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Dokumentenidentifikation DE202005003371U1 22.09.2005
Titel Tisch mit erweiterbarem Fuß
Anmelder BFR Promotion und Freizeitartikel GmbH, 72141 Walddorfhäslach, DE
Vertreter Meissner & Meissner, 14199 Berlin
DE-Aktenzeichen 202005003371
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.09.2005
Registration date 18.08.2005
Application date from patent application 25.02.2005
IPC-Hauptklasse A47B 13/02

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tisch mit einer Tischplatte, einem Tischfuß und wenigstens einem Tischbein, das zwischen der Tischplatte und dem Tischfuß angeordnet ist, wobei der Tischfuß ein erstes Flächenelement bildet.

Solche Tische sind auf dem allgemeinen Stand der Technik bekannt. Es gibt zahlreiche Tische mit Tischbeinen und Tischplatten und Tischfüßen. In der Regel ist ein besonders ausgebildeter Tischfuß allerdings bei Stehtischen zu finden. Stehtische mit nur einem Tischbein benötigen eine besondere Abstützung gegenüber dem Untergrund, um eine gewisse Standfestigkeit zu haben. Aus diesem Grunde sind Tischfüße in der Regel mit einer größeren Masse versehen. Dadurch wird vermieden, dass ein Stehtisch leicht umfallen kann. Dennoch sind Stehtische bzw. Tische, die nur ein Standbein haben in Bezug auf ihre Standsicherheit verbesserungsbedürftig.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, einen eingangs genannten Tisch so weiter zu bilden, dass die Standfestigkeit bedarfsweise vergrößert werden kann.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das erste Flächenelement eine Kopplungseinrichtung zum Ankoppeln eines zweiten Flächenelements aufweist. Durch diese Maßnahme kann ein Tischfuß bedarfsweise vergrößert werden. Die größere Standfläche führt bereits alleine zu einer größeren Standsicherheit. Darüber hinaus kann die Standfläche derart vergrößert werden, das Personen auf dem Flächenelement und somit auf dem Tischfuß stehen können, wenn sie um den Stehtisch herum versammelt sind. Dadurch wird die Standsicherheit mit Hilfe des Eigengewichts der Personen am Stehtisch um ein weiteres erhebliches Maß vergrößert. In einem solchen Fall kann ein umstellter Stehtisch kaum mehr umkippen.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Koppelungseinrichtung mehrere Kopplungselemente aufweist, an die jeweils ein zweites Flächenelement angekoppelt werden können. So ist es möglich, mehrere zweite Flächenelemente an ein erstes Kopplungselement anzukoppeln und die Ausdehnung des Tischfußes bedarfsweise zu bestimmen.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht auch darin, dass das erste und zweite Flächenelement jeweils mehreckig ausgebildet ist und die Kopplungseinrichtung an jeweils zwischen zwei Ecken verlaufenden Kanten ausgebildet ist. Dadurch kann gewährleistet werden, dass die Flächenelemente eine Verbundfläche bilden.

Vorzugsweise sind auch das erste und zweite Flächenelement mit identischen Kopplungseinrichtungen versehen. Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den weiteren Merkmalen der Unteransprüche.

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird am Folgenden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:

1 eine schematische Ansicht eines Tisches in der Aufführungsform eines Stehtisches gemäß vorliegende Erfindung;

2 eine schematische Draufsicht auf drei an einander gekoppelte Flächenelemente gemäß vorliegende Erfindung.

In 1 ist schematisch ein Stehtisch 1 dargestellt, der in einer anderen Ausführungsform auch als Kaffeetisch, Teetisch oder Tisch für beliebige Funktionen ausgebildet sein kann.

Der Stehtisch 1 gemäß vorliegende Erfindung umfasst eine Tischplatte 3 und einen Tischfuß 5. Zwischen der Tischplatte und dem Tischfuß ist ein Tischbein 7 angeordnet. In Abhängigkeit von der Funktionsweise des Stehtisches 1 variiert in der Regel die Länge des Tischbeines 7.

Der Tischfuß 5 weist ein erstes Flächenelement 5.1 auf, in dessen Zentrum ein Aufnahmeelement 5.2 ausgebildet ist, in welchem ein Ende des Tischbeines 7 festlegbar ist. Mit "festlegbar" ist gemeint, dass das Tischbein in dem Aufnahmeelement 5.2 lösbar festgelegt werden kann, z. B. mit Hilfe eines Klemmspanners 6.1. Auch das andere Ende des Tischbeins 7 ist in ähnlicher Weise, z.B. mit einem Klemmspanner 6.2, lösbar festgelegt an der Unterseite der Tischplatte 3. Die Klemmspanner 6.1 und 6.2 sind in vorteilhafter Weise als Knieklemmhebel ausgebildet, so dass die Tischplatte 3 und der Tischfuß 5 schnelle an den jeweiligen Enden des Tischbeins 7 festgespannt bzw. von diesen gelöst werden können.

Das Flächenelement 5.1 weist eine Kopplungseinrichtung 5.3 auf (2), die am Umfang des ersten Flächenelements 5.1 angebracht ist. In der vorliegenden Ausführungsform ist das erste Flächenelement 5.1 mehreckig und insbesondere sechseckig ausgebildet. In anderen Ausführungsformen kann das erste Flächenelement 5.1 auch eine andere geometrische Form aufweisen. Zwischen den Ecken des ersten Flächenelements 5.1 erstrecken sich Kantenflächen 5.4. Die Anzahl der Kantenflächen 5.4 ist abhängig von der Anzahl der Ecken. Die Kopplungseinrichtung 5.3 weist Kopplungselemente 5.5 auf, die an mehreren Kantenflächen 5.4 ausgebildet sind. Vorzugsweise sind die Kopplungselemente 5.3 an jeder Kantenfläche 5.4 ausgebildet.

Der Tischfuß 5 ist in 1 schematisch mit einer Mehrzahl von Flächenelementen dargestellt. So sind zweite Flächenelemente 5.6 vorgesehen, die sich von dem ersten Flächenelement 5.1 lediglich dadurch unterscheiden, dass sie in ihrem Zentrum kein Aufnahmeelement 5.2 für ein Tischbein 7 aufweisen. Ansonsten sind die zweiten Flächenelemente 5.6 identisch mit dem ersten Flächenelement 5.1. Auch die zweiten Flächenelemente 5.6 weisen somit jeweils eine identische Kopplungseinrichtung 5.3 auf. Die Kopplungseinrichtung 5.3 der zweiten Flächenelemente 5.6 weisen wiederum identische Kopplungselemente 5.5 auf.

Die Kopplungselemente 5.5 an jeder Kantenfläche 5.4 des ersten Flächenelements 5.1 und auch der zweiten Flächenelemente 5.6 unterscheiden sich von einem jeweils benachbarten Kopplungselement 5.5 desgleichen ersten oder zweiten Flächenelements 5.1 bzw. 5.6 dadurch, dass sie einander komplementär ausgebildet sind. Dadurch ist es möglich, bei einer sechseckigen Geometrie, die zweiten Flächenelemente 5.6 an ein erstes Flächenelement 5.1 mit jeweils komplementären Kopplungselementen 5.5 anzukoppeln. Dadurch wird die Koppelverbindung stabiler auch auf einem unebenen Untergrund und kann sich nicht durch Hebelmechanismen ungewollt lösen. Zusammengekoppelte erste und zweite Flächenelemente 5.1 bzw. 5.6 bilden eine Gesamtfläche bzw. Verbundfläche. Auch an die zweiten Flächenelemente 5.6 können weitere zweite Flächenelemente 5.6 aber durchaus auch erste Flächenelemente 5.1 angekoppelt werden, so dass die Verbundfläche des Tischfußes 5 im Grunde beliebig vergrößert und auch mit anderen Tischfüßen 5 verbunden werden kann. Durch die nahezu beliebige räumliche Ausdehnbarkeit des Tischfußes 5 ist es möglich, die Verbundfläche an die Stehfläche von Personen am Stehtisch 1 anzupassen. Dadurch wird die Standsicherheit des Stehtisches 1 durch das Gewicht der um den Stehtisch 1 herumstehenden Personen erhöht. Die Stehsicherheit ist nur noch abhängig von der Stabilität der Kopplungsmechanik und der Materialstärke der Flächenelemente. Die Ausbildung von stabilen Kopplungsmechaniken und die Auswahl geeigneter Materialien ist aber allgemein bekannt und wird hier daher nicht weiter ausgeführt.

In jedem ersten und zweiten Flächenelement 5.1 bzw. 5.6 sind wenigstens eine Grifföffnung 8 ausgebildet.


Anspruch[de]
  1. Tisch mit einer Tischplatte, einem Tischfuß und wenigstens einem Tischbein, das zwischen der Tischplatte und dem Tischfuß angeordnet ist, wobei der Tischfuß ein erstes Flächenelement bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Flächenelement (5.1) eine Kopplungseinrichtung (5.3) zum Ankoppeln eines zweiten Flächenelements (5.6) aufweist.
  2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung (5.3) mehrerer Kopplungselemente (5.5) aufweist, an die jeweils ein zweites Flächenelement (5.6) angekoppelt werden können.
  3. Tisch nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Flächenelement (5.1; 5.6) identische Kopplungseinrichtungen (5.3) aufweisen.
  4. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Flächenelement (5.1; 5.6) mehreckig ausgebildet sind und die Kopplungseinrichtung (5.3) an jeweils zwischen zwei Ecken verlaufenden Kanten (5.4) ausgebildet ist.
  5. Tisch nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Flächenelement (5.1) ein im Flächenzentrum angeordnetes Aufnahmeelement (5.2) für das Tischbein (7) aufweist.
  6. Tisch nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes erste und zweite Flächenelement (5.1; 5.6) sechseckig ausgebildet ist.
  7. Tisch nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem ersten und zweiten Flächenelement (5.1; 5.6) jeweils wenigstens eine Grifföffnung (8) ausgebildet ist.
  8. Tisch nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tischfuß (5) aus einem ersten (5.1) und einer Mehrzahl von zweiten Flächenelementen (5.6) ausgebildet ist, die aneinander gekoppelt sind.
  9. Tisch nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes erste und zweite Flächenelement (5.1; 5.6) eine Bodenplatte ist.
  10. Tisch nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tischbein (7) an dem ersten Flächenelement (5.1) und an der Tischplatte (3) lösbar befestigt ist.
  11. Tisch nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils einen Klemmspanner (6.1, 6.2) die lösbare Befestigung bewirkt.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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