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Mobilkran mit Scheinwerfer und/oder Kamera - Dokument DE202004004805U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202004004805U1 08.09.2005
Titel Mobilkran mit Scheinwerfer und/oder Kamera
Anmelder Liebherr-Werk Ehingen GmbH, 89584 Ehingen, DE
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202004004805
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.09.2005
Registration date 04.08.2005
Application date from patent application 26.03.2004
IPC-Hauptklasse B66C 23/36

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Mobilkran nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Insbesondere für Arbeiten während der Nacht ist es bereits bekannt, einen Mobilkran mit Scheinwerfern auszustatten. Es ist auch bereits bekannt, in einem Mobilkran eine entsprechende Kamera vorzusehen, um dem Fahrer eine Beobachtung der Umgebung bzw. der Last während der Betätigung des Mobilkrans zu ermöglichen. Nachteilig bei dem bekannten System ist es, dass die Scheinwerfer bzw. die Kamera fest eingestellt sind und nur einen bestimmten fest eingestellten Bereich abdecken bzw. händisch verfahren werden müssen.

Aufgabe der Erfindung ist es, Mobilkrane der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass eventuell vorhandene Scheinwerfer und/oder Kameras punktgenau nachgeführt werden können.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Kombination der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Demnach ist mindestens ein Scheinwerfer und/oder mindestens eine Kamera an einer Stelle des Mobilkrans mittels eines zugeordneten Aktuators verstellbar angeordnet. Entsprechend der Lösung können entsprechende Scheinwerfer bzw. Kamerasysteme beispielsweise am verstellbaren Ausleger oder an einer anderen während des Kranbetriebs verfahrbaren Stelle angeordnet werden. Trotz des Verfahrens des Auslegers oder des anderen beweglichen Teils wird aufgrund des zugeordneten Aktuators sichergestellt, dass der Lichtkegel auf einen gewünschten Punkt gerichtet bleibt oder unter einem bestimmten Winkel verbleibt. Auch die Kameranachführung erfolgt automatisch.

Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den sich an den Hauptanspruch anschließenden Unteransprüchen. Demnach ist der Aktuator erfindungsgemäß über ein Bussystem mit einem Rechner verbunden, der den Aktuator nach einem vorgegebenen Steuerprogramm ansteuert. Das vorgebbare Steuerprogramm kann durch eine entsprechende Eingabe am Bedienpult durch den Fahrer eingegeben werden.

Der mindestens eine Scheinwerfer und/oder die mindestens eine Kamera kann beispielsweise auf dem Teleausleger oder auf dem gegebenenfalls vorhandenen Hilfsausleger angeordnet sein. Aufgrund der automatischen Nachführbarkeit kann der Lichtkegel bzw. die Kamera mit dem Aktuator entsprechend der Bewegung des Teleauslegers nachgeführt werden.

Andererseits kann der Scheinwerfer und/oder auch die Kamera auf dem Ballast, dem Fahrerhaus oder dem Mobilkranchassis zugeordnet sein.

Vorteilhaft ist der mindestens eine Aktuator so ansteuerbar, dass der mit diesem verstellbare mindestens eine Scheinwerfer und/oder die mindestens eine Kamera automatisch der Last folgen.

Andererseits kann der mindestens eine Aktuator auch so ansteuerbar sein, dass der mit diesem verstellbare mindestens eine Scheinwerfer und/oder die mindestens eine Kamera automatisch auf einen vorausgewählten Punkt in der Umgebung gerichtet ist.

Soweit der mindestens eine Scheinwerfer und/oder die mindestens eine Kamera auf einem beweglichen Teil des Mobilkrans angeordnet sind, beispielsweise dem Teleausleger, kann dieser auch automatisch auf einen festen Winkel bezogen auf das Mobilkranchassis verbleiben.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem anhand der beigefügten Figur erläuterten Ausführungsbeispiel. Die einzige Figur zeigt eine schematische Darstellung eines Mobilkrans in perspektivischer Ansicht.

Mit 10 ist ein hier nur schematisch dargestellter Mobilkran gezeigt, der einen Teleausleger 12, ein Fahrzeugchassis 14 und eine Fahrerkabine 16 aufweist. Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf dem Teleausleger 12 ein Paar von Scheinwerfern 18 angeordnet. Die Scheinwerfer 18 sind im hier dargestellten Ausführungsbeispiel Xenonscheinwerfer. Die Scheinwerfer 18 sind auf einem hier nur schematisch dargestellten Aktuator 20 befestigt, der die Scheinwerfer in eine gewünschte Richtung ausrichten kann. Hierzu ist ein in seiner Funktionsweise nicht näher dargestellter Scheinwerferverstellmechanismus Teil des Aktuators 20. Dieser Scheinwerferverstellmechanismus ist in der Lage, die Scheinwerfer 18 zusammen und auch einzeln auf einen beliebigen Punkt einzustellen.

Der Aktuator 20 ist über einen Bus 22, der hier ebenfalls nur sehr schematisch dargestellt ist mit einem Zentralrechner 24 verbunden. Der Zentralrechner 24 ist über den Bus 22 mit einer Bedieneinheit 26 verbunden. Über die Bedieneinheit 26 kann das Scheinwerferpaar 18 auf Wunsch manuell verfahren werden. Es ist aber auch eine automatische Scheinwerfereinstellung möglich. Soweit hier eine automatische Scheinwerfernachführung eingestellt ist, kann entsprechend einem vorgebbaren Programm der Lichtkegel der Scheinwerfer 18 beispielsweise auf die an dem Kranhaken 28 hängende Last gerichtet sein. Wird hier nun der Teleausleger 12 verschwenkt oder die am Kranhaken 28 hängende Last gehoben oder gesenkt, so werden die jeweiligen über hier nicht näher dargestellte Sensoren aufgenommenen Verstellwege des Teleauslegers 12 einerseits und des Hubwerks (hier nicht näher dargestellt) andererseits erfasst und in den Rechner gegeben, um hier die Nachführkoordinaten zu berechnen, die in den Aktuator 20 einzugeben sind, um über die hier nicht näher im Einzelnen dargestellte Scheinwerferverstelleinheit die Scheinwerfer 18 der Bewegung der am Kranhaken 28 angehängten Last (hier nicht näher dargestellt) zu folgen.

Das Programm kann auch so gewählt sein, dass die Scheinwerfer 18 auf einen fixen Punkt in der Umgebung des Mobilkrans eingestellt sind. Auf Wunsch und bei Einstellen des entsprechenden Programms können die Scheinwerfer 18 auch automatisch auf einen im Bezug auf das Fahrzeugchassis 14 des Mobilkrans 10 festen Winkel einstellbar sein. Statt der hier dargestellten Scheinwerfer 18 kann auch ein Kamerasystem eingesetzt werden oder es kann auch eine Kombination eines verstellbaren Kamerasystems mit den entsprechenden Scheinwerfern zur Beleuchtung der mit der Kamera zu erfassenden Umgebung vorhanden sein.


Anspruch[de]
  1. Mobilkran mit Scheinwerfer und/oder Kamera, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Scheinwerfer und/oder mindestens eine Kamera an einer Stelle des Mobilkrans mittels eines zugeordneten Aktuators verstellbar ist.
  2. Mobilkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator über ein Bussystem mit einem Rechner verbunden ist, der den Aktuator nach einem vorgegebenen Steuerprogramm ansteuert.
  3. Mobilkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Scheinwerfer und/oder die mindestens eine Kamera auf dem Teleausleger, gegebenenfalls auf dem Hilfsausleger, auf dem Ballast, auf dem Fahrerhaus oder auf dem Mobilkranchassis angeordnet ist.
  4. Mobilkran nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Aktuator so ansteuerbar ist, dass der mit diesem verstellbare mindestens eine Scheinwerfer und/oder die mindestens eine Kamera automatisch der Last folgen.
  5. Mobilkran nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Aktuator so ansteuerbar ist, dass der mit diesem verstellbare mindestens eine Scheinwerfer und/oder die mindestens eine Kamera automatisch auf einen vorausgewählten Punkt in der Umgebung gerichtet ist.
  6. Mobilkran nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Aktuator so ansteuerbar ist, dass der mit diesem verstellbare mindestens eine Scheinwerfer und/oder die mindestens eine Kamera, soweit sie auf einem beweglichen Teil des Mobilkrans angeordnet sind, automatisch auf einem festen Winkel bezogen auf das Mobilkranchassis bleiben.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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