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Dokumentenidentifikation DE102004003830A1 18.08.2005
Titel Anwendung zur Vorbeugung, Linderung und Heilung der Alzheimer Demenz
Anmelder Jaschek, Christine, 80939 München, DE
Erfinder Jaschek, Christine, 80939 München, DE
DE-Anmeldedatum 26.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004003830
Offenlegungstag 18.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.08.2005
IPC-Hauptklasse A61K 33/00
Zusammenfassung Morbus Alzheimer ist keine Krankheit, sondern eine Mangelerscheinung. Die unterschiedlichen Erscheinungsformen ergeben sich aus den unterschiedlichen Mängelursachen.
Von etwas Fehlendem kann kein Aufbau, sonder nur ein gewisser Abbau erfolgen, wie auch durch einen Übergang Schäden entstehen können.
Es hat sich gezeigt, daß die Reihenfolge der Elemente nach dem Periodensystem der Richtigkeit und Wichtigkeit der Zusatzstoffe für den Alzheimer-Patienten entspricht. Elementemangel Nr. 1 ist Wasser, das die an Sauerstoff gebundene Erd-Form des Wasserstoffs darstellt, wie H auch in fast allen organischen Verbindungen vertreten ist.
Ohne Flüssigkeitsmange besteht auch kein Defizit an dem wichtigsten, bei Irresein fehlenden Alkalimetall Kalium der Gruppe I, das zu 95% in den Flüssigkeiten gehalten wird.
Personenspezifische Mängel der wichtigen Erdalkalimetalle der Gruppe II, Magnesium und Calcium sowie das Spurenelement Zink, kommen hinzu.
Die Einstufung dieser Mangelerscheinungen neben möglichen schädlichen Zuführungen zeigt folgendes Schema: $I1 Alk = Alkalimetalle Gruppe I, hier K; II = Mg, Ca und Zn
Med = Zusatzleistung durch Verarbeitung Medikamente
N durch Ei/Dü = Überhang Stickstoff durch übergroße Eiweißzuführung und Belastung durch Kunstdünger.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Findung des kumulierten Elementemangels als Ursache der Alzheimer Demenz und aller ihrer Risikofaktoren, Vorstufen und möglichen Vorkrankheiten, wie Diabetes, Bluthochdruck, Parkinson in der Familie, frühere Depression, Überforderungsgefühl und Streß, Austrocknung oder Verstopfung u.a. Symptomkrankheiten-Krankheitserscheinungen also, die nicht als die eigentliche Krankheit zu werten sind.

Ihre gemeinsame Wurzel haben die Symptomkrankheiten in der Flüssigkeits- und Osmoseabhängigkeit. Das Fehlen von Flüssigkeiten – möglicherweise und wie es sich zeigte, bereits einige Generationen zurück – scheint die Erst-Ursache für das Entstehen der verschiedenen Symptomkrankheiten zu sein. Nicht 'aus der Erde' sondern 'aus dem Wasser bist du entstanden' muß es heißen.

Man muß

  • – die Osmose verstanden haben,
  • – die feinen und kleinen Organe verstanden haben,
  • – die Leben-Entstehungsgeschichte verstanden haben, und man wird
  • – die sog. 'Alzheimer' und sämtliche anderen Varianten verstanden haben.

Nachdem vor nunmehr ziemlich genau 100 Jahren von Alois Alzheimer die nach ihm benannte sog. 'Alzheimer'sche Krankheit' als präsenile Demenz entdeckt wurde, der ein fortschreitendes Nachlassen der geistigen Fähigkeiten bis zur Verblödung mit Hirngewebsschwund und -entartung zugrunde liegt, wurde in Bezug auf die Ablagerungen zwischen den Gehirnwänden, den sog. Plagues, nach den Verurschern gesucht. Es werden ominöse Krankheitserreger vermutet. Nachdem Herr Alzheimer die Plaques gefunden hatte, blieben alle dabei, es ist etwas Abstraktes. Der Suchprozeß dauert fort. 'Die meisten der auf rund 50 verschiedenen Ursachen beruhenden Demenzformen sind nicht heilbar.'

Dementia, Demenz ist lt. Lexikon eine 'erworbene Geistesschwäche, Schwachsinn, Blödsinn (lat. dementia 'Unsinnigkeit, Wahnsinn'),

oder: eine 'Form des Schwachsinns (lat. 'Blödsinn'); kommt in verschiedenen Graden durch Hirn- und Geisteskrankheiten erworben vor und ist häufig Endzustand der Arterienverkalkung der Gehirnschlägadern.'

Schwachsinn wird erklärt als 'Geistesschwäche und angeborener oder erworbener Intelligenzmangel, wobei im Unterschied zum frühkindlich erworbenen Schwachsinn der später erworbene als Verblödung oder Demenz bezeichnet wird.'

Wenn ein Alzheimer Patient noch frägt 'was ist der Mensch?', dann kann es sich nicht um eine Schwäche des Geistes handeln. Und indem die vielen in der Fachliteratur beschriebenen ähnlichen Krankheiten und Risikofaktoren Vorstufen zur Alzheimer sein können, können sie nicht eine eigenständige Krankheit sein. Sie ist die Steigerungsform der vielen Möglichkeiten. Wenn es nichts anderes ist, bleibt nur noch diese Krankheit übrig. Selbst eine Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion soll die gleichen Symptome aufweisen wie die Alzheimer. Sämtliche Krankheiten ohne erkennbare Ursache scheinen ihren Ursprung in der fehlenden Natur zu haben. Wir vermuten stets das Komplizierteste und denken nicht an das Einfachste, das Natürliche.

Die Beschreibung des Vorgangs bei der Alzheimer Demenz ist folgende: Zwei fehlerhafte Stoffwechselvorgänge führen zum Untergang von Nervenzellen – Bruchstücke lagern sich zu einer unlöslichen Masse zusammen – die Signalübertragung zwischen Nervenzellen wird unterbrochen – es kommt zur Bildung von Faserknäueln, die allmählich die Lebensvorgänge der Zellen lahmlegen – als Folge des Nervenzelluntergangs kommt es zu einem Mangel an Überträgeistoffen im Gehirn – die Kontakte der Nervenzellen untereinander werden durch Ablagerungen von nicht abbaubaren Eiweißstoffen blockiert und die Zellen sterben ab.

Zellen werden ständig abgestoßen und Gewebe wird ständig erneuert. Die Darmwand erhält alle 3–5 Tage eine neue 'Tapete'. Die Zellen der roten Blutkörperchen leben höchstens 100–120 Tage. Die Zollerneuerung muß unaufhörlich stattfinden, um das Blut lebens- und leistungsfähig zu erhlaten. Wenn sich Zellen nicht mehr ordnungsgemäß und folgerichtig erneuern, verlieren sie ihre wundersame Fähigkeit der Regeneration, und es besteht die Gefahr des Absterbens.

Zellverbände, die imstande sind, äußere Reize in elektrische Signale umzuwandeln und zum Gehirn fortzuleiten, verbinden sich zum Nervengewebe. Dieses dient

  • – der Reizaufnahme in den Sinnesarganen
  • – der Reizverarbeitung im ZNS (Zentralnervensystem) und
  • – der Reizbeantwortung über Muskel- und Drüsenzellen.

Dazu sind hochspezialisierte, lern- und gedächtnisfähige Reizbeurteilungseinrichtungen erforderlich. Die Leitungsfunktion des Nervengewebes übernimmt ein manchmal meterlanger Fortsatz der Nervenzelle, die Nervenfaser. Die Zellen stehen mit ihren Nervenfasern, die sich reichlich verzweigen, in vielfältiger Verbindung miteinander. Die Nervenfasern mehrerer Nervenzellen schließen sich im allgemeinen zu einem Faserbündel, dem Nerv, zusammen. Die Fasern aller Nervenbahnen bilden das weiße Großhirnmark.

Zur Reizbeurteilungsfunktion ist eine riesige Menge außerordentlich stark verzweigter Nervenzellen, die alle mit Tausenden von Kontaktstellen kommunizieren, mit ebenso vielen Nervenfaserverzweigungen anderer Zellen verknüpft.

Die Nervenzelle stellt somit einen Extremfall von Spezialisierung dar, eine Differenzierung (Unterschied, andere Entwicklung), die nicht ohne Verlust anderer Eigenschaften möglich ist. So haben ausgereifte Nervenzellen die Fähigkeit verloren, sich durch Teilung zu vermehren. Im Gegensatz zu anderen Zellen können sie sich auch nur in beschränktem Maße regenerieren. Sterben sie vorzeitig ab, sind sie nie wieder zu ersetzen.

In den Nervenzellen entstehen die nervösen Erregungen, die über die unterschiedlich langen Fortsätze, die Nervenfasern, weitergeleitet werden. Nervenzelle und Fortsätze bilden eine Einheit, das Neuron. Die Zahl der Neuronen ist bei der Geburt festgelegt.

Die Neuronen dienen nicht nur der Bildung und Fortleitung von Erregungen, sondern wirken auch auf Muskel- und Drüseneffektoren. Der Kontakt der Neuronen untereinander und mit den Effektoren erfolgt durch die Synapsen, den Schaltstellen zwischen 2 Nerven bzw. zwischen Nervenfasern und Muskeln. Die Signalübertragung führt zur Entstehung eines Aktionspotentials.

Bei der Alzheimer Demenz wurden erhebliche Defizite des Überträgerstoffes Acetylcholin festgestellt. Der Botenstoff wird für die Reizübertragung benötigt. Durch die Krankheit wird die Neubildung immer mehr verringert, während der Abbau weiterhin unverändert stattfindet. Durch das Enzym Acetylcholin-Esterasehemmer wird eine Verhinderung des Abbaus des (noch) vorhandenen Acetylcholins bewirkt. Der Krankheitsverlauf kann 1–2 Jahre verzögert werden. Größere sichtbare Erfolge wurden bisher nicht erzielt.

Wenn die Nervenzellen für ein ganzes Leben bestimmt sind, kann auch kein natürlicher Abbau vorgesehen sein. In Blut und Urin der Alzheimer-Patienten werden Nervenwasser gefunden.

Bei den Kranken kommt es innerhalb von zahlreichen Nervenzellen zur Bildung von Faserknäueln, die allmählich die Lebensvorgänge der Zellen lahmlegen. Bruchstöcke lagern sich zu einer unlöslichen Masse zusammen.

Nur wenn die ihnen nährstoff-gemäße Versorgung stimmt, arbeiten und regenerieren sich Körperzellen folgerichtig und behalten ihre Strukturen.

Die Neuronen, die Nervenknoten als eine normale Anschwellung im Verlauf gewisser Nervenstränge, die aus Nervenzellen und -fasern bestehen, diese Ganglienzellen mit zugehörigen Fortsätzen, die neuronale Nerveneiheiten bilden, wo sollen sie alle hin, wenn Leitungsabschnitte einer mehrgliedrigen Leitungsbahn wegen Unterernährung aus Gründen eines spezifischen Mangels ausfallen!? Dafür wurde von der Natur kein Abtransport vorgesehen.

Bei den Alzheimer-Patienten geht Nervenwasser ab und zurück bleiben regelrechte Eiweißklumpen, die als Plaques bezeichnet werden. Die klinischen Symptome der Alzheimer Demenz werden durch den Untergang von Nervenzellen im Gehirn und die Störung von Nervenzellkontakten in verschiedenen Hirn- bereichen hervorgerufen. Die Folge ist ein fortschreitender Gehirnrindenabbau; die Hohlräume werden immer größer.

In der in verschiedene Bereiche aufgeteilten Hirnrinde befinden sich fast alle Nervenzellen. Sie ist durchschnittlich nur etwa 3 mm dick, enthält aber insgesamt rund 10 Milliarden Nervenzellen. Mit ihren unterschiedlich langen Fortsät- zen, den Nervenfasern, die sich reichlich verzweigen, stehen die Zellen der Großhirnrinde in vielfältiger Verbindung miteinander. Jede von ihnen kann bis zu 10.000 Kontakte mit anderen Zellen knüpfen.

Der Stoffaustausch mit den Zellen findet bei den kleinen Blutgefäßen statt. – Als mögliche Ursache für die Alzheimer Demenz werden u.a. auch verengte Gefäße genannt, die das Gehirn zu wenig mit Blut versorgen. 20% des Blutes im Kreislauf sind für das Gehirn vorgesehen und werden dorthin tranaportiert. In dem Wasserrückhaltesystem des Körpers haben die Gehirnfunktionen Vorrang. Wassermangel im Organismus führt zu einer Abnahme des Blutvolumens, und hier besonders in den feinen Haargefäßen.

So dürften etwa jene im Kapillarbereieh der rund 1 Million Langerhans' Inseln besonders stark in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn der Pankreas täglich seine großen Mengen Bauchspeichel zur Verdauung bereitstellen muß, und durch die Osmose starke Entzugspotentiale die Hormone produzierenden, winzig kleinen Gruppen von Epithelzellen in der Bauchspeicheldrüse in Bedrängnis bringen. Dort liegen die den Blutzucker erhöhenen A-Zellen geschützt im Inneren einer Zelleinheit, während die den Blutzuckerspiegel senkenden B-Zellen als Bildner des Insulins den äußeren eher ungeschützten Bereich darstellen. Mangel an Insulin durch nachlassen oder Ausfall der Inseltätigkeit führt zu Diabetes mellitus, einer chronischen Stoffwechselstörung.

Wenn sich die gesamte Flüssigkeitsmenge im Körper vermindert, müssen auch die Hauptgefäße ihren Durchmesser verringern; sonst würde die vorhandene Flüssigkeitsmenge nicht ausreichen, alle dafür vorgesehenen Räume zu füllen. Die Querschnittverringerung der Blütgefäße führt zu erhöhter Anspannung der Zellwände und dadurch ggf. zu hohem Blutdruck.

Auch Depressionen und Streß können ein Zeichen von Wassermangel sein. Er stellt bei allen Lebewesen den größten Streßfaktor dar – Den Umgang mit den Alzheimer-Kranken machen oft Begleitsymptome wie Depression, Angst und Aggressivität schwierig.

Bei der Parkinson'schen Krankheit wird auch der Begriff IPS, idiopathisches Parkinson-Syndrom verwendet, wobei idiopathisch 'ohne erkennbare Ursachen aufgetreten' bedeutet. Auch bei dieser gehören Austrocknungsmerkmale zum Krankheitsbild. Im Gegensatz zu den Alzheimer-Patienten sind bei den Parkinson-Patienten nicht die Erinnerungsfelder, sondern die motorischen Rindenzentren in Mitleidenschaft gezogen. Die Motorik scheint hier überbeansprucht zu sein.

Bei den Alzheimer-Patienten geht als erstes der Geruchssinn verloren. Es scheint, daß ein gewisser Grad an Wasser- und Lipoidlöslichkeit für die Entstehung einer Geruchsempfindung notwendig ist.

Die Verarbeitung der sensorischen Meldungen auf Sinneswahrnehmungen wie Geruch, Geschmack, Sehen, Hören, Beschleunigung oder Lage im Raum erfolgt in besonderen Assoziationszentren der Hirnrinde. Dort werden auch jene Entscheidungen getroffen, die schließlich zu Befehlen führen. Sie gehen von den motorischen Rindenzentren aus.

Fehlende Sinneseindrücke in den Zentren für die sinnlichen Wahrnehmungen oder den Erinnerungsfeldern können wir bewußt im Seh- und Geruchsbereich oder bei der Erinnerung erkennen. Die Erinnerung ist kein sehr frequentiertes Feld, eher Speicher und Lagerraum für Gefühle, für die momentane Situation also nicht zwingend notwendig. Da die Tätigkeit im Jetzt wichtiger ist als die Erinnerung, und da die Erinnerung vielleicht sowieso nicht so interessant war wegen zu großer gefühlsmäßiger Belastung, und da im Rahmen der Knappheit irgendetwas vernachlässigt werden mußte, haben sich die Ordner des Nervensystems für die Vernachlässigung der Erinnerungsfelder entschieden. Sie schienen ihnen im Moment nicht zwingend lebensnotwendig.

Im Notfallplan geht es in erster Linie um die strikte Rationierung der Wasserreserven.

Bei Flüssigkeitsmangel reduziert sich die Blutmenge im Organismus; Muskeln und Gehirn werden weniger mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Im Gehirn wird durch die Dehydration weniger Energie erzeugt. Aufmerksamkeit und Konzentration lassen nach und komplexe Zusammenhänge werden nicht mehr vollständig erfaßt.

Zudem befindet sich die Hirnrinde – wie die Bezeichnung klarmacht – in der äußeren Rindenschicht des Großhirns und ist durch ihre Lage auf der 'Bergkuppe' und ihre im Laufe der Menschheitsgeschichte stets stärker werdende Faltung auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr angewiesen.

Hirnrinde – Nebennierenrinde bei Streß – feine Nervenfasern – die Bindegewebsfasern des Knochenmarks für die Produktion der roten Blutkörperchen – auch die Produktionsstätten der weißen Blutkörperchen, die kleinen Lymphknötchen in der Milz, die von einer großen Milzmasse umgeben sind, während die Milz durch Zusammenziehen ihre Bluträume wie einen Schwamm ausdrücken kann – sie alle können durch osmotische Flüssigkeitsabwanderung in Bedrängnis geraten, bzw. durch Dehydration Schaden nehmen. Auch die Störung der Insulinerzeugung ist ein Anpassungsprozeß der Bauchspeicheldrüse an die Austrocknung. Das Gehirn ist das stoffwechselaktivste Organ und die Bauchspeicheldrüse jenes mit dem größten Flüssigkeitsbedarf.

Als der Mensch sich aus den im Wasser lebenden Arten entwickelte, erbte er auch die Abhängigkeit von den lebenspendenden Eigenschaften des Wassers. An der Bedeutung des Wassers für den Körper der Lebewesen, einschließlich der Men schen, hat sich seit der Entstehung des Lebens im Salzwasser und der nachfolgenden Anpassung an Süßwasser nichts geändert. Dehydration ist der Streßfaktor Nummer Eins beim Menschen und bei jedem Lebewesen.

Bei den verschiedenen Symptomkrankheiten scheint es sich primär stets um Wassermangel zu handeln.

Flüssigkeitszufuhr ist Voraussetzung für die Inangriffnahme der Krankheit und aller einschlägigen Krankheiten. An die nötigen Flüssigkeiten wurde in der jüngeren Vergangenheit zu wenig gedacht. Das natürliche Durstgefühl ist uns durch unsere Art zu leben etwas verlorengegangen und die modernen Getränke verdrängten 'das Getränk der armen Leute'. Wasser ist der Elementemangel Nr.1.

Alles begann mit dem Wasser-stoff. 'Bei dem Zusammenschluß der Wasserstoffatome zu Sternen waren durch Kernfusion die Elemente hervorgegangen. Das Prinzip der Entwicklung besteht darin, die auf der jeweils erreichten Stufe vorliegenden elementaren Einheiten zusammenzufügen und aus ihnen dabei neue, zusammengestezte Einheiten aufzubauen, welche ihrerseits dann die elementaren Bausteine der nächsthöheren Stufe darstellen.

Als die Evolution vor 1 Milliarde Jahren daranging, die ersten primitiven Gehirne hervorzubringen und dieser Schaltzentrale die Fähigkeit zu verleihen, individuelle Erfahrungen machen zu können, da hat die Evolution sich nicht die Mühe gemacht, diese Fähigkeit neu zu entwickeln. Sie hatte es nicht nötig. Sie brauchte nur auf ein 2 Milliarden Jahre früher gemachtes Prinzip züruckzugreifen, mit dem sie seit den ersten Anfängen des Lebens schon mit größtem Erfolg 'Informationen gespeichert' hatte, um sie als 'Erbgut' über die Generationen hinweg weitergeben zu können. 'Artgedächtnis' und die Fähigkeit des Individuums 'sich erinnern' zu können, diese beiden Leistungen sind einander nicht nur analog. Sie beruhen auch auf dem grundsätzlich gleichen molekularen Mechanismus. Das Vermögen, sich erinnern zu können, erschien nicht durch das Auftauchen von Gehirnen erstmals auf der Erde. Das Gedächtnis ist älter.

Auch die Leistung der Großhirnrinde besteht lediglich darin, diese uralte Funktion dem Individuum nutzbar zu machen. Die repräsentierte Stufe unseres Großhirns ist das Ergebnis eines Zusammenschlusses untergeordneter Einheiten, eine sich aus der Logik des bisherigen Ablaufs fast zwingend ergebende Konsequenz. Was das Gedächtnis angeht, erweist sich die Großhirnrinde als ein legitimer Nachfahre des Wasserstoffs. Die Geschichte der Welt könnte man als die Geschichte der fortlaufenden Verwandlungen des Wasserstoffs bezeichnen. Seit dem Anfang der Welt handelt es sich wirklich um 'Geschichte' im ursprünglichsten Sinne des Wortes, um eine in sich geschlossene, innerlich zusammenhängende, folgerichtge Entwicklung, bei der jeder einzelne Schritt sich aus dem vorhergehenden nach einsichtigen Gesetzen ergeben hat. Auch die erste lebende Zelle war ohne jeden Zweifel ein legitimer Nachfahre des Wasserstoffs.

Die als Nachkommen des Wasserstoffs entstandenen Elemente sind so beschaffen, daß sie die Entstehung von Verbindungen begünstigen und deshalb zu den Bausteinen des späteren Lebens wurden. Hauptsache war, daß das Gemisch Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff enthielt, jene Atome, die den Hauptanteil aller lebenden Materie bilden.

Es sind 20 Aminosäuren, aus denen die irdische Natur alle ihre Lebewesen aufgebaut hat. Eiweiß besteht aus langen Ketten von aneinanderhängenden Aminosäuren. Die Ketten können aus 100 bis etwa 30000 verschiedenen Gliedern (Aminosäuren) zusammengesetzt sein.

Die Beschleunigung chemischer Reaktionen erfolgt durch die Enzyme ohne die die Entstehung von Leben undenkbar geblieben wäre. Das Geheimnis eines Enzyms besteht darin, daß es den elektrischen Zustand in den Hüllen des 'Substrats' verändert. Im allereresten Anfang reichten schon bescheidenste Ansätze zu einer katalytischen Wirkung aus, um die Evolution in Gang zu setzen.

Keine Zelle hat die Möglichkeit, eine neue biologische Funktion im wahren Sinne des Wortes zu 'lernen'. Es ist unmöglich, daß eine Zelle eine Funktion wie die der Atmung oder der Photosynthese bei ihrer Entstehung noch nicht beherrscht und sie erst während ihres Lebens erwirbt.

Funktionen wie die beiden genannten setzen bestimmte körperliche Einrichtungen voraus. Im Falle der Atmung sind das bestimmte Enzyme. Neue Enzyme, welche die biochemischen Prozesse auslösen, die der Atmung zugrundeliegen und der Zelle den zweckmäßigen Umgang mit Sauerstoff ermöglichen. Ebenso 1 Milliarde Jahre benötigte die Natur für die immer vollkommenere 'Ausarbeitung' der Photosynthese. Und 'nur' 600 oder 700 Millionen Jahre für den langen Weg von den ersten wirbellosen Mehrzellern bis zum Menschen. Auch die allmähliche Zunahme des Luftsauerstoff muß Hunderte von Jahrmillionen in Anspruch genommen haben.

Der Auszug aus dem Wasser machte die Neuentwicklung einer ganzen Reihe komplizierter biologischer Zusatzleistungen und Einrichtungen erforderlich, die bis dahin vollkommen überflüssig gewesen waren. Bisher hatte das als Lösungs mittel für alle Stoffwechselprozesse unentbehrliche Wasser unbegrenzt zur Verfügung gestanden. Nun wurde es Mangelware. Neue Stoffwechselwege mußten für das Leben auf dem Lande gefunden werden, damit der Wasserverbrauch eingeschränkt werden könnte. Ein Lebewesen, das den Sprung vom Wasser aufs Land unternimmt, wird mit dem eigenen Gewicht belastet, lernt die Gefahr der Austrocknung und damit erstmals auch das Gefühl des Durstes kennen, und sieht sich darüber hinaus auch bis dahin unbekannten Temperaturschwankungen durch nächtliche Abkühlung und den Wechsel der Jahreszeiten ausgesetzt. Es erwies sich als die einfachste Möglichkeit, das Wasser einfach mitzunehmen. Die erste Voraussetzung dazu war die Entwicklung einer Haut, die die Verdunstung von Wasser verhindert.

Im Wasser war es fast ein wenig wie im Schlaraffenland gewesen – man wurde getragen. Zu den paradiesischen Umständen gehörte auch die Bequemlichkeit einer andauernden Temperaturkonstanz. Kaltblüter sind in Wirklichkeit nicht kalt, sondern sie haben keine eigene Temperatur. Irgendwelche neuen Enzyme bewirkten nun, daß die neuen Wirbeltiere die von ihnen aufgenommenen Nahrungsstoffe schneller als notwendig verbrannten und sich die überschüssige Energie in Wärme verwandelte.

Es war die Tendenz zur Verselbständigung, Abgrenzung und Distanzierung von der Umwelt. Der 'Auszug aus dem Wasser' ist als Ausdruck der Entwicklung auf eine höhere Stufe anzusehen. Das Paradies liegt immer in der Vergangenheit. Es ist die Erinnerung an eine primitive Entwicklungsstufe, in der das Individuum noch der Anstrengungen enthoben war, sich selbst tragen, sich selbst in die Hand nehmen zu müssen.

Die Zelle ist in einem tieferen Sinn tatsächlich nichts anderes als die reinste Verkörperung des Prinzips der Abgrenzung von der Umwelt. Leben ist ohne diese Abgrenzung über haupt nicht denkbar. Nur (relativ) geschlossene Systeme sind lebensfähig. Ein geordneter Stoffwechsel ist nur dann möglich, wenn die ihn insgesamt bildenden chemischen Prozesse von der unmittelbaren Einwirkung der in der Umgebung ablaufenden Prozesse getrennt werden.

Die Verbindung zur Umwelt ist die eigentliche Aufgabe aller Sinnesorgane. Im Gehirn treffen wir auf Regulationszentren, die die lebenden Organismen während der längen Geschichte ihrer Entwicklung im Zuge ihrer Verselbständigung Schritt für Schritt aus der Abhängigkeit von der Umwelt gelöst und selbst übernommen haben. Dieses ganze Hirngebiet könnte man als eine Art von Computer betrachten, in dem die Erfahrungen unzähliger vorangegangener Generationen als Programme gespeichert sind.

Die Auslese oder 'Selektion' ist das Ordnungsprinzip, das in der biologischen Stammesgeschichte zur Entstehung immer neuer Lebensformen geführt hat.

Die Möglichkeiten, die das jeweils erreichte Entwicklungsniveau neu erschließt, sind immer das Resultat der Zusammenfassung elementarer Leistungen, die es auf darunter gelegenen Entwicklungsstufen schon gab. Das Gehirm muß daher als ein Organ betrachtet werden, das diese Leistungen nicht etwa erst erzeugt, sondern das sie in den Köpfen einzelner Individuen erstmals zusammenfaßt. Es ist das Konzentrat der Erfahrungen unzähliger Vorfahren.

Wir wissen nicht, was 'Bewußtsein' ist. Uns fehlt die nächsthöhere Ebene, von der aus wir auf das Phänomen hinabblicken könnten, um es zu begreifen. Aufgrund der Entwicklung können wir vorsichtig formulieren, daß das Bewußtsein das Ergebnis der Zusammenfassung von Gedächtnis, Lernfähigkeit, Fähigkeit zum Austausch von Erfahrungen, Phantasie und Abstraktionsvermögen ist, die während der vorangegangenen Entwicklungsphasen zunächst getrennt voneinander entstanden. Ganz ohne Zweifel ist 'Bewußtsein' etwas vollkommen Neues. So, wie auch 'Wasser', von der Ebene der isolierten Atome aus betrachtet, etwas vollkommen Neues gewesen war. Und dennoch sind beide Erscheinungen ebenso unbezweifelbar das Resultat der Kombination von 'Altem'. Beim Wasser waren das zwei gasförmige Elemente. Lange vor dem 'Leben' war aus der Verbindung von Wasserstoff mit Sauerstoff 'Wasser' hervorgegangen.

Am Anfang hatte es ein Element gegeben, den Wasserstoff, das in seinem atomaren Aufbau und seiner Struktur, deren Herkunft uns für immer ein Geheimnis bleiben wird, alle die Voraussetzungen in sich trug, die notwendig waren, um im Laufe der Zeit alles hervorzubringen, was es heute gibt, uns selbst wie das ganze Universum.'

Auszüge aus 'Im Anfang war der Wasserstoff' von H.v.Ditfurth.

Am Anfang war der Wasserstoff. Er findet sich im freien Zustand kaum, dagegen ist er in zahlreichen anorganischen und fast allen organischen. Verbindungen vertreten. H ist brennbar; sein Verbrennungsprodukt ist das Wasser. H2O entsteht bei der unter Energiezufuhr verlaufenden Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgasreaktion).

Die Herkunft des Wassers ist noch unklar; bei Meteoriteneinschlägen mitgebrachtes Eis wird vermutet. Denkbar wäre m.E. auch eine Verbindung des Wasserstoff mit dem Sauerstoff, solange der Vorrat an H reichte. Deshalb findet sich der auf unserem Planeten vorhandene Wasserstoff in freiem Zustand kaum.

Nach der Periodenbestimmung war zuerst der Wasserstoff da, dann u.a. Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff, dem folgten Natrium, Magnesium, Phosphor und Schwefel, nach diesen – stets u.a. – Kalium, Calcium, Eisen, Zink und Selen; aus der 4. Periode stammen Silber und Jod, dann folgten Gold, Quecksilber und Blei und in der 6. Periode schließlich Uran, um die wichtigsten der 92 bekannten Elemente zu nennen.

In dem Periodensystem der Elemente ergeben sich verschiedene Gesetzmäßigkeiten gegenüber. Wasserstoff und Sauerstöff, etwa wieviele Wasserstoffatome ein Atom zu binden bzw. zu ersetzen vermag. – H und O sind die entscheidenden Kriterien der Wertigkeit.

Sämtliche Grundnährstoffe beinhalten das 'Kraftpaket' des Universums, den Wasserstoff.

Bei der Photosynthese der grünen Pflanzen wird durch die Strahlungsenergie der Sonne das Wässer unter Verbrauch der aufgenommenen Energie gespalten und zu Sauerstoff oxidiert bzw. zu Wasserstoff reduziert. H reduziert dann das Kohlendioxid – während er an ein Koenzym gebunden ist – für die Umwandlung in Kohlenhydrate. O wird abgegeben.

Die Kohlenhydrate sind organische Verbindungen aus der 1. Periode, in denen außer Kohlenstoff noch Wasserstoff und Sauerstoff im Verhältnis von 2 : 1 (also wie im Wasser) enthalten sind. Außer den Fetten, die später dazukamen, sind die Kohlenhydrate heute noch unsere wichtigsten Energieträger.

In sämtlichen organischen Verbindungen ist Kohlenstoff enthalten; er ist wesentlicher Bestandteil aller lebenden Materie. C ist ein 4-wertiges Element und besitzt eine hohe Bindungsfähigkeit. Die Mannigfaltigkeit seiner Verbindungen beruht auf der den anderen Elementen in diesem Maße fehlenden Fähigkeiten, sich in fast unbegrenztem Umfang mit sich selbst u.a. Grundstoffen zu verbinden.

Fette und fette Öle entstehen im tierischen und pflanzlichen Organismus durch Umwandlung von Kohlenhydraten; sie sind chemische Verbindungen durch Vereinigung von Alkoholen mit Säuren höherer Kohlenstoffzahl.

Alkohole sind Verbindungen, in denen ein oder mehrere Wasserstoffatome durch andere Gruppen ersetzt werden. (Bei den natürlichen Nährstoffen ist Wasserstoff stets Bestandteil der Verbindungen; hier erfolgt der Gärungsprozeß gewissermaßen vor der Zufuhr, die Energieabgäbe ist bereits verpufft. Zucker können als erste Oxidationsprodukte mehrwertiger Alkohole bezeichnet werden.) Alkohole sind wichtige Ausgangsprodukte u.a. für Lösungsmittel. Lösen ist das Gegenteil von verbinden. Auch Verdauungsprozessen sind sie bekanntlich nicht förderlich.

Die chemischen Bestandteile der Vitamine sind Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und bei einigen auch noch Stickstoff, Phosphor und Schwefel.

Als in der 2. Periode aus der 3. Sternenexplosion Phosphor und Schwefel hinzukamen, konnten Eiweißstoffe gebildet werden. Sie enthalten i.W. Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff, teilweise auch Phosphor und Schwefel Nur Knöllchenbakterien sind befähigt, Stickstoff in organische Verbindungen einzubauen N ist ein sehr reaktionsträges Element und bildet mit 4/5 die atmosphärische Luft. Stickstoff verbindet sich unter normalen Bedingungen mit keinem anderen Element und unterhält die Verbrennung nicht (sog. inertes Gas; inert = untätig, ohne sichtbare Wirkung, träg, schwach).

So trickreiche Verbindungen dürften auch einen besonderen und starken Stoffwechselprozeß erforderlich machen.

Hier Erinnerung an die stickstoffhaltigen Alkaloide, wie Nikotin und Koffein, das in Kaffeebohnen mit 1–1,5%, in getrocknetem schwarzen Tee mit 0,9–4,5%, in getrockneten. Kaffeeblättern mit 0,5–1% und in Colanüssen mit 1,4% vorkommt. Alkaloide sind stickstoffhaltige, alkaliähnliche, auf bestimmte ZNS-Anteile wirkende organische Stoffe, oft mit starker Giftigkeit, die besonders in Pflanzen vorkommen. Die wichtigsten Alkaloide sind Koffein, Chinin, Morphin, Kokain und Nikotin.

Das Nahrungseiweiß wird durch die Verdauung mittels Fermenten zu Aminosäuren abgebaut und danach werden aus diesen körpereigene Eiweißstoffe aufgebaut. Enzyme helfen, Proteine zu verstoffwechseln. Deshalb kamen in dieser Periode als die sie benötigenden entsprechenden Katalysatoren das einwertige Alkalimetall Natrium und das zweiwertige Erdalkalimetall Magnesium in Frage, die seit dieser Zeit 'Partner' und aktive Helfer des Stoffwechsels sind.

In der 3. Entstehungsperiode kamen lt. Periodensystem der Elemente i.W. das Alkalimetall Kalium, das Erdalkalimetall Calcium, Eisen und Zink hinzu. Diese neuen Katalysatoren halfen den nunmehr möglichen festen Körpern bei der Ernährung ihrer 'Gerüste' und Organe, dem Transport der Versorgung, bei der Weitergabe von Befehlen und Impulsen, sowie bei der Ummantelung.

Mineralsalze und Spurenelemente halten in ihrer Eigenschaft als Biokatalysatoren oder Beschleuniger weitgehend den reibungslos verlaufenden Zellstoffwechssl in Gang. Fehlt es an den Hochleistungselementen aus Mineralmaterie, kommen vitale Lebensvorgänge innerhalb der Zelle zum Erliegen.

Mineralsalze i.w.S. sind die anorganischen Salze und i.e.S. die Salze, die bei der Ernährung des Menschen, der Tiere und der Pflanzen von Bedeutung sind. Die Pflanze benötigt für ihren Aufbau Mineralsalze des Kaliums, Calciums und Magnesiums.

Mineralstoffwechsel ist der Stoffwechsel der anorganischen Ionen im Organismus. Nur Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphate, Sulfate, Sulfite und Chloride sind im Körper in größeren Mengen vorhanden, alle übrigen Ionen rechnen zu den Spurenelementen.

Ionen (grch. 'Wandernde') sind ein- oder mehrfach positiv (Kationen) oder negativ (Anionen) geladene Atome oder Atomgruppen. Sie treffen bei der elektrolytischen Dissoziation auf, doch sind auch bereits die Kristalle der Elektrolyte aus Ionen aufgebaut. Der Austausch der Ionen erfolgt nach den Gesetzen der Osmose.

Bei der Lösung von Säuren, Basen und Salzen in bestimmten Lösungsmitteln, wobei elektrisch neutrale Moleküle in entgegengesetzt geladene Ionen zerfallen, erfolgt elektrolytische Dissoziation. Der Grad der Spaltung von Säuren und Basen ist ein Maß für ihre Stärke und bedingt die elektrische Zeitfähigkeit der Lösung.

Durch Dissoziation erfolgt Trennung von Molekülen (kleinste Teilchen einer chemischen Verbindung aus zwei oder mehr Atomen), die sich in Flüssigkeiten zu größeren Gebilden vereinigt hatten.

Elektrolyte leiten in wässriger Lösung den elektrischen Strom. Die Moleküle eines Elektrolyten zerteilen sich bei der Lösung in Wasser in frei bewegliche elektrisch geladene Ionen.

Salze sind Elektrolyte; sie sind durch Ersatz des Wasserstoffs der Säuren durch Metall entstehende Verbindungen. Wassrige Lösungen von Salzen können je nach ihrer Zusammensetzung neutrale oder infolge Hydrolyse (Spaltung chemischer Verbindungen durch Reaktion mit Wasser) saure oder alkalische Reaktion haben. Unter Hydrolyse erfolgt Spaltung chem. Verbindungen durch Wasser und Bildung einer Base und Säure aus dem entsprechenden Salz, aber auch Abspaltung von Aminosäuren aus Proteinen.

Die Hydrolyse zeigt die Erscheinung, daß in wässriger Lösung die Salze schwacher Säuren und starker Basen basisch, die Salze starker Säuren und schwacher Basen sauer reagieren. Dies beruht auf der Anlagerung der in Wasser stets in geringer Menge vorhandenen Wasserstoff- und Hydroryl(=OH)-Ionen an die Säurerest- bzw. Metall-Ionen der Salze. Je nach der Stärke der so gebildeten Basen und Säuren reagieren die wässrigen Lösungen solcher Salze dann basisch oder sauer.

Salze sind Verbindungen einer Säure mit einem Metall (H-Ionenersatz) bzw. aus der Vereinigung einer Säure und Base unter Wasseraustritt. 'Unter Wasseraustritt' bedeutet nunmehr auch ohne Wasserstoff. Salze bestehen aus 2 Komponenten, aus 2 Teilen einer Kraft, dem Anion und dem Kation.

Anion ist das dem Ion entsprechende negativ geladene Teilchen, Kation ist das positive Ion, das positiv elektrisch geladene Atom oder Bruchstück eines Moleküls, das im elektrischen Feld zur Kathode wandert. Kathode ist der negative Pol einer elektrischen Stromquelle.

In Elektrolyten und bei Gasentladungen geschieht der Elektrizitätstransport durch positive und negative Ionen. Beide Ladungsarten neben sich beim Zusammentreffen gegenseitig in ihrer Wirkung nach außen hin auf. Für alle Erscheinungen, die diese 'elektrisch geladenen' Teilchen annehmen können bzw. die von ihnen hervorgerufen werden können, wird der Sammelbegriff Elektrizität gebraucht. Bei allen Arten der Erzeugung, wie Reibung, Erwärmung und Relativbewegung eines Leiters und eines Magnetfeldes wird Elektrizität nie im Wortsinn erzeugt, sondern es erfolgt eine Trennung bzw. Fortbewegung der bereits vorhandenen Ladungsträger. Seit 1900 ist die Aufklärung des Wesens der Elektrizität gleichbedeutend mit der Erkenntnis vom Wesen der Materie geworden.

Der Elektrolythaushalt betrifft alle Vorgänge in den Körperflüssigkeiten, die mit den gelösten Mineralstoffen zusammenhängen. Elektrolyte unterliegen in Wasser usw. gelöst der elektrolytischen Dissoziation durch Aufspaltung und Störung der Assoziationen.

Die positiv geladenen Kationen (Wasserstoff- und Metall-Ionen) wandern zur Kathode, dem negativen Pol, und die negativ geladenen Anionen (Molekülreste) gehen zur Anode (grch. 'Eingang'), dem positiven Pol.

Die mit dem negativen Pol einer Elektrizitätsquelle verbundene Kathode wird in Lösungen von positiv geladenen Ionen angestrebt, die positive Elektrode, die Anode, wird in Lösungen von den negativen Ionen angestrebt. Durch sie wird der elektr. Strom in den Körper geleitet.

Elektroden sind u.a. Teile aus Metall eines elektrischen Stromkreises, zwischen denen der Transport elektr. Ladung durch Ionenleitung (u.a. Elektrolyt) oder durch freie Elektronen erfolgt. Die Elektrode mit Ladungsüberschuß heißt Kathode, die mit Ladungsmangel Anode.

Die aktive Elektrode ist die örtlich erregende bzw. zur Ableitung dienende Elektrode, die inaktive Elektrode ist die den Stromkreis schließende, selbst nicht reizende oder registrierende Elektrode.

Elektrolyte sind Säuren, Basen und Sälze, die, wenn sie in Wasser usw. gelöst der elektrolytischen Dissoziation unterliegen und für Leitung des elektrischen Stromes in Betracht kommen. (Mit dem Wasser kommt auch der Wasserstoff wieder in die Verbindung!)

Elektrolyte in der Gewebsflüssigkeit sind als Kationen z.B.

  • – Na-, K-, Mg-, Ca- und Fe-Ionen, und "Anionen" "
  • – Phosphat-, Sulfatgruppen und Cl-Ionen.

Die Funktionen der Elektrolyte als Katalysatoren sind Mitwirkung beim osmotischen Gleichgewicht, Membranpolarisierung und pH-Steuerung.

Unter Katalyse wird die Beschleunigung oder Verlangsamung einer chemischen Reaktion durch einen Stoff, den Katalysator, verstanden, der dabei nicht verändert wird.

pH-Wert ist die Maßzahl für die Wasserstoffionenkonzentration und damit für die Stärke der sauren oder alkalischen Reaktion einer Lösung. Der Wasserstoffexponent (Hochzahl einer Potenz, die angibt, wie oft eine Zahl mit sich selbst multipliziert werden soll) ist der negative Logarithmus der Wasserstoffzahl, z.B. neutrale Reaktion 10–7, symbolisch bezeichnet als PH = 7; liegt der pH–Wert unter 7, handelt es sich um eine saure, liegt er darüber, um eine alkalische Reaktion. – Die Wasserstoffionenkonzentration oder Wasserstoffzahl ist eine Zahl, die angibt, wieviel Gramm Wasserstoffionen in 1 Liter des betreffenden Stoffes abgespalten sind. Hiervon hängt ab, ob es sich um eine saure, basische oder neutrale Reaktion handelt. – Der Normalwert des Blutes ist 7,37–7,43; steigt. der Blut-pH-Wert auf über 7,55 an, handelt es sich bereits um eine Störung und einen Basenüberschuß im Blut. Im Magen ist der Normalwert 2–3; die Wasserstoffzahl 1 wäre schlecht, der Magensaft zu sauer.

Osmos bebedeutet Transport eines Lösungsmittels (z.B. Wasser) durch eine Membran (dünnes Häutchen, z.B. Zellwand), die halbdurchlässig ist und die gelösten Moleküle zurückhält. Unterschiede in der Konzentration auf beiden Seiten der Membran werden ausgeglichen. Der Ausgleich der Konzentration zweier, durch eine halbdurchlässige Wand voneinander getrennter Lösungen erfolgt durch 'Wanderung' des Lösungsmittels (z.B. Wasser). Durch die Osmose wird so lange Wasser in die 'konzentrierte' Lösung herübergezogen, bis ein Gleichgewicht entstanden ist.

Sie ist das Hindurchwandern von Flüssigkeiten infolge Diffusion (selbständige Vermischung von Lösungen oder mischbaren Flüssigkeiten) durch eine halbdurchlässige Trennwand, die zwei Flüssigkeiten (bzw. Lösungen verschiedener Konzentration) trennt und nur für eine Flüssigkeit (bzw. ein Lösungsmittel, nicht aber für den gelösten Stoff) durchlässig ist. So findet z.B. bei Zuckerwasser und reinem Wasser eine Diffusion zur konzentrierten Lösung hin statt; infolgedessen nimmt dort die Flüssigkeitsmenge so lange zu, bis der entstehende hydrostatische Druck (Druck, den eine ruhende Flüssigkeit im Gleichgewicht seiner Kräfte ausübt) dem osmotschen Druck (Überdruck, der durch die diffundierende Flüssigkeit hervorgerufen wird) das Gleichgewicht hält. – Die Osmose ist für die Stoffwechselvorgänge des Organismus von größer Bedeutung weil die äußeren Schichten vieler pflanzlicher und tierischer Zellen halbdurchlässige Membranen sind.

Die Zellmembran hat u.a. die Aufgabe, den Zellinhalt mechanisch schützend zusammenzufassen und gegen äußere Ein flüsse abzugrenzen. Im Inneren des Körpers sind die Zellen von einer 'inneren Umwelt' umgeben, der Außenzellflüssig keit (extrazelluläre Flüssigkeit), zu der auch das Blutplasma gehört. Die Außenzellflüssigkeit ist in ihrer Zusam mensetzung dem Meerwasser recht ähnlich. So ist sie z.B. im Gegensatz zur Zellflüssigkeit nicht kalium-, sondern natriumreich. Die Zellmembran hat nun die Aufgabe, die mineralbestandsmäßige Individualität der Zelle gegenüber dem Extrazellularraum aufrechtzuerhalten. Erschwert wird diese Aufgabe dadurch, daß die Zelle zur Aufnahme von Nährstoffen und zur Ausschleusung von Schlackenstoffen für viele Stoffe durchlässig sein muß. Die Zellmembran ist aus diesem Grund keine tote Zellhaut, sondern ein kompliziertes Gebilde mit spezifischen Eigenschaften, ja sogar mit einer eigenen stoffwechselabhängigen Arbeitsleistung. Die nur 10 Millionstel Millimeter dicke Zellmembran besteht aus einer bimolekularen Lipoidschicht, die beiderseits von einem Proteinfilm bedeckt ist. Stellenweise durchdringen Proteinpartikel die wasserabstoßende Fettschicht und stellen so wasserhaltige (gangbare) Kanäle durch die Membran her. Die Zellmembran enthält u.a. bestimmte Enzyme und – in Verbindung mit diesen – auch sog. Ionenpumpen, die Kalium nach innen und Natrium nach außen befördern und so dafür sorgen, daß die Zelle gegenüber dem Extrazellularraum ihr eigenes Innenmilieu aufrechterhält. Hinzu kommt die Eigenschaft einer auswählenden Durchlässigkeit (selektive Permeabilität) für bestimmte Ionen, derart daß die positiv geladenen Kaliumionen imstande sind, die Außenseite der Membran gegenüber der Innenseite positiv aufzuladen. Dieser Ladungsunterschied ist die Grundlage für das (elektrische) Membranpotential von rund 80 Millivolt. – An Nervenzellen und Ner- venfasern bricht dieses Ruhepotential im Augenblick einer Erregung zusammen und kehrt sich durch selektive Steigerung der Natriumdurchlässigkeit für die Dauer von 1 bis 2 Tausendstel Sekunden sogar um, so daß die Membran für kurze Zeit außen negativ wird. Der Vorgang kann sich über bestimmte Nervenfasern mit Geschwindigkeiten bis zu 150m/s fortpflanzen; er dient somit auch der Fortleitung von Nervenerregungen. – Neben den Ionenpumpen unterhält die Zellmembran auch noch aktive Transportvorgänge für Nähr- und Aufbaustoffe; u.a. können Traubenzucker und Aminosäuren selektiv im Zellinnern angereichert und so für die Energieversorgung und spezifische Syntheseleistung (Aufbau eines Ganzen aus seinen Teilen) der Zelle bereitgestellt werden.

Die Nervenleitung spielt sich in den Nervenfasern ab. Sie beruht auf einer kurzfristigen elektrischen Spannungsänderung (Aktionspotential) der Zellmembran, die eine andauernde elektrische Spannung der Membran (Membran- oder Ruhepotential) voraussetzt. Das Ruhepotential der Zellmembran kommt dadurch zustande, daß Natrium- und Kaliumionen beiderseits der Membran in verschieden hoher Konzentration vorkommen, und zwar sind die Kaliumionen im Innern der Zelle 40- bis 50mal konzentrierter als im Extrazellulärraum, während die Natriumionen außen 3- bis 10mal konzentrierter sind als im Innern der Zelle. Die Membran weist im Ruhezustand außerdem eine besonders große Durchlässigkeit (Permeabilität) für Kaliumionen auf, während sie für Natriumionen nahezu undurchlässig ist. Daher ist die Membran durch die nach außen strebenden Kaliumionen auf ihrer Außenseite positiv, auf ihrer Innenseite negativ geladen. – Der Erregungsvorgang, der die Nervenleitung ermöglicht, besteht i.W. aus einer vorübergehenden Änderung der an der Zellmembran liegenden Potentialdifferenz (Unterschied in der Leistungsfähigkeit). Dabei erfolgt zuerst eine Spannungsabnahme (Depolarisation), dann eine kurzfristige Umpolung (Umpolarisation) der Membran: Die Außenseite wird gegen die Innenseite vorübergehend um 20–50 mV positiv (Aktionspotential). Ursache dieser Umpolung der Membran im Augenblick der Erregung ist eine plötzliche kurzfristige mehrhundertfache Durchlässigkeitssteigerung für Natriumionen, die nun gewissermaßen stärker nach innen streben können als die Kaliumionen nach außen und so der Membraninnenfläche ihre positive Ladung aufzwingen. Das Aktianspotential klingt schließlich ähnlich rasch wieder ab, wie es angestiegen ist, und zwar deshalb, weil die Na-Permeabilität wieder absinkt und sekundär die K-Permeabilität ansteigt. Die Fortpflanzung des Aktionspotentials als Bedingung für die Weiterleitung des Nervenreizes erfolgt dadurch, daß das Aktionspotential eine Depolarisationswelle vor sich hertreibt und so für die eigene Weiterleitung sorgt. – Jene Fasern, die vor allem zu Skelettmuskeln ziehen, leiten mit einer Geschwindigkeit von 60–120 m/s. In gewissen Bahnen des Rückenmarks sind Werte bis zu 135 m/s gemessen worden.

Bei derart hohen Leitungsgeschwindigkeiten kommt begünstigend ein relativ großer Faserquerschnitt hinzu. – Hierbei handelt es sich um das exakte Gegenteil unserer Krankheit. – Bei marklosen Nervenfasern wird das Aktionspotential (oder die Erregung) kontinuierlich durch sehr schwache lokale Ströme fortgepflanzt, die über den Innenleiter durch die unmittelbar benachbarten Membranstellen fließen und diese depolarisieren. Die Leitungsgeschwindigkeit solcher relativ langsamen Nervenfasern ohne Markscheide (mehrschichtige weißliche Hülle der markhaltigen Nervenfasern) liegen zwischen 0,5 und 2 m/s. Bei den markhaltigen Nervenfäsern sind nur bestimmte Membranstellen erregbar (sollten sie dadurch auch weniger leicht angreifbar sein!?); die Strecke zwischen zwei solchen erregbaren 'Schnürringen', das Internodium, ist durch die Markscheide elektrisch recht gut isoliert. Daher springt die Erregung durch weites Ausgreifen der depolarisierenden Strömchen hier von Schnürring zu Schnürring (saltatorische Erregungsleitung). Der Zeitgewinn kann dabei je nach Entfernung der Schnürringe voneinander (meist 1–2 mm) beträchtlich sein.

Warum kann sich Gehirnmasse verringern? Gesunde Nervenzellen sind meist von isolierenden Hüllen umgeben. Lipoide sind Hauptbestandteil des Hirns, einige zusammen mit Proteinen Strukturelemente der Zellwände. Lipoide sind fettähnliche, in Wasser unlösliche Substanzen der Tier- und Pflanzenzelle. Sie sind zur Aufrechterhaltung der Lebensvorgänge notwendig und besonders für die Nervenzellen wichtige Nährstoffe, wie z.B. Lezithin. Lezithine bestehen u.a. aus Fettsäuren und Cholin, stehen in Beziehung zum Stoffwechselgeschehen der Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße und sind am Stoffwechsel des Nervensystems beteiligt. – Fette bestehen, chemisch betrachtet, aus einer Art von Ketten. Da die ungesättigten Fettsäuren – der Begriff 'ungesättigt' bedeutet, daß sich die essentiellen Fettsäuren mit anderen Substanzen verbinden – vergleichweise offene Ketten bilden, hängen sich andere Nährstoffe, insbesondere aber der Sauerstoff, in diese Ketten bzw. Zwischenräume ein, um auf Ökonomische Weise mit dem Blutstrom rasch zu den Zellen zu gelangen. Neben der Kräftigung der Schutzschicht um die Nerven kann Lezithin einen etwaigen Cholesterinüberschuß im Blut und an den Blutgefäßwänden abbauen, indem es das Cholesterin zu kleinen Tröpfchen emulgiert. Lezithin kann auf diese weise den Ablagerungen an den gefäßwänden entgegenwirken und die Bildung von gefährlichen Klümpchen im Blut verhindern. – Da der Stoffaustausch mit den Zellen bei den kleinen Blutgefäßen stattfindet, wurden mit den ungesättigten Fettsäuren diese günstiger mit einem nicht so dicken Blut versorgt, es werden auch die Nervenhüllen geschützt, sie können also die vorhandene Flüssigkeit verbessern, aber nicht vermehren: sie können nicht verhindern, däß Nervenwasser abgeht, da den Nerven Grundlegendes fehlt. Es können nicht Nährstoffe zugefügt werden, die nicht enthalten sind. Der mitgeführte Sauerstoff sorgt für eine bessere Konzentration und Durchblutung der Gehirnzellen; der Erfolg kann jedoch stets nur ein begrenzter sein, da die dicken Blutplättchen evtl. auch mit Vitamin B3-Gaben aufgelöst werden könnten.

Bei Flüssigkeitsmangel reduziert sich die Blutmenge, und Muskeln sowie Gehirn werden weniger mit Sauerstöff und Nährstoffen versorgt. Dieses Sauerstoffdefizit könnte mit den ungesättigten Fettsäuren verringert werden, den Untergang von Nervenzellen dürften sie nicht aufhalten. – Es geht um eine Abnahme der Nervenmasse. Da Nervenwasser im Blut der Alzheimer-Kranken gefunden werden, scheint es sich um Zell- und nicht um Ummantelungsabnahme zu han deln.

Ähnlich verhält es sich mit dem Cholin. Es kommt bei der Krankheit zu einem Mangel an Überträgerstoffen für die Nervenimpulse, nicht weil der Überträgerstoff fehlt, sondern weil die Zellen geschädigt sind.

Cholin und Inosit sind Cofaktoren des B-Komplexes. Zu den Vitaminen werden nur die Substanzen gerechnet, die im Blut und Gewebe in bestimmten geringen Mengen vorkommen. Wenn Substanzen in höherer Konzentration vorliegen, wie Cholin und Inosit, werden sie nicht zu den Vitaminen gerechnet. Entsprechend ihrer Funktion zählen sie zu den Vitaminen. – Lezithin ist für die Hirnfunktionen und die Gedächtnisleistung von entscheidender Bedeutung. Aus Cholin stellt der menschliche Körper das Acetylcholin her, eine für die Gehirnfunktionen unentbehrliche Substanz. Ohne Vitamin B12 und Folsäure kann die Cholinproduktion nicht erfolgen. Ohne Pantothensäure kommt Cholin nicht zur Wirkung. Die Pantothensäure, B5, als Bestandteil des Coenzym A (das in jeder Zelle der zusammengesetzten Enzyme enthalten ist) hat über die aktivierte Essigsäüre, das Acetyl-CoA (Acetyl ist die Bez. für von der Essigsäure abgeleitete chemische Verbindungen) eine äußerst bedeutsame Rolle im Stoffwechsel. Sie baut u.a. über das Cholin das Acetylcholin für das Nervensystem auf. Durch sie wird die Enzymreaktion im Gehirn zu dem stimmungsaufhellenden Neurotransmitter (-übertrager), dem Überträgerstoff Acetylcholin ermöglicht. Da Pantothensäure als Bestandteil von Coenzym A wirkt, beruhen Mangelerscheinungen in erster Linie auf der Hemmung der vielen Stoffwechselprozesse, an denen dieses Coenzym beteiligt ist. – Die Menschen sind bei Mangel reizbar, streitsüchtig und depressiv. Gedächtnisschwäche und Konzentrationsstörungen, Verlust des Erinnerungsvermögens, Austrocknung und Allergien sind einige der Stichworte. Die NNR-Hormone, die zur Umwandlung von Zucker, Eiweiß und Fetten notwendig sind, können nur unzulänglich produziert werden. Durch diesen Umstand können unerklärliche Stimmungsschwankungen, wie Wutausbrüche aus nichtigem Anlaß hervorgerufen werden.

Sie passen alle in unser Krankheitsbild. Eine Domäne der Pantothensäure ist auch die Wundheilung und der Schleimhautschutz. Mit Vitamin A wirken sich beide günstig auf die Haut, Schleimbäute und Infektabwehr aus. Nach einer schweren Grippe zeigte sich eine Verschlechterung der Alzheimer-Demenz. Schleimhäute und Wassermangel scheinen hier wieder Hand in Hand zu gehen. Dehydration bedeutet Streß; wichtige Stoffe aus den Körperreserven werden mobilisiert.

Die B-Vitamine unterstützen in hohem Maße biologische Stoffwechselabläufe; wirken in allen lebenden Zellen und gelten im Verbund mit anderen Vitaminen als wichtige Antistressoren. Im Umkehrschluß könnten sie aber auch durch besondere Streßsituationen vermehrt von Nöten sein. Alle Produktionsprozesse in den Körperzellen finden in Flüssigkeiten statt. Der Körper kommuniziert über das Wasser.

Da Wassermangel den Streßfaktor Nr. 1 darstellt, könnten uns all die festgestellten Mängel auch auf eine falsche Spur gebracht haben.

Wenn etwa bei Konzentrationsmangel Vitamin B3 Verklumpungen von Blutplättchen vermindert, kann es nach einfacher Logik nur die Zusmmenfügung stören, nicht jedoch einen Flüsigkeitsmangel beheben. Wenn sich eine ungenügende Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns durch Vitamin-B3-Gaben mildern lassen, so könnte es sich auch nur um eine scheinbare und vorübergehende Besserung handeln. Verdauungsstörungen und Magenbeschwerden gelten als Folgen eines Mangels, da die Salzsäureproduktion des Magens gemindert sein kann. Diese ist aber zur Aufnahme von Eisen, Calcium und Eiweiß unbedingt erforderlich. Ist die Aufnahme dieser essentiellen Stoffe vermindert, können sich Blutarmut und Nervenschädigungen entwickeln. In Anbetracht der Blutarmut könnte auch ein schlichter Flüssigkeitsmangel ursächlich sein. Vitamin– und Flüssigkeitszufuhr dürften optimalen Erfolg versprechen.

Folsäuremangel (früher Vitamin B9) ist der in Europa und Nordamerika häufigste Vitaminmangel. Der Mangel ruft empfindliche Störungen. der Gehirntätigkeit und des gesamten Organismus hervor. Dazu gehören u.a. Verdauungs- und Durchblutungsstörungen sowie Salzsäuremangel des Magens. Sind die Darmschleimhäute durch Fehlernährung und Medikamente angegriffen, können sie die Bolsäure nicht ordnungsgemäß aufnehmen. Unzureichende Zufuhr verursacht anämieartige Krankheiten und Blutarmut. Der Begriff Folsäure leitet sich von Foliage ab und bedeutet übersetzt 'Laub oder Blätter'. Nachdem der Verzehr von grünem Gemüse in neüerer Zeit zu wünschen übrig läßt, triften wir immer weiter von der Hauptnahrung unserer Vorfahren, nämlich dem Verzehr von grünen Blättern, ab. Ähnlich steht es mit den Nüssen.

Vitamin B12 ist eine für die Funktion der Nervenzellen wichtige Substanz. Zusammen mit der Folsäure ist das Vitamin an der Blutbildung beteiligt. Mit dieser Kombination können vielfach Vergeßlichkeit und Depressionen gebessert und sogar geheilt werden. Ein Mangel zeigt sich u.ä. durch Störungen der Kontrollfähigkeit über Blase und Darm. Nachdem diese im fortgeschrittenen Stadium zum Krankheitsbild gehören weist der Mangel im Umkehrschluß auf vorangegangene Streßsituationen und Ausbeutung hin.

Anders verhält es sich mit dem Vitamin B1; ein Mangel entsteht durch Unwissenheit und/oder Ernährungsleichtsinn, nicht durch zu große Verausgabung. – Jüngste Studien zeigen, daß Vitamin B1, das Thiamin, der Alzheimer-Krankheit vorbeugen und deren Verlauf verlangsamen kann.

Vitamin B1 spielt bei der Erregung von Nerven eine Rolle, wirkt sich auf Herz- und Hirnfunktionen aus, auf Gedächtnis, Konzentration u.a. Die Verbindung zwischen B1 und jenen Teilen des Nervensystems, die Angst und Unsicherheit erzeugen, soll unbestritten sein. Anfangs werden die Menschen zickig, später kann es bis zum Gedächtnisschwund gehen. Gedächtnisstörungen, Unruhe, Angstzustände und Aggressivität sind einige der Schlagworte bei der Alzheimer-Demenz. Vit.-B1-Mangelzustände entstehen durch zu großen Verzehr von Weißmehl, Zucker, Alkohol, Kaffee und Tee – die auch die einschlägigen Mineralstoffbestände reduzieren – sowie polierten Reis und Kartoffelchips. Der Körper kann diese Stoffe, die so in der Natur nicht vorkommen, nicht verstoffwechseln und muß für deren Verbrennung wertvolle Vitalstoffe aus den Vorräten opfern.

Vitamin B6 reguliert den Magnesiumhaushalt, unterstützt die gesunde Ausbildung roter Blutkörperchen, bewahrt die Schutzschicht um die Nervenfasern und unterstützt die. Übertragung von Nervenimpulsen. Auch hier ist die Rede von Ausmahlen des Mehles, Konservierungsprozessen und Schnellkochreis bei Verlusten.

Biotin, ein Cofaktor des B-Komplexes, hilft bei der Nutzbarmachung anderer Vitamine wie etwa Folsäure und Pantothensäüre, und macht das Vitamin B1 wirksamer. Wie das Cholin ist es wichtig für den Fettstoffwechsel, und eine Funktion von Fett besteht darin, die Nervenzellen gesünder zu machen. Trotz Gaben des Überträgerstoffes Cholin blieben bislang größere Heilerfolge aus, der Krankheitsverlauf konnte nur etwas verzögert werden.

Vitamine haben nichts mit Zellaufbau zu tun, sondern verrichten nur gewisse Hilfsdienste. Sie sind besondere Kohlenhydrate ohne aktive Beteiligung an der Elektrizität. Es nützt nicht viel, den Nerven Nahrung zu geben, wie etwa das Cholin in Form von Lezithin, wenn den Zellen elementare Bestandteile fehlen. Ein Aufbau von Zellsubstanz kann nicht ohne Zulieferung von Mineralsalzen vonstatten gehen.

Aber auch der ausgewachsene Organismus ist laufend auf Salzzufuhr angewiesen, da er ständig Salze verliert. Ungleichgewichte im Stoffwechsel sind schwierig aufzudecken. Der Medizin ist es erst möglich, wenn schon gravierende Schäden eingetreten sind.

Sämtliche Nährstoffe wirken im Grunde genommen nur in ihrer kompletten Gemeinsamkeit; es bestehen Wehselbeziehungen und Abhängigkeiten.

Der Mineralhaushalt des Körpers ist aufs Engste mit dem Wasserhaushalt verbunden. Alle Salze, alkalische und saure Verbindungen sind im Körperwasser in feststehendem Verhältnis gelöst. – Das Lebendige ist nur in wässrigem Raume möglich, wie auch die chemischen Reaktionen fast ausschließlich in wässrig-flüssiger Lösung ablaufen.

Proteine sind wesentlicher Bestandteil der lebenden Substanz. Die Eiweißstoffe, auch Proteine genannt, sind mit den Kohlenhydraten und Fetten die wichtigsten, lebensnotwendigsten Bestandteile der Nahrungsmittel und Reservestoffe. Kohlenhydrate und Fette dienen hauptsächlich als Energiespender, während Eiweiße vorwiegend zum Aufbau und Ersatz von Zellen und zur Bildung von Enzymen und Hormonen benötigt werden. Neben den Nahrungsstoffen mit Kalorienwert benötigt der menschliche Organismus auch Grundnährstoffe ohne Kalorienwert, die Mineralstoffe.

Eiweißstoffe bestehen i.W. aus Aminosäuren, die untereinander zu Molekülen verbunden sind. Aminosäuren werden nur von Pflanzen durch Assimilation aufgebaut, während Tiere und Menschen sie durch die Nahrung beziehen müssen. Hierbei wird das Nahrungseiweiß durch die Verdauung mittels Fermenten zu Aminosäuren abgebaut und danach werden aus diesen körpereigene Eiweißstoffe aufgebaut.

Nährstoffe werden im Verdauungstrakt in eine lösliche und damit resorbierbare Form gebracht, mit dem Blut in die verschiedenen Gewebe transportiert und dort in den einzelnen Zellen mit Hilfe von Enzymen oxidiert (mit Sauerstoff verbunden).

Fermente (lat., grch. Enzyme. zu zyme 'Sauerteig') sind in lebenden Zellen gebildete, den Stoffwechsel beeinflussende organische Verbindungen, deren Gegenwart für bestimmte biochemische Umwandlungen im Körper notwendig sind. Ihre Wirkungsweise ist sehr verwickelt und nur in Einzelfällen bekannt. Diese biologischen Proteinkatalysatoren unteracheiden sich von den nichtbiologischen durch ihre hohe Spezifität. Fast für jede Reaktion besitzen die Zellen eines Organismus ein besonderes Enzym. Im Verhältnis zu ihrer Vielfalt der chemischen Umwandlungen gibt es nur wenige Reaktionstypen; die wichtigsten sind die Hydrolasen und Transferasen.

Hydro... i.Z. mit Wasser und

Transfer... i.Z. mit der Aminogruppe, Phosphat und Wasser stoff.

Die Umwandlung von einer Substanz in die andere erfolgt stets über eine Kette von Zwischenprodukten. Bei Fehlen eines Enzyms kann es bei der Stoffwechselreaktion zu einer Hemmung des Ablaufs kommen, bei Störungen zu Beschleunigung, Verlangsamung oder qualitativer Veränderung.

Jeder Schritt im Stoffwechsel wird durch ein Enzym katalysiert (eine chemische Reaktion durch Anwesenheit einer geringen Fremdstoffmenge beschleunigen oder im negativen Fall auch verzögern). Die Enzyme bestehen jeweils aus einer körpereigenen Eiweißkomponente und einem kleinen Anhängsel, dem Koenzym, das oft von Mineralstoffen oder Vitaminen abstammt. Ohne die nötigen Vitamine und Mineralstoffe können die Enzyme nicht ordnungsgemäß katalysieren. Enzyme regulieren die chemischen Reaktionen. Sind sie nicht ausreichend vorhanden, kommt es durch Anreicherung von nicht umsetzbaren Zwischenprodukten zu Enzymmangelkrankheiten.

Das Koenzym ist kein körpereigenes Eiweißprodukt. Zusammen mit dem Koenzym werden die Enzyme erst wirksam. – Ohne die nötigen Mineralstoffe, d.h. die aktiven Metall-Ionen, kommen auch die Vitamine nicht zum Zuge. Vitamine können. keine Zeitungsfunktionen übernehmen. Die positiv geladenen Kationen sind es, die die inaktiven Anionen anziehen. Nur aktive Ionen können Veränderungen starten.

Am Anfang unserer Nahrungskette stand unsere Urnahrung, das Meerwasser. Es enthielt Wasser und Mineralien. Dabei ist es unverändert geblieben. Kohlenhydrate und Eiweißstoffe kamen hinzu, die eines verbesserten Stoffwechselprozesses bedürfen.

Seit dem Entstehen der Eiweißkörper gibt es das Zusammenspiel der Elektrolyte; in der 1. Periode bei den Kohlenhydraten war dieses gering. Pflanzen benötigen durch den stetigen Wachstumsdrang keinen Stoffwechsel. Ihre Vitamine können in Eiweißkörpern etwäs bewirken, nicht aber Befehle weitergeben oder kontaktieren. Vitamine können nicht weiterleiten sondern nur anregen, sind aber am Geschehen nicht aktiv beteiligt. Elektrolyte dagegen sind an der Erregungsübertragung innerhalb des Nervensystems bzw. von Nerven auf Muskeln beteiligt, ohne die im Blut, Gewebsund Zellwasser gelösten Mineralstoffe bzw. Elektrolyte, die elektrisch geladenen Teilchen, gäbe es keine Nervenreizleitung, keine Muskelbewegung und kein Nachdenken. Ohne Elektrolyte kann die außerhalb der Zellen befindliche Flüssigkeit weder gebildet noch zurückgehalten werden. Wir würden austrocknen. – Die geladenen Teilchen suchen Ladungsausgleich.

Diese Zusammenhänge lassen uns die Wichtigkeit der Mineralsalze erkennen. Sie sind nicht nur Ergänzungsstoffe oder irgendwelche Luxusartikel.

Ein Organismus besteht aus Organen. Es sind die Arbeitsorgane, die die Mineralstoffe benötigen. Umso größer ein Organismus, umso wichtiger werden für die komplizierten Orgerne die positiv geladenen Kationen. Feste Körper benötigen Umwandlungshelfer für ihren Stoffwechselprozeß. – Pflanzen kennen nur ein Wachstum; Organismen suchen ihr Butter, müssen denken, benötigen ständige Erneuerung von Zellen und auch wieder Ausscheidung des Alten und Verbrauchten. Es sind die positiven Elektrolyte, die in die Wege leiten, in der Gewebsflüssigkeit sind es z.B. die Na-, K-, Mg-, Ca und Fe-Ionen als Kationen.

Im Serum sind die Summe der Kationen und der Anionen gleich. Änderungen werden innerhalb gewisser Grenzen durch Pufferung aufgefangen. Zur Erfüllung des Prinzips der Neutralität bleibt eine rechnerische Änionenlücke, die aus schwer meßbaren Anionen besteht (krankhafte Veränderungen hierbei unberücksichtigt gelassen). Die beim Abbau entstandenen Säuren bleiben zwangsläufig übrig, wenn die basischen Substanzen zur Neutralisierung aufgebraucht sind.

Der Elektrolythaushalt ist von der Konzentration der darin gelösten Teilchen abhängig. Der Wassergehalt in den verschiedenen Flüssigkeitsräumen, der osmotische Druk der Körperflüssigkeiten und die Konzentration einzelner Elektrolyte werden durch Regelkreise über Zufuhr, Ausscheidung und Verteilung im Körper in engen Grenzen konstant gehalten. – Die Mineralstoffe werden über den Dünndarm aufgenommen und können gezielt über die Nieren ausgeschieden werden. Einige Mineralstoffe (Ca, Mg und Phosphat) können bei Unterversorgung aus der Knochensubstanz herausgelöst werden und stehen auf diese Weise anderen Geweben oder Körperflüssigkeiten zur Verfügung. Wenn ein Säureüberschuss nicht mit Hilfe von Basen reguliert wird, die in wässriger Lösung eine alkalische Reaktion bewirken, zapft der Körper die basischen Mineralien aus den körpereigenen Reserven an. Mit der Verknappung von Flüssigkeiten werden auch die Mineralstoffe vermehrt ausgeschieden. Basen bewirken, daß der pH-Wert des Blutes konstant gehalten werden kann und nicht in den sauren Bereich abrutscht.

Da alles Leben aus dem Meer kommt, beinhaltet des Meerwasser als Grundlage aller Lebewesen alle lebensnotwendigen Mineralien. Als sich die Lebewesen aus dem Meer fortentwickelten, nahmen sie gewisse Wasservorräte in ihren Körpern mit. Die Zellen schwimmen – wenn man so will – heute noch im Blut in dem natriumreichen 'Meer'wasser. – Das Proto (grch. protos 'erster, vorderster, wichtigster, Ur...') plasma, der wesentliche Bestandteil aller tierischen und pflanzlichen Zellen, an den die Lebenserscheinungen gebunden sind, die von der Zellmembran umhüllte grundlegende Substanz der lebenden Zelle, ist im Blutplasma, der Blutflüssigkeit, in der die Blutzellen (Blutkörperchen) suspendiert sind, 'schwebend aufgehängt'. Die Blutflüssigkeit setzt sich aus 90% Wasser, 8% Eiweiß, sowie zahlreichen organischen und anorganischen Substanzen zusammen. – Natrium nahm im Laufe der Zeit – wie andere Elemente auch – im Meer durch ständige Einschwemmung vom Festland zu. Es ist das Hauptelement der exrazellularen Flüssigkeit. Der menschliche Organismus ist auf Kochsalz, Na-chlorid, Woche kochsalzarmer Ernährung sinkt angewiesen. Nach einer die geistige Leistungsfähigkeit bereits ab, die Konzentration wird schlechter. Als gebräuchlichstes Gewürz in der Küche ist unser Bedarf jedoch reichlich gedeckt. Na ist seit Langem Bestandteil unserer Nahrung und inzwischen eher überdimensioniert.

Auch das essentielle Spurenelement Jod wurde im Verlauf der geologischen Entwicklung aus dem Boden ausgeschwemmt und in die Meere transportiert. Obwohl die letzte Eiszeit bereits vor 10–15.000 Jahren zu Ende ging, konnte sich der Körper nicht an die veränderten Verhältnisse anpassen. Die Bewohner der nördlich liegenden Regionen gleichen – falls sie nicht reichlich Fisch verzehren – den Bedarf durch jodiertes Speisesalz weitgehend aus.

Sämtliche Maßnahmen können nicht greifen und können nur kurzfristige Teilerfolge bringen ohne 'das Meer in uns', ohne unseren Hauptbestandteil Wasser. Das Meerwasser entspricht in seinem Mineralstoffgemisch weitgehend demjenigen des menschlichen Blutes. Es gibt keine Zellen, die nicht irgendwelche Mineralien in Form von Salzen enthalten. Wasser gehört zu den wichtigsten Nahrungsstoffen und nimmt mengen- und gewichtsmäßig die erste Stelle ein. Eine fehlende Menge muß entweder von außen oder von einem anderen Körperteil kommen.

Alkalisalze bedingen das osmotische Gleichgewicht, sowie die Erregungsleitung von Nerven und Muskeln. Die wichtigsten Alkalimetalle sind Natrium und Kalium. Natrium ergänzen wir seit ewigen Zeiten, selbst Rinder lieben es. Es 'trägt' gewissermaßen das später hinzugekommene Kalium in die festen Körper. Kalium reguliert im Verbund mit seinem Gegenspieler, dem Natrium, unseren Flüssigketshaushalt. War die Außenzellflüssigkeit in ihrer Zusammensetzung dem Meerwasser recht ähnlich, so ist die Zellflüssigkeit im Gegensatz nicht natrium- sondern kaliumreich.

Kalium ist chemisch- wie das Alkalimetall Natrium – sehr reaktionsfähig. Wegen seiner besonders schnellen Reaktionsfähigkeit steht es uns nur in Wasser gebunden zur Verfügung und wird deshalb bis zu 95% räsch wieder ausgeschieden. Da der Körper keine Speicherfähigkeit besitzt, kann er keine Vorräte anlegen. Der Speicher sind also die Flüssigkeiten. Unser erster wichtiger Mineralstoff ist das Kalium, das uns nur als Hydrozid, in Wasser gebunden, zur Verfügung steht. Der Körper kann keine Kalium-Vorräte anlegen, die den notwendigen Ausgleich für alle Fälle schaffen könnten. Schon der Gebrauch von Aspirin (= eine Essigsäure) tragt zu Verlusten bei K-Mangel, hervorgerufen durch hohe Flüssigkeitsverluste, kann zu fterzstillstand und schwerwiegenden Komplikationen der Darm- und Blasenfunktionen (!) führen, verlangsamten und unregelmäßigen Puls bewirken, das EKG verändern und Langzeitherzschädigungen verursachen.

Gesunde Nervenfunktionen sind von einer ausreichenden K-Zufuhr weitgehend abhängig. Anzeichen eines Kaliummangels können außer Durst und Herzbeschwerden u.a. auch geistige Verwirrtheit sein. Diese Verwirrtheit hat nichts mit Geistesschwäche zu tun. Wenn die Alkalireserve erschöpft ist, das Säurebindungsvermögen des Blutes, dann kommt es bei einem übergroßen Anfall von Säure aus dem Stoffwechsel zur Blutübersäuerung (Azidose).

Ein Alzheimer-Patient, da er wenig Wasser trinkt, hat oft bereits innerhalb kurzer Zeit nach jeder Tasse Kaffee, selbst koffeinfreien, eine ganz deutliche ungewohnte Verwirrtheit.

Ohne Wasser kein Kalium und ohne Kalium Verwirrtheit!

Die Aktionen innerhalb der Zelle lassen Zellen leben, und innerhalb der Zelle ist es vor allem das positiv geladene Kalium-Ion. Magnesium befindet sich ebenfalls in der Zelle. K und Mg sind neben etwas Natrium die aktiven Hauptelemente der Zelle. Bei einem Mangel an Mg können die Zellen das Kalium nicht halten, da anscheinend i.W. nur ein positiver Elektrolyt den Zellenbetrieb nicht aufrechterhalten kann. Alkali- und Erdalkalimetall bilden die Kationen. Die passiven Elemente allein können keine lebenden Zellen bilden. Ohne K und Mg können die Elektrolyte nicht kontaktieren.

Nur 1% des Mg liegt außerhalb der Zellen vor – daher ist eine Unterversorgung klinisch nur schwer festzustellen, da der Blutplasmawert kaum Aussagskraft besitzt. 60% befinden sich in den Knochen, der Rest versorgt das Herz, das Gehirn, die Leber und Nieren, bevorzugt die Schilddrüse, sowie die Skelettmuskeln, die die Erzeugungsstätten der roten Blutkörperchen umschließen.

Alle Zellen, besonders die des Gehirns, benötigen eine ausreichende Mg-Versorgung. Der Mineralstoff fördert die Durchblutung der feinen Haargefäße, ist blutfettsenkend und spielt eine Rolle bei der Herzinfarktvorbeugung und Blutdrucksenkung. Eine Unterversorgung zeigt sich durch Unruhe und Nervosität, führt zu Konzentrationsmangel und Vergeßlichkeit, und kann die normalen Hirnfunktionen stören! Äußerst niedrige Konzentrationen in der Zelle wurden bei Menschen festgestellt, die Medikamente gegen Bluthochdruck nehmen, bei Zuckerkranken u.a.! Ein Mangel kann zu Depressionen führen und sich zu schwerwiegenden Veränderungen der Persönlichkeitsstruktur steigern! (Exakt diese Gruppe erscheint auch unter den möglichen Risikofaktoren!) Durch Streß geht Mg verlustig, wie durch schweißtreibende Tätigkeiten und übermäßigen Alkoholkonsum. – Eine Kost, die den üblichen Verzehr von raffinierten Nahrungsmitteln ausmacht, kann binnen kürzester Zeit echte Mg-Mangelzustände herbeiführen, wie Weißmehlprodukte, Industriezucker, Süßigkeiten und Konfitüren, polierter Reis, Limonaden aller Art usw.

Früchte von Obstbäumen reifen bei Mg-Mangel nicht voll aus, die Blätter werden vorzeitig gelb und fallen ab. – In der belebten Natur ist Magnesium ein wichtiger Bestandteil des Chlorophylls, verantwortlich für das Blattgrün und die Photosynthese. Mg ist das Zentralatom des Chlorophyllmoleküls, das bei der Aufnahme des Kohlenstoffs unerlässlich ist. Für den Aufbau organischer Substanz aus anorganischen Nährstoffen, speziell die Assimilation des Kohlenstoffes, dem wesentlichen Bestandteil aller lebenden Materie, ist somit Mg mit verantwortlich.

Die Elemente der Kohlenhydrate entstanden in der 1., alle übrigen der Grundnährstoffe in der 2. Entstehungsperiode. In dieser kamen auch die sie benötigenden entsprechenden Katalysatoren hinzu, das einwertige Alkalimetall Natrium und das zweiwertige Erdalkalimetall Magnesium. Aus dieser Zeit ist das Magnesium bereits der Partner unserer Energieelemente. Sie gehören gewissermaßen schon immer zusammen. Mg dient als Aktivator vieler Enzyme und ermöglicht die Aufnahme und den Transport von Phosphaten.

Wenn es nun heißt, bei einem erhöhten Eiweißkonsum benötigt der Organismus mehr Magnesium, um das Eiweiß auszuwerten, dann hat das hier seinen Grund. Außerdem sind die Menschen ursprünglich keine Fleischesser, die die Harnsäure durch die sauren Mineralstoffe Phosphor und Schwefel neutralisieren und über die Nieren ausscheiden. Unsere Vorfahren aßen mehr Früchte und Nüsse.

Das Hochleistungselement Magnesium ist Startersubstanz für rund 320 stoffwechselaktive Enzyme. Das verwundert nicht, da es von vorneherein die Startersubstanz schlechthin war. Dieses starke Pendant in Form von positiv geladenen Metallionen für die gesamten negativen Anionen der Nahrungskette darf – neben dem Wasser – nicht und niemals vernachlässigt werden.

Tatsächlich erwies sich die Dringlichkeit einer Magnesiumzufuhr an den Alzheimer-Kranken entsprechend der Entstehungsgeschichte lt. Periodensystem der Elemente an nötigster und vorderster Stelle. Der zentrale Baustein der 1. Stunde hat bis heute seine Wichtigkeit nicht verloren. Er bringt – neben anderen – dem Alzheimer-Patienten mehr oder weniger 'Normalität'.

Für die Leitfähigkeit des Nervensystems sind nicht nur Kalium- und Magnesium-, sondern auch Calcium-Ionen nötig.

Wenn das Kalium der aktive zentrale Elektrolyt der Zelle ist – bis zu 98 der gespeicherten 5% liegen beim Menschen innerhalb der Zellflüssigkeit – und das Magnesium däs zentrale Atom des Chlorophylls und damit unserer Ernährung darstellt – der grüne Blattfarbstoff ist dem Blutfärbstoff verwandt und ohne die Hilfe von Mg gelangen lebenswichtige Aminosäuren nicht ordnungsgemäß durch die Zellwände –, dann ist das Calcium der zentrale Mineralstoff für die Übertragung von Nervenimpulsen. Ohne diese aktiven Kationen ist die Kommunikation der Nervenzellen nicht intakt. Wenn ein Nervenimpuls 'mangels Masse' nicht zustandekommen kann, kann auch die Verbindungsflüssigkeit nichts ausrichten. Deshalb konnten mit Cholin bisher anscheinend keine besseren und nachhaltigen Ergebnisse erzielt werden. Cholin als Kontaktflüssigkeit ist keine aktive, sondern eine passive Substanz.

Alkali- und Erdalkalimetalle haben untereinander große Ähnlichkeit in ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften, die sich. beim Übergang von einem Element des Periodensystems zum darunter- oder darüberstehenden nur stufenweise ändern.

Bei Mg-Mangel scheidet der Körper größere Mengen von Ca aus, um dem Ungleichgewicht zu begegnen, obgleich das Ca dringend zum Aufbau und zur Erhaltung der Knochensubstanz sowie die Übertragung von Nervenimpulsen benötigt wird. Geht die Mg-Unterversorgung mit Ca-Defiziten Hand in Hand, verstärken sich. die Ablagerungen in Blutgefäßen und weichen Gewebeteilen.

Bei Ca-reicher Kost kommt es zu einer verminderten Magnesiumresorption (-aufnahme) und zu einer erhöhten Mg-Ausscheidung. Je mehr Calcium aufgenommen wird, umso größer sollte das Magnesiumangebot sein. Das darüberstehende leichtere und weichere Magnesium scheint von dem schwereren Calcium verdrängt zu werden, da sie sich beide ähneln.

Calcium erscheint in der 3. Entstehungsperiode zusammen mit dem Alkalimetall Kalium neben anderen mit den Spurenelementen Eisen und Zink auf der Bildfläche. Jetzt konnte die Entwicklungszeit der festen Körper folgen, die sich zunächst aus den Gasen langsam und schrittweise bildeten. Aus den Neuzugängen sind auch die neuen Abhängigkeiten zu erkennen. Gerade durch die Erdalkalimetalle konnten jetzt mit Hilfe der Elemente der Alkalimetalle, v.a. Na und K, in Gemeinschaft mit den Nährstoffelementen Massen geformt werden.

Ein großer Organismus benötigt fleißige Helfer für seine Organisation. Die Neulinge ergänzten sich und stockten alles Bisherige auf:

  • – das hoch aktive Kalium ist an der Beförderung des roten Chlorophylls' zu den Bedürfnisstätten beteiligt; kleine Körperchen bewegen sich durch elektrische Spannung in dem natriumreichen (Meer-)Blutplasma; beide Mineralstoffe, Na und K, sind positiv geladen
  • – so wie Kalium und Natrium zusammenarbeiten, tun es auch Magnesium und Calcium: gemeinsam mit dem weicheren Mg und mit Phosphor (beide aus der 2. Stufe) konnten nun mit dem Ca 'die Gerüste' für die großen Körper und vor allem die geschützten Hohlräume für die Produktionsstätten des Transport- und Versorgungsorgans Blut erstellt werden; in den Kanälen des Schwammgewebes der Knochen finden sich Blutgefäße und Nerven
  • – das Eisen ist Bestandteil des roten Farbstoffs von Körperflüssigkeiten; auch für die Bildung des Blattgrüns ist Fe unerlässlich; wieweit seine Hindungsfähigkeit mit dem Sauerstoff möglicherweise mit dem ganzen Erdmagnetismus vergleichbar sein könnte, ist womöglich noch ungeklärt
  • – das außerdem in dieser Periode aufgetauchte Zink schließlich scheint für die Gewebe und Ummantelungen zuständig zu sein.

Jedes Element hat seine eigene spezifische Aufgabe. Durch unsere Nahrung scheint sich alles Nachfolgende von selbst aufzubauen, wenn das Vorangehende genügend zur Verfügung steht. Da sich die Depots des Calcium (und Magnesium zum großen Teil) in den Knochen befinden und die Vorräte daher jederzeit angezapft werden können, scheinen die Läger zunächst unbegrenzt zu sein. Erst wenn Schäden bemerkbar werden, wie hier die Azheimer-Demenz, werden die Mängel sichtbar.

Die positiven Elektrolyte bestimmen und beherrschen die Szene! Die Kraft der Erdalkalimetalle wird mit dem im Periodensystem der Elemente unterhalb des Calcium liegenden, in einer späteren Zeit entstandenen und deshalb stärkeren Strontium verdeutlicht. Die chemischen Eigenschaften des ebenfalls zweiwertigen Metalls sind. denen des Calciums ähnlich. Sr findet in der Feuerwerkerei Verwendung und das radioaktive Isotop Sr 90, das bei Atomspaltungen auftritt, kann. anstelle von Calcium von den Organismen aufgenommen werden und zu schweren Strahlungsschäden führen.

Es ist das Zusammenspiel der Elemente, das Organismen befähigt, Bewegung und Veränderung zu bewirken. – Unterschiede werden nur durch Vergleiche deutlich; aktive Biokatalysatoren unterscheiden sich von den passiven.

Calcium war eine der Voraussetzungen für die größeren, sich selbst tragenden Organismen. 99% befinden sich, verbunden mit Phosphor und Magnesium, in Knochen und Zähnen. Durch die Verbindung von Ca mit dem nichtmetallischen Element P erhält der Knochen seine Festigkeit.

Calcium hat ein großes Aufgabengebiet zu erfüllen. Es handelt sich um die Nerventätigkeit – es ist an der Übertragung von Nervenimpulsen ausschlaggebend beteiligt – und die Muskel- und Herzfunktionen sowie um das Blut.

Die Grundlage der Nerven- und Muskeltätigkeit ist der Austausch elektrisch geladener Ionen. Ca ist also nicht nur für die Festigkeit, sondern auch für die Weiterleitung von Impulsen und als Organisator für die Versorgung. des großen Organismus verantwortlich. Auch der Herzmuskel benötigt den lebensnotwendigen Mineralstoff.

Calcium ist – neben dem Kalium – als aktives Kation das Mengenelement der '2. Stunde'. Die Summe der Kationen muß schließlich weitgehend der Summe der Anionen entsprechen. Die aktiven Elemente müssen die passiven Eiweißstoffe katalysieren, um sie zur Aufnahme umzuwandeln.

Wenn das Calcium durch reichlich Phosphor gebunden und in Form von Phosphorsalzen ausgeschieden wird, oder es aus anderen Gründen nicht zur Verfügung steht, kann es der Körper nur aus dem Speicher holen. – Wurstwaren aller Art, Cremes und Pudding, colahaltige Getränke und eine Reihe von Käsesorten, z.B. Schmelzkäse, besitzen hohe Phosphatanteile, die eine ausreichende Aufnahme des Calciums abblocken können. Enthält die Kost überhöhte Phosphormengen, verbinden sich diese im Darmtrakt mit Calcium zu bestimmten Salzen, die selbst durch Säure nicht mehr zu lösen sind.

Wenn die tägliche Kost reichlich Industriezucker und Weißmehlprodukte oder auch zuviel Honig enthält, ist die Aufnahme behindert. Die säurehaltigen Stoffwechselprodukte der leeren Kalorienbomben verbinden sich mit dem lebenswichtigen Calcium zu neutral reagierenden Sälzen. Diese neigen dazu, sich im Körper abzulagern und die gefürchteten Ver kalkungen zu bilden. Die beim Abbau entstandenen Saüren bleiben zwangsläufig übrig, wenn die basischen Substanzen zur Neutralisierung aufgebraucht sind. Durch konzentrierte Kohlenhydrate verbinden sich säurebildende Stoffwechselschlacken mit. dem Calcium zu neutralen Salzen, die sich an den Gefäßwänden ablagern. – Wo der Kost etwas fehlt, scheint es ergänzen zu wollen und einzuspringen. – Kontakte werden unterbrochen und Funktionen zwangsläufig behindert.

Auch die Gerbsäure von schwarzem Tee und Kaffee behindert die Ca-Aufnahme. Alkohol und größere Menger Koffein fördern die Ausscheidung von Calcium (und Magnesium); Nikotin ist für einen vermehrten Calciumverlust verantwortlich. – Mit zunehmendem Alter, da der Magen weniger Magensäure produziert, ist die Calciumaufnahme reduziert.

Ein Anzeichen der Ca-Unterversorgung und der damit verbundenen gesteigerten Nereosität ist die Ruhelosigkeit, selbst bei den Mahlzeiten. Die Betroffenen sind nicht selten aggressiv und leicht aufbrausend.

Auch eine Gabe dieses Erdalkalimetalls an Alzheimer-Kranke verabreicht erweist sich als. sehr hilfreich, da die Ruhelosigkeit bekanntlich zum Krankheitsbild gehört.

Ca sollte zwischen den Mahlzeiten gereicht werden oder zum Frühstück, da es die Eisenausnutzung im Körper bei einer Kombination stört.

Lt. Fachvorträgen wurde Calcium bei der Krankheit noch nicht getestet. Auch wurde von der Wissenschaft m.W. noch nicht entschieden, ob es sich bei der Krankheit um eine Verkalkung im herkömmlichen Sinne des Wortgebrauches, um eine Vertrocknung oder doch um eine neue ominöse Erscheinung handelt.

Das neue Spurenelement Eisen aus der 3. Periode wurde ebenfalls ein sehr wichtiges. Element für den menschlichen Organismus. Es ist zur Bildung der roten Blutkörperchen unerlässlich und der Sauerstofftransport des Blutes kann ohne Fe nicht ordnungsgemäß stattfinden. Gehirnzellen sollen, wenn sie unter Sauerstoffmangel leiden, zuviel Calcium aufnehmen.

Neben den äußerlich sichtbaren Anzeichen wie rasche Ermüdbarkeit und blasse Gesichtsfarbe führt Eisenmangel, aufgrund der Sauerstoffunterversorgung, zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Minderdurchblutung des Gehirns. Die Konzentrationsfähigkeit und das folgerichtige Denken lassen dann häufig zu wünschen übrig. Für Alzheimer-Patienten wichtige Punkte.

Da Eisenmangel durch Blutuntersuchungen festgestellt werden kann und wird, wird in diesem Zusammenhang nur im Rahmen des Ganzen und zur Verdeutlichung eingegangen. –

Das Leben auf unserem Planeten entstand erst, als der Sauerstoff hinzukam. Weil unsere Erde eine Atmosphäre hat, können wir atmen. Sie ist deshalb kein toter Planet wie die anderen unseres Sonnensystems. Durch die Luft kann Leben erst existieren. Das Eisen bringt den Sauerstoff ins Blut. Vor unserer Geburt erfolgte die Sauerstoffzufuhr ausschließlich über das Blut, wie sie einst als Meeresbewohner ausschließlich über das Wasser erfolgte.

Wie wichtig der Sauerstoff für das Überleben ist, zeigt die bekannte Tatsache, daß der Mensch etwa 30 Tage ohne feste Nahrung, 3 Tage ohne Wasser, aber nur wenige Minuten ohne Sauerstoffversorgung existieren kann.

Eisen besitzt die größte Wertigkeit gegenüber Sauerstoff und ist ein äußerst wichtger aktiver Elektrolyt. O verbindet sich mit den meisten Elementen zu Oxiden den Sauerstoffverbindungen eines chemischen Elements. Wenn dieser Oxidationsvorgang unter Abgabe von Wärme und Licht verläuft, spricht man von einer Verbrennung, doch wird dieser Begriff auch auf die langsam und bei normaler Temperatur verlaufenden Oxidationsvorgänge im menschlichen und tierischen Organismus angewendet und als 'stille Verbrennung' bezeichnet. O ist für die Verbrennung und die Atmung notwendig.

Der Sauerstofftransport des Blutes kann ohne Eisen nicht ordnungsgemäß stattfinden. Dient die Lunge dem Zweck, fortwährend den für die Unterhaltung des 'Lebensfeuers' notwendigen Sauerstoff herbeizuschaffen, so ist es Aufgabe des Blutes, ihn den Geweben und Zellen des Organismus zuzuführen. Der in die Blutkörperchen eingelagerte Stoff, dem die Fähigkeit innewohnt, den Sauerstoff der Luft an sich zu reißen, ihn locker zu binden und ihn dann wieder im Körpergewebe für die Verbrennung abzugeben, ist eine eisen- und schwefelhaltige Eiweißverbindung, das Hämoglobin, kurz auch als der 'rote Blutfarbstoff' bezeichnet. Die wichtigste Punktion des Hämoglobins ist der Sauerstofftransport von den Atemorganen zu den sauerstoffverbrauchenden Geweben, wobei der Sauerstoff vorübergehend gebunden wird. Es tritt bei allen Wirbeltieren in den roten Blutkörperchen und in der Muskulatur auf. (Hier Erinnerung an die Entstehung der sich tragenden großen Körper der 3. Periode.) Chemisch besteht Hämoglobin aus dem Häm, einer Eisenverbindung, und einem Eiweißanteil, dem Globin. (Auch hier ist wieder die Ergänzung der aktiven und passiven Elektrolyte zu beachten.)

Die roten Blutkörperchen sind von einer eiweiß- und lipoidhaltigen (fettähnlichen) Membran umgeben, die das Hämoglobin umschließt. Die Membran enthält u.a. die Blutgruppenmerkmale (Blutgruppen-anti-gene).

Die roten Blutkörperchen haben keinen Zellkern und können sich daher nicht durch Teilung vermehren. Ihre Produktion im Knochenmark besitzt unvorstellbare Ausmaße. Das Mikroelement Eisen ist zu deren Bildung. unerlässlich. Ihr Hämoglobin nimmt den Sauerstoff auf und transportiert ihn zu den Billionen Zellen. Eine einfache formlose Flüssigkeit vermöchte diesen Anforderungen niemals zu genügen.

Für die Bildung des Chlorophylls, den grünen Blattfarbstoff, das für die Photosynthese notwendig ist und dessen Bildung im allgemeinen nur am Licht erfolgt, ist Eisen ebenfalls unerlässlich. Die Strahlungsenergie der Sonne vereinigt sich mit den Erdmagnetismen zu erfolgreichen Produzenten.

Eisen ist ein ziemlich weiches, bis zu 6-wertiges Metall und ist magnetisch. Es hat temporären Magnetismus, d.h. der Magnetismus verschwindet bei Entfernung des äußeren magnetischen Feldes. Wenn nun der schwarze Tee die Eisenresorption aus einer Mahlzeit auf 30% des ursprünglichen Wertes senken kann, scheint er das Element zu ummanteln und den Magnetismus zu schwächen.

Reichlicher Genuß von Süßigkeiten behindert die Eisen-Aufnahme, wie auch das Ausmahlen des Mehles als eine gravierende Voraussetzung für die weitverbreitete Eisenunterversorgung gelten kann.

Als Bestandteil des roten Blutfarbstoffs hat Eisen eine Schlüsselfunktion im Rahmen des entscheidenden Sauerstofftransports innerhalb unserer Körperflüssigkeiten, sowohl zu den Zellen, als auch besonders zu den Herzmuskeln und zu den kleinen Blutgefäßen des Gehirns. – Wenn der Patient wiederholt rückfrägt, obwohl er eine Aussage akustisch verstanden haben muß, handelt es sich um Konzentrationsschwäche. Verabreichte Eisenpräparate bringen jedoch nur soweit Erfolg, wie die Salzsäureproduktion des Magens nicht gemindert ist. Der saure Magensaft enthält überwiegend Wasserstoff-, Natrium- und Chlorid-Ionen. Ungesunde Lebensmittel könnten ihm das Gleichgewicht rauben. Allein Wasser könnte dem Magen bereits genügend Wasserstoffionen möglicherweise zur Verfügung stellen.

Alkohole sind organisch-chemische Verbindungen, in denen ein oder mehrere Wasserstoffatome durch andere Gruppen ersetzt sind.

Man rechnet übermäßigen Alkoholgenuß zu den Risikofaktoren, die Alzheimer Krankheit zu bekommen. Die im Sinne der Elektrizität in den Flüssigkeiten aktiven Pole der Elemente sind in der Gewebsflüssigkeit die positiv geladenen Kationen der Wasserstoff- und Metall-Ionen. Träger des elektrischen Stromes in Flüssigkeiten sind Ionen, die beim Zerfall von Molekülen, den kleinsten Teilchen einer chemischen Verbindung, entstehen. Beim Zerfall werden die sich in Flüssigkeiten zu größeren Gebilden (Atomgruppen) vereinigten Moleküle dissoziiert, getrennt. Die Dissoziation ist der Gegensatz der Assoziation, dem Zusämmenschluß und der Vereinigung mehrerer Moleküle in Flüssigkeiten zu größeren Gebilden, die durch zwischen den Molekülen wirkende Kräfte zusammengehalten werden.

Wenn nun bei der alkoholischen Gärung, der Fermentation der Hefen, die bei dem Glukoseabbau entstandene Säure in Äthylalkohol umgewandelt wird (Äthyl = einwertiger Kohlenwasserstoffrest) und die H-Atome der Alkohole durch Hydrozylgruppen (-OH) ersetzt sind unter Abgabe von Kohlendioxyd, ist die Energie der Verbrennung quasi bereits vor der Zufuhr als Nahrungsmittel verpufft. Oxidation ist die Vereinigung eines Elements oder einer chemischen Verbindung mit Sauerstoff, oder erweitert als Abspaltung von Wasserstoff- oder als Anlagerung von Sauerstoffatomen formuliert. Von der Wasserstoffionenkonzentration hängt ab, ob es sich um eine saure, basische oder neutrale Reaktion handelt. Da bei den Alkoholen die H-Atome ersetzt werden, findet eine Veränderung der Wasserstoffkraft statt.

Das Abbauprodukt der Aminosäuren, unserer Eiweißkörperbausteine, in denen ein Wasserstoffatom H durch die Aminogruppe -NH2 ersetzt ist, ist Ammoniak, eine Verbindung von Stickstoff und Wasserstoff. Ammoniak, Formel NH3, entsteht bei der Päulnis pflanlicher und tierischer Substanzen durch Zersetzung der Eiweißstoffe. Bei der vorweggenommenen alkoholischen Gärung wird zwangsläufig kein Stickstoff gebunden und der Körper nicht N-entlastet. Bei chronischem Alkoholismus gibt es toxische Schäden, obwohl es sich vor der Gärung um sehr gesunde Nährstoffe handelte. Das natürliche Zusammenspiel der Elemente scheint gestört, die optimale Balance nicht mehr gegeben. Wir sind desorientiert.

Deshhalb wird zu Wein des öfteren das Trinken von Wasser empfohlen, und Whisky wird interessanterweise häufig unter Zusatz von kohlensäurehaltigem Wasser getrunken, zumal Kohlendiozid, das Anhydrid der Kohlensäure, bei dem Gärungsprozeß abgespalten wurde.

Alkohol und Industriezucker sind. Verursacher eines Säureüberschusses. Zucker können als erste Ozidationsprodukte mehrwertiger Alkohole bezeichnet werden.

Vegetarier benötigen weniger Verdauungshilfen, bei konzentrierten Kohlenhydraten sind vermehrt Biokatalysatoren von Nöten.

Es gibt bei der Stromleitung von Flüssigkeiten leitende und nicht leitende, also dissoziierende und nicht dissoziierende Flüssigkeiten, solche die aufspalten und trennen oder nicht. Die elektrisch geladenen Atome oder Atomgruppen, die in Elektrolyten vorhanden sind und unter dem Einfluß eines hindurchgesandten elektrischen Stromes wandern, sind Wasserstoff- und Metall-Ionen als positiv geladene Kationen und die Molekülreste als negativ geladene Anionen. Säuren bilden mit Metallen Salze, indem Wasserstoffionen durch Metallionen ersetzt werden.

Wasserstoff- und Metallionen bilden die elektrolytischen In-die-Wege-Leiter bei der Verbrennung in Flüssigkeiten.

Nun sind bei chronischer Alkoholaufnahme Ausdrucksformen von Magnesiummangel möglich, wie Unruhe, Nervosität, unerträgliche Reizbarkeit, Schlafschwierigkeiten und Depression. Alkohol ist bei einer Depression daher völlig kontraproduktiv. Alkohol ist auch ein Kaliumräuber; gesunde Nervenfunktionen sind von einer ausreichenden Ka-Zufuhr abhängig. Calcium ist an der Übertragung von Nervenimpulsen beteiligt; ein Mangel kann durch erhöhten Alkoholgenuß verursacht werden. Desweiteren verursacht Alkohol einen Zinkmangel. Der Alkohol scheint für seine Verbrennung vermehrt die aktiven Elektrolyte zu entziehen.

Zink ist der letzte der in der 3. Entstehungsperiode aufgetauchten Neulinge, die wesentlich sind. Es ist ein zweiwertiges Metall der Nebengruppe II, in deren Hauptgruppe sich Magnesium und Calcium befinden, und ist wie Eisen ein Spurenelement. – Zn überzieht sich an der Luft mit einer dünnen Oxidschicht, wodurch es gegen die Einwirkung von Atmosphärilien beständig wird. Aus diesem Grund eignet es sich, in dünnen Überzügen auf eiserne Gegenstände aufgebracht (Verzinken durch Eintauchen in geschmolzenes Zink), dazu, diese gegen Rost zu schützen.

Zink ist wichtig für die Haut (auch hier die äußere Hülle!) und das Gewebe. Es ist nicht alkalisch aktiv wie Mg und Ca, was für eine Umhüllung auch gar nicht sinnvoll wäre. Bei der Haut handelt es sich um geschlossene Zellverbände, die der Auskleidung einer inneren oder äußeren Körperoberfläche dienen. de nach ihrer Aufgabe können Epithelverbände mehr als schützende Hüllen ausgebildet sein, oder sie dienen bevorzugt der Stoffaufnahme oder -abgabe. Viele Organe und auch das Gehirn sind von einer Bindegewebsschicht umgeben.

Das Epithel ist ein Stoffwechselorgan; Zink spielt im gesamten Stoffwechselgeschehen eine herausragende Rolle. Eine Zn-Unterversorgung verursacht Entgleisungen bei über 100 Enzymsystemen.

Zn stärkt das Abwehrsystem des Menschen. Immunsystem, Hormonsystem, Nervensystem und Sinnesorgane sind so eng und so direkt miteinander verknüpft, daß eine Reaktion sofortige Auswirkung auf die verschiedenen Faktoren der körpereigenen Abwehrsysteme hat. Steht Zink wegen Streß nicht zur Verfügung, kann es die Zellen nicht schützen. Es wird für den Eiweißaufbau der Zelle benötigt. Bei körperlichem und psychischem Streß scheidet der Körper verstärkt Zink aus.

Streß, Nikotin und Alkohol sind Zinkräuber. Körperreserven werden so lange angefordert, bis der Körper das stressige Umfeld verläßt.

Diabetiker haben häufig niedrige Zinkwerte. Bei jeder Insulinausschüttung wird Zink gelöst.

Erniedrigte Zinkwerte wurden bei jugendlichen Legasthenikern gefunden. Mediziner sind der Ansicht, Zinkmangel führe nicht nur zu Wachstumsstörungen des Körpers, sondern auch zu Entwicklungsstörungen des Gehirns.

Zinksalbe ist bekanntlich bei Hauterkrankungen und verzögerter Wundheilung sehr hilfreich. Zinkionen hemmen die Virusvermehrung und beschleunigen die Abheilung. Zn ist für den Aufbau und die Funktion der Haut von Bedeutung.

Bei den Alzheimer-Patienten geht zuerst der Geruchssinn verloren. Geruchsverlust weist von vorneherein auf Zink- und evtl. auch Vitamin-A-Mangel hin. In einer trockenen Haut befinden sich mangels Flüssigkeit auch weniger Spurenelemente. Die Feuchtigkeit der Riechzellen scheint mit der Geruchsempfindung zusammenzuhängen. Nach Zink- und Vitamin-A-Gaben kann der Geruchssinn gebessert werden. Vitamin A stimuliert die Immunabwehr und ist das Epithel-Schutz-Vitamin. Auch der Teil der Hirnrinde, in dem die Riechnerven im Hirnmantel am Vorderrand das Großhirn eintreten und in die sog. Riechrinde übergehen, könnte stark flüssigkeitsabhängig sein.

Der Teil des Hirnmantels, der keine Riechnerven aufnimmt, wird zu einem übergeordneten Zentrum und bei den Säugetieren Sitz der Gedächtnis- und Intelligenzleistungen.

Die Riechrinde wird somit zum 'Barometer' für die erste bewußte Feststellung über den Zustand der Hirnrinde.

Durch Faltung der Oberfläche des Hirnmantels dehnt sich das Großhirn stark aus und erreicht beim Menschen seine weitaus größte und höchste Ausbildung. Die starke Faltung erfordert ein intaktes Epithel, aber auch genügend Feuchtigkeit in den immer kleiner werdenden Windungen. Mitentscheidend für Erfolg ist stets reichliche und die richtige Flüssigkeitszufuhr.

Regelmäßiger Genuß von koffeinhaltigen und alkoholischen Getränken können zu einer chronischen Austrocknung beitragen. Wenn jede Tasse Kaffee dem Körper die doppelte Menge Flüssigkeit entzieht, wird mancher bis Nachmittag per Saldo dem Körper noch nichts zugeführt haben. Die Flüssigkeit ist einer der wichtigsten Punkte für ein gesundes Leben generell – nein, sie sind das A und O. Protoplasma ist die Grundsubstanz der lebenden Zelle, in der alle Lebensvorgänge ablaufen. Es ist ein System ständig welchselnder Haftpunkte zwischen den einzelnen Molekülen. Seine Struktur ist vom Zustand der Zelle abhängig. Zur Kontaktübertragung wird ein chemischer Prozeß zwischengeschaltet. Dieser kann nur auf 'feuchtem Boden' erfolgen. Das Lebendige ist nur in wässrigem Raume möglich.

'Wasser gehört zu den wichtigsten Nährstoffen' ist somit eine etwas irreführende Aussage, denn es ist unsere Basis schlechthin. Wasser als Symbol des Lebens! Kontakte werden mit Wasserstoff- und Metall-Ionen aktiviert. Wasser ist der eingefangene Wasserstoff aus dem Universum, gebunden in Sauerstoff. In dieser Gebundenheit ist H für Lebewesen erträglich und Voraussetzung für jedes Leben.

Beim Entstehen der Erde gab es vor 4,5 Mrd. Jahren noch kein Wasser. In der Gas-Staub-Wolke einer Supernova waren bereits alle bekannten Elemente enthalten. Eine rotierende Scheibe formt sich. Wasserstoff und Helium werden z.T. an den Rand gedrängt – die leichtesten Elemente lassen sich leicht wegdrücken – und bilden später die Gasplaneten.

Woher stammen die enormen Wassermassen auf dem Blauen Planeten!? Es wird angenommen, das meiste Wasser kam aus dem Weltall, irgendwo aus der Milchstraße. Der Kometenhagel auf den Planeten soll einige Millionen Jahre lang gedauert haben, der zu 50% aus Wasser besteht. Vulkanische Aktivität stößt unwahrscheinliche Mengen Dampf in die Atmosphäre. Sturmwolken bringen eine Sintflut, es regnet viele Millionen Jahre lang. – Es kann sich m.E. nicht in der Erde soviel Wasser befunden haben, daß für Millionen Jahre immer neue Wolken hätten entstehen können. Und wenn, dann kann es sich hierbei nur um den 2. Schritt handeln und es muß das Wasser vorher schon entstanden sein.

Sämtliche Elemente sind durch Kernexplosionen entstanden und ursprünglich aus Wasserstoff hervorgegangen. Nachdem der Sauerstoff in der 1. Periode aufgetaucht war, konnte erst eine Verbindung mit dem leichteren Wasserstoff erfolgen. – Man nahm zunächst an, daß Wasser erst 1 Mrd. Jahre nach Entstehung der Erde da gewesen wäre, heute werden nur 200 Millionen Jahre nach ihrer Geburt vermutet.

Es war Sternenstaub, in dem sich Lebewesen entwickeln und überleben konnten.

Wasserstoff bildet mit Sauerstoff hochexplosive Gemische; sein Verbrennungsprodukt ist das Wasser. Der physikalische Prozeß entspricht der 'Verbrennung' von Wasserstoff zu Helium auf der Sonne.

Erst nach der Verbindung von H und O bestand die Möglichkeit der Entstehung von Leben in unserer Form. Es scheint der gebundene Wasserstoff im Wasser zu sein, der das Leben in Pflanze und Tier aktiviert und lebendig macht.

Die Kohlenhydrate kommen ausschließlich mit Wasserstoff zurecht. Die grüne Pflanze benutzt die Strahlungsenergie der Sonne, um Wasser zu spalten. Der Sauerstoff wird abgegeben und der Wasserstoff, an ein Koenzym gebunden, reduziert dann das Kohlendioxyd für die Umwandlung in Kohlenhydrate. Für die Pflanzen reicht Wasserstoff als Aktivator aus, da sie keinen Stoffwechsel haben.

Eiweißkörper benötigen für ihre Verbrennung Mineralsalze, die zunächst durch Ersatz des Wasserstoffs der Säuren durch Metall entstanden sind.

Säuren bilden mit Metallen Salze; indem Wasserstoffionen durch Metallionen ersetzt werden. Die Stärke einer Säure entspricht dem Grade der Dissoziation, d.h. der Konzentration der Lösung an Wasserstoffionen (pH).

Wir benötigen eine bestimmte Wasserstoffionenkonzentration. Nur unter Hinzufügung des Wassers, d.h. des Wasserstoffs; werden die Mineralstoffe, besser Mineralsalze, wieder aktiv.

Wasser, in dem Salze, Säuren oder Basen gelöst sind, ist elektrisch leitend. Der Grund dafür ist, daß die gelösten. Stoffe in Lösung dissoziieren, d.h. in negativ und positiv geladene Atome und Moleküle aufspalten, die Ionen genannt werden. Derartige Leiter heißen Elektrolyte. Die gebildeten Ionen tragen jeweils soviel negative bzw. positive Elementarladungen, wie ihre chemische Wertigkeit angibt.

Wenn Elektrolyte in wässriger Lösung den elektrischen Strom leiten, dann tun sie es mit Hilfe des hinzugekommenen Wassers und dem darin enthaltenen, jedoch gebundenen Wasserstoff.

Positive und negative Ionen sind Atome mit Elektronenmangel bzw. Elektronenüberschuß. In diesem Fall ist die auf das Ion einwirkende resultierende Kraft proportional zur Differenz zwischen Elektronen- und Protonenzahl. Protonen sind die positiv geladenen Bausteine der Atome, die deren Masse bewirken. Elektronen umkreisen als Hüllenelektronen den Atomkern.

Alle elektrischen Vorgänge beruhen auf Bewegungen von Elektronen. Werden einem Körper Elektronen zu- oder abgeführt, so lädt er sich negativ bzw. positiv auf.

'Das Geheimnis eines Enzyms besteht darin, daß es den elektrischen Zustand in den Hüllen des Substrats (der Substanz) verändert.' Es erfolgt Beschleunigung chemischer Reaktionen.

Fermente sind die Proteinkatalysatoren, durch deren Wirkung die gesamten chemischen Umwandlungen des Stoffwechsels im Organismus ermöglicht werden. Wasserstoff spaltet in Reaktionen ab.

Fast für jede Reaktion besitzen die Zellen eines Organismus ein besonderes Enzym. Diese biologischen Proteinkatalysatoren unterscheiden sich von den nichtbiologischen durch ihre hohe Spezifität. Bei Fehlen eines Enzyms kann es bei der Stoffwechselreaktion zu einer Hemmung des Ablaufs kommen oder auch qualitativer Veränderung. Ihr 'Anhängsel', das Koenzym, stammt oft von Mineralstoffen oder Vitaminen ab. Die Vitamine stellen aber nur gewisse Dienstleister dar.

Lebewesen sind Energiewesen. Energie wird nicht erzeugt, sondern nur verwandelt. Die Prozesse müssen Unterschiede erzeugen, sonst passiert nichts. Ein System muß für Energieaufnahme und Energieabgabe offen sein. Wir Lebewesen transformieren Energie im Ablauf unserer Zellen und letztlich sogar in unseren Gedanken.

Mineralsalze und Spurenelemente halten den Zellstoffwechsel in Gang. Fehlt es an den Kochleistungselementen aus Mineralmaterie, kommen vitale Lebensvorgänge innerhalb der Zelle zum Erliegen. Da das Gehirn unser stoffwechselaktivstes Organ ist und uns mangelhafte Tätigkeit deutlich vor Augen geführt wird, erkennen wir Lücken in der Versorgung.

Als Mineral bezeichnen wir jedes anorganische Naturprodukt in der Erdrinde in mehr oder weniger fester Form. Mineralquellen sind Quellen, deren Wasser (Mineralwasser) gegenüber den normalen Quellen einen höheren Gehalt an gelösten festen und/oder gasförmigen Stoffen hat; hier Betonung auf 'incl. gasförmigen Stoffen'. Wir sprechen immer nur von Mineralsalzen, die durch Ersatz des Wasserstoffs der Säuren durch Metall entstehende Verbindungen sind, und von Mineralstoffwechsel, der alle Vorgänge in den Körperflüssigkeiten betrifft, die mit den gelösten Mineralstoffen zusammenhängen.

Lt. Lexikon ist Mineralstoffwechsel der Stoffwechsel der anorganischen Ionen im Organismus, wobei nur Na, K, Mg und Ca, außerdem Phosphate, Sulfate, Sulfite und Chloride in größeren Mengen im Körper vorhanden sind, und alle übrigen Ionen zu den Spurenelementen rechnen. (Die Ionen werden mit der Nahrung aufgenommen und mit Harn und Kot ausgeschieden.) Kein Wort von Wasserstoff-Ionen!

Ionen sind elektrisch geladene Atome oder Atomgruppen, die in Elektrolyten vorhanden sind und unter dem Einfluß eines hindurchgesandten elektrischen Stromes zu den Elektroden (= Pol eines elektr. Stromkreises) wandern. Die positiv geladenen Kationen (Wasserstoff- und Metall-Ionen) wandern zur Katode und die negativ geladenen Anionen (Molekülreste) gehen zur Anode.

Die aktive Elektrode ist die örtlich erregende bzw. zur Ableitung dienende, die inaktive die den Stromkreis schließende, selbst nicht reizende oder registrierende Elektrode.

Lt. med. Lexikon sind Elektrolyte Säuren, Basen oder Salze, wenn sie in Wasser usw. gelöst der elektrolytischen Dissoziation unterliegen und für Zeitung des elektrischen Stromes in Betracht kommen. In der Gewebsflüssigkeit als Kationen z.B. Na-, K-, Ca-, Mg-, Fe-, Ammoniumionen, und Phosphat-, Sulfatgruppen und Cl-Ionen als Anionen.

Auch hier keine Erwähnung von H-Ionen. Durch die Verbindung der Gase H und O entstand das anorganische Produkt Wasser. Elektrolyte zerteilen sich in Wasser in frei bewegliche elektrisch geladene Teilchen.

Die Mineralsalze waren entstanden durch Verbindungen einer Säure mit einem Metall (H-Ionenersatz) bzw. aus der Vereinigung einer Säure und Base unter Wasseraustritt. Hier: H-Ionenersatz und Wasseraustritt; jetzt beim Tätigwerden – wenn man so will – erneuter Wassereintritt, unsere Urnahrung. Hydro.. im Zusammenhang mit Wasser heißt auch, gebundenen Wasserstoff aufnehmen. Element Nr. 1 steht uns nur gebunden zur Verfügung. Aber gebunden wird es wirkliches Element, sehr flexibel mit stetig wechselnden Einsatzstellen.

Dieses erste Element müßte die einschlägigen Mineralstoffbücher anführen. Sie sind insofern ganz eigentlich mangelhaft. Meist wird nur beiläufig von Wasser gesprochen. – Mineralstoffwechsel muß auch das Wandern von H-Ionen beinhalten, und Mineralien das anorganische Naturprodukt Wasser, in dem der Wasserstoff anfänglich nistet. Seine stete Gebundenheit ist die Erd-Form.

Die Erzeugung von Ionen in Gasen erfolgt durch Stoß-Ionisation, beim Zusammenstoß bei hohen Temperaturen. So enthalten die meisten Sterne nur ionisierte Gase.

Ionisation erfolgt auch durch Bestrahlen mit ultraviolettem Licht, Röntgen- oder anderen stärkeren Strahlen; dabei wird aus dem Atom ein Elektron herausgeworfen. Ionisierte Atome des Gewebes eines lebenden Organismus können lebenswichtige Funktionen stören. Darauf beruht die Zerstörung von Tumoren durch Bestrahlung (Dissoziation; Zerfall, Spaltung). – Ein Beispiel eines 'Zuviel'!

Bei der Alzheimer Erkrankung handelt es sich um ein 'Zuwenig'. Auch fehlende Atome können lebenswichtige Funktionen stören aus Mangel an Ionen. Sie können vom Körper nicht einfach gebildet werden. Wo sie auftauchen, werden sie aktiv; ein Mangel führt zu langsam beginnenden Teil-Toden, hier zum Absterben von Nervenzellen und -fasern. So hochsensiblen Einrichtungen darf es an nichts fehlen. Fehlerhafte Stoffwechselvorgänge können hier großen Schaden anrichten. Pflegebedürftigkeit erfordern hauptsächlich die Kranken mit den geistigen Abbauprozessen.

Als der Mensch vermehrt zu denken anfing, geschah es durch die vermehrt zur Verfügung stehenden Proteine. Während Kohlenhydrate i.W. unsere Energielieferanten darstellen, sind Proteine wesentlicher Bestandteil der lebenden Substanz. Sie werden durch Enzyme zu Aminosäuren abgebaut und aus diesen werden nach vererbtem Muster unsere chem. Verbindungen aufgebaut.

Nachdem in der Savanne vor rund 2 Mill. Jahren die Früchte auf den Bäumen weniger waren, mußten von unseren Vorfahren andere Nahrungsmittel gesucht werden. Sie fanden sie bekanntlich im Fleisch. Durch die Zunahme der Proteine wuchsen auch die Gehirne. Unser heutiges Gehirn ist um 30% größer als von homo erectus, der vor 1,5 Mill. Jahren lebte; vor 500.000 Jahren war es fast so groß wie unseres. – Wir kamen also bereits mit dieser Gehirngröße vor rund 50.000 Jahren nach Europa. – Niemand weiß, warum unsere Gehirnvolumina seit etwa 200 Jahren abnehmen. Man vermutete zunächst, die Gehirne der modernen Welt könnten kompakter werden.

Der Neandertaler lebte ca. 250.000 Jahre in Europa und starb vor rund 35.000 Jahren aus. 4 von 5 starben vor ihrem 40. Lebensjahr. Sie hatten oft eine schwere Arthritis. Arthritische Schmerzen können ein Anzeichen für Wassermangel in der Knorpeloberfläche sein. –

Die Geburten waren schwierig; auch hier geht es um Schleim. 50% der Kinder starben vor der Pupertät, bei vielen waren noch nicht einmal die 2. Zähne durchgebrochen.

Wenn die Sterberate nur 2% geringer gewesen wäre, könnten sie heute noch leben.

Im Winter brauchte der Neandertaler bis zu 7.000 Kalorien. Heute ist der Fleischanteil 12%, bei ihnen war er 90%. Trotz seiner großen Beobachtungsgabe (Augenwülste) hat er sich in dieser Zeit nicht wesentlich weiterentwickelt. – Seit 1/2 Mill. Jahre kennen die Menschen das Feuer, aber das Holz dürfte wohl in den feuchten Schneewintern nicht gebrannt und auch kein Topf für die Schneeschmelze vorhanden gewesen sein. Wenn die Bäche zugefroren waren, dürften sie wenig getrunken haben. Außer der Gefahr durch den neuen intelligenteren Menschen könnte das der Grund sein, warum sie in Südspanien am längsten überlebten. Auch mit Wintervorräten an Früchten und Nüssen wird es nicht so toll gewesen sein. Sie ernährten sich also hauptsächlich von Wild. Im Magen wurde C und N gefunden; die Verdauungssäfte müssen denen der Raubtiere geglichen haben. Durch braten wird es bekömmlicher. –

Ähnlich oder schlimmer muß die Situation bei den BSE-Rindern gewesen sein. Auch sie hatten keine lange Lebenserwartung. Wie sollten sie mit ihren Wiederkäuermägen die Eiweißstoffe verdauen? Was ist mit Darmlänge und Magensäften? Eine Kuh ist es auch nicht gewöhnt, recht viel zu saufen. Ein Wasserbüffel – glaube ich – kann Wasser angeblich nicht halten; sein Wasserrückhaltesystem konnte sich nicht entwickeln.

Über 8 Stunden frißt er Gras. Kann die Kuh Wasser halten? Sie hatte es von Natur aus nicht nötig, Wasser halten zu müssen, da sie reichlich feuchtes Gras fraß, also Kohlenhydrate mit einem Großteil an Wasser.

Den Neandertalern brachten die vielen Proteine kein Glück und ihre Gehirne wuchsen nicht, und die BSE-Kühe erwischte es natürlich noch viel schneller. (Auch BSE sitzt wieder im Rückenmark und im Gehirn.)

Ein noch schlimmeres Krankheitsbild zeigt die Alkalose bei Basenüberschuß im Blut, bei der Gabe von Kaliumpräparaten, exzessiven Mengen von harntreibenden Medikamenten und gleichzeitiger zu geringer Flüssigkeitszufuhr. Auch bei der stoffwechselbedingten Alkalose kommt es u.a. zu Darmerschlaffung und Muskelschwäche wie bei BSE (torkelnder Gang).

Jedes Element wirkt – besonders ohne genügend Wasser – in größeren Mengen giftig. Wenn Flüssigkeit fehlt, um Salze zu lösen, erfolgt Austrocknung. Die reaktivsten Metalle sind die -Alkalien der Gruppe I. lt. PSE. Bei einem akuten Wassermangel holt sich der Organismus die Flüssigkeit, die er braucht, aus dem Blut und dem Gewebe; das Blut versorgt dann die Organe schlechter.

Wenn wir zu 75% aus Wasser bestehen, dann bestehen wir zu 50% – also 2/3 des Wasseranteils – aus Wasserstoffatomen u.zu 25% – also 1/3 des Wasseranteils – aus Sauerstoffatomen.

Das Gewichtsvolumen besteht zum Großteil aus verflüssigtem Sauerstoff, da 1 Atom O 8 × schwerer ist als 2 Atome H. Bei Wassermangel fehlt uns auch der Wasserstoff.

Eine Verbindung von Stickstoff und Wasserstoff ist Ammoniak, das in Leber und Nieren gebildete Abbauprodukt der Aminosäuren. Amine sind vom Ammoniak (NH3) durch Ersatz der H-Atome ableitbare basische Verbindungen. Aminosäuren sind organische Verbindungen, in denen ein Wasserstoffatom H durch die Aminogruppe NH2 ersetzt ist.

Ammoniak entsteht bei der Fäulnis pflanzlicher und tierischer Substanzen durch Zersetzung der Eiweißstoffe. Die wässrige Lösung reagiert alkalisch. – Der Harnstoff ist das haupt sächliche Endprodukt des Eiweißstoffwechsels im Säugetierorganismus, der N- und Ammoniakausscheidung dienend.

Die wässrigen Lösungen der Ammoniumhydrozide reagieren ebenso basisch wie die Hydroxide der Alkali-Gruppe I; Na und K. Ammonium ist das den Alkalimetallen entsprechende Radikal. Radikale sind in freier Form nicht beständig, sondern nur in Verbindungen. Ammonium-Ion ist das Kation der Ammoniumsalze (NH4). – Mit Wasserstoff wird der inaktive Stickstoff zum positiven Elektrolyten. In Lösung nimmt Ammoniak Protonen aus dem Wasser auf und bildet dabei Ammoniumionen.

Für Lebewesen sind Gleichgewichtsreaktionen lebensnotwendig. Stickstoff ist ein sehr reaktionsträges Element, verbindet sich mit keinem anderen Element (unter normalen Bedingungen, außer mit Wasserstoff, wie zu sehen ist) und unterhält die Verbrennung nicht. Nur Knöllchenbakterien sind befähigt, ihn in organische Verbindungen einzubauen. N findet sich in gebundenem Zustand in den tierischen und pflanzlichen Proteinen, in Ammoniak und in Nitraten. Die Salze der Salpetersäure sind stickstoffhaltige Säuren.

Ammoniak ist zunächst ein natürlicher Dünger, wird aber durch verflüssigte Luft auch in großem Umfang nach dem Haber-Bosch-Verfahren auch künstlich hergestellt. Es wird unser Kunstdünger.

Justus v. Liebig machte sich vor rund 150 Jahren durch grundlegende Forschungen über den Nährstoffbedarf der Pflanzen verdient; er führte die künstliche Düngung ein.

Mineralstofftheorie ist die auf Liebig zurückgehende Erkenntnis, daß die Pflanze zu ihrem Aufbau bestimmte Mineralsalze – z.B. Nitrate, Phosphate und Sulfate des Kaliums, Calciums und Magnesiums – benötigt und daß diese, wenn sie nicht in genügender Menge vorhanden sind, dem Boden zugeführt werden müssen, um eine Ertragsverminderung zu verhindern.

Da die Nitrate aus Luft und Wasser relativ leicht hergestellt werden können, werden sie anscheinend als Anionen für die künstlichen Düngemittel bevorzugt verwendet.

N wird vermehrt und unnatürlich gebunden und landet im Boden, in den Flüssen und im Meer. Es erfolgt eine Verschiebung von oben nach unten, aus der Luft in den Boden. Könnte der Stickstoff jetzt 'oben' fehlen!?

Sauerstoff hat die Formel O2. Da auf der Erde nur Umformungen. stattfinden, kann sich ein Element nicht einfach vermehren. Die Umformung von Kohlendioxyd CO2 in Kohlenhydrate erfolgt durch die grüne Pflanze unter Mitwirkung des Sonnenlichts. Eine Vermehrung von Elementen erfolgt nicht.

Ozon ist eine unbeständige, gasförmige Verbindung aus 3 Sauerstoffatomen, O3, die sich u.a. bei elektrischen Entladungen bildet; es ist giftig. Seine Bildung ist also bei jedem Gewitter möglich.

Ionisation, die Erzeugung von Ionen in Gasen, erfolgt auch durch Strahlen. In der Ionosphäre, den oberen Schichten der Atmosphäre, sind durch Ultraviolett- (Sonnenfleckentätigkeit) und Höhenstrahlen die Gase z.T. ionisiert. In der Ionosphäre entsteht auch das Polarlicht.

Wenn nun 90% der Weltproduktion von Ammoniak NH3 der Erzeugung von Düngemitteln dient, könnte – außer einer gewissen Einseitigkeit für den Boden und einer Zunahme von N in den Lebewesenkreislauf, zumal sich nur bestimmte Mengen an N in Eiweiß einbauen lassen und zunächst nur Wasser den Ammoniak alkalisch macht – könnte also

  • – der Stickstoff in der Luft fehlen; er macht 78% aus (N3) und läßt dann O übrig, und
  • – da der an H gebundene Stickstoff den Wasserstoff des Wassers bindet, bleibt auch hier O übrig; der ursprünglich im Wasser verflüssigte Sauerstoff wird solo wieder zu Gas.

Hier könnten die Ursachen für die Vermehrung des Ozons zu finden sein. Die Abnahme des Wassers stellen wir noch nicht fest, da unsere Reserven zunächst schmelzen und unsere Luftschicht ist noch einigermaßen vorhanden, aber mit abnehmender Tendenz. Wir dezimieren uns unsere Lebensspender Luft und Wasser. Stickstoff ist zwar nur Füllmaterial unserer Luft, aber doch lebensnotwendig. Es könnte der Beginn des Auslöschens künftigen Lebens sein.

Wenn 1 Liter Stickstoff 1,25 g wiegt, ließe sich errechnen, welches Luftvolumen der wahrscheinlich schon millionenschwere Verbrauch an N schon verringerte. Und für den übrig gebliebenen Sauerstoff ist kein Wasserstoff mehr vorhanden, um Wassertröpfchen zu bilden und sie runterregnen zu lassen. H ist womöglich für immer und ewig gebunden und steht uns nicht mehr zur Verfügung, wenn er mit N nicht aufgenommen wurde.

Dagegen sind die Mängel unserer Alzheimer-Kranken tatsächlich h armlos. Es sind i.W. die Alk's, die zu überdenken und zu kontrollieren sind. Die ganze Welt besteht aus Explosionen und wir zerstören bzw. schwächen den Bestand unserer Explosivträger:

  • – Die Alkalimetalle Na + K der Gruppe I sind nur in Wasser basisch. Kaliumzufuhr ohne genügend H2O führt zu Alkaliämie. Das Pendant der Alkalimetalle ist das Radikal Ammonium; der Transporteur des beim Abbau freiwerdenden N ist H. – Bei einer puren Dehydration ist die Verwirrtheit mit der vorübergehenden Gabe von Kalium und genügend Flüssigkeiten ohne weiteres zu beheben. Die Demenz verschwindet völlig. Bei der Alzheimer dagegen handelt es sich um mehrere Mängel.
  • – Es zeigte sich, daß die Erdalkalimetalle Magnesium, Calcium sowie Zink aus der Haupt- und Nebengruppe II fehlen. Es ist exakt dieses Dreigespann, stets gepaart mit einem Flüssigkeitsmangel. Der jeweilige Bedarf ist auszutesten. Mg, Ca und Zn sind die entscheidenden Katalysatoren, die den Alzheimer-Patienten fehlen. Diese 3 Aktivatoren sind maßgeblich an uns Eiweiß(&)körpern beteiligt. Sie sind wesentlich i.S. von Wesenheit. Im allerweitesten Sinn sind diese positiven Elektrolyte verantwortlich für: das Zellinnere (neben K) u. Eiweißstoffwechsel das Mg, Versorgung der (gr.) Körper und Impulse das Ca u. Funktionen v.Gewebe, Ummantelungen u.Abschirmg. das Zn.
  • – Alkaloide rauben uns diese: Die Säure von Kaffee und Tee behindern die Ca-Aufnahme, Nikotin entkalkt und schmälert den Zinkvorrat. – Kaffee erfährt vor dem Röstprozeß eine Fermentation, ebenso Tee nach dem Anwelken und Rollen der Blätter, aber auch Tabak nach dem Trocknen. – Fermente werden in der lebenden Zelle gebildet und beeinflussen die organ. Verbindungen des Stoffwechsels. Fermentation ist die Bildung von Gärungsfermenten, insbes. bei der Aufbereitung von Genußmitteln, die unter dem Einfluß von Mikroorganismen entsteht. Die Energiegewinnung aus diesem Prozeß erfolgt somit außen vor. Die enzymatischen Vorgänge erfolgen nicht im Körper; die Fremdlinge müssen mit alkalischen Mineralsalzen aus den Körperreserven abgebaut werden. – Alkaloide sind sehr kompliziert gebaut, giftig und sind oft an organische Pflanzensäuren salzartig gebunden.
  • – Auch bei der Alkoholherstellung wird der Most gegoren. Bei einer Alkoholvergiftung wird zunächst nur das Nervensystem beeinflußt, später das Reaktionsvermögen usw. – Zucker können als erste Osydationsprodukte mehrwertiger Alkohole bezeichnet werden. Die zusammengesetzten Rohr- und Rübenzucker werden mit verdünnten Säuren oder Fermenten zurückgespalten. Auch dieser Säureüberschuß zapft. die basischen Mineralien aus den körpereigenen Reserven an, besonders Mg, Ca und Zn.
  • – Ist die Alkalireserve erschöpft, das Säurebindungsvermögen des Blutes, d.h. sein Vorrat an alkalischen Wertigkeiten, der zur Bindung überschüssiger Säuren zur Verfügung steht, um so die normale Blutreaktion von pH 7,36 aufrechtzuerhalten, die der Gruppe I entsprechen, und sind gleichzeitig die Reserven der Erdalkalimetalle der Gruppe II mit dem Zink aus deren Nebengruppe angezapft, kommt es allem Anschein nach – stets in Verbindung mit Wassermangel – zu den verschiedenen Symptomkrankheiten.

    Ernährungsbedingte Minderbestände erfolgen oft unbemerkt, so etwa bei Verzehr von größeren Mengen Honig: er wird von den Arbeitsbienen als Nektar aus den Blütenkelchen aufgesogen, im Honigmagen in Honig umgewandelt, wieder ausgewürgt und in den Waben im Stock gespeichert. Honig enthält n.a. bis 80% Zucker und Fermente. Auch hier handelt es sich um körperfremde Fermente.

    Bei körperlichem und seelischem Streß scheidet der Körper verstärkt Zink aus. Negativstreß führt zu Mg- und Ca-Ver– lusten. – Die Auswirkungen durch Medikamentenkonsum dürften noch nicht ausreichend vorliegen. Chemie dürfte die Behebung eines Mangels nicht beheben können; sie dürfte nur eine scheinbare Besserung durch Ausnutzen anderer Möglichkeiten darstellen.

Wir verschieben ein Gleichgewicht, das seit ewigen Zeiten funktionierte. Indem die unterschiedlichsten Elemente entstanden, konnte das Doppelspiel der positiven und inaktiven Ionen zustandekommen. Die Elementarladungen des Stoffwechsels werden von den vorhandenen Ionen getragen. Das Gehirn erzeugt nicht, sondern faßt zusammen. Die Alzheimer Demenz ist 'nur' die sichtbare Spitze eines riesigen Eisbergs! – Eine Kurzübersicht könnte wie folgt aussehen:

Zitierte Nichtpatentliteratur
  • F. Batmanghelidj Wasser die gesunde Lösung
  • M.-E. Lange-Ernst Balance im Zellstoffwechsel
  • Renate Leypold Die Pantothensäure das verkannte Genie
  • Heinz Scholz Mineralstoffe + Spurenelemente
  • Meyers Lexikonverlag Der Mensch und seine Krankheiten Wie funktioniert das?
  • Dagobert Tutsch Lexikon der Medizin
  • Bertelsmann Das moderne Lexikon in 20 Bänden

Anspruch[de]
  1. H2O müßte jede Gebrauchsinformation anführen. Ohne Wasser können sämtliche Maßnahmen nicht greifen. Ohne die nötigen Flüssigkeiten sind weder Erfolge noch Teilerfolge zu erzielen. Das bevorzugte Getränk sollte auch zur Vorbeugung reines Wasser ohne jeglichen Entzug sein. Schwarzer Tee, Kaffee, sowie alkoholische Getränke, die einem Fermentationsprozeß unterzogen wurden, Kakao, ein dem Koffein ähnelndes Alkaloid, das durch Rottung einen gewissen Gärungsprozeß erfährt, und jegliche Art von Limonaden sind – wenn man so will – negative Getränke.

    Nach reichlicher Flüssigkeitszufuhr ist der Kaliumbedarf unter normalen Umständen weitgehend gedeckt. Aufzufüllen sind nur die leeren Läger der Erdalkalimetalle Magnesium und Calcium der Gruppe II, sowie Zink aus deren Nebengruppe. Sie sind die primären Elemente, die den Alzheimer Kranken fehlen.

    Wir sind Kinder der Sterne, aus dem Wasser entstanden, und können nur soviel 'ausgeben', wie wir 'eingenommen' haben. Fehlen uns Elemente, findet weniger Umwändlung statt. Es sind die aktiven Elektrolyte in Verbindung mit Wasser, die Veränderungen beim Zusammenspiel der Elemente bewirken. Die Prozesse müssen Unterschiede erzeugen. Irresein bedeutet fehlen von aktiven, die elektrische Spannung ankurbelnden Ionen; die negativen Elektrolyte sind passiv und stellen die aufnehmende Hälfte dar.

    Die sog. Plaques zwischen den Gehirnnerven stellen Restbestände aus nicht ordnungsgemäß abgelaufenen Stoffwechselprozessen dar. Die zerstörten Nervenzellen sind, da sie sich nicht vermehren und für ein ganzes Leben bestimmt sind, irreparabel für immer verloren.

    Darauf ist sinngemäß in jeder Gebrauchsinformation deutlich aufmerksam zu machen.

    Am Beispiel des Ozonlochs läßt sich Elementemangel am eindringlichsten vor Augen führen. Dieses gravierende Beispiel ist ebenso irreparabel und mit einer Müllhalde vergleichbar. Gesetzmäßigkeiten wurden mißachtet, nach denen das Leben verläuft. – Volksaufklärung ist zu betreiben.

    Die Mängel sind individuell verschieden. Im Falle eines Flüssigkeitsmangels handelt es sich bei einem überförderten Menschen bereits. um eine doppelte Streßsituation, mit gleichzeitigen Ernährungsschwächen um eine 3-fache! In Streßzeiten und bei Entgleisungen ist zu ergänzen. Lebensumstände durch zu große emotionale Verausgabungen kamen hinzu. Der Grundstreß des Flüssigkeitsmangels hat den Lebensstreß noch verstärkt und ihn seine Mineralstoffdepots nicht aufbauen lassen. In Verbindung mit den Anforderungen, die das Leben an den Kranken stellte und seinen Schwächen bei der Ernährung ergibt sich die Symptomkrankheit, die keine Krankheit ist, sondern eine Erscheinung, eine Mangelerscheinung.

    Wenn einmal ein beachtlicher Mineralstoffmangel besteht, kann er nicht mehr nur mit Wasser aufgefangen werden. – Würden Untersuchungen zuverlässig erfolgen können, gäbe es keine Alzheimer Kranken mehr.

    In der Stufe des Mangels ist bereits vorsichtiges Eingreifen nötig, damit es nicht zu unkontrollierbaren Verschiebungen kommt. Umformung in Elektrizität muß immer und ausreichend erfolgen können, sonst bewegen sich Lebensvorgänge an der Grenze der dem Organismus möglichen Anpassung.

    Zur Vorbeugung, Linderung und Heilung der Alzheimer Demenz und aller ihrer möglichen Vorkrankheiten, die alle nur Symptome betreffen und nicht eine eigentliche Krankheitsbewertung, stehen

    Magnesium, Calcium und Zink

    an vorderster Stelle.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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