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Dokumentenidentifikation DE69826086T2 22.09.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000908729
Titel Lager mit integriertem Sensor in Lagerbuchse
Anmelder SNR Roulements, Annecy, FR
Erfinder Brauer, Michael C., 75116 Paris, FR;
Hanson, John C., 75116 Paris, FR;
Lacroix, Mark E., 75116 Paris, FR;
Santos, John A., 75116 Paris, FR
Vertreter Becker, Kurig, Straus, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69826086
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 09.10.1998
EP-Aktenzeichen 984025163
EP-Offenlegungsdatum 14.04.1999
EP date of grant 08.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.09.2005
IPC-Hauptklasse G01P 3/44
IPC-Nebenklasse G01P 3/487   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen ein selbsteinstellendes Lager, das an das Innere eines Lagergehäuses befestigt ist und insbesondere ein selbsteinstellendes Einbaulager, das mit einem integrierten Messfühler versehen ist, um die Geschwindigkeit oder die Position einer rotierenden Achse zu erfassen.

Man verfügt im Handel über verschiedene Lager, die mit integrierten Messfühlern versehen sind, zu Zwecken der Messung von Parametern von Lagern oder von einem System, wie der Geschwindigkeit oder der Position einer drehenden Achse im Inneren des Lagers.

Das Dokument EP-A-01 372 70 offenbart ein selbsteinstellendes Einbaulager, das mit einem Messfühler ausgestattet ist, der an der Abdeckung eines Lagergehäuses befestigt ist. Die Vorrichtung von diesem Dokument benötigt einen Messfühler-Zielbereich von einer speziellen Konstruktion.

Das Dokument EP-A-03 578 70 offenbart ein Einbaulager, das mit einem Messfühler ausgestattet ist, der flexible, elektrische Leiter umfasst, die auf dem Lagergehäuse befestigt sind, wobei das Lager nicht selbsteinstellend ist.

Das Dokument FR-A-266 8561 offenbart ein Einbaulager, das mit einem Messfühler ausgestattet ist, der auf einer Abdichtungsvorrichtung montiert ist, wobei die Letztgenannte auf einem Außenring befestigt ist und das Lager nicht selbsteinstellend ist.

Dennoch besteht ein bei diesen Konzeptionen auftretendes Problem darin, dass ein Schutz der Messfühlerbauteile gegen Schwingungen, Kontaminierung mit chemischen Produkten oder Wasser, gegen den Staub oder Abfälle, Stöße usw. fehlt. Das ist insbesondere zutreffend, da die Messfühler und elektrischen Schaltkreise, die ihnen beigefügt sind, miniaturisiert und nicht robust sind.

Obwohl diese Lager mit integrierten Messfühlern versehen sind und in den meisten Anwendungen korrekt funktionieren, können sie bei schwierigen Anwendungsbedingungen für Anwendungen ungeeignet sein, die ein robustes, selbsteinstellendes Lager erfordern. Bei diesen Anwendungen können der Messfühler, die Schaltkreisbauteile oder die Verkabelung beschädigt werden. Diese Bauteile des Messfühlers können auch bei weniger anspruchsvollen Anwendungen beschädigt werden, wenn das selbsteinstellende Lager einer unvorsichtigen Handhabung unterliegt, beispielsweise entweder vor oder während einer schwierigen Installation.

Das Vorhergehende zeigt die bekannten Grenzen, die in den heutigen Vorrichtungen und bei den aktuellen Verfahren vorkommen. So scheint es, dass es vorteilhaft wäre, ein robusteres selbsteinstellendes Einbaulager, das mit einem integrierten Messfühler versehen ist, vorzusehen, um eine oder mehrere der vorstehend dargelegten Beschränkungen zu überwinden. Folglich schlägt man eine geeignete Variante vor, die gewisse, nachstehend eingehender beschriebene Merkmale umfasst.

Gemäß eines Aspekts der Erfindung erreicht man dieses Ziel, indem man ein selbsteinstellendes Einbaulager vorschlägt, das umfasst, ein Lagergehäuse, das eine Bohrung entlang einer Achse aufweist, einen Außenring und einen Innenring, den man im Vergleich zu bzw. gegenüber dem Außenring drehen kann. Der Außenring weist eine sphärisch-konvexe Außenfläche auf, die im Inneren der Bohrung des Gehäuses montiert ist, sodass der Außenring gegenüber der Achse der Bohrung nicht eingestellt bzw. ausgerichtet werden kann. Ein Messfühler-Zielbereich ist an dem Außenring angebracht, und ein Messfühler ist in der Nähe des Zielbereichs auf einer Abdichtungsvorrichtung montiert, die auf dem Außenring befestigt ist. Ein flexibler, elektrischer Leiter ist mit dem Messfühler verbunden, um die Ausgabe von Signalen durch den Messfühler zu ermöglichen, wobei ein Teil des flexiblen elektrischen Leiters bezüglich des Lagergehäuses befestigt ist.

Die vorliegenden, wie auch andere Merkmale werden beim Lesen der detaillierten Beschreibung der Erfindung, bei einer Betrachtung zusammen mit den Figuren der beiliegenden Zeichnungen deutlich werden.

1 ist eine Ansicht, die ein selbsteinstellendes Einbaulager vom Stehlagertyp darstellt, das mit einem integrierten Messfühler versehen ist und die vorliegende Erfindung erläutert;

2 ist eine Querschnittsansicht eines selbsteinstellenden Einbaulagers vom Flanschlagertyp, das mit einem integrierten Messfühler versehen ist, und welches die vorliegende Erfindung erläutert; und

3 ist eine vergrößerte Querschnittansicht eines Teiles des selbsteinstellenden Einbaulagers, das mit einem integrierten Messfühler versehen ist und in 1 oder 2 erläutert ist.

Bezugnehmend auf die Zeichnungen, erläutern die 1 bis 3 jeweils die selbsteinstellenden Einbaulager 10 und 12 vom Stehlagertyp und vom Flanschlagertyp, die mit heutigen Einbaulagern vergleichbar sind, aber einen integrierten Messfühler und assoziierte Bauteile umfassen. Ein Messfühler-Zielbereich 14 ist im Inneren des Lagers (d.h. zwischen den Abdichtungsvorrichtungen) angeordnet und dreht sich mit einem Innendrehring 16. Ein Messfühler 18 ist auch im Inneren des Lagers angebracht, aber auf einer Innenfläche der Abdichtungsvorrichtung 20 (oder am Inneren der Abdichtungsvorrichtung 20) befestigt, sodass der Messfühler 18 sich in der unmittelbaren Nähe des Messfühler-Zielbereichs 14 befindet. Die Abdichtungsvorrichtung 20 ist auf einem Außenring 22 befestigt, der eine sphärische-konvexe Außenfläche darstellt, die im Inneren einer Bohrung 24 des Gehäuses 26 oder 28 schwenkbar montiert ist.

Da der Innenring 16 sich bezüglich des Außenrings 22 dreht, verläuft der Messfühler-Zielbereich 14 vor dem Messfühler 18, und ein elektrisches Signal wird durch den Messfühler 18 erzeugt, das der Position des Messfühler-Zielbereichs 14 entspricht. Das Signal, das durch den Messfühler 18 erzeugt wird, wird mittels eines oder mehrerer elektrischer Leiter, die ein flexibles Kabel 30 umfassen, an das Äußere des Lagers emittiert. Das flexible Kabel 30 ist von der Mittellinie des Lagers entfernt, um wahlweise radial zu einem Schutzgehäuse 32 geleitet zu werden. Das Schutzgehäuse 32 ist klein, derart, dass es den Zugang zu Durchsteckschrauben nicht behindert, die verwendet werden können, um die selbsteinstellenden Einbaulager 10 oder 12 vom Stehlager- oder vom Flanschlagertyp auf einer Vorrichtung befestigen zu können.

Das Schutzgehäuse 32 umfasst einen Teil, der eine „Nase" 34 bildet, der radial gegen das Innere in Richtung der Mittellinie der Bohrung 24 des Gehäuses vorragt, derart, dass der Nasenteil 34 die elektrischen Leiter des flexiblen Kabels 30 bedeckt. Auf diese Art sind die elektrischen Leiter vor körperlichen Eingriffen geschützt. Falls das Schutzgehäuse in einem elektrisch leitendem Material ausgeführt ist, verwendet man auch bestimmte Schutzmaßnahmen gegen elektromagnetische Interferenzen. Der Nasenteil 34 ist so ausgefüht, dass das Schutzgehäuse 32 als Abdruck oder Guss in der Form eines Einzelstücks oder von mehrfachen Stücken angefertigt werden kann und dass der Nasenteil 34 die Schwingung des Innenringes und Außenringes 16 und 22 in Bezug auf das Gehäuse 26 oder 28 nicht behindert.

Vorzugsweise ist das Schutzgehäuse 32 so ausgeformt, dass es aus dem Vertiefungsbereich des Gehäuses vom Flanschlagertyp 28 nicht austritt. Folglich kann das selbsteinstellende Einbaulager vom Flanschlagertyp überall da eingebaut werden, wo das klassische Einbaulager vom Flanschlagertyp befestigt wird. Im Falle des selbsteinstellenden Einbaulagers vom Stehlagertyp, verringert die geringe Größe des Schutzgehäuses 32 den Spielraum auf der umgebenden Ausstattung. Die Länge des flexiblen Kabels 30 ist ausreichend, damit das Schutzgehäuse 32 dann auf dem Gehäuse 26 oder 28 befestigt werden kann, wenn einmal die Innen- und Außenringe 16 und 22 im Gehäuse installiert sind und damit das flexible Kabel 30 dann mit einem System zur Beschränkung von Belastungen ausgestattet wird.

Das Schutzgehäuse 32 kann in verschiedenen Positionen angebracht werden. Indessen, mit dem Gehäuse vom Stehlagertyp, bevorzugt man, dass das Schutzgehäuse 32 zu ungefähr 90 Grad bezüglich der Mittellinie der Ladungsschlitze 36 und 38 positioniert ist, die verwendet werden, um den Außenring 22 zu installieren. Dieser Platz wird bevorzugt, um die Risiken des Quetschens oder der Beschädigung des flexiblen Kabels 30 während der Installation zu verringern, wenn die Innen- und Außenringe 16 und 22 (wobei die Abdichtungsvorrichtung 20 und das flexible Kabel 30 befestigt sind) in die Vertiefung der Ladeschlitze 36 und 38 mit einer senkrechten Ausrichtung in der Ebene bzw. dem Bereich des Gehäuses 26 eingeführt werden und sich anschließend in die parallele Richtung der Gehäuseebene 26 drehen. So befindet sich das flexible Kabel 30, nach der Drehung der Innen- und Außenringe 16 und 22 in ihre Endlage, in der Position zwölf oder sechs Uhr, die Ladungsschlitze 36 und 38 befinden sich in den Positionen drei und neun Uhr.

Im Falle des Lagers 28 vom Flanschlagertyp, kann das Schutzgehäuse 32 geplant sein, um durch kleine Schrauben oder Befestigungselemente 40 befestigt zu werden, die durch die Rückseite des Gehäuses 28 eingefügt sind. Diese Konstruktion kann den Zugang zum Messfühler 18 und zu den assoziierten Bauteilen verringern. In den Einbaulagern vom Stehlager- oder vom Flanschlagertyp kann man eine Schmiervorrichtung 42 als Befestigungselement zum Befestigen oder teilweisen Verstauen des Schutzgehäuses 32 auf dem Gehäuse 26 oder 28 verwenden. Im Falle des Lagers 26 vom Stehlagertyp, kann das Schutzgehäuse 32 von hinten befestigt werden, wie bei dem Flansch-Gehäuse 28 erläutert, oder durch die kleinen Gewindeschrauben 44 in den Vorderteil des Gehäuses 26, wie es die 1 zeigt, oder durch eine Kombination dieser Befestigungselemente.

Um eine Konstruktion zu erhalten, die für chemische Produkte oder Wasser undurchlässig ist, kann das Schutzgehäuse 32 mit einem Schutzmaterial, wie z.B. Epoxydharz, durch Silikon oder einem ähnlichem Material befüllt bzw. versehen werden. Um zu garantieren, dass das selbsteinstellende Einbaulager mit Dampf gereinigt werden kann und keine Hohlräume aufweist, die die Entwicklung von Schimmelpilzen begünstigen könnten, kann das Schutzgehäuse 32 mit einem Adhäsiv oder einem Abdichtungsmaterial befestigt werden, das es erlaubt, alle leeren Räume, die sich zwischen dem Schutzgehäuse 32 und den Flächen in Verbindung mit dem betreffenden Gehäuse 26 oder 28 befinden, auszufüllen. Das Schutzgehäuse 32 kann auch durch Abdruck oder Guss geformt sein, um einen integrierenden Teil des Gehäuses 26 oder 28 zu bilden bzw. um zu dem Gehäuse 26 oder 28 zu gehören.

Für einige Anwendungen, bei denen es wünschenswert ist, ein selbsteinstellendes Einbaulager, das mit einem integrierten Messfühler versehen ist, anstelle eines selbsteinstellenden Standard-Einbaulagers ohne integriertem Messfühler einzubauen, kann man dort ein wenig zusätzlichen Platz für die assoziierten Bauteile des Messfühlers haben. Das selbsteinstellende Einbaulager mit integriertem Messfühler der vorliegenden Erfindung kann mit Hilfe von Innen- oder Außenringen verwirklicht werden, die nicht größer als jene der selbsteinstellenden Standard-Einbaulager ohne Messfühler sind. Die Montage des Messfühlers 18 auf der Innenfläche oder im Inneren der Abdichtungsvorrichtung 20, das flexible Kabel 30, das von der Abdichtungsvorrichtung 20 wegführt, erlaubt eine Konstruktion mit verringerterem Volumen und eine robuste Konzeption mit dem Messfühler 18, der sich im Inneren des undurchlässigen Teils des Lagers befindet, zu erhalten.

Die für die Verarbeitung elektrischer Signale, die vom Messfühler 18 emittiert werden, bestimmten Schaltkreise, können auf einer Leiterkarte 46 angeordnet sein, die eine klassische Leiterkarte oder eine flexible bedruckte Leiterkarte sein kann, von der eine bestimmte integrierte Länge der flexiblen Leiterkarte als flexibles Kabel 30 dient, wie in 2 dargestellt. Die flexible Leiterkarte kann eine oder mehrere Lagen von Schaltkreisen umfassen und kann aus einem Polymer wie Capton mit Schaltleitungen aus Kupfer bestehen. Eine typische Dicke für eine flexible Leiterkarte diesen Typs umfasst zwischen 0,005 und 0,011 Zoll.

Der Messfühler 18 kann Messfühlerbauteile mit Ausgängen umfassen, die auf eine kleine Leiterkarte gelötet sind, die im Inneren der Lagerabdichtungsvorrichtung 20 angebracht ist, wobei die kleine bedruckte Leiterkarte anschließend mit dem Kabel 30 verbunden ist, um wahlweise elektrische Signale, mit Ursprung von den Messfühlerbauteilen, zu leiten. Der Messfühler 18 kann z. B. zwei Bauteile mit Hall-Effekt 50 umfassen, die mit bekannten elektronischen Schaltkreisen kombiniert werden, um schließlich Signale der Geschwindigkeit, der Richtung und/oder der Position zu erzeugen.

Die vorstehend beschriebene integrierte Konstruktion kann verwendet werden, um ein kleineres Profil für das Sicherheitsgehäuse 32 zu bekommen und erlaubt mindestens einem Teil der Verarbeitungsstromkreise, dass er im Inneren der Abdichtungsvorrichtung 20 platziert wird, ein einziges Stück mit dem Messfühler 18 bildend. Die integrierte Konstruktion verhindert die Verbindungen zwischen verschiedenen Bauteilen, was einen zusätzlichen Vorteil bietet. Die flexible Leiterkarte kann in einer steifen Weise im Inneren der Lagerabdichtungsvorrichtung 20 gehalten bzw. aufbewahrt werden, indem man die flexible Leiterkarte an eine steife Oberfläche 48 anschließt, die auf das Innere der Lagerabdichtungsvorrichtung 20 montiert ist. Da die flexible Leiterkarte von der Abdichtungsvorrichtung 20 wegführt, dient sie als flexibles Kabel 30. Diese integrierte Konstruktion erleichtert die Installation, die Ausrichtung und die Passung des Ring des Außenlagers 22 im Inneren des Gehäuses 26 oder 28 ohne diverse Bauteile zu beschädigen. Die flexible Leiterkarte kann in einer Muffe platziert sein oder kann mit einem schützenden Umschlag aus Kautschuk ausgegossen werden, um einen zusätzlichen Schutz zu liefern.

Die Abdichtungsvorrichtung 20 kann eine metallische Fassung 52 in Ringform, mit einer ausgegossenen Elastomer-Dichtlippe 54, die in den Innenring 16 eingreift, umfassen. Die Fassung 52 stellt einen fensterförmigen Zuschnitt, wie in 3 dargestellt, dar, der es dem flexiblem Kabel 30 erlaubt, quer über die Abdichtungsvorrichtung 20 in Richtung des inneren Teils des Lagers zu verlaufen, d.h. zwischen den Lagerabdichtungseinrichtungen. Die Fassung 52 kann einen Teil des äußeren Spulendurchmessers 70, wie die Figur zeigt, darstellen, um im Inneren einer Vertiefung 56 des Außenrings durch ein in Eingriffbringen, durch eine Verklinkung oder Verrastung, wie das oft der Fall bei Abdichtungseinrichtungen von Lagern ist oder durch andere bekannte rückhaltende Mitteln, befestigt zu sein.

Wie es 3 zeigt, kann eine Abdeckung aus Polymermaterial 58 auf dem Abdichtungsfenster der Fassung 52 geformt sein, um ein Begrenzungssystem ausgeübter Spannungen auf das flexible Kabel 30 vorzusehen und das flexible Kabel 30 radial nach außen und anschließend axial nach außen zu leiten. Das Kabel 30 biegt sich anschließend radial nach außen wenn es in den Nasenteil 34, wie 2 zeigt, bis zum Schutzgehäuse 32 verläuft. Die Abdeckung aus geformtem Polymermaterial 58 umgibt auch den Messfühler 18 und hält den Messfühler 18, um ihn genau bezüglich des Messfühler-Zielbereichs 14 zu positionieren. Der Messfühler-Zielbereich 14 kann z.B. ein magnetischer Ring sein, der auf eine Stahlfassung 60 befestigt ist, die auf dem Innenring 16 montiert ist, wie die Figur zeigt.

Obwohl der Innenring 16 und der Außenring 22 durch Kugeln 62 getrennt sein können, im Inneren einer rückhaltenden Vorrichtung 64, wie die Figur zeigt, können andere Arten von Lagern mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden. In einer Ausführungsform können der Innenring 16 und der Außenring 22 durch Rollkörper oder andere Rollelemente oder eine Muffe getrennt sein oder können Gleitflächen eines einzigen Teils, der z. B. ein glattes Lager bildet, aufweisen.

Das Schutzgehäuse 32, dient als Anschlusskasten, der verbindet, das flexible Kabel 30 zu einem robustem Übertragungskabel 66 und als Halterung für das robuste Halterungskabel 66, welches vorzugsweise mit einem System zur Beschränkung von Spannungen 68 vorgesehen ist. Man muss verstehen, dass, wenn man die vorstehend genannte integrierte Konstruktion verwendet, die Leiterkarte 46 auf einer flexiblen Leiterkarte geformt und in das Innere der Abdichtungsvorrichtung eingefügt werden kann, die ein einziges Stück mit dem Messfühler 18 bildet. In diesem Fall, kann die Größe des Schutzgehäuses 32 verringert werden, bleibt aber unter der Form einer Verbindungsstelle, die im Gehäuse montiert ist, welches das flexible Kabel 30 und das robuste Übertragungskabel 66 verbindet.

Es kann verstanden werden, dass die Erfindung nicht auf vorstehend beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiele beschränkt ist, ausgehend von diesen kann man andere Ausführungsarten und andere Ausführungsformen vorsehen, ohne jedoch den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
  1. Selbsteinstellendes Einbaulager umfassend:

    – ein Lagergehäuse (26 oder 28) mit einer Bohrung (24) längs einer Achse,

    – einen Innenring (16) und einen Außenring (22), der im Verglich zum Innenring (16) drehen kann; wobei eine sphärisch-konvexe Außenfläche des Außenrings (22) derart im Innern der Bohrung (24) des Gehäuses (26) oder (28) befestigt ist, dass der Außenring (22) mit der Achse der Bohrung (24) nicht ausgerichtet werden kann;

    – ein am Innenring (16) befestigter Messfühler- Zielbereich (14);

    – eine am Außenring (22) befestigte Abdichtungsvorrichtung (20);

    – einen auf der Abdichtungsvorrichtung (20) in Zielbereichsnähe montierten Messfühler (18), wobei das Lager weiterhin mindestens einen flexiblen elektrischen Leiter umfasst, der elektrisch mit dem Messfühler (18) verbunden ist um die Ausgabe von Signalen durch den Messfühler (18) zu ermöglichen, wobei ein Teil des flexiblen elektrischen Leiters dabei am Lagergehäuse (26 oder 28) befestigt ist,
  2. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass der flexible Leiter durch eine bestimmte integrierte Länge einer flexiblen Leiterkarte gebildet ist.
  3. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 2, dahingehend gekennzeichnet, dass die flexible Leiterkarte, die den Leiter bildet, elektrische Stromkreise besitzt.
  4. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass darüber hinaus ein auf dem Lagergehäuse (26 oder 28) montiertes Schutzgehäuse (32) vorhanden ist, das den flexiblen Leiter schützt und ermöglicht, diesen am Lagergehäuse (26 oder 28) zu befestigen.
  5. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 4, dahingehend gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse (32) mit dem flexiblen Leiter elektrisch verbundene Stromkreise besitzt.
  6. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 4, dahingehend gekennzeichnet, dass darüber hinaus ein Übertragungskabel (66) vorhanden ist, das elektrisch mit dem flexiblen Leiter verbunden ist.
  7. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 5, dahingehend gekennzeichnet, dass darüber hinaus ein Übertragungskabel (66) vorhanden ist, das elektrisch mit den Stromkreisen verbunden ist.
  8. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 4, dahingehend gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse (32) einen Nasenteil (34) besitzt, der sich radial über den Außenring (22) erstreckt, so dass der Nasenteil 434) dem flexiblen Leiter einen gewissen Schutz bietet.
  9. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass die Abdichtungsvorrichtung (20) eine metallische Fassung (52) besitzt, die auf dem Außenring (22) montiert ist; und diese Metallfassurig (52) eine Öffnung bildet, durch die der flexible elektrische Leiter führt und dass die Abdichtungsvorrichtung (20) ebenfalls einen Teil aus Elastomer aufweist, der die Metallfassung (52) überdeckt und eine Abdichtungslippe (54) bildet, die in den Innenring (16) eingreift.
  10. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 9, dahingehend gekennzeichnet, dass außerdem ein Käfig aus Polymermaterial (58) vorhanden ist, der auf der in der Metallfassung (52) vorhandenen Öffnung und mindestens einem Teil des Messfühlers gegossen ist, so dass der Käfig aus Polymermaterial (58) den Messfühler stabilisiert.
  11. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass der Messfühler (18) mindestens ein Bauteil mit Halleffekt (50) besitzt.
  12. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse (26 oder 28) ein Gehäuse vom Stehlagertyp (26) ist mit einem zentralen Bügel, der als Bohrung dient und zwei Befestigungsteile aufweist, die zur Befestigung des Gehäuses (26) ab dem zentralen Bügelteil nach Außen verlaufen, so dass die Bohrung (24) parallel zu einer Auflagefläche ausgerichtet ist.
  13. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse (26 oder 28) ein Gehäuse vom Flanschlagertyp (28) ist mit einem zentralen Teil, der als Bohrung dient und mindestens zwei Befestigungsteile aufweist, die zur Befestigung des Lagergehäuses (28) ab dem zentralen Teil nach Außen verlaufen, so dass die Bohrung (24) senkrecht zu einer Auflagefläche ausgerichtet ist.
  14. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass der Messfühler-Zielbereich (14) einen magnetischen Ring besitzt, der auf einer auf dem Innenring (16) montierten Metallfassung (60) befestigt ist.
  15. Selbsteinstellendes Einbaulager nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass darüber hinaus zwischen dem Innenring (16) und dem Außenring (22) positionierte Wälzelemente vorhanden sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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