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Dokumentenidentifikation DE10207346B4 22.09.2005
Titel Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument, Stummschaltungssystem zum Spiel ohne akustische Töne und Auslösepuppenmechanismus zur Veränderung des Entweichungszeitpunktes abhängig vom Betriebszustand
Anmelder Yamaha Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Inoue, Satoshi, Hamamatsu, Shizuoka, JP;
Kawamura, Kiyoshi, Hamamatsu, Shizuoka, JP
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 21.02.2002
DE-Aktenzeichen 10207346
Offenlegungstag 24.10.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.09.2005
IPC-Hauptklasse G10C 3/16

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf ein Tastenmusikinstrument und insbesondere auf einen Musikinstrument auf der Basis eines Pianos, auf ein Stummschaltungssystem, das darin vorgesehen werden soll, und auf einen Auslösepuppenmechanismus, der einen Teil des Musikinstrumentes auf Pianobasis bildet, um den Entweichungszeitpunkt abhängig vom Betriebszustand zu verändern.

Ein Musikinstrument auf Pianobasis arbeitet in zwei Betriebszuständen. Einer der Betriebszustände wird ausgewählt, um ein Musikstück auf der Tastatur mit Pianotönen zu spielen, und er wird daher im Folgenden als "akustischer Klangbetriebszustand" bezeichnet. Wenn ein Pianist die Fingerbewegung auf der Tastatur ohne irgendeinen Pianoton üben möchte, wird er den anderen Betriebszustand auswählen. Während der Pianist ein Musikstück auf der Tastatur mit den Fingern spielt, prallen die Hämmer vor dem Anschlagen der Saiten zurück, und entsprechend erzeugen die Saiten keine Pianotöne. Wenn der Pianist seine Fingerbewegung durch elektronische Töne überprüfen möchte, legte das elektronische Klangerzeugungssystem die Tasten fest, die heruntergedrückt werden und von dem Pianisten losgelassen werden, und erzeugt elektronische Töne entsprechend den Pianotönen durch einen Kopfhörer. Der andere Betriebszustand wird "stummer Betriebszustand" genannt, und das pianobasierte Musikinstrument wird "stummes Piano" genannt.

1 zeigt ein typisches Beispiel des stummen Pianos. Das stumme Piano wird auf der Grundlage eines akustischen Pianos hergestellt, und weist entsprechend eine Tastatur 1 auf, weiter einen Betätigungsmechanismus bzw. eine Tastenmechanik 2, Hämmer 3, einen (nicht gezeigten) Dämpfermechanismus und Saiten 4. Der Betätigungsmechanismus weist mehrere Betätigungseinheiten auf, die jeweils mit den schwarzen/weißen Tasten der Tastatur 1 verbunden sind. Wenn eine schwarze/weiße Taste heruntergedrückt wird, betätigt die heruntergedrückte Taste die assoziierte Betätigungseinheit, die wiederum den assoziierten Hammer zur Drehung antreibt. Der Hammer 3 schlägt die Saite 4 an, um Schwingungen zu erzeugen, und der Pianoton wird durch die Schwingungen der Saite 4 erzeugt.

Die Betätigungseinheit 2 weist eine Hebegliedanordnung 2a auf, eine Stoßzunge 2b und eine Auslösepuppe bzw. einen Regulierungsknopf 2c. Die Hebegliedanordnung 2a ist an ihrem einen Ende mit einer Hebegliedschiene 2d mittels eines Hebegliedflansches 2e verbunden, und ist um den Hebegliedflansch 2e drehbar. Die Stoßzunge 2b ist drehbar am anderen Ende der Hebegliedanordnung 2a angeschlossen und besitzt einen Schenkel und einen Fuß. Der Fuß hat einen Vorderteil 2f und einen Anschlag 2g, und der Vorderteil 2f ist der Auslösepuppe 2c gegenüberliegend. Andererseits ist der Anschlag 2g einer Hilfsauslösepuppe 2h gegenüber. Die Auslösepuppe 2c hängt von einer Auslösepuppenschiene 2i herunter, die an einer Schaftflanschschiene angebolzt bzw. angeschraubt ist. Die Schaftflanschschiene wird durch Betätigungsbügel 2j derart aufgehängt, dass die Auslösepuppe 2c auf der Laufbahn des Vorderteils 2f ist. Wie zuvor beschrieben betätigt die heruntergedrückte Taste die Betätigungseinheit so, dass die Hebegliedanordnung 2a zur Drehung um den Hebegliedflansch 2e angetrieben wird. Entsprechend wird die Stoßzunge 2b um den Hebegliedflansch 2e zusammen mit der Hebegliedanordnung 2a gedreht, und der Vorderteil 2f kommt nahe an den die Auslösepuppe. Wenn der Vorderteil 2f in Kontakt mit der Auslösepuppe 2c gebracht wird, erzeugt die Reaktion eine Drehung der Stoßzunge 2b um die Hebegliedanordnung 2a. Dann entweicht die Stoßzunge 2b vom Hammer 3 und stößt ihn an. Dies hat eine freie Drehung des Hammers 3 zur Folge. Der Pianist drückt die schwarze/weiße Taste entgegen das gesamte Eigengewicht der Hebegliedanordnung 2a, der Stoßzunge 2b und des Hammers 3 herunter und fühlt die schwarze/weiße Taste schwer. Wenn jedoch die Stoßzunge 2b vom Hammer 3 freikommt, übt der Hammer keine Kraft entgegen die Tastenbewegung aus. Aus diesem Grund fühlt der Pianist die schwarze/weiße Taste leicht. Somit wird der Widerstand gegen die Tastenbewegung beim Entweichen verändert. Die Veränderung des Widerstandes gegen die Tastenbewegung ist einzigartig und wird "Pianotastengefühl" genannt.

Die Hilfsauslösepuppe 2h hängt von einer Welle 2k herunter, die drehbar von den Betätigungsbügeln 2j mittels Lager 2m getragen wird. Somit ist die Hilfsauslösepuppe 2h um die Mittellinie der Welle 2k drehbar, und ist entsprechend in die Laufbahn des Anschlags 2g und aus dieser heraus bewegbar. Es wird angenommen, dass die Hilfsauslösepuppe 2h außerhalb der Laufbahn des Anschlags 2g ist. Der Vorderteil 2f wird in Kontakt mit der Auslösepuppe 2c gebracht, und zwar ohne irgendeine Gegenwirkung mit der Hilfsauslösepuppe 2h, und die Stoßzunge 2b dreht sich um den Endteil der Hebegliedanordnung 2a aufgrund der Reaktion von der Auslösepuppe 2c. Andererseits wird angenommen, dass die Hilfsauslösepuppe 2h in die Laufbahn des Anschlags 2g bewegt wird. Der Anschlag 2g wird in Kontakt mit der Hilfsauslösepuppe 2h gebracht, und zwar gleichzeitig mit dem Kontakt zwischen dem Vorderteil 2f und der Auslösepuppe 2c, und die Stoßzunge 2b dreht sich um den Endteil des Hebegliedes aufgrund der Reaktion von der Hilfsauslösepuppe 2h. Die Stoßzunge 2b entweicht vom Hammer 3, und der Hammer 3 beginnt die freie Drehung. Somit bewirken der Anschlag 2g und die Hilfsauslösepuppe 2h, dass die Stoßzunge 2b vom Hammer 3 früher freikommt als der Entweichungspunkt davon aufgrund der Reaktion von der Auslösepuppe 2c auftritt. Die Auslösepuppen 2c, die Vorderteile 2f, die Hilfsauslösepuppe 2h und der Anschlag 2g bilden als Ganzes den Auslösepuppenmechanismus des Standes der Technik.

Der Auslösepuppenmechanismus des Standes der Technik bietet zwei unterschiedliche Entweichungszeitpunkte für die Stoßzunge 2b. Dies kommt von der Tatsache, dass der Stummschaltungsbetriebszustand einen früheren Entweichungszeitpunkt erfordert. Im Detail ist ein Hammeranschlag 5 zwischen der Anordnung von Hämmern 3 und den Saiten 4 vorgesehen. Der Hammerstopper 5 wird umgeschaltet zwischen einer Blockierungsposition und einer freien Position. Wenn der Hammerstopper 5 in der freien Position ist, ist der Hammerstopper 5 außerhalb der Laufbahnen der Hämmer 3 und schlägt die Saiten 4 ohne irgendeine Unterbrechung an. Wenn andererseits der Hammerstopper 5 in der Blockierungsposition ist, ist der Hammerstopper 5 auf den Laufbahnen der Hämmer 3 und bewirkt, dass die Hämmer 3 darauf zurückprallen, bevor die Hämmer 3 die Saiten 4 erreichen. Somit gestattet der Hammerstopper 5, dass ein Pianist ein Musikstück ohne die Pianotöne spielt.

Wenn der Hammerstopper 5 in der freien Position bleibt, beginnt der Hammer 3 sicher die freie Drehung nach dem Entweichen. Wenn jedoch der Hammerstopper 5 in der Blockierungsposition ist, ist die Distanz zwischen dem Hammer 3 am Entweichungspunkt und dem Hammerstopper 5 sehr kurz. Tatsächlich ist die Distanz bei einem Standardpiano in der Größenordnung von 2 Millimetern. Wenn die Betätigungseinheit 2 verursacht, dass die Stoßzunge 2b vom Hammer später als Üblich entweicht, erreicht der Hammer 3 den Hammerstopper 5 vor der Vollendung des Entweichens und wird zwischen der Stoßzunge 2b und dem Hammerstopper 5 eingezwängt. Der Anschlag 2g und die Hilfsauslösepuppe 2h bewirken, dass die Stoßzunge früher vom Hammer 3 freikommt. Das frühe Freikommen ist einer großen Distanz zwischen dem Hammer 3 am Entweichungspunkt und dem Hammerstopper 5 äquivalent. Somit verhindern der Anschlag 2g und die Hilfsauslösepuppe 2h, dass der Hammer in nicht wünschenswerter Weise eingeklemmt wird.

Auch wenn die Hilfsauslösepuppe 2h und der Anschlag 2g von dem Auslösepuppenmechanismus des Standes der Technik mitgenommen werden, wird verhindert, dass der Hammer 3 in nicht wünschenswerter Weise in dem Zustand eingeklemmt wird, dass der Spalt zwischen dem Vorderteil 2f und der Auslösepuppe 2c verringert wird. Jedoch entweicht die Stoßzunge 2b früher vom Hammer 3, und zwar ungeachtet des Betriebszustandes. Dies hat zur Folge, dass der Pianist das Tastengefühl als ungewöhnlich erfährt.

Wie klar sein wird, erfordert das stumme Piano die Veränderung des Zeitpunktes des Entweichens zwischen dem akustischen Klangbetriebszustand und dem stummen Betriebszustand bzw. Stummschaltungsbetriebszustand, und der Anschlag 2g und die Hilfsauslösepuppe 2h machen eine stumme Darbietung möglich. Jedoch trifft man ein Problem bei dem stummen Piano bzw. Stummschaltungspiano des Standes der Technik dahingehend an, dass der Auslösepuppenmechanismus des Standes der Technik die Nachrüstungsarbeit von einem akustischen Piano zu einem stummen Piano bzw. Stummschaltungspiano schwierig macht. Im Detail heißt dies, dass Anwender, die schon akustische Pianos haben, ihre akustischen Pianos zu dem stummen Piano bzw. Stummschaltungspiano nachrüsten möchten. Ein elektronisches Klangerzeugungssystem, der Hammerstopper 5 und die Hilfsauslösepuppen 2h werden zu dem akustischen Piano hinzugefügt, und die üblichen Stoßzungen werden durch die Stoßzunge 2b ersetzt. Obwohl die Montage des elektronischen Klangerzeugungssystems, des Hammerstoppers 5 und der Hilfsauslösepuppen 2h nicht schwierig ist, ist das Ersetzen der üblichen Stoßzungen gegen die Stoßzungen 2b zeitaufwändig, da der Arbeiter die Betätigungseinheiten bzw. Tastenmechaniken auseinander bauen muss und die Teile wiederum zu den Betätigungseinheiten zusammenbauen muss. Die Betätigungseinheiten sind bezüglich ihrer Anzahl gleich der Anzahl der schwarzen/weißen Tasten. Bei einem üblichen Piano bzw. Flügel bilden 88 Tasten die Tastatur 1, und der Montagearbeiter nimmt die 88 Betätigungseinheiten auseinander und baut die Stoßzungen 2b und die anderen Teile in die 88 Betätigungseinheiten erneut ein. Nach der Montagearbeit reguliert der Arbeiter die Distanz zwischen den Vorderteilen 2f und den Auslösepuppen 2c und die Spalte zwischen den Anschlägen 2g und den Hilfsauslösepuppen. Somit ist ziemlich viel Arbeit zur Nachrüstung erforderlich und bewirkt, dass das Nachrüsten zum stummen Piano teuer ist.

Der Anmelderin/Eigentümerin Yamaha Corporation gehört diese Erfindung, die in der europäischen Patentanmeldung EP 1 156 472 A2, die unter Beanspruchung der Priorität auf der Grundlage der japanischen Patentanmeldung Nr. 2000-148717 eingereicht wurden. Der dort offenbarte Auslösepuppenmechanismus hat eine Auslösepuppenstange, die mit dem Umschaltmechanismus verbunden ist, und die Distanz zwischen der Stoßzunge und der Auslösepuppenstange wird durch Verwendung des Einstellmechanismusses geregelt. Der Einstellmechanismus steht in den Raum vor den Betätigungsmechanismen vor, so dass ein Klavierstimmer leicht die Distanz auf den entsprechenden Wert einstellt, und zwar unter Verwendung des Einstellmechanismusses. Jedoch werden die Anschläge auf dem Fußteil der Stoßzunge zusammen mit dem Vorderteil ausgebildet, und die Stoßzunge kommt vom Hammer frei, wenn entweder der Vorderteil oder der Anschlag in Kontakt mit der Auslösepuppe oder der Auslösestange gebracht wird.

Ein Hilfsauslösepuppenmechanismus ist in der Druckschrift US 5 557 052 A offenbart. Der dort offenbarte, herkömmliche Hilfsauslösepuppenmechanismus umfasst ein drehbares Schaft- oder Wellenglied, einen Vorsprung und eine Polsterlage. Die Polsterlage ist an der Spitze des Vorsprungs befestigt, und der Vorsprung ragt von dem drehbaren Wellenglied nach unten. Das drehbare Wellenglied kann geschwungen bzw. geschwenkt werden, so dass die Polsterlage in die und aus der Bahn des Fußteils der Stoßzunge bewegt wird. Die relative Position zwischen dem drehbaren Wellenglied, den Vorsprung, und der Polsterlage einerseits und den Fußteilen andererseits kann sich unbeabsichtigt ändern, beispielsweise über einen längeren Zeitraum hinweg nach der Auslieferung an den Kunden. Die Einstellarbeit ist jedoch sehr schwierig, da der Arbeiter den Hilfsauslösepuppenmechanismus durch längeres Probieren zu einer bestimmten Position bewegt, wo das Freikommen zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgt.

In der Druckschrift US 5 602 351 A sind verschiedene Arten von Zeitpunktsveränderungseinrichtungen offenbart. Abstandshalter, ein Nockenglied und eine Spalteinstellvorrichtung werden verwendet zum Einstellen des Zeitpunkts des Freikommens. Die Abstandshalter werden nicht in Kontakt mit den Stoßzungen gebracht; die Abstandshalter werden in Kontakt mit dem Vorsprung gebracht, wo auch die Auslösepuppe in Kontakt gebracht wird; und das Nockenglied und die Spalteinstellvorrichtung werden nicht in Kontakt mit der Stoßzunge gebracht. Ferner ist ein weiterer herkömmlicher Hilfsauslösepuppenmechanismus offenbart. Jedoch sind dort zwei Vorsprünge auf den Fußteilen der Stoßzunge notwendig.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist daher ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, ein stummes Piano vorzusehen, weiter einen Auslösepuppenmechanismus, der mit den Stoßzungen zusammenarbeitet, die identisch mit den Stoßzungen eines akustischen Pianos sind.

Es ist ein weiteres wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, ein stummes System vorzusehen, welches in einem akustischen Piano eingebaut ist, und zwar ohne Stoßzungen zu verändern.

Es ist auch ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Auslösepuppenmechanismus vorzusehen, bei dem die Stoßzungen eines akustischen Pianos als Teile des Systems verwendet werden.

Um das Ziel zu erreichen, schlägt die vorliegende Erfindung vor, einen inneren Teil einer üblichen Stoßzunge in Kontakt mit einem Auslösepuppenglied zu bringen, und zwar nicht später als der Kontaktzeitpunkt zwischen einem äußeren Teil der Stoßzunge und einer Auslösepuppe.

Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung ist ein zusammengesetztes Tastenmusikinstrument vorgesehen, wie es in Anspruch 1 definiert ist.

Gemäß noch eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung ist ein Stummschaltungssystem vorgesehen, wie es in Anspruch 10 definiert ist.

Gemäß noch eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung ist ein Hilfsauslösepuppenmechanismus zur Beschleunigung des Entweichens der Stoßzungen vorgesehen, wie er in Anspruch 16 definiert ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Merkmale und Vorteile des Tastenmusikinstrumentes, des Stummschaltungssystems und des Auslösepuppenmechanismusses werden klarer aus der folgenden Beschreibung verständlich, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen zusehen ist, in denen die Figuren folgendes darstellen:

1 ist eine Seitenansicht, die die Struktur des stummen Pianos des Standes der Technik zeigt;

2 ist eine Seitenansicht, die die Struktur eines wichtigen Teils eines stummen Pianos gemäß der vorliegenden Erfindung in einer freien Position zeigt;

3 ist eine Seitenansicht, die die Struktur des wichtigen Teils des stummen Pianos in einer Blockierungsposition zeigt;

4 ist eine bruchstückhafte Perspektivansicht, die die Struktur eines Umschaltmechanismuses zeigt, der in einem stummen System bzw. Stummschaltungssystem vorgesehen ist;

5 ist eine bruchstückhafte Perspektivansicht, die die Struktur eines Halters zeigt, der einen Teil des Umschaltmechanismuses bildet;

6 ist eine teilweise aufgeschnittene Vorderansicht, die einen Einstellmechanismus zeigt, der in den Halter eingebaut ist;

7 ist eine Perspektivansicht, die den Halter und den Einstellmechanismus zeigt;

8A und 8B sind Seitenansichten, die Dämpfungssäulen zeigen, für die eine Einstellung erforderlich ist;

9 ist eine Seitenansicht, die die Struktur von noch einem weiteren stummen Piano gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

10 ist eine Seitenansicht, die die Struktur von noch einem weiteren stummen Piano gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und

11 ist eine Seitenansicht, die die Struktur von noch einem weiteren stummen Piano gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele Erstes Ausführungsbeispiel

Mit Bezug auf die 2 und 3 der Zeichnungen weist ein stummes Piano bzw. Stummschaltungspiano, das die vorliegende Erfindung verkörpert, im Großen und Ganzen ein akustisches Piano 6 und ein stummes System bzw. Stummschaltungssystem 7 auf. In diesem Fall ist das akustische Piano ein Piano bzw. Flügel und weist eine Tastatur 6a auf, weiter einen Betätigungsmechanismus bzw. eine Tastenmechanik 6b, Hammeranordnungen 13, einen (nicht gezeigten) Dämpfermechanismus und Saiten S. Auf der anderen Seite weist das Stummschaltungssystem 7 einen Hammerstopper 30a auf, und ein elektronisches Klangerzeugungssystem 30b. Während ein Pianist ein Musikstück auf der Tastatur 6a mit den Fingern spielt, treiben die Betätigungsmechanismen 6b selektiv die Hammeranordnungen 13 zur Drehung über den Entweichungspunkt an. Wenn der Hammerstopper 30a in einer freien Position ist, schlagen die Hammeranordnungen 13 die assoziierten Saiten S an, und die Saiten S schwingen zur Erzeugung von Pianotönen. Wenn andererseits der Hammerstopper 30a in einer Blockierungsposition ist, prallen die Hammeranordnungen 13a auf dem Hammerstopper 30a zurück, und zwar ohne irgendeine Unterbrechung durch den Hammerstopper 30a, und kehren zu den Ruhepositionen zurück. Das elektronische Klangerzeugungssystem 30b überwacht die Hammeranordnungen 13 und erzeugt elektronische Töne entsprechend den zu erzeugenden Pianotönen. Somit tritt das stumme Piano selektiv in den akustischen Klangbetriebszustand (siehe 2) und in den stummen Betriebszustand ein (siehe 3).

In der folgenden Beschreibung bezeichnet der Ausdruck "vorne" eine Position näher an einem Pianisten, der vor dem akustischen Piano sitzt, als eine Position, die mit dem Ausdruck "hinten" bezeichnet ist. Der "Vorderteil" ist auf der rechten Seite der 2 und 3, und der "Hinterteile" ist auf der linken Seite in den Figuren. Der Ausdruck "seitlich" zeigt die Richtung senkrecht zu den Blättern an, auf denen die 2 und 3 aufgezeichnet sind, und die Richtung von "vorne nach hinten" ist senkrecht zur seitlichen Richtung, das heißt die Richtung von der hinteren Position zur vorderen Position.

Die Tastatur 6a wird durch schwarze Tasten und weiße Tasten 10a gebildet, und der Betätigungsmechanismus 6b hat mehrere Betätigungseinheiten, die mit den schwarzen Tasten bzw. den weißen Tasten 10a assoziiert sind. Die schwarzen/weißen Tasten 10a sind in dem wohlbekannten Muster ausgelegt, und sind in seitlicher Richtung angeordnet. Jede der schwarzen/weißen Tasten 10a ist mit Bezug auf eine Balance- bzw. Auslösepuppenschiene 10b drehbar, und zwar mittels eines Balance- bzw. Ausgleichsstiftes 10c. Die schwarzen/weißen Tasten 10a sind mit dem (nicht gezeigten) Dämpfermechanismus genauso wie mit dem Betätigungsmechanismus 6b assoziiert. Ein Kapstanknopf bzw. eine Pilote steht vom hinteren Teil von jeder schwarzen/weißen Taste 10a vor und wird in Kontakt mit der assoziierten Betätigungseinheit gehalten. Ein Fänger 15a ist am hinteren Endteil der schwarzen/weißen Taste 10a befestigt und steht darauf aufrecht. Der Fänger 15a nimmt die assoziierte Hammeranordnung 13 auf, die auf der assoziierten Saite S oder dem Hammerstopper 30a zurück geprallt ist. Wenn ein Pianist Kraft auf dem vorderen Teil der schwarzen/weißen Tasten 10a ausübt, sinkt der vordere Teil ab, und entsprechend wird der hintere Teil angehoben. Dann betätigt die heruntergedrückte Taste 10a die assoziierte Betätigungseinheit durch die Pilote 14 und beabstandet den assoziierten Dämpfer von der Saite S. somit wird die Kraft durch die heruntergedrückte Taste 10a auf den assoziierten Dämpfer genauso wie auf die assoziierte Betätigungseinheit übertragen.

Die Betätigungseinheiten werden durch eine Hebegliedschiene 15b getragen, die wiederum von Betätigungsbügeln 15c getragen wird. Die Betätigungsbügel 15c sind auf einem (nicht gezeigten) Tastenrahmen vorgesehen und sind voneinander in seitlicher Richtung beabstandet. Jede der Betätigungseinheiten weist einen Hebegliedflansch 11a auf, eine Hebegliedanordnung 11b, eine Stoßzunge 12, einen Wiederholungshebelflansch 16, einen Wiederholungshebel 17a und eine Wiederholungsfeder 17b. Der Hebegliedflansch 11a ist an der Hebegliedschiene 15b befestigt und ist darauf aufrecht. Die Hebegliedanordnung 11b ist schwenkbar an ihrem hinteren Teil mit den Hebegliedflansch 11a verbunden, und die Pilote 14 wird in Kontakt mit der Unterseite der Hebegliedanordnung 11b gehalten. Der Wiederholungshebelflansch 16 ist an dem Zwischenteil der Hebegliedanordnung 11b befestigt und ist auf der Hebegliedanordnung 11b aufrecht. Der Wiederholungshebel 21 ist drehbar mit dem oberen Endteil des Wiederholungshebelflansches 16 verbunden.

Die Stoßzunge 12 ist mit dem vorderen Endteil der Hebegliedanordnung 11b an einem gebogenen Teil mittels eines Stiftes angeschlossen und hat einen relativ langen Schenkelteil 12a und einen relativ kurzen Fußteil 12b. Ein Loch 17a ist im vorderen Teil des Wiederholungshebels 17a ausgebildet, und der relativ langen Schenkelteil 12a ist in das Loch 17a eingeführt. Die Wiederholungsfeder 17b ist zwischen dem Wiederholungshebel 17a und der Stoßzunge 12 vorgesehen und drückt die Stoßzunge 12 zu jedem Zeitpunkt gegen den Uhrzeigersinn. Ein Vorderteil 12Ba ist in dem relativ kurzen Fußteil 12B ausgebildet. Es ist kein Anschlag ausgeformt. Die Oberfläche des relativ kurzen Fußteils 12B ist zwischen den gebogenen Teil und dem Vorderteil 12Ba flach. Somit ist die Stoßzunge 12 die Gleiche wie die Stoßzunge eines üblichen Pianos bzw. Flügels. Ein doppelter Auslösepuppenmechanismus 23 sorgt dafür, dass die Stoßzungen 12 von den assoziierten Hammeranordnungen 13 entweichen, die im folgenden im Detail beschrieben wird.

Eine Schaftflanschschiene 18 wird durch die Betätigungsbügel 15c getragen und erstreckt sich in seitlicher Richtung. Die Hammeranordnungen 13 werden schwenkbar durch die Schaftflanschschiene 18 getragen und stehen davon nach hinten vor. Die Hammeranordnung 13 weist einen Hammerschaftflansch 19 auf, einen Hammerkopf 20, einen Hammerschaft 21 und eine Hammerrolle 22. der Hammerschaftflansch 19 ist an der Schaftflanschschiene 18 mittels eines Bolzens bzw. einer Schraube befestigt, und der Hammerschaft 21 ist schwenkbar mit dem Hammerschaftflansch 19 verbunden. Der Hammerkopf 21 ist an dem vorderen Ende des Hammerschaftes 21 befestigt und ist auf den assoziierten Satz von Saiten S gerichtet. Die Hammerrolle 22d ist mit dem Hammerschaft einundzwanzig verbunden und steht von der Unterseite des Hammerschaftes 21 vor. Obwohl das vordere Ende des Schenkelteil 12A in Kontakt mit der Hammerrolle 22 bis zu einem Entweichungsvorgang der Stoßzunge 12 gehalten wird, wird die Hammerrolle 22 von dem Schenkelteil 12A verlassen, nachdem die Hammeranordnung 13 die freie Drehung beginnt. Beim Anschlagen des Satzes von Saiten S prallt der Hammerkopf 20 auf den Satz von Saiten S zurück, und der Hammerkopf 20 wird von dem Fänger 15a aufgenommen. Nachdem die heruntergedrückte Taste 10 losgelassen wurde, wird der Schenkelteil 12A wieder in Kontakt mit der Hammerrolle 22 gebracht.

Eine Auslösepuppenleiste 119 ist an der Schaftflanschschiene 18 mittels Bolzen bzw. Schrauben 153 befestigt und erstreckt sich in seitlicher Richtung. Der doppelte Auslösepuppenmechanismus 23 weist mehrere Auslösepuppen 23a auf, mehrere Auslösepuppenstangen 223, Dämpfungssäulen 223a, einen Umschaltmechanismus 300 und einen Einstellmechanismus 305. Die Auslösepuppen 23a bilden jeweils Teile der Betätigungseinheiten. Andererseits bilden die Vielzahl von Auslösepuppenstangen 223 die Dämpfungssäulen 223a, ein Umschaltmechanismus 300 und ein Einstellmechanismus 305 insgesamt einen Hilfsauslösepuppenuntermechanismus, der in dem stummen System 7 vorgesehen ist.

Die Auslösepuppenstangen 223 sind in den Räumen zwischen den Betätigungsbügeln 15c vorgesehen. Die Auslösepuppenstangen 223 können durch eine einzige Auslösepuppenstangen oder durch eine Vielzahl von Sätzen von Auslösepuppenstangen eingerichtet werden. In diesem Fall werden die schwarzen/weißen Tasten 10 in drei bezüglich der Höhe getrennte Teile aufgeteilt, das heißt einem höher liegenden Teil, einen in der Mitte liegenden Teil und einen niedriger liegenden Teil, und ein Paar von Auslösepuppenstangen 223 ist jedem der drei bezüglich der Höhe getrennten Teile zugeordnet. Entsprechend sind sechs Auslösepuppenstangen 223 in dem Hilfsauslösepuppenuntermechanismus vorgesehen. Die Dämpfungssäulen 223a sind an den Unterseiten der jeweiligen Auslösepuppenstangen 223 befestigt, und liegen gewissen gebieten der Oberseiten der relativ kurzen Fußteile 12B der Stoßzungen 12 gegenüber. Das gewisse Gebiet ist ungefähr in der Mitte der Oberseite zwischen den gebogenen Teil und dem Vorderteil 12Ba. Der Einstellmechanismus 305 ist für die Auslösepuppenstangen 223 vorgesehen, und wird verwendet, um den Spalt zwischen den Dämpfungssäulen 223a und den Oberseiten der assoziierten Stoßzungen 12 zu regeln, wie im folgenden im Detail beschrieben wird.

Die Auslösepuppen 27b hängen von der Auslösepuppenschiene 23a mittels Schrauben 23b und sind in den Vorderteilen 12Ba der assoziierten Stoßzungen 12 gegenüber. Der Spalt zwischen jeder der Auslösepuppen 23a und dem assoziierten Vorderteil 12Ba ist variabel durch drehen der Auslösepuppe 23a um die Schraube 23b.

Es wird angenommen, dass ein Pianist die schwarze/weiße Taste 15a herunterdrückt. Die Pilote 14 drückt die Hebegliedanordnung 11b nach oben und erzeugt eine Drehung der Hebegliedanordnung 11b um den Hebegliedflansch 11a gegen den Uhrzeigersinn. Die Stoßzunge 12 wird zusammen mit der Hebegliedanordnung 11b ohne irgendeine Relativdrehung der Hebegliedanordnung 11b gedreht. Der Schenkelteil 12A drückt auf die Hammerrolle 22 und erzeugt eine Drehung des Hammerschaftes 21 und des Hammerkopfes 20 um den Hammerschaftflansch 19. Wenn der Vorderteil 12Ba in Kontakt mit der assoziierten Auslösepuppe 23a gebracht wird, erzeugt die Reaktionen von der Auslösepuppe 23a die Drehung der Stoßzunge 12 um die Hebegliedanordnung 11b. Dann entweicht die Stoßzunge 12 von der Hammerrolle 22, und der Schenkelteil 12A stößt die Hammerrolle 22 an. Der Entweichungsvorgang erzeugt die freie Drehung der Hammeranordnung 13, und der Hammerkopf 20 prallt entweder auf den Hammerstopper 30a oder auf den Saiten zurück, und zwar abhängig vom Betriebszustand.

Der doppelte Auslösepuppenmechanismus 23 bildet einen Teil des stummen Systems 7 außer den Auslösepuppen 23a. Aus diesem Grund werden die Auslösepuppenstangen 223, die Dämpfungssäulen 223a, der Umschaltmechanismus 300 und der Einstellmechanismus 305, das heißt der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus, im folgenden im Detail zusammen mit dem Hammerstopper 30a und dem elektronischen Klangerzeugungssystem 30b beschrieben.

Zuerst werden der Hammerstopper 30a und das elektronische Klangerzeugungssystem 30b kurz beschrieben. Der Hammerstopper 30a weist eine Welle 33A auf, Stoßaufnehmer 33b, Bügel 33C und eine Betätigungsvorrichtung 33d. Die Welle erstreckt sich seitlich über die Hammerschäfte 21 und ist mit der Betätigungsvorrichtung 33D an ihrem einen Ende verbunden. Die Bügel 33C sind an der Welle 33A in Intervallen befestigt, und die Stoßaufnehmer 33B sind jeweils an den Bügeln 33C gesichert. In diesem Fall wird die Betätigungsvorrichtung 33D durch einen Elektromotor gebildet. Der Elektromotor 33D hält die Stoßaufnehmer 33B nach vorne gerichtet, wie in 2 gezeigt. Der Hammerstopper 30a ist außerhalb der Laufbahnen der Hammerschäfte 21 und ist entsprechend in der freien Position. Die Betätigungsvorrichtung 33D dreht die Welle 33A im Uhrzeigersinn. Dann treten die Stoßaufnehmer 33B in die Laufbahnen der Hammerschäfte 21, und der Hammerstopper 30a wird in die Blockierungsposition umgeschaltet.

Das elektronische Klangerzeugungssystem 30b weist mehrere (nicht gezeigte) Tastensensoren auf, mehrere Hammersensoren 33E, eine Steuervorrichtung 33F und ein Klangsystem mit einem Kopfhörer 33G. Die (nicht gezeigten) Tastensensoren sind unter der Tastatur 6a vorgesehen und melden die gegenwärtigen Tastenpositionen der assoziierten schwarzen/weißen Tasten 10 an die Steuervorrichtung 33F. Andererseits sind die Hammersensoren 33F jeweils mit den Hammeranordnungen 13 assoziiert und melden die gegenwärtigen Hammerpositionen der assoziierten Hammeranordnungen 13 an die Steuervorrichtung 33F. Die Steuervorrichtung 30b weist einen Datenprozessor und einen Tongenerator auf. Die Tastensensoren und die Hammersensoren 33E sind parallel zu einer Schnittstelle des Datenprozessors verbunden, und der Datenprozessor analysiert die Tastenbewegung und die Hammerbewegung auf der Grundlage der gegenwärtigen Tastenpositionen und der gegenwärtigen Hammerpositionen zur Erzeugung von den Musikdatencodes. Die Musikdatencodes werden an den Tongenerator geliefert. Der Tongenerator erzeugt ein analoges Audiosignal aus den Musikdatencodes und liefert das analoge Audiosignal an den Kopfhörer 33G. Der Kopfhörer 33G wandelt das analoge Audiosignal in die elektronischen Töne um.

Wie zuvor beschrieben sind die Dämpfungssäulen 223a jeweils an den Unterseiten der Auslösepuppenstangen 223 befestigt, und werden in die Laufbahnen der Oberseiten der Fußteile 12B hinein bewegt und aus diesem heraus. Der Umschaltmechanismus 300 hält die Dämpfungssäulen 223a außerhalb der Laufbahnen der Fußteile 12B in der freien Position, und die Vorderteile 12Ba werden in Kontakt mit den Auslösepuppen 23a gebracht, bevor die Oberseiten die Dämpfungssäulen 223a erreichen. Wenn der Umschaltmechanismus 300 für die Blockierungsposition manipuliert wird, werden die Dämpfungssäulen 223a in die Laufbahnen der Fußteile 12B bewegt, und die Oberseiten der Fußteile 12B und die Vorderteile 12Ba werden gleichzeitig in Kontakt mit den Dämpfungssäulen 223a bzw. den Auslösepuppen 23a gebracht. Die Spalte zwischen den Vorderteilen 12Ba und den Auslösepuppen 23a sind derart eingestellt, dass der Pianist das Tastengefühl genauso fühlt wie jenes des Standardpianos. Die Reaktionen von der Dämpfungssäule 223a erzeugt die Drehung der Stoßzunge 12 mit größerer Winkelgeschwindigkeit als die Drehung der Stoßzunge 12 im akustischen Klangbetriebszustand, da das gewisse Gebiet auf der Oberseite näher an dem gebogenen Teil ist als der Vorderteil 12Ba. Somit beschleunigen die Dämpfungssäulen 223a und die Oberseiten der Fußteile 12B das Entweichen von den Stoßzungen 12 von den Hammeranordnungen 13 und verhindern, dass die Hammerschäfte 21 zwischen den Stoßzungen 12 und den Stoßaufnehmern 33B eingeklemmt werden. Anders gesagt machen die Dämpfungssäulen 223a und die Fußteile 12B die Distanz zwischen dem Hammerkopf 20 bei der Vollendung der Entweichungsvorgänge und den Saiten S breiter als die Distanz bei den stummen Piano des Standes der Technik.

Die Dämpfungssäulen 223a haben einen kreisförmigen Querschnitt und werden aus elastischen Material geformt. Die Dämpfungssäulen 223a können aus Faserbündeln gebildet werden. Anderenfalls können die Dämpfungssäulen 223a aus Filz, einem schwammartigen zellenförmigen Gummi oder aus Tuch geformt sein. Somit sind die Dämpfungssäulen 223a elastisch verformbar und nehmen das Geräusch beim Kontakt mit den Fußteilen 12B auf.

Es wird im folgenden eine Beschreibung des Umschaltmechanismuses 300 und des Einstellmechanismusses 305 mit Bezugnahme auf die 4,5 und 6 dargelegt. Der Umschaltmechanismus 300 ist in dem Raum unter der Auslösepuppenschiene 119 vorgesehen, und ist mit den Auslösepuppenstangen 223 verbunden. Der Umschaltmechanismus 300 wird verwendet, um gleichzeitig die Auslösepuppenstangen 223 zwischen einer ersten Winkelposition und einer zweiten Winkelposition umzuschalten. Die Dämpfungssäulen 223a in der ersten Winkelposition sind außerhalb der Laufbahnen der Fußteile 12B. Wenn jedoch der Umschaltmechanismus für die zweite Winkelposition manipuliert ist, werden die Dämpfungssäulen 223a in die Laufbahnen der Fußteile 12B bewegt. Somit entsprechen die erste Winkelposition und die zweite Winkelposition der freien Position und der Blockierungsposition, und der Elektromotor 33D wird gemeinsam von dem Hammerstopper 30a und dem Umschaltmechanismus 300 verwendet. Wenn der Elektromotor 33D den Hammerstopper 30a in die freie Position umschaltet, bewirkt der Elektromotor 33D, dass der Umschaltmechanismus 300 die Dämpfungssäulen 223a in die erste Winkelposition umschaltet. In ähnlicher Weise schaltet der Elektromotor 33D gleichzeitig den Hammerstopper 30a und die Dämpfungssäulen 223a in die Blockierungsposition und die zweite Winkelposition.

Der Umschaltmechanismus 300 weist eine Welle 150 auf, weiter Lagereinheiten 154, Halter 161 und eine Verbindungsanordnung 151/152. Die Verbindungsanordnung 151/152 ist durch einen geeigneten (nicht gezeigten) Wandler zur Umwandlung einer Drehung in eine gerade Winkelbewegung mit dem Elektromotor 33D verbunden. Anderenfalls können die Verbindungsanordnung 151/152 und eine Verbindungsanordnung den des Hammerstoppers 30a mit einem Griff- oder einem Fußpedal verbunden sein, um gleichzeitig den Hammerstopper 30a und den Umschaltmechanismus 300 zwischen der freien bzw. ersten Winkelposition und der blockierenden bzw. zweiten Winkelposition umzuschalten.

Die Welle 150 erstreckt sich in seitlicher Richtung und wird drehbar durch die Schaftflanschschiene 18 mittels der Lagereinheiten 154 getragen. Jede der Lagereinheiten 154 hat ein kurzes Plattenglied 154a, ein langes Plattenglied 154b und ein Abdeckplattenglied 154c. Die Länge des kurzen Plattengliedes 154a ist ungefähr gleich der Breite der Vorderseite der Schaftflanschschiene 18, und ein Durchgangsloch ist in dem kurzen Plattenglied 154a ausgebildet. Das lange Plattenglied 154b ist ungefähr bezüglich der Länge gleich dem Abdeckplattenglied 154c und das Abdeckplattenglied 154c hat im allgemeinen die Form des Buchstabens Omgea (&OHgr;). Zwei Durchgangslöcher werden in dem langen Plattenglied 154b ausgebildet, und es werden auch zwei Durchgangslöcher in den beiden Seiten teilen des Abdeckplattengliedes 154c ausgebildet. Die Durchgangslöcher in dem langen Plattenglied 154b sind gleich beabstandet zu den Durchgangslöchern, die in dem Abdeckplattenglied 154c ausgeformt sind, und sind entsprechend damit ausgerichtet. Ein Paar von weiblichen Bolzenlöchern 154d ist in der Schaftflanschschiene 18 ausgebildet und ist zu beiden Seitenflächen der Vorderseite der Schaftflanschschiene 18 aufgenommen. Das kurze Plattenglied 154a, das lange Plattenglied 154b und das Abdeckplattenglied 154c sind auf der Vorderseite der Schaftflanschschiene 18 laminiert, und die Welle 150 ist sandwichartig zwischen dem langen Plattengliedern 154b und dem Abdeckplattenglied 154c aufgenommen. Das Durchgangsloch in dem kurzen Plattenglied 154a, das obere Durchgangsloch in dem langen Plattenglied 154b und das obere Durchgangsloch des Abdeckplattengliedes 154c sind mit dem weiblichen Bolzenloch 154d ausgerichtet, und ein langer Bolzen bzw. eine lange Schraube 153a ist in das weibliche Bolzen- bzw. Schraubenloch 154d eingeschraubt. Eine kurze Schraube 153b ist weiter in das Durchgangsloch in dem langen Plattenglied 154b und das Durchgangsloch in dem Abdeckplattenglied 154c eingeschraubt. Die kurzen Plattenglieder 154a, die langen Plattenglieder 154b und die Abdeckplattenglieder 154c sind zu den Lagereinheiten 154 zusammengebaut, die an die Schaftflanschschiene 18 angeschraubt sind. Somit wird die Welle 150 drehbar durch die Schaftflanschschiene 18 durch die Lagereinheiten 154 unterstützt.

Die Verbindungsanordnung 151/152 weist einen Arm 151 und ein Verbindungsglied 152 auf (siehe 2 und 3). Der Arm 151 ist an seinem oberen Ende an der Welle 150 befestigt, und das Verbindungsglied 152 ist drehbar mit dem unteren Ende des Arms 151 verbunden. Das Verbindungsglied 152 ist wiederum durch äußere Verbindungsglieder mit dem Wandler für eine Umwandlung einer Drehung in eine geradlinige Bewegung verbunden. Anderenfalls ist das Verbindungsglied 152 mit dem Griff oder dem Fußpedal verbunden.

Die Halter 161 werden durch die Welle 150 in Intervallen gehalten und stehen von der Welle 150 nach hinten vor. Jedes Paar von Haltern 161 ist mit der Auslösepuppenstangen 223 assoziiert. Die hinteren Endteile der Halter 161 sind an beiden Endteilen der Auslösepuppenstangen 223 befestigt, und die Dämpfungssäule 223a ist an der Unterseite der Auslösepuppenstange 223 befestigt.

Jeder der Halter 161 hat eine Armplatte 161a, ein Ringglied 161b, Bolzen 161c und eine Hülsenauskleidung 161d. Ein kreisförmiges Loch ist in der Armplatte 161a ausgebildet, und das Ringglied 161 bist an der Armplatte 161a derart befestigt, dass das kreisförmige Loch mit einem darin ausgebildeten Durchgangsloch 161e ausgerichtet ist. Die Hülsenauskleidung 161d ist mit der Innenseite des Ringgliedes 161b verbunden, und das Durchgangsloch 161e hat einen dünnen Durchmesser, der ungefähr gleich dem Außendurchmesser der Welle 150 ist. Die Welle 150 läuft durch das kreisförmige Loch und Durchgangsloch 161e, und die Hülsenauskleidung 161d gestattet, dass die Halter 161 sanft um die Welle 150 gedreht werden. Die Armplatte 161a steht von der Welle 150 nach hinten vor und ist an den Auslösepuppenstangen 223 mittels der Schraube 161c befestigt. Somit werden die Auslösepuppenstangen 223 durch die Welle 150 mittels der Halter 161 gehalten.

Der Einstellmechanismus 305 weist drehbare Winkelglieder 160 auf, Einstellschraube 170, stationäre Bügel 180, Bügeleinstellschrauben 180b und Kappen 170c (siehe 7). In diesem Fall steht der stationäre Bügel 180 geringfügig in Richtung der Mittellinie der Welle 150 vor. Der vorstehende Teil ist mit 180a bezeichnet. Somit ist der stationäre Bügel 180 breit genug, um die Welle stabil zutragen. Ein Paar von Einstelleinheiten ist mit jeder der Auslösepuppenstangen 223 assoziiert. Jeder stationäre Bügel 180, jedes drehbare Winkelglied 160, jede Einstellschraube 170, jede Bügeleinstellschrauben 180b und jede Kappe 170c sind zu einer der Einstelleinheiten zusammengebaut, die an einem Endteil der Auslösepuppenstange 223 vorgesehen ist, und ein weiterer stationäre Bügel 180, ein weiteres drehbares Winkelglied 160, eine weitere Einstellschraube 170, eine weitere Bügeleinstellschraube 180b und eine weitere Kappe 170c sind zu einer weiteren Einstelleinheit zusammengebaut, die an dem anderen Endteil der Auslösepuppenstange 223 vorgesehen ist. Somit ist das Paar von Einstelleinheiten an beiden Endteilen von jeder der Auslösepuppenstangen 223 vorgesehen. Die Einstelleinheiten sind bezüglich der Struktur einander ähnlich, und nur eine Einstelleinheit, die an der rechten Seite vorgesehen ist, wird im folgenden detailliert dargestellt.

Das Paar von Einstelleinheiten erzeugt eine Relativdrehung zwischen den Haltern 161 und der Welle 150 zur Veränderung des Spaltes zwischen den Fußteilen 12B und der assoziierten Dämpfungssäule 223a. Wie zuvor beschrieben wird der Halter 161 aufgeteilt in die Armplatte 161a, das Ringglied 161b und die Bolzen bzw. Schrauben 161c. Der stationäre Bügel 180 hat eine Form wie eine "9" und ist aufgeteilt in einen Ringteil 180c und einen flachen Teil 180d. Ein Durchgangsloch ist in dem Ringteil 180c ausgebildet. Der Ringteil 180c ist mit einem Durchgangsloch 180e ausgebildet, und das Durchgangsloch 180e ist bezüglich des Durchmessers geringfügig größer als das Ringglied 161b. Aus diesem Grund wird der Ringsteil 161b drehbar in dem Durchgangsloch 180e des linken Teils 180c aufgenommen, wenn der stationäre Bügel 180 mit dem Halter 161 zusammengebaut wird. Der Ringteil 180c ist breiter als das Ringglied 161b, und die linke Seitenfläche des Ringglieds 161b wird in das Durchgangsloch 180e zurückgezogen. Das Durchgangsloch 180e liegt über dem Durchgangsloch 161e, und die Welle 150 läuft durch das Durchgangsloch 161e.

Ein Bolzenloch 180f ist weiter in dem Ringteil 180c ausgebildet, und die Bügeleinstellschraube 180b ist in das Bolzenloch 180f eingeschraubt. Die Bügeleinstellschraube 180b wird gegen die Welle 150 gepresst, und die Reaktion bewirkt, dass der stationäre Bügel 180 gegen die Welle 150 gedrückt wird. Somit wird der stationäre Bügel 180 an der Welle 150 mittels der Bügeleinstellschraube 180b gesichert. Entsprechend verändern der stationäre Bügel 180 und die Welle 150 nicht die Relativposition nach der Montage.

Ein Schraubenloch 180g ist in dem flachen Teil 180d ausgebildet, und die Einstellschraube 170 steht von dem flachen Teil 180d nach vorne vor. Die Einstellschraube 170 hat einen mit Gewinde versehenen Schaftteil, einen Kopfteil 170a, und einen dünne Kantenteil 170b. Der mit Gewinde versehene Schaftteil ist in das Schraubenloch 180g eingeschraubt. Der dünnen Kantenteil 170b steht von dem Plattenteil 180d nach vorne vor.

Das Winkelglied 160 ist drehbar mit der Armplatte 161a mittels eines Stiftes 160b verbunden, und der Stift 160b hat eine Mittellinie, die von der Mittellinie des Durchgangsloches versetzt ist, das in dem Ringglied 161b ausgebildet ist. Das Winkelglied 160 hat einen vorstehenden Teil 160c, der von dem restlichen Teil vorsteht, der in Kontakt mit dem Armglied 161a gehalten wird. Ein Schlitz 160d ist in dem vorstehenden Teil 160c ausgebildet und ist zur linken Seite hin offen. Der Schlitz 160d hat eine geringfügig größere Breite als der Durchmesser des mit Gewinde versehenen Schaftteils der Einstellschraube 170, ist jedoch kleiner als der Durchmesser des Kopfteils 170a. Wenn der stationäre Bügel 180 an der Welle 150 befestigt ist, steht der vorstehende Teil 160c dem flachen Teil 180d gegenüber, und der Schlitz 160d ist mit dem Schraubenloch 180g ausgerichtet. Aus diesem Grund läuft die Einstellschraube 170 durch den Schlitz 160d und ist in das Schraubenloch 180g eingeschraubt. Somit wird die Einstellschraube 170 an ihrem vorderen Ende durch den stationären Bügel 180 und an ihrem Aufnahme- bzw. Lagerungsteil durch das drehbare Winkelglied 160 aufgehängt.

Der dünne Kantenteil 170b steht in den relativ breiten Raum vor den Betätigungsmechanismen 6b vor, und ein Klavierstimmer kann leicht die Einstellschraube bzw. den Stimmnagel 170 mit einem geeigneten Werkzeug drehen, dass mit dem dünnen Kantenteil 170b in Eingriff steht.

Ein Innenraum 170d ist in der Kappe 170c definiert und ist nach außen durch einen Schlitz 170e freigelegt die Breite des Innenraum des 170d ist ungefähr gleich der gesamten Dicke des Kopfteils 170a, einer Hülsenauskleidung 170f und dem vorstehenden Teil 160c. Wenn die Kappe 170c zu dem Kopfteil 170a hingedrückt wurde, der schon von dem drehbaren Winkelglied 160 und dem flachen Teil 180d getragen wurde, werden der Kopfteil 170a, die Hülsenauskleidung 170f und der vorstehende Teil 160c in dem Innenraum 170d der Kappe 170c aufgenommen. Somit werden der Kopfteil 170a und das drehbare Winkelglied 160 mittels der Kappe 170c verbunden, und die Kappe 170c verhindert, dass die Einstellschraube 170 von dem drehbaren Winkelglied 160 herunterfällt.

Es sei nun angenommen, dass ein Klavierstimmer die Einstellschrauben 170 dreht, um den Spalt zwischen den drehbaren Winkelglied 160 und den flachen Teilen 180d der stationären Bügel 180 auszuweiten, so werden die Kopfteile 170a nach hinten bewegt, und drücken die drehbaren Winkelglieder der 160 durch die Kappen 170c, da die Bügeleinstellschrauben 180B verhindern, dass die stationären Bügel 180 sich um die Mittellinie der Welle 150 drehen. Die Kraft erzeugt nicht nur die Drehung der drehbaren Winkelglieder 160 um die Stifte 160b, sondern auch die Drehung der Armglieder 161 um die Welle 150. Die Halter 161 werden im Uhrzeigersinn in 5 zusammen mit der Auslösepuppenstange 223 gedreht. Dies hat eine Steigerung des Spaltes zwischen der Dämpfungssäule 223a und den Fußteilen 12B der assoziierten Stoßzungen 12 zur Folgen.

Wenn andererseits der Klavierstimmer den Spalt zwischen der Dämpfungssäule 223a und den Fußteilen 12B verringert, dreht der Klavierstimmer die Einstellschrauben 170 in der entgegengesetzten Richtung und verringert den Spalt zwischen den drehbaren Winkelglieder dann 160 und den flachen Teilen 180d. Die stationären Bügelglieder 180 verändern nicht die relative Positionen der Welle 150. Die Einstellschrauben 170 werden weiter in die Schraubenlöcher 180g geschraubt. Die Kopfteile 170a drücken die drehbaren Winkelglieder 160 zu den flachen Teilen 180d mittels der Kappen 170c hin, und die Armglieder 161a werden zur Drehung gegen den Uhrzeigersinn angetrieben. Somit verringert der Klavierstimmer den Spalt zwischen der Dämpfungssäule 223a und den Fußteilen 12B mittels der Einstelleinheiten.

Wenn ein Pianist ein Musikstück mit Pianotönen spielen möchte, weist er den Elektromotor 33D an, die Ausgangswelle zu drehen, um den Hammerstopper 30a und die Dämpfungssäulen 223a in die freie Position bzw. die erste Winkelposition umzuschalten. Die Welle 33A wird zur Drehung angetrieben, und die Stoßaufnehmer werden aus den Laufbahnen der Hammerschäfte 21 bewegt. Andererseits wird das Verbindungsglied 152 nach hinten gezogen, und der Einstellhebel bzw. Auslösepuppenhebel 151 wird in den 2 und 3 im Uhrzeigersinn gedreht. Die Drehung wird durch die Welle 150 und die Halter 161 zu den Auslösepuppenstangen 223 übertragen, und die Dämpfungssäulen 223a werden aus den Laufbahnen der Fußteilen 12B bewegt. Somit wird das stumme Piano in einen akustischen Klangbetriebszustand umgeschaltet, und der Pianist wird bereit zum Spielen.

Der Pianist drückt selektiv die schwarzen/weißen Tasten 10a zum Spielen herunter. Während der Pianist das Musikstück auf der Tastatur 6a spielt, wird angenommen, dass der Pianist eine der schwarzen/weißen Tasten 10a herunterdrückt, die in 2 gezeigt sind. Der Vorderteil der schwarzen/weißen Taste 10a senkt sich ab, und entsprechend wird der hintere Teil angehoben. Die Kapstanschraube bzw. Pilote 14 drückt auf die Hebegliedanordnung 11b und erzeugt die Drehung der Hebegliedanordnung 11b gegen den Uhrzeigersinn, und zwar um den Hebegliedflansch 11a herum. Die Stoßzunge 12 wird auch um den Hebegliedflansch 11a herum gedreht, und zwar ohne irgend eine Relativdrehung zur Hebegliedanordnung 11b, und drückt auf die Hammerrolle 22. Der Vorderteil 12Ba kommt näher und näher an die Auslösepuppe 23a. Der Vorderteil 12Ba erreicht die Auslösepuppe 23a früher als die Oberseite des Fußteils 12B die Dämpfungssäule 223a erreicht. Wenn der Vorderteil 12Ba in Kontakt mit der Auslösepuppe 23a gebracht wird, erzeugt die Reaktion die Drehung der Stoßzunge 12 um den vorderen Endteil der Hebegliedanordnung 11b im Uhrzeigersinn. Die Stoßzunge 12 entweicht von der Hammerrolle 22 mit einer relativ geringen Geschwindigkeit, und der Schenkelteil 12A stößt die Hammerrolle 22 an. Somit erzeugt der Entweichungsvorgang eine freie Drehung der Hammeranordnung 13 im Uhrzeigersinn. Die Hammeranordnung 13 wird auf der Laufbahnen bewegt, und der Stoßaufnehmer 33b liegt außerhalb der Laufbahnen. Aus diesem Grund erreicht der Hammerkopf 20 den assoziierten Satz von Saiten S ohne irgendeine Unterbrechung des Hammerstoppers 30a. Der Hammerkopf 20 schlägt den Satz von Saiten S an. Die Saiten S vibrieren und erzeugen den Pianoton.

Der Hammerkopf 20 prallt auf dem Satz von Saiten S zurück, und der Fänger 15A nimmt die Hammeranordnung 13 auf. Wenn der Pianist die heruntergedrückte taste 10a losläßt, sinkt die Pilote 14 zusammen mit dem hinteren Teil der losgelassenen Taste 10a ab, und gestattet, dass die Hebegliedanordnung 11b im Uhrzeigersinn gedreht wird. Entsprechend ist der Vorderteil 12Ba von der Auslösepuppe 23a beabstandet, und der Schenkelteil 12A gleitet in den Raum unter der Hammerrolle 22.

Wenn der Pianist die Fingerbewegung auf der Tastatur 6a ohne irgend einen Pianoton üben möchte, weist er den Elekromotor 33D an, die Ausgangswelle in der entgegengesetzten Richtung zu drehen. Die Welle 33A wird zur Drehung im Uhrzeigersinn angetrieben, und die Stoßaufnehmer 33b treten in die Laufbahnen der Hammerschäfte 21 ein. Darüber hinaus wird das Verbindungsglied 152 nach vorne gedrückt, und der Hebel 151 wird zur Drehung gegen dem Uhrzeigersinn angetrieben. Die Dämpfungssäulen 223a treten in die Laufbahnen der Fußteile 12B ein, und sind dazu gegenüberliegend. Somit wird das stumme Piano in den stummen Betriebszustand umgeschaltet.

Während der Pianist seine Finger auf der Tastatur 6a bewegt, wird angenommen, dass er die schwarze/weiße Taste 10a herunterdrückt, wie in 3 gezeigt. Die heruntergedrückte Taste 10a bewirkt, dass die Pilote 14 die Hebegliedanordnung 11b nach oben drückt. Die Hebegliedanordnung 11b wird um den Hebegliedflansch 11a gedreht. Der Fußteil 12B kommt näher und näher an die Dämpfungssäule 223a und die Auslösepuppe 23a. Der Vorderteil 12Ba und das gewisse Gebiet auf der Oberseite des Fußteils 12B werden gleichzeitig in Kontakt mit der Auslösepuppe 23a und der Dämpfungssäule 223a gebracht, und die Reaktion von der Dämpfungssäule 223a erzeugt die schnelle Drehung der Stoßzunge 12 um den vorderen Endteil der Hebegliedanordnung 11b. Die Stoßzunge 12 entweicht von der Hammerrolle 22 mit einer relativ hohen Geschwindigkeit, da die Winkelgeschwindigkeit in dem gewissen Gebiet größer ist als die Winkelgeschwindigkeit am Vorderteil 12Ba. Die Hammeranordnung 13 beginnt die freie Drehung und prallt auf den Stoßaufnehmer 33b zurück, bevor der Satz von Saiten S angeschlagen wird. Obwohl somit die Stoßzunge 12 von der Hammeranordnung 13 in den stummen Betriebszustand zum gleichen Zeitpunkt entweicht, wie die Stoßzunge 12 im akustischen Klangbetriebszustand, vollendet die Stoßzunge 12 den Entweichungsvorgang in dem stummen Betriebszustand früher, als die Stoßzunge 12 diesen im akustischen Klangbetriebszustand vollendet. Während die Stoßzunge 12 von der Hammerrolle 23 freikommt, wird die Hebegliedanordnung 11b weiter gedreht, und entsprechend wird der Schenkelteil 12A nach oben bewegt. Der Schenkelteil 12A wird nur über eine kurze Distanz im stummen Betriebszustand bewegt. Die Distanzen, über die der Schenkelteil 12A in den stummen Betriebszustand bewegt wird, ist geringer als die Distanzen, über die der Schenkelteil 12A im akustischen Klangbetriebszustand bewegt wird, da die Stoßzunge 12 den Entweichungsvorgang früher vollendet, als in dem akustischen Klangbetriebszustand. Dies hat zur Folge, dass die Stoßzunge 12 weniger wahrscheinlich zwischen dem Hammerstopper 30a und der Stoßzunge 12 eingezwängt wird. Darüber hinaus beginnt der Entweichungsvorgang an dem gewissen Punkt auf der Laufbahnen der heruntergedrückten Taste 10a sowohl im akustischen Klangbetriebszustand als auch im stummen Betriebszustand, und das Pianotastengefühl im stummen Betriebszustand ist das Gleiche wie im akustischen Klangbetriebszustand.

Wenn der Pianist die schwarze/weiße Taste 10a herunterdrückt, beginnen der (nicht gezeigte) Tastensensor und der Hammersensoren 33e die Überwachung und liefern das Tastenpositionssignal und das Hammerpositionssignal an den Datenprozessor der Steuervorrichtung 33F. Der Datenprozessor legt die heruntergedrückte Taste 10a auf der Grundlage des Tastenpositionssignals/Hammerpositionssignals fest, und berechnet die Hammergeschwindigkeit direkt bevor die Hammeranordnung 13 auf dem Stoßaufnehmer 33B zurückprallt. Der Datenprozessor speichert diese Musikdateninformationen in Musikdatencodes, wie beispielsweise MIDI-Datencodes (MIDI = Musical Instrument Digital Interface). Wenn die Hammeranordnung 13 über einen voebestimmten Punkt sofort vor dem Zurückprallen läuft, liefert der Datenprozessor die Musikdatencodes, die für den Tastencode repräsentativ sind, welcher der heruntergedrückten Taste 10a zugeordnet ist, weiter dem Note-an-Ereignis und der Hammergeschwindigkeit des Tongenerators. Der Tongenerator erzeugt ein Audiosignal und liefert das an den Kopfhörer 33G. Der Kopfhörer 33G wandelt das Audiosignal in den elektrischen Ton um, und der Pianist überprüft die Fingerbewegung durch die elektronischen Töne.

Wenn der Pian ist die heruntergedrückte Taste 10a losläßt, kehrt die losgelassene schwarze/weiße Taste 10a zurück zur Ruheposition. Die losgelassene Taste 10a läuft über eine vorbestimmte Positionen auf dem Weg zur Ruheposition hin. Dann liefert der Datenprozessor die Musikdatencodes, die für den Tastencode und das Note-aus-Ereignis repräsentativ sind, an den Tongenerator. Der Tongenerator sorgt dafür, dass der elektronische Ton abnimmt.

Es wird angenommen, dass das stumme Piano für einen lange Zeit verwendet worden ist. Die Dämpfungssäulen 223a werden unbeabsichtigt aus der geeigneten Positionen in eine Position bewegt, die in 8a durch Strich-Punkt-Linien angezeigt werden, und der Entweichungszeitpunkt im stummen Betriebszustand liegt früher als der Entweichungszeitpunktes im akustischen Klangbetriebszustand. Der Anwender merkt, dass das Tastengefühl ungewöhnlich ist. Eine Einstellung ist erforderlich.

In dieser Situation müssen die Dämpfungssäulen 223a von der gegenwärtigen Positionen nach oben bewegt werden. Ein Klavierstimmer greift in den Raum vor dem Betätigungsmechanismus bzw. der Tastenmechanik 6b zu, ohne diesen auf einen Arbeitstisch herauszunehmen, und dreht die dünnen Kantenteile 170b derart, dass die Kopfteilen 170a nach hinten bewegt werden. Dies hat zur Folge, dass die Distanzen zwischen den Kopfteilen 170a und den flachen Teilen 180d vergrößert werden. Die Kopfteilen 170a üben eine Kraft auf die assoziierten Winkelglieder 160 durch die Kappen 170c aus. Die Stifte 160b halten die Winkelglieder 160 parallel zu den Einstellschrauben 170, und die tangentialen Kraftkomponenten die erzeugen die Drehung der Armglieder 161 im Uhrzeigersinn. Entsprechend werden die Auslösepuppenstangen 223 und die Dämpfungssäulen 223a im Uhrzeigersinn gedreht, und kehren in die entsprechende Position zurück, die durch die durchgezogenen Linien in 8A gezeigt werden.

Wenn andererseits die Dämpfungssäulen 223a von der geeigneten Position beabstandet sind und an der Position sind, die in 8B von den Strich-Punkt-Linien angezeigt werden, wird die Vollendung des Entweichens im stummen Betriebszustand später. Im schlechtesten Fall wird der Hammerschaft 21 zwischen der Stoßzunge 12 und den Stoßaufnehmern 33B eingezwängt. Die Dämpfungssäulen 223a sollen nach unten bewegt werden.

Der Klavierstimmer greift auf die dünnen Kantenteile 170b des Raumes vor dem Tastenbetätigungsmechanismus 6b zu, und dreht die Einstellschrauben 170 derart, dass die dünnen Kantenteile 170b weiter von den flachen Teilen 180d vorstehen. Die Distanzen zwischen den Kopfteilen 170a und den flachen Teilen 180d werden verringert, und die Kräfte werden auf die winkelartigen Glieder 160 durch die Kappen 170c ausgeübt. Die Stifte 160b halten die Winkelglieder 160 parallel zu den Einstellschrauben 170, und die tangentialen Kraftkomponenten erzeugen die Drehung der Halter 161 gegen den Uhrzeigersinn. Entsprechend werden die Auslösepuppenstangen 223 und die Dämpfungssäulen 223a gegen den Uhrzeigersinn gedreht und kehren zu den geeigneten Positionen zurück.

Die Distanze zwischen den Oberseiten der Fußteilen 12B und den Dämpfungssäulen 223a wird abhängig von dem Winkel variiert, über den sich die Einstellschrauben 170 drehen. Der Klavierstimmer kann die in den 8A und 8B gezeigten Einstellarbeiten wiederholen, bevor die Auslösepuppenstangen 27c an den geeigneten Positionen eingestellt werden. Jedoch muss der Klavierstimmer nicht den Betätigungsmechanismus 6b zu einem Werktisch bewegen. Somit wird die Einstellarbeit einfacher als die Einstellarbeit bei dem stummen Piano des Standes der Technik.

Wie aus der vorangegangenen Beschreibung klar werden wird, ist keine spezielle Stoßzunge für den doppelten Auslösepuppenmechanismus 23 gemäß der vorliegenden Erfindung erforderlich. Die Stoßzungen 12 sind die Gleichen wie die Stoßzungen des Standardpianos. Wenn der Hersteller das Piano in das Stummschaltungspiano nachrüsten soll, benötigt er nur den Hammerstopper 30a, das elektronische Klangerzeugungssystem 30b und den Hilfsauslösepuppenuntermechanismus, und verändert die Nachrüstarbeit innerhalb relativ kurzer Zeitdauer, da die Arbeiter nicht die Stoßzungen auswechseln. Wenn Pianos bzw. Flügel von unterschiedlichen Herstellern gebaut werden, sind die Stoßzungen bezüglich der Größe und/oder der Form unterschiedlich. Trotzdem sind der Hammerstopper 30a, das elektronische Klangerzeugungssystem 30b und der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus standardisiert, und zwar ungeachtet der Unterschiede unter den Stoßzungen. Somit werden die akustischen Pianos wirtschaftlich zu Stummschaltungspianos umgebaut.

Darüber hinaus ist der Einstellmechanismus 305 gemäß der vorliegenden Erfindung leicht zu manipulieren. Der Einstellmechanismus 305 gestattet es einem Klavierstimmer, die Dämpfungssäulen 223a auf die Position einzustellen, wo die Stoßzungen 120 gleichzeitig in Kontakt sowohl mit den Dämpfungssäulen 223a, als auch den Auslösepuppen 23a gebracht werden, ohne diese auf eine Werkbank herauszunehmen. Der Arbeiter vollendet schnell die Einstellarbeit.

Obwohl die Einstellschrauben 170 hin und her bewegt werden, ziehen die drehbaren Winkelglieder 160 die tangentialen Kraftkomponenten heraus, die auf die Halter 161 auszuüben sind, und zwar aus der Kraft. Der Mechanismus zur Umwandlung einer linearen Bewegung in eine Drehung das heißt die Kombination des Winkelgliedes 160, des Stiftes 160b unter der Kappe 170c sind ziemlich einfach und weniger mit Ärger behaftet.

Schließlich beschleunigt der doppelte Auslösepuppenmechanismus 23 das entweichen im stummen Betriebszustand ohne Veränderung des Tastengefühls.

Zweites Ausführungsbeispiel

Mit Bezug auf 9 der Zeichnungen weist ein weiteres stumme Piano, dass die vorliegende Erfindung verkörpert, ebenfalls im Großen und Ganzen eine Piano bzw. einen Flügel 6 auf, und auch ein Stummschaltungssystem 7A. Das Piano bzw. der Flügel ist ähnlich dem Piano, dass in dem stummen Piano eingebaut ist, dass das erste Ausführungsbeispiel darstellt, und die Komponententeile sind mit den Bezugszeichen bezeichnet, die entsprechende Komponententeile des Pianos des ersten Ausführungsbeispiels bezeichnen, und zwar ohne detaillierte Beschreibung.

Das stumme System bzw. Stummschaltungssystem 7A weist auch den (nicht gezeigten) Hammerstopper auf, dass (nicht gezeigte) elektronische Klangerzeugungssystem, und einen Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23A. Der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23A ist ähnlich dem Hilfsauslösepuppenuntermechanismus, der in dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen ist, und zwar außer den Dämpfungsmitteln. Die Dämpfungssäulen 223a werden durch Dämpfungsrohre 323a ersetzt. Die Dämpfungsrohre 323a sind elastisch und verhindern, dass die Stoßzungen 12 Geräusche erzeugen.

Die Stoßzungen 12 sind die Gleichen wie jene eines Standardpianos, und nur der Hammerstopper, das elektronische Klangerzeugungssystem und der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23a werden dem Piano bzw. Flügel bei der Nachrüstungsarbeit hinzugefügt. Somit erreichen das stumme Piano und das stumme System bzwww. Stummschaltungssystem alle Vorteile von jenen, die das erste Ausführungsbeispiel einrichten.

Drittes Ausführungsbeispiel

Mit Bezug auf 10 der Zeichnungen weist noch ein weiteres stummes Piano, dass die vorliegende Erfindung verkörpert, ebenfalls im Großen und Ganzen einen Piano bzw. einen Flügel 6 und ein Stummschaltungssystem 7B auf. Das Piano ist ähnlich dem Piano, dass in dem stummen Piano vorgesehen ist, dass das erste Ausführungsbeispiel darstellt, und die Komponententeile sind mit den Bezugszeichen bezeichnet, die entsprechende Komponententeile des Pianos des ersten Ausführungsbeispiels bezeichnen, und zwar ohne detaillierte Beschreibung.

Das stumme System 7B weist auch den (nicht gezeigten) Hammerstopper, dass (nicht gezeigte) elektronische Klangerzeugungssystem und einen Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23b auf. Der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23b ist ähnlich dem Hilfsauslösepuppen Untermechanismus, und zwar außer den Dämpfungsmitteln. Die Dämpfungssäulen 223a werden durch zusammengesetzte Dämpfer ersetzt. Jeder der zusammengesetzten Dämpfer wird eingerichtet durch einen starren Streifen 423 und ein Dämpfungsflächenelement 424. Der starre Streifen 423 steht von der Unterseite der Auslösepuppenstangen 223 vor und wird durch das Dämpfungsflächenelement 424 bedeckt. Das Dämpfungsflächenelement 424 wird beispielsweise aus Filz, Tuch, Schwamm oder zellenförmigen Gummi gebildet, und ist entsprechend elastisch. Die Dämpfungsflächenelemente verhindern, dass die Stoßzungen 12 Geräusche erzeugen.

Die Stoßzungen 12 sind die Gleichen wie jene eines Standardpianos, und nur der Hammerstopper, das elektronische Klangerzeugungssystem unter der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23b werden dem Piano bei der Nachrüstarbeit hinzugefügt. Somit erreichen das stumme Piano und das stumme System bzw. Stummschaltungssystem alle Vorteile, die beim ersten Ausführungsbeispiel erreicht werden.

Viertes Ausführungsbeispiel

Mit Bezug auf 11 der Zeichnungen weist noch ein weiteres stummes Piano, dass die vorliegende Erfindung verkörpert, auch im Großen und Ganzen eine Piano bzw. einen Flügel 6 und eine Stummschaltungssystem bzw. stummes System 7C auf. Das Piano ist ähnlich dem Piano, dass in dem stummen Piano vorgesehen ist, dass das erste Ausführungsbeispiel verkörpert, und die Komponententeile sind mit den Bezugszeichen bezeichnet, die Komponententeilen des Pianos des ersten Ausführungsbeispiels entsprechen, und zwar ohne detaillierte Beschreibung.

Das Stummschaltungssystem 7C weist auch den (nicht gezeigten) Hammerstopper auf, ein elektronisches (nicht gezeigtes) Klangerzeugungssystem, und einen Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23C. Der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23C ist ähnlich jenem, der in dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen ist, außer den Dämpfungsmitteln. Die Dämpfungssäulen 223a werden durch laminierte Dämpfer 523 ersetzt. Jeder der laminierte Dämpfer 523 wird durch eine Vielzahl von elastischen Lagen 523a/523b/523c eingerichtet. Die elastische Lage 523a/523b/523c sind bezüglich ihrer Elastizität voneinander unterschiedlich. Die elastische Lage 523a ist die weichste von allen und ist stark verformbar. Die elastische Lage 523b ist weicher als die elastischen Lagen 523c und die elastische Lage 523c wird weniger verformt. Anders gesagt wird die Dämpfungsfähigkeit von der elastische Lage 523a zur elastischen Lagen 523c verringert. Die laminierten Dämpfer 523 sind wünschenswert, da eine Klavierstimmer leicht diese an der geeigneten Position positioniert. Der Fußteil 12B wird zuerst in Kontakt mit der weichste Lage 523a gebracht. Die weichsten Lage 523a ist so weich, dass die Stoßzungen 12 in Kontakt mit ihr ohne irgendein Geräusch gebracht wird. Die Stoßzungen 12 verformt die nächste Lage 523b und erreicht schließlich die relativ harte Lage 523c. Die Lage 523c wird weniger verformt und bewirkt sicher, dass die Stoßzungen sich um den Endteil der Hebegliedanordnung 11b dreht. Der Hersteller kann die laminierten Dämpfer 523 auslegen, um das gleiche Tastengefühl zu erreichen wie im akustischen Klangbetriebszustand.

Die Stoßzungen 12 sind die Gleichen wie jene eines Standardpianos, und nur der Hammerstopper, das elektronische Klangerzeugungssystem und der Hilfsauslösepuppen Untermechanismus 23C werden dem Piano bzw. Flügel bei der Nachrüstarbeit hinzugefügt. Somit erreichen das stumme Piano und das stumme System bzw. Stummschaltungssystem alle Vorteile, die in dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen sind.

Obwohl spezielle Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, wird es dem Fachmann offensichtlich sein, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Kern und Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Beispielsweise kann nur eine Lagereinheit 154 oder mehr als zwei Lagereinheiten drehbar die Welle 150 mit der Schaftflanschschiene 18 verbinden. Die Dämpfungssäulen oder Dämpfungsrohre können durch halbe Dämpfungssäulen oder halbe Dämpfungsrohre ersetzt werden.

Die Hilfsauslösepuppenuntermechanismen können für ein stummes Piano modifiziert werden, dass auf der Grundlage eines Klaviers hergestellt wird. Wenn das Klavier zu dem stummen Piano bzw. stummen Klavier nachgerüstet bzw. umgerüstet wird, freut sich der Anwender über den Hilfsauslösepuppenuntermechanismus, da er die Kosten zur Nachrüstung des Klaviers zu dem stummen Klavier verringert.

Ein automatisch spielendes Klavier bzw Piano kann zu einem stummen Piano umgebaut werden. Das automatisch spielende Piano ist auch ein Musikinstrument auf der Grundlage eines Pianos. Ein automatisch spielendes System ist in einem akustischen Piano vorgesehen, d. h. in dem Flügel oder dem Klavier. Das automatisch spielende System bewegt selektiv die schwarzen/weißen Tasten, ohne dass ein menschlicher Spieler ein Musikstück darbietet. Das stumme System, welches den Hilfsauslösepuppenuntermechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist, ist in dem automatisch spielenden Klavier eingebaut, so dass der Anwender ein Musikstück in verschiedener Art und Weise genießt.

Der doppelte Auslösepuppenmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung kann einen Teil einer weiteren Bauart eines Tastenmusikinstrument bilden. Das Tastenmusikinstruments wird im Folgenden als "gedämpftes Piano" (Mute Piano) bezeichnet. Das gedämpfte Piano ist ein Tastenmusikinstrument auf Basis eines Pianos. Obwohl der doppelte Auslösepuppenmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung in dem gedämpften Keyboard bzw. dem gedämpften Tasteninstrument vorgesehen ist, sind der Hammerstopper und das elektronische Klangerzeugungssystem nicht in dem gedämpften Keyboard vorgesehen. Der doppelte Auslösepuppenmechanismus wird umgeschaltet in die erste Winkelposition, wobei das gedämpfte Piano die üblichen Pianotöne erzeugt. Wenn der doppelte Auslösepuppenmechanismus in die zweite Winkelposition umgeschaltet wird, werden die Dämpfungssäulen in die Laufbahnen der Fußteile bewegt. Die Fußteilen werden in Kontakt mit den Dämpfungssäulen entweder gleichzeitig oder früher als die Auslösepuppen gebracht, so dass die Stoßzungen mit einer größeren Winkelgeschwindigkeit gedreht werden. Die Schenkelteil gleiten auf den Hammerrollen, und die Kraft wird nicht ausreichend von den Schenkelteilen auf die Hammerrollen übertragen. Obwohl die Hammeranordnungen die freie Drehung beginnen, werden die Hammeranordnungen langsam auf den Laufbahnen bewegt, und die Hammerköpfe prallen sanft auf den Saiten zurück. Als eine Folge sind die Schwingungen schwach, und die Lautstärke wird verringert im Vergleich zur der der üblichen Pianotöne.

Ein weiteres stummes Piano bzw. gedämpftes Piano ist mit dem Hammerstopper ausgerüstet. Der Hammerstopper wird umgeschaltet zwischen einer freien Position und einer gedämpften Position. Wenn der Hammerstopper in der gedämpften Position ist, erreichen der Hammerkopf und der Hammerschaft gleichzeitig die Saiten und den Stoßaufnehmer. Aus diesem Grund werden die Saiten sanft mit dem Hammerkopf angeschlagen, und die Lautstärke wird verringert.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen werden die Dämpfungsglieder, wie beispielsweise die Dämpfungssäulen 223a an der Unterseite der Auslösepuppenstangen befestigt, und der Umschaltmechanismus 300 bewegt die Dämpfungsglieder in die Laufbahnen der Fußteilen und aus ihnen heraus. Jedoch können die Auslösepuppenstangen eine Fähigkeit zur Aufnahme von Stößen haben. In diesem Fall bewegte der Umschaltmechanismus die Auslösepuppenstangen, um zu bewirken, dass die Auslösepuppenstangen in die Laufbahnen der Fußteilen eintreten und davon freikommen.


Anspruch[de]
  1. Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument, das Folgendes aufweist:

    ein akustisches Piano (6), das Folgendes aufweist:

    eine Tastatur (6a) mit einer Vielzahl von Tasten (10a), die selektiv durch einen Spieler bewegt werden, der vor der Tastatur positioniert ist;

    eine Vielzahl von Tastenmechaniken (6b), die jeweils mit den Tasten (10a) verbunden sind, um selektiv durch die Tasten betätigt zu werden, die von dem Spieler bewegt werden, und mit Stoßzungen (12), die jeweils um Drehachsen drehbar sind, sowie mit einem primären oder ersten Auslösepuppenglied (23a) zur Erzeugung von ersten Entweichungsvorgängen von den Stoßzungen (12), wenn erste Teile (12Ba) der Stoßzungen (12) in Kontakt mit dem primären Auslösepuppenglied (23a) gebracht werden;

    mehrere Schlagglieder (13), die jeweils zur Drehung durch die Vielzahl von Tastenmechaniken (6b) angetrieben werden, wenn die ersten Entweichungsvorgänge oder zweite Entweichungsvorgänge erzeugt werden; und

    mehrere Schwingungsglieder (S), die jeweils mit der Vielzahl von Schlaggliedern (13) am Ende der Drehung angeschlagen werden; und

    einen Hilfsauslösepuppenuntermechanismus (223/223a/300/305; 23A; 23B; 23C) zur Erzeugung der zweiten Entweichungsvorgänge, wobei der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus Folgendes aufweist:

    ein sekundäres oder zweites Auslösepuppenglied (223/223a; 223/232a; 223/423/424; 223/523), das in die Laufbahnen der Stoßzungen (12) bewegt wird und gestattet, dass flache Oberflächen von zweiten Teilen (12B) der Stoßzungen näher an der Drehachse sind als die erwähnten ersten Teile (12Ba), um in Kontakt damit gebracht zu werden, und zwar für die zweiten Entweichungsvorgänge zu gewissen Zeitpunkten, die nicht später liegen, als der Kontakt zwischen den ersten Teilen (12Ba) und dem primären Auslösepuppenglied (23a), und

    einen Umschaltmechanismus (300), der mit dem sekundären Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) verbunden ist, um das sekundäre Auslösepuppenglied in die Laufbahnen der Stoßzungen hinein und aus diesen heraus zu bewegen, und zwar ohne irgendeinen Vorsprung an den zweiten Teilen,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus weiter eine Einstellvorrichtung (305) aufweist, die zwischen dem Umschaltmechanismus (300) und dem sekundären Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) verbunden ist und das sekundäre Auslösepuppenglied zu den zweiten Teilen (12B) der Stoßzungen hin und weg von dort bewegt, um die zweiten Entweichvorgänge auf einen bestimmten Zeitpunkt einzustellen.
  2. Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl von Tastenmechaniken (6b) über einem hinteren Teil der Tastatur (6a) vorgesehen sind, so dass ein freier Raum über einem vorderen Teil der Tastatur (6a) entsteht, und wobei die Einstellvorrichtung (305) dem freien Raum ausgesetzt ist, und die manipuliert oder eingestellt wird, um eine Distanz zwischen dem sekundären Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) und den zweiten Teilen (12B) der Stoßzungen zu verändern.
  3. Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument nach Anspruch 1, das weiter einen Stopper (30a) aufweist, der umgeschaltet wird zwischen einer freien Position außerhalb der Laufbahnen der Vielzahl von Schlaggliedern (13) und einer Gegenwirkungsposition in den Laufbahnen der Vielzahl von Schlaggliedern (13), und wobei die Vielzahl von Schlaggliedern auf den Stopper (30a) zu einem gewissen Zeitpunkt nicht später als der Zeitpunkt zurückprallen, an dem die Vielzahl von Schlaggliedern (13) die Vielzahl von Schwingungsgliedern(S) anschlagen.
  4. Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument nach Anspruch 3, das weiter ein elektronisches Klangerzeugungssystem (30b) aufweist, um elektronische Klänge anstelle von akustischen Klängen zu erzeugen, die von der Vielzahl von Schwingungsgliedern zu erzeugen sind.
  5. Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument nach Anspruch 1, wobei die Stoßzungen (12) folgendes aufweisen: jeweilige Schenkelteile (12A), jeweilige Fußteile (12B), die jeweils von dem Schenkelteil in einem gewissen Winkel geneigt sind, und jeweilige Vorderteile (12Ba), die an den vorderen Enden der Fußteile ausgebildet sind, und wobei die Vorderteile (12Ba), die als die ersten Teile dienen, und die flachen Oberflächen der Fußteile (12B), die als die zweiten Teile dienen und in Kontakt mit dem primären Auslösepuppenglied (23a) und dem sekundären Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) gebracht werden.
  6. Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument nach Anspruch 5, wobei das zweite Auslösepuppenglied folgendes aufweist: eine Auslösepuppenstange (223), die an dem Umschaltmechanismus (300) befestigt ist, und einen Dämpfer (223a; 323a; 423/424; 523), der an der Auslösepuppenstange (223) befestigt ist und in die und aus den Laufbahnen der flachen Oberflächen bewegt wird, so dass die Stoßzungen (12) von der Vielzahl von Schlaggliedern (13) ohne Geräusch entweichen.
  7. Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument nach Anspruch 6, wobei die Auslösepuppenstangen (223) in eine Vielzahl von den Auslösepuppenunterstangen aufgeteilt sind, und wobei der Dämpfer durch die Vielzahl von Dämpfungsgliedern (223a; 323a; 423/424; 523) gebildet wird, die jeweils an den Auslösepuppenunterstangen befestigt sind.
  8. Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument nach Anspruch 6, wobei der Dämpfer ein starres Glied (423), das an der Auslösepuppenstange (223) befestigt ist, und ein elastisches Glied (424), mit dem das starre Glied (423) bedeckt ist, aufweist.
  9. Zusammengesetztes Tastenmusikinstrument nach Anspruch 6, wobei der Dämpfer eine Vielzahl von Lagen (523a/523b/523c) aufweist, die auf die Auslösepuppenstange (223) laminiert sind, und wobei die Dämpfungsfähigkeit von der Lage (523c) in Kontakt mit der Auslösepuppenstange zur Lage (523a) in Kontakt mit den flachen Oberflächen ansteigt.
  10. Stummschaltungssystem, das in einem akustischen Piano (6) eingebaut ist, um das akustische Piano zu einem zusammengesetzten Tastenmusikinstrument nachzurüsten, wobei das System folgendes aufweist:

    einen Hilfsauslösepuppenmechanismus, der mit einer Tastenmechanik des akustischen Pianos assoziiert ist, um die Entweichungsvorgänge von Stoßzungen (12) zu beschleunigen, die in der Tastenmechanik (6b) vorgesehen sind, und welcher folgendes aufweist:

    ein Auslösepuppenglied (223/223a; 223/232a; 223/423/424; 223/523), das in die Laufbahnen der Stoßzungen (12) bewegbar ist und gestattet, dass innere Teile der Stoßzungen näher an Drehachsen derselben sind als äußere Teile (12Ba) davon, um zu gewissen Zeitpunkten in Kontakt damit gebracht zu werden, und zwar nicht später als der Kontakt zwischen den äußeren Teilen und Auslösepuppen (23a) des akustischen Pianos, und

    einen Umschaltmechanismus (300), der mit dem Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) verbunden ist, um das Auslösepuppenglied in die Laufbahnen der Stoßzungen hinein und aus diesen heraus zu bewegen, und zwar ohne irgendeinen Vorsprung an den inneren Teilen,

    einen Hammerstopper (30a) der mit den Hämmern (13) des akustischen Pianos assoziiert ist, und umgeschaltet wird zwischen einer freien Position außerhalb der Laufbahnen der Hämmer (13) und einer Gegenwirkungsposition in den Laufbahnen der Hämmer (13), um zu bewirken, dass die Hämmer (13) darauf zurückprallen; und

    ein elektronisches Klangerzeugungssystem (30b), das mit mindestens den Tasten (10a) des akustischen Pianos assoziiert ist und elektronische Töne entsprechend den Pianotönen erzeugt, die durch das Herunterdrücken der Tasten zu erzeugen sind,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Hilfsauslösepuppenmechanismus weiter eine Einstellvorrichtung (305) aufweist, die zwischen dem Umschaltmechanismus (300) und dem Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) verbunden ist und das Auslösepuppenglied zu den inneren Teilen (12B) der Stoßzungen hin und weg von dort bewegt, um die Entweichvorgänge auf einen bestimmten Zeitpunkt einzustellen.
  11. Stummschaltungssystem nach Anspruch 10, wobei die Stoßzungen (12) folgendes aufweisen: jeweilige Schenkelteile (12A), jeweilige Fußteile (12B), die jeweils von dem Schenkelteil in einem gewissen Winkel geneigt sind, und jeweilige Vorderteile (12Ba), die an den vorderen Enden der Fußteile ausgebildet sind, und wobei die Vorderteile (12Ba) als die äußeren Teile dienen, und wobei die flachen Oberflächen der Fußteile (12B) als die inneren Teile dienen, die in Kontakt mit den Auslösepuppen (23a) und dem Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) gebracht werden.
  12. Stummschaltungssystem nach Anspruch 11, wobei das Auslösepuppenglied folgendes aufweist: eine Auslösepuppenstange (223), die an dem Umschaltmechanismus (300) befestigt ist, und einen Dämpfer (223a; 323a; 423/424; 523), der an der Auslösepuppenstange befestigt ist und in die und aus den Laufbahnen der flachen Oberflächen bewegbar ist, so dass die Stoßzungen von den Hämmern ohne irgendein Geräusch freikommen.
  13. Stummschaltungssystem nach Anspruch 12, wobei die Auslösepuppenstangen (223) in mehrere Auslösepuppenunterstangen aufgeteilt sind, und wobei der Dämpfer durch eine Vielzahl von Dämpfergliedern gebildet ist, die jeweils an den Auslösepuppenunterstangen befestigt sind.
  14. Stummschaltungssystem nach Anspruch 12, wobei der Dämpfer ein starres Glied (423), das an der Auslösepuppenstange befestigt ist, und ein elastisches Glied (424), mit dem das starre Glied bedeckt ist, aufweist.
  15. Stummschaltungssystem nach Anspruch 12, wobei der Dämpfer eine Vielzahl von Lagen (523) aufweist, die auf der Auslösepuppenstange (223) laminiert sind, und wobei die Dämpfungsfähigkeit von der Lage (523c) in Kontakt mit der Auslösepuppenstange zu der Lage (523a), mit der die flachen Oberflächen in Kontakt gebracht werden, ansteigt.
  16. Hilfsauslösepuppenmechanismus zur Beschleunigung des Entweichens von Stoßzungen (12), die einen Teil einer Tastenmechanik (6b) bilden, welche in einem akustischen Piano vorgesehen ist, wobei der Mechanismus folgendes aufweist:

    ein Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523), das bewirkt, dass die Stoßzungen (12) von Hämmern (13) des akustischen Pianos freikommen, wenn flache Oberflächen gewisser Teile (12b) der Stoßzungen in Kontakt damit gebracht werden, wobei die gewissen Teile (12B) näher an den Drehachsen der Stoßzungen (12) sind als die Teile (12Ba) der Stoßzungen, die in Kontakt mit den Auslösepuppen (23a) der Tastenmechanik (6b) zu bringen sind; und

    einen Umschaltmechanismus (300) der mit dem Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) verbunden ist und das Auslösepuppenglied umschaltet zwischen einer ersten Position außerhalb der Laufbahnen der gewissen Teile (12B) und einer zweiten Position, wo die gewissen Teile (12B) in Kontakt mit dem Auslösepuppenglied gebracht werden, und zwar zu einem gewissen Zeitpunkt, der nicht später liegt als der Kontaktzeitpunkt, zu dem die Teile in Kontakt mit den Auslösepuppen (23a) gebracht werden,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Mechanismus ferner eine Einstellvorrichtung (305) aufweist, die zwischen dem Umschaltmechanismus (300) und dem Auslösepuppenglied (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) verbunden ist und das Auslösepuppenglied zu den gewissen Teilen der Stoßzungen hin und weg von dort bewegt, um die Entweichvorgänge auf einen bestimmten Zeitpunkt einzustellen.
  17. Hilfsauslösepuppenmechanismus nach Anspruch 16, wobei die Stoßzungen (12) folgendes aufweisen: jeweilige Schenkelteile (12A), jeweilige Fußteile (12B), die jeweils von dem Schenkelteil in einem gewissen Winkel geneigt sind, und jeweilige Vorderteile (12Ba), die an den vorderen Enden der Fußteile ausgebildet sind, und wobei die Vorderteile (12Ba) als die Teile dienen, und wobei die flachen Oberflächen der Fußteile (12B), die als die gewissen Teile dienen, in Kontakt mit den Auslösepuppen (23a) bzw. den Auslösepuppengliedern (223/223a; 223/323a; 223/423/424; 223/523) gebracht werden.
  18. Hilfsauslösepuppenmechanismus nach Anspruch 17, wobei das Auslösepuppenglied folgendes aufweist: eine Auslösepuppenstange (223), die an dem Umschaltmechanismus (300) befestigt ist, und einen Dämpfer (223a; 323a; 423/424; 523), der an der Auslösepuppenstangen befestigt ist und in die Laufbahnen der flachen Oberflächen hinein und aus diesen heraus bewegt wird, so dass die Stoßzungen von den Hämmern ohne Geräusch entweichen.
  19. Hilfsauslösepuppenmechanismus nach Anspruch 18, wobei die Auslösepuppenstangen (232) in mehrere Auslösepuppenunterstangen aufgeteilt sind, und wobei der Dämpfer durch eine Vielzahl von Dämpfergliedern gebildet ist, die jeweils an den Auslösepuppenunterstangen befestigt sind.
  20. Hilfsauslösepuppenmechanismus nach Anspruch 18, wobei der Dämpfer ein starres Glied (423), das an der Auslösepuppenstange befestigt ist, und ein elastisches Glied (424), mit dem das starre Glied abgedeckt ist, aufweist.
  21. Hilfsauslösepuppenmechanismus nach Anspruch 18, wobei der Dämpfer mehrere Lagen (523) aufweist, die auf der Auslösepuppenstange laminiert sind, und wobei die Dämpfungsfähigkeit von der Lage (523c) in Kontakt mit der Auslösepuppenstange zu der Lage (523a), mit der die flachen Oberflächen in Kontakt gebracht werden, ansteigt.
Es folgen 11 Blatt Zeichnungen






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