorliegenden Erfindung nützliches, herausragendes "Tönungstensid" ist Poly-Tergent CS-1, welches von der BASF erhältlich ist. Sofern Poly-Tergent CS-1 vorliegt, wird es vorzugsweise im Gewichtsverhältnis von etwa 1:20 bis etwa 1:1, bezogen auf das/die Primärtensid(e), verwendet.

Andere Tenside, welche verwendet werden können, schließen, obwohl weniger bevorzugt, und typischerweise in sehr geringen Anteilen, C8-C18-Alkylsulfonate (Hostapur SAS® von der Hoechst Aktiengesellschaft, D-6230 Frankfurt, Deutschland), lineare oder verzweigte Alkylbenzolsulfonate, C9-C15-Alkylethoxycarboxylat-Waschtenside (Neodol®-Tenside, erhältlich von der Shell Chemical Corporation), C10-C14-Alkylsulfate und -Ethoxylate (z. B. Stepanol AM® von Stepan) ein. Alkylethoxycarboxylate können bei Verwendung in extrem geringen Anteilen (etwa 0,01% oder darunter) bei der Lösung von Duftstoffen vorteilhaft sein. Dies kann im Hinblick auf die bei der vorliegenden Erfindung benötigten geringen Wirkstoffmengen von großem Nutzen sein.

Alternative nichtionische Detergenstenside zur Verwendung hierin sind alkoxylierte Alkohole, welche im Allgemeinen etwa 6 bis etwa 16 Kohlenstoffatome in der hydrophoben Kette des Alkohols umfassen. Typische Alkoxylierungsgruppen sind Propoxygruppen oder Propoxygruppen in Verbindung mit Ethoxygruppen. Solche Verbindungen sind unter dem Warenzeichen Antarox® von Rhodia (P.O. Box 425, Cranberry, New Jersey 08512) mit einer breiten Vielfalt von Kettenlängen und Alkoxylierungsgraden kommerziell erhältlich. Blockcopolymere von Ethylenoxid und Propylenoxid können ebenfalls verwendet werden und sind von der BASF unter dem Warenzeichen Pluronic® erhältlich. Bevorzugte nichtionische Reinigungstenside zur Verwendung hierin entsprechen der Formel R(X)nH, worin R eine Alkylkette mit etwa 6 bis etwa 16 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise mit etwa 8 bis etwa 12, X eine Propoxy- oder eine Mischung von Ethoxy- und Propoxygruppen ist, n eine ganze Zahl von etwa 4 bis etwa 30, vorzugsweise von etwa 5 bis etwa 8 ist. Andere nichtionische Tenside, welche verwendet werden können schließen jene ein, welche sich von natürlichen Quellen ableiten wie Zuckern und C8-C16-N-Alkylglucosamid-Tenside einschließen. Die Konzentration alternativer nichtionischer Tenside beträgt, sofern sie vorliegen, etwa 0,01% bis etwa 0,2%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,1% des Gewichts der Zusammensetzung.

Die Mono- oder Polycarbonsäure

Für die Zwecke der Entfernung von Seifenrückständen und Flecken von hartem Wasser können die Zusammensetzungen auf einen pH von etwa 2 bis etwa 5, weiter vorzugsweise auf etwa 3 angesäuert werden. Die Acidität wird zumindest teilweise durch die Verwendung von einer oder mehreren organischen Säuren erzielt, welche einen pKa von weniger als etwa 5, vorzugsweise von weniger als etwa 4 haben. Solche organischen Säuren können bei Bedarf auch bei der Phasenbildung bei der Verdickung helfen, ebenso wie sie Entfernungseigenschaften für Flecken von hartem Wasser aufweisen. Man findet, dass organische Säuren zur Förderung der Entfernungseigenschaften für Flecken von hartem Wasser im Rahmen der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sehr effizient sind. Ein niedriger pH und die Verwendung von einer oder mehreren geeigneten Säuren erweisen sich für das Desinfektionsvermögen als vorteilhaft.

Beispiele geeigneter Monocarbonsäuren schließen Essigsäure, Glykolsäure oder &bgr;-Hydroxypropionsäure und dergleichen ein. Beispiele geeigneter Polycarbonsäuren schließen Citronensäure, Weinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure und Mischungen hiervon ein. Solche Säuren sind im Handel leicht erhältlich. Beispiele weiter bevorzugter Polycarbonsäuren, insbesondere von nicht polymeren Polycarbonsäuren schließen Citronensäure (erhältlich von der Aldrich Corporation, 1001 West Saint Paul Avenue, Milwaukee, Wisconsin), eine Mischung von Berstein-, Glutar- und Adipinsäuren, erhältlich von DuPont (Wilmington, Delaware), verkauft als "refined AGS di-basic acids", Maleinsäure (ebenfalls von Aldrich erhältlich) und Mischungen hiervon. Citronensäure ist am meisten bevorzugt, insbesondere für Anwendungen, welche die Reinigung von Seifenrückständen erfordern. Glykolsäure und die Mischungen von Adipin-, Glutar- und Bernsteinsäuren sind vorteilhafter für die Entfernung von Rückständen von hartem Wasser. Der Anteil an organischer Säure in den Zusammensetzungen kann von etwa 0,01% bis etwa 1%, weiter vorzugsweise von etwa 0,01% bis etwa 0,5%, am meisten vorzugsweise von etwa 0,025 bis etwa 0,25% des Gewichts der Zusammensetzung betragen.

Duftsteuerungsmittel

Der Ausdruck "Cyclodextrin" schließt, wie hierin verwendet, jedes der bekannten Cyclodextrine ein wie unsubstituierte Cyclodextrine, welche sechs bis zwölf Glucoseeinheiten enthalten, insbesondere &agr;-Cyclodextrin, &bgr;-Cyclodextrin, &ggr;-Cyclodextrin und/oder ihre Derivate und/oder deren Mischungen. Das &agr;-Cyclodextrin besteht aus 6 Glucoseeinheiten, das &bgr;-Cyclodextrin besteht aus 7 Glucoseeinheiten und das &ggr;-Cyclodextrin besteht aus 8 Glucoseeinheiten, welche in Donut-förmigen Ringen angeordnet sind. Die spezifische Kopplung und Konformation der Glucoseeinheiten gibt dem Cyclodextrin eine harte, konische Molekularstruktur mit inneren Hohlräumen mit spezifischen Volumina. Die "Auskleidung" eines jeden inneren Hohlraums wird von Wasserstoffatomen und glycosidischen Brückenatomen gebildet, weswegen diese Oberfläche ziemlich hydrophob ist. Die einzigartige Gestalt und physikalisch-chemischen Eigenschaften des Hohlraums befähigen die Cyclodextrinmoleküle organische Moleküle oder Teile von organischen Molekülen, welche in den Hohlraum passen, zu absorbieren (Einschlusskomplexe damit zu bilden). Viele Riechstoffmoleküle können in den Hohlraum passen, einschließend viele übel riechende Moleküle und Duftstoffmoleküle. Cyclodextrine und insbesondere Mischungen von Cyclodextrinen mit Hohlräumen unterschiedlicher Größe können daher verwendet werden, um Gerüche zu steuern, welche von einem breiten Spektrum organischer Riechstoffmaterialien verursacht werden, welche reaktive funktionelle Gruppen enthalten können, oder auch nicht. Die Komplexbildung zwischen Cyclodextrin und Riechstoffmolekülen erfolgt in Gegenwart von Wasser schnell. Das Ausmaß der Komplexbildung hängt jedoch auch von der Polarität der absorbierten Moleküle ab. In einer wässrigen Lösung sind stark hydrophile Moleküle (jene, welche stark wasserlöslich sind) nur teilweise absorbiert, wenn überhaupt. Cyclodextrin bildet daher nicht wirksam Komplexe mit einigen sehr niedermolekularen organischen Aminen und Säuren, wenn sie in geringen Mengen auf nassen Oberflächen vorliegen. Sobald das Wasser jedoch entfernt wird, z. B. die Oberfläche abgetrocknet wird, besitzen einige niedermolekulare organische Amine und Säuren eine größere Affinität und bilden mit den Cyclodextrinen leichter Komplexe.

Die Hohlräume innerhalb des Cyclodextrins sollten in der Lösung der vorliegenden Erfindung im Wesentlichen ungefüllt (das Cyclodextrin bleibt nicht komplexiert) bleiben, um es dem Cyclodextrin zu ermöglichen in Lösung verschiedene Duftstoffmoleküle zu absorbieren, wenn die Lösung auf eine Oberfläche aufgebracht wird. Nicht-derivatisiertes (normales) &bgr;-Cyclodextrin kann bei Raumtemperatur in Mengen bis zu seiner Löslichkeitsgrenze von etwa 1,85% (etwa 1,85 g in 100 g Wasser) vorliegen. &bgr;-Cyclodextrin ist in Zusammensetzungen nicht bevorzugt, welche nach Cyclodextringehalten verlangen, die höher sind als die Grenze seiner Wasserlöslichkeit. Nicht-derivatisiertes &bgr;-Cyclodextrin ist grundsätzlich nicht bevorzugt, wenn die Zusammensetzung Tenside enthält, weil es die Oberflächenaktivität der meisten der bevorzugten Tenside, welche mit den derivatisierten Cyclodextrinen verträglich sind, nachteilig beeinflusst.

Die wässerige Reinigungszusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise klar. Der Ausdruck "klar" bedeutet, wie er hierin definiert ist, transparent oder transluzent, vorzugsweise transparent, wie in "wasserklar", wenn sie durch eine Schicht mit einer Dicke von weniger als 10 cm betrachtet wird.

Die bei der vorliegenden Erfindung verwendeten Cyclodextrine sind vorzugsweise hoch wasserlöslich, wie &agr;-Cyclodextrin und/oder Derivate hiervon, &ggr;-Cyclodextrin und/oder Derivate hiervon, derivatisierte &bgr;-Cyclodextrine und/oder Mischungen hiervon. Die Derivate von Cyclodextrinen bestehen hauptsächlich aus Molekülen, in denen einige der OH-Gruppen zu OR-Gruppen umgewandelt sind. Cyclodextrinderivate schließen z. B. jene mit kurzkettigen Alkylgruppen ein, wie methylierte Cyclodextrine und ethylierte Cyclodextrine, worin R eine Methyl- oder eine Ethylgruppe ist; jene mit Hydroxyalkyl-substituierten Gruppen, wie Hydroxypropylcyclodextrine und/oder Hydroxyethylcyclodextrine, worin R eine -CH2-CH(OH)-CH3- oder eine -CH2-CH2-OH-Gruppe ist; verzweigte Cyclodextrine wie Maltose-gebundene Cyclodextrine; kationische Cyclodextrine wie jene, welche 2-Hydroxy(dimethylamino)propylether enthalten, worin R CH2-CH(OH)-CH2-N(CH3)2 ist, welche bei niedrigem pH kationisch sind; quaternäre Ammoniumgruppen, z. B. 2-Hydroxy-3-(trimethylammonium)propylether-Gruppen, worin R CH2-CH(OH)-CH2-N+(CH3)3Cl ist; anionische Cyclodextrine wie Carboxymethylcyclodextrine, Cyclodextrinsulfate und Cyclodextrinsuccinylate; amphotere Cyclodextrine wie Carboxymethyl/quaternäre frmmoniumcyclodextrine; Cyclodextrine, worin mindestens eine Glucopyranoseeinheit eine 3-6-Anhydrocyclomaltostruktur besitzt, wie z. B. die Mono-3-6-anhydrocyclodextrine, wie in "Optimal Performance with Minimal Chemical Modification of Cyclodextrins", F. Diedaini-Pilard und B. Perly, The 7th International Cyclodextrin Symposium Abstracts, April 1994, S. 49 offen gelegt; sowie Mischungen hiervon. Andere Cyclodextrinderivate sind in den US-Patentnummern 3,426,011, Parmerter et al., erteilt am 4. Feb. 1969; 3,453,257; 3,453,258; 3,453,259 und 3,453,260, alle auf den Namen Parmerter et al. und alle am 1. Juli 1969 erteilt; 3,459,731, Gramera et al., erteilt am 5. Aug. 1969; 3,553,191, Parmerter et al., erteilt am 5. Jan. 1971; 3,565,887, Parmerter et al., erteilt am 23. Feb. 1971; 4,535,152, Szejtli et al., erteilt am 13. Aug. 1985; 4,616,008, Hirai et al., erteilt am 7. Okt. 1986; 4,678,598, Ogino et al, erteilt am 7. Juli 1987; 4,638,058, Brandt et al., erteilt am 20. Jan. 1987; und 4,746,734, Tsuchiyama et al., erteilt am 24. Mai 1988 offen gelegt.

Hoch wasserlösliche Cyclodextrine sind jene mit einer Wasserlöslichkeit von mindestens etwa 10 g in 100 ml Wasser bei Raumtemperatur, vorzugsweise midestens 20 g in 100 ml Wasser, weiter vorzugsweise mit mindestens 25 g in 100 ml Wasser bei Raumtemperatur. Die Verfügbarkeit gelöster, nicht komplexierter Cyclodextrine ist für eine wirksame und effiziente Geruchssteuerungswirkung wesentlich. Gelöste wasserlösliche Cyclodextrine können eine effizientere Geruchssteuerungswirkung aufweisen als nicht-waserlösliche Cyclodextrine, wenn sie auf Oberflächen abgeschieden sind.

Beispiele bevorzugter wasserlöslicher Cyclodextrinderivate, welche zur Verwendung hierin geeignet sind, sind Hydroxypropyl-&agr;-Cyclodextrin, methyliertes &agr;-Cyclodextrin, methyliertes &bgr;-Cyclodextrin, Hydroxyethyl-&bgr;-Cyclodextrin und Hydroxypropyl-&bgr;-Cyclodextrin. Hydroxyalkylcclodextrinderivate weisen vorzugsweise einen Substitutionsgrad von etwa 1 bis etwa 14 auf, weiter vorzugsweise von etwa 1,5 bis etwa 7, wobei die Gesamtzahl der OR-Gruppen pro Cyclodextrin als Substitutionsgrad definiert ist. Methylierte Cyclodextrinderivate besitzen typischerweise einen Substitutionsgrad von etwa 1 bis etwa 18, vorzugsweise von etwa 3 bis etwa 16. Ein bekanntes methyliertes &bgr;-Cyclodextrin ist Heptakis-2,6-di-O-methyl-&bgr;-Cyclodextrin, üblicherweise als DIMEB bekannt, in dem jede Glucoseeinheit etwa 2 Methylgruppen mit einem Substitutionsgrad von etwa 14 besitzt. Ein bevorzugtes, kommerziell leichter erhältliches, methyliertes &bgr;-Cyclodextrin ist ein regellos methyliertes &bgr;-Cyclodextrin, das üblicherweise als RAMEB bekannt ist, welches unterschiedliche Substitutionsgrade von normalerweise etwa 12,6 aufweist. RAMEB ist gegenüber DIMEB weiter bevorzugt, weil DIMEB die Oberflächenaktivität der bevorzugten Tenside stärker beeinträchtigt als RAMEB. Die bevorzugten Cyclodextrine sind z. B. von Cerestar USA, Inc. und Wacker Chemicals (USA), Inc. erhältlich.

Bevorzugt ist auch die Verwendung von Cyclodextrinmischungen. Solche Mischungen absorbieren Gerüche durch Komplexbildung breiter mit einem breiteren Bereich von Geruch erzeugenden Molekülen durch ihren breiteren Bereich von Molekülgrößen. Mindestens ein Teil des Cyclodextrins besteht vorzugsweise aus &agr;-Cyclodextrin und/oder seinen Derivaten, &ggr;-Cyclodextrin und/oder seinen Derivaten und/oder derivatisiertem &bgr;-Cyclodextrin, weiter vorzugsweise aus einer Mischung von &agr;-Cyclodextrin oder einem &agr;-Cyclodextrinderivat und derivatisiertem &bgr;-Cyclodextrin, sogar weiter vorzugsweise aus einer Mischung von derivatisiertem &agr;-Cyclodextrin und derivatisiertem &bgr;-Cyclodextrin, am meisten vorzugsweise aus einer Mischung von Hydroxypropyl-&agr;-Cyclodextrin und Hydroxypropyl&bgr;-Cyclodextrin und/oder einer Mischung von methyliertem &agr;-Cyclodextrin und methyliertem &bgr;-Cyclodextrin.

Die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendeten Zusammensetzungen enthalten vorzugsweise geringe Cyclodextringehalte, so dass bei normalen Gebrauchsmengen kein sichtbarer Rückstand auftritt. Die zur Behandlung der Oberfläche unter normalen Anwendungsbedingungen verwendete Lösung ist vorzugsweise praktisch nicht erkennbar, wenn sie trocken ist. Typische Cyclodextringehalte in Anwendungszusammensetzungen für Verwendungsbedingungen betragen etwa 0,01% bis etwa 1%, vorzugsweise etwa 0,05% bis etwa 0,75%, weiter vorzugsweise etwa 0,1% bis etwa 0,5% des Gewichts der Zusammensetzung. Zusammensetzungen mit höheren Konzentrationen können unannehmbare sichtbare Rückstände hinterlassen.

Fakultative Peroxidguelle

Die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendeten Zusammensetzungen können für eine bessere Desinfektionswirkung, pilzhemmende und fungizide Wirkung Peroxide wie Wasserstoffperoxid oder eine Quelle für Wasserstoffperoxid enthalten. Die Bestandteile der vorliegenden Zusammensetzung sind im Wesentlichen mit der Verwendung von Peroxiden verträglich. Bevorzugte Peroxide schließen Benzoylperoxid und Wasserstoffperoxid ein. Diese können in den Zusammensetzungen hierin zusätzlich in Anteilen von etwa 0,05% bis etwa 5%, weiter vorzugsweise von etwa 0,1% bis etwa 3%, am meisten vorzugsweise von etwa 0,2% bis etwa 1,5% vorliegen.

Wenn Peroxide vorliegen ist es wünschenswert ein Stabilisierungssystem vorzusehen. Geeignete Stabilisierungssysteme sind bekannt. Ein bevorzugtes Stabilisierungssystem besteht aus Radikalfängern und/oder Metallkomplexbildnern in Anteilen von etwa 0,01% bis etwa 0,5%, weiter vorzugsweise von etwa 0,01% bis etwa 0,25%, am meisten vorzugsweise von etwa 0,01% bis etwa 0,1% des Gewichts der Zusammensetzung. Beispiele für Radikalfänger schließen Antioxidantien ein wie Propylgallat, butyliertes Hydroxytoluol (BHT), butyliertes Hydroxyanisol (BHA) und dergleichen. Beispiele für Metallkomplexbildner schließen Diethylentriaminpentaacetat, Diethylendtriaminpentamethylenphosphonat, Hydroxyethyldiphosphonat und dergleichen ein.

Fakultatives Verdickungspolymer

Es können auch geringe Polymergehalte verwendet werden, um die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendeten bevorzugten wässrigen Zusammensetzungen zu verdicken. Im Allgemeinen wird der Gehalt an Verdickungspolymer so gering wie möglich gehalten, um die resultierenden Endprodukteigenschaften nicht zu behindern. Xanthangummi ist ein besonders bevorzugtes Verdickungsmittel, da es die resultierenden Endeigenschaften, insbesondere bei Verwendung in geringen Konzentrationen, verstärken kann. Das polymere Verdickungsmittel liegt mit etwa 0,001% bis etwa 0,1%, weiter vorzugsweise mit etwa 0,0025% bis etwa 0,05%, am meisten vorzugsweise mit etwa 0,005% bis etwa 0,025% des Gewichts der Zusammensetzung vor.

Das wässrige Lösungsmittelsystem

Die wässrigen Zusammensetzungen umfassen mindestens etwa 80% des Gewichts der Zusammensetzung wässriges Lösungsmittel, weiter vorzugsweise etwa 80% bis etwa 99% des Gewichts der Zusammensetzung. Die wässrigen Zusammensetzungen befinden sich typischerweise in mizellarer Form und beinhalten keine nennenswerten Mengen an wasser-unlöslichen Bestandteilen, welche eine beträchtliche Mizellquellung auslösen.

Das wässrige Lösungsmittelsystem kann auch niedermolekulare, hoch wasserlösliche Lösungsmittel umfassen, wie sie sich typischerweise in Detergenszusammensetzungen finden, wie z. B. Ethanol, Isopropanol etc. Diese Lösungsmittel können dazu benützt werden den Zusammensetzungen, welche andernfalls wenig aktiv sind, desinfizierende Eigenschaften zu verleihen. Sie können zusätzlich in Zusammensetzungen besonders nützlich sein, in denen der Gesamtgehalt an Duftsoffen sehr gering ist. Leichtflüchtige Lösungsmittel können in der Tat für "Spitzen" sorgen und den Charakter des Duftstoffs verstärken. Wenn leichtflüchtige Lösungsmittel vorliegen, liegen sie typischerweise mit etwa 0,25% bis etwa 5%, weiter vorzugsweise mit etwa 0,4% bis etwa 3%, am meisten vorzugsweise mit etwa 0,5% bis etwa 2% des Gewichts der Zusammensetzung vor. Beispiele für solche Lösungsmittel schließen Methanol, Ethanol, Isopropanol, n-Butanol, iso-Butanol, 2-Butanol, Pentanol, 2-Methyl-1-butanol, Methoxymethanol, Methoxyethanol, Methoxypropanol und Mischungen hiervon ein.

Die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendeten Zusammensetzungen können auch andere Lösungsmittel und insbesondere Paraffine und Isoparaffine einschließen, die den von der Zusammensetzung erzeugten Schaum beträchtlich vermindern können.

Fakultative Schaumunterdrücker

Geeignete Siliconschaumunterdrücker zur Verwendung hierin schließen beliebige Silicone und Siliciumdioxid-Silicon-Mischungen ein. Silicone können allgemein durch alkylierte Polysiloxanmaterialien repräsentiert werden, während Siliciumdioxid normalerweise in fein verteilter Form verwendet wird, wie zum Beispiel in Form von Siliciumdioxid-Aerogelen und -Trockengelen sowie hydrophobem Siliciumdioxid verschiedenen Typs. In der industriellen Praxis hat der Ausdruck "Silicon" eine allgemeine Bedeutung erlangt, welche eine Vielfalt relativ hochmolekularer Polymere einschließt, welche Siloxaneinheiten und Hydrocarbylgruppen verschiedenen Typs enthalten. Siliconverbindungen sind in der Tat auf dem Fachgebiet ausführlich beschrieben worden; Vergleiche zum Beispiel die US-Patente: US-A 4,076,648, US-A 4,021,365, US-A 4,749,740, US-A 4,983,316 und die Europäischen Patente: EP-A 0 150 872, EP-A 0 217 501 und EP-A 0 499 364. Bevorzugt sind Polydiorganosiloxane wie Polydimethylsiloxane mit endständigen Trimethylsilylblockierungseinheiten und mit Viskositäten bei 25°C von 5 × 10–5 m2/s bis 0,1 m2/s, d. h. n-Werten im Bereich von 40 bis 1500. Diese sind wegen ihrer leichten Verfügbarkeit und relativ niedrigen Kosten bevorzugt.

Eine bevorzugte Art von Siliconverbindungen zur Verwendung in den Zusammensetzungen hierin umfasst eine Mischung aus einem alkylierten Siloxan der hierin vorstehend offen gelegten Art und festem Siliciumdioxid. Das feste Siliciumdioxid kann ein gebranntes, gefälltes oder nach Gelbildungsverfahren hergestelltes Siliciumdioxid sein. Die Silciumdioxidteilchen können hydrophob gemacht werden, indem sie mit Dialkylsilylgruppen und/oder Trialkylsilangruppen entweder direkt auf dem Siliciumdioxid gebunden werden oder mithilfe von Siliconharz. Eine bevorzugte Sihconverbindung umfasst ein hydrophob silanisiertes, am meisten vorzugsweise mit Trimethylsilan silansiertes, Siliciumdioxid mit einer Teilchengröße im Bereich von 10 &mgr;m bis 20 &mgr;m und einer spezifischen Oberfläche von über 50 m2/g. In den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen eingesetzte Siliconverbindungen besitzen geeigneter Weise einen Siliciumdioxidanteil im Bereich von 1 bis 30% (weiter vorzugsweise 2,0 bis 15%) des Gewichts des Gesamtgewichts der Siliconverbindungen, was zu Siliconverbindungen mit einer durchschnittlichen Viskosität im Bereich von 2 × 10–4 m2/s bis 1 m2/s führt. Bevorzugte Siliconverbindungen können eine Viskosität im Bereich von 5 × 10–3 m2/s bis 0,1 m2/s besitzen. Besonders geeignet sind Siliconverbindungen mit einer Viskosität von 2 × 10–2 m2/s oder 4,5 × 10–2 m2/s.

Siliconverbindungen, welche zur Verwendung hierin geeignet sind, sind von verschiedenen Firmen kommerziell erhältlich, einschließend Rhone Poulenc, Fuller und Dow Corning. Beispiele von Siliconverbindungen zur Verwendung hierin sind Silicone DB® 100 und Silicone Emulsion 2-3597®, die beide von Dow Corning kommerziell erhältlich sind.

Fakultative Duftstoffe und/oder zusätzliche Hilfsstoffe

Fakultative Bestandteile, wie Duftstoffe und/oder herkömmliche Hilfsstoffe können ebenfalls vorliegen.

Duftstoffe

Ein zusätzlicher, jedoch hoch bevorzugter, Bestandteil ist ein Duftstoff, üblicherweise eine Mischung von Duftstoffbestandteilen. Duftstoff schließt, wie hierin verwendet, Bestandteile eines Duftstoffs ein, welche hauptsächlich wegen ihres Beitrags zum Geruch zugesetzt und oft durch Verwendung eines flüchtigen organischen Lösungsmittels wie Ethanol ergänzt werden.

Die meisten Produkte zur Reinigung harter Oberflächen enthalten etwas Duftstoff, um einen geruchsästhetischen Vorteil zu bieten und um jede Art von "chemischem" Geruch, welchen das Produkt haben kann, zu überdecken. Die Hauptaufgabe eines kleine Anteils an leichtflüchtigen, niedrig siedenden (niedrige Siedepunkte aufweisenden) Duftstoffbestandteilen in diesen Duftstoffen besteht mehr darin, den Riechstoffgeruch des Produkts selbst zu verbessern, als auf den anschließenden Geruch der zu reinigenden Oberfläche auszugehen. Manche der weniger flüchtigen Bestandteile können jedoch den Oberflächen einen frischen und sauberen Eindruck vermitteln, und es ist manchmal erwünscht das diese Bestandteile abgeschieden werden und auf der trockenen Oberfläche vorliegen.

Die Duftstoffe sind vorzugsweise jene, welche wasserlöslicher und/oder flüchtiger sind, um die Fleckenbildung und Filmbildung auf ein Mindestmaß zu beschränken. Die zur Verwendung hierin nützlichen Duftstoffe sind in US-A 5,108,660, Michael, erteilt am 28 April 1992 in Spalte 8, Zeile 48–68 und Spalte 9, Zeile 1-68 sowie Spalte 10, Zeile 1–24 ausführlicher beschrieben.

Duftstoffbestandteile können natürliche Produkte sein wie ätherische Öle, wasserfreie Konzentrate, Harzextrakte, Harze, Konkrete etc. und/oder synthetische Duftstoffbestandteile wie Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Ether, Säuren, Acetale, Ketale, Nitrile etc., einschließend gesättigte und ungesättigte Verbindungen, aliphatische, carbocylische und heterocyclische Verbindungen. Beispiele für solche Duftstoffbestandteile sind: Geraniol, Geranylacetat, Linalool, Linalyacetat, Tetrahydrolinalool, Citronellol, Citronellylacetat, Dihydromyrcenol, Dihydromyrcenylacetat, Terpineol, Terpinylaceat, 2-Phenylethanol, 2-Phenylethylacetat, Benzylalkohol, Benzylacetat, Benzylsalicylat, Benzylbenzoat, Styrallylacetat, Amylsalicylat, Dimethylbenzylcarbinol, Trichlormethylphenylcarbinylacetat, p-tert.-Butylcyclohexylacetat, Isononylacetat, &agr;-n-Amylzimtaldehyd, &agr;-Hexylzimtaldehyd, 2-Methyl-3-(p-tert.-butylphenyl)propanal, 2-Methyl-3-(p-isopropylphenyl)propanal, 3-(p-tert-Butylphenyl)propanal, Tricyclodecenylacetat, Tri-cyclodecenylpropionat, 4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexencarbaldehyd, 4-(4-Methyl-3-pentenyl)-3-cyclohexencarbaldehyd, 4-Acetoxy-3-pentyltetrahydropyran, Methyldihydrojasmonat, 2-n-Heptylcyclopentanon, 3-Methyl-2-pentylcyclopentanon, n-Decanal, n-Dodecanal, 9-Decenol-1, Phenoxyethylisobutyrat, Phenylacetaldehyddimethylacetal, Phenylacetaldehyddicetylacetal, Geranonitril, Citronellonitril, Cedrylacetat, 3-Isocamphylcyclohexanol, Cedrylether, Isolongifolanon, Aubepinnitril, Aubepin, Heliotropin, Cumarin, Eugenol, Vanillin, Diphenyloxid, Hydroxycitronellal, Ionone, Methylionone, Isomethylionone, Irone, cis-3-Hexenol und dessen Ester, Indanmoschus, Tetralinmoschus, Isochromanmoschus, makrocyclische Ketone, Makrolactonmoschus, Ethylenbrassylat, aromatisches Nitromoschus. Die Zusammensetzungen hierin umfassen typischerweise 0,1% bis 2% des Gewichts der Gesamtzusammensetzung an einem Duftstoffbestandteil oder Mischungen hievon, vorzugsweise 0,1% bis 1%. Im Fall der Peroxid enthaltenden bevorzugten Ausführungsform müssen die Duftstoffe so gewählt werden, dass sie mit dem Oxidationsmittel verträglich sind.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Duftstoffbestandteile hydrophob und leichtflüchtig, z. B. Bestandteile mit einem Siedepunkt von weniger als etwa 260°C, vorzugsweise von weniger als etwa 255°C und weiter vorzugsweise von weniger als 250°C und einem ClogP von mindestens etwa 3, vorzugsweise mehr als etwa 3,1 und sogar weiter vorzugsweise mehr als etwa 3,2.

Der logP vieler Duftstoffbestandteile ist angegeben worden: zum Beispiel enthält die Pomona92 Datei, erhältlich von Daylight Chemical Information Systems, Inc. (Daylight CIS), Irvine, Kalifornien, davon viele, zusammen mit Zitaten der Originalliteratur. Die logP-Werte werden jedoch der Einfachheit halber meistens mithilfe des „CLOGP"-Programms berechnet, das ebenfalls von Daylight CIS erhältlich ist. Dieses Programm führt auch experimentelle logP-Werte auf, wenn sie in der Pomona92 Datei verfügbar sind. Der „berechnete logP" (ClogP) wird nach der Bruchstücksnäherung von Hansch und Leo (zitiert: A. Leo, in Comprehensive Medicinal Chemistry, Band 4, C. Hansch, P. G. Sammens, J. B. Taylor und C. A. Ramsden, Hrsg., S. 295, Pergamon Press, 1990, bestimmt. Diese Bruchstücksnäherung beruht auf der chemischen Struktur eines jeden Bestandteils und berücksichtigt die Zahl und Art von Atomen, die Atombindigkeit und chemische Bindung. Die ClogP-Werte, welche die am meisten zuverlässigen und weit verbreitet verwendeten Schätzungen für diese physikalisch-chemische Eigenschaft sind, werden bei der Auswahl von Duftstoffbestandteilen anstellte der experimentellen logP-Werte verwendet. Andere Verfahren, welche verwendet werden können, um den C1ogP computermäßig zu berechnen, schließen z. B. Crippen's Bruchstückverfahren ein, wie es im J. Chem. Inf. Comput. Sci. 27:21 (1987offen gelegt ist; Viswanadhan's Bruchstückverfahren, wie es im J. Chem. Inf. Comput Sci. 29:163 (1989) offen gelegt ist, und Broto's Verfahren, wie es im Eur. J. Med. Chem. – Chim. Theor. 19:71(1984) offen gelegt ist.

Andere Hilfsstoffe

Die Zusammensetzungen hierin können eine Vielfalt anderer Zusatzbestandteile umfassen, einschließend sowohl weitere Wirkstoffe und Detergensbuilder als auch hauptsächlich ästhetisch wirkende Bestandteile.

Insbesondere kann die Rheologie der Zusammensetzungen hierin dafür geeignet gemacht werden, Teilchen in der Zusammensetzung, z. B. Teilchen von Scheuermitteln, zu suspendieren.

Detergensbuilder

Detergensbuilder, welche in Reinigern für harte Oberflächen wirksam sind und verminderte Filmbildungs-/Streifenbildungseigenschaften bei den kritischen Konzentrationen aufweisen, sind andere Zusatzbestandteile. Bevorzugte Detergensbuilder sind die hierin vorstehend als Teil der Offenlegung über Polycarbonsäuren beschriebenen Carbonsäure-Detergensbuilder, einschließend Citronen- und Weinsäure. Weinsäure verbessert die Reinigung und kann das Problem der Filmbildung/Streifenbildung minimieren, welches üblicherweise auftritt, wenn Detergensbuilder Reinigern für harte Oberflächen zugesetzt werden.

Der Detergensbuilder liegt in Anteilen vor, welche für die Detergensbildung sorgen, wobei jene, welche nicht Teil der Säure der hierin vorstehend beschriebenen pH-Einstellung sind, typischerweise in einem Anteil von etwa 0,01% bis etwa 0,3%, weiter vorzugsweise von etwa 0,005% bis etwa 0,2% und am meisten vorzugsweise von etwa 0,05% bis etwa 0,1% vorliegen.

Puffer

Die Zusammensetzungen hierin können auch verschiedene andere Zusätze enthalten, welche auf dem Fachgebiet für Detergenszusammensetzungen bekannt sind. Sie werden vorzugsweise nicht in Anteilen verwendet, welche eine unannehmbare Filmbildung/Streifenbildung verursachen. Puffer sind eine wichtige Klasse von Zusätzen bei dieser Erfindung. Dies ist hauptsächlich eine Folge der geringen eingesetzten Wirkstoffgehalte. Ein ideales Puffersystem hält den pH in einem gewünschten engen Bereich aufrecht, ohne dass es zu Streifenbildungs/Filmbildungserscheinungen kommt. Bevorzugte Puffer sind im Zusammenhang mit der Erfindung jene, welche leichtflüchtig sind, bei der Verwendung jedoch Vorteile bei der Reinigung bieten können. Als solche sind sie insofern von Vorteil, als sie in höheren Anteilen verwendet werden können als entsprechende Puffer, welche weniger flüchtig sind. Solche Puffer neigen zu niedrigem Molekulargewicht, d. h. von weniger als 150 g/mol und enthalten im Allgemeinen nicht mehr als eine Hydroxygruppe. Beispiele bevorzugter Puffer schließen Ammoniak, Methanolamin, Ethanolamin, 2-Amino-2-methyl-1-propanol, 2-Dimethylamino-2-methyl-1-propanol, Essigsäure, Glykolsäure und dergleichen ein. Von diesen sind Ammoniak, 2-Dimethylamino-2-methyl-1-propanol und Essigsäure am meisten bevorzugt. Sofern sie verwendet werden, liegen diese Puffer mit etwa 0,005% bis etwa 0,5% vor, wobei die höheren Anteile bei stärker flüchtigen Chemikalien stärker bevorzugt sind.

Bei dieser Erfindung können auch nichtflüchtige Puffer verwendet werden. Solche Puffer müssen wegen ihrer Tendenz zur Streifenbildung/Filmbildung grundsätzlich in geringeren Anteilen verwendet werden als die bevorzugten Anteile. Beispiele für solche Puffer schließen, jedoch ohne Beschränkung darauf, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat und -bicarbonat, 1,3-Bis(aminomethyl)cyclohexan, Natriumcitrat, Citronensäure, Maleinsäure, Weinsäure und dergleichen ein. Maleinsäure ist wegen seiner Tendenz keine Oberflächenschäden auszulösen als Puffer besonders bevorzugt. Citronensäure ist als registrierter EPA-Wirkstoff ebenfalls erwünscht, weil es antimikrobielle Vorteile bietet. Zusätzlich wurde gefunden, dass bei Zusammensetzungen, welche hydrophile Polymere der vorliegenden Erfindung für Duschanwendungen umfassen, die Acidität eine bessere Benetzung herbeiführt und für eine länger anhaltende "sheeting"-Wirkung sorgt. Sofern nichtflüchtige Puffer verwendet werden, liegen sie mit etwa 0,001% bis etwa 0,05% des Gewichts der Zusammensetzung vor.

Beispiel für andere Zusätze sind ohne Beschränkung darauf: Enzyme wie Proteasen; Hydrotrope wie Natriumtoluolsulfonat, Natriumcumolsulfonat und Kaliumxylolsulfonat; andere Verdickungsmittel als die hydrophilen Polymeren in Anteilen von etwa 0,01% bis etwa 0,5%, vorzugsweise von etwa 0,01% bis etwa 0,1% und die Ästhetik fördernde Bestandteile wie Färbemittel, vorausgesetzt dass sie die Filmbildung/Streifenbildung nicht gegensätzlich beeinflussen.

Konservierungsmittel und antibakterielle Mittel

Konservierungsmittel können ebenfalls verwendet werden und können in vielen der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung erforderlich sein, weil diese hohe Wassergehalte aufweisen. Beispiele für Konservierungsmittel schließen Bronopol, Hexetidin, vertrieben von Angus Chemical (211 Sanders Road, Northbrook, Illinois, USA) ein. Andere Konservierungsmittel schließen Kathon®, 2-(Hydroxymethyl)aminoethanol, Propylenglykol, Natriumhydroxymethylaminoacetat, Formaldehyd und Glutaraldehyd, Dichlor-s-triazintrion, Trichlor-s-triazintrion und quaternäre Ammoniumsalze ein, einschließend Dioctyldimethylammoniumchlorid, Didecyldimethylammoniumchlorid, C12-, C14- und C16-Dimethylbenzyl. Bevorzugte Konservierungsmittel schließen 1,2-Benzisothiazolin-3-on und Polyhexamethylenbiguanidin ein, vertrieben von Avicia Chemicals (Wilmington, Delaware 19897) und Chlorhexidindiacetat, vertrieben von Aldrich-Sigma (1001 West Saint Paul Avenue, Milwaukee, WI 53233), Natriumpyrithion, vertrieben von Arch Chemicals (501 Merritt Seven, P.O. Box 5204, Norwalk CT 06856), vertrieben von Arch Chemicals. Sofern Konservierungsmittel verwendet werden, liegen sie vorzugsweise in Konzentrationen von etwa 0,0001% bis etwa 0,01% vor. Die gleichen Konservierungsmittel können als antibakterielle Kontrolle auf den Oberflächen fungieren, erfordern typischerweise jedoch höhere Anteile von etwa 0,005 bis etwa 0,1%. Andere antibakterielle Mittel, schließend quaternäre Ammoniumsalze, können vorliegen, sind jedoch im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung in hohen Anteilen nicht bevorzugt, d. h. in Anteilen größer als etwa 0,05%. Es wurde gefunden, dass solche Verbindungen die Vorteile der bevorzugten Polymeren schmälern. Quaternäre Ammoniumtenside neigen insbesondere dazu harte Oberflächen hydrophob zu modifizieren. Folglich erweisen sich die bevorzugten Polymeren in Zusammensetzungen als unwirksam, welche beträchtliche Konzentrationen quaternärer Ammoniumtenside enthalten. Ähnliche Ergebnisse wurden bei der Verwendung amphoterer Tenside gefunden, einschließend Laurylbetaine und Kokosamidobetaine. Sofern sie vorliegen, sollten die Gehalte an kationischen oder amphoteren Tensiden unterhalb von etwa 0,1%, vorzugsweise unterhalb von etwa 0,05% liegen. Stärker hydrophobe antibakterielle/germizide Mittel, wie o-Benzyl-p-chlorphenol sind zu vermeiden. Sofern sie vorliegen, sollten der Gehalt solcher Materialien unterhalb von etwa 0,05% gehalten werden.

Beispiele von Zusammensetzungen einschließend die Bad-, Boden-, Theken-, Wandreinigung und Zusammensetzungen für Glas

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Böden und anderen großen Oberflächen wie Theken, Wänden und anderen Oberflächen bei denen kein oder ein minimales Spülen erforderlich ist. Beispiele von Zusammensetzungen zur Verwendung bei einem solchen Verfahren schließen gebrauchsfertige wässrige Reiniger und verdünnbare wässrige Universalreiniger ein. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung dienen diese Zusammensetzungen zur Herstellung vorbenetzter Wischtücher, welche auf dem Moppkopf einer Reinigungsvorrichtung zu befestigen sind, wie hierin nachstehend beschrieben. Unter vorbenetzt ist ein Wischtuch zu verstehen, welches in einer Packung während des Imprägnierens zusammen mit der Reinigungszusammensetzung gelagert wird, so der der Verwender nicht bei jeder Anwendung eine Flasche mit Reinigungszusammensetzung öffnen muss. Das Wischtuch kann durch Zugabe der Lösung direkt an der Verpackungslinie während des Fertigungsverfahrens vorbenetzt werden oder die Zusammensetzung kann wahlweise auf einmal durch den Verwender bei der ersten Verwendung zugegeben werden und bleibt dann für die nächsten Anwendungen imprägniert.

Zusammensetzung zum "täglichen Duschen"

Zusammensetzungen zur regelmäßigen Verwendung im Badezimmer und/oder der Dusche dienen mehr der Aufrechterhaltung der Sauberkeit und des Aussehens als dass sie große Menge von angefallenem Schmutz entfernen müssen. Solche Zusammensetzungen werden nach jeder Dusche, jedem Bad, jedem Aufwasch etc, verwendet und darauf belassen, um die Oberfläche zu schützen und die Entfernung von irgendwelchem späteren Schmutz zu erleichtern. Solche Zusammensetzungen sind im Wesentlichen verdünnte "gebrauchsfertige" Zusammensetzungen.

Diese Zusammensetzungen umfassen typischerweise:

  • a. eine wirksame Menge, um den Kontaktwinkel zu verkleinern und/oder die Hydrophilie der Oberfläche zu vergrößern, um bis zu etwa 0,5%, vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,4%, weiter vorzugsweise etwa 0,0125% bis etwa 0,3% eines vorzugsweise relativ substantiven hydrophilen Polymers, welches die behandelte Oberfläche hydrophil macht, z. B. ein Polymer, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polystyrolsulfonat, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolymer, Polyvinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolymer Natriumsalz, Polyvinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolymer Kaliumsalz, Polyvinylpyrrolidon-Vinylimidazolin, Polyvinylpyridin, Polyvinylpyridin-N-oxid, und Mischungen hiervon, vorzugsweise Polyvinylpyridin-N-oxid;
  • b. wahlweise, jedoch vorzugsweise, eine wirksame Menge eines Reinigungstensids, vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,5%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,4%, am meisten vorzugsweise etwa 0,025% bis etwa 0,3% des Gewichts der Zusammensetzung, wobei das Reinigungstensid vorzugsweise ein Alkylpolysaccharid-Reinigungstensid mit einer Alkylgruppe umfasst, welche etwa 8 bis etwa 18 Kohlenstoffatome, weiter vorzugsweise etwa 8 bis etwa 16 Kohlenstoffatome und etwa 1 bis etwa 4, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 1,5 Saccharideinheiten pro Molekül umfasst und/oder eine Kombination, bestehend aus einem Alkylpolysaccharid-Reinigungstensid mit einer Alkylgruppe, welche etwa 8 bis etwa 18 Kohlenstoffatome, weiter vorzugsweise etwa 8 bis etwa 16 Kohlen-stoffatome und etwa 1 bis etwa 4, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 1,5 Saccharideinheiten pro Molekül zusammen mit einem Alkylethoxylat umfasst, welches etwa 8 bis etwa 16 Kohlenstoffatome und etwa 4 bis etwa 25 Epoxyethyleneinheiten umfasst;
  • c. wahlweise, jedoch vorzugsweise, eine wirksame Menge von z. B. etwa 0,5% bis etwa 5%, vorzugsweise etwa 0,5% bis etwa 4%, weiter vorzugsweise etwa 0,5% bis etwa 3% eines oder mehrere organische Reinigungslösungsmittel zur Verbesserung der Reinigung, vorzugsweise gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Monopropylenglykolmonopropylether, Monopropylenglykolmonobutylether, Dipropylenglykolmonopropylether, Dipropylenglykolmonobutylether, Tripropylenglykolmonobutylether, Ethylenglykolmonobutylether, Diethylenglykolmonobutylether, Ethylenglykolmonohexylether und Diethylenglykolmonohexylether und Mischungen hiervon;
  • d. wahlweise eine Mindermenge eines Co-Tensids, welche kleiner ist als die Menge des primären Tensids b, z. B. etwa 0,005% bis etwa 0,5%, vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,4%, weiter vorzugsweise etwa 0,025% bis etwa 0,3%, vorzugsweise ein anionisches und/oder nichtionisches Waschtensid, z. B. gewählt aus der Gruppe, bestehend aus: linearen C8-C12-Sulfonaten, C8-C18-Alkylbenzolsulfonaten, C8-C18-Alkylsulfaten, C8-C18-Alkylpolyethoxysulfaten und Mischungen hiervon;
  • e. wahlweise eine wirksame Menge wasserlösliche Mono- oder Polycarbonsäure zur Verbesserung der Reinigung und/oder antimikrobiellen Wirkung, z. B. etwa 0,01% bis etwa 1%, vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,5%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,25%.
  • f. wahlweise eine wirksame Menge von bis zu 1%, vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,5%, weiter vorzugsweise etwa 0,025% bis etwa 0,25% entweder eines unsubstituierten oder substiuierten Cyclodextrins, entweder eines &agr;-, &bgr;- oder &ggr;-Cyclodextrins, welches wahlweise mit kurzkettigen (1–4 Kohlenstoffatome) Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppen substituiert ist, vorzugsweise ein &bgr;-Cyclodextrin, Hydroxypropylcyclodextrin oder Mischungen hiervon;
  • g. wahlweise eine wirksame Menge von bis zu etwa 5%, vorzugsweise etwa 0,1% bis etwa 4%, weiter vorzugsweise etwa 1% bis etwa 3% Wasserstoffperoxid um Bleichen, Reinigung und/oder antibakterielle Wirkung vorzusehen;
  • h. wahlweise etwa 0,005% bis etwa 1%, vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,5%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,1% eines Verdickungspolymers, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polyacrylaten, Kautschuken und Mischungen hiervon;
  • i. wahlweise eine wirksame Menge Duftstoff, um Geruchswirkungen vorzusehen und/oder zusätzliche Hilfsstoffe; und
  • j. wahlweise eine wirksame Menge von etwa 0,0001% bis etwa 0,1%, weiter vorzugsweise etwa 0,00025% bis etwa 0,05%, am meisten vorzugsweise etwa 0,001% bis etwa 0,01% Schaumunterdrücker, vorzugsweise Siliconschaumunterdrücker, und
als Rest wahlweise, jedoch vorzugsweise, ein wässriges Lösungsmittelsystem, welches Wasser und gegebenenfalls wasserlösliche Lösungsmittel umfasst, und worin die Zusammensetzung unter Gebrauchsbedingungen einen pH von etwa 2 bis etwa 12, vorzugsweise von etwa 3 bis etwa 11,5 besitzt, wobei saure Zusammensetzungen eine pH von 2 bis etwa 6, vorzugsweise von etwa 3 bis etwa 5 aufweisen.

Die Bestandteile sind bei diesen Zusammensetzungen so gewählt, dass das Auftreten von Flecken/Filmen auf der behandelten Oberfläche selbst dann vermieden wird, wenn die Oberfläche nicht gespült oder bis zum vollkommen trockenen Zustand gewischt wird. Für Belastungszustände ist die Wahl von beiden, einem Polyvinylpyridinaminoxid oder Polyvinylpyridinpolymer und eines Alkylpolysaccharid-Reinigungstensids für ein optimales Aussehen erforderlich.

Glasreinigerzusammensetzungen

Diese Zusammensetzungen enthalten weniger Material als andere Zusammensetzungen, weil Rückstände von Zusammensetzungen auf Glas leichter zu sehen sind. Für diese Zusammensetzungen sind nur die besten Polymeren und Tenside sowie Verfahren, welche wenigstens eine gewisse Reibwirkung vorsehen, nötig. Glasreinigerzusammensetzungen umfassen:

  • a. eine wirksame Menge, um den Kontaktwinkel zu verkleinern und/oder die Hydrophilie der Oberfläche zu vergrößern, bis zu etwa 0,5%, vorzugsweise etwa 0,001% bis etwa 0,4%, weiter vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,25% ein vorzugsweise relativ substantives hydrophiles Polymer, welches die behandelte Oberfläche hydrophil macht, z. B. einem Polymer, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polystyrolsulfonat, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolyrner, Polyvinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolymer Natriumsalz, Polyvinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolymer Kaliumsalz, Polyvinylpyrrolidon-Vinylimidazolin, Polyvinylpyridin, Polyvinylpyridin-N-oxid, und Mischungen hiervon, vorzugsweise Polyvinylpyridin-N-oxid;
  • b. eine wirksame Menge eines Waschtensids, vorzugsweise etwa 0,001% bis etwa 0,5%, weiter vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,3%, am meisten vorzugsweise etwa 0,025% bis etwa 0,3% des Gewichts der Zusammensetzung, wobei das Waschtensid als primäres Tensid vorzugsweise ein Alkylpolysaccharid-Reinigungstensid mit einer Alkylgruppe umfasst, welche etwa 8 bis etwa 18 Kohlenstoffatome, weiter vorzugsweise etwa 8 bis etwa 16 Kohlenstoffatome umfasst, worin die Alkylverteilung mindestens etwa 50% der Kettenlängenmischung etwa 10 Kohlenstoffatome bis etwa 16 Kohlenstoffatome als primäres Tensid umfasst, als Co-Tensid jedoch vorzugsweise eine Mindermenge, welche kleiner ist als die Menge des primären Tensid, z. B. etwa 0,0001% bis etwa 0,3%, vorzugsweise etwa 0,001% bis etwa 0,2%, weiter vorzugsweise etwa 0,05% bis etwa 0,2% Co-Tensid;
  • c. wahlweise eine wirksame Menge von z. B. etwa 0,5% bis etwa 7%, vorzugsweise etwa 0,5% bis etwa 5%, weiter vorzugsweise etwa 0,5% bis etwa 3% eines oder mehrere organische Reinigungslösungsmittel zur Verbesserung der Reinigung, vorzugsweise gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Monopropylenglykolmonopropylether, Monopropylenglykolmonobutylether, Dipropylengly-kolmonopropylether, Dipropylenglykolmonobutylether, Tripropylengly-kolmonobutylether, Ethylenglykolmonobutylether, Diethylenglykolmonobutylether, Ethylenglykolmonohexylether und Diethylenglykolmonohexylether und Mischungen hiervon;
  • d. wahlweise eine wirksame Menge von bis zu etwa 5%, vorzugsweise etwa 0,1% bis etwa 4%, weiter vorzugsweise etwa 1% bis etwa 3% Wasserstoffperoxid um Bleichen, Reinigung und/oder antibakterielle Wirkung vorzusehen;
  • e. wahlweise eine wirksame Menge Duftstoff, um Geruchswirkungen vorzusehen und/oder zusätzliche Hilfsstoffe; und
als Rest ein wässriges Lösungsmittelsystem, welches Wasser und gegebenenfalls wasserlösliche Lösungsmittel umfasst, und worin die Behandlungslösung unter Gebrauchsbedingungen einen pH von etwa 3 bis etwa 11,5, vorzugsweise von etwa 4 bis etwa 10 besitzt.

Universal- und konventionelle Bodenreiniger

Die Universal- und konventionellen Bodenreiniger können entweder flüssig oder fest sein und können verdünnt oder als Flüssigkeit in voller Stärke verwendet werden. Diese Zusammensetzungen umfassen:

  • a. eine wirksame Menge, um den Kontaktwinkel zu verkleinern und/oder die Hydrophilie der Oberfläche zu vergrößern, bis zu etwa 0,5%, vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,2%, weiter vorzugsweise etwa 0,0125% bis etwa 0,1% eines vorzugsweise relativ substantiven hydrophilen Polymer, welches die behandelte Oberfläche hydrophil macht, z. B. einem Polymer, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polystyrolsulfonat, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolymer, Polyvinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolymer Natriumsalz, Polyvinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolymer Kaliumsalz, Polyvinylpyrrolidon-Vinylimidazolin, Polyvinylpyridin, Polyvinylpyridin-N-oxid, und Mischungen hiervon, vorzugsweise Polyvinylpyridin-N-oxid;
  • b. eine wirksame Menge eines Waschtensids, vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 10%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 8%, am meisten vorzugsweise etwa 0,025% bis etwa 4% des Gewichts der Zusammensetzung, wobei das Reinigungstensid vorzugsweise ein Alkylpolysaccharid-Reinigungstensid mit einer Alkylgruppe umfasst, welche etwa 8 bis etwa 18 Kohlenstoffatome, weiter vorzugsweise etwa 8 bis etwa 16 Kohlenstoffatome und etwa 1 bis etwa 4, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 1,5 Saccharideinheiten pro Molekül vorzugsweise mit einer breiten Molekülverteilung umfasst und wahlweise ein Co-Tensid, vorzugsweise ein anionisches und/oder nichtionisches Waschtensid, z. B. vorzugsweise gewählt aus der Gruppe, bestehend aus: linearen C8-C12-Sullfonaten, C8-C18-Alkylbenzolsulfonaten, C8-C18-Alkylsulfaten, C8-C18-Alkylpolyethoxysulfaten und Mischungen hiervon;
  • c. wahlweise, eine wirksame Menge von z. B. etwa 0,5% bis etwa 10%, vorzugsweise etwa 0,5% bis etwa 6%, weiter vorzugsweise etwa 0,5% bis etwa 5% eines oder mehrere organische Reinigungslösungsmittel zur Verbesserung der Reinigung, vorzugsweise gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Monopropylenglykol-monopropylether, Monopropylenglykolmonobutylether, Dipropylenglykolmonopropylether, Dipropylenglykolmonobutylether, Tripropylengly-kolmonobutylether, Ethylenglykolmonobutylether, Diethylenglykol-monobutylether, Ethylenglykolmonohexylether und Diethylenglykolmonohexylether und Mischungen hiervon;
  • d. wahlweise eine wirksame Menge einer wasserlöslichen Mono- oder Polycarbonsäure zur Verbesserung der Reinigung und/oder antimikrobiellen Wirkung von z. B. etwa 0,01% bis etwa 1%, vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,5%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,25%;
  • e. wahlweise eine wirksame Menge von bis zu 1%, vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,5%, weiter vorzugsweise etwa 0,025% bis etwa 0,25% entweder eines unsubstituierten oder substiuierten Cyclodextrins, entweder eines &agr;-, &bgr;- oder &ggr;-Cyclodextrins, welches wahlweise mit kurzkettigen (1–4 Kohlenstoffatome) Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppen substituiert ist, vorzugsweise ein &bgr;-Cyclodextrin, Hydroxypropylcyclodextrin oder Mischungen hiervon;
  • f. wahlweise eine wirksame Menge von bis zu etwa 5%, vorzugsweise etwa 0,1% bis etwa 4%, weiter vorzugsweise etwa 1% bis etwa 3% Wasserstoffperoxid um Bleichen, Reinigung und/oder antibakterielle Wirkung vorzusehen;
  • g. wahlweise etwa 0,005% bis etwa 1%, vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,5%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,1% eines Verdickungspolymers, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polyacrylaten, Kautschuken und Mischungen hiervon;
  • h. wahlweise eine wirksame Menge Duftstoff, um Geruchswirkungen vorzusehen und/oder zusätzliche Hilfsstoffe; und
  • i. wahlweise eine wirksame Menge von etwa 0,0001% bis etwa 0,1%, weiter vorzugsweise etwa 0,00025% bis etwa 0,05%, am meisten vorzugsweise etwa 0,001% bis etwa 0,01% Schaumunterdrücker, vorzugsweise Siliconschaumunterdrücker, und
als Rest ein wässriges Lösungsmittelsystem, welches Wasser und gegebenenfalls wasserlösliche Lösungsmittel umfasst, oder was weniger bevorzugt ist, der Rest Wasser und anorganische Salze umfasst, einschließend Detergensbuilder und/oder inerte Salze und/oder Scheuermittel, und wobei die Zusammensetzung unter Gebrauchsbedingungen einen pH von etwa 2 bis etwa 12, vorzugsweise von etwa 3 bis etwa 11,5 besitzt, wobei saure Zusammensetzungen einen pH von 2 bis etwa 6, vorzugsweise von etwa 3 bis etwa 5 aufweisen.

Nasse Wischtücher und glänzende Oberflächen, Böden, Arbeitsplatten Wände und andere Oberflächen

Die vorstehend beschriebenen Glasreinigungszusammensetzungen und Univesalund Bodenzusammensetzungen sind in Form eines vorbenetzten Wischtuchs zu verwenden. Unter vorbenetzt ist ein Wischtuch oder Mopp zu verstehen, welches in einer Packung während des Imprägnierens zusammen mit der Reinigungszusammensetzung gelagert wird, so der der Verwender nicht bei jeder Anwendung eine Flasche mit Reinigungszusammensetzung öffnen muss. Das Wischtuch kann durch Zugabe der Lösung direkt an der Verpackungslinie während des Fertigungsverfahrens vorbenetzt werden, oder die Zusammensetzung kann wahlweise auf einmal durch den Verwender bei der Erstanwendung zugegeben werden und bleibt dann für die nächsten Anwendungen imprägniert. Das Substrat des Wischtuchs kann aus geeigneten nicht modifizierten und/oder modifizierten, natürlich vorkommenden Fasern zusammengesetzt sein, einschließend Baumwolle, Espartogras, Bagasse, Hanf, Flachs, Seide, Wolle, Zellstoff, chemisch modifiziertem Zellstoff, Jute, Ethylcellulose und/oder Celluloseacetat. Geeignete synthetische Fasern können ein oder mehrere umfassen, bestehend aus Polyvinylchlorid, Polyvinylfluorid, Polytetrafluorethylen, Polyvinylidenchlorid, Polyacrylate wie ORLON®, Polyvinylacetat, Rayon®, Polyethylvinylacetat, unlöslichem oder löslichem Polyvinylalkohol, Polyolefinen wie Polyethylen (z. B. PULPEX®) und Polypropylen, Polyamiden wie Nylon, Polyestern wie DACRON® oder KODEL®, Polyurethanen, Polystyrol und dergleichen, einschließend Fasern, welche Polymere einschließen, die mehr als ein Monomer enthalten. Die Absorptionsschicht kann nur natürlich vorkommende Fasern, nur synthetische Fasern oder irgendeine verträgliche Kombination von natürlich vorkommenden und synthetischen Fasern umfassen.

Die Fasern zur Verwendung hierin können hydrophil, hydrophob oder können eine Kombination aus beiden, hydrophilen und hydrophoben Fasern sein. Wie vorstehend aufgezeigt, hängt die Wahl hydrophiler oder hydrophober Fasern im Einzelnen von den anderen im Absorptionsmittel eingeschlossenen Materialien (und bis zu einem gewissen Grad) der hierin nachstehend beschriebenen Schruppschicht ab. Geeignete hydrophile Fasern zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung schließen Cellulosefasern modifizierte Cellulosefasern, Rayon, Baumwolle, Polyesterfasern wie hydrophiles Nylon (HYDROFIL®) ein. Geeignete hydrophile Fasern können auch durch Hydrophilsüerung hydrophober Fasern erhalten werden, wie Tensid-behandelte oder Siliciumdioxid-behandelte thermoplastische Faser, welche sich zum Beispiel von Polyolefinen wie Polyethylen oder Polypropylen, Polyacrylaten, Polyamiden, Polystyrolen, Polyurethanen und dergleichen ableiten.

Geeignete Zellstofffasern können nach wohlbekannten chemischen Verfahren, wie dem Kraft- oder Sulfitverfahren, erhalten werden. Es ist besonders bevorzugt, diese Zellulosefasen wegen ihrer erstklassigen Absorptionseigenschaften von weichen Südhölzern abzuleiten. Diese Zellstofffasern können auch nach mechanischen Verfahren wie Holzschliff-, mechanischen Mahl-, thermomechanischenund chemisch-thermomechanischen Faserstoffverfahren erhalten werden. Es können sowohl rezyklierte Sekundärzellstofffasern als auch gebleichte und ungebleichte Zellstofffasern verwendet werden.

Eine andere Art von hydrophilen Fasern zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung sind chemisch versteifte Cellulosefasern. Der Ausdruck "chemisch versteifte Cellulosefasern" bedeutet, wie hierin verwendet, Cellulosefasern, welche mit chemischen Mitteln versteift worden sind, um die Steifigkeit der Faser sowohl unter trockenen als auch wässrigen Bedingungen zu erhöhen. Diese Mittel können die Zugabe eines chemischen Versteifungsmittels, wie zum Beispiel Beschichtungen und/oder Imprägnierungen der Faser, einschließen. Solche Mittel können auch die Versteifung der Fasern durch Änderung der chemischen Struktur, z. B. durch Vernetzen der Polymerketten, einschließen. Wo Gewebe als Absorptionsschicht verwendet werden (oder eine diese bildende Komponente), kann das Gewebe wahlweise mit einem thermoplastischen Material kombiniert werden. Beim Schmelzen wandert wenigsten eines Teil dieses thermoplastischen Materials aufgrund der Zwischengewebegradienten in die Zwischenräume des Gewebes. Diese Zwischenräume werden zu Verbindungsstellen für das thermoplastische Material. Beim Abkühlen verfestigt sich das thermoplastische Material an diesen Zwischenräumen, um Stellen zu bilden, welche die Matrix oder das Fasergewebe in jeder der jeweiligen Schichten zusammenhalten. Dies kann günstig sein, um dem Reinigungswischtuch einen zusätzlichen Gesamtzusammenhalt zu verleihen.

Unter den verschiedenen Auswirkungen erhöht die Bindung an den Gewebezwischenräumen den Kompressionsgesamtmodul und die Festigkeit des resultierenden thermisch gebundenen Teils. Im Fall der chemisch versteiften Cellulosefasern besitzt das Schmelzen und die Wanderung des thermoplastischen Materials auch die Wirkung, die mittlere Porengröße des resultierenden Gewebes zu erhöhen und gleichzeitig die Dichte und das Basisgewicht des ursprünglich gebildeten Gewebes aufrechtzuerhalten. Dies kann das Flüssigkeitsaufnahmevermögen des thermisch gebundenen Gewebes bei seiner Erstaussetzung an die Flüssigkeit infolge der verbesserten Flüssigkeitspermeabilität und bei der anschließenden Aussetzung infolge der kombinierten Fähigkeit der versteiften Fasern ihre Steifigkeit beim Befeuchten beizubehalten und der Fähigkeit des thermoplastischen Materials beim Befeuchten und beim Nassauspressen an den Gewebezwischenräumen gebunden zu bleiben, verbessern. Kurz gesagt, behalten thermisch gebundene Gewebe aus versteiften Fasern ihr ursprüngliches Gesamtvolumen bei, werden jedoch mit den vorausgehend durch das thermoplastische Material besetzten volumetrischen Bereichen für die Erhöhung der mittleren kapillaren Interfasserporengröße offen.

Thermoplastische Materialien zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung können irgendwelche aus einer Vielfalt von Formen sein, einschließend teilchenförmige Materialien, Fasern, oder Kombinationen von teilchenförmigem Materialien und Fasern. Thermoplastische Gewebe sind, wegen ihrer Fähigkeit zahlreiche Verbindungsstellen zwischen den Fasern zu bilden, eine besonders bevorzugte Form. Geeignete thermoplastische Materialien können aus jedem thermoplastischen Polymer hergestellt werden, welches bei Temperaturen geschmolzen werden kann, welche die Fasern des primären Gewebes oder die Matrix der jeweiligen Schicht nicht stärker schädigen. Der Schmelzpunkt dieses thermoplastischen Materials beträgt vorzugsweise weniger als etwa 190°C und liegt vorzugsweise zwischen etwa 75°C und 175°C. Der Schmelzpunkt dieses thermoplastischen Materials sollte in keinem Fall unterhalb der Temperatur liegen, bei der die thermisch gebundenen Absorptionsstrukturen bei der Verwendung in den Reinigungspackungen wahrscheinlich gelagert werden. Der Schmelzpunkt des thermoplastischen Materials liegt typischerweise nicht unterhalb von etwa 50°C.

Thermoplastische Materialien und insbesondere thermoplastische Fasern können aus einer Vielfalt von thermoplastischen Polymeren hergestellt werden, einschließend Polyolefine wie Polyethylen (z. B. PULPEX®) und Polypropylen, Polyester, Copolyester, Polyvinylacetat, Polyethylvinylacetat, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyacrylate, Polyamide, Copolyamide, Polystyrole, Polyurethane und Copolymere von irgendwelchen der Vorangehenden wie Vinylchlorid/Vinylacetat und dergleichen. Geeignete thermoplastische Materialien schließen, abhängig von den gewünschten Eigenschaften des resultierenden thermisch gebundenen Absorptionsteils, hydrophobe Fasern ein, welche hydrophil gemacht worden sind, wie Tensid-behandelte oder Siliciumdioxid-behandelte thermoplastische Fasern, welche sich zum Beispiel von Polyolefinen wie Polyethylen oder Polypropylen, Polyacrylaten, Polyamiden, Polystyrole, Polyurethanen und dergleichen ableiten. Die Oberfläche des hydrophoben thermoplastischen Gewebes kann durch Behandlung mit einem Tensid, wie einen nichtionischen oder anionischen Tensid z. B. durch Besprühen des Gewebes mit einem Tensid, Tauchen des Gewebes in ein Tensid oder durch Einschließen des Tensids in einen Teil der Polymerschmelze bei der Herstellung der thermoplastischen Faser, hydrophil gemacht werden. Beim Schmelzen und Wiederverfestigen neigt das Tensid dazu an der Oberfläche des thermoplastischen Materials zu bleiben. Geeignete Tenside schließen nichtionische Tenside wie Brij® 76, hergestellt von ICI Americas, Inc., Wilmington, Delaware sowie verschiedene unter dem Pegosperse®-Warenzeichen von Glyco Chemical, Inc., Greenwich, Connecticut, vertriebene Tenside ein. Außer nichtionischen Tensiden können auch anionische Tenside verwendet werden. Diese Tenside können auf die thermoplastischen Gewebe zum Beispiel in Mengen von etwa 0,2 bis etwa 1 g/m2 thermoplastisches Gewebe aufgebracht werden.

Geeignete thermoplastische Fasern können aus einem einzigen Polymer (1-komponentige Faser) hergestellt werden oder können aus mehr als einem Polymer (z. B. 2-komponentige Faser) hergestellt werden. "2-komponentiges Faser" bezieht sich, wie hierin verwendet, auf thermoplastische Fasern, welche Faserkerne aus einem Polymer umfassen, welche in einer thermoplastischen Hülle aus einem unterschiedlichen Polymer eingeschlossen sind. Das die Hülle umfassende Polymer schmilzt oft bei einer unterschiedlichen Temperatur, typischerweise bei einer tieferen Temperatur als das den Kern umfassende Polymer. Dies führt dazu, dass diese 2-komponentigen Fasern die thermische Bindung infolge des Schmelzens des Hüllenpolymers bewirken, während die gewünschten Festigkeitseigenschaften des Kenpolymers erhalten bleiben.

Geeignete 2-Komponentenfasern zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung können Hülle/Kern-Fasern mit folgenden Polymerkombinationen einschließen: Polyethylen/Polypropylen, Polyethylvinylacetat/Polypropylen, Polyethylen/Polyester, Polypropylen/Polyester, Copolyester/Polyester und dergleichen. Besonders geeignete 2-komponentige thermoplastische Fasern zur Verwendung hierin sind jene, mit einem Polypropylen- oder Polyesterkern und einer niedrigschmelzenden Copolyester-, Polyethylvinylacetat- oder Polyethylenhülle (z. B. die von Danaklon A/S, Chisso Corp. erhältlichen sowie CELBOND®, erhältlich von Hercules). Diese 2-Komponentenfaern können konzentrisch oder exzentrisch sein. Die Ausdrücke "konzentrisch" und "exzentrisch" beziehen sich, wie hierin verwendet, darauf ob die Dicke der Hülle über den Querschnitt der 2-Komponentenfaser gleich oder ungleich ist. Exzentrische 2-Komponentenfasern können zur Erzielung einer größeren Druckfestigkeit bei geringer Faserdicke erwünscht sein.

Verfahren zur Herstellung thermisch gebundener Fasermaterialien sind in der US-Anmeldung mit der Seriennummer 08/479,096 (Richards et al.), angemeldet am 3. Juli 1995 (vergleiche insbesondere die Seiten 16–20) und US-A 5,549,589 (Honey et al.), erteilt am 27. Aug. 1996 (vergleiche insbesondere die Spalten 9 bis 10), beschrieben.

Die Absorptionsschicht kann auch einen von HIPE abgeleiteten hydrophilen Polymerschaum umfassen. Solche Schäume und Verfahren zu ihrer Herstellung sind in US-A 5,550,167 (DesMarais), erteilt am 27. Aug. 1996 und der allgemein erteilten US-Patentanmeldung mit der Seriennummer 08/370,695 (Stone et al.), angemeldet am 10. Jan. 1995, beschrieben.

Das Wischtuch kann aus einer oder mehreren Lagen bestehen, welche für eine maximale Reinigungswirkung wahlweise eine Schrubbschicht einschliefen. Bei vorbenetzten Wischtüchern, welche ein einziges Substrat verwenden, besteht das Substrat vorzugsweise aus Fasern, welche irgendeine Kombination aus hydrophilen und hydrophoben Fasern umfasst, und weiter vorzugsweise aus einer Zusammensetzung, bestehend aus mindestens etwa 30% hydrophoben Fasern und sogar weiter vorzugsweise aus mindestens 50% hydrophoben Fasern in einem nassgewirkten Gewebe. Hydrophobe Fasern bedeutet sowohl Polyester als auch jene, welche sich von Polyolefmen wie Polyethylen, Polypropylen und dergleichen ableiten. Die Kombination aus einer hydrophoben und einer absorbierenden hydrophilen Faser stellt eine in der Praxis bevorzugte Ausführungsform für ein einlagiges vorbenetztes Wischtuch dar, weil die absorbierende Komponente, typischerweise eine Cellulose, beim Sequestern und Entfernen von Staub und anderen auf der Oberfläche vorhandenem Schutz hilft. Die hydrophilen Fasern sind besonders bei der Reinigung von fettem Schmutz nützlich, zur Verbesserung des vorbenetzten Wischtuchs und bei der Herabsetzung der Reibung zwischen dem Substrat und der harten Oberfläche (Gleiten). Was die Einordnung von Fasern nach ihrer chemischen Zusammensetzung bezüglich des besseren Gleitvermögens betrifft, haben die Erfinder gefunden, dass Polyester, insbesondere Polyester in Verbindung mit Polypropylen, zur Erzielung hervorragender Gleiteigenschaften am wirksamsten sind, gefolgt von Polyethylen. Vorbenetzte Wischtücher auf Cellulose- (oder Rayon)-Basis führen trotz ihres guten Absorptionsvermögens zu beträchtlicher Reibung zwischen dem Substrat und der zu reinigenden Oberfläche. Fasermischungen sind unter einem Gleitgesichtpunkt schwieriger einzuordnen, obwohl die Erfinder gefunden haben, dass selbst geringe Anteile von Polyester- oder Propylengehalten das Gleitvermögen in praktisch allen Fällen beträchtlich verbessern können. Faserzusammensetzungen, welche typischerweise einen Reibwert mit Glas besitzen können bei Bedarf durch Imprägnieren oder chemische Bindung des Wischtuchs mit geringen Anteilen Silicon oder andren Chemikalien, von denen bekannt ist, dass sie die Reibung vermindern, verbessert werden. Silicone sind bevorzugt, weil sie auch das Schäumen der Zusammensetzung verringern, was zu besseren Ergebnissen führt.

Zur Bildung eines geeigneten Fasergewebes können verschiedene Herstellungsverfahren verwendet werden. Das Gewebe kann zum Beispiel nach Vliesstofftrockenformungsverfahren wie Düsenformung oder alternativ durch Nassformung, wie auf einer Papiermaschine, gebildet werden. Andere Vliesstoffherstellungsverfahren einschließend, ohne darauf beschränkt zu sein, Schmelzblas-, Schmelzspinn-, Nadeldruck- und Nasswirkverfahren können ebenfalls verwendet werden.

Bei einer Ausführungsform kann das trockene Fasergewebe ein düsengeformtes Vliesstoffgewebe sein, welches eine Kombination aus natürlichen Fasern, langen synthetischen Stapelfaser und einem Latexbinder umfasst. Das trockene Fasergewebe kann aus etwa 20–80 Gew.-% Zellstofffasern, 10–60 Gew.-% langen Polyesterstapelfasern und etwa 10–25 Gew.-% Bindemittel bestehen.

Das trockene Fasergewebe kann ein Basisgewicht zwischen etwa 30 und 100 g/m2 besitzen. Das Gewicht des trockenen Gewebes kann nach dem Verdampfen der Flüssigkeit aus dem vorbenetzten Wischtuch gemessen werden; Die Dichte kann weniger als etwa 0,15 g/cm3 betragen. Die Dichte ist das Basisgewicht des trockenen Gewebes dividiert durch die Dicke des trockenen Gewebes, gemessen in konventionellen Einheiten, und die Dicke des Gewebes wird unter Verwendung eines kreisrunden Laststempels mit einem Fläche von 12,90 cm2 (2 square inches), welcher einen definierten Druck von etwa 14,72 g/cm2 (95 g/sq. inch) ausübt, bestimmt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann das trockene Gewebe ein Basisgewicht von etwa 64 g/m2, eine Dicke von etwa 0,06 cm und eine Dichte von etwa 0,11 g/cm3 besitzen.

Bei einer Ausführungsform kann das trockene Fasergewebe mindestens 50 Gew.-% Zellstofffasern, und weiter vorzugsweise mindestens etwa 70 Gew.-% Zellstofffasern umfassen. Ein spezielles düsengeformtes Gewebe, welches zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung geeignet ist, umfasst etwa 73,5 Gew.-% Cellulosefasern (Southern softwood Kraft mit einer durchschnittlichen Faserlänge von etwa 2,6 mm), etwa 10,5 Gew.-% Polyesterfasern einer Denier von etwa 1,35 g/9000 m Faserlänge und eine Stapellänge von etwa 21,59 mm (0,85 inch) und etwa 16 Gew.-% einer Bindemittelzusammensetzung, welche ein Styrol-Butadien-Copolymer umfasst. Die Bindemittelzusammensetzung kann unter Verwendung eines kommerziell als Rovene 5550 (49 % Styrol-Butadien-Feststoff) von Mallard Creek Polymers, Charlotte, N.C. erhältlichen Latexklebstoffs hergestellt werden.

Ein anderer zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung geeigneter düsengeformter Vliesstoff ist der düsengeformte Vliesstoff, welcher in Babywindeln der Marke PAMPERS BABY FRESH eingesetzt wird, welche von The Procter & Gamble Co., Cincinnati, Ohio, vermarktet werden.

Die folgenden Patente betreffen Vliesstoffgewebe: US-A 3,862,472, erteilt am 28, Jan, 1975; US-A 3,982,302, erteilt am 28. Sept. 1976; US-A 4,004,323, erteilt am 25. Jan. 1977; US-A 4,057,669, erteilt am 8. Nov. 1977; US-A 4,097,965, erteilt am 4. Juli 1978; US-A 4,176,427, erteilt am 4. Dez. 1979; US-A 4,130,915, erteilt am 26. Dez. 1978; US-A 4,135,024, erteilt am 16. Jan. 1979; US-A4,189,896, erteilt am 26. Feb. 1980; US-A 4,207,367, erteilt am 10. Juni 1980; US-A 4,296,161, erteilt am 20. Okt. 1981; US-A 4,309,469, erteilt am 25. Jan. 1982, US-A 4,682,942, erteilt am 28. Juli 1987 und die US-Patente 4,637,859; 5,223,096; 5,240,562; 5,556,509 und 5,580,423.

Das Fachgebiet kennt die Verwendung von Staubtüchern, wie jene in US-A 3,629,047, US-A 3,494,421, US-A 4,144,370, US-A 4,808,467, US-A 5,144,729 und US-A 5,525,397 als für das Aufsammeln und Festhalten von teilchenförmigem Schmutz. Diese Tücher erfordern jedoch eine Struktur, welche, obwohl frei von Fasern, eine Verstärkung darstellt, um wirksam zu sein. Die Anmelder hierin haben gefunden, dass ähnliche Strukturen, wie sie für das trockene Abstauben verwendet werden, auch vorteilhaft verwendet werden können, wenn sie mit Flüssigkeit in einer Menge von etwa 0,5 g einer chemischen Lösung pro Gramm Trockensubstrat oder größer vorbenetzt werden. Diese Mengen sind beträchtlich größer als die Mengen, welche für chemische Additive wie Mineralöle, Wachse etc., wie sie oft auf konventionelle Staubtücher aufgebracht werden, um ihre Wirkung zu verstärken. Die Wischtücher dieser Erfindung sind insbesondere dafür vorgesehen mit wässrigen Zusammensetzungen vorbenetzt verwendet zu werden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Reinigungstuch mindestens zwei Bereiche auf, wobei sich diese Bereiche durch ihr Basisgewicht unterscheiden. Das Messverfahren für das Basisgewicht ist in den vorläufigen US-Anmeldungen 60/055,330 und 60(047,619 beschrieben. Die Messung erfolgt, kurz gesagt, photographisch durch Differenzierung dunkler (niedriges Basisgewicht) und heller (hohe Basis) Netzbereiche. Das Reinigungswischtuch umfasst insbesondere ein oder mehrere Bereiche mit niedrigem Basisgewicht, wobei der/die Bereiche ein Basisgewicht besitzen, welches nicht mehr als etwa 80% des Basisgewichts der Bereiche mit hohem Basisgewicht beträgt. Unter einem bevorzugten Aspekt besitz der erste Bereich ein relativ hohes Basisgewicht und umfasst ein im Wesentlichen kontinuierliches Netzwerk. Der zweite Bereich umfasst eine Vielzahl voneinander abgegrenzter Bereiche mit relativ niedrigem Basisgewicht, welche vom hohen Basisgewicht des ersten Bereichs umgeben sind. Ein bevorzugtes Reinigungstuch umfasst insbesondere einen kontinuierlichen Bereich mit einem Basisgewicht von etwa 30 g bis etwa 120 g/m2 und eine Vielzahl diskontinuierlicher Bereiche, welche vom Bereich mit dem hohen Basisgewicht umgeben sind, worin die diskontinuierlichen Bereiche in einem regellosen, sich wiederholenden Muster verteilt sind und ein Basisgewicht von etwa 80% des Basisgewichts des kontinuierlichen Bereichs besitzen.

Bei einer Ausführungsform weist das Reinigungstuch zusätzlich zu den Bereichen mit unterschiedlichem Basisgewicht eine beträchtliche makroskopische Dreidimensionalität auf. Der Ausdruck "makroskopische Dreidimensionalität" bedeutet, wenn er dazu verwendet wird, dreidimensionale Reinigungstücher zu beschreiben, dass mit dem unbewaffneten Auge ein dreidimensionales Muster leicht sichtbar ist, wenn der senkrechte Abstand zwischen dem Auge des Betrachters und der Ebene des Wischtuchs etwa 30 cm (12 inches) beträgt. Die dreidimensionalen Strukturen der vorbenetzten Wischtücher der vorliegenden Erfindung sind mit anderen Worten Reinigungstücher, sind insofern nicht planar, das eine oder beide Oberflächen der Wischtücher in mehreren Ebenen vorliegen. Der Ausdruck "planar" bezieht sich im Gegensatz dazu auf Wischtücher mit feinstrukturierten Oberflächenabweichungen auf einer oder auf beiden Seiten, wobei die Oberflächenabweichungen mit dem unbewaffneten Auge nicht leicht sichtbar sind, wenn der senkrechtre Abstand zwischen dem Auge des Betrachters und der Ebene des Wischtuchs etwa 30 cm (12 inches) beträgt. Der Betrachter wird mit anderen Worten, makroskopisch gesehen, nicht beobachten, dass eine oder beide Oberflächen des Wischtuchs in mehreren Ebenen vorliegt, als wie wenn es dreidimensional wäre.

Das Messverfahren für die Dreidimensionalität ist in den vorläufigen US-Anmeldungen 60/055,330 und 60/047,619 beschrieben. Kurz gesagt ist die makroskopische Dreidimensionalität anhand des mittlern Höhendifferentials beschrieben, welches als der mittlere Abstand zwischen zwei bennchbarten Spitzen und Tälern einer gegebenen Oberfläche eines Fächengebildes definiert ist, ebenso wie der mittlere Peak zu Peak Abstand, welcher der mittlere Abstand zwischen benachbarten Spitzen einer gegebenen Oberfläche ist. Die makroskopische Dreidimensionalität wird auch anhand des Oberflächentopographie-Index der nach außen gerichteten Oberfläche eines Reinigungstuchs beschrieben; Der Oberflächentopographie-Index ist das Verhältnis, welches man erhält, wenn man das mittlere Höhendifferential einer Oberfläche durch den mittleren Peak zu Peak Abstand dividiert. Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist ein makroskopisch dreidimensionales Reinigungstuch eine erste äußere Oberfläche und eine zweite äußere Oberfläche auf, wobei mindestens eine der äußeren Oberflächen einen Peak zu Peak Abstand von mindestens etwa 1mm und einen Oberflächentopographie-Index von etwa 0,01 mm bis etwa 10 mm aufweist. Die makroskopisch dreidimensionale Struktur der vorbenetzten Wischtücher der vorliegenden Erfindung umfasst wahlweise ein grobmaschiges Gewebe (scrim), welches sich beim Erwärmen und Abkühlen zusammenzieht, um die dreidimensionale Struktur zu verstärken.

Bei einer anderen alternativen Ausführungsform kann das Substrat ein Laminat aus zwei äußeren nassgekrempelten Geweben umfassen, wie ein Vlies aus Polyester, Rayon-Fasern oder Abmischungen hiervon mit einem Basisgewicht von etwa 10 bis etwa 60 g/m2, die mit einer inneren Verstärkungsschicht verbunden sind, welche in Form eines netzähnlichen Scrim-Materials vorliegt, welches sich beim Erwärmen zusammenzieht, um den äußeren Lagen eine Oberflächentextur zu verleihen.

Das vorbenetzte Wischtuch wird durch Benetzen des trockenen Substrats mit mindestens 1,0 g flüssige Zusammensetzung pro Gramm trockenes Fasergewebe hergestellt. Das trockene Substrat wird vorzugsweise mit mindestens etwa 1,5, und weiter vorzugsweise mit mindestens etwa 2,0 g flüssige Zusammensetzung pro Gramm trockenes Fasergewebe benetzt. Die in das Wischtuch genau imprägnierte Menge Lösung hängt von der Verwendung ab, für die das Produkt vorgesehen ist. Für vorbenetzte Wischtücher, welche zur Reinigung von Theken, Herdplatten, Glas etc. vorgesehen sind, beträgt die optimale Feuchte etwa 1 g Lösung bis etwa 5 g Lösung pro Gramm Wischtuch. Im Zusammenhang mit einem Wischtuch zum Reinigung von Böden kann das vorbenetzte Substrat vorzugsweise ein Reservoir in Form eines Absorptionskerns mit einer großen Kapazität zum Absorbieren und Zurückhalten von Flüssigkeiten einschließen. Ein Absorptionsreservoir besitzt vorzugsweise eine Kapazität für Flüssigkeiten von etwa 5 g bis etwa 15 g pro Gramm Absorptionsmaterial. Vorbenetzte Wischtücher, welche zur Verwendung zur Reinigung von Wänden, Außenflächen etc. vorgesehen sind, besitzen eine Kapazität von etwa 2 g bis etwa 10 g pro Gramm trockenes Fasergewebe.

Wischtücher für Glas

Vorbefeuchtete Wischtücher zur Verwendung auf Glas können entweder einlagige oder mehrlagige Laminate sein. Im Zusammenhang mit Monolaminaten ist es wesentlich, dass der Gehalt an Nichtflüchtigem auf ein Mindestmaß beschränkt wird, weil die Oberfläche im Zusammenhang mit einem vorbenetzten Wischtuch nicht bis zur Trockne gewischt wird. Folglich werden die vorstehend beschriebenen Wirkstoffe zur Erzielung bester Endergebnisse vorzugsweise in geringeren Konzentrationen verwendet. Es wurde auch gefunden, dass Zusammensetzungen, welche nur aus hydrophoben organischen Reinigungslösungsmitteln in einem vorbenetzten Wischtuch bestehen, ein ausgezeichnetes Endergebnis liefern können. Es wurde gefunden, dass diese Lösungsmittel im Gegensatz zu den wässrigen hydrophilen Lösungsmitteln, wie Ethanol, Isopropanol und dergleichen eine gleichmäßigere Oberflächenbenetzung liefern. Dies ist wichtig, weil es zu einer gleichmäßigeren Trocknung führt, was den Verbrauchern die Sicherheit gibt, das sich keine Streifen bilden werden. Ohne an eine Theorie gebunden sein zu wollen wird angenommen, dass in einer verschmutzten Umgebung die hydrophoben organischen Reinigungslösungsmittel mit weniger Streifenbildung auftrocknen werden. Im Zusammenhang mit Wischtüchern für Glas trocknen die derzeitigen einlagigen Wischtücher für Glas, z.B. Glasmatten, hergestellt von Reckitt & Colman, welche nur hydrophile Lösungsmittel verwenden (d. h. in denen hydrophobe organische Reinigungslösungsmittel fehlen) in Flecken auf. Was ein vorbenetztes Wischtuch betrifft werden die Reinigungslösungsmittel in Anteilen von etwa 0,5% bis etwa 10%, weiter vorzugsweise von etwa 1% bis etwa 5% verwendet. Bevorzugte hydrophobe organische Reinigungslösungsmittel schließen Monopropylenglykolpropylether, Monopropylenglykolbutylether, Monoethylenglykolbutylether und Mischungen hiervon ein. Andere wässrige hydrophile Lösungsmittel wie Ethanol, Isopropanol, Isobutanol, 2-Butanol, Methoxypropanol und dergleichen können verwendet werden, um Duftspitzen zu erzeugen. Puffer mit Molekulargewichten von weniger als etwa 150 g/Mol können, wie vorstehend beschrieben, vorteilhaft verwendet werden, um die Reinigung zu verbessern ohne die resultierende Endleistung zu beeinträchtigen. Beispiele bevorzugter Puffer schließen Ammoniak, Methanolamin, Ethanolamin, 2-Amino-2-methyl-1-propanol, 2-Dimethylamino-2-methyl-1-propanol, Essigsäure, Glykolsäure und dergleichen ein. Von diesen sind Ammoniak, 2-Dimethylamino-2-methyl-1-propanol und Essigsäure am meisten bevorzugt. Sofern sie verwendet werden, liegen diese Puffer mit etwa 0,005% bis etwa 0,5% vor, wobei die höheren Anteile bei stärker flüchtigen Chemikalien stärker bevorzugt sind. Im Zusammenhang mit Glaswischtüchern reichen einfache Zusammensetzungen unter Verwendung geringer Anteile nichtflüchtiger Tenside mit vorzugsweise hohen Gehalten der bevorzugten organischen Reinigungslösungsmittel aus, um selbst in Abwesenheit des hydrophilen Polymers eine ausgezeichnete Reinigungsund Benetzungsleistung zu erzielen. Der Polymerzusatz kann jedoch vorteilhaft erfolgen, um andere Vorteile vorzusehen, wie Antifleckenbildung, Antischleierbildung und eine leichtere Reinigung beim nächsten Mal.

Das Fachgebiet kennt die Verwendung vorbenetzter Wischtücher. US-A 4,276,338 legt einen Absorptionsgegenstand in Form eines Mehrfachlaminats offen, welcher benachbarte erste und zweite Schichten umfasst, welche zusammen gehalten werden, um die Flechtung zu verbessern. US-A 4,178,407 legt ein einzelnes Tuch mit einer absorbierden Oberfläche auf beiden Seiten offen, welche zusätzlich eine flüssigkeitsundurchlässige innere Lage umfasst. Das Tuch ist darauf ausgelegt, dass es eine geringe Nassfestigkeit besitzt und die Absorptionsmateriallage besteht aus losen Fasern. Das Fachgebiet legt auch vorbenetzte Wischtücher zur Verwendung für Glasreinigungsanwendungen offen. US-A 4,448,704 legt einen Gegenstand offen, welcher zur Reinigung harter Oberflächen wie Glas geeignet ist. Der Gegenstand darf nass sein oder besteht aus Reservoirs innerhalb zerstörbarer Taschen. Der Gegenstand von US-A 4,448,704 wird mit entmineralisiertem Wasser vorgewaschen oder die Lösung zur Imprägnierung des Gegenstandes verwendet; Die flüssige Zusammensetzung hat eine Oberfläche von weniger als 0,035 N/m (35 dyn/cm) und schließt vorzugsweise ein oberflächenaktives Mittel und ein teilweise verestertes Harz ein, wie ein teilverstertes Styrol/Maleinsäureanhydrid-Copolymer.

Die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendeten vorbenetzten Wischtücher sind vorteilhafterweise ungewaschen; Die Erfinder haben jedoch gefunden, dass sie sogar als einlagige Tücher ein ausgezeichnetes Endergebnis liefern. Ein zusätzlicher Vorteil der vorbenetzten Glaswischtücher besteht darin, dass sie den Faserflug auf ein Minimum beschränken. Schritte wie das Vorwaschen führen typischerweise zum Verlieren von Fasern, was das Substrat für das Auffasern anfälliger macht. Speziell im Zusammenhang mit nassgekrempelten Strukturen wird die optimale Dichtheit des Faserverbundes bei der Verarbeitung des Fasermaterials erzielt und nicht während der Herstellung des vorbenetzten Wischtuchs. Als Folge davon weisen die bevorzugten Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung ein verbessertes Faserungsverhalten auf. Zusätzlich ist die auf den vorbenetzten Wischtüchern verwendete flüssige Zusammensetzung im Wesentlichen frei von oberflächenaktiven Substanzen. Als solche braucht die Oberflächenspannung der Flüssigkeit nicht auf eine Oberflächenspannung von unter 0,035 N/m (35 dyn/cm) herabgesetzt werden. Im Zusammenhang mit mehrlagigen Flächenmaterialien der vorliegenden Erfindung hat dieses zwei Seiten mit unterschiedlicher Funktion. Eine Seite ist vorbenetzt und dient der Abgabe der Flüssigkeit, während die andere vorzugsweise nicht nass ist und auf das Abziehen oder die Endbearbeitung ausgelegt ist. Im Zusammenhang mit Glas oder anderen Reinigungssituationen, in denen geringere Flüssigkeitsgehalte erforderlich sind, um die auf den Oberflächen verbleibenden Flüssigkeitsmengen zu reduzieren und wo eine Fettreinigungswirkung verlangt wird, schließt eine bevorzugte Ausführungsform ein trockenes Fasergewebesubstrat ein, worin mindestens etwa 65% des trockenen Fasergewebes aus hydrophoben Fasern wie Polyester, Polypropylen, Polyethylen und dergleichen zusammengesetzt ist, und wo geringere Anteile an hydrophilen Fasern wie Zellstoff, Baumwolle und dergleichen in Anteilen von weniger als etwa 35% vorliegen. Der geringere Gehalt an hydrophilen Fasern hilft die Flüssigkeitsmenge zu reduzieren, welche das Wischtuch zurückhalten kann, während der größere Gehalt an hydrophoben Fasern dazu beiträgt, Fett besser zu absorbieren. Abgesehen von den Vorteilen, welche mit der verbesserten Fettreinigung verbunden sind, haben die Erfinder gefunden, dass hydrophobe Fasern auch das Gefühl des Wischtuchs auf Glas und anderen harten Oberflächen verbessern, was für ein Gefühl der leichteren Reinigung sowohl für den Verbraucher als auch für die behandelte Oberfläche sorgt. Diese bessere Leichtigkeit-der-Reinigung, Schmierfähigkeit oder "Gleitvermögen" kann experimentell quantitativ durch Reibungsmessungen auf entsprechend harten Oberflächen bestimmt werden. Ein besseres Gleiten des Wischtuchs liefert zusätzliche Freiheit bei der Formulierung der flüssigen Zusammensetzung. Hydrophobe Fasern bieten Gleitvorteile, unabhängig davon, ob das Wischtuch vollständig vorbenetzt oder ob das Wischtuch vollständig trocken ist. Dies ist von Bedeutung, weil Wischtücher bei ihrer Verwendung zunehmend trocken werden. Der Gehalt an C14- oder längerkettigen Tensiden, von denen bekannt ist, das sie sich auf das Schmierverhalten günstig auswirken, kann folglich wesentlich verringert oder vorzugsweise insgesamt aus der im vorbenetzten Wischtuch verwendeten flüssigen Zusammensetzung ausgeschlossen werden, während immer noch ausgezeichnete Gleiteigenschaften (niedrige Reibung) aufrechterhalten werden. Die Verwendung von Wischtüchern, welche einen gewissen Anteil an hydrophoben Fasern umfassen, insbesondere Polyester, bietet ebenfalls eine erhöhte Flexibilität bei der Formulierung von vorbenetzten Wischtüchern für Glas bei saurem pH. Es wurde gefunden, dass saure Reinigungszusammensetzungen das Gleiten von Cellulosesubstraten, wie normale Papiertücher oder vorbenetzte Wischtücher aus Cellulose. beträchtlich behindern.

Zusätzlich zur Verwendung der Materialzusammensetzung können die Abmessungen ebenfalls sowohl zur Steuerung der Dosierung verwendet werden als auch für eine ansprechende Ergonomie sorgen. Bevorzugte Wischtuchabmessungen sind etwa 14 cm (5 ½ inches) bis etwa 23 cm (9 inches) Länge und etwa 14 cm (5 ½ inches)bis etwa 23 cm (9 inches) Breite, um bequem in die Hand zu passen. Das Wischtuch selbst hat als solche Abmessungen, dass sich die Länge und Breite um nicht mehr als 5 cm (2 inches) unterscheiden. Im Zusammenhang mit der Reinigung von schwerem Schmutz sind die Wischtücher vorzugsweise größer, so dass sie verwendet und dann ein- oder zweimal gefaltet werden können, so dass sie den Schmutz auf der Innenseite der Faltung enthalten und das Wischtuch dann wieder benutzt werden kann. Für diese Anwendung besitzt das Wischtuch eine Länge von etwa 14 cm (5 ½ inches) bis etwa 33 cm (13 inches) und eine Breite von etwa 25 cm (10 inches) bis etwa 33 cm (13 inches).

Das Wischtuch kann als solches ein- oder zweimal gefaltet werden, um immer noch bequem in die Hand zu passen.

Zusätzlich zur Herstellung von Wischtüchern mithilfe eines einlagigen Substrats, ist es bei manchen Gelegenheiten vorteilhaft über ein vorbenetztes Wischtuch zu verfügen, welches mehrlagig aufgebaut ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht das Wischtuch aus einer Multilaminatstruktur, welche eine vorbenetzte äußere Lage, eine innere Lage aus einer undurchlässige Folie oder Membran und eine zweite äußere Lage, welche im Wesentlichen trocken ist, umfasst. Um das Benetzungsvermögen des Wischtuchs zu verbessern und die Rückenlage davor zu bewahren vorzeitig nass zu werden, kann wahlweise ein Absorptionsreservoir zwischen der vorbenetzten ersten Außenlage und der undurchlässigen Folie oder Membran angeordnet werden. Die Abmessungen des Reservoirs sind vorzugsweise kleiner als die Abmessungen der zwei äußeren Lagen, um die Flüssigkeit daran zu hindern von der Vorderlage auf die Rücklage zu kriechen.

Die Verwendung einer, wie hierin beschriebenen, Multilaminatstruktur kann insofern hoch erwünscht sein, als sie einen trockenen Buffierschritt erlaubt, mit dem Ziel, den nach der Anwendung der nassen Seite des vorbenetzten Wischtuchs auf dem Glas verbleibenden Hauptanteil der Flüssigkeit zu entfernen. Die Erfinder haben gefunden, dass selbst dann, wenn bei einem Buffierschritt hydrophiles Polymer im vorbenetzten Wischtuch vorliegt, dieses auf dem Glas verbleibt und ihm Antibeschlagseigenschaften verleiht. Der Buffierschritt bietet bei dem in der flüssigen Zusammensetzung verwendetem Feststoffgehalt eine verbessern Gesamtflexibilität, weil der Hauptanteil der Feststoffe zusammen mit der restlichen wässrigen Zusammensetzung während des Buffierschritts weg gewischt wird. Der Fachmann wird in der Tat erkennen, dass die Verwendung geringer Mengen, von vorzugsweise weniger als 0,02% an wasserlöslichen festen kristallinen Tensiden wegen der verbesserten Neigung trockener Substrate, solche kristallinen Feststoffe von der Glasoberfläche zu entfernen, vorteilhaft sein kann.

Die Multilaminatstruktur wird weiterhin vorteilhaft im Zusammenhang mit stark verschmutzen Zuständen verwendet, wie man sie an der Außenseite von Fenstern oder an Autoglas antrifft. Erlaubt man das Buffiern einer frischen saubern Oberfläche, vermindert die Multilaminatstruktur die Menge an schmutziger Flüssigkeit, welche vom vorbenetzten Wischtuch rundherum weggeschoben wird.

Wird eine Multilaminatstruktur verwendet, enthält die äußere vorbenetzte Lage vorzugsweise mindestens etwa 30% hydrophobe Fasern für die Ölentfernung und das Gleitvermögen. Die undurchlässige innere Lage besteht am meisten vorzugsweise aus Polyethylen, Polypropylen oder deren Mischungen. Die Zusammensetzung der Mischung und die Dicke der undurchlässigen Lage wird so gewählt, dass jedes Durchsickern von Flüssigkeit aus der vorbenetzten ersten Außenlage zur trockenen zweiten Außenlage auf ein Mindestmaß beschränkt oder ausgeschlossen wird. Der Fachmann wird verstehen, dass die Verwendung eines Reservoirkerns oder einer vorbenetzten Außenlage mit hohen Flüssigkeitsaufnahmevermögen erforderlich sein kann, um eine ausreichende Trockenheit der zweiten Außenlage des Wischtuchs zu gewährleisten. Das Reservoir wird, sofern vorhanden, vorzugsweise aus behandelter oder unbehandelter Cellulose bestehen, entweder als einzigem Material oder als Hybrid mit hydrophoben Fasern. Der hydrophobe Gehalt der Reservoirlage beträgt vorzugsweise weniger als etwa 30%, weiter vorzugsweise weniger als etwa 20% des Gewichts des Fasergesamtgehalts der Lage. Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht das Reservoir aus düsengeformter Cellulose. Die zweite Außenlage, welche sich im Wesentlichen trocken anfühlt, besteht vorzugsweise aus stark absorbierender Cellulose oder Abmischungen von Cellulose und synthetischen Fasern.

Die Erfinder haben erkannt, dass das Verpacken von Wischtüchern, welche eine vorbenetzte Seite und eine trockene Seite enthalten, eine Herausforderung sein kann. Um dieses Verpackungsproblem zu lösen, ist ein bevorzugtes Faltungsschema entwickelt worden. Die Wischtücher werden entweder zur Hälfte, zu einem Drittel oder in einer anderen geeigneten Weise so gefaltet, dass alle vorbenetzten Seiten aller Wischtücher nach Innen und ineinander gefaltet sind. Als Folge davon berührt keines der gesamten trockenen Außenlagen der in einem Beutel, Behälter oder Karton aufeinander gestapelten Wischtücher direkt irgendwelche vorbenetzten Seiten der Wischtücher. "Direkt berühren " bedeutet, dass alle vorbenetzten Seiten der Wischtücher von den trockenen Seiten durch eine flüssigkeitsundurchlässige Lage getrennt sind. Durch das Verpacken der Wischtücher auf eine solche bevorzugte Weise wird sichergestellt, dass die trockenen Seiten der Wischtücher während der Lagerung oder/und vor der Verwendung mit Flüssigkeit verunreinigt werden. Das Verpackungsmaterial kann aus einem beliebigen geeigneten Material hergestellt sein, einschließend Kunstsoff oder Cellophan. Ein anderes Mittel sich dem möglichen Durchsickern von Flüssigkeit in die Buffierlage weiter zuzuwenden besteht gegebenenfalls darin, in die Buffierlage oder zwischen die undurchlässige Lage und die Buffierlage einfach ein Superabsorptionspolymer einzubringen.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst ein Starter-Kit einen stabilen Karton oder einen anderen Aufnehmer, welcher etwa 8 bis etwa 12 Wischtücher aufnehmen kann, welche mindestens einmal gefaltet worden sind; Billigpackungen, welche etwa 5 bis etwa 12 Wischtücher aufnehmen können, werden als Nachfüllpackungen verwendet.

Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung soll das vorbenetzte Wischtuch in Verbindung mit einer Reinigungsvorrichtung verwendet werden, welche einen Handgriff und eine Befestigungsvorrichtung für das Wischtuch (d. h. einen Moppkopf) umfasst. Reinigungsvorrichtung bedeutet, wie hierin verwendet, irgendein physikalisches Mittel zur Befestigung eines Substrats wie eines Kissens, eines trockenen Wischtuchs, vorbenetzten Wischtuchs und dergleichen. Das vorbenetzte Wischtuch schließt wahlweise, jedoch vorzugsweise, ein oder mehrere Konservierungsmittel ein, um eine pilzhemmende Wirkung zu gewährleisten. Beispiele von Konservierungsmitteln zur Verwendung in Verbindung mit den vorbenetzten Wischtüchern der Erfindung schließen Bronopol, Hexetidin, Dichlor-s-triazintrion, Trichlor-s-tria-zintrion und quaternäre Ammoniumsalze ein, einschließend Dioctyldimethylammoniumchlorid, Didecyldimethylammoniumchlorid, C12-, C14- und C16-Di-methylbenzylammoniumchlorid (Bardac® 2280 und Barquat® MB-80, vertrieben von der Lonza) und dergleichen in Konzentration unterhalb von etwa 0,02% ein. Bevorzugte Konservierungsmittel schließen Citronensäure, Tetrakis-(Hydroxymethylphosphoniumsulfat (THPS), Natriumpyrithion, Kathon® und 1,2-Benzisothiazolin-3-on, vertrieben von Avicia Chemicals, ein. Sofern Konservierungsmittel verwendet werden, liegen sie in Konzentrationen von etwa 0,001% bis etwa 0,05%, weiter vorzugsweise von etwa 0,005% bis etwa 0,02% vor. Konservierung kann wahlweise auch mithilfe des Produkt-pHs erzielt werden, indem man den pH der wässrigen Lotion, welche aus dem vorbenetzten Wischtuch ausgequetscht wird, entweder auf größer als etwa 10,5 oder kleiner als etwa 3,0 einstellt. Bevorzugte Konservierungsmittel auf pH-Basis, schließen jene ein, welche leichtflüchtig sind wie Ammoniak (für hohen pH) oder Essigsäure (für niedrigen pH). Werden pH-basierende Konservierungsmittel verwendet, insbesondere wenn flüchtige Konservierungsmittel verwendet werden, kann die Konzentration des Konservierungsmittels wesentlich größer sein als 0,02%. Die Verwendung von Wischtüchern, welche hydrophobe Fasern umfassen, sorgt für ein ausreichendes Gleitvermögen auf der Oberfläche, sodass sie sogar die Verwendung saurer Konservierungsmittel zulässt. Wahlweise kann eine Kombination von Konservierungsmittel(n) verwendet werden, um die gewünschte Konservierungswirkung zu erzielen. In jedem Fall kann/können das/die Konservierungsmittel vor der Lösung direkt auf das Wischtuch aufgebracht werden oder wahlweise vor der Benetzung des Wischtuchs in der Lösung dispergiert werden.

Es kann alternativ günstig sein, die antimikrobiellen Mittel direkt in das Substrat zu inkorporieren. In diesem Zusammenhang ist die Verwendung leicht wasserlöslicher antimikrobieller Wirkstoffe bevorzugt, wie jene, welche sich von Schwermetallen ableiten. Beispiele unlöslicher antimikrobieller Mittel schließen Zinkpyrithon, Wismutpyrithon, Kupfernaphthenat, Kupferhydroxychinolin und dergleichen ein. Andere Beispiele von Wirkstoffen, welche keine Schwermetalle verwenden, schließen Dichlor-s-triazintrion und Trichlor-s-triazintrion ein.

"Nasswischmittel" für Böden und/oder Arbeitsplatten und Wände

Im Zusammenhang mit Bodenwischtüchern ist es besonders vorteilhaft dreidimensionlae Strukturen zu haben. Es wurde gefunden, dass die vorstehend beschriebene dreidimensionale Struktur des Substrats, verglichen mit planaren Flächenmaterialien ein verbessertes Aufsammelvermögen für Haare bietet, was bei einer nassen Oberfläche als Umgebung überraschend ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform führt der Anwender leicht wellenförmige Bewegungen nach einem Hin- und Her-Wischmuster aus, um das Aufsammeln von Haar zu maximieren.

Die optimale Nässe beträgt etwa 1 g Lösung bis etwa 5 g Lösung pro Gramm Wischtuch. Im Zusammenhang mit einem Bodenreinigungswischtuch kann das vorbenetzte Substrat wahlweise ein Reservoir in Form eines Absorptionskerns mit einem großen Absorptions- und Flüssigkeitsrückhaltevermögen einschließen. Das Absorptionsreservoir besitzt vorzugsweise ein Flüssigkeitsaufnahmevermögen von etwa 5 g bis etwa 15 g pro Gramm absorbierendes Material. Vorbenetzte Wischtücher, welche zur Verwendung zur Reinigung von Wänden, äußeren Oberflächen etc. vorgesehen sind, besitzen eine Kapazität von etwa 2 g bis etwa 10 g pro Gramm trockenes Fasergewebe.

Da es im Zusammenhang mit einem vorbenetzten Universalwischtuch keinen Spülschritt gibt, ist es wesentlich, dass der nichtflüchtige Gehalt auf ein Minimum beschränkt wird, um Film/Streifen-Rückstände aus dem Produkt zu vermeiden. Es wurde ferner gefunden, dass Zusammensetzungen, welche hauptsächlich aus hydrophoben organischen Reinigungslösungsmitteln bestehen, aus ähnlichen Gründen wie den unter vorbenetzten Glaswischtücher beschriebenen, ein ausgezeichnetes Endergebnis liefern, verbunden mit einer guten Reinigung im Zusammenhang mit einem vorbenetzten Universalwischtuch. Puffer mit Molekulargewichten von weniger als 150 g/Mol können vorteilhaft verwendet werden, um die Reinigung zu verbessern ohne die resultierende Endleistung zu beeinträchtigen. Beispiele bevorzugter Puffer schließen Ammoniak, Methanolamin, Ethanolamin, 2-Amino-2-methyl-1-propanol, 2-Dimethylamino-2-methyl-1-propanol, Essigsäure, Glykolsäure und dergleichen ein. Von diesen sind Ammoniak, 2-Dimethylamino-2-methyl-1-propanol und Essigsäure am meisten bevorzugt. Sofern sie verwendet werden, liegen diese Puffer mit etwa 0,005% bis etwa 0,5% vor, wobei die höheren Anteile bei stärker flüchtigen Chemikalien stärker bevorzugt sind. Die Erfinder haben, wie im Fall von Glaswischtüchern, gefunden, dass einfache Zusammensetuzungen unter Verwendung von niedrigen Anteilen nichtflüchtiger Tenside mit vorzugsweise hohen Anteilen der bevorzugten organischen Reinigungslösungsmittel ausreichen, um selbst in Abwesenheit des hydrophilen Polymers, für eine ausgezeichnete Reinigungs- und Benetzungswirkung zu sorgen. Polymer kann jedoch vorteilhaft zugegeben werden, um andere Vorteile, wie eine Antifleckenbildung, Antischleierbildung und eine leichtere Reinigung beim nächsten Mal vorzusehen.

Um eine zusätzliche Annehmlichkeit zu bieten, werden vorbenetzte Universalwischtücher an einem Moppkopf mit einem Griff befestigt. Auf diese Weise ist das vorbenetzte Wischtuch ideal für eine leichte Reinigung und Desinfizierung. Weil die vom Wischtuch freigesetzte Menge Lösung viel begrenzter ist als die bei der herkömmlichen Reinigung abgegebene, müssen sehr wirksame antimikrobielle Systeme verwendet werden. Bei einer solchen Zusammensetzung kann das vorbenetzte Universal- und Bodenwischtuch eine Lösung enthalten, welche eine wirksame Menge Waschtensid und Citronensäure von etwa 0,5% bis 5% enthält. Um die Wirksamkeit einer solchen Lösung zu steigern, kann Wasserstoffperoxid oder ein Quelle für Wasserstoffperoxid von etwa 0,5% bis etwa 3% zugesetzt werden. Eine alternative Zusammensetzung könnte quaternäre Ammoniumsalze wie Dioctyldimethylammoniumchlorid, Didecyldimethylammoniumchlorid, C12-, C14- und C16-Dimethylbenzylammoniumchlorides in Mengen größer als etwa 0,05% verwenden. Es hat sich herausgestellt, dass solche Verbindungen die Vorteile der bevorzugten Polymeren mindern. Obwohl diese Lösungen (z. B. jene, welche Quellen für Wasserstoffperoxid, quaternäre Ammoniumverbindungen und Citronensäure umfassen) ein hohes Maß an antimikrobieller Wirkung liefern, können sie Oberflächefilme hinterlassen, weil sie Feststoffe sind und in hohen Anteilen verwendet werden müssen.

Eine bessere Leistung bieten im Endergebnis Zusammensetzungen, welche in erster Linie die vorstehend beschriebenen organischen Reinigungslösungsmittel mit etwa 0,25% bis etwa 10%, weiter vorzugsweise 0,5% bis etwa 5%für die Reinigung und Benetzung in Kombination mit den vorstehend beschriebnen nichtflüchtigen Puffern umfassen. Geringe Anteile an Nichtflüchtigen, einschließend hydrophile Polymere können vorteilhaft inkorporiert werden, so dass die Gesamtmenge an Nichtflüchtigen, Duftstoffe und antimikrobielle Mittel ausgenommen, etwa 0% bis etwa 0,08%, weiter vorzugsweise etwa 0% bis etwa 0,055%, am meisten vorzugsweise etwa 0% bis etwa 0,025% beträgt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird die Kombination aus Tensid, benetzendem Polymer, Puffer und hydrophilem organischen Reinigungslösungsmittel so gewählt, das eine Erniedrigung der Oberflächenspannung von Wasser (0,072 N/m (72 dyn/cm) auf mehr als etwa 0,025 N/m (25 dyn/cm), weiter vorzugsweise auf mehr als 0,030 N/m (30 dyn/cm), am meisten vorzugsweise auf 0,035 N/m (35 dyn/cm) vorgesehen wird. Wahlweise können geringe Mengen an wirksameren antimikrobiellen Bestandteilen wie Bronopol, Hexetidin, vertrieben von Angus Chemical (211 Sanders Road, North-brook, Illinois, USA), Kathon®, 2-(Hydroxymethyl)aminoethanol, Propylenglykol, Natriumhydroxymethylaminoacetat, Formaldehyd und Glutaraldehyd, quaternäre Ammoniumsalze wie Dioctyldimethylammoniumchlorid, Didecyldimethylammoniumchlorid, C12-, C14- und C16-Dimethylbenzylammoniumchlorid (Bardac® 2280 und Barquat® MB-80, vertrieben von der Lonza), Dichlor-s-triazintrion, Trichlor-s-triazintrion und weiter vorzugsweise 1,2-Benzisothiazolin-3-on, vertrieben von Avicia Chemicals, Chlorhexidindiacetat, vertrieben von Aldrich-Sigma, Natriumpyrithion und Polyhexamethylenbiguanidin, zur Konservierung und/oder für die antimikrobielle Wirkung mit etwa 0,001% bis etwa 0,1%, weiter vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,05% zugesetzt werden.

Ein wichtiger Vorteil der im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendeten nassen Wischtücher, ist die Tatsache, dass die freie Wahl der antimikrobiellen Wirkstoffe, verbunden mit dem Fehlen eines von der Erfindung geforderten Spülschritts und dem Fehlen eines Buffierungsschrittss (Die Verbraucher sind in der Lage Böden und Theken bis zu einem nassen Endergebnis zu reinigen) Vorteile bezüglich der bleibenden Desinfektion ermöglicht. Mit bleibender Desinfektion ist gemeint, dass die vom nassen Wischtuch auf die harte Oberfläche abgegebnen bleibenden antimikrobiellen Wirkstoffe mindestens 99,9% gegen Bakterien und/oder andere Mikroorganismen für eine Zeitspanne von etwa 8 bis etwa 72 Stunden tödlich sind, weiter vorzugsweise für etwa 12 bis etwa 48 Stunden, am meisten vorzugsweise für mindestens etwa 24 Stunden. Obwohl eine bleibende Desinfektion mithilfe von herkömmlichen Verfahren (d. h. Sprühprodukt mit Papierhandtuch, Schwamm, Lumpen etc.) erfolgen kann, bietet das vorbenetzte Wischtuch die Annehmlichkeit die Reinigungsund Desinfektionswirkung in einer Packung zur Verfügung zu stellen. Die bleibenden Eigenschaften resultieren aus einer Kombination von niedrigem Dampfdruck und hoher tödlicher Wirksamkeit der mit den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verbundenen Wirkstoffe. Der Fachmann wird erkennen, dass die bleibende Desinfektionswirkung, sofern sie im Zusammenhang mit Zusammensetzungen vorliegt, welche einen sehr geringen Tensidgehalt aufweisen, noch leichter in Zusammensetzungen erzielt wird, in denen die Tensidgehalte erhöht werden. Die bleibende Desinfektionswirkung kann zusätzlich zu einem ausgezeichneten Endergebnis dem Verbraucher bezüglich der Wirksamkeit des nassen Wischtuchs Sicherheit geben. Eine solche Sicherheit ist am meisten bei Aufgaben wie der Reinigung von Oberflächen wichtig, welche für die Beherbergung von Bazillen anfällig sind, insbesondere, Arbeitsplatten, Herdplatten, Armaturen, Ausgüsse, Möbel, Duschen, Glas und andere Installationen, welche in der Nähe oder in Küchen und Badezimmern sind.

Bevorzugte antimikrobielle Wirkstoffe für die bleibende Wirkung, wie sie von einem nassen Wischtuch oder einem trockenem Wischtuch geboten wird, welches als Folge des Kontakts mit einer nassen Zusammensetzung während des Reinigungsvorgangs nass wird, schließen Kathon®, 2-(Hydroxymethyl)aminophenol, Propylenglykol, Natriumhydroxymethylaminoacetat, Formaldehyd und Glutaraldehyd, quaternäre Ammoniumsalze wie Dioctyldimethylammoniumchlorid, Didecyldimethylammoniumchlorid, C12-, C14- und C16-Di-methylbenzylammoniumchlorid (Bardac® 2280 und Barquat® MB-80, vertrieben von der Lonza), Dichlor-s-triazintrion, Trichlor-s-triazintrion und weiter vorzugsweise Tetrakis-(Hydroxymethylphosphoniumsulfat (THPS), 1,2-Benzisothiazolin-3-on, vertrieben von Avicia Chemicals, Chlorhexidindiacetat, vertrieben von Aldrich-Sigma, Natriumpyrithion und Polyhexamethylenbiguanidin mit etwa 0,001% bis etwa 0,1%, weiter vorzugsweise mit etwa 0,005% bis etwa 0,05% ein. Die speziellen antimikrobiellen Wirkstoffe und deren Kombinationen werden, wie vom Formulieren gewünscht, so gewählt, dass sind gegen spezifische Bakterien wirksam sind. Die antimikrobiellen Wirkstoffe werden vorzugsweise so gewählt, dass die gegen gram-positive und gram-negative Bakterien, umhüllte und nichtumhüllte Viren -und Schimmel wirksam sind, welche üblicherweise im Haushalt, Hotels, Restaurants, Geschäftsgebäuden und Krankenhäusern vorkommen. Die antimikrobiellen Mittel bieten am meisten vorzugsweise eine bleibende Desinfektion gegen Salmonella choleraesuis, Pseudomonas aeruginosa, Staphylococcus aureus und Escherichia coli und Kombinationen hiervon. Wenn immer möglich, werden die antimikrobiellen Wirkstoffe so gewählt, dass sie eine bleibende Desinfektionswirkung gegen mehr als einen bakteriellen Organismus ausüben und weiter vorzugsweise gegen mindestens einen gram-negativen Organismus und mindestens einen gram-positiven Organismus.

Die Erfinder haben gefunden, dass die bleibende Desinfektion auch mithilfe des pH erzielt oder verstärkt werden kann. Im Zusammenhang mit dem vorbenetzten Wischtuch kann zusätzlich die Verwendung geringer Tensidgehalte zur Reduzierung der Oberflächenspannung um mehr als etwa 0,025 N/m (25 dyn/cm), vorzugsweise um mehr als 0,030 N/m (30 dyn/cm) in Verbindung mit pH-Effekten vorteilhaft verwendet werden. Folglich wurde gefunden, dass Zusammensetzungen bei einem pH von 10,5 oder höher oder einem pH von 3 oder niedriger die gewünschte bleibende Wirkung bieten. Das bevorzugte hydrophile substantive Polymer kann dazu verwendet werden die bleibende Wirkung zu verstärken, insbesondere bei flüchtigen Wirkstoffen wie Essigsäure. Die Verwendung des pH-Werts kann auch dazu beitragen, den Anteil der vorstehend benötigten Wirkstoffe zu vermindern, um eine bleibende Wirkung zu erzielen. Bevorzugte Wirkstoffe, welche als Folge des pH-Werts wirksam sind, schließen Milchsäure, Glykolsäure, C8-, C9-, C10-Fettsäuren, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid ein.

Die Verwendung geringer Anteile nichtflüchtiger Verbindungen in den Zusammensetzungen, welche im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden, stellen eine Herausforderung für die Inkorporierung von Duftstoffen dar. Einige Verfahren zur Verbesserung der Löslichkeit des Duftstoffs sind nachstehend offen gelegt. In bestimmten Fällen, insbesondere wenn hydrophobe Duftstoffe gewünscht werden, kann die Duftstoffmkorporierung problematisch sein. Um diesen Zustand zu umgehen haben die Erfinder vorteilhafterweise gefunden, dass die Duftstoffzuführung durch direkte Anwendung konzentrierter Duftstoffe zum Wischtuch erreicht werden kann. In dieser Weise kann praktisch jeder Duftstoff verwendet werden. Um irgendwelche bleibenden negativen Einflüsse, welche vom konzentrierten Duftstoff verursacht werden können, auf ein Mindestmaß zu beschränken, wird der Duftstoff vorzugsweise auf den Umfang des Wischtuchs aufgebracht oder auf Bereiche, welche die zu behandelnde Oberfläche nicht direkt berühren. Bei einer anderen Ausführung kann der Duftstoff zur Packung, welche die Wischtücher enthält, zugegeben werden. In ähnlicher Weise macht die Verwendung geringer Gehalte nichtflüchtiger Wirkstoffe das Inkorporieren wirksamer Schaumunterdrücker in die wässrige Zusammensetzung schwieriger. Es wurde gefunden, dass Schaumunterdrücker leichter und wirksamer direkt auf das Wischtuch aufgebracht werden können, um das Schäumen zu verhindern. Man findet, dass dies nicht nur der Auffassung des Verbrauchers gegen zu starkes Schäumen entspricht, sondern dass es überraschenderweise ein verbessertes Endergebnis nach Trocknung der Oberfläche gezeigt hat. Weiterhin wurde gefunden, dass das direkte Aufbringen von Schaumunterdrückern auf die Wischtücher das Verfahren durch die bessere Schaumkontrolle während der Herstellung und Verpackung beträchtlich erleichtert. Bevorzugte Schaumunterdrücker sind jene, welche bei Gehalten von nicht mehr als 0,1 g Schaumunterdrücker pro Gramm Substrat wirksam sind, weiter vorzugsweise bei 0,01 g Schaumunterdrücker pro Gramm Substrat, am meisten vorzugsweise bei weniger als etwa 0,005 g Schaumunterdrücker pro Gramm Substrat Der am meisten bevorzugte Schaumunterdrücker ist in diesem Zusammenhang DC AF, hergestellt von der Dow Corning Company. Die Verwendung von Schaumunterdrückern zur Verbesserung des Aussehens der Oberfläche hat besondere Bedeutung erlangt, nachdem dise Materialien bei sehr geringen Gehalten wirksam sind.

Herstellungsverfahren

Die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendeten Zusammensetzungen können durch Mischen der Bestandteile hergestellt werden. Es wurde gefunden, dass für eine maximale Duftstoffsolubilisierung in Zusammensetzungen, in denen die Wirkstoffe in niedrigen Konzentrationen vorliegen, eine bevorzugte Reihenfolge der Zugabe erforderlich ist. Diese beinhaltet die Herstellung einer Vormischung wie bei den hierin vorstehend offen gelegten Duftstoffzusammensetzungen, welche dann dem "Basisprodukt" zugegeben wird. Die Vormischung umfasst Rohmaterialien, welche in folgender Reihenfolge zugegeben werden: Tensid(e), sofern überhaupt, mit etwa 25% Aktivität oder größer, Dann Duftstoff, dann Polymer, dann gegebenenfalls Schaumunterdrücker. In bestimmten Fällen ist es vorteilhaft der Vormischung nach dem fakultativen Schaumunterdrücker (ein) Lösungsmittel und/oder fallweise den Puffer zuzugeben. Das gründliche Mischen der Vormischung liefert die besten Ergebnisse. Die Vormischung wird dann der Basis zugesetzt, welche Wasser und die anderen Bestandteile enthält. Die vereinigte Mischung (d. h. Vormischung in die Basis) wird dann gemischt, um eine homogene Lösung zu erhalten.

Ein anderes bevorzugtes Verfahren, um ein Maximum an Duftstoff in die Zusammensetzungen bei beschränktem Tensid zu inkorporieren besteht darin, eine Vormischung zu erzeugen, in welcher Duftstoff zu einer Cyclodextrinmischung im wässrigen Medium zugegeben wird. Alternativ kann die Duftstoff-Cyclodextrin-Mischung vor der Vormischung vorgeformt werden. Diese Arbeitsweise gewährleistet eine maximale Duftstoffinkorporation in die Zusammensetzung und kann Zusammensetzung mit wenig oder ohne Tensid mit Duftstoff ausrüsten. In bestimmten Fällen kann selbst mit den bevorzugten Verfahren keine Solubilisierung von Duftstoff erreicht werden. Bei Anwendungen wie Reinigern für Arbeitsplatten oder Böden kann jedoch, ohne darauf beschränkt zu sein, die gesamt heterogene Zusammensetzung direkt zum Anwendungsgegenstand zugegeben werden, um die vorbenetzten Wischtücher oder Moppe vor ihrer Verpackung in einen Stapel vorbenetzter Wischtücher oder Moppe überzuführen, oder sie kann alternativ in eine Flasche Reinigungslösung abgefüllt werden, um vom Verwender bei der Erstanwendung auf den Stapel Wischtücher gegossen zu werden, um so bei der ersten Verwendung einen Stapel vorbenetzter Moppe zu erzeugen.

In den Fällen, in denen der Gehalt an oberflächenaktiven Stoffen die Duftstofflöslichkeit in den Zusammensetzungen nicht einschränkt, kann ein 1-stufiges Herstellungsverfahren befolgt werden. Eine annehmbare Reihenfolge der Zugabe ist zum Beispiel zuerst die Inkorporierung von Wasser, irgendeines Reinigungstensids und/oder einer organische Säure, gefolgt von irgendeinem hydrophoben Reinigungslösungsmittel. Sobald das Lösungsmittel zugegeben worden ist, wird der pH auf das vom Formulierer gewünschte Optimum eingestellt. Anschließend kann das Polymer zugeben werden, gefolgt von irgendeinem fakultativen Peroxid, Duftstoff und/oder Farbstoff.

"Duftstoffzusammensetzungen"

Die meisten der vorstehend beschrieben Zusammensetzungen können wegen ihrer Fähigkeit, beträchtliche Mengen Duftstoff über hydrophile Polymere zu solubilisieren, vorteilhafterweise in konzentrierter Form verwendet werden. Duftstoffe, welche zum Beispiel in Wasser nicht mit 100 ppm vollständig löslich sind, können unter Verwendung von etwa 0,05% oder mehr hydrophilem Polymer gelöst werden. Zusätzlich kann das bevorzugte Alkylpolyglucosid in geringen Mengen verwendet werden, um die Duftstofflöslichkeit zu verbessern. Geringe Mengen bedeuten Konzentrationen von weniger als etwa 0,05% Polyglucosid. Man findet, dass die bevorzugten Polyglucoside das 3- bis 10fache an Duftstoff auf Gewichtsbasis in Wasser lösen können und dass die Fähigkeit des Polymers Duftstoff zu lösen/dispergieren sogar noch stärker verbessert wird. Dies ist günstig, weil es die Menge an nichtflüchtigen Materialien gering hält, um Rückstände auf ein Mindestmaß zu beschränken. Zum Beispiel können 0,5% des bevorzugten Alkylpolyglucosids mit 0,5% PVNO verwendet werden, um bis zu 0,5 Duftstoffe zu lösen. Bei niedrigeren Gehalten an Tensid und hydrophilem Polymer kann ein größeres Duftstoff/Wirkstoff Verhältnis gelöst werden. Folglich kann die Kombination aus 0,03% Alkylpolyglucosid und 0,015% bis zu etwa 0,1% Duftstoffe lösen, wo hingegen andere Nichtionische nur etwa die Hälfte des Duftstoffanteils lösen können.

Wischtuch-Kit und Wischtuch-haltende Reinigungsvorrichtung

Im Zusammengang mit der Verwendung des hierin definierten Produkts auf regelmäßiger, z. B. täglicher, zweimal wöchentlicher oder wöchentlicher Basis, insbesondere ohne Spülen, zur Aufrechterhaltung der Sauberkeit von Badezimmern, Duschen, Wänden, Arbeitsplatten, Glas, Böden etc, ist es hoch erwünscht, dass das Produkt in einem Behälter in Verbindung mit Anweisungen, vermarktet wird, um es regelmäßig, vorzugsweise nach dem Duschen und/oder Baden, insbesondere ohne Spülen, zu verwenden. Die Anweisungen können entweder direkt auf den Behälter selbst aufgedruckt oder auf unterschiedliche Weise präsentiert werden, einschließend, jedoch nicht darauf beschränkt, in Form einer Broschüre, gedruckten Werbung, elektronischen Werbung und/oder anderer Anzeige, um den Verbraucher des Herstellungsgegenstandes mit einem Satz von Anweisungen zu versorgen. Der Verbraucher muss über die Verwendungsmethode und die Vorteile beim Befolgen dieser Verwendungsmethode Bescheid wissen, um den gesamten Nutzen der Erfindung zu erhalten.

Die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendeten Zusammensetzungen sind mit einer Reinigungsvorrichtung zu verwenden, welche ein entfernbares vorbenetztes Reinigungswischtuch umfasst, welches das Spülen des Mopps während der Verwendung erübrigt. Dies schließt vorzugsweise eine Reinigungsvorrichtung ein, welche ein entfernbares Reinigungswischtuch mit ausreichendem Absorptionsvermögen auf Basis Gramm absorbierte Flüssigkeit pro Gramm Reinigungswischtuch, welches es erlaubt eine typische harte Bodenoberfläche oder Wand (z. B. 7,4 bis 9,3 m2 (80–100 ft2)) zu reinigen, ohne das Wischtuch wechseln zu müssen. Dies erfordert wiederum die Verwendung eines Superabsorptionsmaterials, vorzugsweise vom hierin vorstehenden und in S.N 08/756,507 offen gelegten Typs.

Die vorstehend beschriebenen flüssigen Zusammensetzungen sind mit einer Reinigungsvorrichtung zur Reinigung eine Oberfläche zu verwenden, wobei die Reinigungsvorrichtung vorzugsweise umfasst:

  • a. Reinigungswischtuch, vorzugsweise entfernbar, enthaltend eine wirksame Menge eines Superabsorptionsmittel und mit einer Vielzahl von im Wesentlichen planaren Oberflächen, wobei jede der im Wesentlichen planaren Oberflächen die zu reinigenden Oberfläche berührt, weiter vorzugsweise das Wischtuch ein entfernbares Reinigungswischtuch mit einer Länge und Breite ist, wobei das Wischtuch umfasst

    i. eine Schrubbschicht; und

    ii. wahlweise eine Absorptionslage, umfassend eines erste Lage und eine zweite Lage, wobei die erste Lage zwischen der Schrubbschicht und der zweiten Lage (d. h. die erste Lage befindet sich unterhalb der zweiten Lage) angeordnet ist und eine geringer Breite aufweist als die erste Lage; und
  • b. wahlweise einen Handgriff.

Ein bevorzugter Aspekt des Reinigungstuchs ist gegebenenfalls die Verwendung mehrfacher planarer Oberflächen, welche die verschmutzte Oberfläche während des Reinigungsvorgangs berühren. Im Zusammenhang mit einer Reinigungsvorrichtung wie einem Mopp, sind diese planaren Oberflächen so vorgesehen, dass jede der planaren Oberflächen während eines typischen Reinigungsvorgangs (d. h. wo die Reinigungsvorrichtung in einer im Wesentlichen senkrechten Richtung zur Breite des Tuchs hin und her bewegt wird), jede der planaren Oberflächen die zu reinigende Oberfläche als Folge des "Schwingens" des Reinigungstuchs berührt.

Die bevorzugte Reinigungsvorrichtung besitzt ein Wischtuch, welches günstige Schmutzentfernungseigenschatten bietet, indem es laufend eine frische Oberfläche und/oder Kante bereitstellt, um die verschmutzte Oberfläche zu berühren, d. h. durch Bereitstellung einer Vielzahl von Oberflächen, welche die verschmutzte Oberfläche während des Reinigungsvorgangs berühren.

Das Reinigungstensid ist vorzugsweise linear, d. h. verzweigte und aromatische Gruppen sollten nicht vorliegen, und das Reinigungstensid ist vorzugsweise relativ wasserlöslich mit einer hydrophoben Kettenlänge, welche vorzugsweise etwa 8 bis etwa 16 Kohlenstoffatome aufweist, und wobei nichtionische Reinigungstenside einen HLB von etwa 9 bis etwa 15, weiter vorzugsweise von etwa. 10 bis etwa 15,5 besitzen. Die am meisten bevorzugten Tenside sind die hierin vorstehend beschriebenen Alkylpolyglucoside. Andere bevorzugte Tenside sind die Alkylethoxylate mit etwa 9 bis etwa 12 Kohlenstoffatomen und etwa 4 bis etwa 8 Ethylenoxideinheiten. Diese Tenside bieten eine ausgezeichnete Reinigungswirkung und verhalten sich mit den erforderlichen hydrophilen Polymeren synergistisch. Ein am meisten bevorzugtes Alkylethoxylat ist C11EO5, welches von der Shell Chemical Company unter dem Warenzeichen Neodol® 1–5 erhältlich ist. C11EO5 ist bei der Verwendung in Kombination mit den bevorzugten Co-Tensiden, C8-Sulfonaten und/oder Poly-Tergent CS-1 besonders bevorzugt. Zusätzlich findet man, dass das bevorzugte Alkylethoxylat-Tensid ausgezeichnete Reinigungseigenschaften bietet und vorteilhaf mit dem bevorzugten C8-C16-Polyglucosid in einer Matrix kombiniert werden kann, welche die Benetzungspolymeren der vorliegenden Erfindung einschließt. Ohne an eine Theorie gebunden sein zu wollen wird angenommen, dass das C8-C16-Polyglucosid in Zusammensetzungen, welche zusätzlich das bevorzugte Alkylethoxylat enthalten, insbesondere wenn das bevorzugte Alkylethoxylat für eine überlegene Reinigung erforderlich ist, für ein überlegenes Endergebnis (d. h. verminderte Schleierbildung) sorgt. Man findet auch, dass das bevorzugte C8-C16-Polyglucosid die Duftstofflöslichkeit in Zusammensetzungen verbessert, welche Alkylethoxylate umfassen. Höhere Duftstoffgehalte können für die Akzeptanz durch den Verbraucher vorteilhaft sein.

Die Erfindung umfasst auch eine, wie hierin offen gelegte, Reinigungszusammensetzung in einem Behälter zusammen mit Anweisungen zu ihrer Verwendung. Dieser Behälter kann ein Teil aus einer oder mehreren Einheiten sein, welche entweder zusammen oder getrennt verpackt sind. Der Behälter kann zum Beispiel trockene Wischtücher mit Reinigungslösung enthalten, so dass der Anwender die Wischtücher vor der Verwendung zuerst einmal für die künftige Verwendung vorbenetzt, indem er die Reinigungslösung in die Packung gießt, welche den Stapel mit Wischtüchern enthält. Ein zweites Beispiel ist ein Behälter mit vorbenetzten Wischtüchern, entweder mit oder ohne Reinigungsvorrichtung mit oder ohne Handgriff.

Die Detergenszusammensetzung (Reinigungslösung) ist eine wässrige Lösung, umfassend wahlweise, jedoch vorzugsweise, das hydrophile Polymer und wahlweise ein oder mehrere Reinigungstenside, wobei die bevorzugten vorliegenden Alkylpolyglycoside vorliegen, wenn kein hydrophiles Polymer vorliegt, und wahlweise Lösungsmittel, Builder, Komplexbildner, Schaumunterdrücker, Enzyme etc. Geeignete Polymers sind die hierin vorstehend beschriebenen. Geeignete Tenside sind im Handel erhältlich und in McCutcheon's Band 1: Emulsifiers and Detergents, North American Edition, McCutcheon's Division, MC Publishing Company, 1999, beschrieben. Die am meisten bevorzugten Polymeren sind wiederum Polymere, welche Aminoxideinheiten enthalten. Die am meisten bevorzugten Tenside sind die C8-C16-Polyglucoside und C9-C12-Ethoxylate mit etwa 4 bis etwa 8 Oxyethyleneinheiten und Mischungen hiervon. Diese Zusammensetzungen sind hierin vorstehend offen gelegt worden.

Eine geeignete bevorzugte Reinigungslösung zur Verwendung beim erfindungsgemäßen Verfahren zur Reinigung von Böden, Arbeitsplatten, Wänden mithilfe von vorbenetzten Einwegwischtüchern umfasst: etwa 0,001% bis etwa 0,25%, vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,15%, weiter vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,07% hydrophiles Polymer. Der gewählte Polymergehalt hängt von der Anwendung ab. Man findet zum Beispiel, dass höhere Anteile an hydrophilem Poymer ein klebriges Gefühl auf Böden hinterlassen können. Eine solche Klebrigkeit wird leichter bei Anwendungen wie Arbeitsplatten, Herdplatten und Wänden toleriert. Die Zusammensetzung kann nur das Polymer enthalten, enthält jedoch vorzugsweise auch etwa 0,001% bis etwa 0,5%, vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,25%, weiter vorzugsweise etwa 0,005% bis etwa 0,1% Reinigungstensid, vorzugsweise umfassend das Alkylpolyglucosid, weiter vorzugsweise das bevorzugte Alkylpolyglucosid, welches eine C8-C16-Alkylgruppe und etwa 1 bis etwa 1,5, vorzugsweise etwa 1,1 bis 1,4 Glucosylgruppen und/oder lineares Alkylethoxylat-Tensid (z. B. Neodol 1-5TM, erhältlich von der Shell Chemical Co,) und/oder eine Alkylsulfonat (z. B. Biotege PAS-8sTM, ein lineares C8-Sulfonat, erhältlich von der Stepan Co.); wahlweise etwa 0,001% bis etwa 0,5%, vorzugsweise etwa 0,01% bis etwa 0,38% flüchtiges Puffermaterial, wie z. B. Ammoniak, 2-Dimethylamino-2-methyl-1-propanol; wahlweise etwa 0,001% bis etwa 0,05%, vorzugsweise etwa 0% bis etwa 0,02% nichtflüchtiges Puffermaterial, z. B. Kaliumhydroxid, Kaliumcarbonat und/oder -bicarbonat; wahlweise etwa 0,001 bis etwa 0,5%, vorzugsweise etwa 0,05% bis etwa 0,25% andere Zusätze wie Farbstoffe und/oder Duftstoffe; und etwa 99,9% bis etwa 80%, vorzugsweise etwa 99% bis etwa 85%, weiter vorzugsweise etwa 98% bis etwa 90% entionisiertes oder weich gemachtes Wasser. Der genaue Anteil an entionisiertem oder weich gemachtem Wasser hängt von der Natur der Anwendung ab. Konzentrate können in Abhängigkeit vom Verdünnungsfaktor (z. B. 5x, 10, 20x) weniger als 80% entionisiertes oder weiches Wasser enthalten.

Reinigungsverfahren unter Verwendung einer Reinigungsvorrichtung und vorbenetzter Wischtücher

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Reinigung von Böden oder anderer großer Oberflächen umfasst mehrere Schritte. Nachdem verschiedene Arten von Wischtüchern und/oder unterschiedliche Arten von Geräten verwendet werden können, ist ein wesentliches Merkmal des Verfahrens der vorliegenden Erfindung dies, dass die Wischtücher mit einer Reinigungsvorrichtung verwendet werden, welche aus einem Handgriff und einem Moppkopf besteht, und dass die Wischtücher vorbenetzt werden (entweder in der Fabrik oder bei der ersten Verwendung durch den Anwender selbst). Der erste Schritt des erfindungsgemäßen Reinigungsverfahrens ist die Befestigung eines Wischtuchs an der Reinigungsvorrichtung, worauf sich andere Schritte anschließen, wobei das Wischtuch dazu verwendet wird, die Oberfläche zu reinigen. Die Verteilung der Reinigungslösung ist vorzugsweise im Wesentlichen einheitlich. Es ist ein Vorteil dieser Art von Produkt hierin, das kein Spülen erforderlich ist und dass das Spülen abträglich sein kann, da die Wirksamkeit des Verfahrens ohne Spülen verbessert wird. Die Wirksamkeit des Polymers ist hauptsächlich eine Folge seiner Orientierung an der Oberfläche, um sie hydrophil zu machen. Das Verfahren kann in der Tat nur die Aufbringung einer wässrigen Lösung des Polymers oder des Polymers plus Duftstoffs auf die Oberfläche umfassen.

Anweisungen zur Verwendung erfolgen in verbraucherfreundlicher Sprache auf der Packung und/oder auf Werbeträgern (z. B. Merkblättern Coupons, Displays etc.). Mit verbraucherfreundlicher Sprache ist gemeint, dass der Verbraucher angewiesen wird, wie das Produkt vorzugsweise zu verwenden ist, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die dem Verbraucher zur Verfügung gestellten Maßeinheiten spiegeln das Verständnis des Verbrauchers wieder; Englische Maßeinheiten werden z. B. in den Vereinigten Staaten bevorzugt, während metrische Einheiten in den meisten Europäischen Ländern verwendet werden. Abbildungen können mit oder ohne Worte verwendet werden, um die Anweisungen verbraucherfreundlich zu machen. Ein spezielles Verpackungsdesign kann ebenfalls vorteilhaft verwendet werden, um Anweisungen in verbraucherfreundlicher Weise zu übermitteln. Eine ergonomische Auslegung kann zur intuitiven Verwendung des Produkts mit oder ohne Worte und Bilder beitragen. Die Verpackung kann insbesondere auf eine leichtere Abgabe ausgelegt werden.

Bodenreinigungsverfahren

Im Zusammenhang mit einem Reiniger für Bodenoberflächen (wie auch bei anderen Arten von Reiniger, z. B. Wandreinigern, Glasreinigern, Duschreinigern ... etc.) werden die Zusammensetzungen mithilfe eines vorbenetzten Wischtuchs verteilt. Mit Bodenreinigern meinen wir Zusammensetzungen, welche dafür vorgesehen sind, übliche Böden innerhalb und außerhalb der Wohnung oder des Büros zu reinigen und zu konservieren. Böden, welche mit den vorstehend beschriebenen Zusammensetzungen gereinigt werden können schließen, jedoch ohne Beschränkung darauf, die im Wohnzimmer, Speisezimmer, Küchen, Badezimmer, Keller, Innenhof etc ein. Diese Böden können aus Keramik, Porzellan, Marmor, Formica®, nicht-wachsbares Vinyl, Linoleum, Holz, Bruchsteinfliesen, Ziegel oder Zementmörtel und ähnliche ein.

Glasreinigungswischtücher

Der besseren Bequemlichkeit wegen werden die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendeten Glasreinigungszusammensetzungen in Form eines vorbenetzten Wischtuchs zugeführt. Das vorbenetzte Wischtuch wird an einem Moppkopf und Handriff befestigt, insbesondere für schwierig zu erreichende Bereiche (z. B. Innen- und Außenfenster, Fenster im ersten Stock oder in höheren Stockwerken, Große Glasflächen). Wegen der leichten Verwendung und Vielseitigkeit, kann der Handgriff aus einer oder mehreren schmalen ausziehbaren Befestigungsvorrichtungen oder einem Teleskopstab bestehen. Um beste Ergebnisse zu erzielen schließt die Moppkopfeinheit eine Quetschvorrichtung zum gelegentlichen Auspressen ein. Das vorbenetzte Wischtuch liefert die Flüssigkeit und sorgt für das Schruppen in einem Arbeitsgang. Um beste Ergebnisse zu erzielen, d h. eine Schmutzentfernung mit hohem Glanz und ohne Streifen auf den behandelten Bereichen zu erzielen, so dass kein Spülen erforderlich ist, sollte die Dosierung vorzugsweise etwa 1 ml/m2 bis etwa 10 ml/m2, weiter vorzugsweise etwa 3 ml/m2 bis etwa 5 ml/m2 betragen. Um beste Ergebnisse zu erzielen besteht ein bevorzugtes Wischmuster in einer von Seitezu-Seite überlappen Bewegung, beginnend in der oberen linken (oder rechten) Ecke des Glases; Fortsetzen des Wischmusters das Glas hinunter unter Aufrechterhaltung des Seite-zu-Seite-Musters und endend in der unteren linken oder rechten Ecke. Das vorbenetzte Tuch wird dann ausgedrückt und das Glas in einem Auf-und-Ab-Muster gereinigt, indem am linken oder rechten Ende des Glases begonnen und nach rechts (der links) fortbewegt wird, sodass die Wischbewegung das gesamte Glasteil überdeckt. Ein alternatives Wischmuster beginnt mit einer Auf-und-Ab-Wischbewegung, Ausdrücken des vorbenetzten Wischtuchs und Schließen mit einer Seite-zu-Seite-Wischbewegung. Das alternative Wischverfahren kehrt einfach den zeitlichen Ablauf des Seite-zu-Seite- und des Auf-und-Ab-Wischmusters um. Ein Vorteil des kombinierte Seite-zu-Seite- und Auf-und-Ab-Musters ist die Minimierung von Streifen als Folge einer besseren Ausbreitung der Lösung und die Eliminierung von Streifenlinien bei den linearen Bewegungen von Papiertüchern (d. h. die Ränder des Papiertuchs oder Stoffs hinterlassen sichtbare Spuren, wo das Wischen erfolgt ist). Die darauf bleibende Lösung verdampft nach Vervollständigung des Wischmusters vorzugsweise schnell. Zur Erzielung bester Endergebnisse wird der auf das vorbenetzte Wischtuch ausgeübte Druck während der letzten Wischschritte erhöht. Auf diese Weise wird das Abtropfen der Lösung vermindert und das Wischtuch kann wirksam zur erneuten Absorption von etwas Flüssigkeit während der letzten Wischschritte verwendet werden. Die im Zusammenhang mit dieser Erfindung verwendeten Zusammensetzungen funktionieren besonders gut bei der Anwendung ohne Spülen für Fensterglas, Autoglas, Spiegel, Chrom, Silber, Herdplatten, Glastische, Armaturen und dergleichen. Anders als herkömmliche Glasreiniger benötigen vorbenetzte Wischtücher kein zusätzliches Ausdrücken, um ausgezeichnete Filmbildungs/Streifenbildungs-Endergebnisse zu liefern, insbesondere bei leichten Reinigungsaufgaben. Zusätzlich bietet das hydrophile Polymer dem Verbraucher einige wichtige Vorteile, einschließend Antibeschalgs- und Schmutzfleckenbildungsverhinderungseigenschaften. Die Zusammensetzungen sind für leichte Aufgaben ideal geeignet, d. h. Herdplattensauberkeit, d. h. wöchentliche Wartung. Wichtig ist, dass Rückstandsmengen des hydrophilen Polymers für Glanz und Schmutzverhinderung sorgen. In diese Zusammensetzungen werden Lösungsmittel, insbesondere flüchtige Lösungsmittel, inkorporiert, weil sie bei Bedarf bei Anwendungen ohne Spülen für eine zusätzliche Reinigung ohne Streifenbildung sorgen. Die Zusammensetzungen bieten auch die auf der Oberfläche verbleibenden Polymerreste bei der nächsten Reinigung Vorteile bei der Reinigung von Fett, verkrusteten Nahrungsmitteln und Flecken. Zusätzlich können die Zusammensetzungen zur Verbesserung der Reinigung mit Gegenständen, wie Scheuerkissen, Wärme und Dampf und Kombinationen hiervon verwendet werden. Für die Entfernung von besonders zähen Schmutz oder stark verschmutzen Oberflächen, ist die Verwendung von mehrlagigen Laminatwischtüchern sogar noch vorteilhafter. Es werden die gleichen Flüssigkeitsmengen und Wischmuster verwendet, wie vorstehend beschrieben, die Anweisungen würden jedoch einen zusätzlichen Abzieh- oder Polierschritt einschließen, um möglicherweise verschmutzte Flüssigkeit zu entfernen und die Wiederablagerung von Schmutz auf Glas zu verhindern.

Universal und Bodenreinigung unter Verwendung vorbenetzter Wischtücher

Ein wesentliches Merkmal des Verfahrens der vorliegenden Erfindung ist, dass die vorstehend beschriebenen Universal- und Bodenreinigungszusammensetzungen in Form eines, wie vorstehend beschriebenen, vorbenetzten Wischtuchs zugeführt werden, welches an einem Moppkopf und/oder Griff befestigt ist. Das vorbenetzte Wischtuch gestattet die Flüssigkeitszuführung und das Schrubben in einem Arbeitsgang. Das Mopp-Muster des mit einem Griff verwendeten vorbenetzten Wischtuchs wird vorzugsweise in Form einer überlappenden Auf- und-Ab-Bewegung von links nach rechts (oder rechts nach links) ausgeführt und anschließend wiederholt, indem ein überlappendes Auf-und-Ab-Muster von links nach rechts (oder rechts nach links) verwendet wird. Die Auf-und-Ab-Bewegung überdeckt vorzugsweise etwa 0,5 m bis etwa 1 m. Der links nach rechts Abstand beträgt etwa 1 bis etwa 2 m. Das Mopp-Muster wird dann wiederholt, bis das Wischtuch entweder so gut wie erschöpft oder ausgetrocknet ist. Vorbenetzte Wischtücher können besonders zur Reinigung kleiner Bereiche vorteilhaft sein, wie sie sich in typischen Badezimmern finden. Sie sind leicht verfügbar und vielseitig, insofern, als zur Reinigung anderer Oberflächen als Böden verwendet werden können, wie Arbeitsplatten, Wände etc., ohne dass man eine Vielfalt anderer Flüssigkeiten und/oder Geräte verwenden muss. Diese Arbeitsweise entfernt und kontrolliert Mikroorganismen, indem sie die Impfung von Geräten auf ein Mindestmaß beschränkt, wie sie bei herkömmlichen wiederverwendbaren Systemen wie Schwämmen, Schnur- und Streifen-Moppe of zu beobachten ist. Die fehlende Geräteimpfung führt zu einem saubereren und keimfreieren Endergebnis Es ist gezeigt worden, dass Berührungen zwischen den Wischtüchern und den Händen des Verwenders vermieden werden können. Dies ist besonders im Fall von Wischtüchern wichtig, welche, wie vorstehend beschrieben, an einer Reinigungsvorrichtung befestigt werden, vorbenetzt (d. h. nass gemacht) sind. Manche in den nassen Reinigungszusammensetzungen vorliegenden Verbindungen können in der Tat einen negativen Einfluss (Austrocknung, Weißmachung,... etc.) auf die Haut des Verbrauchers ausüben. Es ist folglich eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Reinigung von Böden und anderen großen Oberflächen mit einer, wie hierin beschriebenen, Reinigungsvorrichtung (d. g. Reinigungsgerät) bereitzustellen, welche einen Griff und einen daran befestigten Moppkopf umfasst, wobei der Moppkopf eine obere und eine untere Oberfläche aufweist und einen Satz von Greifern auf dessen oberer Oberfläche umfasst, und ein Einwegtuch, welches mit einer Reinigungszusammensetzung (vergleiche die Zusammensetzungsbeispiele in der vorstehenden Beschreibung) benetzt ist, wobei das Wischtuch eingangs mindestens teilweise gefaltet und in einem Behälter, welcher einen Stapel Wischtücher enthält, verpackt ist, und wobei das Wischtuch auf dem Moppkopf vor und während des Reinigens trennbar befestigt ist, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass es die Schritte umfasst:

  • (i) Öffnen des Behälters, wobei der Behälter Breiten- und Lägendimensionen aufweist, welche gegenüber der Oberfläche des Moppkopfs leicht größer sind, sodass das obere Wischtuch des Tuchstapels freigesetzt wird, dann
  • (ii) Entfalten des oberen Wischtuchs per Hand, sodass es eine erste Oberfläche mit Breiten- und Längendimensionen, welche gegenüber der Oberfläche des Moppkopfs leicht größer sind, und mindestens zwei sekundäre Oberflächen aufweist, dann
  • (iii) Platzieren des Moppkopfs in den Behälter, sodass die untere Oberfläche des Moppkopfs mit der ersten Oberfläche des oberen Wischtuchs in Kontakt tritt, und Falten der sekundären Oberflächen entlang des Moppkopfs und deren entfernbares Befestigen auf der oberen Oberfläche des Moppkopfs unter Verwendung der Greifer, dann
  • (iv) Entfernen der Reinigungsvorrichtung mit dem daran befestigten Wischtuch und Schliließen des Behälters mit dessen Deckel, um das Verdunsten der Reinigungszusammensetzung zu verhindern, und anschließend
  • (v) Wischen des Bodens oder anderer großer Oberflächen unter Verwendung der Vorrichtung sowie anschließendes Entfernen des einmal verwendeten Wischtuchs.

Das vorstehende Verfahren vermindert die Notwendigkeit die nassen Wischtücher mit der Hand zu berühren dramatisch und vermindert damit das Risiko von Hautschäden stark und vorteilhaft. Zusätzlich, und wichtiger ist, dass es das Verschütten der Benetzungslösung während des Schritts der Befestigung des Wischtuchs auf dem Moppkopf vermeidet, was das ganze Verfahren viel sauberer macht.

Das ungefaltete obere Wischtuch umfasst mindestens zwei sekundäre Oberflächen zur Faltung um den Moppkopf und entfernbaren Befestigung daran. Die Abziehfolie soll vorzugsweise bei der ersten Verwendung vollständig vom Behälter abgetrennt und verworfen zu werden. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist weiterhin die Bereitstellung eines Kits, umfassend

  • (i) eine Reinigungsvorrichtung, umfassend einen Griff und einen daran befestigten Moppkopf, wobei der Moppkopf eine obere und ein untere Oberfläche aufweist und einen Satz von Greifern auf dessen oberer Oberfläche umfasst, und
  • (ii) einen Behälter, welcher einen Stapel Wischtücher enthält, welche mit einer Reinigungszusammensetzung benetzt sind und die Wischtücher mindestens teilweise gefaltet sind, und der Behälter die Breite und Oberfläche des Moppkopfs aufweist
zur Verwendung bei einem, wie vorstehend beschriebenen, Verfahren.

Um für den Verbraucher die verschiedenen Schritte des vorstehend beschriebenen Verfahrens ausführlicher zu beschreiben, umfasst der Behälter, welcher die Wischtücher enthält und/oder die Packung, welche die Reinigungsvorrichtung enthält oder das Reinigungs-Kit – umfassend die Reinigungsvorrichtung zusammen mit dem Mopp – vorzugsweise einen Aufkleber mit Abbildungen, welche die verschiednen Verfahrensschritte veranschaulichen, wie in 1 dargestellt.

Reinigungsvorrichtung

Bei der vorliegenden Erfindung verwendet das Verfahren zur Reinigung von Böden und anderen großen Oberflächen irgendeine der vorstehend beschriebenen Reinigungszusammensetzungen, wahlweise enthaltend einen verschwindenden Farbstoff, mit einer Vorrichtung zur Reinigung einer Oberfläche der hierin vorstehend offen gelegte An, wobei die Vorrichtung umfasst:

  • a. ein entfernbares Reinigungswischtuch, vorzugsweise umfassend ein Superabsorptionsmittel und eine Vielzahl von im Wesentlichen planaren Oberflächen, wobei jede der im Wesentlichen planaren Oberflächen die zu reinigenden Oberfläche berührt, weiter vorzugsweise eine Wischtuchstruktur mit einer ersten Lage und einer zweite Lage, wobei die erste Lage zwischen der Schrubbschicht und der zweiten Lage angeordnet ist und eine geringer Breite aufweist als die erste Lage; und
  • b. einen Handgriff.

Wie hierin vorstehend erörtert, enthält unter einem bevorzugten Aspekt der Erfindung das Wischtuch vorzugsweise ein Superabsorptionsmateiral, und sorgt vorzugsweise auch für beträchtliche Vorteile bei der Reinigung. Die bevorzugte Reinigungsleistung wird auf die nachstehend beschriebenen Struktureigenschaften zurückgeführt, verbunden mit der Fähigkeit des Wischtuchs solubilisierten Schmutz zu entfernen. Das wie hierin beschriebene, bevorzugte Reinigungstuch stellt bei der Verwendung mit den hierin vorstehend beschriebenen Reinigungszusammensetzungen eine optimale Leistung bereit.

Die bevorzugten Wischtücher sehen mehrfache planare Oberflächen vor, wie hierin vorstehend beschrieben.

Alle hierin verwendeten Zahlenwerte sind Näherungen auf der Basis normaler Schwankungsbreiten; Alle Anteile, Prozente und Verhältnisse beziehen sich auf das Gewicht und das Gewicht der Zusammensetzung, sofern nicht anderweitig spezifiziert.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Reinigung von Böden und anderen großen Oberflächen mit einer Reinigungsvorrichtung, umfassend einen Griff und einen daran befestigten Moppkopf, wobei der Moppkopf eine obere und eine untere Oberfläche aufweist und einen Satz von Greifern auf dessen oberer Oberfläche umfasst, und ein Einwegtuch, welches mit einer Reinigungszusammensetzung benetzt ist, wobei das Tutch eingangs mindestens teilweise gefaltet und in einem Behälter, welcher einen Stapel Tücher enthält, verpackt ist, und wobei das Tuch auf dem Moppkopf vor und während des Reinigens trennbar befestigt ist, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass es die Schritte umfasst:

    (i) Öffnen des Behälters, wobei der Behälter Breiten- und Längendimensionen aufweist, welche gegenüber der Oberfläche des Moppkopfs leicht größer sind, sodass das obere Tuch des Tuchstapels freigesetzt wird, dann

    (ii) Entfalten des oberen Tuchs per Hand, sodass es eine erste Oberfläche mit Breiten- und Längendimensionen, welche gegenüber der Oberfläche des Moppkopfs leicht größer sind, und mindestens zwei sekundäre Oberflächen aufweist, dann

    (vi) Platzieren des Moppkopfs in den Behälter, sodass die untere Oberfläche des Moppkopfs mit der ersten Oberfläche des oberen Tuchs in Kontakt tritt, und Falten der sekundären Oberflächen entlang des Moppkopfs und deren entfernbares Befestigen auf der oberen Oberfläche des Moppkopfs unter Verwendung der Greifer, dann

    (vii) Entfernen der Reinigungsvorrichtung mit dem daran befestigten Tuch und Schließen des Behälters mit dessen Deckel, um das Verdunsten der Reinigungszusammensetzung zu verhindern, und anschließend

    (viii) Wischen des Bodens oder anderer großer Oberflächen unter Verwendung der Vorrichtung sowie anschließendes Entfernen des einmal verwendeten Tuchs.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Behälter durch eine Abziehfolie verschlossen wird und diese bei der ersten Verwendung vollständig von dem Behälter abgetrennt und verworfen werden soll.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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