PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004002592A1 18.08.2005
Titel Brandmelder
Anmelder Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder Siber, Bernd, 85625 Glonn, DE;
Sittenauer, Stefan, 81375 München, DE
DE-Anmeldedatum 16.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004002592
Offenlegungstag 18.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.08.2005
IPC-Hauptklasse G08B 17/107
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Brandmelder, umfassend einen Sockel 20 und einen mit dem Sockel 20 verbindbaren Brandmeldereinsatz. Der Brandmeldereinsatz ist im Wesentlichen durch eine Axialbewegung mit dem Sockel 20 verbindbar und durch eine anschließende Axialbewegung von dem Sockel 20 lösbar.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Brandmelder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Brandmelder werden für die Früherkennung von Bränden in Bereichen mit entsprechender Brandlast zum Schutz von Personen und Sachwerten eingesetzt. Brandmelder sind üblicherweise an der Zimmerdecke montiert und haben ein rundes, weißes Gehäuse mit einem Durchmesser von ca. 10cm und einer Höhe von ca. 7cm bis 10cm. Auf Grund ihrer Funktion sitzt das Gehäuse auf der Zimmerdecke auf. Brandmelder sind industrielle Serienprodukte und Brandmelder eines Typs und Herstellers sehen üblicherweise gleich aus. Die entsprechende Gehäusegröße ist in Räumen mit Publikumsverkehr normalerweise an der Zimmerdecke sofort als Brandmelder zu erkennen. Die Gleichförmigkeit der Serienproduktion und die Gehäuseform stellen somit immer einen Kompromiss zwischen der Funktion des Brandmelders und dem Geschmack des Anwenders und den optischen Ansprüchen der Umgebung dar.

Streulichtbrandmelder werden überwiegend deshalb an Zimmerdecken montiert, weil der Rauch aufgrund der vom Brand erzeugten Thermik zuerst an die Zimmerdecke transportiert wird und sich dann entlang der Zimmerdecke ausbreitet. Dies hat den Nachteil, dass die Installation, Wartung und Funktionsprüfung des Brandmelders an der Zimmerdecke durchgeführt werden muss. Für diese Tätigkeiten ist mindestens eine Leiter und gerade bei höheren Räumen oftmals sogar eine Hebebühne erforderlich. Dies führt bei den genannten Tätigkeiten zu einem hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand. Deshalb ist es wünschenswert, die Wartung und regelmäßige Funktionsprüfung der Brandmelder mit auf einer langen Stange montierten Prüfgeräten durchführen zu können. Ein defekter Brandmelder sollte weiterhin auch mit einem auf einer Stange montierten Werkzeugeinsatz einfach austauschbar sein. Aus diesem Grund werden nahezu alle Brandmelder in einen Sockel eingesetzt, an dem erforderliche Versorgungs- und Übertragungsleitungen fest angeschlossen sind. In dem Sockel befinden sich Kontakte, über die der Brandmelder mit diesen Leitungen verbunden wird. Auch bei der Erstinbetriebnahme einer Brandmeldeanlage sollte der Brandmelder mit Hilfe eines derartigen Werkzeugeinsatzes im Sockel montierbar sein, da oftmals die Installation und Verdrahtung der Sockel von einem anderen Unternehmen und in zum Teil größeren zeitlichen Abständen vor der Installation der Brandmelder selbst durchgeführt wird. So ist nur zur Verdrahtung der Sockel eine Leiter bzw. Hebebühne erforderlich. Die Installation der Brandmelder im Sockel erfolgt, wie beispielsweise aus WO 97/05586 bekannt, überwiegend dadurch, dass der Brandmelder, nach Art eines Bajonettverschlusses, in einer bestimmten Orientierung in den Sockel eingesetzt und mit einer Drehbewegung befestigt wird. Deshalb ist der bei der Installation des Brandmelders im Sockel verwendete Werkzeugeinsatz auf dem Installationswerkzeug an die Form des Brandmelders angepasst, um über einen Formschluss die für die Drehbewegung erforderliche Reibungskraft aufzubringen.

Aus DE 101 18 913 A1 ist ein Streulichtrauchmelder bekannt, der einen Lichtsender und einen Lichtempfänger aufweist, die derart angeordnet sind, dass ein Streupunkt außerhalb des Streulichtrauchmelders im Freien liegt, wobei der Streulichtrauchmelder eine Abdeckung zum Schutz des Lichtsenders und des Lichtempfängers, sowie Mittel zur Unterscheidung zwischen Rauch und anderen Fremdkörpern, die sich in einem Gebiet um den Streupunkt aufhalten, aufweist. Die Mittel zur Unterscheidung zwischen Rauch und anderen Fremdkörpern weisen einen Prozessor zur Analyse des Zeitverlaufs von Empfangssignalen des Lichtempfängers auf, wobei der Prozessor an den Lichtempfänger anschließbar ist. Die bei diesem Streulichtrauchmelder angewandte Technik für die Erkennung eines Brands ermöglicht einen im Wesentlichen deckenbündigen Einbau des Streulichtrauchmelders. Dadurch ist schon ein wichtiger Schritt im Sinne einer unauffälligen Montage derartiger Brandmelder vorgenommen. Ein solcher deckenbündig einsetzbarer Brandmelder bedingt jedoch, dass er im Wesentlichen nur eine ebene, oder nur leicht gewölbte und glatte Oberfläche hat, die von einer den Brandmelder abdeckenden Abdeckscheibe gebildet wird. Deshalb ist es außerordentlich schwierig, derartige Brandmelder mit einer Drehbewegung in einem Sockel zu installieren. Zum einen können über die glatte, ebene Oberfläche des Brandmelders nur vergleichsweise geringe Reibungskräfte übertragen werden. Viel geringere Reibungskräfte als über einen Formschluss, der bei den herkömmlichen Brandmeldern üblich ist. Im schlimmsten Fall reicht die noch aufbringbare Reibungskraft nun nicht mehr aus, um die Brandmelderkontakte mit den Sockelkontakten zu verrasten. Da der Brandmelder nach Einsetzen in den Sockel nun bündig mit der Zimmerdecke abschließt, ist es zum anderen sehr wahrscheinlich, dass das Montagewerkzeug bei der erforderlichen Drehbewegung an der Zimmerdecke entlang schleift und diese verschmutzt oder sogar beschädigt.

Aus DE 101 18 913 A1 ist weiter ein Streulichtrauchmelder bekannt, der zur Einstellung eines definierten Messvolumens zwei Lichtempfänger oder eine Abbildungsoptik für einen Lichtempfänger aufweist.

Vorteile der Erfindung

Der erfindungsgemäß ausgestaltete Brandmelder mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bietet den Vorteil einer leichten Montage und Demontage für Wartungszwecke oder dergleichen. Denn in der vorliegenden Erfindung wird ein Brandmelder beschrieben, bei dem ein Brandmeldereinsatz des Brandmelders nicht durch eine Drehbewegung, sondern durch eine Bewegung in Axialrichtung, das heißt, senkrecht zur Zimmerdecke in seinem Sockel installiert und wieder entfernt werden kann. Der Brandmeldereinsatz wird beim Installieren in den Sockel gedrückt und ist nach dem Loslassen fest im Sockel arretiert. Das Entfernen des Brandmeldereinsatzes aus dem Sockel erfolgt durch erneutes Drücken des Brandmeldereinsatzes in Axialrichtung und anschließendes Druckentlasten des Brandmeldereinsatzes. Da hier im Wesentlichen zwei definierte Montagezustände vorkommen, kann man diese Lösung auch als eine Art „mechanisches Flip-Flop" bezeichnen. Diese Montageart wird durch Rastmittel ermöglicht, die eine in dem Sockel zentrisch und drehbar gelagerte Kulisse umfassen. Mit dieser Kulisse wirken an dem Brandmeldereinsatz angeordnete Nasen zusammen, die mit schräg verlaufenden Steuerflächen der Kulisse zusammenwirken und Axialbewegungen des Brandmeldereinsatzes in eine Drehbewegung der Kulisse umsetzen. Besonders zweckmäßige wird eine günstige Montagelage zwischen dem Brandmeldereinsatz und dem Sockel durch eine mechanische Kodierung sichergestellt, die eine Montage des Brandmeldereinsatzes in den Sockel nur in einer bestimmten Lage zulässt.

Zeichnung

Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt

1 die Rückseite des Brandmeldereinsatzes eines deckenbündigen Brandmelders,

2 den Sockel eines deckenbündigen Brandmelders;

3 eine Kulisse in perspektivischer Darstellung,

4 einen Längsschnitt durch die in 3 dargestellte Kulisse,

5 eine Kulisse mit Darstellung der Drehbewegung einer in die Kulisse eingreifenden Nase bei der Montage des Brandmeldereinsatzes,

6 eine Kulisse mit Darstellung der Drehbewegung einer in die Kulisse eingreifenden Nase bei der Demontage des Brandmeldereinsatzes,

7 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Kulisse.

Beschreibung der Erfindung

1 und 2 der Zeichnung zeigen Komponenten eines deckenbündig einbaubaren Brandmelders. Dabei zeigt 1 einen Blick auf die Rückseite eines Brandmeldereinsatzes 1. 2 zeigt einen Blick auf das Innere eines Sockels, in den der in 1 dargestellte Brandmeldereinsatz einbaubar ist. Eine für die Abdeckung des Brandmeldereinsatzes noch erforderliche Abdeckscheibe ist in der Zeichnung nicht dargestellt, da sich die Erfindung im Wesentlichen nur auf neue Merkmale des Brandmeldereinsatzes 1 und des Sockels 20 bezieht. Der Brandmeldereinsatz 1 trägt auf seiner Rückseite einen im Wesentlichen hohlzylindrisch ausgestalteten Ansatz 9. Sowohl auf dem Innenumfang als auch auf dem Außenumfang des Ansatzes 9 sind radial nach innen bzw. radial nach außen vorspringende Nasen 3, 5 angeordnet, auf deren Funktion weiter unten noch eingegangen wird. Weiterhin sind auf dem Außenumfang des Brandmeldereinsatzes 1 verteilt Nuten 6, 7, 8 angeordnet. In seinem mittleren Bereich trägt der Brandmeldereinsatz 1 weiterhin elektrische Kontakte 2, die mit entsprechenden Kontakten 21 in dem Sockel 20 des Brandmelders korrespondieren. Der in 2 dargestellte Sockel 20 des Brandmelders ist im Wesentlichen hutförmig ausgestaltet und zum Einbau in eine entsprechend tiefe Ausnehmung in einer Zimmerdecke bestimmt. Dabei liegt die Krempe des hutförmig ausgestalteten Sockels 20 in Einbaulage auf der Zimmerdecke auf. Auf dem Innenumfang des Sockels 20 sind radial nach innen vorspringende Nasen 25, 26 angeordnet, die mit den auf dem Brandmeldereinsatz 1 angeordneten Nuten 6, 7, 8 korrespondieren und eine mechanische Kodierung bilden, um eine bestimmte Ausrichtung von Brandmeldereinsatz 1 und Sockel 20 aufeinander zu garantieren. Konzentrisch in dem Inneren des Sockels 20 emporragend ist ein Dom 35 angeordnet. Der Dom 35 ist von einer drehbar gelagerten Kulisse 23 umgeben, die von einer mittels einer Schraube 33 befestigten Scheibe 24 gehalten wird. Die Scheibe 24 ist drehfest mit dem Dom 35 verbunden. Die um den Dom 35 drehbar angeordnete Kulisse 23 ist auch in Bezug auf die Scheibe 24 drehbeweglich angeordnet. Rastmittel 31, 34 ermöglichen jedoch definierte Rastlagen zwischen der Kulisse 23 und der Scheibe 24. Die in den 3, 4, 5, 6 und 7 dargestellte Kulisse 23 trägt auf ihrem Außenumfang schräg angestellte Steuerflächen, die mit den in dem Brandmeldereinsatz 1 vorhandenen Nasen 3 korrespondieren. Bei der für die Montage bzw. Demontage des Brandmeldereinsatzes 1 notwendigen Axialbewegung des Brandmeldereinsatzes 1 in Bezug auf den Sockel 20 wird über die Nasen 3 eine Kraft auf Steuerflächen der Kulisse 23 übertragen, was eine Drehbewegung der Kulisse 23 zur Folge hat. Der Sockel 20 umfasst weiterhin eine Druckfeder 22, die den Dom 35 konzentrisch umgibt. Diese Druckfeder 22 belastet den Brandmeldereinsatz in Einbaulage mit einer Druckkraft und sichert ihn dadurch in einer Raststellung.

Im Folgenden wird die Montage des Brandmeldereinsatzes 1 in dem Sockel 20 des Brandmelders beschrieben. Der Brandmeldereinsatz 1 wird zunächst vorsichtig auf den Sockel 20 aufgesetzt und so lange gedreht, bis eine Position erreicht wird, in der der Brandmeldereinsatz 1 aufgrund einer mechanischen Kodierung in dem Brandmeldereinsatz 1 und in dem Sockel 20 in den Sockel 20 gedrückt werden kann. Die mechanische Kodierung wird durch in Radialrichtung nach innen hervorspringende Nasen 25, 26 im Inneren des Sockels 20 bewirkt, die in formangepasste Nuten 6, 7, 8 auf dem Außenumfang des Brandmeldereinsatzes 1 eingreifen. Mit der mechanischen Kodierung wird erreicht, dass Kontakte 2 auf dem Brandmeldereinsatz 1 und Kontakte 21 auf dem Sockel 20 in der richtigen Stellung aufeinander treffen. Für die erwähnte Drehbewegung ist, im Gegensatz zu herkömmlichen Brandmeldern, nur ein sehr geringer Kraftaufwand erforderlich, da lediglich die passende Stellung für die Kodiermittel herbeigeführt werden muss. Dieser geringe Kraftaufwand lässt sich ohne weiteres auch bei deckenbündig montierbaren Brandmeldern aufbringen. Nachdem die Kodiermittel in Übereinstimmung gebracht worden sind, erfolgt die endgültige Montage des Brandmeldereinsatzes 1 in dem Sockel 20 durch Druck auf den Brandmeldereinsatz 1 in Axialrichtung. Durch diese Druckeinwirkung bewegt sich der Brandmeldereinsatz 1 in das Innere des Sockels 20. Dabei trifft die Auflagefläche 4 auf der Rückseite des Brandmeldereinsatzes 1 auf die zentrisch in dem Sockel 20 angeordnete Druckfeder 22. Aus der Rückseite des Brandmeldereinsatzes 1 ragt ein im Wesentlichen hohlzylindrisch ausgestalteter Ansatz 9 empor. Dieser Ansatz 9 trägt auf seiner Außenmantelfläche vier in Radialrichtung nach außen vorspringende Nasen 5, die die Druckfeder 22 auf der Auflagefläche 4 halten und verhindern, dass die Druckfeder 22 bei der Relativbewegung zwischen dem Brandmeldereinsatz 1 und dem Sockel 20 seitlich wegrutscht. Die Federkraft der Druckfeder 22 ist dabei zweckmäßig so dimensioniert, dass sie zusammen mit der Gewichtskraft des Brandmeldereinsatzes 1 ausreicht, um die Reibungskraft der Kontakte 2,21 zwischen dem Brandmeldereinsatz 1 und dem Sockel 20 beim Entfernen des Brandmeldereinsatzes 20 aus dem Sockel 20 zu überwinden. Die Länge der Druckfeder 22 ist so bemessen, dass beim Einsetzen des Brandmeldereinsatzes 1 in den Sockel 20 noch keine Verbindung zwischen der Druckfeder 22 und der Auflagefläche 4 besteht, solange die mechanische Kodierung das Hineindrücken des Brandmeldereinsatzes 1 in den Sockel 20 verhindert. Dies ist erforderlich, da sonst bei einer Drehung des Brandmeldereinsatzes 1 aufgrund der Reibung zwischen der Feder 22 und der Auflagefläche 4 die Feder 22 vorgespannt würde, was das Hineindrücken des Brandmeldereinsatzes 1 in den Sockel 20 erschweren könnte. Beim weiteren Hineindrücken des Brandmeldereinsatzes 1 in den Sockel 20 treffen beide Nasen 3 auf die Kulisse 23. Die Kulisse 23 ist in dem Sockel 20 drehbar gelagert und wird von einer Scheibe 24, die mittels einer Schraube 33 befestigt ist (2, 3, 4). Die Kulisse 23 ist derart in dem Sockel 20 ausgerichtet, dass die Nasen 3 in zwei einander gegenüberliegenden Bereichen M (3) auf die Kulisse 23 treffen. In diesen Bereichen M weist die Kulisse 23 jeweils zwei schräg verlaufende Flächen auf. Die richtige Orientierung der Bereiche M relativ zu den Nasen 3 wird folgendermaßen sichergestellt:

Durch die mechanische Kodierung zwischen dem Brandmeldereinsatz 1 und dem Sockel 20 mittels Nuten 6, 7, 8 und Nasen 25, 26 ist die relative Orientierung des Brandmeldereinsatzes 1 und damit auch die Lage der beiden Nasen 3 relativ zu dem Sockel 20 festgelegt. Die Scheibe 24 ist mit einer Schraube 33 an einem aus dem Sockel 20 herausragenden Dom 35 befestigt (4). Auch die Orientierung der Scheibe 24 relativ zu dem Sockel 20 ist durch eine mechanische Kodierung bestimmt. In diesem Fall wird dies durch eine Ausnehmung 32 in der Scheibe 24 erreicht, in die entsprechend formangepasste Vorsprünge 36 eingreifen, die aus der Stirnfläche des Doms 35 hervorragen. In die Scheibe 24 sind weiter Bohrungen 31 eingebracht, in die aus der Kulisse 23 herausragende Nasen 34 eingreifen. Zweckmäßig sind vier Bohrungen 31 vorgesehen, die gleichmäßig verteilt auf einem Kreisbogen liegend angeordnet sind, also einen Abstand von 90° zueinander haben. Entsprechen sind vier Nasen 34 vorgesehen, die in die Bohrungen 31 eingreifen. Mit Hilfe dieser Bohrungen 31 und Nasen 34 wird die richtige Lage der Bereiche M der Kulisse 23 in Bezug zu dem Sockel 20 eingestellt. Würden die Nasen 3 außerhalb der Bereiche M der Kulisse 23 auf die Kulisse 23 treffen, dann wäre es nicht möglich, den Brandmeldereinsatz 1 in den Sockel 20 einzusetzen. Die Kulisse 23 ist geometrisch so gestaltet, dass genügend Freiraum zwischen der Kulisse 23, dem Sockel 20, dem Dom 35 und der auf dem Dom 35 montierten Scheibe 24 vorhanden ist. Dadurch wird erreicht, dass die Kulisse 23 selbst nach Montage der Scheibe 24 drehbar bleibt. In der Einbaulage des Sockels 20, der Sockel 20 ist dabei in einer entsprechenden Ausnehmung der Zimmerdecke montiert, werden dann die vier Nasen 34 der Kulisse 23 durch die Schwerkraft in den zugeordneten Bohrungen 31 der Scheibe 24 gehalten. Im Idealfall ist die Höhe h2 der Kulisse 23 über den Nasen 34 derart bemessen, dass sie genau dem Abstand h1 zwischen der Scheibe 24 und dem Sockel 20 entspricht oder etwas kleiner ist. Damit wird sichergestellt, dass selbst bei Erschütterungen die Nasen 34 in den entsprechenden Bohrungen 31 bleiben. Treffen nun infolge einer Axialbewegung des lagerichtig in den Sockel 20 eingeführten Brandmeldereinsatzes 1 die Nasen 3 in den Bereichen M, z.B. an der Position 1 (5) auf die Kulisse 23, dann dreht sich die Kulisse 23 mit dem weiteren Hineindrücken des Brandmeldereinsatzes 1 in den Sockel 20 bis die Position 2 erreicht ist. Hier endet die Drehbewegung der Kulisse 23 zunächst, da die Nasen 3 nun entlang einer parallel zu der Längsachse der Kulisse 23 ausgerichteten Fläche der Kulisse 23 gleiten und daher kein Drehmoment auf die Kulisse 23 ausüben. Im weiteren Verlauf der Axialbewegung des Brandmeldereinsatzes 1 treffen die Nasen 3 in der Position 3 abermals auf eine schräg verlaufende Fläche der Kulisse 23, wodurch wieder ein Drehmoment auf die Kulisse 23 ausgeübt wird. Demzufolge dreht sich die Kulisse 23 weiter um den Dom 35 bis die Position 4 erreicht wird. In der Position 4 ist der Brandmeldereinsatz 1 am weitesten in den Sockel 20 hineingedrückt. Wird nun der Brandmeldereinsatz 1 von dem Axialdruck wieder entlastet, dann drückt die Druckfeder 22, unterstützt durch die Gewichtskraft des Brandmeldereinsatzes 1, den Brandmeldereinsatz 1, von der Oberfläche der Zimmerdecke her gesehen, senkrecht nach unten, bis die Nase 3 in der Position 5 abermals auf die Kulisse 23 treffen. Dadurch wird wiederum ein Drehmoment auf die Kulisse 23 ausgeübt, die sich daraufhin weiterdreht, bis Position 6 erreicht wird. In dieser Position ist der Brandmeldereinsatz 1 fest in dem Sockel 20 arretiert. Im Vergleich zu ihrer Ausgangslage ist die Kulisse 23 nun um etwa 45° verdreht.

Der Bewegungsablauf bei der Entnahme des Brandmeldereinsatzes 1 aus dem Sockel 20 wird nun unter Bezug auf 6 beschrieben. Zur Entnahme des Brandmeldereinsatzes 1 aus dem Sockel 20 wird wiederum ein Druck in Axialrichtung auf den Brandmeldereinsatz 1 aufgebracht. Dadurch bewegt sich der Brandmeldereinsatz 1 wiederum in Axialrichtung und wird dadurch wieder tiefer in den Sockel 20 hineingedrückt. Ausgehend von der Rastlage der Nasen 3 in Position 6 der Kulisse 23 gelangen die Nasen nun in Position 7 wieder auf eine schräg angestellte Fläche der Kulisse 23 und beaufschlagen daher die Kulisse 23 wiederum mit einem Drehmoment. Unter dem Einfluss dieses Drehmoments dreht sich die Kulisse 23 weiter, bis die Nasen 3 die Position 8 erreicht haben. Wird nun der Brandmeldereinsatz 1 von dem aufgebrachten Axialdruck entlastet, dann, dann bewegt er sich, beaufschlagt durch den Druck der Druckfeder 22 und die Schwerkraft nach unten, also in Axialrichtung gesehen aus dem Sockel 20 heraus. Dabei gleiten die Nasen 3 des Brandmeldereinsatzes an einer wiederum parallel zu der Längsachsenrichtung der Kulisse 23 verlaufenden Fläche entlang, wobei sie kein Drehmoment auf die Kulisse 23 ausüben. In Position 9 treffen die Nasen 3 wiederum auf eine schräg angestellte Steuerfläche der Kulisse 23. Dadurch wird ein Drehmoment auf die Kulisse 23 ausgeübt, die sich nun weiter dreht, bis die Nasen 3 des Brandmeldereinsatzes in Position 10 eine parallel zu der Längsachsenrichtung der Kulisse 23 ausgerichtete Steuerfläche der Kulisse 23 erreichen und nunmehr von der Kulisse 23 frei gegeben werden. Insgesamt hat sich die Kulisse 23 im Vergleich zu ihrem Anfangszustand vor der Einführung des Brandmeldereinsatzes 1 in den Sockel 20 um etwa 90° gedreht. Nach der Entnahme des Brandmeldereinsatzes 1 aus dem Sockel 20 wird die Kulisse 23 wiederum durch die Nasen 34 fixiert, die in die in der Scheibe 24 angeordneten Bohrungen 31 einrasten.

Selbstverständlich ist es in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung auch möglich, die Lage der Kulisse 23 und die Lage der mit der Kulisse 23 zusammenwirkenden Nasen 3 zu vertauschen. Das heißt, dass in diesem Ausführungsbeispiel die Kulisse mit dem Brandmeldereinsatz 1 selbst verbunden wäre, während die mit der Kulisse 23 zusammenwirkenden Nasen 3 mit dem Sockel 20 des Brandmelders verbunden wären.

Da, wie zuvor beschrieben, im Wesentlichen lediglich eine Kraft in Axialrichtung aufgebracht werden muss, um den Brandmeldereinsatz 1 in dem Sockel 20 zu befestigen bzw. ihn aus dem Sockel 20 zu lösen, eignet sich die erfinderische Lösung besonders vorteilhaft für sogenannte deckenbündige Brandmelder, die keine aus der Ebene der Zimmerdecke hervorragenden Teile aufweisen, auf die eine in Radialrichtung wirkende Kraft aufgebracht werden könnte.

Durch folgende Einflussgrößen kann das Verhalten des zuvor beschriebenen Verschlussmechanismus optimiert werden. Bei der Drehung der Kulisse 23 muss eine bestimmte Reibungskraft überwunden werden. Wird der Brandmeldereinsatz 1 mit einer vorgebbaren Kraft F in den Sockel 20 gedrückt, dann steht der Anteil Fsin(&agr;) für die Drehbewegung zur Verfügung, wobei &agr; die Steigung der mit der Kulisse 23 verbundenen Steuerflächen ist. Ferner bewegen sich bei der Drehung der Kulisse 23 die Nasen 3 auf der Kulisse 23, was zu einer zusätzlichen Reibungskraft führt. Diese Reibungskraft ist proportional zu Fcos(&agr;). Je größer die Steigung der Steuerflächen ist, desto geringer ist aufgrund dieses Zusammenhangs die Kraft F, mit der der Brandmeldereinsatz 1 in Axialrichtung in den Sockel 20 gedrückt werden muss, um die Kulisse 23 zu bewegen.

Die Steigung &agr; kann zweckmäßig dadurch vergrößert werden, dass bei vorgegebenem Durchmesser der Kulisse 23 die Anzahl der Bereiche M vergrößert wird. Weiterhin kann die Steigung &agr; kann dadurch vergrößert werden, dass bei einer vorgebbaren Anzahl von Bereichen M der Durchmesser der Kulisse 23 verringert wird. Schliesslich kann die Steigung &agr; auch noch dadurch vergrößert werden, dass der Bereich zwischen zwei Endpunkten der schräg verlaufenden Steuerflächen der Kulisse 23 nicht als Gerade ausgelegt wird, sondern in dem mittleren Bereich zwischen den Endpunkten eine größere Steigung &aacgr; > &agr; vorgesehen wird. Bei gleicher Höhe h3 (3) muss dann die Steigung in der Nähe der beiden Endpunkte der Stirnflächen verkleinert werden. Wenn die Größe des Bereichs, in dem die Steigung verkleinert wird, kleiner ist, als die Abmessungen (Durchmesser) der Nasen 3, dann wird dadurch die Funktion der Kulisse nicht beeinträchtigt. Dann ist sichergestellt, dass bei dem Auftreffen der Nase 3 auf die Kulisse 23 (in Position 3) der Berührungspunkt zwischen der Nase und der Kulisse in dem Bereich der Steuerfläche mit der größeren Steigung &aacgr; zu liegen kommt. Wird in Position 4 das Ende der Steuerfläche erreicht, dann liegt der Berührungspunkt zwischen der Nase 3 und der Steuerfläche immer noch in dem Bereich der Steuerfläche mit der größeren Steigung &aacgr;.

Eine vorteilhafte weitere Ausführungsvariante einer Kulisse 23 wird im Folgenden unter Bezug auf 7 beschrieben. Die Kulisse 23 ist hierbei so gestaltet, dass der Bereich M der Kulisse 23, auf den die an dem Brandmeldereinsatz 1 angeordnete Nase 3 trifft, nun einen Öffnungswinkel von 90° bildet. Zudem ist wenigstens ein Vorsprung 23.1 der Kulisse 23 als Dreieck ausgebildet. Zusätzlich wird auch die Nase 3 als Dreieck ausgestaltet. Dies hat den Vorteil, dass nun die Nase 3 in einer beliebigen relativen Ausrichtung in Bezug auf die Kulisse 23 auf die Kulisse 23 treffen kann. Die Orientierung der Kulisse 23 relativ zu dem Sockel 20 muss daher nicht mehr zwangsläufig durch die Scheibe 24 eingestellt werden.

Nachdem der Brandmeldereinsatz 1 in den Sockel 20 eingeschoben und dort eingerastet ist, muss von den zwei Nasen 3 das Gewicht des Brandmeldereinsatzes 1 getragen werden. Zusätzlich müssen die Nasen 3 der Federkraft der nun gespannten Druckfeder 22 standhalten. Je größer die Abmessungen der Nasen 3 sind, desto stabiler sind sie. Jedoch nehmen mit zunehmender Größe auch zwangsläufig die Abmessungen der Kulisse 23 und damit der Weg zu, den der Brandmeldereinsatz 1 bei dem Einsetzen senkrecht zur Zimmerdecke durchfahren muss. Je größer dieser Weg ist, desto größer werden auch die Abmessungen des Sockels 20 und damit auch die für die Installation des Brandmelders in der Zimmerdecke benötigte Ausnehmung. Es können daher ggf. mehr als zwei Nasen 3 notwendig sein, um die mechanische Stabilität bei geringen Abmessungen der Nasen 3 zu erhöhen.


Anspruch[de]
  1. Brandmelder umfassend einen Sockel (20) und einen mit dem Sockel (20) verbindbaren Brandmeldereinsatz (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Brandmeldereinsatz (1) im Wesentlichen durch eine Axialbewegung mit dem Sockel (20) verbindbar und durch eine anschließende Axialbewegung von dem Sockel (20) lösbar ist.
  2. Brandmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brandmelder Rastmittel umfasst, die einen durch eine erste Axialbewegung in den Sockel (20) eingeführten Brandmeldereinsatz (1) in einer ersten Rastposition arretieren und den Brandmeldereinsatz (1) nach einer anschließenden zweiten Axialbewegung in einer zweiten Rastposition freigeben.
  3. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (20) des Brandmelders einen zentrisch angeordneten, aus dem Boden (20.1) des Sockels (20) hervorragenden Dom (35) trägt.
  4. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dom (35) im Wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildet ist und dass der Dom (35) auf seiner dem Boden (20.1) des Sockels (20) abgewandten Stirnfläche wenigstens einen aus der Stirnfläche des Doms (35) hervorragenden Vorsprung (36) trägt.
  5. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (20) eine Scheibe (24) umfasst, die mittels einer die Bohrung des Doms (35) durchgreifenden Schraube (33) an dem Dom (35) bzw. dem Sockel (20) befestigt ist.
  6. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (24) drehfest mit dem Dom (35) verbindbar ist.
  7. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (24) wenigsten eine Ausnehmung (32) aufweist, in die ein aus dem Dom (35) hervorragender Vorsprung (36) eingreift, wodurch die Scheibe (24) drehfest mit dem Dom (35) verbunden ist.
  8. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (24) wenigstens eine Bohrung (31) trägt, die mit Abstand zu dem Mittelpunkt der Scheibe (24) parallel zu einer Flächennormalen verlaufend, in die Scheibe (24) eingebracht ist.
  9. Brandmelder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (20) eine Kulisse (23) umfasst, die den Dom (35) umgreifend, drehbar auf dem Dom (35) gelagert ist.
  10. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (23) Rastmittel zwecks Verrastung mit der Scheibe (24) umfasst.
  11. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel aus wenigstens einer Nase (34) bestehen, die aus der dem Boden (20.1) des Sockels (20) abgewandten Stirnfläche der Kulisse (23) hervorragen.
  12. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (h2) der Kulisse (23), gemessen über die aus einer Stirnfläche der Kulisse (23) hervorragenden Nase (34), im Wesentlichen der Höhe (h1) entspricht oder geringfügig kleiner ist als diese, wobei die Höhe (h1) dem Abstand der Scheibe (24) von dem Boden (20.1) des Sockels (20) entspricht.
  13. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (23) auf ihrem Umfang schräg angestellte Steuerflächen trägt, und dass durch Krafteinwirkung auf die Steuerflächen ein Drehmoment auf die Kulisse (23) ausübbar ist, wodurch die Kulisse in Drehung versetzbar ist.
  14. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerflächen der Kulisse (23) mit an dem Brandmeldereinsatz (1) angeordneten Nasen (3) in Wirkverbindung bringbar sind, derart, dass durch eine Axialbewegung des Brandmeldereinsatzes (1) die Kulisse (23) in eine Drehbewegung versetzbar ist.
  15. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Vorsprung (23.1) der Kulisse (23) in Form eines Dreiecks gestaltet ist.
  16. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Brandmeldereinsatz (1) auf seiner Rückseite einen im Wesentlichen hohlzylindrisch ausgestalteten Ansatz (9) trägt, der nach dem Einbau des Brandmeldereinsatzes (1) in den Sockel (20) den in dem Sockel (20) angeordneten Dom (35) konzentrisch umschließt.
  17. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Außenumfang des Ansatzes (9) mehrere radial nach außen vorspringende Nasen (5) vorgesehen sind.
  18. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nasen (5) auf dem Umfang des Ansatzes (9) gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
  19. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Innenumfang des Ansatzes (9) in Radialrichtung nach innen vorspringende Nasen (3) vorgesehen sind.
  20. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Nasen (3) vorgesehen sind, die sich diametral gegenüber liegen.
  21. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Brandmeldereinsatz (1) und der Sockel (20) zwecks eindeutiger Ausrichtung zueinander mit Kodiermitteln versehen sind.
  22. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Kodiermittel in dem Sockel (20) radial nach innen vorspringende Nasen (25, 26) vorgesehen sind, die in formangepasste Nuten (6, 7, 8) in dem Außenumfang des Brandmeldereinsatzes (1) eingreifen.
  23. Brandmelder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (20) eine Druckfeder (22) umfasst, die den Dom (35) konzentrisch umgibt und die den Brandmeldereinsatz (1) in Einbaulage in einer Raststellung fixiert.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com