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Dokumentenidentifikation DE202004005439U1 01.09.2005
Titel Mauerstein mit Glasaußenwand
Anmelder Vonderlind, Manfred, 98639 Metzels, DE
DE-Aktenzeichen 202004005439
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 01.09.2005
Registration date 28.07.2005
Application date from patent application 06.04.2004
IPC-Hauptklasse E04C 1/40

Beschreibung[de]
Bereich Baugewerbe

Hierbei handelt es sich um einen Wärmedämmauerstein dessen Außenseite (Außenwandung) aus Glas besteht, wie in den Abbildungen bezüglich 1 und 2 gut zu sehen ist.

Der Mauerstein besteht aus Glas und einem herkömmlichen Material beispielsweise (Bims-Ziegel-Porenbeton-Blähbeton-Kalkstein usw.).

Die Glasaußenwand umschließt den Mauerstein immer gerade dort, wo die Kälte bei sehr niedrigen Außentemperaturen in den Stein einziehen würde.

Bei einer gemauerten Wand, die mit hier beschriebenem Mauerstein mit Glasaußenwand hochgezogen wurde, (die Stoßfugen wurden mit Labyrinth-Verzahnung ausgeführt) besteht somit fast die gesamte Außenseite der Wand aus Glas, mal abgesehen von den Lagerfugen, die je nach Bedarf mit beispielsweise Normalmörtel – Leichtmörtel oder Dünnbettmörtel ausgeführt werden kann.

Für die Glasaußenwand kann eine Wandstärke von 2 cm mehr oder weniger gewählt werden (je nach Bedarf).

Die Außenseite der Glasaußenwand muß so gehalten sein (rauhe Außenseite) dass der spätere Außenputz darauf gut Halt findet oder zumindest der Klebemörtel als Vorstufe zum Außenputz dünn aufgetragen werden kann oder ansonsten ein Spezialkleber in Verbindung mit einem Gewebe als Putzuntergrund auf dem Glas guten Halt finden kann.

Die Glasaußenwand kann aus normalem Glas- oder Wärmeglas bestehen. Das Glas kann auch mit anderen Materialien verbunden sein, um beispielsweise die Bruchfestigkeit zu erhöhen.

Bei der Herstellung eines solchen Wärmedämmauersteins mit Glasaußenwand kann man erst die Glasaußenwand herstellen und mit dem Mauerstein zusammen brennen (muß man vielleicht hitzebeständiges Glas verwenden) oder man schiebt Mauerstein und Glasaußenwand nach ihrer Herstellung einfach zusammen (bei Verwendung von einem Spezialkleber).

II. Mauerstein mit Glasaußenwand Problem

Verbesserung der Dämmeigenschaften von Mauersteinen

Lösung

Durch die Verbindung eines konventionellen Mauersteins mit Glas als Außenwand werden die Dämmeigenschaften erheblich verbessert, da die Kälte weit weniger oder kaum noch ins Mauerwerk eindringen kann und somit die Wände weniger auskühlen.

III. Anwendung

Hauptsächlich bei allen Gebäuden (Gewerblich-Kommunal-Staatlich-Privat), die mit Mauersteinen hochgezogen werden.

Grundsätzlich ist die Erstellung von Gebäuden aus vorgefertigten Bauelementen mit einer Glasaußenwandung auch möglich.

Mauerstein mit Glasaußenwand Mehrere Ausführungsbeispiele

Bezüglich auf 1 Mauerstein mit Glasaußenwand, den man hauptsächlich in der Flucht mauert.

Bei 1 umschließt das Glas eine Seite (Außenseite) des Mauersteins.

Bei 3 und 5 sind Glasaußenwand und Mauerstein getrennt voneinander dargestellt.

2. Ausführungsbeispiel

Bezüglich auf 2 Hier handelt es sich um einen Eckstein mit Glasaußenwand

Charakteristisch für den Eckstein ist, dass er von zwei Seiten umschlossen ist von der Glasaußenwand.

Bei 4 und 6 sind Mauerstein und Glasaußenwand getrennt dargestellt.

Ich habe 2 Ausführungsbeipiele angeführt. Natürlich lassen sich so auch Steine für Fenster und Türleibungen mit Glas versehen, wie auch Steine für Gibelmauerwerk oder sogar Mauerstürze.

Kurzum gesagt, sollte so jede Hausseite eine optimale Dämmung gegen niedrige Temperaturen (Kälte) erhalten.

Mauerstein mit Glasaußenwand IV. Weitere Ausgestaltung der Erfindung

Eine vorteilhafte Ausgestaltung könnte sich auch ergeben, wenn man statt des Werkstoffes Glas gut dämmende Kunststoffe verwenden würde, wobei man über die Herstellung eines solchen Steins mit Kunststoffaußenhaut gegebenenfalls nochmal nachdenken müßte.

Mauerstein mit Glasaußenwand V. Patentanspruch (Schutzanspruch)

Wärmedämmauerstein dessen Außemseite (Außenwandung) aus Glas besteht wie in Abbildung bezüglich 1 und 2 zu sehen ist.

Der Mauerstein besteht aus Glas und einem herkömmlichen Material, beispielsweise (Bims-Ziegel-Borenbeton-Blähbeton-Kalkstein usw.).

Die Glasaußenwand umschließt den Mauerstein immer gerade dort an der Seite, die nach außen gewand ist und bei der Kälte bei sehr niedrigen Außentemperaturen in den Stein einziehen würde.

Die Wandstärke kann je nach Belieben gewählt werden, 2 cm aber auch mehr oder weniger.

Die äußere Seite der Glasaußenwand muß so gehalten sein (rauhe Außenseite), dass der spätere Außenputz gut Halt findet oder zumindest der Klebemörtel als Vorstufe zum Außenputz dünn aufgetragen werden kann oder ansonsten ein Spezialkleber in Verbindung mit einem Gewebe als Putzuntergrund auf dem Glas guten Halt finden kann. Bei der Herstellung eines solchen Wärmedämmauersteins mit Glasaußenwand könnte man erst die Glasaußenwand (hitzbeständiges Glas) herstellen und später etwa mit dem Stein zusammen brennen oder man schiebt Mauerstein und Glasaußenwand nach ihrer getrennten Herstellung unter Zugabe mittels eines Spezialklebers einfach zusammen, so dass der Stein und das Glas eine feste Einheit eingehen.

Als Ersatz von Glas wären auch diverse Kunststoffe möglich.

Wärmedämmstein mit Glasaußenwand VII

1 normaler Mauerstein mit Glasaußenwand

2 Mauereckstein mit Glasaußenwand

3 normaler Mauerstein ohne Glasaußenwand

4 Mauereckstein ohne Glasaußenwand

5 Glasaußenwand

6 Glasaußenwand für Mauereckstein


Anspruch[de]
  1. Wärmedämmauerstein dessen Außenseite (Außenwandung) aus Glas besteht (1, 2).
  2. Der Mauerstein besteht aus Glas und einem herkömmlichen Material, beispielsweise Bims-Ziegel-Borenbeton-Blähbeton-Kalkstein usw.
  3. Die Glasaußenwand umschließt den Mauerstein immer gerade dort an der Seite, die nach außen gewandt ist und bei der Kälte bei sehr niedrigen Außentemperaturen in den Stein einziehen würde. Die Wandstärke kann je nach Belieben gewählt werden, 2 cm aber auch mehr oder weniger.
  4. Die äußere Seite der Glasaußenwand gewährleistet durch ihre rauhe Außenseite, dass der spätere Außenputz Halt findet, der Klebemörtel als Vorstufe zum Außenputz dünn auftragbar ist oder eingesetzte Spezialkleber in Verbindung mit einem Gewebe als Putzuntergrund auf dem Glas Halt finden.
  5. Der Mauerstein und die Glasaußenwand sind nach ihrer getrennten Herstellung – unter Zugabe eines Spezialklebers – zusammenschiebbar, so dass der Stein und das Glas eine feste Einheit eingehen.
  6. Das Material der Außenwand kann durch diverse Kunststoffe ersetzt werden. Die Wärmedämmauer mit Glasaußenwand gewährleistet durch das hitzebeständige Glas ein späteres Zusammenbrennen, etwa mit Stein.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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