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Dokumentenidentifikation DE202005008247U1 22.09.2005
Titel Kochfeld
Anmelder Teka Küchentechnik GmbH, 35708 Haiger, DE
Vertreter Patentanwälte Gesthuysen, von Rohr & Eggert, 45128 Essen
DE-Aktenzeichen 202005008247
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.09.2005
Registration date 18.08.2005
Application date from patent application 23.05.2005
IPC-Hauptklasse F24C 15/12

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Kochfeld mit einer Kochfeldplatte aus Glaskeramik und mit wenigstens einem zugeordneten, mobilen Brett zur Ablage und/oder zum Schneiden zur Anordnung neben der Kochfeldplatte. Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung eine alternative Ausführungsform mit einem Kochfeld der vorgenannten Art mit zwei zugeordneten mobilen Brettern, die jeweils seitlich neben der Kochfeldplatte anordenbar sind, so daß die Kochfeldplatte zwischen den Brettern angeordnet ist.

Glaskeramik-Kochfelder sind seit langem aus der Praxis bekannt. Im Gebrauchszustand sind derartige Glaskeramik-Kochfelder in der Regel in eine Arbeitsplatte eingebaut. In den Haushalten werden häufig neben dem Glaskeramik-Kochfeld auf der Arbeitsplatte Schneid- und/oder Ablagebretter plaziert, auf denen Teller oder dergleichen abgestellt oder aber Lebensmittel geschnitten werden, die dann in entsprechenden Töpfen oder Pfannen auf dem Kochfeld zubereitet werden. Die üblicherweise verwendeten Bretter passen häufig vom Design her nicht zum Kochfeld, was ästhetisch wenig ansprechend ist. Darüber hinaus nehmen die bekannten Ablagebretter vergleichsweise viel Raum auf der Arbeitsplatte in Anspruch und können nur schlecht verstaut werden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, hier Abhilfe zu schaffen.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Flächenabmaße der Kochfeldplatte den Flächenabmaßen des Bretts entsprechen, so daß das Brett im auf die Kochfeldplatte aufgelegten Zustand zum vollständigen Abdecken der Kochfeldplatte nutzbar ist. Bei der alternativen Ausführungsform, bei der eine Mehrzahl von Brettern, vorzugsweise jedoch zwei Bretter, der Kochfeldplatte zugeordnet sind, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Flächenabmaße der Kochfeldplatte der Summe der Flächenabmaße der Bretter entsprechen, so daß die Bretter im auf die Kochfeldplatte aufgelegten Zustand zum vollständigen Abdecken der Kochfeldplatte nutzbar sind. Es versteht sich, daß es grundsätzlich auch möglich ist, daß die Flächenabmaße des oder der Bretter auch geringfügig größer sind als die der Kochfeldplatte. Dabei sollte jedoch die Tiefe jeweils gleich sein, lediglich in der Breite können Unterschiede bestehen.

Durch die Erfindung ergeben sich eine Reihe von Vorteilen. Aufgrund der einander entsprechenden Flächenabmaße der Kochfeldplatte einerseits und des Bretts oder der Bretter andererseits ergibt sich im nebeneinander angeordneten, aneinander anliegenden Zustand ein Feld, das das Brett oder die Bretter einerseits und die Kochfeldplatte andererseits beinhaltet und optisch fast wie eine einteilige Fläche wirkt. Aufgrund der einander entsprechenden Flächenabmaße ist es im übrigen so, daß die Seitenkanten der Kochfeldplatte der korrespondierenden Seitenkante des Bretts bzw. der Bretter entsprechen. Wichtig hierbei ist, daß das Brett oder die Bretter im Gegensatz zu den üblichen Brettern keine gerundeten, sondern spitze Ecken entsprechend der Eckausbildung an der Kochfeldplatte aufweisen, um die vollständige Abdeckfunktion übernehmen zu können. Dies hat zur Folge, daß die Vorder- und Hinterkante der Kochfeldplatte in die Vorder- und Hinterkante des Bretts bzw. der Bretter in einer Linie übergehen, ohne daß sich eine Stufe ergibt. Neben dem optischen Effekt ergibt sich ein erheblicher Gebrauchseffekt dadurch, daß das Brett oder die Bretter eine relativ große nutzbare Fläche zum Schneiden bzw. zur Ablage haben, was bei üblichen Brettern, die nicht auf die Kochfeldplatte abgestimmt sind, in der Regel nicht der Fall ist. Schließlich ergibt sich eine weitere Funktion der Bretter dadurch, daß sie im aufgelegten Zustand die Kochfeldplatte vollständig abdecken. Soll das Kochfeld beispielsweise verdeckt oder aber für längere Zeit nicht genutzt werden, kann das Brett bzw. können die Bretter diese Funktion erfüllen. Gleichzeitig werden die Bretter verstaut. Das Verstauen der Bretter erfolgt also letztlich auf dem Kochfeld, jedoch im Gegensatz zum Stand der Technik, wo grundsätzlich auch die Ablage eines Brettes auf dem Kochfeld möglich ist, in einer optisch-ästhetisch sehr ansprechenden Weise, da das Kochfeld bei aufgelegtem Brett bzw. aufgelegten Brettern als solches nicht mehr erkennbar ist.

Herstellungstechnisch ist es bei der Ausführungsform mit zwei Brettern von Vorteil, wenn die beiden Bretter von den Abmaßen her einander entsprechen. Auf diese Weise muß nur ein Typ von Brett hergestellt werden, das letztlich die Hälfte der Fläche der Kochfeldplatte ausmacht. Allerdings versteht es sich natürlich, daß es grundsätzlich auch möglich ist, ein größeres und ein kleineres Brett vorzusehen.

Eine optisch sehr ansprechende Ausgestaltung ergibt sich, wenn die Kochfeldplatte trapezförmig ausgebildet ist. Die trapezförmige Ausgestaltung der Kochfeldplatte bedingt, daß auch die Bretter trapezförmig ausgebildet sind. Dabei ist es im nebeneinander angeordneten Zustand so, daß die Breite an der Vorderkante der Kochfeldplatte doppelt so groß ist wie die Summe der Breiten an den Hinterkanten der beiden Bretter, während die Breite an der Hinterkante der Kochfeldplatte doppelt so groß ist wie die Summe der Breiten an den Vorderkanten der beiden Bretter. Im nebeneinander angeordneten Zustand in der Anordnung Brett – Kochfeldplatte – Brett bei aneinanderliegenden Seitenkanten ergibt sich dann eine Rechteckform der gesamten Baueinheit. Im aufgelegten Zustand bedarf es einer Drehung der Bretter um 180°, um eine vollständige Abdeckung der Kochfeldplatte zu erzielen.

Um im nebeneinander angeordneten Zustand den Eindruck einer einteiligen Fläche zu erzeugen, sollte die Oberseite des Brettes mit der Oberseite der Kochfeldplatte ausgefluchtet sein. Dies ermöglicht es auch in einfacher Weise, einen Topf oder eine Pfanne vom Kochfeld auf das Brett zu ziehen. Allerdings versteht es sich, daß es grundsätzlich auch möglich ist, daß die Oberseite des Brettes nicht mit der Oberseite der Kochfeldplatte im nebeneinander angeordneten Zustand ausgefluchtet ist, also entweder die eine oder die andere Oberseite übersteht.

Des weiteren ist es von Vorteil, wenn die Kochfeldplatte rahmenfrei ausgeführt ist. Die rahmenfreie Ausführung bedeutet, daß keine umlaufende Rahmen- oder Schutzleiste vorgesehen ist, die die einzelnen Kanten der Kochfeldplatte abdeckt. Die rahmenfreie Ausführung hat den Vorteil, daß der Übergang von der Kochfeldplatte auf das Brett kaum erkennbar ist.

Die einzelnen Kanten der Kochfeldplatte sollten vorzugsweise einen Facettenschliff mit aufwärts gerichteter Facette oder aber einen C-Schliff aufweisen. Dies gilt in gleicher Weise für die Kanten des Bretts, wobei beim Facettenschliff eine aufwärts oder auch eine abwärts gerichtete Facette vorgesehen sein kann. Dabei versteht es sich, daß es sowohl bei der Kochfeldplatte als auch beim Brett möglich ist, eine oder mehrere Kanten mit einem Facettenschliff und eine oder mehrere Kanten mit einem C-Schliff zu versehen. Bevorzugte Ausführungsbeispiele werden nachfolgend im Zusammenhang mit der Figurenbeschreibung näher beschrieben.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist es so, daß die Kochfeldplatte jedenfalls an ihren Seitenkanten einen Facettenschliff mit nach oben weisender Facette aufweist. Um einen guten Übergang von der Kochfeldplatte zum Brett zu haben, weist auch die korrespondierende Seitenkante des Bretts einen Facettenschliff auf, jedoch mit nach unten weisender Facette, wobei vorzugsweise die Facetten jeweils zumindest im wesentlichen die gleiche Steigung aufweisen. Die übrigen Flächen der Kochfeldplatte und des Bretts können beliebig ausgeführt sein, beispielsweise im Facettenschliff, wobei dann alle Kanten einen Facettenschliff mit nach oben gerichteter Facette aufweisen können.

Das dem Kochfeld zugeordnete Brett kann, wie dies auch im Stand der Technik üblich ist, aus Glas bestehen. Bei einer alternativen Ausführungsform besteht das Brett aus Glaskeramik, was den Eindruck einer einteiligen Fläche im nebeneinander angeordneten Zustand verbessert.

Da das Brett zur Anordnung auf der Arbeitsplatte und auch auf der Kochfeldplatte vorgesehen ist, empfiehlt es sich, Standfüße aus elastischem Material vorzusehen, um ein Verkratzen des Untergrunds zu vermeiden.

Im übrigen ist es von Vorteil, wenn das Kochfeld auf der Kochfeldplatte ein sensorgesteuertes Bedienteil, das in der Praxis als "Touchcontrol" bezeichnet wird, aufweist. Durch die Integration des Bedienteils in das Kochfeld verschwindet das Bedienteil im abgedeckten Zustand unter dem Brett oder den Brettern, was bei einem nicht auf der Kochfeldplatte angeordneten Bedienteil nicht der Fall wäre.

Im übrigen ist es von Vorteil, wenn dem Kochfeld das Brett oder die Bretter nicht nur zugeordnet sind, sondern wenn es sich bei dem Kochfeld und dem Brett oder den Brettern um eine Baueinheit handelt, die von vornherein herstellerseitig zur Verfügung gestellt wird.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Dabei zeigt

1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfeldes,

2 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfeldes,

3 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfeldes mit nicht aneinander anliegenden Bauteilen,

4 eine Draufsicht auf das Kochfeld aus 3 mit unmittelbar aneinander anliegenden Bauteilen im nebeneinander angeordneten Zustand,

5 eine Draufsicht des Kochfeldes aus 3 in abgedeckten Zustand,

6 eine Querschnittsansicht eines Details des erfindungsgemäßen Kochfeldes,

7 eine der 6 entsprechende Ansicht einer anderen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kochfeldes und

8 eine der 6 entsprechende Detailansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfeldes.

In den 1 bis 5 ist jeweils eine Baueinheit 1 aus einem Kochfeld 2 und wenigstens einem Brett 3, 4 zur Ablage und/oder zum Schneiden dargestellt. Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform weist die Baueinheit 1 lediglich ein Brett 3 auf, während bei den in den 2 bis 5 dargestellten Ausführungsformen zwei Bretter 3, 4 vorgesehen sind. Das Kochfeld 2 weist eine Kochfeldplatte 5 aus Glaskeramik auf, auf der jeweils wenigstens eine Kochstelle 6 vorgesehen ist. Die Anzahl der Kochstellen 6 des Kochfeldes 2 und deren Ausführung vom Typ her ist beliebig.

Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform ist das Brett 3 seitlich neben der Kochfeldplatte 5 angeordnet. Statt der dargestellten Ausführungsform ist es grundsätzlich auch möglich, das Brett 3 nicht links sondern rechts von der Kochfeldplatte 5 anzuordnen.

Bei den in den 2 bis 4 dargestellten Ausführungsformen befindet sich die Kochfeldplatte 5 zwischen den Brettern 3, 4. Lediglich in den 1 und 2 ist angedeutet, daß das Kochfeld 2 in eine nicht dargestellte Öffnung einer Arbeitsplatte 7 eingesetzt ist. Die Bretter 3, 4 sind auf der Arbeitsplatte 7 angeordnet.

Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform ist es nun so, daß die Flächenabmaße, das heißt die Breite B und die Tiefe T der Kochfeldplatte 5 den Flächenabmaßen, das heißt der Breite b und der Tiefe t, des Bretts 3 entsprechen, also die Breite B der Breite b entspricht, während die Tiefe T der Tiefe t entspricht. Grundsätzlich ist es bei allen Ausführungsformen auch möglich, daß die Breite des Bretts 3, 4, nicht jedoch die Tiefe t, geringfügig größer ist als die der Kochfeldplatte 5. Hierdurch ist es in jedem Falle möglich, daß das Brett 3 im auf die Kochfeldplatte 5 aufgelegten Zustand zum vollständigen Abdecken der Kochfeldplatte 5 genutzt werden kann.

Bei den in den 2 bis 5 dargestellten Ausführungsformen ist es so, daß die Flächenabmaße der Kochfeldplatte 5 der Summe der Flächenabmaße der Bretter 3, 4 entsprechen. Im aufgelegten Zustand der Bretter 3, 4, der lediglich in 5 dargestellt ist, decken die Bretter 3, 4 die Kochfeldplatte 5 vollständig ab.

Bei der in 2 dargestellten Ausführungsform, bei der die Kochfeldplatte 5 rechteckig ausgeführt ist, sind die beiden Bretter 3, 4 ebenfalls rechteckig ausgebildet. Die Breite B der Kochfeldplatte 5 entspricht der Summe der Breiten b1 und b2 der Bretter 3, 4, wobei es vorliegend so ist, daß die Breite b1 gleich der Breite b2 ist. Die Tiefe T der Kochfeldplatte 5 entspricht der Tiefe t der Bretter 3 und 4. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Bretter 3 und 4 identisch. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, daß die Breite b, ungleich der Breite b2 ist. In diesem Falle wären die Bretter unterschiedlich groß.

Im in 2 dargestellten, nebeneinander angeordneten Zustand liegen die Bretter 3, 4 mit ihren Seitenkanten 8, 9 an den Seitenkanten 10, 11 der Kochfeldplatte 5 an. Die Vorderkanten 12, 13 der Bretter 3, 4 liegen in einer Flucht mit der Vorderkante 14 der Kochfeldplatte 5. In gleicher Weise verhält sich dies mit den Hinterkanten 15, 16 der Bretter 3, 4 und der Hinterkante 17 der Kochfeldplatte 5. Im nicht dargestellten abgedeckten Zustand liegen die Seitenkanten 8, 9 der Bretter 3, 4 unmittelbar aneinander an.

Bei der in 3 bis 5 dargestellten Ausführungsform ist die Kochfeldplatte 5 trapezförmig ausgebildet. Dabei handelt es sich um ein zur nicht dargestellten Mittelachse symmetrisches Trapez. Die Vorderkante 14 hat dabei eine geringere Breite B1 als die Hinterkante 17 mit der Breite B2. Im nebeneinander angeordneten Zustand, der in 4 dargestellt ist, ist die Breite B1 an der Vorderkante 14 doppelt so groß wie die Summe der Breiten b1a und b1b an den Hinterkanten 15, 16 der beiden Bretter 3, 4, die von den Abmaßen her auch bei dieser Ausführungsform einander entsprechen. Im übrigen ist die Breite B2 an der Hinterkante 17 der Kochfeldplatte 5 doppelt so groß wie die Summe der Breiten b2a und b2b an den Vorderkanten 12, 13 der beiden Bretter 3, 4. Im nebeneinander angeordneten Zustand, der in 4 dargestellt ist, liegen die schräglaufenden Seitenkanten 8, 9 der Bretter 3, 4 an den entsprechend schräglaufenden Seitenkanten 10, 11 der Kochfeldplatte 5 an, so daß sich für die gesamte Baueinheit 1 im nebeneinanderliegenden Zustand eine Rechteckform ergibt. Im abgedeckten Zustand liegen die senkrecht zu den Vorderkanten 12, 13 verlaufenden Seitenkanten 18, 19 aneinander an, während die Seitenkanten 8, 9 dann parallel bzw. in einer senkrechten Ebene zu den Seitenkanten 10, 11 verlaufen. Zum Abdecken sind die Bretter 3, 4 von dem in 4 dargestellten Zustand in oder entgegen der Uhrzeigerrichtung, wie dies durch die Pfeile X dargestellt ist, gedreht worden.

Bei allen Ausführungsformen ist es so, daß an der Kochfeldplatte 5 kein umlaufender Rahmen vorgesehen ist, obwohl dies grundsätzlich möglich ist. Durch den fehlenden Rahmen ergibt sich im günstigsten Fall am Übergang vom Brett 3, 4 auf die Kochfeldplatte 5 an den jeweiligen Seitenkanten lediglich eine schmale Rille. Durch einen grundsätzlich möglichen äußeren Rahmen ergäbe sich ein deutlicher Übergang.

Bei den in den 6 und 7 dargestellten Ausführungsformen ist die Oberseite 20 des Brettes 3, 4 mit der Oberseite 21 der Kochfeldplatte 5 ausgefluchtet. Bei der in 8 dargestellten Ausführungsform ergibt sich eine Stufe am Übergang von der Kochfeldplatte 5 auf das jeweilige Brett 3, 4. Vorliegend ist die Oberseite 20 des Bretts 3, 4 höher als die Oberseite 21 der Kochfeldplatte 5 angeordnet. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, daß die Oberseite 20 des Bretts 3, 4 unterhalb der Oberseite 21 der Kochfeldplatte 5 angeordnet ist.

Bei der in 6 dargestellten Ausführungsform weist die Seitenkante 10, 11 der Kochfeldplatte einen Facettenschliff mit nach oben gerichteter Facette auf. Das Brett 3, 4 weist ebenfalls einen Facettenschliff an der Seitenkanten 8, 9 auf, jedoch mit nach unten gerichteter Facette. Die Facetten haben dabei jeweils die gleiche Steigung, so daß die Seitenkanten 8, 9 und 10, 11 unmittelbar aneinander anliegen können. Bei der in den 7 und 8 dargestellten Ausführungsform weisen die Seitenkanten 8, 9 des Bretts 3, 4 und die Seitenkanten 10, 11 der Kochfeldplatte 5 einen C-Schliff auf. Auch dies führt zum unmittelbaren Anliegen der Seitenkanten 8, 9 des Bretts 3, 4 an den Seitenkanten 10, 11 der Kochfeldplatte 5.

Nicht dargestellt sind unterschiedliche Schliffvarianten an den Kanten der Kochfeldplatte 5 und der Bretter 3, 4. Bei einer ersten Variante weist die Kochfeldplatte 5 umlaufend einen Facettenschliff mit nach oben gerichteter Facette auf, während jedes der Bretter 3, 4 umlaufend einen C-Schliff aufweist. Bei einer zweiten Variante weist die Kochfeldplatte 5 wiederum einen umlaufenden Facettenschliff mit nach oben gerichteter Facette auf, während die Bretter 3, 4 an den Kanten 8, 9 einen Facettenschliff mit nach unten gerichteter Facette und an den Kanten 12, 13 und 15, 16 einen Facettenschliff mit nach oben gerichteter Facette aufweisen. Lediglich an den Kanten 18, 19 ist ein C-Schliff vorgesehen. Dies führt dazu, daß im nebeneinander angeordneten Zustand, wie dies beispielsweise in 4 dargestellt ist, sich vorderseitig und hinterseitig jeweils eine durchgehende Kante mit Facettenschliff ergibt, während die äußeren Seitenkanten einen C-Schliff aufweisen. Im abgedeckten Zustand, der in 5 dargestellt ist, ergibt sich aufgrund des C-Schliffes lediglich eine schmale Rille in der Mitte der Kochfeldplatte 5, während an der vorderen Kante und der hinteren Kante eine nach oben gerichtete Facette vorgesehen ist.

Bei einer dritten Variante weist die Kochfeldplatte 5 an ihren Seitenkanten 10, 11 einen C-Schliff auf, während an der Vorderkante 14 und an der Hinterkante 17 ein Facettenschliff mit nach oben weisender Facette vorgesehen ist. Die Bretter 3, 4 weisen umlaufend einen Facettenschliff auf. Bei einer vierten Variante weisen sowohl die Kochfeldplatte 5 als auch die Bretter 3, 4 an allen Kanten einen Facettenschliff auf, während bei einer fünften Variante sämtliche Kanten der Kochfeldplatte und der Bretter 3, 4 einen C-Schliff aufweisen.

Die Bretter 3, 4 bestehen vorliegend aus Glas, können aber auch aus Glaskeramik hergestellt sein. Wie sich aus den 6 bis 8 ergibt, sind unterseitig an den Brettern 3, 4 Standfüße 22 aus elastischem Material vorgesehen.

Grundsätzlich ist es möglich, dem Kochfeld 2 ein nicht auf der Kochfeldplatte 5 befindliches Bedienteil jeglicher Art zuzuordnen. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist jedoch ein sensorgesteuertes Bedienteil 23 zur Ansteuerung der einzelnen Kochstellen 6 auf der Kochfeldplatte 5 als sogenanntes Touchcontrol-Bedienteil vorgesehen. Das Bedienteil 23 wird, wie sich dies unmittelbar aus 5 ergibt, im abgedeckten Zustand ebenfalls von den Brettern 3, 4 verdeckt.


Anspruch[de]
  1. Kochfeld (2) mit einer Kochfeldplatte (5) aus Glaskeramik und mit einem zugeordneten, mobilen Brett (3) zur Ablage und/oder zum Schneiden zur Anordnung neben der Kochfeldplatte (5), dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenabmaße (B, T) den Flächenabmaßen (b, t) des Bretts (3) entsprechen, so daß das Brett (3) im auf die Kochfeldplatte (5) aufgelegten Zustand die Kochfeldplatte (5) vollständig abdeckt.
  2. Kochfeld (2) mit einer Kochfeldplatte (5) aus Glaskeramik und mit wenigstens zwei zugeordneten, mobilen Brettern (3, 4 ) zur Ablage und/oder zum Schneiden jeweils zur Anordnung neben der Kochfeldplatte (5), dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenabmaße (B, T) der Kochfeldplatte (5) der Summe der Flächenabmaße (b1, b2, t) der Bretter (3, 4) entsprechen, so daß die Bretter (3, 4) im auf die Kochfeldplatte (5) aufgelegten Zustand die Kochfeldplatte (5) vollständig abdeckt.
  3. Kochfeld nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bretter (3, 4) von den Abmaßen her identisch sind.
  4. Kochfeld nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kochfeldplatte (5) trapezförmig ausgebildet ist und daß im nebeneinander angeordneten Zustand die Breite (B1) an der Vorderkante (14) der Kochfeldplatte (5) doppelt so groß ist wie die Summe der Breiten (b1a, b1b) an den Hinterkanten (15, 16) der beiden Bretter (3, 4) und daß die Breite (B2) an der Hinterkante (17) der Kochfeldplatte (5) doppelt so groß ist wie die Summe der Breiten (b2a, b2b) an den Vorderkanten (12, 13) der beiden Bretter (3, 4).
  5. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kochfeldplatte (5) rahmenfrei ausgeführt ist.
  6. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (20) des Brettes (3, 4) mit der Oberseite (21) der Kochfeldplatte (5) im nebeneinander angeordneten Zustand ausgefluchtet ist.
  7. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (14), die Hinterkante (17) und die Seitenkanten (10, 11) des Bretts (3, 4) einen Facettenschliff mit nach oben und/oder nach unten weisender Facette oder einen C-Schliff aufweisen.
  8. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (12, 13) die Hinterkante (15, 16) und die Seitenkanten (8, 9; 18, 19) des Bretts (3, 4) einen Facettenschliff mit nach oben und/oder nach unten weisender Facette oder einen C-Schliff aufweisen.
  9. Kochfeld nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß im nebeneinander angeordneten Zustand die Seitenkanten (10, 11) der Kochfeldplatte (5) einen Facettenschliff mit nach oben weisender Facette aufweisen und die jeweils korrespondierende Seitenkante (8, 9) des Bretts (3, 4) einen Facettenschliff mit nach unten weisender Facette aufweist.
  10. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Brett (3, 4) eine Platte aus Glas oder Glaskeramik aufweist.
  11. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Bretts (3, 4) Standfüße (22) aus elastischem Material vorgesehen sind.
  12. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kochfeldplatte (5) ein sensorgesteuertes Bedienteil (23) vorgesehen ist.
  13. Baueinheit (1) aus einem Kochfeld (2) und wenigstens einem Brett (3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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