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Anordnung zum Befestigen einer Fußleiste an einer Wand - Dokument DE202005007258U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005007258U1 18.08.2005
Titel Anordnung zum Befestigen einer Fußleiste an einer Wand
Anmelder Schulte, Johannes, 59602 Rüthen, DE
Vertreter Bockermann, Ksoll, Griepenstroh, 44791 Bochum
DE-Aktenzeichen 202005007258
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.08.2005
Registration date 14.07.2005
Application date from patent application 03.05.2005
IPC-Hauptklasse E04F 19/04
IPC-Nebenklasse E04F 21/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Befestigen einer Fußleiste an einer Wand mit den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.

Fußleisten bilden einen sauberen Abschluss im Übergangsbereich zwischen Fußboden und Wand, da hier in der Regel unterschiedliche Materialien zusammenstoßen, die in der Regel optisch unschöne Spalte bilden. Es ist bekannt, Fußleisten aus Holz, Holzwerkstoffen oder Kunststoff anzunageln, wobei jedoch der Nagelkopf sichtbar bleibt. Auch verdeckte Halter zum Befestigen der Fußleiste sind bekannt. In der Regel sind diese Halter z.B. durch Nägel an der Wand zu befestigen. Es ist auch bekannt, derartige Halter anzuschrauben. Sowohl das Annageln der Halter als auch das Anschrauben ist nicht unproblematisch, da die Montage mit besonderer Sorgfalt erfolgen muss. Anderenfalls kann nicht gewährleistet werden, dass die Fußleiste von allen Haltern gleichmäßig getragen wird und dass die Fußleiste exakt den gewünschten Verlauf hat.

Aus der DE 1 509 675 A1 ist eine Anordnung zum Befestigen einer Fußleiste oder dergleichen an einer Wand mit einem in ein Bohrloch in der Wand eingeschobenen Spreizdübel bekannt, in den ein stiftartiges Spreizglied eingetrieben wird. Der Spreizdübel ist einstückig mit dem Verbindungselement ausgebildet. Die Montage des Verbindungselements an der Wand ist aufgrund des relativ klein bauenden Spreizglieds ebenso mühsam wie das Einschlagen eines Nagels. Zusätzlich müssen Bohrlöcher gesetzt werden. Der Werkstoff der Wand muss eine hinreichende Festigkeit besitzen, damit die Spreizkräfte aufgenommen werden können.

Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Befestigen einer Fußleiste an einer Wand mit einem in ein Bohrloch in der Wand eingesetzten Halter aus Kunststoff und einer auf den Halter aufsteckbaren Fußleiste aufzuzeigen, wobei der Halter besonders einfach und rasch montierbar ist.

Diese Aufgabe wird bei der Anordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Wesentlich ist, dass der Halter einen in das Bohrloch eingreifenden Befestigungsfuß aufweist, welcher mehrere scheibenförmige, in Längsrichtung des Befestigungsfußes im Abstand zueinander angeordnete Ankerlamellen besitzt, deren Durchmesser derart bemessen ist, dass sich die Ankerlamellen in der Wandung des Bohrlochs selbsttätig verkrallen. Durch die Ankerlamellen kann der Halter so weit es geht mit der Hand in das Bohrloch eingeführt werden. Anschließend kann der Halter mit einigen Hammerschlägen eingetrieben werden. Weiteres Werkzeug und insbesondere weitere Bauteile sind zum Einsetzen der Halter nicht erforderlich. Der Befestigungsfuß spreizt innerhalb der Wand nicht auf, ist allerdings so konfiguriert, dass er nicht ohne weiteres aus dem Bohrloch entfernt werden kann. Hierzu sind eine Vielzahl von Ankerlamellen vorgesehen, die in ihrer Wanddicke so dünn bemessen sind, dass sie begrenzt flexibel sind. Beim Eintreiben des Befestigungsfußes liegen die Ankerlamellen folglich umfangsseitig an der Wandung des Bohrlochs an und verkrallen sich dort selbsttätig. Der Durchmesser der Lamellen ist exakt auf den Durchmesser des Bohrlochs abgestimmt, wobei sich die Lamellen beim Eintreiben in das Bohrloch leicht entgegen der Einsteckrichtung verformen. Soll der Halter nun wieder von der Wand entfernt werden, muss zunächst die Verformung der Ankerlamellen überwunden werden. Das heißt, die Ankerlamellen müssen in umgekehrte Richtung verformt werden, wozu ein erheblicher Kraftaufwand notwendig ist. Folglich ist der Halter sehr sicher und fest in dem Bohrloch fixiert.

Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der Unteransprüche.

In einer ersten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Befestigungsfuß einen die Ankerlamellen tragenden Kern besitzt, der sich in Richtung zum freien Ende des Befestigungsfußes verjüngt. Bei gleich bleibendem Durchmesser der Ankerlamellen bedeutet dies, dass die dem freien Ende benachbarten Ankerlamellen leichter verformbar sind als die dem freien Ende weiter entfernt liegenden Ankerlamellen. Durch Variation des Durchmessers des Kerns und Variation der Wanddicke der Lamellen kann die Auszugssicherheit des Halters in weiten Grenzen beeinflusst werden. Selbstverständlich spielt auch das Material, aus dem der Halter gefertigt wird, eine entscheidende Rolle. Wichtig ist eine leichte und schnelle Montierbarkeit bei gleichzeitig hoher Auszugssicherheit.

In einer Weiterbildung ist das freie Ende des Ankerfußes mit einem im Durchmesser gegenüber dem Kern vergrößerten Endabschnitt versehen. Der Durchmesser des Endabschnitts ist allerdings kleiner als der Durchmesser der Ankerlamellen. Der Endabschnitt schiebt eventuell vorhandenes Bohrklein in das Bohrloch hinein, so dass die Ankerlamellen nicht an dem Bohrklein, sondern unmittelbar an der Wandung des Bohrlochs abgestützt sind. Des Weiteren hat der vergrößerte Endabschnitt den Vorteil, dass er als Anspritzstelle für im Spritzgussverfahren hergestellte Halter dienen kann. Die dünnwandigen Lamellen eignen sich diesbezüglich nicht, da sie nicht die erforderliche Dicke haben. Des Weiteren schützt der im Durchmesser vergrößerte Endabschnitt vor Verletzungen des im übrigen spitz zulaufenden Kerns.

Der Kern selbst kann ebenso wie die Ankerlamellen im Querschnitt kreisförmig konfiguriert sein. Als vorteilhaft wird es jedoch angesehen, wenn der Kern im Querschnitt sternförmig oder kreuzförmig konfiguriert ist. Dadurch kann vermehrt Bohrklein und Abrieb von den Wandungen des Bohrlochs zwischen den Lamellen aufgenommen werden. Gleichzeitig wird Material eingespart und das Bauteil ist insgesamt leichter.

Die Ankerlamellen können sich grundsätzlich über die gesamte Länge des Befestigungsfußes erstrecken. Es wird allerdings als vorteilhaft angesehen, wenn der Befestigungsfuß einen ankerlamellenfreien Mittelabschnitt aufweist. Der Mittelabschnitt stellt im Prinzip eine Verlängerung des Kerns dar, welcher sich in dem Mittelabschnitt allerdings nicht mehr verjüngt, sondern einen gleich bleibenden Querschnitt besitzt. Die stern- oder kreuzförmige Querschnittskonfiguration kann im Mittelabschnitt fortgeführt sein. An diesem Mittelabschnitt kann zusätzlich wenigestens eine radial vorstehende Fixiernase angeordnet sein, die unter anderem als Verdrehsicherung des Befestigungsfußes innerhalb des Bohrlochs dient. Die Fixiernase ist vorzugsweise auf der Oberseite des Mittelabschnitts angeordnet. Das hat den Vorteil, dass sich der Mittelabschnitt über die Fixiernase primär an der Oberseite des Bohrlochs abstützt. Dadurch wird der Mittelabschnitt in der Einbaulage nach unten gedrängt, so dass der Halter auch bei leicht schräg eingebrachten Bohrlöchern etwas nach unten gedrückt wird und im Optimalfall senkrecht steht.

In einer weiteren Ausgestaltung schließt sich an den Befestigungsfuß ein Tragabschnitt an, welcher eine Verlängerung des Mittelabschnitts darstellt. Der Tragabschnitt verbindet eine nach oben gerichtete Tragleiste mit einem im parallelen Abstand zur Tragleiste verlaufenden Anschlagschenkel eines Auflagerabschnitts. Die Tragleiste greift bei der Montage in eine Einstecknut der Fußleiste. Hierzu werden die Halter in einem Abstand von 40 cm bis 50 cm an der Wand montiert. Anschließend kann die Fußleiste von oben auf die Tragleiste gesteckt werden. Der Abstand der Tragleiste gegenüber der Wand wird durch den Anschlagschenkel definiert, der beim Eintreiben des Halters in die Wand als Anschlag dient.

Der Anschlagschenkel ist Bestandteil eines Auflagerabschnitts. Der Auflagerabschnitt ist U-förmig konfiguriert und umfasst einen gegenüber dem Anschlagschenkel abgewinkelten Auflagersteg zur Auflage auf dem Boden und einen sich an den Auflagersteg anschließenden Frontschenkel. Der Anschlagschenkel und der Frontschenkel verlaufen bevorzugt parallel zueinander, während der Auflagersteg horizontal verläuft und damit flächig auf dem Boden aufliegt. Der U-förmig konfigurierte Auflagerabschnitt dient als Kabelkanal. Hierzu kann die Tragleiste an ihrem unteren Endabschnitt wenigstens eine auf das obere Ende des Frontschenkels gerichtete Federzunge aufweisen bzw. das obere Ende des Frontschenkels weist wenigstens eine auf den unteren Endabschnitt der Tragleiste gerichtete Federzunge auf. Bevorzugt weisen die Federzungen aufeinander zu. Die Federzungen sind so nachgiebig gestaltet, dass ein Kabel durch die von den Federzungen gebildete Mündung in den U-förmig konfigurierten Auflagerabschnitt eingeclipst werden kann. Die Federzungen verhindern, dass das Kabel während der Montage wieder aus dem Auflagerabschnitt heraus rutscht.

Grundsätzlich wird es als ausreichend angesehen, wenn der Halter lediglich eine durch Federzungen begrenzte Engstelle aufweist. Daher kann der untere Endabschnitt der Tragleiste in Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks konfiguriert sein, wobei an der Spitze des Dreiecks die Federzunge angeordnet sein kann. Dadurch wird der Halter auch insgesamt leichter, da weniger Material erforderlich ist.

Als weiteres Merkmal der erfindungsgemäßen Anordnung kann der obere Endabschnitt der Tragleiste in seinen Eckbereichen Anfasungen aufweisen, die als Abflachungen des oberen Endabschnitts konfiguriert sind. Der obere Endabschnitt der Tragleiste weist bevorzugt einen Mittelbereich auf, der sich etwa über ein Drittel der Gesamtlänge des Endabschnitts erstreckt, während die jeweils randseitigen Drittel abgeflacht ausgeführt sind. Auf diese Weise können Verkantungen des Halters derart ausgeglichen werden, dass die Eckbereiche nicht über den Mittelbereich nach oben vorstehen, selbst wenn die obere Kante des Tragabschnitts nicht absolut horizontal verläuft.

Sollte der Halter z.B. aufgrund von unterschiedlichen Wandmaterialien nicht festgesteckt werden können, so bieten optional vorgesehene Schrauböffnungen im Anschlagschenkel die Möglichkeit, den Halter auf herkömmliche Weise schraubtechnisch zu fixieren. Vorzugsweise sind die Schrauböffnungen als endseitige, U-förmig konfigurierte Auskerbungen im Anschlagschenkel konfiguriert. Zur Befestigung können beispielsweise handelsübliche Dübel, z.B. der Größe 6, und entsprechende Schrauben verwendet werden. Um das Einsetzen der Schrauben zu vereinfachen, kann der vorgelagerte Frontschenkel an seinem oberen Ende im Eckbereich Anfasungen aufweisen, die an die Position der Schrauböffnungen angepasst sind.

Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Montage mittels einer Bohrschablone gemäß den Merkmalen des Anspruchs 14 erfolgt. Die Bohrschablone umfasst einen Vertikalschenkel, welcher dem Bohrmuster des Halters entsprechende Bohrungen aufweist sowie einen mit dem Vertikalschenkel verbundenen Horizontalschenkel zur Auflage auf den Boden. Wichtig hierbei ist, dass der Horizontalschenkel zum Schutz des Bodens so lang und breit ausgeführt ist, dass ein Bohrkopf einer Handbohrmaschine beim Bohren nicht in Kontakt mit dem Boden gelangt. Da die Halter ausgesprochen bodennah montiert werden müssen, besteht ein besonderes Risiko, einen frisch verlegten Bodenbelag durch das Einbringen der Bohrlöcher zu beschädigen. Die erfindungsgemäße Bohrschablone ist bei der Montage eine entscheidende Hilfe, da sich durch ihre Verwendung die Montage der Fußleiste weiter vereinfachen lässt. Mit der Bohrschablone können die Bohrlöcher natürlich auch nur angezeichnet werden, ohne dass durch die Bohrungen in der Bohrschablone gebohrt wird.

Die Bohrschablone besteht vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere aus einem hochelastischen Kunststoff, der auch bei Schlagbelastung mit einem Hammer nicht splittert oder bricht. Eine Wanddicke von 2 mm bis 3 mm wird dabei als ausreichend angesehen, um als Bodenschutz zu dienen. Eine Wandstärkenverdickung ist im Bereich der Bohrungen im Vertikalschenkel zweckmäßig, da die Bohrschablone bei einer großen Anzahl von Bohrungen eventuell abnutzt und die Bohrungen ungenau werden könnten. Eine Wandstärkenverdickung kann insbesondere im Umfangsbereich der Bohrungen vorgesehen sein. Sie ist vorzugsweise scharfkantig und auf der der Wand zugeordneten Seite angeordnet. Bei dieser Konfiguration kann die Wandstärkenverdickung durch Hammerschläge auf den Vertikalschenkel wie ein Körner einen Abdruck in der Wand hinterlassen, der die Position des Bohrlochs anzeichnet. Auch wenn das Bohrmuster nach vielfachem Gebrauch verschlissen sein sollte, kann die Bohrschablone immer noch als Bodenschutz beim Setzen der Bohrungen dienen.

Für eine exakte Ausrichtung des Horizontalschenkels gegenüber dem Vertikalschenkel ist vorgesehen, dass diese über mindestens eine Winkelstrebe miteinander verbunden sind. Die Winkelstreben sind vorzugsweise im Eckbereich angeordnet. Zusätzlich kann der Horizontalschenkel zur Vereinfachung der Handhabung mit wenigstens einer seitlichen Grifflasche versehen sein. Damit die Grifflasche beim Bohren nicht stört, kann diese in der Horizontalebene des Horizontalschenkels liegen. Dadurch ergibt sich eine insgesamt im wesentlichen L-förmige Konfiguration mit einem kürzeren Vertikalschenkel und einem wesentlich längeren Horizontalschenkel. Der Horizontalschenkel kann eine Länge von ca. 8 cm bis 15 cm aufweisen sowie eine Breite zwischen 6 cm und 10 cm. Je nach Bohrmuster wird eine Höhe des Horizontalschenkels von 2 cm bis 4 cm als ausreichend erachtet.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

1 in der Seitenansicht eine an einem Halter befestigte Fußleiste;

2 den Halter der 1 in perspektivischer Darstellung;

3 den Halter der 1 in der Draufsicht;

4 und 5 den Halter der 1 in der Rückansicht und der Vorderansicht;

6 eine perspektivische Darstellung einer Bohrschablone;

7 die Bohrschablone der 6 in der Seitenansicht und

8 und 9 die Bohrschablone der 6 in der Vorder- und Rückansicht.

1 zeigt eine Fußleiste 1, die in Richtung des Pfeils P auf einen Halter 2 gesteckt ist. Der Halter 2 ist ein Kunststoffbauteil, das in nicht näher dargestellter Weise in ein Bohrloch in einer Wand einzustecken ist. Der Halter 2 ist durch einen Befestigungsfuß 3 in dem nicht näher dargestellten Bohrloch verankert. Hierzu wird der Befestigungsfuß 3 zunächst von Hand und abschließend mit leichten Hammerschlägen in das Bohrloch eingetrieben. Hierbei liegen die im Abstand zueinander angeordneten Ankerlamellen 4 an der Wandung des Bohrlochs an. Die Ankerlamellen 4 sind scheibenförmig konfiguriert und sind auf einem Kern 5 befestigt. Der Kern 5 des Befestigungsfußes 3 verjüngt sich in Richtung zum freien Ende 6 des Befestigungsfußes hin. Die frei tragende Länge der Ankerlamellen 4 nimmt im Gegenzug in Richtung zum freien Ende 6 des Befestigungsfußes 3 hin zu, während der Durchmesser der Ankerlamelle konstant ist. Das freie Ende 6 des Befestigungsfußes 3 weist einen im Durchmesser gegenüber dem Kern 5 vergrößerten Endabschnitt 7 auf, dessen Durchmesser D1 kleiner ist als der Durchmesser D2 der Ankerlamellen 4. Alle Ankerlamellen 4 besitzen den gleichen Durchmesser D2. Die Ankerlamellen 4 sind auf ihrer dem Endabschnitt 7 zugewandten Seite umfangsseitig mit einer Anfasung 8 versehen, so dass sich auf der dem freien Ende 6 abgewandten Seite eine scharfe umlaufende Kante 9 ergibt, durch welche sich die Ankerlamellen 4 in der Wandung des Bohrlochs selbsttätig verkrallen.

Der Kern 5 ist im Querschnitt kreuzförmig konfiguriert. Dies wird durch vier umfangsseitige und sich in Längsrichtung des Befestigungsfußes 3 erstreckende Kerben 10 gewährleistet. Der Durchmesser des Kerns 5 ist in jedem Fall kleiner als der Durchmesser D2 der Ankerlamellen 4.

An den Ankerlamellen 4 tragenden Längenabschnitt des Befestigungsfußes 3 schließt sich ein ankerlamellenfreier Mittelabschnitt 11 an, der etwa halb so lang ist wie der Ankerlamellen 4 tragende Längenabschnitt. An diesem Mittelabschnitt 11 befindet sich eine Fixiernase 12, die keilförmig konfiguriert ist und sich in Richtung zum freien Ende 6 des Befestigungsfußes 3 verjüngt. Die Fixiernase 12 erstreckt sich auf der Oberseite des Mittelabschnitts 11 radial nach außen über den Durchmesser D2 der Ankerlamellen 4 hinaus.

An den Mittelabschnitt 11 schließt sich ein Tragabschnitt 13 an. Der Tragabschnitt 13 ist zylindrisch konfiguriert und entspricht in seinem Außendurchmesser dem Durchmesser des Mittelabschnitts 11. Der Tragabschnitt 13, der Mittelabschnitt 11 sowie der Kern 5 mit dem Endabschnitt 7 liegen auf einer gemeinsamen Mittellängsachse, so dass man insgesamt von einer stiftförmigen Konfiguration sprechen kann. Der Tragabschnitt 13 verbindet eine vom Tragabschnitt 13 ausgehend nach oben gerichtete Tragleiste 14, die in eine Einstecknut 15 der Fußleiste 1 eingreift. Vom zylindrischen Tragabschnitt 13 nach unten erstreckt sich im parallelen Abstand zur Tragleiste 14 ein Anschlagschenkel 16 eines Auflagerabschnitts 17. Der Auflagerabschnitt 17 ist U-förmig konfiguriert und umfasst des Weiteren einen horizontal verlaufenden Auflagersteg 18 zur Auflage auf dem Boden und einen sich an den Auflagersteg 18 im rechten Winkel anschließenden Frontschenkel 19. In diesen Auflagerabschnitt 17 ist ein Kabel 20 aufgenommen, wie aus 1 erkennbar ist. Der Frontschenkel 19 dient dabei zur Abstützung des unteren Endes 21 der Fußleiste 1. Wie aus 2 zu erkennen ist, wird die Fußleiste 1 am Hochrutschen durch jeweils drei in Längsrichtung der Tragleiste 4 verlaufende Rastleisten 22 gehindert. Durch diese Rastleisten 22 ist die Fußleiste 1 an der Tragleiste 14 klemmgehaltert.

Anhand der 2 bis 5 wird nachfolgend der detaillierte Aufbau des Halters 2 näher beschrieben. Die Tragleiste 14 weist einen unteren Endabschnitt 23 auf, der in Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks konfiguriert ist. Die Spitze dieses Dreiecks ist mit einer nachgiebig gestalteten Federzunge 24 versehen, die auf eine weitere Federzunge 25 an dem oberen Ende 26 des Frontschenkels 29 gerichtet ist. Aus 1 ist zu erkennen, dass die Federzungen 24, 25 aufeinander zu gewandt sind und eine Mündung bilden, durch welche das Kabel 20 in den Auflagerabschnitt 17 eingeclipst werden kann. Durch die Federzungen 24, 25 ist das Kabel 20 in dem Auflagerabschnitt 17 unverlierbar gehalten.

Oberhalb der Federzunge 24 befindet sich in Verlängerung des Tragabschnitts 13 des Befestigungsfußes 3 ein kegelstumpfförmiger Sockel 27, der als Markierung zum Einschlagen des Halters 2 in das Bohrloch dient. Die Höhe des Sockels 27 ist so bemessen, dass er über die Rastleisten 22 vorsteht, so dass diese bei der Montage nicht beschädigt werden können.

Die Tragleiste 14 weist an ihrem oberen Endabschnitt 28 jeweils in den Eckbereichen Anfasungen 29 auf, die sich insgesamt etwa über zwei Drittel der Gesamtbreite B der Tragleiste 14 erstrecken. Derartige Anfasungen 30 finden sich auch an dem oberen Ende 26 des Frontschenkels 19. Aus 5 wird deutlich, dass die Anfasungen 30 im Frontschenkel 19 an die Position von Schrauböffnungen 31 angepasst sind, die als endseitige U-förmig konfigurierte Auskerbungen im Anschlagschenkel 16 ausgebildet sind. 3 lässt erkennen, dass die Fixiernase 12 insgesamt keilförmig konfiguriert ist und sich in Richtung zum freien Ende 6 nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Breite verjüngt.

Des Weiteren ist zu erkennen, dass alle Kerben 10 gleichmäßig konfiguriert sind, so dass sich – abgesehen von der Fixiernase 12 – insgesamt ein rotationssymmetrischer Querschnitt ergibt.

Die 6 bis 9 zeigen eine Bohrschablone 32, die Bestandteil der erfindungsgemäßen Anordnung ist. Die Bohrschablone 32 ist ein Kunststoffbauteil und weist einen Vertikalschenkel 33 und einen rechtwinklig dazu angeordneten Horizontalschenkel 34 auf. Der Vertikalschenkel 33 weist drei Bohrungen 35, 36 auf, die dem Bohrmuster des Halters 2 der 1 entsprechen. Der Horizontalschenkel 34 ist sowohl in der Länge als auch in seiner Breite wesentlich größer ausgeführt als der Vertikalschenkel 33. Er dient zum Schutz des Bodens vor dem rotierenden Bohrkopf einer Handbohrmaschine beim Bohren durch die Bohrungen 35, 36. Zur verbesserten Handhabung ist der Vertikalschenkel 33 über Winkelstreben 37 gegenüber dem Horizontalschenkel 34 ausgesteift. Zusätzlich weist der Horizontalschenkel 34 längsseits jeweils seitliche Grifflaschen 38 auf, die sich in der Horizontalebene des Horizontalschenkels 34 befinden. Die Grifflaschen sind mit einer Profilierung versehen. Die Wandstärke des Vertikalschenkels 33 ist im Bereich der Bohrung 35 erhöht.

Dies ist anhand der kegelförmigen Erweiterung 39 in den 7 und 9 zu erkennen.

1Fußleiste 2Halter 3Befestigungsfuß 4Ankerlamelle 5Kern 6freies Ende v. 3 7Endabschnitt v. 3 8Anfasung an 4 9Kante v. 4 10Kerbe 11Mittelabschnitt 12Fixiernase 13Tragabschnitt 14Tragleiste 15Einstecknut v. 1 16Anschlagschenkel 17Auflagerabschnitt 18Auflagersteg 19Frontschenkel 20Kabel 21unteres Ende v. 1 22Rastleiste an 14 23unterer Endabschnitt v. 14 24Federzunge 25Federzunge 26oberes Ende v. 19 27Sockel an 14 28oberer Endabschnitt v. 14 29Anfasung an 28 30Anfasung an 26 31Schrauböffnung 32Bohrschablone 33Vertikalschenkel v. 32 34Horizontalschenkel v. 32 35Bohrung 36Bohrung 37Winkelstrebe 38Grifflasche 39Erweiterung an 35 BGesamtbreite v. 2 D1Durchmesser v. 4 D2Durchmesser v. 7 PPfeil

Anspruch[de]
  1. Anordnung zum Befestigen einer Fußleiste an einer Wand, mit einem in ein Bohrloch in der Wand eingesetzten Halter (2) aus Kunststoff und einer auf den Halter (2) aufsteckbaren Fußleiste (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (2) einen in das Bohrloch eingreifenden Befestigungsfuß (3) aufweist, welcher mehrere scheibenförmige, in Längsrichtung des Befestigungsfußes (3) im Abstand zueinander angeordnete Ankerlamellen (4) besitzt, deren Durchmesser (D2) derart bemessen ist, dass sich die Ankerlamellen (4) in der Wandung des Bohrlochs selbsttätig verkrallen.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsfuß (3) einen die Ankerlamellen (4) tragenden Kern (5) besitzt, der sich in Richtung zum freien Ende (6) des Befestigungsfußes (3) verjüngt.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (6) des Befestigungsfußes (3) einen im Durchmesser gegenüber dem Kern (5) vergrößerten Endabschnitt (7) aufweist, dessen Durchmesser (D1) kleiner ist als der Durchmesser (D2) der Ankerlamellen (4).
  4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (5) im Querschnitt sternförmig oder kreuzförmig konfiguriert ist.
  5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsfuß (3) einen ankerlamellenfreien Mittelabschnitt (11) aufweist.
  6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Befestigungsfuß (3) ein Tragabschnitt (13) anschließt, welcher eine nach oben gerichtete Tragleiste (14) zur Eingliederung in eine Einstecknut (15) der Fußleiste (1 ), und einen im parallelen Abstand zur Tragleiste (14) verlaufenden Anschlagschenkel (16) eines Auflagerabschnitts (17) miteinander verbindet.
  7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagerabschnitt (17) U-förmig konfiguriert ist und einen gegenüber dem Anschlagschenkel (16) abgewinkelten Auflagersteg (18) zur Auflage auf dem Boden und einen sich an den Auflagersteg (18) anschließenden Frontschenkel (19) aufweist.
  8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragleiste (14) an ihrem unteren Endabschnitt (23) wenigstens eine auf das obere Ende (26) des Frontschenkels (19) gerichtete Federzunge (24) aufweist und/oder das obere Ende (26) des Frontschenkels (19) wenigstens eine auf den untere Endabschnitt (23) der Tragleiste (14) gerichtete Federzunge (25) aufweist.
  9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Endabschnitt (23) der Tragleiste (14) in Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks konfiguriert ist.
  10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Endabschnitt (28) der Tragleiste (14) in seinen Eckbereichen Anfasungen (29) aufweist.
  11. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagschenkel (16) Schrauböffnungen (31) aufweist.
  12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauböffnungen (31) als endseitige, U-förmig konfigurierte Auskerbungen ausgebildet sind.
  13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Frontschenkel (19) an seinem oberen Ende (26) im Eckbereich Anfasungen (30) aufweist, die an die Position der Schrauböffnungen (31) angepasst sind.
  14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, umfassend eine Bohrschablone (32) mit einem Vertikalschenkel (33), welcher dem Bohrmuster des Halters (2) entsprechenden Bohrungen (35, 36) aufweist, und einem Horizontalschenkel (34) zur Auflage auf dem Boden, wobei der Horizontalschenkel (34) zum Schutz des Bodens so lang und breit ausgeführt ist, dass ein Bohrkopf einer Handbohrmaschine beim Bohren nicht in Kontakt mit dem Boden gelangt.
  15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Horizontalschenkel (34) über wenigstens eine Winkelstrebe (37) mit dem Vertikalschenkel (33) verbunden ist.
  16. Anordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Horizontalschenkel (34) mit wenigstens einer seitlichen Grifflasche (38) versehen ist.
  17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Grifflasche (38) in der Horizontalebene des Horizontalschenkels (34) liegt.
  18. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrschablone aus Kunststoff besteht.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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