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Dokumentenidentifikation DE202005007113U1 18.08.2005
Titel Schaltgerät mit Personenidentifikation
Anmelder Treptow, Martin, 15907 Lübben, DE
DE-Aktenzeichen 202005007113
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.08.2005
Registration date 14.07.2005
Application date from patent application 29.04.2005
IPC-Hauptklasse G07C 9/00
IPC-Nebenklasse G07C 11/00   

Beschreibung[de]

Elektrische Geräte müssen unter Umständen vor unbefugter Benutzung gesichert werden. Dazu wird oftmals in dem Schalter zum Ein- und Ausschalten des elektrischen Gerätes ein Schloss eingebaut. Ist das Schloss verriegelt, kann mit dem Schalter nicht geschalten werden und das elektrische Gerät bleibt aus. Nur eine Person mit einem passenden Schlüssel kann das Schloss entriegeln und ist somit befugt das elektrische Gerät einzuschalten.

Der Nachteil bei dieser An der Sicherung ist, dass der Schlüssel verloren werden kann. Ist das der Fall, kann eine Person die den Schlüssel findet, das elektrische Gerät unberechtigter Weise einschalten.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, elektrische Geräte sicher vor unbefugter Benutzung zu schützen.

Diese Aufgabe wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Um das Schaltgerät mit Personenidentifikation zu programmieren, können unterschiedliche Sende- und Empfangsgeräte integriert werden. So zum Beispiel für Infrarot Signale, Funk Signale und akustische Signale. Weiterhin wäre eine Programmierung mittels Touchscreen denkbar. Mit einer Schnittstelle zur Datenübertragung könnte man auch zu anderen Bauteilen des elektrischen Gerätes Verbindung aufnehmen. Mit Leuchtdioden oder einem Display kann man sich zum Beispiel Schaltzustände anzeigen lassen.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann, dass elektrische Geräte unbefugt betrieben werden. Anhand von gespeicherten Daten, lässt sich auch zu einem späteren Zeitpunkt feststellen, wann eine bestimmte Person das elektrische Gerät bedient hat. Weiterhin lassen sich für bestimmte Personen Nutzungszeiten festlegen.

Ein Ausführungsbeispiel ist im folgenden näher beschrieben. Bei einem elektrischen Gerät wurde der Schalter zum Ein- und Ausschalten durch ein Schaltgerät mit Personenidentifikation (im folgenden nur noch Schaltgerät genannt) ersetzt. Dabei übernimmt das Schaltgerät die Funktion des Ein- und Ausschalters. Eine Person möchte das elektrische Gerät einschalten. Dazu bedient sie das Schaltgerät zum Beispiel mit einem Taster. Unter der Tastfläche befindet sich ein Scanner. Im Moment der Betätigung des Tasters werden biometrische Daten des tastenden Fingers durch den Scanner ermittelt. Diese Daten werden in einem Mikroprozessor mit biometrischen Daten von den Personen verglichen, die berechtigt sind das elektrische Gerät einzuschalten. Wird eine Übereinstimmung festgestellt, schaltet das Schaltgerät das elektrische Gerät ein. Wird keine Übereinstimmung festgestellt, lässt sich das elektrische Gerät nicht einschalten. Dieser Programmablauf im Schaltgerät wird durch eine Software bestimmt. Mit Hilfe dieser Software lassen sich auch Nutzungsrechte und Nutzungszeiten festlegen. Es kann somit festgelegt werden in welcher Zeit für wie lange eine bestimmte Person das elektrische Gerät nutzen darf. Ist die Zeit abgelaufen oder liegt sie außerhalb der Nutzungszeit, wird das elektrische Gerät durch das Schaltgerät abgeschaltet.


Anspruch[de]
  1. Schaltgerät mit Personenidentifizierung, dessen Möglichkeit seine Schaltzustände zu ändern, von der Identität der Person abhängig ist, die das Schaltgerät bedient oder als letztes bedient hat, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät aus Geräten mit denen Schaltungen durchgeführt werden, einem Gerät dass optische Signale in digitale Signale umwandelt, und einem Gerät der elektronischen Datenverarbeitung zusammengesetzt ist.
  2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät der Datenfernübertragung ausgerüstet ist.
  3. Schaltgerät nach Anspruch 1–2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, dass Licht aussendet
  4. Schaltgerät nach Anspruch 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, das Signale im infraroten Wellenbereich empfangen kann.
  5. Schaltgerät nach Anspruch 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, das Signale im infraroten Wellenbereich senden kann.
  6. Schaltgerät nach Anspruch 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, das elektromagnetische Wellen empfangen kann.
  7. Schaltgerät nach Anspruch 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, das elektromagnetische Wellen senden kann.
  8. Schaltgerät nach Anspruch 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, dass akustische Wellen empfangen kann.
  9. Schaltgerät nach Anspruch 1–8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, dass akustische Wellen senden kann.
  10. Schaltgerät nach Anspruch 1–9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, dass analoge Signale in digitale Signale umwandelt.
  11. Schaltgerät nach Anspruch 1–10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, dass digitale Signale in analoge Signale umwandelt.
  12. Schaltgerät nach Anspruch 1–11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit einem Gerät ausgerüstet ist, dass optische Signale erzeugt.
  13. Schaltgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät das optische Signale erzeugt, an der Stelle wo die optischen Signale sichtbar werden, eine druckempfindliche Oberfläche besitzt.
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