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Dokumentenidentifikation DE19854866B4 08.09.2005
Titel Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
Anmelder Mitsubishi Paper Mills Limited, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Masuda, Takao, Tokio/Tokyo, JP;
Yokota, Yasuro, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Anmeldedatum 27.11.1998
DE-Aktenzeichen 19854866
Offenlegungstag 05.08.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 08.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.09.2005
IPC-Hauptklasse B41M 5/30

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, insbesondere ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente enthält, deren Färbungscharakteristiken, wie z.B. die Färbungstemperatur kontrolliert sind.

Ein wärmeempfindliches Material umfasst im allgemeinen einen Träger und eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschichit, die im wesentlichen einen im allgemeinen farblosen oder schwach gefärbten elektronenspendenden Farbstoffvorläufer und einen elektronenaufnehmenden Entwickler als Hauptkomponenten auf dem Träger umfasst. Durch Erwärmung des wärmeempfindlichen Materials mit einem Thermokopf (Wärmekopf), einem Thermostift oder einem Laserstrahl, werden der Farbstoffvorläufer und der Entwickler sofort miteinander zur Reaktion gebracht und so ein Farbbild erhalten. Dies ist beispielsweise in den JP-OSen 43-4160A und 45-14039A offenbart.

Die Aufzeichnung unter Verwendung eines solchen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials kann mit einem relativ einfachen Gerät vorgenommen werden und das Gerät hat Vorteile dahingehend, dass es sich leicht warten lässt und keinen Lärm erzeugt. Daher wird es auf verschiedenen Gebieten, wie z.B. als Instrumentenschreiber, Facsimilegerät, Drucker, Computerterminals, Etikettiermaschine und Ticketverkaufsmaschine, verwendet.

Andererseits wird bei vielen Anwendungen von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien gewünscht, ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zu entwickeln, das zwei oder mehr Farbtöne durch einen Unterschied der Erwärmungstemperatur bilden kann. Als Verfahren zur Realisierung eines solchen mehrfarbigen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials sind die folgenden Methoden bekannt. Eine davon ist eine Methode, bei der die Farbbildungstemperaturen durch Veränderung der Schmelzpunkte von Verbindungen, aus denen die wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten bestehen, kontrolliert werden, und bei der bei einer Erwärmung auf niedrige Temperaturen nur eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente mit einer niedrigen Farbbildungstemperatur eine Farbe bildet, während bei höherer Temperatur die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente mit einer niedrigen Farbbildungstemperatur und eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente mit einer hohen Farbbildungstemperatur gleichzeitig Farben erzeugen, so dass ein anderer Farbton als bei der Niedertemperaturerwärmung generiert wird, wie in JP-OS 49-69A offenbart ist. Als weiteres Verfahren sind verschiedene Arten von wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten jeweils in auf einem Träger separat auflaminierten Schichten enthalten, und eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente, die in einer Oberflächenschicht, die näher zur Wärmequelle liegt, enthalten ist, wird bei niedrigerer Erwärmungstemperatur unter Farbbildung umgesetzt, während eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente in einer Schicht, die von der Wärmequelle am weitesten entfernt ist, bei einer höheren Erwärmungstemperatur unter Farbbildung umgesetzt wird, wie in JP-OS 49-27708A offenbart ist.

Beim ersteren Verfahren, bei dem eine Farbbildungstemperatur durch Veränderung des Schmelzpunkts der Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, kontrolliert wird, treten die Probleme auf, dass die in dem Verfahren verwendbaren Rohmaterialien beschränkt sind und ein Gleichgewicht mit den anderen Charakteristiken nicht ausreichend erhalten werden kann. Damit wärmeempfindliche Farbbildungskomponenten, die sich in dem gebildeten Farbton unterscheiden, in der selben Schicht enthalten sein können, ist es außerdem erforderlich, die Farbbildung durch Wechselwirkung der unterschiedlichen Arten von wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten miteinander zu verhindern. Auch im letzteren Verfahren, bei dem die jeweiligen Arten von wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten in einer separaten Schicht unter den laminierten Schichten enthalten sind, tritt das Problem auf, dass die Schichtzusammensetzung des mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials komplex wird, wodurch die Produktivität oder dergleichen schlechter wird.

Ausserdem ist es in einem mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial wichtig, dass zwei oder mehr Arten von Farbtönen innerhalb eines engen Temperaturbereichs (Druckenergiebereichs) gebildet werden, d.h. dass sich die gebildeten Farbtöne voneinander klar trennen lassen. Um dies zu realisieren, muss in dem Farbbildungsverhalten der Hochtemperatur-Farbbildungskomponente der Unterschied zwischen der höchsten Temperatur (der maximalen Energie) der Erwärmungstemperatur (eingesetzten Energie), bei der sich keine Farbe bildet, und der niedrigsten Temperatur (der Minimalenergie), bei der die Farbbildung Sättigung erreicht, klein sein, d.h. der Beginn der Farbbildung relativ zur Temperatur (Energie) muss steil sein. Indem man den Beginn bzw. die Erhöhung der Farbbildung der Hochtemperatur-Farbbildungskomponente in einem engen Temperaturbereich (Druckenergiebereich) steil macht, bildet die Hochtemperatur-Farbbildungskomponente keine Farbe bei Erwärmung auf niedrige Temperaturen, sondern bildet nur bei einer bestimmten Temperatur oder mehr plötzlich eine Farbe, so dass der Farbton durch die Niedertemperatur-Farbbildung scharf ist und die Farbtrennung klar wird.

In den oben erwähnten herkömmlichen, mehrfarbigen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien ist jedoch der Beginn der Farbbildung der Hochtemperatur-Farbbildungskomponente im allgemeinen flach und die Farbtrennung ist unklar. Auch ist, selbst wenn eine Farbbildungstemperatur der Hochtemperatur-Farbbildungskomponente zur Seite höherer Temperaturen durch bestimmte Mittel verschoben wird, wohingegen die Niedertemperatur-Farbbildung scharf wird und die Farbtrennung zu einem gewissen Grad klar wird, eine hohe Energie für die Farbbildung der Hochtemperatur-Farbbildungskomponente erforderlich, weshalb sie nicht praktisch verwendet werden kann. Um diese Probleme zu lösen, wurde ein Verfahren zur Kontrolle der Farbbildungscharakteristiken, wie z.B. der Farbbildungstemperatur, durch Inkorporieren einer Verbindung, die die wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten darstellen, in eine Mikrokapsel vorgeschlagen, so dass die Wand der Mikrokapsel die Rolle einer farbbildungskontrollierenden Schicht hat.

Beispielsweise wurde in der japanischen vorläufigen Patentveröffentlichung Nr. 8-282115 ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem eine Mehrzahl von elektronenspendenden Farbstoffvorläufern und elektronenaufnehmenden Verbindungen mit unterschiedlichem Farbton zur Farbbildung in der gleichen Schicht enthalten sind und wenigstens einer der elektronenspendenden Farbstoffvorläufer in einer Mikrokapsel enthalten ist. Nach diesem Verfahren kann die Farbbildungstemperatur durch Umsetzung des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers und der elektronenaufnehmenden Verbindung erhöht werden. Auch wechselwirken der in die Mikrokapsel eingebaute elektronenspendende Farbstoffvorläufer und der nicht darin eingeschlossene elektronenspendende Farbstoffvorläufer miteinander nicht, so dass zwei oder mehrere Arten von Farbtönen bei der Farbbildung durch eine einzige wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht erhalten werden können.

Auch kann durch Inkorporieren einer Verbindung als wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente, z.B. eines elektronenspendenden Farbstoffvorläufers, in eine Mikrokapsel in einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial mit einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die die Mikrokapseln enthält, die Kontrolle der Farbbildungscharakteristiken, wie z.B. der Farbbildungstemperatur, realisiert werden. Ferner kann, selbst wenn ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer und eine elektronenaufnehmende Verbindung in Kombination verwendet werden, was bei einer Verwendung in Kombination ohne Trennung voneinander zu einem Hintergrundoberflächenschleier führt, durch Trennung des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers und der elektronenaufnehmenden Verbindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer guten Farbbildung erhalten werden, ohne dass dies zu Hintergrundschleierbildung führt.

Ausserdem kann, selbst wenn eine Substanz, die in einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial eine Farbe bildet, wie z.B. ein organisches Lösungsmittel, am wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial haften bleibt, eine solche fehlerhafte Farbbildung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials verhindert werden, indem die farbbildungskontrollierende Schicht eine Charakteristik erhält, so dass die farbbildende Substanz durch ein organisches Lösungsmittel nicht herausgelöst wird.

Als Methode zur Bildung einer farbbildungskontrollierenden Schicht auf der Oberfläche der Verbindung, die eine der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten darstellt, können verschiedene Arten von Methoden zur Herstellung von Mikrokapseln eingesetzt werden. Spezielle Beispiele dafür können die Grenzflächenpolymerisationsmethode, eine Coacervationsmethode, eine Sprühtrocknungsmethode, die Emulsionsverdampfungs-Verfestigungsmethode sowie die Verfestigung durch Abkühlung einer Emulsion einschließen. Die Verbindungen, die die wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten darstellen, sind jedoch gewöhnlich feste Stoffe. So gibt es, wenn die Grenzflächenpolymerisationsmethode eingesetzt werden soll, ein Verfahren, bei dem die Verbindungen, die die wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten darstellen, in einem Lösungsmittel gelöst werden, die Ausgangsstoffe der Kapselwand zugegeben werden, die Mischung in einem Medium, wie z.B. Wasser, dispergiert wird, und dann das Lösungsmittel, in dem die farbbildende Komponente gelöst ist, verdampft wird und gleichzeitig die Kapselmembran polymerisiert wird. Es treten jedoch die Nachteile auf, dass das Verfahren kompliziert ist und die Produktivität verringert wird. Auch wenn eine Coacervationsmethode eingesetzt wird, hat dies Nachteile dahin, dass die Herstellungsbedingungen der Mikrokapseln extrem beschränkt sind und die Charakteristiken der gebildeten Kapselwand ebenfalls beschränkt sind. Wenn eine Sprühtrocknungsmethode eingesetzt wird, tritt der Nachteil auf, dass die Gleichmäßigkeit der Kapselmembran schlecht ist, die Partikelgröße der Kapsel wahrscheinlich zu groß wird, und die Druckeigenschaften bei Einbringung in ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial verschlechtert werden. Wenn ein Lösungs-Härtungs-Beschichtungsverfahren eingesetzt wird, tritt der Nachteil auf, dass die Partikelgröße der Kapsel leicht zu groß wird. Wenn eine Schmelzdispersions-Abkühlungs-Methode verwendet wird, sind die Nachteile, dass der Schmelzpunkt der Kapselmembran auf einen relativ niedrigen Schmelzpunkt beschränkt ist, so dass die Charakteristiken der gebildeten Kapselwand ebenfalls beschränkt sind.

Andererseits wird in der japanischen vorläufigen Patentveröffentlichung Nr. 9-142025, die US-PS 5 804 528 entspricht, ein Verfahren zum Erhalt eines mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials vorgeschlagen, bei dem ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer als Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, verwendet wird, die Farbbildungscharakteristiken dadurch kontrolliert werden, dass ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer als Komplexpartikel mit Polyharnstoff oder einem Polyurethan ausgebildet wird, und diese Komplexpartikel zu einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gegeben werden, so dass ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten wird. Es wird offenbart, dass nach diesem Verfahren die Verringerung der Empfindlichkeit gering ist und eine Farbbildung aufgrund von Druck oder Reibung im Vergleich zu einem Verfahren unter Verwendung der gewöhnlichen Mikrokapseln kaum auftritt.

Nach diesem Verfahren muss aber eine große Menge von Polyharnstoff oder Polyurethan enthalten sein, um den elektronenspendenden Farbstoffvorläufer wollständig zu überdecken, so dass eine ausreichende Empfindlichkeit nicht erhalten werden kann. Nachteilig ist auch, dass der Bereich, in dem man die Farbbildungscharakteristiken kontrollieren kann, in einem gewissen Umfang beschränkt ist und der Beginn der Farbbildung leicht flach wird.

Darüber hinaus beschreibt die DE 41 37 619 A1 Mikrokapseln mit Feststoff-Kern, die durch Suspensionspolymerisation von 30 bis 100 Gew.-% eines oder mehrerer Vinylmonomerer, 0 bis 70 Gew.-% eines oder mehrerer bis- oder polyfunktioneller Monomerer und 0 bis 40 Gew.-% sonstiger Monomerer, wobei die Feststoffteilchen, die Monomeren und ein oder mehrer öllösliche Radikalstarter in Wasser dispergiert werden und die Polymerisation auf übliche Weise durch den thermischen Zerfall des Radikalstarters ausgelöst und gesteuert wird, erhältlich sind sowie die Herstellung und Verwendung dieser Mikrokapseln zur Herstellung von Druckfarben, Anstrichfarben, Lacken; Tonern für die Elektrophotographie sowie wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien. Die gemäß dieser Anmeldung erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien erlauben jedoch keine Kontrolle der Farbbildungscharakteristika.

Des Weiteren offenbart die Druckschrift DE 41 32 338 C2 wärmeempfindliche Aufzeichnungszusammensetzungen, die mikroeingekapselte Agglomerate umfassen, die eine aromatische Isocyanatverbindung, eine Iminoverbindung und einen Sensibilisator enthalten und einen durchschnittlichen Durchmesser von 2 bis 30 &mgr;m aufweisen, wobei die farbbildenden Komponenten bereits in den Mikrokapseln enthalten sind, so dass keine Kontrolle der Farbbildung durch die Verkapselung erzielt werden kann.

Die Druckschrift US 5,804,528 beschreibt ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer wärmeempfindlichen gefärbten bilderzeugenden Schicht, die auf einem Träger gebildet wird, wobei das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial mindestens einen farblosen Farbstoffvorläufer, ein farbentwickelndes Mittel und ein Bindemittel enthält, wobei der Farbstoffvorläufer in einer Vielzahl von feinen, festen Verbundpartikeln enthalten ist, die hergestellt worden sind, indem der Farbstoffvorläufer in einem Lösungsmittel, das eine Polymerisationskomponente enthält, die eine polyvalente Isocyanatverbindung enthält, gelöst wird, die resultierende Lösung in einem wässrigen Medium emulgiert wird und die wässrige Emulsion einer Polymerisation unterzogen wird, wodurch die feinen, festen Verbundpartikel gebildet werden, in denen der Farbstoffvorläufer eine feste Lösung in einer festen thermoplastischen Harzmatrix bildet, die aus einem Polyharnstoff- oder Polyurethanpolyharnstoffharz gebildet worden ist. In der thermoplastischen Harzmatrix liegen daher eine Vielzahl von Farbstoffvorläuferteilchen vor, sodass keine Kontrolle der Farbbildung erzielt werden kann.

Schließlich offenbart das Dokument US 4,680,020 ein Verfahren zur Herstellung von Partikeln mit kolloidalen Dimensionen, das das Emulgieren eines hydrophoben, emulsionspolymerisierbaren Monomers in einer wässrigen kolloidalen Dispersion von im Wesentlichen wasserunlöslichen organischen Feststoffpartikeln, die nicht mit einem Polymer, einer Säure oder einem anderen herkömmlichen Haftmittel vorbehandelt worden sind, wobei die Dispersion durch ein oberflächenaktives Mittel und/oder einen Emulgator stabil gehalten wird, und die Emulsionspolymerisation der resultierenden Emulsion unter Bildung einer stabilen flüssigen wässrigen kolloidalen Dispersion der Partikel umfasst, wobei im Wesentlichen alle organischen festen Partikel mit dem resultierenden hydrophoben Polymer überzogen werden, sodass im Wesentlichen alle organischen Partikel durch das hydrophobe Polymer in einem bestimmten Abstand zueinander gehalten werden. Die Verkapselung verschiedener organischer und anorganischer Partikel dient gemäß dieser Druckschrift allein zur Verringerung der Agglomerationstendenz der Teilchen und nicht zur Kontrolle der Farbbildung gegebenenfalls enthaltener Farbstoffvorläufer.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, das die Farbbildungscharakteristiken, wie z.B. die Farbbildungstemperatur, einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponente kontrollieren kann, indem eine farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche einer Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, mit guter Produktivität zur Verfügung gestellt wird und die Charakteristiken der farbbildungskontrollierenden Schicht frei kontrolliert werden.

Das obige Ziel kann durch ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem Träger und darauf einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht erreicht werden, die hauptsächlich eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente umfasst, die durch Erwärmung eine Farbe bildet und zwei oder mehrere Arten von Verbindungen umfasst, wobei wenigstens eine der Verbindungen im Zustand eines Partikels enthalten ist, auf dessen Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet ist, und wobei die farbbildungskontrollierende Schicht erhältlich ist durch Zugabe einer Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, die mindestens eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung oder -Dreifachbindung aufweist und unter Verwendung eines wasserlöslichen Polymerisationsinitiators polymerisiert werden kann, zu einer Dispersion einer Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, in einem Dispersionsmedium, das 50 Gew.-% oder mehr Wasser enthält, und Polymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung unter Verwendung eines wasserlöslichen Polymerisationsinitiators.

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend im Detail erläutert.

Die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zur Verwendung zur Bildung der farbbildungskontrollierenden Schicht der vorliegenden Erfindung ist eine Verbindung, die mindestens eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung oder eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung in der Verbindung als ungesättigte Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung aufweist, und durch Öffnung der ungesättigten Bindung eine Additionspolymerisation eingehen kann. Als solche Verbindungen lassen sich Vinylverbindungen, Vinylidenverbindungen, Vinylenverbindungen, Cycloolefinverbindungen und Acetylenverbindungen anführen.

Die im erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial zu verwendende wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente besteht aus zwei oder mehreren Arten von Verbindungen. Wenigstens eine dieser Verbindungen ist in einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht in Form eines Partikels enthalten, auf dessen Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht ausgebildet ist. Es können auch zwei oder mehrere Arten von Verbindungen in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht jeweils in Form von Partikeln enthalten sein, auf deren Oberflächen eine farbbildungskontrollierende Schicht ausgebildet ist.

Bisher wurde zur Senkung einer Farbbildungstemperatur oder zur Erhöhung der Farbbildungsempfindlichkeit ein Sensibilisator zum Zweck der Kontrolle der Farbbildungscharakteristiken zugegeben. Es ist jedoch schwierig, die Farbbildungscharakteristiken so zu kontrollieren, dass die Farbbildungstemperatur erhöht oder die Farbbildungsempfindlichkeit verringert wird. In der vorliegenden Erfindung können jedoch die Farbbildungscharakteristiken in der Richtung einer Erhöhung der Farbbildungstemperatur oder einer Verringerung der Farbbildungsempfindlichkeit durch Bereitstellung einer farbbildungskontrollierenden Schicht auf der Oberfläche eines Partikels der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, kontrolliert werden.

Die auf der Oberfläche der Verbindung, die eine erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, gebildete farbbildungskontrollierende Schicht kann durch Polymerisieren einer Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung erhalten werden. Durch Bildung der farbbildungskontrollierenden Schicht durch Polymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung ist die Produktivität im Vergleich zu dem Fall, wenn die farbbildungskontrollierende Schicht durch herkömmliche Herstellungsverfahren einer Mikrokapsel zur Verfügung gestellt wird, gut, und die Charakteristiken der farbbildungskontrollierenden Schicht können frei kontrolliert werden.

Die erfindungsgemäße farbbildungskontrollierende Schicht wird durch Zugabe einer Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu einer Partikeldispersion einer Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, und nach der Zugabe eines Polymerisationsinitiators gegebenenfalls durch Erwärmen gebildet, wodurch eine Additionspolymerisation, ausgehend von den ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen der Verbindung mit den ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen als aktiver Stelle auftritt, so dass die Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, umhüllt werden.

Die Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, kann zur Bereitstellung der farbbildungskontrollierenden Schicht nach einem Verfahren, bei dem die Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, trocken vermahlen und in einem Dispersionsmedium dispergiert wird, einem Verfahren, bei dem die Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, in einem Dispersionsmedium eingeschlossen und nass vermahlen wird, oder dergleichen erhalten werden. Als Mahlverfahren können beliebige Methoden eingesetzt werden. Die Partikelgröße der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, beträgt in der Emulsion vorzugsweise 0,1 &mgr;m oder mehr bis 20 &mgr;m oder weniger. Wenn die Partikelgröße in der vorliegenden Erfindung im obigen Bereich liegt, kann die farbbildungskontrollierende Schicht mit guter Effizienz gebildet werden und ist auch in den Punkten vorteilhaft, dass die Dispersion leicht hergestellt werden kann und die Druckeigenschaften des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials gut sind.

Als Mischungszustand, wenn die Verbindung mit der ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zur Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, zugegeben wird, können verschiedene Zustände in Betracht kommen. Das heißt, es können beinahe die gesamte Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, und die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung separate Phasen durch Phasentrennung bilden, aber es lässt sich auch ein Zustand anführen, bei dem eine äußerst geringe Menge der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in der Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, gelöst wird, ein Zustand, bei dem die Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, und die Verbindung mit eine r. ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung niemals gelöst sind und vollständig in getrennten Phasen vorliegen, ein Zustand, in dem beinahe die gesamte oder ein Grossteil der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in der Dispersion vollständig gelöst ist.

Unter diesen Zuständen bilden eine Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, und beinahe die gesamte Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung separate Phasen durch Phasentrennung. Besonders bevorzugt wird jedoch der Zustand verwendet, bei dem eine geringe Menge der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in der Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, gelöst wird, um eine farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, zu bilden. Der Zustand, in dem die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in der Dispersion dispergiert ist und eine geringe Menge davon darin gelöst ist, ist dabei ebenfalls eingeschlossen.

Wenn die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung im Zustand polymerisiert wird, dass eine Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, und beinahe die gesamte Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung separate Phasen durch Phasentrennung bilden und eine geringe Menge der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in der Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, gelöst ist, kann eine farbbildungskontrollierende Schicht, die gleichmässig und dicht ist und in verschiedenen Charakteristiken ausgezeichnet ist, auf der Oberfläche eines Partikels der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, gebildet werden, im Vergleich zu dem Fall, wenn die Polymerisation unter anderen Bedingungen durchgeführt wird.

Andererseits ist es in dem Zustand, in dem eine Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, und die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung vollständig ungelöst sind und vollständig in getrennten Phasen vorliegen, schwierig, eine farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, zu bilden, so dass dies nicht bevorzugt ist. Auch ist es in dem Zustand, bei dem eine Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, und beinahe die gesamte oder die gesamte Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung vollständig gelöst sind, möglich, dass sich eine farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, bildet, aber die Wahl der Polymerisationsbedingungen ist schwierig, weswegen dieser Zustand nicht bevorzugt ist.

Auch der Zustand, dass ein durch Additionspolymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung erhaltenes Polymer sich in der Dispersion löst und/oder quillt, ist nicht bevorzugt, weil sich die farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche eines Partikels der Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, schwer bilden lässt.

Wenn die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung so polymerisiert wird, dass eine Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, und beinahe die gesamte Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung separate Phasen durch Phasentrennung bilden, kann der Zustand, bei dem eine kleine Menge der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in der Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, gelöst ist, und der Zustand, bei dem das durch Additionspolymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung erhaltene Polymer in der Dispersion nicht gelöst wird oder quillt, wie folgt realisiert werden: Ein Typ eines Dispersionsmediums, das die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung dispergiert, und ein Dispersionsmedium, das Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, dispergiert, und der Typ der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung werden geeignet ausgewählt.

In der vorliegenden Erfindung wird als Dispersionsmedium, das die Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, dispergiert, Wasser oder eine Lösungsmittelmischung aus einem mit Wasser kompatiblen organischen Lösungsmittel und Wasser vorzugsweise verwendet.

Beispiele für ein mit Wasser kompatibles organisches Lösungsmittel können Methylalkohol, Ethylalkohol, Isopropylalkohol, Aceton, Methylethylketon oder Ethylenglykol einschließen, das Lösungsmittel ist jedoch nicht besonders beschränkt, solange es eine Kompatibilität zu Wasser aufweist. Außerdem bestehen in der vorliegenden Erfindung 50 Gew.-% oder mehr des Dispersionsmediums, das die Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, dispergiert, bezogen auf das Gesamtgewicht, aus Wasser. Wenn 50 Gew.-% oder mehr des Dispersionsmediums, bezogen auf das Gesamtgewicht, aus Wasser bestehen, ist, wenn eine farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche des Partikels der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, durch Additionspolymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung gebildet werden, ist der dispergierte Zustand der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, stabil, eine Koagulation zwischen Partikeln der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, tritt kaum auf, und eine Beeinträchtigung der Bildung der farbbildungskontrollierenden Schicht aufgrund von Koagulation tritt praktisch nicht auf.

Im allgemeinen wird ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt, indem eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente, die ein Bestandteil der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ist, auf einen Träger im Zustand einer Beschichtungslösung aufgebracht und getrocknet wird. Eine Hauptkomponente des Lösungsmittels bzw. des Dispersionsmediums der Beschichtungslösung ist im Hinblick auf Produktivität und Sicherheit gewöhnlich Wasser. Die Partikel der Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellen und auf die die farbbildungskontrollierende Schicht in der vorliegenden Erfindung aufgebracht wird, werden in einem Dispersionsmedium, das 50 Gew.-% oder mehr Wasser enthält, dispergiert, und so kann, wenn ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das diese Partikel enthält, hergestellt werden soll, die Technik zur Herstellung von herkömmlichen Beschichtungslösungen für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial direkt eingesetzt werden, was industriell im Hinblick auf die Produktivität vorteilhaft ist. Wenn die Partikel der Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellen und auf denen die farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen wird, in einem Dispersionsmedium, das weniger als 50 Gew.-% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht, enthält, dispergiert werden und die Dispersion zu einer Beschichtungslösung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials gegeben wird, in der Wasser ein Lösungsmittel bzw. Dispersionsmedium ist, wird die Stabilität der Dispersion schlecht und dies führt leicht zu Koagulation. Auch wenn Partikel der Verbindung einmal getrocknet und dann wieder in Wasser dispergiert werden, wird das Verfahren komplizierter und die Produktivität wird verschlechtert, so dass dies nicht bevorzugt ist.

In der vorliegenden Erfindung wird, wenn eine Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu der Dispersion der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen wird, gegeben wird, diese Verbindung vorzugsweise im Zustand einer Emulsion zugegeben. Wenn die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu der Dispersion der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, gegeben wird, indem die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in einem Dispersionsmedium dispergiert wird, kann die farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche der Partikel, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, bei einer kleinen Menge der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung mit guter Effizienz aufgebracht werden und die Farbbildungscharakteristiken, wie z.B. die Farbbildungstemperatur der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponente können kontrolliert werden.

Ein Dispersionsmedium der Emulsion der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung und ein Dispersionsmedium für die Dispersion der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf denen die farbbildungskontrollierende Schicht gebildet wird, können vorzugsweise gleich sein oder zueinander Kompatibilität aufweisen. Das heißt, wenn das Dispersionsmedium der Dispersion der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt und auf der die farbbildungskontrollierende Schicht gebildet wird, ein wässriges System ist (wie oben bereits gezeigt, sind 50 Gew.-% oder mehr des Gesamtgewichts Wasser), ist es bevorzugt, dass das Dispersionsmedium der Emulsion der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung auch ein wässriges System ist. Wenn das Dispersionsmedium der Emulsion der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung und das Dispersionsmedium der Dispersion der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf denen die farbbildungskontrollierende Schicht ausgebildet wird, voneinander verschieden und zueinander nicht kompatibel sind, tritt, wenn die beiden Komponenten gemischt werden, Koagulation auf, und eine farbbildungskontrollierende Schicht kann auf der Oberfläche der Partikel der Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, nicht aufgebracht werden, so dass dies nicht bevorzugt ist.

Die dispergierten Emulsionströpfchen der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung haben vorzugsweise eine volumengemittelten Partikeldurchmesser von 1 &mgr;m oder mehr und 100 &mgr;m oder weniger. Wenn die mittleren Partikeldurchmesser der dispergierten Partikel der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung weniger als 1 &mgr;m beträgt, läuft die Additionspolymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung nicht auf der Oberfläche der Partikel der Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, ab, sondern tritt eher in den dispergierten Tröpfchen auf. Wenn im Gegensatz dazu der Partikeldurchmesser 100 &mgr;m deutlich übersteigt, wird, selbst wenn die Polymerisation in den dispergierten Tröpfchen abläuft, leicht die Bildung von groben Partikeln und deren Koagulation induziert. Wenn andererseits die volumengemittelte Partikelgrösse der dispergierten Tröpfchen 1 &mgr;m oder mehr und 100 &mgr;m oder weniger beträgt, kann die farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, mit einer geringen Menge der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung und mit guter Effizienz gebildet werden. Wenn die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung dispergiert werden soll, ist es bevorzugt, gegebenenfalls einen Dispersionsstabilisator zuzugeben.

Außerdem wird in der vorliegenden Erfindung die farbbildungskontrollierende Schicht eine dichte und gleichmäßigere Membran, wenn die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu der Dispersion der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf deren Oberfläche die farbbildungskontrollierende Schicht gebildet wird, in zwei oder mehrer Portionen zugegeben wird, wodurch die farbbildungskontrollierende Schicht auf der Partikeloberfläche zwei- oder mehrmals aufgebracht wird. So werden Unterschiede in den Charakteristiken, wie z.B. Farbbildungstemperatur, zwischen den Partikeln der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf denen die farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen wird, gering, so dass bei der Herstellung eines mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials die Farbtrennung klarer wird und dieses Vorgehen somit bevorzugt ist.

In der vorliegenden Erfindung können durch Veränderung der Charakteristiken der farbbildungskontrollierenden Schicht auch die Charakteristiken des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, das die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente, auf der die farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist, enthält, wie z.B. die Farbbildungstemperatur, Lösungsmittelbeständigkeit, Konservierbarkeit, ebenfalls deutlich verändert werden. Als ein Verfahren zur Veränderung der Charakteristiken der farbbildungskontrollierenden Schicht ist es beispielsweise leicht möglich, die Art und Menge der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu verändern.

Die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung gemäss der vorliegenden Erfindung ist eine Verbindung mit wenigstens einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung im Zusammenhang mit der vorliegenden Beschreibung. Durch eine Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen und Veränderung ihres Anteils können die Charakteristiken der farbbildungskontrollierenden Schicht frei verändert werden.

Eine farbbildungskontrollierende Schicht, die durch Polymerisieren einer Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung und einer Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen gebildet wird, ist in ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Stimuli, wie z.B. Wärme oder organischen Lösungsmitteln, im Vergleich zu einer farbbildungskontrollierenden Schicht, die durch Polymerisieren einer Verbindung ohne Zugabe einer Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen gebildet wird, aufgrund der Struktur des Polymers, das die farbbildungskontrollierende Schicht bildet, verbessert.

Außerdem wird die farbbildungskontrollierende Schicht eine dichter vernetzte Struktur, wenn der Gehalt der Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen erhöht wird, und die Wärmebeständigkeitscharakteristiken und Lösungsmittelbeständigkeitscharakteristiken der Schicht werden verbessert. Der Gehalt der Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen beträgt vorzugsweise 1 Gew.-% oder mehr bis 70 Gew.-% oder weniger, stärker bevorzugt 10 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung. Innerhalb des obigen Bereichs können die Farbbildungscharakteristiken, wie z.B. die Farbbildungstemperatur, der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponente im wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial frei innerhalb eines breiten Bereichs kontrolliert werden. Außerdem haftet eine Substanz, die das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial anfärbt, wie z.B. ein organisches Lösungsmittel, an einen nicht-bedruckten Teil an, und der Teil wird schwer angefärbt. Somit kann ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das eine gute Farbbildungsdichte in den bedruckten Teilen hat und mit dem ein gleichmäßiger Druck ermöglicht wird, erhalten werden.

Das Gesamtgewicht der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung beträgt vorzugsweise 0,5 Gew.-% oder mehr bis 1000 Gew.-% oder mehr, bezogen auf die Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf denen die farbbildungskontrollierende Schicht aufgebracht wird. Wenn die Menge der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung 0,5 Gew.-% oder mehr bis 1000 Gew.-% oder weniger, bezogen auf die Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf denen die farbbildungskontrollierende Schicht aufgebracht wird, beträgt, ist eine Beschichtung möglich, bei der die Funktion als farbbildungskontrollierende Schicht ausreichend gewährleistet ist. Auch die Polymerisation verläuft glatt und während der Polymerisation wird nur schwer Koagulation verursacht, und ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit ausreichender Farbbildungsdichte kann erhalten werden.

Beispiele für die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung gemäss der vorliegenden Erfindung schließen ein: Styrol, &agr;-Methylstyrol, &agr;-Methoxystyrol, m-Bromstyrol, m-Chlorstyrol, o-Bromstyrol, o-Chlorstyrol, p-Bromstyrol, p-Chlorstyrol, p-Methylstyrol, p-Methoxystyrol, 2-Vinylpyridin, Isobuten, 3-Methyl-1-buten, Butylvinylether, Methylvinylketon, Nitroethylen, vinylidencyanid, Ethylen, Propylen, Vinylchlorid, Vinylacetat, Acrolein, Methylacrolein, Acrylamid, N-Methylolacrylamid, N,N-Dimethylacrylamid, Diacetonacrylamid, N-Octadecylacrylamid, Ethyl-&agr;-acetoxyacrylat, Ethyl-&agr;-chloracrylat, Methyl-&agr;-chloracrylat, Methyl-&agr;-cyanoacrylat, Methyl-&agr;-phenylacrylat, Benzylacrylat, Butylacrylat, Ethylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat, Stearylacrylat, Laurylacrylat, Tridecylacrylat, 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, 2-Methoxyethylacrylat, 2-Butoxyethylacrylat, Ethoxyethoxyethylacrylat, Methyltriglykolacrylat, Cyclohexylacrylat, Tetrahydrofurfurylacrylat, Cyanoethylacrylat, Ferrocenylacrylat, Glycidylacrylat, Heptafluorbutylacrylat, Methylacrylat, Octylacrylat, Methyltrifluoracrylat, 2-Chlorethylacrylat, 2-Nitrobutylacrylat, Acrylsäure, &agr;-Bromacrylsäure, 2-Hydroxyethylacryloylphosphat, Acrylnitril, Acrylglycidylether, Allylessigsäure, Allylalkohol, Allylbenzol, N-Allylstearylamid, 1-Buten, 2-Buten, N-Vinyl-&egr;-caprolactam, Ethyl-N-vinylcarbamat, N-Vinylcarbazol, Crotonaldehyd, Crotonsäure, 1,1-Diphenylethylen, Tetrafluorethylen, Diethylfumarat, 1-Hexen, 1-Vinylimidazol, 1-Vinyl-2-methylimidazol, Inden, Diethylmaleat, wasserfreies Maleat, Maleimid, Methacrylamid, Benzylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Ferrocenylmethylmethacrylat, Glycidylmethacrylat, Isopropylmethacrylat, Propylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, sek-Butylmethacrylat, t-Butylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, Isodecylmethacrylat, Laurylmethacrylat, Tridecylmethacrylat, Stearylmethacrylat, Methylmethacrylat, Phenylmethacrylat, 2-Hydroxyethylmethacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat, 2-Ethoxyethylmethacrylat, Tetrahydrofurfurylmethacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Diethylaminoethylmethacrylat, 3-Chlor-2-hydroxypropylmethacrylat, Methacrylsäure, Methacryloxyethylphosphat, Polyethylenglykolmonomethacrylat, Polypropylenglykolmonomethacrylat, N-Methylolmethacrylat, Polypropylenglykolmonomethacrylat, N-Methylolmethacrylamid, Methacrylnitril, Methacryloylaceton, 2-Isopropenyl-2-oxazolidon, 2-Vinylchinolin, Vinylbenzoat, Vinyldodecylether, Vinylethylsulfoxid, Vinylformiat, Vinylisobutylether, Vinyllaurat, Vinylphenylether, Acetylen und Phenylacetylen, aber die vorliegende Erfindung ist darauf nicht beschränkt.

Als die oben erwähnte Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen lassen sich Verbindungen mit zwei oder mehreren Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen oder Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindungen anführen, die zur Additionspolymerisation durch Öffnung der ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung im Molekül in der Lage sind. Im Hinblick auf die Punkte, dass die Polymerisierbarkeit gut ist, die Polymerisation glatt verläuft und während der Polymerisation kaum Koagulation auftritt, wird eine Verbindung mit einer der folgenden Formeln (I), (II) oder (III) oder ein daraus polymerisiertes Material (ein Oligomer) vorzugsweise verwendet.

worin n 0 oder 1 bedeutet, R1, R2, R3 und R4 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe oder eine Alkoxycarbonylmethylgruppe darstellen; und R5 eine zweiwertige Gruppe mit einer Atomzahl von 50 oder weniger, mit Ausnahme der in R5 enthaltenen Wasserstoffatome, ist.

Spezielle Beispiele für Verbindungen mit der Formel (I) können sein: ein Polyethylenglykoldiacrylat, wie Ethylenglykoldiacrylat, Diethylenglykoldiacrylat, Triethylenglykoldiacrylat, Tetraethylenglykoldiacrylat oder Octaethylenglykoldiacrylat; ein Polyethylenglykoldimethacrylat, wie Ethylenglykoldimethacrylat, Diethylenglykoldimethacrylat, Triethylenglykoldimethacrylat oder Tetraethylenglykoldimethacrylat; ein 2,2-Bis(4-acryloxypolyethoxyphenyl)propan, wie 2,2-Bis(4-acryloxyethoxyphenyl)propan, 2,2-Bis(4-acryloxydiethoxyphenyl)propan, 2,2-Bis(4-acryloxydiethoxyphenyl)propan oder 2,2-Bis(4-acryloxytriethoxyphenyl)propan; ein 2,2-Bis(4-methacryloxypolyethoxyphenyl)propan, wie 2,2-Bis(4-methacryloxyethoxyphenyl)propan, 2,2-Bis(4-methacryloxydiethoxyphenyl)propan, 2,2-Bis(4-methacryloxydiethoxyphenyl)propan oder 2,2-Bis(4-methacryloxytriethoxyphenyl)propan; Allylacrylat, 1,3-Butandioldiacrylat, 1,4-Butandioldiacrylat, 1,5-Pentandioldiacrylat, Neopentylglykoldiacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat, Polypropylenglykoldiacrylat, N,N'-Methylenbisacrylamid, Allylmethacrylat, 1,3-Butandioldimethacrylat, Neopentylglykoldimethacrylat, 1,6-Hexandioldimethacrylat, Dipropylenglykoldimethacrylat, Diallylphthalat, Diallylchlorendat, Butadien, Ethylbutadien-1-carboxylat, Diethylbutadien-1,4-dicarboxylat, Diallylmelamin, Diallylphthalat, N,N-Divinylanilin, Divinylether, Divinylbenzol, Divinylnaphthalin, 1,3-Butandioldimethacrylat und Isopropen; aber die vorliegende Erfindung ist auf diese nicht beschränkt.

worin Q1, Q2, Q3, Q4, Q5 und Q6 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe oder eine Alkoxycarbonylmethylgruppe bedeuten, und Q7 eine dreiwertige Gruppe mit einer Atomzahl von 50 oder weniger mit Ausnahme der in Q7 enthaltenen Wasserstoffatome darstellt.

Spezielle Beispiele für Verbindungen mit der Formel (II) können sein: Pentaerythritoltriacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Trimethylolethantrimethacrylat, Trimethylolpropantrimethacrylat, Triallylcyanurat, Triallylisocyanurat und Triallylmellitat, aber die vorliegende Erfindung ist auf diese nicht beschränkt.

worin Z1, Z2, Z3, Z9, Z5, Z6, Z7 und Z8 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe oder eine Alkoxycarbonylmethylgruppe bedeuten, und Z9 eine vierwertige Gruppe mit einer Atomzahl von 50 oder weniger, mit Ausnahme der in Z9 enthaltenen Wasserstoffatome, darstellt.

Spezielle Beispiele für Verbindungen mit der Formel (III) können Tetramethylolmethantetraacrylat und Tetramethylolmethantetramethacrylat sein, aber die Erfindung ist nicht auf diese beschränkt.

Die Verbindung mit wenigstens einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung gemäss der vorliegenden Erfindung kann, wie oben erwähnt, einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden. Wenn zwei oder mehrere Arten solcher Verbindungen in Kombination verwendet werden, wird vorzugsweise eine Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung und eine Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen in Kombination (mit einem spezifischen Verhältnis) verwendet, aber zwei oder mehrere Arten von Verbindungen mit jeweils einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung oder zwei oder mehrere Arten von Verbindungen mit jeweils zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen können auch in Kombination verwendet werden. Wenn eine Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen als Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung verwendet wird, kann wenigstens eine Verbindung aus der Gruppe bestehend aus Verbindungen mit den obigen Formeln (I), (II) und (III), und eine Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen, die nicht eine der obigen Formeln hat, verwendet werden. Ansonsten kann auch wenigstens eine Verbindung mit einer der obigen Formeln (I), (II) und (III) und eine Verbindung mit zwei oder mehreren ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen, die nicht eine der obigen Formeln hat, in Kombination verwendet werden.

Außerdem kann, wenn die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu einer Dispersion von Partikeln der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen wird, falls die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in zwei oder mehrere Teile aufgeteilt und zu der Dispersion gegeben wird, und die farbbildungskontrollierende Schicht auf der Partikeloberfläche zwei- oder mehrmals ausgebildet wird, die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, die zur Herstellung der farbbildungskontrollierenden Schicht verwendet wird, jeweils die gleiche oder eine andere Verbindung sein, und die Verbindung wird in Kombination von zwei oder mehreren Arten verwendet, wobei die Art der Verbindungen zu den jeweiligen Zeiten gleich oder voneinander verschieden sein kann.

Wenn ein Dispersionsmedium, das Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente aufbaut, dispergiert, aus 50 Gew.-% oder mehr Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Dispersion, besteht, ist ein Teil oder die gesamte Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung vorzugsweise ein Methacrylat, wie Benzylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Ferrocenylmethylmethacrylat, Glycidylmethacrylat, Isopropylmethacrylat, Propylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, sek-Butylmethacrylat, t-Butylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, Isodecylmethacrylat, Laurylmethacrylat, Tridecylmethacrylat, Stearylmethacrylat, Methylmethacrylat, Phenylmethacrylat, 2-Hydroxyethylmethacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat, 2-Ethoxyethylmethacrylat, Tetrahydrofurfurylmethacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Diethylaminoethylmethacrylat, 3-Chlor-2-hydroxypropylmethacrylat, Methacryloxyethylphosphat, Polyethylenglykolmonomethacrylat, Polypropylenglykolmonomethacrylat, Ethylenglykoldimethacrylat, Diethylenglykoldimethacrylat, Triethylenglykoldimethacrylat, Tetraethylenglykoldimethacrylat, Allylmethacrylat, 1,3-Butandioldimethacrylat, Neopentylglykoldimethacrylat, 1,6-Hexandioldimethacrylat, Dipropylenglykoldimethacrylat, 1,3-Butandioldimethacrylat, Trimethylolethantrimethacrylat, Trimethylolpropantrimethacrylat oder Tetramethylolmethantetramethacrylat.

Wenn ein Teil oder die gesamte Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung ein Methacrylat ist, haben das Methacrylat und dessen Polymerisate gute Hafteigenschaften zu den Partikeln der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet wird, und die Löslichkeit in einem wässrigen Dispersionsmedium ist geeignet und die Polymerisierbarkeit ist gut, so dass es möglich ist, die Oberfläche der Partikel der Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, durch Additionspolymerisation effektiv zu beschichten. Außerdem ist sie in der Funktion der Kontrolle der Fortbildungscharakteristiken, wie z.B. der Farbbildungstemperatur, hervorragend und insbesondere kann ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit ausgezeichneter Farbtrennung erhalten werden.

Als Polymerisationsinitiator, der zur Initiierung der Additionspolymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zugegeben wird, können fachbekannte Stoffe verwendet werden. Die Art der Polymerisationsreaktion ist nicht besonders beschränkt und kann beispielsweise eine Radikalpolymerisation, anionische Polymerisation oder kationische Polymerisation sein, aber eine Radikalpolymerisation wird besonders bevorzugt eingesetzt. Während der Polymerisation kann das Reaktionssystem erforderlichenfalls erwärmt werden. Spezielle Beispiele für Polymerisationsinitiatoren für die Radikalpolymerisation schließen z.B. Peroxide, wie Wasserstoffperoxid, Kumenhydroperoxid, t-Butylhydroperoxid, Dicumylperoxid, Di-t-butylperoxid, Benzoylperoxid oder Lauroylperoxid; ein Persulfat, wie Kaliumpersulfat oder Ammoniumpersulfat; eine Azoverbindung, wie 2,2'-Azobisisobutyronitril, 2,2'-Azobis(2,4-dimethylvaleronitril), 2,2'-Azobis(2-methylpropionamidin)dihydrochlorid oder 4,4'-Azobis(4-cyanovalerinsäure); einen Redoxinitiator, wie z.B. eine Kombination aus Wasserstoffperoxid und einem Eisensalz, eine Kombination aus einem Persulfat und einem sauren Natriumsulfit, eine Kombination aus Kumenhydroperoxid und einem Eisensalz, eine Kombination aus Benzoylperoxid und Diethylanilin, eine Kombination aus einem Peroxid und einer Metallalkylverbindung oder eine Kombination aus Sauerstoff und einer organischen Metallalkylverbindung, ein.

Diese Katalysatoren können einzeln oder in Mischung verwendet werden. Auch wenn die farbbildungskontrollierende Schicht durch Aufteilung zwei oder mehrere Male auf der Oberfläche der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, gebildet wird, kann ein Polymerisationsinitiator, der zur zwei- oder mehrmaligen Bewirkung einer Additionspolymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zugegeben wird, auf einmal oder durch Aufteilung in zwei oder mehrere Portionen zugegeben werden. Auch wenn der Polymerisationsinitiator durch Aufteilung zwei- oder mehrmals zugegeben wird, kann der Polymerisationsinitiator eine einzige Verbindung sein oder eine Mischung aus zwei oder mehreren Verbindungen, und die zwei oder mehrmals zugegebenen jeweiligen Polymerisationsinitiatoren können gleich oder voneinander verschieden sein.

Der Polymerisationsinitiator für die Radikalpolymerisation ist nicht nur auf die obigen Verbindungen besonders beschränkt, solange er durch Wärme- oder Lichtenergie aktive Radikale bildet. Wenn das Dispersionsmedium, das Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, dispergiert, aus 50 Gew.-% oder mehr Wasser besteht, ist es besonders bevorzugt, einen wasserlöslichen Polymerisationsinitiator, wie Kaliumpersulfat, Ammoniumpersulfat oder 2,2'-Azobis(2-methylpropionamidin)dihydrochlorid, zu verwenden. Wenn der wasserlösliche Polymerisationsinitiator verwendet wird, wird das polymerisationsinitiierende Ende des durch Polymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung erhaltenen Polymers hydrophil gemacht, so dass das Polymer selbst eine Dispersionsstabilität erhält. So wird die Koagulation zwischen Partikeln während der Polymerisation der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, inhibiert, wodurch eine Dispersion der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, erhalten werden kann, bei der eine stabilere farbbildungskontrollierende Schicht vorliegt.

Als ein weiteres Verfahren zur Einführung einer hydrophilen Gruppe in das Molekül des Polymers zur Ausbildung der farbbildungskontrollierenden Schicht ist es möglich, dass eine wasserlösliche Verbindung zu einem Teil der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung gegeben wird. Nach diesem Verfahren ist es auch möglich, eine Partikeldispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, zu erhalten, auf der eine stabilere farbbildungskontrollierende Schicht aufgebracht ist.

Was die Menge des zuzugebenden Polymerisationsinitiators angeht, so ist diese nicht besonders beschränkt, solange sie eine Menge ist, die die Additionspolymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung initiiert. Um die Additionspolymerisation effektiv zu initiieren, werden vorzugsweise 0,001 Gew.-% oder mehr bis 10 Gew.-% oder weniger, bezogen auf die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, verwendet. Auch wenn die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zwei- oder mehrmals einer Additionspolymerisation unterworfen wird, kann die Menge des Polymerisationsinitiators, bezogen auf die Verbindung mit einer ungesättigten Bindung gleich oder verschieden sein.

Eine Dispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung darstellt, kann beispielsweise nach einem Verfahren erhalten werden, bei dem die Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, trocken gemahlen und in einem Dispersionsmedium dispergiert wird oder nach einem Verfahren, in dem die Verbindung, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, in einem Dispersionsmedium gemischt und nass gemahlen wird. Als ein Verfahren zum Mahlen der Verbindung kann ein beliebiges Verfahren eingesetzt werden. Die Partikelgröße der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, beträgt in der Dispersion vorzugsweise 20 &mgr;m oder weniger. Ist die Partikelgröße größer als der obige Wert, lässt sich ein gleichmäßiges Drucken kaum durchführen, so dass dies nicht bevorzugt ist. Die Partikelgröße ist besonders bevorzugt 10 &mgr;m oder kleiner, was zu einem gleichmäßigeren Bedrucken führt. Auch die Untergrenze der Partikelgröße dieser Verbindung ist nicht besonders beschränkt, beträgt jedoch vorzugsweise 0,1 &mgr;m oder mehr, im Hinblick auf die Einfachheit der Herstellung. Wenn die Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, dispergiert wird, kann auch ein Dispersionsmedium, das für das Dispersionsmedium dieser Dispersion geeignet ist, falls erforderlich, verwendet werden.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendete wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente ist nicht besonders beschränkt, aber es lässt sich eine Kombination eines gewöhnlich farblosen oder schwachfarbigen elektronenspendenden Farbstoffvorläufers und einer elektronenaufnehmenden Verbindung, eine Kombination einer Isocyanatverbindung und einer Iminoverbindung, eine Kombination eines gewöhnlich farblosen oder schwachfarbigen elektronenspendenden Farbstoffvorläufers und einer Isocyanatverbindung, eine Kombination aus einer Metallverbindung und einer koordinierten Verbindung sowie eine Kombination eines Diazoniumsalzes und eines Kupplers anführen. Im Hinblick auf die Farbdichte, Leichtigkeit der Farbbildung und Einfachheit der Kontrolle der Farbbildung werden eine Kombination aus einem gewöhnlich farblosen oder schwachfarbigen elektronenspendenden Farbstoffvorläufers und einer elektronenaufnehmenden Verbindung, eine Kombination aus einer Isocyanatverbindung und einer Iminoverbindung, und eine Kombination aus einem gewöhnlich farblosen oder schwachfarbigen elektronenspendenden Farbstoffvorläufers und einer Isocyanatverbindung vorzugsweise verwendet. Wenn eine Isocyanatverbindung verwendet wird, kann ebenfalls ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das besonders hervorragend in der Bildstabilität ist.

Als der gewöhnlich farblose oder schwachfarbige elektronenspendende Farbstoffvorläufer kann eine Verbindung verwendet werden, die im allgemeinen für ein druckempfindliches Aufzeichnungspapier oder ein wärmeempfindliches Aufzeichnungspapier verwendet wird, und ist nicht besonders beschränkt. Spezielle Beispiele hierfür können die nachstehend angegebenen Verbindungen einschließen, aber die vorliegende Erfindung ist auf diese nicht beschränkt.

Verbindungen aus der Triarylmethanreihe, wie 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid (Kristallviolettlacton), 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl-3-(1,2-dimethylindol-3-yl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-methylindol-3-yl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-phenylindol-3-yl)phthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3-yl)-5-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3-yl)-6-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(9-ethylcarbazol-3-yl)-5-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(2-phenylindol-3-yl)-5-dimethylaminophthalid und 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1-methylpyrrol-2-yl)-6-dimethylaminophthalid; Verbindungen aus der Diphenylmethanreihe, wie 4,4'-Bis(dimethylaminophenyl)benzhydrylbenzylether, N-Chlorphenylleukoauramin und N-2,4,5-Trichlorphenylleukoauramin; Verbindungen aus der Xanthenreihe, wie Rhodamin B-Anilinolactam, Rhodamin B-p-Chloranilinolactam, 3-Diethylamino-7-dibenzylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-octylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-phenylfluoran, 3-Diethylamino-7-chlorfluoran, 3-Diethylamino-6-chlor-7-methylfluoran, 3-Diethylamino-7-(3,4-dichloranilino)fluoran, 3-Diethylamino-7-(2-chloranilino)fluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Ethyl-N-tolyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-Piperidino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Ethyl-N-tolyl)amino-6-methyl-7-phenethylfluoran, 3-Diethylamino-7-(4-nitroanilino)fluoran, 3-Diettylamino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Methyl-N-propyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran und 3-(N-Ethyl-N-tetrahydrofuryl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran; Verbindungen aus der Thiazinreihe, wie Benzoylleukomethylenblau und p-Nitrobenzoylleukomethylenblau; Spiroverbindungen, wie 3-Methylspirodinaphthopyran, 3-Ethylspirodinaphthopyran, 3,3'-Dichlorspirodinaphthopyran, 3-Benzylspirodinaphthopyran, 3-Methylnaphtho-(3-methoxybenzo)spiropyran und 3-Propylspirodinaphthopyran. Diese Verbindungen können allein oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.

Spezielle Beispiele für die elektronenaufnehmende Verbindung, die durch Reaktion mit diesen gewöhnlich farblosen oder schwachfarbenen elektronenspendenden Farbstoffvorläufern eine Farbe bildet, können die nachstehend angegebenen Verbindungen einschließen, aber die vorliegende Erfindung ist auf diese nicht beschränkt.

Anführen lassen sich p-Phenylphenol, p-Hydroxyacetophenon, 4-Hydroxy-4'-methyldiphenylsulfon, 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon, 4-Hydroxy-4'-benzolsulfonyloxydiphenylsulfon, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)pentan, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)hexan, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)cyclohexan, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)cyclododecan, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)hexan, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)octan, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)-2-ethylhexan, 2,2-Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)propan, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)-1-phenylethan, 1,3-Bis[2-(4-hydroxyphenyl)-2-propyl]benzol, 1,3-Bis[2-(3,4-dihydroxyphenyl)-2-propyl]benzol, 1,4-Bis[2-(4-hydroxyphenyl)-2-propyl]benzol, 4,4'-Dihydroxydiphenylether, 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 2,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 3,3'-Dichlor-4,4'-dihydroxydiphenylsulfon, 3,3'-Dichlordiallyl-4,4'-dihydroxydiphenylsulfon, 3,3'-Dichlor-4,4'-dihydroxydiphenylsulfid, Methyl-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)acetat, Butyl-2,2-bis(4-hydroxyphenyl)acetat, 4,4'-Thiobis(2-t-butyl-5-methylphenol), Benzol-p-hydroxybenzoat, Dimethyl-4-hydroxyphthalat, Benzylgallat, Stearylgallat, Salicylanilid und 5-Chlorsalicylanilid. Diese Verbindungen können alleine oder in Kombination von zwei oder mehreren Verbindungen verwendet werden.

Spezielle Beispiele der Isocyanatverbindung, die durch Reaktion mit dem gewöhnlich farblosen oder schwachfarbenen elektronenspendenden Farbstoffvorläufer oder der Iminoverbindung eine Farbe bildet, können eine farblose oder schwachfarbene Isocyanatverbindung einschließen, die bei Normaltemperatur fest ist, oder eine heterocyclische Isocyanatverbindung, und wenigstens eine der folgenden Verbindungen kann verwendet werden.

Anführen lassen sich 1,1,4,6-Tetramethylindan-5,7-diisocyanat, 2,6-Dichlorphenylisocyanat, p-Chlorphenylisocyanat, 1,3-Phenylendiisocyanat, 1,4-Phenylendiisocyanat, 1,3-Dimethylbenzol-4,6-diisocyanat, 1,4-Dimethylbenzol-2,5-diisocyanat, 1-Methoxybenzol-2,4-diisocyanat, 1-Methoxybenzol-2,5-diisocyanat, 1-Ethoxybenzol-2,4-diisocyanat, 2,5-Dimethoxybenzol-1,4-diisocyanat, 2,5-Diethoxybenzol-1,4-diisocyanat, 2,5-Dibutoxybenzol-1,4-diisocyanat, Azobenzol-4,4'-diisocyanat, Diphenylether-4,4'-diisocyanat, Naphthalin-1,4-diisocyanat, Naphthalin-1,5-diisocyanat, Naphthalin-2,6-diisocyanat, Naphthalin-2,7-diisocyanat, 3,3'-Dimethylbiphenyl-4,4'-diisocyanat, 3,3'-Dimethoxybiphenyl-4,4'-diisocyanat, Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat, Diphenyldimethylmethan-4,4'-diisocyanat, Benzophenon-3,3'-diisocyanat, Fluoren-2,7-diisocyanat, Anthrachinon-2,6-diisocyanat, 9-Ethylcarbazol-3,6-diisocyanat, Pyren-3,8-diisocyanat, Naphthalin-1,3,7-triisocyanat, Biphenyl-2,4,4'-triisocyanat, 4,4',4''-Triisocyanato-2,5-dimethoxytriphenylamin, p-Dimethylaminophenylisocyanat und Tris(4-phenylisocyanat)thiophosphat. Diese Isocyanatverbindungen können in Form von sogenannten Blockisocyanaten verwendet werden, die Addukte mit einem Phenolderivat, einem Lactonderivat oder einem Oximderivat sind, falls erforderlich, oder können in Form eines Dimers des Isocyanats, z.B. eines Dimers von 1-Methylbenzol-2,4-diisocyanat, und in Form eines Isocyanurats, das ein Trimer ist, verwendet werden. Es ist auch möglich, die Verbindung als Polyisocyanat zu verwenden, das durch Verwendung von verschiedenen Arten von Polyolen als Addukt gebildet wird.

Spezielle Beispiele für die Iminoverbindung können die nachstehend angegebenen einschliessen, aber die vorliegende Erfindung ist auf diese nicht beschränkt.

Anführen lassen sich 3-Iminoisoindolin-1-on, 3-Imino-4,5,6,7-tetrachlorisoindolin-1-on, 3-Imino-4,5,6,7-tetrabromisoindolin-1-on, 3-Imino-4,5,6,7-tetrafluorisoindolin-1-on, 3-Imino-5,6-dichlorisoindolin-1-on, 3-Imino-4,5,7-trichlor-6-methoxyisoindolin-1-on, 3-Imino-4,5,7-trichlor-6-methylmercapto-isoindolin-1-on, 3-Imino-6-nitroisoindolin-1-on, 3-Iminoisoindolin-1-spirodioxolan, 1,1-Dimethoxy-3-iminoisoindolin, 1,1-Diethoxy-3-imino-4,5,6,7-tetrachlorisoindolin, 1-Ethoxy-3-iminoisoindolin, 1,3-Diiminoisoindolin, 1,3-Diiminoisoindolin, 1,3-Diimino-4,5,6,7-tetrachlorisoindolin, 1,3-Diimino-6-methoxyisoindolin, 1,3-Diimino-6-cyanoisoindolin, 1,3-Diimino-4,7-dithia-5,5,6,6-tetrahydroisoindolin, 7-Amino-2,3-dimethyl-5-oxopyrrolo[3,4b]pyrazin, 7-Amino-2,3-diphenyl-5-oxopyrrolo[3,4b]pyrazin, 1-Iminonaphthalinsäureimid, 1-Iminodiphensäureimid, 1-Phenylimino-3-iminoisoindolin, 1-(3'-Chlorphenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2',5'-dichlorphenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2',4',5'-Trichlorphenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2'-Cyano-4'-nitrophenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2'-Chlor-5'-cyanophenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2',6'-Dichlor-4'-nitrophenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2',5'-Dimethoxyphenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2',5'-Diethoxyphenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2'-Methyl-4'-nitrophenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(5'-Chlor-2'-phenoxyphenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(4'-N,N-Dimethylaminophenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(3'-N,N-Dimethylamino-4'-methoxyphenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2'-Methoxy-5'-N-phenylcarbamoylphenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(2'-Chlor-5'-trifluormethylphenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(5',6'-Dichlorbenzothiazolyl-2'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(6'-Methylbenzothiazolyl-2'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(4'-Phenylaminophenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(p-Phenylazophenylimino)-3-iminoisoindolin, 1-(Naphthyl-1'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(Anthrachinon-1'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(5'-Chloranthrachinon-1'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(N-Ethylcarbazolyl-3'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(Naphthochinon-1'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(Pyridyl-4'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(Benzimidazolon-6'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(1'-Methylbenzimidazolon-6'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(7'-Chlorbenzimidazolon-6'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(Benzimidazolyl-2'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(Benzimidazolyl-2'-imino)-3-imino-4,5,6,7-tetrachlorisoindolin, 1-(2',4'-Dinitrophenylhydrazon)-3-iminoisoindolin, 1-(Indazolyl-3'-imino)-3-iminoisoindolin, 1-(Indazolyl-3'-imino)-3-imino-4,5,6,7-tetrabromisoindolin, 1-(Indazolyl-3'-imino)-3-imino-4,5,6,7-tetrafluorisoindolin, 1-(Benzimidazolyl-2'-imino)-3-imino-4,7-dithiatetrahydroisoindolin, 1-(4',5'-Dicyanoimidazolyl-2'-imino)-3-imino-5,6-dimethyl-4,7-pyrazinisoindolin, 1-(Cyanobenzoylmethylen)-3-iminoisoindolin, 1-(Cyanocarbonamidomethylen)-3-iminoisoindolin, 1-(Cyanocarbomethoxymethylen)-3-iminoisoindolin, 1-(Cyanocarboethoxymethylen)-3-iminoisoindolin, 1-(Cyano-N-phenylcarbamoylmethylen)-3-iminoisoindolin, 1-[Cyano-N-(3'-methylphenyl)carbamoylmethylen]-3-iminoisoindolin, 1-[Cyano-N-(4'-chlorphenyl)carbamoylmethylen]-3-iminoisoindolin, 1-[Cyano-N-(4'-methoxyphenyl)carbamoylmethylen]-3-iminoisoindolin, 1-[Cyano-N-(3'-chlor-4'-methylphenyl)-carbamoylmethylen]-3-iminoisoindolin, 1-(Cyano-p-nitrophenylmethylen)-3-iminoisoindolin, 1-(Dicyanomethylen)-3-iminoisoindolin, 1-(Cyano-1',2',4'-triazolyl-(3')-carbamoylmethylen)-3-iminoisoindolin, 1-(Cyanothiazolyl-(2')-carbamoylmethylen)-3-iminoisoindolin, 1-(Cyanobenzimidazolyl-(2')-carbamoylmethylen)-3-iminoisoindolin, 1-(Cyanobenzothiazolyl-(2')-carbamoylmethylen)-3-iminoisoindolin, 1-[(Cyanobenzimidazolyl-2')-methylen]-3-iminoisoindolin, 1-[(Cyanobenzimidazolyl-2')-methylen]-3-imino-4,5,6,7-tetrachlorisoindolin, 1-[(Cyanobenzimidazolyl-2')-methylen]-3-imino-5-methoxyisoindolin, 1-[(Cyanobenzimidazolyl-2')-methylen]-3-imino-6-chlorisoindolin, 1-[(1'-Phenyl-3'-methyl-5-oxo)-pyrazoliden-4']-3-iminoisoindolin, 1-[(Cyanobenzimidazolyl-2')-methylen]-3-imino-4,7-dithiatetrahydroisoindolin, 1-[(Cyanobenzimidazolyl-2')-methylen]-3-imino-5,6-dimethyl-4,7-pyrazinisoindolin, 1-[(1'-Methyl-3'-n-butyl)-barbitursäure-5')-3-iminoisoindolin, 3-Imino-1-sulfobenzoesäureimid, 3-Imino-1-sulfo-6-chlorbenzoesäureimid, 3-Imino-1-sulfo-5,6-dichlorbenzoesäureimid, 3-Imino-1-sulfo-4,5,6,7-tetrachlorbenzoesäureimid, 3-Imino-1-sulfo-4,5,6,7-tetrabrombenzoesäureimid, 3-Imino-1-sulfo-4,5,6,7-tetrafluorbenzoesäureimid, 3-Imino-1-sulfo-6-nitrobenzoesäureimid, 3-Imino-1-sulfo-6-methoxybenzoesäureimid, 3-Imino-1-sulfo-4,5,7-trichlor-6-methyl-mercaptobenzoesäureimid, 3-Imino-1-sulfonaphthoesäureimid, 3-Imino-1-sulfo-5-bromnaphthoesäureimid und 3-Imino-2-methyl-4,5,6,7-tetrachlorisoindolin-1-on. Diese Verbindungen können alleine oder in Kombination von zwei oder mehreren Verbindungen verwendet werden.

Unter den zwei oder mehreren Arten von Verbindungen, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellen, ist die Art der Verbindung, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet wird, nicht besonders beschränkt. Die farbbildungskontrollierende Schicht kann auf einer der Verbindungen, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente bilden, wie z.B. einem elektronenspendenden Farbstoffvorläufer, einer elektronenaufnehmenden Verbindung, einer Isocyanatverbindung, einer Iminoverbindung, einer Metallverbindung, einer Koordinationsverbindung, einem Diazoniumsalz oder einem Kuppler gebildet werden.

Wenn das erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial für ein wärmeempfindliches Mehrfarben-Aufzeichnungsmaterial eingesetzt wird, ist es besonders bevorzugt, eine farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche einer Verbindung zu bilden, die einen Farbton der gebildeten Farbe unter den Verbindungen, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellen, bestimmt, da eine Mehrzahl von wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten in der gleichen Schicht enthalten sein können. Wenn beispielsweise zwei Arten von wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten, bei denen ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer und eine elektronenaufnehmende Verbindung kombiniert sind, als die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente verwendet werden, wird der Farbton der gebildeten Farbe im wesentlichen durch den elektronenspendenden Farbstoffvorläufer kontrolliert. Demgemäss werden die elektronenaufnehmenden Verbindungen in beiden wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten gleich gewählt, die farbbildungskontrollierende Schicht wird auf der Oberfläche der Partikel von einem der elektronenspendenden Farbstoffvorläufer gebildet, und der resultierende elektronenspendende Farbstoffvorläufer ist in der gleichen Schicht mit einem weiteren elektronenspendenden Farbstoffvorläufer und der elektronenaufnehmenden Verbindung enthalten, wodurch ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden kann, das zwei Arten von Farbtönen aufgrund des Unterschieds der Erwärmungstemperatur bilden kann.

Das heisst, durch Erwärmung des Materials auf eine niedrigere Temperatur bildet die erste wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente, die durch den elektronenspendenden Farbstoffvorläufer, auf dessen Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht ausgebildet ist, und die elektronenaufnehmende Verbindung gebildet wird, eine Farbe zur Erzeugung eines ersten Farbtons. Dann bilden durch Erwärmung des gleichen Systems auf eine höhere Temperatur sowohl die erste wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente als auch eine zweite wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente, die durch den elektronenspendenden Farbstoffvorläufer, auf dessen Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht ausgebildet wird, und die elektronenaufnehmende Verbindung gebildet wird, Farben zur Bildung eines zweiten Farbtons. Ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das drei Arten von wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten enthält, kann ähnlich durch eine einzige Schicht gebildet werden. In diesem Fall werden mehrere Arten von farbbildungskontrollierenden Schichten mit unterschiedlichen Charakteristiken auf den jeweiligen Oberflächen der elektronenspendenden Farbstoffvorläufer, die mehrere Arten von wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten darstellen, gebildet, und die Farbbildungstemperaturen hinsichtlich der jeweiligen wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten werden so kontrolliert, dass sie sich voneinander unterscheiden.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann neben einem mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial auch für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial eingesetzt werden, bei dem ein nicht-bedruckter Teil kaum eine Farbe unter Hochtemperaturbedingungen bildet, und für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, in dem ein nicht-bedruckter Teil kaum eine Farbe bildet, selbst wenn eine Substanz, die zu einer Färbung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials führt, wie z.B. ein organisches Lösungsmittel, an einen nicht-bedruckten Teil anhaftet.

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung kann dadurch gebildet werden, dass man eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente auf einem Träger vorsieht. Das Verfahren zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponente auf der Oberfläche ist nicht besonders beschränkt, aber ein Verfahren des Aufbringens einer Beschichtungslösung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, ein Verfahren des Drucks einer Tinte, die das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial enthält, sind besonders zu erwähnen. Auch kann in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, falls notwendig, ein Binder in Kombination verwendet werden. Der in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht enthaltene Binder ist nicht besonders beschränkt, aber ein Material, das einen geringeren Effekt auf die Farbbildungscharakteristiken der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponente ausübt, wird besonders bevorzugt verwendet.

Spezielle Beispiele von Bindemitteln können z.B. eine Stärke, Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose, Ethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Gelatine, Kasein, Polyvinylalkohol, modifizierten Polyvinylalkohol, Polyacrylsäure, Polymethacrylsäure, Polyacrylat, Polymethacrylat, Natriumpolyacrylat, Polyethylenterephthalat, Polybutylenterephthalat, chlorierter Polyether, ein Allylharz, ein Furanharz, ein Ketonharz, Oxybenzoylpolyester, Polyacetal, Polyetheretherketon, Polyethersulfon, Polyimid, Polyamid, Polyamidoimid, Polyaminobismaleimid, Polymethylpenten, Polyphenylenoxid, Polyphenylensulfid, Polyphenylensulfon, Polysulfon, Polyallylat, Polyallylsulfon, Polybutadien, Polycarbonat, Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Polyurethan, ein Phenolharz, ein Harnstoffharz, ein Melaminharz, ein Melamin-Formalin-Harz, ein Benzoguanaminharz, ein Bismaleimido-Triazin-Harz, ein Alkydharz, ein Aminoharz, ein Epoxyharz, ein ungesättigtes Polyesterharz, ein Styrol/Butadien-Copolymer, ein Acrylnitril/Butadien-Copolymer, ein Methylacrylat/Butadien-Copolymer, ein Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, ein Acrylamid/Acrylat-Copolymer, ein Acrylsäureamid/Acrylat/Methacrylsäure-Terpolymer, ein Alkalisalz eines Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymers, ein Alkalisalz oder ein Ammoniumsalz eines Ethylen/Maleinsäureanhydrid-Copolymers sowie andere verschiedene Arten von Polyolefinharzen einschließen. Diese Bindemittel (Binder) können alleine oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.

Ein Träger, auf dem die erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gebildet wird, kann beliebig transparent, semitransparent oder opak sein, und ein Papier, verschiedene Arten von Non-woven-Textilien, Textilgeweben, synthetischen Harzfilmen, synthetischen harzlaminierten Papieren, synthetischen Papieren, Metallfolien, Keramikpapieren oder Glasplatten oder eine Kompositfolie unter Verwendung von wenigstens zwei der obigen Elemente in Kombination kann gegebenenfalls in Abhängigkeit vom Verwendungszweck eingesetzt werden.

Im erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial kann wenigstens eine Schutzschicht direkt auf der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht oder auf andere(n) Schicht(en) gebildet werden. Die Komponente der Schutzschicht ist nicht besonders beschränkt, aber ein Material, das einen geringeren Effekt auf die Farbbildungscharakteristiken der wärmeempfindlichen Aufzeichnungszusammensetzung ausübt, wird besonders bevorzugt verwendet.

Spezielle Beispiele für das Harz, das zur Ausbildung der Schutzschicht verwendet wird, können eine Stärke, Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose, Ethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Gelatine, Kasein, Polyvinylalkohol, modifizierter Polyvinylalkohol, Polyacrylsäure, Polymethacrylsäure, Polyacrylat, Polymethacrylat, Polyethylenterephthalat, Polybutylenterephthalat, chlorierter Polyether, ein Allylharz, ein Furanharz, ein Ketonharz, Oxybenzoylpolyester, Polyacetal, Polyetheretherketon, Polyethersulfon, Polyamid, Polyamid, Polyamidoimid, Polyaminobismaleimid, Polymethylpenten, Polyphenylenoxid, Polyphenylensulfid, Polyphenylensulfon, Polysulfon, Polyallylat, Polyallylsulfon, Polybutadien, Polycarbonat, Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Polyurethan, ein Phenolharz, ein Harnstoffharz, ein Melaminharz, ein Melamin-Formalin-Harz, ein Benzoguanaminharz, ein Bismaleimido-Triazin-Harz, ein Alkydharz, ein Aminoharz, ein Epoxyharz, ein ungesättigtes Polyesterharz, ein Styrol/Butadien-Copolymer, ein Acrylnitril/Butadien-Copolymer, ein Methylacrylat/Butadien-Copolymer, ein Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, ein Acrylamid/Acrylat-Copolymer, ein Acrylsäureamid/Acrylat/Methacrylsäure-Terpolymer, ein Alkalisalz eines Styrol/Maleinsäureanhydrid-Copolymers, ein Alkalisalz oder ein Ammoniumsalz eines Ethylen/Maleinsäureanhydrid-Copolymers sowie andere verschiedene Arten von Polyolefinharzen einschließen. Diese Bindemittel können alleine oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.

Im wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann eine Zwischenschicht zwischen der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und dem Träger vorgesehen werden, um die Glätte und die Wärmeisolierungseigenschaften zu verbessern. In der Zwischenschicht können verschiedene Arten von Harzen, organischen Pigmenten, anorganischen Pigmenten, verschiedene Arten von Hohlpartikeln enthalten sein.

Im wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann eine Aufzeichnungsschicht, die ein Material enthält, in dem Information elektrisch, magnetisch oder optisch aufzeichenbar ist, zwischen der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und dem Träger bzw. der Seite, auf der die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf dem Träger vorgesehen ist, oder der gegenüberliegenden Seite vorgesehen werden. Es kann auch eine Rückseitenschicht auf der Seite vorgesehen werden, auf der die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf dem Träger vorgesehen wird, oder auf der gegenüberliegenden Seite, um Verkräuselungen zu verhindern oder aus antistatischen Gründen. Außerdem kann dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial eine Haftungseigenschaft verliehen werden. Ferner kann auf der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht oder der Schutzschicht ein Bedrucken durch eine UV-Tinte durchgeführt werden.

Im wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann in einer optionalen Schicht unter den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial und dem Träger ein Licht-Wärme-austauschendes Material enthalten sein, um ein Bedrucken durch einen Laserstrahl durchzuführen.

In einer optionalen Schicht des erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials können ein anorganisches oder organisches Pigment, wie Diatomeenerde, Talk, Kaolin, gebranntes Kaolin, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Titanoxid, Zinkoxid, Siliciumoxid, Aluminiumhydroxid oder Harnstoff-Formalinharz; und als weitere Bestandteile ein höheres Fettsäuremetallsalz, wie Zinkstearat oder Calciumstearat; ein Wachs, wie Paraffin, oxidiertes Paraffin, Polyethylen, oxidiertes Polyethylen, Stearinamid oder Castorwachs; ein Dispersionsmedium, wie Natriumdioctylsulfosuccinat; und außerdem ein Tensid und ein Fluoreszenzfarbstoff enthalten sein.

Auch können zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit ein Antioxidans und/oder ein Ultraviolettstrahlenabsorber zum erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gegeben werden. Als Antioxidans lässt sich ein Antioxidans vom gehinderten Amintyp, vom gehinderten Phenoltyp oder vom Sulfidtyp anführen. Als Ultraviolettstrahlenabsorber lassen sich Ultraviolettstrahlenabsorber vom organischen Typ, wie z.B. Benzotriazoltyp, Salicylsäuretyp oder Benzophenontyp, und anorganische Ultraviolettstrahlenabsorber, wie Zinkoxid, Titanoxid und Ceroxid, anführen.

Im folgenden wird die vorliegende Erfindung in größerer Ausführlichkeit unter Bezugnahme auf Beispiele erläutert. Im folgenden bedeuten alle "Teile" "Gewichtsteile" und alle Prozentangaben sind "Gew-%".

HERSTELLUNGSBEISPIEL 1 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

5 Teile 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, wurden in 20 Teilen Methylmethacrylat, einer Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, gelöst. Diese Lösung wurde mit 75 Teilen einer 5 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung durch einen Homomixer dispergiert, so dass eine Farbstoffvorläuferdispersion erhalten wurde. Als die Korngröße des Dispersionsmediums in der Dispersion mit einem MICROTRAC®-Kornanalysator (9200 FRA-Reihe) gemessen wurde, betrug die volumengemittelte Partikelgröße 2,5 &mgr;m. Im folgenden wurden alle volumengemittelten Partikelgrößen auf die gleiche Weise gemessen.

Dann wurde diese Dispersion in einen Polymerisationsreaktor gegeben, 0,1 Teile 2,2'-Azobisisobutyronitril, ein Polymerisationsinitiator, zugegeben und die Temperatur der Mischung unter Rühren auf 70°C erhöht und eine Polymerisation 6 Stunden lang durchgeführt. Dann wurde dieses Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt, so dass eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten wurde, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m passiert wurde, wurden etwa 5 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 2 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

5 Teile 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, wurden in einer Kugelmühle mit 90 Teilen einer 2,5%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass eine Farbstoffvorläuferdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurde. Dann wurde diese Dispersion in einen Polymerisationsreaktor gegeben, 5 Teile Methylmethacrylat, eine Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, zugegeben und die Temperatur der Mischung unter Rühren auf 70°C erhöht. Zu der Mischung wurden 0,05 Teile Kaliumpersulfat als Polymerisationsinitiator gegeben und unter fortgesetztem Rühren eine Polymerisation während 6 Stunden ausgeführt. Dann wurde dieses Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt und so eine Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 5 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 3 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 5 Teile Ethylmethacrylat anstelle von 5 Teilen Methylmethacrylat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 10 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, festgestellt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 4 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 5 Teile Butylacrylat anstelle von 5 Teilen Methylmethacrylat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 10 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, festgestellt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 5 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 3 Teile Methylmethacrylat und 2 Teile n-Butylmethacrylat anstelle von 5 Teilen Methylmethacrylat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 10 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, festgestellt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 6 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 5 Teile Styrol anstelle von 5 Teilen Methylmethacrylat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 10 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, festgestellt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 7 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 4,5 Teile Styrol und 0,5 Teile Maleinsäureanhydrid anstelle von 5 Teilen Methylmethacrylat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 10 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, festgestellt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 8 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 0,05 Teile 2,2'-Azobisisobutyronitril anstelle von 0,05 Teilen Kaliumpersulfat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 15 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 9 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 4,95 Teile Methylmethacrylat und 0,05 Teile Ethylenglykoldimethacrylat anstelle von 5 Teilen Methylmethacrylat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 5 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 10 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 4 Teile Methylmethacrylat und 1 Teil Ethylenglykoldimethacrylat anstelle von 5 Teilen Methylmethacrylat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 5 % Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 11 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 4 Teile Methylmethacrylat und 1 Teil Trimethylolethantrimethacrylat anstelle von .5 Teilen Methylmethacrylat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 5 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 12 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 2, ausser dass 2,5 Teile Methylmethacrylat und 2,5 Teile Ethylenglykoldimethacrylat anstelle von 5 Teilen Methylmethacrylat wie in Herstellungsbeispiel 2 verwendet wurden, wurde eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 5 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 13 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

5 Teile 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, wurden durch eine Kugelmühle mit 92 Teilen einer 2,5 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass eine Farbstoffvorläuferdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 m erhalten wurde. Ferner wurde 1 Teil Methylmethacrylat, eine Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, zu 2 Teilen einer 2,5%-igen wässrigen. Polyvinylalkohollösung gegeben und die Mischung durch einen Homomixer dispergiert, so dass eine dispergierte Monomeremulsion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 15 &mgr;m erhalten wurde. Danach wurden die beiden obigen Dispersionen in einen Polymerisationsreaktor gegeben und die Temperatur der Mischung unter Rühren auf 70°C erhöht. Zu der Mischung wurden 0,01 Teile Kaliumpersulfat als Polymerisationsinitiator gegeben und unter fortgesetzten Rühren die Polymerisation während 6 Stunden ausgeführt. Dann wurde dieses Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt, so dass eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten wurde, auf deren Oberflächen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 1 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 14 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

5 Teile 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, wurden durch eine Kugelmühle mit 80 Teilen einer 2,5 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass eine Farbstoffvorläuferdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurde. Ferner wurden 5 Teile Methylmethacrylat, eine Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, zu 10 Teilen einer 2,5%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung gegeben und die Mischung durch einen Homomixer dispergiert, so dass eine dispergierte Monomeremulsion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 15 &mgr;m erhalten wurde. Danach wurden die beiden obigen Dispersionen in einen Polymerisationsreaktor gegeben und die Temperatur der Mischung unter Rühren auf 70°C erhöht. Zu der Mischung wurden 0,05 Teile Kaliumpersulfat als Polymerisationsinitiator gegeben und unter fortgesetzten Rühren die Polymerisation während 6 Stunden ausgeführt. Dann wurde dieses Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt, so dass eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten wurde, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 1 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 15 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

5 Teile 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, wurden durch eine Kugelmühle mit 35 Teilen einer 2,5%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass eine Farbstoffvorläuferdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurde. Ferner wurden 20 Teile Methylmethacrylat, eine Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, zu 40 Teilen einer 2,5 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung gegeben und die Mischung durch einen Homomixer dispergiert, so dass eine dispergierte Monomeremulsion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 15 &mgr;m erhalten wurde. Danach wurden die beiden obigen Dispersionen in einen Polymerisationsreaktor gegeben und die Temperatur der Mischung unter Rühren auf 70°C erhöht. Zu der Mischung wurden 0,1 Teile Kaliumpersulfat als Polymerisationsinitiator gegeben und unter fortgesetzten Rühren die Polymerisation während 6 Stunden ausgeführt. Dann wurde dieses Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt, so dass eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten wurde, auf deren Oberflächen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 1% Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 16 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

5 Teile 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, wurden durch eine Kugelmühle mit 90 Teilen einer 2,5%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass eine Farbstoffvorläuferdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgrösse von 1 &mgr;m erhalten wurde. Dann wurde diese Dispersion in einen Polymerisationsreaktor gegeben und die Temperatur unter Rühren auf 70°C erhöht. Zu der Mischung wurden 1,25 Teile Methylmethacrylat, eine Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, und 0,0125 Teile Kaliumpersulfat als Polymerisationsinitiator viermal jeweils nach 1 Stunde gegeben und die Polymerisation 6 Stunden lang unter Rühren durchgeführt. Dann wurde dieses Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt, so dass eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten wurde, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 5% Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 17 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

5 Teile 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, wurden durch eine Kugelmühle mit 80 Teilen einer 2,5%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass eine Farbstoffvorläuferdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurde. Ferner wurden 4 Teile Methylmethacrylat und 1 Teil Ethylenglykoldimethacrylat, Verbindungen mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, zu 10 Teilen einer wässrigen Polyvinylalkohollösung gegeben und die Mischung durch einen Homomixer dispergiert, so dass eine dispergierte Monomeremulsion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 15 &mgr;m erhalten wurde. Dann wurde die oben genannte Farbstoffvorläuferdispersion in einen Polymerisationsreaktor gegeben und die Temperatur unter Rühren auf 70°C erhöht. Zu der Farbstoffvorläuferdispersion wurden 3,75 Teile der oben erwähnten dispergierten Monomeremulsion und 0,0125 Teile Kaliumpersulfat als Polymerisationsinitiator viermal jeweils nach 1 Stunde gegeben und die Polymerisation 6 Stunden lang unter Rühren durchgeführt. Dann wurde dieses Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt, so dass eine Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten wurde, auf deren Oberflächen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurde etwa 1 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 18 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 17, ausser dass 5 Teile 3-Dibutylamino-6-methyl-7-anilinofluoran anstelle von 5 Teilen 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran als elektronenspendender Farbstoffvorläufer wie in Beispiel 17 verwendet wurden, wurde eine Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, erhalten.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurde 1 % oder weniger Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 19 Herstellung von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

Auf die gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 17, ausser dass 5 Teile 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran anstelle von 5 Teilen 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran als elektronenspendender Farbstoffvorläufer wie in Herstellungsbeispiel 17 verwendet wurden, wurde eine Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, erhalten.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurde 1 % oder weniger Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 20 Herstellung von Partikeln einer Isocyanatverbindung, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht vorgesehen ist:

5 Teile 4,4',4''-Triisocyanato-2,5-dimethoxytriphenylamin, eine Isocyanatverbindung, wurden mit einer Kugelmühle mit 90 Teilen einer wässrigen 2,5 %-igen Polyvinylalkohollösung vermahlen, so dass eine Dispersion einer Isocyanatverbindung mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurde. Dann wurde diese Dispersion in einen Polymerisationsreaktor gegeben, 4 Teile Methylmethacrylat und 1 Teil Ethylenglykoldimethacrylat, Verbindungen mit ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen, zugegeben, und die Temperatur der Mischung unter Rühren auf 40°C erhöht. Zu der Mischung wurden 0,05 Teile Kaliumpersulfat und 0,05 Teile saures Natriumsulfit als Polymerisationsinitiatoren gegeben und unter fortgesetztem Rühren die Polymerisation 8 Stunden durchgeführt. Dann wurde dieses Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt, so dass eine Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln erhalten wurde, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 5% Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 21 (nur zu Vergleichszwecken) Herstellung von Kompositpartikeln mit einer Polymersubstanz, ausgewählt aus Polyharnstoff und Polyurethan, und einem elektronenspendenden Farbstoffvorläufer:

6 Teile 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, wurden in 30 Teilen Methylenchlorid gelöst. Dann wurden zu der Lösung 12 Teile eines Addukts von Trimethylolpropan und Xylylendiisocyanat mit einem Molverhältnis von 1:3 mit einer Konzentration von 75% in Ethylacetat als Verdünnungsmittel gegeben und die Mischung gleichmäßig gemischt. Die Mischung wurde zu 250 Teilen einer 5 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung gegeben und die Mischung unter Verwendung eines Homomixers bei 25°C dispergiert. Dann wurde die Temperatur der Mischung auf 45°C erhöht und das Rühren 5 Stunden fortgesetzt, um Methylenchlorid und Ethylacetat abzudampfen und zu entfernen. Danach wurde die Temperatur der Mischung auf 80°C erhöht und eine Aushärtungsreaktion während 3 Stunden durchgeführt, so dass eine Dispersion von Kompositpartikeln mit einer Polymersubstanz, ausgewählt aus einem Polyharnstoff und einem Polyurethan, und dem elektronenspendenden Farbstoffvorläufer erhalten wurde, die eine volumengemittelte Partikelgröße von 1,8 &mgr;m hatte.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 10% Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

HERSTELLUNGSBEISPIEL 22 (nur zu Vergleichszwecken) Herstellung eines elektronenspendenden Farbstoffvorläufers, der in Mikrokapseln verkapselt ist:

5 Teile 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, ein elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, wurden in 20 Teilen 1-(3,4-Dimethylphenyl)-1-phenylethan gelöst.

Dann wurden zu der Lösung 6,5 Teile einer Mischung von Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat und 1,2-Bis[p-(p-isocyanatobenzyl)phenylaminocarbonyloxy]ethan in einem Verhältnis von 1:1 und 6,5 Teile Ethylacetat als Hilfslösungsmittel gegeben und die Mischung gleichmässig gelöst. Die Lösung wurde mit 80 Teilen einer 5 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung gemischt und bei 25°C mit einem Homomixer dispergiert, so dass eine Emulsion mit einer volumengemittelten Partikelgrösse von 2 &mgr;m erhalten wurde. Eine wässrige Lösung, in der 3 Teile Diethylentriamin in 14 Teilen destilliertem Wasser gelöst waren, wurden zur resultierenden Emulsion gegeben und unter Rühren die Mischung durch Erwärmen 3 Stunden auf 80°C gehalten, so dass eine Dispersion des in Mikrokapseln verkapselten elektronenspendenden Farbstoffvorläufers erhalten wurde.

Als diese Dispersion durch ein Metallsieb mit einer Sieböffnung von 100 &mgr;m gesiebt wurde, wurden etwa 10 Koagulat, bezogen auf die Gesamtfeststoffkomponenten in der Dispersion, bestätigt.

BEISPIEL 1 Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichungsmaterials

4 Teile 3,3'-Diallyl-4,4'-dihydroxydiphenylsulfon, eine elektronenaufnehmende Verbindung, wurden durch eine Kugelmühle mit 12 Teilen einer wässrigen 2 %-igen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass 16 Teile einer Dispersion einer elektronenaufnehmenden Verbindung mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurden. Ferner wurden 4 Teile 2-Benzyloxynaphthalin mit einer Kugelmühle mit 12 Teilen einer 2 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass 16 Teile einer Dispersion von 2-Benzyloxynaphthalin mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurden. Ferner wurden 5 Teile Calciumcarbonat mit einem Homogenisator mit 10 Teilen einer wässrigen 2 %-igen Natriumhexametaphosphatlösung pulverisiert, so dass 15 Teile einer Calciumcarbonatdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurden. Die obigen drei Dispersionen und 70 Teile der in Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen Dispersion aus elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, wurden gemischt, um eine Beschichtungslösung für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial herzustellen.

Diese Beschichtungslösung wurde auf eine Polyethylenterephthalat (PET)-Folie mit einer Dicke von 100 &mgr;m aufgebracht, so dass die aufgebrachte Menge an festen Komponenten 3 g/m2 betrug, und in einem Ofen bei 60°C getrocknet, so dass ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt wurde.

BEISPIELE 2 BIS 19 Herstellung von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien:

Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1, ausser dass die in den Herstellungsbeispielen 2 bis 19 erhaltenen Dispersionen von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, anstelle der in Beispiel 1 verwendeten und in Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, verwendet wurden, wurden wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien hergestellt.

BEISPIEL 20 Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

6 Teile 1,3-Diimino-4,5,6,7-tetrachlorisoindolin, eine Iminoverbindung, wurden mit einer Kugelmühle mit 14 Teilen einer 2 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass 20 Teile einer Dispersion der Iminoverbindung mit einer volumengemittelten Partikelgrösse von 1 &mgr;m erhalten wurden. Ferner wurden 6 Teile 2-Benzyloxynaphthalin mit einer Kugelmühle mit 14 Teilen einer 2 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass 20 Teile einer Dispersion von 2-Benzyloxynaphthalin mit einer volumengemittelten Partikelgrösse von 1 &mgr;m erhalten wurden. Ferner wurden 5 Teile Calciumcarbonat mit einem Homogenisator mit 10% einer 2%-igen wässrigen Natriumhexametaphosphatlösung pulverisiert, so dass 15 Teile einer Calciumcarbonatdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurden. Die obigen drei Dispersionen und 60 Teile der in Herstellungsbeispiel 20 erhaltenen Dispersion der Isocyanatpartikel, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, wurden gemischt, um eine Beschichtungslösung für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial herzustellen.

Diese Beschichtungslösung wurde auf einer Polyethylenterephthalat (PET)-Folie mit einer Dicke von 100 &mgr;m so aufgebracht, dass die aufgebrachte Menge an Feststoffkomponenten 4 g/m2 betrug, und in einem Ofen bei 60°C getrocknet, so dass ein wärmeempfindliche s Aufzeichnungsmaterial hergestellt wurde.

BEISPIEL 21 Herstellung eines mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

3 Teile Diethylamino-7-chlorfluoran, ein Farbstoffvorläufer, der eine rote Farbe bildet, wurden mit einer Kugelmühle mit 7 Teilen einer wässrigen 2%-igen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass 10 Teile einer Farbstoffvorläuferdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurden. Dann wurden 8 Teile 3,3'-Diallyl-4,4'-dihydroxyphenylsulfon, eine elektronenaufnehmende Verbindung, durch eine Kugelmühle mit 20 Teilen einer 2%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass 28 Teile einer Dispersion einer elektronenaufnehmenden Verbindung mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurden. Ferner wurden 6 Teile 2-Benzyloxynaphthalin mit einer Kugelmühle mit 14 Teilen einer wässrigen 2%-igen Polyvinylalkohollösung pulverisiert, so dass 20 Teile einer Dispersion von 2-Benzyloxynaphthalin mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurden. Ferner wurden 8 Teile Calciumcarbonat mit einem Homogenisator mit 16 Teilen einer 2%-igen wässrigen Natriumhexametaphosphatlösung pulverisiert, so dass 24 Teile einer Calciumcarbonatdispersion mit einer volumengemittelten Partikelgröße von 1 &mgr;m erhalten wurde. Die obigen vier Dispersionen und 60 Teile der Dispersion der in Herstellungsbeispiel 10 erhaltenen elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikel, auf die eine farbbildungskontrollierende Schicht aufgebracht worden war, wurden gemischt, um eine Beschichtungslösung für ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial herzustellen.

Diese Beschichtungslösung wurde auf eine Polyethylenterephthalat (PET)-Folie mit einer Dicke von 100 &mgr;m so aufgebracht, dass die aufgebrachte Menge an Feststoffkomponenten 4 g/m2 betrug, in einem Ofen bei 60°C getrocknet und so ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

BEISPIEL 22 Herstellung eines mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 21, ausser dass die in Herstellungsbeispiel 17 erhaltene Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, anstelle der Dispersion der in Herstellungsbeispiel 10 erhaltenen und in Beispiel 21 verwendeten Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, verwendet wurde, wurde ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

VERGLEICHSBEISPIEL 1 Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1, ausser dass 12 Teile der Dispersion des elektronenspendenden Farbstoffvorläufers mit einer volumengemittelten Partikelgrösse von 1 &mgr;m, hergestellt durch Pulverisieren von 3,5 Teilen 3-Diethylamino-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, als elektronenspendender Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, mit einer Kugelmühle mit 8,5 Teilen einer 2 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung, anstelle von 70 Teilen der Dispersion der in Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen und in Beispiel 1 verwendeten Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, verwendet wurde, wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

VERGLEICHSBEISPIEL 2 Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1, ausser dass 154,6 Teile der Dispersion von Kompositpartikeln mit einer Polymersubstanz, ausgewählt aus Polyharnstoff und Polyurethan, und dem in Herstellungsbeispiel 21 hergestellten elektronenspendenden Farbstoffvorläufer anstelle von 70 Teilen der in Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen und in Beispiel 1 verwendeten Dispersion der elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikel, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, verwendet wurden, wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

VERGLEICHSBEISPIEL 3 Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1, ausser dass 94,5 Teile der in Beispiel 22 hergestellten Dispersion des in Mikrokapseln verkapselten elektronenspendenden Farbstoffvorläufers anstelle von 70 Teilen der in Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen und in Beispiel 1 verwendeten Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, verwendet wurde, wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

VERGLEICHSBEISPIEL 4 Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 20, ausser dass 10 Teile einer Dispersion einer Isocyanatverbindung mit einer volumengemittelten Partikelgrösse von 1 &mgr;m, die durch Pulverisieren von 3 Teilen 4,4',4''-Triisocyanato-2,5-dimethoxytriphenylamin, einer Isocyanatverbindung, mit einer Kugelmühle mit 7 Teilen einer 2 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung hergestellt wurde, anstelle von 60 Teilen der in Herstellungsbeispiel 20 erhaltenen und in Beispiel 20 verwendeten Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, verwendet wurden, wurde ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

VERGLEICHSBEISPIEL 5 Herstellung eines mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 21, ausser dass 12 Teile einer Dispersion eines elektronenspendenden Farbstoffvorläufers mit einer volumengemittelten Partikelgrösse von 1 &mgr;m, die durch Pulverisieren von 3 Teilen 3-Diethylamin-6-methyl-7-(3-trifluormethylanilino)fluoran, einem elektronenspendenden Farbstoffvorläufer, der eine schwarze Farbe bildet, mit einer Kugelmühle mit 9 Teilen einer 2 %-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung hergestellt wurde, anstelle von 60 Teilen der in Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen und in Beispiel 21 verwendeten Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, verwendet wurde, wurde ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

VERGLEICHSBEISPIEL 6 Herstellung eines mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 21, ausser dass 132,5 Teile der in Herstellungsbeispiel 21 hergestellten Dispersion von Kompositpartikeln mit einer Polymersubstanz, ausgewählt aus Polyharnstoff und Polyurethan, und dem elektronenspendenden Farbstoffvorläufer anstelle von 60 Teilen der in Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen und in Beispiel 21 verwendeten Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, verwendet wurde, wurde ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

VERGLEICHSBEISPIEL 7 Herstellung eines mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials:

Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 21, ausser dass 81 Teile der in Herstellungsbeispiel 22 hergestellten Dispersion eines in Mikrokapseln verkapselten elektronenspendenden Farbstoffvorläufers anstelle von 60 Teilen der in Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen und in Beispiel 21 verwendeten Dispersion von elektronenspendenden Farbstoffvorläuferpartikeln, auf denen eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet worden war, verwendet wurden, wurde ein mehrfarbiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial hergestellt.

BEWERTUNGSTEST 1 – Test der Empfindlichkeit der Farbbildung

Ein erwärmter Metallblock wurde gegen die jeweiligen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1 bis 20 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 4 3 Sekunden lang gedrückt und die Temperatur, bei der sich eine Farbe bildete, beobachtet. Die Temperatur, bei der eine Farbe gebildet wird, wird definiert als die Temperatur, bei der eine Farbe mit einer Dichte von 1,0 oder mehr gebildet wird, und die Dichte wurde mit einem Densitometer (Macbeth RD918) an der Position eines Filterlochs mit einer schwarzen Farbe gemessen. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 in der Spalte "Farbbildungstemperatur" gezeigt.

BEWERTUNGSTEST 2 – Messung des Hintergrundschleiers

Mit den jeweiligen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1 bis 20 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 4 wurde der Zustand des Hintergrundschleiers durch die Dichte in einem nicht-bedruckten Hintergrundteil gemessen. Die Dichte wurde mit einem Densitometer (Macbeth RD918) an der Position eines Filterlochs mit einer schwarzen Farbe gemessen. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 in der Spalte "Hintergrundschleier" gezeigt.

BEWERTUNGSTEST 3 – Farbbildungstest in einem nicht-bedruckten Teil durch organisches Lösungsmittel

In den nicht-bedruckten Teilen der jeweiligen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1 bis 20 und Vergleichsbeispiele 1 bis 4 wurden 5 mg Ethanol mit einer Spritze aufgetropft und die Dichte der gebildeten Farbe mit einem Densitometer (Macbeth RD918) an der Position eines Filterlochs mit einer schwarzen Farbe gemessen. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 in der Spalte "Lösungsmittelbeständigkeit" gezeigt.

BEWERTUNGSTEST 4 – Test der Empfindlichkeit der Anfangsfarbbildung

Ein erwärmter Metallblock wurde gegen die jeweiligen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1 bis 20 und dem von Vergleichsbeispiel 2 3 Sekunden gepresst und der Unterschied zwischen der Maximaltemperatur, an der eine Farbe mit einer Dichte von 0,2 oder weniger gebildet wird, und der Minimaltemperatur, bei der eine Farbe mit einer Dichte von 1,0 oder mehr gebildet wird, beobachtet. Die Temperatur, bei der die Farbe gebildet wird, ist eine Temperatur, bei der die Farbe mit einer Dichte von 1,0 oder mehr gebildet wird, und die Dichte wurde mit einem Densitometer (Macbeth RD918) an der Position eines Filterlochs mit einer schwarzen Farbe gemessen. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 in der Spalte "Beginn der Farbbildung" gezeigt. Dieser Empfindlichkeitstest der Anfangsfarbbildung ist nur wirksam für Beispiele und Vergleichsbeispiele, in denen die Farbbildungsempfindlichkeit verzögert werden kann. Daher wurde für die Vergleichsbeispiele 1, 3 und 4, in denen keine Verzögerung der Empfindlichkeit beobachtet wurde, der Test nicht ausgeführt.

TABELLE 1

Das Symbol

in der Spalte "Hintergrundschleier" in Tabelle 1 bezeichnet den Zustand, dass die Dichte 0,05 oder weniger beträgt und es überhaupt keinen Hintergrundschleier gibt; das Symbol O in der gleichen Spalte bezeichnet den Zustand, dass die Dichte 0,06 oder 0,07 beträgt und im wesentlichen kein Hintergrundschleier auftritt; das Symbol &Dgr; in der gleichen Spalte bezeichnet den Zustand, dass die Dichte 0,08 oder mehr bis 0,10 oder weniger beträgt und Hintergrundschleier auftritt, aber der Schleier nicht merklich ist; und das Symbol X in der gleichen Spalte bezeichnet den Zustand, dass die Dichte 0,11 oder mehr beträgt und der Hintergrundschleier bemerkbar ist.

Ferner bezeichnet das Symbol

in der Spalte "Lösungsmittelbeständigkeit" in Tabelle 1 den Zustand, dass die Dichte weniger als 0,1 beträgt und eine Farbe niemals gebildet wird; das Symbol O in der gleichen Spalte bezeichnet den Zustand, dass die Dichte 0,1 oder mehr bis weniger als 0,3 beträgt und eine Farbe im wesentlichen nicht gebildet wird; das Symbol &Dgr; in der gleichen Spalte bezeichnet den Zustand, dass die Dichte 0,3 oder mehr bis weniger als 0,5 beträgt und eine Farbe in geringem Umfang gebildet wird; und das Symbol X in der gleichen Spalte bezeichnet den Zustand, dass die Dichte 0,5 oder mehr beträgt und sich eine Farbe bildet.

Ausserdem bezeichnet das Symbol

in der Spalte "Beginn der Farbbildung" in Tabelle 1 den Zustand, dass der Beginn der Farbbildung bei einem Temperaturunterschied von weniger als 5°C äusserst steil ist; das Symbol O in der gleichen Spalte bezeichnet den Zustand, dass der Beginn der Farbbildung mit einem Temperaturunterschied von 5°C oder mehr und weniger als 10°C steil ist; das Symbol &Dgr; in der gleichen Spalte bezeichnet den Zustand, dass der Beginn der Farbbildung bei einem Temperaturunterschied von 10°C oder mehr und weniger als 15°C relativ flach verläuft; und das Symbol X in der gleichen Spalte bezeichnet den Zustand, dass der Beginn der Farbbildung bei einem Temperaturunterschied von 15°C oder mehr flach ist.

Wie aus Tabelle 1 klar hervorgeht, ist es in den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1 bis 20 möglich, die Farbbildungstemperatur zu verzögern und man kann sehen, dass der Hintergrundschleier und die Lösungsmittelbeständigkeit der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien aufgrund des Vorliegens der farbbildungskontrollierenden Schicht verbessert werden können. Im Gegensatz dazu wird im wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial von Vergleichsbeispiel 2 der Beginn der Farbbildung flach, wohingegen die Farbbildungstemperatur verzögert wird.

BEWERTUNGSTEST 5 – Drucktest mit einem mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial

Unter Verwendung einer wärmeempfindlichen Facsimile-Drucktestmaschine (TH-PMD), die mit einem Druckkopf (LH4409) versehen war, wurde ein Bedrucken der mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 21 und 22 und der Vergleichsbeispiele 5 bis 7 unter den Bedingungen einer angelegten Spannung von 20 V, eines angelegten Pulses von 1,0 Millisekunden (Niederenergiebedrucken) und eines angelegten Pulses von 2,0 Millisekunden (Hochenergiebedrucken) durchgeführt. Die Farbtöne der gebildeten Farben in den bedruckten Teilen werden mit dem Auge beobachtet. Die Ergebnisse zeigt Tabelle 2.

TABELLE 2

In Tabelle 2 bezeichnet das Symbol

den Zustand, dass der Unterschied in den durch Niederenergiebedrucken und Hochenergiebedrucken gebildeten Farbtönen äusserst klar ist; das Symbol O bezeichnet den Zustand, dass der Unterschied in den gebildeten Farbtönen klar ist; das Symbol &Dgr; bezeichnet den Zustand, dass der Unterschied in den gebildeten Farbtönen unklar ist; das Symbol X bezeichnet den Zustand, dass ein Unterschied in den gebildeten Farbtönen nicht festgestellt werden kann; und
und O bezeichnen ein Niveau, bei dem praktisch kein Problem auftritt.

Wie klar aus Tabelle 2 hervorgeht, können in den mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 21 und 22 hellrote und schwarze Farbbildungen erhalten werden, wodurch die mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien mit einer klaren Farbtrennung erhalten werden können. Im Gegensatz dazu ist im mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial von Vergleichsbeispiel 6 der farbige Teil, in dem eine schwarze Farbe gebildet wird, rötlich und die Farbtrennung ist unklar. Auch in den mehrfarbigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Vergleichsbeispiele 5 und 7 war ein Mehrfarbendruck von Rot und Schwarz unmöglich.

Wie in den Tabellen 1 und 2 gezeigt wird, kann in einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial, in dem eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf einem Träger vorgesehen ist, die hauptsächlich eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente enthalten, die durch Erwärmen eine Farbe bildet, indem man die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente durch zwei oder mehrere Arten von Verbindungen ausgestaltet und wenigstens eine der Verbindungen, die die wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellen, im Zustand von Partikeln ausgestaltet, auf deren Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht ausgebildet ist, die durch Polymerisieren einer Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung erhalten wird, in einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, in dem die Farbbildungscharakteristiken, wie z.B. die Farbbildungstemperatur, gut kontrolliert sind.

Auch kann in einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial, in dem eine farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche von Partikeln einer Verbindung ausgebildet wird, die zu der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponente gegeben wird, indem eine Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zugegeben wird, und die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung der Additionspolymerisation unterworfen wird, die farbbildungskontrollierende Schicht mit guter Produktivität gebildet werden.

Ferner kann erfindungsgemäß ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das zwei oder mehrere Farbtöne aufgrund eines Unterschieds in den Erwärmungstemperaturen bildet, erhalten werden.


Anspruch[de]
  1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem Träger und darauf einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die hauptsächlich eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente umfasst, die durch Erwärmen eine Farbe bildet und zwei oder mehrere Arten von Verbindungen umfasst, wobei wenigstens eine der Verbindungen im Zustand eines Partikels enthalten ist, auf dessen Oberfläche eine farbbildungskontrollierende Schicht gebildet ist, und wobei die farbbildungskontrollierende Schicht erhältlich ist durch Zugabe einer Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, die mindestens eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung oder -Dreifachbindung aufweist und unter Verwendung eines wasserlöslichen Polymerisationsinitiators polymerisiert werden kann, zu einer Dispersion einer Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, in einem Dispersionsmedium, das 50 Gew.-% oder mehr Wasser enthält, und Polymerisation der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung unter Verwendung eines wasserlöslichen Polymerisationsinitiators.
  2. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, bei dem die volumengemittelte Partikelgröße der Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf denen die farbbildungskontrollierende Schicht ausgebildet wird, 0,1 &mgr;m oder mehr bis 20 &mgr;m oder weniger beträgt.
  3. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, wobei der wasserlösliche Polymerisationsinitiator in einer Menge von 0,001 Gew.-% oder mehr bis 10 Gew.-% oder weniger, bezogen auf die Menge der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, verwendet wird.
  4. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, wobei die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung ein Methacrylat oder eine Mischung eines Methacrylats und einer anderen Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung ist.
  5. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, wobei die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu einer Partikeldispersion der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf der die farbbildungskontrollierende Schicht gebildet wird, im Zustand einer Emulsion durch Dispergieren in einem Medium zugegeben wird.
  6. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 5, bei dem die dispergierten Tröpfchen der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in einer Emulsion einen volumengemittelten Partikeldurchmesser von 1 &mgr;m oder mehr bis 100 &mgr;m oder weniger haben.
  7. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, wobei die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zwei- oder mehrmals zu einer Dispersion von Partikeln der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf der die farbbildungskontrollierende Schicht gebildet wird, durch Aufteilen in zwei oder mehrere Teile zugegeben wird, so dass die farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche dieser Partikel zwei- oder mehrmals gebildet wird.
  8. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, in dem die Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in einer Menge von 0,5 Gew.-% oder mehr bis 1000 Gew.-% oder weniger, bezogen auf die Partikel der Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, auf denen die farbbildungskontrollierende Schicht gebildet wird, verwendet wird.
  9. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, wobei eine Verbindung mit zwei oder mehr ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen in der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung in einer Menge von 1 Gew.-% oder mehr und 70 Gew.-% oder weniger, bezogen auf das Gesamtgewicht der Verbindung mit einer ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung enthalten ist.
  10. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 9, wobei die Verbindung mit zwei oder mehr ungesättigten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen eine Verbindung mit einer der folgenden Formeln (I), (II) oder (III) oder eine Mischung aus wenigstens zwei dieser Verbindungen oder ein polymerisiertes Produkt von wenigstens einer dieser Verbindungen ist:
    worin n 0 oder 1 bedeutet, R1, R2, R3 und R4 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe oder eine Alkoxycarbonylmethylgruppe bedeuten; und R5 eine zweiwertige Gruppe mit einer Atomzahl von 50 oder weniger, mit Ausnahme der in R5 enthaltenen Wasserstoffatome, ist;
    worin Q1, Q2, Q3, Q4, Q5 und Q6 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe oder eine Alkoxycarbonylmethylgruppe bedeuten, und Q7 eine dreiwertige Gruppe mit einer Atomzahl von 50 oder weniger mit Ausnahme der in Q7 enthaltenen Wasserstoffatome ist; und
    worin Z1, Z2, Z3, Z9, Z5, Z6, Z7 und Z8 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe oder eine Alkoxycarbonylmethylgruppe bedeuten, und Z9 eine vierwertige Gruppe mit einer Atomzahl von 50 oder weniger, mit Ausnahme der in Z9 enthaltenen Wasserstoffatome, bedeutet.
  11. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, wobei die Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, ein gewöhnlich farbloser oder schwachfarbiger elektronenspendender Farbstoffvorläufer und eine elektronenakzeptierende Verbindung, die mit dem Farbstoffvorläufer eine Farbe bildet, ist.
  12. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, wobei als die Verbindung, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellt, eine Isocyanatverbindung enthalten ist.
  13. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zwei oder mehrere Arten von wärmeempfindlichen Aufzeichnungskomponenten enthält, die einen unterschiedlichen Farbton aufweisen, und eine farbbildungskontrollierende Schicht auf der Oberfläche von wenigstens einer der Verbindungen, die eine wärmeempfindliche Aufzeichnungskomponente darstellen, gebildet ist, um die Temperatur der Farbbildung zu kontrollieren, wodurch zwei oder mehrere Arten von Farbtönen durch unterschiedliche Erwärmungstemperaturen entwickelt werden.
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