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Dokumentenidentifikation DE60203304T2 11.08.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001425185
Titel DRUCKTUCHHÜLSE MIT AUSTAUSCHBARER DRUCKFLÄCHE
Anmelder Day International, Inc., Dayton, Ohio, US
Erfinder DZIERZYNASKI, P., Edward, Ashville, US;
McLEAN, E., Michael, Waynesville, US;
PINKSTON, D., Melvin, Hendersonville, US;
LOYER, K., Philip, Waynesville, US;
WOLTERS, R., Dennis, Dayton, US
Vertreter Meissner, Bolte & Partner, 90402 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 60203304
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.08.2002
EP-Aktenzeichen 027731975
WO-Anmeldetag 14.08.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/US02/25880
WO-Veröffentlichungsnummer 0003022595
WO-Veröffentlichungsdatum 20.03.2003
EP-Offenlegungsdatum 09.06.2004
EP date of grant 16.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.08.2005
IPC-Hauptklasse B41N 10/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich ganz allgemein auf eine Drucktuchhülse und insbesondere auf eine nahtlose Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche.

Ein Drucktuchzylinder bei einer Offsetdruckpresse weist eine axial verlaufende Vertiefung bzw. eine Arretierkehle mit Klemmsegmenten auf. Dabei sind Drucktücher in Folienform vorgesehen, die so um den Drucktuchzylinder gewickelt werden, dass die einander gegenüber liegenden Enden des Drucktuchs in die Auskehlung eingeführt und dort festgeklemmt werden. Da die losen Enden des Drucktuchs an dem Zylinder befestigt werden müssen, weist die Oberfläche des Drucktuchs im aufmontierten Zustand einen Spalt auf, an dem die Ränder eingezogen sind. Infolgedessen wirkt sich dies nachteilig auf die Druckqualität, die Arbeitsgeschwindigkeit und auf die Abmessungen des zur Verfügung stehenden Druckbereichs aus. Außerdem kann die Abschaltzeit der Presse, einschließlich des Wechsels der Drucktücher im Laufe der Zeit, ebenfalls übermäßig lang sein.

Diese Probleme lassen sich in den Fällen auf ein Mindestmaß reduzieren, wenn das Drucktuch als spaltlose Hülse vorgesehen ist, die sich zur Anbringung auf dem Drucktuchzylinder eignet. Da die Hülse jedoch im Wesentlichen gereckt ist, während sie sich auf dem Drucktuchzylinder befindet, wirken auf die Hülse erhebliche Kräfte in Umfangsrichtung und entlang der Peripherie ein. Während des Betriebs der Presse wirken außerdem auf die Drucktuchhülse hohe Drehgeschwindigkeiten und der Zusammenstoß mit anderen Bauelementen der Presse ein, unter anderem mit einem Druckplattenzylinder mit Druckplatten. Als solche erfährt die Drucktuchhülse schließlich eine dynamische Ermüdung. In den Fällen, in denen die Drucktuchhülse eine dynamische Ermüdung erfahren hat, wirkt sich diese nachteilig auf die Druckqualität aus und muss die Drucktuchhülse ausgewechselt werden. Normalerweise versagt jedoch entweder die Druckfläche oder der Klebstoff, der die Druckfläche an der ersten Innenlage hält. Die übrigen Lagen bzw. Schichten sind häufig von der Funktion her intakt.

Derzeit werden einige Drucktuchhülsen nach Ermüdung weggeworfen. Dies führt zu erheblichem Abfall und zu beträchtlichen Kosten, da die Werkstoffe, die zum Aufbau der Trägerlage und der inneren Schichten verwendet werden, mit einem erheblichen Teil an den Gesamtkosten des Materials für die Herstellung der Hülse beteiligt sind. Alternativ werden die Hülsen für Drucktücher nach der Ermüdung an den Hersteller eingesandt, damit sie aufgearbeitet bzw. „neu belegt" werden. Zwar ist es mit einer Aufarbeitung möglich, bestimmte wieder verwendbare Teile der ermüdeten Drucktuchhülse zu recyceln, doch muss der Betreiber der Druckpresse die gesamte Drucktuchhülse an den Hersteller senden. Der Hersteller muss dann die verschlissenen Teile der Drucktuchhülse entfernen und eine neue Druckfläche und neue innen liegende Elemente an der Drucktuchhülse anbringen. Dies verursacht erhebliche Kosten beim Hersteller. Außerdem weisen einige Hülsen, die an den Hersteller zurückgeschickt werden, Schadstellen an dem Nickelträger auf die auf den Versand oder die Handhabung zurückzuführen sind, und können damit nicht wieder aufgearbeitet werden.

In der US-Patentschrift US-A-5 351 615 wird eine Drucktuchhülse mit auswechselbarer Druckfläche beschrieben, welche (a) eine Unterbauhülse und (b) eine Außenhülse mit einer Druckfläche aufweist, bei welcher die Unterbauhülse und die Außenhülse dauerhaft mit einander vulkanisiert oder verklebt sind. Infolge des Vulkanisiervorgangs oder der Verklebung ist es nur möglich, das gesamte Drucktuch aus der Druckpresse zu entfernen, sofern dies erwünscht ist (also nicht die einzelnen Lagen des Drucktuchs). Ähnliche entfernbare Drucktuchhülsen werden in den US-Patentschriften US-A-5 778 79 und US-A-6 148 725 beschrieben.

Deshalb besteht ein Bedarf an einem spaltlosen Drucktuch, mit dem ein einfacher Wechsel der Druckfläche an einer ermüdeten Drucktuchhülse möglich ist, wobei das Auswechseln direkt auf der Presse oder an Ort und Stelle in der Nähe der Presse möglich ist.

Mit der vorliegenden Erfindung werden die Nachteile bei den bisherigen Druckhülsen dadurch überwunden, dass eine erneuerbare Druckhülse vorgesehen wird, bei welcher die Druckfläche und optional eine oder mehrere Tragschichten von der Druckhülse abgenommen und ausgetauscht werden.

Entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Drucktuchhülse zwei von einander trennbare Abschnitte auf, die eine Unterbauhülse und eine Außenhülse umfassen. Die Unterbauhülse umfasst eine Trägerhülse und vorzugsweise eine oder mehrere Innenschichten, darunter eine komprimierbare Lage. Die Außenhülse weist eine erste Innenfläche und eine Druckfläche auf. Die komprimierbare Lage kann alternativ in die Außenhülse zwischen der ersten Innenfläche und der Druckfläche einbezogen werden. Die Außenhülse wird dabei über die Unterbauhülse so montiert, dass eine Drucktuchhülse gebildet wird. Wenn die Drucktuchhülse auf einem Drucktuchzylinder bei einer Druckpresse eingebaut ist, drehen sich die Unterbauhülse und die Außenhülse als eine integrale Einheit. Sollte an der Druckfläche übermäßig stark Abnutzung oder Ermüdung auftreten, kann die Außenhülse ausgewechselt werden. Die Unterbauhülse kann jedoch für zahlreiche Lebensdauerzyklen hinweg recycelt werden, indem über der vorhandenen Unterbauhülse eine neue Außenhülse montiert wird.

Darüber hinaus ist die Drucktuchhülse in der Weise angeordnet, dass der Benutzer einer Druckpresse die Außenhülse vorzugsweise an Ort und Stelle auswechseln kann, ganz bevorzugter Weise an der Maschine oder in deren Nähe, so dass es nicht mehr notwendig ist, die gesamte Drucktuchhülse wegzuwerfen oder alternativ die Drucktuchhülse zum erneuten Belegen an den Hersteller zurückzusenden.

Die nachstehende ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung lässt sich am besten in Verbindung mit den nachfolgenden Zeichnungen verstehen, in denen gleiche Strukturen mit den gleichen Bezugszeichen angegeben sind und in welchen:

1 eine schematische Ansicht einer Druckhülse zeigt, welche auf einem Drucktuchzylinder entsprechend einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung montiert ist, wobei die Druckpresse selbst aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen wurde und die Drucktuchhülse mit Schichten bzw. Lagen dargestellt ist, die zur Illustration abgeschnitten sind;

2 eine schematische Ansicht einer Drucktuchhülse zeigt, die gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung auf einem Drucktuchzylinder montiert ist, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit die Druckpresse selbst weggelassen wurde und die Drucktuchhülse mit Schichten bzw. Lagen dargestellt ist, die zur Illustration abgeschnitten sind;

3 eine perspektivische Stirnansicht der Unterbauhülse bei der Drucktuchhülse gemäß 2 darstellt;

4 eine perspektivische Stirnansicht der Außenhülse bei der Drucktuchhülse gemäß 2 ist;

5 eine isometrische Darstellung der Unterbauhülse mit einem ausgeschnittenen Abschnitt der Außenhülse zeigt, die auf einen Drucktuchzylinder gemäß 2 bis 4 montiert ist, wobei die Ausrichtung von Öffnungen in der Unterbauhülse mit den auf dem Drucktuchzylinder vorgesehenen Belüftungsöffnungen dargestellt wird;

6 eine schematische Ansicht einer Drucktuchhülse ist, die auf einen Drucktuchzylinder montiert ist und einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung entspricht, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit die Druckpresse selbst weggelassen wurde und die Drucktuchhülse mit Schichten bzw. Lagen dargestellt ist, die zur Illustration abgeschnitten sind;

7 eine perspektivische Stirnansicht der Unterbauhülse bei der Drucktuchhülse gemäß 6 ist;

8 eine perspektivische Stirnansicht der Außenhülse bei der Drucktuchhülse gemäß 6 zeigt; und

9 eine schematische Ansicht der Unterbauhülse und eines ausgeschnittenen Bereichs der Außenhülse ist, die auf einem Drucktuchzylinder gemäß 6 bis 8 montiert ist, wobei die Ausrichtung von Öffnungen in der Unterbauhülse mit den auf dem Drucktuchzylinder vorgesehenen Belüftungsöffnungen dargestellt wird.

In der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele wird auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen, die Teil dieser Beschreibung sind und in denen rein illustrativ ohne Einschränkung spezielle bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt sind, in denen die Erfindung in die Praxis umgesetzt werden kann. Dabei ist dies in der Weise zu verstehen, dass auch andere Ausführungsbeispiele eingesetzt und mechanische Veränderungen vorgenommen werden können, ohne über den Umfang der vorliegenden Erfindung hinauszugehen. Dabei wird auf die Figuren verwiesen, welche den Aufbau einer Drucktuchhülse gemäß der vorliegenden Erfindung darstellen. Es ist klar erkennbar, dass es sich dabei um schematische Figuren handelt und dass die Abmessungen nicht maßstabsgetreu sind.

Die auswechselbare Hülse

Gemäß der Darstellung in 1 weist eine Drucktuchhülse 100 eine Trägerhülse 102, eine erste Verstärkungslage 104, eine komprimierbare Lage 106, eine zweite Verstärkungslage 108 und eine Druckfläche 110 auf. Die Drucktuchhülse 100 wird auf einen Drucktuchzylinder 112 entsprechend der Darstellung montiert. Der Drucktuchzylinder 112 stellt einen Teil einer Druckpresse dar, wie sie auf diesem Gebiet bekannt ist. Die Druckpresse als solches ist in 1 nicht dargestellt.

In der Praxis werden verschiedene Bestandteile der Drucktuchhülse 100 mit einander so kombiniert, dass sie zwei getrennte Hülsen bilden, die in der Weise zusammengebaut werden können, dass die beiden Hülsen sich als eine integrale Einheit auf dem Drucktuchzylinder drehen. Die Hülsen können jedoch so getrennt sein, dass die Druckfläche 110 ausgewechselt werden kann und dass es möglich ist, einen oder mehrere der darunter liegenden Bestandteile über mehrere Lebensdauerzyklen zu recyceln, wie nachstehend noch ausführlicher erläutert wird. Dabei ist jeder Bestandteil der Drucktuchhülse 100 in ausgeschnittener Form dargestellt, wobei von der linken Seite in 1 her fortschreitend abgeschnitten ist, so dass jeder einzelne Bestandteil identifiziert und besprochen werden kann.

Die Trägerhülse 102 ist vorzugsweise aus Nickel galvanoplastisch geformt. Es können jedoch auch andere geeignete Werkstoffe verwendet werden, unter anderem Edelstahl, Aramidfasern, Kohlenstofffasern, verstärkter Epoxid-Kunststoff, glasfaserverstärkter Kunststoff oder glasfaserverstärktes Polyesterharz.

Die erste Verstärkungslage 104 verleiht der Oberfläche der Trägerhülse 102 einen hohen Reibungskoeffizienten. Beispielsweise kann die erste Verstärkungslage 104 eine aus Polymermaterial bestehende aufgewickelte Schnur, ein Gewebe, aufgewickelte Fasern wie zum Beispiel Fasern aus Polyester, Bauwolle, Glasfaser, mit Baumwolle umwickeltem Polyester, Rayon, Kohlenstofffäden oder anderen Fasern aus synthetischem oder organischem Material mit einem hohen Modul aufweisen. Zu den geeigneten synthetischen Fasern gehören zum Beispiel Aramidfasern und Glasfasern oder Polyesterfäden, die aus einer Vielzahl verschiedener Quellen bezogen werden können. Die erste Verstärkungslage 104 ist zur praktischen Umsetzung der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich. Doch sorgt die erste Verstärkungslage 104 für zusätzliche Steifigkeit an der Trägerhülse 102 und verringert somit die Gefahr, dass die Trägerhülse 102 während der Handhabung beschädigt wird.

Bei der komprimierbaren Lage 106 handelt es sich um eine Schicht aus Elastomermaterial, welches die benötigten Eigenschaften besitzt, um Anwendungen zu realisieren, die typischerweise mit dem Offsetbahnendruck mit heißtrocknender Farbe verknüpft sind. Dabei kann die komprimierbare Lage 106 unter Heranziehung von Arbeitstechniken gebildet werden, wie sie auf diesem Gebiet bekannt sind. Zum Beispiel kann zur Bildung der komprimierbaren Lage 106 eine Elastomerverbindung verwendet weiden, welche bekannte Zuschlagstoffe für die Verarbeitung, die Stabilisierung, die Verfestigung und die Aushärtung enthält. Hierbei kann jedes geeignete Polymermaterial eingesetzt werden, das als aushärtbares oder vulkanisierbares Material gilt, unter anderem zum Beispiel Naturkautschuk oder Styrol-Butadien-Gummi (SBR), Ethylen-/Propylen-/unkonjugierter Dienetherpolymer-Gummi (EPDM), Butylgummi, Neopren, Butadien, Acrylonitril-Gummi (NBR) oder Polyurethane. Ein Elastomer, das gegenüber Lösungsmitteln und Druckfarbe widerstandsfähig ist, wird dabei bevorzugt. Zum Beispiel kann die komprimierbare Lage 106 mikrofeine Kügelchen enthalten, mit denen ein Elastomermaterial imprägniert ist, wie es in der US-Patentschrift 4,770,928 beschrieben wird, die den Titel trägt „Verfahren zum Aushärten eines komprimierbaren Drucktuchs und danach hergestelltes komprimierbares Drucktuch".

Die komprimierbare Lage 106 wird mittels Arbeitstechniken an der ersten Verstärkungslage 104 befestigt, die auf diesem Gebiet bekannt sind. Zum Beispiel weist beim Aufbau eine Drucktuchhülse eine Trägerhülse aus Nickel, eine erste Verstärkungslage und eine komprimierbare Lage auf die unter Einsatz herkömmlicher Ausbreitmaschinen über der Verstärkungslage aufgebracht ist. Alternativ wird bei einem zweiten Aufbau eine komprimierbare Lage direkt auf der Trägerhülse aus Nickel ausgebildet, wobei Gieß- oder Spritzgießtechniken eingesetzt werden. Die komprimierbare Lage 106 kann alternativ unter Einsatz von Extrusions-Sprüh-Spinnprozessen oder anderen Arbeitstechniken aufgebracht werden, wie dies auf diesem Gebiet bekannt ist. Außerdem erkennt ein Fachmann auf diesem Gebiet, dass die komprimierbare Lage 106 im Wesentlichen vor der Montage vulkanisiert werden kann oder mit Hilfe eines geeigneten Klebstoffs an der ersten Verstärkungslage 104 oder an der Trägerhülse 102 befestigt werden kann. Außerdem erfordert die komprimierbare Lage 106 gegebenenfalls zusätzliche Bearbeitung und Vorbereitung. Zum Beispiel ist es unter Umständen erforderlich, die komprimierbare Lage 106 vor Abschluss der Montage der Drucktuchhülse 100 auf eine gewünschte Abmessung abzuschleifen.

Die zweite Verstärkungslage 108 ist optional und weist vorzugsweise eine Schicht aus nicht-reckbarem Material auf. Zum Beispiel kann es sich bei der zweiten Verstärkungslage 108 um eine Schicht aus gewebtem oder ungewebtem Stoff bzw. Gewebe oder Vliesmaterial, um eine verstärkende Filmschicht aus Mylar (Polyester) zum Beispiel, um eine verstärkte Filmschicht beispielsweise aus Karbonfasern oder Aramidfasern, um Schnur, um eine Glasfaserschicht oder eine Oberflächenschicht aus hartem Polyurethan. Des Weiteren kann die zweite Verstärkungslage 108 eine Hülse sein, die ähnlich wie die hier beschriebene Trägerhülse 102 aufgebaut ist und aus ähnlichen Werkstoffen wie diese besteht. In den Fällen, in denen die zweite Verstärkungslage 108 aus einer Gewebeschicht gebildet ist, kann das Material ein einfaches Gewebe aus hochwertigen knoten- und flusenfreien Baumwollgarnen sein, das keine Webfehler, Verunreinigungen, etc. aufweist. Bei dem Gebewebe kann es sich auch um Rayon, Nylon, Polyester oder aus Gemischen hieraus handeln.

Die Druckfläche 110 kann jede Druckfläche sein, wie sie auf diesem Gebiet bekannt ist. Zum Beispiel kann die Druckfläche 110 einen Streifen aufweisen, der um die zweite Verstärkungslage 108 herum gebildet und durch Verkleben an dieser gehalten wird. Alternativ kann die Druckfläche 110 einen spaltfreien schlauchförmigen Verbundstoff aufweisen, wie er zum Beispiel in Form eines extrudierten Außenrohres auf diesem Gebiet bekannt ist. Die Druckfläche 110 kann beispielsweise mittels Klebstoff an der zweiten Verstärkungslage 108 unter Verwendung von Gummizement befestigt werden. Dabei ist zu beachten, dass dann, wenn keine zweite Verstärkungslage 108 verwendet wird, die Druckfläche 110 an der komprimierbaren Lage 106 befestigt wird.

Zweiteilige Hülse

Es wird nun auf 2 verwiesen, nach welcher die Drucktuchhülse 200 Schichten bzw. Lagen aufweist, die den Lagen bei der anhand von 1 beschriebenen Drucktuchhülse 100 ähnlich sind. Insofern werden gleiche Lagen mit einem Bezugszeichen angegeben, das höher ist als die entsprechende Lage aus der 100-Reihe, die anhand von 1 erläutert wurde. Außerdem ist auch hier jede der Schichten in der Drucktuchhülse 200 zur Illustration und zur Vereinfachung der Erläuterung in abgeschnittener Form dargestellt.

Gemäß 2 weist eine Drucktuchhülse 200 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung eine Unterbauhülse 214 und eine Außenhülse 216 auf. Die Außenhülse 216 ist dabei über der Unterbauhülse montiert und so an dieser befestigt, dass eine Bewegung der Unterbauhülse 214 bezüglich der Außenhülse 216 sowohl in seitlicher Richtung als auch in Drehrichtung verhindert wird. Die Unterbauhülse 214 und die Außenhülse 216 drehen sich als solche als integrale Einheit, wenn sie korrekt auf einem geeigneten Drucktuchzylinder 212 angebracht sind. Die Außenhülse 216 weist eine Druckfläche 210 auf und kann optional eine oder mehrere innen liegende Schichten umfassen, wie nachstehend noch ausführlicher beschrieben wird. Außerdem weist die Unterbauhülse 214 eine Trägerhülse 202 und optional eine oder mehrere innen liegende Schichten auf, wie nachstehend noch genauer erläutert wird.

Gemäß den Darstellungen in 2 und 3 umfasst die Unterbauhülse 214 eine Trägerhülse 202 und optional eine erste Verstärkungslage 204. Die erste Verstärkungslage 204 kann beispielsweise eine aus Polymerfäden gewickelte Schnur oder ein Gewebe aus Polymer aufweisen, welches für einen hohen Reibungskoeffizienten an der Oberfläche der Trägerhülse 202 sorgt und zur Festigkeit beiträgt, um so die Gefahr zu verringern, dass die Trägerhülse 202 während der Handhabung beschädigt wird, wie nachstehend noch genauer erläutert wird.

Entsprechend 4, wo dies am deutlichsten zu erkennen ist, wird die Außenhülse 216 dadurch aufgebaut, dass eine erste Innenfläche 220 gebildet wird, die eine komprimierbare Lage 206 über der ersten Innenfläche 220 bildet, und dass bei Bedarf eine zweite Verstärkungslage 208 über der zweiten Verstärkungslage 208 aufgebracht wird. Die erste Innenschicht 220 definiert eine Innenfläche, die lösbar an der Unterbauhülse 214 befestigt werden kann. Die erste Innenschicht 220 ist so aufgebaut, dass sie eine Innenfläche besitzt, die zu der Außenfläche der Unterbauhülse 214 eine zeitweilige Verbindung aufbauen kann, wohingegen die Drucktuchhülse 200 auf einem Drucktuchzylinder montiert wird. Dabei ist zu beachten, dass die erste Innenfläche 220 nur rein illustrativ in den Figuren als separate Lage dargestellt ist. Es ist deutlich erkennbar, dass es sich bei der ersten Innenschicht 220 um eine separat gebildete Lage handeln kann oder dass sie alternativ die Innenfläche einer der Schichten bildet. Die genaue Vorgehensweise zur Bildung der ersten Innenschicht 220 hängt von der Art und Weise ab, die jeweils gewählt wird, um die Außenhülse 216 vorübergehend an der Unterbauhülse 214 zu befestigen. Zum Beispiel kann die erste Innenfläche 220 eine Nickelhülse oder eine Hülse aus einem anderen Material aufweisen, der auch jene Werkstoffe umfasst, die unter Bezugnahme auf die Trägerhülse 102 hier beschrieben wurden, wobei die Außenhülse 216 schwimmend über der Unterbauhülse angeordnet ist und an dieser mittels Reibung befestigt wird, wie nachstehend noch genauer erläutert wird. Alternativ kann die erste Innenfläche die Innenfläche der komprimierbaren Lage 106 oder anderer zwischengeschalteter Lagen umfassen, bei denen die Außenhülse unter Einsatz mechanischer Mittel, Klebtechniken oder chemischer Verfahren zeitweilig mit der Unterbauhülse verbunden wird, wie nachstehend noch beschrieben wird. Dabei liegt es auf der Hand, dass (hier nicht dargestellte) optionale Verstärkungsschichten zwischen der ersten Innenfläche 220 und der komprimierbaren Lage 206 eingesetzt werden können, beispielsweise die vorstehend erläuterte erste oder zweite Verstärkungslage 104, 108.

Gemäß 2 wird die Unterbauhülse 214 so hergestellt, dass sie eine Breite von 214W aufweist, die im Allgemeinen gleich der Breite des Drucktuchzylinders 212 ist, an welchem die Drucktuchhülse 200 angebracht werden soll. Die Außenhülse 216 kann mit jeder gewünschten Breite 216W bis zur Breite 214W der Unterbauhülse 214 und noch darüber hinaus hergestellt werden, je nach den Anforderungen bei einem speziellen Einsatzgebiet. Zum Beispiel kann die Außenhülse 216 mit einer Breite von 216W hergestellt werden, die kleiner ist als die Breite 214W der Unterbauhülse 216 und ganz allgemein gleich der Breite der (hier nicht dargestellten) Bahn, je nach den Anforderungen bei einer bestimmten Arbeit. Außerdem kann die Außenhülse 216 mit einer Breite von 216W hergestellt werden, die größer ist als die Breite 214W der Unterbauhülse 214 in den Fällen, in denen die Drucktuchhülse 200 mit bestimmten Werkzeugen zur Unterstützung mittels Luft zusammengebaut wird.

Aus 3 und 4 wird deutlich, dass sich die Unterbauhülse 224 sowie die Außenhülse 216 jeweils in entspanntem Zustand befinden und dass die Unterbauhülse 214 einen Außendurchmesser 214' aufweist, der größer ist als der Innendurchmesser 216ID der Außenhülse 216. Die Außenhülse 216 wird durch Einleiten von Druckgas, vorzugsweise Druckluft, gegen die Innenfläche 230 der ersten Innenfläche 220 in radialer Richtung aufgeweitet und schwimmt über der Unterbauhülse 214.

Gemäß der Darstellung in 5 ist entlang der Oberfläche der Unterbauhülse 214 eine Vielzahl von durchgeführten Öffnungen 224 vorgesehen. Die Durchleitungen 224 sind so angeordnet, dass sie mit Belüftungslöchern 226 fluchten, die entlang der Oberfläche des Drucktuchzylinders 212 vorgesehen sind, auf dem die Drucktuchhülse 200 angebracht werden kann. Auch wenn die Durchleitungen 224 hier in einer Form dargestellt sind, in der sie nahe den Endbereichen 228 der Unterbauhülse 214 auf dem Umfang positioniert sind, ist doch klar erkennbar, dass sich die Stelle, an der die Belüftungslöcher 226 und dementsprechend die Durchleitungen 224 ausgebildet sind, sich je nach der Ausbildung des speziellen Drucktuchzylinders 212 verändern kann, an dem die Drucktuchhülse 200 angebracht werden kann. Weiterhin ist deutlich, dass die Durchleitungen 224 mit gestrichelten Linien dargestellt sind, um so anzugeben, dass sich die Durchleitungen 224 vollständig durch die Unterbauhülse 214 erstrecken und mit den Belüftungslöchern 226 fluchten, die entlang des Drucktuchzylinders 212 vorgesehen sind. Dabei können die Öffnungen 224 aus porösen Werkstoffen mit beliebig veränderter Durchlässigkeit ausgebildet sein, die strategisch geschickt innerhalb einer oder mehrerer Lagen der Unterbauhülse 214 oder durch die gesamte Unterbauhülse 214 hindurch angeordnet sind.

Entsprechend einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Unterbauhülse 214 in der Weise auf dem Drucktuchzylinder 212 positioniert, dass die durchgehenden Öffnungen 224 im Wesentlichen mit den Belüftungslöchern 226 fluchten bzw. sich mit diesen decken, welche entlang der Oberfläche des Drucktuchzylinders vorgesehen sind. Die Unterbauhülse 212 bleibt auf dem Drucktuchzylinder in ihrer Position, während darauf Außenhülsen 216 angebracht und wieder abgenommen werden. Dies macht es möglich, dass die Druckfläche der Drucktuchhülse 200 direkt auf der Druckpresse gewechselt werden kann. Von einer mit dem Drucktuchzylinder 212 gekoppelten Druckmediumquelle wird selektiv Druck aufgebracht, wie dies in der Technik bekannt ist. Beispielsweise besitzt der Drucktuchzylinder 212 eine (hier nicht dargestellte) zentrale Kanalöffnung und eine Vielzahl von Leitungen, die sich radial von der Kanalöffnung aus erstrecken. Mit der zentralen Kanalöffnung in dem Drucktuchzylinder 212 sowie mit der Vielzahl von Durchlässen und der Innenfläche der Drucktuchhülse 200 steht eine Druckgasquelle in Strömungsverbindung.

Die erste Innenfläche 220 lässt sich um einen geringfügigen Betrag diametral elastisch ausdehnen. Während die Außenhülse 216 zur Unterbauhülse 214 hin gleitet, veranlasst der durch die Belüftungslöcher 226 und die zugeordneten durchgehenden Öffnungen 224 gepresste Druck eine Aufweitung des Innendurchmessers der Außenhülse 216 radial nach außen und sorgt somit für eine Verschiebung, so dass die Außenhülse 216 auf die Unterbauhülse 214 aufgeschoben und von dieser abgeschoben werden kann. Sobald die Außenhülse 216 korrekt auf der Unterbauhülse 214 positioniert ist, wird die Verbindung zur Druckquelle unterbrochen. Als solcher zieht sich der Innendurchmesser der Außenhülse 216 zusammen und verursacht ganz allgemein eine feste Reibungsbeziehung, die dann zwischen der Unterbauhülse 214 und der Außenhülse 216 gegeben ist. Die Unterbauhülse 214 und die Außenhülse 216 funktionieren als solche als eine integrale Einheit, wenn sie korrekt auf einem geeigneten Drucktuchzylinder angebaut sind. Die Außenhülse 216 weitet sich unter mäßigem Luftdruck auf, der beispielsweise weniger als 6,895 × 105 Nm–2 (100 psi) beträgt und wird über die Unterbauhülse 214 geschoben, während sie sich im aufgeweiteten Zustand befindet.

Die Unterbauhülse 214 kann optional ein Ventil 232 zur Aufweitung/Kontraktion aufweisen, das so angeordnet ist, dass es selektiv für die Aufweitung und das Zusammenziehen der Außenhülse 216 sorgt. Eine derartige Anordnung kann in den Fällen wünschenswert sein, in denen am Drucktuchzylinder keine Belüftungslöcher vorgesehen sind oder bei dem dort vorgesehene Belüftungslöcher nicht in ausreichendem Maße mit den durchgehenden Öffnungen fluchten, die durch die Unterbauhülse 214 hindurch vorgesehen sind. Ein Luftschlauch oder eine andere (hier nicht dargestellte) Quelle wird selektiv mit dem Ventil 232 zur Aufweitung/Kontraktion gekoppelt, um so für das Verschieben zu sorgen, das erforderlich ist, um die Außenhülse 216 über die Unterbauhülse 214 zu schieben. In den Fällen, in denen das Ventil 232 zur Aufweitung/Kontraktion auf der Unterbauhülse 214 vorgesehen ist, ist es nicht erforderlich, dass sich die Öffnungen 224 vollständig durch die Unterbauhülse 214 hindurch erstrecken. Die Öffnungen 224 müssen vielmehr nur in der Lage sein, von einer mit dem Ventil 232 zur Aufweitung/Kontraktion gekoppelten Quelle einen Druck zu übernehmen und den Druck dann radial nach außen zu lenken. Deshalb sind unter Umständen an der Unterbauhülse 214 Kanäle oder andere Durchlässe erforderlich, um das Ventil 232 zur Aufweitung/Kontraktion mit jeder aus der Vielzahl von Öffnungen 224 zu koppeln. Dabei ist zu beachten, dass bei einer solchen Anordnung die Außenhülse 216 gegebenenfalls weiter als die Unterbauhülse 214 sein kann, um für eine korrekte Passung den Einbau, ein Ausrichten und dergleichen zu gestatten.

Als Alternative zum Belassen der Unterbauhülse 214 auf dem Druckzylinder 212 kann auch die gesamte Drucktuchhülse 200 von dem Drucktuchzylinder 212 entfernt werden, noch ehe die Außenhülse 216 ausgewechselt wird. Diese Vorgehensweise wird derzeit gegenüber dem Auswechseln der Außenhülse 216 bevorzugt, während die Unterbauhülse 214 auf dem Drucktuchzylinder 212 belassen wird. Die Drucktuchhülse 200 wird an einem (hier nicht dargestellten) Montagerahmen angebracht, dann wird auf die Unterbauhülse 214 eine neue Außenhülse 216 angeordnet und abschließend wird die Drucktuchhülse 200 auf dem Drucktuchzylinder 212 ersetzt. Der Montagerahmen kann eine Druckquelle aufweisen, die mit den durchgehenden Öffnungen in der Unterbauhülse 214 fluchtet, oder die Unterbauhülse 214 weist unter Umständen ein Ventil 232 zur Aufweitung/Kontraktion auf. Bei jedem dieser beiden Ausführungsbeispiele erfolgt das Entfernen der Außenhülse 216 von der Unterbauhülse 214 im Wesentlichen in der vorstehend beschriebenen Weise.

Dabei wird deutlich, dass bei der vorliegenden Erfindung auch andere Verfahren zur mechanischen Verbindung herangezogen werden können als reine Reibung, mit der die Unterbauhülse 214 an der Außenhülse 216 fest angebracht wird. Dies kann wünschenswert sein, weil unter bestimmten Umständen durchgehende Löcher unter Umständen zu Problemen im Druckbetrieb führen können. Zum Beispiel kann in den Fällen, in denen auf der Unterbauhülse 214 vertiefte Kanäle eingelassen oder eingeformt sind, eine (hier nicht dargestellte) Verriegelungsanordnung vorgesehen sein, die aus einem Keilprofil und einem Konus besteht. Alternativ kann auch mit Techniken gearbeitet werden, die auf diesem Gebiet bekannt sind und mit einer Keilnut/keilförmigen Vertiefung bestehen. Die Oberfläche der Unterbauhülse 214 kann außerdem gerändelt sein. Zusätzlich können auch Reibungswerkstoffe mit hohem Reibungskoeffizienten wie zum Beispiel Polyurethane und Nitrile verwendet werden, die auf diesem Gebiet bekannt sind.

Es wird nun auf 2 verwiesen, wonach es nicht wünschenswert oder unpraktisch ist, mit Druckgas zu arbeiten, um die Außenhülse 216 von der Unterbauhülse 214 abzuheben und stattdessen zwischen der Unterbauhülse 214 und der Außenhülse 216 eine optionale Klebstoffverbindung vorzusehen. Der Klebstoff 234 kann zum Beispiel ein durch Wärme aktiviertes thermoplastisches Klebmittel oder ein unter Wärmeeinfluss abbindendes Klebmittel sein wie zum Beispiel die Polyvinyle, Acryle, Polyurethane, Polyolefine und thermoplastische Ester. Der Klebstoff kann unter Einsatz jeder beliebigen, auf diesem Gebiet bekannten Technik aufgebracht werden, unter anderem zum Beispiel mit Ringbeschichtung oder unter Einsatz einer Extrudiervorrichtung mit X-Kopf. Nach oder während des Einbaus der Außenhülse 216 auf der Unterbauhülse 214 wird der Drucktuchhülse 200 Wärme zugeführt, um die Klebeigenschaften des darauf aufgetragenen Klebstoffs 234 zu aktivieren.

Nach Beendigung der Wärmezufuhr wird der Klebvorgang mit einem Kühlschritt abgeschlossen. Der Klebstoff 234 kann in Form eines extrudierten Rohrs, eines spiralig aufgewickelten Klebstoffbands oder durch direkte Beschichtung aufgebracht werden. Zum Beispiel kann eine Verklebung dadurch herbeigeführt werden, dass zunächst Wärme bis zu einem vorgegebenen Grad aufgebracht wird, um den Klebstoff 234 zum Schmelzen zu bringen. Der Klebstoff 234 verflüssigt sich beim Schmelzen und macht es dabei möglich, dass die Außenhülse 216 auf die Unterbauhülse 214 aufgeschoben wird. Dann wird noch mehr Wärme zugeführt, damit sich der Klebstoff 234 aushärtet und abbindet. Die Außenhülse 216 kann von der Unterbauhülse 214 dadurch entfernt werden, dass eine Kraft zum Entfernen aufgebracht wird, zum Beispiel dadurch, dass die Drucktuchhülse 200 erwärme und die Außenhülse 216 entfernt wird, ehe die Temperatur um einen ausreichenden Betrag abgesenkt wird, um die Klebeigenschaften des Klebstoffs 234 erneut zu aktivieren. Wenn mit einem durch Wärmeeinfluss aktivierbaren Klebstoff gearbeitet wird, um die Außenhülse 216 auf die Unterbauhülse 214 aufzukleben, ist es unter Umständen erforderlich, die Außenfläche der Unterbauhülse 214 aufzuarbeiten, ehe die neue Außenhülse 216 eingebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass der Innendurchmesser 216ID der Außenhülse 216 nicht größer als der Außendurchmesser 214OD der Unterbauhülse sein muss, wenn mit dem Klebstoff 234 gearbeitet wird. Die Außenhülse 216 sollte vielmehr so dimensioniert werden, dass die Außenhülse 216 über die Unterbauhülse 214 gleiten kann.

Als Alternative zu dem mit Wärme aktivierten Klebstoff kann es sich bei dem Klebstoff 234 um ein mit Hilfe von Lösungsmitteln aktiviertes Klebmittel oder um einen katalytischen Klebstoff handeln wie zum Beispiel um einen Cottonitklebstoff, der zwischen der Außenhülse 216 und der Unterbauhülse 214 aufgetragen wird. Die Klebverbindung wird aktiviert, wenn das Lösungsmittel vollständig verdampft ist. Zum Entfernen der Außenhülse 216 von der Unterbauhülse 214 wird eine Abziehkraft aufgebracht. Zum Beispiel wird die Außenhülse 216 mechanisch abgetrennt, wobei darauf geachtet wird, dass die Unterbauhülse 214 nicht beschädigt wird. Wie bei der Verwendung des unter Wärmeeinfluss aktivierten Klebstoffs ist gegebenenfalls vor dem Einbau der neuen Außenhülse 216 eine gewisse Aufarbeitung der Unterbauhülse 214 erforderlich. Dabei wird deutlich, dass auch andere chemische Klebstoffsysteme eingesetzt werden können, um die Außenhülse 216 an der Unterbauhülse 214 zu befestigen.

Dabei ist zu beachten, dass die Drucktuchhülse 200 gegebenenfalls eine beliebige Anzahl von Lagen umfasst, die sich zwischen der Unterbauhülse 214 und der Außenhülse 216 auf mancherlei Weise nach Belieben aufteilen lassen, so lange mindestens zwei von einander trennbare Hülsenelemente vorhanden sind, die sich beispielsweise in der Weise zusammenpassen lassen, dass die aus der Unterbauhülse 214 und der Außenhülse 216 bestehende Baugruppe als eine integrale Einheit funktioniert, wenn sie auf einer Druckpresse eingebaut ist. Vorzugsweise kann die Außenhülse 216 von der Unterbauhülse 216 umgesetzt werden, entweder während die Unterbauhülse 214 auf der (hier nicht dargestellten) Druckpresse verbleibt oder wenn alternativ sowohl die Unterbauhülse 214 wie auch die Außenhülse 216 aus der Druckpresse entfernt werden und die Außenhülse 216 vor Ort, vorzugsweise in der Nähe der Druckpresse, ausgewechselt wird.

Es wird nun auf 6 verwiesen, wonach die Drucktuchhülse 300 ähnliche Schichten aufweist wie jene, die vorstehend beschrieben wurden. Gleiche Lagen werden als solche dabei mit einem Bezugszeichen mit vorgesetzter 200 angegeben, die höher ist als die entsprechende Lage, die im Zusammenhang mit 1 beschrieben wurde. Außerdem ist dabei zu rein illustrativen Zwecken und zur Vereinfachung der Beschreibung jede der Lagen der Drucktuchhülse 300 in abgeschnittener Form dargestellt. Das Ausführungsbeispiel gemäß den 6 bis 9 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel entsprechend den 2 bis 5 dadurch, dass hier eine komprimierbare Schicht in die Außenhülse gemäß den 2 bis 5 einbezogen ist und ebenso eine komprimierbare Lage in die Unterbauhülse gemäß 6 bis 9 einbezogen wurde.

Eine Drucktuchhülse 300 wird dabei auf einem Drucktuchzylinder 3122 montiert und weist die Untexbauhülse 314 in der Weise auf, dass eine Bewegung zur Seite und eine Drehbewegung der Unterbauhülse 314 bezüglich der Außenhülse 316 verhindert werden. Die Unterbauhülse 314 als solche und die Außenhülse 316 drehen sich bei korrektem Einbau auf einem geeigneten Drucktuchzylinder 312 als integrale Einheit.

Die Untexbauhülse 314 weist eine Trägerhülse 302 und eine komprimierbare Lage 306 auf. Dabei ist zu beachten, dass die Unterbauhülse 314 optional eine erste Verstärkungslage 304 zwischen der Trägerhülse 302 und der komprimierbaxen Lage 306 aufweisen kann, wie dies nachstehend noch ausführlicher beschrieben wird. Außerdem kann über der komprimierbaren Lage eine zweite Verstärkungslage 308 aufgebracht sein.

Die Außenhülse 316 weist eine erste Innenfläche 320 und eine Druckfläche 310 auf, und ebenso eine Druckfläche 310, die über der ersten Innenfläche 320 eingebaut ist. Die erste Innenfläche 320 kann die Innenfläche einer schon vorhandenen Schicht sein oder sie kann eine Lage sein, die speziell dazu vorgesehen wird, für eine vorübergehende Klebverbindung mit der Unterbauhülse zu sorgen, wie dies vorstehend erläutert wurde. Zum Beispiel kann die Druckfläche 310 ein extrudiertes Außenrohr aufweisen, wie dies hier erläutert ist. Die Innenfläche des extrudierten Außenrohres 310 kann so vorbereitet sein, dass sie die Eigenschaften besitzt, die zur lösbaren Klebverbindung mit der Unterbauhülse aufweist, zum Beispiel in den Fällen, in denen mit bestimmten mechanischen, chemischen Techniken oder Klebstofftechniken gearbeitet wird. Optional sind gegebenenfalls eine oder mehrere Verstärkungslagen und/oder eine speziell dazu bestimmte Lage erforderlich, um eine lösbare Verbindung mit der Unterbauhülse herbeizuführen. Zum Beispiel kann die Druckfläche 310 an einer Hülse wie beispielsweise einer Nickelhülse befestigt werden. Die Nickelhülse kann dazu dienen, die Unterbauhülse unter Einsatz von Reibungskräften zu befestigen, wie in dieser Beschreibung ausführlicher beschrieben wird.

Die Außenhülse 316 wird auf der Unterbauhülse 314 in der Weise montiert, dass zwischen den beiden eine solche Beziehung gegeben ist, dass eine seitliche Bewegung und eine Drehbewegung der Unterbauhülse 314 bezüglich der komprimierbaren Außenhülse 316 verhindert werden. Es wird hierzu auf 6 und 7 verwiesen, wobei die Unterbauhülse 314 und die Außenhülse 316 sich jeweils im entspannten Zustand befinden, die Unterbauhülse 314 einen Außendurchmesser 314OD besitzt, der größer als der Innendurchmesser 316ID der Außenhülse 316 ist. Gemäß 9 ist in den Fällen, in denen mit Druck gearbeitet, um den Innendurchmesser der ersten Innenfläche 320 aufzuweiten, eine Vielzahl von Öffnungen entlang der Oberfläche der Unterbauhülse 314 vorgesehen. Wenn der Drucktuchzylinder 312 geeignete Belüftungslöcher 326 aufweist, können die Öffnungen 324 durchgehende Öffnungen sein, wie sie vorstehend beschrieben wurden. Wenn die Unterbauhülse 314 ein Ventil 332 zur Aufweitung/Kontraktion besitzt, müssen sich gleichermaßen die Öffnungen 324 nicht ganz durch die Unterbauhülse 314 hindurch erstrecken.

Dabei ist vom Fachmann auf diesem Gebiet zu beachten, dass die Drucktuchhülse 300 sich von der Drucktuchhülse 200 dadurch unterscheidet, dass die Anordnung der komprimierbaren Lage und der Verstärkungslagen vorgesehen ist. Bei der Drucktuchhülse 200 ist die komprimierbare Lage 306 integral mit der Außenhülse 310 ausgebildet. Im Gegensatz hierzu weist die Drucktuchhülse 300 die komprimierbare Lage als integrales Element der Unterbauhülse 314 auf. Ansonsten sind Aufbau, Werkstoffe und Techniken für den Einbau identisch mit den hier beschriebenen Verfahrensweisen.

Des Weiteren kann bei der Erneuerung der Drucktuchhülse, die unter Bezugnahme auf 1 erläutert wurde, auch mit einem Klebstoff 234 gearbeitet werden, der anhand des unter Bezugnahme auf 2 bis 9 erläuterten zweiteiligen Hülsenaufbaus beschrieben wurde.

Nach dieser ausführlichen Beschreibung der Erfindung unter Hinweis auf bevorzugte Ausführungsbeispiele derselben ist es offensichtlich, dass Modifizierungen und Veränderungen sowie Abweichungen möglich sind, ohne dabei vom Umfang der Erfindung abzuweichen, wie er in den beiliegenden Ansprüchen definiert ist.


Anspruch[de]
  1. Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche, welche folgendes aufweist:

    eine Unterbauhülse, die zur lösbaren Anbringung an einem Drucktuchzylinder einer Druckpresse ausgelegt ist, und

    eine Außenhülse mit einer Druckfläche, wobei die Außenhülse zur lösbaren Anbringung an der Unterbauhülse in der Weise ausgelegt ist, dass dann, wenn die Außenhülse auf der Unterbauhülse angebracht ist und die Unterbauhülse auf einem Drucktuchzylinder angebracht ist, eine seitliche Bewegung und eine Drehbewegung der Unterbauhülse bezüglich der Außenhülse verhindert sind.
  2. Drucktuchhülse nach Anspruch 1, bei welcher die Unterbauhülse einen Außendurchmesser aufweist und die Außenhülse einen Innendurchmesser besitzt, wobei der Innendurchmesser der Außenhülse kleiner als der Außendurchmesser der Unterbauhülse ist, und bei welcher die Außenhülse an der Unterbauhülse in der Weise befestigbar ist, dass der Innendurchmesser der Außenhülse diametral so aufgeweitet wird, dass diese über die Unterbauhülse gepasst wird, so dass die Außenhülse durch Reibungskräfte an der Unterbauhülse befestigt ist.
  3. Drucktuchhülse nach Anspruch 2, bei welcher die Unterbauhülse des Weiteren durch eine Vielzahl von Öffnungen gekennzeichnet ist, die vollständig durch die Unterbauhülse geführt sind, wobei die Öffnungen auf der Unterbauhülse so angeordnet sind, dass sie in Deckung mit Belüftungslöchern auf dem Drucktuchzylinder ausgerichtet sind, wenn die Unterbauhülse auf dem Drucktuchzylinder angebracht ist, und wobei die Öffnungen so angeordnet sind, dass ein Benutzer der Druckpresse die Möglichkeit hat, Gas durch die Belüftungslöcher auf dem Drucktuchzylinder und durch die Öffnungen mit ausreichend großer Kraft so zu pressen, dass der Innendurchmesser der Außenhülse in der Weise aufgeweitet wird, dass die Außenhülse über die Unterbauhülse gleiten kann.
  4. Drucktuchhülse nach Anspruch 2, bei welcher die Unterbauhülse des Weiteren durch eine Vielzahl von Öffnungen gekennzeichnet ist, die durch einen Abschnitt der Unterbauhülse geführt sind, sowie durch ein Ventil zur Druckbeaufschlagung/Aufweitung, das mit den Öffnungen verbunden ist, wobei das Ventil zur Aufweitung/Zusammenziehung in der Weise angeordnet ist, dass es ein unter Druck stehendes Gas selektiv aufnimmt und das unter Druck stehende Gas durch die Öffnungen mit ausreichend großer Kraft so presst, dass der Innendurchmesser der Außenhülse aufgeweitet wird, damit die Außenhülse über die Unterbauhülse gleiten kann.
  5. Drucktuchhülse nach Anspruch 1, bei welcher die Außenhülse mit der Unterbauhülse lösbar mechanisch verbindbar ist.
  6. Drucktuchhülse nach Anspruch 1, bei welcher die Unterbauhülse mittels eines durch Wärme aktivierten Klebstoffs lösbar an der Außenhülse befestigbar ist.
  7. Drucktuchhülse nach Anspruch 1, bei welcher die Unterbauhülse mittels eines durch Lösungsmittel aktivierten Haftmittels lösbar an der Außenhülse befestigbar ist.
  8. Drucktuchhülse nach Anspruch 1, bei welcher:

    die Unterbauhülse durch eine Trägerhülse gekennzeichnet ist, und

    die Außenhülse durch folgendes gekennzeichnet ist:

    eine erste Innenfläche,

    eine Druckfläche und

    eine komprimierbare Lage zwischen der ersten Innenfläche und der Druckfläche.
  9. Drucktuchhülse nach Anspruch 8, bei welcher die Außenhülse des Weiteren durch mindestens eine Verstärkungslage zwischen der ersten Innenfläche und der Druckfläche gekennzeichnet ist.
  10. Drucktuchhülse nach Anspruch 8, bei welcher die erste Innenfläche durch eine Hülse gekennzeichnet ist.
  11. Drucktuchhülse nach Anspruch 8, bei welcher die Unterbauhülse des Weiteren durch mindestens eine Verstärkungslage über der Trägerhülse gekennzeichnet ist.
  12. Drucktuchhülse nach Anspruch 1, bei welcher:

    die Unterbauhülse durch eine Trägerhülse gekennzeichnet ist, die mit einer komprimierbaren Lage verbunden ist, und

    die Außenhülse durch eine erste Innenfläche gekennzeichnet ist, die mit einer Druckfläche verbunden ist.
  13. Drucktuchhülse nach Anspruch 12, bei welcher die Unterbauhülse des Weiteren durch mindestens eine Verstärkungslage gekennzeichnet ist.
  14. Drucktuchhülse nach Anspruch 12, des Weiteren gekennzeichnet durch eine erste Verstärkungslage zwischen der Trägerhülse und der komprimierbaren Lage.
  15. Drucktuchhülse nach Anspruch 12, bei welcher die komprimierbare Lage an die Trägerhülse angeformt ist.
  16. Drucktuchhülse nach Anspruch 12, bei welcher die komprimierbare Lage durch Verkleben mit der Trägerhülse verbunden ist.
  17. Drucktuchhülse nach Anspruch 12, des Weiteren gekennzeichnet durch eine Verstärkungslage zwischen der ersten Innenfläche und der Druckfläche.
  18. Drucktuchhülse nach Anspruch 12, bei welcher die Druckfläche durch ein extrudiertes Außenrohr gekennzeichnet ist.
  19. Drucktuchhülse nach Anspruch 1, bei welcher:

    die Unterbauhülse durch folgendes gekennzeichnet ist:

    eine zylinderförmige Trägerhülse und

    eine zylinderförmige erste Verstärkungslage über der Trägerhülse,

    und bei welcher die Druckhülse durch folgendes gekennzeichnet ist:

    eine zylinderförmige erste Innenhülse,

    eine zylinderförmige komprimierbare Lage, die über der ersten Innenhülse gebildet ist,

    eine zylinderförmige zweite Verstärkungslage über der ersten komprimierbaren Lage, und

    eine zylinderförmige Druckfläche über der zweiten Verstärkungslage.
  20. Drucktuchhülse nach Anspruch 1, bei welcher:

    die Unterbauhülse durch folgendes gekennzeichnet ist:

    eine zylinderförmige Trägerhülse,

    eine zylinderförmige erste Verstärkungslage über der Trägerhülse, und

    eine zylinderförmige komprimierbare Lage, die über der ersten Verstärkungslage gebildet ist,

    und bei welcher die Druckhülse gekennzeichnet ist durch

    eine zylinderförmige Druckfläche.
  21. Drucktuchhülse nach Anspruch 20, bei welcher die Druckhülse des Weiteren durch eine zylinderförmige Innenhülse und eine zylinderförmige zweite Verstärkungslage über der Innenhülse gekennzeichnet ist, wobei die Druckfläche über der zweiten Verstärkungslage angeordnet ist.
  22. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche, welches folgendes umfasst:

    (a) die Ausbildung einer zylinderförmigen Unterbauhülse, die zur lösbaren Anbringung an einem Drucktuchzylinder einer Druckpresse ausgebildet ist, wobei die Unterbauhülse durch eine Trägerhülse gekennzeichnet ist, und

    (b) die Ausbildung einer zylinderförmigen Außenhülse, die zur lösbaren Anbringung an der Unterbauhülse in der Weise ausgebildet ist, dass dann, wenn die Außenhülse auf der Trägerhülse angebracht ist und die Unterbauhülse auf einem Drucktuchzylinder angebracht ist, eine seitliche Bewegung und eine Drehbewegung der Unterbauhülse bezüglich der Außenhülse verhindert werden, wobei die Außenhülse durch eine erste Innenfläche und eine Druckfläche gekennzeichnet ist.
  23. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 22, bei welchem die Unterbauhülse so ausgebildet wird, dass sie einen Außendurchmesser aufweist, und bei welchem die Außenhülse so ausgebildet wird, dass sie einen Innendurchmesser besitzt, wobei der Innendurchmesser der Außenhülse kleiner ist als der Außendurchmesser der Unterbauhülse, und bei welchem die Außenhülse an der Unterbauhülse in der Weise befestigbar ist, dass der Innendurchmesser der Außenhülse diametral so aufgeweitet wird, dass diese über die Unterbauhülse so gepasst wird, dass die Außenhülse an der Unterbauhülse durch Reibungskräfte befestigt wird.
  24. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 23, bei welchem die Unterbauhülse des Weiteren durch eine Vielzahl von Öffnungen gekennzeichnet ist, die vollständig durch die Unterbauhülse geführt sind, wobei die Öffnungen auf der Unterbauhülse so angeordnet sind, dass sie in Deckung mit Belüftungslöchern auf dem Drucktuchzylinder ausgerichtet werden, wenn die Unterbauhülse an dem Drucktuchzylinder angebracht wird, und wobei die Öffnungen in der Weise angeordnet werden, dass ein Benutzer der Druckpresse die Möglichkeit hat, durch die Belüftungslöcher auf dem Drucktuchzylinder und durch die Öffnungen Gas mit ausreichend großer Kraft so zu pressen, dass der Innendurchmesser der Außenhülse genügend weit aufgeweitet wird, damit die Außenhülse über die Unterbauhülse gleiten kann.
  25. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 23, bei welchem die Unterbauhülse des Weiteren durch eine Vielzahl von Öffnungen die durch einen Abschnitt der Unterbauhülse geführt sind, sowie durch ein Ventil zur Druckbeaufschlagung/Aufweitung gekennzeichnet ist, das mit den Öffnungen verbunden ist, wobei das Ventil zur Aufweitung/Zusammenziehung in der Weise angeordnet ist, dass es ein unter Druck stehendes Gas selektiv aufnimmt und das unter Druck stehende Gas durch die Öffnungen mit ausreichend großer Kraft so presst, dass der Innendurchmesser der Außenhülse aufgeweitet wird, damit die Außenhülse über die Unterbauhülse gleiten kann.
  26. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 22, bei welchem die Außenhülse mit der Unterbauhülse lösbar mechanisch verbindbar ist.
  27. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 22, bei welchem die Unterbauhülse mittels eines durch Wärme aktivierten Klebstoffs an der Außenhülse lösbar befestigbar ist.
  28. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 22, bei welchem die Unterbauhülse mittels eines durch ein Lösungsmittel aktivierten Haftmittels lösbar an der Außenhülse befestigbar ist.
  29. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 22, bei welchem:

    die Unterbauhülse durch eine Trägerhülse gekennzeichnet ist, und

    die Außenhülse durch folgendes gekennzeichnet ist:

    eine erste Innenfläche,

    eine Druckfläche und

    eine komprimierbare Lage zwischen der ersten Innenfläche und der Druckfläche.
  30. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 29, bei welchem die Außenhülse des Weiteren durch mindestens eine Verstärkungslage zwischen der ersten Innenfläche und der Druckfläche gekennzeichnet ist.
  31. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 29, bei welchem die erste Innenfläche durch eine Hülse gekennzeichnet ist.
  32. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 29, bei welchem die Unterbauhülse des Weiteren durch mindestens eine Verstärkungslage über der Trägerhülse gekennzeichnet ist.
  33. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 22, bei welchem:

    die Unterbauhülse durch eine Trägerhülse gekennzeichnet ist, die mit einer komprimierbaren Lage verbunden ist, und

    die Außenhülse durch eine erste Innenfläche gekennzeichnet ist, die mit einer Druckfläche verbunden ist.
  34. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 33, bei welchem die Unterbauhülse des Weiteren durch mindestens eine Verstärkungslage gekennzeichnet ist.
  35. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 33, des Weiteren gekennzeichnet durch eine erste Verstärkungslage zwischen der Trägerhülse und der komprimierbaren Lage.
  36. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 33, gekennzeichnet durch die Anformung der komprimierbaren Lage an der Trägerhülse.
  37. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 33, gekennzeichnet durch Verbinden der komprimierbaren Lage durch Verklebung an der Trägerhülse.
  38. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 33, des Weiteren gekennzeichnet durch eine Verstärkungslage zwischen der ersten Innenfläche und der Druckfläche.
  39. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 33, bei welchem die Druckfläche durch ein extrudiertes Außenrohr gekennzeichnet ist.
  40. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 22, bei welchem:

    die Unterbauhülse durch folgendes gekennzeichnet ist:

    eine zylinderförmige Trägerhülse, und

    eine zylinderförmige erste Verstärkungslage über der Trägerhülse,

    und bei welchem die Druckhülse durch folgendes gekennzeichnet ist:

    eine zylinderförmige erste Innenhülse,

    eine zylinderförmige komprimierbare Lage, die über der ersten Innenhülse gebildet wird,

    eine zylinderförmige zweite Verstärkungslage über der komprimierbaren Lage, und

    eine zylinderförmige Druckfläche über der zweiten Verstärkungslage.
  41. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 22, bei welchem

    die Unterbauhülse durch folgendes gekennzeichnet ist:

    eine zylinderförmige Trägerhülse,

    eine zylinderförmige erste Verstärkungslage über der Trägerhülse, und

    eine zylinderförmige komprimierbare Lage, die über der Trägerhülse gebildet wird,

    und bei welchem die Druckhülse durch folgendes gekennzeichnet ist:

    eine zylinderförmige Druckfläche.
  42. Verfahren zur Herstellung einer Drucktuchhülse mit austauschbarer Druckfläche nach Anspruch 41, bei welchem die Druckhülse des Weiteren durch eine zylinderförmige Innenhülse und eine zylinderförmige zweite Verstärkungslage über der Innenhülse gekennzeichnet ist, wobei die Druckfläche über der zweiten Verstärkungslage angeordnet ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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