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Dokumentenidentifikation DE202005004125U1 22.09.2005
Titel Filterträger für einem Diopter zugeordnete Augenmuschel
Anmelder Grünig, Daniel, Schwarzenberg, CH
Vertreter Patentanwälte Otte & Jakelski, 71229 Leonberg
DE-Aktenzeichen 202005004125
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.09.2005
Registration date 18.08.2005
Application date from patent application 11.03.2005
IPC-Hauptklasse G02B 7/00
IPC-Nebenklasse F41G 1/06   F41G 1/17   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Neuerung betrifft einen Filterglasträger für eine einem Diopter, insbesondere einer Feuerwaffe, zugeordnete Augenmuschel. Sie betrifft weiter eine Augenmuschel mit einem solchen Filterglasträger.

Es ist bekannt, insbesondere für Sportgewehre, Diopter mit als Filterscheiben ausgebildeten Filtergläsern auszurüsten. Diese Filtergläser bzw. Filterscheiben werden vor oder hinter der Durchsichtsöffnung des Diopters angeordnet. Der Schütze kann entsprechend der vorherrschenden Lichtverhältnisse ein gewünschtes Filterglas mit einer gegebenen Farbgebung oder auch Polarisationseigenschaft bei der Durchsichtsöffnung des Visiers anordnen. Der Schütze kann somit abhängig von der Beleuchtung, beispielsweise Schiessstandbeleuchtung oder Aussenbeleuchtung, durch die Wahl eines entsprechenden Farbfilters ein optimales Zielbild erreichen.

Filterglasträger mit Filtergläsern beanspruchen einen gewissen Raum bei der gesamten Visiervorrichtung, welche verschiedene Teile, z.B. Bedienungsteile, aufweist. Zudem müssen die Filtergläser immer wieder gereinigt werden. Auch sollten sie derart aufgebaut und bemessen sein, dass bestehende Feuerwaffen mit denselben auf einfachste Weise nachgerüstet werden können.

Bekannte Filtervorrichtungen beanspruchen einen verhältnismässig grossen Raum und die Reinigung der Filtergläser lässt sich nur mit viel Mühe durchführen.

Bezüglich der Raumbeanspruchung, bzw. des zum Nachrüsten zur Verfügung stehenden Raumes, wird beispielsweise auf das Schweizer Sturmgewehr Stgw 90 hingewiesen, bei dem der Abstand zwischen der Visiertrommel und der Höhenkorrekturschraube verhältnismässig klein ist.

Ziel der Neuerung ist die angeführten Nachteile zu beheben.

Der neuerungsgemässe Filterglasträger ist dadurch gekennzeichnet, dass er als Schieber ausgebildet ist.

Vorteilhafte Ausführungen der Neuerung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Gemäss einer bevorzugten Ausführung weist der Schieber einen Bodenabschnitt auf, der mit Längsvertiefungen und auskragend ausgebildet ist.

Da der Filterglasträger mit dem Filterglas als Schieber ausgebildet ist und somit in der Augenmuschel selbst aufgenommen werden kann, ergibt sich der Vorteil, dass der Filterglasträger nicht neben, insbesondere in der Visierlinie in einem Abstand vor oder hinter der Augenmuschel, angeordnet werden muss, sondern sehr platzsparend angeordnet werden kann. Insbesondere ist es nicht mehr notwendig, eine zusätzliche Träger- bzw. Montiervorrichtung für den Filterglasträger anzuordnen, weil die Augenmuschel selbst als Trägervorrichtung für den Filterglasträger ausgebildet werden kann.

Weiter, weil der Filterglasträger als auswechselbarer Schieber ausgebildet ist, ist es möglich denselben zur einwandfreien Reinigung des Filterglases einfach mittels einer Schiebebewegung aus der Augenmuschel zu entfernen.

Ein Schütze kann also über mehrere Schieber mit jeweils einem an ein jeweiliges Lichtverhältnis angepasstes Filterglas verfügen, die er durch einen einfachen Handgriff in die Augenmuschel einschieben kann, bzw. auswechseln kann.

Nachfolgend wird die Neuerung anhand der ein Ausführungsbeispiel zeigenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

1 in einer schaubildlichen Darstellung eine Augenmuschel und einen schieberförmigen Filterglasträger in einem auseinandergezogenen Zustand,

2 eine Aufsicht auf den schieberförmigen Filterglasträger der 1,

3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der 2,

4 eine Seitenansicht des schieberförmigen Filterglasträgers,

5 eine Seitenansicht der Augenmuschel mit der Aufnahmevertiefung in Form einer T-Nut,

6 einen Schnitt durch den Schieber beim Bereich seines auskragend ausgebildeten Bodenabschnittes,

7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII der 4,

8 einen Schnitt durch den schieberförmigen Filterglasträger, mit eingesetztem Filterglas,

9 eine schaubildliche Ansicht des schieberförmigen Filterglasträgers,

10 den mit einer Irisblende verschraubten scheibenförmigen Filterglasträger, einschliesslich eines Befestigungswerkzeugs, und

11 vereinfacht eine mit einer Ausführung der Neuerung nachgerüstete Visiervorrichtung auf einem Verschlusskasten.

In der Augenmuschel 1 ist eine diametral verlaufende, langgestreckte Aufnahmevertiefung 2 ausgebildet. Diese dient zur Aufnahme eines Filterglasträgers 3, der als Schieber 4 ausgebildet ist, um in die Aufnahmevertiefung 2 hineingeschoben bzw, aus dieser hinausgeschoben werden zu können.

Dieser Schieber weist zwei Verriegelungseinheiten auf, die nachfolgend beschrieben werden, welche zum Arretieren des eingeschobenen Schiebers 4 mit Verriegelungsgegengliedern in der Aufnahmevertiefung 2 zusammenwirken.

Jede Verriegelungseinheit weist eine Kugel 5 bzw. 6 auf, die an einem Ende einer Druckfeder 7 bzw. 8 abgestützt ist. Beim entgegengesetzten Ende ist die Druckfeder 7 bzw. 8 auf einer Federführungsstange 9 bzw. 10 abgestützt, welche Federführungsstangen 9 bzw. 10 bei jeweils einem Kopf 11 bzw. 12 enden.

Der Schieber weist quer zur Einschubrichtung 13 verlaufende Durchgangslöcher 14, 15 auf.

Die Führungsstangen 9 bzw. 10 sind bei ihrem Kopf 11 bzw. 12 im jeweiligen Durchgangsloch 14, 15 eingepresst.

Beim kugelseitigen Ende weist jedes Durchgangsloch einen Innenumfangsvorsprung zum Zurückhalten der Kugel 5 bzw. 6 auf. Ein solcher mit 16 bezeichneter Innenumfangsvorsprung ist in der 7 dargestellt.

Zum Arretieren des eingeschobenen Schiebers wirken die Kugeln 5 bzw. 6 mit als Ausnehmungen in der Aufnahmevertiefung ausgebildeten Verriegelungseinheiten zusammen, von welchen eine in der 1 mit der Bezugsziffer 17 aufgezeigt ist.

Die zwei Verriegelungseinheiten sind in einem Abstand zueinander und gegensinnig im Schieber 4 angeordnet. Das heisst, siehe 1, dass die eine Kugel 5 beim oberen Oberflächenabschnitt 18 und die andere Kugel 6 beim entgegengesetzten, unteren Oberflächenabschnitt 19 des Schiebers 4 hervorsteht.

Diese Ausbildung erlaubt, dass der Schieber 4 von beiden Seiten, d.h. Enden her in die Aufnahmevertiefung 2 des Schiebers 4 hineingeschoben werden kann.

Die Aufnahmevertiefung 2 in der Augenmuschel 1 weist zwei längsrandseitig verlaufende Längsleisten 20, 21 auf. Damit liegt sie als T-Nut zur Aufnahme des Schiebers 40 vor.

Der Schieber 4 weist einen auskragend ausgebildeten Bodenabschnitt 22 auf, der durch entsprechend ausgebildete Längsvertiefungen 23, 24 entlang der Bodenabschnittränder gebildet ist.

Bei den Enden der T-nutförmigen Aufnahmevertiefung 2 sind Einführungsrampen vorhanden, wovon in der 1 eine beispielsweise mit der Bezugsziffer 25 identifiziert ist.

Zudem weist der Schieber 4 zur weiteren Erleichterung des Einschiebens bei seinem Einschubende eine Abschrägung 26 und abgerundete Kanten 27, 28 auf.

Aufgrund der Einführungsrampen 25, der Abschrägung 26 und den abgerundeten Kanten 27, 28 lässt sich der Schieber 4 einfach und sicher in die Aufnahmevertiefung einführen, ohne Gefahr einer Beschädigung. Der Schieber 4 weist, wie es für den Fachmann offensichtlich ist, äusserst kleine Abmessungen auf, so dass ohne die genannten Vorkehrungen ein Einschieben desselben in die Aufnahmevertiefung 2 ein schwieriger und beschädigungsanfälliger Vorgang wäre.

Zum Erfassen des Schiebers 4 weist derselbe bei einem Ende ein plattenförmiges, abstehendes Griffglied 29. auf. Auf diesem Griffglied 29 ist eine Kennzeichnung, z.B. ein Farbtupfer 30, angeordnet. Diese dient zur Anzeige der Farbe und gegebenenfalls der Eigenschaft des im Filterglasträger 3 angeordneten Filterglases 31, auf welches noch eingegangen wird.

Insbesondere in den 8 und 9 ist zur Verdeutlichung eine Ausnehmung 32 zur Aufnahme eines Farbtupfers aus einem Farbstoff gezeigt.

Das Filterglas 31 ist in einem mittigen Durchgangsloch 33 im Schieber 4 eingesetzt und mittels eines z.B. UV-härtbaren Klebstoffes 34 in demselben gehalten.

Dieses Durchgangsloch 33 ist in mehrere aufeinanderfolgende Abschnitte wie folgt unterteilt.

Beim Ende des Durchgangsloches 33 beim Seitenabschnitt des Schiebers 4, bei welchem das Griffglied 29 absteht, ist ein kegelmantelstumpfförmiger Filterglaseinführungsabschnitt 35 vorhanden. Diesem sind einander diametral gegenüberliegende Klebstoffeinführrampen 36, 37 zugeordnet.

Dieser Filterglaseinführungsabschnitt 35 ist von einem Filterglashalteabschnitt 38 gefolgt. Der Innendurchmesser dieses Filterglashalteabschnittes 38 ist um ein sehr kleines Mass grösser als der Aussendurchmesser des einzusetzenden Filterglases 31.

Damit ist zwischen dem Innenumfang des Filterglashalteabschnittes 38 und dem Aussenumfang des eingesetzten Filterglases 31 ein ringförmiger Kapillarraum gebildet.

Dieser dient zur Aufnahme des Klebstoffes, wie noch beschrieben sein wird.

Der Filterglasabschnitt 38 ist von einem weiteren Abschnitt 39 gefolgt, der einen grösseren Durchmesser als das Filterglas 31 aufweist. Dieser weitere Abschnitt 39 endet bei einer Schulter 40, auf welcher das eingesetzte Filterglas 31 aufliegt.

Dieser weitere Abschnitt 39 ist schliesslich von einem annähernd kegelmantelstumpfförmigen Endabschnitt 41 gefolgt, der die Durchblicköffnung des Schiebers 4 umschreibt.

Zum Montieren des Filterglases 31 wird es durch den Filterglaseinführungsabschnitt 35 eingeführt, bzw. hineingelegt, so dass es auf der Schulter 40 des weiteren Abschnittes 39 zur Auflage kommt. Danach wird ein z.B. UV-härtbarer Klebstoff in einer präzis dosierten Menge auf die Klebstoffeinführungsrampen 36, 37 aufgetragen. Von diesen fliesst er durch die Kapillarwirkung in den eng begrenzten Ringraum zwischen der Innenumfangsfläche des Filterglashalteabschnittes 38 und der Aussenumfangsfläche des Filterglases 31 und füllt diesen Ringraum vollständig aus, wobei das Fliessen in der Umfangsrichtung durch die Kapillarwirkung erzeugt ist. Danach wird er ausgehärtet. Dieser Klebstoff-Ring ist mit der Bezugsziffer 34 angedeutet.

Die Menge des eingebrachten, genau dosierten Klebstoffes ist derart bemessen, dass durch die Kapillarwirkung nur der mit der Bezugsziffer 34 identifizierte Ringraum durch Klebstoff ausgefüllt wird, jedoch kein Klebstoff in den sich darunter befindlichen durch das Filterglas 31 und den weiteren Abschnitt 39 gebildeten Ringraum strömt.

Die 11 zeigt vereinfacht ein Visier 42, das auf dem Verschlusskasten 43, beim Bereich des Verschlusses, beispielsweise eines Gewehres angeordnet ist. Die Schussrichtung ist mit dem Pfeil 44 angedeutet. Das Visier 42 ist in bekannter Weise ausgebildet und zur Verwendung bei z.B. einem Sportgewehr wie folgt nachgerüstet.

Vom Visier 42 sind insbesondere die Visiertrommel 45, die Seitenkorrekturschraube 46 und die Höhenkorrekturschraube 47 dargestellt.

Die Augenmuschel 1 weist einen abstehenden Gewindebolzen 48 auf, der in der 1 dargestellt ist.

Mit Hilfe des Gewindebolzens 48 ist die Augenmuschel 1 mittels einer Schraubverbindung mit der Visiertrommel 45 verbunden. Bei der in der 10 gezeigten Ausführung ist die Augenmuschel 1 zudem mit einer Irisblende 49 verbunden. Der Gewindebolzen 48 dient ebenfalls zur Verbindung der Augenmuschel 1 mit der Irisblende 49.

Eine mit einer Irisblende 49 schraubverbundene Augenmuschel 1 ist in der 10 dargestellt, wobei der Vollständigkeit halber noch ein Schraubschlüssel 50 zum Anziehen der Verschraubung gezeigt ist.

Es wird nochmals auf die 11 verwiesen, in welcher ein bestehendes, an sich bekanntes Visier nachgerüstet ist.

Es ist ersichtlich, dass der horizontale Abstand, basiert auf der Schussrichtung 44, zwischen der Visiertrommel 45 und der Höhenkorrekturschraube 47 äusserst klein ist. Der Schraubenkopf muss zum Verstellen der Höhenkorrekturschraube mittels eines Schraubenziehers in vertikaler Richtung zugänglich sein. Diese Bedingung ist nun mit der neuerungsgemässen Augenmuschel 1 mit dem Filterglasträger 3, bzw. dem Schieber 4, erfüllbar.

Ebenfalls ist ersichtlich, dass der Raum unter der Augenmuschel 1, zwischen der Visiertrommel 45 und der Höhenkorrekturschraube 47 äusserst begrenzt ist. Ein separater Träger für Filtergläser müsste eine sehr spezielle, beschädigungsanfällige Ausbildung aufweisen.

Dadurch, dass der Filterglasträger 3 gemäss der Neuerung als Schieber 4 ausgebildet ist, der in der Augenmuschel 1 selbst eingeführt werden kann, folglich der Augenmuschel 1 selbst als Tragvorrichtung des Filterglasträgers 3 dienen kann, ist die angestrebte, äusserst raumsparende Konstruktion erreicht.

Ein Schütze verfügt nun über eine Anzahl solcher Filterglasträger 3, wobei in jedem ein anderes Filterglas 31 eingesetzt ist. Abhängig von den jeweiligen Lichtverhältnissen kann der Schütze einen entsprechenden Filterglasträger 3 mit dem entsprechenden Filterglas 31 in die Augenmuschel 1 einführen, bzw. bei wechselnden Lichtverhältnissen die Filterglasträger 3 durch eine einfache Manipulation, Hinausschieben und Hineinschieben des Filterglasträgers 3, entsprechend austauschen.

1Augenmuschel 2Aufnahmevertiefung 3Filterglasträger 4Schieber 5 bzw. 6Kugel 7 bzw. 8Druckfeder 9 bzw. 10Federführungsstange 11 bzw. 12Kopf 13Einschubrichtung 14 bzw. 15Durchgangsloch 16Innenumfangsvorsprung 17Ausnehmung 18oberer Oberflächenab schnitt 19unterer Oberflächen abschnitt 20, 21Längsleisten (T-Nut) 22schwalbenschranzför miger Bodenabschnitt 23, 24Längsvertiefungen (Schwalbenschwanz) 25Einführungsrampe 26Abschrägung 27, 28abgerundete Kanten 29Griffglied 30Farbtupfer 31Filterglas 32Ausnehmung 33Durchgangsloch 34Klebstoff 35Filterglaseinführungsab schnitt 36,37Klebstoffeinführrampen 38Filterglashalteabschnitt 39weiterer Abschnitt 40Schulter 41Endabschnitt 42Visier 43Lauf 44Schlussrichtung 45Visiertrommel 46Seitenkorrekturschraube 47Höhenkorrekturschraube 48Gewindebolzen 49Irisblende 50Schraubenschlüssel

Anspruch[de]
  1. Filterglasträger (3) mit Filterglas (31) für eine einem Diopter, insbesondere einer Feuerwaffe zugeordnete Augenmuschel (1), dadurch gekennzeichnet, dass er als Schieber (4) ausgebildet ist.
  2. Filterglasträger (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (4) einen Bodenabschnitt (22) aufweist.
  3. Filterglasträger (3) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenabschnitt (22) mit Längsvertiefungen (23, 24) und auskragend ausgebildet ist.
  4. Filterglasträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (4) mindestens eine Verriegelungseinheit (5,7,9; 6,8,10) aufweist.
  5. Filterglasträger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verriegelungseinheit (5,7,9; 6,8,10) in einem quer zur Schieberichtung des Schiebers (4) denselben durchsetzendes Durchgangsloch (14; 15) angeordnet ist und eine federbelastete, hervorstehende Kugel (5; 6) aufweist, auf welche eine Druckfeder (7; 8) bei einem ihrer Enden abgestützt ist, die ihrerseits beim entgegengesetzten Ende auf einer im Durchgangsloch (14; 15) eingepressten Federführungsstange (9; 10) abgestützt ist.
  6. Filterglasträger nach Anspruch 5, wobei der Schieber (4) einen ersten, oberen (18) und einen zweiten, zum ersten entgegengesetzt unteren Oberflächenabschnitt (19) und zwei Verriegelungseinheiten (5,7,9; 6,8,10) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Verriegelungseinheiten (5,7,9; 6,8,10) in einem Abstand und derart zueinander gegensinnig im Schieber (4) angeordnet sind, dass die Kugel (5) der einen Verriegelungseinheit (5,7,9) beim ersten (18) und die Kugel (6) der anderen Verriegelungseinheit (6,8,10) beim zweiten, vom ersten abgekehrten Oberflächenabschnitt (19) des Schiebers (4) hervorsteht.
  7. Filterglasträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (4) bei einem Längsende ein abstehendes, plattenförmiges Griffglied aufweist.
  8. Filterglasträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffglied (29) auf seinem vom Schieber (4) weg weisenden Oberflächenabschnitt einen Farbtupfer (30) zur Anzeige der Farbe und Eigenschaft eines jeweiligen im Filterglasträger (3) angeordneten Filterglases (31) aufweist.
  9. Filterglasträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (4) beim vom Griffglied (29) entgegengesetzten Ende eine Abschrägung (20) und abgerundete Kanten (27,28) aufweist.
  10. Filterglasträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (4) ein mittiges Durchgangsloch (33) aufweist, in welchem das Filterglas (31) angeordnet ist.
  11. Filterglasträger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterglas (31) im Durchgang (33) mittels einem Klebstoff (34) gehalten ist.
  12. Filterglasträger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchgangsloch (33) einen bei einem Seitenabschnitt des Schiebers (4) angeordneten, kegelmantelstumpfförmigen Filterglaseinführungsabschnitt (35) aufweist, dem umfangsrandseitig, schräggestellte Klebstoffeinführungsrampen (36,37) zugeordnet sind, welcher Filterglaseinführungsabschnitt (35) von einem Filterglashalteabschnitt (38) mit einem Durchmesser gefolgt ist, der um ein Mass grösser als der Durchmesser des Filterglases (31) ist, dass zwischen dem Innenumfang des Filterglashalteabschnittes (36) und dem Aussenumfang des eingesetzten Filterglases (31) ein ringförmiger Kapillarraum zur Verteilung des eingebrachten Klebstoffes (34) durch Kapillarwirkung erzielt ist, welcher Filterglashalteabschnitt (38) seinerseits von einem weiteren Abschnitt (39) mit einem Durchmesser gefolgt ist, der grösser als der Durchmesser des Filterglashalteabschnittes (38) ist und eine Schulter (40) zur ausgerichteten Abstützung des eingesetzten Filterglases (31) aufweist, welcher weitere Abschnitt (39) schliesslich von einem mindestens annähernd kegelmantelstumpfförmigen Endabschnitt (41) gefolgt ist, der bei dem zum genannten Seitenabschnitt abgekehrten Seitenabschnitt des Schiebers (4) angeordnet ist.
  13. Augenmuschel (1) mit einem Filterglasträger (3) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine diametral verlaufende, langgestreckte Aufnahmevertiefung (2), in welcher der Schieber (4) auswechselbar und relativ zu derselben seitlich ein- und ausschliessbar angeordnet ist.
  14. Augenmuschel (1) nach Anspruch 13, wobei der Schieber (4) mindestens eine Verriegelungseinheit (5, 7, 9; 6, 8, 10) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahmevertiefung mindestens ein, zum Zusammenwirken mit der Verriegelungseinheit (5,7,9; 6,8,10) ausgebildetes Verriegelungsglied (17) angeordnet ist, so dass der in der Augenmuschel (1) eingesetzte Schieber (4) in derselben arretiert ist.
  15. Augenmuschel (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verriegelungseinheit (5,7,9; 6,8,10) eine federvorgespannte Kugel (5; 6) aufweist und das Verriegelungsglied (17) eine in der Aufnahmevertiefung (2) ausgebildete Ausnehmung zur Aufnahme einer jeweiligen Kugel (5; 6) einer Verriegelungseinheit (5, 7, 9; 6, 8, 10) ist.
  16. Augenmuschel (1) nach Anspruch 13, wobei der Schieber (4) einen schwalbenschwanzförmig ausgebildeten Bodenabschnitt (22) mit Längsvertiefungen (23,24) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevertiefung (2) längsrandseitig angeordnete Längsleisten (20,21) aufweist, derart, dass sie als T-Nut ausgebildet ist, so dass bei eingeschobenem Schieber (4) die Längsvertiefungen (23,24) mit den Längsleisten (20,21) zum klemmenden Halten des Schiebers (4) zusammenwirken.
  17. Augenmuschel (1) nach Anspruch 16, wobei der Schieber (4) bei einem Ende eine Abschrägung (20) und abgerundete Kanten (27,28) aufweist, und Längsleisten (20,21) bei beiden Enden eine Einführungsrampe (25) zum erleichterten Einführen des Schiebers (4) aufweist, so dass der Schieber (4) von beiden Längsenden der langgestreckten Aufnahmevertiefung (2) her in dieselbe einschiebbar ist.
  18. Augenmuschel (1) nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch einen abstehenden Gewindebolzen (48), der dazu dient, ein Verschrauben der Augenmuschel (1) mit einer Visiertrommel (45) und einer Irisblende (49) zu ermöglichen.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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