Warning: fopen(111data/log202007070837.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Derrickkran - Dokument DE102004054096A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004054096A1 01.09.2005
Titel Derrickkran
Anmelder Liebherr-Werk Ehingen GmbH, 89584 Ehingen, DE
Erfinder Willim, Hans-Dieter, Dipl.-Ing., 89079 Ulm, DE
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Anmeldedatum 09.11.2004
DE-Aktenzeichen 102004054096
Offenlegungstag 01.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.09.2005
IPC-Hauptklasse B66C 23/60
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Derrickkran mit einem Hauptausleger sowie mit einem Derrickausleger, die miteinander durch eine Abspannverseilung zur Abspannung des Hauptauslegers verbunden sind, mit einer sich an den Hauptausleger anschließenden Hilfsspitze und einer Abspannverseilung zu deren Abspannung. Erfindungsgemäß greift die Abspannverseilung der Hilfsspitze einerseits an der Hilfsspitze und andererseits an der Abspannverseilung des Hauptauslegers an.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Derrickkran mit einem Hauptausleger sowie mit einem Derrickausleger, die miteinander durch eine Abspannverseilung zur Abspannung des Hauptauslegers verbunden sind, mit einer sich an den Hauptausleger anschließenden Hilfsspitze und einer Abspannverseilung zu deren Abspannung.

Ein derartiger Derrickkran ist exemplarisch in 1 dargestellt. Der Derrickkran weist den Hauptausleger 10 sowie den Derrickausleger 20 auf, zwischen denen sich die Abspannverseilung 30 zur Abspannung des Hauptauslegers 10 erstreckt. Der Derrickausleger 20 ist über die Abspannung 132 an dem Ballastgewicht 130 sowie über die Abspannung 122 an dem Ballastgewicht 120 abgespannt.

Die Hauptabspannung 30 weist das Verstellseil 70 auf, das von einer Verstellseilwinde abläuft und über eine an der Derrickauslegerspitze angeschlagene Umlenkrolle 82 sowie eine freie Verstellflasche 80 läuft. An dieser ist das Abspannseil 90 befestigt, dass sich bis zur Spitze des Hauptauslegers 10 erstreckt.

Wie aus 1 weiter ersichtlich, zweigt von dem Abspannseil 90 die Zusatzabspannung 60 ab, die an dem Hauptausleger 10 angeschlagen ist.

An dem oberen Endbereich des Hauptauslegers 10 schließt sich die kurze Hilfsspitze 40 an, die Umlenkrollen aufweist, über die das Hubseil 140 geführt wird. An dessen Ende befindet sich der Haken 150.

Wie aus 1 ersichtlich, wird die kurze Hilfsspitze 40 mittels der Abspannung 50 abgespannt, die sich von der Spitze der kurzen Hilfsspitze 40 über eine Abspannstütze 100 bis zum Hauptausleger 10 erstreckt. Die Rückspannung, d. h. die Abspannung 50 der kurzen Hilfsspitze 40 ist wie aus 1 ersichtlich im oberen Bereich des Hauptauslegers 10 befestigt.

Derrickkrane werden unabhängig von ihrer konkreten Ausführungsform häufig dazu verwendet, besonders schwere Lasten zu heben. Die maximale Traglast wird wesentlich durch die seitens des Hauptauslegers 10 aufnehmbaren Kräfte bestimmt. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Derrickkran der eingangs genannten Art eine Traglaststeigerung zu erzielen.

Diese Aufgabe wird durch einen Derrickkran mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst. Danach ist vorgesehen, dass die Abspannverseilung der Hilfsspitze einerseits an der Hilfsspitze und andererseits an der Abspannverseilung des Hauptauslegers angreift. Im Gegensatz zu der in 1 dargestellten vorbekannten Anordnung wird die Rückspannung der kurzen Hilfsspitze nicht unmittelbar am Ausleger befestigt, sondern greift an der Abspannverseilung des Hauptauslegers an. Der Vorteil dieser Abspannung liegt darin, dass die Normalkraft im oberen Bereich des Hauptauslegers durch diese Abspannung reduziert wird. Hierdurch ist eine Traglaststeigerung von ca. 4 bis 5% möglich.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen der Abspannverseilung des Hauptauslegers und dem Hauptausleger eine Zusatzabspannung vorgesehen ist, und dass die Abspannverseilung der Hilfsspitze an dem Punkt der Abspannung des Hauptauslegers angreift, an dem auch die Zusatzabspannung angreift. Dadurch wird gewährleistet, dass bei Aufnahme der Last keine Winkeländerung der kurzen Hilfsspitze eintritt.

Die Abspannverseilung des Hauptauslegers kann ein Verstellseil zur Längeneinstellung der Abspannung des Hauptauslegers sowie zur Verstellung des Hauptauslegers aufweisen.

Dabei kann vorgesehen sein, dass das Verstellseil über eine Verstellflasche eingeschert ist, an der ein Abspannseil befestigt ist, dass mit seinem anderen Ende an dem Hauptausleger angeschlagen ist. Vorzugsweise greift das Abspannseil an der Hauptauslegerspitze an.

In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine auf dem Abspannseil längsverschieblich sitzende Umlenkrolle vorgesehen ist, über die das Verstellseil zu dem Hauptausleger läuft, und dass die Abspannverseilung der Hilfsspitze an der Umlenkrolle angreift. In diesem Fall wird die Zusatzabspannung durch das Verstellseil gebildet, das über die auf dem Abspannseil längsverschieblich sitzende Umlenkrolle zum Hauptausleger geführt ist. Selbstverständlich ist es ebenso möglich, dass die Zusatzabspannung nicht durch das Verstellseil gebildet wird.

Die Hilfsspitze ist vorzugsweise im oberen Endbereich des Hauptauslegers angeordnet. Die Abspannverseilung der Hilfsspitze ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung von deren vom Hauptausleger abgewandten Endbereich über eine Abspannstütze zur Abspannverseilung des Hauptauslegers geführt. Dabei erstreckt sich die Abspannstütze vorzugsweise von dem oberen Endbereich des Hauptauslegers.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zusatzabspannung mit dem Hauptausleger in dessen oberer, zur Auslegerspitze weisenden Hälfte in Verbindung steht. Grundsätzlich sind auch davon abweichende Ausführungsformen denkbar. Beispielsweise ist es möglich, nicht nur eine, sondern mehrere Zusatzabspannungen vorzusehen, die in unterschiedlichen Bereichen mit dem Hauptausleger in Verbindung stehen können.

Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

1: einen Derrickkran gemäß dem Stand der Technik und

2: einen Derrickkran gemäß der vorliegenden Erfindung.

Der in 2 dargestellte Derrickkran der vorliegenden Erfindung ist als Mobilkran 110 ausgeführt. Von diesem erstrecken sich der um eine horizontale Achse wippbare Hauptausleger 10 sowie der ebenfalls um eine horizontale Achse schwenkbare Derrickausleger 20. Der Derrickausleger 20 ist mittels der Abspannverseilung 125 an dem Ballastgewicht 124 des Mobilkrans 110 abgespannt. Die Abspannverseilung 125 greift im Bereich der Derrickauslegerspitze an. Zwischen der Spitze des Derrickauslegers 20 und der Spitze des Hauptauslegers 10 erstreckt sich die Abspannverseilung 30, die aus dem Verstellseil 70 und dem Abspannseil 90 besteht. Das Verstellseil 70 läuft von einer Verstellseilwinde ab und ist über die Umlenkrolle 82 sowie die freie Verstellflasche 80 geführt. An der Verstellflasche 80 greift das Abspannseil 90 an, das in seinem anderen Endbereich an der Spitze des Hauptauslegers 10 angeschlagen ist.

Wie aus 2 weiter ersichtlich, zweigt von dem Abspannseil 90 die Zusatzabspannung 60 ab, die mit dem Hauptausleger 10 in dessen oberer, zur Auslegerspitze gerichteten Hälfte in Verbindung steht.

An der Spitze des Hauptauslegers 10 ist die kurze Hilfsspitze 40 angeordnet. Diese weist die Abspannung 50 auf, die sich von der vom Hauptausleger 10 abgewandten Spitze der kurzen Hilfsspitze 40 bis zu dem Punkt erstreckt, an dem die Zusatzabspannung 60 von dem Abspannseil 90 bzw. von der Abspannverseilung 30 des Hauptauslegers 10 abzweigt, wie dies aus 2 ersichtlich ist.

Die Abspannverseilung 50 der kurzen Hilfsspitze 40 wird über die Abspannstütze 100 geführt, die sich im oberen Endbereich des Hauptauslegers 10 von diesem erstreckt.

Ein Hubseil 140 wird über Umlenkrollen an der Abspannstütze 100 sowie an der kurzen Hilfsspitze 40 geführt. Das Hubseil 140 trägt an seinem Endbereich den Haken 150.

Die aus 2 ersichtliche Rückspannung der kurzen Hilfsspitze 40, die mit der Hauptabspannung zwischen dem Kopf des Derrickauslegers 20 und dem Kopf des Hauptauslegers 10 an dem Punkt verbunden ist, an dem auch die Zusatzabspannung 60 angreift, bringt den Vorteil mit sich, dass sich bei Aufnahme der Last keine Winkelveränderung an der kurzen Spitze 40 ergibt und ferner, dass die Normalkraft im oberen Bereich des Auslegers 10 durch diese Abspannung 50 reduziert wird. Die Reduzierung der Normalkraft ermöglicht eine Traglaststeigerung des Derrickkrans von ca. 4 bis 5%.


Anspruch[de]
  1. Derrickkran mit einem Hauptausleger (10) sowie mit einem Derrickausleger (20), die miteinander durch eine Abspannverseilung (30) zur Abspannung des Hauptauslegers (10) verbunden sind, mit einer sich an den Hauptausleger (10) anschließenden Hilfsspitze (40) und einer Abspannverseilung (50) zu deren Abspannung, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspannverseilung (50) der Hilfsspitze (40) einerseits an der Hilfsspitze (40) und andererseits an der Abspannverseilung (30) des Hauptauslegers (10) angreift.
  2. Derrickkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Abspannverseilung (30) des Hauptauslegers (10) und dem Hauptausleger (10) eine Zusatzabspannung (60) vorgesehen ist, und dass die Abspannverseilung (50) der Hilfsspitze (40) an dem Punkt der Abspannung (30) des Hauptauslegers (10) angreift, an dem auch die Zusatzabspannung (60) angreift oder abzweigt.
  3. Derrickkran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspannverseilung (30) des Hauptauslegers (10) ein Verstellseil (70) zur Längeneinstellung der Abspannung (30) des Hauptauslegers (10) sowie zur Verstellung des Hauptauslegers (10) aufweist.
  4. Derrickkran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellseil (70) über eine Verstellflasche (80) eingeschert ist, an der ein Abspannseil (90) befestigt ist, das mit seinem anderen Ende an dem Hauptausleger (10) angeschlagen ist.
  5. Derrickkran nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf dem Abspannseil längsverschieblich sitzende Umlenkrolle vorgesehen ist, über die das Verstellseil zu dem Hauptausleger läuft und dass die Abspannverseilung der Hilfsspitze an der Umlenkrolle angreift.
  6. Derrickkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsspitze (40) im oberen Endbereich des Hauptauslegers (10) angeordnet ist.
  7. Derrickkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspannverseilung (50) der Hilfsspitze (40) von deren Endbereich über eine Abspannstütze (100) zur Abspannverseilung (30) des Hauptauslegers (10) geführt ist.
  8. Derrickkran nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abspannstütze (100) von dem oberen Endbereich des Hauptauslegers (10) erstreckt.
  9. Derrickkran nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzabspannung (60) mit dem Hauptausleger (10) in dessen oberer, zur Auslegerspitze weisenden Hälfte in Verbindung steht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com